Benne

Das 2-Minuten Interview

„Ich halt meine Hand über die Schwelle, an der sich deine und meine Welt treffen. Und vielleicht kann ich dich berühren“. Benne macht nicht nur Musik, er verwandelt Poesie in Lieder – lebensweise jung, verträumt und klar. Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass seine Antworten auf unsere Fragen beinahe selbst klingen wie Songtitel. Hörprobe gefällig? „Denen, die nicht glauben, dass sie eins verdient haben.“, „Entspannte Version von mir selbst“, „Spargel im Kühlschrank“, „Mittelalter it is!“, „Hundert Pferde“ und „Die guten Filme im Kino sind für dieses Jahr aufgebraucht“. Na, zu viel versprochen? Wir wünschen viel Spaß beim Fragen zuordnen in der 2 Minuten Jukebox. Achso, hatten wir erwähnt, das Benne gerade an seinem dritten Album arbeitet, quasi offiziell zur MMW Family gehört und heute auf unserem B’DAY FESTIVAL auf dem Dach spielt? Jetzt aber! #juhu!

Name: Benne
Alter: 27
Wohnort: Berlin
Beruf: Musiker
Schuhgröße: 42
Lieblingswort: Fischverkäuferin
Kontakt: facebook.com/benne.musik

Du liest ein Buch und stellst fest, dass es ein Roman über dein Leben ist. Liest du weiter? Es würde mich alle Überwindung der Welt kosten – aber nein, ich lese nicht weiter, das mag ich nicht wissen. Danach wäre ja alles total öde.
 
Dein Song für die Ewigkeit: Streets of Philadelphia

Welcher Moment hat alles verändert? Ein sehr wichtiges Erlebnis war ein Spanienaustausch mit 15. Das hat mir zum ersten Mal gezeigt, dass es mehr zu entdecken gibt, als mein kleines Dorf und Familienurlaub am Strand – sowohl da draußen, als auch in mir. Es hat für mich einiges ins Rollen gebracht und war auch der Zeitpunkt, an dem ich angefangen habe, die ersten eigenen Lieder zu schreiben.

Wem würdest du gerne ein Denkmal setzen? Denen, die nicht glauben, dass sie eins verdient haben. Und meine Eltern bekommen ein ganz Großes!

Was würdest du tun, wenn du nicht scheitern könntest? Musik. Wahrscheinlich würde ich auch Filme machen. Und ich würde ins Weltall rausfliegen und schauen ob das stimmt mit diesem unendlichen Universum.

Welches Problem würdest du gerne lösen? Dass mein Schlüssel immer genau dort liegt, wo ich zuletzt nach ihm suche.

Wie alt wärst du, wenn du dein Alter nicht wüsstest? In letzter Zeit werden die ersten grauen Haare zu den ersten vielen grauen Haaren (ehrlich!), da gehe ich schon auf die 40 zu und komme mir allgemein sowieso oft etwas älter vor als ich bin. In anderen Momenten fühle ich mich dann wiederum wie ein kleiner Junge. Ich glaube also die 27 passen ganz gut.

Wann in deinem Leben hast du dich am lebendigsten gefühlt?
Das war wahrscheinlich kurz nach dem Abi, als ich meinen Rucksack gepackt habe und nach Südamerika bin. Das war für mich ein großer Schritt und gleichzeitig ein riesiges Freiheitsgefühl, das ich so bisher noch nicht kannte.

Wer bist du, wenn du mit dir allein bist?
Ich glaube meistens eine sehr entspannte Version von mir selbst. Mir kann allein aber auch schnell die Decke auf den Kopf fallen.

In welcher Epoche hättest du gern gelebt?
Ich war als Kind riesiger Mittelalter-Fan und meine Eltern mussten mit mir zu irgendwelchen Rittermärkten rennen. Mittelalter it is!

Würdest du lieber gegen eine Ente kämpfen, die so groß ist, wie ein Pferd oder gegen hundert Pferde, die so klein sind, wie Enten? Ganz klar: hundert Pferde! Vor Enten, Schwänen und allem was einen Schnabel hat und anfängt auf mich zu zu rennen hab ich sehr großen Respekt – selbst in Orginalgröße.

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen? Ich habe gerade noch eine Menge grünen Spargel im Kühlschrank. Hm?

Wovor hast du Angst? Dass dann doch wieder alles anders kommt, als man es sich ausgemalt hat. Und dass die guten Filme im Kino für dieses Jahr schon aufgebraucht sind.

Wann hast du zuletzt etwas Neues ausprobiert und was war das? Yoga, vor 2-3 Monaten. War gut, mache ich jetzt öfter.

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest? Mir ist oft danach mich selbst und alle die hier sonst auf dem Planeten leben verständnisvoller, einfühlsamer und mitfühlender zu machen, ich glaube das könnten wir die nächsten Jahre gut gebrauchen.

Was sollte niemand von dir wissen? Dass ich bei meiner Führerscheinprüfung über rot gefahren bin und danach im Rückwärtsgang wieder zurück vor die Ampel. Und dass ich trotzdem bestanden habe!

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?
Eine auf die ich Tourbus-Spiele-Gegen-Langeweile-Tipps geben kann, das ist nämlich mein Spezialgebiet ;)

Das letzte Wort:
Sommer!!!

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Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 27. Juni 2017 | Tags: , , Keine Kommentare

Oliver Koletzki

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Das 2 Minuten-Interview

Oliver Koletzki muss man nicht mehr vorstellen. Als DJ und Musiker prägte der gebürtige Braunschweiger (Aufstieg, Alter!) und Ex-C64 Beatbastler den Sound Berlins der letzten Dekade mit. Am Freitag erscheint sein großartiges sechstes Studioalbum „The Arc of Tension“ auf seinem eigenen Label Stil vor Talent, mit dem er auch Acts wie Dapayk & Padberg, Sascha Braemer, H.O.S.H., David August oder HVOB nach vorne bringt. Erwachsen klingt es, ruhiger, weiter. Musik mit Substanz. Grund genug einmal genauer nachzufragen. Wir haben uns auf ein zackiges 2-Minuten-Interview bei Fischstäbchen mit Kartoffelbrei und Meditationsmusik verabredet. Morgens steigt übrigens der Album Release im nigelnagelneuen Säälchen auf dem Holzmarkt. Wir verlosen 1×2 Tickets an die besonders Gespannten unter euch. Schreibt eine mail mit dem Betreff ‚MÜCKENSCHWARM‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.

