Weißes Gold

Da sucht man ständig nach neuer Inspiration, bereist zumindest per Mausklick fremde Welten, durchstöbert Galerien, vermutet sie verborgen in der Malerei oder anderen Künsten, liest, dreht, wendet und findet sie schließlich genau dort, wo man sie nicht vermutet. Direkt vor einem, im Alltäglichen, im Einfachen oder in der eigenen Vergangenheit… Bei seinem täglichen Gang durch die Manufaktur fielen Thomas Wenzel, Chefdesigner bei KPM (für alle nicht Berliner oder Porzellanfans: die Königliche Porzellan Manufaktur Berlin) die Laborporzellane ins Auge, die KPM in längst vergangenen Zeiten herstellte – kleine Tiegel, große Mahlkugeln und Abdampfschalen, funktional und zugleich formvollendet gestaltet. Inspiriert von diesen Stücken aus der Vergangenheit, machte sich Wenzel ans Werk. In seinem Atelier experimentierte er zunächst auf Papier, später mit Modellen aus Gips und kreiert so schließlich die ikonische LAB Designserie. Dass KPM in Sachen Inspiration offensichtlich ein bisschen was zu bieten hat und sich darauf versteht traditionelles Handwerk und zukunftsweisendes Design zu verbinden, beweisen die modernen Klassiker der jüngeren Vergangenheit ziemlich eindrucksvoll. Mit der LAB-Reihe setzen sie diesem Anspruch jetzt allerdings die (königliche) Krone auf. Besonders angetan haben es uns die LAB-Becher mit ihrem Mix aus zwei unterschiedlichen Porzellan-Texturen. Ganz genau erklären können wir auch nicht warum, sie haben einfach irgendwie genau die richtige Form, die richtige Größe, die richtige Haptik. Ja, sie sind schlicht und ergreifend: perfekt! Ein bisschen wehmütig verlosen wir deshalb einmal das Becher-Set No.1 an die besonders Kaffeedurstigen unter euch. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚LAB ADORE‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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KPM LAB Serie | ab 28 €, Becher-Set No.1, 68 € | kpm-berlin.com | Facebook | Foto: KPM Berlin

Kategorien: Produkte | Autor: | Datum: 07. November 2017 | Tags: , , , , , Keine Kommentare

Endlich Nachtschicht

Wie klingt das für euch? Ihr kommt uns am Freitag in unserem neuen MMW Space in der Naunynstraße 38 in Kreuzberg besuchen, wir stellen leckere Getränke kalt, schmeißen den Grill an, machen einen Nudelsalat, drehen ein paar Platten und erzählen euch obendrein ein wenig über uns und unsere Idee von gutem Design. Am Freitag den 8. September steigt nämlich von 19 bis 24 Uhr die 6. NACHTSCHICHT – BERLIN DESIGN NIGHT von Create Berlin. Und weil wir gerade erst umgezogen und na ja, ehrlich gesagt auch ein bisschen stolz auf unsere neue Fabriketage, unsere kleine Remise, den Innenhof und unseren Kran sind und bisher noch keine offizielle Einweihungsfete begangen haben (puh, Endlossatz, kurz Luft holen), packen wir die Gelegenheit beim Schopf und sind erstmals selbst mit von der Partie. Zur Erklärung: Bei der „Langen Nacht der Kreativwirtschaft“ laden die Akteure der Berliner Design- und Kreativszene dazu ein, hinter die Kulissen ihrer Agenturen, Studios, Ateliers, Showrooms und Werkstätten zu blicken. Per Shuttle-Bus oder Fahrrad kann man zwischen insgesamt 70 Orten pendeln, Inspiration sammeln, gehaltvolle Gespräche führen oder ebensolche Getränke genießen. Neben Drinks und Snacks und Musik und Konfetti gibt es bei uns einen kleinen Impulsvortrag zum Thema strategische Kommunikation und Design. Unser kreativer Kopf Robert gibt unter dem Motto “Form follows Marke” Einblicke in unsere Herangehensweise bei der Entwicklung von Gestaltungsprozessen. Wir freuen uns auf neue und alte Kontakte, inspirierende Gespräche und ein famoses House Warming im nigelnagelneuen, fast fertigen MMW Space. P.S. Besucher der Nachtschicht fahren am 8. September von 19 bis 24 Uhr kostenfrei mit den Rädern von nextbike. Alle Infos und den Gutscheincode findet ihr in Kürze auf berlindesignnight.de/mobility. Kommt vorbei und bringt Freunde mit!
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MMW Office Warming X NACHTSCHICHT Berlin Design Night | Fr., 08.09.2017, 19-24 Uhr | MMW Space, Naunynstr. 38, 10999 Berlin | Facebook Eventlink

Die spinnen, die Finnen!

Kaum ein Medium, kaum ein Berufsfeld hat sich in den letzten Jahren so dramatisch verändert wie die Fotografie. Lag man zu analogen Zeiten atemstill auf der Lauer, um im perfekten Setting den perfekten Moment auf dem perfekten Bild zu bannen, schießt man digital eher im Streuschuss auf bewegliche Ziele. Stimmung, Haltung, Licht und Schatten, das digitale Bild entsteht viel häufiger erst nach dem Klick. Im digitalen Lightroom lassen sich Temperatur, Schärfe, Weißabgleich und Farbkalibrierungen nachbereiten. Doch während die Arbeitsplätze von beispielsweise Filmcuttern oder Coloristen längst intuitiven Bewegungsabläufen folgen, um Effizienz, Geschwindigkeit und Präzision in die Arbeit zu bringen, klicken sich Fotografen noch immer auf Trackpads und per Mouse-Taste über Schieberegler und Klickbalken. Geht besser, dachte sich der finnische Ingenieur/Fotograf/Unternehmer Mikko Kesti und entwickelte gemeinsam mit einem kleinen Team aus Enthusiasten das Loupedeck. Auf Indigogo spielte das brilliante kleine Tool das Fünffache des avisierten 75.000 Euro Fundings ein. Doch der Reihe nach. Loupedeck ist eine intuitive Bildbearbeitungskonsole. Im Prinzip handelt es sich um ein kleines Mischpult, über das sich die wichtigsten Adobe Lightroom Funktionen per Drehregler und Knopfdruck steuern lassen. Kontrastumfang und Sättigung erhöhen? Einmal am Rad drehen bitte. Vorher-Nachher-Vergleich? Ein Knopdfdruck! Zwischen BW und Farbmodus wechseln? Klick! Auch Presets lassen sich auf die Knöpfe legen und direkt ansteuern. Das spart Zeit, viel Zeit! Außerdem kann man die Augen während der Bearbeitung da lassen, wo sie hingehören: auf dem Bild. Und last not least, wer nicht mit dem Finger auf dem Trackpad kreist, sitzt deutlich entspannter am Tisch. Wir finden das so sehr gut, dass wir direkt eines der begehrten Teile im Wert von 369 Euro an die besonders Bearbeitungsfreudigen unter euch verlosen. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚LOUPING‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de. Siri, mach mehr Blau!
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Loupedeck Bildbearbeitungstool | 369 Euro | Shop | loupedeck.com

