Nilam Farooq

Auf die Frage, was aktuell bei ihr so ansteht, antwortet die wundervolle Schauspielerin Nilam Farooq:
„Momentan finde ich nach einem langen tollen Dreh für Sönke Wortmanns neuen Film wieder in den Alltag zurück“. Und während wir gedanklich milde lächelnd zustimmend nicken und beinahe ein „Klar, kennt man ja“ auf den Lippen hätten, sind wir lieber ein klein wenig neidisch, auch wenn wir natürlich wissen, dass Filmarbeit vor allem harte Arbeit bedeutet. Trotzdem, das Wandeln zwischen den Welten und die Auseinadersetzung damit sind sicher sehr spannend. Der Film kommt übrigens im Oktober 2020 auf die Leinwand. Aktuell geht es für Nilam übrigens hoch hinaus. Also zumindest stimmlich. Die hat sie nämlich der Hauptfigur in „Everest – Ein Yeti will hoch hinaus“ geliehen, der demnächst im Kino anläuft. Kurze Schätzfrage: Wie lang etwa braucht man zu Fuß bis zum Gipfel des Mount Everest?

Name: Nilam Farooq
Alter: Gerade noch so 29
Wohnort: Berlin Berlin Berlin
Beruf: Schauspielerin
Schuhgröße: Big Foot. Knapp noch im normalen Einzelhandel erhältlich.
Lieblingsfilmzitat: „Wohin gehst du?“ – „Mit ein bisschen Glück nach vorne.“ aus Ratatouille
Kontakt: Instagram: @nilam.farooq | geschäftlich: Agentur Adam und Presse-Agentur Artist Network | privat: immer gerne auf nen Glas schwarzen Tee oder Weißwein

Worauf achtest du, wenn du jemandem zum ersten Mal begegnest? Ich beobachte am Anfang recht genau und achte auf Chemie aka Karma aka Energien oder wie man es nennen will. Rein oberflächlich: Hände und Zähne.

Welcher Film macht dich immer wieder glücklich? Kann Filme nicht mehrfach gucken – LEIDER. Da weiß man ja dann schon was passiert…

Neben wem würdest du gern auf einem Langstreckenflug sitzen? Neben dem Piloten, eigentlich.

Womit kann man dich beeindrucken? Vor allem: Kreativität in jeder Lebenslage. Und mit Geschichten! Ansonsten: Zivilcourage. Leidenschaft. Instrumente spielen. Kochen. Überraschungen. Aktionismus.

Welche Eigenschaft schätzt du an einem Menschen? Finde es fantastisch, wenn man bei Erwachsenen noch viel Kind bemerkt. Gerade in der Phantasie und Unbeschwertheit. Ansonsten das, was alle anderen auch schätzen, schätze ich + Intellekt.

Wenn dein Leben einen Soundtrack hätte, von wem wäre der? Ufff… geht nicht, kann ich nicht, will ich nicht. Wäre ein absolutes Medley – fängt bei Hakuna Matata an und endet irgendwo zwischen My heart will go on und Don‘t stop me now. Dazwischen liegt noch alles andere.

Welche drei Dinge findet man immer bei dir im Kühlschrank? Datteln, 75%-85%ige Schokolade, altes Tomatenmark aus der Tube… – wird das je schlecht?

Ein Wort, das du viel zu oft benutzt: „ähm“, „quasi“, „geil“, „auf einer skala von 1-10“ – eher selten in Kombination…

Ein Buch, das jeder gelesen haben sollte: Das Kind in dir muss Heimat finden.

Wer war der Held deiner Kindheit und wer ist es heute? Die Helden meiner Kindheit waren die Sesamstraßen-Bewohner, habe keine Folge verpasst. Mein heutiger Held variiert tagtäglich.

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest? Ich würde Grenzen in jeder Form abschaffen – im Kopf und auch außerhalb – und hoffen, dass die Menschen dann besser zueinander und allem, was sie umgibt, werden.

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen? Lasagne von meiner Mama. Die könnte halt nur nicht ich kochen… versteht sich.

Was sollte niemand von dir wissen? Nice try.

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Quiz- oder Rätselfragen – die liebe ich! Was auch gut gewesen wäre, das kann ich nämlich gar nicht, zur Belustigung aller anderen: Schätzfragen!

Das letzte Wort: „Schätzfragen.“?

FOTO: Thang Dai

Fest der Zukünfte

Mit dem Futurium ist am Berliner Alexanderufer nahe des Hauptbahnhofs ein Ort entstanden, der allein durch seine futuristische Bauweise alle umliegenden Gebäude in den Schatten stellt. Am Abend des 5. September 2019 lädt das Futurium zur offiziellen Eröffnungsfeier, dem Fest der Zukünfte. Im Zentrum steht die Frage „Wie wollen wir in der Zukunft eigentlich leben?“. Auf über 3.000 Quadratmetern Fläche entstehen unterschiedliche Zukunftsvisionen und werden erlebbar gemacht. Von sich selbst versorgenden Städten bis zum Arbeiten in der Zukunft und Ideen für einen nachhaltigeren Konsum greift die Ausstellung Themen aus der Lebenswelt der Besucherinnen und Besucher auf. Dabei werden keine fertigen Zukunftsszenarien aufgezeigt, sondern vielmehr soll die Ausstellung Denkanstöße und Bausteine für viele mögliche Zukunftsszenarien liefern. Dazu kann man sich auf sogenannten Zukunftsinseln über persönliche Visionen und konkrete Utopien austauschen, im Forum gemeinsam diskutieren und im Futurium Lab sogar eigene Ideen ausprobieren. Der Festakt bildet am 5. September 2019 mit Kanzleramtsminister Helge Braun und Astronaut Alexander Gerst den Auftakt des großen Eröffnungswochenendes. Bis zum 8. September folgt ein spannendes Format dem nächsten. Bei „Super Bestest Berlin World Game“ kann man beispielsweise erleben, was passiert, wenn man Jump’n Run, Basisdemokratie Katzen und Jim Avignons Berlin zusammenbringt. Am Opening-Abend spielen Whomadewho ein Konzert auf dem Vorplatz inklusive Live Gebärdenübersetzung. Welcome to the future of now!
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Fest der Zukünfte | Do, 05.09.19 ab 19 Uhr bis 08.09.19, 18 Uhr | Futurium. Haus der Zukünfte, Alexanderufer 2, 10117 Berlin | futurium.de | Eröffnungsveranstaltung | FOTO: Schnepp Renou

