100 Brote

Was macht ein richtig gutes Brot aus? Saftig muss es sein und nicht trocken. Einfache, gute Zutaten und: eine knackige, knusprige Kruste. Jenny und Stefan haben (glücklicherweise direkt bei uns um die Ecke) ihren Laden 100Brote eröffnet! Was es dort gibt? Nun, genau das: gutes, einfaches, ehrliches und vor allem leckeres und krustenreiches Brot. Mehl, Salz, Wasser heißt das Geheimrezept. Und Dinkel statt Weizen. Und gutes, gelerntes Handwerk. Stefan bringt so viele Jahre Bäckerei-Erfahrung mit wie viele von uns noch gar nicht alt sind und Jenny ist nichts Geringeres als Landesmeisterin der Bäckerjugend Berlin-Brandenburg. Bestellt können die beiden Brote zur Wahl (ein „Jungsbrot“ mit mehr Roggen als Dinkel, auch für echte Mädchen, oder den Hungry Shepherd mit mehr Dinkelanteil) übrigens auch online. Damit man sichergehen kann, dass das Brot genau dann da ist, wenn man es wirklich braucht. Bestellen, bezahlen, abholen. Und dazu gleich einen der leckeren Salate mitnehmen.
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100Brote | Hufelandstraße 2, 10405 Berlin | Öffnungszeiten Mo-Sa, 08:30 – 20:00 Uhr, So 09:00 – 18:00 Uhr | www.100brote.de | Facebook

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Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 16. Mai 2017 | Tags: , , , , , , , , , Keine Kommentare

Folge dem weißen Pony!

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Vergesst alles, was ihr über Märkte im Allgemeinen und Designmärkte im Speziellen zu wissen glaubtet. Das weiße Pony ist los! Der WHITE PONY ist die Weiterentwicklung unseres geliebten BERLIN DESIGN MARKET, der seit seinen Anfängen im Jahr 2014 den Standard für moderne Marktkonzepte immer wieder neu definiert hat. Der Wochenendmarkt zog vom Kaufhaus Jandorf über die Neue Heimat des RAW-Geländes, den Strand des SAGE in Kreuzberg, bis zu Birgit & Bier und findet nun unter neuem Namen und an neuer Stelle eine feste Bleibe im ‚Von Greifswald’. Und wie es sich für einen Einzug gehört, lädt das weiße Pony am Ostersonntag, den 16.04.2017 ab 11:00 Uhr, zu einer fulminanten Einweihung in die aufwendig gestalteten Hallen. Der ehemalige Güterbahnhof erinnert mit seinem Holzgebälk und den weiß verputzten Klinkersteinen an alte Stallungen und bietet dem PONY und seinen ausgesuchten Lieblingsstücken das perfekte Zuhause. Von der Decke erstrahlt ein riesiger Kronleuchter und auf den türkisgestrichenen, alten Kirchenbänken lassen sich Food-Kreationen und neu eroberte Lieblingsteile in Ruhe probieren. Aber nicht nur der Name und das Zuhause sind neu; ein gemütlicher Biergarten mit langen Tafeln und genialer Bewirtung durch die Food-Bande um Kinski, lädt den ganzen Sonntag über zum Frühstück. Das Besondere am WHITE PONY: Alle Teilnehmer werden von Organisatorin und Gründerin Katja Weber, die auch schon der Zürcher Montagsmarkt und Frau Gerolds Garten ins Leben gerufen hat, mit ihrem Team nach strengen Kriterien ausgewählt. In ist, wer drin ist. Und nur wirklich einzigartige und hochwertige Aussteller kommen in die Auswahl. Der gesamte Markt wird aufwendig inszeniert – jedes Mal anders, jedes Mal neu und immer besonders. Wir sind da, wer noch?
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White Pony Sonntagsmarkt | Ostersonntag, 16. April 2017 Beginn 11:00 Uhr | Von Greifswald, Greifswalder Straße 80, 10405 Berlin | Eintritt frei | weitere Termine: 07.05. / 04.06. / 09.07.17 | www.berlindesignmarket.de | Facebook

Eat. Slay. Love.

Hand aufs Herz. Oder, nein: Herz in die Hand. Denn das ist, wo das Gute herkommt. Erfühlt im Herzen, vollbracht mit der Hand. Und als mahnendes Mantra prangt das Herz in der Hand auch leuchtreklamemäßig an der Wand im „Sweethearts“, dem neuen Brunch- und Lunch-Paradies in Neukölln. Paradiesisch ist es bei den drei Sweethearts Kate, Isa und Ruth. Weil hier eben alles mit Herz und Hand, mit Liebe und Talent gemacht ist – von der hübschen Einrichtung bis zu dem schönen Schäumchen auf dem Kaffee. Weil man merkt, dass die drei mit Leidenschaft am (Back-)Werk sind. Weil mit dem Frühling auch der schöne Garten kommt, in dem man sitzen und genießen kann. Paradiesisch aber auch, weil die Karte nach Schlaraffenland klingt. Die Peanutbutter-, Jaffa- und Cherry-Bars sind das Eine (gemeinsam mit dem leckeren Kaffee mit Schäumchen reicht das eigentlich auch schon zum Glück), aber die schön präsentierten Soulfood-Gerichte sind Offenbarungen jenseits des geschmacklosen Croissant-Obstsalat-Ei-Brunches. Käsespätzle, Rote Bete-Püree, Lasagne mit Hühnchenleber, Granatapfelsalat mit Mangold und Rucola, Ofengemüse und Poached Eggs… wir hören jetzt auf und gehen mal was essen. Wer mitkommen will schreibt schnell eine Mail mit dem Betreff ‚MEIN JOTT IS DIT LECKER‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de. Wir verlosen 2 x Brunch komplett mit Liebe.
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Sweethearts Berlin | Mittelweg 50, 12053 Berlin | Öffnungszeiten: Mo-So 10-18 Uhr | www.sweetheartsberlin.com | Facebook | Foto: Jessica Jungbauer

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Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 28. März 2017 | Tags: , , , , , Keine Kommentare

Kleine Steine

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Kristiane Kegelmanns Kunst ist vergänglich. Denn Kristiane Kegelmanns Kunst ist essbar. Und nicht nur das, der kulinarische Konsum des visuellen Meisterwerks ist sogar der eigentliche Deal. Den künstlerischen Ansatz, dass ein Werk erst dann vollkommen ist, wenn es zerstört wird, treibt sie damit auf die leckere Spitze. Sie kreiert und inszeniert kostbare kleine Prailinen und Zuckerstücke in ihrem kleinen Studio im Prenzlauer Berg in Berlin, die dann in unterschiedlichen Rahmen ausgestellt werden. Der Clou: Gucken UND Anfassen erlaubt. Der Betrachter wird zum Teilhaber, er muss die Installation berühren, zerstören, konsumieren. Hierbei entstehen Sinnesregungen. Es wird weder erwartet, dass es besonders gut schmeckt (was sich natürlich sofort als Fehleinschätzung herausstellt), noch möchten die meisten Leute die Installation berühren, da die Schwelle zwischen dem Objekt und dem respektvollen Umgang damit überschritten werden muss. Das macht richtig Spaß! Am 18. und 25.02. ist ihr Studio jeweils von 10-18 Uhr für alle geöffnet, die in einem kleinen Rahmen ihre Arbeit erleben möchten. Am 6.3. steigt dann ab 18 Uhr das offizielle Grand Opening in der Danziger Straße 59. Ihre kostbaren Pralinen können bei den offenen Studio-Tagen erworben oder per Mail bei ihr bestellt werden. Wer nicht genug bekommt von Kristiane und ihrer süßen Kunst, morgen startet eine kleine Kickstarter Kampagne zur Finanzierung der Ausbaukosten. Lecker ist das schön!

