Danke, Leipzig!

MMW_Benne_FotoCreditTimWaschk

Offene Fenster in holzvertäfelten Wänden lassen die Staubflocken in den Sonnenstrahlen tanzen. Dazwischen stapeln sich die Bücher bis unter die Decke, der Boden ist belegt von einem riesengroßen Kelim, der Kamin glüht vor. Das ist kein englischer Gentlemen’s Club, sondern der atmosphärische Raum in den Leipziger Off The Road-Studios, in denen BENNE seine Live-EP „Leipzig Sessions“ aufnahm. Ein Glückstreffer in einem Hinterhof in Sachsen. Der Musiker mit der sanften, rauen Stimme, dem folkigen Ton und der alten Seele hatte bereits sein zweites Album im Kasten, als er mit der Idee, einige Songs in abgespeckter Live-Version aufzunehmen in diesen großartigen Raum trat. Diese Atmosphäre trägt er nun durch die Republik, diese Magie bringt er auch in Berlin auf die Bühne. Mal ruhig, in sich gekehrt und mit geschlossenen Augen, mal kraftvoll und mit überzeugender Energie erzählt BENNE von Momentaufnahmen des Lebens, den kleinen Dingen mit der großen Wirkung, von Beobachtungen des Alltags fernab von Menschen, Leben, Tanzen, Welt. Er nimmt uns sofort mit in sein Universum, beseelt uns, und wenn er singt, dass „alle Sorgen mit dem Sonnenaufgang verschwunden“ sind, will man nur sagen: Nein, Benne, sie sind es schon jetzt. Am Sonntag spielt er für uns und alle ein Konzert in Berlin. Wir verlosen 2×2 Plätze auf der Gästeliste an die besonders Sorglosen unter euch. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚FÜHL MAL!‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
___
BENNE – „Berühren“-Tour | So., 07.05.17, 20 Uhr | Prachtwerk, Ganghoferstraße 2, 12043 Berlin | Webseite | Facebook | Tickets | Foto Credit: Tim Waschk

Kategorien: Erlebnisse | Autor: | Datum: 02. Mai 2017 | Tags: , , , , Keine Kommentare

Max Prosa

Das 2 Minuten-Interview

Max Prosa macht Musik. Und auch wenn er sich zu seinen lyrischen Fähigkeiten nicht so recht äußern wollte, attestieren wir ihm diese nun einmal zweifelsfrei und unmissverständlich. Prosa kann Lyrik. Und das hört man besser als es zu lesen oder man guckt, aber dazu später mehr. Vorab eine kurze Zusammenfassung: geboren in Berlin, beginnt mit sechs Jahren Gitarre zu spielen, überspringt eine Schulklasse, studiert (kurz), merkt: so geht das nicht!, entdeckt die Musik als Medium, Clueso wird auf ihn aufmerksam, nimmt ihn mit auf Tour, zack bum! „Die Phantasie wird siegen“. Nächste Woche erscheint sein drittes Studioalbum „Keiner kämpft für mehr“ und passend dazu ein wunderbarer Film, der Einblick gibt in Max‘ Gedankenwelt und Arbeitsweise. Am Montag steigt die Premiere im Berliner Babylon Kino mit anschließendem Konzert. Tickets gibt es hier oder bei uns zu gewinnen. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚PROSAISCH‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de. Für die passende zweiminütige Einstimmung lest hier ->

Name: Max Prosa
Alter: 27
Wohnort: Berlin
Beruf: Sänger
Schuhgröße: 45
Lieblingsnote: Cis
Kontakt: info@maxprosa.de

Wer oder was ist Max Prosa?
Ich bin das

Kann er Lyrik?
Das sollen andere entscheiden.

Im Zweifel lieber stumm oder taub?
Stumm! Gar keine Frage. Heinrich von Kleist hat glaube ich sehr klug darauf hingewiesen, dass es wohl auf etwas hindeutet, dass wir mehr Ohren haben als Münder.

Du liest ein Buch und stellst fest, dass es ein Roman über dein Leben ist. Liest du weiter?
Na aber sicher. Das passiert doch eigentlich bei jedem guten Buch.

Hörst du deine eigenen Songs?
Selten. Meistens hat es dann irgendeine Bewandtnis damit, dass ich den Text wieder lerne oder so. Nie zu meiner Unterhaltung.

Ein Konzert, das du nie vergisst:
In Göttingen ist einmal der Strom ausgefallen und wir haben das letzte Lied akustisch zu Ende gespielt, als wäre nichts gewesen, als wäre das so geplant. Das war magisch. Meinetwegen kann der Strom ruhig öfter ausfallen.

Machst du bessere Musik, wenn du gut drauf oder traurig bist?
Ich glaube am besten geht es melancholisch. Ein zwinkerndes Auge muss irgendwo noch möglich sein. Traurige Musik mache ich nicht. Die Welt ist vielerorts traurig genug.

Die berühmte Insel, ein iPod mit unendlich Batterie, drei Songs drauf. Welche?
Miles Davis / Gil Evans – Prayer (von Porgy & Bess)
Talking Heads – This must be the place
Ton Steine Scherben – Halt dich an deiner Liebe fest

Wie alt wärst du, wenn du dein Alter nicht wüsstest?
Ich denke wohl immer noch 27!? Mein Alter hat noch nie interessiert, ob ich davon weiß.

Wem würdest du gerne ein Denkmal setzen?
Den Trotzigen.

Was muss unbedingt noch erfunden werden?
Dass man seinen Hausschlüssel mit dem Telefon orten kann. Und das Telefon mit dem Hausschlüssel. (Geht ;) Check: www.thetileapp.com Anm.d.Red.)

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen?
Nudelauflauf kann ich, oder Salat.

Wovor hast du Angst?
Vor Missverständnissen, die zu Kriegen führen. Denn es sind immer Missverständnisse, die zu Kriegen führen.

Wann hast du zuletzt etwas Neues ausprobiert und was war das?
Gestern Nachmittag einen Kurkuma Tee. War ein Reinfall.

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest?
Den Spitzensteuersatz. Anheben!

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?
Wovon ich letztens geträumt habe. Hätte interessant werden können.

Das letzte Wort:
Brüder und Schwestern bitte glaubt daran,
dass euer Licht die Welt verändern kann.
Kein Gott wird uns retten, kein Held uns befreien:
wir müssen es selber sein.