Name: Oliver Koletzki
Alter: 42
Wohnort: Berlin
Beruf: Musiker
Schuhgröße: 46
Lieblingsvenue: Kater Blau
Kontakt: sandy@stilvortalent.de (Pressekontakt)

Keiner tanzt, was nun?
Vodka für alle aufs Haus.

Die berühmte Insel, ein iPod, drei Songs. Welche?
Meditationsmusik
Drei Fragezeichen Hörspiel
Irgendwas von Chilly Gonzalez

Fährst du mit den Öffis?
Gar nicht. Nur wenn ich unbedingt muss.

Im Zweifel lieber stumm oder taub?
Stumm.

Ein Konzert, das du nie vergisst:
Daft Punk 1997 in Hannover

Wo gehst du privat feiern?
Kater Blau oder Sisyphos

Verrate uns einen magischen Ort!
Alles auf der einstündigen Autofahrt von Wanaka nach Haast in Neuseeland.

Wem würdest du gerne ein Denkmal setzen?
Meinem Opa, der mir Schach spielen beigebracht hat.

Welche Superheldenkraft hättest du gerne?
Mich unsichtbar machen zu können.

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen?
Fischstäbchen mit Kartoffelbrei

Wovor hast du Angst?
Davor, dass noch schwierigere Fragen kommen. (Keine Sorge ;) Anm. d. Red.)

Wann hast du zuletzt etwas Neues ausprobiert und was war das?
Baileys zusammen mit Pfeffi hab ich letzte Woche probiert. Klingt schlimm, schmeckt gar nicht so schlecht.

Was würdest du ändern wenn du die Macht dazu hättest?
Ich würde Marihuana legalisieren.

Was sollte niemand von dir wissen?
Dass ich Simon von Andhim den Bauch rasiert habe.

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?
Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?

Das letzte Wort:
Ich bestell mir jetzt Sashimi. :)

Danke, Leipzig!

MMW_Benne_FotoCreditTimWaschk

Offene Fenster in holzvertäfelten Wänden lassen die Staubflocken in den Sonnenstrahlen tanzen. Dazwischen stapeln sich die Bücher bis unter die Decke, der Boden ist belegt von einem riesengroßen Kelim, der Kamin glüht vor. Das ist kein englischer Gentlemen’s Club, sondern der atmosphärische Raum in den Leipziger Off The Road-Studios, in denen BENNE seine Live-EP „Leipzig Sessions“ aufnahm. Ein Glückstreffer in einem Hinterhof in Sachsen. Der Musiker mit der sanften, rauen Stimme, dem folkigen Ton und der alten Seele hatte bereits sein zweites Album im Kasten, als er mit der Idee, einige Songs in abgespeckter Live-Version aufzunehmen in diesen großartigen Raum trat. Diese Atmosphäre trägt er nun durch die Republik, diese Magie bringt er auch in Berlin auf die Bühne. Mal ruhig, in sich gekehrt und mit geschlossenen Augen, mal kraftvoll und mit überzeugender Energie erzählt BENNE von Momentaufnahmen des Lebens, den kleinen Dingen mit der großen Wirkung, von Beobachtungen des Alltags fernab von Menschen, Leben, Tanzen, Welt. Er nimmt uns sofort mit in sein Universum, beseelt uns, und wenn er singt, dass „alle Sorgen mit dem Sonnenaufgang verschwunden“ sind, will man nur sagen: Nein, Benne, sie sind es schon jetzt. Am Sonntag spielt er für uns und alle ein Konzert in Berlin. Wir verlosen 2×2 Plätze auf der Gästeliste an die besonders Sorglosen unter euch. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚FÜHL MAL!‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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BENNE – „Berühren“-Tour | So., 07.05.17, 20 Uhr | Prachtwerk, Ganghoferstraße 2, 12043 Berlin | Webseite | Facebook | Tickets | Foto Credit: Tim Waschk

Kategorien: Erlebnisse | Autor: | Datum: 02. Mai 2017 | Tags: , , , , Keine Kommentare

Christian Friedel

Das 2 Minuten-Interview

Christian Friedel ist sozusagen Schauspieler. Er steht regelmäßig vor der Kamera, u. a. in Michael Hanekes Spielfilm „Das weiße Band“, der 2009 in Cannes die Goldene Palme gewann und für den Oscar nominiert war. Zuletzt spielte er Heinrich von Kleist in Jessica Hausners Film „Amour Fou“ und die Titelrolle in Oliver Hirschbiegels Kinofilm „Elser“. Christian Friedel ist sozusagen aber auch Musiker. 2011 gründete er die Band ‚Woods of Birnam‘, die gerade ihr frisch eingespieltes neues Studioalbum ‚Searching For William‘ veröffentlicht hat. Hier kaufen! Es gibt sozusagen so einiges zu besprechen, also schon rein thematisch, persönlich umso mehr. Was das sozusagen mit E.T., Frodo und Meryl Streep zu tun hat, könnt ihr im Folgenden nachlesen. Ach ja und warum wir so auffallend oft sozusagen sagen, auch.

Name: Christian Friedel
Alter: 37
Wohnort: Dresden
Beruf: Schauspieler und Musiker
Schuhgröße: 44/45
Kontakt: www.woodsofbirnam.com oder www.christianfriedel.de

 

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest? Ich würde mehr in Kultur und Bildung investieren, denn das ist die Grundlage auch die richtigen Politiker zu wählen.

Welches Buch, welches Album, welchen Film sollte jeder gelesen, gehört und gesehen haben? Neben den beiden Alben von Woods of Birnam auf jeden Fall Radioheads „In Rainbows“ oder Björks „Homogenic“. Einer meiner Lieblingsfilme ist „Matrix“.

