Holy Flat!

Auf diesen Tellern wird’s bunt! Knallgelb leuchtet der Kürbis, in Purpur strahlt die Rote Bete, knallgrün lockt die Avocado. Die hausgemachten Bowls von Holy Flat bestechen schon durch ihre Präsentation, aber noch besser wird’s beim Essen. Einmal lecker und zurück: Die Schweizer Globetrotter Mathias und Benedikt haben sich mit dem Lokal in Neukölln den Wunsch erfüllt, die Welt auf Berliner Teller… oder eben in Berliner Schüsseln zu bringen. Auf ihren Reisen haben sie Inspiration gesammelt und verwerten nun europäische und orientalische, zentral- und südamerikanische Aromen in ihren veganen und vegetarischen Gerichten. Fester Bestandteil des Angebots sind – daher der Name – die Flats, hausgemachte Fladenbrote aus Bio-Dinkelteig, die mit frischen Zutaten gefüllt und gerollt werden. Von der Hommage an die deutsche Küche bis hin zu brasilianischen Geschmacksexplosionen mit Acarajé und Vatapa-Sauce. Wenn das jetzt nach kulinarischem Bahnhof klingt: Macht nichts. Einfach nach Neukölln fahren, bestellen, ausprobieren, genießen. Es lohnt sich.
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Holy Flat | Lenaustraße 10, 12047 Berlin | Öffnungszeiten: Mo-Fr 11:30-21 Uhr, Sa 12:30-22 Uhr | holy-flat.com | Facebook

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Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 18. Juli 2017 | Tags: , , , , , , , Keine Kommentare

Nur Zeit ist Geld

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„Hier darfst du alles“ ist die Aufforderung von Berlin’s erstem Anti-Café, be’kech. Und das ist auch wirklich fast genau so gemeint. Die beiden Gründerinnen Louna Sbou und Nina Martin, beides Freiberuflerinnen, hatten sich nämlich in ihrem Leben vor be’kech regelmäßig daran gestört, wie sie beim Arbeiten in Cafés alle paar Minuten nach einer neuen Bestellung gefragt wurden. Es schien, als dürfen sie hier nicht sitzen und die kreativen Köpfe zusammenstecken ohne permanent zu konsumieren. So drehten sie den Spieß kurzerhand um und gründeten einen Ort, an dem man diskutieren, spielen, arbeiten und dabei Kaffee trinken und essen darf – und zwar ohne dafür zu bezahlen. Hä!? Wie soll das gehen? Das einzige, was im be’kech (der Name ist übrigens eine Mischung der Herkunftsorte von Louna und Nina, Berlin und Marrakech) kostet, ist die Zeit. Genauer gesagt: Die Minute kostet 5 Cent, der Tag maximal 15 Euro. Wenn man also schnell isst, kostet der Snack eben nur zehn Cent. Weil der Ort aber so schön, die Atmosphäre so angenehm und das Angebot so reichhaltig und lecker ist, dass man hier einfach Zeit verbingen muss, geht das Konzept auf. Nicht nur dekotechnisch ist der Ort eine gelungene Mélange zwischen alter DDR und traditionellem Marokko, sondern auch die Karte eröffnet Parallelwelten: Reichhaltiges, frisches (auch gern libanesisches) Frühstücksbuffet, Linsensuppe oder Gazpacho, vegane Kuchen und andere Leckereien locken täglich. Und immer mal wieder kann man hier auch Kultur genießen – in Form von Lesungen, Konzerten, Ausstellungen. Wenn man sich Zeit nimmt. Das Wertvollste, was wir haben.
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be’kech | Exerzierstraße 14, 13357 Berlin | Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-19 Uhr, Sa-So 11-19 Uhr | bekech.com | Facebook | Foto Credit: Selim Özadar

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 11. Juli 2017 | Tags: , , , , , , , , , Keine Kommentare

Auf ins Beet!

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Gastbeitrag von unserer Schülerpraktikantin Karla:

Da wir gerade umgezogen sind, haben wir direkt unseren neuen Kiez unsicher gemacht und den perfekten Ort der Entschleunigung gefunden: Die Prinzessinnengärten am Moritzplatz in Kreuzberg. Diese kleine Oase ist ein Urban-Gardening Projekt. Jedes Jahr in der Gartensaison stehen die Tore der Prinzessinnenstraße 33-35 für euch täglich von 10-22 Uhr offen. In dem Café unter freiem Himmel verbringen Anwohner und Geschäftsleute gerne ihre Mittagspause. Rund herum gibt es immer viel zu entdecken, wie zum Beispiel eine kleine Imkerei, wo hunderte von Bienen summen. Mit bunter Kreide beschriebene Tafeln erklären, was dort in den Bäckerkisten und Reissäcken alles wächst und gedeiht. Und jeder darf mitmachen beim Pflanzen, Gießen und Genießen. Eine gute Gelegenheit ins Gespräch zu kommen und Verantwortung für dein eigenes Pflänzchen zu übernehmen. Aus dem selbst angebauten Obst und Gemüse wird dann täglich ein frisches und leckeres Mittagessen gezaubert. Beispielsweise indisches Dal mit Rotkohl und Reis (sehr lecker!). Der urbane Garten bietet neben seiner Bar und dem Gartenrestaurant noch weitere zahlreiche Möglichkeiten seine freie Zeit zu verbringen: Regelmäßige Flowmärkte, abendliche Open-Air-Kinoveranstaltungen und eine offene Fahrradwerkstatt. 2009 verwandelte die Nachbarschaft mit der gemeinnützigen Organisation „Nomadisch Grün“ die Jahrzehnte brach liegende Fläche und investierte ganz viel Herzblut und vor allem Liebe zum Detail, was sich auf jeden Fall auszahlt. Und nicht nur wir finden ein bisschen mehr Natur gut, sondern auch unser Klima. Also, wer ein ruhiges Plätzchen möchte, braucht nicht lange zu suchen, sondern kann direkt am Moritzplatz in eine kleine, grüne Welt eintauchen.
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Prinzessinnengärten | Prinzenstraße 35-38, 10969 Berlin | tägl. 10-22 Uhr | prinzessinnengarten.net

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 07. Juli 2017 | Tags: , , , , , Keine Kommentare

Im Beerengarten

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Manchmal, wenn es bei aller Liebe zur Stadt hier ein bisschen eng wird, hilft eine Landpartie. Wunder wirken Bummelfahrten auf Nebenstraßen, der weite Himmel und das unverbaute Land. Perfekt wird so ein Ausflug mit einem spontanen Pflückstopp auf weitem Feld inklusive Vertrauenskasse. Um der Befriedigung des Selberpflückens nachzukommen, kann man aber auch einfach in die S-Bahn steigen und nach Schönfließ fahren. Oder nach Oranienburg. Oder mit dem Bus nach Gatow. Oder… es ist nämlich so, dass es im direkten Berliner Umland sechs Beerengärten gibt, an denen man sich (alleine, mit Freunden, im Familienkreis) in der Frischluft selbst bedienen darf. Den ganzen Sommer über reifen hier Him-, Erd-, Blau- und Johannisbeeren, soweit das Auge reicht. Die landen dann entweder während des Pflückens ab und zu im Mund, vor allem aber in Körben, die man vor Ort kaufen oder auch gleich selbst mitbringen kann. Solange der Vorrat reicht, ist dem Sammeln keine Grenze gesetzt – bei unserem Besuch im Beerengarten Schönfließ wurden sogar Menschen mit Wäschekörben beobachtet. Zum Ausruhen nach getaner Arbeit locken weite Wiesen, noch nicht gänzlich ausgelastete Kinder toben munter auf Heuballen. Was bleibt, ist mehr als die Erinnerung an den süßen Geschmack im Mund. Von der eingekochten Marmelade kann man nämlich auch im Winter noch zehren.
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Berliner Beerengärten | Falkensee, Schönfließ, Gatow, Dahlwitz-Hoppegarten, Blumberg, Oranienburg | berlinerbeerengarten.de

Ice Ice Baby

Ice Ice Baby

Aus Thailand schwappt gerade ein ziemlich cooler Food-Trend für besonders leckere Sommertage zu uns. Seit letzter Woch gibt es bei Delabuu Ice Cream in der Oderberger Straße 30 die Eiscreme-Rolle aka Teppaniaki Style Icecream aka das frischest mögliche Eisvergnügen. Das Besondere: Die eiskalte Süßigkeit wird direkt vor den Augen des Kunden auf der -20°C kalten Platte zu frozen Canneloni gerollt. Frischeste Zutaten aus biologischem Anbau sind die Basis für die Eiscreme aus winzigen Eismolekülen, die cremig wird ganz ohne Fette oder Emulgatoren und Stabilisatoren. Es ist ein bisschen, wie einem versierten Barkeeper beim Cocktailmixen zuzusehen. Oder einer erfahrenen Crêpe-Wenderin auf dem Burgundischen Bauernmarkt. Ob fruchtig oder schokoladig, mit Marshmellows oder Knusperriegel – jedem seine Rolle! Wir verlosen zwei Portionen Delabuu-Eis an die besonders Probierfreudigen und Fernwehigen unter euch. Schickt eine Mail mit dem Betreff „I SCREAM, FOR ICECREAM“ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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Delabuu Ice Cream | Oderberger Straße 30, 10435 Berlin | Mo-Fr ab 12 Uhr, Sa-So ab 9 Uhr bis open end | Becher ab 4,50€ inkl. Topping | Facebook

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 13. Juni 2017 | Tags: , , , , , , , Keine Kommentare

