Der neue Standard

Mehr Mode für Haustiere als für Rollstuhlfahrerinnen und -fahrer? Was fashionable wirklich bedeutet, zeigen die jungen Wienerinnen und Wiener hinter MOB Industries. Sie entwerfen und produzieren inklusive Kleidung, also Mode ohne Barrieren, wofür auch die Abkürzung im Namen steht. Damit schaffen sie nicht nur praktische Alltagsklamotten, sondern vor allem einen Zugang zu Fashion als individuelle Ausdrucksform für alle Menschen. Gemeinsam mit Rollstuhlfahrerinnen und -fahrern und inspirierenden Modelabels entwickeln Josefine Thom und Johann Gsöllpointner eine wachsende Kollektion. Mode für Leute im Sitzen oder Stehen, mit oder ohne Prothese, solche mit temporären Verletzungen oder altersbedingten und kognitiven Einschränkungen. Alle Stücke werden aus hochwertigen Materialien und mithilfe innovativer Verschlusssysteme, wie beispielsweise Magnetknöpfen, fair in Österreich gefertigt. Um auch abseits von Fashion am Ball zu bleiben, verlosen wir einmal den mobilen MOB-Mini-Tischtennistisch der Marke Dish-Tennis. Der funktioniert Dank seiner optimalen Höhe sowohl für stehende als auch sitzende Spielerinnen und Spieler. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚ONE FITS ALL‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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MOB Industries | mob-industries.com | FOTO: Anna Breit

PeekUp-Artist

Ist das noch gut oder kann das weg? Zugegeben, kaum etwas erfrischt die Seele mehr als das altlastbefreiende Ausmisten der eigenen vier Wände. Doch wohin damit? Auf eBay Kleinanzeigen verticken und nervtötende Letzte-Preis-Debatten ausfechten? Oder einfach in die Tonne? Wir hätten da einen ganz anderen Vorschlag: Meldet euch doch einfach mal bei den freundlichen Leuts von PeekUp! Die kommen dann mit einem Lastenrad zu euch geradelt und nehmen alles mit was nicht schwerer als 50 Kilogramm und nicht größer als 80 x 80 cm ist. Einfach in Kartons oder Taschen gesteckt, wird der unerwünschte Hausrat entweder entsorgt oder aber (und das ist das Besondere) für den guten Zweck gespendet. Ihr könnt Kleinmöbel, Vasen, Lampen, Altglas, Klamotten und Konsorten einfach vor eure Tür stellen und kontaktlos abholen lassen. Bestellt und bezahlt wird ganz easy über die Website, pro Abholung zahlt man neun Euro. Ein kleiner Preis für die große Freiheit. Der umweltfreundliche und praktische Service wird zunächst nur in Berlin angeboten, weitere Städte sollen folgen. Wir verlosen fünf PeekUps. Schreib dazu eine Mail mit dem Betreff ‚HOL! MICH! AB!‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de. Auf ein frohes Entrümpeln!
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PeekUp | peekup.de | FOTO: PeekUp

Kategorien: Projekte | Autor: | Datum: 01. Dezember 2020 | Tags: , , , Keine Kommentare

Barbara Winkler

Barbara Winkler ist die geborene Gastgeberin. Ihr Strahlen hat magische Kräfte und zieht einen, sobald man die wunderschön opulente Lobby des Apartment-Hotels Kaiserlodge am Wilden Kaiser betritt, direkt in seinen Bann. Einmal in ihren Händen fühlt man sich rundum wohl und auf angenehm entspannte Weise an einen Ort versetzt, der ganz nah am eigenen Herzen zu liegen scheint. Im Interview sprechen wir mit Unternehmerin und Familienmensch Barbara unter anderem über die kleinen und großen besonderen Momente und die Wichtigkeit einer positiven Grundeinstellung, um sich selbst und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch in herausfordernden Zeiten zu motivieren. Kleine Side Note, da auf dem Foto nicht zu sehen: Für die Rundum-Harmonie stimmt Barbara gerne ihren Mundschutz auf ihre Socken ab. Oder war es andersherum?

Name: Barbara Winkler
Alter: 50
Wohnort: Scheffau/Ellmau
Beruf: Hotelkauffrau
Schuhgröße: 38,5
Lieblingsabfahrt: Schmiedalm – hier spüre ich die perfekte Ebenheit der Grasberge der Kitzbüheler Alpen, zudem ein wahrer Geheimtipp.
Kontakt: info@kaiserlodge.at

Wann macht dich deine Arbeit glücklich? Wenn die Mitarbeitenden unseren Gästen mit einem echten Lächeln begegnen. Das Lächeln – ein Ausdruck von Freude und Zufriedenheit. Wenn wir es gemeinsam als Kaiser-Team am Ende des Tages geschafft haben, unsere Gäste sowie uns selbst glücklich zu machen – dann weiß ich, meine Arbeit macht mich glücklich.

Mit welchen drei Worten würde dich deine Familie beschreiben? Herzlich, ehrlich, verständnisvoll und standhaft. (Huch, das waren vier., Anm. d. Red.)

