Ruby, ruby, ruby, ruby!

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Ruby, ruby, ruby!

 

Wir haben ein Date. Samstagabend, Waschhaus Potsdam. Zum fünften mal in Folge findet dort nämlich das Rubys Festival statt. Soll heißen, es sind auch noch ein paar andere mit dabei. Auf und vor zwei Bühnen tanzen, singen, feiern wir gemeinsam mit großartigen Bands und Interpreten, die wohl allesamt und völlig zu Unrecht auf größeren Festivals eher Nebenrollen spielen würden. Auszug gefällig? Käptn Peng und die Tentakel von Delphi! Die höchste Eisenbahn! Anna F.! Malky! ANSA! Und die wunderbare Luca Vasta! Herrlich, da machen wir doch glatt hinter jedem Act ein Ausrufezeichen! Eingeweihte wissen, dass der Ruby Tuesday im Waschhaus schon seit Jahren ein Garant ist für hausgetanzten UnterderWoche-Indie und -Electro. Und deshalb gibt es beim Ruby Festival auch einen Aftershow-Nachschlag der sich gewaschen hat. Die Ruby Tuesday DJs drehen die Plattenteller bis der Morgen graut und schicken euch barfuß tanzend in den Sonnenaufgang. Vor Schlechtwetter muss sich im Übrigen niemand fürchten, zur Not wandert der Zirkus einfach unters Dach und dann geht es eben drinnen weiter. Wer dabei sein möchte kauft sich noch schnell ein Ticket zum Vorverkaufspreis von 21 Euro oder schreibt schnell eine Mail mit ‚NIX HIER SCHONWASCHGANG‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de. Wir verlosen 2×2 Plätze auf der Gästeliste.

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Rubys Festival | Samstag, 09.08., 19 Uhr | Waschhaus Potsdam, Schiffbauergasse 6, 14467 Potsdam | Eintritt: AK 27€ / VVK 21€ | Tickets: waschhaus.de | Facebook Eventlink | Foto: Anna F. by Max Parovsky

Kategorien: Erlebnisse | Autor: | Datum: 06. August 2014 | Tags: , , , Keine Kommentare

10 years a rave

10 Years a Rave.

 

Der ‚beste Club der Welt‘ hat Geburtstag. Zehn Jahre Panorama Bar, zehn Jahre Darkroom, zehn Jahre Exzess und Konsum, zehn Jahre Parallelwelt, zehn Jahre (Club-)Kultur-Revolution. Was Woodstock für die Hippiebewegung war, fand die Post-90er-Techno-Gemeinde in einem ehemaligen Heizkraftwerk unweit des Berliner Ostbahnhofes. Kreuzberg, Friedrichshain, Berghain. So einfach, so gut. Denn das Berghain war von Beginn an mehr als nur ein Techno-Club. Im Spannungsfeld von Musik, Kultur und Kunst entstand so etwas wie die clubkulturelle Blaupause für das Berliner Selbstverständnis der letzten zehn Jahre, in deren Fahrwasser kollektiv entrückte Projekte wie etwa die Bar 25 erst denkbar wurden. Wer die große Halle des Berghain einmal betreten hat, und sich daran erinnern kann, weiß, welche Wirkung allein die Architektur auf den Besucher hat. Das Berghain ist ein Konzept, das für diesen Raum geschaffen wurde, das nur in diesem Raum funktioniert. Das Gebäude selbst ist wichtigster Teil der Inszenierung und des Erlebnisses. Es sind vor allem die Kunstwerke, die maßgeblich zur Stimulierung von Sound-, Licht- und Raumkonzeption des unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes beitragen. Anlässlich des zehnjährigen Berghain-Geburtstags werden nun noch einmal alle Künstler vereint, die sich dem Techno-Club schon lange verbunden fühlen und ihn mit seinen Werken bereichert haben. Seien es die Gemälde von Norbert Bisky, Fotografien des Berghain-Türstehers Sven Marquard oder Installationen von Marc Brandenburg – die Ausstellung ’10‘ bietet ein Mosaik aus Werken, die extra für den Anlass produziert wurden. Die Künstler selbst verstehen ihre Kunstwerke als Hommage und Reflexion ihrer Sicht auf diesen sagenumworbenen Ort. Themen wie das Phänomen Masse, Körperkult und Tätowierungen, Neoklassizismus oder die Rohheit des Gebäudes stehen im Mittelpunkt der Arbeiten, die ab Donnerstag und noch bis zum 31. August zur Schau stehen. Das Licht bleibt an und diesmal wird sicher niemand an der Tür abgewiesen. Evolution in progress.

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Ausstellung: 10 | 07.-31.08., 16-23 Uhr (außer montags) | Opening Do. 07.08., ab 19 Uhr | Halle am Berghain, Am Wriezener Bahnhof, 10243 Berlin | Eintritt: 5 € | Facebook Event-Link | Foto: Frederik Schulz

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Kategorien: Erlebnisse | Autor: | Datum: 06. August 2014 | Tags: , , , , , Keine Kommentare

#Elvis lebt! Zuletzt wurde er in Kiev gesichtet. Es ist erwiesen, ich habe es im Internet gelesen.