Abholheld

In vielen Haushalten gehören Altglas und Altpapier definitiv zu den größten Feinden. Meist ist es diese eine bestimmte Ecke hinter der Küchentür, in der sich beides über Tage oder sogar Wochen anhäuft. Abhilfe bei der Entsorgung schafft seit kurzem das Hamburger Start-up recyclehero, welches Altglas, Pfand und Altpapier auf Bestellung an der Haus-/Büro-/Restaurant-/Ladentür per Elektro-Lastenrad abholen kommt. Der Service wird in den Hamburger Stadtteilen Rotherbaum, Schanze, St. Pauli, Eppendorf, Eimsbüttel, Innenstadt, Speicherstadt, Hafencity und St. Georg angeboten und funktioniert kinderleicht. Die Abholung wird einfach per Online-Formular gebucht und kostet für Altglas mit einem Gewicht bis 20 Kilogramm 7,90 Euro, zusätzliches Gewicht kostet 79 Cent je 2 Kilo und für Altpapier bis 20 Kilogramm verlangt das junge Unternehmen 11,90 Euro, weitere 2 Kilo kosten dann 1,19 Euro. Nadine und Alessandro bilden das Gründerteam hinter recyclehero und möchten mit ihrem Start-up neben dem ökologischen Aspekt vor allem soziale Verantwortung übernehmen. Als Fahrerinnen und Fahrer stellt das Team nämlich vornehmlich finanziell und sozial benachteiligte Personen ein. So können durch eine geregelte Beschäftigung bei recyclehero die Rückkehr in ein strukturiertes Arbeitsleben vereinfacht oder auch Deutsch-Kenntnisse verbessert werden. Als Trinkgeld könnt ihr den Recycleheros übrigens auch sehr gerne eure Pfandflaschen mitgeben!
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recyclehero | recyclehero.de | FOTO: Geheimtipp Hamburg | Lisa Knauer

Birddogs

Dorffeste, Joe Cocker Imitationen, „Who the F… is Alice“-Mitmachpassagen und Abbas Dancing Queen – die Assoziationen, die einem bei dem Wort Coverband in den Sinn kommen, sind so mannigfaltig wie, ähh, unangenehm. Als wir für ein Kundenevent eine eben solche Band suchten, waren wir daher zunächst auch eher skeptisch. Und dann kamen Felix und Peter mit ihren Birddogs um die Ecke und alles war anders. Und zwar so anders, dass wir sie direkt auch zu unserem Muxmäuschenwild Festival #6 eingeladen haben. Die fünf Bandmitglieder liefern auf der Bühne nämlich so dermaßen ab, dass die vorgetragenen Songs quasi zu ihren eigenen werden. Kein Wunder, schließlich kennen sich Felix und Peter schon seit der 1. Klasse und sind auch abseits der Bühnen ein perfekt eingespieltes Team. Neben den Birddogs haben sie über die Jahre auch viele andere gemeinsame Projekte wie z.B. die Künstleragentur Band New Booking und die Deutschpop Band Lichtfeld ins Leben gerufen. Logisch, dass wir sie dann auch direkt gemeinsam ins Interview gebeten haben.

Name: Felix Franke | Peter Hemsing
Alter: 37 | 36
Wohnort: Friedrichshain | Wilmersdorf
Beruf: Musiker, gelernter Veranstaltungskaufmann | Mediengestalter für Bild und Ton
Schuhgröße: 47 und 41
Lieblingsohrwurm: Peter: Das Dschungelbuch – Colonel Hathi’s Marsch
Kontakt: birddogs-music.de

Was schätzt ihr am meisten an euren Bandkollegen?
Peter: Ihre Bereitschaft auch nach 15 Jahren und mehr als 400 gemeinsamen Auftritten immer noch Mrs. Robinson mit uns zu spielen ;-)

Wer oder was inspiriert euch?
Beide: Die Beatles mit ihrer Musik, ihren revolutionären Ideen und dem wahnsinnigen Charisma jedes Einzelnen begeistern und inspirieren uns bis heute.

Welche tolle Textzeile hättet ihr gern selbst geschrieben?
Beide: Imagine there’s no heaven, It’s easy if you try, No hell below us, Above us only sky.

Welcher Moment hat alles verändert?
Beide: Die Geburt unserer Töchter, je eine.

Im Zweifel lieber taub oder stumm?
Felix: Stumm.

Du kannst einen Tag jemand anderes sein. Wer bist du und warum?
Peter: Eliud Kipchoge, Weltrekordhalter Marathon. Einmal im Leben Marathon laufen und dann auch noch gewinnen.

Woran merkst du, dass du erwachsen geworden bist?
Felix: Man macht sich häufiger als früher bewusst, dass das Leben und die verbleibende Zeit, die man mit den wichtigsten Menschen in seinem Leben verbringen kann, nicht unendlich ist.

Worüber habt ihr euch heute gefreut?
Felix: Das im Gefrierschrank noch Aufbackbrötchen waren.

Würdest du lieber gegen eine Ente kämpfen, die so groß ist wie ein Pferd oder gegen hundert Pferde, die so klein sind wie Enten?
Peter: Gegen die Ente, aber nur wenn es nicht Donald Duck ist.

Wessen BRAVO Poster hattest du an der Wand?
Felix: Cindy Crawford, aber die war glaube ich nicht in der BRAVO drin :-)

Wenn wir dich zu Hause besuchen, was würdest du für uns kochen?
Felix: Knoblauch-Spaghetti

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest?
Felix: Ein besseres und nachhaltigeres Wirtschaftssystem als den Kapitalismus finden und einführen.

Was sollte niemand von dir wissen?
Peter: Ich kann Geheimnisse ganz schlecht für mich behalten ;-)

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?
Peter: Dürfen wir dir ab sofort monatlich 5.000 EUR Sofortrente überweisen?

Das letzte Wort:
Felix: Wenn sie nicht gestorben sind, dann musizieren sie noch heute.

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 04. September 2019 | Tags: , , , , Keine Kommentare

So schön seid ihr!

