Hinter dem Vorhang

„The only person standing in your way is you. It’s time to let her go. Lose yourself!“ Mit diesen Worten appelliert Tanzdirektor Thomas an die reine Nina, oscarreif verkörpert (ist wohl hier das passende Wort) von Natalie Portman, den schwarzen Schwan in sich zu entdecken und die polare Hauptrolle im Hollywoodfilm Black Swan auszufüllen. Der Film endet dramatisch, denn Nina verliert nicht nur die Scheu vor ihrer dunklen Seite, sondern auch sich selbst. Was neben der Story und den tollen Darstellern besonders faszinierte, war der Blick hinter die makellose Bühneninszenierung. Nicht das Stück stand im Fokus, sondern die Auseinandersetzung damit, der Schaffensprozess, das Werden. Und auch wenn es am 18.02. im Staatsballett etwas weniger dramatisch zugehen dürfte, wird von 19 bis 21 Uhr eine ähnliche Faszination um sich greifen. Im Vorfeld der Premiere von „La Sylphide“ nämlich bekommt das Publikum die besondere Gelegenheit eine Ballettprobe hautnah mitzuerleben. Auf der großen Bühne der Deutschen Oper moderiert Frank Andersen die öffentliche Probe und gewährt Einblicke in die Arbeit mit den Tänzerinnen und Tänzern. Das 1823 in Paris uraufgeführte Stück „La Sylphide“ handelt von einem schottischen Landjunker und dessen unerfüllbarer Liebe zu einem weiblichen Luftgeist. Dem romantischen Zeitgeist entsprechend wurde der Konflikt zwischen Irdischem und Übersinnlichem zum Ausdruck gebracht. Der konsequenten Durchführung dieser Idee ist es zu verdanken, dass das Stück zum Rollenmodell für das „weiße Ballett“ schlechthin wurde und für die Bedeutung der Ballerina, die rätselhaft, überirdisch und unberührt auf Spitze entschwebt. Das Beste: die Platzkarten für die öffentliche Probe, die ab sofort an Kassen der Deutschen Oper Berlin, der Komischen Oper Berlin und der Staatsoper Unter den Linden zu erhalten sind, sind komplett kostenlos. Wir verlosen obendrein 2×2 Karten für die offizielle Premiere von „La Sylphide“ am 1. März. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚WHAT HAPPENED TO MY SWEET GIRL?‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.

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Öffentliche Bühnenprobe zu „La Sylphide“ | Staatsballett Berlin | 18.02. 19-21 Uhr, Komische Oper Berlin | www.staatsballett-berlin.de | Foto: Yan Revazov

Und im Keller eine Welt

Man kennt das: nach einer gefühlten Ewigkeit wagt man sich mal wieder hinab ins feuchte Dunkel des Kellers, um diesen einen Rollkoffer, die Osterdeko oder sonst was aus den Untiefen hervor zu kramen. In der Regel entdeckt man dabei immer wieder Unerwartetes, verschollen Geglaubtes oder längst Vergessenes und so kehrt man zwar oft auch ohne das eigentlich gesuchte Utensil, dafür aber mit dem einen oder anderen Schatz wieder an die Tagesoberfläche zurück. So ähnlich muss es auch den Menschen in der Akademie der Künste in Berlin gegangen sein, als sie bei einem Abstecher in den ehemaligen Kohlenkeller des Hauses im Jahr 1989 etwas ganz und gar Wunderbares, unschätzbar Wertvolles entdeckten. In den Jahren 1957 und 1958 nämlich bemalten die ehemaligen Meisterschüler der Akademie Manfred Böttcher, Harald Metzkes, Ernst Schroeder und Horst Zickelbein die Kellerwände mit freien und unbefangenen Szenerien zur bildlichen Gestaltung zweier Faschingsfeste, die in den Räumlichkeiten stattfanden. Und wie! Sie brachten zur Wand, was in damaligen Ausstellungen nicht gezeigt werden durfte. Nach der Entdeckung vor 30 Jahren wurden die Werke fotografiert, publiziert und seitdem behutsam konserviert und nun endlich in Form von geführten Touren öffentlich zugänglich gemacht. Im Bilderkeller, wie die Räume, die übrigens mit den Ausstellungssälen den einzigen originalen Rest des historischen Gebäudes bilden, jetzt passenderweise heißen, werden zudem Interviewfilme gezeigt, Einblicke in die Arbeit der Restauratoren gegeben sowie Tondokumente der damaligen Auseinandersetzung zu Gehör gebracht. Wer das sehen will, muss sich beeilen, die anstehenden Touren sind schon so gut wie ausgebucht und es sind nur noch wenige Restkarten verfügbar.

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Bilderkeller | Akademie der Künste, Pariser Platz 4, 10117 Berlin | Mi. 18 Uhr, So. 11 Uhr | 6 € / 4 € | www.adk.de | Foto: Andreas Franz Xaver Süß

Christian Kroll

Das 2 Minuten-Interview

Christian Kroll ist ein Verrückter. Wie sonst wäre er auf die Idee gekommen, Google herauszufordern, RWE eine Kaufangebot für den Hambacher Forst zu machen und dann die von ihm gegründete und zu Recht sehr erfolgreiche nachhaltige Suchmaschine Ecosia zu verschenken, um sie in ein Unternehmen umzuwandeln, das niemals verkauft werden kann und auf alle Zeit dem guten Zweck verpflichtet ist. Und weil Ecosia die Suchmaschine ist, die Bäume pflanzt, wenn du mit ihr Informationen goog… äh suchst(!?), ist seit Gründung ein ziemlich beachtlicher Wald zustande gekommen. Genau heute pflanzt Christian mit seinem Team und in Anwesenheit von Staatssekretär Jochen Flasbarth bei Musik und Getränken den 50 millionsten Baum am Herrfurthplatz in Berlin. Beste Gelegenheit für einen kurzen Austausch am Rande des Sherwood Forest.

Name: Christian Kroll
Alter: 35
Wohnort: Berlin
Beruf: Geschäftsführer und Gründer von Ecosia
Schuhgröße: 43
Lieblingsbaum: Mein Avocadobaum. Er heißt „Manfred, der zweite“.
Kontakt: info@ecosia.org

Was tust du morgens nach dem Aufstehen als erstes? Ich versuche, jeden Morgen eine kleine Meditation zu machen. Das klappt zwar nicht jeden Tag, aber ein paar Mal in der Woche immerhin.

Die ganze Welt hört dir zu: Was sagst du? Wenn wir eine Klimakatastrophe verhindern wollen, müssen wir in den nächsten 20 Jahren etwa eine Billion (= eintausend Milliarden) Bäume weltweit pflanzen. Dadurch würden dann auch Millionen von Menschen in Entwicklungsländern neue Jobs bekommen und die Wasser- und Nahrungsmittelversorgung wäre auch deutlich verbessert. Um das zu finanzieren bräuchten wir lediglich 1% des globalen jährlichen Millitärbudgets. Warum machen wir das nicht?

