Liebes Tagebuch…

Zwischen Homeschooling und veränderten Lebensrealitäten möchte das HappySelf Journal Heranwachsenden einen Moment der Ruhe und Selbstreflexion schenken. Tag für Tag. Inspiriert von ihren eigenen Kindern, entwickelte Francesca Geens zusammen mit Expert*innen aus dem Bereich Psychologie und Erziehung ein Tagebuch in zwei Varianten. Das erste richtet sich speziell an Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren, das zweite an Teenager und junge Erwachsene. Mit altersgerechten Übungen und Fragen soll der eigene Gefühlszustand spielerisch eingeordnet und Begriffe wie Glück, Achtsamkeit und Dankbarkeit verinnerlicht werden. Dazu gibt es kurze Absätze mit Tipps und Tricks, wie man positive Gewohnheiten entwickelt und den eigenen Alltag am besten meistert. Gleichzeitig soll mit dem täglichen Journaling auch die Konzentrationsfähigkeit gesteigert und bewusste Offline-Pausen eingeschoben werden. Wir verlosen je ein Tagebuch für Kinder und eines für Jugendliche. Schreibt eine Mail mit dem Betreff „SLEAP, EAT, WRITE, REPEAT“ und eurer favorisierten Variante an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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HappySelf Journal | 24,90 € | happyselfjournal.com | FOTO: HappySelf Journal

André Gießelmann

André Gießelmann gründete bereits während seines Studiums das kleine feine Sports- und Streetwearbrand Mojo of the Hoods. Jedes Teil wurde über sieben Jahre individuell von Hand gepinselt, mittlerweile wird die exklusive Streetwear nachhaltig in Europa produziert. Seit über zehn Jahren lebt André in Hamburg City und betreibt neben dem Onlineshop mojostore.de auch den Mojo Store auf der Schanze. Außerdem entwickelt er zusammen mit seinen Partnern individuelle Fashion-Konzepte für verschiedene Brands und Unternehmen. Eigentlich ist er ein ziemlicher „Eigenbrötler“ und bearbeitet gern mal Puzzles mit über 2000 Teilen. Eigentlich, denn wenn seine Traumfrau Anna oder die Mojo Family in der Nähe sind, kennt er nichts anderes mehr. Ach so, hat vielleicht noch jemand einen Sandwichmaker über? Kontakt siehe unten.

Name: André Gießelmann
Alter: 37
Wohnort: Hamburg City
Beruf: Eigenbrötler, Mojo Dude
Schuhgröße: 42 (hab auch eher rundliche Füße….so wie Hufe)
Lieblingsfarbe: Orange
Kontakt: info@mojostore.de

Was bedeutet beruflicher Erfolg für dich? Eine Entwicklung der Marke zu erkennen & weiter Spaß an meiner Arbeit zu haben. Zudem mit vielen tollen Menschen zu arbeiten und neue Leute kennenzulernen.

Was kannst du besser als alle anderen? Gar nichts – sonst hätte ich mich aber früher sehr gerne bei „Wetten, dass..?“ gemeldet. War ein großer Fan der Unterhaltungsshow am Samstagabend.

Was war die härteste Arbeit, die du je gemacht hast? Uff…das ist schwierig. Spontan: Ich habe mal drei Monate im Monkeyland in Südafrika gearbeitet. Dort hat es mir der Gibbon Bruni nicht so leicht gemacht. Aber unter harter Arbeit verstehe ich z.B. Berufe in den Altenheimen, im Pflegesektor, Putzkräfte, im Straßenbau etc. … Da gibt es so viele Berufe und auch ehrenamtliche Arbeit, die wirklich hart ist und wovor ich einen riesigen Respekt habe.

Die beste Erfindung der letzten 100 Jahre? Der Sandwichmaker.

Was fasziniert dich? Die Natur und die Tierwelt. Ich schaue mir jede Woche neue Natur- und Tierdokus an und bin immer wieder verzaubert. Bin aber auch immer wieder mit „unnützem Wissen“ zu begeistern.

Verrate uns einen magischen Ort, egal wo auf der Welt! Berge… liebe ich. Egal zu welcher Jahreszeit.

In welcher Beziehung bist du ein Spießer? Pünktlichkeit.

Wofür würdest du mitten in der Nacht aufstehen? Für BVB-Spiele.

Du begegnest deinem 18-jährigen Ich. Welchen Rat gibst du dir? Werde Lehrer, meen Jung.

Hamburg ist… Abends vorm Mojo Store mit Freunden einen leckeren Martini Sun zu trinken.

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest? Social Media mit einem Knopf ausschalten. Fände es super interessant, wie es dann weitergeht. :)

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen? Älplermagronen.

Was sollte niemand von dir wissen? Aktuell besitze ich keinen Sandwichmaker.

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Lieblingspizza? – Quattro Formaggi.

Das letzte Wort: Ich freue mich über euren Besuch im Mojo Store. Lecker Helbing ist immer kalt gestellt.