Welche Rolle hast du in der Welt? Der melancholische Träumer

Wen bewunderst du und warum? Meryl Streep – wegen ihrer unglaublichen Wandlungsfähigkeit, ihrem Talent und ihrer politischen und menschlichen Haltung

Welcher Filmcharakter ist dir am ähnlichsten? Frodo aus „Herr der Ringe“

Im Zweifel lieber stumm oder blind? Beides wäre schrecklich!

Bei welchem Film musst du immer weinen? E.T.

Ein Wort, das du viel zu oft benutzt? Sozusagen

Worauf bist du stolz? Auf meine Familie.

Deine früheste Kindheitserinnerung? Mit einem Spielzeugauto durch die Wohnung spielend.

Mit welcher berühmten Persönlichkeit (tot oder lebendig) würdest du gern einmal auf der Bühne stehen (Theater oder Musik)? Björk und Radiohead und natürlich Meryl Streep

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen? Ein leckeres Curry.

Wovor hast du Angst? Vor dem Tod und das Nichts.

Wann hast du zuletzt etwas Neues ausprobiert und was war das? Ich probiere meistens neue Rezepte aus und versuche mehr zu kochen.

Was sollte niemand von Dir wissen? Oh da gibt es so einiges. ;-)

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Wo gibt es das neue Album von Woods of Birnam zu kaufen? (haben wir doch oben schon geschrieben, hier! Anm. d. Red.)

Das letzte Wort: Träume können wahr werden, man muss nur optimistisch sein und daran glauben.

Foto Credit: Joachim Gern

MMW_ChristianFriedel

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 24. Januar 2017 | Tags: , , , , , , Keine Kommentare

Sway Clarke

Autosave-File vom d-lab2/3 der AgfaPhoto GmbH

Das 2 Minuten-Interview

Sway Clarke hat kubanisch-jamaikanische Roots, kommt eigentlich aus Toronto, wohnt aber in Berlin. Das ist gut. Denn so kommen wir viel öfter haut- und ohrennah in den Genuss seiner großartigen Stimme, die laut der einschlägigen Fachpresse irgendwo zwischen Lorde und Frank Ocean anzusiedeln ist. Wie geht das? Für die New York Times ist er jedenfalls das „next big thing“ und das obwohl gerade erst seine erste offizielle EP ‚Bad Love‘ erschienen ist. Gut, das wollten wir dann doch mal genauer wissen und luden zum Verhör. Dabei kam dann auch von Farbenblindheit bis Flitzekacke auf dem stillen Schreibe-Örtchen so ziemlich alles auf den Tisch. Nur ob Sway Clarke tatsächlich sein richtiger Name ist, haben wir vergessen zu fragen. Klingt nach Swag, hat Swag. Cooler Typ! PS.: Ja. das ist wirklich seine Telefonnummer da unten. Give him a call!

Name: Sway Clarke
Alter: 29
Wohnort: Berlin
Beruf: Musiker / Trump Hater
Schuhgröße: 9.5 (US)
Lieblingsessen: Ackee & Saltfish
Kontakt: +491727350807

Toronto oder Berlin? Ziemlich schwer sich da zu entscheiden, aber wenn ich wirklich wählen müsste, dann muss ich mich für “The 6” entscheiden! Sorry Berlin.

Hast du musikalische Vorbilder? Leider nicht und ich bedauere das ein bisschen. Manchmal dauert es viel, viel zu lange, Akkorde zu meinen Melodien zu finden :(

Abends lange wach oder morgens früh auf? Beides… ”I Don’t SLEEP Much“

Wie schreibst du Musik? Ich schreibe meistens auf dem Klo oder im Badezimmer. Für mich ist das „Stille Örtchen“ der heiligste Ort der Welt.

Die berühmte Insel, ein iPod, drei Songs. Welche?
Stevie Wonder “As”
Radiohead “Climbing Up The Walls”
Kanye West “Flashing Lights“

Was ist typisch für dich? Müsli. Ich mache zuhause mein eigenes Müsli und esse es fast jeden Tag. Auf Tour auch. Immer.

Was kannst du gar nicht? Eier essen und kiffen. Geht überhaupt nicht!

Welches Ereignis in deinem Leben hat dich bisher am meisten geprägt? Als mein Vater unsere Familie verließ, das war schon ein einschneidender Moment in meinen Leben.

Dein Lieblingswort auf Deutsch? Flitzekacke. Es war das erste Wort im Goethe Institut, das ich gelernt habe. Und es rollt ziemlich lustig auf der Zunge.

Welche Superheldenkraft hättest du gern? Die, anderer Leute Gedanken lesen zu können. Aber nur, wenn ich auch entscheiden könnte, wann ich diese Superkraft wieder ausschalte :)

Mit welchem Künstler möchtest du unbedingt einmal zusammen arbeiten?
Stevie Wonder

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen? Vielleicht indisches Essen. Da stehe ich richtig drauf und habe viele verschiedene Currys zu Hause. Oder wenn wir frühstücken würden, dann gäbe es natürlich Müsli für euch!

Wovor hast du Angst? Eier und Kiffen

Wann hast du zuletzt etwas zum ersten Mal getan und was war das? Meine private Mobilnummer in einem Interview angegeben. Wann das war? Technisch genommen in dem Moment, wenn ihr Burschen dieses Interview veröffentlicht! :)

Was sollte niemand von dir wissen? Dass ich Nägel kaue.

Das letzte Wort: Disney Ruined My Life!