Versprochen ist versprochen und wird auch nicht gebrochen. Wir haben die schönsten, buntesten und wildesten Beweisbilder unserer MUXMÄUSCHENWILD FESTIVAL Sause #6 ausgewählt und in ein Fotoalbum gepackt. Viel Spaß beim Stöbern, Finden, Liken, Teilen und in Erinnerung Schwelgen! Noch einmal Danke an alle die dabei waren, gedanklich oder „in echt“, an unsere Künstler, Partner, Helfer und unser tolles Team. Das machen wir wieder: Indianerehrenwort die Zweite.
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MMW FESTIVAL#6 Fotoalbum

Kategorien: In eigener Sache | Autor: | Datum: 04. September 2019 | Tags: , , Keine Kommentare

Aller fairen Dinge sind DREI

Von Elektronikabfall und massiven CO2-Emissionen über raue Arbeitsbedingungen bis hin zu verheerenden Beschaffungspraktiken – die Smartphone-Industrie hat einige der weltweit schwerwiegendsten Umwelt- und Menschenrechtsprobleme mit zu verantworten. Immerhin sind in so einem Handy rund 60 verschiedene Rohstoffe verbaut. Die müssen irgendwo gefunden, abgebaut, transportiert und irgendwann auch wieder entsorgt werden. Seit 2013 strebt das niederländische Social Business Fairphone mit seinen modularen, reparablen und langlebigen Smartphones eine Bewegung für fairere Elektronik an, die möglichst ohne Ausbeutung von Mensch und Natur produziert werden soll. Als weltweit erster Elektronikhersteller integrierten die Niederländer Fairtrade-Gold in ihre Lieferkette und starteten eine Initiative für bessere Beschaffungsquellen von Kobalt, dem Schlüsselmineral der Energiewende. Zur Bekämpfung von E-waste, unterstützt das Unternehmen Sammelprogramme in Ländern wie Ghana und belohnt Käufer, die ihr altes Mobiltelefon zurückzugeben und so recyceln. Fairphone hat nicht nur seine Wertschöpfungsketten transparenter gestaltet, sondern auch wertvolle Erkenntnisse über die systembedingten Einschränkungen und Herausforderungen in der Branche gewonnen. Gestern stellte das Social Business die dritte Generation seines Smartphones in Berlin vor. Und die hat es in sich: Das Fairphone 3 im neuen, schlanken Design kombiniert technische Spitzenleistung mit fairer Produktion. Wie seine Vorgänger ist es komplett modular aufgebaut, lässt sich also einfach reparieren oder pimpen. Allein diese Möglichkeit und die daraus resultierende lange Lebensdauer, reduziert die CO2-Emissionen um mindestens 30 Prozent. Die lange Akkulaufzeit, der leistungsstarke Qualcomm Prozessor und die 12 MP Dual Pixel Kamera mit optimierter, hochentwickelter Software sorgen für bemerkenswerte Bildresultate, gerade bei schwachem Licht; Gorilla Glas 5 und eigene Bumper für Stoßfestigkeit. Die Verpackung ist selbstverständlich nachhaltig und wiederverwendbar. Das Fairphone 3 ist ab sofort zum Preis von 450 Euro UVP über die Fairphone-Website, sowie online bei den Launch- Partnern mobilcom-debitel in Deutschland, Digitec in der Schweiz und Magenta in Österreich für den Vorverkauf erhältlich.
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FAIRPHONE 3 | 450 Euro UVP | fairphone.com/de

Bittersweet

Die Apothekerfamilie Jagla verfeinert seit Jahrzehnten exquisite Kräuter-Elixiere in ihrer Wuppertaler Apotheke. Als Grundzutaten dienen ausschließlich Kräuter, Wurzeln und Beeren mit einem extrem hohen Gehalt an Bitterstoffen. Das Besondere bei der Herstellung: die Kräuterrezepturen werden noch heute per Hand mazeriert. Das bedeutet, dass die Kräuter mit den Händen unterschiedlich stark zerkleinert werden, um anschließend die verschiedenen Kräutertinkturen herzustellen. Somit entsprechen die leckeren Magenbitter-Spirituosen den hohen Qualitätsansprüchen des Deutschen Arzneibuches, was sich vor allem charakteristisch im Geschmack äußert. Mittlerweile führt die Apotheke mit „Dr. Jaglas“ ihr eigenes Spezialitäten-Label, sodass der Digestif auch außerhalb der Apotheke in Feinkostläden, Concept Stores und ausgewählten Restaurants und Bars gekauft werden kann. Für Gründerin Dr. Christina Jagla war es nur eine Frage der Zeit, bis sich die Familienrezepte aus der Apotheke heraus auf dem Markt etablieren werden. Sie hat die Idee gemeinsam mit ihrem Vater umgesetzt und an einem moderneren Twist und schickerem Design für die Kräuterbitter gebastelt. Aktuelles Steckenpferd und Bestseller ist das Dr. Jaglas Artischocken-Elixier, welches sich prima als Digestif, mit Eis als Aperitif oder einfach als Basis von Drinks genießen lässt.
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DR. JAGLAS | dr-jaglas.de | FOTO: DR. JAGLAS

Kategorien: Produkte | Autor: | Datum: 28. August 2019 | Tags: , , , , , , , , Keine Kommentare

Elisa Brunke

Das 2 Minuten-Interview

Die Hamburgerin Elisa Brunke hat irgendwann mal Modejournalismus studiert und arbeitet heute als Senior Editor bei COSMOPOLITAN.de und MADAME.de. Sie liebt es zu schreiben (das hat sie von ihrer Mama, genauso wie ihre Locken). Außerdem ist sie Fitness Junkie und veganer Foodie aus Leidenschaft. Ein Workout vor der Arbeit, eine Smoothie Bowl und ein guter Kaffee und ab in Tag (eine Runde etwas beschämt ertappt nach unten gucken für alle). Neben dem Redakteurinnen-Job entwickelt sie vegane Rezepte und baut mit ihrem Freund die eigene Marke KAE, die sich auf veganes Fitness Food spezialisiert. Produziert werden Proteinriegel und weitere Snacks auf Basis von pflanzlichen Eiweißquellen – alles ohne raffinierten Zucker und Palmöl, glutenfrei, nur mit natürlichen Inhaltsstoffen, Bio und lecker! Last not least hat Tausendsassa(rin?) Elisa gerade ihr erstes eBook (gibt es hier kostenlos) mit Lieblingsrezepten veröffentlicht und kurz darauf Rezepte für vegane „Fleischgerichte“ für die erste Ausgabe eines neuen Magazins entwickelt, das im Herbst erscheint. Und wer weiß, vielleicht folgt ja auch bald das erste Buch.

Name: Elisa Brunke
Alter: 32
Wohnort: Hamburg
Beruf: Redakteurin
Schuhgröße: 36,5
Lieblingsfilmzitat: Du bist tapferer als du glaubst, stärker als es scheint und klüger als du denkst. (Winnie Puuh)
Kontakt: elisa@kae-hamburg.de

Worauf achtest du, wenn du jemandem zum ersten Mal begegnest? Ich versuche, mir den Namen zu merken – leider jedes Mal ohne Erfolg. Liegt vielleicht daran, dass ich überhaupt nicht Multitasking-fähig bin. Zuhören, sprechen, interessiert gucken und dann auch noch alles abspeichern? Macht mein Hirn irgendwie nicht mit.

