So einfach ist das

Yotam Ottolenghi ist ein begnadeter Koch. Seine Gerichte sind so raffiniert, dass man keine Chance hat, nicht in völlige kulinarische Extase zu verfallen, sobald man einmal probiert. Alles möchte man kosten, alles möchte man am liebsten sofort nachkochen. Schließlich gehören seine wunderschönen Kochbücher seit langem zur Grundausstattung vieler modernen Kochstätten von der Prenzlberger Altbauküche bis zur idyllischen Landhausküche. Doch genau da lag bisher auch das einzig wahre Ottolenghische Problem: seine orientalischmediterranpersischen Leckerbissen sind allesamt so raffiniert rezeptiert, dass man dafür neben dem Kochbuch auch ein ganzes Arsenal spezieller Kräuter und Gewürze und ein beachtliches zubereitungstechnisches Niveau brauchte, um sie adäquat nachzukochen. Aber Ottolenghi wäre nicht Ottolenghi, wenn er dies nicht erkannt und nun endlich eine perfekte Lösung anzubieten hätte. SIMPLE macht nämlich genau das, was auf dem minimalistischen Einband steht: raffiniertes Kochen ziemlich einfach. 140 brandneue Gerichte mit maximal zehn Zutaten finden sich auf den reich bebilderten 320 Seiten. Die originellen Rezepte sind alle in weniger als 30 Minuten nachgekocht. Egal ob Reis- oder Pastagerichte, Kreationen mit Fleisch und Fisch, wie Lamm-Pistazien-Bratlinge oder Wolfsbarsch mit Sojasauce und Ingwer, Lamm-Feta-Bällchen, Harissa-Tofu oder süße Desserts und Kuchen – alle Kreationen sind gewohnt raffiniert rezeptiert und ungewohnt schnell und unkompliziert zubereitet.
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SIMPLE von Yotam Ottolenghi | 28 € | Shop

Inés Lauber

Apropos Ostern, zumindest in unserer Familie ist es Brauch, dass gerade zu diesem Fest der Tisch nicht nur besonders reichhaltig, sondern auch besonders liebevoll dekoriert gedeckt wird. Das gilt sowohl für das Drumrum als auch für das Anundfürsich, nämlich die Speisen in groß, klein und bunt. Jemand der sich mit dem effektvollen und leckeren Anrichten und Herrichten von Essbarem besonders gut auskennt, ist die wunderbare Inés Lauber. Das Lieblings-Arbeitsmaterial der studierten Produktdesignerin sind nämlich Lebensmittel. Seit 2010 arbeitet sie professionell an der Schnittstelle von Design, Kunst und Gastronomie. 2012 gründete sie ihr eigenes Design Studio, das sich mit Esskultur auf allen Ebenen beschäftigt. Seit 2016 leitet sie außerdem das Modul „Vital Forces – Food in Context“ bei Satellite Berlin – Art in Collaboration, ein Think Tank der Künstler, Wissenschaftler, Politiker und Akteure aus der Food Szene miteinender verknüpft und themenübergreifend im Bereich Esskultur forscht. Unvergessen für uns bleibt ein Event in Hamburg, bei dem Inés passend zum Adventskalender unseres Kunden foodist ein 24-Gänge zauberte. Wohl bekomm’s!

Name: Inés Lauber
Alter: 34
Wohnort: Berlin
Beruf: Culinary Designer
Schuhgröße: 37
Lieblingszitat: Du bist, was du isst (so oft schon gesagt und dennoch so wahr)
Kontakt: www.ineslauber.com

 

Ein Rezept, das wirklich jedem gelingt? Taboulé (aka Couscous Salat)

Welche drei Dinge gehören in jeden Kühlschrank? Im Kühlschrank habe ich meist nur frische Zutaten wie Gemüse oder ggf. Milchprodukte. Die Frage hätte bei mir besser lauten müssen: was sollte man immer in der Vorratskammer haben :) Kühlschränke gibt es nämlich noch gar nicht soooo lange und was Vorräte angeht bin ich sehr oldschool.

Welches ist das deiner Ansicht nach schönste Lebensmittel, welches das sexieste und welches das hässlichste? Ich tue mich generell sehr schwer mit Superlativen, obwohl ich durchaus begeisterungsfähig bin. Ich werde also eine Stufe tiefer greifen:
– schön: Rotkohl, aufgeschnitten
– sexy: Litschi
– hässlich: Fertigfutter aus der Dose

Was war dein Lieblingsessen als du noch ein Kind warst? Hatte ich tatsächlich nicht. Aber ich habe mich immer gefreut wenn es süßes Mittagessen gab: Pfannkuchen, Armer Ritter oder so was. Jetzt ist das für mich aber kein vollwertiges Essen mehr, sondern eher ein Nachtisch oder auch ein spätes Frühstück.