Wer war der Heldin oder Held deiner Kindheit und wer ist es heute? Meine „Frau Nanni“, meine Zieh-Oma. Mit ihr habe ich viele schöne Momente genossen. Unter anderem hat sie mir Durchhaltevermögen, positives Denken und Herzlichkeit gelehrt. Sie ist immer noch meine Heldin.

Auf welche Veränderung hoffst du in der Zukunft? Das Bewusstsein für Nachhaltigkeit und dafür, dass unsere Ressourcen nur begrenzt sind, rückt immer präsenter in all unseren Gedanken und Taten hervor. Ich hoffe, dass wir unsere Natur, aber auch Werte, Traditionen und unseren Lebensstandard noch mehr wertschätzen.

Der beste Ratschlag, den du je bekommen hast: „Angst ist ein schlechter Begleiter.“ Und genau das spornt mich in diesen Zeiten täglich an.

Wie sieht der perfekte Urlaub für dich aus? Gemütliche Abende mit meinen Liebsten. Die Natur genießen. Eine Balance aus Aktivität und Entspannung. Zudem gehört ausgiebiges Lachen und Genießen zum Urlaubsalltag. :)

Wann hast du dir das letzte Mal gewünscht, dass der Tag nie aufhört? Oma, Opa, Kinder, Nichten, Neffen, Geschwister usw. – Wenn sie alle vereint sind, könnte der Tag unendlich lang sein.

Du begegnest deinem 18-jährigen Ich. Welchen Rat gibst du dir? „Hallo, liebe gerade-erwachsen-gewordene-Barbara. Ich weiß, und das kann ich dir garantieren, im Kopf wirst du nie erwachsen werden. Fürchte dich vor nichts, sondern stürze dich einfach hinein. ‚Cross the bridge when you are there!‘ und du wirst sehen, du wirst alles erreichen, solange ein Wille dahintersteht.“

Welches war das schönste Kompliment, das dir je jemand gemacht hat? „Du hast wunderbare und tolle Söhne.“ Sie stehen nämlich immer hinter mir und unterstützen mich tatkräftig.

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest? Ich sehe jeden Tag, wie unseren Gästen das beste Essen mit Liebe zubereitet serviert wird. Es sollte für jeden Einzelnen auf dieser Welt möglich sein, so viel essen zu können, wie man braucht.

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen? Hendl mit „Breckerl“. Die Formel dazu lautet: 1x glückliches Huhn + Gewürze + frisches Knödelbrot / Knödelmasse (im Ofen zubereitet) = glückliches Hendl goldbraun gebacken für glückliche Familie.

Welche Superheldenkraft hättest du gern? Zaubern. Um den Lebensmittelüberschuss jenen Menschen hinzuzaubern, die Hunger leiden.

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Welche fünf Dinge in deinem Leben möchtest du nicht vermissen?

Was sollte niemand von dir wissen? Ich bin sehr unsicher in der Öffentlichkeit.

Das letzte Wort: Liebe, Respekt und Verständnis.

FOTO: Jenny Haimer

Austrian Soulfood

Und da wir gedanklich gerade bei Barbara in Österreich sind, gönnen wir uns direkt hinterher unser aktuelles kulinarisches Lieblingsschmankerl. Die Kasnudl-Manufaktur aus Kärnten bietet die von dort auch ursprünglich stammende Spezialität in über vierzig Varianten mit verschiedenen Füllungen an, vegan oder vegetarisch, süß oder herzhaft, mit Fisch oder Fleisch und gerne immer saisonal. Serviert mit aufgeschäumter Butter oder dem Lieblingsöl sind die gefüllten Teigtaschen echte Gaumen- und Seelenschmeichler und mehr als nur ein schnelles Essen zwischendurch. Das Besondere: Die Kasnudln werden erst bei Bestellung produziert und dann frisch gekühlt und umweltfreundlich verpackt zeitnah verschickt. Fad wird’s sicher nicht! Die meisten Zutaten für die mit Hand und Liebe gemachten Kasnudln stammen übrigens von kleinen regionalen Landwirtinnen und -wirten, die nicht weiter als hundert Kilometer entfernt liegen. Wir verlosen ein klasse Kasnudl-Kennenlernpaket. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚OIS HOIB SO WÜD‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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Kasnudl | ab 9,20€ | kasnudl.com | FOTO: Kasnudl

Kategorien: Produkte | Autor: | Datum: 01. Dezember 2020 | Tags: , , , , Keine Kommentare

Fairschenken

Punsch schlürfend über den Wintermarkt schlendern und an jedem Stand regionale Produkte, neue Kleinode, Geschenke oder Handwerklichkeiten entdecken geht 2020 nicht in echt, dafür aber digital. Der virtuelle Wintermarkt lädt bei jeder Wetter- und Maßnahmenlage zum inspirierenden Bummel. Käthe Golücke und ihr Team aus Köln haben eine Idee entwickelt, um vor allem kleineren Händlerinnen und Händlern mit nachhaltigen Geschenkideen eine möglichst große Plattform zu bieten. Sobald alle Stände digital zusammengezimmert sind, können Besucherinnen und Besucher ab dem 1. Dezember über WINTERMARKT.ONLINE drauflos bummeln. Die Märkte werden nach Städten aufgeteilt, um regionale Produkte und Ausstellerinnen und Aussteller in den Vordergrund zu rücken. Mit einem Klick kann man auch in andere Städte reisen und die verschiedenen Buden bestaunen. Das Team legt großen Wert auf das „Fair-bummeln“. Sprich, der Markt ist explizit keine Ansammlung bloßer Links, sondern quasi als Slow-Shopping-Erlebnis konzipiert. Künstlerinnen, Künstler und Kreative, die keine klassischen Waren verkaufen, können sich für eine Soli-Bude bewerben und müssen keinerlei Standgebühren bezahlen, um Merchandise oder Gutscheine zu verkaufen.
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WINTERMARKT.ONLINE | wintermarkt.online | FOTO: fair-bummeln

