Goooooooooood!!!

Okay, das waren ein paar „O“ zu viel, denn der neue Mobilfunkanbieter goood schreibt sich nur mit dreien. goood ist deshalb gut, weil man mit den drei angebotenen Tarifen nicht nur Flatrate telefonieren, simsen und surfen kann, sondern nebenbei automatisch Geld an einen guten Zweck spendet. Zehn Prozent der monatlichen Grundgebühr gehen an karitative Projekte und gemeinnützige Organisationen. Und zwar an solche, die man sich selbst erwählen kann, für Anliegen, die einem persönlich besonders am Herzen liegen. Etwa 250 Partnerorganisationen hat goood an Bord, darunter auch das Deutsche Rote Kreuz, das Deutsche Kinderhilfswerk, Rote Nasen, unsere Freunde von Viva con Agua und die UNO Flüchtlingshilfe – aber genauso regionale Initiativen, die etwas bewegen wollen. Darüber hinaus gehen 25 Prozent der jährlichen Gewinne, die von goood erwirtschaftet werden, ebenfalls an andere Social Businesses. Ende der Story! Achja, goood Nutzer telefonieren und surfen mit dem „goood big impact“, dem „goood big easy“ und „goood big smile“ Tarif im Netzverbund von Telefónica, dem Netz mit den meisten Kunden in Deutschland. Also dann: Fairphone am Little Sun Charge mit sauberem Strom laden, goood Simkarte einlegen und verdammt nachhaltig und mit gutem Gewissen telefonieren. Willkommen bei Mobile 4.0!
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goood Mobilfunk | 9,99-29,99 Euro / Monat | www.goood.de

Von der Kunst FÜR etwas zu sein

MMW_StandUp

Es ist Zeit aufzustehen. Es ist Zeit, die eigene Meinung kundzutun, einzustehen für die Dinge, die uns wichtig sind: Gleichheit. Respekt. Ein sorgsamer Umgang mit unserer Um- und Mitwelt im Allgemeinen und anderen Lebewesen im Besonderen. Bereits vor sieben Jahren hat der französische Philosoph Stéphane Hessel gerufen, wir sollen uns empören. Empörung lebt und schlägt bisweilen erstaunliche Haken und Weisen und taucht in Richtungen, die Stirnrunzeln oder Besorgnis hervorruft. Nein, Empörung allein reicht nicht. Das ökologische Modelabel aus dem wassernahen deutschen Norden, Waterkoog, ruft nun gemeinsam mit dem Nachhaltigkeitsmagazin Peppermynta den Stand Up-Summer aus. Beim Surfen steht STAND UP für das Aufstehen auf der Welle, das unermüdliche Weiterversuchen, das Dranbleiben, bis es klappt. Im übertragenen Sinne steht also STAND UP für das hartnäckige Einstehen für die eigenen Werte, für den Biss, dranzubleiben, dafür aufzustehen und sich zu bekennen! Gerade im Sommer, wenn wir alle dazu neigen, etwas träge zu werden, in der Sonne zu fläzen und mal nix zu tun, ist doch eigentlich Platz für den friedvollen Kampf für eine bessere Welt. Schließlich baden wir lieber in sauberem Wasser als im Plastikmüll. Oder können uns auch für eine nachhaltig produzierte Badehose entscheiden. Und ein paar Grillwürste (oder Halloumi) an die Familie nebenan abgeben. Was auch immer das Anliegen ist, auf standupsummer.de kann es kundgetan werden. Das Shirt zur Haltung gibt es – selbstredend aus 100% Biobaumwolle – für das Offline-Statement hier. 5€ vom Verkaufspreis gehen übrigens an unsere Freunde von Viva con Agua. Aufstehen, Farbe bekennen, Welt machen!
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Stand Up Summer | T-Shirt für 29€ | | standupsummer.de

Kategorien: Projekte | Autor: | Datum: 06. Juni 2017 | Tags: , , , , , , Keine Kommentare

Art ist, was du daraus machst.

