Annett Polaszewski-Plath

Annett Polaszewski-Plath ist Mutter und Geschäftsführerin bei Eventbrite in Berlin. In der Reihenfolge, wie sie betont. Sie beschreibt sich selbst als leidenschaftliche und hoffnungslose Optimistin mit einer ansteckenden positiven Art. Als passionierte Verfechterin der neuen Arbeitswelt zeigt sie, dass unternehmerischer Erfolg und “People First Kultur” prima Hand in Hand funktionieren. Sie kultiviert einen Führungsstil, der mehr auf Kooperation statt Konfrontation setzt und auf Zuhören und Verständnis statt Autorität und Hierarchiedenken. „Menschen und deren Wachstum sind das, was mich morgens aufstehen lässt“, betont sie. Wir haben ein wunderbar sympathisches 2 Minuten-Interview geführt und dabei auch harte Themen wie Insektenburger, wiederholtes Kinderfilmschauen und zerliebte Kindheitsteddies nicht ausgespart.

Name: Annett Polaszewski-Plath
Alter: fast 44
Wohnort: Berlin
Beruf: Deutschland-Geschäftsführerin beim Ticketing Unternehmen Eventbrite
Schuhgröße: 40
Lieblingsfilmzitat: Dirty Dancing: “I carried a watermelon.”
Kontakt: instagram.com

Was war die bisher größte Herausforderung in deinem Leben? Ich stecke mittendrin: Die Erziehung meiner Tochter. Zugleich die schönste Herausforderung im Leben.

Was macht dich an deiner Arbeit glücklich? In die glücklichen Gesichter von Leuten auf einem Event zu schauen, bei dem alles passt.

Wann hast du zuletzt etwas Neues ausprobiert und was war das? Letzten Monat: Einen Insektenburger probiert im Birgit&Bier, schmeckte nussig – ich würde es wieder tun. Mit einem E-Bike im Großarltal auf eine Alm hoch gefahren. Fühlte sich ein wenig wie cheating an.

Zu welcher Musik tanzt du am liebsten? Wenn ich tanze, dann am liebsten spontan, ausgelassen und gerne auch mal auf dem Tisch. Die Musik muss dann gut und laut sein, der Stil ist nicht so wichtig.

Welche drei Dinge findet man immer bei dir im Kühlschrank? Hafermilch (Barista Edition), Bubbles (Champagner) und Coolpacks für die Beulen meiner Tochter.

Was machst du an einem freien Tag? Mit meiner Familie Berlin mit dem Fahrrad entdecken. In dieser Stadt ist so unendlich viel los.

Dein Haus brennt. Welche drei Gegenstände rettest du vor den Flammen? Handtasche mit Laptop, Handy und Kreditkarten. Ich bin halt nicht so der nostalgische Typ.

Du darfst den Duden um drei Wörter deiner Wahl ergänzen. Bitteschön! zerlieben (wie z.B. den Kindheitsteddy), unterfeiert (meistens Mo-Do) und überhoffen (zu viel erwarten)

Welcher Film macht dich immer wieder glücklich? Keiner. Ich schaue niemals einen Film zweimal, da ich immer lieber etwas Neues kennenlernen möchte. (ok … außer meine vierjährige Tochter zwingt mich dazu mit ihr etwas noch einmal zu schauen)

Was würdest du tun, wenn du keine Angst hättest? Skydiving (ich habe Höhen- und Flugangst)

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest? Autofreie Zonen in der Innenstadt und stattdessen viel mehr Raum für Begegnung, Spielen und um Kultur zu erleben. Clubs und Bars müssen schließen wegen Lärmbelästigung – der Verkehrslärm wird aber einfach so hingenommen.

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen? Wir würden zusammen kochen: Ihr putzt Gemüse und Muscheln und ich gieße uns schon mal ein Gläschen von den Bubbles ein.

Was sollte niemand von Dir wissen? Was ich auf diese Frage antworten würde.

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Was ist deine Superpower?

Das letzte Wort: Man sagt mir nach, das hätte ich oft ;-)

FOTO: Foto di Matti

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 16. Oktober 2019 | Tags: |  Keine Kommentare