Photo: Steven Glashier

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 03. August 2016 | Tags: , , , Keine Kommentare

Brando

MMW_Brando

Das 2 Minuten-Interview

Brando heißt eigentlich Marlon, Nachtigall ick hör dir trapsen. Na gut, groß gewachsen, dunkelhaarig, gutaussehend,… gekauft! Was viel wichtiger ist, der Junge kann singen. Über Dinge, mit Worten, Witz und Grips. Geboren in Berlin, aufgewachsen am Bodensee, zurück in der Heimat, am Boxi und drumherum. Dort enstand auch sein erstes Album „Nur der Anfang“, das wir fortan hoch und runter hören, weil es voll ist von Text und Poetry, weil es denken lässt, hoffen und fühlen im Jetzt. Das wollen wir genauer wissen und fragen nach. Bring it on! In diesem Sinne:“Karaokechor im Mauerpark, Vergnügungskomitee / Du bist Ost und West, Drum’n’Base und Ingwertee / Du bist der Hertha-Kahn, der Fernsehturm dein Flaggenmast / Hattest schon die Welt zu Gast bei dir im Admiralspalast / Bist die Weltstadt der Kultur und Sinfonie von Großstadt / Deine Partitur so legendär wie Mozart.“

Name: Brando
Alter: 30
Wohnort: Berlin
Beruf: Musiker
Schuhgröße: groß
Lieblingstextteile: „Je üppiger die Pläne blühen, um so verzwickter wird die Tat.“ Erich Kästner
Kontakt: brando.audio | Youtube

Wie klingt Berlin? Immer anders.
 
Wenn dein Album „Nur der Anfang ist“, was kommt als nächstes? lorem ipsum dolor sit amet

Eine Entscheidung, die du nie bereuen wirst: Dieses Album gemacht zu haben. Trotz vieler Schwierigkeiten, den damit verbundenen Umwegen und einer langen Zeit, die es dann alles am Ende gedauert hat – der ganz Stress hat sich gelohnt.

Wer oder was inspiriert dich? In meiner Musik geht es sehr oft um Geschichten und um die Beschreibung von  Bilderwelten in denen sich alles abspielt.
Viel Inspiration kommt daher aus Filmen, die eine faszinierende Story mit starken Bildern vereinen. Von Independent und Underground bis in den Mainstream – von ‚Jess Franco‘ bis ‚Tony Scott‘ oder ‚Christopher Nolan‘ – von ‚city of god‘ und ’she killed in ecstasy‘ bis ‚Star Wars‘ oder ‚Blade Runner‘.

Was singst du unter der Dusche? Egal wie genau ich jeden Tag hinhöre – es ist dort immer so laut, dass ich es nie verstehen kann. Ehrlich.

Insel, iPod, nur drei Songs drauf. Welche?Wenn ich irgendwann auf einer Insel landen sollte – ist sowieso alles egal. So oder so. Daher: „Billie Holiday – Warpaint“; „Sugar Man – Rodriguez“; „Crimson – Morcheeba“ oder „Maggot brain – Funkadelic“.

Welche Eigenschaften schätzt du an einem Menschen? Aufrichtigkeit & Loyalität.

Wovon hast du letzte Nacht geträumt?Dass Russell Westbrook und die Oklahoma City Thunder NBA-Champions werden. Das träume ich aber jede Nacht.

Was wolltest du als Kind werden? Etwas was mir Spaß macht und was ich gut kann.

Mit welcher berühmten Persönlichkeit würdest du gerne mal einen trinken gehen? Marlon Brando oder Cara Delevigne.

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen? Spaghetti nach „Mitten im Leben“ Rezeptur. Wann wollt ihr vorbeikommen? Sag schnell.

Wovor hast du Angst? Vor Vorurteilen.

Wann hast du zuletzt etwas Neues ausprobiert und was war das? Neulich habe ich ein Album gemacht.

Was sollte niemand von Dir wissen? Wenn es um Musik und Filme geht – kann ich ein ekelhafter Nerd sein.

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Welche Fragen? Warum gibt es kein Synonym für Synonym? Wie schwer ist ein Haus? Kann Gargamel die Schlümpfe wirklich zu Gold machen?

Das letzte Wort: Cordon Sport.

Photo: Caspar Hees

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 18. Mai 2016 | Tags: , , Keine Kommentare

André Hamann

 

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André Hamann

Das 2 Minuten-Interview

André Hamann ist einer von diesen Typen auf die man einfach neidisch sein muss, es aber nicht kann, weil er nicht nur absolut unverschämt gut aussieht, vielseitig begabt und ungeheuer erfolgreich ist, sondern dabei auch noch total nett, höflich und bescheiden bleibt. Entdeckt wurde er während seiner Trainee-Zeit bei H&M, machte als Model Karriere, lebte in Athen und Kapstadt. Heute hat der liebe Andre 1 Million Instagram Follower (in Worten: eine Million(!)), sein Modelabel „Haze & Glory“ eröffnete den ersten Pop Up Store im Bikini Berlin und gerade launchte sein Fitnessprogramm „Absolut André“ in New York. Ja wenn’s weiter nichts ist… Doch, letzten Donnerstag war er bei Germany´s Next Top Model zu sehen, stellte sein Label vor und suchte unter den Nachwuchsgesichtern nach den Passenden für seine Show. Das klingt alles zu perfekt, Grund genug einmal investigativ und mit aller Härte nachzubohren. Hand aufs Herz, wo ist der Haken?

 

Name: André Hamann
Alter: 28
Wohnort: Berlin
Beruf: Entrepreneur
Schuhgröße: 43
Lieblingslabel: Haze & Glory
Kontakt: absoluteandre.com

Muss sein: Bist du Single?
Leider schon seit sechs Jahren. Ich warte noch auf sie. 

Was tust du morgens nach dem Aufstehen als allererstes?
Ich mache Musik an, check meine Emails, trinke genüsslich mein Wasser mit Zitrone.

 

Ist es nicht total anstrengend immer auf seine Fitness achten zu müssen?
Nein, ganz im Gegenteil. Einfach bereit sein ein paar Gewohnheiten zu ändern und das richtige Essen und die richtig effizienten Workouts machen.

 

Model, Designer, Fitnessguru, Musiker… kannst du dich bitte mal entscheiden?
Ich hab mich doch genau dafür entschieden. Das gute ist, dass sich die Dinge befruchten und Inspiration geben… und mir wird nie langweilig.

 

Wie hält man fast 1 Million Instagram Follower bei Laune?
Mit einer positiven Lebenseinstellung, die ich durch meine Fotos und Messages den Leuten gerne weitergebe.