Lieber süß oder lieber salzig? SALZIG!!!

Wie sieht es bei dir Zuhause aus?
Patchwork old-new: viele alte Holzmöbel vom Familien-Clan gemixt mit ein paar neuen Teilen. Dazu viele Pflanzen, die eher wenig gegossen werden müssen. Der Balkon ist im Sommer aber immer voll mit Kräutern, Tomaten u.ä.

Was nimmst du dir schon länger vor, schaffst es aber irgendwie nicht? Alle meine Projekte aus den letzten 6 Jahren auf meine Webseite zu packen…

Dein Lieblingsfruchtwitz? Ich kenne nur Ostfriesen- und Blondinenwitze : )

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen? Wenn es die Jahreszeit hergibt, irgendwas mit Wildkräutern.

Wenn eine Fee dir eine Fähigkeit schenken könnte, welche würdest du wählen? Menschen von der Achtsamkeit vor der Natur überzeugen zu können wäre toll. So, dass sie es auch wirklich leben und nicht nur denken, weil es gerade en vogue ist.

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest? Trump und Konsorten von ihrem Thron schmeißen.

Was sollte niemand von dir wissen? …sollte niemand wissen, oder? :)

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Gute Frage, hehe. Fragt das, was ihr wissen möchtet und dann antworte ich in der Regel.

Das letzte Wort:
Durchatmen, Augen schließen und dem Wind zuhören.

 

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 27. März 2018 | Tags: , , , , , , , , Keine Kommentare

100 Brote

Was macht ein richtig gutes Brot aus? Saftig muss es sein und nicht trocken. Einfache, gute Zutaten und: eine knackige, knusprige Kruste. Jenny und Stefan haben (glücklicherweise direkt bei uns um die Ecke) ihren Laden 100Brote eröffnet! Was es dort gibt? Nun, genau das: gutes, einfaches, ehrliches und vor allem leckeres und krustenreiches Brot. Mehl, Salz, Wasser heißt das Geheimrezept. Und Dinkel statt Weizen. Und gutes, gelerntes Handwerk. Stefan bringt so viele Jahre Bäckerei-Erfahrung mit wie viele von uns noch gar nicht alt sind und Jenny ist nichts Geringeres als Landesmeisterin der Bäckerjugend Berlin-Brandenburg. Bestellt können die beiden Brote zur Wahl (ein „Jungsbrot“ mit mehr Roggen als Dinkel, auch für echte Mädchen, oder den Hungry Shepherd mit mehr Dinkelanteil) übrigens auch online. Damit man sichergehen kann, dass das Brot genau dann da ist, wenn man es wirklich braucht. Bestellen, bezahlen, abholen. Und dazu gleich einen der leckeren Salate mitnehmen.
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100Brote | Hufelandstraße 2, 10405 Berlin | Öffnungszeiten Mo-Sa, 08:30 – 20:00 Uhr, So 09:00 – 18:00 Uhr | www.100brote.de | Facebook

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Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 16. Mai 2017 | Tags: , , , , , , , , , Keine Kommentare

Ella Mills

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Das 2 Minuten-Interview

Ella ist ein Phänomen. Warum, das kann man eigentlich gar nicht so recht erklären, man muss es vielmehr erschmecken. Ella Mills hieß bis vor kurzem noch Woodward, sie ist 25 Jahre alt und so etwas wie die gefragteste Köchin dieser Tage. Über eine Million Menschen folgen Deliciously Ella und ihren großartigen Rezept- und Genussideen allein auf Instagram. Doch der Weg dahin begann nicht aus einer Laune und der Leidenschaft für frischen Genuss, sondern aus einem echten Leiden. Eine tückische Nervenkrankheit fesselt sie rund zwei Jahre ans Bett. Während dieser Zeit begann sie sich mit Ernährungsfragen zu beschäftigen und dokumentierte ihre persönliche Entwicklung und ihr erwachtes, magisches Kochtalent in ihrem Blog. Am 4. Mai stellt Ella ihr neues Buch in Berlin vor. Infos gibt es hier. Wir verlosen obendrein zwei druckfrische Exemplare. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚YUMMIE!‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de

Name: Ella Mills
Alter: 25
Wohnort: London
Job: Founder & Creative Director bei Deliciously Ella
Schuhgröße: 39
Lieblingszutat: Gute Gewürze
Kontakt: markus.zwecker@berlinverlag.de (Verlag)

Warum sind Pizzaschachteln eckig?
Tolle Frage! Ehrlich gesagt: ich habe keine Ahnung – vielleicht kann sich so das Aroma besser entfalten? :)

Welche drei Dinge gehören in jeden Kühlschrank?
Drei Zutaten, die ich immer im Haus habe: ein leckeres Brot, Hummus und Avocado (na ja und Erdnussbutter, aber es waren ja nur drei Antworten erlaubt).

