Anne Krüger

Das 2-Minuten Interview
Wie schmeckt eigentlich ein gut abgehangenes, auf den Punkt gebratenes Mediasteak? Ganz klar nach Qualitätsformaten, verfeinert mit einer Prise Simpsons – low carb, vegan, glutenfrei. Ergibt keinen Sinn? Wartet, gleich. Denn Anne Krüger gründete gemeinsam mit Komplizin Laura zum Abschluss ihres Studiums an der UdK im Jahr 2013 den Blog Mediasteak. Die Idee: die besten Dokus, Filme und Serien, die man legal und kostenlos im Netz schauen kann, kuratieren und bewerten. Da sieht ja sonst auch keiner mehr durch. #einermussdenjobjamachen. Kurz nach Livegang wurde Mediasteak (wegen der Filetstücke, you know) für den Grimme Online Award und Lead Award nominiert. Inzwischen ist die Seite wahrscheinlich bei mehr Leuten mit einem Lesezeichen versehen, als die meisten Plattformen, deren Content gestreut und verlinkt wird, selbst. Höchste Zeit also, sich mal ein paar Tipps aus erster Hand einzuholen. Bei Game of Thrones blicken wir nämlich nicht durch, bei House of Cards kommt zu selten was Neues und „The White House“ läuft nur in den Nachrichten. In diesem Sinne, nach dem Lesen Zähneputzen nicht vergessen!

Name: Anne Krüger
Alter: 29
Wohnort: Berlin
Beruf: Journalistin, Gründerin von Mediasteak
Schuhgröße: 39
Lieblingsformat: Die Simpsons
Kontakt:anne@mediasteak.de

Dein Leben wird verfilmt. Wer spielt dich? Jeff Bridges aka The Dude

Wie schauen wir in Zukunft fern? Vermutlich erstmal lange Zeit so, wie wir es jetzt tun: Online, zeitsouverän, ortsunabhängig und mit einem Second Screen in der Hand. Vielleicht auch bald mit VR-Brille.

Was braucht ein Format um gut zu sein? Ryan Gosling?

Bei welchem Film musst du immer weinen? Findet Nemo

Worauf bist du stolz? Darauf, dass Laura und ich es geschafft haben, aus einem Uni-Abschlussprojekt ein Unternehmen zu gründen. Dass ich jetzt selbstständig und frei arbeiten kann und genau das mache, was ich liebe.

Wen bewunderst du und warum? Meinen Papa, weil er Baumhäuser bauen kann und jede Hauptstadt der Welt kennt. Weil er immer für mich da war und ist, und er so großzügig und gutmütig ist wie ein kleiner Buddha.

Ein Serientipp bittesehr! Oh Gott, da gibt es viele. Neben all den Serien, die wohl jeder kennt (Black Mirror, Breaking Bad, Stranger Things), fand ich „The Crown“ sehr spannend! Hat auch irgendwie niemand gesehen.

Was würdest du gern besser können? Ja sagen. Äh… nein sagen.

Das größte Problem deiner Generation: Wir schauen zu oft auf irgendwelche Screens und zu wenig in die reale Welt. Und ein weiteres Problem ist unsere Unentschlossenheit und Flatterhaftigkeit.

Der beste Ratschlag, den du je bekommen hast: Zähne putzen.

Du kannst mit einer Zeitmaschine reisen. Welches Jahr stellst du ein und warum? 1999 zum Sonntagsfrühstück mit meiner Familie.

Wenn wir dich Zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen? Ein Mediasteak-Filet, da kann ich nichts falsch machen: ist low carb, vegan und glutenfrei.

Wenn eine Fee dir eine Fähigkeit schenken könnte, welche würdest du wählen? So lange Sätze sprechen zu können wie Roger Willemsen und nach einem 3-Minuten-Satz immer noch zu wissen, wo ich angefangen habe.

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest? Dass alle Menschen glücklich und frei leben können.

Was sollte niemand von dir wissen? Was ich letzten Sommer getan habe.

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Wie lange hast gebraucht, um dieses Interview zu beantworten?

Das letzte Wort: Ich wünsche Ihnen eine geruhsame Nacht.

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 15. August 2017 | Tags: , , , , , , , , , , Keine Kommentare

Anna & Marcus

Das 2 Minuten-Interview

Viertel Vor, Dreiviertel, völlig egal. Anna und Marcus sind Lebens- und Businesspartner. Vor zwei Jahren kauften sie ein altes Bauernhaus in Brandenburg um es mehr oder weniger eigenständig zu renovieren. Mittlerweile haben sie fünf Schafe und eine Katze, einen besseren Teint und ziemlich oft gute Laune. Und weil das mit dem neu, anders und besser machen gerade so gut klappte, begannen sie genau darüber zu berichten und über obendrein über Menschen, Ideen und Innovationen zu schreiben, die wirklich wichtig sind. Gerade feierte ihr nachhaltiges Onlinemagazin viertel-vor.com einjährigen Geburtstag. Zur Feier der Feier sprachen wir mit beidem im Doppel übers Welt verändern, neuen ökologisch-innovativen Vorbildern und die beste Soja-Bolognese der Welt.

