Jens Hofmayer

 

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Jens Hofmayer

Das 2 Minuten-Interview

Niemand rollt das RRR so schön wie Designer und Kommunikationsmensch Jens Hofmayer. Die Behauptung ist genauso gewagt wie untertrieben. Das Beste daran, Jens stammt nicht aus dem schönen Frankenland oder sonst einer typisch rolligen Sprachhochburg. Geboren in Mexico City (sieht man nicht), aufgewachsen in Uruguay, Australien, Südafrika (denkt man nicht) und irgendetwas Spanisches war auch noch dabei (hört man nicht). Comprendre, Cosmopolit und Kind dieser Zeit. Kennengelernt haben wir Jens durch Jens. Er stolperte hocherfreut in unser Büro (damals noch in der Linienstraße) und machte sich auf so unverschämt unwiderstehliche Art und Weise an uns heran, dass wir gar nicht anders konnten, als seinem Charme zu erliegen. Ganze dreieinhalb Projekte haben wir seither gemeinsam umgesetzt, Wiederholung gewiss. Ach ja, bei unserem eigenen Redesign hat er uns auch mit Rat und Tat unterstützt. Probs to Jens, oder wie er sagen würde: High-Fives, Umarmungen und Body-Checks.

 

Name: Jens Hofmayer
Alter: 38
Wohnort: Berlin
Beruf: Kommunikationsdesigner
Schuhgröße: 46/47
Lieblingsschrift: Bauer Grotesk Pro
Kontakt: www.jenshofmayer.com

 

Was ist gutes Design?
Wenig, an der passenden Stelle, mit genau der richtigen Prise Wumms.

 

Wer sollte mit dir arbeiten?
Jemand, der Hilfe dabei braucht die eigene Ausrichtung und Kernwerte zu verstehen, respektive diese zu erschaffen. Kleine und mittelständische Unternehmen, die im Begriff sind eine Marke aufzubauen.

 

Dein größter Erfolg?
Ne 1 in Mathe in der 7. Klasse. Das waren sonst immer nur Fünfen oder Sechsen.

 

Was kannst du gar nicht?
So auf Knopfdruck netzwerken. Und Rechtschreibung. Und Mathe, sie oben. (Das war sehr lustig! Anm.d.Red.)

 

Was ist gerade das Hintergrundbild auf deinem Handy bzw. Bildschirm?
Ein Schwan: Kopf unter Wasser, Schwänzchen in die Höh.

 

Worauf bist du stolz?
Dass ich es seit 2 Wochen schaffe ohne Süßigkeiten klar zu kommen.

 

Dein Lieblingsschimpfwort?
Ich halte es gerne klassisch: Arschloch.

 

Wo bist du geboren, wo aufgewachsen?
Geboren in Mexico-City. Aufgewachsen in Uruguay, Australien, Südafrika und Deutschland. Und nein, mein Vater war kein Diplomat.

 

Wie würde dich deine Mutter beschreiben?
Chaot, der nie so ganz erwachsen geworden ist und immer irgendnen Scheiß ausheckt.

 

Und deine Exfreundin?
Bester Freund ever! ;)

 

Woran merkst du, dass du doch erwachsen geworden bist?
Ich plane.

 

Erzähle uns einen Witz!
„Klein-Fritzschen sagt zur Lehrerin… „
Kann ich das mit dem Witze erzählen noch unter „Was kannst du gar nicht?“ hinzufügen?

 

Welche Persönlichkeit würdest gern einmal einen Kaffee trinken?
Am liebsten… ja, Goofy. Zählt das? Ansonsten wäre John Cage ziemlich cool.

 

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen?
Oha! Kochen… „hüstel“… Kann ich euch auch auf einen Whisky einladen? Vertraut mir, wenn ich euch sage, ihr seid besser mit meinem Whisky aufgehoben.