#Elvis lebt! Zuletzt wurde er in Kiev gesichtet. Es ist erwiesen, ich habe es im Internet gelesen.

 

Wo steht der Journalismus in der Zeit nach dem Informationsmonopol? Was ist wahr, was Selbstzweck, politisches oder ökonomisches Kalkül? Wie lautet die Aufgabe für den Einzelnen im Spannungsfeld zwischen Aufklärungsgedanke und Auflagendruck? Der Journalismus befindet sich im Wandel, und ständig überraschen uns kluge Köpfe mit neuen spannenden Projekten. Doch neben all den Websites, Apps und gedruckten Magazinen ist weitestgehend aus dem Blick geraten, dass Journalismus nicht zwangsläufig an den Bildschirm oder das Papier gebunden sein muss. Berichterstattung kann ebenso im öffentlichen Raum stattfinden – performativ, erlebbar, hautnah. »Urban Journalism« will diese Plattformen schaffen und Reporter mit ihrem Publikum bei unterschiedlichen Veranstaltungen zusammenbringen. Am 1. August 2014 entsteht beim ersten »Urban Journalism Salon« im Lehrter Siebzehn in Berlin ein erlebbares Magazin. Einen Abend lang gehen dabei Journalistinnen und Journalisten unterschiedlicher Sujets mit ihrem Publikum auf Tuchfühlung und stellen aktuelle oder noch entstehende Beiträge vor, lesen Texte, berichten von ihren Recherchen, bauen live Infografiken und Moderatorin Eva Schulz führt durch Diskussionen. Für schmale 3 Euro an der Abendkasse seid ihr dabei und lasst den Next Level Journalism live und in Farbe hochleben. Wer noch nicht im Lehrter Siebzehn war, das ist eure Gelegnheit. Die Zwischennutzungstage sind nämlich gezählt. Information ist alles, Wissen ist Macht. Wir setzen einmal zwei von euch auf die Gästeliste. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚IT’S ALL IN THE MEDIA‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.

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Urban Journalism Salon #1| Freitag, 01.08., 20 Uhr | Lehrter Siebzehn, Lehrter Straße 17, 10557 Berlin | Facebook >>

 

 

 

 

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Kategorien: Erlebnisse | Autor: | Datum: 30. Juli 2014 | Tags: , Keine Kommentare

Berlinale im Sommer

 Film/ Feuerwerk am helllichten Tag

Berlinale im Sommer

Keine Frage, die Berlinale ist großartig und eines der Highlights für Filmfans weltweit. Es gibt nur einen Haken: Februar. Berlin im Winter, das bedeutet mitunter zweistellige Minusgrade, eisigen Wind aus Nordost und eher mäßige Lust auf Ausgehen. Keine Frage, in Daunenjacke und Wollpulli macht das Anstehen an der Kinokasse oder die Aufwartung am roten Teppich auch nur halb so viel Spaß. Oh wie schön ist diese Stadt dafür im Sommer. Nackte Beine, gute Laune, Open Air Locations und Freilichtbühnen wohin das Auge blickt. Könnte man nicht…? Man kann, dachten sich die Berlinale-Macher und verlegten ein Stück Berlinale kurzerhand in den Juli. Vom 24. bis 27. Juli wird im Freiluftkino im Volkspark Friedrichshain der rote Teppich ausgerollt. Eröffnet wird die Sommerberlinale am Donnerstag mit dem Kurzfilm ‚Symphony no. 42‘, ein ungarischer Kurzfilm, der bei den Berlinale Shorts lief. Im Anschluss folgt das Drama ‚Anderswo‘, dessen Regisseurin Esther Amrami zu Gast sein wird. Freitag geht es weiter mit ‚The Way He Looks‘, der auf portugiesisch mit deutschen Untertiteln zu sehen sein wird. Er gewann den TEDDY Award, den queeren Filmpreis der Berlinale, als Bester Spielfilm. Der große Gewinner auf der diesjährigen Berlinale, ‚Feuerwerk am hellichten Tage‘, wird am Samstag zu sehen sein. Das chinesische Drama räumte sowohl den silbernen als auch den goldenen Bären ab. Zum Abschluss gibt es ‚Die Entführung des Michel Houllebecq‘. Also, nix wie Decke einrollen, Picknickkorb packen und unterm Sternenhimmel bequem machen! Wir verlosen 3×2 Freikarten für das Samstagshighlight. Schreibt schnell eine Mail mit dem Betreff ‚SILBERREGEN‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de. Läuft!

