Triple B (Bullys Bakery Berlin) Reloaded

Dieses wird der kürzeste Beitrag in unserer Magazin-Geschichte. Er geht so: „Selbstgemachter italienischer Mandelkuchen mit Mascarponecreme, Brioche und Braune Butter-Birnentarte? Ja, ich will!“ Mehr muss man über die heute wieder neue eröffnende Bullys Bakery nämlich eigentlich gar nicht schreiben. Ab 15 Uhr und bis in den Abend gibt es zum Opening Fingerfood beyond Kuchen und jede Menge Cremant in der Friedelstraße 7 in Neukölln. Wir wünschen allen, die mitschlemmen wollen einen gnadenlos leckeren Nachmittag/Abend!

Alle die es genauer wissen möchten, lesen bitte weiter:
Bullys Bakery war einer dieser Läden, für dessen Besuch jeder noch so kleine Vorwand gut genug war. Hauptsache hin, Hauptsache da sein, Hauptsache Abhängen. Irgendwann dann zogen die Besitzer mir nichts dir nichts gen Süden und ließen nicht nur den Laden zurück, sondern auch jede Menge nun hilflos umherziehender Kaffee- und Kuchenliebhaber. Darunter auch das Team der Lugosi Bar und des Karloff. Die konnten und wollten sich nicht damit abfinden, dass ihr Lieblings-Hangout nun Geschichte sein soll und machten sich an einen aufwendigen, da liebevollen und vor allem behutsamen sechsmonatigen Umbau. Die neue Bakery ist also nicht völlig neu, sondern quasi die noch bessere Variante der alten. Das Herzstück bildet der selbstentworfene, futuristische Tresen. Die Räume sind Stuck behangen und minimalistisch eingerichtet. Im vorderen wähnt man sich in einer südländischen Espressobar, hinten eher wie in einem Wiener Kaffeehaus established 2017. Neben göttlichen Kuchen gibt es fortan auch Sandwiches, 16 Teesorten, Säfte und Smoothies und natürlich Kaffee von Achilles Napoli Connection – traditionell italienisch kärftig und säurearm. Liebes Bullys, schön, dass du wieder da bist.
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Bullys Bakery | Eröffnung Mi. 08.11.2017 | 15-19 Uhr | Friedelstraße 7, 12047 Berlin | Facebook | Eventlink

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 07. November 2017 | Tags: , , , , , , , , , Keine Kommentare

Berlin Jaffa

Es gibt Dinge, die gibt es genau so nur an ganz bestimmten Orten. Und genauso gibt es Orte, die Dingen, ja sogar Menschen ein ganz bestimmtes Flair, ein Aussehen, ein Gefühl, einen Geschmack verleihen. Wer einmal in einem kleinen Café in Tel Aviv Jaffa seinen Hummus mit einem Stück Brot vom Teller gewischt hat, wem dabei ein Kaffee mit Kardamom aufgegossen wurde, bevor man ihm dazu ein Stück Hausgebackenes reichte, der weiß wovon wir sprechen. Diese präzise Leichtigkeit, die selbstverständliche und lässige Perfektion in den einfachen guten Dingen, dieses ganz bestimmte Flair gibt es nur dort mit Leib und Seele zu erfahren. Meint man zumindest. Denn unser Lieblingsfrühstückscafé, das Mugrabi am Görlitzer Park, bringt uns genau dieses Gefühl an genau diesen Ort. Und das hat nicht nur mit der israelisch-nordafrikanischen Fusionsküche mit grandiosem Shakshuka, Hummus, Fatush mit Ziegenkäse und Granatapfel oder Sabich Sandwich gefüllt mit gerösteter Aubergine und Kartoffel zu tun. Es liegt vor allem an dem Zusammenspiel der Dinge, der Art, wie die Sonne durch die Fenster auf die Holztische fällt, den Bewegungen und Gesten des Personals, der Speisenanrichtung, der Luft, dem Duft und allem. Unweigerlich träumt man von den lauen Sommernächten in dem kleinen israelischen Dorf, aus dem man nicht stammt, von den Kochkünsten der Lieblingsoma aus Tel-Aviv, die man gar nicht hat. Und man will reisen, die Welt erkunden und dann wieder ankommen. An einem Ort wie diesem, den es genau so auch hier gibt. Und den es genau so vielleicht auch nur hier gibt. Bis er eines Tages weiterzieht.
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Café Mugrabi | Görlitzer Str. 58, 10997 Berlin | Hummus ab 6,50€, Shakshuka ab 9,50 € | Mo-So 9.30-18 Uhr | Facebook

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Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 31. Oktober 2017 | Tags: , , , , , , , , , Keine Kommentare