Kategorien: Produkte | Autor: | Datum: 15. August 2017 | Tags: , , , , , , Keine Kommentare

Grüner wird’s nicht

Mit dem grünen Daumen ist das so eine Sache – die einen haben ihn, die meisten nicht. Der Traum vom heimischen Urban Jungle bleibt also in der Regel genau das, ein Traum. Dem Pflanzengott sei Dank gibt es Hanni Schermaul und ihren Botanical Room. In dem großartigen Online-Shop gibt es nicht nur alles, was wir für die Einrichtung der eigenen grünen Oase benötigen, neben Zimmerpflanzen reihen sich außerdem handverlesene Designobjekte und ausgewählte Lektüre. Damit Grünes grün bleibt und sich entsprechend in Szene setzt – beispielsweise in eigens designten und in Berlin hergestellte Übertopf-Unikaten – hängend, stehend, minimalistisch, barbusig oder im Badeanzug. (Check den Boobpot!) Was den Shop außerdem besonders macht, ist die Nähe zwischen Käufer und Verkäufer, bei lockeren Open-Studio-Days kann man Hanni und ihre Pflanzen persönlich kennenlernen. Jedem Kauf liegt übrigens eine Care Card bei, um die Chancen auf ein langes, glückliches und Raumklima veränderndes Leben für die Pflanzen auf ein Maximum zu erhöhen – Danke im Voraus! Wir verlosen feierlich ein Tiger-Aloe Kokedama (mit Care-Card) an die besonders Grünen unter euch. Scheibt eine Mail mit dem Betreff „Fotosynthese“ an hurra@muxmaeuschenwild.de. Grüner wird’s heute nicht mehr.
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The Botanical Room | thebotanicalroom.com | Facebook

Eine Tasche aus Hoffnung

Im Tragischen die Hoffnung sehen. Im Hoffnungslosen die Zukunft. Im Schlechten das Gute. Das ist die Perspektive von Nora und Vera, den Initiantinnen von mimycri. Unter diesem Label entstehen in Berlin Taschen, Täschchen und Rucksäcke aus kaputten Gummibooten. Nicht irgendwelchen knallroten Gummibooten von um die Ecke, sondern aus den Booten, mit denen in den letzten zwei Jahren über eine Million Menschen als Flüchtlinge in Griechenland gestrandet sind. Was sie alle bei ihrer Ankunft neben ihrer Vergangenheit und ihren Freunden oder Familien zurücklassen, sind eben auch die Boote, die ihnen ihre Flucht ermöglichen. Die Strände von Chios sind voll von ihnen. Aber wo die einen nur Plastikmüll sehen, sahen Vera und Nora eine Welt voller Möglichkeiten. Sie säuberten den Strand und schickten das wasserfeste, robuste Material nach Deutschland, um ihnen hier ein neues Leben einzuhauchen. Gemeinsam mit ihnen arbeiten auch zwei Flüchtlinge, die selbst erst seit Kurzem in Deutschland sind und die ihre ganz eigenen Erinnerungen an dieses Material haben, an den zeitgemäßen Designs. Wer einen Rucksack oder eine Tasche von mimycri trägt, tut auf vielen Ebenen Gutes: Der Gewinn aus dem Projekt fließt in die Arbeit von Flüchtlingsorganisationen. Man trägt einen kleinen Teil dazu bei, dass weniger Plastik die Natur zerstört. Und man schnallt sich neben einer formschönen Tasche auch eine ganze Geschichte, einen Teil kollektive Erinnerung und einen großen Klumpen Hoffnung an seinen Rücken.
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mimycri | Online Shop | Preis ab 30 € | mimycri.de | Foto Credit: Annika Nagel

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Kategorien: Produkte | Autor: | Datum: 11. Juli 2017 | Tags: , , , , , , , , Keine Kommentare

Folge dem weißen Pony!

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Vergesst alles, was ihr über Märkte im Allgemeinen und Designmärkte im Speziellen zu wissen glaubtet. Das weiße Pony ist los! Der WHITE PONY ist die Weiterentwicklung unseres geliebten BERLIN DESIGN MARKET, der seit seinen Anfängen im Jahr 2014 den Standard für moderne Marktkonzepte immer wieder neu definiert hat. Der Wochenendmarkt zog vom Kaufhaus Jandorf über die Neue Heimat des RAW-Geländes, den Strand des SAGE in Kreuzberg, bis zu Birgit & Bier und findet nun unter neuem Namen und an neuer Stelle eine feste Bleibe im ‚Von Greifswald’. Und wie es sich für einen Einzug gehört, lädt das weiße Pony am Ostersonntag, den 16.04.2017 ab 11:00 Uhr, zu einer fulminanten Einweihung in die aufwendig gestalteten Hallen. Der ehemalige Güterbahnhof erinnert mit seinem Holzgebälk und den weiß verputzten Klinkersteinen an alte Stallungen und bietet dem PONY und seinen ausgesuchten Lieblingsstücken das perfekte Zuhause. Von der Decke erstrahlt ein riesiger Kronleuchter und auf den türkisgestrichenen, alten Kirchenbänken lassen sich Food-Kreationen und neu eroberte Lieblingsteile in Ruhe probieren. Aber nicht nur der Name und das Zuhause sind neu; ein gemütlicher Biergarten mit langen Tafeln und genialer Bewirtung durch die Food-Bande um Kinski, lädt den ganzen Sonntag über zum Frühstück. Das Besondere am WHITE PONY: Alle Teilnehmer werden von Organisatorin und Gründerin Katja Weber, die auch schon der Zürcher Montagsmarkt und Frau Gerolds Garten ins Leben gerufen hat, mit ihrem Team nach strengen Kriterien ausgewählt. In ist, wer drin ist. Und nur wirklich einzigartige und hochwertige Aussteller kommen in die Auswahl. Der gesamte Markt wird aufwendig inszeniert – jedes Mal anders, jedes Mal neu und immer besonders. Wir sind da, wer noch?
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White Pony Sonntagsmarkt | Ostersonntag, 16. April 2017 Beginn 11:00 Uhr | Von Greifswald, Greifswalder Straße 80, 10405 Berlin | Eintritt frei | weitere Termine: 07.05. / 04.06. / 09.07.17 | www.berlindesignmarket.de | Facebook