 

Wovor hast du Angst?
Davor zu viel Angst zu haben. Ach ja und Höhen sind nicht mein Ding. Vor allem nicht in Kombination mit Klettern in den Alpen, wie ich dieses Jahr habe feststellen dürfen.

 

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest?
Bedingungsloses Grundeinkommen und ein Kilo Kakao für jeden! Außerdem würden sich alle Menschen grundsätzlich mit herzlichen Umarmungen begrüßen. Und wenn wir schon dabei sind, kann ich auch noch Rassismus und Armut verbannen? Oder will ich jetzt schon wieder zu viel?

 

Was sollte niemand von dir wissen?
Wie es in meinem Kopf aussieht (Tipp: Es gibt viel Konfetti und ne große Diskokugel und es wird getanzt. Da sind auch Regenbögen und Luftballons. Und Cheerleader.) (Wo um Himmels Willen sind die Einhörner? Anm.d.Red.)

 

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?
Kann man mit einer Rot-Grün-Sehschwäche mühelos Designer sein?

 

Das letzte Wort:
Oxytocin

 

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 04. November 2015 | Tags: , , , Keine Kommentare

One Pink Elephant

One Pink Elephant 

Die beiden Yogalehrer Heather Donaldson alias Daisy und Martin Riedel aka Flippo kommen aus Ansbach und wahrscheinlich wären wir als Berliner Kiezhocker nie auf sie aufmerksam geworden, wenn sie nicht bald ihr erstes eigenes Kochbuch auf den Markt werfen würden und wir nicht vorab hätten reinschauen dürfen (Plusquamperfekt, Konjunktiv II?). Flippo und Daisy kennen sich schon seit Jahren und beide durchliefen die gleiche Geschichte: viel Arbeit, starker Erschöpfungsgrad, Yoga als Rettungsanker, beruflicher Neustart. Aus der Überzeugung, dass die Ernährung mindestens genauso viel zum Einklang von Körper und Geist beiträgt, wie die Übungen auf der Matte, gründeten sie neben ihrer eigenen Yogaschule gleich noch eine kleine Catering Firma. Als ‚Pink Elephant Cooking‘ bekochen sie seitdem Yogis (und natürlich auch Nicht-Yogis) all over the world mit veganen, zuckerfreien, sojafreien, rohkostreichen, Superfood-gespickten Freestyle Kreationen. Neben besten Zutaten, möglichst regional, meist bio, sind Liebe und Begeisterung ihre Hauptzutaten für ein gutes Essen. Nicht selten singen Daisy und Flippo in der Küche lauter als der Entsafter lärmen könnte und legen einen Moonwalk auf die Fliesen, die die Welt bedeuten. Was aber am Wichtigsten ist: Von Pink Elephant Essen wird man nicht nur fit und fröhlich, sondern vor allem auch richtig satt und das ist bei vegan oder gar raw ja wirklich nicht immer der Fall. Wir dürfen schon vor der offiziellen Erscheinung zwei Bücher verlosen. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚THINK PINK‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de. Frohes yogen!
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Pink Elephant Cooking – Vegane Rezepte und Yogi-Weisheiten | 19,99€ | erscheint am 23. März 2015 |pinkelephantcooking.de

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Kategorien: Produkte | Autor: | Datum: 18. März 2015 | Tags: , , , , , , Ein Kommentar