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Sommerberlinale | 24.7.-27.7. | Freiluftkino Friedrichshain im Volkspark Friedrichshain | 10249 Berlin | Ticketpreis 7 € pro Film | Tickets & Infos | Foto: Weltkino Filmverleih

Kategorien: Erlebnisse | Autor: | Datum: 23. Juli 2014 | Tags: , , , Keine Kommentare

Stadt, Strand, Fluss

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Am Wasser ist Berlin am schönsten. Spreeufer, Badeschiff, Strandbar Mitte, Fluxbau, Club der Visionäre, Watergate, Bar25, Katermarkt… merkt ihr was? Genau, Clubs und Ufer das scheint irgendwie zu passen. Einmal im Jahr verwandelt sich auch die Spree selbst in eine große Partywiese. Am kommenden Samstag steigt das ‚Berlin, Beats & Boats‘, ein schwimmendes Festival mit extrasteifer Brise S(pr)eeluft. Insgesamt 15 Dampfer schippern beatgesteuert und angetrieben von Labels wie Stil vor Talent, Mobilee & Friends oder Tartelet Records durch die Stadt. Loveparade auf dem Wasser also. An Deck geben DJ Größen wie Sascha Braemer, Adana Twins, Shinedoe, Re.You oder Tube & Berger den Kurs vor. Kühle Drinks und substanzielle Snacks kommen vom Smutje aus der Kombüse. Um 14 Uhr beginnt das Spektakel, allerdings sollte man sich schon zwei Stündchen vorher zum Check-In einfinden. Wo? Da habt ihr die Qual der Wahl. Tickets werden umso billiger, je später ihr aufspringt. Los geht’s an der Hansabrücke, nächster Stopp ist das Märkische Ufer und zuletzt darf beim Treptower Hafen an Bord geklettert werden. Die Flotte schippert bis zum Müggelsee, bevor sie wieder in den Treptower Hafen einläuft. Gegen 20 Uhr ist zwar der Spaß auf dem Wasser zu Ende, geht dafür aber direkt am Wasser weiter: Auf dem Arena-Gelände steigt nämlich mit dem Eastport Festival, die quasi offizielle After-Boattrip-Party. Auf fünf Floors und mithilfe zahlreicher DJ’s können wir tanzen bis der Morgen graut. Tickets gibts hier! Oder bei uns! Schreibt schnell eine Email mit dem Betreff ‚JUNGE KOMM BALD WIEDER‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de. Wir verlosen 1×2 Tickets für das 10 Years Intacto Records Boot. Ahoi, Marie, wir laden zum Tanz!

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Berlin, Beats & Boats | Sa., 19.07. ab 14 Uhr | Spree bis Müggelsee | Preis: 38-42 € , Kombiticket Eastport Festival 45,50-49,50 € | www.stadtstrandfluss.de| Facebook >>>

Kategorien: Erlebnisse | Autor: | Datum: 16. Juli 2014 | Tags: , , , , Keine Kommentare

The end’s not near, it’s here

The end’s not near, it’s here

 

Begonnen hat alles in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts, als der 17-jährige Heinz im Keller seines damaligen Wohnhauses in Berlins Mitte Keller-Parties für Freunde schmiss. Damals brauchte es nur einen Kassettenrekorder, einen DJ und eine Bar auf 4 qm Raum, um die Party in Gang zu setzen. Der Rest ist Geschichte, Clubgeschichte um genau zu sein. Das Cookies avancierte zu einem der Impulsgeber für die clubkulturelle Entwicklung in der Stadt und war lange Zeit der institutionalisierte Ausdruck eines Berliner Selbstverständnisses. Inzwischen hat das Cookies sechs Mal den Standort und häufig sein Aussehen gewechselt, war Residenz namenhafter DJs, Partylocation für unsere muxmäuschenwild MAGAZIN Launch-Party, besitzt Unisex-Toiletten mit DJ-Pult und eine Champagner-Bar. Doch nun soll all das ein Ende haben. Cookies-Gründer Heinz Gindullis aka Cookie freut sich, wie er sagt, schon „auf eine neue Etappe auf der Cookies-Reise“. Soso, da sind wir ja mal gespannt, wo die hinführt. Ganz so schnell gehen die Club-Lichter dann aber doch nicht aus. Seit gestern hat sich das Who-Is-Who der Berliner DJ-Szene dort angesiedelt, um die Wände ein letztes Mal wackeln zu lassen. Bis zum Endspurt am Samstag werden sich unter anderem Tiefschwarz, Turntablerocker, Dixon oder Adam Port die Teller in die Hand geben und die denkwürdige Ära noch einmal aufleben lassen. Wer zukünftig unter Sehnsucht oder gar Entzugserscheinungen leidet, dem sei die Einkehr im Cookies Cream direkt oben drüber empfohlen, das bleibt nämlich vorerst geöffnet. Und dann gäbe es da noch das CHIPPS oder die TRUST Bar, Cookies Catering-Unternehmen… nur das Tanzangebot wird vorerst eingeschränkt. Also, auf nach Mitte, wir wollen mit euch Abschied feiern. Für die Schnellsten unter euch haben wir sogar noch 2 Tickets für den wirklich allerallerallerletzten Abend am Samstag. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚COME TO THE DARK SIDE WE HAVE COOKIES!‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de. Heute ist nicht aller Tage, er kommt wieder, keine Frage. Womit? Wir wissen es wirklich nicht. Aber es wird sicher standesgemäß.

