Endlich Nachtschicht

Wie klingt das für euch? Ihr kommt uns am Freitag in unserem neuen MMW Space in der Naunynstraße 38 in Kreuzberg besuchen, wir stellen leckere Getränke kalt, schmeißen den Grill an, machen einen Nudelsalat, drehen ein paar Platten und erzählen euch obendrein ein wenig über uns und unsere Idee von gutem Design. Am Freitag den 8. September steigt nämlich von 19 bis 24 Uhr die 6. NACHTSCHICHT – BERLIN DESIGN NIGHT von Create Berlin. Und weil wir gerade erst umgezogen und na ja, ehrlich gesagt auch ein bisschen stolz auf unsere neue Fabriketage, unsere kleine Remise, den Innenhof und unseren Kran sind und bisher noch keine offizielle Einweihungsfete begangen haben (puh, Endlossatz, kurz Luft holen), packen wir die Gelegenheit beim Schopf und sind erstmals selbst mit von der Partie. Zur Erklärung: Bei der „Langen Nacht der Kreativwirtschaft“ laden die Akteure der Berliner Design- und Kreativszene dazu ein, hinter die Kulissen ihrer Agenturen, Studios, Ateliers, Showrooms und Werkstätten zu blicken. Per Shuttle-Bus oder Fahrrad kann man zwischen insgesamt 70 Orten pendeln, Inspiration sammeln, gehaltvolle Gespräche führen oder ebensolche Getränke genießen. Neben Drinks und Snacks und Musik und Konfetti gibt es bei uns einen kleinen Impulsvortrag zum Thema strategische Kommunikation und Design. Unser kreativer Kopf Robert gibt unter dem Motto “Form follows Marke” Einblicke in unsere Herangehensweise bei der Entwicklung von Gestaltungsprozessen. Wir freuen uns auf neue und alte Kontakte, inspirierende Gespräche und ein famoses House Warming im nigelnagelneuen, fast fertigen MMW Space. P.S. Besucher der Nachtschicht fahren am 8. September von 19 bis 24 Uhr kostenfrei mit den Rädern von nextbike. Alle Infos und den Gutscheincode findet ihr in Kürze auf berlindesignnight.de/mobility. Kommt vorbei und bringt Freunde mit!
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MMW Office Warming X NACHTSCHICHT Berlin Design Night | Fr., 08.09.2017, 19-24 Uhr | MMW Space, Naunynstr. 38, 10999 Berlin | Facebook Eventlink

Herz & Niere

Das 2-Minuten Interview
Wir haben Micha und Christoph auf Herz & Nieren geprüft. Nein, richtig muss es heißen, wir haben Micha und Christoph zu Herz & Niere befragt. So heißt nämlich ihr großartiges Restaurant in der Kreuzberger Fichtestraße. Während man Koch Christoph getrost als Herz des Ladens bezeichnen kann, ist Micha wohl eher die Leber, als die Niere, schließlich verantwortet er die wunderbare Weinauswahl. Genug der Innereien, denn auf der Speisekarte stehen schließlich auch jede Menge andere Speisen. Der Tipp, uns die beiden mal genauer anzusehen, kam übrigens von unseren Freundinnen Kai und Lucy von Jubel Patisserie (könnt ihr nicht bitte auch nach Kreuzberg ziehen?). Gute Vorzeichen also, für ein äußerst unterhaltsames Interview zu eckigen Pizzen, totgebratenen Fisch und nackte Hotelpool-Arschbomben. Wohl bekomm’s!

Name: Michael Köhle (Micha) / Christoph Hauser
Alter: 31 / 32
Wohnort: Berlin / Berlin
Beruf: Berufstrinker / Koch
Schuhgröße: 45 / 42
Lieblingszutat: Wein hilft immer. Und Butter!!! / Nussbutter und Apfelessig
Kontakt: www.michaelkoehle.de / www.herzundniere.berlin

Was bekommt man bei euch zu essen außer Herz und Nieren?
Michael: Alles von Kopf bis Fuß, von Blatt bis Wurzel. Ganz viel Gemüse vom eigenen Acker, Fisch vom Kurt unserem Fischer. Wir stehen auf Wurst und Schinken, das machen wir viel selbst.
Christoph: Bei uns gibt’s von Kopf bis Fuß beim Tier und vom Blatt bis zur Wurzel beim Gemüse. Am liebsten in unseren Überraschungsmenüs.