Ein Rezept, das wirklich jedem gelingt?
Ich liebe Veggie-Curries. Die sind einfach zu kochen, voller Geschmack und jeder liebt sie. Ich benutze Tonnen von Gewürzen wie Senfsaat, Paprika, Cayenne-Pfeffer, Kurkuma, Cumin und Kokosmilch für die Basis – was grundsätzlich schonmal ein super Start für egal welches Gericht ist.

Was war dein Lieblingsessen als du noch ein Kind warst?
Ice cream and chocolate cake! Und eigentlich hat sich bis heute nicht geändert. Ich habe nur eine neue Art entwickelt wie ich beides zubereite.

Die größte Herausforderung deines Lebens?
Meine Krankheit. Im Jahr 2011 wurde ich sehr krank. Die Ärzte diagnostizierten das Postural Tachycardia Syndrome, das mein autonomes Nervensystem befiel und mich ans Bett fesselte. Die vielen körperlichen Symptome waren das eine, die mentale Belastung durch die Isolation trieb mich fast in die Depression. Ich suchte nach Wegen und begann mich für Ernährungsfragen zu interessieren. Ich lernte (anders) zu kochen und dokumentierte meine Reise auf einem Blog, in der Hoffnung, ich könnte so einige Symptome lindern. Es dauerte zwei Jahre bis sich meine Verfassung verbesserte, unterstützt durch meine spezielle Ernährung und ein Trainingsprogramm, das ich in Zusammenarbeit mit meinem Arzt und einem Ernährungsberater entwickelt hatte.

Wo kaufst du deine Zutaten?
Ich kaufe viel online. Ich wäre lieber jede Woche auf dem Bauernmarkt, um meinen Vorrat an tollen Zutaten aufzufüllen, aber mein Arbeitspensum lässt das gerade nicht zu. Es gibt bei uns einen kleinen Farm Shop namens Chegworth Valley. Ich versuche dort einmal pro Woche vorbeizuschauen, das Gemüse dort ist unglaublich.

Kannst du ein Gedicht auswendig?
Sadly not!

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen?
Wahrscheinlich ein indisch inspiriertes Essen, so etwas wie Aloo Gobi und Chana Masala mit Kokosreis, Joghurt und einer kleinen Avocado dazu (just because I love avocado!). Und dann gäbe es noch einen Zimt-Mandel-Apple Crumble zum Dessert. It’s my go-to.

Wovor hast du Angst?
Vor Höhe, dem Fliegen und manchmal vor Dunkelheit.

Wann hast du zuletzt etwas zum ersten Mal gemacht?
Wir waren gerade in Marokko, das war unglaublich. Und Sri Lanka kann ich hoffentlich auch bald von meiner Liste streichen.

Was würdest du ändern wenn du die Macht dazu hättest?
Ich würde in jedem Fall das Wetter in London ändern – Sonne jeden Tag! Ich würde die Art verändern, wie wir über Essen denken und jeden für Frisches, Selbstgekochtes begeistern. Und ich würde dafür sorgen, dass wir uns mehr darum scheren wie wir uns fühlen, statt darüber nachzudenken wie wir aussehen.

Was sollte niemand von dir wissen?
Mein Ehemann und ich sind nur eine Woche nachdem wir uns kennengelernt haben zusammen gezogen. Vier Monate später starteten wir gemeinsam ein Unternehmen (er ist der CEO von Deliciously Ella), hatten einen Hund und waren verlobt. :)

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?
Vielleicht über meinen Hund Austin – er ist der Größte für uns! He rules the house! Matt hat für ihn sogar seinen eigenen Instagram Account gestartet, it’s so ridiculous but very funny.

Das letzte Wort: The more love, time and effort you put into anything in your life the more you’ll get back from it, and the better your attitude is the more you’ll get out of any situation and the more you’ll enjoy life. (Das lassen wir jetzt einfach so stehen. ;) Anm.d. Red.)