Hast du einen grünen Daumen? Ich bepflanze mit großer Freude meinen kleinen Balkon. Dieses Jahr werden wir auch einen Ecosia-Garten in Brandenburg anlegen, bei dem ich mitmachen möchte. Die wirklichen Experten in Sachen Pflanzenkunde sind aber andere Leute bei uns im Team. Wir haben zum Beispiel einen „Tree Planting Officer“, der sich um unsere Baumpflanzprojekte kümmert.

Die beste Erfindung der letzten 100 Jahre?
Suchmaschinen, die mit erneuerbarer Energie laufen. :) Das Internet ist eine großartige Erfindung und wenn es gut genutzt wird, dann kann es unseren Planeten wirklich besser machen.

Was hast du in 20 Jahren erreicht?
Wir wollen in Zukunft den Nutzern unserer Suchmaschine helfen, nachhaltigere Entscheidungen zu treffen, die gut für den Planeten sind. Ecosia wäre dann also eine Suchmaschine, die dich zu einem besseren Menschen macht.

Du hast eine Sünde frei. Welche verbotene Sache würdest du tun? Ich würde gerne ein paar der aktuell herrschenden Populisten wie Trump oder Bolsonaro zumindest vorübergehend auf eine einsame Insel verfrachten. Ich glaube, dann wäre die Welt ein besserer Ort.

Ein Wort, das du viel zu oft benutzt? Trump.

Wie würden dich deine Eltern beschreiben? Ich glaube, irgendeine Mischung zwischen „verrückt“ und „mutig“.

Glück ist…
…mit netten Menschen zusammen auf einem gesunden Planeten zu leben und sinnvollen Beschäftigungen nachzugehen.

Wenn wir dich zu Hause besuchen, was würdest du für uns kochen?
Irgendetwas Vegetarisches, was von regionalen Biobauern stammt. Keine Angst, lecker schmeckt das in der Regel trotzdem.

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest? Ich würde eine globale Steuer auf CO2-Ausstoß einführen und Subvention zahlen, wenn jemand CO2 absorbiert. Zudem würde ich ins Grundgesetz reinschreiben, dass wir Menschen verpflichtet sind, unserem Planeten zu dienen und nicht anders herum.

Was sollte niemand von dir wissen? Ich wollte früher mal Börsenspekulant werden. Irgendwann habe ich dann aber gemerkt, dass das weder mich noch die Menschen um mich herum glücklich machen sollte.

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Wie nennt ihr das, wenn man mit Ecosia „googelt“?

Das letzte Wort: „ecosieren“

Foto: Ecosia

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 12. Februar 2019 | Tags: , , , , Keine Kommentare

Richtig guter Stoff

Hochwertige Naturkosmetik zu sehr fairen Preisen, dazu alternative Heilmittel, Aromatherapie und eigene Tee-Mischungen einfach und bequem online bestellen. Die handwerklich verarbeiteten Rohstoffe sind sorgfältig gesourced und stammen auch schon mal aus Ländern wie Afghanistan. Mit Teilen der Erlöse werden außerdem Hilfsprojekte auf der ganzen Welt unterstützt. Dazu gibt es eine Erlebnisfläche, auf der man 110 Pflanzenarten olfaktorisch erleben kann. Klingt nach einem richtig coolen Startup. Mit dem einzigen Unterschied, dass dieses Startup bereits im Jahr 1949 gegründet oder besser eröffnet wurde. Die Bahnhof-Apotheke in Kempten macht nämlich genau das eben Beschriebene seit genau damals. Das Sortiment ist so unschlagbar breit, durchdacht, hochwertig und vor allem wirkungsvoll, dass es den Allgäuern nur folgerichtig gelungen ist, zum (Geheim)tipp in der gesamten Republik zu werden und den Schritt in die Digitalität ziemlich lässig zu meistern. Im eigenen Onlineshop werden handabgefüllte und hauseigen hergestellte Produkte für Erkältungszeit, Schwangerschaft, Babys, Kinder, Bäder, Entspannung, Erfrischung, Pflege, Insektenzeit, Sonnenpflege und Tierbedarf angeboten. Gerade die Still- und Babyprodukte werden von sämtlichen Hebammen landauf landab uneingeschränkt und vehement empfohlen. Die aromatischen Kompositionen von Apotheker Dietmar Wolz und der Hebamme Ingeborg Stadelmann und die eigenen Tee-Mischungen sind wahre Wundermittel, deren Düfte und Geschmäcker einen lebenslang begleiten. Ihr seid in freudiger Erwartung, treusorgende Eltern, passionierte Sportler, erkältet, oder wollt euch einfach nur etwas Gutes tun? Das ist der Tipp, auf den ihr gewartet habt! Und weil wir ihn so gern mit euch teilen, verlosen wir gleich noch ein ‚Anti-Stress-Set‘ sowie ein ‚Sport & Faszien-Set‘ an die besonders Geplagten unter euch. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚WAS LANGE WÄHRT WAR IMMER GUT‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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Bahnhof-Apotheke | Bahnhofstr. 12, 87435 Kempten | www.bahnhof-apotheke.de | Foto: Bahnhof-Apotheke Kempten-Allgäu

Film ab!

Als wir im Frühjahr 2013 zum ersten Mal das ehemalige Krematorium Wedding betraten, war noch nichts zu sehen von dem, was das spätere Silent Green zu einem so zauberhaften Ort macht. Zu spüren jedoch war die neue Energie schon damals und so entschieden wir, unser drittes Golden Dinner in den ober- und unterirdischen Räumlichkeiten zu veranstalten. Das Event wurde magisch und der Ort ist es inzwischen ebenso. Am 6. Februar nun wird mit der Gruppenausstellung Forum Expanded, die seit 2006 im Rahmen der Berlinale stattfindet, die 1600 qm große, unterirdisch gelegene Betonhalle auf dem Gelände als neuer Ausstellungsort eröffnet. Das Forum Expanded steht für Reflexion des filmischen Mediums, gesellschaftlich-künstlerischen Diskurs und ästhetischen Eigensinn. Es lotet die Spannungsverhältnisse zwischen Mainstream und Underground, Erzählkino und Avantgarde, Kunst und Kino aus. Das Programm wird vom Arsenal – Institut für Film und Videokunst kuratiert und unabhängig im Rahmen der Berlinale organisiert. Das diesjährige Thema ANTIKINO diskutiert zeitgenössische Wertesysteme des Kinos und eröffnet eine Diskussion der veränderten Beziehung zwischen bewegtem Bild und gelebtem Leben. Zu sehen sind 30 Kurz- und Langfilme, 17 installative Arbeiten und eine Performance, die auf das Leben außerhalb der Echokammern verweisen, in denen wir uns nicht nur in den sozialen Medien wiederfinden. Die Ausstellung wird auch über die Dauer der Berlinale hinaus verlängert. Viel zu sehen im Grünen.
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14.Forum Expanded | Betonhalle silent green | Gerichtstr. 35, 13347 Berlin | Eröffnung: 06.02. 19 Uhr, 07.02.-17.02. 11-21 Uhr | 8 € / 6 € | www.arsenal-berlin.de | Foto: Cordia Schlegelmilch