Schokoschub

Schokoschub

Zuviel Kaffee! Obwohl wir ihn lieben, er mittlerweile zur täglichen Flüssigkeitsration gezählt wird und wir auch noch eine zauberhafte kleine Kaffeemaschine besitzen, die uns verführerisch, praktisch, schnell den nächsten Cappuccino zaubert, hat doch alles irgendwann seine Grenzen. Gutes wird ja nicht besser, wenn man zuviel davon bekommt und Abwechslung ist wichtig für die Kreativität. Die Frage war nur: wenn nicht Kaffee, was dann? Wie gut, dass wir bei einem Samstagseinkauf im Bergmannkiez den Affen entdeckt haben. Der schmückt das Etikett der Trinkschokolade Koawach und die ist die ultimative Alternative zum Kaffee. Ach was, sie ersetzt den Kuchen auch gleich noch mit. Koawach ist lecker süß, schokoladig und trotzdem irgendwie leicht. Das könnte natürlich auch an der Zauber-Zutat Guarana liegen, die den eigentlichen Wach-Boost liefert. Anders als das Koffein im Kaffee wirkt Guarana leichter bekömmlich und langanhaltender. Aha! Wer gar nicht wach sein möchte, sondern lieber klischeehaft in dicken Wollsocken auf der heimischen Coach in seine heiße Schokolade pusten möchte, der bekommt auch zwei Sorten ohne Guarana. Für alle anderen gilt: Zartbitter, Chili oder Zimt-Kardamon-Schoko mit Hallo-wach!-Effekt, haut rein und macht nen prima Schokomilchbart. Daniel (Kolumbianer) und Heiko (in Kolumbien studiert), die Macher von Koawach legen übrigens großen Wert auf transparente und faire Handelsbeziehungen, ökologischen Landbau und sie lieben Lateinamerika. All ihre Ersparnisse, Energie und Herzblut stecken in diesem Schokowachmacher, ihre startnext Kampagne endete vor Kurzem erfolgreich. Wir freuen uns sehr darüber und hoffen, dass Koawach jetzt auch noch seinen aktuellen Test in einer großen deutschen Einzelhandelskette erfolgreich besteht, dann können wir nämlich öfters mal Kaffee durch Guarana-getunte Trinkschoko ersetzen. Wer sofort in den Genuß kommen möchte und gleichzeitig noch ein Valentinstagsgeschenk sucht, checkt am besten Mal den Webshop der Jungs oder schreibt schnell eine Mail mit dem Betreff ‚GIB DEM AFFEN ZUCKER‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de. Wir verlosen nämlich drei zuckersüße Valentinstagssets mit je zwei Sorten eurer Wahl und inklusive zweier Affen-Schoko-Becher.

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Koawach Trinkschokolade | koawach.de

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Kategorien: Produkte | Autor: | Datum: 11. Februar 2015 | Tags: , , , Keine Kommentare

Es gibt was auf die Löffel

Es gibt was auf die Löffel.

Marley Spoon ist ein Berliner Lieferdienst für außergewöhnliche, leckere und liebevolle Koch-, Rezept- und Zutatenboxen. Soweit so bekannt, Angebote für Food-Boxen gibt es ja inzwischen zahlreich, genauso wie Läden für vorportionierte Lebensmittel oder auch Blogs und Websiten für kreative Rezepte. Aber, der Gourmet liegt im Detail und besser geht immer. Das Köche-Team von Marley Spoon denkt sich jede Woche sieben vegane, vegetarische und fleischhaltige Gerichte aus, die man online bestellen kann und deren Zutaten dann an einem Wunschtag nach Hause geliefert werden. Die Lebensmittel und Ingredenzien, wie Tofu oder Thaibasilikum, Knoblauchzehen, Cashewkerne oder schwarzer Sesam, werden in exakten Mengen geliefert, sind zum Großteil bio und immer taufrisch, verpackt in umweltgerechten, wiederverwertbaren Materialien wie Papiertüten oder Coolpacks mit Schafswolle-Füllung. Außer Öl, Salz, Pfeffer, ein paar Töpfen und Schüsseln muss man selten etwas aus der eigenen Küche beisteuern. Der Clou sind aber die gut getexteten, bebilderten, absolut präzisen Anleitungen, die zu jedem Tischgericht mitgeliefert werden. Von der Weihnachtsgans bis zum asiatischen Tempehburger mit Koriandersalat sieht bei braver Befolgung jedes Gericht am Ende wirklich so gut aus, wie auf dem schönen Vorher-Foto. Marley Spoon setzt absichtlich nicht auf ein Abo-System, jedes Gericht ist einzeln bestellbar, immer genau dann, wenn man Inspiration braucht oder Gäste erwartet. Wer regelmäßig beliefert werden will, kann dem Marley Spoon Food Club beitreten, dann wird alles auch nochmal deutlich günstiger. Wobei die Preise mit 12 Euro pro Person inklusive Liefergebühr auch ohne Club absolut im Rahmen liegen. Auf dem Marley Spoon Blog findet der geneigte Hobbykoch außerdem praktische Foodie-Tipps und Geschichten zu Rezepten und Rezepteuren. Heute gibt es bei uns übrigens zartes Entrecôte Charolais an Rote Bete-Rahm und Apfel-Kürbisstampf. Und bei euch so? Wir wünschen frohes Bestellen und guten Appetit.