Foto: Sophia Spring

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 11. April 2017 | Tags: , , , , , Keine Kommentare

Die Mische macht’s

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Die Health Food Köchin Liora Bels ist überzeugte Verfechterin davon, dass eine bewusste Lebensweise und eine gesunde Küche die Zufriedenheit mit uns selbst maßgeblich beeinflussen. Einfache, gesunde, und vor allem natürliche Alltagsrezepte aus verschiedenen kulinarischen Traditionen hat die Autorin in The Mix – Die Sinnlichkeit der natürlichen Küche zusammengestellt. Zum Beispiel „Hummus – mal anders“ – nämlich mit Erbsen und Pistazien statt Kichererbsen. Einerseits ist es einfach zu machen: Gefiltertes Wasser mit Zitronensaft, angedünsteten Erbsen, Tahin, Olivenöl, Knoblauch (wenn man will), Salz und Koriander im Blender cremig mixen – fertig. Anderseits sieht die knallige grüne Farbe einfach fantastisch aus! Dass gesund nichts mit asketisch zu tun hat, beweisen Lioras Süßigkeiten-Rezepte. Der Stadt New York widmet sie den „Raw Cheesecake“ mit verschiedenen Nüssen und Mandeln als energiereicher Sattmacher sowie Mandelmilch, Ahornsirup, Vanilleschoten und Kokosöl als schmackhafte Alternative zum Frischkäse. Spätestens die wunderschönen Food-Bilder lassen einen das Wasser im Mund zusammenlaufen. Wir verlosen ein druckfrisches Exemplar von The Mix an die kulinarisch besonders Aufgeschlossenen unter euch. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚GUTER HUNGER‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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THE MIX – Die Sinnlichkeit der natürlichen Küche | 29,90 € | erschienen bei teNeues | Amazon | liorabels.com

Kategorien: Produkte | Autor: | Datum: 18. Januar 2017 | Tags: , , , , , , , Keine Kommentare

Gefunden

Daniel von Daniels Eatery ist so etwas wie unser Lieblings-Supperclubber. Der gelernte Marketingmann hatte irgendwann keine Lust mehr auf Clickrates und Klingeltöne und widmete sich zunächst nebenbei und dann ganz schnell voll und ganz seiner eigentlichen Leidenschaft. Die Liebe zum Kochen und zu großartigen, spannenden, abwechslungsreichen Gerichten. Daniels Eatery avancierte vollkommen zurecht zu einem der Renner in der hauptstädtischen Foodieszene. Inzwischen bekocht Daniel nicht nur kleine Gruppen, sondern ganze Firmenevents und dergleichen mehr. Eine neue, eine größere Küche musste her. Eine, die nicht nur als bloße Schnibbelstation dient, sondern gleichermaßen für Inspiration sorgt und das Kochen zum Ereignis macht. Sie liegt als Durchgangszimmer zwischen einem Neonschild-erleuchteten kleinen Büro nebst Geschirrablage und einem wunderschön eingerichteten… ja, was ist das eigentlich? ‚The Hidden‘ heißt die kleine Wohlfühloase in der – ebenfalls zurecht – völlig unterfrequentierten Heinrich-Roller-Straße in Berlin Prenzlauer Berg. Dieser Raum, den wir gerade nicht so recht fassen konnten, ist eingerichtet wie eine Mischung aus Wohn- und Esszimmer. Ein großer Holztisch bietet bis zu 13 Gästen Platz, Sessel, Bartisch und weiteres Mobiliar aus dem Hause MADE sorgen für heimelige Atmosphäre. Das The Hidden kann man mieten, sich von Daniel bekochen lassen oder selbst im Mittelzimmer Hand anlegen und anschließend im Esswohnraum verspeisen. Genau so haben wir es zu unserer Weihnachtsfeier gemacht und ehrlich gesagt unlauter per Raclette-Grill abgekürzt. Man kann an einem von Daniels Supper Clubs oder Workshops teilnehmen oder ganz einfach montags und freitags in der Zeit von 12.30 bis 14.30 Uhr zum Lunch vorbeikommen. Drei Plant-based-clean-eating-Gerichte stehen jeweils auf der Karte, wenn alle ist, ist alle. Geht da hin, es lohnt sich. Zur Feier des neuen Jahres verlosen wir obendrein einen Platz am Herd beim ‚Detox 2016 away‘ Kochkurs am 18. Januar 2017. (Ja, das ist dieses Jahr.) Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚IM WINTER NEHME ICH IMMER 1 KG ZU, ABER IM SOMMER HALTE ICH MEIN GEWICHT‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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The Hidden by DANIELS EATERY | Heinrich-Roller-Straße 8, 10405 Berlin | www.thehidden-berlin.com

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Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 03. Januar 2017 | Tags: , , , , Keine Kommentare