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The Last Night Of COOKIES | Di. 15.07., Do. 17.07., Sa. 19.07. jeweils ab 23.30 | Friedrichstraße 158, 10117 Berlin-Mitte | www.cookies.ch | Facebook >>>

 

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Kategorien: Erlebnisse | Autor: | Datum: 16. Juli 2014 | Tags: , , , Keine Kommentare

Drama, Baby!

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Drama, Baby!

Dass Fashion und Film was miteinander haben, wissen wir nicht erst seit Manolo Blahnik und Sex and the City oder Breakfast at Tiffanys und dem kleinen schwarzen Cocktailkleid. Im letzten Jahr inszenierte Warner Bros. eine beispiellose Fashionkampagne rund um die Neuverfilmung von ‚The Great Gatsby‘. Keine Frage, da ist Musik drin. Und weil Berlin ziemlich weit vorne ist, wenn es darum geht Plattformen zu schaffen für kreative Spielfelder, findet heute und morgen passend zur Fashion Week und bereits zum dritten Mal in Folge das Berlin Fashion Film Festival statt. Gezeigt werden die besten Fashion Filme, Spots und Inszenierungen der Welt. Mit von der Partie sind Marken wie Hermès, Vivienne Westwood, MYKITA oder Gucci. Über 700 Beiträge wurden alleine in diesem Jahr im Wettbewerb eingereicht. Die Preisträger ermittelte eine hochkarätige Jury, darunter Lady Gagas crazy Hairstylist Charlie Le Mindu, der im letzten Jahr mit einer großartigen Gold-Nackt-Perückenshow die 1.500 Festivalbesucher begeisterte. Bereits heute starten die Screenings der Gewinnerfilme in insgesamt vier aufeinander folgenden Slots im Kino Arsenal am Potsdamer Platz. Tickets gibt es für 10 Euro pro Slot. Morgen dann laden die Veranstalter ins ehemalige Stummfilmkino Delphi zur großen Awardshow samt After Show Party und Catwalk Performance des russischen Ausnahmekünstlers Andrey Bartenev. Das ist der mit den riesigen stöffernen Bubblefiguren. Rund vierzig seiner Kreationen schickt er am Abend über den Laufsteg. muxmäuschenwild ist wie im letzten Jahr verantworlich für den reibungslosen Ablauf von Show und Produktion. As seen on screen, Freunde. Unser Fashionhighlight steht fest.

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Berlin fashion Film Festival | Public Screening am 09.07., Kino Arsenal, Potsdamer Straße 2, 10785 Berlin, Tickets 10 € pro Slot | Award Show & Aftershow Party am 10.07., ehem. Stummfilmkino Delphi, Gustav-Adolf-Str. 2, 13086 Berlin | Abendkasse 70 € (inkl. free drinks) | Ticketlink >

Next Level Shit.

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Next Level shit

 

Anaglyph kommt aus dem Griechischen und bedeutet etwa so viel wie ‚aufeinander gravieren‘ oder auch ‚aufeinander darstellen‘. Ob die alten Griechen schon etwas mit 3D Technik am Hut hatten, stellen wir jetzt mal dahin. Fakt ist, Bilder die mit sich überlagernden Komplementärfarben gezeichnet, gedruckt oder projiziert werden eignen sich prima für die Illusion räumlichen Sehens. Schonmal im Kino eine rot-blaue Pappbrille auf der Nase gehabt? Voilá, Anaglyph 3D, live und in Farbe! Zur diesjährigen Fasion Week gibt es nun ein ziemlich aufregendes Mashup aus Mode, Kunst und dritter Dimension. Das Künstlerkollektiv Anaglyph, bestehend aus Designern, Videokünstlern und Illustratoren kombiniert bei ihrer ‚Shifting the depths of perception‘ Fashionshow am Samstag im Heimathafen Neukölln Mode, Musik und dreidimensionale Projektionen. Begebt euch auf eine dreidimensionale Reise durch künstliche Landschaften, Illusionen und na klar, abgedrehte Fashionwelten. Musikalisch werdet ihr begleitet von den Klängen des Elektro-Künstlers Milo Smee. Wer sich das noch nicht so recht vorstellen kann oder mehr über das Anaglyph Kollektiv und die interkulturelle Zusammenarbeit mit Näherinnen und Handwerkern des Deutsch-Arabischen Zentrums für Bildung und Integration wissen möchte, schaut am besten mal hier. Ach ja, das Spektakel am Samstag ist kostenlos und für alle Schaulustigen frei zugänglich. Das wird was, ihr Nasen.

