Julia Koch

Das 2-Minuten Interview

Wayne interessiert’s? Uns! Und zwar alles! Und deshalb konnten wir es einfach nicht abwarten die großartige Julia von ‚This is Jane Wayne‘ endlich ins 2 Minuten-Interview zu bekommen. Warum? Weil die gebürtige Rheinländerin (das sind die mit den Frohnaturen) genau so ist, wie wir es alle auch gern ein wenig wären. Sie macht ihr Ding und zwar aus Überzeugung. Sie ist anders aber nicht dogmatisch, lebt, trägt, isst vegan und weiß, wie wir unser Leben bewusster gestalten können, ohne das Wort „Verzicht“ in unsere Köpfe zu meißeln. In ihrer Funktion als Redakteurin bei This is Jane Wayne ist sie Teil einer der großartigsten Online-Plattformen für Großstadtheldinnen und quasi erste Auskunftsstelle in Sachen Mode, Musik, Fotografie, Lifestyle, Events, Design und Menschen. Apropos Menschen, wer ist eigentlich Jane? (Spoiler Alert: siehe unten)

Name: Julia Koch
Alter: 27
Wohnort:  Berlin
Beruf: Journalistin
Schuhgröße: 40
Lieblingssuperheld: Wonder Woman
Kontakt: @jvliakoch

 

Wer ist Jane? Jane ist eine von uns, eine starke und unabhängige Frau. Eine, die nicht perfekt ist, nicht unbedingt weiß was sie will und wo sie genau hingehört, aber die die schönen Dinge des Lebens liebt und immer nach vorne blickt. Deshalb tragen alle Autorinnen von This is Jane Wayne auch Jane als Zweitnamen – weil wir eben alle ein bisschen wie sie sind.

Warum können nur Frauen die Welt vor dem Untergang retten? Frauen alleine können die Welt auch nicht vor dem Untergang retten, dafür braucht es alle Geschlechter.

Was würdest du ohne Internet tun? Auf diese Frage habe ich keine Antwort. Vermutlich wäre alles sehr viel langsamer.

Du hast pro Tag eine Stunde mehr Zeit zur Verfügung. Wie nutzt du sie? Zum Meditieren.

Das größte Problem deiner Generation: Wir haben zu viele Möglichkeiten und zu wenig Vertrauen in uns selber.

Welche Eigenschaften schätzt du an einem Menschen? Loyalität, Standhaftigkeit, Empathie und Ehrlichkeit.

Dein Haus brennt. Welche drei Gegenstände rettest du vor den Flammen? Laptop, Handy, meine Lieblingsschuhe.

Welches Buch, welchen Film und welche Platte sollte jeder gelesen, gesehen und gehört haben? Ich finde man muss und sollte grundsätzlich erstmal gar nichts. Empfehlen kann ich aber Invisible von Paul Auster, den Film Cowspiracy und jedes Wutang-Album.

Wenn du dir auf zehn Quadratmetern dein eigenes kleines Paradies einrichten könntest, wie sähe es aus? Ein riesiges Bett, drei Kleiderständer und den Rest voller Kakteen. Keine Vorhänge, kein Schreibtisch und bloß keine Deko – außer Duftkerzen.

Wie wäre ein Mensch, der das Gegenteil von dir ist? Chaotisch, laut und er würde Risikosportarten lieben – wahrscheinlich wären wir die besten Freunde oder verliebt.

Welches Kunstwerk würdest du gerne besitzen? Einen Handabzug von Deanna Templeton aus ihrer Ausstellung “The Swimming Pool”.

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen? Kichererbsen-Linsen-Kokos-Curry-Suppe mit glutenfreiem Vollkornbrot.

Wenn eine Fee dir eine Fähigkeit schenken könnte, welche würdest du wählen? Unerschöpfliche Energie.

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest? Bedingungsloses Grundeinkommen, verhältnismäßige Gehaltsobergrenze, Offenlegungspflicht für die Herkunft und Produktion von Textilien und eine enorme Besteuerung tierischer Produkte.

Was sollte niemand von dir wissen? Dass ich mir heimlich ein Dinner-Date mit Bushido wünsche.

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Was ich an mir am meisten mag.

Das letzte Wort: Wann begreifen wir Frauen endlich, dass wir so viel stärker wären, wenn wir einfach mal zusammenhalten würden.