FOTO: Anna Rieckmann

Sounds like Roskilde

Stell dir vor, du bist für die große Bühne geboren! Du schreibst Musik, gehst ins Tonstudio, nimmst deine erste Platte auf. Du willst auf Tour gehen, endlich! Und dann das. Die Corona-Pandemie hat vielen Newcomer-Bands, die kurz vor ihrem Durchbruch standen, erstmal den Stecker gezogen. Konzerte gibt es wenn dann nur noch per Livestream aus dem heimischen Wohnzimmer. Auf den Bühnen und Brettern, die die Welt bedeuten, ist es still geworden. Eine der wichtigsten Plattformen für aufstrebende Künstler*innen und Bands ist seit 50 (!) Jahren das Roskilde Festival in der Nähe der gleichnamigen dänischen Stadt. Wie so ziemlich jedes Großevent wurde auch das Festival im letzten Jahr abgesagt. 45 aufregende neue Bands verloren damit die Chance, sich einem großen Publikum zu präsentieren. Ein Unding, finden die Macher*innen, und entwickelten die Initiative Sounds like Roskilde um die Class of 2020 ins verdiente Rampenlicht zu rücken. Auf der dazugehörigen Website kommen alle Acts in Wort, Bild und vor allem Ton zum Zug. Es gibt eine limitierte Vinyl-Box (gerade ausverkauft), ein Listening Booth, Band-Profile und vor allem eine Konzert-App über die ihr euch mithilfe von Augmented Reality spannende Acts wie Rune Bagge, Greta, Tuhaf und Ydegirl gefühlsecht auf die Heimatbühne holen könnt.
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Sounds like Roskilde | roskilde-festival.dk/sounds-like-roskilde | FOTO: Roskilde Festival

Kategorien: Projekte | Autor: | Datum: 02. Februar 2021 | Tags: , , , Keine Kommentare

Next level Gassi

Allen, die ihren Bewegungsradius vergrößern, das eigene Spazierverhalten upgraden und einen bellenden Vierbeiner zuhause haben, sei das wunderbare Buch „Walking Wild – Berlin mit Hund“ von Livia Ritthaler ans Herz gelegt. Auf 216 Seiten verrät die Autorin ihre Lieblingsplätze für ausgedehnte Spaziergänge und Ausflüge mit hundefreundlichen Übernachtungsmöglichkeiten in Berlin und Brandenburg. Das Buch enthält jede Menge tolle Bilder und ein eigenes Kapitel zum Thema Leinenpflicht, Hundeführerschein und Zeckenschutz. Wir verlosen zwei Exemplare für den nächsten Ausflug. Schreibt eine Mail mit dem Betreff „WAU!“ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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Walking Wild – Berlin mit Hund | 24 € | thegentletemper.com/walking-wild | FOTO: The Gentle Temper/Livia Ritthaler

Kategorien: Produkte | Autor: | Datum: 02. Februar 2021 | Tags: , , , Keine Kommentare

Phenix K.

Als Phenix vor einigen Jahren als PR-Managerin bei uns arbeitete, stand auf ihrer Visitenkarte noch ein männlich assoziierter Vorname. Ihren Transformationsprozess hat sie öffentlich über Social Media dokumentiert und ist damit zur Inspiration für tausende Menschen geworden, die sich intensiv mit ihrem wahren Selbst, ihrer geschlechtlichen Identität und Genderfragen auseinandersetzen. Über 1,5 Millionen Aufrufe hatten ihre Videos bei TikTok, rund 300.000 Menschen verfolgten ihre IGTV-Beiträge. In ihrem Podcast “Freitagabend” wirft sie außerdem einen diversen Blick auf Weltgeschehen und Popkultur. Zu Gast waren u. a. Louisa Dellert, Anuthida Ploypetch, DariaDaria und Tarik Tesfu. ZEIT Campus wählte die junge LGBTQIA+ Aktivistin in die “30 unter 30” und für Focus ist sie eine der “100 Frauen des Jahres”. Grund genug mal genauer nachzufragen, zu Themen wie gendergerechte Sprache, Gefühlsausbrüchen und Bond-Girl-Outfits.

Name: Phenix K.
Alter: 25
Wohnort: Berlin
Beruf: trans* / LGBTQIA+ Aktivistin, Model & Podcast Host
Schuhgröße: 38/39
Lieblingsfarbe: petrol
Kontakt: instagram.com/thisisphenix

Was ist das Beste an deiner Arbeit? Das Gefühl, etwas positiv zu verändern.

Wie machst du deine Themen so leicht zugänglich? Ich bin Teil eines Kinder- und Jugendbuchprojekts, das voraussichtlich im Sommer erscheint, für das ich die Themen mit möglichst idealer Wortwahl auf das Wesentliche runtergebrochen habe. Genau dieselben Sätze nutze ich nun auch im Umgang mit allen anderen Altersgruppen.

Gibt es die perfekte Sprache und wenn ja, was würde sie auszeichnen? Sie muss bereit für Veränderungen sein. Aber ist das nicht jede Sprache? Viel wichtiger ist also das Mindset derer, die sie nutzen. Wenn Menschen der Überzeugung sind, dass diskriminierende Ausdrucksweisen Kulturgut seien und sie allgemein Veränderungen überfordern, dann läuft da etwas schief und nicht bei der Sprache an sich.

Team Sternchen, Team Binnen-I oder Team Doppelpunkt? Team Sternchen; aber wir spielen alle für den selben Verein.

Was hat dich zuletzt wirklich bewegt? Meine Hormone. Ich mache seit einigen Monaten eine Hormontherapie und schiebe seitdem alle Gefühlsausbrüche darauf.

Die wichtigste Lektion, die du bisher gelernt hast? Wenn ich vor einem Problem stehe kann ich es entweder ändern oder ich kann es nicht ändern. In beiden Fällen kann ich aufhören mir zu viele Gedanken zu machen.

Was ist gerade das Hintergrundbild auf deinem Telefon? Meine Schwester.

Du darfst den Duden um drei Wörter deiner Wahl ergänzen. Bitteschön: Sommervogel, dey/dem (die deutsche Variante des englischen they/them) und die Regel, dass Wortdopplungen offiziell als Steigerung der Intensität eines Wortes anerkannt werden.

Welches war das schönste Kompliment, das dir jemand einmal gemacht hat? „Du hast keine nervige Eigenschaft.“

Wo fühlst du dich zuhause? Berlin.

Was wirst du niemals vergessen? Nie Ohne Seife Waschen.

In welchem Film hättest du gern mitgespielt? Ich wäre gern Bond Girl.