Name: Anna Schunck & Marcus Werner
Alter: 35 & 36
Wohnort: mal Berlin, mal Brandenburg
Beruf: Journalistin / Copywriterin / Moderatorin & Regisseur / Kameramann / Fotograf
Schuhgröße: 39 & 39 #schuheteilenmöglich
Lieblingsort: Auf unserer Hollywoodschaukel
Kontakt: hallo@viertel-vor.com

Was ist die größere Herausforderung  – Dinge richtig zu machen oder die richtigen Dinge zu tun?
Anna: Ersteres finde ich weniger erstrebenswert. Meine beste Freundin sagt gerne (sehr norddeutsch): Fehler machen kluch, drum is’ einer nich’ genuch. Und das würde ich so auch unterschreiben. Die richtigen Dinge zu tun kann hingegen schon ganz schön herausfordernd sein. Weil man dazu erst Mal definieren muss, was man selbst ganz eigentlich und persönlich für richtig hält.
Marcus: Ich finde auch, dass es viel schwerer ist, die richtigen Dinge zu tun. Man ist so sehr in seinen täglichen Routinen drin, dass es uns sehr schwer fällt diese zum Beispiel nachhaltig zu verändern. Aus den Fehlern, die man auf dem Weg dahin macht, lernt man im besten Fall und kann dieses Wissen wiederum weitergeben. Das ist gut und wichtig!

Eine gute Tat, die jeder sofort tun kann?
Marcus: Zu Ökostrom wechseln.
Anna: Bewusstsein schärfen.

Können Worte die Welt verändern?
Anna: Ich bin Journalistin, was soll ich dazu sagen? (grinst) Klar können sie das, in Form von Aufklärung und meines Erachtens auch in Form von Zuspruch aka Empowerment. Generell gilt aber trotzdem immer: Nur, wenn Taten folgen.
Marcus: „I have a dream!“

Wie alt wärst du, wenn du dein Alter nicht wüsstest?
Anna: Meistens zwölf, manchmal hundertzwölf.
Marcus: 25 mit dem Wissen eines 36-Jährigen.

Wer oder was inspiriert dich?
Marcus: Das Unperfekte.
Anna: Andere Menschen, ihr Wissen und Wesen, ihre Ideen und Geschichten.

Welches Problem würdest du gerne lösen?
Anna: In meiner Welt: Jedes Kommunikationsproblem. Auf der ganzen Welt: Jedes, dass zum Klimawandel beträgt.
Marcus: Dass unser Wirtschaftssystem immer weiter wachsen muss, weil es sonst zusammenbricht.

Hast du ein verborgenes Talent?
Anna: Katzenwäsche-Skills am Gartenschlauch, perfektioniert damals auf unserer Baustelle.
Marcus: Meine Soja-Bolognese kann ich so pimpen, dass es keinem Fleisch-Esser auffällt, dass da gar kein Fleisch drinnen ist! #govegan

Wann hast du deinen letzten Brief geschrieben?
Anna: Vor drei Wochen.
Marcus: Zählen auch E-Mails?

Ein Pinguin mit einem Sombrero kommt an einen Paddelbootverleih in Brandenburg und sagt:
Anna: „Tach’schön“. Das sagt man hier in unserem Teil von Brandenburg nämlich so. Weil ich ursprünglich aus Schleswig-Holstein komme, antworte ich aber mit einem eher stumpfen „Moin“. Das versteht der Pinguin dann schon.
Marcus: Ice Ice Baby (Vanilla Ice-Voice)

Wovor hast du Angst?
Anna: Vor fehlender Toleranz und vor Engstirnigkeit.
Marcus: Dass wir den Klimawandel nicht rechtzeitig aufhalten werden.

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen?
Anna: Marcus kocht. Ich mach’ euch dazu einen Salat mit Avocado-Dressing.
Marcus: Von der Soja-Bolognese hab ich euch ja schon erzählt?!

Wann hast du zuletzt etwas Neues ausprobiert und was war das?
Marcus: Ich hab dieses Jahr angefangen programmieren zu lernen. Wenn das 14-Jährige hinbekommen, sollte ich das doch auch lernen können. Ich habe schnell gemerkt, dass ich mich als 36-Jähriger doch um andere Dinge kümmern sollte.
Anna: Same here! (grinst) Vor fast genau einem Jahr. Da war dieses Bloggen, von dem immer alle reden…

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest?
Anna: Dass es sowas wie Macht überhaupt gibt! …Davor würde ich aber wahrscheinlich noch schnell was wahnsinnig Vehementes gegen die Ausbeutung von Menschen und Ressourcen machen.
Marcus: Ich würde ein Grundeinkommen für alle schaffen. Und dann gespannt sein, wie sich unsere Gesellschaft und Arbeits- und Lebensweise verändert.

Was sollte niemand von dir wissen?
Anna: Wie’s bei uns zu Hause aussieht. Wenigstens niemand, den ich nicht persönlich kenne. Für Viertel \ Vor und Social Media fotografiert wird bei uns nur vorm Haus – da gibt’s ja schließlich auch schon genug zu gucken.
Marcus: Ja.

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?
Anna: Wie wir unsere Schafe so zahm gekriegt haben. Die sind nämlich eigentlich Fluchttiere – und wir wissen’s selbst nicht richtig. Dass zwei von ihnen Marcus folgen, wie brave Hündchen, hat wahrscheinlich einfach mit wahllosem Verwöhnen zu tun…
Marcus: Ob wir empfehlen können aufs Land zu ziehen? Ja – das können wir – aber nur mit genügend Nähe zur Großstadt.