Kategorien: Erlebnisse | Autor: | Datum: 05. Februar 2019 | Tags: , , , , Keine Kommentare

Jannis Niewöhner

Das 2 Minuten-Interview

Jannis Niewöhner ist ein Berliner Clubpromoter. Er ist süchtig nach Drogen, Sex und dem Nachtleben. Der Europäische Geheimdienst (ESI) will mit ihm zusammenzuarbeiten, um ein paar Mafiosi zur Strecke zu bringen, weshalb er selbst auch ins Visier der Mafia geraten ist. Hä!? Was? Moment, wir lesen nochmal das Memo. Jannis Niewöhner ist ein Berliner Schauspieler und spielt(!) als Hauptdarsteller einen Clubpromoter in der sehr spannenden Amazon Prime Serie Beat. Ah, so ist es richtig. Außerdem kann man ihn bald in ‚Kids Run‘, ‚Der Fall Collini‘ und ‚Narziss und Goldmund‘ im Kino bewundern. Jannis ist überall! Und das gilt ganz sicher auch für die Berlinale. Gut, dass er vorher nochmal zwei Minuten für uns hatte. Wir starten dann mal direkt eine Crowdfunding-Kampagne für lautlose Klettverschlüsse und planen einen Videomarathon mit unserem Freund Joe.

Name: Jannis Niewöhner
Alter: 26
Wohnort: Berlin
Beruf: Schauspieler
Schuhgröße: 46
Lieblingsdrehort: Berlin
Kontakt: @jannisniewoehner_official

Hast du einen Tipp für die diesjährige Berlinale? Nüchtern bleiben. Oder es versuchen.

Welcher Moment hat alles verändert? Als Neo die rote Pille genommen hat.

Welcher Beat beschreibt dein Leben gerade? Auf jeden Fall irgendein Remix!

Welche große Filmrolle hättest du gern selbst gespielt? Bourne

In welchen Filmstar warst du als Kind verknallt? Charlize Theron in mein großer Freund Joe

Was würdest du tun, wenn du keine Angst hättest? Im offenen Meer schwimmen.

Welches Buch, welchen Film und welche Platte sollte jeder gelesen, gesehen und gehört haben? Narziss und Goldmund, Good Will Hunting, My World von Lee Fields

Du bekommst eine zusätzliche Stunde am Tag geschenkt, wie nutzt du sie? Ich guck noch ’ne Folge.

Wie kommt das „Betreten verboten!“-Schild auf den Rasen? Und wieso übersieht man die immer?

Wen bewunderst du? Jim Carrey

Was kannst du besser als alle anderen? Gute Filme tausend Mal sehen.

Wenn wir dich zu Hause besuchen, was würdest du für uns kochen? Chicken Korma

Mit welcher Persönlichkeit würdest gern mal um die Häuser ziehen? Roberto Benigni

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest? Lautlosen Klettverschluss erfinden und den Weltfrieden herstellen.

Was sollte niemand von dir wissen? Ich muss jetzt leider los… ok, noch eine letzte Frage!

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Wirklich jetzt? Das ist die letzte Frage?

Das letzte Wort: Ich fang‘ doch gerade erst an.

Foto: © 2018 Amazon.com Inc. and its affiliates

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 05. Februar 2019 | Tags: , , , , Keine Kommentare

Fischbrötchen reloaded

Hamburg und Fischbrötchen, das gehört zusammen wie Ebbe und Flut, wie Kiez und Nachtleben, Labs und Kaus, Große und Freiheit, Fast und Food. Womit wir beim Thema wären. Denn so langsam aber sicher konnte man auch an der Elbe den Eindruck gewinnen, dass gut gemachtes, schnelles Futter nur noch in Form von Rinder-Patties und zwischen zwei Bun-Scheiben serviert wird. Neptun sei Dank haben sich ein paar Hamburger Jungs zusammengetan, um Fischklassiker neu zu interpretieren, Hafenflair neu zu erzählen, das Hamburg-Gefühl neu zu beleben und vor allem der guten alten Fischbude den fälligen Neuanstrich zu verpassen. Zunächst als ausgezeichnetes Pop-up und seit letztem Jahr fest vor Anker auf St. Pauli wird im Underdocks zu hundert Prozent hausgemachtes und frisch zubereitetes Gourmet-Meeres-Fastfood aufgetischt. Wie wäre es beispielsweise mit einer Sardinen-, Pulled Lax- oder Black Tiger Roll oder Hamburg Style Ceviche? Eben! Wir empfehlen mehrmaliges Einlaufen, um sich ein möglichst umfängliches Bild von der Breite des kulinarischen Angebots zu machen. Also mindestens monat..wöchen..täglich! Da nich für.
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Underdocks | Neuer Kamp 13, 20359 Hamburg | Di.-Do.12-22 Uhr, Fr.12-23 Uhr, Sa.14-23 Uhr, So.14-22 Uhr | under-docks.de | Foto: Underdocks

Kategorien: Hamburg | Autor: | Datum: 05. Februar 2019 | Tags: , , , , , Keine Kommentare

Wenig Raum, viel viel Platz

Alle, die in einem Schloss oder einem überdimensionierten Loft logieren und den Weg zum Kühlschrank mit dem Skateboard oder Elektroroller zurücklegen, brauchen an dieser Stelle nicht weiterzulesen. Wer allerdings zur Mehrzahl der Menschen gehört, die vor allem im urbanen Raum auf relativ wenig Quadratmetern relativ viel Leben unterbringen müssen, dem empfehlen wir nicht nur die Lektüre dieses kleinen Beitrags, sondern auch die des wunderbaren Buches ‚Raumwunder‘ von unseren Freunden des gestalten-Verlags. Das nämlich präsentiert Design- und Wohnprojekte, die kreative Lösungen für kleine Wohnungen bereithalten und zeigen, wie man begrenzten Wohnraum clever nutzt und kleine Apartments in wahre Raumwunder verwandelt. Wo verstaut man Bücher, Fahrräder, Kleidung, Betten und Co. auf nur wenigen Quadratmetern? Wie gestaltet man die eigenen vier Wände so effizient wie möglich und trotzdem wohnlich? Das Buch ist zwar nicht neu, da aber gerade drei zauberhafte Menschen unsers Teams umziehen und umbauen und das Thema bei uns demnach gerade heiß diskutiert ist, wollen wir euch diesen Tipp nicht vorenthalten. Auf 256 gewohnt wunderschön bebilderten Seiten präsentiert Raumwunder nämlich ziemlich innovative und überraschende Wohnideen von Designern, Architekten und kreativen Bewohnern. Aus einer Einraumwohnung wird ein gemütliches Heim für eine vierköpfige Familie, Treppen werden zu Kleiderschränken und Mülltonnen verwandeln sich in Mini-Apartments. Wir verlosen ein Exemplar an die besonders Beengten unter euch. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚WUNDERRAUM‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de. Bis dahin: man sieht sich im Westflügel!
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Raumwunder | gestalten Verlag | 39,90 € | gestalten.com | Foto: Raumwunder © Gestalten 2017

Kategorien: Produkte | Autor: | Datum: 05. Februar 2019 | Tags: , , , , , Keine Kommentare

Ein Hoch auf den guten Vorgeschmack!