Am Wilden Kaiser

In Scheffau am Wilden Kaiser hat ein Hotel eröffnet. Das wäre nicht weiter berichtenswert, würde es sich nicht um einen Ort handeln, den wir uns zwar schon immer irgendwie erträumten, von dem wir aber nie gedacht hätten, dass er einmal Wände, ein Dach und einen eigenen See bekommen würde. Doch der Reihe nach. Im Dreieck zwischen München, Salzburg und Innsbruck entstand inmitten eines spektakulären Bergpanoramas die Kaiserlodge. Und so ziemlich alles an diesem neuen Hotelkonzept ist besonders. Die Kaiserlodge verbindet den exklusiven Service eines Luxushotels mit den Freiheiten eines persönlichen Ferienhauses. Stilvolles Ambiente, Nachhaltigkeit, ein völlig neues kulinarisches Konzept, der eigens angelegte See und unbegrenzte Möglichkeiten aktiv und kreativ zu werden schaffen Wohlfühlzuhause auf Zeit für Paare und Familien und Hund. Die Zimmer und Appartements sind exquisit ausgestattet, verfügen über exklusive Kochgelegenheiten und manche sogar über eigenen Zugang zum See. Die gesamte Kaiserlodge ist aus natürlichen und hochwertigen Materialien und unter Mithilfe regional ansässiger Unternehmen gebaut. Sie verfügt über ein eigenes Kino, eine Bibliothek, einen Wellness- und Spa-Bereich mit allen Finessen, wie Sauna, Dachterrasse, Fitnessraum mit modernsten Geräten und einem Panorama-Hallen und -Freibad. Im hauseigenen Deli kann nicht nur auf ein fürstlich belegtes, hausgebackenes Brot eingekehrt, sondern auch am Kochtisch nach Anleitung ein Menü mit regionalen und nachhaltigen Zutaten zubereitet werden. Tagsüber tobt man also über die Pisten eines der besten Skigebiete Europas oder erkundet die Umgebung in Wanderschuhen, abends wird relaxt, geschmaust und vor dem Kamin in Bücher getaucht. Ach ja, verschiedene Workshops werden auch angeboten. Wir fassen zusammen: Natur, Luft, Luxus, Freiheit, Kulinarik, Nachhaltigkeit, Abenteuer, Entspannung. Wir sind dann mal weg.
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Kaiserlodge | Dorf 11
, 6351 Scheffau am Wilden Kaiser,
 Österreich | Doppelzimmer ab 224 € p. N. inkl. Frühstück | www.kaiserlodge.at

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 24. Oktober 2017 | Tags: , , , , , , , , , , , , Keine Kommentare

Ma’loa He…

Ach ja, Hawaii… Sonne, Kokosnüsse, Hulatänze, frischgewachste Surfbretter und Poké. Poké?! Die Rede ist nicht von lustigen kleinen Fabelwesen, die sich im virtuellen Raum verstecken, sondern vom hawaiianischen Nationalgericht. Poké bedeutet soviel wie „in kleine Stücke schneiden“, ist ein simples, frisches und sehr nahrhaftes Gericht, das traditionell auf rohem Fisch, einer Basis aus Reis und Zutaten wie Frühlingszwiebel, Sesam und einer Marinade aus Sojasauce basiert und in Schalen serviert wird. Auf Hawaii gibt es die gesunden, leckeren und frei nach Lust und Laune komponierten Bowls quasi an jeder Ecke, bei uns im schönen Deutschland muss man da schon genauer suchen. Als Daniel nach einem längeren Aufenthalt aus Hawaii zurückkehrte, wollte er nicht mehr auf sein neues, gesundes Lieblingsessen verzichten. In seinem Bruder Ilan findet er sofort einen Mitstreiter und so eröffneten sie nach akribischer Vorarbeit gemeinsam vor ein paar Monaten ihren ersten eigenen Poké Store in der Oranienburger Straße in Berlin Mitte. Bereits wenn man den bunt gestylten Laden mit dem Pflanzengerüst, den Schaukeln, dem Surfbrett und den hellen und freundlichen Farben betritt überkommt einen quasi augenblicklich die gute Laune, hawaiianische Herzlichkeit und Entspanntheit. Wer will wählt eine der vorrezeptierten Poké Bowls von der Tafel, alle anderen stellen sich ihr eigenes kulinarisches Lustwerk nach Geschmack und Laune selbst zusammen. Natur- oder Sushireis, Salat oder Zucchini-Nudeln? Frischer Lachs, Thunfisch oder Tofu, Gemüse, Soßen, Nüsse oder einfach alles zusammen – völlig egal wie ihr kombiniert, wieviel ihr kombiniert, alles ist möglich und verblüffenderweise auch alles lecker. Dazu schlürft man eine frische Kokosnuss oder einen frisch und in nur 60 Sekunden zubereiteten Wholey Smoothie. In diesem Sinne: makemake maikaʻi.
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MA´LOA HAWAIIAN POKÉ BOWL | Oranienburger Straße 7, 10178 Berlin | BOWL mit Tofu ab € 7,50 / mit Fisch oder Shrimps ab € 9,50 | Mo-Fr. 11-22 Uhr, Sa. 12-22 Uhr, So, 13-21 Uhr | www.maloa.com | Facebook

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 24. Oktober 2017 | Tags: , , , , , Keine Kommentare

