Pfirsich Maracuja-Limo mit Leogant Wasser

Rezeptidee: Pfirsich-Maracuja-Limo mit Leogant Wasser

An heißen Sommertagen gibt es nichts besseres als eine frische, selbstgemachte Limonade. Das Tolle ist, dass man selbst entscheiden kann, wie süß man es mag und ob man mit stillem oder sprudelndem Wasser aufgießen möchte. Claudia & Arne von Food with a View waren zu Besuch im Leogant Loft, wo Thomas und Antje mit viel Enthusiasmus eine solche Limo zubereitet haben. Die Grundlage für das Rezept ist kein eingekochter Sirup, sondern ein Püree aus rohen Früchten. Man hat am Ende sozusagen eine Rohkost-Limo. Das Ergebnis wird ein bisschen trüber als mit Sirup, enthält aber dafür noch eine Menge Vitamine und Mineralstoffe. Ist ja auch nicht schlecht.

 

Zutaten für sechs Gläser à 250 ml:

 

7 vollreife Pfirsiche15 g frischer Ingwer, geschält4 Limetten

4 Maracuja-Früchte

2 EL feiner Rohrohrzucker

4 Zweige Minze, gewaschen

 

Die Pfirsiche waschen, halbieren und entkernen. Zwei der Pfirsichhälften in 16 schmale Spalten schneiden und beiseite stellen, die restlichen Früchte und in einen hohen Mixbecher geben. Die Limetten auspressen. Die Maracuja-Früchte halbieren und das Fruchtfleisch in ein Schüsselchen löffeln. Ingwer in Scheiben schneiden. Limettensaft, Ingwer und Zucker zu den Pfirsichen im Mixbecher geben und mit dem Pürierstab fein pürieren – wer möchte, kann dafür auch einen Standmixer benutzen. Ein feines Sieb über die Öffnung eines Kruges mit 1,5 L Fassungsvermögen legen. Das Fruchtpüree nach und nach in das Sieb geben und den Saft mit einem Löffel herauspressen. Das Püree dabei nicht vollständig durchpassieren, sonst wird die Limonade zu trüb. Die verbleibenden Reste im Sieb muss man nicht wegwerfen – man kann sie zum Beispiel zum Kuchenbacken weiterverwenden oder für grüne Smoothies. Wenn alles Fruchpüree ausgepresst ist, den Krug mit Wasser auffüllen – ob still oder sprudelnd ist Geschmacksache. Hier wurde stilles Wasser verwendet, und im Glas hat Thomas jeweils noch einen Stoß aus dem Sodasiphon dazugegeben – perfekt.Zum Servieren die Limonade in vier Gläser gießen und die zur Seite gelegten Pfirsichspalten auf vier kleine Spieße stecken. In jedes Glas etwas von dem Maracuja-Fruchfleisch löffeln, einen Zweig Minze geben und je ein Obstspießchen auf den Rand legen. Prost!
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Limo Rezept bei Food with a View

 

 KARAFFE

 

Kategorien: Produkte | Autor: | Datum: 30. Juli 2015 | Tags: , , , , , Ein Kommentar

Arne & Claudia

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Arne & Claudia

Das 2 Minuten-Interview

Claudia Hirschberger betreibt zusammen mit ihrem Lebensgefährten Arne den Food- und Fotografie-Blog Food with a View. Das machen die beiden so gut, dass sie damit direkt mal zwei Awards abgeräumt haben im letzten Jahr. Arne isst vegan und Claudia vegetarisch (gemischtes Doppel sozusagen), was beim Kochen ganz einfach ist, aber beim Backen manchmal zur Herausforderung wird. Fotos und Essen und dann auch noch Fotos vom Essen? We like! Da haben wir die beiden gleich mal im Doppel befragt. Vor kurzem war das Duo übrigens bei Thomas von Leogant zu Besuch. Die planen da irgendwas mit Wasser und Rezepten munkelt man, wir bleiben gespannt…

 

Name: Arne Schmidt | Claudia Hirschberger
Alter: 50 | 45
Wohnort: Berlin Mitte
Beruf: Freiberufler
Schuhgröße: 44,5 | 42
Lieblingsrestaurant: Mogg & Melzer | Osmans Schwestern, Herr Rossi…
Kontakt: foodviewberlin.com

Was hast du zuletzt gegessen?
A: Bircher Müsli mit gemahlener Vanille und vielen frischen Beeren.
C: Müsli, das essen wir sonst fast nie, aber irgendwie musste das heute mal sein. Meistens gibt es morgens erst mal einen grünen Smoothie, das macht so schön wach.