(Er kann Lyrik: Anm. d. Red.)
Foto: Marc Alexander Littler

MMW_MaxProsa.f8f35a6c7ec4b756e08b720823ee76fd

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 21. März 2017 | Tags: , , , Keine Kommentare

Wallis Bird

Bildschirmfoto 2017-01-31 um 17.31.11

Rock ’n Roll ist weiblich and She’s Irish! Die wunderbare, einzigartige und talentierte Wallis Bird haben wir euch ja schon einmal im herrlich genglischen 2 Minuten-Interview vorgestellt. Endlich nun habt ihr/haben wir die Gelegenheit, uns live und in echt mit ihr und von ihr verzaubern zu lassen. Leute, legt das gute T-Shirt raus, schnürt die Chucks trotz Schneematsch, Wallis spielt heute Abend in unserer Lieblingslocation, dem Heimathafen Neukölln. Tickets gibt’s noch ein paar restliche für unter 25 Euro. Zur Aufführung kommt ihr aktuelles Album ‚Home‘ und der Name ist Programm. Nach ihrer letzten großen Tour schloss sie sich einen Sommer lang in ihrem eigenen kleinen Studio daheim in ihrer Wahlheimat Berlin ein, dann den Winter über und den nächsten Frühling, immer weiter nahm ihr Glück auf. „Es gibt ja dieses Klischee des leidenden Künstlers. Oder das Gerücht, dass man, wenn man glücklich ist, gar keine Zeit mehr hat, daraus Musik zu machen. Aber ich war so glücklich, dass es mir leichtgefallen ist. Jedes Mal, wenn ich nicht weitergekommen bin, habe ich mich daran erinnert, einfach über das zu schreiben, was mich so glücklich macht.“ Was zu beweisen war. das wollen wir hören und mit euch teilen. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚HOME IS WHERE THE BIRD IS‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
___
Wallis Bird Konzert | Heimathafen Neukölln, Karl-Marx-Straße 141, 12043 Berlin | 01.02.2017, 21:00 Uhr | Tickets VVK 23,80€ | www.wallisbird.com | Foto Credit: Jens Oellermann

Kategorien: Erlebnisse | Autor: | Datum: 31. Januar 2017 | Tags: , , , , Keine Kommentare

Melodien für Milliarden

mmw_elphi1

Es ist vollbracht! Sie hat unendlich viel Geld gekostet und es hat wahnsinnig lange gedauert, bis sie stand, aber der 11. Januar markiert eine Zäsur und schreit: Egal! Die Elbphilharmonie in Hamburg öffnet ihre Tore. Und sie ist fantastischer als gedacht. Das zärtlich „Elphi“ genannte Konzerthaus in der Hamburger HafenCity (sagt das wirklich jemand?), ein Prachtbau von Herzog & de Meuron, bezeichnet einen architektonischen Meilenstein für die Stadt, ach was, das ganze Land. Der große Triumph des Hauses ist die unbeschreibliche da nur mit den eigenen Ohren zu erfahrende Akustik. Noch am Tag des ersten Testkonzertes rannte Chefakustiker Yasuhisa Toyota panikschweißgebadet von Winkel zu Winkel, auf und ab, allzeit bereit sich sogleich in die nahen Elbfluten zu stürzen. Umsonst, denn sein Raumklang Klangraum ist… perfekt, ein Wunder der menschlichen Schaffenskraft. Wer nicht zu den Glücklichen gehört, die sich am Eröffnungskonzert des NDR Elbphilharmonie Orchesters live in den heiligen Hallen von der famosen Akustik überzeugen können (also so ziemlich wir alle), darf per Livestream dabei sein. Ist nicht dasselbe aber egal. Wir waren dabei und die Kunst als zweite Kraft der Schöpfung ohne die das Gebäude selbst nichts wäre, strahlt auch über die Empfangsgeräte. Zudem wird während des Konzerts das gesamte Gebäude zur Leinwand, wenn die Musik aus dem Großen Saal in Echtzeit in ein spektakuläres Farben- und Formenspiel übersetzt wird. Oder man kann sich – in ganz gemütlich – das noch geheime Programm des Eröffnungstages im Fernsehen bei arte (15. Januar ab 17.40) oder 3Sat (21. Januar ab 20.15) ansehen. Und sich gewiss sein: Dies ist nur der Anfang. Von einem ganz neuen Kapitel fulminanter Musikgeschichte.

_____
Eröffnungsfeier Elbphilharmonie Hamburg | 11. & 12.01.2017 | 360°-Livestream | www.elbphilharmonie.de | Foto Credit: Iwan Baan

Kategorien: Erlebnisse | Autor: | Datum: 10. Januar 2017 | Tags: , , , , , , Keine Kommentare

„Seite an Seite mit dir“

Es gibt diesen einen kurzen Moment, wenn das Licht gedimmt wird im Saal, das letzte Husten verklungen ist und aus dem polyphonen Plaudern absolute Stille wird. Es ist der Moment, in dem der Dirigent seinen Taktstock hebt. Das kollektive Einatmen bevor der erste Ton erklingt. Dieser Moment ist nicht vergleichbar mit der aufgeheizten Stimmung, den rufenden Mündern, den johlenden Fans, welche die ersten Takte eines Rock- oder Hip Hop-Konzertes einläuten. Am 14. September allerdings werden diese Stimmungen im Konzerthaus Berlin für einen Abend zusammengeführt. Dafür sorgen Dirigent JIMEK, Rapper MoTrip und das Berliner Konzerthausorchester. Libanon trifft auf Polen, Flow trifft auf Takt, Hip Hop trifft auf Klassik. Der polnische Komponist JIMEK genoss früh eine klassische Instrumentalausbildung, entfachte aber durch die Plattensammlung seiner Eltern eine Leidenschaft für Jazz und Hip Hop. Er tüftelte und sampelte und erkannte, dass ein Orchester der beste Sampler überhaupt ist. Der Höhepunkt der Tüftelei: Das „History of Hip Hop-Medley“ mit großem Orchester. Dieses Werk wird auch am Gendarmenmarkt zu hören sein. Im Zentrum steht aber die Zusammenarbeit des in Beirut geborenen Rap-Poeten MoTrip. Gemeinsam haben sie nicht nur ausgewählte Titel aus MoTrips Erfolgsalben „Embryo“ und „Mama“ für das große Orchester arrangiert, sondern auch drei neue Titel exklusiv für die fulminanten Töne geschrieben. Betörende Stimmen, ausgefeilte Texte, pompöse Klänge, der richtige Beat, Gefühle, Stimmungen, Melodien. Ist es Klassik? Ist es Hip Hop? Ist es egal? Denn alles ist Musik und Musik ist alles.
____
MOTRIP orchestrated by JIMEK | Mi., 14.09.16, 20 Uhr | Großer Saal, Konzerthaus Berlin, Gendarmenmarkt, 10117 Berlin | Restkarten ab 27 € | konzerthaus.de | Foto: Sascha Haubold

mmw_motripjimek_heks-ea79e7f10aa076e524e3134083f9993e

Kategorien: Erlebnisse | Autor: | Datum: 14. September 2016 | Tags: , , , , , , , Keine Kommentare

Nessi

MMW_Nessi-Mag

Das 2 Minuten-Interview

Mein Gott ist die heiß! Sorry, aber das muss man ja auch mal sagen dürfen. Nessi kommt eigentlich aus Hamburg, wohnt inzwischen in Berlin und macht Musik. Genauer gesagt schreibt sie gerade an ihrem zweiten Album. Sie macht also ganz schön viel Musik: elektronisch, tanzbar, poppig! Jawoll, ein Hoch auf gute Popmusik, die kann nämlich fast alles. Wir sprachen mit ihr über das Fliegen, Zitronenfarms, Stille und wohltemperierte, sahnehaltige Mixgetränke unter der Dusche. Da fällt uns auf, wir haben vergessen sie nach ihrem nächsten Gig zu fragen. Checkt dafür am besten iamnessi.com  oder Facebook.com/iamnessi. In diesem Sinne: Enjoy the silence!