 

Wer wird Germanys Next Top Model 2016?Da hab ich ja keinen Einfluss drauf. ;) Aber ich habe meine Favoritin.

 

Verrate uns einen magischen Ort, egal wo auf der Welt!
Ich bin die letzten sechs Jahre sehr viel gereist und durfte wunderschöne Orte sehen. Der schönste davon ist für mich Kapstadt, weil es dort neben dem schönen Wetter und dem Meer unheimlich viel gibt, das eine Magie auf mich auswirkt.

Worauf bist du stolz?

Auf meine Familie, meine Freunde und das, was ich bisher aus eigener Kraft erreicht habe.

 

Bei welchem Song musst du weinen?
Wenn, dann weine ich vor Freude. Zum Beispiel bei „Against the grain“ von City & Colour.

 

Was kannst du gar nicht?
Ich bin nie wirklich sauer auf jemanden.

 

Welche Superheldenkraft hättest du gern?
Ich hab mich immer als Spiderman gesehen, da er außergewöhnlich ist und außerdem noch Gutes tut.

 

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen?
Eines von meinen superleckeren 100 Rezepten aus „AbsoluteAndre“.

 

Wovor hast du Angst?
Vor dem Tod.

 

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest?
Keine Kriege, kein Hunger, kein Neid!

 

Was sollte niemand von dir wissen?
Das ich mich an manchen Tagen echt einsam fühle.

 

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?
Was tust du genau um fit zu bleiben?

 

Das letzte Wort: Abfahrt!

 

Photo: Martin Becker

 

 

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 24. Februar 2016 | Tags: , , , , , Keine Kommentare

berge

berge

Das 2 Minuten-Interview

berge versetzen uns mit ihrer Musik immer wieder entweder in Hochstimmung oder rühren uns ungeniert zu 10.000 Tränen. Ihr gleichnamiger zartstarker Appell im Namen gequälter und geschwächter Tiere war zurecht ein wahrer Hit im vergangenen Jahr. Als wir das dynamische Duo Marianne und Rocco zum ersten Mal live auf unserem muxmäuschenwild Minisommerfestival zur WM 2014 erlebten, war es um uns geschehen. Bevor sie nun am Wochenende bei ihrem Charity-Konzert Songs aus ihrem Album ‚Vor uns die Sintflut‘ in der Berliner WABE zum Besten geben, haben wir sie noch einmal schnell abgepasst, um mit ihnen über die Herausforderung des indischen Tempeltanzes für Thaicurry-liebende Großstadttiger, echte Konzerte und ewige Songs zu plaudern. berge über Berge und Meer, wir wünschen gute Unterhaltung.

 

Name: Rocco Horn | Marianne Neumann
Alter: 36 | 28
Wohnort: Berlin | Berlin
Beruf: Musiker | Musikerin
Schuhgröße: 47 | 39
Lieblingsnote: 288,33 Hz :) | a
Kontakt: Pflege ich … |marianne@hoertberge.de

mmw-berge
 

 

Wenn du über Nacht die Welt verändern könntest, womit fängst du an?
R: Mit mir!
M: Das ist eine sehr schwierige Frage und ich fühle mich wahrlich nicht kompetent eine sinnvolle Antwort zu geben. Wahrscheinlich würde ich die Welt ein bisschen deglobalisieren und allen ihre Smartphones wegnehmen. Es wäre so spannend zu sehen, was passiert, wenn alle wieder im Hier und Jetzt miteinander kommunizieren müssten.

 

Eine gute Tat, die jeder noch tun kann, bevor das Jahr vorbei ist:
R: Einem Freund oder Familienmitglied sagen, warum er ihn für einen besonders tollen Menschen hält.
M: Weihnachtsgeschenke selber basteln oder in kleinen regionalen Läden kaufen. Und den Eltern sagen, dass man sie lieb hat.

 

Wer oder was inspiriert dich?

R: Michael Jackson, Michael Jordan, Bruce Lee, mein Sohn und du.
M: Authentische Menschen inspirieren mich ungemein.

 

Welches Konzert wirst du nie vergessen?
R: Mein erstes Steve Vai Konzert.
M: Mein erstes Konzert ohne meine Eltern damals mit meiner besten Freundin Rosa bei ECHT in der Columbiahalle. Wir haben uns so cool gefühlt.

 

Dein Song für die Ewigkeit?
R: Fiese Frage, da gibt’s locker ’ne Top 5… hmmm. „Right Now“ von Van Halen, oder „Live Is Wonderful“ von Jason Mraz, oder „Transatlanticism“ von Death Cab for Cutie, oder, oder…
M: Nichts ist für die Ewigkeit, da mache ich bei Songs keine Ausnahme.

 

Du wirst wiedergeboren. Als was?
R: Ich hoffe nicht… zumindest nicht auf einem physischen Planeten.
M: Ich werde hoffentlich nicht mehr allzu oft wiedergeboren, das nervt ja auf Dauer, aber wenn es sein muss bitte als Tiger.

 

Warum lebst du in der richtigen Stadt?
R: Weil mich irgendwie nichts weg zieht.
M: Weil ich hier kreativ und frei sein kann und an jeder Ecke Gleichgesinnte finde.

 

Dein nächster Urlaub: Meer oder Berge?
R: Äh, beides :) Tatsächlich beides!
M: Meer.

 

Wovon hast du letzte Nacht geträumt?
R: Ein Freund von mir hat ein Motorrad gewonnen!
M: Von warmen, fernen Ländern und Urlaub.

 

Was wolltest du als Kind werden?
R: Ich wollte als Kind nichts werden. Ich fand die Gesamtsituation eigentlich ganz cool.
M: Ich weiß nur, dass ich die Vorstellung immer sehr unattraktiv fand, irgendwann mal jeden Tag ein und derselben Arbeit nachgehen zu müssen, insofern hat es mich jetzt schon sehr glücklich getroffen.

 

Was nimmst du dir schon länger vor, schaffst es aber irgendwie nicht?

R: Was ich mir vornehme schaffe ich eigentlich auch immer, jetzt sogar mal Urlaub.
M: Diszipliniert Pläne zu verfolgen und jeden Tag zu meditieren.