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Kristiane Kegelmann, eat art/food design | Studio, Danziger Straße 59, 10435 Berlin | www.kristianekegelmann.com | Facebook | Foto Credit: Pujan Shakupa

Kategorien: Produkte | Autor: | Datum: 14. Februar 2017 | Tags: , , , , Keine Kommentare

Go-Go

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Was bei uns die Brotdose, ist in Japan die Bentobox: Eine Mahlzeit zum Mitnehmen in einem speziell dafür angefertigten Kästchen, das in mehrere Fächer aufgeteilt ist. So serviert wird auch das Essen bei Go Bento – was genau in den Fächlein liegt, entscheidet der Chef allein. Wobei die Bezeichnung Chef nicht ganz richtig ist, weil es gibt nur den einen Menschen bei Go Bento, Markus Suvit-Schinke, der zeitgleich Koch, Kellner und Küchenhilfe ist. Eine Speisekarte gibt es nicht, jedoch wird bei jedem Gast erst einmal freundlich abgefragt, was man nicht mag und ob Fisch oder Fleisch weggelassen werden sollen. Was folgt, sind verschiedene belegte oder gefüllte Reisbällchen und Teigtaschen, die zwar an Japan angelehnt, aber kulinarisch frei interpretiert werden. Getränke können die Gäste übrigens selbst mitbringen, denn Markus trinkt selbst keinen Alkohol und hat daher – nach eigener Aussage – auch keine Ahnung. Ein bisschen erinnert das Konzept an die Zeit, als man in Berliner Hinterhöfen noch über Leitern durch Fenster in improvisierte Kneipen stieg – auch Go Bento liegt etwas verlassen und versteckt hinter bröckelnder Fassade. Nach dem Essen wird gespielt – Siedler oder Dame, Dart oder „Zurück in die Zukunft 3“. Jeder ist ein bisschen beteiligt. So kann sich über Go Bento auch jeder ein bisschen am Guten in der Welt beteiligen: An der Gräfestraße 78 hat eine temporäre Zweitlocation aufgemacht, Go Bento Kousai. Kousai bedeutet so ungefähr „etwas Gutes für die Allgemeinheit tun“, so werden 50% des Gewinns in soziale Projekte investiert. Zum Beispiel in den Wiederaufbau einer Grundschule in Nepal. In netter Gesellschaft lecker essen und dabei helfen? Da haben wir nichts dagegen.
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Go Bento | Stubbenkammerstraße 5, 10437 Berlin | Öffnungszeiten: Mi.-So. 18:30-22:30h | Facebook

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 07. Februar 2017 | Tags: , , , , , , Keine Kommentare

Jannik Stuhlmann

Das 2 Minuten-Interview

Jannik Stuhlmann ist einer der Gründer der Goodlife Company aus Hamburg. Die betreiben das Portal Protein Projekt und machen gesunde Snacks und Sportnahrung. War für uns ja Neuland, wenn wir ehrlich sind, bis… ja, bis wir die PR Betreuung für HEJ (so heißt die eigene Marke) übernommen haben. Seither bewegen wir uns nicht nur körperlich irgendwo zwischen topfit und stahlhart zufrieden, sondern sind auch um viele sehr sympathische Momente mit außergewöhnlich nettem Kontakt reicher. Wer war eigentlich beim HEJ Day mit FitTrio in Hamburg letztes Jahr? M.U.S.K.E.L.K.A.T.E.R! Vom Üben und gemeinsam Lachen. Höchste Zeit also euch etwas teilhaben zu lassen und Jannik ganz offen auf den Zahn zu fühlen. Das ist gerade übrigens gar nicht so einfach. Erstens steht demnächst die größte Fitnessmesse der Welt in Köln an und zweitens pendelt er rund um die Uhr zwischen Deutschland und den USA. Dort wohnt nämlich seine Freundin. Auf ein Wort in der Gangway.

 

Name: Jannik Stuhlmann
Alter: 27
Wohnort: Hamburg
Beruf: Unternehmer
Schuhgröße: 45
Lieblingssportart: Basketball
Kontakt: www.protein-projekt.de/hejnutrition

 

Was tust du morgens nach dem Aufstehen als allererstes?
Ich bereite mich auf den Tag vor, lese Nachrichten auf dem iPad und visualisiere, was ich erreichen möchte.

 

 

Ein guter Vorsatz für 2017:
Als Gründer eines Fitnessunternehmens bin ich tatsächlich derzeit etwas zu wenig beim Sport und werde wie alle Leute in 2017 wieder fit.

 

Auf welche Idee wärst du gerne selbst gekommen?
Die erste richtig gute Suchmaschine für das Internet wäre wahrscheinlich an bahnbrechender Erfolg geworden ;)

 

Was war die größte Herausforderung bei der Gründung von HEJ?
Die Supply Chain richtig zu timen und immer alles in der nötigen Menge auf Lager zu haben, aber nie zu viel zu lagern um nicht unnötig Kapital zu binden war und ist eine große Aufgabe.

 

Wie überwindet man den inneren Schweinehund?
Mit der richtigen Vorbereitung. Wenn man keine ungesunden Snacks essen möchte darf man nie zu hungrig werden, sonst hat man verloren.

 

Jean-Claude Van Damme oder Chuck Norris?
Chuck Norris.

 

Warum?
War in meiner Grundschulzeit der coolere Typ.

Kannst du tanzen?
Nein.

Was sollte jeder über seinen Körper wissen?
Dass er sehr viel mehr leisten kann, als man sich je vorstellen könnte.

Du kannst mit einer Zeitmaschine reisen, welches Jahr stellst du ein und warum?
Jedes Jahr in der fernen Zukunft. Ich bin neugierig, wie sich die Welt weiterentwickelt.

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen?
Burger.

Wovor hast du Angst?
Irgendwann zu bemerken, dass man irgendwo im Mittelmaß feststeckt und nichts von Wert für die Welt geschaffen hat.