Hausbauholz

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Baustellen können Fundgruben sein. Wir sprechen jetzt nicht von halb ausgetrunkenen Sektflaschen nächtlicher Gerüstbesucherinnen, sondern von echtem, richtigem, handfestem Material. Bauholz zum Beispiel. Dass daraus etwas Neues und Sinnvolles entstehen kann, hat in den Niederlanden eine richtiggehende Tradition. Und diese hat Mike Raaijmakers nach Berlin gebracht. Unter dem Namen „Johanenlies“ verkauft der Holländer an der Mulackstraße selbstdesignte und gefertigte Betten und Konferenztische, Konsolen und Wandelemente, Nachttische und Liegestühle aus recyceltem Bauholz und Metall. Es sind allesamt puristische, minimalistische Konstruktionen, ohne Pipapo, die sich zurücknehmen im Raum und trotzdem Träger wunderbarer Geschichten sind. Jedes Stück hat seine ganz eigene Oberflächenstruktur und ist somit ein liebevoll hergestelltes Original, das sich durch ein klares Design in viele bunte Lebensräume gleichermaßen einfügt. Für die feine Sitzbank THEO beispielsweise wurde neben Bauholz Gerüstrohr verwendet – was zuvor das Haus stützte, wird nun ins Haus integriert. Der Laden in Mitte ist übrigens auch seinerseits eine Fundgrube – und zwar nachhaltigem Designs. Neben einem Querschnitt durch das Repertoire von Johanenlies gibt es hier eine ganze Reihe famoser Produkte sinnvoll agierender Brands zu kaufen: Lampen aus gebrauchten Thermoskannen, muun-Matratzen oder wertige Beton-Objekte made in Leipzig. Nehmt Platz!
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Johanenlies Store, Mulackstraße 32, 10119 Berlin | Öffnungszeiten Mo-Sa 11-20 | www.johanenlies.com | Foto Credit: Doro Zinn

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 15. März 2017 | Tags: , , , , , , , Keine Kommentare

Kleine Steine

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Kristiane Kegelmanns Kunst ist vergänglich. Denn Kristiane Kegelmanns Kunst ist essbar. Und nicht nur das, der kulinarische Konsum des visuellen Meisterwerks ist sogar der eigentliche Deal. Den künstlerischen Ansatz, dass ein Werk erst dann vollkommen ist, wenn es zerstört wird, treibt sie damit auf die leckere Spitze. Sie kreiert und inszeniert kostbare kleine Prailinen und Zuckerstücke in ihrem kleinen Studio im Prenzlauer Berg in Berlin, die dann in unterschiedlichen Rahmen ausgestellt werden. Der Clou: Gucken UND Anfassen erlaubt. Der Betrachter wird zum Teilhaber, er muss die Installation berühren, zerstören, konsumieren. Hierbei entstehen Sinnesregungen. Es wird weder erwartet, dass es besonders gut schmeckt (was sich natürlich sofort als Fehleinschätzung herausstellt), noch möchten die meisten Leute die Installation berühren, da die Schwelle zwischen dem Objekt und dem respektvollen Umgang damit überschritten werden muss. Das macht richtig Spaß! Am 18. und 25.02. ist ihr Studio jeweils von 10-18 Uhr für alle geöffnet, die in einem kleinen Rahmen ihre Arbeit erleben möchten. Am 6.3. steigt dann ab 18 Uhr das offizielle Grand Opening in der Danziger Straße 59. Ihre kostbaren Pralinen können bei den offenen Studio-Tagen erworben oder per Mail bei ihr bestellt werden. Wer nicht genug bekommt von Kristiane und ihrer süßen Kunst, morgen startet eine kleine Kickstarter Kampagne zur Finanzierung der Ausbaukosten. Lecker ist das schön!

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Kristiane Kegelmann, eat art/food design | Studio, Danziger Straße 59, 10435 Berlin | www.kristianekegelmann.com | Facebook | Foto Credit: Pujan Shakupa

Kategorien: Produkte | Autor: | Datum: 14. Februar 2017 | Tags: , , , , Keine Kommentare

Das Leben ist ein Ponyhof

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Na gut, die Gegend um den S-Bahnhof Greifswalder Straße galt bisher nicht unbedingt als Place To Be, wie man so schön im Berliner Sadtmarketing-Jargon zu sagen pflegt. Heißet Pflasta in Sachen Design, Mode, Trends und Ausgehen is eijentlich andaswo. Bis jetzt! Denn der großartigste Markt der Stadt, der für und mit uns gestaltete „Berlin Design Market“ zieht genau dort hin, genauer in eine ehemalige Güterbahnhofshalle auf dem Grundstück der Greifswalder Straße 80. Ab März 2017 werden hier jeden Sonntag kleine und große Labels aus Berlin und anderswo ihre neuesten Produkte vorstellen während Food-Stände und ein Pop-Up Restaurant die kulinarische Latte in neuen Höhen treiben. Dazu gibt es thematisch wechselnde Installationen und Aktionen. Haben wir das mit der Kinderbetreuung erwähnt? Mit der neuen, eigenen Location erhält der Markt übrigens auch einen neuen Namen: Aus „Berlin Design Market wird „White Pony“. Schon vor der offiziellen Eröffnung im Frühjahr 2017 möchten die Veranstalter den Berlinern die neue Location vorstellen. Daher gibt es an diesem Sonntag, den 16. Oktober 2016 einen ersten Sonntagsmarkt. In einer Art Best-of Berlin Design Market präsentieren an diesem Tag über 50 Labels aus Deutschland, Polen und Italien ihre Lieblingsprodukte, die bei Interesse direkt vor Ort gekauft und mitgenommen werden können. Für die kulinarische Beglückung der Gäste sind die Streetfood-Caterer j.kinski, Fuego & Co. verantwortlich. Beide werden als fester Partner auch ab 2017 mit an Bord sein.
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„White Pony – Sonntags-Markt an der Greifswalder“ | Greifswalder Strasse 80, 10409 Berlin | Kick-Off So., 16.10.2016, 11.00 bis 19.00 Uhr | Ab März 2017 jeden Sonntag 11 – 19 Uhr | berlindesignmarket.de