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 03. Oktober 2017 | Tags: , , , , , Keine Kommentare

Die Mische macht’s

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Die Health Food Köchin Liora Bels ist überzeugte Verfechterin davon, dass eine bewusste Lebensweise und eine gesunde Küche die Zufriedenheit mit uns selbst maßgeblich beeinflussen. Einfache, gesunde, und vor allem natürliche Alltagsrezepte aus verschiedenen kulinarischen Traditionen hat die Autorin in The Mix – Die Sinnlichkeit der natürlichen Küche zusammengestellt. Zum Beispiel „Hummus – mal anders“ – nämlich mit Erbsen und Pistazien statt Kichererbsen. Einerseits ist es einfach zu machen: Gefiltertes Wasser mit Zitronensaft, angedünsteten Erbsen, Tahin, Olivenöl, Knoblauch (wenn man will), Salz und Koriander im Blender cremig mixen – fertig. Anderseits sieht die knallige grüne Farbe einfach fantastisch aus! Dass gesund nichts mit asketisch zu tun hat, beweisen Lioras Süßigkeiten-Rezepte. Der Stadt New York widmet sie den „Raw Cheesecake“ mit verschiedenen Nüssen und Mandeln als energiereicher Sattmacher sowie Mandelmilch, Ahornsirup, Vanilleschoten und Kokosöl als schmackhafte Alternative zum Frischkäse. Spätestens die wunderschönen Food-Bilder lassen einen das Wasser im Mund zusammenlaufen. Wir verlosen ein druckfrisches Exemplar von The Mix an die kulinarisch besonders Aufgeschlossenen unter euch. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚GUTER HUNGER‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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THE MIX – Die Sinnlichkeit der natürlichen Küche | 29,90 € | erschienen bei teNeues | Amazon | liorabels.com

Kategorien: Produkte | Autor: | Datum: 18. Januar 2017 | Tags: , , , , , , , Keine Kommentare

Siems Luckwaldt

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Das 2 Minuten-Interview

Business Punk? Siems Luckwaldt. Capital? Siems Luckwaldt. L’Officiel Hommes? Siems Luckwaldt. Flair? Ok, wir wissen worauf das hinausläuft. Der Mann mit dem Namen, der selbst klingt wie der Held einer Großstadtkolumne, schreibt als Journalist im Bereich Mode, Lifestyle, Interviews und Dossiers für die vorgenannten Blätter und noch viele mehr. Außerdem produziert er redaktionellen Web-Content für illustre Kunden aus dem Premium-Mode- und Lifestyle-Bereich. Zurecht stolz wie Bolle ist der Hamburger auf sein ganz eigenes und mit seinem wunderbaren Team in Eigenregie auf die Beine gestellten Enough Magazin. Wer mag, kann sich das aktuelle Heft mit den Codewort ‚muxmäuschenwild‘ hier zum halben Preis herunterladen. Momentan wird fleißig an der dritten Ausgabe gefeilt. Nach den Schwerpunkten „Change“ und „Love“ geht es diesmal um sämtliche Facetten des Wortes „Green“. Finden wir sehr gut und nahmen das freudige Ereignis zum Anlass für eine kurze Fragerunde zu den Themen Wurst, Weltveränderung und Cher. Circa in dieser Reihenfolge und verdammt inspirierend. Quasi.

Name: Siems Luckwaldt
Alter: 38
Wohnort: Hamburg
Beruf: Journalist, Kolumnist, Verleger
Schuhgröße: 43
Lieblingswort: quasi… Alternativ: „Das sieht aus wie ein Pfund Wurst.“
Kontakt:www.siemsluckwaldt.com

Wovon kannst du nicht genug bekommen?
Neuem.

Was ist guter Stil?
Viel mehr als Mode.

Der beste Artikel, den du je geschrieben hast?
Der kommt hoffe ich noch, sonst wäre ja quasi game over. Ich fand mein Porträt von Charlize Theron (erschienen in Flair, Heft 10/2015) ganz gelungen. Ansonsten oft die Artikel, die wenig Beachtung fanden.

Was würdest du sofort ändern, wenn du die Macht dazu hättest?
Macht abschaffen.

Welche verbotene Sache sollte jeder einmal getan haben?
Von wem verboten? Gesetz, Moral, Chef, Mutti? Was niemandem anderen schadet (im besten Fall auch einem selbst nicht), bräuchte eigentlich auch nicht untersagt werden, oder?

Das größte Problem deiner Generation?
Darüber musste ich neulich nachdenken. Ich glaube, unser größtes Problem ist zugleich – so empfinde ich es – ein Segen: Wir sind nahezu komplett analog aufgewachsen, worüber ich dankbar bin, und doch „jung“ genug, um das Internet nicht bloß zu verstehen, sondern ein wenig mitgestalten zu helfen. „Eine Art Generation In-Between“. Noch intensiver nachdenken zu können, als in 140 Zeichen, und eine längere Konzentrationsspanne zu haben als von einem Pokémon-Hotspot zum nächsten, das ist in meinen Augen eindeutig unsere Stärke!

Die spannendste Persönlichkeit, der du je begegnet bist?
Die spannendsten waren oft die, die kaum jemand kennt, die nicht prominent im allgemeinen Sinne waren. Ein paar Favoriten: Diane von Fürstenberg, Marianne Williamson und Lisa Kristine (beide für Enough), Florian Langenscheidt (für L’Officiel Hommes) und Candace Bushnell (für Flair).