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Marley Spoon Lieferservice | marleyspoon.de

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Kategorien: Produkte | Autor: | Datum: 28. Januar 2015 | Tags: , , , , , , Keine Kommentare

Txokoa

Txokoa

Heute empfehlen wir euch mal ein Restaurant. Das ist zwar nicht besonders neu, aber besonders lecker und der Abend den wir dort verbrachten war schlicht und ergreifend legendär. Und das kam so: ein Rawfood Experte, eine Restauranttesterin, ein Fleischesser, eine Vegetarierin und ein kleines Mädchen trafen sich in einer baskischen Gastrobar. Das Txokoa in der Westerstraße in Neukölln wirkt auf den ersten Blick recht harmlos. Stilvoll aufgeräumtes Ambiente, nette Holztische und Holzstühle – die ehemaligen Berliner Eckkneipe (Txokoa ist übrigens Baskisch und bedeutet ‚Ecke‘) ist gemütlich. Soweit, so bekannt im hippen Berliner Kreuzkölln Kiez. Erste Überraschung: der Service. Die sind nicht nett, mit denen möchte man Freundschaft schließen. Das Personal ist hübsch anzusehen, sympathisch, geduldig und hat wirklich Ahnung in Sachen Essen, auch wenn sie damit gern mal charmant lächelnd hinterm Berg halten. Der häufigste Satz des Abends: „Ja, dann probieren wir das einfach mal.“ Wir bestellten die Karte einmal rauf und runter. Teuer ist nämlich anders. Die Kreationen sind kleine Kunstwerke und kitzeln Geschmacksnerven wach, die schon länger nicht mehr im Einsatz waren. Getrüffelte Kartoffelkroketten, pochierter Oktopus, Arrangements von lila Kartoffeln geschichtet mit Ziegenkäse und Auberginen, Kombinationen aus Koriandercreme und Kokos oder Pfeffereis mit Balsamico Perlen, hier ein Schäumchen, da ein Blättchen, dort ein bißchen Kresse, irgendwie wirkt das Ganze wie „Tapas trifft Molekularküche“ und ist dabei so lecker! Chefkoch Ager Urigüen Uribe, fragt ürbigens mehrmals am Abend grisnend in die Runde, ob seine Gäste Gewürz, Kräuter oder Frucht denn auch erkannt hätten. Der Maestro hat übrigens angeblich schon als kleines Kind Möhren-Bananen-Schaum an roten und gelben Gummibeeren hergestellt und Milchbrei in der Waschmaschine zentrifugiert. Ob das nun im Bereich von Märchen oder Wahrheit liegt, wissen wir nicht genau, wir wissen nur, es war ein traumhaft leckerer Abend, der satt und selig endete.

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Gastrobar Txokoa | Weserstrasse 6, 12047 Berlin | Mo–Do 18–23 Uhr, Fr–Sa 18–23.30 Uhr | txokoa.de

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Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 21. Januar 2015 | Tags: , , , , Keine Kommentare