Kategorien: Erlebnisse | Autor: | Datum: 12. Oktober 2016 | Tags: , , , , Keine Kommentare

Immergrün

In den Straßen von London sammelte die polnische Keramikkünstlerin Alicija Patanowska Gläser, die keiner mehr haben wollte. Nicht, weil Scherben Glück bringen oder sie Durst, aber selbst keine Gläser hatte, sondern um Ausgedientem einen neuen Sinn zu verleihen und daraus etwas Schönes zu kreieren. Etwas für Pflanzenfreunde, Designliebhaber und Stadtdschungel-Kleingrundbesitzer. Plantation ist eine Serie von designten, spülmaschinenfesten Porzellan-Elementen, die auf unbenutzte Gläser aufgesetzt werden können, um darin Pflänzchen und Kräuter zu ziehen. Goodbye ausgediente Joghurtbecher, nun gibt es eine ästhetische Zieh-Variante für Indoor-Kleingärtnerinnen und -gärtner. Nur Wasser im Glas reicht übrigens, weil die Grünereien nach dem Prinzip der Hydrokultur wachsen und sprießen. Und dank der transparenten Gläser kann man dem kleinen Wunder beim Wachsen und Wurzeln zusehen. Eines der Elemente kann sogar wahlweise auf oder unter einem Glas verwendet werden – und im zweiten Fall Grundlage für ein Mini-Gewächshäuschen sein. Der Küche etwas Hübsches gönnen, ausgedienten Gläsern ein zweites Leben schenken und die heimische grüne Lunge etwas erweitern: Aller guten Gründe sind drei.
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Plantation | ca. 22 € | erhältlich im ArtStore Deutsche Bank Kunsthalle, Unter den Linden 13-15, 10117 Berlin | patanowska.pl  | Foto: R. Placek

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Retune yourself

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60 Künstler und Vordenker an der Schnittstelle von Kunst, Design und Technologie besetzen ein ehemaliges Schulgebäude in Berlin Kreuzberg und transformieren es mit über 100 Programmpunkten in ein interaktives Zukunftslabor. Klingt abgefahren. Wird es auch. Im Zentrum des vierten Retune Festival vom 6. bis 8. Oktober steht die Frage nach der Technologie. Wie verändert sie unsere Gesellschaft? Wie nutzen Künstler und Kreative Technologien, um neue Formen des Ausdrucks zu erfinden oder diese Veränderungen kritisch zu hinterfragen? In Vorträgen, Keynotes, medialen Installationen, Experiences, audiovisuellen Performances, immersiven Exponaten, intimen Diskussionen und tief gehenden Workshops setzt sich das Festival mit dem Thema auseinander. Wie verändern 360° Video und Virtual Reality die Art, wie wir Geschichten erzählen? Wie kann künstliche Intelligenz für kreative Zwecke genutzt werden? Wie kann Technologie unsere Körper erweitern? Wie gelangen Kreative von Prototypen zu Produkten? Neben der Haupt-Veranstaltungslocation GlogauAir breitet sich das Festival auch in die Nachbarschaft aus: Die Martha Kirche wird zum imposanten Schauplatz für Keynotes und Performaces, ein Doppeldeckerbus dient als Treffpunkt internationaler Communities, Kuratoren und Künstlern, das Studio Badaboom Berlin öffnet seine Türen für interaktive Installationen und einen Kinder-Workshop und das benachbarte II Kino zeigt Arbeiten aus dem Festivalprogramm. Wir verlosen 2×2 Tickets für die Opening Night morgen Abend ab 20 Uhr. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚FÜR DICH TUNE ICH ALLES‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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Retune Festival | 6. – 8. Oktober 2016 | GlogauAir, Glogauer Straße 16, 10999 Berlin | Ticket ab 99 € | retune.de

Kategorien: Erlebnisse | Autor: | Datum: 05. Oktober 2016 | Tags: , , , , , Keine Kommentare

Design oblige

„Friture“ ist Französisch für Braten. Etwas Gutes also und Solides, Leckeres, Bewährtes. „Friture“ heißt aber auch Knistern oder Rauschen. Etwas Leises also und Leichtes, Begleitendes, Untermalendes. Und „Petite Friture“ ist ein französisches Intérieur-Label und kann all das oben Genannte in Möbel, Objekte und Lampen gießen. Junge, aufstrebende Designer sind bei Petite Friture verantwortlich für eine umfassende Kollektion an Alltagsbegleitern, die bodenständig, simpel, praktisch und qualitativ sind, aber eben auch modern, durchdacht, spielerisch, leicht und dauerhaft. Ein famoses Stück Design ist beispielsweise der Stuhl Trame des Design-Duos Amandine Chhor & Aissa Logerot. Leicht scheint er und luftig, doch hält das solide Stück sowohl draußen als auch im Innenraum (geschmückt mit Sitzkissen) ordentlich etwas aus. In Sonnengelb versprüht er gute Laune schon vor dem Frühstück. An Sonne und südliche Gefilde erinnert auch die Leuchte Mediterranea von Noé Duchaufour-Lawrance. Inspiriert von den behängten Wäscheleinen, die sich in engen, mediterranen Gässchen über den Köpfen der Flaneure spannen, gestaltete der preisgekrönte Designer elegante Messing-Lampen zum Hängen und Stellen. 30 Designerinnen und Designer sind seit 2009 am Werk und entwickeln sammelwürdige Objekte. Wir brauchen mehr Platz!
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Petite Friture | www.petitefriture.com

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Kategorien: Projekte | Autor: | Datum: 28. September 2016 | Tags: , , , , , , , , Keine Kommentare

Claudia Fischer-Appelt

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Das 2 Minuten Interview

Wenn Claudia Fischer-Appelt auf dem Schlauch steht und frische Ideen braucht, geht sie kalt duschen und spielt eine Runde Skat. Nein Moment, sie geht laufen an der Schlei, bekämpft Riesenenten mit einem Stück Schokolade und geht dann gemeinsam mit ihr einen Trinken. Himmel hilf! Da kommt man ja nicht mehr mit. Wir empfehlen deshalb dringend selbst zu erlesen, was eine von Deutschlands ausgewiesenermaßen kreativsten Frauen so in petto und zu sagen hat – ihrem 18-jährigen Selbst, den perfekten Eltern und Karl Anders. So heißt nämlich ihre neue Agentur, ihr „Zirkel, der macht“, mit dem sie sich den Luxus gönnt, nur noch sinnvolle Projekte umzusetzen, die vor allem eines machen: Spaß! „The brain runs on fun“ ist ihr Motto und das merkt man! Letzte Woche haben wir uns endlich persönlich kennengelernt. Da war sie nämlich als Mitglied der Jury auf unserem Berlin fashion Film Festival unterwegs. Bei der Gelegenheit haben wir ihr dann auch gleich versichert, dass wir das mit der Bankausbildung auf keinen Fall erwähnen.