Eugen Bauder

Eugen Bauder ist Schauspieler und Yoga-Lehrer. Was ’ne Kombi! In der Serie „Lucie. Läuft doch!“ auf VOX verkörpert er dazu gerade auch noch einen Schreiner. Damit wäre das magische Dreieck dann wohl komplett. Im echten Leben hat der 34-jährige seine Model-Karriere an den Nagel gehängt, um sich seinen wahren Leidenschaften zu widmen. Das macht ihn nicht nur erfolgreich, sondern auch glücklich. Als Kind kam Eugen von Kasachstan nach Deutschland: Vorurteilen gegenüber Menschen mit Migrationshintergrund hält er gerne einen Teller Borschtsch und Pelmeni entgegen. Keine weiteren Fragen. Wobei…

Name: Eugen Bauder
Alter: 34
Wohnort: Berlin
Beruf: Schauspieler
Schuhgröße: 43
Lieblingsfilmzitat: Dir Federn in den Arsch zu stecken macht dich noch lange nicht zum Huhn. (Fight Club)
Kontakt: @eugder

Was macht dir an deinem Job am meisten Spaß? Die verschiedenen Charaktere, die in mir schlummern, auszuleben und an einem kreativen Prozess beteiligt zu sein.

Der beste Ratschlag, den du je bekommen hast: Nimm dir deine Zeit.

Welchen Beruf würdest du gerne mal für einen Tag ausüben? Schiffsbauer. (Ha! Noch einer!, Anm. d. Red.)

Was war die härteste Arbeit, die du je gemacht hast? Meine Wohnung selbst kernsanieren und mit meinem Kumpel ausbauen. (Hat ein Jahr gedauert.)

In welchem Film hättest du gern mitgespielt? Stereo.

Was tust du gegen Lampenfieber? Yoga, Atemübungen und gut vorbereitet sein.

In welcher Situation in deinem Leben hast du so richtig Glück gehabt? Eigentlich immer in meinem Leben. Explizit: Als mich ein LKW-Fahrer übersehen und mich, auf meinem Motorrad fahrend, beinahe von der Landstraße abgedrängt hätte.

Welche aktuell lebende Person würdest du gerne mal treffen und warum? Brad Pitt. Weil er einfach ein geiler Typ ist.

Woran merkst du, dass du erwachsen geworden bist? 1. Ein Tag Kater ist mir eine Nacht lang saufen und ausrasten nicht mehr wert. 2. Ich stehe früh auf und suche nach Ruhe in der Natur und im Wald.

Wenn du nicht mehr schlafen müsstest, was würdest du mit der zusätzlichen Zeit anfangen? Schlafen. Ich liebe es, einen erfolgreichen Tag zu beenden und erschöpft ins Bett zu gleiten.

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest? Die kurze Spanne des Tageslichtes im Winter. Bei mir würde es immer um 22:00 Uhr erst dunkel werden. (<3, Anm. d. Red.)

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen? Borschtsch nach unserem Familienrezept. Dazu noch Pelmeni oder Plow.

Was sollte niemand von dir wissen? 1. Dass ich mich bei Vollmond zum Wolf verwandle. 2. Dass ich beim Meditieren weine. (<3 <3, Anm. d. Red.)

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Warum Männer ab und an weinen sollten.

Das letzte Wort: Alles ist eins. Eins ist alles.

FOTO: Hannes Gade

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 24. November 2020 | Tags: , , Keine Kommentare