Wann hast du zuletzt etwas Neues ausprobiert und was war das?
Ich war in NY zum ersten Mal in einem Helicopter und habe die Stadt von oben angeschaut. Das war extrem cool.

Was würdest du ändern wenn du die Macht dazu hättest?
Egal was, Hauptsache es verhilft dem HSV zu mehr Punkten.

Was sollte niemand von dir wissen?
Dass ich nach wie vor gern bei Backstreet Boys Songs lauter mache.

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?
Warum ich heute nicht in der NBA spiele.

Das letzte Wort:
MMW ist die beste Agentur der Welt! (Hüstel, beschämtwegguck, daswarsonichtabgesprochen, danke – Anm.d.Red.)

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Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 10. Januar 2017 | Tags: , , , , , , , , , Keine Kommentare

Angrillen 2.017

Grillen, klassisches Sommerthema. Wer sagt das eigentlich? Wir haben angegrillt und zwar gestern. Denn, ungewöhnliche Wurst erfordert ungewöhnliche Maßnahmen und hier konnten wir gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Erstens mussten wir die Grillido Wurstrevolution als echte Early Adopter am eigenen Gaumen erschmecken, bevor wir darüber berichten und zweitens haben wir uns nach den viel zu fetten, viel zu süßen, viel zu kalorienbombigen Feiertagen voll und ganz der gesünderen und vor allem leichteren Ernährung verschrieben. Wir fassen zusammen: Angrillen im Winter und dann irgendwas mit Würsten und gesunder Ernährung?? Wir können das erklären. Alles begann vor etwa zwei Jahren. Bei einer Grillparty fällt den beiden Sandkastenfreunden Michael und Manuel auf, dass es neben Geflügelsteaks kaum Alternativen für ernährungsbewusste und sportliche Grillfans gibt. Da beide (!) aus Metzgerei-Familien stammen, packt sie der Ehrgeiz: sie wollen beweisen, dass eine Wurst auch mit wenig Fett gut schmecken kann. In der Garage von Manuels Oma drehen sie kurzerhand die ersten Prototypen mit besonderen Zutaten wie Spinat, Feta, getrockneten Tomaten oder Sushi-Ingwer. Sie bauen einen Webshop und schaffen damit qausi die erste gesunde Lifestylewurstmarke (mussten wir unbedingt mal in einem Wort schreiben). Die Höhlenlöwen möchten einsteigen, dürfen aber nicht und auf einmal bekommen Sterneköche Wind von der neuen Wurst und kreieren gemeinsam mit den beiden Machern eine Vielzahl weiterer Geschmacksvariationen. 100% natürliche Zutaten, keine Zusatzstoffe, Qualitätsfleisch aus artgerechter Tierhaltung, viel Eiweiß, 80 % weniger Fett, kaum Kohlenhydrate und unglaublich viel Geschmack – kann sich sehen lassen und vor allem essen. Das feste Sortiment umfasst neben Bratwürsten auch proteinreiche Landjäger als perfekten Sportsnack. Über 300 Fitnessstudios haben mittlerweile den Eiweiß-Snack zur Unterstützung der Muskel-Regeneration in ihr Sortiment aufgenommen. Unter www.grillido.de/shop, bei EDEKA und bei REWE kann man dauerhaft insgesamt fünf Sorten Grillwurst inkl. Veggie Variante und drei Sorten Fitness-Landjäger kaufen, dazu kommen saisonale Sonderkreationen. Limited Edition Wurst also. Wir hätten da ein paar Vorschläge. #wiefrühernurbesser
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Grillido | Grillido Bratwürste: verschied. Sorten, 4er Pack, 6,49 € | Grillido Sport: 2er Pack, 3,49€ | www.grillido.de

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Kategorien: Produkte | Autor: | Datum: 03. Januar 2017 | Tags: , , , , , , , , , , Keine Kommentare

Happenpappen

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Wem beim Gedanken an Süßkartoffel-Ananas-Curry, an würzige Bratnudeln mit Weißkohl-Erdnuss-Salat und Chop-Suey-Gemüse oder einen Seitan-Pattie-Burger mit Fritz Cola-BBQ-Soße, Käse-Dip, Tomaten und Röstzwiebeln nicht nur das Wasser im Mund zusammenläuft, sondern auch das Herz höher schlägt, der ist veganverliebt. Genau wie Cathy, die Inhaberin der veganen Wohnküche Happenpappen in Hamburg-Eimsbüttel. Hier gibt es täglich hausgemachte vegane Küche plus glutenfreie Optionen, von denen auch überzeugte Karnivoren schwärmen! Montag bis Samstag ab 18 Uhr ist jeweils Burgerabend. Mit nicht weniger als fünf verschiedenen veganen Burgervarianten. Missioniert wird hier null, sondern gekocht mit viel Lust an Alternativen, einem großen Wissen über die kulinarische Welt der Vielfalt und mit der Geduld und der Weisheit, auf Anfrage auch die Gäste mit der veganen Küche vertrauter zu machen. Das Rezept hier lautet: 100 Prozent vegan = 200 Prozent lecker. Deal!
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Happenpappen | Lappenbergallee 41, 20257 Hamburg | Mo-Fr 12-22h, Sa 10-22h, So 10-17h | www.happenpappen.de | Facebook

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 13. Dezember 2016 | Tags: , , , , , , Keine Kommentare

What’s cooking?

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Vor Kurzem durften wir dabei sein als Fairphone der Blaue Engel von der Bundesumweltministerin verliehen wurde und damit nun als erstes Smartphone überhaupt das renommierte Umweltzeichen trägt. Hier trafen wir auf allerlei Menschen, denen unsere Welt am Herzen liegt und lernten den tollen philippinischen Performance-Künstler Pepe Dayaw kennen. Pepe arbeitet mit Resten. Genauer gesagt mit Essensresten. Mit all dem, was im Supermarkt übrig bleibt oder was Leute in der hintersten Reihe ihrer Kühlschränke aufstöbern. Und das kam so: während einer Artist Residency in Berlin zum Thema „Dreck“ hat sich der Philippino mit der negativen Konnotation von Resten in der westlichen Welt auseinandergesetzt – und gemerkt, wie anders diese Sicht auf Überbleibsel ist als in der Kultur, in der er aufgewachsen ist. Wo er herkommt sind die Reste des einen immer die Möglichkeiten des nächsten. Jeden Donnerstag wird in der Nowhere Kitchen in der Uferstraße live gekocht mit dem was da ist. Ohne Rezept, ohne Ansage, aber mit viel Lust und Improvisation. Der Ausgang ist immer ungewiss, Grenzen gibt es keine. Den Spinat mit den Erdbeeren mischen? Warum nicht? Einen trockenen Gugelhopf pürieren? Okay! Alles einfach mal über die Reibe schreddern und Puffer erfinden? Klar! Wenn man weiß wie. Sein integratives Kochen ist vor allem eine Ode an die Demokratie. Jeder darf mitmachen, keiner ist Che. Schließlich gibt es nichts Schöneres als gemeinsam zu kochen. Außer vielleicht gemeinsam zu essen. Aber dafür ist ja auch gesorgt. Wer das mal ausprobieren möchte schaut am besten heute Abend im New Leftover Space in der Alten Kantine Wedding vorbei. Warum? Es sind noch 45 Kilo Käse übrig. Yummie!
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Nowhere KitchenWebseite | Facebook