Du darfst nur ein Teil aus deinem Kleiderschrank retten. Wofür entscheidest du dich? Mein Bond Girl Outfit. Wer weiß, wann der Anruf kommt.

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest? Ich würde Menschen weniger egoistisch machen.

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen? Vegane Lasagne.

Was sollte niemand von dir wissen? Dass ich manchmal rauche, obwohl ich mich dafür loben lasse, aufgehört zu haben.

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Wo ist Süden auf dem Kompass?

Das letzte Wort: Cheers!

FOTO: privat

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 02. Februar 2021 | Tags: , , , Keine Kommentare

In your face

Weniger ist mehr! Wer sich von überfüllten Drogerieregalen genauso überfordert fühlt wie von endlosen Listen an Inhaltsstoffen, sollte mal in das vorbildlich aufgeräumte Badeschränkchen von STOP THE WATER WHILE USING ME! reinschnuppern. Die Hamburger Naturkosmetikmarke lancierte kürzlich ihre erste Gesichtspflegeserie, die ganz minimalistisch mit nur vier Produkten die komplette Pflegeroutine aufmischt – von der Reinigung und Maske bis hin zur Creme für verschiedene Hauttypen. Alle Produkte sind nachfüllbar, CO2-neutral und basieren auf 100% natürlichen und veganen Inhaltsstoffen wie Petersilie oder Grünkohl. Für eine gute Performance reihen sich dazu hochwertige Wirkstoffe wie Hyaluronsäure oder reichhaltige Bio-Öle aus Borretsch, Aprikose und Mohn. Wichtiger Gedanke dahinter: Mit wirkungsvollen Multi-Benefit-Produkten viele Fläschchen und Tiegel ersetzen, um langfristig weniger Abfall zu produzieren. Die neue Linie vertritt die für das Label typische klare Haltung und erinnert bei der täglichen Pflege mit unmissverständlicher Message an den Schutz unserer kostbaren Ressource Wasser. Zusätzlich spendet jeder Kauf automatisch an die weltweite Wasserinitiative GOOD WATER PROJECTS. Wir verlosen einmal die Maske plus Refill und einmal die Rich Face Cream plus Refill. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚IN YOUR FACE!“ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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STOP THE WATER WHILE USING ME! Skincare | ab 4 € | stop-the-water-while-using-me.com/face | FOTO: Stop the water while using me!

Smartes Wachstum

Überfüllt, trocken, überwässert, tot – Basilikumtöpfchen aus dem Supermarkt haben es nicht leicht. Im Netz finden sich neben unzähligen Überlebenstipps auch die eine oder andere Verschwörungstheorie zu ihrer Haltbarkeit. Oder besser gesagt zu ihrer Nicht-Haltbarkeit. Damit die Kräuter nicht zum ewigen Wegwerfprodukt mutieren, hat BerlinGreen einen smarten Indoor-Garten entwickelt. Die sogenannte GreenBox hilft dabei, frische Kräuter und Salate in der eigenen Wohnung anzubauen – unabhängig von Pflanzenskills, Lichtverhältnissen oder Jahreszeit. Der kompakte und pestizidfreie Garten wird mit einer App verbunden, kann bis zu acht Pflanzen gleichzeitig beherbergen und versorgt diese nahezu automatisch mit allem, was sie zum Wachsen benötigen. Ein integrierter Wassersenor meldet aufs Handy, wann es Zeit ist die Tanks zu befüllen oder sich an die Ernte zu machen. Durch die LED-Technologie bekommen Basilikum, Rucola, Chilis und Konsorten ausreichend Licht – auch an dunklen Stellplätzen. Wir verlosen eine GreenBox der limitierten Vitality Edition. Schreibt eine Mail mit dem Betreff „AUF GEDEIH UND ERWERB“ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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BerlinGreen | 179 € | berlingreen.com | FOTO: BerlinGreen

Kategorien: Produkte | Autor: | Datum: 26. Januar 2021 | Tags: , , , Keine Kommentare

Anna Terschüren & Martin Eckardt

How to make Altersvorsorge suck less: Anna und Eddy sind die beiden Geistesblitze hinter dem Finanz-Blog LazyInvestors. Eddy war acht Jahre lang als Produktionsingenieur bei der Tagesschau und kümmerte sich darum, dass diese bildtechnisch sauber über den Äther ging. Außerdem ist er Erfinder der krümellosen Brotsuppe, einer nachhaltigen, minimalistischen Geldbörse und des Quagels. Anna hat ein faible für Zahlen. Vor LazyInvestors war sie Vice President Finance beim Start-Up Jimdo. Ihr Hip-Hop-Name ist Big Anna und aktuell lernt sie mit großer Begeisterung Spanisch. Von! Mexico! Aus!

Name: Dr. Anna Katharina Terschüren / Eddy Cool (unter Freunden Eddy Spaghetti)
Alter: 37,52 / vergessen
Wohnort: Theoretisch Hamburg / Aktuell noch die Erde, vielleicht bald auch der Mars
Beruf: Zahlenfrau / Ändert sich täglich, aber oft was mit Finanzen
Schuhgröße: 40/41 / Die, die immer ausverkauft ist – 43
Lieblingsfilmzitat: A bigger part of your existence is luck than you’d like to admit. Christ, you know the odds of your father’s one sperm from the billions, finding the single egg that made you. Don’t think about it, you’ll have a panic attack. / Mein Name ist Lohse, ich kaufe hier ein!
Kontakt: info@lazyinvestors.de / lazyinvestors.de

Fasse die Idee von LazyInvestors in einem Satz zusammen:
Anna: Wir helfen Leuten dabei, sich mit ihren Finanzen wohlzufühlen. Dabei geht es insbesondere um das Thema Altersvorsorge, denn das ist (zumindest vordergründig) der größte Schmerz der Leute mit Blick auf das liebe Thema Geld.
Eddy: Entertainment im Finanzbereich – Altersvorsorge und finanzielle Bildung optimiert auf maximale Spaßbefreiung.