Von hier und aus der Gegend

Zu feinen Festen bei Freunden bringt man natürlich etwas mit. Aber schließlich sind es Freunde, und die verdienen etwas ganz Besonderes. Ein Qualitäts-Mitbringsel der Extraklasse, ein konsumierbares Zeichen echter Freundschaft. Eine wunderbare Auswahl von (fast nur) lokalen Delikatessen bietet Philip Bachmüller in seiner puristischen Gourmet Garage. Der Feinkostladen im Kollwitzkiez fokussiert nicht auf Schickimicki-Dekor, sondern auf genau das, was wichtig ist: Vodka oder Popcorn made in Berlin, aber auch handgemachte Pasta aus Italien oder Gin Tonic-Schokolade aus Schottland – kurz: famose Spezialitäten. Viele Produkte werden in Berlin hergestellt, ein Großteil auch fair und nachhaltig statt seriell und industriell. Im Mittelpunkt steht eindeutig die gute Kulinarik, die übrigens genau so auch in Philip’s eigener Küche stehen könnte. Denn der Inhaber verkauft nur das, was er selbst mag – und was er an den Geburtstag des besten Freundes mitbringen würde. Daher hat jedes Produkt auch eine eigene Geschichte, die Philip gerne weitererzählt und die neben dem Geschenk an sich auch eine tolle Story mit zur Party bringt.
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Gourmet Garage Berlin | Flagship Store, Kollwitzstraße 20, 10405 Berlin | Öffnungszeiten Mo-Fr 11-14 Uhr, 15-19 Uhr, Sa 11-16 Uhr | www.gourmetgarageberlin.de | Facebook | Foto: Caitlin Collins

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Zuflucht machen

Auf der Welt ist eigentlich genug Platz für alle. Und manchmal gibt es Orte, da ist etwas mehr Platz für etwas mehr Mensch. Im Sharehouse Refugio kommen Menschen aus aller Welt zusammen, egal aus welcher Ecke, egal aus welchen Gründen, und leben für eine beschränkte Zeit ein gemeinsames Leben. Sie kochen und essen gemeinsam, erzählen einander Geschichten und tauschen Erfahrungen aus, tanzen, lachen, singen, schweigen. Das Refugio steht in der Lenaustraße unweit des Hermannplatzes, am oberen Ende der Weserstraße. Betrieben wird es von der Berliner Stadtmission in Regie unserer Freunde von Give Something Back to Berlin. Was sie dort geschaffen haben ist viel mehr als ein Wohnort, es ist ein Hort der Begegnung für Berliner, Wahlberliner und Notberliner. Das wunderbare kleine Barista Café führt Bio Fairtrade Kaffee, Limos und selbstgemachtes, arabisches Gebäck und syrischen Brunch. Hinterm Tresen stehen Bewohner und Angekommene aus aller Welt. Der Veranstaltungssaal sucht seinesgleichen in der Ecke und lädt zu wechselnden Veranstaltungen vom Gottesdienst (japp!) bis zur Jamsession der hauseigenen Music School. Das absolute Highlight jedoch ist die bisher kaum bekannte, wundervolle und vor allem mietbare Dachterrasse inklusive Bar und Teppichwunderland. Ursprünglich bezeichnet ein Refugio einen Zufluchtsort für Pilger in Spanien. Das Berliner Refugio bietet Zuflucht und Gemeinschaft für Weltenwanderer aller Kulturen. Es ist kein Heim im konventionellen Sinn, sondern ein Ort, an dem sich Menschen gegenseitig inspirieren und zuhören, voneinander lernen und ein selbstständiges, verantwortungsbewusstes Leben führen können. Und das Refugio ist work in progress, ein organischer Ort, der durch seine Bewohner lebt und weiterentwickelt wird und dessen Exempel weit in die Welt getragen werden soll.
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Sharehaus Refugio | Lenaustraße 3-4, 12047 Berlin | www.refugio.berlin

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Coconat

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Morgens den Artikel fertig schreiben und nachmittags in der Hängematte fläzen. Oder umgekehrt. So sieht ein guter Tag aus. Die richtige Mischung zwischen produktivem Arbeiten und lockerer Entspannung. Ganz famos klappt dieser Mix im Coconat Space. Das hat erst einmal nichts mit tropical feeling und Kokosnüssen zu tun, denn „Coconat“ steht für „community and concentrated work in nature“ und sagt somit genau das, worum es hier geht: Auf dem Gutshof Klein Glien im südwestlichen Brandenburg ist ein perfekter Ort entstanden, an dem Einzelkämpfer oder Teams konzentriert und inspiriert arbeiten, aber ebenso in der umgebenden Natur entspannen können. Teambuilding am Lagerfeuer, intellektuelle Diskurse in der Bibliothek, Projektarbeit im Laboratorium oder hitziges Diskutieren auf der Wiese… die Liste an Möglichkeiten ist noch lange nicht erschöpft. Wer alleine kommt, wird nicht alleine gehen, denn jeden Tag wird allen im Coconat Space ein gemeinsames Mittagessen – und damit die perfekte Gelegenheit geboten, über den Tellerrand zu schauen und sich vielleicht den nötigen Anstoß beim eigenen Projekt zu holen. Eine geschäftige Villa Kunterbunt also, mitten in der Natur und zwischen Obstgärten. Und natürlich mit genügend Betten, um auch zu bleiben. Und weiterzuarbeiten. Oder abzuhängen. Oder beides.
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Coconat – A Workation Retreat | Klein Glien 25, 14806 Bad Belzig | www.coconat-space.com | Foto Credit: Tilman Vogler Fotographie