Name: NESSI
Alter: 27
Wohnort: Berlin
Beruf: Musikerin
Schuhgröße: 38
Lieblingsgeräusch: Stille
Kontakt: Linsen? Trage ich nicht.

Was singst du unter der Dusche? Im Moment sehr oft “Escape” also den Piña Colada Song von Rupert Holmes. Der mit “If you like Piña Coladas, and getting caught in the rain” und so weiter

Womit kann man dich um den Finger wickeln? Mit Pizza und Nichtstun

Deine erste CD war? Space Jam Soundtrack

Was würdest du gerne besser können? Alles was ich jetzt schon kann!

Beschreibe deine Musik in 3 Worten! Ehrliche emotionale Popmusik

Wenn du nicht Musikerin geworden wärst, dann wahrscheinlich:  Ich hätte bestimmt eine Zitronenfarm irgendwo am Meer

Verpasse uns bitte jetzt einen Ohrwurm! “And through it AAAAAAALLLLLL she offers me protection, a lot of love and affection whether i’m right or wrong…”

Mit welcher berühmten Persönlichkeit würdest du gerne mal ein Duett aufnehmen? Elliott Smith und Matt Berninger

Dein Song für die Ewigkeit: Miss Misery – Elliott Smith

Das beste Konzert deines Lebens? The National (Wo wo wo? Wir auch, wir auch, wir auch! Anm.d.Red.)

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen? Ich würde “Xtreme Metal Tacos” machen, meine Spezialität. Die besten Tacos der Welt! Mit frischer Mangosalsa!

Was würdest du tun, wenn du keine Angst vor gar nichts hättest?  Ich glaube es ist gut manchmal Angst vor Dingen zu haben. Ich hätte also eher Angst vorm gar keine Angst mehr haben.

Welche Superheldenkraft hättest du gern? Ich würde gerne fliegen können

Was sollte niemand von Dir wissen? Ich führe sehr oft Selbstgespräche und bin generell gern alleine

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Ihr habt ganz tolle Fragen gestellt, ich beklage mich nicht :)

Das letzte Wort: Muss ich nicht (immer) haben :)

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 07. September 2016 | Tags: , , , , , , , Keine Kommentare

Vom Bordstein zur Skyline

Eine klare, kraftvolle, hypnotisierende Stimme. Ein schnörkelloser Sopran ohne die nervigen, hysterischen Höhen. Ein sparsam eingesetztes Vibrato, das einer zarten Melodie den nötigen Twist gibt. Etwas Brüchigkeit an den richtigen Stellen, etwas Rauch, etwas Blues. Schon bevor man Alice Phoebe Lou überhaupt sieht, bereits wenn man nur ihre Stimme hört, wie sie, von Gitarre begleitet, durch den Mauerpark getragen wird oder entlang der Warschauer Brücke schwebt, ist man verzaubert. Alice nimmt einen mit ins Wunderland auf den Straßen der Hauptstadt. Nun, nachdem sie ihr Debut-Album „Orbit“  in Eigenregie fertiggestellt hat, wird sie ihre jazzig-folkigen-bluesigen Arrangements am Freitag, den 13. Mai in der Berliner Passionskirche zum Besten geben. Also Konzert mit Bühne, Publikum, Tickets und allem Zip und Zap. Uns erwartet neben Phoebes unvergleichlichem Gesang eine fulminante Show, eine Feier des Lebens mit vielen befreundeten Musikern, Tänzern und Trapezkünstlern. Tickets zum Preis von 25 Euro gibt es unter diesem Link. Oder ihr schreibt eine Email mit dem Betreff ‚MANCHMAL DENKE ICH BEREITS VOR DEM FRÜHSTÜCK AN SECHS UNMÖGLICHE DINGE‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de. Dann könnte das Verrückte passieren und es sind 1×2 Tickets drin.
____
Konzert Alice Phoebe Lou | Fr., 13. Mai ab 19 Uhr | Passionskirche Berlin, Marheinekeplatz 1, 10961 Berlin | alicephoebelou.com | Video

Photo_AlicePhoebeLou

Kategorien: Erlebnisse | Autor: | Datum: 11. Mai 2016 | Tags: , , , , Keine Kommentare

Berlin Boys

Liima

Berlin Boys

Tatu Rönkkö hat Efterklang getötet! R.I.P. Die beste und schönste dänische Band von vor kurzem und seit langem ist Geschichte. Schuld daran trägt der Finne mit dem Namen, der so spektakulär ist, dass man ihn tanzen möchte. Denn: als Mads Brauer, Casper Clausen und Rasmus Stolberg alias Efterklang den zauberhaften Percussionisten kennenlernten und beschlossen, gemeinsam Musik zu machen, stellten sie fest, dass dies zwar unglaublich großartig klingt, aber definitiv den musikalischen Rahmen ihrer Band sprengt. Das hier war nicht Efterklang, das war mehr. Und so gab das vom Trio zum Quartett gewachsende Ensemble dem Kind einen neuen Namen – einen finnischen wohlgemerkt. Liima bedeutet so viel wie Leim oder Klebstoff und das passt ja dann auch ganz gut. Aus eins und eins mach eins! Ihr erstes Album ‚ii‘, das am 18. März erschienen ist, entstand auf spektakuläre Art und Weise. Die vier tourten mit leichtem Gepäck – Synthesizer, Drum-Samples, Gesang, Effektpedale, Bassgitarre – für jeweils genau nur eine Woche durch Finnland, Berlin, Istanbul und Madeira. Jeder Aufenthalt inspirierte und wirkte mit unterschiedlichen Stimmungen, Tönen und Schwingungen, es entstanden unzählige Samplings und Field Recordings. Die Band produzierte in einer völlig neuen kreativen Dynamik Songskizzen, sammelte Ideen und Klänge, die zum Ende einer jeden Woche in ein abschließendes Konzert gipfelten. Bei den eigentlichen Aufnahmen später spielten sie das gesamte Album in nur drei Tagen komplett live und direkt auf Band ein. Wo? In Berlin natürlich, dem Spielplatz für kreatives Borderpushing und bewegend Neues. Hier wohnen sie nämlich alle und das schon seit Jahren. Hier haben sie sich kennengelernt und hier spielen sie morgen im Berghain ein fulminantes Heimspiel. Und weil wir dieses Erlebnis unbedingt mit euch teilen möchten, verlosen wir schnell noch 1×2 Plätze auf der Gästeliste an die besonders Skandophilen unter euch. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚Tatu Tadaa?‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de. Tickets gibt es regulär für äußerst schmale 18 Euro und zwar hier. Bye bye, beste und schönste dänische Band von vor kurzem und seit langem, hallo du wundervolle neue Band von hier und aus der Gegend! Mehr Berlin geht nicht. Und wer weiß, vielleicht ist ja bald wieder alles neu und damit beim Alten. Hej fremtid!
_____
Liima Konzert | 21.04., 21 Uhr, Einlass 20 Uhr | Berghain, Am Wriezener Bahnhof, 10243 Berlin | efterklang.net/home/category/liima/ | 4ad.com | Foto: Thomas Jauck