Selig die Zeiten in der famosen Bar mit der Nummer 25. Als wir die Zeit vergaßen, an der Spree in die aufgehende Sonne tanzten und Freunde fürs Leben – denn ein Wochenende konnte ein ganzes Leben sein – fanden. Auf dem Dancefloor der legendären Location fanden auch Viva con Agua und Holzmarkt zusammen und schlossen eine Liebe fürs Leben. Schließlich glauben beide an das Gute: Viva con Agua setzt sich für weltweiten Zugang zu sauberem Trinkwasser ein und der Holzmarkt setzt neue Werte des gemeinsamen, sozialen und nachhaltigen Zusammenlebens in der Stadt. Und so paarte sich das Gute mit dem Guten und gebar Besseres: Ein Kulturfestival für freie Geister. Inspiriert von der Millerntor Gallery (www.millerntorgallery.org), der sozialen Kunstgalerie und dem Kulturfestival aus der Beziehung von Viva con Agua mit dem FC Sankt Pauli, entstand die WIDE(R)KUNST: ein Wochenende voller Kunst und Musik in der frisch geschlüpften Spielstätte „Säälchen“ auf dem Holzmarktareal. Internationale Künstler unterschiedlicher Genres präsentieren und verkaufen ihre Werke und beweisen in diesem bunten Dorf: Kultur macht Freude, sie bildet und regt zum Nachdenken an. Sie erweitert Horizonte und verrutscht Perspektiven. Und sie hilft auch. Die Erlöse aus dem Verkauf der ausgestellten Werke gehen zu gleichen Teilen an die Künstler selbst, an Viva von Agua und die Holzmarkt-Genossenschaft. Noch mehr Gutes? Könnt ihr haben. Im Rahmen der WIDE(R)KUNST erstellt Olafur Eliassons Energie-für-alle-Projekt Little Sun am 30. September und 1. Oktober ein Light Painting.
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WIDE(R)KUNST – The Art ist das, was du draus machst | 29.09.– 02.10.16 | Säälchen, Holzmarktstraße 25, 10243 Berlin | Facebook

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Kategorien: Projekte | Autor: | Datum: 28. September 2016 | Tags: , , , , , , Keine Kommentare

Paul Kupfer

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Das 2 Minuten-Interview

Paul Kupfer ist einer der Gründer und obendrein Geschäftsführer von soulbottles – ein Frontschwein der sexy Nachhaltigkeit also, Flaschenmacher und Wassertrinker. Die lebenslangen soulbottles sehen nicht nur prima aus, sie haben sich in den vergangenen drei Jahren auch rasend schnell verbreitet. Gut so, denn davon profitiert Mutter Natur, ihr selbst und Viva Con Agua, die mit einem Euro pro verkaufter Flasche unterstützt werden. Dass Paul und sein Companion Georg gerade wieder einen neuen Coup planen, lesen wir daraus, dass sie gerade eine neue Crowdfunding Kampagne gestartet haben, die wir an dieser Stelle auf keinen Fall erwähnen wollen. Und überhaupt sollte das auch im weiteren Verlauf des Interviews keine Rolle spielen, schließlich sind wir zusammengekommen, um uns über Birne-Bohne-Bacon-Menüs und Rentnerhobbies im Jahr 2070 zu unterhalten. In diesem Sinne, lass laufen und möge die Flasche mit dir sein.

Name: Paul Kupfer
Alter: 27
Wohnort: Berlin
Beruf: offiziell Geschäftsführer von soulbottles, aber ich sag immer „Weltretter“
Schuhgröße: 43
Lieblingsgetränk: Wasser, surprise.
Kontakt: paul@soulbottles.com
Du kannst über Nacht die Welt verändern. Womit fängst du an?
Die Frage ist viel zu unkonkret. Wie viel kann ich denn verändern? Alles? Und warum über Nacht?
Also ich sage ich fange mit einem gutem Abendessen an und denk da erstmal drüber nach. Dann würde ich wahrscheinlich mit der Grundversorgung aller Erdenbewohner anfangen und versuchen, die Strukturen so zu verändern, dass wir auf weniger Kapitalismus und mehr Liebe hinsteuern. Das ist jetzt ein wenig unkonkret; aber die Frage ja auch…

Du begegnest deinem 18 jährigen Ich. Welchen Rat gibst du dir selbst?
Ich war mit 18 absolut überzeugt, dass ich möglichst schnell studieren muss. Jetzt sehe ich das anders. Ob ich mir das allerdings sagen würde, weiß ich nicht. Man sieht ja meist erst im Nachhinein wohin einen Entscheidungen gebracht haben. Nur weil ich so viel Zeit neben der Uni hatte, hab ich mit Georg soulbottles überhaupt gegründet. Und ich würde mir sagen, dass ich nicht so viel drauf geben brauche, was andere über mich denken. Ich habe erst so spät mit Musik, Reisen und Sprachen lernen angefangen, weil ich oft Angst hatte, etwas falsch zu machen. Ich würde versuchen, mir diese Angst zu nehmen.