Kategorien: Projekte | Autor: | Datum: 16. November 2016 | Tags: , , , , , , , , , , Keine Kommentare

Völkermahl

Unser geliebter und gerade etwas in Bedrängnis geratener Gestalten Verlag hat mit ‚Abrahams Küche‘ (im englischen Original Divine Food) gerade ein Kochbuch herausgebracht, das weit mehr ist als nur das. Es ist das Manifest einer kulturellen Gemeinsamkeit in einer Region, die nicht müde wird, die erlernten, unüberbrückbaren Unterschiede zwischen den Menschen zu betonen. Abrahams Küche ist eine kulinarische Reise durch das gelobte Land: von lokalen Märkten und arabischen Traditionen hin zur nomadischen Küche der Wüstenregion und den hippen Restaurants in Tel Aviv. Denn Israelis und Palästinenser eint ihre großartige und lebendige Esskultur. Hummus? Lieben die Menschen hier und dort. Die (Achtung!) israelisch-palästinensische Küche verfügt über einen einzigartigen Reichtum an Geschmäckern. Denn dort wo sich früher Handelsrouten kreuzten, entstanden auch kulinarische Schnittpunkte. Ob Shakshuka, Challa oder Baklava – die regionalen Rezepte in diesem Buch geben sowohl Einblick in die Zubereitung als auch die Herkunftsgeschichte ikonischer Gerichte. Die verständlichen und wunderschön bebilderten Rezepte und die Anekdoten und landeskundlichen Hintergrundgeschichten machen es einem leicht, sich den Aromen der mediterran-orientalischen Küche hinzugeben und ihre Traditionen kennenzulernen. Essen? Verbindet! Familien, Freunde, Fremde, Städte, ja und Kulturen. Was wäre beispielsweise Berlin ohne das kulinarische Identitäts-Gemenge aus Döner-Thai-Schnitzel-Pasta-Indisch-Currywurst? Richtig, ziemlich fad. Berliner Küche? Da haste! Berliner Einigkeit? So schmeckste! Esskultur bedeutet Identität. Traditionelle Rezepte sind wie kleine kulinarische Manifeste einer kulturellen Gemeinsamkeit. Auch und gerade wenn es diese offiziell gar nicht gibt, obwohl sie schon seit Jahrtausenden existiert. Wir verlosen ein druckfrisches Exemplar der neuen Fibel für kulinarische Völkerverständigung. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚BETEAVONSAKHA‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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Abrahams Küche | 304 Seiten, 35 Euro | erschienen im Gestalten Verlag | shop.gestalten.com

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Kategorien: Produkte | Autor: | Datum: 14. September 2016 | Tags: , , , , , , Keine Kommentare

Das perfekte Dinner

Wir waren essen. An einem Tisch in Hamburg. Also es war nicht einfach ein Tisch. Es war quasi DER Tisch. Herzstück des Restaurants The Table in der Hamburger Hafen City nämlich ist ein geschwungener Tresen aus dunklem Kirschbaumholz, der mehr ist als eine lange Tafel für üppige Runden. Er schlängelt sich licht designt durch den Gastraum und schafft damit einen Wohlfühltempel aus Winkel und Ecken. Vor allem aber bietet er die passende Bühne für das, was in unnachahmlicher Weise auf ihm serviert wird. Denn verantwortlich für Raum und Speisen ist Deutschlands jüngster Drei-Sterne-Koch, Kevin Fehling. Nochmal: Drei(!)-Sterne-Koch Kevin Fehling. Den hatten wir übrigens auch schon vor der Linse, als wir mit Olaf Heine eine Fotostrecke zum letzten Atelier Nespresso geshootet haben. Zusammen mit David Eitel, einem hochkarätigen Sommelier, kombiniert er gemütliche Leichtigkeit im Intérieur mit modernen Interpretationen klassischer Gerichte. Ein Hauch von Exklusivität mit Augenzwinkern. Hohe Gastronomiekunst ohne Eitelkeit. Gediegenes Dining ohne Schikeria. Denn ein Tisch ist ein Tisch ist ein Tisch.
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The Table |  | Shanghaiallee 15, 20457 Hamburg | thetable-hamburg.de | Facebook

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Kategorien: Hamburg | Autor: | Datum: 07. September 2016 | Tags: , , , , , , Keine Kommentare

Constanze Hallensleben

Das 2 Minuten-Interview

Im Jahre 1999 gründete Constanze Hallensleben mit pad paradscha den damals ersten exklusiven Versandkatalog und Online Shop in Deutschland. Seit einigen Jahren entwickelt sie für creme marketing individuelle Lösungen rund um die Themen Interior und Marketing, wobei ihr Schwerpunkt im Optimieren von Hotel- und Gastronomiekonzepten liegt. Vor allem aber ist sie Initiatorin des seit 2013 existierenden creme guides, der eine selektive und zuverlässig herausragende Auswahl zu regionalen und überregionalen Lifestyle Themen, zu schönen Orten wie Restaurants, Cafés, Shops oder Reisezielen, ästhetischen Dingen und interessanten Menschen präsentiert. Props! Und worüber spricht man mit einer leidenschaftlichen und ausgewiesenen Empfehlerin? Genau, über Städtetipps, volle Schubladen und die Abifeier ihres Sohnes. Erste Sahne!

Name: Constanze Hallensleben
Alter: 46
Wohnort: Berlin
Beruf: Interior Designerin und leidenschaftliche Empfehlerin
Schuhgröße: 37,5
Lieblingsort in Berlin: Die Wiesen und Felder der Domäne Dahlem
Kontakt: cremeguides.com

Du hast Besuch von Freunden, die zum ersten und letzten Mal in der Stadt sind. Was macht ihr?
Frühstück im Literaturcafé. Fahrt mit dem Auto über Siegessäule, Tiergarten und Regierungsviertel zur Museumsinsel. Spaziergang und Besuch einer Ausstellung. Abstecher nach Kreuzberg. Eis bei Anna Durkes. Besuch der St. Agnes Kirche. Abendessen im Restaurant Hugos hoch oben im 14. Stock des Hotels InterContinental Berlin. Ein Drink auf der Dachterrasse des Hotel de Rome. Gendarmenmarkt bei Nacht.

Wie sieht es bei dir zuhause aus?
Hell und freundlich. Bei mir hat nahezu jeder Gegenstand eine Geschichte. Ich liebe es, mich mit schönen Dingen zu umgeben, die mich lange Zeit begleiten. An der Oberfläche brauche ich extreme Ordnung. In meine Schränke und Schubladen sollte man besser nicht schauen.