Kategorien: Erlebnisse | Autor: | Datum: 20. April 2016 | Tags: , , , Keine Kommentare

A huge little woonder

Jamie Woon_Webflyer

Woonderknabe

Rhythm’n’Blues jenseits von Blackness: Das kann der Londoner Jamie Woon. Und den Beweis dazu liefert er am 22. April im Heimathafen. 2011 warf der Sohn einer schottischen Celtic-Folk-Sängerin und eines Malay-Chinesen sein gefeiertes Debut-Album »Mirrorwriting« auf den Markt. Musikpresse und -nerds begriffen: Hier kommt etwas Bemerkenswertes. Ein gefühlvoller, atmosphärischer elektronischer Sound im Einfluss des South-Londoner Dubstep und mit Reminiszenzen an den Soul. Etwas früh war er dran mit dieser Kombination, die Welt war vielleicht noch nicht ganz soweit. Seither vergingen fast fünf Jahre, Jamie Woon saß in einer abgelegenen Waldhütte und an der Küste Cornwalls, suchte sich selbst und ließ sich dabei von der Natur und der nächtlichen Stille zu neuen Songs inspirieren. Was dabei herausgekommen ist, sind ein satter Sound, volle Töne, aber nach wie vor die charakteristische melodiöse Demut, die den selbst ernannten Singer/Songwriter neben James Blake zu einem Vorreiter eines vergeistigten R’n’B machen. Im Fahrwasser von D’Angelo erkannte nun auch das Massenpublikum, was der junge Ausnahmemusiker schaffen kann: Echte Musik, einen warmen Soundtrack zu kuscheligen Abenden vor den Kaminen dieser Welt. Den Elektro-Wurzeln ist er entwachsen, traditionelle Musikkompositionen lässt er wieder aufleben. Alles ist organischer geworden, analoger, echter. Anspruchsvolle Texte transportiert er mit starker und facettenreicher Stimme. An seinem bevorstehenden Konzert im Heimathafen wird Jamie Woon supportet von viel musikalischer Sonne im Gesicht: Der Funk-Soul-Pop-Künstler Jodie Abacus ist die großartig ins Heute transportierte Alternative für alle, denen ihr Lionel Richie-Fantum etwas peinlich ist. Wer mitbouncen möchte, darf: Wir verlosen 1×2 Tickets an die besonders Wackelmütigen unter euch. Schreibt uns eine Email mit dem Betreff ‚HELLO!?‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
____
Jamie Woon (+ support: Jodie Abacus) | 22.04., ab 21 Uhr | Heimathafen Neukölln, Karl-Marx-Straße 141, 12043 Berlin | jamiewoon.com | Facebook

Kategorien: Erlebnisse | Autor: | Datum: 20. April 2016 | Tags: , , , Keine Kommentare

Breaking all my rules again

Gastbeitrag unserer Schülerpraktikantin Yonca:

Breaking all my rules again

Die kanadische Indierock Band Half Moon Run ist zurück! Im Moment tourt das Quartett um die Welt und präsentiert ihr zweites Album „Sun Leads Me on“. Natürlich darf ein Halt in Deutschland nicht fehlen, Berlin, Hamburg und München dürfen sich auf eine aufregende Show freuen. Die Band ist für ihre experimentellen Bühnenshows bekannt, da werden spontan auch mal die Instrumente untereinander ausgetauscht. Die Jungs bringen traditionelle Folk-Musik in eine ganze andere Dimension. Die ruhigen, rhythmischen Beats werden mit warmem Vocals, Chorgesang und Elektro Elementen unterstützt. Unter der Sonne von Kalifornien haben sie sich für ihr Album inspirieren lassen, ihr Lifestyle verkörpert Ihre Message: ganz frei und entspannt das Leben zu genießen!  Wir freuen uns auf einen großartigen und entspannten Abend.
Für die besonders Mondsüchtigen! Jetzt habt ihr die Chance je 1 x 2 Gästelistenplätze für die drei deutschen Konzerte zu gewinnen! Schreibt eine Mail mit dem Betreff „DER HALBMOND UND ICH“ an hurra@muxmaeuschenwild.de. Viel Glück!
____
Half Moon Run – Konzert | Di., 23.02., Fabrik, Hamburg | Mi., 24.02., Heimathafen Neukölln, Berlin | So., 28.02., Technikum, München | Website: www.halfmoonrun.com | Facebook Photo: Yani Clarke

MMW_half-moon-run

 

Kategorien: Erlebnisse | Autor: | Datum: 19. Februar 2016 | Tags: , , , , , , , , Keine Kommentare

Cornerstone

Cornerstone

Benjamin Clementine ist ein Genie, eine musikalische Urgewalt, eine Offenbarung. Das lassen wir jetzt einfach mal so stehen. Der junge Engländer, der sich bis vor Kurzem noch als Straßenmusiker in Paris verdingte, singt mit einer Leidenschaft und Inbrunst, die einen vollkommen in seinen Bann zieht, absorbiert, alles in Frage stellt, woran man gerade so glaubt. Pointiert, überraschend, irgendwie anders klingt das. Sein Song Cornerstone und das zugehörige Video hallten wochenlang durch unser muxmäuschenwild Studio. Am 12. Dezember ist Benjamine Clementine im Mojo im Hamburg zu Gast, am 15. Dezember dann im Kammermusiksaal der Philharmonie in Berlin. Uns erwartet ein Abend, der an Sinnlichkeit wohl kaum zu überbieten ist. Die Tickets kosten regulär 36 Euro, der erste Ton erklingt um 20 Uhr. Zur Feier des Tages und aus purer Vorfreude verlosen wir für jede Stadt 1×2 Plätze im Saal. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚FROM EAST TO THE WEST‘ mit Angabe eurer Stadt an hurra@muxmaeuschenwild.de. Wir sehen uns an der Ecke.
_____
Benjamin Clementine Konzert | Sa, 12.12., 20 Uhr | Mojo, Reeperbahn 1, 20359 Hamburg | Di, 15.12., 20 Uhr | Kammermusiksaal Philharmonie, Herbert-von-Karajan-Straße 1, 10785 Berlin | Tickets

mmw_clementine

 

Kategorien: Erlebnisse | Autor: | Datum: 09. Dezember 2015 | Tags: , , , , , Keine Kommentare