Erlesen

Unsere liebe Anja Vatter kann schreiben. Das hat sie unter anderem auch schon in unzähligen Beiträgen hier in unserem kleinen, heiß geliebten Email-Magazin tastenkräftig unter Beweis gestellt. Aber Anja kann auch drucken. Gemeinsam mit ihrem Bruder Matthias Vatter führt sie nämlich den großartigen Verlag vatter&vatter, der immer wieder Wundersames, Wunderbares, Sinnstiftendes, Kleinodiges, Schönes und Liebgewonnenes in gedruckter Form hervorbringt. Seit zwei Jahren betreiben die beiden außerdem in der Heimat im schweizerischen Bern einen genossenschaftlich geführten Laden für analoge Printprodukte. Und weil das so toll funktioniert, eröffnet am Samstag ihr zweiter Laden mit dem fabulösen Namen »erlesen. schönes gedrucktes.« in Berlin-Friedrichshain. Das Sortiment besteht aus Klassikern wie Wimmelbüchern, Postkarten und Graphic Novels über grafische und illustrative Plakate bis zu neuen Print-Medien wie Wortfächern, Rollbüchern und gedruckte Sinnstifter. Alles wechselt und denkt sich neu. Anja lotst die Grenzen des Print aus und verschiebt sie, ist immer auf der Suche nach neuen Formen und Formaten. Zur Eröffnung lassen wir uns natürlich blicken und schmökern bei einem Gläschen gern ein wenig durch den Blätterwald. Ab 1. November gibt es dann übrigens auch zwei famose Arbeitsplätze im Laden. Näher dran geht nur auf Papier. Bei Interesse sprecht ihr am besten Anja direkt darauf an oder schreibt ihr an hallo@anjavatter.com.
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erlesen. schönes gedrucktes. | Eröffnung 21.10., 17-21 Uhr | Wühlischstraße 12, 10245 Berlin | Facebook Eventlink  | anjavatter.com | vatterundvatter.de

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 17. Oktober 2017 | Tags: , , , , , , , , , , , Keine Kommentare

Luisa kocht

Gut, italienische Feinkostläden sind per se keine Besonderheit in Berlin. Leider findet man dort meist auch stets die gleichen, manchmal überteuerten, häufig kommerziellen Produkte. Und dann kam Luisa… Die charmante Neapolitanerin hat mit ihrem Laden ‚Luisa kocht‘ in der Danziger Straße 49 eine kleine Insel italienischen Lebensglücks geschaffen. Jedes Produkt wird von Luisa mit größter Sorgfalt ausgewählt und stammt aus kleinen Familienbetrieben aus dem Süden Italiens. Häufig kennt Luisa die Erzeuger persönlich und hat sich ein Bild von den Betrieben und ihren Herstellungsverfahren gemacht. Und da sie von Dienstag bis Samstag auch noch selbst im Laden steht, schafft die aktive Slow Food Unterstützerin schließlich eine Bindung zwischen Erzeuger und Verbraucher und trägt so zu einer nachhaltigen Wertschöpfungskette bei. Jedes Produkt darf probiert werden, Tipps und Rezeptvorschläge gibt’s gratis dazu. Wer seine Kenntnisse vertiefen möchte, kann sich einen Platz für die regelmäßig stattfindenden Verkostungen oder Kochkurse reservieren. Besonderes Highlight ist der jeden Tag frisch von Hand geknetete Pizzateig zum Mitnehmen. Auch hier ist slow die Devise: wenig Hefe, aber Zeit zum Gehen. Dadurch wird die Pizza nicht nur bekömmlicher, sondern lässt sich auch problemlos im eigenen Ofen backen. Den Teig gibt’s einzeln oder im Kochset mit allen Zutaten zum Belegen – perfekt für einen entspannten Abend mit Freunden. Außerdem im Angebot: selbstgebackenes Brot, Focaccia und Crostata, frische hausgemachte Gnocchi und Tagliatelle sowie freitags und samstags Ravioli mit variierenden Füllungen. Mamma mia! Cara Luisa, grazie mille per la gioia che ci stai regalando con il tuo negozio!
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Luisa kocht | Danziger Straße 49, 10435 Berlin | Di-Fr 12-19 Uhr, Sa 12-18 Uhr | luisakocht.de | Facebook | Fotocredit: Jule Felice Frommelt

Supersonico

Supersonico ist italienisch für Überschall. Im gleichnamigen Restaurant an der Bernauer Straße allerdings geht es eher entspannt zu. Denn Genuss will Weile haben und Vielfalt. Und weil das so ist, hat das Gastronomenpaar Claudia-Maria Humeniuk und Stephan Schlage (An einem Sonntag im August / Mein Haus am See) sich und uns einen neuen Lieblingsort der italienischen Küche in den Wedding gepflanzt. Im Supersonico kommen Speisen wie Kaninchenragout mit Aprikosen, hausgemachte Ravioli mit zarten Füllungen, gekochte Maronen mit Salz und Butter oder Wassermelonen-Avocado-Salat in kleinen Portionen daher. Italian Tapas, wenn man so will. Das hat den Vorteil, dass man sich eben nicht für einmal Primi und oder Secondi entscheiden muss, sondern sich neugierig durch die erlesene Karte schnabulieren kann. Besonders Spaß macht das natürlich mit möglichst vielen Freunden. Unsere Rechnung geht so: fünf Freunde mit jeweils drei Gerichten, macht fünfzehn kleine Schätze. Und wie es sich für echte oder eben gefühlte Italiener gehört, kommen die alle aus den Händen von La Familia. Von Claudia-Maria kommen die (Familien-)Rezepte, von der Oma (einer Pâtissière) der Schokoladen-Nachtisch, den Namen und die Deko-Skulpturen steuerte der Opa bei und von der Schwester stammen Einrichtung und Design. Im Frühjahr ist dann auch noch eine Terasse geplant, mit verwunschenem Garten, Tribünen, Baumhaus, Märchenbrunnen, Sandkasten und einer Kaffee-Refill-Fahrradstation. Original Berlin-Italienisch, original Italienisch-Berlinisch. Das Supersonico ist ein Ort, den es so wohl nur genau hier geben kann. Und sollte. Ciao!
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Supersonico | Bernauer Straße, 71/72, 13355 Berlin | tägl. 9-2 Uhr | Gerichte zwischen 3,80 und 6 € | Menü | Facebook