Deine kulinarische Neuentdeckung der letzten Monate?
Mein Spiralschneider für Gemüse.

Welche Eigenschaft schätzt du an einem Menschen?
Klarheit.

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest?
Ich würde den Menschen zeigen wollen, wie viel glücklicher eine positive Sichtweise macht. Wie sich alles verändert, wenn man sich frei macht von all den negativen Gedanken, die uns ungeprüft durch den Tag begleiten.

Wofür gibst du zu viel Geld aus?
Qualitativ hochwertige, langlebige Produkte. Gutes Essen.

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen?
Aktuell vermutlich Pasta aus frischen Zucchini mit Pistazien-Zitronenthymian-Pesto sowie gerösteten groben Brotkrumen und geriebenem Pecorino.

Welches Kunstwerk würdest du gern besitzen?
Einen Paul Klee oder Max Liebermann.

Wovor hast du Angst?
Vor dem was Menschen aus Angst und Unsicherheit tun.

Was hat dich zuletzt emotional wirklich berührt?
Die Abifeier meines Sohnes.

Was sollte niemand von dir wissen?
Darauf kann ich natürlich nicht antworten.

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?
Was ich an Berlin besonders liebe. Die Antwort: In dieser Stadt ist alles möglich. Hier kann jeder sein, wie er möchte. Niemand stört sich an der Lebensform des anderen.

Das letzte Wort:
Alles ist gut, wenn man offen dafür ist.

Photo: Ruben Fees

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Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 13. Juli 2016 | Tags: , , , , , , , Keine Kommentare

Sarah Britton

 

Sarah Britton

Das 2 Minuten- Interview

Junges Gemüse, inspirierende Pflanzen – Sarah Britton ist so etwas wie der Superstar der jungen, Trend- und Substanz-bewussten Foodblogszene. Preise über Preise sammelt sie mit ihrem Blog und ihren unnachahmlich leckeren und gesunden Rezepten aus Wurzel, Blatt und Frucht. Sie gibt Workshops zum Thema Detox und gesunde Ernährung, spricht auf TED Talks, kollaboriert mit Sterne-Köchen hier und anderswo und ihre mundwässernden Kreationen funktionieren im Noma’s Test Kitchen, dem Nordic Fod Lab, verschiedenen Restaurants in Dänemarks Hauptstadt Kopenhagen und vor allem auch bei dir zuhause. Ihr erstes Kochbuch MY NEW ROOTS nämlich, das bereits zum Kassenschlager in den USA und anderen Teilen der Welt avancierte, gibt es jetzt endlich auch auf Deutsch. Pünktlich zum Release, der übrigens heute Abend ab 18.30 Uhr im Kochhaus Prenzlauer Berg gebührend gefeiert wird, haben wir uns mal unterhalten, über kulinarische Vorlieben, grüne Ernährung, Meisterwerke und Hot Dogs. Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist, für den haben wir ein Leckerli in petto. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚MIR GRÜNT SO GRÜN‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de und staubt eine druckfrische Kopie von ‚MY NEW ROOTS‘ ab. Wohl bekomm’s!

 

 

Name: Sarah Britton
Alter: 33
Wohnort: Kopenhagen, Dänemark
Beruf: Holistische Ernährungsberaterin, Food Blogger, Rezeptentwicklerin
Schuhgröße: 39
Lieblingsessen: Alles mit Avocado :)
Kontakt: sarah@mynewroots.org

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Wo liegen deine Wurzeln?
Meine Wurzeln sind tief in Kanada vergraben, da komme ich ursprünglich her. Ich hoffe, dass ich irgendwann mal dahin zurückziehe…

 

Was war deine letzte Mahlzeit?
Ich hatte einen großen Spinatsalat mit Kichererbsen, Süßkartoffeln, Paprika, Sprossen aus dem eigenen Garten und Avocado.

 

Was sagst du Leuten, die behaupten eine vegetarische Ernährung liefere nicht genügend Nährstoffe?
Dieses RIESIGE Missverständnis müssen wir wirklich mal ausräumen! Es ist total leicht, alle benötigten Nährstoffe aus einer pflanzlichen Ernährung zu ziehen, solange man auf ausbalancierte Vollwertkost achtet.

 

Ein Rezept, dass jeder hinbekommt?
Meine Vier Ecken Linsensuppe, das Rezept findet man in meinem Blog und auch im Kochbuch. Es ist ein toller Einstieg, wenn man anfangen möchte, sich gesund zu ernähren – vor allem wenn’s mit Zeit und Geld eher knapp aussieht.

 

Was ist deine Lieblingsjahreszeit?
Sommer! Ich liebe Schwimmen und einfach viel Zeit draußen zu verbringen, also sind mir die warmen Monate die Liebsten.

 

Du triffst dein 18-jähriges Ich. Welchen Rat gibst du dir selbst?
Ich würde mir sagen, dass dünn sein, nicht alles ist. Wenn ich eines in meinem Studium gelernt habe, dann ist es, dass Frauen Kurven haben sollen. Ich kann ganz selbstsicher sagen, dass ich nie gesünder war als jetzt – und das obwohl ich nicht gerade superschlank bin. Ich bin stolz auf meinen Körper und liebe ihn genau so, wie er ist.

 

Was hast du als Kind am liebsten gegessen?
Hot Dogs!

 

Dein größtes Meisterwerk bisher?
Mein Kochbuch. Ich habe in nichts Anderes in meinem Leben so viel Zeit, Energie und reine Liebe gesteckt. Es war ein unglaubliches Projekt, auf das ich sehr stolz bin. :)

 

Was hast du letzte Nacht geträumt?
Ich habe geträumt, dass ich durch die Provence in Frankreich reise. (Wir auch! Haben wir uns da vielleicht irgendwo getroffen? Anm. d. Red.)

 

Mit welcher bekannten Persönlichkeit würdest du gern mal einen trinken gehen?
Alice Waters

 

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen?
Etwas Saisonales, hoffentlich mit regionalen Zutaten. Ich weiß es nie, bevor ich einkaufen gehe! :)

 

Wovor hast du Angst?
Es macht mir Angst, wie sehr unser Ernährungstil der Umwelt schadet. Ich habe Angst, dass, aufgrund der schlechten Entscheidungen, die wir heute treffen, die Welt meines Sohnes ganz anders aussehen wird.

 

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest?
Ich würde jeden ermutigen, auf einen pflanzenbasierten Lebensstil umzusteigen!

 

Wann hast du zuletzt etwas Neues ausprobiert und was war das?
Ich habe neulich schwarzen Knoblauch ausprobiert und liebe ihn. Ich verwende ihn in allen Rezepten, von Suppen und Eintöpfen bis hin zu Saucen und Dressings. LECKER!