Willkommen auf dem Mond

Willkommen auf dem Mond

Wir lieben The National. Wer einmal das Glück hatte die Indieband aus Brooklyn live zu erleben, beispielsweise im Courtyard des Michelberger Hotel in Berlin Friedrichshain (räusper!), oder direkt in ihrer Hood im Barclays Center in Brooklyn (doppelräusper!), weiß wovon wir sprechen. Sperrig vielleicht, und mit Sicherheit nicht auf den ersten Bissen jeder Manns und Fraus Geschmack, aber je öfter man die Songs hört und sich dem wohligen Rausch aus Gitarren und Gesang hingibt, desto unverzichtbarer wird jeder Ton für das weitere Leben. Himmel wie dramatisch aber verdammt nochmal so wahr. Matt Berningers Stimme legt sich wie eine warme Decke um einen, spendet Trost, Liebe, Mut und gute Laune – je nachdem wonach einem gerade ist. Toll für uns, dass er jetzt zusammen mit Ex-Menomena Mitglied Brent Knopf ein Sideproject, Verzeihung eine zweite Band namens EL VY (gesprochen wie der Plural von Elvis) ins Leben gerufen, Album an den Start und eine Tour auf die Beine gestellt hat. ‚Return to the Moon‘ ist die großartige Platte zweier Indiefeingeister – abwechslungsreich, intelligent, easy zu hören und gleichzeitig verstörend krumm. Und auch ohne das National-Klangbrett schafft es Matt uns mit seiner Stimme in Glückseligkeit zu versetzen. Der Mann könnte auch Verpackungsbeilagen oder Inhaltsangaben von Allzweckreinigern vorsingen und wir wären dabei. Heute Abend spielen EL VY ein Konzert im Hamburger Grünspan und am Sonntag also am Nikolaustag im Berliner Astra. Wer sich akustisch einmal richtig warm anziehen und uns bei grenzdebil grinsender Entrückung beobachten möchte, sollte sich schnell hier sein Ticket sichern oder uns eine Mail mit dem Betreff ‚SILENT IVY HOTEL‘  und seiner Stadt an hurra@muxmaeuschenwild.de schicken. Wir verlosen für beide Konzerte je 1×2 Plätze auf der Gästeliste.
_____
EL VY Konzert | Mi., 02.12., Grünspan, Große Freiheit 58, 22767 Hamburg | So., 06.12. Astra, Revaler Str. 99, 10245 Berlin | Tickets

mmw_EL_VY_

 

Kategorien: Erlebnisse | Autor: | Datum: 01. Dezember 2015 | Tags: , , , , Keine Kommentare

Die Summe ist das Ganze

mmw_Marbert_Rocel

Die Summe ist das Ganze

Eine Band wie eine ewige Freundschaft. Zusammengefunden haben die musikalischen Menschen in einer Erfurter WG, und nun werfen Marbert Rocel ihre leichtfüßige Musik bereits seit zehn Jahren von Deutschland hinaus in die Welt. Und die Welt nimmt sie dankbar auf – das nächste Mal live zum Nikolaus im Berliner Badehaus Szimpla. Präsentiert werden vor allem Songs aus dem aktuellen, vierten Studioalbum der charmanten Combo: »In The Beginning« ist eine gekonnt kompilierte Platte tanzbarer, träumbarer und küssbarer Melodien. Die genreübergreifenden Sounds wärmen Seele, Herz und Bauch in kristallkalten Winternächten. Elektronische Beats fahren in die Beine, organische Melodien umschlingen den ganzen Körper. Und über allem schwebt die märchenhafte Stimme von Sängerin Spunk. Marbert Rocel ist viel mehr als eine Sängerin, mehr als eine Band, es ist eine freundschaftliche Beziehung von vier Individuen, von denen jeder einzelne etwas zu sagen hat, die aber mit geballter Kraft gemeinsam mehr schaffen als die Summe ihrer Einzelteile. Eine wahr gewordene Utopie aus all dem, was passiert, wenn für einen magischen Moment Prädestiniertes perfekt passt. Wer sich an diesen Freunden freuen und mindestens für einen Abend Teil von etwas ganz groß Kleinem sein möchte, dem übergeben wir 1×2 Tickets für das Konzert am 6.12. in Berlin. Schreibt dazu eine Mail mit dem Betreff »THE STORY JUST BEGINS« an hurra@muxmaeuschenwild.de.
_____
Marbert Rocel Konzert | Sonntag, 6.12. um 19 Uhr | Badehaus Szimpla | Revaler Str. 99, 10245 Berlin | www.marbertrocel.com | Tickets | iTunes Photo: Samdra Ludewig

 

Kategorien: Erlebnisse | Autor: | Datum: 01. Dezember 2015 | Tags: , , , Keine Kommentare

Ein Königreich für ein Wohnzimmer!

Ein Königreich für ein Wohnzimmer!

Gedämpftes Licht, gespannte Erwartung, die Band genau vor dir, zum Greifen nah, als könntest du die Hand nach ihnen austrecken und sie direkt… oh Verzeihung, die sind ja wirklich so dicht dran! Willkommen zuhause, willkommen bei deinem Konzert. Sofar (Songs from a room) sind angetreten, um den Zauber der Musik zu bewahren, indem sie ihr das geben, was in üppig dimensionierten Multifunktionshallen so oft auf der Strecke bleibt: echte, wesentliche Aufmerksamkeit. In mittlerweile 183 Städten weltweit werden regelmäßig kleine, feine Konzerte aufstrebender Bands in ausgesuchten privaten Räumen veranstaltet. Was wo geht erfährt man direkt auf www.sofarsounds.com. Wer genervt ist von konzertbegleitenden „Oooh-der-Drummer-ist-ja-so-süß“-Ausrufen und dauergestreckten Armen mit Handy-Verlängerung, ist bei Sofar Sounds goldrichtig. Die Idee ist berührend simpel: Musik braucht Aufmerksamkeit. Und zwar die ungeteilte. Deshalb richten sich die intimen Sofar-Konzerte an echte Musikliebhaber. Kein Gelaber, keine Whatsapp-Berichterstattung, keine Ablenkung. Hier geht es um die Musik. Welche drei Acts vor das ausgesuchte Publikum treten, ist bis zum Konzertbeginn eine Überraschung. Ebenso wird der Veranstaltungsort erst einen Tag vorher bekannt gegeben. Dabei geht es nicht darum so wahnsinnig hip, weil so wahnsinnig geheim zu sein, sondern darum, dem Hörerlebnis den Raum zu geben, den es verdient: einen wohlwollenden, liebe- und respektvollen Raum. Zum Beispiel am 23. Oktober in Berlin. Wer Besonderheit schätzt und einen Abend lang gerne bezaubert den Mund offen stehen hat ohne viel zu sagen, darf rein. Wir verlosen nämlich zwei Gästelistenplätze. Applaus und spontane Beifallsbekundung natürlich erlaubt. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚SOUNDS OF SILENCE’ an hurra@muxmaeuschenwild.de. Wer diesmal nicht reinkommt, muss nicht weinen, denn es kommen noch viele mehr. Meldet euch am besten direkt auf der Seite für Updates an. Ach ja, es ist zwar nicht dasselbe, aber die meisten Sofar Sounds Gigs werden live gestreamt. Sofar so good!
_____
Sofar Sounds | Nächstes Konzert in Berlin, Freitag, 23.10. um 20 Uhr | Ort wird kurzfristig bekannt gegeben | www.sofarsounds.com | Geschrieben von Anja Vatter | Foto: Caro Pierotto by Zuzanna Gerulewicz