100 Brote

Was macht ein richtig gutes Brot aus? Saftig muss es sein und nicht trocken. Einfache, gute Zutaten und: eine knackige, knusprige Kruste. Jenny und Stefan haben (glücklicherweise direkt bei uns um die Ecke) ihren Laden 100Brote eröffnet! Was es dort gibt? Nun, genau das: gutes, einfaches, ehrliches und vor allem leckeres und krustenreiches Brot. Mehl, Salz, Wasser heißt das Geheimrezept. Und Dinkel statt Weizen. Und gutes, gelerntes Handwerk. Stefan bringt so viele Jahre Bäckerei-Erfahrung mit wie viele von uns noch gar nicht alt sind und Jenny ist nichts Geringeres als Landesmeisterin der Bäckerjugend Berlin-Brandenburg. Bestellt können die beiden Brote zur Wahl (ein „Jungsbrot“ mit mehr Roggen als Dinkel, auch für echte Mädchen, oder den Hungry Shepherd mit mehr Dinkelanteil) übrigens auch online. Damit man sichergehen kann, dass das Brot genau dann da ist, wenn man es wirklich braucht. Bestellen, bezahlen, abholen. Und dazu gleich einen der leckeren Salate mitnehmen.
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100Brote | Hufelandstraße 2, 10405 Berlin | Öffnungszeiten Mo-Sa, 08:30 – 20:00 Uhr, So 09:00 – 18:00 Uhr | www.100brote.de | Facebook

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Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 16. Mai 2017 | Tags: , , , , , , , , , Keine Kommentare

Work-Life-Work

Mein Büro ist überall. Laptop oder Handy machen aus jeder WG-Küche, den Öffis oder einschlägigen Cafés vollwertige Arbeitsplätze. Aber entweder nervt der Mitbewohner im Gammellook, oder das Gefühl die Kaffeekuchen-Atmosphäre mit ins blaue Licht getippten Email-Remindern zu zerstören. Deswegen kommt uns das Ivy Berlin an der Weserstraße genau recht. Hier kann nämlich der Laptop aufgeklappt, das Notizbuch gezückt und der richtig gute Kaffee gleichermaßen genossen werden. Der Ort versteht sich als arbeitsgerechtes Café oder Workspace mit kulinarischem Angebot. Es ist kein Co-Working mit Einmietungsverpflichtung und kein reguläres Café mit free WiFi. Sondern raumgewordenes Work-Life. Für ein lockeres Meeting und konzentriertes Arbeiten gibt es auf den 100 Quadratmetern unterschiedliche Plätzchen: An den großen Tischen kann man sich schön ausbreiten, auf der Couch auch mal fläzen, kleinere Tische eignen sich für die Tête-à-Têtes, an der Bar inspiriert der Blick auf die Straße. Natürlich ist es auch erlaubt, hier nicht zu arbeiten. Für die Genuss-Momente sorgt die kleine, feine Karte mit Fantastitäten wie Erdnussbutter und Banane auf Sauerteigbrot mit Walnüssen und Kakao-Nibs. Na gut, erwischt! Wir gehen nur wegen des Essens dorthin und tun so als würden wir arbeiten. Hallo Berlin!
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Ivy Berlin Café & Workspace | Weserstraße 44, 12045 Berlin | Di-So 09-18 Uhr | www.ivyberlin.de | Facebook

Orte

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 09. Mai 2017 | Tags: , , , Keine Kommentare

Wand zu Tisch

Ist es möglich Lebensmittel zu konsumieren, die keinen Transportweg hinter sich haben? Klar! Entweder man setzt sich direkt unter den Apfelbaum und pflückt die Frucht vom Ast in den Mund. Oder man pilgert an die Rosenthaler Straße und bestellt einen leckeren Salatteller. Hier steht nämlich die Good Bank, äh DAS Good Bank – das allererste „Farm-to-Table“-Restaurant. Bedeutet, die Lebensmittel – vornehmlich Salat- und Gemüsesorten wie beispielsweise Baby-Grünkohl – werden direkt an den Wänden des Restaurants angebaut. Das klingt nicht nur verrückt, sondern sieht auch sehr futuristisch aus. An einem langen Tresen stehend, kann man dem zarten Grün beim Wachsen hinter Glas zusehen. Diese vertikalen Klein-Farmen sind übrigens dank modernster LED-Technologie sehr energiesparend. Ausgetüftelt haben die innovativen Farm-Wände die Schlaumeier von Infarm, die als kreative Pioniere täglich an der Entwicklung von urban farming tüfteln. Sollte der Apfelbaum also gerade nicht in der Nähe sein: einen kleineren ökologischen Fußabdruck beim Essen als bei Good Bank kann man wohl kaum hinterlassen. Und das trotz Fisch und Fleisch, die man zum Grün dazu bestellen kann.
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Good Bank | Rosa-Luxemburg-Straße 5, 10178 Berlin | good-bank.de | Facebook

Eat. Slay. Love.