Warum sind Pizzaschachteln eckig?
Michael: Warum ist ’ne Pizza rund?
Christoph: Ich denke, damit eine Pizza mit Extra Käse, wie ich sie liebe, nicht überall anklebt.

Welche drei Produkte gehören in jeden Kühlschrank?
Michael: Milch, für den Kaffee am Morgen, ’ne Flasche Riesling Kabinett (Kabi geht zu jeder Tageszeit) und Butter.
Christoph: Hausgemachte Marmelade von meiner Mama, Butter und ’ne Flasche Wein.

Ein Rezept, das jeder hinbekommt?
Michael: Spaghetti, Butter, guter Hartkäse und Peperoni. Geil!
Christoph: Unsere Gemüsepaste aus dem H&N Kochbuch.

Was hast du als Kind am liebsten gegessen?
Michael: Papas hausgemachte Rösti mit Bergkäse überbacken und Leberkäs und Mamas Kartoffelsalat.
Christoph: Königsberger Klopse mit Erbsen und Kartoffelpüree von meiner Mama.

Wen bewunderst du und warum?
Michael: Meine Eltern: Zu zweit mit drei Jungs und einem Hund ein Hotel und Restaurant am Bodensee zu managen. Ohne ihre Unterstützung wäre ich heute nicht, wo ich bin.
Christoph: Meine Schwester Petra, die neben zwei Jungs, einem Mann, den Haushalt und ihren Beruf unter einen Hut bekommt. Und trotz ehrenamtlichen Vereinstätigkeiten auch noch Zeit für ’nen entspannten Kaffee mit mir hat.

Das Widerlichste, das du je gegessen hast?
Michael: Gute Frage. Keine Ahnung… Ich finde billiges Industriefleisch widerlich. Dann lieber nur 1x die Woche Fleisch essen, dafür aber gutes Fleisch.
Christoph: Krasse Frage, das Unleckerste war mal ein totgebratener Fisch, ertränkt in einer viel zu dicken Tomatensauce und verbranntem Reis.

Ein Rat, von dem du nie gedacht hättest, dass er dir einmal nützen würde.
Michael: Ich fand es immer nervig, wenn ich bei meinen Großeltern Essen war und sie mir sehr früh schon Tischmanieren beigebracht haben. Heute bin ich darüber sehr froh.
Christoph: Immer freundlich bleiben. Bitte und danke sind nicht immer selbstverständlich. Als Kind hat es mich genervt, dass mein Vater immer sagte: man gibt die Hand, sagt Hallo, sagt Tschüss. Heute finde ich es furchtbar respektlos wenn Menschen die einfachen Grundsätze nicht beherrschen.

Was bereust du bis jetzt noch nicht getan zu haben?
Michael: Bereuen eigentlich nichts, ich habe ja noch etwas Zeit vor mir.
Christoph: 2008 arbeitete ich im Kempinski Falkenstein. Damals war der Plan nackt in den Gästepool zu springen. Vielleicht irgendwann…

Womit kann man dich um den Finger wickeln?
Michael: Da gibt es einiges. Eine gute Flasche Wein oder ein nächtlicher Spaziergang an der Spree oder Lagerfeuer mit Freunden im Winter.
Christoph: Selbstgemachtes Popcorn oder mit Croissants mit Marmelade.

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen?
Michael: Asia Pfannkuchen, mit gezupftem Schwein, Pulpo, Ente und Schweinebauch. Hausgemachte Soßen und Gemüse als Füllung und Topping. Stehen wir voll drauf. Es kann auch sein, dass ich keine Lust zu kochen habe – dann kocht Daniel, mein Mann, die besten Kässpätzle mit Rostzwiebeln.
Christoph: Zuhause wird schwer. Mein Kühlschrank ist fürs Kochen schlecht bestückt. Ich würde ein Krustenbrot vom Bäcker gegenüber holen, Senftube aufn Tisch und ’ne Dose Schwarzwurst von der Metzgerei Heinrich aus der Heimat aufmachen.