Es gibt Restaurants, die funktionieren genau so, wie sie sind, auch nur genau da, wo sie eröffnet wurden. Das HERMANN’S in der Berliner Torstraße ist keines dieser Restaurants. Es könnte genauso auch an jedem anderen Ort auf der Welt, an dem Subkultur auf Unternehmergeist, Diversität auf Experimentierfreude und Anspruch auf Lässigkeit trifft, existieren. Das HERMANN’S ist nicht nur einfach ein Restaurant. Es ist die Probierwerkstatt eines globalen Netzwerks aus Food-Enthusiasten und -Experten und Pulsgeber für die deutsche und internationale Food-Industrie. Das Team um die Gründerinnen Verena Bahlsen und Laura Jaspers spürt weltweit Trends, Produkte und vergessene Zutaten auf. In der Berliner Versuchsküche entstehen daraus immer neue, fantastische Gerichte. Hoch im Kurs stehen gerade Jackfruit-Burger oder alternative Mehlsorten, die als pflanzliches Nebenprodukt gewonnen werden. Klingt schräg? Ist lecker! Das Menü ist undogmatisch planetenfreundlich. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bringen einen Teil ihrer Kultur, Rezepte und Leidenschaft für das „Handwerk Essen“ in das kulinarische Erlebnis ein. Es wird mit Zubereitungsmethoden experimentiert – es wird fermentiert, eingelegt oder gebacken. Die Miso-Paste beispielsweise wird nach traditionellem Familienrezept einer japanischen Mitarbeiterin jahrelang im eigenen Keller fermentiert und der Fisch selbst geräuchert. In Kooperation mit den Prinzessinnengärten wurde außerdem ein Garten für das Anbauen eigener Kräuter- und Gemüsesorten angelegt. Darüber hinaus bietet HERMANN’S einen Catering-Service, kann als Eventfläche gemietet werden und hostet regelmäßig Pop-Up-Dinner, Workshops und Veranstaltungen, die sich mit der Zukunft unserer Ernährung beschäftigen. Wie die aussieht? Keine Ahnung. Seit dem HERMANN’S wissen wir nur, sie schmeckt verdammt gut. Am 14. (Valentinstag!) und 15. Februar findet übrigens ein Zero Waste Pop-Up-Dinner in Kooperation mit dem renommierten finnischen Zero-Waste-Restaurant Nolla statt. Sechs Gänge auf Sterneniveau für 59 Euro und das ganz ohne Abfall. Ziemlich zukünftig, wenn ihr uns fragt? Sichert euch hier schnell einen Platz an der Tafel. Oder schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚HER MANN‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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HERMANN’S Berlin | Torstraße 118, 10119 Berlin | Mo.–Fr. 9-17 Uhr | Zero Waste Dinner RSVP | www.hermanns.com | Facebook

Foto: Hermann’s

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 29. Januar 2019 | Tags: , , , , , , , Keine Kommentare

Gianluca Baccanico

Das 2 Minuten-Interview

Gianluca Baccanico zog vor inzwischen zwölf Jahren nach Berlin. Schon damals war er auf der Suche nach dem einzig wahren Grillplatz, um dort seinen Smoker… Nein, das ist natürlich Quatsch und war nur als kleine Stenkerhaken gedacht (siehe unten). Tatsächlich trieb ihn seine Leidenschaft für Film und das Erzählen von Geschichten in die deutsche Hauptstadt. Er gründete mit der Boddinale quasi den Gegenentwurf zur Berlinale. Das Filmfestival bietet großen Filmen mit kleinen bis keinen Budgets Publikum und Leinwand. Das Repertoire ist genreübergreifend, reicht von Spiel- über Dokumentar- und Kunstfilmen bis zu Kurzfilmen aus Berlin, Europa und der ganzen Welt. Der Eintritt ist frei und jeden Abend gibt es obendrein Partys und Konzerte. Wenn er also nicht gerade Filme guckt, ein Festivalprogramm kuratiert oder auf Youtube Grill-Tutorials schaut, versucht er vergeblich seine Mails, Anrufe und Textnachrichten zu beantworten. Film ab!

Name: Gianluca Baccanico
Alter: 44
Wohnort: Berlin
Beruf: Cultural Enterpreneur
Schuhgröße: 42 ½
Lieblingskino: Il Kino
Kontakt: g@boddinale.com

And the Oscar goes to? Wem würdest du den kleinen Mann in diesem Jahr überreichen?
Ich würde ihn Mobtik geben, einem Mann, der in Berlin super kurze Filme dreht. Manchmal sind sie ein oder zwei Minuten lang, schwirren dir aber noch tagelang im Kopf herum, nachdem du sie gesehen hast. Sein letzter Titel „Little Baggy“ ist alles, was man dieses Jahr sehen muss.

Worauf freust du dich bei der anstehenden Boddinale am meisten?
Dieses Jahr laden wir unseren Gäste aka Tribe in die wunderbaren Räumlichkeiten des Flutgraben e.V. ein. Ich glaube, dass dort etwas sehr Intensives entstehen kann und bin sehr gespannt.

Woher kommt deine Leidenschaft für Filme?
Ich glaube, es ist eigentlich eine Leidenschaft für Geschichten und Menschen. Die Boddinale hat beides, gute Geschichten aus jedem möglichen Blickwinkel und die Menschen, die sich entschieden haben, diese Geschichten zu erzählen.

Welchen Film sollte jeder gesehen haben?
Heutzutage produzieren wir in einem Monat wahrscheinlich mehr Filme als in den gesamten ersten 50 Jahren nach Erfindung des Kinos. Ich befürchte, diese Frage ist nicht zu beantworten.

Süß oder salzig?
Ich habe erst mit 15 verstanden, dass mein Umfeld es wirklich ernst damit meinte, dass sie Kuchen, Kekse und Zucker lieben. Bis heute kann ich das nicht nachvollziehen. Absolut Team „Salzig“!

Was müsste dringend noch erfunden werden?
Ein Weg, schneller zu Reisen als das Licht. Wir können nicht einfach bloß zuschauen und nichts tun.

Berlin ist für mich…
…die perfekte Mischung aus German common sense und Anarchie. Und ich hoffe, dass sich das noch viele andere Städte auf der Welt zum Vorbild nehmen. Ich konnte hier meine Ideen verwirklichen, sie mit unzähligen Menschen zu teilen und sie wachsen sehen. Und es ist der Ort, an dem ich meine Frau und unseren Hund gefunden habe. Ich bin dankbar dafür, Berlin mein Zuhause nennen zu können.

Dein Leben wird verfilmt. Wer spielt dich?
Bill Murray, hoffentlich mit viel Make Up.