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Big Data

Wir waren essen. Wir sind zur Tür herein, wurden freundlich begrüßt und bekamen im selben Moment unser Hauptgericht. Nicht irgendeinen Mittagstisch, genau das, wonach uns der Sinn stand. Lecker war es, sehr sogar. Danach sind wir gegangen – ohne zu bezahlen versteht sich. Gut, und spätestens an dieser Stelle sind ein paar Erklärungen nötig. Unser Lunch fand in der Data Kitchen statt und das geht so. Nachtclublegende und Erfolgsgastronom Heinz „Cookie“ Gindullis hat sich mit SAP zusammengetan und im hauseigenen Data Space ein gastronomisches Konzept entwickelt, das ohne Warteschlange funktioniert. Gäste bestellen und bezahlen ihr Essen vorher über eine Webseite oder per App. Die frisch zubereiteten Speisen stehen dann zur vereinbarten Uhrzeit in der Food Wall, einem digitalisierten Automaten, bereit (siehe Bild). Wer das braucht? Keine Ahnung! Aber Spaß macht es schon. Und es ist vor allem sehr praktisch, wenn man sich beim Business Lunch nicht 15 Minuten mit Auswahl, Bestellung und Abwicklung beschäftigen, sondern die Zeit stattdessen lieber in fruchtbare Gespräche stecken möchte. Küchenchef ist Alexander Brosin (deswegen schmeckt es so gut), kulinarischer Gastgeber der gebürtige Wiener Christian Hamerle, der zuletzt gastronomischer Leiter der Markthalle Neun und viele Jahre Restaurantleiter bei Sarah Wiener war. Für die Einrichtung zeichnet die Berliner Architektin Laura Rave verantwortlich, die auch schon das Crackers gestaltete. Wir setzen demnächst den Gastro-Gründertag in der Data Kitchen um. Das wird spannend – auf die Verleihung des Gastro-Gründerpreises allerdings muss man dann ausnahmsweise doch mal warten. Der findet nämlich im Rahmen der Berlin Food Night am 16. Oktober im Kaufhaus Jandorf statt. Wir verlosen 2×2 Gästelistenplätze – ganz ohne Anstehen. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚WER SEIN DATA FOOD FOTOGRAFIERT, MACHT DATA FOOD DATA‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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Data Kitchen | Rosenthaler Straße 38, 10178 Berlin | Öffnungszeiten 9-17 Uhr | Facebook

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Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 26. September 2017 | Tags: , , , , , , Keine Kommentare

URBAN NATION

Straßenkunst findet auf der Straße statt. Im Kontext der Gebäude und öffentlichen Räume, in dem die Kunst entsteht, entfaltet sie nicht nur ihre Wirkung, sondern erschließt sich oft auch erst der tatsächliche Inhalt. Darüber hinaus macht gerade die Flüchtigkeit der Werke für viele, nicht selten die Künstler selbst, den besonderen Reiz aus. Versuche, Street Art und Urban Art zu konservieren, zugänglich zu machen und im wahren Wortsinn  wertzuschätzen, enden nicht selten in unautorisierten Ausstellungen, blutleeren Galerien und millionenschweren, ausgefrästen Gebäudefragmenten an den Wänden ultrareicher Kunstverkenner. Wand auf Wand, signed by Banksy. Das URBAN NATION „Museum“, das am Wochende in der Bülowstraße in Berlin Schöneberg eröffnete, ist das alles nicht. Hier wurde ein Ort geschaffen, der die Kunst nicht zur Ausstattung degradiert, sondern für sie da ist. Der Raum gibt nicht der Kunst ein Heim, sondern entsteht anders herum erst durch sie. Wo sonst, als in Berlin könnte der Versuch gelingen, die Grenzen zwischen Straße und Raum, Kunst und Konsum, Leinwand und  Pinsel – repsektive Dose – derart verschwimmen zu lassen, dass daraus so etwas wie eine neue eigene Form der Darreichung entsteht. Bereits seit 2013 verwandelt URBAN NATION Berliner Fassaden in eine riesige Outdoor-Galerie und verbindet Menschen über die Kunst und Nachbarschaftsprojekte mit ihrer Stadt. Das nun geschaffene Museum soll zum Spielfeld und grenzüberschreitenden Verbindungsort zwischen Bewohnern, Kunstinteressierten und Kunstschaffenden werden, die hier Möglichkeiten der Entfaltung außerhalb von Auftragsarbeiten für Nike und Co. finden. Die Fassade des vom Architekturbüro Graft umgedachten Gründerzeithauses besteht aus mobilen Elementen, die immer wieder neu gestaltet und anschließend im Museum „konserviert“ werden können. Die Räume selbst durchwandern die Besucher wie auf einer Straße, um die Kunst sowohl von weitem als auch aus der Nähe betrachten zu können. In Workshops und stetem kreativem Austausch sollen immer neue Kunstwerke entstehen, sich Netzwerke spinnen und die Verbindung von Mensch, Kunst und Raum gefeiert und belebt werden, statt sie nur zu dokumentieren.
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URBAN NATION Museum | Bülowstraße 7, 10783 Berlin | Öffnungszeiten Di-So 10-18 Uhr | urban-nation.comFacebook