Wenn eine Fee dir eine Fähigkeit schenken könnte, welche würdest du wählen?
Michael: Fliegen und unter Wasser atmen können.
Christoph: Das Fliegen.

Was würdest du ändern wenn du die Macht dazu hättest?
Michael: Ich würde die Menschheit zu mehr Toleranz und Nächstenliebe ändern.
Christoph: Grundeinkommen für jeden endlich einführen.

Was sollte niemand von dir wissen?
Michael: Das verrate ich euch doch nicht. (…ich bin aber sehr ungeduldig.)
Christoph: In der Ausbildung nannte mich mit 15 jeder Stöppsel, weil ich nur 1,49cm groß war. Heute sagen meine Chefs der Familie Albus immer noch Stöppsel zu mir.

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?
Michael: Ich unterhalte mich sehr gern mit netten interessanten Leuten. Fragen kann man mir viele stellen, aber nicht alle beantworte ich.
Christoph: Ich glaube, ihr habt ziemlich viele Fragen gestellt. Vielleicht noch ob ich mit Michael zusammen bin… das ist nämlich eine Standard Frage von vielen Gästen.

Das letzte Wort:
Michael: Wir fahren zu meinen Eltern an den Bodensee und hoffen, das Wetter ist gut. Wollen jeden Tag mit dem Boot raus aufs Wasser.
Christoph: Vielen Dank, es hat großen Spaß gemacht, eure Fragen zu beantworten. Bis bald!

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 25. Juli 2017 | Tags: , , , Keine Kommentare

Zu Besuch

Täglich sind wir dabei, unseren neuen Kiez zu entdecken. Und da wir dem Koffein nicht abgeneigt sind, ist ein tolles Café in der Nähe natürlich ein Segen. Bei The Visit steht der Kaffee im absoluten Mittelpunkt. Die stylisch eingerichtete Rösterei mit Kaffeeladen hat sich ganz dem Spezialitätenkaffee verschrieben, welchen Gründer Cihan ausschließlich direkt von Kaffeebauern in Honduras bezieht, denen er auch schon mal in die Augen geschaut hat. In Kreuzberg angekommen, werden die Bohnen an der Adalbertstraße geröstet und können auch gleich in Form von Flat White, Filter oder Espresso getrunken werden. Durch die großen Fenster kann beim Trinken der Röstprozess beobachtet werden. Mit höchster Sorgfalt wird hier das Beste aus dem Kaffee geholt – das schmeckt man auch. Damit die Geschmacksknospen noch etwas mehr zu tun haben, bietet The Visit auch reichhaltige Brunch-Menus an, wochentags ebenfalls leckere, gesunde Mittagsschmäuse. Wer nicht bei uns um die Ecke wohnt, soll nicht traurig sein. The Visit in Kreuzberg ist zwar das Flagship-Café, famose Filialen gibt es aber noch Unter den Linden und in Schöneberg. Und der feine, honduranische (sagt man das so?) Kaffee kann auch online bestellt werden.
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The Visit | Adalbertstraße 9, 10999 Berlin | Öffnungszeiten Mo-Fr 9-19 Uhr, Sa-So 10-19 Uhr | www.visit-coffee.com

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 25. Juli 2017 | Tags: , , , , , , , Keine Kommentare