Tafelrunde

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Richtig Weihnachten feiern geht doch so: Man setzt sich mit den Allerliebsten an einen großen Tisch, schlemmt ungehemmt, trinkt zu viel des Guten, diskutiert und schwafelt, liegt einander in den Armen, verzeiht einander das eine oder andere aus dem vergehenden Jahr. Die Wangen glühen, der nächste Gang wird aufgetischt, die Servietten sind fleckig, der Boden übersät mit Geschenkpapier. Wenn die letzte Kerze runtergebrannt ist, glüht dafür das Herz. So gesehen ist im Studio Olafur Eliasson jeden Tag Weihnachten. Bis zu 90 Leute sitzen im Studio des isländischen Künstlers täglich zusammen, um an einer langen Tafel gemeinsam Mittag zu essen. Nun können wir alle daran teilhaben. Die liebsten hundert vegetarischen Gerichte wurden in einem famosen Buch versammelt. Das Buch macht einerseits Lust, sich selbst irgendwo einen gigantischen Raum mit einem laaaaaangen Tisch zu organisieren und alle Freunde einzuladen (die Rezepte sind oft auch auf größere Gesellschaften von bis zu 60 Personen ausgelegt), anderseits inspiriert das Werk auch zu ganz vielfältigen Gedanken rund ums Essen und Kochen. ‚The Kitchen‘ ist nämlich mehr als ein Kochbuch. Es erzählt die Geschichte des Studios und präsentiert Menschen, die für die Kunst des Kulinarischen viel übrig haben. Es konfrontiert mit Ideen zu Arbeit und Essen und lässt deutlich werden, wie eng die beiden Aspekte verknüpft sind. Ein voller Bauch studiert nicht gern? Papperlapapp. Beim gemeinsamen Essen kommen die besten Ideen!
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Studio Olafur Eliasson The Kitchen | Preis 39,95 € |  www.knesebeck-verlag.de | www.olafureliasson.net

Kategorien: Produkte | Autor: | Datum: 21. Dezember 2016 | Tags: , , , , Keine Kommentare

What’s cooking?

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Vor Kurzem durften wir dabei sein als Fairphone der Blaue Engel von der Bundesumweltministerin verliehen wurde und damit nun als erstes Smartphone überhaupt das renommierte Umweltzeichen trägt. Hier trafen wir auf allerlei Menschen, denen unsere Welt am Herzen liegt und lernten den tollen philippinischen Performance-Künstler Pepe Dayaw kennen. Pepe arbeitet mit Resten. Genauer gesagt mit Essensresten. Mit all dem, was im Supermarkt übrig bleibt oder was Leute in der hintersten Reihe ihrer Kühlschränke aufstöbern. Und das kam so: während einer Artist Residency in Berlin zum Thema „Dreck“ hat sich der Philippino mit der negativen Konnotation von Resten in der westlichen Welt auseinandergesetzt – und gemerkt, wie anders diese Sicht auf Überbleibsel ist als in der Kultur, in der er aufgewachsen ist. Wo er herkommt sind die Reste des einen immer die Möglichkeiten des nächsten. Jeden Donnerstag wird in der Nowhere Kitchen in der Uferstraße live gekocht mit dem was da ist. Ohne Rezept, ohne Ansage, aber mit viel Lust und Improvisation. Der Ausgang ist immer ungewiss, Grenzen gibt es keine. Den Spinat mit den Erdbeeren mischen? Warum nicht? Einen trockenen Gugelhopf pürieren? Okay! Alles einfach mal über die Reibe schreddern und Puffer erfinden? Klar! Wenn man weiß wie. Sein integratives Kochen ist vor allem eine Ode an die Demokratie. Jeder darf mitmachen, keiner ist Che. Schließlich gibt es nichts Schöneres als gemeinsam zu kochen. Außer vielleicht gemeinsam zu essen. Aber dafür ist ja auch gesorgt. Wer das mal ausprobieren möchte schaut am besten heute Abend im New Leftover Space in der Alten Kantine Wedding vorbei. Warum? Es sind noch 45 Kilo Käse übrig. Yummie!
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Nowhere KitchenWebseite | Facebook

Kategorien: Projekte | Autor: | Datum: 16. November 2016 | Tags: , , , , , , , , , , Keine Kommentare