 

Was sollte niemand von Dir wissen?
Dass ich statt Literatur Kochbücher lese.

 

Das letzte Wort:
Ich bin sehr dankbar in Deutschland so viele Leser zu haben und bin begeistert, dass mein Buch jetzt übersetzt wurde! Ich liebe dieses Land so sehr <3

 

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 06. April 2016 | Tags: , , , , Keine Kommentare

Kantinenliebe

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Kantinenliebe

Wir möchten uns zu Jahresbeginn einmal höflich und herzlich bedanken. Und zwar bei jedem und jeder, der im famosen Speiselokal eins44 arbeitet. Denn, wer sich mit so viel Passion, Wissen, Aufmerksamkeit und unaufdringlichem Charme um Gäste kümmert, muss einfach ein grandioser Mensch sein. Der wahnsinnig gute Service ist aber nur ein Grund, der bescheiden auch »Kantine Neukölln« genannten Überraschung in einem zweiten Hinterhof an der Elbestraße einen Besuch abzustatten. Im Mittelpunkt steht natürlich die Gastronomie. Sie wird hier, ebenso bescheiden, »gehobene Bistroküche« genannt. Dabei bekommt man so viel mehr. Der Versuch, nicht in Pathos abzugleiten, misslingt hier kläglich, denn die Küche ist eine Offenbarung: Die einzelnen Bestandteile eines Gerichts werden zwar auf der Speisekarte aufgeführt, nicht aber deren Konsistenz, wie beispielsweise folgende Vorspeise für 16 Euro: »Jakobsmuschel. Butternusskürbis. Cannellini Bohne. Pancetta.«. Die Überraschung gelingt, wenn die Einzelteile in unerwarteten Zubereitungsarten serviert werden. Kleiner Tipp: Wirsing-Chips sind der Hammer! Ebenso wie die einzigartige Weinkarte mit Riesling-Fokus (unbedingt probieren: »vom grauen schiefer« aus der Mosel). Dritter Pluspunkt ist die Ambiance in der Industriehalle aus der Jahrhundertwende, in der früher Likör-Essenzen destilliert wurden. Rustikale Holzmöbel und warmes Licht verleihen dem Raum in eine frugal-gemütliche Atmosphäre. Einziger Wermutstropfen: Die Menuauswahl für Vegetarier ist nicht groß. Aber wir wären nicht im eins44, wenn die Bedienung nicht wunderbare Ausnahmen möglich machen würde.
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eins44 – Kantine Neukölln | Elbestraße 28/29 | Di-Fr: 12-15 und Di-Sa: 19-24 Uhr | www.eins44.com

 

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 06. Januar 2016 | Tags: , , , , Keine Kommentare

Serious Pizza.

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Serious Pizza.

Das Geheimnis einer verace pizza napoletana artigianale – einer echten handgemachten neapolitanischen Pizza also – besteht aus vier „Zutaten“. Erstens: der Teig. Dünn muss er sein und schonend und mit genügend Gehzeit zubereitet, damit er bei möglichst hohen Temperaturen in möglichst kurzer Zeit zur Perfektion gebacken werden kann. Zweitens: wenige, exzellente, perfekt aufeinander abgestimmte Zutaten für den Belag. Nix da Hawaii, Gyros und alles was der Kühlschrank hergibt, Pizza kreieren ist wie gute Cocktails mixen, Harmonie und Balance machen den Geschmack. Drittens: der Ofen. Holz als Brennmaterial, mit Kuppel und gut. Viertens: Liebe! Florian Schramm weiß das. In seinem Laden „Standard“ in der Templiner Straße in Prenzlauer Berg setzt er neue Maßstäbe in Sachen Pizza in der deutschen Hauptstadt. Authentische Qualität, charmanter Stil, echte Zutaten gemischt mit regionalen Spezialitäten und eine Prise neapolitanisches Feuer – sein Pizzaiolo stammt aus Neapel und erlernte an der wichtigsten Pizzaakademie der Welt, der Assoziaozione Verace Pizza Napoletana sein Handwerk. Ganze 60 Sekunden benötigen die köstlichen, schonend gekneteten Teigfladen belegt mit sonnengereiften und von Hand zur Sauce zerquetschten Tomaten, fior die latte oder Wildschweinsalsiccia um im 500 Grad heißen Kuppelofen fertig zu backen. Jede Kreation ein Gedicht, aromatisch, knusprig lecker und aufs Wesentliche reduziert. So gut kann Pizza sein – serious Pizza eben. Wir finden das dermaßen gut, dass wir beschlossen haben unser nächstes muxmäuschenwild FAMILY STYLE am 25.08. im STANDARD abzuhalten. Wir wollen uns mit euch durch die Karte futtern, lachen trinken, den Abend und das Leben genießen. Reserviert euch schnell einen der vierzehn Plätze an unserem Tisch. Für 25 Euro seid ihr dabei und all in. Schreibt eine Mail an familystyle@muxmaeuschenwild.de. Buon appetito!
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Standard Serious Pizza | Templiner Straße 7, 10119 Berlin | Di-Fr 17-00 Uhr, Sa-So 13-00 Uhr | standard-berlin.de

 

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 12. August 2015 | Tags: , , , , Keine Kommentare

Schleckerei

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Schleckerei

Hip hip hurra! Der Ice Cream Market geht auf Tour durch die Republik und rollt am 9. August im Alten Mädchen in Hamburg die Markise hoch. Nachdem im Juni über 8.000 schleckbegeisterte Hauptstädter die letzte Berliner Ausgabe im Haubentaucher quasi überrannt haben, beschlossen die Macher von Stil vor Talent, This is Jayne Wayne und mint&berry ihr One day-Ice cream-Festival in Serie und auf Städtetour zu schicken. Beim Ice Cream Market versammeln sich die angesagtesten Lieblings-Eismacher von hier und aus der Gegend gemeinsam mit lokalen Eishelden um hemmungslos und kugelrund der schönsten Sommerleckerei schlechthin zu fröhnen. Dazu gibts Klamotten von mint&berry und Makeup makeover im JACKS beauty department. Geht hin und schleckt euch die Zungen kalt. Wir haben uns ernsthaft vorgenommen von JEDEM Stand zu probieren. Wir trainieren auch schon fleißig. Ach ja, am 15. August gastiert die Karawane übrigens in Köln und am 30. August in München.
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Ice Cream Market Hamburg | 9. August | 12:00 – 20:00 Uhr | Altes Mädchen (Lagerstraße 28b, Hamburg) | Facebook Eventlink |  mint-and-berry.com/theicecreammarket

 

Kategorien: Hamburg | Autor: | Datum: 05. August 2015 | Tags: , , , , , , Keine Kommentare