Was würdest du tun, wenn du keine Angst hättest? Meinen festen Job kündigen, einen One-Way-Flug nach Bali buchen und mir dort ein entspanntes Leben mit meinem Freund und meinen Tieren aufbauen. Als Redakteurin bin ich eigentlich an keinen festen Ort gebunden. Aber was, wenn ich nicht genügend freie Jobs bekomme? Oder zurück will und unsere Wohnung dann weg ist? Oder, oder, oder – ich bin leider echt ein Schisser.

Welche drei Dinge findet man immer bei dir im Kühlschrank? Mandelmilch. Tofu. Gemüse.

Ein Wort, das du viel zu oft benutzt: Aber.

Ein Buch, das jeder gelesen haben sollte: Ich tausche gegen: Ein Film, den jeder gesehen haben sollte. Cowspiracy.

Der beste Rat, den du je bekommen hast? Stichwort Manifestation: Wünsche, Träume und Ziele nicht nur im Kopf haben, sondern sie aufschreiben und visualisieren.

Mit welchen drei Worten würden dich deine Freunde beschreiben? Zielstrebig. Authentisch. Zuverlässig.
Die schönste Antwort auf diese Frage kam aber von einer meiner engsten Freundinnen: „Du bist mehr als drei Charaktereigenschaften.“

Welches Lebensmittel hat Superkräfte und warum? Macapulver. Nicht nur, dass es einen hohen Proteingehalt hat und die Muskeln nach dem Training optimal bei der Regeneration unterstützt. Es gehört auch zu den so genannten Adaptogenen. Das sind Pflanzenstoffe, die dem Körper dabei helfen, besser mit Stress umzugehen – und davon haben wir ja alle mehr als genug. Maca reguliert außerdem den Hormonhaushalt und kann dazu beitragen, den Cortisolspiegel – besser bekannt als Stresshormon – zu senken. Außerdem schmeckt es köstlich, zum Beispiel in Shakes, Overnight Oats oder Nice Cream.

Wenn die Welt in einem Jahr untergeht, was würdest du von nun an machen? Eine Weltreise.

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest? Unseren Planeten retten und Grausamkeiten gegen Tiere, Menschen und unsere Erde beenden! Ob Tierversuche und Massentierhaltung, Stierkämpfe oder Pferderennen, Waldrodungen oder Kinderarbeit: Es gibt so viel Ungerechtigkeit, dass man kaum weiß, wo man anfangen soll. Kinder sollten schon in der Schule für Themen wie gesunde Ernährung und nachhaltiges Handeln sensibilisiert werden. Wir alle haben die Macht, etwas zu bewegen – insbesondere mit unserem Konsumverhalten und den Entscheidungen, die wir täglich treffen. Dafür ist es aber wichtig, Dinge auch mal zu hinterfragen und nicht alles hinzunehmen. Was steckt eigentlich hinter der in Plastik verpackten Wurst vom Discounter? Stammt die Milch aus dem Kühlregal wirklich von glücklichen Kühen und ist sie tatsächlich so gesund, wie die Werbung uns weismacht? Oder ist vielleicht das Gegenteil der Fall?

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen? Vegane Lasagne mit Cashew-Béchamel. Mandel-Zimt-Eis mit Browniestückchen, Karamellsoße und karamellisierten Nüssen.

Was sollte niemand von Dir wissen? Als kleines Mädchen war ich zwei Wochen lang in Angelo Kelly verknallt. Das ist mir irgendwie peinlich. Bei den Backstreet Boys dagegen werde ich noch heute schwach. Ich kann immer noch alle Songtexte mitsingen. Soll ich?

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Woher bekommst du als Veganerin deine Proteine? Ein Klassiker.

Das letzte Wort: Go vegan!

FOTO: Anna-Lena Ehlers

 

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 28. August 2019 | Tags: , , , , , , , Keine Kommentare

HOLYCRAB!

Schon mal was vom Roten Amerikanischen Sumpfkrebs oder der Chinesischen Wollhandkrabbe gehört? Diese Krustentierchen haben sich teilweise schon vor Jahren in Berliner Gewässern einquartiert und bedrohen seitdem die heimische Flora und Fauna. Weil invasive Tier- und auch Pflanzenarten kaum natürliche Fressfeinde haben, können sie relativ schnell zur Plage werden und negative Auswirkungen auf das Ökosystem haben. Aber was wäre, wenn man die Plage einfach auf(fr)essen würde? Schließlich ist doch der Mensch für viele Arten der größte Feind. Das war der erste Gedanke von Lukas Bosch, als er im vergangenen Jahr von invasiven Arten in der Zeitung las. Aus der Idee heraus entstand in kurzer Zeit ein Geschäftsmodell und damit das Berliner Start-up „HOLYCRAB!“, das Lukas als Experte für Business Design gemeinsam mit seiner Partnerin und Zukunftsforscherin Juliane Bublitz sowie dem Koch Andreas Michelus gründete. Das Trio investierte zeitnah in einen Food Truck, wo die wild lebenden Krebse und Krabben sowie Fisch mit Delikatessen-Status als hyperlokales Gourmet-Streetfood in Bio- bzw. Wildtierqualität angeboten werden. Für das Konzept erhielt HOLYCRAB! gleich mal den Gastro-Gründerpreis 2019. Schon bald sollen einige Pop-up-Restaurants folgen. Das erste wird voraussichtlich in Köln eröffnen. Jedoch ohne den Sumpfkrebs auf der Speisekarte. Der Transport von Berlin wäre einfach nicht umweltgerecht und außerdem tummeln sich im Rhein bestimmt genügend andere invasive Tierarten. Bis es soweit ist, tingeln wir weiter an jedem Streetfood Thursday an den HOLYCRAB! Stand in der Markthalle 9. Kostprobe gefällig? Wir verlosen 1×2 Gerichte eurer Wahl. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚BUBBACRAB!‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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HOLYCRAB!holycrab.berlin | FOTO: Nino Halm

MMWIMMEL #6

So langsam haben wir uns ein wenig erholt und können frohen Herzens und wachen Geistes DANKE sagen. DANKE an euch alle, die ihr unser MMW Jubiläumsfestival#6 zu einem unvergesslichen, zauberhaften Ereignis gemacht habt. DANKE an alle Künstlerinnen und Künstler, die Anomalie, alle Partner und Unterstützer und natürlich unsere Gäste und das beste Team der Welt. Es war wundervoll mit euch zu quatschen, zu lachen, zu singen, zu tanzen und die Karaoke-Bar abzureißen. Zum ersten Revuepassierenlassen oder wehmütig Staunen, empfehlen wir einen Blick auf das kleine gezeichnete Wimmelbild-Meisterwerk von Graphic Recorderin Franziska Ruhnau, die den ganzen Tag bis spät in die Nacht mit ihrem Stift begleitet hat. Beweisfotos und ein kleines After Movie folgen in den nächsten Tagen. Indianerehrenwort.