Wann macht dich deine Arbeit glücklich?
Anna: Täglich! Natürlich freu ich mich über die Interaktion mit unseren Kurs-Teilnehmern und Bloglesern. Richtig glücklich bin ich aber auch, wenn ich alleine an etwas rumbasteln kann, zum Beispiel wenn ich einen Rechner programmiere oder Prozesse aufsetze.
Eddy: Dann, wenn ich sie mir selbst aussuchen kann – also fast immer.

Die wichtigste Lektion, die du bisher gelernt hast?
Anna: Nur mit der totalen Akzeptanz seiner eigenen Gefühle kommt man weiter. Man kann nicht dauerhaft über irgendetwas drüberbügeln. Ein Gefühl hat immer einen guten Grund und wenn man diesen kennt, können sich Dinge auch verändern.
Eddy: Nichts ist so schlimm wie es sich gerade anfühlt!

Über welches Thema könntest du eine 30-minütige Präsentation halten, ohne jede Vorbereitung?
Anna: Wie man selbstständig seine Altersvorsorge auf die Reihe kriegt.
Eddy: Spielekonsolen von den 80ern bis heute.

Was war früher dein liebstes Schulfach?
Anna: Mathe.
Eddy: Fangfrage?

Wer kennt dich wirklich?
Anna: Eddy.
Eddy: Anna und unser Dackel Ben (leider verstorben).

Wer war der Held deiner Kindheit und wer ist es heute?
Anna: Mein Bruder. Jetzt Derek Sivers.
Eddy: Super Mario.

Was macht dich richtig zufrieden?
Anna: Gemeinschaft.
Eddy: Anna und Essen.

Was wirst du niemals vergessen?
Anna: Das weiß ich nicht. Ich kann nicht in die Zukunft schauen.
Eddy: 753 Rom springt aus dem Ei – ich hoffe, es ist mir irgendwann wirklich nützlich, sonst werde ich echt sauer.

Eddy, beschreibe Anna in einem Satz:
Die beste Person, um das Leben auf der Erde zu verbringen. Mal sehen, wer es auf dem Mars ist.

Anna, beschreibe Eddy in einem Satz:
Eddy ist mein Seelenverwandter.

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest?
Anna: Ich würde gerne den Staatsapparat drastisch reduzieren und den Menschen zu mehr Eigenverantwortung verhelfen.
Eddy: Dass Hosen standardmäßig in 30er Längen verkauft werden und ich nicht nachträglich noch zum Schneider rennen muss, das wäre schön.

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen?
Anna: Thai-Curry.
Eddy: Kichererbsen-Tacos mit Tofu Poblano, Guacamole und dem ganzen Salsa-Gedöns da. Wenn ihr nett seid, gibt’s vielleicht auch Nachtisch.

Was sollte niemand von dir wissen?
Anna: Mir fällt nichts ein, was nicht wenigstens ein paar Leute wissen. Ich denke, ich steh mittlerweile zu allem.
Eddy: Wieder eine Fangfrage? Ist das seriöser Journalismus? Schon mal was von DSGVO gehört?

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?
Anna: Für welchen guten Zweck setzt du dich ein?
Eddy: Wie viele Bananenpunkte ich bei Donkey Konga habe. Das ist ja eigentlich, was die Leute wissen wollen, aber na gut.

Das letzte Wort:
Anna: Alles wird gut!
Eddy: Habe ich. Danke!

FOTO: LazyInvestors

Aufschrei der Jugend

„Wir sind hier! Wir sind laut! Weil ihr uns die Zukunft klaut!“ Die Rufe der “Fridays for Future”-Bewegung wurden durch die Corona-Zwangspause leiser, haben an ihrer Dringlichkeit jedoch nicht eingebüßt. Mit den Lockdown-Regelungen und Demo-Verboten verlagerten sich die Proteste von tausenden Schülerinnen und Schülern von der Straße ins Netz. Doch auch da werden die Schlagzeilen von den aktuellen Geschehnissen überrannt, die Klimakrise vorerst vertröstet. Die Filmemacherin Kathrin Pitterling begleitet seit Anfang 2019 verschiedene Protagonistinnen und Protagonisten in Berlin. In ihrem Film „Aufschrei der Jugend“ ergründet sie Ziele und Botschaften und gibt darüber hinaus Einblicke in die verschiedenen Lebenswelten der Jugendlichen. Die Sammlung an Bildern und Meinungen dokumentieren die Gefühlslage einer Generation, die sich Woche für Woche mit ihren konkreten Forderungen an die Politik wendet. Der Film geht der Frage nach, was die Pandemie mit dem Engagement dieser Jugendlichen macht und welchen Einfluss Corona auf die gesamte Bewegung hat. Prädikat: sehenswert wegen morgen.
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Doku: Aufschrei der Jugend | daserste.de/aufschrei-der-jugend | FOTO: Markus Spiske/Unsplash