Forget your Diet

Kein Sommer, keine Bikinifigur – so einfach ist das (na gut, jetzt is es gerade einmal zwei Tage warm, aber egal). Gott sei Dank! möchte man ausschreien, kann man sich so doch völlig zügel- und bedenkenlos in die schönste und vor allem leckerste Nascherei der ganzen Stadt, ach was, der Welt stürzen. Was bitte gibt es Besseres als rohen Keksteig zu naschen. Genau, nichts. Wenn er dann auch noch so unglaublich gut und variantenreich daher kommt, wie in Diana Hildenbrands ‚Spooning Cookie Dough‘ in der Kollwitzstraße in Berlin, ist der Drops gelutscht, äh der Cookie gegessen, äh der Teig genascht. Wie dem auch sei. Dianas Naschteig in verschiedenen Sorten kommt ohne Ei und Backpulver aus, verursacht garantiert keine Bauchschmerzen und wird getoppt und gemixt mit Nuss-Nougat-Creme, gerösteten Mandeln, Marshmallows, Pekannüssen oder selbst gemachten Streuseln. Seit zwei Wochen gibt es den Laden zum Streetfood Konzept, wir stehen gern Schlange und bekennen uns offen zur Schlemmsucht! #spoonme!
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Spooning Cookie Dough | Kollwitzstraße 56, 10405 Berlin | Di.-So. 12-19 Uhr | i-love-spooning.de | Facebook

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 15. August 2017 | Tags: , , , , , , , Keine Kommentare

Saftstulle

Wenn’s richtig gut läuft, wird aus Geschwistern ein perfektes Team. Die Schwestern Johanna und Charlotte (oder auch Hanna und Lotte) sind in einem kreativen Künstlerhaushalt im ländlichen Norddeutschland aufgewachsen und haben schon früh den Mut zur Selbstverwirklichung eingeimpft bekommen. Nun haben sie ihre Skills aus der Gastronomie, dem Management und dem Marketing zusammengetan und (die) Ju’s Bar eröffnet – eine Hommage an die allabendliche Brotzeit am Familientisch (und ihren gemeinsamen Freund Julian). Die Spezialität der Beiden sind nämlich Stullen. Eine simple Sache, bei der man allerdings relativ viel falsch – oder in diesem Fall eben richtig – machen kann. Bei Hanna und Lotte schaffen es nur sexy Stullen auf den Tisch, mit Obatztem und Radieschen oder Süßkartoffeln und eingelegtem Gemüse oder auch gebackener Aubergine mit Granatapfelkernen und Minze. Begleitet werden die knusprigen Brote von Smoothies oder Slow Juces, äh, Juices (sorry!) aus den abenteuerlichsten, aber nicht minder leckeren Kombinationen wie Rote Bete, Grapefruit, Banane und Himbeere. Oder das Andere in Grün: Spinat, Kiwi, Gurke, Apfel. Wer’s mitnimmt bekommt gegen einen Euro Pfand eine stylische Glasröhre mit Deckel zum Transportieren und laaaangsam Trinken. Ausgedacht werden die Kreationen allesamt von Küchenchefin Hanna, die nach einigen Stationen in Sterneküchen nun das macht, was sie am liebsten tut: Sich kulinarisch ausleben. Mit dem liebsten Menschen an ihrer Seite. #sisterhood
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Ju’s Bar | Oranienstraße 6, 10997 Berlin | Öffnungszeiten Mo-Fr 9-18 Uhr, Sa 11-18 Uhr | Facebook

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 25. Juli 2017 | Tags: , , , , , , Keine Kommentare

Zu Besuch

Täglich sind wir dabei, unseren neuen Kiez zu entdecken. Und da wir dem Koffein nicht abgeneigt sind, ist ein tolles Café in der Nähe natürlich ein Segen. Bei The Visit steht der Kaffee im absoluten Mittelpunkt. Die stylisch eingerichtete Rösterei mit Kaffeeladen hat sich ganz dem Spezialitätenkaffee verschrieben, welchen Gründer Cihan ausschließlich direkt von Kaffeebauern in Honduras bezieht, denen er auch schon mal in die Augen geschaut hat. In Kreuzberg angekommen, werden die Bohnen an der Adalbertstraße geröstet und können auch gleich in Form von Flat White, Filter oder Espresso getrunken werden. Durch die großen Fenster kann beim Trinken der Röstprozess beobachtet werden. Mit höchster Sorgfalt wird hier das Beste aus dem Kaffee geholt – das schmeckt man auch. Damit die Geschmacksknospen noch etwas mehr zu tun haben, bietet The Visit auch reichhaltige Brunch-Menus an, wochentags ebenfalls leckere, gesunde Mittagsschmäuse. Wer nicht bei uns um die Ecke wohnt, soll nicht traurig sein. The Visit in Kreuzberg ist zwar das Flagship-Café, famose Filialen gibt es aber noch Unter den Linden und in Schöneberg. Und der feine, honduranische (sagt man das so?) Kaffee kann auch online bestellt werden.
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The Visit | Adalbertstraße 9, 10999 Berlin | Öffnungszeiten Mo-Fr 9-19 Uhr, Sa-So 10-19 Uhr | www.visit-coffee.com

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 25. Juli 2017 | Tags: , , , , , , , Keine Kommentare

Holy Flat!