Name: Claudia Fischer-Appelt
Alter: für immer 39
Wohnort: Hamburg
Beruf: Designerin
Schuhgröße: 36
Lieblingsmarke: Henrik Vibskov
Kontakt: claudia@karlanders.de

 

Warum ist Karl anders?
Karl sagt was er denkt, riskiert auch gern mal was und hat immer eine klare Haltung. Und, er will immer wieder Dinge zum ersten Mal machen.

Die beste Werbung der letzten 12 Monate:
Können wir uns auf das beste Design einigen? Denn dann gibt es für mich ganz klar einen Favoriten: Die Corporate Identity für das NRW Forum von Kessels Kramer aus Amsterdam. Mutiger Auftritt, exzellentes Grafik-Design, guter Humor. Eine tolle Umsetzung der Idee des Unperfekten, Fluiden, Variablen…einfach großartig!

Gibt es die perfekten Eltern?
Aus meiner Sicht gibt es immer wieder Eltern, die perfekt sein wollen. Daher habe ich früher diejenigen ermutigt, es mal entspannter anzugehen. Heute antworte ich mit Nam June Paik: „When too perfect lieber Gott böse“.

Du begegnest deinem 18-jährigen Ich. Welchen Rat würdest du dir selbst geben?
Take your pleasure more seriously!

Welches Problem würdest du gerne lösen?
Das Gemecker der Alten über die Jungen regt mich richtig, richtig auf, das wär was!

Dir fehlt die zündende Idee, was tust du?
Laufen. Schokolade. Drink. In der Reihenfolge.

Wen bewunderst du?
Menschen, die unglaublich Kreatives erschaffen und sich immer wieder neu erfinden, wie z.B. Marina Abramovic.

Was kannst du gar nicht?
Ich kann mir nur ganz schlecht Namen merken. Schrecklich. Gesichter dafür ein Leben lang!

Verrate uns einen magischen Ort, egal wo auf der Welt:
Es gibt da diese Laufstrecke an der Schlei bei Rieseby: durch den Wald direkt am Wasser lang. Hier fühlt sich’s an wie im Märchen.

Welches Kunstwerk würdest du gerne besitzen?
Einen Leuchtkasten von Thomas Hirschhorn, den mit den extra angetapten Schultern.

Würdest du lieber gegen eine Ente kämpfen, die so groß ist wie ein Pferd oder gegen hundert Pferde, die so klein sind wie Enten?
Geile Frage, da musste ich länger nachdenken und meine Kampftechniken überprüfen. Ich denke, ich nehme es mit der großen Pferdeente auf, wäre ja gelacht!

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen?
Oh, das ist schlecht, ich kann gar nicht kochen. Außer simple Kinderessen habe ich das Thema in meinem Leben nicht auf die Kette bekommen, allein das Einkaufen macht mich schon fertig. Da ich aber sehr gerne, sehr gut esse, würde ich uns was leckeres Japanisches bestellen.

Wovor hast du Angst?
Dass irgendwas mit meinen Kids passiert.

Wann hast du zuletzt etwas Neues ausprobiert und was war das?
Ich probiere gern Neues aus, wenn es kein Bungee Jumping oder so was ist. Zuletzt habe ich im März Wellenreiten probiert. Und Skat spielen, das hat mich allerdings furchtbar aufgeregt, das mache ich wohl nicht nochmal. Jeden Morgen kalt duschen wollte ich ausprobieren, dann unter der Dusche fiel mir auf, das hatte ich schon mal und es war einfach nichts für mich.

Was sollte niemand von dir wissen?
Neulich hat schon jemand das mit der Banklehre ausgeplaudert. Mehr Geheimnisse lasse ich nicht raus :)

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?
Die nach meiner Lieblingsband.

Das letzte Wort:
The brain runs on fun.

Photo: Anders Tellerraas

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 08. Juni 2016 | Tags: , , , , , , Keine Kommentare

Next Level Schick!

Heute Abend ab 18 Uhr ist es endlich wieder soweit. Berlins schönster, buntester und bester Markt für selektierte Design-Produkte, Fashion, (Wohn-) Accessoires und Kunst startet an neuem Ort in die Sommersaison 2016. Mehr als 60 Aussteller aus den Bereichen Design, Fashion, Möbel, Grafik, Accessoires, Kunst, Schmuck, Vintage und vielem mehr präsentieren ihre ausgewählten Lieblingsstücke am 8. und 29. Juni 2016 erstmals im tollen Birgit&Bier am Schleusenufer. Ja, da kann man auch im Hellen hin! Mit dabei sind neben Labels wie Studio Obectra, Mirkka Mesola und Les D’Arcs auch Designer aus den Bereichen Bio-Fashion und Upcycling, wie Brandon Schell, der mit seinem Label MODT zeitgemäße und nachhaltige Bio-Streetwear auf die Straßen Berlins bringt oder Bernhard Zarneckows Urmurks mit seinen umfunktionierten Heizlüftern und Staubsaugern. Das erste Sommernacht-Event heute von 18 bis 24 Uhr steht unter dem schrägen Motto *Rummel*Jubel*Kerwezeit: Rock & Rollercoaster* und zahlt damit der Location mit seinen alten Rummel-Exponaten Tribut. In drei Wochen heißt es dann schlicht *Flowers*. Ein Schelm wer nicht ans Schwärmen dabei denkt. Passend zum Thema gibt es jeweils allerlei Musikalisches und Kulinarisches auf Ohren und Rippen. Ausgesuchte wechselnde Street Food Anbieter fügen sich gemeinsam mit dem süffig runtergekühlten Bier-Angebot von „Birgit“ zu einem ausgewogenen Sommerabendprogramm zusammen. Wir sehen uns, bis gleich.
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BERLIN DESIGN MARKET Summer Edition 2016 | Mi., 08.06 und Mi. 29.06.2016, je 18-24 Uhr | Birgit&Bier, Schleusenufer 3, 10997 Berlin | Facebook