Body Politics

Homeoffice, Bewegungseinschränkung, Couchpotatoeism – als im letzten Jahr immer mehr Memes und „lustige“ Sprüche rund um den After Corona Body die sozialen Netzwerke fluteten, wurde es Melodie Michelberger zu bunt. Die stilsichere Hamburger Body-Positivity-Aktivistin mit dem wetterfesten Pony hatte die vermeintlichen Witze und Bodyshaming-behafteten Tipps zur makellosen Lockdown-Figur einfach satt. Mal wieder. Seit Jahren beschäftigt sie sich mit der Idee vom perfekten Körper und damit, welche Auswirkungen gesellschaftlich tolerierte Schubladen und zweifelhafte Schönheitsideale auf Millionen Frauen und Mädchen haben. In „Body Politics“, ihrem ersten Buch, äußert sie sich nun auch außerhalb von Instagram und Podcasts zu dem Thema. Und wie! Es geht um geplatzte (Selbst-)Vorstellungen, den wachsenden Druck zur Selbstliebe und schließlich ganz viel um Akzeptanz. Es geht darum, wie Frau am besten gegen gängige Schönheitsideale rebelliert und sich dabei in ihrer Haut wohlfühlt. Ohne Zeigefinger und Ratgeberphrasen. Höchste Zeit? Höchste Zeit. Wir verlosen zwei druckfrische Exemplare von „Body Politics“. Schreibt eine Mail mit dem Betreff „BRAINFOOD“ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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Body Politics | 18 € | rowohlt.de | FOTO: Rowohlt Polaris

Grand Bilderbuch Hotel

Geht mit wenig Gepäck und vor allem immer und überall hin: Die Reise in Gedanken! Wer seine Tagträume (und Post Corona Bucketlist) aufpimpen möchte, schnappt sich am besten die Fotosammlung „Accidentally Wes Anderson“, die nun auch auf Deutsch erscheint. Der gleichnamige Instagram-Account zählt bereits über eine Million Follower, die sich tagtäglich über neue filmreife Aussichten á la „Moonrise Kingdom“, „Grand Budapest Hotel“ und „Darjeeling Limited“ freuen. Die Bildästhetik des legendären Filmemachers ist ohne Frage einmalig und nicht nur an besonders ungewöhnlichen Orten, sondern mit geschultem Auge zuweilen auch vor der eigenen Haustür entdeckbar. Um auch offline auf Touren zu kommen, hat Wally Koval, der Mann hinter der Community, rund 200 Fotografien zum Anschmachten in ein Buch gepackt. Darunter beispielsweise das mit Art-déco-Elementen geschmückte Wiener Amalienbad, die rosafarbene Fassade der Central Fire Station im texanischen Marfa und der einsame Cape-Bruny-Leuchtturm vor der Küste Tasmaniens. Dazu liefert das Buch spannende Hintergrundgeschichten zu den jeweiligen Orten und (TADAAA!) ein Vorwort von Wes Anderson höchstpersönlich. Wir verlosen zwei druckfrische Exemplare. Schreibt eine Mail mit dem Betreff „WHAT HAPPENED TO YOUR HAND?“ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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Accidentally Wes Anderson | 28 € | dumont-buchverlag.de | FOTO: DuMont Buchverlag

Kleine Gärten

Wenn Drinnen das neue Draußen ist, dann sind Tiny Gardens der neue Großstadtdschungel. Die individuell und wunderschön gestalteten Flaschengärten bringen nicht nur Immergrünes in die eigenen vier Wände, sondern veranschaulichen auch die faszinierende Wirkweise von Biotopen. Fast eineinhalb Jahre haben die Agrarwissenschaftlerin Kimberly Frost und der Pflanzenkünstler Rasmus Bürder getüftelt, um die optimalen Bedingungen und Pflanzen für das kleine Ökosystem ausfindig zu machen. Sie wollen mit ihrer Idee auch die Menschen für Grünes begeistern, die sich alleine durch das Pflanzengießen überfordert fühlen. In der Regel werden die Mini-Biotope nämlich nur wenige Male im Jahr gegossen und versorgen sich sonst ganz autark. Mittlerweile verkaufen die beiden ihre Einzelanfertigungen in ihrem Laden in Berlin Prenzlauer Berg und bieten neben den Flaschengärten auch hilfreiche Workshops zum Thema Tiny Gardening an. In der Lockdown-Variante kann man sich auch außerhalb Berlins sein persönliches Biotop vorbestellen und zuhause unter Profi-Anleitung selbst zusammenbauen – oder sagt man zusammenpflanzen? Wir verlosen zwei Hermetosphären-Sets. Schreibt dazu eine Mail mit dem Betreff „GRÜNER WIRD’S NICHT“ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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Tiny Gardens | ab 54,99 € | tiny-gardens.de | FOTO: Tiny Gardens

Hannah & Marie Krutmann

Hannah Krutmann ist ausgebildete Reiki-Meisterin und Massagetherapeutin, sie schreibt für verschiedene Onlinemedien und auf ihrem Blog OM LAGOM über Spiritualität, fährt einen alten VW Bus namens Penny Lane und hat einen Hund, der denkt, dass er eine Katze ist. Marie Krutmann wurde gerade vom Business Punk Magazin auf die Watchlist 2021 gewählt, sie schreibt und lektoriert für verschiedene Verlage und versorgt uns über ihren Instagramkanal mit Buchtipps zu feministischen Themen. Was die beiden gemeinsam haben? Nun, zunächst einmal den Nachnamen, schließlich sind sie Schwestern. Ach, und dann betreiben sie noch gemeinsam das Printmagazin und die Storytelling-Agentur Almost. Und das geht? Und wie, schließlich haben die beiden während des Studiums in Stockholm auf 17qm zusammengewohnt. Passt also kein Blatt zwischen ihre Antworten in unserem Interview? Lasst euch überraschen!

Name: Hannah / Marie Krutmann
Alter: 33 / 30
Wohnort: Berlin / Berlin
Beruf: Modewissenschaftlerin, Agentur- und Magazingründerin, Freie Autorin / Lektorin & Redakteurin
Schuhgröße: 39 / 36
Lieblingswort: Das schwedische Wort lagom (das bedeutet: nicht zu viel, nicht zu wenig, genau richtig) / Almost
Kontakt: @hannah_lagom / @krutfrau

Was ist das Beste an deinem Beruf?
Hannah: Die inspirierenden Frauen und ihre Geschichten, die wir ständig kennenlernen, und, dass ich mit meiner Schwester arbeite. So ein Familienunternehmen ist doch was Schönes.
Marie: Dass ich bis mittags im Schlafanzug bleiben kann, wenn ich will.