Staying home for Christmas

Tja, Weihnachten; Weihnachtsfeiern…alles so eine Sache in diesem Jahr. Und während parallel munter diskutiert wird, ob fünf oder zehn Erwachsene plus Nachwuchs zum Fest zusammenkommen sollten, ist den meisten von uns klar, dass es diesmal etwas weniger opulent zugehen wird. Doch egal, ob Weihnachten allein, zu zweit oder im ganz kleinen Kreise, eine ganz praktische Frage gehört frühzeitig geklärt: Was kommt auf den Tisch? Und vor allem: Wer hilft uns dabei? Wir haben da mal ein paar Angebote von langjährigen Freundinnen und Freunden sowie Wegbegleiterinnen und -begleitern für euch herausgesucht. So klappt es garantiert mit dem Fest für die Sinne: Bei ‚Berlin Cuisine‘, die sonst für tolle Caterings auf vielen unserer Veranstaltungen und auch bei unseren Golden Dinners verantwortlich sind, kann zwischen verschiedenen Foodboxen ausgewählt werden, von „Classy“ mit Glühweinmischung und Stollen bis „Feierabend“ mit Gin und Karamell Popcorn. Das tolle Team von ‚Wild & Wiese‘ bietet ebenfalls hochwertige X-MAS Boxen für Zuhause an, gefüllt unter anderem mit Südoldenburger Ente oder Gans aus Freilandhaltung. Mit Kürbis Consommé und Maronen-Maultäschle wird hier auch eine vegane Alternative angeboten. So lecker! Alle Produkte stammen aus Berlin und dem Umland und sind saisonal geerntet. Wer es exquisiter mag, wird bei unseren Freundinnen und Freunden vom ‚Cookies‘ fündig. Über cookies.show könnt ihr nicht nur Menüs aus dem ‚Cookies Cream‘ oder dem ‚Crackers‘ ordern, sondern auch ein 4-Gänge XMAS Menü bestellen und zwar deutschlandweit. Es besteht aus einem leckeren Weihnachtsdinner mit Videoanleitung, Playlist und Punsch sowie personalisierten Geschenken. Last, but not least – der Klassiker: Bei ‚myFESTBRATEN‘ von RitterRichard könnt ihr Gänse, Ente und Co. inklusive Beilagen fix und fertig vorbereitet nach Hause bestellen. Kurz in den Ofen und anschließend Lorbeeren ernten. Wir wünschen guten Appetit!
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XMAS-Foodbox by Berlin Cuisine | berlin-cuisine.com | Wild & Wiese X-MAS Boxen | wildundwiese.de | Cookies Show XMAS Menu | cookies.show | myFESTBRATEN | myfestbraten.de | FOTO: BerlinCuisine, Katharina Bohm, cookies, myFESTBRATEN

Bandsalatart

„Spul‘ ma zurück!“ Die Älteren unter uns werden sich erinnern. Für die Jüngeren: Vor MP3 und CD bannten wir unsere Lieblingsmusik auf Tonband in einer sogenannten Kompaktkassette. Der Klang war bescheiden, dafür ließ sich prima damit experimentieren, Mixtapes zusammenstellen und dergleichen mehr. Zuweilen verhedderte sich das Band im Gerät und kam uns als Salat entgegen. Die Füchsinnen und Füchse unter uns wussten sich dann mit einem Bleistift zu helfen (alle anderen bitte googeln!). Warum wir das alles erzählen? Nun, Katrin Lazaruks aka ‚madeinosnabrück‘ vereint alles eben genannte (Kassettenbänder, Kreativität, Bandsalat und Stifte) zu ganz besonderen Kleinkunstwerken. In ihrem bunten Ladenatelier sitzt sie mit Skalpell und wachsamen Augen an ellenlangen Tonbändern, die sie in kleine und große Kunstwerke, individuelle Bilder und Portraits verwandelt. In ihren gerne auch mal sozialkritischen Arbeiten verbindet sie Upcycling mit Themen zwischen Popkultur und Feminismus. Auf Vorlage fertigt die Künstlerin gerne personalisierte Bilder an aus Kassetten, die von Kundinnen und Kunden mitgebracht oder zugeschickt werden. So erhält die Lieblingskassette mit den Kindheitshelden oder das geliebte Jugendliebefürimmer-Mixtape ein verdientes Zweitleben. Wer schon feuchte Finger beim Gedanken an nicht aufgespulte Kassetten bekommt: Wir verlosen ein Bild aus dem Online-Shop, das als Unikat bald an eurer Wand hängen darf. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚WIEDER DRAUFGEQUATSCHT!‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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madeinosnabrück | ab 35,00€ | madeinosnabrueck.de | FOTO: Katrin Lazaruks

Taktvoll

Die Dänen gehören zu den glücklichsten Menschen der Welt. Also ist es nur folgerichtig, dass aus dem kleinen Land auch die glücklichsten Möbelstücke kommen. Glauben wir sofort, wenn wir durch das Sortiment von ‚TAKT‘ stöbern. Für die Gründer hat gutes Design nämlich viel mit Musik und Taktgefühl zu tun: Nachhaltige Materialien verschmelzen harmonisch in einem Kanon des guten Geschmacks und sind dabei auch mindestens genauso taktvoll zu Produzentinnen und Produzenten, Käuferinnen und Käufern und der Umwelt. Die Dänen sehen sich als Designdemokratinnen und -demokraten, die mehr hochwertige und langlebige Möbelstücke für alle produzieren möchten. So setzen sie auf Direktvertrieb ohne Zwischenhändlerinnen und Zwischenhändler und fette Marketingbudgets, um bei guten Preisen natürlich noch faire Bezahlungen für alle Beteiligten zu ermöglichen. Besonders angetan hat es uns die Bank ‚Soft Bench‘ aus Eiche, bearbeitet mit auf Wasser basierendem Lack. Das zeitlose und doch raffinierte Design macht einen praktischen Alltagsgegenstand zum Lieblingsmöbel auf ewig. Geliefert wird die Bank in ihren Einzelteilen, platzsparend verpackt, um so wenig Material wie nötig einzusetzen.
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TAKT – Soft Bench | 299,00€ | taktcph.com/soft-bench | FOTO: TAKT

Kategorien: Produkte | Autor: | Datum: 17. November 2020 | Tags: , , , , Keine Kommentare