Das letzte Wort:
Marcus: Ich wollte schon immer Shout-Outs geben. Also: Shout Out an all die tollen Menschen, Projekte und Firmen, die dabei helfen diese Welt Schritt für Schritt nachhaltiger zu machen. Damit wir unseren Kindern und Enkeln in die Augen schauen und sagen können: „Wir haben alles getan, was wir konnten.“
Anna: Und jeder, wirklich jeder, kann in seinem Alltag, in seinem Bereich, im Rahmen seiner Fähigkeiten etwas machen. Also: Tut Gutes – und redet drüber.

Foto: Marlen Müller

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Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 18. April 2017 | Tags: , , , , , Keine Kommentare

Ella Mills

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Das 2 Minuten-Interview

Ella ist ein Phänomen. Warum, das kann man eigentlich gar nicht so recht erklären, man muss es vielmehr erschmecken. Ella Mills hieß bis vor kurzem noch Woodward, sie ist 25 Jahre alt und so etwas wie die gefragteste Köchin dieser Tage. Über eine Million Menschen folgen Deliciously Ella und ihren großartigen Rezept- und Genussideen allein auf Instagram. Doch der Weg dahin begann nicht aus einer Laune und der Leidenschaft für frischen Genuss, sondern aus einem echten Leiden. Eine tückische Nervenkrankheit fesselt sie rund zwei Jahre ans Bett. Während dieser Zeit begann sie sich mit Ernährungsfragen zu beschäftigen und dokumentierte ihre persönliche Entwicklung und ihr erwachtes, magisches Kochtalent in ihrem Blog. Am 4. Mai stellt Ella ihr neues Buch in Berlin vor. Infos gibt es hier. Wir verlosen obendrein zwei druckfrische Exemplare. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚YUMMIE!‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de

Name: Ella Mills
Alter: 25
Wohnort: London
Job: Founder & Creative Director bei Deliciously Ella
Schuhgröße: 39
Lieblingszutat: Gute Gewürze
Kontakt: markus.zwecker@berlinverlag.de (Verlag)

Warum sind Pizzaschachteln eckig?
Tolle Frage! Ehrlich gesagt: ich habe keine Ahnung – vielleicht kann sich so das Aroma besser entfalten? :)

Welche drei Dinge gehören in jeden Kühlschrank?
Drei Zutaten, die ich immer im Haus habe: ein leckeres Brot, Hummus und Avocado (na ja und Erdnussbutter, aber es waren ja nur drei Antworten erlaubt).

Ein Rezept, das wirklich jedem gelingt?
Ich liebe Veggie-Curries. Die sind einfach zu kochen, voller Geschmack und jeder liebt sie. Ich benutze Tonnen von Gewürzen wie Senfsaat, Paprika, Cayenne-Pfeffer, Kurkuma, Cumin und Kokosmilch für die Basis – was grundsätzlich schonmal ein super Start für egal welches Gericht ist.

Was war dein Lieblingsessen als du noch ein Kind warst?
Ice cream and chocolate cake! Und eigentlich hat sich bis heute nicht geändert. Ich habe nur eine neue Art entwickelt wie ich beides zubereite.

Die größte Herausforderung deines Lebens?
Meine Krankheit. Im Jahr 2011 wurde ich sehr krank. Die Ärzte diagnostizierten das Postural Tachycardia Syndrome, das mein autonomes Nervensystem befiel und mich ans Bett fesselte. Die vielen körperlichen Symptome waren das eine, die mentale Belastung durch die Isolation trieb mich fast in die Depression. Ich suchte nach Wegen und begann mich für Ernährungsfragen zu interessieren. Ich lernte (anders) zu kochen und dokumentierte meine Reise auf einem Blog, in der Hoffnung, ich könnte so einige Symptome lindern. Es dauerte zwei Jahre bis sich meine Verfassung verbesserte, unterstützt durch meine spezielle Ernährung und ein Trainingsprogramm, das ich in Zusammenarbeit mit meinem Arzt und einem Ernährungsberater entwickelt hatte.

Wo kaufst du deine Zutaten?
Ich kaufe viel online. Ich wäre lieber jede Woche auf dem Bauernmarkt, um meinen Vorrat an tollen Zutaten aufzufüllen, aber mein Arbeitspensum lässt das gerade nicht zu. Es gibt bei uns einen kleinen Farm Shop namens Chegworth Valley. Ich versuche dort einmal pro Woche vorbeizuschauen, das Gemüse dort ist unglaublich.

Kannst du ein Gedicht auswendig?
Sadly not!

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen?
Wahrscheinlich ein indisch inspiriertes Essen, so etwas wie Aloo Gobi und Chana Masala mit Kokosreis, Joghurt und einer kleinen Avocado dazu (just because I love avocado!). Und dann gäbe es noch einen Zimt-Mandel-Apple Crumble zum Dessert. It’s my go-to.

Wovor hast du Angst?
Vor Höhe, dem Fliegen und manchmal vor Dunkelheit.

Wann hast du zuletzt etwas zum ersten Mal gemacht?
Wir waren gerade in Marokko, das war unglaublich. Und Sri Lanka kann ich hoffentlich auch bald von meiner Liste streichen.