Was würdest du tun, wenn du nicht scheitern könntest?
Hannah: Easy: Das Patriarchat smashen, das Klima retten und durchsetzen, dass in allen Schulen „Umgang mit Emotionen“, „Empowernde Spiritualität“, „Feminismus 101″ und „Gewaltfreie Kommunikation“ auf den Stundenplan kommen.
Marie: Meinen eigenen Verlag gründen. Aber scheitern gehört ja dazu.

Was lernst du nie?
Hannah: In welchem Verhältnis ich Wasser zu Quinoa in den Topf tun muss. 1:1 oder 2:1?
Marie: Die Spülmaschine ordentlich einzuräumen (dazu fehlt mir die Geduld).

Was schätzt du an dir am meisten?
Hannah: Meine Neugier, Ästhetikempfinden, Zuverlässigkeit und Präsenz. Die Kombi hat mir schon tolle Freundschaften, Beziehungen, Ideen, Reisen und Jobs gezaubert. Die Eigenschaften schätze ich übrigens auch am meisten an anderen.
Marie: Meinen Mut, anderen meine Meinung zu sagen, und zu wissen, was ich will.

Wer gab dir den besten beruflichen Rat und welcher war es?
Hannah: Die wunderbare Anna Schunck von Viertel \ Vor Mag hat mir neulich einen schönen Rat gegeben: „Mach so weiter und ihr müsst bald nie wieder für Arschlöcher arbeiten.“ Love it!
Marie: „Pick your battles!“ Den Rat gab mir eine Kollegin, als ich damals neu im Verlag anfing. Manche Kämpfe sind es einfach nicht wert, andere umso mehr.

Hannah, beschreibe Marie in einem Satz:
Als Steinbock mit Aszendent Jungfrau ist Marie ehrgeizig, immer top informiert, super zuverlässig und eine perfektionistische Kritikerin auf die allerbeste Art und Weise aka beste Schwester und Partner in Crime, die man sich so wünschen könnte. Lucky me!

Marie, beschreibe Hannah in einem Satz:
Hannah ist meine Beschützerin, eine tolle Geschichtenerzählerin, die beste Begleitung bei langweiligen Veranstaltungen und die Person, die mich in Momenten der schieren Verzweiflung so sehr aufheitert, dass ich am Ende Tränen lache.

Was machst du gerne und wird nie langweilig?
Hannah: Mit meinem Hund laut jaulen, wenn wir draußen Sirenen hören.
Marie: Bücher kaufen.

Eine Begegnung, die du nie vergisst:
Hannah: Ich erinnere mich einfach an ALLE ersten Begegnungen meiner Freundschaften und Beziehungen plus was ich anhatte.
Marie: Im Schwedenurlaub vor zwei Jahren habe ich auf einer Café-Toilette die Pippi Langstrumpf Schauspielerin Inger Nilsson getroffen.

Was wirst du in Zukunft weniger machen?
Hannah: Andere an ihre Deadlines erinnern. Hab gehört dafür gibt’s jetzt Apps, die sie nutzen können.
Marie: Ja sagen. Ich tendiere dazu, sehr viel auf einmal zu machen. In Zukunft will ich mich lieber auf einige wenige Projekte konzentrieren.

Was hättest du dir sparen können?
Hannah: So 1-2 Tinder Dates bestimmt.
Marie: Zwei Semester Altnordisch und Runenkunde während meines Skandinavistikstudiums. In meinem Alltag begegne ich nur selten alten Wikingerschriften, die es zu entziffern gilt. Andererseits habe ich einige lustige Anekdoten aus dieser Zeit mitgenommen, von daher: no regrets!

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest?
Hannah: Außer dem Klimawandel, Gleichberechtigung und Schulsystem? Es gäb da noch so einiges zu tun im Bereich Pflegeberufe, Steuern, Aufklärungsarbeit, bedingungsloses Grundeinkommen, … .
Marie: Ich würde Feminismus als Schulfach in allen Ländern einführen.

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen?
Hannah: Wenn ihr Montag kommt, dann Bohnen, denn Montag ist Bohntag bei mir.
Marie: Matcha-Latte mit aufgeschäumter Hafermilch. Ich bin ein Neukölln-Hipster par excellence.

Was sollte niemand von dir wissen?
Hannah: Wie “oft” ich staubsauge.
Marie: Wie viele noch ungelesene Bücher in meinem Regal stehen.

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?
Hannah: Über die nach meinen Sternzeichen hätte ich mich schon gefreut. Jetzt müsst ihr leider raten.
Marie: Was liest du gerade? Aber das erzähle ich ohnehin ungefragt jede*r Person, die ich treffe.

Das letzte Wort:
Hannah: It’s all happening!
Marie: Let it go!

FOTO: Katja Vogt

Liebes Ich…

In unserem 2 Minuten-Interview stellen wir ja gern mal die Frage danach, was man seinem 18-jährigen Ich raten würde, wenn man es denn heute träfe. Die Plattform FutureMe dreht den Spieß um. Über die Seite lassen sich kostenfrei Nachrichten an das Zukunfts-Ich versenden. Ein bisschen wie ein digitales Tagebuch oder eine Mini-Therapie zwischen Arbeitsmails und Alltagschaos. Wie das Ganze funktioniert? Mail schreiben, Zeitspanne auswählen, wann diese an euch rausgeschickt werden soll, und mit aufgeregten Fingerspitzen auf Senden drücken. Was drinnen steht? Wirklich gut gemeinte Ratschläge, Wünsche und Ziele oder Dinge, über die man sich im Hier und Jetzt fürchterlich aufgeregt oder von Herzen gefreut hat. Wer noch ein bisschen mehr Nervenkitzel braucht, besorgt sich die Premium-Version, in der man seine Nachrichten auch an dritte Empfängerinnen und Empfänger á la „Was ich dir schon immer sagen wollte…“ adressieren kann. Das weltweit genutzte Projekt startete 2002 in den Staaten und hat bis zum Jahr 2020 über drei Millionen Mails versendet.
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FutureMe | futureme.org | FOTO: Surface/Unsplash