Auf die Kresse

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Hier der nächste Schnaps „orginal handmade in Kreuzberg Kellerdestille“, da der nächste Über-Gin mit rückwärtsgedrehten Wacholderbeeren, dort der Likör aus 462 handverlesenen Kräutern und Samen – zugegeben, das ist jetzt ein wenig übertrieben, aber was in den letzten Jahren so an neuen mehr oder weniger spannenden Spritkreationen auf den Markt kam, übersteigt nicht nur das Urteilsvermögen jeder noch so geübten Säuferzunge, es macht auch ein wenig probiermüde. Unsere Begeisterung hielt sich denn auch in Grenzen als unser Felix mit der kleinen braunen Flasche um die Ecke kam. Sehr neu, und so noch nie da gewesen, sei der Faradai. (Ok, mysteriös heißen tut er ja schon mal. Wer benennt sein Getränk schon nach dem Entdecker der elektromagnetischen Rotation?) Und außerdem pritzelt er im Mund, nachdem man einen Schluck getrunken hat. Spätestens hier wird es interessant. Der Faradai besteht aus nur fünf Zutaten: Bergamotte, Bourbonvanille, Jasminblüten, Ceylon-Tee und Parakresse. Letztere ist es auch, die dem Ganzen seinen besonderen Kick gibt. Der erste vorsichtige Zip aus dem Glas verwirrt. Zunächst ist da Süße. Aber nicht nur, es ist eine bittere Süße, eine leichte Schärfe kommt hinzu und letztlich feine, frische Säure. Ein wenig fühlt es sich so an, als würde sich der gesamte Mundraum nach einigen Sekunden nach innen zusammenziehen. Was zur Hölle ist hier los? Spätestens ab dem zweiten Schluck hat man den Drink dann verstanden, sich seine Geschmacksvielfalt erarbeitet. So geht Trinken für Fortgeschrittene. Sein wahres Können zeigt der kleine Braune dann in Kombination mit Tonic und Zitrone oder als Faradai Mule mit Aqua Monaco Ginger, einem Zweig Rosmarin und Zitronenzeste. Wir verlosen einmal eine Box des magischen Elixiers nebst vorgenannter Zutaten an die besonders Mutigen unter euch. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚BRAUNE FEE‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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FARADAÍ Pará Spirit | 50cl / 45% vol, 35 Euro | faradai.com

Auf ins Beet!

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Gastbeitrag von unserer Schülerpraktikantin Karla:

Da wir gerade umgezogen sind, haben wir direkt unseren neuen Kiez unsicher gemacht und den perfekten Ort der Entschleunigung gefunden: Die Prinzessinnengärten am Moritzplatz in Kreuzberg. Diese kleine Oase ist ein Urban-Gardening Projekt. Jedes Jahr in der Gartensaison stehen die Tore der Prinzessinnenstraße 33-35 für euch täglich von 10-22 Uhr offen. In dem Café unter freiem Himmel verbringen Anwohner und Geschäftsleute gerne ihre Mittagspause. Rund herum gibt es immer viel zu entdecken, wie zum Beispiel eine kleine Imkerei, wo hunderte von Bienen summen. Mit bunter Kreide beschriebene Tafeln erklären, was dort in den Bäckerkisten und Reissäcken alles wächst und gedeiht. Und jeder darf mitmachen beim Pflanzen, Gießen und Genießen. Eine gute Gelegenheit ins Gespräch zu kommen und Verantwortung für dein eigenes Pflänzchen zu übernehmen. Aus dem selbst angebauten Obst und Gemüse wird dann täglich ein frisches und leckeres Mittagessen gezaubert. Beispielsweise indisches Dal mit Rotkohl und Reis (sehr lecker!). Der urbane Garten bietet neben seiner Bar und dem Gartenrestaurant noch weitere zahlreiche Möglichkeiten seine freie Zeit zu verbringen: Regelmäßige Flowmärkte, abendliche Open-Air-Kinoveranstaltungen und eine offene Fahrradwerkstatt. 2009 verwandelte die Nachbarschaft mit der gemeinnützigen Organisation „Nomadisch Grün“ die Jahrzehnte brach liegende Fläche und investierte ganz viel Herzblut und vor allem Liebe zum Detail, was sich auf jeden Fall auszahlt. Und nicht nur wir finden ein bisschen mehr Natur gut, sondern auch unser Klima. Also, wer ein ruhiges Plätzchen möchte, braucht nicht lange zu suchen, sondern kann direkt am Moritzplatz in eine kleine, grüne Welt eintauchen.
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Prinzessinnengärten | Prinzenstraße 35-38, 10969 Berlin | tägl. 10-22 Uhr | prinzessinnengarten.net