Auf diesen Tellern wird’s bunt! Knallgelb leuchtet der Kürbis, in Purpur strahlt die Rote Bete, knallgrün lockt die Avocado. Die hausgemachten Bowls von Holy Flat bestechen schon durch ihre Präsentation, aber noch besser wird’s beim Essen. Einmal lecker und zurück: Die Schweizer Globetrotter Mathias und Benedikt haben sich mit dem Lokal in Neukölln den Wunsch erfüllt, die Welt auf Berliner Teller… oder eben in Berliner Schüsseln zu bringen. Auf ihren Reisen haben sie Inspiration gesammelt und verwerten nun europäische und orientalische, zentral- und südamerikanische Aromen in ihren veganen und vegetarischen Gerichten. Fester Bestandteil des Angebots sind – daher der Name – die Flats, hausgemachte Fladenbrote aus Bio-Dinkelteig, die mit frischen Zutaten gefüllt und gerollt werden. Von der Hommage an die deutsche Küche bis hin zu brasilianischen Geschmacksexplosionen mit Acarajé und Vatapa-Sauce. Wenn das jetzt nach kulinarischem Bahnhof klingt: Macht nichts. Einfach nach Neukölln fahren, bestellen, ausprobieren, genießen. Es lohnt sich.
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Holy Flat | Lenaustraße 10, 12047 Berlin | Öffnungszeiten: Mo-Fr 11:30-21 Uhr, Sa 12:30-22 Uhr | holy-flat.com | Facebook

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Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 18. Juli 2017 | Tags: , , , , , , , Keine Kommentare

Nur Zeit ist Geld

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„Hier darfst du alles“ ist die Aufforderung von Berlin’s erstem Anti-Café, be’kech. Und das ist auch wirklich fast genau so gemeint. Die beiden Gründerinnen Louna Sbou und Nina Martin, beides Freiberuflerinnen, hatten sich nämlich in ihrem Leben vor be’kech regelmäßig daran gestört, wie sie beim Arbeiten in Cafés alle paar Minuten nach einer neuen Bestellung gefragt wurden. Es schien, als dürfen sie hier nicht sitzen und die kreativen Köpfe zusammenstecken ohne permanent zu konsumieren. So drehten sie den Spieß kurzerhand um und gründeten einen Ort, an dem man diskutieren, spielen, arbeiten und dabei Kaffee trinken und essen darf – und zwar ohne dafür zu bezahlen. Hä!? Wie soll das gehen? Das einzige, was im be’kech (der Name ist übrigens eine Mischung der Herkunftsorte von Louna und Nina, Berlin und Marrakech) kostet, ist die Zeit. Genauer gesagt: Die Minute kostet 5 Cent, der Tag maximal 15 Euro. Wenn man also schnell isst, kostet der Snack eben nur zehn Cent. Weil der Ort aber so schön, die Atmosphäre so angenehm und das Angebot so reichhaltig und lecker ist, dass man hier einfach Zeit verbingen muss, geht das Konzept auf. Nicht nur dekotechnisch ist der Ort eine gelungene Mélange zwischen alter DDR und traditionellem Marokko, sondern auch die Karte eröffnet Parallelwelten: Reichhaltiges, frisches (auch gern libanesisches) Frühstücksbuffet, Linsensuppe oder Gazpacho, vegane Kuchen und andere Leckereien locken täglich. Und immer mal wieder kann man hier auch Kultur genießen – in Form von Lesungen, Konzerten, Ausstellungen. Wenn man sich Zeit nimmt. Das Wertvollste, was wir haben.
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be’kech | Exerzierstraße 14, 13357 Berlin | Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-19 Uhr, Sa-So 11-19 Uhr | bekech.com | Facebook | Foto Credit: Selim Özadar

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 11. Juli 2017 | Tags: , , , , , , , , , Keine Kommentare

Auf ins Beet!

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Gastbeitrag von unserer Schülerpraktikantin Karla:

Da wir gerade umgezogen sind, haben wir direkt unseren neuen Kiez unsicher gemacht und den perfekten Ort der Entschleunigung gefunden: Die Prinzessinnengärten am Moritzplatz in Kreuzberg. Diese kleine Oase ist ein Urban-Gardening Projekt. Jedes Jahr in der Gartensaison stehen die Tore der Prinzessinnenstraße 33-35 für euch täglich von 10-22 Uhr offen. In dem Café unter freiem Himmel verbringen Anwohner und Geschäftsleute gerne ihre Mittagspause. Rund herum gibt es immer viel zu entdecken, wie zum Beispiel eine kleine Imkerei, wo hunderte von Bienen summen. Mit bunter Kreide beschriebene Tafeln erklären, was dort in den Bäckerkisten und Reissäcken alles wächst und gedeiht. Und jeder darf mitmachen beim Pflanzen, Gießen und Genießen. Eine gute Gelegenheit ins Gespräch zu kommen und Verantwortung für dein eigenes Pflänzchen zu übernehmen. Aus dem selbst angebauten Obst und Gemüse wird dann täglich ein frisches und leckeres Mittagessen gezaubert. Beispielsweise indisches Dal mit Rotkohl und Reis (sehr lecker!). Der urbane Garten bietet neben seiner Bar und dem Gartenrestaurant noch weitere zahlreiche Möglichkeiten seine freie Zeit zu verbringen: Regelmäßige Flowmärkte, abendliche Open-Air-Kinoveranstaltungen und eine offene Fahrradwerkstatt. 2009 verwandelte die Nachbarschaft mit der gemeinnützigen Organisation „Nomadisch Grün“ die Jahrzehnte brach liegende Fläche und investierte ganz viel Herzblut und vor allem Liebe zum Detail, was sich auf jeden Fall auszahlt. Und nicht nur wir finden ein bisschen mehr Natur gut, sondern auch unser Klima. Also, wer ein ruhiges Plätzchen möchte, braucht nicht lange zu suchen, sondern kann direkt am Moritzplatz in eine kleine, grüne Welt eintauchen.
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Prinzessinnengärten | Prinzenstraße 35-38, 10969 Berlin | tägl. 10-22 Uhr | prinzessinnengarten.net

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 07. Juli 2017 | Tags: , , , , , Keine Kommentare

Im Beerengarten

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Manchmal, wenn es bei aller Liebe zur Stadt hier ein bisschen eng wird, hilft eine Landpartie. Wunder wirken Bummelfahrten auf Nebenstraßen, der weite Himmel und das unverbaute Land. Perfekt wird so ein Ausflug mit einem spontanen Pflückstopp auf weitem Feld inklusive Vertrauenskasse. Um der Befriedigung des Selberpflückens nachzukommen, kann man aber auch einfach in die S-Bahn steigen und nach Schönfließ fahren. Oder nach Oranienburg. Oder mit dem Bus nach Gatow. Oder… es ist nämlich so, dass es im direkten Berliner Umland sechs Beerengärten gibt, an denen man sich (alleine, mit Freunden, im Familienkreis) in der Frischluft selbst bedienen darf. Den ganzen Sommer über reifen hier Him-, Erd-, Blau- und Johannisbeeren, soweit das Auge reicht. Die landen dann entweder während des Pflückens ab und zu im Mund, vor allem aber in Körben, die man vor Ort kaufen oder auch gleich selbst mitbringen kann. Solange der Vorrat reicht, ist dem Sammeln keine Grenze gesetzt – bei unserem Besuch im Beerengarten Schönfließ wurden sogar Menschen mit Wäschekörben beobachtet. Zum Ausruhen nach getaner Arbeit locken weite Wiesen, noch nicht gänzlich ausgelastete Kinder toben munter auf Heuballen. Was bleibt, ist mehr als die Erinnerung an den süßen Geschmack im Mund. Von der eingekochten Marmelade kann man nämlich auch im Winter noch zehren.
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Berliner Beerengärten | Falkensee, Schönfließ, Gatow, Dahlwitz-Hoppegarten, Blumberg, Oranienburg | berlinerbeerengarten.de

Ice Ice Baby

Ice Ice Baby

Aus Thailand schwappt gerade ein ziemlich cooler Food-Trend für besonders leckere Sommertage zu uns. Seit letzter Woch gibt es bei Delabuu Ice Cream in der Oderberger Straße 30 die Eiscreme-Rolle aka Teppaniaki Style Icecream aka das frischest mögliche Eisvergnügen. Das Besondere: Die eiskalte Süßigkeit wird direkt vor den Augen des Kunden auf der -20°C kalten Platte zu frozen Canneloni gerollt. Frischeste Zutaten aus biologischem Anbau sind die Basis für die Eiscreme aus winzigen Eismolekülen, die cremig wird ganz ohne Fette oder Emulgatoren und Stabilisatoren. Es ist ein bisschen, wie einem versierten Barkeeper beim Cocktailmixen zuzusehen. Oder einer erfahrenen Crêpe-Wenderin auf dem Burgundischen Bauernmarkt. Ob fruchtig oder schokoladig, mit Marshmellows oder Knusperriegel – jedem seine Rolle! Wir verlosen zwei Portionen Delabuu-Eis an die besonders Probierfreudigen und Fernwehigen unter euch. Schickt eine Mail mit dem Betreff „I SCREAM, FOR ICECREAM“ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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Delabuu Ice Cream | Oderberger Straße 30, 10435 Berlin | Mo-Fr ab 12 Uhr, Sa-So ab 9 Uhr bis open end | Becher ab 4,50€ inkl. Topping | Facebook

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 13. Juni 2017 | Tags: , , , , , , , Keine Kommentare