The time is now

So, morgen ist es nun endlich so weit. Wir freuen uns wahnsinnig auf euch und diesen Tag. Wir schulden euch noch den finalen Timetable aka. Running Order für unser MUXMÄUSCHENWILD FESTIVAL #6. Sage und schreibe 21 Bands und Musikerinnen stehen auf unseren fünf Bühnen, begleitet von einem fulminanten Rahmenprogramm! Also setzt euch einen Reminder für eure Lieblings-Acts, packt Freundinnen, Partner, Kinder und Hunde ein und kommt am Donnerstag ab 15 Uhr in die Anomalie. Es geht pünktlich los. Wir freuen uns riesig mit euch zu feiern! #mmw6
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MUXMÄUSCHENWILD FESTIVAL #6 | Do, 22.08.19 ab 15 Uhr | Eintritt: 7€ Spende | Anomalie Art Club & Garden, Storkower Str. 123, 10407 Berlin | Facebook Eventlink

FLASH FLASH EXCITING

Mate überall, Cola mit viel viel Koffein und dergleichen. Keine Frage, Getränke mit Kick sind ziemlich gefragt, da brauchen wir nur mal den Blick durch die Büroreihen schweifen zu lassen. Und während immer mehr Anbieter mit schrägen Geschmacksverwirrungen (hä, Mate Banane!?) um Regalplatz buhlen, bringt Bionade-Erfinder Peter Kowalsky mit seinem Start-Up INJU heimlich still und leise den nächsten Clou auf den Markt. FLASH ist ein kohlensäurehaltiges Erfrischungsdrink aus Maracuja, Grapefruit und Zitrone in Kombination mit Ingwer, Kurkuma und Pfeffer. Wie das schmeckt? Fruchtig, prickelnd und leicht scharf. Vollkommen frei von aufputschenden Substanzen wie Koffein oder Mate setzt FLASH dabei auf bioaktives Q10 sowie Pflanzenextrakte und Vitamine und erweist sich damit als wunderbare Alternative zu Energy Drinks oder Kaffee. Kowalsky ist ein wahrer Öko-Pionier und so ist es auch kaum verwunderlich, dass sein neuestes Getränk vollkommen klima- und wasserneutral hergestellt wird. Dabei sind der CO2- und Wasserverbrauch auf ein Minimum reduziert. Den unvermeidbaren Rest, der bei der Produktion dennoch entsteht, gleichen zertifizierte Klimaprojekte in Kenia und Laubbaumpflanzungen rund um Hamburg aus. Wer jetzt Lust auf FLASH bekommen hat, kann bei Gelegenheit einfach mal im INJU Space in Mitte (Linienstraße 139-140) vorbeischauen und eine der 200 ml-Mehrwegflaschen probieren oder den Drink online und bei ausgewählten Getränkehändlern erstehen. Wir verlosen natürlich eine Kiste FLASH frei Haus. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚FLASCHE FLASH‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de. Prost!
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FLASH by INJU | inju.com | FOTO: INJU / Maximilian Mouson

Kategorien: Produkte | Autor: | Datum: 20. August 2019 | Tags: , , Keine Kommentare

Tom Young

Das 2 Minuten-Interview

Tom stammt ursprünglich aus Aotearoa, vielen besser bekannt als Neuseeland. Seit fast zwei Jahrzehnten ist er allerdings als Musiker in der DIY-Musik- und Kunstszene auf der ganzen Welt unterwegs. Seit sechs Jahren nun hat er seinen Lebensmittelpunkt in Berlin. Sein wichtigstes Projekt ist die von ihm gegründete Open Music School, die er in Kooperation mit Give Something Back to Berlin betreibt. Bei der Open Music School geben ehrenamtliche Lehrer ihr musikalisches Wissen in Workshops, Classes und Events an Menschen aller Herkünfte und Hintergründe weiter und setzen sich für die Integration von geflüchteten und sozial benachteiligten Menschen ein. Gemeinsam mit euch unterstützen wir das Projekt mit den Spenden, die wir im Rahmen unseres muxmäuschenwild Fesvtival #6 sammeln.

Name: Tom Young
Alter: 34
Wohnort: Berlin
Beruf: Musiker / Open Music School Coordinator
Schuhgröße: 166?
Lieblingsfilmzitat: From “Happiness”
Helen Jordan: “I’m not laughing at you, I’m laughing with you.”
Joy Jordan: “But I’m not laughing.”
Kontakt: tom.young@gsbtb.org

Worauf achtest du, wenn du jemandem zum ersten Mal begegnest? Darauf wie sie oder er kommunizieren möchte.

Was würdest du tun, wenn du keine Angst hättest? Irgendwo an einem Fluss als Teil eines nachhaltigen Ökosystems leben. Ich würde außerhalb dieser mörderischen Horrorshow namens Zivilisation hausen, glaube ich. Aber offensichtlich ist die Angst größer?

Welche drei Dinge hast du immer im Kühlschrank? Tofu, Gemüse und Chilisauce

Ein Wort, das du viel zu oft benutzt: Das Wort mit F.

Ein Buch, das jeder gelesen haben sollte: „Endgame“ von Derrick Jensen.

Der beste Rat, den du je bekommen hast: Widme dich den Dingen, die du liebst. Nichts anderes hat deine Zeit wirklich verdient.

Mit welchen drei Worten würden dich deine Freunde beschreiben? Liebenswert, wunderbar und das Beste vom Besten… Ich weiß es wirklich nicht.

Welches Instrument würdest du gern spielen können? Cello.

Du darfst den Duden um drei Wörter deiner Wahl ergänzen. Bitteschön:
1. Ignorancecide (listening as a form of knowledge-sharing)
2. The “Buzzymunch” (an unconventional yet delicious snack/meal, usually involving a lot of condiments)
3. Casj (short for casual).