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 07. Juli 2017 | Tags: , , , , , Keine Kommentare

Alle Kunst

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Archaische Brutalität trifft auf fein ziselierte Kunst. Dass international gefeierte Kunstwerke in Betonbunkern funktionieren, hat Vorreiter Christian Boros sichtbar gemacht. Nun gibt es die faszinierende Kombination auch in Kreuzberg zu erfahren – nur auf Anmeldung und nur ab 16 Jahren. Ein monumentaler Telekommunikationsbunker aus dem Zweiten Weltkrieg beherbergt die Privatsammlung des Kunsthistorikers Désiré Feuerle, die Feuerle Collection. Der Sammler hat sich zwar auf zeitgenössische Kunst spezialisiert, wagt aber die Gegenüberstellung von Werken aus der Jetzt-Zeit mit skulpturalen Möbeln aus China und Khmer-Skultpuren aus dem 7. bis 13. Jahrhundert. Der Museumsgründer mit dem geschulten Auge hat sich auf dem Dach des geschlossenen Gebäuderiegels ein Gästeapartment eingerichtet. Nähe zählt! Der geführte Rundgang durch die Sammlung ist ein Fest der Sinne. Nachdem man im ‚Sound Room‘ mit zarten Melodien des Komponisten John Cage heruntergefahren wird, betritt man den ‚Lake Room‘, dessen Wasser-Exponat daran erinnert, dass das Untergeschoss lange unter Wasser stand. Die Nase und der Geist werden dann angesprochen, wenn bald schon der ‚Incense Room‘ eröffnet wird. Bei der Teilnahme an einer jahrhundertealten, spirituellen chinesischen Zeremonie wird der Kopf frei gemacht, um bereit zu sein, für das, worum es hier geht: menschgemachte Kunst.

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The Feuerle Collection | Hallesches Ufer 70, 10963 Berlin | Webseite | Tickets | Foto: TheFeuerleCollection.org

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 21. März 2017 | Tags: , , , Keine Kommentare

Wir suchen ein neues Zuhause!

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OMG!!! Gerade haben wir uns in unserem geliebten muxmäuschenwild STUDIO so richtig eingelebt, schon platzt es aus allen Nähten. 150qm sind einfach nicht mehr genug für so viel kreativen Geist und so viele hübsche schlaue Köpfe! Soll heißen: wir wollen und müssen uns über kurz oder lang vergrößern, verändern, bewegen. Wir suchen für unsere schnuckelige Agentur eine langfristige Bleibe ab 200 qm Grundfläche (gerne größer), am liebsten in Kreuzberg oder Neukölln. Mehrere Räume oder die Möglichkeit diese zu schaffen, sind ein Muss, liebe Nachbarn und Fabriketagenaroma ein Plus, eine kleine Lagerfläche vor Ort ein Bonus. Wir sind pflegeleicht, leise und echt ziemlich nett. Wer was weiß oder jemanden kennt, der was weiß, ihr wisst ja… Sachdienliche Hinweise gehen am besten an studio@muxmaeuschenwild.de. DAAANKE! ;)

Kategorien: In eigener Sache | Autor: | Datum: 24. August 2016 | Tags: , , , Keine Kommentare

Next Level Schick!