Hand aufs Herz. Oder, nein: Herz in die Hand. Denn das ist, wo das Gute herkommt. Erfühlt im Herzen, vollbracht mit der Hand. Und als mahnendes Mantra prangt das Herz in der Hand auch leuchtreklamemäßig an der Wand im „Sweethearts“, dem neuen Brunch- und Lunch-Paradies in Neukölln. Paradiesisch ist es bei den drei Sweethearts Kate, Isa und Ruth. Weil hier eben alles mit Herz und Hand, mit Liebe und Talent gemacht ist – von der hübschen Einrichtung bis zu dem schönen Schäumchen auf dem Kaffee. Weil man merkt, dass die drei mit Leidenschaft am (Back-)Werk sind. Weil mit dem Frühling auch der schöne Garten kommt, in dem man sitzen und genießen kann. Paradiesisch aber auch, weil die Karte nach Schlaraffenland klingt. Die Peanutbutter-, Jaffa- und Cherry-Bars sind das Eine (gemeinsam mit dem leckeren Kaffee mit Schäumchen reicht das eigentlich auch schon zum Glück), aber die schön präsentierten Soulfood-Gerichte sind Offenbarungen jenseits des geschmacklosen Croissant-Obstsalat-Ei-Brunches. Käsespätzle, Rote Bete-Püree, Lasagne mit Hühnchenleber, Granatapfelsalat mit Mangold und Rucola, Ofengemüse und Poached Eggs… wir hören jetzt auf und gehen mal was essen. Wer mitkommen will schreibt schnell eine Mail mit dem Betreff ‚MEIN JOTT IS DIT LECKER‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de. Wir verlosen 2 x Brunch komplett mit Liebe.
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Sweethearts Berlin | Mittelweg 50, 12053 Berlin | Öffnungszeiten: Mo-So 10-18 Uhr | www.sweetheartsberlin.com | Facebook | Foto: Jessica Jungbauer

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Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 28. März 2017 | Tags: , , , , , Keine Kommentare

Alle Kunst

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Archaische Brutalität trifft auf fein ziselierte Kunst. Dass international gefeierte Kunstwerke in Betonbunkern funktionieren, hat Vorreiter Christian Boros sichtbar gemacht. Nun gibt es die faszinierende Kombination auch in Kreuzberg zu erfahren – nur auf Anmeldung und nur ab 16 Jahren. Ein monumentaler Telekommunikationsbunker aus dem Zweiten Weltkrieg beherbergt die Privatsammlung des Kunsthistorikers Désiré Feuerle, die Feuerle Collection. Der Sammler hat sich zwar auf zeitgenössische Kunst spezialisiert, wagt aber die Gegenüberstellung von Werken aus der Jetzt-Zeit mit skulpturalen Möbeln aus China und Khmer-Skultpuren aus dem 7. bis 13. Jahrhundert. Der Museumsgründer mit dem geschulten Auge hat sich auf dem Dach des geschlossenen Gebäuderiegels ein Gästeapartment eingerichtet. Nähe zählt! Der geführte Rundgang durch die Sammlung ist ein Fest der Sinne. Nachdem man im ‚Sound Room‘ mit zarten Melodien des Komponisten John Cage heruntergefahren wird, betritt man den ‚Lake Room‘, dessen Wasser-Exponat daran erinnert, dass das Untergeschoss lange unter Wasser stand. Die Nase und der Geist werden dann angesprochen, wenn bald schon der ‚Incense Room‘ eröffnet wird. Bei der Teilnahme an einer jahrhundertealten, spirituellen chinesischen Zeremonie wird der Kopf frei gemacht, um bereit zu sein, für das, worum es hier geht: menschgemachte Kunst.