Was würdest du ändern wenn du die Macht dazu hättest?
Ich würde in jedem Fall das Wetter in London ändern – Sonne jeden Tag! Ich würde die Art verändern, wie wir über Essen denken und jeden für Frisches, Selbstgekochtes begeistern. Und ich würde dafür sorgen, dass wir uns mehr darum scheren wie wir uns fühlen, statt darüber nachzudenken wie wir aussehen.

Was sollte niemand von dir wissen?
Mein Ehemann und ich sind nur eine Woche nachdem wir uns kennengelernt haben zusammen gezogen. Vier Monate später starteten wir gemeinsam ein Unternehmen (er ist der CEO von Deliciously Ella), hatten einen Hund und waren verlobt. :)

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?
Vielleicht über meinen Hund Austin – er ist der Größte für uns! He rules the house! Matt hat für ihn sogar seinen eigenen Instagram Account gestartet, it’s so ridiculous but very funny.

Das letzte Wort: The more love, time and effort you put into anything in your life the more you’ll get back from it, and the better your attitude is the more you’ll get out of any situation and the more you’ll enjoy life. (Das lassen wir jetzt einfach so stehen. ;) Anm.d. Red.)

Foto: Sophia Spring

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 11. April 2017 | Tags: , , , , , Keine Kommentare

Marlen Stahlhuth

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Das 2 Minuten-Interview

Ok, sie hat Fotografin geschrieben. Damit untertreibt sie natürlich ein bisschen, denn Marlen (Leni) Stahlhuth ist dazu noch Moderatorin, fotografiert für INDIE und das Material Girl Magazine und arbeitet gerade an ihrem eigenen Bildband. An ihrem Blog Paperboats.me kommt man, wenn man sich für Mode, Text und Lifestyle interessiert, nicht vorbei. Wir haben Leni nach ihren Erwartungen zur Fashion Week befragt (na klar!) aber auch zur Lage der Welt und ihrem Teekränzchen mit der Queen. Wir ärgern uns seither ein wenig darüber, dass wir nicht in den wunderschönen Lockenkopf schauen und ihre Gedanken lesen können. Darauf hat sie uns natürlich selbst gebracht.

Name: Marlen (Leni) Stahlhuth
Alter: 27
Wohnort: Berlin
Beruf: Fotografin
Schuhgröße: 40
Lieblingsmotiv: Uiiii, was genau meint ihr damit? Lieblings Foto oder so was?
Kontakt: ahoi@paperboats.me

 

Die Queen lädt zum Tee ein, was ziehst du an? Ich bin ein großer Fan von Twinsets. Das erscheint mir auch halbwegs angemessen für die Queen. Von daher ein rosa Twinset und weiße Sneaker. Und ich würde Kakao mitbringen, Tee ist nicht so mein Ding.

Was erwartest du dir von der Berlin Fashion Week 2017? Für mich bedeutet die Fashion Week immer jede Menge Jobs. Daher lasse ich Shows und Parties meistens aus und verdiene lieber Geld. Der ganze Trubel ist mir im Arbeitsmodus auch um einiges lieber. Dank Social Media bekommt man ja sowieso alles andere mit! Bei dieser Fashion Week freue ich mich allerdings am meisten auf die INDIE magazine party!

Wie sieht es bei dir Zuhause aus? Ich bin vor zwei Wochen gerade erst umgezogen, von daher gibt es ein Meer aus Kisten und Boxen und fast keine Möbel. Aber immerhin Barstühle und meine heißbeliebte Casper Matratze. Was braucht man mehr. Allerdings verbringe ich beunruhigend viel Zeit auf Pinterest und gucke mir Möbel an, die ich mir nie leisten werden kann und erstelle Moodboards für die einzelnen Zimmer. Das wird also eher ein Langzeitprojekt.

Absolutes Fashion-No-Go für 2017: Ich bin ja großer Verfechter von jeder soll tragen was er mag, für mich persönlich sind es wahrscheinlich Leggings. Das ist für mich eher ein Gym Outfit. Aber wie gesagt, es gibt bestimmt Leute die in Leggings umwerfend aussehen.

Deine drei wichtigsten Werkzeuge: Kamera, Handy, Photoshop (bezüglich meiner Arbeit), vom Internet mal abgesehen.

Was siehst du, wenn du in den Spiegel schaust? Jeden Tag was anderes. Aber meistens das irgendeine Locke mal wieder aus der Reihe tanzt. Fällt aber sonst keinem auf, von daher :D (Du hast Locken? Anm. d. Red.)

Was möchtest du in diesem Jahr unbedingt erreichen? Ich will unbedingt mehr Zeit in Projekte investieren die für mich eine Bedeutung haben, die Themen adressieren die mir wirklich was bedeuten. Mode kann sehr oberflächlich sein, und nach ein paar Jahren stellt man sich dann öfter die Frage wie weltverändernd es sein kann, eine Taschenkollektion zu fotografieren. Ich arbeite seit ein paar Monaten an einem privaten Fotoprojekt, ohne Sponsor, ohne Kunde etc. und das würde ich gerne dieses Jahr fertig stellen.