 

Mit welcher Band würdest du gerne mal auf Tour gehen?

R: Tolle Frage! Trevor Hall!!! Und berge, so komisch es klingt.
M: Mit Clueso.

 

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen?
R: Wahrscheinlich Thai-Gemüse mit Kokosmilch und Reis.
M: Ich würde wahrscheinlich ein Linsencurry machen.

 

Wovor hast du Angst?
R: Ich verstehe die Frage nicht…
M: Vor Krankheit.

 

Wann hast du zuletzt etwas Neues ausprobiert und was war das?
R: Letzte Nacht, aber das WAS wäre hier glaube ich unangebracht.
M: Ich habe vor 3 Monaten angefangen mit indischem Tempeltanz und gehe jetzt regelmäßig zum Training. Es ist wirklich ziemlich schwer und neu und man muss sich verdammt konzentrieren, aber ich mag das.

 

Was sollte niemand von dir wissen?

R: Ich glaube, das hier ist ne Fangfrage…
M: Dass mir manchmal langweilig ist.

 

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?
R: z.B. was jeder über mich wissen sollte!? ;)
M: Wo man unser aktuelles Album „Vor uns die Sinnflut“ kaufen kann.

 

Das letzte Wort:

R: Überlasse ich Marianne.
M: Tschüss.

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 09. Dezember 2015 | Tags: , , , , , Keine Kommentare

Martin Kohlstedt

Martin Kohlstedt

Das 2 Minuten Interview

 

Es gibt Menschen, die haben so eine Art, diese Aufrichtigkeit und Gelassenheit. Menschen, die man irgendwie immer um sich haben möchte. Martin Kohlstedt ist so jemand. Doch so gelassen und fröhlich wie er tags daher kommt, so direkt, unmittelbar und verletztlich wirkt er des nachts auf der Bühne. Wenn Martin seinem Klavier Töne entlockt, ist es, als befände er sich im Zwiegespräch mit seinem Instrument. Immer intimer werden die ausgetauschten Gedanken, im Laufe der Performance. Das Publikum darf dem intimen Dialog beiwohnen und wird letztlich selbst Teil davon. Nachdem Martin als Teil von Marbert Rocel und Karocel in letzter Zeit vor allem auch elektronisch von sich reden machte, erscheint am Freitag nun der Nachfolger zu seinem 2012er Album „Tag“. Der Titel, na klar: „Nacht“.

 

Name: Martin Kohlstedt
Alter: 26
Wohnort:
Weimar
Beruf:
Musiker
Schugröße:
46,5
Lieblingsinstrument:
Klavier
Kontakt: martinkohlstedt.com

Martin Kohlstedt

 

Was war das schönste, dass du je gehört hast? Mein erster selbst zusammengepuzzleter Moll-Akkord.

 

Was war deine Lieblingsband als du klein warst? Music Instructor

 

Welches Konzert wirst du nie vergessen?
Jose Gonzales in Leipzig, der hats begriffen…

 

Nutella oder Leberwurst zum Frühstück? Nutella? Was ist das?

Hast du ein verborgenes Talent? Wer weiß, es ist ja verborgen.

 

Was ist dir peinlich? Nach einem intim gespielten Stück den Kopf zu heben und zu merken, dass andere Menschen den weiten Weg nach Innen mitgegangen sind und hoffentlich nicht alles gesehen haben.

 

Empfehle drei Bücher?
1) „Solaris“ von Stanislaw Lem
2) „Das große Disney Songbuch“
3) „Die uneendliche Geschichte“ von Michael Ende

 

Sind Zebras weiß mit schwarzen Streifen oder anders herum? Das ist wie mit Tag und Nacht. Der Tag schließt die Nacht mit ein und die Nacht beschreibt nur die „dunkle“ Seite. Also mutmaße ich, die Zebras sind weiß mit schwarzen Streifen.

 

In welchem Film hättest du gern mitgespielt? „Eine wie keine“, aber nur um ihn etwas realistischer zu gestalten.

 


Ein Pinguin und eine Hyäne unterhalten sich, sagt der Pinguin… „Hey Hyäne, wann spielt Martin eigentlich in Berlin oder Hamburg?“ Sagt die Hyäne: „Am 24. November in der Volksbühne Berlin und am 29. in der Astrastube Hamburg.“ Der Pinguin entgegnet: „Echt? in der Astrastube gibt’s doch gar kein Klavier.“ Sagt die Hyäne: „Ach Dummerchen, der Kohlstedt hat auch ne elektronische Ader!“ und schüttelt enttäuscht den Kopf. Der Pinguin versteht und kauft ne Karte. ENDE

 

Mit welcher Persönlichkeit würdest du gern mal in einen freien Tag verbringen? Freier Tag? Wann wo? Da will ich nicht noch jemanden dabeihaben.

 

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen? Ich weiß noch nicht so recht, ob ich wirklich die Tür aufmachen sollte, denn wenn ich wirklich koche, ist es meins….

 

Wann hast du zuletzt etwas Neues ausprobiert und was war das? Ich habe mein Stück ELL einen Halbton höher gespielt letzten Samstag.

 

Was sollte niemand von Dir wissen? Ich esse 6 große Mahlzeiten am Tag…

 

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Nun ja, ich vermisse noch die Frage, ob ich noch nervös bin, wenn ich auf die Bühne gehe.

 

Das letzte Wort:
Nacht!

 

Foto: J. Konrad Schmidt

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 12. November 2014 | Tags: , , , , , , Keine Kommentare

Monolink

 

Monolink

Das 2 Minuten Interview

 

 

Steffen Linck ist Monolink, und sein Leben ist Musik. Als Monolink versucht er die körperliche Erfahrung von elektronischer Tanzmusik mit der emotionalen eines intimen Konzertes zusammenzuführen. Das fuktioniert so gut, dass sich unsere Aylin bei seinem letzten Gig direkt in seinen Sound verliebt hat, und ihr Freund gleich mit. Wollt ihr auch? Könnt ihr auch. Monolink spielt auf Technopartys und Festivals, aber auch in Bars und auf der Straße. Gerade arbeitet er an seinem Debüt-Album, das im Frühjahr kommenden Jahres erscheinen soll. Wir hoffen er ist dabei sehr sehr konzentriert.