 MMW_SofarSounds1

 

Kategorien: Erlebnisse | Autor: | Datum: 21. Oktober 2015 | Tags: , , , , , Keine Kommentare

Die Geister, die ich rief

Die Geister, die ich rief

Gloria ist ein schöner Name. Gloria ist auch das lateinische Wort für Ruhm oder Ehre. Es ist auch ein biblisches Wort und steht beispielsweise für die Herrlichkeit Gottes. Viel Bedeutung also in diesen sechs international verständlichen Buchstaben, was zahlreiche Bands und Musiker seit jeher dazu inspiriert ihre eigenen Weihe-Hymnen um die geheimnisvolle Schöne zum Besten zu geben. Bruce Springsteen hat es getan, Pattie Smith, Them, U2 und viele mehr. Das zumindest hierzulande keiner auf die Idee kam gleich die ganze Band nach ihr zu benennen, ist fast ein bisschen schwer zu glauben. Gloria, das sind zwei Typen, die einfach Lust haben gemeinsam Musik zu machen. Der eine, Mark, ist ehemaliger Bassist von ‚Wir sind Helden‘ und der andere, Klaas, ist Spross einer Friseurdynastie und derzeit Deutschlands smartester Quatschmacher. Was die beiden musikalisch auf die Bühne stellen ist liebevoller, ernstgemeinter und tatsächlich richtig guter deutscher Pop aus Gitarre und Gesang, der sich einfach selbst die tollen Posen erfindet, in die er sich wirft. „Geister“ heißt das zweite Album der beiden, mit dem sie gerade durch die Republik touren. Am Sonntag machen sie Station im Berliner Astra. Das Konzert am 24. Oktober in Hamburg war so schnell ausverkauft, dass kurzerhand ein Zusatzgig am Tag darauf im Übel & Gefährlich angesetzt wurde. Tickets gibt es hier oder bei uns. Wir verlosen 1×2 Gästelistenplätze für das Hamburg-Konzert am 25.10. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚HEILIGE UND HUNDE‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
_____
Gloria – Konzert | Berlin, 18.10., Astra Kulturhaus | Hamburg, 24.10. / 25.10., Übel & Gefährlich | Tickets 21,50 Euro | gloriamusik.de

MMW_Gloria

 

Bonaparte

 

MMW_Bonaparte3

Bonaparte

Das 2 Minuten-Interview

Nachdem Tobias Jundt als Bonaparte 2006 erstmals eine Bühne betrat, wurde der Begriff Rampensau geboren. Wer einmal live Zeuge des wilden Treibens aus Punk, Kleidereien, Wortgewalt, Masken und viel nackter Haut war, weiß wovon wir sprechen. Auf unsere Fragen für das Intro zu diesem Interview antwortete er folgendermaßen: Wer bist du? „Bonaparte, der Kaiser der Menschen und der Herzen.“ Woher kennt man dich? „Aus Funk & Fernsehen und aus der Kneipe an der Ecke.“ Was machst du? „Ich beantworte gerade ein Interview.“ Was wirst du noch machen? „Dann werde ich eine Ananas essen und einen Hit schreiben!“ Wir könnten an dieser Stelle eigentlich abbrechen, denn besser kann man ironisch sympathsiches Genie und obskuren Wahnsinn nicht zusammenfassen. Allerdings würdet ihr dann nie erfahren, was es mit dem Spanferkelsex in der Sauna auf sich hat, der Schaukel am Ahornbaum oder dem pinken Elefanten. Wer mehr will, den schicken wir mit Kusshand zum Bonaparte Gig nach Hamburg am 06.10. und am 07.10. nach Berlin. Wir verlosen je 1×2 Gästelistenplätze. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚ANTI ANTI!‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de. Mehr Infos zum Typ und zur Tour gibt es hier.

 

Name: Bonaparte
Alter: unbekannt
Wohnort: Berlin, Wellington, Welt
Beruf: Musikant
Schuhgröße: 39.5
Lieblingsmaske: meine
Kontakt: Mond, zweite Ausfahrt, links, drittes Haus.

Beschreibe dich selbst in drei Worten!
drei, dreier am dreisten!

 

Welchen Song würdest du auch dann noch hören, wenn die Platte einen Sprung hätte?
Otis Reding – These arms of mine

 

Hast du einen Plan B?
Musiker leben immer ihren Plan B weil sie für den Plan A ja einen Schulabschluss brauchen würden.

 

Welches Konzert wirst du nie vergessen?
Ach… da gab es einige… Oft sind es ganze Zeitabschnitte, die man gern in Erinnerung hält. Meine erste Neuseeland Tour 2007 oder die erste China Tour 2013 zum Beispiel. Die speziellste Zeit war aber sicher die während der frühen Konzerte in Berlin zwischen 2006 und 2009 – weil es da immer 200% nur um den Moment ging und eine Welt außerhalb dessen inexistent war.

 

Verrate uns einen magischen Ort, egal wo auf der Welt!
In meinem Herzen gibt es einen kleinen Hügel mit einem alten Ahornbaum, an dem eine Schaukel hängt.

 

Wie klingt eine romanische Liebesszene?
Ich denke mit romanisch meint ihr eine Liebesszene im alten Rom? Ich denke, da hat zuerst der Mann der Frau Trauben verfüttert, während sie an einem Spanferkel herumnagte, danach hatten sie platonischen Sex in der Sauna und dann hat die Frau den Mann zum Nachtisch aufgegessen. (Wir kaufen ein „T“, Anm. d. Red.)

 

Ein Moment in deinem Leben, an den du dich immer erinnern wirst?
Meine Geburt war echt ein Spektakel. Ich war wie immer etwas spät dran, weil ich noch ein paar Dinge erledigen musste. Als ich dann aber das Licht der Welt erblickte, war die Zigeuner-Kapelle im Kreissaal ganz schön warmgespielt schon und ich behaupte auch nicht mehr ganz nüchtern. Sie spielten einige meiner Lieblingshits und soweit ich mich erinnern kann, waren alle einfach nur happy. Außer mein Bruder, der fragte die ganze Zeit beim Krankenhauspersonal nach, ob man mich vielleicht nicht doch gegen ein Mädchen eintauschen könnte.

 

 

 

Du kannst einen Tag lang Zeitreisen, welches Jahr stellst du ein und warum?
Ich würde einfach morgen früh einstellen, damit ich nicht wieder verschlafe.

 

Welches Buch, welchen Film, welche Platte sollte jeder gelesen, gesehen bzw. gehört haben?
“Beck’s letzter Sommer” natürlich! Das gibt es nun als Buch, als Film UND als Platte! (Bonaparte hat gerade den Soundtrack beigesteuert. Anm. d. Red.)