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Anaglyph Modenschau | Sa, 12. Juli, 20 Uhr | Heimathafen Neukölln, Karl-Marx-Str. 141, 12043 Berlin | anaglyphstereoscopic.weebly.com | Facebook Event | Eintritt frei

Kategorien: Erlebnisse | Autor: | Datum: 09. Juli 2014 | Tags: , , Keine Kommentare

Muxmäuschenwild Sommer Festival

Muxmäuschenwild Sommer Festival

 

So Freunde, endlich steht das erste und so richtig bombige Sommerwochenende vor der Tür. Keine Diskussion. Und weil wir nicht wissen, ob sich das gute Wetter nicht gleich wieder verabschiedet, haben wir entschieden ALLES – und wir meinen wirklich ALLES was einen perfekten Sommer in der Stadt ausmacht – in einen einzigen Tag zu packen. Das bedeutet: Kicker-Turnier, größter Tischtennis Rundlauf des Jahrtausends, Boccia, Grill, Bar, Eiswagen, Planschepool, Freiluftkino und Mini Mini Festival mit zwei großartigen Konzerten. Whhaaaaat!? Ganz genau. Um 15 Uhr öffnen wir am Sonntag die Tore zu unserer muxmäuschenwild Arena mitten in Mitte. Los gehts mit dem offiziellen ‚King of the tabletop‘ Kicker Turnier. Zum Mitmachen einfach Spielpartner suchen, Teamnamen ausdenken und direkt am Spieltag vor Ort an der Bar anmelden (wo sonst?). Zu gewinnen gibt es neben Ruhm und Ehre bis in alle Ewigkeit, eine muxmäuschenwilde Überraschungsbox mit allerlei Süffigem, Leckerem und Praktischem für den Hausgebrauch. Anschließend rufen wir zum größten Tischtennisrundlauf aka Chinesisch, den die Torstraße 84 je gesehen hat. ‚Bring your own Kelle‘ lautet das Motto. Mal sehen wie tief die Kuhle wird, die wir in den Sandboden laufen. Nebenbei wird geboult, gegrillt, geschmaust und getrunken, es werden Eiskristalle geschleckt und Füße gebadet, bevor wir zum Highlight des Tages ans Mikrofon bitten. Der wunderbare Sebastian Block und die großartigen und heißgeliebten Berge geben sich die Ehre auf unserer Open Air Bühne. Zur Aftershow gibts obendrauf noch einen Überraschungsfilm auf unserer Sommerkinoleinwand, bevor wir Sterne zählend in die Nacht verschwinden. Wir wollen mit euch Sommer feiern, einen ganzen Tag lang!

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muxmäuschenwild Sommer Festival | Sonntag, 06.07. ab 15 Uhr | muxmäuschenwild ARENA, Torstraße 84, 10119 Berlin | Eintritt bis 17 Uhr frei, danach 3 Euro | Facebook >>

 

 

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Kategorien: Erlebnisse | Autor: | Datum: 02. Juli 2014 | Tags: , , , , , Keine Kommentare

Eeeeeeeeels.

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Eeeeeeeeeeeels.

Review: 24.06. ‚Eels‘ im Tempodrom

 

„Last year was fun. This time it’s getting hard“, stellt Marc Oliver Everett gleich zu beginn des Abends im Berliner Tempodrom klar.  Was genau er damit meint wird schon beim Anblick der Kapelle und des Bühnen-Arrangements klar. Traten die Eels beim letztjährigen Konzert an gleicher Stelle noch in Trainingsanzügen und bewaffnet mit schweren Metallgitarren vor die johlende und zumindest im FOS Berich stehende Menge, bespielt nun eine adrette 50er Jahre Anzug-Kombo mit Kontrabass, Trompete und „Sad-Machine“ den bestuhlten Saal. Traurige Lieder vornehmlich aus dem aktuellen Album mit dem vielsagenden Titel „The Cautionary Tales Of Marc Oliver Everett“ kommen zur Aufführung, angekündigt mit Sätzen wie „This one is a bummer“ oder auch „This one is a total bummer.“ Keine tanzbaren Blues Kracher schütteln das Publikum durch. Gefühlt kein einziger Song wird in seiner ursprünglichen Melodie vorgetragen, von diesem etwas zerstreut wirkenden Frontmann mit dem gebeugten Rücken. Das Abgefahrene dabei: Es ist absolut und ohne Abstriche großartig! Kein Ton muss auf dem anderen liegen, entscheidend ist: alle im Saal wissen wie es gemeint ist und sind dankbar ein Stückweit teilhaben zu dürfen an dem fast schon tomwaitsesken Wesen des Ober-Aals und seiner Kombo. Alles ist wunderbar arrangiert, instrumentalisiert und auf den Punkt und wirkt dabei trotzdem irgendwie improvisiert, verhuscht. Am Ende erheben sich ungeachtet der Regie des Set-ups doch noch ein paar Glückliche zum Tanz und werden mit einer Gruppenumarmung belohnt. Und genau so hat es sich angefühlt, dieses Konzert, wie ein riesengroßer Free Hug.