In welchem Jahrzehnt waren die Menschen am schönsten? Schönheit ist ja immer so eine Sache. Ich finde ja gerade das ‚Nichtschönsein‘ wesentlich spannender. Ich bin privat, modisch und musikalisch aber ein großer Fan der 90er.

Was ist dir wirklich wichtig? Die Freiheit das zu tun, was ich wirklich machen will und damit Leute zu erreichen und eventuell auch positiv zu beeinflussen. Toleranz und Offenheit Menschen und Sachen gegenüber die man eventuell nicht unbedingt sofort versteht. Meine Familie und mein Freund.

Eine gute Tat, die jeder sofort tun kann? Auch im „echten“ Leben für das einstehen, was man online als gut und wichtig befindet. Nicht mit Vorurteilen an Menschen herangehen, helfen, hinschauen, Sachen ansprechen die man nicht in Ordnung findet, sich selber hinterfragen, bewusster auf diesem Planeten leben, Müll reduzieren, nicht jeden Tag Fleisch essen, oder sich einfach mal informieren was man so machen kann.

Wann hast du zuletzt von Herzen gelacht? Heute. Eigentlich mehrmals am Tag. Ich bin schwerer Verfechter einer positiven Einstellung. Dann macht das Aufstehen und das Leben generell mehr Spaß.

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen? Ich würde ja liebend gerne Sushi sagen, aber das kann ich nicht. Von daher wären es Pfannkuchen mit ganz vielen verschiedenen Kleinigkeiten die man sich selber dann aussuchen kann und in die Pfannkuchen einrollen kann. (Für die Berliner: Sie meint Eierkuchen. ;) Anm. d. Red.)

Wann hast du zuletzt etwas Neues ausprobiert und was war das? Gestern. Eine Sportübung, die ich vorher noch nicht kannte.

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest? Uff. Da gibt es viele Baustellen. Ich würde gerne umwelttechnisch die Zeit zurückdrehen. Tier- und Pflanzenarten, Eisberge und andere Sachen retten. Ich würde aber auch gerne sämtliche Männer (und Frauen, aber die gibt es in diesen Positionen selten) die für viel Übel auf der Welt verantwortlich sind zur Rechenschaft ziehen. Viel zu selten kommt man nämlich an die eigentlichen Strippenzieher heran oder weiß gar von ihnen. Und ich hätte gerne eine Welt, in der Menschen humaner miteinander umgehen.

Was sollte niemand von dir wissen? Ach da gibt es nicht so viel. Es geht wohl eher darum, was ich lieber privat halte und was nicht. Aber ich bin schwer froh das niemand meine Gedanken lesen kann.

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Ich bin schon froh, dass dies nicht nur ein Interview über Mode war :)

Das letzte Wort:
mic drop
Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 18. Januar 2017 | Tags: , , , Keine Kommentare

Constanze Hallensleben

Das 2 Minuten-Interview

Im Jahre 1999 gründete Constanze Hallensleben mit pad paradscha den damals ersten exklusiven Versandkatalog und Online Shop in Deutschland. Seit einigen Jahren entwickelt sie für creme marketing individuelle Lösungen rund um die Themen Interior und Marketing, wobei ihr Schwerpunkt im Optimieren von Hotel- und Gastronomiekonzepten liegt. Vor allem aber ist sie Initiatorin des seit 2013 existierenden creme guides, der eine selektive und zuverlässig herausragende Auswahl zu regionalen und überregionalen Lifestyle Themen, zu schönen Orten wie Restaurants, Cafés, Shops oder Reisezielen, ästhetischen Dingen und interessanten Menschen präsentiert. Props! Und worüber spricht man mit einer leidenschaftlichen und ausgewiesenen Empfehlerin? Genau, über Städtetipps, volle Schubladen und die Abifeier ihres Sohnes. Erste Sahne!

Name: Constanze Hallensleben
Alter: 46
Wohnort: Berlin
Beruf: Interior Designerin und leidenschaftliche Empfehlerin
Schuhgröße: 37,5
Lieblingsort in Berlin: Die Wiesen und Felder der Domäne Dahlem
Kontakt: cremeguides.com

Du hast Besuch von Freunden, die zum ersten und letzten Mal in der Stadt sind. Was macht ihr?
Frühstück im Literaturcafé. Fahrt mit dem Auto über Siegessäule, Tiergarten und Regierungsviertel zur Museumsinsel. Spaziergang und Besuch einer Ausstellung. Abstecher nach Kreuzberg. Eis bei Anna Durkes. Besuch der St. Agnes Kirche. Abendessen im Restaurant Hugos hoch oben im 14. Stock des Hotels InterContinental Berlin. Ein Drink auf der Dachterrasse des Hotel de Rome. Gendarmenmarkt bei Nacht.

Wie sieht es bei dir zuhause aus?
Hell und freundlich. Bei mir hat nahezu jeder Gegenstand eine Geschichte. Ich liebe es, mich mit schönen Dingen zu umgeben, die mich lange Zeit begleiten. An der Oberfläche brauche ich extreme Ordnung. In meine Schränke und Schubladen sollte man besser nicht schauen.

Deine kulinarische Neuentdeckung der letzten Monate?
Mein Spiralschneider für Gemüse.

Welche Eigenschaft schätzt du an einem Menschen?
Klarheit.