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Kategorien: Erlebnisse | Autor: | Datum: 08. Juni 2016 | Tags: , , , , , Keine Kommentare

Jens Hofmayer

 

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Jens Hofmayer

Das 2 Minuten-Interview

Niemand rollt das RRR so schön wie Designer und Kommunikationsmensch Jens Hofmayer. Die Behauptung ist genauso gewagt wie untertrieben. Das Beste daran, Jens stammt nicht aus dem schönen Frankenland oder sonst einer typisch rolligen Sprachhochburg. Geboren in Mexico City (sieht man nicht), aufgewachsen in Uruguay, Australien, Südafrika (denkt man nicht) und irgendetwas Spanisches war auch noch dabei (hört man nicht). Comprendre, Cosmopolit und Kind dieser Zeit. Kennengelernt haben wir Jens durch Jens. Er stolperte hocherfreut in unser Büro (damals noch in der Linienstraße) und machte sich auf so unverschämt unwiderstehliche Art und Weise an uns heran, dass wir gar nicht anders konnten, als seinem Charme zu erliegen. Ganze dreieinhalb Projekte haben wir seither gemeinsam umgesetzt, Wiederholung gewiss. Ach ja, bei unserem eigenen Redesign hat er uns auch mit Rat und Tat unterstützt. Probs to Jens, oder wie er sagen würde: High-Fives, Umarmungen und Body-Checks.

 

Name: Jens Hofmayer
Alter: 38
Wohnort: Berlin
Beruf: Kommunikationsdesigner
Schuhgröße: 46/47
Lieblingsschrift: Bauer Grotesk Pro
Kontakt: www.jenshofmayer.com

 

Was ist gutes Design?
Wenig, an der passenden Stelle, mit genau der richtigen Prise Wumms.

 

Wer sollte mit dir arbeiten?
Jemand, der Hilfe dabei braucht die eigene Ausrichtung und Kernwerte zu verstehen, respektive diese zu erschaffen. Kleine und mittelständische Unternehmen, die im Begriff sind eine Marke aufzubauen.

 

Dein größter Erfolg?
Ne 1 in Mathe in der 7. Klasse. Das waren sonst immer nur Fünfen oder Sechsen.

 

Was kannst du gar nicht?
So auf Knopfdruck netzwerken. Und Rechtschreibung. Und Mathe, sie oben. (Das war sehr lustig! Anm.d.Red.)

 

Was ist gerade das Hintergrundbild auf deinem Handy bzw. Bildschirm?
Ein Schwan: Kopf unter Wasser, Schwänzchen in die Höh.

 

Worauf bist du stolz?
Dass ich es seit 2 Wochen schaffe ohne Süßigkeiten klar zu kommen.

 

Dein Lieblingsschimpfwort?
Ich halte es gerne klassisch: Arschloch.

 

Wo bist du geboren, wo aufgewachsen?
Geboren in Mexico-City. Aufgewachsen in Uruguay, Australien, Südafrika und Deutschland. Und nein, mein Vater war kein Diplomat.

 

Wie würde dich deine Mutter beschreiben?
Chaot, der nie so ganz erwachsen geworden ist und immer irgendnen Scheiß ausheckt.

 

Und deine Exfreundin?
Bester Freund ever! ;)

 

Woran merkst du, dass du doch erwachsen geworden bist?
Ich plane.

 

Erzähle uns einen Witz!
„Klein-Fritzschen sagt zur Lehrerin… „
Kann ich das mit dem Witze erzählen noch unter „Was kannst du gar nicht?“ hinzufügen?

 

Welche Persönlichkeit würdest gern einmal einen Kaffee trinken?
Am liebsten… ja, Goofy. Zählt das? Ansonsten wäre John Cage ziemlich cool.

 

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen?
Oha! Kochen… „hüstel“… Kann ich euch auch auf einen Whisky einladen? Vertraut mir, wenn ich euch sage, ihr seid besser mit meinem Whisky aufgehoben.

 

Wovor hast du Angst?
Davor zu viel Angst zu haben. Ach ja und Höhen sind nicht mein Ding. Vor allem nicht in Kombination mit Klettern in den Alpen, wie ich dieses Jahr habe feststellen dürfen.

 

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest?
Bedingungsloses Grundeinkommen und ein Kilo Kakao für jeden! Außerdem würden sich alle Menschen grundsätzlich mit herzlichen Umarmungen begrüßen. Und wenn wir schon dabei sind, kann ich auch noch Rassismus und Armut verbannen? Oder will ich jetzt schon wieder zu viel?

 

Was sollte niemand von dir wissen?
Wie es in meinem Kopf aussieht (Tipp: Es gibt viel Konfetti und ne große Diskokugel und es wird getanzt. Da sind auch Regenbögen und Luftballons. Und Cheerleader.) (Wo um Himmels Willen sind die Einhörner? Anm.d.Red.)

 

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?
Kann man mit einer Rot-Grün-Sehschwäche mühelos Designer sein?

 

Das letzte Wort:
Oxytocin

 

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 04. November 2015 | Tags: , , , Keine Kommentare

Reminder: BERLIN DESIGN MARKET Summer Edition

Reminder: BERLIN DESIGN MARKET Summer Edition

Am Sonntag geht der BERLIN DESIGN MARKET, unsere allerliebste Umschlagplatz für selektierte Design-Produkte, Fashion, Accessoires und Kunst in die letzte Sommerrunde für dieses Jahr. Am 23. August 2015 öffnen sich die Tore von 13 bis 22 Uhr für alle Design-Fans, Schmuckstückjäger, Fashion-Victims, Streedfood-Junkies, Kunstfreaks, Wohndesignliebhaber und Möbelfetischisten im SAGE Beach an der Köpenicker Straße. Stöbert, shoppt, futtert euch durch den Sommermarkt am Ufer und das extra geöffnete EXIL Wohndesign oder lauscht und betanzt die elektronischen Klänge von Sabine Hoffmann und Nina Mako. Der Eintritt ist frei, das Wetter wird BOMBE. Wir sind auch da! Sonntag ist unser Tag!
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BERLIN DESIGN MARKET – Summer Edition 2015 | So, 23.08., 13-22 Uhr | SAGE Beach, Köpenicker Str. 18-20, 10997 Berlin | Eintritt frei | berlindesignmarket.de | Facebook

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Julia & Judith (Newniq)

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Julia & Judith (Newniq)

Das 2 Minuten-Interview

Julia und Judith kennen sich seit Kindertagen. Und weil sie sich so mögen, haben sie beschlossen Business miteinander zu machen. Sie gründeten die Design Crowdbuying Plattform Newniq. Julia ist die Masterette of Design und Judith die Masterette of Overview, so grob kann man die Aufgabenverteilung zusammenfassen. In ihrem Newniq Shop kreieren sie neues und noch nie dagewesenes Design und liefern auf dem zugehörigen Newniq Blog den latest gossip rund ums Thema. Demnächst planen die beiden einen neuen Pop-Up Store und noch so einiges an Wildereien made in Prenzlauer Berg. Wir sind auf Empfang. Ach ja, Julia bekommt bald ein Baby! Hip hip hurra!