Kategorien: Projekte | Autor: | Datum: 12. Januar 2021 | Tags: , , Keine Kommentare

Neighbours for Future

Lampen montieren für den Klimaschutz? Klingt komisch, funktioniert aber ganz einfach. Die Community App Zwopr fördert nämlich nicht nur Nachbarschaftshilfe, sondern beteiligt sich auch an verschiedenen Aufforstungsprojekten. Für jede gute Tat unter Nachbarinnen und Nachbarn, wie Möbel Zusammenbauen, Gassi Gehen oder Briefkasten Leeren werden im Namen der Hilfesuchenden soundsoviele Bäume gepflanzt. Dafür stellt man sein Gesuch online und entscheidet ganz individuell, mit wie vielen Bäumen der Auftrag entlohnt wird. So wird Hilfsbereitschaft in Nullkommanix in Klimaschutz umgewandelt. Hinter der Idee stecken die besten Freunde Bernhard Koller, Christian Ebert und Tassilo Ippenberger aus München und Berlin. Mit ihrer Aktion zeigen die drei, dass sich solidarischer Zusammenhalt und Verantwortung gegenüber unserer Umwelt wunderbar vereinbaren lassen. Ihr wollt zum Jahresanfang etwas Gutes tun? Wie wäre es mit Bäume spenden für das Zwopr-Aufforstungsprogramm? Pro Anmeldung über diesen Link spendet Zwopr einen Baum.
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Zwopr | zwopr.com | FOTO: Zwopr

Kategorien: Projekte | Autor: | Datum: 12. Januar 2021 | Tags: , Keine Kommentare

Anna Maria Mühe

Anna Maria Mühe ist die Frau mit dem schönsten Beruf der Welt. Sagt sie selbst von sich. Und wir sind auch froh, dass sie keine professionelle Witze-Erzählerin geworden ist (das kann sie nämlich überhaupt nicht), sondern eine von Deutschlands vollkommen zurecht gefragtesten Schauspielerinnen überhaupt. Ansonsten spricht sie gerne Klartext, vor allem und gerade in ihrem neuen Podcast „unter dry“, den sie gemeinsam mit ihren Freundinnen und Schauspielkolleginnen Jasna Fritzi Bauer und Cristina DoRego betreibt.

Name: Anna Maria Mühe
Alter: 35
Wohnort: Berlin
Beruf: Schauspielerin
Schuhgröße: 39
Lieblingswort: ungünstig (anstatt scheisse)
Kontakt: Instagram: annamariamuehe (ich lese alles, beantworte aber nichts)

Wann macht dich deine Arbeit glücklich? Jeder Tag, den ich am Set verbringe, ist ein guter Tag. Vor allem in diesen Zeiten weiß ich es extrem zu schätzen, dass ich arbeiten darf.

Wer gab dir den besten beruflichen Rat und welcher war es? Meine Mutter: „Gräme dich nicht zu sehr bei einer Absage, es hat immer alles einen Grund – auch wenn man es manchmal erst viel später sehen kann.“

Mit welchen drei Worten würden dich deine Freunde beschreiben? Liebenswert, humorvoll, großzügig (das klingt wie eine schlechte Anzeige, der man auf keinen Fall nachgehen sollte).

Was macht dich richtig zufrieden? Alles ist gut solange mein Kind gesund ist.

Deine größte Schwäche? Technik – sie treibt mich in den Wahnsinn.

Würdest du lieber gegen eine Ente kämpfen, die so groß ist, wie ein Pferd oder gegen hundert Pferde, die so klein sind, wie Enten? Die Vorstellung einer großen Ente ist lustig und widerlich gleichermaßen. Ich kämpfe generell nicht. Zumindest nicht körperlich.

Der lustigste Film aller Zeiten? Ernsthaft? EINER? Unter anderem „Reine Nervensache“.

Welches Kunstwerk würdest du gerne besitzen? Etwas von Yves Klein.

Schließ die Augen und denk an etwas Schönes. Woran denkst du? An Sonne und Meer.

Über welches Thema könntest du eine 30-minütige Präsentation halten, ohne jede Vorbereitung? Über den Umgang mit Journalisten und Fragen, die mich in die Ecke drängen sollen.

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest? Ich würde allen Kindern eine gute schulische Ausbildung ermöglichen.

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen? Ich koche nicht. Ich kann eine gute Brotzeit kaufen.

Was sollte niemand von dir wissen? Wie gern ich leider immer noch rauche.

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Ich übernehme doch jetzt nicht euren Job.

Das letzte Wort: Heute ist Sonntag.

FOTO: Mirjam Knickriem

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 12. Januar 2021 | Tags: , , Keine Kommentare

Ähre wem Ähre gebührt

Wer sich in Berlin auf die Suche nach dänischen Glücksgefühlen machen möchte, fängt am besten in der SOFI Bakery an. Dort türmen sich neben süßen Plunderteilen und Mohnkuchenstücken vor allem herausragend leckere Sauerteigbrote in allen erdenklichen Formen und Knusperkeitsgraden. Von Mittwoch bis Sonntag wird mit alten und weniger bekannten Getreidesorten frisch gebacken und somit bewährter Backkunst die nötige „Ähre“ erwiesen. Nebenbei entwickelt Mastermind Frederik Bille Brahe – seines Zeichens Fine Dining-Gastronom und genusssicherer Überflieger aus Dänemark – auch herrliche Kreationen wie Roggencroissants oder Schokoladen-Sauerteig-Kuchen. SOFI findet ihr in den Sophie-Gips-Höfen in Mitte, in den ehrenwerten Hallen des ehemaligen Barcomi’s. So bleiben sie uns als süßer Hotspot erhalten. Tak!