Von hier und aus der Gegend

Zu feinen Festen bei Freunden bringt man natürlich etwas mit. Aber schließlich sind es Freunde, und die verdienen etwas ganz Besonderes. Ein Qualitäts-Mitbringsel der Extraklasse, ein konsumierbares Zeichen echter Freundschaft. Eine wunderbare Auswahl von (fast nur) lokalen Delikatessen bietet Philip Bachmüller in seiner puristischen Gourmet Garage. Der Feinkostladen im Kollwitzkiez fokussiert nicht auf Schickimicki-Dekor, sondern auf genau das, was wichtig ist: Vodka oder Popcorn made in Berlin, aber auch handgemachte Pasta aus Italien oder Gin Tonic-Schokolade aus Schottland – kurz: famose Spezialitäten. Viele Produkte werden in Berlin hergestellt, ein Großteil auch fair und nachhaltig statt seriell und industriell. Im Mittelpunkt steht eindeutig die gute Kulinarik, die übrigens genau so auch in Philip’s eigener Küche stehen könnte. Denn der Inhaber verkauft nur das, was er selbst mag – und was er an den Geburtstag des besten Freundes mitbringen würde. Daher hat jedes Produkt auch eine eigene Geschichte, die Philip gerne weitererzählt und die neben dem Geschenk an sich auch eine tolle Story mit zur Party bringt.
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Gourmet Garage Berlin | Flagship Store, Kollwitzstraße 20, 10405 Berlin | Öffnungszeiten Mo-Fr 11-14 Uhr, 15-19 Uhr, Sa 11-16 Uhr | www.gourmetgarageberlin.de | Facebook | Foto: Caitlin Collins

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Zuflucht machen

Auf der Welt ist eigentlich genug Platz für alle. Und manchmal gibt es Orte, da ist etwas mehr Platz für etwas mehr Mensch. Im Sharehouse Refugio kommen Menschen aus aller Welt zusammen, egal aus welcher Ecke, egal aus welchen Gründen, und leben für eine beschränkte Zeit ein gemeinsames Leben. Sie kochen und essen gemeinsam, erzählen einander Geschichten und tauschen Erfahrungen aus, tanzen, lachen, singen, schweigen. Das Refugio steht in der Lenaustraße unweit des Hermannplatzes, am oberen Ende der Weserstraße. Betrieben wird es von der Berliner Stadtmission in Regie unserer Freunde von Give Something Back to Berlin. Was sie dort geschaffen haben ist viel mehr als ein Wohnort, es ist ein Hort der Begegnung für Berliner, Wahlberliner und Notberliner. Das wunderbare kleine Barista Café führt Bio Fairtrade Kaffee, Limos und selbstgemachtes, arabisches Gebäck und syrischen Brunch. Hinterm Tresen stehen Bewohner und Angekommene aus aller Welt. Der Veranstaltungssaal sucht seinesgleichen in der Ecke und lädt zu wechselnden Veranstaltungen vom Gottesdienst (japp!) bis zur Jamsession der hauseigenen Music School. Das absolute Highlight jedoch ist die bisher kaum bekannte, wundervolle und vor allem mietbare Dachterrasse inklusive Bar und Teppichwunderland. Ursprünglich bezeichnet ein Refugio einen Zufluchtsort für Pilger in Spanien. Das Berliner Refugio bietet Zuflucht und Gemeinschaft für Weltenwanderer aller Kulturen. Es ist kein Heim im konventionellen Sinn, sondern ein Ort, an dem sich Menschen gegenseitig inspirieren und zuhören, voneinander lernen und ein selbstständiges, verantwortungsbewusstes Leben führen können. Und das Refugio ist work in progress, ein organischer Ort, der durch seine Bewohner lebt und weiterentwickelt wird und dessen Exempel weit in die Welt getragen werden soll.
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Sharehaus Refugio | Lenaustraße 3-4, 12047 Berlin | www.refugio.berlin

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Coconat

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Morgens den Artikel fertig schreiben und nachmittags in der Hängematte fläzen. Oder umgekehrt. So sieht ein guter Tag aus. Die richtige Mischung zwischen produktivem Arbeiten und lockerer Entspannung. Ganz famos klappt dieser Mix im Coconat Space. Das hat erst einmal nichts mit tropical feeling und Kokosnüssen zu tun, denn „Coconat“ steht für „community and concentrated work in nature“ und sagt somit genau das, worum es hier geht: Auf dem Gutshof Klein Glien im südwestlichen Brandenburg ist ein perfekter Ort entstanden, an dem Einzelkämpfer oder Teams konzentriert und inspiriert arbeiten, aber ebenso in der umgebenden Natur entspannen können. Teambuilding am Lagerfeuer, intellektuelle Diskurse in der Bibliothek, Projektarbeit im Laboratorium oder hitziges Diskutieren auf der Wiese… die Liste an Möglichkeiten ist noch lange nicht erschöpft. Wer alleine kommt, wird nicht alleine gehen, denn jeden Tag wird allen im Coconat Space ein gemeinsames Mittagessen – und damit die perfekte Gelegenheit geboten, über den Tellerrand zu schauen und sich vielleicht den nötigen Anstoß beim eigenen Projekt zu holen. Eine geschäftige Villa Kunterbunt also, mitten in der Natur und zwischen Obstgärten. Und natürlich mit genügend Betten, um auch zu bleiben. Und weiterzuarbeiten. Oder abzuhängen. Oder beides.
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Coconat – A Workation Retreat | Klein Glien 25, 14806 Bad Belzig | www.coconat-space.com | Foto Credit: Tilman Vogler Fotographie