 

Name: Julia | Judith
Alter: 32 | 32
Wohnort: Berlin
Beruf: Gründerin von Newniq, Illustratorin & Art Direktorin | Gründerin von Newniq, Key Accounterin und Event Managerin
Schuhgröße: 40 | 40
Lieblingsdesigner: ändert sich im Wochenrhytmus | Julia – is ja klar
Kontakt: julia@newniq.com | judith@newniq.com

 

Was würdest du tun, wenn du keine Angst hättest?
Julia: Mich hält tatsächlich kaum was durch Angst ab…
Judith: Bungee Jumping. Also einfach mal fallen lassen, haha.

 

Was rätst du jungen Gründern?
Julia: Durchatmen-Durchhalten-Nie die Freude an der Sache verlieren-Durchatmen-Durchhalten-Nie die…
Judith: Vor der Gründung: Unbedingt über die Idee sprechen. Oft erlebt man wie Gründer ihre Idee geheim halten aus Angst, jemand anderes würde sie klauen. Meiner Meinung nach: Völliger Quatsch. Daher mein Rat: Ganz viel darüber sprechen. Gibt guten Input von außen und keiner ist soweit drin wie man selbst, von daher ist klauen eh kaum möglich und sind wir mal ehrlich: Wer klauen will, kann das auch einen Tag nach dem Launch noch machen, wenn alles fertig ist :)

 

Ohne welches Accessoire verlässt du nie das Haus?
Julia: iphone (was für eine überraschende Erkenntnis)
Judith: Welches Accessoire? Ich habe einen ganzen Accessoire Riesenbeutel, ohne den ich nie das Haus verlasse! Vorbereitung ist schließlich alles.

 

Was ist dein wertvollster Besitz?
Julia: meine Familie und Freunde.
Judith: Meine Familie und meine Freunde. Simpel aber wahr.

 

Wovon kannst du nie genug bekommen?
Julia: Lakritz, Loriot, Freunde
Judith: Hört sich philosophisch an – is aber so: Vom Leben!

 

Was ist dein Beitrag zur Verbesserung der Welt?
Julia: Ökostrom und Tupperware, was mich sicherlich zu einem unglaublich nachhaltigen Menschen macht.
Judith: Manchmal spiele ich Superman nach, zählt das?

 

Bitte ergänzen: Für einen Tag wäre ich gerne einmal…
Julia: ein Wal.
Judith: im Weltall.

 

Wofür gibst du zu viel Geld aus?
Julia: Reisen (obwohl ich nie einen Cent bereut habe)
Judith: Essen gehen, denn mit dem selber Kochen das funktioniert nicht so gut.

 

Mit welcher berühmten Persönlichkeit würdest du gern mal einen Kaffee trinken gehen?
Julia: Mit Robbie Williams, um endlich mein Jugendschwarm-Trauma zu überwinden.
Judith: Oh Gott, es gibt zu viele, ich kann mich nicht entscheiden.

 

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen?
Julia: Griechische Küche mit etlichen Vorspeisen und mit Sicherheit viel zu viel. Aber den Rest pack ich euch dann einfach in meine Tupperdosen.
Judith: Raclette „kochen“ oder Pasta. Vollprofi eben. Aber alles mit entsprechend gefalteten Servietten und schön hergerichtet, denn ursprünglich komme ich aus der Hotellerie und so ein paar Gastro-Angewohnheiten wird man nicht los.

 

Wann hast du zuletzt etwas Neues ausprobiert und was war das?
Julia: Latte Macchiato mit Mandelmilch – ein Träumchen, wenn du auf Würgereiz stehst. Pfuiteufel!
Judith: Ich glaube das war dieser Handy-Kamera-Selbstauslöser-Stick. Hat aber nicht funktioniert, dann hatte ich keine Lust mehr auf diesen Schnickschnack und hab einfach ganz old school fotografiert.

 

Was sollte niemand von dir wissen?
Julia: Wie oft ich vor dem Fernseher sitze und heule (ich schiebe es aber gerade auf die bösen Schwangerschaftshormone)
Judith: Dass ich heimlich darauf hinspare, ein Haus in der Toskana zu besitzen. 4,58 € hab ich schon zusammen. Läuft.

 

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?
Julia: Wie ich es schaffe so unglaublich gut auszusehen und dabei noch so gebildet zu sein.
Judith: Alle, außer dieser, denn ich habe einfach keine Antwort darauf.

 

Das letzte Wort:
Julia: Das nächste Mal sollte ich mich wahrscheinlich mit mehr schlauen Zitaten bewaffnen, kommt immer gut.
Judith: Hab ich.

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 12. August 2015 | Tags: , , , , , Keine Kommentare

Wie Schee!

Wie Schee!

Wer schon einmal die Untiefen des WWW nach großartiger Kunst zum an die Wand hängen druchforstet hat, ist mit ziemlicher Sicherheit auch im Online-Shop von SCHEE gelandet. Wenn nicht, empfehlen wir schleunigstes Nachholen! Die Auswahl an hochwertigen Drucken namhafter und noch unbekannter Künstler sucht ihres gleichen. Über 200 prachtvolle Motiven von Grafikern und Illustratoren aus der ganzen Welt stehen zur Auswahl. Checkt mal www.schee.net und klickt euch durch die Shop Galerie. Seit September 2014 kann man die guten Stücke auch live und aufgehängt im eigenen Laden in Köln begutachten. Vor ein paar Wochen nun öffnete auf der Rosenthaler Straße in Berlin Laden Nummer zwei. Als wir vor ein paar Tagen vom Rosenthaler PLatz in Richtung „Kauf dich glücklich“ flanierten, standen wir plötzlich mit großen Augen vor den riesigen Glasfenstern und bestaunten Wände voller Bilder, dazu Flaschen, Möbel, Selbstgemachtes und Designtes in Hülle und Fülle. Der Laden ist liebevoll und mit Sinn und Verstand gestaltet und immer wenn man meint das Produktangebot umrissen zu haben, tut sich in einer Ecke oder hinter einem Pfeiler ein neues Sortiment auf. Vor den Kunstwerken in Petersburger Hängung liegen Holzsetzkästen mit nummerierten Chips, die man sich ähnlich wie in der Videothek seines Vertrauens passend zu seiner Auswahl schnappt und an die Kasse trägt. Das Personal ist so unglaublich geduldig, freundlich und hilfsbereit, dass man kurz überlegen muss, in welcher Stadt man sich gerade nochmal befindet. Ihr sucht nach einem Geschenk für wen oder was auch immer? Im Schee findet ihr es ganz sicher. Wir wünschen Team und Laden viel Erfolg, wir kommen jetzt öfter!
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SCHEE – Berlin | Rosenthaler Straße 15, 10119 Berlin | Mo-Fr 11-20 Uhr, Sa 10-20 Uhr | www.schee.net