 

Mit welchen Künstler (tot oder lebendig) würdest du gerne einen Song aufnehmen?
Kurt Cobain rief mich gestern an, ob ich mit ihm und Billie Holiday ein Trio gründen wollte. Aber ich hatte gerade Johnny Cash zugesagt für ein DJ-Set… Es gibt halt immer so viele, die etwas von einem wollen. Vielleicht wäre es mal wieder an der Zeit “We are the world” neu aufzulegen.

 

Welche Superheldenkraft hättest du gern?
Ich wäre gerne wie Buster Keaton. Der war zwar ein Mensch, aber er kam mir immer vor wie ein Superheld.

 

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen?
Ich würde euch als Zeichen meiner Zuneigung eines meiner Beine absägen und euch dieses auf dem Feuer im Garten grillen. Außer ihr seid Vegetarier. Dann gibt es geschmorte Auberginen auf chinesische Art und selbst gebackenes Brot mit versteckten kleinen Sachen drin.

 

Wovor hast du Angst?
Interviews.

 

Wann hast du zuletzt etwas Neues ausprobiert und was war das?
Gestern! Da hab ich mit Bela B in meinem geheimen Studio einen Song geschrieben und aufgenommen – bis dahin hatten wir nämlich immer nur zusammen Schnaps getrunken.

 

Was sollte niemand von dir wissen?
Nichts!

 

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?
Die letzte Frage wegen der letzten Frage und dem pinken Elefanten im Raum. Ich habe noch heute ein Trauma wegen dieser Frage.

 

 

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 30. September 2015 | Tags: , , , Ein Kommentar

No Uz-Uz

MMW_BBF

No Uz-Uz

Brandt Brauer Frick sind weltweit bekannte Vertreter des Berliner Club- und Technosounds, allerdings noch weit mehr als das. Sie kombinieren Klänge aus dem Instrumentarium der klassischen Musik und Jazz mit elektronischen Beats und sampeln was das Zeug hält. Ihre Konzerte sind absolute Erlebnisse für Ohren, Augen und Herz. Momentan sind sie auf Tour mit dem kanadischen Sänger und selbsternannten „Renaissance Man“ Beaver Sheppard, sowie The Free Electric Singers, einem gemischten Vokalquartett. Und weil das Drumherum der Inszenierung fast genauso wichtig ist, wie die Musik, kommt am 09. und 10. September 2015 in Berlin ein besonderes Schmanckerl hinzu: die Konzerte finden im ehemaligen Krematorium in Berlin Wedding statt. Den Ort haben wir schon 2013 entdeckt und dort vier Wochen lang unser drittes GOLDEN DINNER veranstaltet. Deshalb lasst euch sagen: die grüne Oase empfängt euch nicht nur architektonisch mit offenen Armen und die frisch restaurierte Kuppelhalle des neuen Silent Green Kulturquartiers verspricht eine grandiose Akustik. So gut, dass sich die Jungs überlegt haben dort nicht nur zu spielen, sondern direkt ihre Aufnahmen für das kommende Live-Album zu machen. Wir verlosen 1×2 Tickets für die Show am Donnerstag. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‘Krematorium statt Berghain’ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
_____
Brandt Brauer Frick Ensemble feat. Beaver Sheppard and The Free Electric Singers | 09. u. 10.09., 20 Uhr | Silent Green Kulturquartier, Gerichtstraße 35, 13347 Berlin | Tickets | Facebook |

Geschrieben von: Helen von der Höden

 

Kategorien: Erlebnisse | Autor: | Datum: 09. September 2015 | Tags: , , , , , Keine Kommentare

Sea + Air

MMW_Sea+Air

Sea + Air

Das 2 Minuten-Interview

600 Konzerte, 22 Länder, drei Jahre nonstop unterwegs in einem Europa der Aufbruchsstimmung und mittendrin Eleni Zafiriadou & Daniel Benjamin, ein griechisch-deutsches Ehepaar, das mit Melodien und Klängen Brücken baut zwischen Städten, Ländern und Kulturen. EVROPI heißt das neue Album von SEA + AIR und es beschreibt ziemlich trefflich das Jetzt und Gleich im modernen Europa. Wie es so ist, als Paar gemeinsam zu arbeiten und auch noch Kunst zu machen, dazu haben wir sie getrennt voneinander befragt. Na ja und dann ging es noch um Tiefkühlpizza, öffentliche Streits und Lichtkörper. Fazit: wir sind noch verliebter als zuvor. Gerade sind
SEA + AIR auf Release Tour und landen am Montag auf dem Klunkerkranich in Berlin, tags darauf im Übel und Gefährlich in Hamburg und am Mittwoch im Cord in München. Wir verlosen pro Stadt je 1×2 Gästelistenplätze. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚MY GHOST IS POP’ an hurra@muxmaeuschenwild.de.

 

Name: Eleni Zafiriadou | Daniel Benjamin
Alter: Ü30 | 36
Wohnort: Freakin’ awesome | Freakenhausen
Beruf: Performer | Komponist
Schuhgröße: 39 | abnormal groß!
Lieblingsnote: Kann nicht für sich alleine stehen. | 500 Euro Schein
Kontakt: seaandair.net

 

Lieber Tauchen oder Fliegen?
E: Tauchen
D: Fliegen

 

Du wirst wiedergeboren. Als was?
E: Leopard.
D: Nochmal ich aber in einem Lichtkörper.

 

Wen bewunderst du?
E: Originale.
D: Die Verkäuferin an der Supermarktkasse

 

Was ist die größte Herausforderung wenn man zusammen arbeitet, lebt und liebt?
E: Die Ruhe zu bewahren.
D: Friedlich zu bleiben.

 

Macht ihr live bessere oder schlechtere Musik, wenn ihr euch zuvor privat gestritten habt?
E: Kommt auf den Song an.
D: Wir streiten uns nie privat, immer nur öffentlich.

 

Du darfst bis zum Ende deiner Tage nur noch einen Song hören – welchen?
E: Arvo Pärt – Fratres
D: U2 – The Unforgettable Fire

(zustimmendes Nicken, Anm. d. Red.)

 

Welcher Moment hat alles verändert?
E: Das erste Wort.
D: Als ich „Darn Floor – Big Bite“ von Daniel Amos hörte.

 

Im Zweifel eher stumm oder taub?
E: Stumm
D: Stumm

 

Wo bist du groß geworden?
E: Bei meiner Oma
D: Ich weiss nicht, war eines Tages 1,94 ohne es zu merken.

 

Was ist Luxus für dich?
E: Quality time
D: Freiheit.

 

Welches Kunstwerk würdest du gern besitzen?
E: Seestück (Welle) von Gerhard Richter
D: Eine große Farm.

 

Wenn du über Nacht die Welt verändern könntest, womit würdest du anfangen?
E: Bei uns Menschen
D: Bei mir. Warte mal, kann ich ja. Haha.

 

Mit welcher Persönlichkeit würdest gern mal einen Kaffee trinken?
E: Urgroßmutter
D: Ich mag keinen Kaffee. Da würde ich nur das Gesicht verzerren und kein Wort rausbringen.