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The Feuerle Collection | Hallesches Ufer 70, 10963 Berlin | Webseite | Tickets | Foto: TheFeuerleCollection.org

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 21. März 2017 | Tags: , , , Keine Kommentare

La France à Friedrichshain

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Hand aufs Herz, wer von euch weiß, wo die Lehmbruckstraße liegt? Na? Nebenbei statt mittendrin im Friedrichshainer Szenekiez – toll zum Wohnen, wunderbar ruhig, mehr aber auch nicht. Denkste! Denn genau hier, genauer im Erdgeschoss der Hausnummer 9, liegt eines der unbestritten großartigsten Kleinode der Berliner Gastronomielandkarte (um mal im Geographie-Sprech zu bleiben). Die Dînette hat sich der klassischen französischen Bistroküche jenseits des chichi und deren Neuinterpretationen verschrieben und kredenzt Mitnehmsnacks, der beste Brunch der Stadt, Lunchleckereien und großartige Motto-Menüs, beispielsweise zum Valentinstag (Himmel, war das gut!). Zu letzterem später mehr. Klassiker wie Ziegenkäse auf warmem Baguette und verschiedene vegetarische und fleischhaltige Quiches sind immer im Angebot. Üppigere Gerichte wie Marrokanische Gemüsesuppe, sautiertes Gemüse mit Bulgur und Pulet rôti, wechseln alle paar Tage. Stark ist die Dînette aber auch außer Haus, als Caterer für Privatparties, Ladeneröffnungen, Vernissagen, Hochzeiten, Geburtstage, Rockstar Sessions, Business-Treffen oder was auch immer nach Glück für Magen und Seele schreit. Hinter Herd und Tresen (und Gott sei Dank auch oft genug davor) stehen Elisabeth Tran, ehemalige Chefköchin aus dem Französischen Restaurant „Les Valseuses“, Annlyse Lethinois aus Paris, Ex-Chefköchin in der Berliner Institution „Themroc“ und leidenschaftliche Food-Designerin und Alexander Licikas, gelernter Event-Manager und ehemaliger Restaurantleiter im Themroc. Alle drei(!) sind so gut, so auf den Punkt professionell und unglaublich nett, dass einem das Herz erwärmt. Übrigens, am Samstag steigt ab 19 Uhr ‚Dinette Goes Dinner‘. Infos zum Menü und allem sonst findet ihr hier.
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Dînette | Lehmbruckstraße 9, 10245 Berlin | Webseite | Facebook | Foto Credit: Paula Faraco

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 21. März 2017 | Tags: , , , Keine Kommentare

Hausbauholz

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Baustellen können Fundgruben sein. Wir sprechen jetzt nicht von halb ausgetrunkenen Sektflaschen nächtlicher Gerüstbesucherinnen, sondern von echtem, richtigem, handfestem Material. Bauholz zum Beispiel. Dass daraus etwas Neues und Sinnvolles entstehen kann, hat in den Niederlanden eine richtiggehende Tradition. Und diese hat Mike Raaijmakers nach Berlin gebracht. Unter dem Namen „Johanenlies“ verkauft der Holländer an der Mulackstraße selbstdesignte und gefertigte Betten und Konferenztische, Konsolen und Wandelemente, Nachttische und Liegestühle aus recyceltem Bauholz und Metall. Es sind allesamt puristische, minimalistische Konstruktionen, ohne Pipapo, die sich zurücknehmen im Raum und trotzdem Träger wunderbarer Geschichten sind. Jedes Stück hat seine ganz eigene Oberflächenstruktur und ist somit ein liebevoll hergestelltes Original, das sich durch ein klares Design in viele bunte Lebensräume gleichermaßen einfügt. Für die feine Sitzbank THEO beispielsweise wurde neben Bauholz Gerüstrohr verwendet – was zuvor das Haus stützte, wird nun ins Haus integriert. Der Laden in Mitte ist übrigens auch seinerseits eine Fundgrube – und zwar nachhaltigem Designs. Neben einem Querschnitt durch das Repertoire von Johanenlies gibt es hier eine ganze Reihe famoser Produkte sinnvoll agierender Brands zu kaufen: Lampen aus gebrauchten Thermoskannen, muun-Matratzen oder wertige Beton-Objekte made in Leipzig. Nehmt Platz!
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Johanenlies Store, Mulackstraße 32, 10119 Berlin | Öffnungszeiten Mo-Sa 11-20 | www.johanenlies.com | Foto Credit: Doro Zinn

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 15. März 2017 | Tags: , , , , , , , Keine Kommentare

Wolf ab!