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest? Das Problem der postindustriellen Zivilisation.

Wenn die Welt in einem Jahr untergeht, was würdest du von nun an machen? Musik machen, als ob ich Bandmitglied auf der Titanic wäre.

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen? Kartoffeln – auf ganz verschiedene Arten zubereitet.

Was sollte niemand von Dir wissen? Ich habe keine wirkliche Ausbildung im Bereich Organisation. Ich habe überhaupt keinen akademischen Hintergrund. Ich weiß oftmals nicht was ich tue und lerne dabei aus meinen Fehlern.

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? „Deine Musik ist unglaublich, willst du auf dem Festival spielen?“

Das letzte Wort: Danke, dass ich Teil eures Magazins sein darf! Ich weiß eure Plattform, von der aus ich über mein Projekt erzählen darf, wirklich zu schätzen. In Zeiten der „Europäischen Festung“, „America First“, Johnson, Trump, le Pen, Salvini, der AfD, etc. sind Projekte wie die Open Music School meiner Meinung nach wirklich wichtig. Unsere Community sieht Menschen als das was sie wirklich sind: Individuen mit unendlichem Potenzial – wenn sie nur die gleichen Möglichkeiten bekommen.

FOTO: Hold My Pint Photography

Nach dem Festival ist vor dem Festival?

Eine gute Autostunde südöstlich von Berlin liegt das beschauliche Städtchen Storkow. Als einer der ältesten Orte Brandenburgs und umgeben von einer wasser- und waldreichen Landschaft sicherlich einen Ausflug wert. Vom 23. bis zum 25. August 2019 kann man die Gelegenheit gleich mal nutzen und sich ein ganz besonderes Bild von Storkow machen, denn dann lädt das „alínæ lumr“ Festival in seiner fünften Ausgabe zum Urlaub auf dem Land ein. Im Gegensatz zu gewöhnlichen Festivals findet das Musik- und Kulturprogramm nicht auf einem abgegrenzten Festivalgelände statt, sondern direkt im Herzen der Storkower Altstadt sowie auf versteckten Wiesen und am Storkower See. Das junge Organisationsteam arbeitet seit Jahren leidenschaftlich und ehrenamtlich an dem Festivalprojekt, sodass sich die Besucherinnen und Besucher auch in diesem Jahr auf internationale Künstlerinnen und Künstler auf den unterschiedlichen Bühnen freuen dürfen. Dabei stehen renommierte Acts und Indiekracher wie Curtis Harding, Blumfeld oder Sophie Hunger ebenso auf dem Programm wie Newcomer Bands. Als eine der ältesten Burganlagen Brandenburgs bildet die Storkower Burg mit ihrer Freilichtbühne und dem Burgsaal das Zentrum des Festivals. Außerdem laden umfangreiche Workshops, Wald- und Wiesenrundgänge sowie Führungen mit dem Storkower Nachtwächter dazu ein, ein klares Zeichen für positiven Austausch und Willkommenskultur in der Region zu setzen und in der Stadt einen Ort des Zusammenkommens zu schaffen. Wer noch kein Ticket hat, schreibt blitzschnell eine Mail mit dem Betreff ‚STORKOWER NÄCHTE SIND LANG‘ an hurra@muxmauschenwild.de und gewinnt 1×2 Tickets für das ganze Wochenende.
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alínæ lumr Festival | 23. – 25.08.19 | alinaelumr.de | Tickets ab 44€ | FOTO: alínæ lumr

Kategorien: Erlebnisse | Autor: | Datum: 20. August 2019 | Tags: , , , Keine Kommentare

DANKE im Voraus!

Nur noch eine gute Woche bis zu unserem Muxmäuschenwild Festival #6. Einen Tag lang wollen wir gemeinsam mit euch, 21 Bands und Künstlerinnen, vier DJs und einem fulminanten Rahmenprogramm feiern. Wie in jedem Jahr bitten wir euch für all das lediglich um eine Spende in Höhe von 7€ (ihr könnt natürlich gern auch 10€ geben), um damit ausgewählte soziale Projekte zu unterstützen. Dabei gilt: Alle Beteiligten verzichten auf Gage, Einnahmen, Spesen und Co., um eine möglichst große Summe für die folgenden Projekte zu sammeln. Die Give Something Back To Berlin Open Music School bringt Menschen aller Herkünfte und Hintergründe durch die Kraft der Musik zusammen und setzt sich für die Integration von geflüchteten und sozial benachteiligten Menschen ein. Regelmäßige Proben, Konzerte und Auftritte zeigen eindrücklich, welche Harmonie entsteht, wenn Menschen miteinander und im Einklang agieren. Das zweite Projekt, das wir von Herzen gemeinsam mit euch unterstützen, ist der Wünschewagen des Arbeiter-Samariter-Bundes Deutschland, den wir euch hier schon einmal vorgestellt haben. Der umgebaute Krankenwagen bringt schwerkranke Menschen jeden Alters mit einer letzten Wunschfahrt an ein Ziel ihrer Wahl. Jede einzelne Fahrt macht Menschen in einer schwierigen und oft aussichtslosen Situation noch einmal glücklich. Die ausgebildeten ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer gewährleisten während der Wunschfahrten eine umfassende -auch medizinische- Versorgung. Das Projekt wird ausschließlich aus Spenden finanziert. Last but not least: Der Verein Ethiopia Skate verschafft vor allem Kindern und Jugendlichen in Äthiopien Zugang zu Skateboards und Skateboard-Parks. 2016 und 2017 eröffneten sie nach vielen bürokratischen Hürden die ersten freien Skateparks in dem afrikanischen Land, die gegenwärtig von mehr als 250 Skatern genutzt werden. Ziel des Vereins ist es Sport, Bewegung und Freude zu ermöglichen, schließlich ist Skateboarden ab dem nächsten Jahr olympisch. Aber es geht auch darum, Gemeinschaft und verbindende Erlebnisse zu fördern. Bei den von Ethiopia Skate organisierten Skate-Wettbewerben treffen Kids und Amateur-Skater auf Profis, um sich im sportlichen Wettstreit zu messen und Tipps zu erhaschen. Bei einer Skateshow im Rahmen unseres Festivals zeigen ein paar von ihnen ihr Können. Wir danken euch schon jetzt für eure Unterstützung und freuen uns riesig auf diesen tollen Tag! #mmw6
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MUXMÄUSCHENWILD FESTIVAL #6 | Do, 22.08.19 ab 15 Uhr | Eintritt: 7€ Spende | Anomalie Art Club & Garden, Storkower Str. 123, 10407 Berlin | Facebook Eventlink