Heute Abend ab 18 Uhr ist es endlich wieder soweit. Berlins schönster, buntester und bester Markt für selektierte Design-Produkte, Fashion, (Wohn-) Accessoires und Kunst startet an neuem Ort in die Sommersaison 2016. Mehr als 60 Aussteller aus den Bereichen Design, Fashion, Möbel, Grafik, Accessoires, Kunst, Schmuck, Vintage und vielem mehr präsentieren ihre ausgewählten Lieblingsstücke am 8. und 29. Juni 2016 erstmals im tollen Birgit&Bier am Schleusenufer. Ja, da kann man auch im Hellen hin! Mit dabei sind neben Labels wie Studio Obectra, Mirkka Mesola und Les D’Arcs auch Designer aus den Bereichen Bio-Fashion und Upcycling, wie Brandon Schell, der mit seinem Label MODT zeitgemäße und nachhaltige Bio-Streetwear auf die Straßen Berlins bringt oder Bernhard Zarneckows Urmurks mit seinen umfunktionierten Heizlüftern und Staubsaugern. Das erste Sommernacht-Event heute von 18 bis 24 Uhr steht unter dem schrägen Motto *Rummel*Jubel*Kerwezeit: Rock & Rollercoaster* und zahlt damit der Location mit seinen alten Rummel-Exponaten Tribut. In drei Wochen heißt es dann schlicht *Flowers*. Ein Schelm wer nicht ans Schwärmen dabei denkt. Passend zum Thema gibt es jeweils allerlei Musikalisches und Kulinarisches auf Ohren und Rippen. Ausgesuchte wechselnde Street Food Anbieter fügen sich gemeinsam mit dem süffig runtergekühlten Bier-Angebot von „Birgit“ zu einem ausgewogenen Sommerabendprogramm zusammen. Wir sehen uns, bis gleich.
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BERLIN DESIGN MARKET Summer Edition 2016 | Mi., 08.06 und Mi. 29.06.2016, je 18-24 Uhr | Birgit&Bier, Schleusenufer 3, 10997 Berlin | Facebook

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Kategorien: Erlebnisse | Autor: | Datum: 08. Juni 2016 | Tags: , , , , , Keine Kommentare

Ceci n´est pas du Jazz

Am Schlesi, dem Tor zu Kreuzberg, ist gut Jammen. Wer hier für einen sonnigen Moment seine musikalischen Zelte aufschlägt, schart innert Sekunden ein dankbares Publikum um sich. So ist die Region um das Schlesische Tor denn auch geographischer Einstieg ins XJAZZ-Festival, das vom 5. bis 8. Mai stattfindet. Schon nachmittags kann hier kostenlos in zeitgenössische Weiterführungen von Jazz eingetaucht werden. Denn XJAZZ ist eben mehr als Jazz. Es ist x-facher Jazz. Es ist Jazz in x-ig Formen. Es ist eine Kreuzung von Einflüssen, ein Crossover von verwandten Musikstilen. Das Festival präsentiert gut 80 Konzerte in elf Clubs (und einer Kirche) und damit auch eine musikalische Bandbreite von traditionellem Jazz über Funk, Soul und Hip Hop bis zu Singer/Songwriter-Melodien und neuer klassischer Musik. Dass da eine astreine Qual-der-Wahl-Situation vorliegt, wissen wir natürlich. Daher haben wir aus dem kaleidoskopischen Reigen ein paar Acts herausgepickt, für die wir je 1×2 Tickets verlosen. Wer Musik hören möchte, „die sich so anfühlt wie eine Umarmung, ein Kuss“, kommt bei der cineastisch inspirierten Session des deutsch-amerikanisch-persischen Malakoff Kowalski am Freitag um 18 Uhr im Lido auf seine Kosten. Freundinnen und Freunde des Kontrasts werden die Kombination intimer Texte und treibender Rhythmen von Me And My Drummer (Freitag, 21 Uhr, Emmauskirche) lieben. Am Donnerstag um 23 Uhr sollen Hip Hop-Aficinados ins Prince Charles strömen. Das Trio Green House Expansion spielt hier die logische Verbindung von Jazz und Hip Hop, lyrisch angeführt vom ersten Hip Hopper, der je im legendären Blue Notes Jazz Club spielen durfte, MC Stimulus. Wer Bock auf Tanzen hat, den schicken wir am Donnerstag um 23 Uhr ins Bi Nuu. Da spielt die internationale Kombo Ilhan Ersahin’s Istanbul Sessions Instrumentalmusik zum Abhampeln. Oder unser letztes Angebot: Die temporäre, dynamische und musikalische Zusammenarbeit von Musiker-Größen wie Casper Clausen, Martyn Heyne oder Greg Haines. „The Group“ füllen am Freitag um 00:30 mit ihren (atmo)sphärischen Sounds das Lido. Wer also Lust auf eines dieser Konzerte hat, schicke eine Email mit dem Betreff „EIN X FÜR EIN U“ und seinem Wunschtermin an hurra@muxmaeuschenwild.de. Alle anderen werden im reichhaltigen XJAZZ-Angebot (Sophie Hunger! Miss Kenichi!! Nightmares on Wax!!!) auch sonst etwas finden. Denn Jazz ist eben nicht Jazz ist eben nicht Jazz.