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest?
Ich würde den Menschen zeigen wollen, wie viel glücklicher eine positive Sichtweise macht. Wie sich alles verändert, wenn man sich frei macht von all den negativen Gedanken, die uns ungeprüft durch den Tag begleiten.

Wofür gibst du zu viel Geld aus?
Qualitativ hochwertige, langlebige Produkte. Gutes Essen.

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen?
Aktuell vermutlich Pasta aus frischen Zucchini mit Pistazien-Zitronenthymian-Pesto sowie gerösteten groben Brotkrumen und geriebenem Pecorino.

Welches Kunstwerk würdest du gern besitzen?
Einen Paul Klee oder Max Liebermann.

Wovor hast du Angst?
Vor dem was Menschen aus Angst und Unsicherheit tun.

Was hat dich zuletzt emotional wirklich berührt?
Die Abifeier meines Sohnes.

Was sollte niemand von dir wissen?
Darauf kann ich natürlich nicht antworten.

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?
Was ich an Berlin besonders liebe. Die Antwort: In dieser Stadt ist alles möglich. Hier kann jeder sein, wie er möchte. Niemand stört sich an der Lebensform des anderen.

Das letzte Wort:
Alles ist gut, wenn man offen dafür ist.

Photo: Ruben Fees

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Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 13. Juli 2016 | Tags: , , , , , , , Keine Kommentare

Arne & Claudia

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Arne & Claudia

Das 2 Minuten-Interview

Claudia Hirschberger betreibt zusammen mit ihrem Lebensgefährten Arne den Food- und Fotografie-Blog Food with a View. Das machen die beiden so gut, dass sie damit direkt mal zwei Awards abgeräumt haben im letzten Jahr. Arne isst vegan und Claudia vegetarisch (gemischtes Doppel sozusagen), was beim Kochen ganz einfach ist, aber beim Backen manchmal zur Herausforderung wird. Fotos und Essen und dann auch noch Fotos vom Essen? We like! Da haben wir die beiden gleich mal im Doppel befragt. Vor kurzem war das Duo übrigens bei Thomas von Leogant zu Besuch. Die planen da irgendwas mit Wasser und Rezepten munkelt man, wir bleiben gespannt…

 

Name: Arne Schmidt | Claudia Hirschberger
Alter: 50 | 45
Wohnort: Berlin Mitte
Beruf: Freiberufler
Schuhgröße: 44,5 | 42
Lieblingsrestaurant: Mogg & Melzer | Osmans Schwestern, Herr Rossi…
Kontakt: foodviewberlin.com

Was hast du zuletzt gegessen?
A: Bircher Müsli mit gemahlener Vanille und vielen frischen Beeren.
C: Müsli, das essen wir sonst fast nie, aber irgendwie musste das heute mal sein. Meistens gibt es morgens erst mal einen grünen Smoothie, das macht so schön wach.

 

Wer ist dein/e Lieblingsfotograf/in und warum?
A: Zuletzt hat mich Sebastião Salgado begeistert, der derzeit in der C/O Berlin zu sehen ist.
C: Der erste Fotograf, den ich bewusst wahrgenommen habe, war Ansel Adams: Seine Landschafts-Fotos vor allem aus dem Yosemite Park habe ich als 16jährige in London in einer Ausstellung gesehen und war wie elektrisiert.

 

Süß oder salzig?
A: Eigentlich beides und gern auch kombiniert, besonders in Form von süßem Obst oder Datteln in scharf gewürzten Gerichten aus dem orientalischen Bereich.
C: Ich mag die Kombination aus beidem sehr gern, so kochen wir oft. Bei nur süßen und nur salzigen Gerichten könnte ich mich nicht entscheiden, was ich lieber mögen würde. Einmal alles bitte! ;-)

 

Wie sieht es bei dir zuhause aus?
A: Klassisch minimalistisch, hell. Mein Vintage-Rennrad bewahre ich in der Wohnung auf. Ist ein schöner Blickfang, gleich neben dem Sofa.
C: Ein bisschen geerbtes Mid-Century, ein bisschen Design-Klassiker, ein bisschen Ikea. Mein großer Linoleumtisch ist definitiv ein Lieblingsstück, da passen viele Gäste ran. Und ich liebe Blumensträuße, eher die krautigen mit vielen winzigen Blüten und Gräsern.

 

Du kannst nachts nicht schlafen und gehst an den Kühlschrank. Was nimmst du?
A: Aus dem Kühlschrank nichts, aber eine Banane aus der Obstschale. Ich liebe Bananen!
C: Ein Glas Wasser und eine Dattel. Oder wenn es ganz arg kommt, mache ich mir eine heiße Milch mit Honig, das hilft tatsächlich.

 

Ohne was kannst du nicht leben?
A: Definitiv Kaffee. Ich muss den nicht den ganzen Tag lang trinken, aber dass ich wie Claudia morgens den Kaffee durch einen Smoothie ersetze, geht gar nicht ;-). Vor dem Schlafengehen macht Kaffee mich übrigens müde, das ist ein Phänomen.
C: Kein Sonntag ohne Obstkuchen!

 

Was kannst du gar nicht?
A: Ich kann keine Kartoffeln schälen. Vor lauter Schale bleibt am Ende nichts übrig, ich bin da echt kein Gewinn.
C: Ballspiele aller Art.