Perspektivwechsel

Vor zwei Jahren schlossen sich die beiden Fotografinnen Kirsten Becken und Veronika Faustmann zum Kollektiv ‚femalephotographers.org‘ zusammen. Ihr Ziel: Sich für mehr gegenseitige Unterstützung und mehr Sichtbarkeit im von Männern dominierten Fotografen-Metier engagieren. Inzwischen zählen zu dem Künstlerinnenkollektiv über zwanzig Fotografinnen. Nach einer erfolgreichen Kickstarter-Kampagne erscheint nun endlich die lang ersehnte erste gemeinsame Publikation bei Hatje Cantz. In dem hochwertigen Bildband gehen femalephotographers.org gleich mal mit gutem Beispiel für aktive Solidarität voran und geben vielen anderen namhaften Künstlerinnen und Guest Artists Platz und Raum. In ‚The Body Issue‘ geht es um die facettenreiche Körperdarstellung und Körperwahrnehmung. Ein Thema, das spätestens seit #MeToo die männlichen Kollegen zur Auseinandersetzung mit gelernten Perspektiven ermutigt.
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The Body Issue | 28,00€ | Shop | FOTO: Female Photographers Org

Tommy Krappweis

Tommy Krappweis ist ein Held unserer Jugend. Für die Jüngeren: googelt mal RTL Samstag Nacht! Doch wenn man es sich recht überlegt, ist Tommy Krappweis auch ein Held unseres Erwachsenenlebens. Wer wissen will warum, schaut mal kurz auf seine Vita. Er war/ist Straßenmusiker, Stuntman, Comiczeichner, Leadsänger, Comedian, Disney-Moderator, Bernd-das-Brot-Erfinder, Autor, Regisseur sowie TV-, Film- und Hörspielproduzent. Als Letzteres bringt er ab dieser Woche auch bei Audible das Hörspiel ‚Kohlrabenschwarz‘ heraus, ein Genre-Mix aus Fantasy, Märchen, Lokalkrimi und Humor. Kann man nicht erklären. In diesem Sinne: Viel Spaß mit dem Interview im Dienste der Unterhaltung mit gelegentlich optionalem Erkenntnisgewinn.

Name: Tommy Krappweis
Alter: 48
Wohnort: Bei München
Beruf: Zurzeit meistens Autor, Regisseur und Produzent
Schuhgröße: 42
Lieblingskurzwitz: „Ich hätt gern 99 Semmeln“ – „Warum nehm’se nich‘ gleich 100?“ – „Und wer soll die alle essen!?“
Kontakt: Twitter / Instagram / Facebook

Fasse deinen Job in zwei Sätzen zusammen: Ich mache so gut wie alles, was irgendwie mit Kreativität im Dienste der Unterhaltung zu tun hat, gelegentlich mit optionalem Erkenntnisgewinn.

Worauf achtest du, wenn du jemandem zum ersten Mal begegnest? Zurzeit, ob die Person gefälligst eine Maske trägt.

Wer gab dir den besten beruflichen Rat und welcher war es? Hugo Egon Balder: „Lass et doch einfach weg.“

Über welches Thema könntest du eine 30-minütige Präsentation halten, ohne jede Vorbereitung? Über Comedians der Stummfilmzeit, Musik der Sixties, Comedy generell, nordische Mythologie und Family Entertainment.

Was war der größte Mist, den du als Jugendlicher gebaut hast? Die Schneeballschlacht toppen zu wollen, indem ich mit einer Schaufel Schnee auf die anderen herunterschippen wollte. Leider stieß ich damit durch das Glasdach einer Garage und fiel gemeinsam mit Schnee, Eis und Glas diverse Meter in die Tiefe.

Was haben Schmetterlinge im Bauch, wenn sie verliebt sind? Flugzeuge.

Eine Begegnung, die du nie vergisst: Mel Brooks.

Welche Serie hast du zuletzt einen ganzen Tag lang durchgeguckt? „The Marvellous Mrs. Maisel – Staffel 2”.

Was ist das lustigste deutsche Wort? Auslegeware.

Was ist der seltsamste Ort, an dem du jemals warst? Zusammen mit Wigald Boning in einem Fernsehstudio einer Comedyshow in Thailand. Und ich gehe fest davon aus, dass man uns dort ebenso seltsam fand.

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest? Ich würde der Menschheit gerne einen Evolutionsschritt zu mehr Vernunft und Empathie spendieren.

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen? Moscow Mule.

Was sollte niemand von dir wissen? Das hab ich schon zu oft erzählt.

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Was hast du schon zu oft erzählt?

Das letzte Wort: Gnampf.