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XJAZZ Berlin | 5. bis 8. Mai in 11 Clubs und 1 Kirche | www.xjazz.net | Facebook | Events

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Come hai trovato il film?

Come hai trovato il film?

Es gab diesen Moment. Im Austauschjahr in Neuseeland. Nichts ahnend vor dem Fernsehgerät und plötzlich: Tom Selleck. Und Tom Sellecks echte, amerikanische Stimme. Dass Magnum nicht deutsch sprach, war natürlich klar – warum sollte er, auf Hawaii!? – aber dass er eigentlich so anders klingt (und ehrlich gesagt, nicht besser) war ein kleiner Schock. Und in diesem Moment reifte eine Erkenntnis: Synchronisierte Filme sind einfach nicht »the real thing«. Umso wunderbarer, dass in eine leerstehende Bäckerei in Kreuzberg nun »Il Kino« eingezogen ist, ein kleines Programmkino, das sich auf Filme aus aller Welt in Originalsprache mit Untertiteln spezialisiert hat. Auf Filme, die an Festivals zwar hoch gelobt werden, in Deutschland aber keine Distribution finden. So international wie das ausgesuchte Programm sind auch die Gründer des 52-Sitzers: Das italienisch-deutsch-norwegische Team führt in Berlin weiter, was seit 2010 in Rom bestens funktioniert. Damals hatten 54 Regisseure, Drehbuchautoren, Cutter und Schauspieler das Kino ins Leben gerufen, in das sie selbst gerne gehen möchten. Und wir gehen sehr gerne mit. Mediterran ist übrigens auch das kulinarische Konzept. In der Kino-Bar werden italienische Weine verkauft, das Antipasti-Buffet wird bis 22 Uhr regelmäßig aufgefüllt. So können die zu Teilen anspruchsvollen Filme im Anschluss rege diskutiert und verdaut werden.
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Il Kino | Nansenstraße 22, 12047 Berlin | Mo-Fr ab 12.30, Sa & So ab 11 Uhr | www.ilkino.de

Photo: Malene Korsgaard Lauritsen

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Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 27. Januar 2016 | Tags: , , , , Keine Kommentare

Auf den Punkt.

Auf den Punkt.