Wenn ich nur wüsste

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Wie funktioniert eigentlich unser Hirn? Wie entstand das Universum? Warum sind einige Marken erfolgreich und andere nicht? Und wie bekomme ich meine Migräne in den Griff? Wir wollen alles wissen und oft scheint die Antwort auf so viele Fragen nur einen Klick weit entfernt. Nur führt das, was wir da aus Foren, Wikipedia-Einträgen und Social Media Posts lesen, wenn wir ehrlich sind nur ziemlich selten zu befriedigenden Erhellungen oder besser lebens- und bewusstseinserweiternden Einsichten. Infos ja, Wissen nein. Warum kann uns niemand Antworten auf die Fragen unserer Zeit in verdauliche Häppchen packen und zwar so, dass wir sie nicht nur hören, sondern verstehen und mitnehmen können? Genau diese Frage stellten sich die Erfinder von Highbrow. Und beantworteten sie gleich selbst: Highbrow füllt unsere alltäglichen Wissenslücken mit kostenlosen Kursen, die wir täglich in unsere Inbox schicken lassen können. Aufgeteilt in 5-Minuten-Workshops macht uns das Kursangebot von Highbrow aus den Bereichen Kunst, Philosophie, Geschichte, Kochen, Wissenschaft, Natur, Sprachen etc. jeden Tag ein bisschen schlauer. Wer sich nicht auf einen Themenbereich spezialisieren möchte, klickt sich einfach frischfröhlich durch – oder stellt sich der Highbrow Challenge und lernt während 30 Tagen jeden Tag etwas nach dem Zufallsprinzip ausgewähltes Neues. Weißte Bescheid! Also, jeden Tag ein bisschen mehr.
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Highbrow | gohighbrow.com

Sarah Britton

 

Sarah Britton

Das 2 Minuten- Interview

Junges Gemüse, inspirierende Pflanzen – Sarah Britton ist so etwas wie der Superstar der jungen, Trend- und Substanz-bewussten Foodblogszene. Preise über Preise sammelt sie mit ihrem Blog und ihren unnachahmlich leckeren und gesunden Rezepten aus Wurzel, Blatt und Frucht. Sie gibt Workshops zum Thema Detox und gesunde Ernährung, spricht auf TED Talks, kollaboriert mit Sterne-Köchen hier und anderswo und ihre mundwässernden Kreationen funktionieren im Noma’s Test Kitchen, dem Nordic Fod Lab, verschiedenen Restaurants in Dänemarks Hauptstadt Kopenhagen und vor allem auch bei dir zuhause. Ihr erstes Kochbuch MY NEW ROOTS nämlich, das bereits zum Kassenschlager in den USA und anderen Teilen der Welt avancierte, gibt es jetzt endlich auch auf Deutsch. Pünktlich zum Release, der übrigens heute Abend ab 18.30 Uhr im Kochhaus Prenzlauer Berg gebührend gefeiert wird, haben wir uns mal unterhalten, über kulinarische Vorlieben, grüne Ernährung, Meisterwerke und Hot Dogs. Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist, für den haben wir ein Leckerli in petto. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚MIR GRÜNT SO GRÜN‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de und staubt eine druckfrische Kopie von ‚MY NEW ROOTS‘ ab. Wohl bekomm’s!

 

 

Name: Sarah Britton
Alter: 33
Wohnort: Kopenhagen, Dänemark
Beruf: Holistische Ernährungsberaterin, Food Blogger, Rezeptentwicklerin
Schuhgröße: 39
Lieblingsessen: Alles mit Avocado :)
Kontakt: sarah@mynewroots.org

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Wo liegen deine Wurzeln?
Meine Wurzeln sind tief in Kanada vergraben, da komme ich ursprünglich her. Ich hoffe, dass ich irgendwann mal dahin zurückziehe…

 

Was war deine letzte Mahlzeit?
Ich hatte einen großen Spinatsalat mit Kichererbsen, Süßkartoffeln, Paprika, Sprossen aus dem eigenen Garten und Avocado.

 

Was sagst du Leuten, die behaupten eine vegetarische Ernährung liefere nicht genügend Nährstoffe?
Dieses RIESIGE Missverständnis müssen wir wirklich mal ausräumen! Es ist total leicht, alle benötigten Nährstoffe aus einer pflanzlichen Ernährung zu ziehen, solange man auf ausbalancierte Vollwertkost achtet.

 

Ein Rezept, dass jeder hinbekommt?
Meine Vier Ecken Linsensuppe, das Rezept findet man in meinem Blog und auch im Kochbuch. Es ist ein toller Einstieg, wenn man anfangen möchte, sich gesund zu ernähren – vor allem wenn’s mit Zeit und Geld eher knapp aussieht.

 

Was ist deine Lieblingsjahreszeit?
Sommer! Ich liebe Schwimmen und einfach viel Zeit draußen zu verbringen, also sind mir die warmen Monate die Liebsten.