Schnizzeldizzl

Schnizzeldizzl

Schnitzel ist der neue Burger? Niemals! Möchte man ausrufen um sich nach dem Besuch der Schnitzelbude in Mitte inklusive Genuss von Craft Beer, Schnaps & Liebe (wie es folgenschwer auf der Karte steht), gleich nicht mehr an sein Veto zu erinnern. Wir waren da, haben probiert und sind begeistert (soweit wir uns erinnern können). Nein im Ernst, David Wiedemann, born and raised in Berlin hat ja mit dem Reingold, dem Barroom und dem Tagesdeli „Stulle mit Brot“ schon mehrfach sein Gespür für zeitgeistige Gastronomiekonzepte bewiesen. Sein neuster Streich ist ganz und gar in Holz verkleidet und serviert das was draußen an der abgerockten da unsanierten Fassade steht: Wiener Schnitzel und zwar in richtig gut. Außerdem auf der Karte: Boulette, Spiegelei, Hühnchen-, Kids- und Veggievariante (OMG, Austernpilz-Bergkäse-Halleluja!), dazu ein paar Sides, oben genannte Getränke und gut. Klasse schlägt Masse und je bekloppter desto schmeckst, um mal einen alten Metzgerwitz zu zitieren. Offen ist von Dienstag bis Sonntag von 18 Uhr bis 3 Uhr morgens. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Schnitzel, Burger, völlig egal! Die Schnitzelbude ist gekommen um zu bleiben. Vielleicht schaut Snoop Dogg ja bei seinem nächsten Hauptstadtbesuch mal hier vorbei, damit er verdammt nochmal endlich weiß, wovon er redet, singt, rappt, faselt, dizzelt. Zur Feier des Tages verlosen wir einmal Schnitzel mit Beilage für zwei an die besonders Hungrigen unter euch. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚PANANANADE‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de. Rinjehaun!
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Schnitzelbude | Oranienburger Str. 46, 10117 Berlin (vis a vis Tacheles) | Di.-So. 18-3 (!) Uhr | www.schnitzel-bude.de | Facebook

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Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 29. Juli 2015 | Tags: , , , , , , , Keine Kommentare

Arne & Claudia

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Arne & Claudia

Das 2 Minuten-Interview

Claudia Hirschberger betreibt zusammen mit ihrem Lebensgefährten Arne den Food- und Fotografie-Blog Food with a View. Das machen die beiden so gut, dass sie damit direkt mal zwei Awards abgeräumt haben im letzten Jahr. Arne isst vegan und Claudia vegetarisch (gemischtes Doppel sozusagen), was beim Kochen ganz einfach ist, aber beim Backen manchmal zur Herausforderung wird. Fotos und Essen und dann auch noch Fotos vom Essen? We like! Da haben wir die beiden gleich mal im Doppel befragt. Vor kurzem war das Duo übrigens bei Thomas von Leogant zu Besuch. Die planen da irgendwas mit Wasser und Rezepten munkelt man, wir bleiben gespannt…

 

Name: Arne Schmidt | Claudia Hirschberger
Alter: 50 | 45
Wohnort: Berlin Mitte
Beruf: Freiberufler
Schuhgröße: 44,5 | 42
Lieblingsrestaurant: Mogg & Melzer | Osmans Schwestern, Herr Rossi…
Kontakt: foodviewberlin.com

Was hast du zuletzt gegessen?
A: Bircher Müsli mit gemahlener Vanille und vielen frischen Beeren.
C: Müsli, das essen wir sonst fast nie, aber irgendwie musste das heute mal sein. Meistens gibt es morgens erst mal einen grünen Smoothie, das macht so schön wach.

 

Wer ist dein/e Lieblingsfotograf/in und warum?
A: Zuletzt hat mich Sebastião Salgado begeistert, der derzeit in der C/O Berlin zu sehen ist.
C: Der erste Fotograf, den ich bewusst wahrgenommen habe, war Ansel Adams: Seine Landschafts-Fotos vor allem aus dem Yosemite Park habe ich als 16jährige in London in einer Ausstellung gesehen und war wie elektrisiert.

 

Süß oder salzig?
A: Eigentlich beides und gern auch kombiniert, besonders in Form von süßem Obst oder Datteln in scharf gewürzten Gerichten aus dem orientalischen Bereich.
C: Ich mag die Kombination aus beidem sehr gern, so kochen wir oft. Bei nur süßen und nur salzigen Gerichten könnte ich mich nicht entscheiden, was ich lieber mögen würde. Einmal alles bitte! ;-)

 

Wie sieht es bei dir zuhause aus?
A: Klassisch minimalistisch, hell. Mein Vintage-Rennrad bewahre ich in der Wohnung auf. Ist ein schöner Blickfang, gleich neben dem Sofa.
C: Ein bisschen geerbtes Mid-Century, ein bisschen Design-Klassiker, ein bisschen Ikea. Mein großer Linoleumtisch ist definitiv ein Lieblingsstück, da passen viele Gäste ran. Und ich liebe Blumensträuße, eher die krautigen mit vielen winzigen Blüten und Gräsern.

 

Du kannst nachts nicht schlafen und gehst an den Kühlschrank. Was nimmst du?
A: Aus dem Kühlschrank nichts, aber eine Banane aus der Obstschale. Ich liebe Bananen!
C: Ein Glas Wasser und eine Dattel. Oder wenn es ganz arg kommt, mache ich mir eine heiße Milch mit Honig, das hilft tatsächlich.

 

Ohne was kannst du nicht leben?
A: Definitiv Kaffee. Ich muss den nicht den ganzen Tag lang trinken, aber dass ich wie Claudia morgens den Kaffee durch einen Smoothie ersetze, geht gar nicht ;-). Vor dem Schlafengehen macht Kaffee mich übrigens müde, das ist ein Phänomen.
C: Kein Sonntag ohne Obstkuchen!

 

Was kannst du gar nicht?
A: Ich kann keine Kartoffeln schälen. Vor lauter Schale bleibt am Ende nichts übrig, ich bin da echt kein Gewinn.
C: Ballspiele aller Art.

Das Beste, dass du je gegessen hast, war…
A: Vielleicht die rote Grütze meiner Großmutter, die würde ich gern nochmal essen.
C: Rösti mit Spiegelei nach einer Bergwanderung, die deutlich länger dauerte als geplant, mit deutlich weniger Proviant dabei als notwendig. Das einfache Hüttenessen danach war großartig.

 

Wenn du über Nacht die Welt verändern könntest, womit würdest du anfangen?
A: Gute Ernährung noch populärer machen. Bei allem Hype um das Thema ist es ja doch recht offensichtlich, dass viele Menschen nicht wissen, wie man sich mit einfachen Mitteln gute Mahlzeiten selbst zubereiten kann.
C: Da ich mich gerade mit dem Thema beschäftigt habe: sauberes Trinkwasser für alle Menschen.

 

Mit welcher Persönlichkeit würdest du gern mal einen Kaffee trinken?
A: Mit Klaus Kinski.
C: Mit René Redzipi, einem der Mitbegründer der New Nordic Cuisine.