Anuschka Rees

Das 2 Minuten-Interview

Anuschka Rees lebt in Berlin mit ihren zwei Katzen, einer Million Bücher und einem Boyfriend. Ha ha, könnte bitte jemand diesen ersten Satz in die Liste der besten ersten Sätze in 2 Minuten-Interviews eintragen? Auf die Wohnungssituation kommen wir auch gleich noch einmal zurück, doch zuvor berichten wir kurz und knapp, dass sie nach ihren ersten beiden Büchern „The Curated Closet“ und dem praktischen, feministischen No-Bodyshaming Guide „Beyond Beautiful“ gerade an ihrer Nummer drei schreibt, während sie ihre Gedanken auch ziemlich aktiv auf Instagram unter @beyondbeautifulbook und ihrem persönlichen Account @anuschkarees teilt. Ach ja, das Wohnungsthema: Anuschka sucht und zwar sehr intensiv für sich und oben beschriebenes Setup. Wer also was weiß oder wen weiß, die/der was weiß…Kontakt siehe unten.

Name: Anuschka Rees
Alter: 30
Wohnort: Berlin
Beruf: Autorin
Schuhgröße: 38
Lieblingsfilmzitat: “We’ll all grow up one day, Meg. We might as well know what we want.” Little Women
Kontakt: anuschka@beyondbeautifulbook.com

In welcher Art und Weise warst du vor zehn Jahren anders als heute? Mehr Piercings, weniger Weitblick.

Das größte Problem deiner Generation? Überangebot

Wie schafft man es, sich selbst richtig gut zu finden? Puh, das ist ein großes Thema, da sollte mal jemand ein Buch drüber schreiben…

Was ist wirklich wichtig? Selbstreflexion

Wen bewunderst du und warum? Angela Merkel, für ihre Geduld und ihr Pokerface.

Warum können nur Frauen die Welt vor dem Untergang bewahren? In den Worten von Mary Poppins: “Though we adore men individually, we agree that as a group they’re rather stupid.”

Wenn du ein Zeichentrickcharakter wärst, welcher wäre das? Stewie Griffin

Was kannst du gar nicht? Small Talk

Verrate uns einen magischen Ort, egal wo auf der Welt! Mein Bett

Dein wertvollster Besitz? Mein Optimismus

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen? Erm, Pfannkuchen?

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest? Ich würde den Trend hin zum Medium-Mineralwasser stoppen. Ich will entweder die volle Ladung Sprudel oder gar nichts.

Was sollte niemand von dir wissen? Dass ich Instagram eigentlich total lästig finde und viel lieber ein anonymes Schriftstellerleben ganz ohne Selfies führen würde.

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Wie es meinen Katzen geht. Danke der Nachfrage – sehr gut, bisschen heiß für sie grade, aber gut.

Das letzte Wort: Just keep swimming, swimming, swimming.

FOTO: JULIEN COTT

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 14. August 2019 | Tags: , , , Keine Kommentare

Style Stallone

„Paniert, frittiert, überbacken – das ist Teil von dem Style“! In der Neuköllner Style Stallone Sandwichbar direkt am Reuterplatz dreht sich alles um high-quality Fastfood mit selbstgekochten Saucen, Chutneys und Zwiebelmarmeladen. Na ja, und um Style natürlich (Foto anbei), doch dazu gleich. Neben vier eigensinnigen Sandwichkreationen wie dem „Tilly Cheese Steak“ mit argentinischer Rinderhüfte, Käsesauce, gebratenen Zwiebeln und Gurkenrelish gibt es verschiedene Pommes-Klassiker frittiert in Erdnussöl, Currywurst vom Havelländer Bio-Apfelschwein in fruchtig pikanter Currysauce sowie Black Angus Entrecote in Portwein-Jus. Eine vegetarische Sandwich-Variante ist auf Wunsch ebenfalls erhältlich. Das Brot für die leckeren Snacks wird in der Bio-Bäckerei Endorphina gebacken, die Mayonnaisen sind selbstverständlich hausgemacht und gibt’s gratis zu allen Fritten dazu. Wer das Ganze noch mit einem leckeren Drink abrunden möchte, kann an der SandwichBAR zwischen Pinkus-Bier, Bio-Wein, Gin Tonic oder einem weißen Port mit Tonic auswählen. Schmecken tut alles wirklich hervorragend! Ihr könnt bei Style Stallone übrigens auch einfach telefonisch vorbestellen oder den Imbiss gleich direkt für das nächste Catering anfragen. Probieren? Dann schnell eine Mail mit dem Betreff ‚SILVESTER‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de schicken und eins von vier Weckgläsern selbst eingekochter Style Bolognese gewinnen (müssen in Neukölln im Laden abgeholt werden). Bleibt noch die Sache mit dem Foto. Der elegante Herr mit dem fröhlichen Spandex-Beinkleid ist Mister Style Stallone und Chefkoch Till Heinisch persönlich. Und ja, er sieht genauso aus, wie auf dem Foto. Immer! Style kann man sich eben nicht kaufen, Style hat man.
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Style Stallone – Sandwichbar | style-stallone.de | instagram.com/stylestallone | FOTO: Ralf Großer

Auf Traumreise

Für viele mag die Vorstellung in einem alten Schlafwagenabteil durch die Nacht zu tuckern ziemlich romantisch sein. Die Realität sieht dann häufig doch etwas anders aus und man findet sich nicht selten auf einem unbequemen Bett in einem noch unkomfortableren Abteil wieder, schließlich ist nicht jeder Nightliner ein Orient-Express. Wenn man jedoch in einem der Waggons auf dem Gelände des Bahnhof Rehagen übernachtet, sind Unterhaltung und Entspannung garantiert und das ganz ohne vorbeiziehende Landschaften. Dank Manja und Christophe Boyer ist an der ehemaligen königlich-preußischen Eisenbahnstrecke ein Ort für Events, Kultur und Kulinarisches entstanden. Highlight der Location sind drei ausgemusterte DDR-Waggons mit insgesamt acht liebevoll restaurierten Abteil-Hotelzimmern, die als Übernachtungsmöglichkeit dienen und auch für kleine Meetings oder Seminare genutzt werden können. Bei größeren Veranstaltungen bietet das historische Bahnhofsgebäude genügend Platz, um dort Hochzeitsfeiern, Geburtstage oder auch Firmenevents auszurichten. Im Bahnhofsrestaurant kann man dann die exzellenten Gerichte mit frischen Zutaten aus Brandenburg und Frankreich genießen. Neben drei unterschiedlichen Menüs werden Galettes und Crêpes, Käse- und Aufschnittteller sowie hausgemachte Kuchen und am Wochenende auch Frühstück angeboten.
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Bahnhof Rehagen – Das Schlafwagenhotel | ab 52,50€ pro Nacht | bahnhof-rehagen.de/schlafwagenhotel | FOTO: Schlafwagenhotel Rehagen