 

Wer ist dein/e Lieblingsfotograf/in und warum?
A: Zuletzt hat mich Sebastião Salgado begeistert, der derzeit in der C/O Berlin zu sehen ist.
C: Der erste Fotograf, den ich bewusst wahrgenommen habe, war Ansel Adams: Seine Landschafts-Fotos vor allem aus dem Yosemite Park habe ich als 16jährige in London in einer Ausstellung gesehen und war wie elektrisiert.

 

Süß oder salzig?
A: Eigentlich beides und gern auch kombiniert, besonders in Form von süßem Obst oder Datteln in scharf gewürzten Gerichten aus dem orientalischen Bereich.
C: Ich mag die Kombination aus beidem sehr gern, so kochen wir oft. Bei nur süßen und nur salzigen Gerichten könnte ich mich nicht entscheiden, was ich lieber mögen würde. Einmal alles bitte! ;-)

 

Wie sieht es bei dir zuhause aus?
A: Klassisch minimalistisch, hell. Mein Vintage-Rennrad bewahre ich in der Wohnung auf. Ist ein schöner Blickfang, gleich neben dem Sofa.
C: Ein bisschen geerbtes Mid-Century, ein bisschen Design-Klassiker, ein bisschen Ikea. Mein großer Linoleumtisch ist definitiv ein Lieblingsstück, da passen viele Gäste ran. Und ich liebe Blumensträuße, eher die krautigen mit vielen winzigen Blüten und Gräsern.

 

Du kannst nachts nicht schlafen und gehst an den Kühlschrank. Was nimmst du?
A: Aus dem Kühlschrank nichts, aber eine Banane aus der Obstschale. Ich liebe Bananen!
C: Ein Glas Wasser und eine Dattel. Oder wenn es ganz arg kommt, mache ich mir eine heiße Milch mit Honig, das hilft tatsächlich.

 

Ohne was kannst du nicht leben?
A: Definitiv Kaffee. Ich muss den nicht den ganzen Tag lang trinken, aber dass ich wie Claudia morgens den Kaffee durch einen Smoothie ersetze, geht gar nicht ;-). Vor dem Schlafengehen macht Kaffee mich übrigens müde, das ist ein Phänomen.
C: Kein Sonntag ohne Obstkuchen!

 

Was kannst du gar nicht?
A: Ich kann keine Kartoffeln schälen. Vor lauter Schale bleibt am Ende nichts übrig, ich bin da echt kein Gewinn.
C: Ballspiele aller Art.

Das Beste, dass du je gegessen hast, war…
A: Vielleicht die rote Grütze meiner Großmutter, die würde ich gern nochmal essen.
C: Rösti mit Spiegelei nach einer Bergwanderung, die deutlich länger dauerte als geplant, mit deutlich weniger Proviant dabei als notwendig. Das einfache Hüttenessen danach war großartig.

 

Wenn du über Nacht die Welt verändern könntest, womit würdest du anfangen?
A: Gute Ernährung noch populärer machen. Bei allem Hype um das Thema ist es ja doch recht offensichtlich, dass viele Menschen nicht wissen, wie man sich mit einfachen Mitteln gute Mahlzeiten selbst zubereiten kann.
C: Da ich mich gerade mit dem Thema beschäftigt habe: sauberes Trinkwasser für alle Menschen.

 

Mit welcher Persönlichkeit würdest du gern mal einen Kaffee trinken?
A: Mit Klaus Kinski.
C: Mit René Redzipi, einem der Mitbegründer der New Nordic Cuisine.

 

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen?
A: Wenn wir gemeinsam kochen, ist das tierproduktfrei. Es macht Spaß, sich auch für Gäste Gerichte zu überlegen, die nicht auf den ersten Blick vegan daherkommen, also ganz bestimmt ohne Tofu-Schnitzel & Co.
C: An einem heißen Sommertag: Gazpacho aus frischen Erbsen mit Lavendel und zum Nachtisch Himbeer-Sorbet im Walnuss-Cornet.

 

Wovor hast du Angst?
A: Ich bin kein besonders ängstlicher Mensch, und habe aber vor Dingen Angst, die wohl die meisten Menschen fürchten: Krieg, Not, Krankheit, solche Dinge.
C: Ich fürchte mich vor Spinnen und vor Gewitter im Freien. Und davor, dass uns niemals ein perfekter veganer Rührteig gelingen könnte ;-).

 

Was sollte niemand von dir wissen?
A: Dass ich von Schweizer Käse träume. Da tun sich wahre Abgründe auf.
C: Tiefkühl-Pizza, einmal im Jahr…

 

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?
A: Wie lebt und kocht es sich eigentlich als Veganer und als Vegetarierin miteinander?
C: Welches ist derzeit euer liebstes Rezept und euer liebstes Foto?

 

Das letzte Wort:
C: …überlasse ich Arne.
A: Das ist aber nett.

 

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 29. Juli 2015 | Tags: , , , , , Keine Kommentare