Alissa Jung

ALISSA JUNG

DAS 2 MINUTEN INTERVIEW

Alissa Jung ist Mutter, Schauspielerin und Gründerin des Vereins ‚Pen Paper Peace‘, mit dem sie Kinder in Haiti unterstützt. Am kommenden Dienstag findet zugunsten des Vereins die Vernissage „Was hast du zuletzt gelernt?“ im Café Einstein statt. Wir mögen Alissas Lächeln und ihre Energie und unterstützen sie gern bei der Umsetzung ihres Charity Dinners am 17. Dezember.

 

Name: Alissa Jung

 

Alter: 32

 

Wohnort: Berlin, zwischen Prenzlauer Berg, Weißensee, Friedrichshain

 

Beruf: Schauspielerin

 

Schuhgröße: zu groß…

 

Lieblings-Filmszene: Ich darf nicht zu lange nachdenken, sonst fallen mir zu viele ein: „eternal sunshine of a spotless mind“ wo sie sich im Flur gegenüberstehen… oder die Vater-Sohn-Szene in „Anche libero va bene“…

 

Kontakt: worte@alissajung.de

 

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Was hast du zuletzt gelernt?Dass eine Ausstellung mit zu organisieren wahnsinnig viel Arbeit, aber auch wahnsinnig viel Spaß macht.

 

Was ist das Wichtigste in deinem Leben?

Die Menschen, die ich liebe.

 

Was tust du morgens nach dem Aufstehen als Allererstes?

Leider viel zu oft direkt mein Telefon anschalten.

 

Dein größtes Erfolgserlebnis?

Jeder Lebensabschnitt hat so seine eigenen Erfolge, oder? Mit einem Jahr war es vielleicht endlich Nein sagen zu können, dann mit vier vielleicht Fahrradfahren zu können, dann mit 14 vor der Schule Theater zu spielen, relativ flüssig Fremdsprachen zu beherrschen und jetzt gerade freue ich mich wie ein Schnitzel, dass wir mit dem Bau beider Schulen in Haiti beginnen können!

 

Dein wichtigster Charakterzug?

Ich geb nicht so leicht auf.

 

Als Kind wollte ich unbedingt…

Obstverkäuferin, Clown oder Seiltänzerin werden und mich mit einem Schlauchboot vor einen Öltanker manövrieren…

 

Jetzt will ich unbedingt…

unseren Verein weiter in Fahrt bringen, eigene Geschichten filmisch erzählen und irgendwann mal ganz ganz lang verreisen.

 

Was wirst du niemals vergessen?

Das erste schiefe Lächeln meiner Kinder, das wirklich mich gemeint hat.

 

Woran arbeitest du gerade?

Ich drehe gerade in Köln, aber fast wichtiger ist unsere Ausstellung! „Was hast du zuletzt gelernt?“ haben wir haitianische und deutsche Kinder gefragt und ihre Antworten kann man ab dem 3.12. in der Galerie Einstein bewundern.

 

In welchem Film hättest du gern mitgespielt?

In „Broken Circle“, in „Revolutionary Road“ und in „Ronja Räubertochter“

 

Welches Kunstwerk würdest du gern besitzen?

Besitzen? Muss ich keins.

 

Verrate uns einen magischen Ort:

Nachts auf dem Dach des Kinderkrankenhauses unserer Partnerorganisation NPH in Haiti…

 

Woran denkst du, wenn du für eine Rolle weinen sollst?

An meinen toten Hamster… Nein, natürlich nicht! Da hab ich kein Patentrezept. Bestenfalls denke ich nicht, sondern bin im Moment und es passiert, weil es richtig ist.

Ich bin der größte Fan von:Lakritz

 

Welche Eigenschaften schätzt du an einem Menschen?

Wenn sie echt sind, authentisch nennt man das wohl… Ehrlichkeit, Offenheit, Besonnenheit, aber auch Temperament, Wahnsinn und Phantasie.

 

Warum läuft die Nase und die Füße riechen? Weil… wenn die Füße laufen, dann riechen sie meist nach `ner Weile, wenn sie allerdings nicht laufen und dabei kalt werden, dann riechen sie nicht, und die Nase auch nicht mehr, weil sie läuft.

 

Kannst du tanzen?

Jeder Mensch kann doch tanzen, Hauptsache es macht Spaß!

 

Was können deine Kinder besser als du?

Tanzen

 

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen?

Was wollt ihr denn? Wann? Wie groß ist der Hunger? Sind Kinder dabei?

Im besten Fall mach ich einfach was, was mir schmeckt… Thai? Suppen liebe ich, Hirse liebe ich, Pasta kann ich mittlerweile in jeglicher Variation, Nachtisch ist wichtig… ich glaube da müssen wir mal Rücksprache halten…

 

Was hat dich zuletzt wirklich bewegt?

Ein Gespräch.

 

Was hast du zuletzt Neues ausprobiert?

Einrad – mit wenig Erfolg…

 

Was würdest du tun, wenn du keine Angst hättest?

Angst hat mich eigentlich noch nie aufgehalten.

 

Was würdest du verändern, wenn du die Macht dazu hättest?

Weltfrieden herstellen“, Krankheiten verschwinden lassen, korrupte Systeme durch Fingerschnipsen in Länder verwandeln in denen die Menschenrechte geachtet werden… Ein bißchen viel Macht, oder?

Kleiner gedacht: Kinderköpfe inspirieren, Elternköpfe entkrampfen und Kinder Kinder sein lassen.

 

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?

Also, ich finde, das waren jetzt ganz schön viele… ich will jetzt was essen, bitte keine Fragen mehr!

 

Das letzte Wort:

Danke euch für eure Unterstützung zu unserem Charity Dinner am 17.12.!

 

 

 

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 27. November 2013 | Tags: |  Keine Kommentare