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SOFI Bakery | Sophienstraße 21, 10178 Berlin | Mi-Fr 7.30-18.30 Uhr, Sa-So 8.30-17.30 Uhr | sofiberlin.com | FOTO: Vicky Ng/Unsplash

Von drinnen with love

Für alle Zuhausegebliebenen, Sich-daheim-am-wohlsten-Fühlenden und jene, die das Drinnen-Sein auch ohne Lockdown zelebrieren, gibt es seit Kurzem den formidabelsten Podcast der Welt und aller Zeiten. An jedem Drinnie-Dienstag erwarten wir schweißgebadet vor Vorfreude die neue Folge „Drinnies“ von Giulia Becker und Chris Sommer. In dem Format berichten die beiden live und in stereo aus der Komfortzone aka vom Dachboden. Gemeinsam kommentieren sie das aktuelle Zeitgeschehen aus Drinnie-Sicht und berichten von den Alltagstücken (und Tricks) einer*eines jede*n Introvertierten. Das führt zu Episoden wie „Das Raclette Horoskop“, „Heulen am Pissoir“, „Die Angelo Kelly-Verschwörung“ oder „Nudelsalat ist Selfcare“. Mehr muss man dazu eigentlich nicht mehr sagen. Außer „danke“ für dieses erheiternde Hoch auf das Drinnen-Sein, diese Ode an „Nööö, heute nicht“, diesen Tempel der Muggeligkeit. Bitte hört nie damit auf!
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Drinnies | drinnies.de | FOTO: Karolin Nusa

Kategorien: Produkte | Autor: | Datum: 05. Januar 2021 | Tags: , , , , Keine Kommentare

Neues Jahr, neuer Job?

Was willst du wirklich machen? Worin findest du Erfüllung? Wie willst du arbeiten, um deinen Ansprüchen und Bedürfnissen gleichermaßen gerecht zu werden? Die üblichen Jobportale machen es einer*einem nicht gerade leicht, einen Beruf zu finden, der sich auch nach Berufung anfühlt. Zu unübersichtlich, zu viele Schubladen, zu strenge Algorithmen. Die neu gegründete Jobplattform Baitō hilft dir dabei, einen Job zu finden, der nicht nur deine Expertise, sondern auch deine Werte, Interessen und Ziele widerspiegelt. Es geht also weniger um das „Was“, dafür umso mehr um das „Wie“. Das Team um die Gründerbrüder Max und Lukas durchforstet täglich aktiv das Netz nach Jobs, die sich durch Sinnhaftigkeit, faire Bezahlung und gesellschaftlichen Mehrwert auszeichnen. Viele kommen daher aus dem Bereich Nachhaltigkeit, von NGOs, Stiftungen, Think Tanks oder jungen und innovativen Unternehmen, die neueste Technologien für eine grünere Zukunft verantwortungsbewusst einsetzen. Die handverlesenen Inserate werden nicht starren Berufsgruppen zugeordnet, sondern in Kategorien wie „Anpacken“, „Beraten“, „Entwickeln“, „Gestalten“, „Kommunizieren“ oder „Organisieren“ eingeteilt und wöchentlich per Newsletter oder täglich um 18.00 Uhr über den Telegram Channel zur Verfügung gestellt. Die Jobs mit Sinn gibt es zunächst nur in Berlin, weitere Städte stehen aber schon auf dem Zettel und folgen. Da das Team keine Daten sammelt oder Werbung schaltet, wird der kostenfreie Dienst auf Spendenbasis angeboten. Jede*r zahlt, was er*sie kann und möchte, entweder sofort oder auch erst dann, wenn der Traumjob gefunden wurde.
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Baitō | getbaito.de | Newsletter | Telegram | FOTO: Baitō

Kinderleicht

Kinder großziehen ohne wahnsinnig zu werden? Geht. Geht sogar noch besser, wenn man sich die digitalen Inhalte, Audiokurse und Coachings von FamiliyPunk zu Gemüte führt. Die versorgen Eltern nämlich mit jeder Menge Wissen, Strategien und positiver Einstellung, um die tägliche Chaoskoordination zu bewältigen. Das macht vieles leichter. Auch für die Kids. Weniger Streit und Chaos im Alltag, mehr Lösungskompetenz und Handlungsfähigkeit bedeuten mehr Freude, Energie und Gelassenheit im Familienleben. Die beiden Gründerinnen Janet und Jutta stehen in knackigen Audiosessions als digitale Coachinnen mit Rat und Tat zur Seite. Ganz ohne Zeigefinger und überholte Floskeln. Zusammen mit einem Team aus Elterncoach*innen, Psycholog*innen, Didaktiker*innen und Lernexpert*innen werden zudem Inhalte aufbereitet, die in weniger als zehn Minuten konsumiert werden können und daher auch in vollgepackte Tagesabläufe passen. Wer tiefer in die bedürfnisorientierte Erziehung eintauchen und mehr zum Thema Family Empowerment erfahren möchte, kann sich den Audiokurs Weniger Streit mit den Kids mit einem Klick kostenlos anhören. Im FamilyPunk Magazin findet ihr darüber hinaus jede Menge wertvoller Beiträge und der kostenlose FamilyPunk Letter versorgt euch einmal pro Woche mit einem guten Tipp.
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FamilyPunk | familypunk.com | FOTO: FamilyPunk

Kategorien: Produkte | Autor: | Datum: 05. Januar 2021 | Tags: , , , , Keine Kommentare