 

Name: Steffen Link

Alter: 25

Wohnort: Berlin

Beruf: Musiker

Schuhgröße: 44

Lieblingsplatte: Wilco – Yankee Hotel Foxtrott

Kontakt: www.facebook.com/monolinkmusic

 

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Was tust du morgens nach dem Aufwachen als Allererstes?

Weiterschlafen

 

Wenn du nicht Musiker wärst, dann wahrscheinlich…?

…arbeitslos.

 

In welcher Stimmung machst du die beste Musik?

Konzentriert.

 

Sagst du immer die Wahrheit?

Nein.

 

Für wen würdest du die Hand ins Feuer legen?

Für Niemanden, es sei denn es gäbe einen sehr guten Grund dafür.

 

Welches Stück Musik hättest du gern geschrieben?

Ballad of a thin man von Bob Dylan

 

Welches Kunstwerk würdest du gern besitzen?

Ein später Rothko wäre schön, müsste nur noch schauen wo der hin passt.

 

Wohin gehst du, wenn du entspannen willst?

In den Comeniusgarten nebenan, eine kleine Oase im lärmenden Neukölln.

 


Was war das Verrückteste, dass du je erlebt/getan hast?

Ayahuasca im Amazonasdschungel

 

Hund oder Katze?

Katze

 

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen?

Die beste Ristorante Spinaci die ihr je hattet.

 

Was hat dich zuletzt wirklich bewegt?

Die Geburt meiner Nichte vor ein paar Wochen, ich hatte noch nie ein Neugeborenes auf dem Arm.

 

Welche Superheldenkraft hättest du gern?

Fliegen! Röntgenblick wäre auch schön.

 

Was würdest du tun, wenn du keine Angst hättest?

Ich habe keine Angst.

 

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?

Wie groß ist das Weltall?

 

Das letzte Wort:

Es endet nie.

 

Foto: Jendrik Hillebrecht

 

 

 

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 24. September 2014 | Tags: , , , , , Keine Kommentare

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Das Golden Dinner sucht Musiker für kleine Konzerte

Für das Golden Dinner suchen wir außerdem tolle Musiker, die Lust haben, an einem Abend zwischen dem 1. Oktober und dem 18. Oktober ein halbstündiges Konzert für unsere Gäste zu geben. Bist du Solist oder seid ihr eine ganze Band, ist deine Musikrichtung Klassik oder geht es doch eher in Richtung Indie? Wir sind für alles zu begeistern! Egal ob eigene Stücke oder Covers, das wichtigste ist, du musizierst mit Herz und kannst unsere Gäste in deinen Bann zu ziehen. Bei Interesse melde dich einfach per Email bei kaethe.schaefer@muxmaeuschenwild.de.

Kategorien: Netzwerk | Autor: | Datum: 27. August 2014 | Tags: , , Keine Kommentare

Wer ist David Robert Jones?

Wer ist david robert jones?
 

Okay, David Bowies Berlin-Jahre liegen nun schon fast 40 – in Worten, vierzig – Jahre zurück. Ein Großteil von uns war also noch nicht einmal geboren (räusper) als der schmale Brite mit den unterschiedlichen Pupillen in Begleitung seines Schützlings Iggy Pop durch die Berliner Undergroundbars tingelte. Aber: Bowie und Berlin, das passt irgendwie. Als gäbe es eine tiefe, unausgesprochene Verbindung zwischen der Stadt und dem Menschen, nicht der Figur. “Where are we now?“ fragt der Musiker in seiner im letzten Jahr erschienenen, sehr leisen, sehr ernsten Hymne an diese unsere, längst vergangene Stadt und schaut dabei etwas wehmütig zurück. Jetzt wächst zusammen was zusammen gehört. Ab dem 20. Mai macht die vom Londoner Victoria and Albert Museum kuratierte, umfassende Retrospektive der Pop- und Stilikone Station im Berliner Martin Gropius Bau. Handschriftliche Texte, Originalkostüme, Fotografien, Filme und Musikvideos, Set-Designs sowie Bowies eigene Instrumente, Album-Cover und persönliche Sammlungsstücke, die Ausstellung zeigt 300 ausgewählte Objekte aus dem bisher unveröffentlichten Schatz des David Bowie Archive. Die Frage nach dem Jetzt ist eben auch immer eine Frage danach woher wir kommen. Wer Bowie bisher verpasst hat, sei es aufgrund des eigenen Geburtsjahres oder anderer musikalischer Idole (Ace of Base, Roxette, DJ Bobo), sei diese Ausstellung wärmstens empfohlen. Allen anderen sowieso. Weshalb? Ich verstehe die Frage nicht. Traum und Wirklichkeit? Kunst und Persönlichkeit? Geschlechtliche und sexuelle Identität? David Bowie, alias der Thin white Duke alias Aladdin Sane, alias Ziggy Stardust, alias das Chameleon der Popgeschichte lässt Grenzen verwischen oder schafft sie kurzerhand ganz ab. Seit Jahrzehnten hinterfragt der Meister der Transzendenz künstlerische und gesellschaftliche Gesetzmäßigkeiten radikaler und avangardistischer, als es ein Vollbart in Wurstpelle je könnte und wird dabei selbst immer wieder zum Mischwesen seiner Inszenierung. Es ist David Bowie, deshalb._____

 
David Bowie Ausstellung | 20.05.-10.08. | Martin Gropius Bau, Niederkirchnerstr.7, 10963 Berlin | davidbowie-berlin.de | Foto: Brian Duffy

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Kategorien: Erlebnisse | Autor: | Datum: 14. Mai 2014 | Tags: , , , , , , , Keine Kommentare

Julius Trautvetter

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Julius Trautvetter

Das 2 Minuten Interview

 

Letzte Woche Mittwoch haben wir Julius kennengelernt. Es war in Hamburg, es war beim letzten WEINMOMENT, es war bei einem Live Konzert, es war bei ihm zu Hause. Julius ist Musiker, Texter und Sänger der Band Lidenbrock und Mitbegründer der 106hz Studios in Hamburg, eine Art Musiker-WG / Slash / Tonstudio / Slash / Proberaum. Ach ja, ein cooler Hund ist er auch, der Julius und immer auf der Suche nach interessanten Menschen und Projekten. Vernetzt euch! Das Interview hat er uns übrigens von einem römischen Flughafenrechner geschickt. So viel Zeit muss sein.