 

Du triffst dein 18-jähriges Ich. Welchen Rat gibst du dir selbst?
Ich würde mir sagen, dass dünn sein, nicht alles ist. Wenn ich eines in meinem Studium gelernt habe, dann ist es, dass Frauen Kurven haben sollen. Ich kann ganz selbstsicher sagen, dass ich nie gesünder war als jetzt – und das obwohl ich nicht gerade superschlank bin. Ich bin stolz auf meinen Körper und liebe ihn genau so, wie er ist.

 

Was hast du als Kind am liebsten gegessen?
Hot Dogs!

 

Dein größtes Meisterwerk bisher?
Mein Kochbuch. Ich habe in nichts Anderes in meinem Leben so viel Zeit, Energie und reine Liebe gesteckt. Es war ein unglaubliches Projekt, auf das ich sehr stolz bin. :)

 

Was hast du letzte Nacht geträumt?
Ich habe geträumt, dass ich durch die Provence in Frankreich reise. (Wir auch! Haben wir uns da vielleicht irgendwo getroffen? Anm. d. Red.)

 

Mit welcher bekannten Persönlichkeit würdest du gern mal einen trinken gehen?
Alice Waters

 

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen?
Etwas Saisonales, hoffentlich mit regionalen Zutaten. Ich weiß es nie, bevor ich einkaufen gehe! :)

 

Wovor hast du Angst?
Es macht mir Angst, wie sehr unser Ernährungstil der Umwelt schadet. Ich habe Angst, dass, aufgrund der schlechten Entscheidungen, die wir heute treffen, die Welt meines Sohnes ganz anders aussehen wird.

 

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest?
Ich würde jeden ermutigen, auf einen pflanzenbasierten Lebensstil umzusteigen!

 

Wann hast du zuletzt etwas Neues ausprobiert und was war das?
Ich habe neulich schwarzen Knoblauch ausprobiert und liebe ihn. Ich verwende ihn in allen Rezepten, von Suppen und Eintöpfen bis hin zu Saucen und Dressings. LECKER!

 

Was sollte niemand von Dir wissen?
Dass ich statt Literatur Kochbücher lese.

 

Das letzte Wort:
Ich bin sehr dankbar in Deutschland so viele Leser zu haben und bin begeistert, dass mein Buch jetzt übersetzt wurde! Ich liebe dieses Land so sehr <3

 

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 06. April 2016 | Tags: , , , , Keine Kommentare

20.12. | MICROPLANE ZESTER

20.12. | MICROPLANE ZESTER

Liebe Freunde des ausgiebigen Genusses, wo gehobelt wird da fallen bekanntlich Späne. Sollen auch, denn Adventszeit heißt kulinarische Verwöhnung par excellence! Da wird gekocht, gebacken, gerührt und geschlemmt. Und damit Orangenschale und Co demnächst butterweich auf eure selbstgekochten Leckereien rieseln, hättenw ir da was für euch. Der Premium Classic Zester von Microplane! Einmal ausprobiert, will man ihn nie mehr hergeben – er kriegt einfach alles klein geschrammelt, liegt gut in der Hand und macht sich in der freiziet auch prima als Knecht Ruprecht Rute. Spaße beiseite, für den Küchenhelfer deluxe schreibt schnell eine Mail mit dem Betreff ‚RATZFATZ‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.

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Microplane | Premium Classic Zester | microplaneintl.com

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Kategorien: Adventskalender 2014 | Autor: | Datum: 20. Dezember 2014 | Tags: , , , Keine Kommentare

Weinmoment Deluxe

 

 

Weinmoment Deluxe

Die Weinmomente von GEILE WEINE sind an sich schon etwas Besonderes. Unter dem Deckmantel handelsüblicher Weinproben servieren euch die Jungs aus Mainz einmal monatlich in Berlin und Hamburg (und ab nächstem Jahr auch noch in einigen anderen Städten Deutschlands…) großartige kleine Eventabende nebst Weinbegleitung, mal in Form einer Streetart-Führung, mal als Mädelsabend im Beauty-Store oder stilecht bei einer Bootstour auf der Spree – echte Momente eben. Für den November haben sich unsere Lieblingsweindealer etwas ganz und gar Großartiges überlegt. Am 4. November in Berlin und am 5. November in Hamburg heißt es Tischlein deck dich, zum Weinmoment ‚Kochen mit Freunden‘. Während draußen der Herbstwind Laub und Niesel durch Straßenschluchten jagt, bekommt ihr nacheinander 6 (!) kleine Köstlichkeiten serviert. Dazu, na klar, jeweils den passenden Wein nebst fachkundiger Degustationsbegleitung in Form von Felix oder Michael – den Weinfuzzis von GEILE WEINE. In Berlin erwartet euch ein besonderer Abend in Fortunas Table in der Neuköllner Weserstraße. Was für ein Ort, was für eine Köchin! Die Hamburger werden im großartigen Lila Nashorn in Ottensen nach allen Regeln der Koch- und Winzerkunst verwöhnt. Das Ticket für den besondersten Weinmoment bisher kostet zarte 54 Euro all inclusive. Also ihr Lieben, wer noch einen außergewöhnlichen Rahmen für sein Date sucht oder wem die Zeit bis zum nächsten GOLDEN DINNER einfach zu lang dauert, der reserviert besser flott seinen Platz am Tisch, die sind nämlich jeweils auf 20 pro Stadt begrenzt. Es ist angerichtet.
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WEINMOMENTE meets ‚Kochen mit Freunden‘ | Di. 4.11. Berlin, Mi. 5.11. Hamburg, jeweils ab 19 Uhr | Weinmoment Berlin | Weinmoment Hamburg

