Meet, mingle, meditate

Der spirituelle Meister, indische Poet und Bestsellerautor Sadhguru ist einer der 50 bekanntesten Inder. Er ist Gründer der Isha Foundation, die weltweit von über drei Millionen freiwilligen Helfern getragen wird und Projekte zur Begünstigung etwa von Kindergärten, Bildung, Schulen oder auch Ärzten unterstützt. Über zwölf Millionen Menschen, darunter auch bekannte Persönlichkeiten wie ein gewisser Leonardo DiCaprio, folgen den Weisheiten und Lehren des Yogis, der seine Disziplin nicht als etwas rein Esoterisches versteht. Seine Herangehensweise ist tiefgründig und im besten Sinne pragmatisch. Sie mündet in einer Art zeitgenössischen Wissenschaft, losgelöst von jeglichen Glaubenssystemen. Lange Rede kurzer Sinn, Sadhguru hat allein durch seine Lehren, Publikationen oder Vorträge, beispielsweise beim United Nations Millennium World Peace Summit, dem Australian Leadership Retreat oder dem World Economic Forum, Millionen Menschen berührt und ihr Leben nachhaltig verbessert. Für die Chance einer gemeinsamen Meditation müssen Interessierte für gewöhnlich sehr weit reisen und sehr viel Geduld und Glück mitbringen. Ziemlich großartig finden wir deshalb, dass er nicht nur ein neues Buch mit dem Titel „Die Weisheit eines Yogi“ geschrieben hat, in dem er sich mit der Findung der inneren Ruhe und des eigenen Glücks durch die Wissenschaft und Technik von Yoga befasst, sondern dass er am kommenden Sonntag auch persönlich nach Berlin kommt, um es uns vorzustellen. In einem lockeren Gespräch mit der großartigen und ziemlich yogischen Palina Rojinski, moderiert von Performance Coach und Medienprofi Karin Kuschik, wird uns Sadhguru im Berliner Tempodrom nicht nur die Inhalte seines Buches vorstellen, sondern vielmehr einen tiefgründigen Einblick in die zugrundeliegende Methodik und Wissenschaft geben. Wir können sich auf Tipps und Ratschläge freuen, wie wir in unserem Leben nachhaltig Zufriedenheit und Glück finden und haben im Anschluss an die Veranstaltung sogar die Chance während eines Q&A-Teils selbst Fragen an Sadhguru zu richten. Das Highlight jedoch bildet die einzigartige Möglichkeit, gemeinsam mit ihm zu meditieren. Wir verlosen 3×2 Plätze auf der Lebensveränderungsliste. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚JOY IS A NATURAL PHENOMENON‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de. Wer seine am Sonntag gewonnenen Erfahrungen vertiefen möchte, dem sei noch der Inner Engineering Workshop vom 23. bis zum 26. November empfohlen. Alle Infos und Tickets gibt es hier.
_____
Inner Engineering Book Launch & Sadhguru in Conversation with Palina Rojinski | So, 12.11.17, 14-16.30 Uhr | Tempodrom, Möckernstraße 10, 10963 Berlin | Tickets Preis: 12 – 180 Euro | Buch kaufen | Workshop besuchen | sadhguru.org

Eeeeeeeeels.

mmw_Eels-1

Eeeeeeeeeeeels.

Review: 24.06. ‚Eels‘ im Tempodrom

 

„Last year was fun. This time it’s getting hard“, stellt Marc Oliver Everett gleich zu beginn des Abends im Berliner Tempodrom klar.  Was genau er damit meint wird schon beim Anblick der Kapelle und des Bühnen-Arrangements klar. Traten die Eels beim letztjährigen Konzert an gleicher Stelle noch in Trainingsanzügen und bewaffnet mit schweren Metallgitarren vor die johlende und zumindest im FOS Berich stehende Menge, bespielt nun eine adrette 50er Jahre Anzug-Kombo mit Kontrabass, Trompete und „Sad-Machine“ den bestuhlten Saal. Traurige Lieder vornehmlich aus dem aktuellen Album mit dem vielsagenden Titel „The Cautionary Tales Of Marc Oliver Everett“ kommen zur Aufführung, angekündigt mit Sätzen wie „This one is a bummer“ oder auch „This one is a total bummer.“ Keine tanzbaren Blues Kracher schütteln das Publikum durch. Gefühlt kein einziger Song wird in seiner ursprünglichen Melodie vorgetragen, von diesem etwas zerstreut wirkenden Frontmann mit dem gebeugten Rücken. Das Abgefahrene dabei: Es ist absolut und ohne Abstriche großartig! Kein Ton muss auf dem anderen liegen, entscheidend ist: alle im Saal wissen wie es gemeint ist und sind dankbar ein Stückweit teilhaben zu dürfen an dem fast schon tomwaitsesken Wesen des Ober-Aals und seiner Kombo. Alles ist wunderbar arrangiert, instrumentalisiert und auf den Punkt und wirkt dabei trotzdem irgendwie improvisiert, verhuscht. Am Ende erheben sich ungeachtet der Regie des Set-ups doch noch ein paar Glückliche zum Tanz und werden mit einer Gruppenumarmung belohnt. Und genau so hat es sich angefühlt, dieses Konzert, wie ein riesengroßer Free Hug.

_____
Eels | The Cautionary Tales Of Marc Oliver Everett | eelstheband.com | Foto: Robert Felgentreu

Kategorien: Erlebnisse | Autor: | Datum: 25. Juni 2014 | Tags: , , , Keine Kommentare