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 17. November 2020 | Tags: , , Keine Kommentare

Auf Sugafari

Er hat sie fast alle probiert, mehr als 1.000 Sorten Süßigkeiten aus der ganzen Welt. Und genau das macht Alexis Agné aka ‚Sugafari‘ zum sympathischsten Süßwarenverkäufer im Prenzlauer Berg, wenn nicht von ganz Berlin. Seit Jahren sammelt er neben Postkarten und Erinnerungen auch die besten Kinder- und Erwachsenengutsle aus allen Ländern der Erde. Sein Hobby beschreibt er wie das Briefmarken-Sammeln, nur, dass man seine Errungenschaften nicht nur anlecken, sondern auch aufessen darf. Sein Laden an der Kopenhagener Straße ist demnach so etwas wie das beste Museum für Süßwarenkunde, das man sich vorstellen kann. Mit dem Unterschied, dass man nicht nur gucken, sondern auch probieren und mit nach Hause nehmen darf. In von Hand beschrifteten Reisekoffern präsentiert er die beliebtesten Leckereien aus Mexiko, Japan, Madagaskar, den Philippinen und vielen anderen Orten. Wenn dann Mango und Chili aufeinandertreffen, schmeckt es zwar vielleicht ungewohnt, aber dafür wie nach Urlaub aus der kunterbunten Tüte. Wer länger verreisen möchte, kann sich gleich ein Jahresabo an Süßstoff bestellen. Wir verlosen drei Wundertüten. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚SOSÜSS‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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Sugafari | Kopenhagener Str. 69, 10437 Berlin | Mo-Fr 14-19:30, Sa 11-18 Uhr | sugafari.com | FOTO: Sugafari

Bar to go

Aus der Flasche ins Glas und auf Eis: ‚The Bottled Bar‘ liefert uns beeindruckende Drinks fertig gemixt nach Hause. Das hat dann ziemlich wenig mit den ordinären Mischungen à la Touchdown in Kanistern zu tun. Hinter der Idee stecken schließlich die Köpfe von Barthur Catering aus Berlin, die sonst erfolgreich Events und Unternehmen bedienen, sowie ein paar der besten Bartender der Stadt. Darunter auch Oliver Ebert, zweifacher Mixologe des Jahres und Betreiber der Bar Becketts Kopf. Gemeinsam haben sie Cocktails entwickelt, die sich hervorragend vorab mischen und deshalb auch wunderbar Zuhause abseihen lassen. Die hochwertigen Eigenkreationen hören auf so spannende Namen wie „Philadelphia Fish House Punch“ oder „Ruby Punch“. Lust bekommen auf einen Drink ohne Sperrstunde? Wir verlosen die beiden oben genannten Cocktails mit entsprechendem Garnish Pack. Schreibt dafür eine Mail mit dem Betreff ‚HANDLE WITH CARE‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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The Bottled Bar www.bottledbar.de | Foto: The Bottled Bar

Kategorien: Produkte | Autor: | Datum: 10. November 2020 | Tags: , , , , , , , , , Keine Kommentare

Tee und Schokolade

Tee und Schokolade? Say no more. Seit Jahren kommt so ziemlich jeder unserer persönlichen Lieblingstees aus dem Hause P & T.  Kein Wunder, Gründer Jens de Gruyter und sein Team sind so etwas wie die Pioniere der modernen, anspruchsvollen Teekultur. Ihre feinen Ganzblatttees und fantasievollen Mischungen werden fair gesourcet, handverlesen, wunderschön verpackt und aufregend präsentiert. Jeder Tee ist wie ein kleines Kunstwerk, die Zubereitung ein Ritual. Erklärtes Ziel: Menschen dabei unterstützen, ein gesundes, kreatives und erfülltes Leben zu führen. Dabei entstehen immer wieder neue Ideen und Kreationen, die den Teehorizont über den Tassenrand erweitern. In Zusammenarbeit mit Belyzium, einer „Tree to Bean to Bar“-Schokoladen-Manufaktur in Berlin, wurden jetzt Tee und Kakaobohne zu neuen Köstlichkeiten verschmolzen. Insgesamt sind dabei drei Sorten entstanden: „Golden Earl“, eine Vollmilchschokolade mit Earl Grey, „Hariman Classic Chai“, eine dunkle Schokolade mit Chai Tee sowie “McKeag’s Lapsang“, eine Raw-Schokolade mit geräuchertem Schwarztee (!!!). Alle Schokoladen werden in Berlin handgeschöpft. So geht Genuss in seiner reinsten und edelsten Form. Wir verlosen zwei Probierpakete mit je zwei Sorten. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚SINGLE ESTATE‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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P & T | Tafel 6,90 € | www.paperandtea.de | Foto: P & T

Geschichte schreiben

Alicia Garza, Autorin und Mitbegründerin der #BlackLivesMatter-Bewegung hat ihre Geschichte niedergeschrieben. Warum? Weil sie Menschen dazu ermutigen möchte, sich als aktiven Teil der Gesellschaft zu erkennen. Denn eines lernte sie sehr schnell nachdem ihr Hashtag um die Welt ging: Es braucht mehr als Stimmen im Internet. Was es braucht, ist eine gut organisierte Bewegung und Menschen, die handeln und politisch aktiv werden. Dann wird jeder Aktivismus größer als die einzelnen handelnden Personen. Auf 400 Seiten beschreibt Alicia in „Die Kraft des Handelns“, dass jeder von uns dazu beitragen kann, die Zukunft neu zu verhandeln. Was vor uns liegt ist nicht selbstverständlich. Wir verlosen drei druckfrische Exemplare zur aktiven Lektüre. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚WER SICH FÜR ANDERE EINSETZT IST NIE ALLEIN‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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Die Kraft des Handelns | 20,00 Euro | www.klett-cotta.de | Foto: Klett-Cotta

Deine, meine, unsere Stadt.