Was hast du gestern gelernt?
Ich habe eine halbe Stunde damit verbracht auf YouTube zu lernen, wie man einen Smoker-Grill bedient. Ich habe keinen Smoker-Grill. Können wir bitte zur nächsten Frage kommen?

Wenn wir dich zu Hause besuchen, was würdest du für uns kochen?
Nichts Gegrilltes. Wie gesagt, ich möchte nicht mehr darüber nachdenken.

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest?
Ich würde alle Regierungen lokal werden lassen und auf Kiez-Level bringen. Und jedem Menschen auf der Erde einen internationalen Pass geben. Ja, ich weiß, aber ihr habt gefragt.

Was sollte niemand von dir wissen?
In eurer Datenschutzerklärung versprecht ihr aber etwas anderes.

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?
Wird die Boddinale eines Tages ihre eigene digitale Distributionsplattform haben?

Das letzte Wort:
Vielen Dank für eure Zeit.

Foto: Magnus Reed

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 29. Januar 2019 | Tags: , , , , , Keine Kommentare

Diener und Beschützer

Ihr Umgang mit dem Schwert gilt bis heute als unübertroffen, ihr Ehrenkodex ist legendär. Die japanischen Samurai haben Geschichte geschrieben. Und das nicht nur als Krieger, sondern ebenso als politische Elite. Sieben Jahrhunderte lang prägten sie das Schicksal Japans: mit Tapferkeit und Disziplin, Loyalität und Selbstaufopferung, aber auch mit Verrat, Intrigen und erbarmungsloser Gewalt. Neben ihrer kunstvollen Kampftechnik war vor allem ihre Rüstung kennzeichnend für ihr äußeres Erscheinungsbild. Sie bot nicht nur ausreichend Schutz auf dem Schlachtfeld, sondern diente auch zur Identifikation und Abschreckung des Feindes. Das Ehepaar Ann und Gabriel Barbier-Mueller hat in knapp 30 Jahren eine hochkarätige Sammlung solcher Samurai-Rüstungen, Waffen, Masken und Pferdeausrüstungen zusammengetragen, die ab dem 1. Februar in der Kunsthalle München präsentiert werden. Diese Sammlung ist weltweit eine der vollständigsten und umfassendsten ihrer Art und beinhaltet Objekte höchster Handwerkskunst aus dem 7. bis 19. Jahrhundert. Kuratiert von Nerina Santorius verspricht die Ausstellung einen tiefen und lebendigen Einblick in die mythische Zeit des japanischen Rittertums zu gewähren.
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Samurai. Pracht des japanischen Rittertums. Die Sammlung Ann und Gabriel Barbier-Mueller | Kunsthalle München, Theatinerstr. 8, 80333 München | 1.02.–30.06.2019 | täglich 10-20 Uhr | Eintritt: 14 €, ermäßigt 1 – 12 € | www.kunsthalle-muc.de

Foto: Brad Flowers © The Ann & Gabriel Barbier-Mueller Museum, Dallas

Das muss ich haben!

Briefmarken, Kunst, Möbelstücke, Silberbesteck, Kleidung, Schallplatten, Oldtimer. Was bewegt Menschen eigentlich dazu, Gegenstände, Devotionalien, Dinge zu sammeln? Missionarischer Eifer? Eitelkeit? Faszination? Welche Leidenschaft treibt sie an und woher kommt ihre Entdeckerfreude? Darüber tauschen sich die Galeristin Annette Kicken, der Museumsdirektor Dr. Thomas Köhler, der Sammler Thomas Olbricht und der Journalist Freddy Langer am 31. Januar im Haus der Wunderkammer der Stiftung Olbricht aus. Im Zentrum ihres Gesprächs steht die Leidenschaft für Fotografie. Die Diskussion ist Teil der Ausstellung „The Moment is Eternity – Works from the Olbricht Collection“. Dort werden noch bis zum 1. April rund 300 Werke und Objekte von 60 Künstlerinnen und Künstlern ausgestellt, um die fotografischen Arbeiten der Olbricht Collection im Dialog mit anderen Kunstwerken der Sammlung zu zeigen. Der programmatische Schwerpunkt: „Vergänglichkeit“. Na wenn das mal nicht zum Thema passt. Denn vielleicht ist das Sammeln ja auch so etwas wie der unbedingte Wille Vergehendes zu bewahren.
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Das muss ich haben! Über das Sammeln von Fotografie und mehr | Gesprächsrunde mit Annette Kicken (Galerie Kicken Berlin), Dr. Thomas Köhler (Berlinische Galerie), Freddy Langer (FAZ) und Thomas Olbricht | me Collectors Room Berlin / Stiftung Olbricht, Auguststraße 68, 10117 Berlin | 31.01.19, 19 Uhr | https://www.me-berlin.com/ | Foto: Gerhard Richter, Betty, 1991, (WV-Nr 75) © Gerhard Richter 2018 (0131)

On the rocks

Das Berghain liegt auf Eis. Vorerst. Also temporär. Anlässlich des 20-jährigen Festivaljubiläums transformiert das CTM Festival 2019 die obere Etage des wunderbaren Betonklotzes erstmals und einmalig in eine Eishalle. Unser lieber Freund, der großartige Künstler Christopher Bauder (Lichtgrenze, SKLALAR) setzt die Fläche obendrein mit einer spektakulären Lichtinstallation in Szene. Vom 25.01. bis zum 10.02. könnt ihr werktags von 16 bis 22 Uhr und sonntags von 14 bis 22 Uhr auf Kufen durch die Halle gleiten. Auf die Ohren gibt es dazu Musik von wechselnden Artists. Eigene Schlittschuhe dürfen genutzt werden, ihr könnt euch aber auch ein passendes Paar für zwei Euro ausleihen. Damit alle zum Zuge kommen, wird die Fahrzeit auf 30 Minuten pro Gast begrenzt. Doch keine Sorge, drumrum gibt es genug zu entdecken. Das 5 Euro günstige Ticket für die Eishalle, das ihr ausschließlich an der Abendkasse erwerben könnt, beinhaltet auch den Besuch der Installation CTM 2019: The Mantis. Am 31.01. und 01.02. finden außerdem zwei spektakuläre Live Performances statt, für die ihr gesondert Tickets erwerben könnt. Ab 21 Uhr müssen alle Gäste übrigens volljährig sein. Irgendwie ein ungewohnter Hinweis in Bezug auf das Berghain. Offizielle Ansage der Veranstalter: „Heiße Getränke gibt es durchgehend vor Ort, packt euch dennoch warm ein und verzichtet in eurem eigenen Interesse und der Sicherheit Anderer auf Alkoholkonsum.“ Wir fassen zusammen: Im Berghain wird es spektakulär – nicht neu. Wahrscheinlich wird der Andrang groß – auch nicht neu. Um Mitternacht ist jeweils spätestens Schluss – neu. Der einzige Rausch ist der Rausch der Sinne – (hüstelhustprust). Auf geht’s, showtime!
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Adventurous Music – Now on Ice! | Halle am Berghain II, Am Wriezener Bahnhof, 10243 Berlin | 25.1.-10.2.19 | Di-Sa 16-24 Uhr, So 14-22 Uhr | www.ctm-festival.de | Foto: Stefan Lucks

Why don’t you talk to me?