Twitter, Youtube-Channel, Soziale Netzwerke – warum brauchen wir in Zukunft überhaupt noch klassische Publikationen?
Da würde ich zurückfragen: Warum gibt es in den angesprochenen Kanälen – von vielen Ausnahmen abgesehen, klar – so viel Quatsch und so homöopathische Dosen von den eben angesprochenen Inhalten, die world-changing sind? Die Trennung zwischen klassisch und – ja was eigentlich, „modern“? – ist wirklich schon fünf bis zehn Jahre überflüssig. Ich mag Storys, die bewegen, verstören, mitreißen, leise treten, eine wichtige Botschaft haben, mir vom Leben eines Mitmenschen erzählen, von dem ich sonst nichts mitkriegen würde. Wie das zu mir kommt ist doch wirklich egal, vor allem anno 2016.

Können Worte die Welt verändern?
Unbedingt, sonst hätten wir unser Magazin Enough auch nicht mit dem Untertitel „Lesen ist Veränderung“ versehen. Denn ohne Worte, die uns nachdenklich machen, Vorurteile widerlegen und Engpässe im eigenen Horizont erweitern, und emotional packen, aufwühlen, umhauen, bewegt sich kein Geist. Und der steuert nunmal die noch wichtigeren Taten. It all starts on a page. Und wenn’s eine Seite auf dem Kindle ist.

Welche Persönlichkeit (tot oder lebendig) würdest du gerne einmal interviewen?
Jeder der mich kennt, weiß: Cher. Aus mehr Gründen als „Believe“. Und dann vielleicht noch Jane Goodall, die mir verraten könnte, ob wir wirklich die „besseren“ Menschenaffen sind. Schließlich noch Stephen King, der mich in seinen schaurig-genialen Kopf mitnehmen müsste.

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen?
Wenn ihr mit Voranmeldung kommt, vermutlich vietnamesische Summerrolls und ein Süßkartoffelcurry. Wenn ihr spontan reinschneit, würde ich à la „Kochduell“ mit unserem Kühlschrankinhalt improvisieren.

Wovor hast du Angst?
I am afraid of fear itself, but try not to…

Wann hast du zuletzt etwas Neues ausprobiert und was war das?
Das geht in unserem Beruf ganz leicht. Ich kann mich beispielsweise noch an einen Kurs in „Hot Iron“ erinnern, den ich für eine Story besuchte. Mitte der 90er war das. Ich wäre unter der schweren Stange fast kollabiert. Auch eine Premiere war unser Sabbatical 2014, in dem wir rund sechs Monate und 23.000 Kilometer durch die USA gefahren sind. Zelt im Gepäck und genügend Speicherchips für 14.000 Bilder. Die bis heute auf ihre Sortierung warten :/

Was sollte niemand von dir wissen?
Standard wäre jetzt: Das erzähle ich nicht, sonst wäre es ja nicht mehr geheim. Ich muss aber sagen, dass ich mich selbst und mein Leben jedes Jahr weniger zensieren mag. I am what I am. Take it or leave it. Namasté.

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?
Habe ich schon von unserem großartigen, mit ganzer Leidenschaft produzierten Magazin Enough erzählt? Ja? Okay. Wart ihr denn schon auf www.enough-magazin.de oder in eurem liebsten App Store und habt einmal reingeschaut? Siehste, gut, dass ich es noch mal erwähne. Von wegen kurze Aufmerksamkeitsspanne der Millenials und so. Auf geht’s!

Das letzte Wort:
Drei: Love and light.

Photo: Oliver Nimz Visuals

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 21. September 2016 | Tags: , , , , , Keine Kommentare

Der schöne Hendrik

Der schöne Hendrik

Dürfen wir vorstellen: das ist Hendrik. Hendrik ist ein Rucksack. Hendrik ist eine Tasche. Hendrik ist aus 16oz Canvas und hat eine ziemlich große Klappe, die sich bei Bedarf kleinlaut zusammenrollen lässt. Vor allem aber sieht Hendrik einfach sowas von cool aus, dass wir uns sofort einen bestellen mussten, als wir ihn auf selekkt.com entdeckt haben. Erdacht und gefertigt wird Hendrik in Berlin von Ucon Acrobatics, die seit 2001 unweit des Boxhagener Platzes in Friedrichshain großartig designte, hochwertige Lifestyleprodukte fertigen. Und weil die Acrobaten coole Hunde sind, dürfen wir ein Exemplar des weltbesten Rucksacks in der Farbvariante schwarz/sand an euch verlosen. Schreibt schnell eine Mail mit dem Betreff ‚IS IT A BACK? IS IT A BACKPACK? NO, IT’S A HENDRIK!‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de und mit etwas Glück geht ihr demnächst nur noch mit Tasche aus dem Haus. Drama, Baby!

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Ucon Acrobatics – Hendrik Bag| 39,99 € | ucon-acrobatics.com/shop

 

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Kategorien: Produkte | Autor: | Datum: 04. Juni 2014 | Tags: , , Keine Kommentare