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Eels | The Cautionary Tales Of Marc Oliver Everett | eelstheband.com | Foto: Robert Felgentreu

Kategorien: Erlebnisse | Autor: | Datum: 25. Juni 2014 | Tags: , , , Keine Kommentare

Wir haben da mal was angerichtet.

Wir haben da mal was angerichtet.

Unser Kunde mealUp möchte mit euch essen gehen. Und zwar am Freitag, den 27. Juni ab 19 Uhr im Münzsalon in Mitte. Warum? Wohnen in Berlin, Meeting in London, Urlaub in L.A., wir sind ständig unterwegs und das ist auch gut so. Neu in der Stadt ist man irgendwie ständig, ob auf Stippvisite oder für einen Lebensabschnitt. Neu heißt aber immer auch irgendwie allein, zumindest zunächst. Und auch wenn es Millionen andere da draußen gibt, denen es genauso geht und wir von Ausgeh-, Netzwerk- und Restaurantempfehlungen quasi erschlagen werden, landet man am Ende meist doch allein im nächstbesten Tourifänger oder mit Lieferpizza vor dem Hotelfernseher. Nichts für ungut, liebe airbnbs & Co., aber für ‚meet the locals‘ brauchen wir schon mehr als geteilte vier Wände. Wir brauchen gemeinsame Erlebnisse. mealUp ist ein soziales Netzwerk, in dem man sich spontan und unkompliziert mit anderen zum Essen gehen in Restaurants verabreden kann. Ganz gleich, ob privat oder geschäftlich, unterwegs auf Reisen, oder in der eigenen Stadt – mealUp verbindet neue Kontakte, Freunde und Kollegen in den Restaurants der Stadt. Das Konzept von mealUp ist so vielversprechend genial, dass man sich fragt, warum das in Zeiten von Apps und Social Networking eigentlich nicht schon längst jemand gemacht hat. mealUp bringt zusammen was zusammen gehört, kontaktsuchende Menschen und veritable Restaurantempfehlungen, und schafft so gemeinsame Dining-Erlebnisse. Der Weg dahin ist einfach: Profil bei mealUp anlegen (schließlich wollen wir vorher wissen, mit wem wir uns zum Essen verabreden und wer uns da was empfiehlt), Restaurant aussuchen und Termin online, per App oder per mealUp Button auf der Restaurant-Website erstellen und abwarten wer mitessen mag. Anlass, Uhrzeit, Dauer und Personenzahl kann man in Zukunft vorher festlegen und unter den Bewerbern in Ruhe auswählen. Am Ende des Abends hat man idealerweise gut gegessen, war mit netten Leuten unterwegs und hat im besten Fall sogar neue Freunde, interessante Businesskontakte oder den Partner fürs Leben gefunden, wer weiß? Wir finden die Idee spannend und glauben, dass es sich lohnt einmal genauer hin zu schmecken. Gelegenheit dazu gibt es exklusiv am 27. Juni ab 19 Uhr im Berliner Münzsalon. Da laden die zwei mealUp Macher Tom und Claudio nämlich zur kulinarischen Launchparty der Beta-Version von mealUp, mit kleinen Snacks, free drinks bis 22 Uhr und Live-Musik. Keine Sorge, bei der WM ist an dem Tag natürlich spielfrei. Statt im muxmäuschenwild WM Studio treffen wir uns dann also im Münzsalon. Eine Anmeldung vorab ist nicht zwingend erforderlich – also bring gern noch ein paar Freunde mit. Vielleicht bahnt sich hier ja etwas Großes an? Wir sind auf jeden Fall dabei und freuen uns auf euch.

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mealUp Launch Party | Freitag, 27.07., ab 19 Uhr | Münzsalon, Münzstraße 23, 10178 Berlin | Website | letsmealup.com/launchEvent

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Kategorien: Erlebnisse | Autor: | Datum: 25. Juni 2014 | Tags: , , , , Keine Kommentare

Arcade Fire works.