Das Beste, dass du je gegessen hast, war…
A: Vielleicht die rote Grütze meiner Großmutter, die würde ich gern nochmal essen.
C: Rösti mit Spiegelei nach einer Bergwanderung, die deutlich länger dauerte als geplant, mit deutlich weniger Proviant dabei als notwendig. Das einfache Hüttenessen danach war großartig.

 

Wenn du über Nacht die Welt verändern könntest, womit würdest du anfangen?
A: Gute Ernährung noch populärer machen. Bei allem Hype um das Thema ist es ja doch recht offensichtlich, dass viele Menschen nicht wissen, wie man sich mit einfachen Mitteln gute Mahlzeiten selbst zubereiten kann.
C: Da ich mich gerade mit dem Thema beschäftigt habe: sauberes Trinkwasser für alle Menschen.

 

Mit welcher Persönlichkeit würdest du gern mal einen Kaffee trinken?
A: Mit Klaus Kinski.
C: Mit René Redzipi, einem der Mitbegründer der New Nordic Cuisine.

 

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen?
A: Wenn wir gemeinsam kochen, ist das tierproduktfrei. Es macht Spaß, sich auch für Gäste Gerichte zu überlegen, die nicht auf den ersten Blick vegan daherkommen, also ganz bestimmt ohne Tofu-Schnitzel & Co.
C: An einem heißen Sommertag: Gazpacho aus frischen Erbsen mit Lavendel und zum Nachtisch Himbeer-Sorbet im Walnuss-Cornet.

 

Wovor hast du Angst?
A: Ich bin kein besonders ängstlicher Mensch, und habe aber vor Dingen Angst, die wohl die meisten Menschen fürchten: Krieg, Not, Krankheit, solche Dinge.
C: Ich fürchte mich vor Spinnen und vor Gewitter im Freien. Und davor, dass uns niemals ein perfekter veganer Rührteig gelingen könnte ;-).

 

Was sollte niemand von dir wissen?
A: Dass ich von Schweizer Käse träume. Da tun sich wahre Abgründe auf.
C: Tiefkühl-Pizza, einmal im Jahr…

 

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?
A: Wie lebt und kocht es sich eigentlich als Veganer und als Vegetarierin miteinander?
C: Welches ist derzeit euer liebstes Rezept und euer liebstes Foto?

 

Das letzte Wort:
C: …überlasse ich Arne.
A: Das ist aber nett.

 

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 29. Juli 2015 | Tags: , , , , , Keine Kommentare

Wo ein Türchen ist, ist auch ein yeah!

Wo ein Türchen ist, ist auch ein Yeah!
Wir haben es getan! Zugegeben, die Idee mit dem Adventskalender ist jetzt nicht unbedingt so mega neu und ja, das haben auch schon ein paar andere gemacht. Aber erstens: Hä!? Na und, Geschenke gehen immer, vor allem wenn sie gut sind. Was uns direkt zu zweitens führt. Was wir euch hinter den 24 Türchen unseres muxmäuschenwild Adventskalenders versteckt haben, ist kein Kleinkram, kein wahllos zusammengeschnorrtes Irgendwas, sondern richtig heißer Scheiß, liebevoll ausgesucht und empfohlen vom muxmäuschenwild Team. Ab kommenden Montag, den 1. Dezember präsentieren wir euch jeden Tag auf unserem Blog einen oder auch mal mehrere großartige „Ja ist denn heut schon Weihnachten?“-Gewinne. Wer auf Nummer sicher gehen will, setzt am besten gleich Mal sein Gefällt mir-Häkchen auf unsere Facebook-Seite, falls noch nicht geschehen. Da gibt es dann jeden Tag eine kleine Erinnerung. Mitmachen können alle außer wir. Das ist ein Skandal! Hier stapeln sich nämlich schon die Pakete wie in der Weihnachtsmannwerkstatt und wir dürfen nur gucken und nicht anfassen. Ach was, wir gönnen es euch von Herzen. #weihnachtenkannwarten

 

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muxmäuschenwild ADVENTSKALENDER | ab 1.12. – 24.12 | muxmaeuschenwild-magazin.de | Facebook

MMW_Weihnachtskalender

 