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Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 22. Juli 2015 | Tags: , , , Keine Kommentare

Komm, wir ziehen an den Strand!

Komm, wir ziehen an den Strand!

Endlich, endlich, endlich! Der BERLIN DESIGN MARKET, Berlins wunderbarste Plattform für selektierte Design-Produkte, Fashion, (Wohn-) Accessoires und Kunst ist wieder da und präsentiert seine Summer Edition 2015 an neuem Ort, mit frischem Schmiss und altbekannter Großartigkeit. Und alle so yeah! Wetter hin oder her, es ist Sommer und nirgends ist die Stadt schöner und aufregender als in Ufernähe. Grund genug mit Sack und Pack an den Strand zu ziehen. Am 19. Juli und 28. August 2015 öffnen sich die Tore von 13 bis 22 Uhr für anspruchsvolle Design-Fans, Schmuckstückjäger, Fashion-Aficionados, Streedfood-Connoisseure, Kunstfreaks und Wohndesignliebhaber im SAGE Beach an der Köpenicker Straße. Gemeinsam mit den Nachbarn, darunter das Exil-Wohndesign, wird eine bunte Einkaufslandschaft kreiert, die dazu einlädt zu shoppen, zu stöbern, zu testen oder einfach den Sommer zu genießen. Wie immer wird alles mit viel Liebe zum Detail inszeniert, ein Potpourri an schönen Dingen und bunten Überraschungen erwartet euch. Der Eintritt ist frei, der Himmel wird mitspielen, die Sache ist gebongt. Wir sehen uns am Sonntag.
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BERLIN DESIGN MARKET – Summer Edition 2015 | So, 19.07. & So, 23.08., je 13-22 Uhr | SAGE Beach, Köpenicker Str. 18-20, 10997 Berlin | Eintritt frei | www.berlindesignmarket.de | Facebook

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Kategorien: Erlebnisse | Autor: | Datum: 15. Juli 2015 | Tags: , , , , , Keine Kommentare

Saskia Ballhausen

Saskia Ballhausen

Das 2 Minuten Interview

In einer unserer letzten Ausgaben haben wir euch ja schon die liebe Britta vorgestelt, den einen Teil des dynamischen Duos, das für unseren neuen Look verantwortlich zeichnet. Tadaaa, nun heute ist die einzig wahre Saskia Ballhausen an der Reihe. Saskia hat nicht nur lange Zeit bei uns geco-worked und unser CD mitentwickelt, sie ist auch die Hand hinter dem tollen Eventdesign, das wir für EO Entrepreneurs’ Organization umgesetzt haben. It’s all neon you know!? Last but not least ist Saskia auch noch unsere Haus- und Hofübersetzerin. Wir kennen niemanden, der sich so liebevoll unserer Texte annehmen kann. Mehr noch, Saskia schafft es, unserer englischen Magazinausgabe 100% muxmäuschenwild Flavour zu verpassen und sie obendrein mit einer ganz eigenen Extraportion Swag auszustatten. We like you very much, liebe Saskia.

 

P.S. Wir verlosen einen „Embrace the struggle“ Plot in Saskias Handschrift an den ersten, der uns sagen kann, was am 12. Juni 2011 geschah. Ist lösbar. ;)

 

Name: Saskia Ballhausen
Alter: 34
Wohnort: Berlin
Beruf: Graphik-Designerin
Schuhgröße: 38
Lieblingsschrift: Oha… Sabon von Jan Tschichold
Kontakt: hello@saskiaballhausen.de

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Verrate uns einen magischen Ort!
Die Nordsee.

 

Wo und wie wohnst du?
Im Unesco Weltkulturerbe in einem kleinen Häuschen mit Garten. Voll spießig, voll cool. Und das ganze in Britz.

 

Was inspiriert dich?
Café et Cornetto.

 

Was würdest du ohne Computer tun?
Backen.

 

Die größtmögliche Designsünde?
Konferenzräume in Hotels.

 

Dein Lieblingsschimpfwort:
Shitte.

 

Welcher Moment hat alles verändert?
Der 12. Juni 2011.

 

Worauf bist du stolz?
Dass ich den tollsten Mann der Welt geheiratet habe.

 

Ein Rat, von dem du nie gedacht hättest, dass er dir einmal nützen würde?
Traue keiner Bitch. ;-)

 

Wovon kannst du nicht genug bekommen?
Dem Duft von Lindenblüten.

 

Was ist dir peinlich?
Ich gucke gerne Eiskunstlauf.

 

Du hast eine Sünde frei, welche verbotene Sache würdest du machen?
Ne geile Karre klauen und bis ans Ende der Welt heizen.

 

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen?
Spaghetti Bolognese. Wir können uns dann battlen :-) Und einen abgefahrenen Nachtisch gäb’s auch.

 

Welche Superheldenkraft hättest du gern?
Mary Poppins’ Kräfte.

 

Was hat dich zuletzt wirklich bewegt?
Vor einigen Wochen hatte ich das große Glück einer wahnsinnig talentierten U-Bahn-Musikerin zuzuhören. Sie hat so unglaublich gut die Violine gespielt, dass mir die Tränen kamen.

 

Was sollte niemand von dir wissen?
Dass ich Nutella nur löffelweise esse.

 

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?
Sekt oder Selters?

 

Das letzte Wort:
Gehe nicht ins Licht, Carol-Anne!

 

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 15. Juli 2015 | Tags: , , , , Keine Kommentare