Leute, redet miteinander! Nicht schreien, nicht posten, nicht kommentieren – reden. Live und in echt, kontrovers, respektvoll, offen. Die monatliche Veranstaltungsreihe von „Deine Stadt spricht“ bringt regelmäßig Menschen aller demokratischer Richtungen auf Augenhöhe zusammen, um über verschiedene Themen zu diskutieren und neue Ideen und Formate zu erproben. Das Format kommt ursprünglich aus Köln, mittlerweile gibt es die Plattform aber auch in einigen anderen deutschen Städten. Am 27. Januar nun spricht erstmals endlich auch Berlin. Am kommenden Sonntag dreht sich im Kulturcafé Neukölln in der Friedelstraße alles um die Themen Organspende und Dating in der Welt von Tinder & Co. Im Gegensatz zu anderen Ländern müssen Bürgerinnen und Bürger in Deutschland nämlich einer späteren Organspende behördlich zustimmen. Darüber wird aktuell in der Politik heiß diskutiert und es bahnen sich sogar mögliche Änderungen an. Welche Meinung ihr zum Thema „Fast-Dating“ habt und inwiefern sich euer soziales Verhalten durch Dating in der Ära des Smartphones verändert, ist das zweite Thema des offenen Talks an diesem Abend. Ihr könnt euch neben spannenden und kurzweiligen Diskussionen auf leckeres, gespendetes Essen, Getränke, tolle Musik und ganz viel positive Energie freuen.
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Berlin spricht Kick-off | Kulturcafé Neukölln, Friedelstraße 28, 12047 Berlin | 27.01.19, 17-21 Uhr | www.deine-stadt-spricht.de

Out of the box

Wer von euch hat den Film Birdbox auf Netflix gesehen? In dem Streifen flüchtet Sandra Bullock mit ihren Kindern vor dem eigenen inneren Monster. Um davon zu kommen, müssen sich die Protagonisten die Augen verbinden, denn der Blickkontakt mit den Unwesen bringt das Ende. Soweit so gruselig. Dass es aber durchaus aufregend und sinnlich bereichernd sein kann, weder zu wissen, wo genau man sich befindet und wer so um einen herum ist, zeigt das neueste Projekt des Theater Anu. Bei „Invisible Touch 1“ können die Gäste mit verbundenen Augen einen Abend voller neuer Sinneseindrücke und Begegnungen erleben. Denn wenn die Augen für eine gewisse Zeit geschlossen sind, werden plötzlich alle anderen Sinne intensiver wahrgenommen. Um einen herum entsteht ein unsichtbarer Kontinent, in dem das Sehen und Gesehen werden keine Rolle mehr spielen. Die Fantasie beginnt eine eigene Welt zu erschaffen, einen Wachtraum, der einem noch lange in Erinnerung bleibt. Unter der Leitung von Bille und Stefan Behr bespielt das Theater Anu schon seit über zehn Jahren besondere Orte wie Tunnel oder alte Industriehallen in ganz Europa. So konnten schon tausende Besucherinnen und Besucher diese sinnlichen und leisen Inszenierungen miterleben. Die Vorstellungen von „Invisible Touch 1“ gehen am 31. Januar an den Start und laufen bis zum 28. März. Via E-Mail erhaltet ihr die exakte Adresse des Veranstaltungsortes, der in der Nähe des Kleistparks in Schöneberg liegt. Das Ticket beinhaltet übrigens auch ein 3-Gänge-Menü (vegetarisch) inklusive Getränke. Ihr wollt dabei sein? Schreibt uns eine Mail mit dem Betreff ‚TOUCH ME!‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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Invisible Touch 1 | Theater Anu | 31.1.-28.3.19, Ort wird noch bekanntgegeben | Early Bird Ticket: 62 € (inkl. 3-Gänge-Menü und Getränke) | www.theater-anu.de

Kategorien: Erlebnisse | Autor: | Datum: 22. Januar 2019 | Tags: , , , Keine Kommentare

Steven Ansell (Blood Red Shoes)

Das 2 Minuten-Interview

Steven Ansell ist eine Hälfte des großartigen Duos Blood Red Shoes aus Brighton. Moment, Steven Graham Ansell muss es vollständig heißen. Schließlich wäre eine Verwechslung mit dem gleichnamigen aber mittelnamenlosen 64-jährigen amerikanischen Bratschisten überaus fatal. Denn ‚Blood Red Shoes‘ klingen weniger nach großem Orchester als vielmehr nach raffiniertem, ehrlichem und seit neustem auch nuancenreich elektrisiertem Rock. Am Freitag erscheint ihr neues, verdammt frisches Album ‚Get Tragic‘. Danach spielen Steven und seine Partnerin Laura Mary-Carter zwei ausverkaufte Shows in Hamburg (04.02.) und Berlin (05.02.) im Rahmen ihrer Release-Tour. Und weil ausverkauft diesmal wirklich ausverkauft heißt, verlosen wir statt Tickets zwei signierte Vinyl-Scheiben. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚RUCKE DI GUH‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de. Achso, fast vergessen: Steven arbeitet gerade an einer Rock Oper über den Brexit. Sagt er zumindest. Mit einem schelmischen Grinsen…

Name: Steven Ansell
Alter: 52 ;)
Wohnort: unbekannt
Beruf: Musiker
Schuhgröße: 44
Lieblingsort in Berlin: Konrad Tönz
Kontakt: diebesteschlagzeuger@gmail.com

Wann hast du zuletzt herzlich gelacht? Ich habe auf Instagram eine Taube gesehen, die perfekt im Takt zu Michael Jacksons Billy Jean unterwegs war und hab mir in die Hosen gemacht vor lachen.

Im Zweifel taub oder stumm? Stumm.

Inwiefern warst du vor fünf Jahren anders als heute? Oh Darling, ich hatte einfach nicht so viele Haare an komischen Stellen. Davon abgesehen bin ich noch derselbe.

Welche großartige Idee hättest du gern selbst gehabt? Kommunismus

Würdest du eher gegen eine Ente kämpfen, die so groß ist wie ein Pferd oder gegen hundert Pferde, die so klein sind wie Enten? Hundert Minipferde, denn als Drummer bin ich zwar nicht besonders stark aber sehr schnell und ich habe viel Ausdauer. Die kleinen Biester haben keine Chance.

Was kannst du an deinem Job nicht leiden? Leute, die versuchen umsonst in eine Show zu kommen, weil sie behaupten „Fotograf“ zu sein. Owning a camera does not make you a fucking photographer just like owning a leather jacket does not make you Joe Strummer.

Beschreibe eure Musik in drei Worten. crazy. sexy. cool.

Mit welcher Persönlichkeit würdest du gern einmal auf der Bühne stehen? Iggy Pop

Wenn du kein Künstler geworden wärest, dann sicherlich…? Ein preisgekrönter Koch und Gordon Ramsay hätte keinen Job mehr.