 

Name: Julius Trautvetter

 

Alter: 24

 

Wohnort: Hamburg

 

Beruf: Musiker

 

Schuhgröße: 46

 

Lieblingsinstrument: Leider doch Bass, sorry Klavier!

 

Kontakt: julius@106hz.de

Welches Lied hat dein Leben verändert? Es gibt immer wieder Momente, in denen mich Songs sehr stark berühren. Als Kind zum Beispiel „Lorenzo“ von Phil Collins. Da dachte ich das erste Mal, dass es nichts Schöneres gibt, als Musik zu machen.

 

Steht und fällt die Musik mit dem Text? Ein Text ist wichtig, aber nicht zum überleben! Musik funktioniert ohne Text, das zeigen sehr viele Genres. Ein Grossteil der englischsprachigen Musik macht auch klar, dass Text Nebensache ist. Mir persönlich bedeutet der Text in meiner eigenen Musik sehr viel, aber bei anderen Künstlern kann ich mich auch sehr gut vom Sound mitziehen lassen, ohne den Drang zu verspüren, jedes Wort zu verstehen.

 

Wer oder was ist Lidenbrock? Lidenbrock ist meine Band! Drei tolle Typen, denen ich sehr vertraue. Wir machen Musik, leben, arbeiten und feiern zusammen. Die Jungs sind mir sehr wichtig, genau so, wie die Musik, die wir zusammen machen! (www.lidenbrock.de)

 

Welche Platte würdest du auch hören, wenn sie einen Sprung hätte? Auf jeden Fall den Original-USA-Dschungelbuch-Soundtrack! ;) Wobei der Sprung nicht zu einem zweisekündigen Loop führen dürfte. Da steig ich dann aus.

 

Das beste Konzert auf dem du je warst? Schwer zu sagen! Feist kommt definitiv nah ran! Als Kind hatte ich mein erstes großes Konzerterlebnis mit Westernhagen in Hamburg. Das war für mich damals völlig unvorstellbar groß und krass!

 

Im Zweifelsfall: stumm oder taub? Fies! Aber wahrscheinlich stumm. Taubheit wäre klar das größere Übel.

 

Wie wichtig ist dir Erfolg? Gar nicht wichtig. Aber wenn Erfolg dazu führt, dass ich mit meinen Sachen genug Geld verdiene, um mit aller Hingabe weiter mein Ding zu machen, kann das vieles erleichtern! Abgesehen davon, dass es ein schöneres Gefühl ist, wenn man den Eindruck hat, ein paar Leute interessieren sich für deine Musik… :)

 

Welches Lied hast du heimlich geliebt und würdest es nie zugeben? Es gibt sehr wenig, was ich nicht zugeben würde. Wenn ich etwas liebe, dann raus damit ! Und ja, ich liebe auch den Earth Song von Michael Jackson und Candle in the Wind.

 

Welchen Song hättest du gern geschrieben? Diesen Hit von Jupiter Jones! Der ist fett! Ich komme aber gerade nicht darauf, wie er heisst. Ah, doch: „Still“

 

Der beste Ratschlag, den man dir je gegeben hat? Das war mein Klavier-Professor! Ich improvisierte gerade mit ihm über einen Jazz-Standard, als er abbrach, mir fest in die Augen sah und sagte: „Hör endlich auf, mich anzulügen!“

 

Womit kann man dich beeindrucken? Mit Disziplin, da hab ich nämlich manchmal so meine Probleme mit.

 

Welche Eigenschaft schätzt du an einem Menschen? Ehrlichkeit und Güte! Ich finde, es gibt nichts kostbareres als eine Seele, die unverdorben gut ist.

 

Mit welcher Persönlichkeit würdest gern mal einen Kaffee trinken? Picasso! Ich weiß, der ist tot…

 

Was wäre die erste Sache, die du tätest, wenn du unsichtbar wärest? Bei irgendeiner Band, die ich kacke finde, mit auf die Bühne gehen und die ganze Zeit irgendwelche Sachen spielen oder verstellen, bis die sich alle total in die Haare kriegen! Harr harr…

 

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen?

Ich könnte euch Gnocchi mit einer Pesto-Vinaigrette, Salat mit Honig-Apfelessig-Dressing und zerlaufenem Ziegenkäse zubereiten. Das geht immer sehr gut weg! :)

 

Was hat dich zuletzt wirklich bewegt? Tatsächlich eher private Dinge… ihr habt gefragt.

 

Welche Superheldenkraft hättest du gern? Die, bei der alle Sinne viel schärfer und besser funktionieren, man schneller und besser reagiert und krasse Sachen wahrnehmen kann. Hammer!

 

Was würdest du tun, wenn du keine Angst hättest? Die ganzen Dinge, die nur so reizvoll sind, weil man Angst davor hat!

 

Was sollte niemand von dir wissen? Was wollt ihr denn jetzt hören? Dass ich einen viel zu großen Kopf habe, eine Stelle im Bart, die nie ganz zu wächst? Oder lieber so was wie, ich mag keine Katzen oder ich hasse Nadeln besonders in meinem Körper? Ich weiss nicht, viel gibt es da nicht zu verbergen…

 

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Bauchumfang!

 

Das letzte Wort: Ich muss jetzt gehen, der Petersdom wartet! Vielleicht kann noch jemand die Umlaute und sz – Dinger ersetzen, die sind auf italienischen Tastaturen nicht vorgesehen. Danke für das Interview und bis bald!

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 14. Mai 2014 | Tags: , , , , , , , , Keine Kommentare