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Sieh dich nicht um, ein Wolf geht um! Stimmt, es ergibt auch vielmehr Sinn, nach vorne zu schauen – in Richtung Leinwand nämlich. Nach sechs Jahren Ideenschmieden, Crowdfundinganheizen, Aufreißen, Runterreißen, Rausreißen, Putzen, Bauen und Streichen hat der Wolf, das neue Kino im Herzen Neuköllns, eröffnet. Und dieser Wolf hat es in sich. Er ist nicht nur Filmvorführungsstätte und Bar, sondern eine Heimat für alle Filmliebhaberinnen und Zelluloid-Aficionados. Neben zwei Kinosälen beherbergt er ein Studio zum experimentellen Umgang mit und zum Diskutieren über Bewegtbild. Gearbeitet wird an einer Postproduktionsstätte mit Farbkorrekturstudio, damit der gesamte Kreislauf des Films hier ein Zuhause finden kann. Das Programm ist ein kaleidoskopischer Blick auf die Filmgeschichte und -zukunft. Gezeigt werden Neuerscheinungen, Filme ohne Verleih, spezielle Reihen, Dokumentarfilme, Festivallieblinge und Retrospektiven. Der Ort allein ist schon gefüllt mit Geschichte. Die Räumlichkeiten an der Ecke Weser- und Wildenbruchstraße beherbergten in den vergangenen Jahren schon eine Buchbinderei, einen Waschsalon, ein Bordell – und eine Bäckerei. Willkommen in Neukölln! Am 25 März steigt übrigens die WOLF EDITION #1 ein Workshop zum Thema „Kino der Zukunft“ mit Regisseurin, Performance-Künstlerin und Musikerin Josephine Decker. Frage: „Wie kann ein Film sowohl unser Bewusstsein, als auch unser Unterbewusstsein ansprechen?“ Der Wolf weiß es.
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Wolf Kino | Weserstraße 59, 12045 Berlin | wolfberlin.com | Facebook | Foto: Uli Kohl

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 07. März 2017 | Tags: , , , , , , , , Keine Kommentare

Gracias, Gracia

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Daniel Brühl ist Barcoliner – halb Barcelonier, halb Berliner also. Gott. sei. Dank. Denn neben Freude stiftender Leinwandpräsenz hat er die Stadt inzwischen vor allem kulinarisch bereichert, indem er den Geschmack seiner Kindheit in die deutsche Hauptstadt brachte. Zuerst in Form der Bar Raval am Görli, und jetzt, sechs Jahre später, in der neuen Bar Gracia im Prenzlauer Berg. Das Erfolgsrezept ist dasselbe: Bällchen aus geräucherter Aubergine mit Ziegenkäse, Honig und Apfel. Oder Oktopus mit grünem Mojo, Brot mit Schokolade, Chorizo, Zitruskartoffelpüree… an dieser Stelle könnten wir den Artikel eigentlich beenden, es wäre alles gesagt. Wo können wir reservieren? Aber: Die Bar Gracia – deren Name auf den Stadtteil Gracia, den katalanischen Prenzlauer Berg anspielt – ist nicht einfach ein Ableger der großen Schwester ‚Raval‘, sondern eine eigenständige Bar mit mediterraner Atmosphäre und so genannten „Autoren-Tapas“, also Snacks mit einem Twist, einer eigenen kulinarischen Handschrift, einem Hauch Innovation. Mit etwas Glück kann man seinen spanischen Rotwein da auch mal mit dem Chef personalmente trinken – wohnt Daniel Brühl doch selbst nicht weit entfernt. In diesem Sinne: Gracias, Gracia. Und Daniel

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Bar Gracia | Göhrener Straße 5, 10437 Berlin | Öffnungszeiten 18:00 – 23:00 Uhr | www.bargracia.de | Facebook | Foto Credit: Bar Gracia

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 28. Februar 2017 | Tags: , , , , Keine Kommentare

Gut ist das neue besser

„Ich hätte gerne den Salat. Aber bitte mit italienischem statt französischem Dressing und ohne die Tomaten, auf die bin ich nämlich allergisch. Könnte ich stattdessen Gurken haben?“ Was wäre, wenn es ein Lokal gäbe, in dem (zum Beispiel) der Salat genau so auf den Tisch kommt, wie wir ihn mögen? Na, dann wäre es 2017 und wir säßen an der Torstraße 114. Hier liegt nämlich das Fechtner, ein Brunch-Lunch-Snack-Ort, der sich gesundes Fast Food auf die Fahne geschrieben hat. Und bei dem man sich das Frühstück, die Stulle oder den Salat nach eigenen Vorlieben zusammenstellen kann – immer aus regionalen, saisonalen und daher wechselnden Zutaten. Zum Rühr- oder pochierten Ei kann man sich wahlweise Low Carbs (Pilze, gegrillte Tomate, Brokkoli, Artischocke etc.), Carbs (Gerste, Quinoa, Grünkern etc.) oder Proteine (Büffelmozarella, Ziegenkäse, Lachsfilet etc.) dazulegen lassen. Ganz ähnlich funktioniert der – grüne oder gemischte – Salat, der mit grünem Spargel oder Avocado, Garnelen oder gegrillten Süßkartoffeln, Ei oder Räucherlachs ergänzt werden kann. Dazu ein Glas vitalisiertes Wasser von Leogant. Schon zwischen 1923 und 1946 gab es das Fechtner, ein Feinkostgeschäft im Westen Berlins, das Schriftsteller und Schauspieler mit Delikatessen und Salaten belieferte. 70 Jahre später transportiert die Urgroßnichte der damaligen Frau Fechtner, Tabea Meyer, das Konzept ins Jetzt. Gemeinsam mit Partner Tobias Vetter (der neben Gastro auch Tattoo kann – unser Robert kann ein Lied davon singen!) schafft sie in Mitte eine Hommage an das Gute – denn was gut ist, bleibt gut. Da muss man nix beifügen. Außer vielleicht Artischocke. Oder Feta. Oder vielleicht doch Antipasti? Hmm…
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Fechtner Delikatessen | Torstraße 114, 10119 Berlin | MO. – FR.: 08-18h, SA-SO 10-18h | www.fechtner-delikatessen.de | Facebook