Die Genossenschaft ‚Neues Amt‘ lässt in Hamburg Spekulationsfantasien platzen und zeigt damit neue Wege der Stadtentwicklung auf. Gemeinsam soll hier ein Ort entstehen, der allen Hamburgerinnen und Hamburgern zur Verfügung steht. Barrierefrei und erschwinglich. So sollen neben bezahlbaren Coworking-Plätzen im oberen Teil auch vielfältige Angebote für Künstlerinnen und Künstler sowie Nachbarschaft im Erdgeschoss entstehen. Das Alte Finanzamt Altona wurde die letzten zehn Jahre schon von vielen Kreativschaffenden zwischengenutzt. Damit das so bleibt, haben die Genossenschaftlerinnen und Genossenschaftler ein überzeugendes Konzept bei der Stadt Hamburg eingereicht und das Grundstück so vor dem Kauf durch Investorinnen und Investoren bewahrt. Damit ab 2022 das gemeinwohlorientierte Bauprojekt seine Türen öffnen kann, suchen die Initiatorinnen und Initiatoren noch nach Mitgliedern, die die neuen Räumlichkeiten im Herzen Altonas fördern und natürlich auch mitgestalten möchten. Wer also einen Beitrag für die Gemeinschaft leisten möchte, klickt sich schnell rüber zur Webseite mit allen Details.
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Neues Amt | www.neuesamt.org

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 10. November 2020 | Tags: , , , , , , , , , Keine Kommentare

Pottschön

Kleine Brüste, große Brüste, halbe Brüste: gute Brüste. Viola Hänsel ist Teilzeit-Architektin und Vollblut-Keramikerin. Mit ihrem Projekt ‚power pottery‘ schafft sie Skulpturen komplett von Hand, ohne den Einsatz einer Töpferscheibe. Im Mittelpunkt stehen weiblich gelesene Körperformen. Ganz normale Körperformen. Wunderschöne Körperformen. Viola sieht, fühlt und formt sie mit ihren Händen und lässt so irreguläre und organische Objekte aus Ton entstehen. Damit möchte die Selbermacherin auf die Vielfalt aufmerksam machen und unterrepräsentierte Körpereigenschaften und Merkmale feiern. Zum Beispiel mit ebenso wunderbaren Blumen: Ob kleiner Topf oder große Vase, jedes Unikat verdient sein Arrangement an Aufmerksamkeit. Produziert werden die Einzelteile in ihrem Heim-Atelier in Neukölln. Und nicht vergessen: all Potts are beautiful! Wir verlosen einmal die Vase Lisha. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚DO TOUCH THIS!‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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power pottery | ab 60,00€ | powerpottery.de | FOTO: Viola Hänsel

Gans wunderbar

Für Kinder und Erwachsene, aber nicht unbedingt zum Einschlafen geeignet: US-Comedian Jimmy Kimmel hat mit ‚Gans Ernst‘ ein Mitlach- und Mitmachbuch der Extraklasse herausgebracht. Die Geschichte um eine Gans, der so gar nicht zum Lachen zumute ist, hat sich Kimmel nicht nur selbst ausgedacht, sondern auch gleich phänomenal illustriert. Auf vierzig Seiten soll das gefiederte Tier mit dem Hang zur schlechten Laune zum Lachen gebracht werden. Das erfordert natürlich höchsten Einsatz aller Vorleserinnen und Vorleser und Zuhörerinnen und Zuhörer sowie eine große Portion kindlichen Übermut. Die Idee zum interaktiven Buch kam dem erfolgreichen Comedian zu einer Zeit, in der er selbst das Lachen erst wieder lernen musste. Damals wurde sein drei Tage alter Sohn Billy zweimal am Herzen operiert, um heute wieder wohlauf zu sein. Der Großteil der Einnahmen des New York Times Bestsellers ging deshalb direkt zugunsten amerikanischer Kinderkrankenhäuser. Nun ist das Buch endlich auch in Deutschland erhältlich. Übersetzt wurde das Ganze von Bloggerin, Autorin und Schriftstellerin Ronja von Rönne. Wir verlosen zwei Exemplare an die besonders Mitmachbegeisterten unter euch. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚GANS ODER GAR NICHTS‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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Gans Ernst | 24,90€ | Shop | FOTO: Jimmy Kimmel / Mentor Verlag

Gut

Und noch ein sinn- und anstiftendes Buch. Das gute Team von ‚Ein guter Plan‘ hat mal wieder einen aus dem Ärmel geschüttelt und führt uns mit ihrem guten Ausmalbuch für Erwachsene gerade zur rechten Zeit auf den Weg der Achtsamkeit zurück. Denn Ausmalen soll nachweislich den Stresslevel senken und dabei helfen, zur Ruhe und zu sich zu kommen. Mit dreißig wunderbaren Illustrationen und kleinteiligen Motiven von Künstlerin Helke Rah entführt uns ‚Ein gutes Ausmalbuch‘ Seite für Seite auf eine kleine Reise näher zu uns selbst. Die einzelnen Seiten sind so perforiert, dass sie ganz einfach herausgenommen und weiterverschenkt werden können. Das Ausmalbuch mit edler Goldprägung und hochwertigem Papier wird in Deutschland gedruckt und gebunden und natürlich verpackungsarm verschickt. Wir verlosen drei Bücher zum Runterschalten und Abtauchen. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚MAL MEHR MAL WENIGER‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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Ein gutes Ausmalbuch | 16,64€ | Shop | FOTO: Ein guter Verlag