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Arcade Fire Works

Review: 18.06. ‚Arcade Fire‘ in der Wuhlheide

 

Was war das für ein Schock für die amerikanische Major Label Industrie. Da kommt eine eins, zwei, drei , vier, zwölf oder so ähnlich köpfige Indie Band aus Kanada daher und geht mit ihrem Album ‚The Suburbs‘ an die Spitze der Billboard Charts. Damit nicht genug. Mit ihrem 2013 erschienenen aktuellen Album ‚Reflektor‘ wiederholten Arcade Fire das Kunststück. Gestern zündelten die sympathischen Kanadier in der Berliner Wuhlheide, ach was, sie steckten sie in Brand! Der letzte Hit kommt gleich zu Beginn, ‚Reflektor‘ gibt als Opener die Marschrichtung vor. Das Thema zieht sich durch. Dutzende Spiegel, Maskeraden, reflektierende Anzüge begleiten die ausgelassene knapp zweistündige Show. Am Ende zündet ein Feuerwerk aus Konfetti und Luftschlangen. Ausnahmslos entrückt begeisterte Gesicht starren seelig gen Himmel, beim Versuch einige der bunten Papierschnipsel zu fangen. Well done, Ladies und Gentlemen. Die Zugabe gabs zu vorgerückter Stunde im Hof des Michelberger Hotel, in Form eines musikliaschen Potpourries aus Win Butler DJ-Set, Violin Performance und Birds-Beatles-Stones-Cover-Punkkonzert in Überschlagdezibel. Durchatmen, sacken lassen, großartig.

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Arcade Fire | arcadefire.com | Fotos: Robert Felgentreu

Kategorien: Erlebnisse | Autor: | Datum: 19. Juni 2014 | Tags: , , , Keine Kommentare

Hallo Frau Nachbarin, du gehst mir nicht mehr aus dem Sinn…

Hallo Frau Nachbarin, du gehst mir nicht mehr aus dem Sinn…

Da wohnt man seit Jahren Wand an Wand, teilt sich ein Treppenhaus, den Aufzug und dieselben Mülltonnen und hat trotzdem keinen blassen Schimmer, wer der schnieke Typ von weiter oben ist und wieso die Pakete nie bei dem sondern immer bei der Omi aus dem 2. Stock abgegeben werden. Die Nachbarschaft – nach Ferdinand Tönnies soziologischer Definition eigentlich eine „Gemeinschaft des Ortes“ – hat zumindest in der Berliner Mietwirklichkeit etwas von ihrem hoodmäßigen Zusammengehörigkeitsgefühl eingebüßt. Die Kehrwoche übernimmt eine freundliche Facility Management Firma, die Pakete landen entweder bei Oma oder im Späti nebenan, das Fahrrad parkt man sicherheitshalber in den eigenen vier Wänden. Kein Grund also mit den lieben Nachbarn auf Tuchfühlung zu gehen, selbst dann nicht wenn man es eigentlich gern möchte (siehe oben). Schade eigentlich, dachten sich zumindest die Initiatoren des Projekts ‚Halbe Treppe‘. Die veranstalten mit Vorliebe Kaffeklatsch und zwar ganz namensadäquat mitten im Treppenhaus. Achtung: in eurem Treppenhaus! Jeder der Lust auf ein organisiertes Treppendate hat, meldet sich bei aufhalbertreppe.de und vereinbart einen Termin, zu dem das Team um Caro, Simon, Carlotta, Susi und Karo mit Kaffee, Keksen, Tassen und Kerzen in eurem Hausflur aufschlägt. Dort treffen dann alleinerziehende Mütter, Singles oder neu zugezogene Studenten aufeinander und können zwei Stunden lang Plausch halten. Hinterher sind nicht nur Vorurteile beseitigt, man hat auch keine Scheu, in der Not mal nebenan nach Salz zu fragen. Und hier und da sind sogar schon echte Freundschaften entstanden. Noch bis zum 15.06. läuft auf quartiermeister.org die Abstimmung zum coolsten Kiezprojekt. Der Gewinner wird mit 1.000 Euro bezuschusst. Unser Favorit ist klar. Stimmt für die ‚Halbe Treppe‘ und lernt euch endlich kennen. Für 1.000 Euro kann man auf jeden Fall eine Menge Kaffee kochen.

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Auf halber Treppe | noch bis zum 15.06. abstimmen auf quartiermeister.org | aufhalbertreppe.de | Foto: Helene Souza | pixelio.de

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Private Viewing in der muxmäuschenwild Arena

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private viewing in der muxmäuschenwild arena

 