Ins Netz gegangen

Plastik gehört nicht ins Meer. Mit einer Ausnahme: Badaga. Badaga ist das Surf- und Sportswear-Label von Jana und Nils, das seine farbenfrohen Stücke aus recycelten Fischernetzen und aus dem Wasser gefischten PET Flaschen herstellt. Damit tragen die beiden Gründer schon mal ihren Teil dazu bei, dass einige Plastikteile weniger die Ozeane dieser Welt und damit die darin lebenden Organismen vernichten – schließlich braucht ein ungenutztes Fischernetz rund 600 Jahre, bis es im Meer abgebaut wird. Doch der Gedanke, das Meer vom ungewollten Plastik zu befreien, ist erst Schritt eins in der konsequenten Wertschöpfungskette von Badaga – was übrigens Koreanisch ist und „geh zum Meer!“ heißt (aber gerne doch!). Von der Produktion bis zum Versand geschieht alles in Europa unter fairen Arbeitsbedingungen. Die Kollektionen sind überschaubar – eine Reihe exklusiver, aber bezahlbarer Einzelstücke werden ressourcenschonend hergestellt, damit kein Überfluss produziert wird. Der schöne Nebeneffekt: Was man bei Badaga erwirbt, wird nicht jeder tragen! Ob zum Yoga oder beim Joggen, ob auf dem Surfboard oder einfach beim dekorativen Rumliegen am Strand: Die modernen Musterungen der langlebigen Bikinis, Leggins und Langarm-Oberteile machen auch in der nächsten Saison noch Lust auf (na?) Meer (sorry, musste irgendwie sein). Wer einen der hübschen Wendebikinis gewinnen möchte, schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚AUS DEM MEER IN DAS MEER‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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Badaga | badaga.de | instagram.com/badaga | ab 49,90€ | FOTO: Vero @fancy.pants.adventures

Jeremy Alexis & Jesse Ludovic Ajwani

Das 2 Minuten-Interview

Kennt ihr dieses Hochzeitsspiel, bei dem das frisch vermählte Brautpaar mit dem Rücken zueinander sitzt und dann unterschiedliche, teils intime Fragen unabhängig voneinander und möglichst gleich lautend beantworten muss? Ein wenig fühlt sich das brillante 2 Minuten-Interview mit den Zwillingen Jeremy Alexis und Jessy Ludovic Ajwani, den Gründern und Betreibern der Anomalie und des zugehörigen Restaurants LAMIFA, so an (kurze Pause, um die fabelhaften Namen wirken zu lassen). Die beiden Freigeister liegen nämlich ziemlich oft auf einer Wellenlänge und wie im echten Leben, wird es vor allem dann spannend, wenn sie ganz unterschiedlich unterwegs sind. Und ganz besonders witzig, wenn sie beide identisch daneben liegen (aus drei mach vier!). Wir freuen uns riesig auf unser MMW6 Festival am 22.08. im Hause Ajwani, äh Anomalie und schicken an dieser Stelle schon mal ein riesengroßes Danke für die Möglichkeit bei euch zu feiern und euren tollen, unermüdlichen und liebenswerten Support.

Name: Jeremy Alexis Ajwani / Jesse Ludovic Ajwani
Alter: 32
Wohnort: Berlin
Beruf: Club und Restaurant Inhaber, DJ, Chefkoch, Künstler / Club und Restaurant Inhaber Anomalie und LAMIFA
Schuhgröße: 43 ½ / 43 ½
Lieblingsclub: Anomalie Art Club / Anomalie Art Club
Kontakt: Instagram Jeremy Ajwani / Mistral / man muss mich privat kennen | Instagram Anomalie

Wenn dein Leben einen Soundtrack hätte, von wem wäre der? 
Jeremy: Serge Gainsbourg
Jesse: Leonard Cohen

Wie würden dich deine Geschwister beschreiben?
Jeremy: Überlebungskünstler, größenwahnsinnig
Jesse: Visionär, aufmerksam, großzügig

Wann in deinem Leben hast du dich am lebendigsten gefühlt?
Jeremy: Jetzt
Jesse: Jetzt

Welches Kunstwerk würdest du gerne besitzen?
Jeremy: Eiffelturm
Jesse: Den blauen Planeten, um ihn zu schützen.

Zu welcher Musik tanzt du am liebsten?
Jeremy: Techno
Jesse: Techno

Welche drei Dinge findet man immer bei dir im Kühlschrank?
Jeremy: Salbei, Zitrone, Ingwer und Äpfel
Jesse: Avocado, Ziegenkäse, rote Beete und Kurkuma
(Jungs, das waren jeweils vier! Anm. d. Red.)

Wann macht dich deine Arbeit glücklich?
Jeremy: Selbstständigkeit
Jesse: Menschen zu fördern

Was nimmst du dir schon länger vor, schaffst es aber irgendwie nicht?
Jeremy: Nichts
Jesse: Der Natur mehr Unterstützung zu geben

Mit welcher Persönlichkeit würdest du dir gern einmal die Nacht um die Ohren schlagen?
Jeremy: Mit meiner Freundin Sophie Kah
Jesse: 2Pac Shakur

Schließ die Augen und denk an etwas Schönes. Woran denkst du?
Jeremy: Bunte Kunst und Kreation
Jesse: Ozeane

Welche Superheldenkraft hättest du gern?
Jeremy: Fliegen zu können
Jesse: Fliegen

Wenn wir dich zu Hause besuchen, was würdest du für uns kochen?
Jeremy: Chèvre Chaud-Salat
Jesse: Gedämpftes Gemüse mit Einkorn

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest?
Jeremy: Die Umwelt, die Balance der Natur und die Menschen in Harmonie bringen.
Jesse: Die Kriegs- und Waffenindustrie stoppen.

Was sollte niemand von dir wissen?
Jeremy: Ex-Knacki
Jesse: Dass ich ein Alien bin.

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?
Jeremy: Was mich inspiriert?
Jesse: Ob ich ein Alien bin.

Das letzte Wort:
Jeremy: Follow the Flow.
Jesse: Stay free.