Kai Bösel

Kai Bösel wird nächstes Jahr 50. Badumm tsss…! Problem? Nicht, wenn man wie Kai Patchwork-Daddy, Ex Internet 2.0-Urgestein, Gründer eines digitalen Kfz-Marktplatzes, eines Adventskalender-Shops, einer Influencer-Agentur und Macher und Herausgeber des Väter-Magazins Daddylicious ist. Dann nämlich nimmt man den Jahresmeilenstein zum Anlass, um ein neues Magazin mit dem vielsagenden Titel NOT TOO OLD auf den Markt zu bringen. Das ist für Kerle ab 45, die für fast noch gar nichts zu alt sind. Es geht um Ernährung, Reisen, Sport, Gesundheit, Style – und um Mixtapes von tollen Typen, die ihre Lieblingslieder vorstellen. Mist, nach dem Lieblingslied haben wir gar nicht gefragt. Dafür aber nach BRAVO-Postern, 16-jährige Ichs und verbotene Sachen.

Name: Kai Bösel
Alter: 48
Wohnort: Hamburg
Beruf: Online Publisher
Schuhgröße: 45
Lieblingsapp: Freeletics
Kontakt: Instagram, Facebook, LinkedIn

Was bedeutet beruflicher Erfolg für dich? Die Umsetzung meiner eigenen Ideen. Und damit andere Leute begeistern oder ihnen Hilfestellung bieten.

Wie motivierst du dich? Wenn ich eine Vision oder ein Ziel habe, dann beiße ich mich fest und gebe nicht auf. So habe ich es schon zu „Schlag den Raab“ in die Sendung geschafft. Und so habe ich auch meine Projekte an den Start gebracht. Das Ziel fokussieren und sich dann nicht aufhalten lassen. Möge es noch so unmöglich erscheinen.

Wenn alle Jobs gleich bezahlt werden würden, welchen Beruf würdest du dann wählen? Ich wäre Rennfahrer, bin sogar tatsächlich im Besitz einer Rennlizenz. Ganz zeitgemäß würde ich dann in einem E-Auto über die Rennpisten bügeln.

Was kann jeder heute tun, damit wir alle eine glücklichere Zukunft erleben? Wir als Familie haben unser Konsumverhalten verändert. Wir trinken Hafermilch und Leitungswasser, verzichten weitestgehend auf Fleisch, kaufen Bio-Ware, stellen unseren Joghurt selbst her, bringen eigene Taschen zum Einkauf mit und noch vieles mehr. Wenn alle ihre Gewohnheiten einmal überdenken und zumindest in Teilen anfangen würden, bewusster zu konsumieren, wäre das sicherlich eine gute Sache.

Wenn Du Dir ein Land aussuchen könntest: In welchem würdest du gerne leben? Meine Heimat ist Deutschland und darüber bin ich die meiste Zeit sehr froh, denn hier fühle ich mich frei im Denken und Handeln und dazu in allen Belangen auch sicher. Nur in Sachen Klima und Essen würde ich mich für Italien entscheiden.

Wessen BRAVO Poster hattest du an der Wand? Erst Limahl, dann Falco, später Heather Thomas.

Du hast eine Sünde frei, welche verbotene Sache würdest du machen? Mh, ich würde mit NOT TOO OLD das Tagesschau-Studio stürmen und die Livesendung „photobomben“. Meiner Reichweite würde das sicherlich helfen…

Was würde dein 16-jähriges Ich von dir heute halten? Verwundert über die wenigen Haare und die vielen Tattoos, ansonsten würden wir uns auf Augenhöhe unterhalten und uns sehr mögen.

Eine Begegnung, die du nie vergisst: Schwimmen mit Delfinen in stürmischer See vor der Küste von Ägypten zusammen mit unseren beiden großen Kindern. Das war magisch.

Du darfst den Duden um drei Wörter deiner Wahl ergänzen. Bitteschön: Tauchschnabel, Yabadabadoo und Adventman (Erklärung zu Tauchschnabel: So hat meine Tochter lange Zeit die Kombi aus Taucherbrille und Schnorchel genannt. Und ich finde das ein sehr schönes Wort.)

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest? Wir bringen unseren Kindern sehr intensiv bei, keinen Menschen aufgrund von äußerlichen Merkmalen, Herkunft oder Religion zu be- oder verurteilen. Wenn ich könnte, würde ich das gern auf alle Menschen übertragen.

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen? Zuerst eine kräftige Kartoffelsuppe und hinterher einen karamellisierten Kaiserschmarrn.

Was sollte niemand von dir wissen? Ich kann keine Schleife binden. Zumindest nicht so wie alle anderen.

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? HSV oder St. Pauli?

Das letzte Wort: NOT TOO OLD for Rock’n‘Roll.

FOTO: Jo Fischer