Wovon kannst du nicht genug bekommen?
Die ehrliche Antwort wäre wohl Game of Thrones. Werbewirksam sage ich jetzt aber: „Von den Supportern unserer Crowdfunding Kampagne.“

Welcher Moment hat alles verändert?
Für mich persönlich war ein krasser Moment ein Praktikum vor Jahren in London. Der Laden war einfach so chaotisch und verplant, dass es in mir Klick machte und ich mir dachte: „Wenn die das hier so hinkriegen, dann kannst du das auch schaffen mit deinem eigenen Unternehmen.“

Auf was bist du stolz?
Auf meinen Instagram Account. Nee, im Ernst: Auf soulbottles natürlich und darauf, dass ich etwas tue, bei dem ich voll und ganz dahinter stehe und gemeinsam mit Menschen arbeite, die ich spannend, inspirierend und cool finde.

Die wichtigste Erfindung der Menschheit?
Die kommt erst noch, aber es ist dieses Ding mit dem wir die ganze Zerstörung auf dem Planeten fixen und endlich zu anderen Planeten reisen können, mir fällt jetzt gerade der Name nicht ein…

Dein wertvollster Besitz?
Also das teuerste war sicher mein Computer. Persönlich wertvoller ist für mich aber mein Fahrrad.

Wer oder was hat dich zuletzt richtig beeindruckt?
Wir haben seit letzter Woche einen neuen Mitarbeiter und der hat mir im Bewerbungsgespräch erzählt, dass er sich ein Jahr Auszeit genommen hat um richtig intensiv Kung-Fu zu lernen. Seine innere Ruhe und Stärke finde ich mega beeindruckend.

Bitte vervollständigen: Im Jahr 2070…
Bin ich 82, noch topfit, vielleicht zum 3. Mal verheiratet und schraube an meinem Elektro-Oldtimer-Raumschiff… DAS Hobby der Rentner in den 2070ern.

Warum heißt die soulbottle soulbottle?
soulbottles haben soul, ist doch klar. Wir wollten etwas mit Seele schaffen. soulbottles wurden mit viel Seele und Hingabe designt und produziert. Und eine soulbottle begleitet dich, im Gegensatz zu einer Einweg-Plastikflasche, ein Leben lang. Eine echte soulmate eben.

Mit welcher berühmten Persönlichkeit möchtest du gerne mal ein Glas Wasser trinken gehen?
Ach da gibts so viele, der Dalai Lama und Jack White stehen ziemlich weit oben.
Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen?
Birnen, Bohnen und Speck. Das ist das einzige was ich von meiner nordischen Familie gelernt habe… gibts auch in vegetarischer Variante.

Wovor hast du Angst?
Dass die Crowdfunding Kampagne in diesem Interview nicht genug Aufmerksamkeit bekommt. ;)

Wann hast du zuletzt etwas Neues ausprobiert und was war das?
Ich hab eigentlich ständig den Eindruck, etwas total Neues auszuprobieren. Den stärksten Eindruck hat zuletzt die Vipassana Meditation hinterlassen. Zehn Tage lang schweigen und acht bis zehn Stunden am Tag meditieren. Ich hab vorher nie meditiert, also war es total neu mich. Ich war so beeindruckt wie stark die Sinneswahrnehmung geschärft wurde und wie sehr ich meinen Verstand zur Konzentration bringen kann.

Was sollte niemand von dir wissen?
Ich bin echt großer Tegan & Sara Fan. So sehr, dass es eigentlich etwas peinlich ist.

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?
Paul, warum macht ihr eigentlich nach drei Jahren schon wieder eine Crowdfunding Kampagne, was habt ihr denn dieses mal Krasses geplant?

Das letzte Wort:
Ciao.

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 19. Juli 2016 | Tags: , , , , , Keine Kommentare