Mit guten Restaurants ist das so eine Sache. Entweder ist das Niveau bodenständig, die Gerichte erschwinglich, die Atmosphäre entspannt, oder die Speisen exquisit, die Preise gesalzen, die Etikette manieriert bis erdrückend. Seit Kurzem gibt es am Kreuzberger Paul-Linke-Ufer das Restaurant Spindler. Es ist nicht nur gut, sondern über jeden Zweifel erhaben. Warum, dazu kommen wir gleich. Nach bald einjähriger Renovierungsarbeit eröffnete Gastronom Frank Spindler gemeinsam mit der Designerin Karolina Preis das Restaurant mit dem vielsagenden Namen. Denn nur, wo ausschließlich Spindler draufsteht, ist auch 100% Spindler drin – wobei, wenn man genauer hinsieht mindestens ebenso viel Karolina. Die Modedesignerin ist verantwortlich für das komplette Interieur des Ladens, für jedes noch so kleine Detail, vom mit Hunderten mundgeblasenen Glaskugeln behängten Kronleuchter, über die unregelmäßigen Wand- und Bodenfliesen bis zu den Schnittblumen auf den Tischen. Der Laden ist auf den Punkt ohne zu posen. Er ist herrlich unprätentiös, wirkt irgendwie selbstverständlich und als gäbe es ihn genau so schon seit vielen Jahren. Die entspannte Stimmung überträgt sich auf das bunt gemischte Publikum. Irgendwie kommt man sich vor wie in der Lobby eines liebgewonnenen schicken Hotels, in dem man sich zu jeder Tages- und Nachtzeit mit Freunden oder neuen Bekannten treffen kann, um zu quatschen, gemeinsam gut zu essen oder einen punktgenauen Cocktail zu schlürfen. Der Service ist per Du, am Nachbartisch wird Genglish-Danish gekauderwelscht, weiter hinten schallend gelacht und immer wieder kreisen staunende Blicke über formvollendet angerichteten Tellern. Marinierter Lachs liegt darauf, an gelber und roter Bete mit Ricotta, oder Baby-Artischocke mit violetten Kartoffeln, Romanesco, Süßkartoffelpüree, Rucola und Harissa Vinaigrette, ganz zu schweigen von den verboten großartigen Desserts. Mehrmals am Abend huscht der erst 30-Jährige Küchenchef Nicolas Gemin neugierig durch den Gastraum, um im anbetungswürdigen Französisch-Englisch Einzelheiten zu den jeweiligen Gerichten auszuplaudern. Nichts auf der Karte deutet auf die handverlesene Qualität der Zuaten hin. Vieles ist bio, nach Möglichkeit aus der Region und stammt aus nachhaltiger Landwirtschaft – alte Sorten und ursprüngliche Geschmäcker, statt Großmarktgemüse. Die Kompositionen bringen die Komponenten in Harmonie zusammen und schaffen es trotzdem die Aromen der einzelnen Bestandteile zu erhalten. Nicht, dass wir uns falsch verstehen, das Spindler ist sicher nicht der Laden für den 5 Euro Mittagstisch, soll er auch nicht sein. Es ist vielmehr Ausdruck eines neuen kulinarischen Selbstverständnisses in der Hauptstadt und Futter für den gestiegenen Appetit nach ehrlichem Essen mit guten Zutaten, das nicht nur satt sondern auch glücklich macht. Das Spindler bewegt sich irgendwo zwischen entspanntem Kreuzberger Szeneladen und Nobelküche. Allerdings fällt der Mix hier richtig herum aus. Während sich die Preise eher auf dem Niveau der erstgenannten Kategorie einpendeln (zwischen 15 und 22 Euro für den opulenten Hauptgang), muss sich die Küche hinter letzterer keinen Millimeter verstecken. What a catch! Ein Laden, der nichts beweisen will und damit genau das erreicht. So verbindet man hervorragende Küche mit entspannter Atmopshäre. Dit is Berlin. P.S. Demnächst öffnet das Spindler auch tagsüber mit fair gehandeltem Kaffee, Snacks und Kuchen zum Gleichessen oder Mitnehmen. Dann ist das vielleicht bald doch was für den Mittagstisch?

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Restaurant SPINDLER | Paul-Linke-Ufer 42, 10999 Berlin, Di-So ab 18 Uhr | spindler-berlin.com | Foto: Klaus Lange

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Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 04. Februar 2015 | Tags: , , , , Keine Kommentare

Tanzen bis der Mai kommt

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Tanzen bis der Mai kommt

Na immer gerne, aber wo? Denn wer die Wahl hat, hat die Qual und überhaupt – wir wollen ja nichts verpassen . Glücklicherweise wissen die Clubbesitzer rund um den Schlesi ganz genau, was wir wollen: Von allem ein bisschen. Unter dem Motto „Tanzen bis der Mai kommt“ haben sich fünf Berliner Clubs entlang der Schlesischen Straße für ein gepflegtes Club-Hopping zusammen geschlossen. Magnet Club, Comet Club, Bi Nuu, Lido, FluxBau – 5 Clubs und 18 DJs, die garantiert dafür sorgen, dass für jeden von euch Party-Pilgern musikalisch etwas dabei ist: Fritz Steve, Totze & Teute, DJ Winson und DJ Craft von K.I.Z. – um nur einige der Verdächtigen zu nennen.

 

Tanzen bis der Mai kommt |

30.04.2014 | Beginn: 23.00 Uhr |

rund um die Schlesische Straße; 10997 Berlin – Kreuzberg |

VVK: 10 € / AK: 10 €

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