 

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen?
D: Fakes – Griechische Linsensuppe
E: Tiefkühlpizza.

 

Welche Superheldenkraft hättest du gern?
E: Unsichtbar sein
D: Wunden heilen.

 

Eine Stadt, ein Land und ein Fluss
mit „L“:
E: Leipzig, Lalaland, Liebe
D: Leipzig, Lettland, Lech

 

Was hat dich zuletzt wirklich bewegt?
E: The Elephant Man von David Lynch
D: „One Time“ von The Roots

 

Was sollte niemand von dir wissen?
E: Die Antwort auf diese Frage.
D: Seit diesem Interview hab ich keine Geheimnisse mehr.

 

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?
D: Was macht dich glücklich?
E: Die Frage nach dem Warum.

 

Das letzte Wort:
E: Der Friede sei mit euch!
D: Hab immer ich. Hihi.

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 19. August 2015 | Tags: , , , , , , , Keine Kommentare

A Family Affair

A Family Affair

Wir gehen zum Konzert. Am Sonntag nämlich spielt die wunderbare Dominique Dillon de Byington, kurz Dillon ihr einziges Berlinkonzert in diesem Jahr und zwar im Rahmen der Foreign Affairs 2015 im Haus der Berliner Festspiele. „A family affair“ heißt das Programm, das zur Aufführung kommt. Womit das Motto für den Abend vorgegeben sein dürfte und zwar sowohl inhaltlich, als auch im Hinblick auf das Setup. Denn anders als sonst wird Dillon nicht allein mit ihrer Stimme und den Drums von Tamer Fahri Özgönenc für akustischen Rausch sorgen, sondern sich von vier weiteren Stimmen begleiten lassen. Family Business eben. Auch in Sachen Inszenierung verspricht der Gig Besonderes. „Bisher hielt ich mich bewusst hinter dem Licht – für Foreign Affairs werde ich nun etwas aus dem Schatten treten.“ Wir freuen uns auf Augen- und Ohrenschmaus und verlosen kurzerhand noch 1×2 Plätze auf der Gästeliste. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚NOT MY BUSINESS‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
_____
Dillon – A Family Affair  | 05.07., Berliner Festspiele, Schaperstraße 24, 10719 Berlin | Tickets | Facebook | Foto: Siggi Eggertsson

Dillon The Unknown

 

Kategorien: Erlebnisse | Autor: | Datum: 01. Juli 2015 | Tags: , , , , Keine Kommentare

Lara Maria Gräfen

 

Lara Maria Gräfen

Das 2 Minuten Interview

Lara Maria Gräfen lebt seit 6 Jahren in wilder Ehe mit Berlin. Und so langsam wird es ernst, denn klammheimlich, still und leise baut sie sich ihr ganz und gar eigenes kleines Imperium auf. Als da wären: ihr großartiger Musikmodelifestyle-Blog ‚envie‘, ihr ganz eigenes immer halbvolles Gindepot und seit Neustem auch noch ihre erste eigene EP „Sein und Haben“. Potzblitz, ein wahrer Tausendsassa. Wer mehr wissen will, darf sich getrost durch die folgenden Fragen forsten, später mal bei envie-mag.com vorbeiklicken und am Samstag im Prince Charles vorbei schauen, wenn sie ihr Debut gesanglich zum Besten gibt. Für alle die den Nachtisch zuerst wollen, haben wir vorsorglich 2×2 Plätze auf der Gästeliste reserviert. Schreibt eine Mail an hurra@muxmaeuschenwild.de – Betreff und Gewinnerwort: die Stadt aus der Antwort auf die Frage nach Laras Song für die Ewigkeit.

Name: Lara Maria Gräfen
Alter: 26
Wohnort: Berlin
Beruf: Sängerin & Social Media Manager
Schuhgröße: 38
Lieblingsdesigner: Augustin Teboul & Herr von Eden
Kontakt: www.laramariagraefen.de

mmw_Laramaria
Du darfst nur ein Teil aus deinem Kleiderschrank retten. Wofür entscheidest du dich? Für mein vor zwei Jahren in New York gekauftes Alexander Wang Cut-Out Kleid. Mit dem Kleid stehen einem so ziemlich alle Wünsche offen ;-)

 

Wessen Gedanken würdest du gern lesen können? Meine eigenen.

 

Dein Song für die Ewigkeit? Jacques Brel – Amsterdam

 

Was tust du gegen Lampenfieber? Die exakte Grenze ausloten, bis wohin der Gin hilft und ab wann er den Liedern schadet.

 

Wofür gibst du zu viel Geld aus? 90% meines Gelds gehen wahrscheinlich für gutes Essen und noch besseren Gin drauf. Davon kann ich wahrlich nie genug haben.

 

Was wäre die erste Sache, die du tätest, wenn du unsichtbar wärst? Mich vor einen Spiegel stellen und mein Lied „Spiegelbild“ singen.

 

Wen rufst du am häufigsten an? Meine Mutter, so wie sich das gehört.

 

Ohne was verlässt du nie das Haus? Nie ohne ein Outfit, das den Zumutungen des Alltags angemessen ist, nie ohne meine Neugier auf die seltsamen Eigenheiten dieser Stadt, nie ohne meine Freude an allem, was der Sommer so macht, nie ohne meinen Hass auf alles, was der Winter so macht, nie ohne genau hinzuhören in welcher Gosse sich eine neue Melodie versteckt hält, nie ohne eine Angst, die sich nur schwer beschreiben lässt und nie ohne ein Lächeln hinter dem sich alles, was ich gerade beschrieben habe, verstecken lässt.

Du wirst wiedergeboren, als was? Gräfin Maria Lara.

 

Mit wem würdest du gerne mal ein Duett einsingen? Amy Winehouse wäre definitiv meine Nummer eins gewesen. Von den Lebenden und Deutsch-textenden wäre Clueso weit oben.

 

Was haben Schmetterlinge im Bauch, wenn sie verliebt sind? Wieso muss ich bei dieser Frage an die russischen Matrjoschka-Puppen denken?

 

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen? Einiges. Auf alle Fälle Pasta mit karamellisierten Walnüssen, Blauschimmelkäse und Ruccola.

 

Wovor hast du Angst? Dass das alles hier irgendwann vorbei sein wird.

 

Wann hast du zuletzt etwas Neues ausprobiert und was war das? In den Augen meiner Familie probiere ich so ziemlich jeden Tag ein komplett neues Leben aus. Dafür ist das Leben doch schließlich da.

 

Was sollte niemand von dir wissen? Meine Schwäche für Leute, die meine Geheimnisse ergründen wollen…

 

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Ihr hättet mir diese Frage zuerst stellen sollen und ich hätte euch einen eurem nicht unähnlichen Katalog vorgelegt, um dann zu merken, dass man sich vielleicht erst bei der letzten Frage beim Interviewer einschleimen sollte…

 

Das letzte Wort:
Sein und Haben.

 

Foto: Sasha Kharchenko

 

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 22. April 2015 | Tags: , , , , Keine Kommentare