Marielle goes New York City

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Marielle goes new york city

Unsere Marielle wird flügge. Und wenn sich der jüngste muxmäuschenwild Spross aufmacht, die Welt zu erobern, dann kann es keinen anderen Ort geben, als New York Fucking City! Von heute an zwei Wochen lang macht sie sich auf und fühlt schonmal vor, bevor es dann im September für einige Monate am Stück in den Big Apple geht. Doch so leicht kommt sie uns natürlich nicht davon. Regelmäßig berichtet sie uns und euch von ihren großen und kleinen Abenteuern, von herzlichen und skurillen Begegnungen, dem Echten und dem Schönen, jenseits des Atlantik. Marielle bekommt ihre eigene kleine New York Kolumne, auf Facebook und auf unserem Blog. Auf gehts, Liebes, zeig den Amis was muxmäuschenwild ist und komm ja wohlbehalten zurück! There you go Marielle, deine Worte zum Abschied, please: „If I can make it here, I can make it anywhere, that’s what they say“ .. und, weil ich dieses verrückte Kind bin, das los rennt um die Welt zu umarmen, da die ganze Welt sowieso nie genug ist und ich nie wieder so jung und frei und wild sein werde wie in diesem Moment, mache ich mich auf, in die Stadt, die niemals schläft, die Träume wahr werden lässt, die seit Jahrzehnten die genialsten und außergewöhnlichsten Menschen anzieht, und deren Mythos und Aura sich trotzdem nie voll und ganz entschlüsseln lässt: New York, New York. Muxmäuschenwild takes over the big city! Ich nehme euch mit zu meinem ganz persönlichen Kennenlernen in die Stadt der unbegrenzten Möglichkeiten. Wird es eine Liebe auf den ersten Blick oder doch nur ein kurzer, harmloser Flirt? Gehen wir uns schon nach kurzer Zeit gegenseitig auf die Nerven oder sind wir vernarrt ineinander wie zwei Teenager? Ist es eine Beziehung auf Zeit oder werden wir dauerhaft zusammen glücklich? Noch weiß ich die Antwort nicht, aber ich kann es kaum erwarten, sie herauszufinden. Manhattan, Brooklyn, Williamsburg, Bushwick, Greenpoint – wie viele New Yorks gibt es eigentlich? Wo gibt es den besten Pie? Auf welchem Rooftop hat man die atemberaubendste Aussicht? In welchem Park sonnt es sich am entspanntesten? Welcher versteckte Vintage Laden ist eine wahre Schatzkammer und an welchem verdammten Food-Stand lohnt es sich wirklich Schlange zu stehen? Let me take you to New York! Sie ist nicht gerade leicht zu haben, aber lässt garantiert auch kein Abenteuer aus. Eure Marielle“

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Marielle goes NYC | Facebook | muxmaeuschenwild-magazin.de

Kategorien: In eigener Sache | Autor: | Datum: 11. Juni 2014 | Tags: , , , Keine Kommentare

Undine Piepke

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Undine Piepke

Das 2 Minuten Interview

Undine Piepke tauschte nach einer Ausbildung zur klassischen Tänzerin und zehn Jahren Ballett am Theater den Sport gegen die Mode. Sie arbeitet als PR Beraterin, Stylistin, fürs TV und als freie Redakteurin für Vogue und Glamour in New York. Zuletzt gründete sie MakeYourselfMove.de. Damit trat einer ihrer wichtigsten Verbündeten, wieder verstärkt in ihr Leben: der Sport! Ausgedehnte Yoga,- und Boxtrainings halten sie fit und im Gleichgewicht zwischen Ohmm und Rock´n´Roll!

 

Name: Undine Piepke

 

Alter: 36

 

Wohnort: Hamburg

 

Beruf: Journalistin

 

Schuhgröße: 38

 

Lieblingssportler: Bruce Lee

 

Kontakt: undine@makeyourselfmove.de

 

Bist du schon mal K.O. gegangen? Ein Mal im Ring, unzählige Male im Leben.

 

Du wirst wieder geboren, als was? Als Freundin von David Gandy natürlich.

 

Wann fühlst du dich in Balance? Wenn ich acht Stunden Schlaf, einen ausgeglichenen Kontostand und einen „Good Hair Day“ gleichzeitig habe. Oder ist das zu viel verlangt?

 

Welche Eigenschaft schätzt du an einem Menschen? Humor und Wortwitz – am besten beides in Kombination.

 

Hast du mal einen Detox-Tipp, der wirklich funktioniert? Einen internetfreien Tag in die Woche einbauen.

 

Mein Haustier heißt ‚innerer Schweinehund‘, was kann ich nur tun? Dich unbedingt mit ihm verbünden, alles andere bringt nix!

 

Ist es nicht total anstrengend immer auf seinen Körper zu achten? Klar ist das anstrengend, was dachtest du denn? P.S: Aber es macht so viel Spaß!

 

Drei Dinge, die du mit auf die einsame Insel nimmst: Mein neues Buch von Mayumi Nishimura, der Ex-Köchin von Madonna, einen kunterbunten, knappen Bikini aus der neuen Etro Kollektion und Sonnenmilch mit Lichtschutzfaktor 50. Oder bleibe ich länger auf der Insel?

 

Wie lange würdest du im Dschungel überleben? Ohne Fernsehteam und Z-Promis ewig.

 

Deine Schokoladenseite? Alle meine Seiten sind schokoladig.
 
Wer ist stärker, Flamingo oder Eichhörnchen?

Beide sind natürlich gleich stark!
 

Warum können Hummeln fliegen?
Hätte ich mal in der Schule besser aufgepasst….
 
Wenn wir dich zu Hause besuchen, was würdest du für uns kochen?

Vietnamesische Sommerröllchen gefüllt mit frischem Gemüse und Reisnudeln, dazu einen Erdnuss-Chilli Dip.
 
Was würdest du tun, wenn du keine Angst vor gar nichts hättest? Alles. Nacheinander.
 
Welche Superheldenkraft hättest du gern? Es ist ein Kopf an Kopf Rennen zwischen “fliegen können” und “unsichtbar sein”.

 

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest?

Das Fernsehprogramm.

 

Was darf niemand von dir wissen? Dass ich viele Geheimnisse habe.

 

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Definitiv keine mehr aus dem Tierreich!

 

Das letzte Wort: Karma is only a bitch if you are.

Kategorien: Leute, Hamburg | Autor: | Datum: 01. April 2014 | Tags: , , , Keine Kommentare