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Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 07. Februar 2017 | Tags: , , , , , , , , Keine Kommentare

Go-Go

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Was bei uns die Brotdose, ist in Japan die Bentobox: Eine Mahlzeit zum Mitnehmen in einem speziell dafür angefertigten Kästchen, das in mehrere Fächer aufgeteilt ist. So serviert wird auch das Essen bei Go Bento – was genau in den Fächlein liegt, entscheidet der Chef allein. Wobei die Bezeichnung Chef nicht ganz richtig ist, weil es gibt nur den einen Menschen bei Go Bento, Markus Suvit-Schinke, der zeitgleich Koch, Kellner und Küchenhilfe ist. Eine Speisekarte gibt es nicht, jedoch wird bei jedem Gast erst einmal freundlich abgefragt, was man nicht mag und ob Fisch oder Fleisch weggelassen werden sollen. Was folgt, sind verschiedene belegte oder gefüllte Reisbällchen und Teigtaschen, die zwar an Japan angelehnt, aber kulinarisch frei interpretiert werden. Getränke können die Gäste übrigens selbst mitbringen, denn Markus trinkt selbst keinen Alkohol und hat daher – nach eigener Aussage – auch keine Ahnung. Ein bisschen erinnert das Konzept an die Zeit, als man in Berliner Hinterhöfen noch über Leitern durch Fenster in improvisierte Kneipen stieg – auch Go Bento liegt etwas verlassen und versteckt hinter bröckelnder Fassade. Nach dem Essen wird gespielt – Siedler oder Dame, Dart oder „Zurück in die Zukunft 3“. Jeder ist ein bisschen beteiligt. So kann sich über Go Bento auch jeder ein bisschen am Guten in der Welt beteiligen: An der Gräfestraße 78 hat eine temporäre Zweitlocation aufgemacht, Go Bento Kousai. Kousai bedeutet so ungefähr „etwas Gutes für die Allgemeinheit tun“, so werden 50% des Gewinns in soziale Projekte investiert. Zum Beispiel in den Wiederaufbau einer Grundschule in Nepal. In netter Gesellschaft lecker essen und dabei helfen? Da haben wir nichts dagegen.
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Go Bento | Stubbenkammerstraße 5, 10437 Berlin | Öffnungszeiten: Mi.-So. 18:30-22:30h | Facebook

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 07. Februar 2017 | Tags: , , , , , , Ein Kommentar

Powerpause

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Wer sich Gutes mit Chiasamen, Avocados, Goji-Beeren, Ingwer und derlei Superfoods tun möchte, plündert am besten einen gut sortierten Bio-Supermarkt, legt sich ein Arsenal achtsam zusammengestellter Smoothies zu oder geht ganz einfach gut essen. Gemeinsam mit anderen Vitaminbomben, vitalisiertem Leogant-Wasser und nahrhaften Proteinen stehen eben genannte Zutaten nämlich allesamt auf dem Menüplan vom Rosegarden, einem hübschen, neuen Deli mitten in Mitte. Das fängt schon beim Frühstück an: Gebackene Grapefruit mit hausgemachtem Granola (supersuperlecker!), griechischem Joghurt und Beeren, zum Beispiel. Oder – als weniger süße Variante – Quinoa mit pochierten Eiern, Avocado und Olivenöl. Angerichtet wird alles mit der Überzeugung, dass das Auge mitisst. Und das geht noch übers Frühstück hinaus. Verschiedene Sandwiches, Suppen und kleine Mittagsgerichte stehen ebenfalls auf dem gesunden Tagesprogramm: Ein Thunfisch-Sashimi, das einem die Glückstränen in die Augen treibt oder die herzerwärmende Brandenburger Landkartoffel, gefüllt mit Grünkohl, getrockneten Tomaten, Feta und Sour Cream sind zwei absolute Renner. Nach dem Essen lädt der kleine Concept Store zum Stöbern ein. Eine Selektion aus ausgewählten Lebensmitteln, Kaffee und Büchern runden das Angebot ab, das uns vor allem eines klarmacht: Eine Pause lohnt immer. Und wo’s Superfood gibt, sind Superhelden nicht weit! Das Thema zieht sich durch (siehe nächster Beitrag). Auf auf und davon!
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Rosegarden | Torstraße / Alte Schönhauser Straße, 10119 Berlin | Öffnungszeiten: Dienstag-Samstag 09-23 Uhr, Sonntag – Montag 09-18 Uhr | Facebook | www.rosegarden.de

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 24. Januar 2017 | Tags: , , , , , , , , Keine Kommentare