Was sollte man in Brighton unbedingt gesehen haben? Steven Graham Ansell.

Wann hast du zuletzt etwas Neues ausprobiert und was war es? Yoga. Ich habe es letzte Woche versucht und es war zwecklos. Ich glaube, es ist nur was für faule Hippies, die sich einreden sie hätten trainiert, obwohl sie nicht einmal ihr Wohnzimmer verlassen haben. ;)

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen? Melanzane Parmigiana und es wäre die beste, die ihr je probiert habt. Das oder ein Jerk Chicken, das euch umhaut.

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest? Almost everything about myself.

Was sollte niemand von dir wissen? Ich bin unfassbar unsicher, aber ich tarne mich mit Sarkasmus und Flucherei!

What question should we have asked? Have we should question what?

Das letzte Wort: Es gibt keine besseren letzte Worte als dieses Freddie Mercury Zitat:
“The important thing is to live a fabulous life, as long as it’s fabulous I don’t care how long it is.”

Foto: Nedda Afsari

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 22. Januar 2019 | Tags: , , , Keine Kommentare

Haltung oder Pose?

Hat Angela Merkel eine Schokoladenseite? Und hat sie das eigentlich schonmal jemand gefragt? Wir wissen es nicht. Was wir wissen ist, dass es von ihr kein einziges offizielles Profilfoto gab, bis der Fotograf Dominik Butzmann dieses Porträt von ihr anfertigte, das ihre ganze persönliche Stärke, ihre Ruhe und gleichzeitig ihren Humor eindurcksvoll verbildlicht. Damit es dazu kommen konnte, verbannte er kurzerhand alle Berater und Strategen aus dem Raum und experimentierte in lockerer und vertrauter Atmosphäre – gemeinsam mit seiner Protagonistin. Es ist genau dieses Einfühlungsvermögen, dieses Gespür für die Menschen, mit denen er zu tun hat, das Dominik Butzmann zu einem der renommiertesten Fotografen unserer Zeit macht. Seit über 20 Jahren verfolgt er das Entstehen und Geschehen in der Berliner Republik. Er fotografierte die Bundestagswahlkampagne 2013 für Angela Merkel, lichtete Emmanuel Macron ab, wurde von Joachim Gauck für ein Buchcover beauftragt und schaffte es sogar, den widerwilligen Helmut Schmidt vor seine Linse zu bekommen. Ab dem 18. Januar 2019 bringt er seine aktuelle Ausstellung „Haltung“ über Politische Fotografie in der Janinebeangallery in Stellung. Butzmann geht in seinen Werken nie zu offensiv vor, im Gegenteil, er lässt den Menschen erst einmal ihren Raum und den Dingen ihren Lauf. Seine Bilder zeichnen sich durch die körperliche Präsenz der Porträtierten aus. Und der Fotograf selbst? Ist davon überzeugt, dass Fotografinnen und Fotografen unserer Zeit eine Haltung einnehmen müssen. Es geht darum, die Fakten zu zeigen und ebenso um die Schwierigkeit dabei, eine Tatsache von einer Lüge zu unterscheiden. Im Raum steht die alles entscheidende Frage, die gleichzeitig das Thema der gesamten Ausstellung ist: „Was ist eine Haltung und was ist eine Pose?“.
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Dominik Butzmann: „Haltung“ | Janinebeangallery, Torstrasse 154, 10115 Berlin | Vernissage, 18. Januar 2019, 18-21 Uhr | https://janinebeangallery.com/haltung

Foto: Dominik Butzmann

Lena Lademann

Das 2 Minuten-Interview

Lena Lademann ist eigentlich ein Mann und heißt Harald. Defintiv keine Person, die man kennen will! Verwirrt? Zu Recht! Denn eigentlich ist Lena Lademann natürlich Lena Lademann – ihres Zeichens Influencerin, kreativer Geist und ein Teil des Podcast-Duos „Lena & Liberta – Zwei Menschen, die ihr nicht kennenlernen wollt“. Hätten wir das Gott sei Dank auch wieder gerade gebogen. Ihre Seite lenalademann.com ist Anlaufstelle für Mode-, Kunst- und Beauty-Junkies und Connoisseure. Wenn Lena nicht gerade durch den Fashion-Week-Wahnsinn von Kopenhagen bis Berlin tobt, versucht die gelernte Grafikdesignerin auf ihren Kanälen, neben einer großen Prise Humor und Selbstironie, Kreativkonzepte für Markenpartner wie Catier, Laurèl, Calvin Klein, Hugo Boss oder Céline anzubieten. Ach ja, Lena hat auch eine klassische Gesangausbildung und spielte mal Feldhockey in der Bundesliga. Bleibt nur noch eine Frage ungeklärt: Wer genau war jetzt eigentlich Harald?

Name: Lena Lademann
Alter: 28 Jahre alt
Wohnort: Hamburg
Beruf: Influencer & Kreativberatung
Schuhgröße: 38
Lieblingsfarbe: Schwarz (bin halt auch eher ein positiver Mensch)
Kontakt: lena@lenalademann.com

Die schönste Modesünde deiner Jugend? Ich habe schon früh angefangen mit Mode zu experimentieren. Zum Leidwesen meiner Mutter und dem Sehvermögen der Öffentlichkeit. Ich kann mich zum Beispiel an eine ganz stilsichere, hotte Version einer Roten Leggings, einem Pinken Pulli und orangenen Turnschuhen mit 6 Jahren erinnern.

Welchem Künstler, welcher Künstlerin würdest du gerne einmal bei der Arbeit zuschauen? Jürgen Teller & David Hockney. Zwei meiner Lieblingskünstler.

Hast du ein Vorbild? Meine Mutter. Mich beeindrucken und beeinflussen vor allem Frauen, mit einer eigenen Vision, einer eigenen Willensstärke und Kraft, ohne auf ihre Weiblichkeit oder feminine Seite zu verzichten.

Dein liebstes Reiseziel? Ich glaube, sowas habe ich gar nicht. Ich liebe es in unterschiedliche Länder zu fahren und genieße dann die jeweilige kulturelle und kulinarische Abwechslung.

Was kommt immer in den Koffer? Ich finde ja ne Zahnbürste und Socken immer äußerst effektiv und praktisch.

Wann hast du zuletzt etwas Neues gelernt und was war das? Ich habe vor einigen Tagen angefangen mir Gitarre beizubringen. Musik war schon immer ein großer Teil in meinem Leben und ich habe mir für das neue Jahr das Ziel gesetzt, hier wieder mehr zu machen.

Was würdest du tun, wenn du eine Stunde mehr am Tag hättest? Mehr Freunde, mehr Familie, mehr Musik, mehr lachen.

Was kannst du gar nicht? Sprichwörter. Es gibt aber immer wieder traurige Versuche meinerseits mich dennoch daran zu versuchen. Memo an mich selber: ich sollte es definitiv lassen.

Ein Song, den jeder kennen muss? Song: Adore you von Nao oder das Album FEELS von Snoh Allegra.