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Kategorien: Erlebnisse | Autor: | Datum: 15. Oktober 2014 | Tags: , , , , , , Keine Kommentare

Cathrin Brandes

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Cathrin Brandes

Das 2 Minuten Interview

Cathrin Brandes ist Gastronomie-Beraterin, Food-Bloggerin, Slow Foodie, Gründerin des Speisenklubs Neukölln und der foodXchange Berlin, Krautbraut und seit neuestem Kochbuchautorin. „Die Stadt kocht. Berlin – Der Sommer“ heißt ihr gerade erschienenes Buch passenderweise. Am letzten Mittwoch war sie ausnahmsweise mal nur Gast bei unserem muxmäuschenwild Al Dente Abend. Da gab es natürlich keine Heuschrecken, dafür aber jede Menge Champagner und so.

 

Name: Cathrin Brandes

 

Wohnort: Berlin

 

Beruf: Gastronomieberaterin und Food-Autorin

 

Schuhgröße: 39

 

Lieblingsgewürz: Kreuzkümmel

 

Kontakt: www.tidbits.de

 
Deine kulinarische Entdeckungen der letzten Wochen? Rohmilchbutter in der Normandie. Die echte Berliner Weisse von BrewBaker.

 

Was war das Widerlichste, dass du je gegessen hast? Heuschrecken.

 

Kommst du eher nach Mama oder nach Papa? Meine Mama sagt, nach Papa und mein Papa sagt, nach Mama. Das ist manchmal verwirrend.

 

Für wen würdest du die Hand ins Feuer legen? Für meine Schwester und meine klitzekleine Nichte.

 

Bist du eher Kopf- oder Bauchmensch? Nicht nur dem Umfang nach zu urteilen: ganz sicher Bauch.

 

Dein Food-Tipp in Berlin? Das neu eröffnete Restaurant Herz & Nieren und natürlich die Markthalle Neun.

 

Wo und wie würdest du gerne leben, wenn du die Wahl hättest? Am Meer.

 

Würdest du dich selbst als guten Menschen bezeichnen? Ich habe meine Fehler.

 

Zu wem schaust du auf? Carlo Pietrini, dem Gründer von Slow Food.

 

Was isst du, wenn keiner guckt? Eine gute Pizza.

 

Mit welchem Rezept kriegt man jede(n) rum? Mit einer guten Pizza.

 


Mit welcher Persönlichkeit (tot oder lebendig) würdest du gern mal einen Kaffee trinken?
Tendenziell trinke ich Kaffee lieber alleine. Den trinke ich nämlich nur morgens und ich bin ein Morgenmuffel.

 
Welches Kunstwerk würdest du gern besitzen? Ein Stillleben mit Früchten und Blumen aus dem Barock.

 

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen? Gerade habe ich Fischbouletten gemacht mit Zitrone und Chili. Wäre das was?

 

Was hat dich zuletzt wirklich bewegt? Die Geburt meiner klitzekleinen Nichte.

 

Welche Superheldenkraft hättest du gern? Am liebsten würde ich Fliegen. Aber nicht unbedingt mit rausgestreckten Fäusten.

 

Was würdest du tun, wenn du keine Angst hättest? Alles stehen und liegen lassen und eine Weltreise mit meinem Motorrad machen.

 

Was sollte niemand von dir wissen? Wie unordentlich und nachlässig ich sein kann.

 

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Mit wem ich am liebsten Champagner trinken würde.

 

Das letzte Wort: Guten Appetit!

 

Foto: Florian Bolk

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 30. Juli 2014 | Tags: , , , Keine Kommentare