 

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen?
A: Wenn wir gemeinsam kochen, ist das tierproduktfrei. Es macht Spaß, sich auch für Gäste Gerichte zu überlegen, die nicht auf den ersten Blick vegan daherkommen, also ganz bestimmt ohne Tofu-Schnitzel & Co.
C: An einem heißen Sommertag: Gazpacho aus frischen Erbsen mit Lavendel und zum Nachtisch Himbeer-Sorbet im Walnuss-Cornet.

 

Wovor hast du Angst?
A: Ich bin kein besonders ängstlicher Mensch, und habe aber vor Dingen Angst, die wohl die meisten Menschen fürchten: Krieg, Not, Krankheit, solche Dinge.
C: Ich fürchte mich vor Spinnen und vor Gewitter im Freien. Und davor, dass uns niemals ein perfekter veganer Rührteig gelingen könnte ;-).

 

Was sollte niemand von dir wissen?
A: Dass ich von Schweizer Käse träume. Da tun sich wahre Abgründe auf.
C: Tiefkühl-Pizza, einmal im Jahr…

 

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?
A: Wie lebt und kocht es sich eigentlich als Veganer und als Vegetarierin miteinander?
C: Welches ist derzeit euer liebstes Rezept und euer liebstes Foto?

 

Das letzte Wort:
C: …überlasse ich Arne.
A: Das ist aber nett.

 

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 29. Juli 2015 | Tags: , , , , , Keine Kommentare

Eins, zwei oder drei?

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Eins, zwei oder drei?

Sortenreine Kaffees – gekauft. „Sortenreine“ Weine – na klar! Sortenreine Apfelsäfte – kennen wir seit vorletzter Woche auch. Aber sortenreine Olivenöle? Gibt es. Macht total Sinn und schmeckt einfach großartig, weil man sich eben nicht auf Menge oder Cuvee-Bouquet, sondern auf die Besonder- und aromatischen Eigenheiten der jeweiligen Olivenfrucht konzentrieren kann. Doch der Reihe nach. Die Griechin Anna Pouskouri-Reiche und den Berliner Johannes Hoffmann verbindet nicht nur eine Freundschaft sondern auch und vor allem die Leidenschaft für gutes Olivenöl. Irgendwann beschlossen sie gemeinsame Sache zu machen und besondere, reinrassige Öle zu produzieren. Die Frucht dessen nennt sich Olive Joy und ist, wenn ihr uns fragt, so etwas wie ein natural born classic. Drei erstklassige Sorten sind seit Kurzem im Angebot, jede unverwechselbar anders, alle unverwechselbar gut. Zur Auswahl stehen das milde Athinolia, das am ehesten dem entspricht, was der gemeine Deutsche geschmacklich von einem Olivenöl erwartet und das ausgezeichnet zu Gemüse und Fleischgerichten passt. Dann wäre da das Koroneiki, das aufgrund seines kräftigen Aromas und seiner vielseitigen Einsatzmöglichkeit als Klassiker der griechischen Olivenöle gilt, aber so gut wie nie reinsortig verarbeit wird. Was heißt Revolution nochmal auf Griechisch? Das Trio komplett macht unser aktueller Favorit, das fröhlich grüne und unglaublich fruchtige Manaki. Der Geschmack ist beinah grasig und so frisch und grün und sommerlich lecker, dass man kurz meint, jemand hätte einem zuvor Geschmacksbooster verabreicht. Alle drei Sorten werden auf den Peloponnes in Griechenland angebaut, und selbstverständlich unmittelbar nach der Ernte kalt gepresst (das erhält die gesunden Inhaltsstoffe!) und vor Ort in lichtundurchlässige und chick designte Alu-Fläschchen abgefüllt. Wer bei der nächsten Grillparty also richtig auftrumpfen will, bestellt gern mal hier und lässt sich das gute Zeug direkt an die Haustür liefern. Das Probierset (3 x 250ml) gibt es für faire 12 Euro. Wir verlosen ein Trio Grande an die besonders Leckeren unter euch. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚EFHARISTO‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de. Auf die Deutsch-Griechische Frendschaft!
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Olive Joy – reinsortige Olivenöle | olive-joy.com

 

Kategorien: Produkte | Autor: | Datum: 10. Juni 2015 | Tags: , Keine Kommentare

Berlin. Festival.

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BERLIN. FESTIVAL.

Liebes Berlin Festival, wir mögen dich. Du bist wie die Stadt, nicht perfekt, irgendwie unfertig, durcheinander, hie und da ein wenig improvisiert, warst lange in viel zu großen Schuhen unterwegs und wurdest am Ende vom Flugfeld gentrifiziert, von denen die mehr Geld haben und mehr Renommee. Wir mögen dich, du bist wie wir. Du hast Freude an den Dingen, liebst Musik und Kunst und ehrliches Essen, bist mit Leib und Seele bei der Sache und lässt dich nicht unterkriegen. Der Umzug in den Arena Park steht dir ausgezeichnet. Hier riecht es noch nach Subkultur und Lammspießgrill, hier tanzt man noch volltrunken auf Holzstegen in die Morgensonne, während in Tempelhof längst die Spuren des letzten Großevents, der letzten Messe, Tradeshow whatsoever in den Bäuchen der BSR Tanker verschwunden sind. We kehr for you! Vom Freitag an und bis zum Sonntag feiern wir zum zehnten Mal mit dir, dich selbst – das einzige Berlin Festival, dass dieser Stadt gerecht wird. Mit Kunst von über 60 Malern, Bildhauern und Graffiti-Künstlern im Art Village, mit White trash fast food, mit Gauklern, Jongleuren, schrägem Volk und einem gnadenlos großartigen Line-up vor allem für Freunde der elektronischen Tanzmusik. Underworld sind dabei, Fritz Kalkbrenner, James Blake und Atari Teenage Riot, Dixon, Chet Faker und Róisín Murphy. Das alles am Wasser, zwischen DDR Grenzturm-Reliquie, Oberhafenkantine und Mediaspree am anderen Ufer und für schmale 79 Euro inkl. alles. The Berlin it gets, könnte man sagen. Morgen am Donnerstag steigt übrigens die offizielle Pre Party zum Festival in der IPSE. Ab 18 Uhr geht’s bei gutem Wetter draußen los, wer es lieber muggelich mag betritt ab 23 Uhr die Indoor Area. Festivalbesucher kommen kostenlos rein, alle anderen zahlen 5 lumpige Euro in die Abendkasse. Das wird ein Fest!
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BERLIN FESTIVAL | 29.-31.05. | Arena Park, Eichenstr.4, 12435 Berlin | http://www.berlinfestival.de/ | Tickets | Facebook

Kategorien: Erlebnisse | Autor: | Datum: 27. Mai 2015 | Tags: , , , , Keine Kommentare