Dein Vorsatz für das neue Jahr? Mich wieder mehr meinen ursprünglichen Hobbies zu widmen. Ich habe früher zum Beispiel eine Gesangsausbildung gemacht und leider irgendwann den Gesang, abgesehen von den enormen Performances unter der Dusche, extrem vernachlässigt. Ich finde es so schade, dass wir uns im Erwachsenenalter neben unseren Jobs kaum noch Momente für uns selber nehmen und Hobbies pflegen. Das wird auf alle Fälle mein Vorsatz für 2019. Hobbies sind die Möglichkeit noch ein bisschen mehr von sich selber auszuleben und seine Vielfalt zu entwickeln sowie Abstand zu seinem Joballtag zu schaffen.

Wenn wir dich zu Hause besuchen, was würdest du für uns kochen? Ich würde euch einen Ofenfisch mit Ofengemüse kredenzen. Dazu einen trockenen Weißwein.

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest? Abgesehen davon, dass vermutlich jeder gerne Hunger, Armut und Kriege auf der Welt stoppen wollen würde, würde ich vermutlich ändern, dass sich die Menschen im Alltag durch eigene Ausgeglichenheit, Selbstliebe und Wohlwollen, viel liebevoller, unvoreingenommener, positiver und gönnender entgegen treten. Vor allem in Deutschland fehlt es da oftmals an dieser Einstellung.

Was sollte niemand von dir wissen? Ich bin eigentlich ein Mann und heiße Harald.

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Puh! Ihr hättet mich schon mal fragen können, wann ich mein erstes Buch heraus bringe, oder den Friedensnobelpreis gewinne…

Das letzte Wort: Habe dann vermutlich ich an dieser Stelle. ;)

Foto: bkknows

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 15. Januar 2019 | Tags: , , , , Keine Kommentare

Dein Kiez ist eine Scheibe

Was kommt dabei heraus, wenn ein Kreativdirektor in Elternzeit geht? Richtig, ein Eltern-Startup. Der kreative Vater heißt Felix Stock, das Startup kinderkiez und produziert werden Spielteppiche, die in Wirklichkeit kleine Wunderwelten sind. Wobei produzieren hier nicht das richtige Tätigkeitswort ist. Denn die bunten und ganz und gar einzigartigen kleinen Spielwelten haben so gar nichts mit den handelsüblichen Mainstream-Teppichen aus den einschlägigen Möbelhäusern zu tun. Denn jedes Stück ist ein Unikat – und zwar selbst gestaltet von Eltern, Großeltern oder der ganzen Familie. Auf Basis von echten Geodaten wird der Kartenausschnitt der eigenen Nachbarschaft auf einen Teppich gedruckt. Mit Hilfe von liebevoll kreierten Bildchen werden die Spielteppiche im Online-Tool zu einer personalisierten Umgebungskarte gestaltet. Jedes Kind kann so quasi in der eigenen Nachbarschaft spielen – Drachen, Monster, Buddelkästen oder Landmarken wie Dixi-Klos oder Wohnungen von Freunden inklusive. In Zusammenarbeit mit der Illustratorin Laura Bednarski entstehen immer neue Motive für die kinderkiez Spielteppiche. kinderkiez-Bastler, die trotz des Online-Baukastens mit über 300 Illustrationen ein bestimmtes Element vermissen, können dies in der Facebook-kinderkiez-Community anfragen. Erhältlich sind die Spielteppiche in zwei Größen: S (70x100cm) und M (100x140cm). Sie kosten 99 Euro bzw. 149 Euro und werden innerhalb von sechs bis zehn Tagen in Deutschland gefertigt und geliefert. Die Teppiche bestehen aus niedrigflorigem Polyesterfilz, der kaum Staub speichert und so auch für Allergiker geeignet ist. Zudem sind die Teppiche schadstoffgeprüft und bei bis zu 30 Grad Celsius waschbar. Wir verlosen einen persönlich gestalteten Teppich in der Größe M an die besonders Verspielten unter euch. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚KREUZKÖLLN‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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kinderkiez Spielteppich | Größe S: 99 €, Größe M: 149 € | www.kinderkiez.ne

LET’S CHANGE THAT FASHION GAME

Der Fashion-Trend des Jahres heißt Nachhaltigkeit. Okay, Trend greift hier vielleicht zu kurz, viel mehr geht es um eine Lebenseinstellung, einen grundsätzlichen, nötigen und längst überfälligen Wandel in einer Industrie, die von der Kurzlebigkeit profitiert, wie kaum eine andere. Deswegen liegen unsere Highlights der anstehenden Berlin Fashion Week auch allesamt außerhalb des fast fashion-Karussels. Am Montag feiert im Kraftwerk Berlin der Film FAIR Trades Aufführung und das Wochen vor dem offiziellen Start. Der Film begleitet drei Pioniere einer nachhaltigen Zukunft in der Schweiz, Tansania und Indien und dokumentiert die Herausforderungen im Spannungsfeld aus fairer Bezahlung in der gesamten Lieferkette, biologischer Produktion und dem Kostendruck der freien Marktwirtschaft. Wir verlosen 1×2 Tickets Plätze im Saal. Schreibt eine Mail mit dem Betreff „FAIR IS THE NEW BLACK“ an hurra@muxmäuschenwild.de. Im Rahmen der NEO.FASHION. Show im Umspannwerk präsentieren gleich mehrere deutsche Universitäten die Werke ihrer spannendsten Modedesign-Schützlinge. Außerdem öffnet von Dienstag bis Donnerstag das Conscious Loft in Berlin Kreuzberg. Präsentiert werden Brands, die nachhaltige Mode und Beautyprodukte für die breite Masse zugänglich machen wollen. Zahlreiche Talks runden das Programm ab. Das Besondere: Im Loft sind immer nur maximal 40 interessierte Personen gleichzeitig anwesend– exklusive Athmosphäre und inspirierende Gespräche garantiert. Last not least auf unserer Liste unserer nachhaltigen Ergänzungstermine zur Fashion Week: Unsere Freunde von den Fashion Changers feiern ihren Launch am Donnerstag, wozu wir 1×2 Gästelistenplätze verlosen. Schreibt eine Mail mit „WEAR THE CHANGE“ an hurra@muxmäuschenwild.de.

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Exklusive Filmvorführung FAIR Traders | 14.1.19, 18.30 Uhr | Kraftwerk Berlin, Köpenicker Straße 70, 10179 Berlin | www.fairtraders.ch | CONSCIOUS LOFT powered by MOCHNI.COM | 15.-17.1.19 Oranienstraße 10, 10997 Berlin | Tickets: 25 € | Facebook | NEO.FASHION. 2019 – GRADUATE SHOWS AT BERLIN FASHION WEEK | 14.1.19., ab 15.30 Uhr | Tickets: ab 7 € | www.neofashion.de | FASHION CHANGERS LAUNCH PARTY | 16.1.19., 20 Uhr | MIRIKA, Prinzenstraße 103, 10969 Berlin | Facebook