Es ist soweit, nach dem Spiel ist vor dem Spiel, das Runde muss ins Eckige, ein Spiel dauert und am Ende gewinnen… ganz egal! Es ist Fußball WM und diesmal sind wir mit von der Partie. Wir wollen mit euch singen, fiebern, weinen, jubeln und haben uns deshalb etwas ganz Besonderes ausgedacht: Wir laden euch ein zum PRIVATE VIEWING ins muxmäuschenwild WM Studio mitten in Mitte! Wir bauen einen ZENdome auf eine Open Air Fläche im Zentrum der Stadt, und füllen die Arena mit Kickertisch, Drinks und jeder Menge guter Laune. Wir zeigen sämtliche Spiele von Jogis Jungs und alle anderen interessanten Begegnungen natürlich auch. Kurzum, es gibt in diesem Jahr keinen besseren Ort zum Fußi gucken in dieser unserer Lieblingshauptstadt. Olé Olé! In unserem Team spielen noch die Jungs von Vöslauer und Warsteiner, einige Wilde Susis, unsere Freunde von ZENdome, der Monkey vom Fountain of Youth, und jede Menge Überraschungsgäste. An den fußballfreien Tagen haben wir noch ein paar echte Highlights in petto. Wie wäre es zum Beispiel mit einem kleinen Konzert, Open Air Kino Nächten oder einem Mittsommernachtsdinner unterm Sternenhimmel? Welche Spiele genau gezeigt werden oder was wir sonst noch so in unserer muxmäuschenwild Arena planen, erfahrt ihr auf Facebook oder jede Woche im Magazin in der Rubrik ‚Termine‘. Aber Achtung: das muxmäuschenwild Private Viewing ist ein privates Event, ausschließlich für unsere Freunde und deren Freunde. Mitfiebern kann daher nur, wer sich vorher anmeldet und auf der Gästeliste steht. So erfahrt ihr auch den genauen Ort des Geschehens. Also klickt schnell HIER, tragt euch in die Gästeliste ein und sichert euch euren Platz auf der VIP Tribüne. In ist, wer drin ist, oder wie man so schön sagt. Wir üben schonmal Fangesang!

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mmw WM Studio in der muxmäuschenwild ARENA | Secret Spot mitten in Mitte | Details auf Facebook | Anmeldung Gästeliste auf muxmaeuschenwild.de/guestlist | Eintritt frei! | Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

Kategorien: Erlebnisse | Autor: | Datum: 04. Juni 2014 | Tags: , , , , , , Keine Kommentare

FC GUTE KUNST

FC gute Kunst

 

Einmal im Jahr verwandelt sich das Fußballstadion des FC St. Pauli in Deutschlands coolste Kunstgalerie. Die „MILLERNTOR GALLERY“ findet vom 29.-31. Mai bereits zum vierten Mal statt und wird jedes Jahr, sorry wir müssen es sagen: geiler! Auf 4.000 Quadratmetern zwischen Haupttribüne und Südkurve gibt es eine einzigartige Verbindung zwischen zeitgenössischer und urbaner Kunst, Musik, Fußball und Wissenschaft. Das Ziel der außergewöhnlichen Ausstellung ist, auf die prekäre Trinkwasser- und Sanitärrsituation in vielen Ländern des globalen Südens aufmerksam zu machen und Spenden zu generieren. Die Initiatoren Viva con Agua und der FC St. Pauli laden am 28. Mai zum Pre-Opening ein. Im Zentrum der Eröffnung steht eine Benefizauktion. Dr. Katharina Prinzessin zu Sayn-Wittgenstein, Senior Director Sotheby’s Hamburg, versteigert Werke von Sigmar Polke, Udo Lindenberg, Bruno Bruni, Hardy Krüger Jr., Low Bros, Christopher Winter und vielen weiteren etablierten Künstlerinnen und Künstlern. Benefizkonzerte, Vorträge, Filme, Lesungen, Workshops und Performances erweitern das Programm zu einem interaktiven Dialog mit der Fragestellung „Wie verändert kreatives Engagement die Welt?“ So ganz sicher zum Guten und zwar nachhaltig. Hingehen, mitbieten, Trinkwasserprojekte unterstützen!

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Millerntor Gallery | 29.05.-31.05. | Millerntor-Stadion auf St. Pauli (Haupttribühne und Süddkurve), Harald-Stender-Platz 1, 20359 Hamburg | millerntorgallery.org | Eintritt 5 Euro

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Kategorien: Erlebnisse, Hamburg | Autor: | Datum: 28. Mai 2014 | Tags: , , , , Keine Kommentare

Endstation Sehnsucht.

Endstation Sehnsucht.

Das brasilianische Wort ‚Saudade‘ lässt sich am besten mit Sehnsucht übersetzen. Wobei es eigentlich ein Dutzend weiterer Worte bräuchte, um zumindest eine Idee davon zu bekommen, was es bedeutet. ‚Saudade‘ lässt sich kaum beschreiben. Man muss die süße Schwermut erleben und zwar dort wo sie seit der Bossa Nova quasi zum Kulturgut gereift ist, in Brasilien. Vier Jahre lang spürte der großartige Berliner Fotograf Olaf Heine der Seele des Landes nach, um für sein neues am Freitag erscheinendes Buch ‚Brazil‘ zu fotografieren. Er präsentiert uns sein Brasilien, in schwarzweiß, sinnlich, melancholisch, klischeefrei und wunderschön. Olaf Heine liebt dieses Land und das versteht man beim Betrachten jedes seiner Bilder. Sie spüren das Besondere im Alltäglichen auf, geben einen feinfühligen Einblick in die brasilianische Kultur, und spielen mit der Gegenüberstellung von spektakulärer Architektur und sinnlicher Körpersprache. Wie sagte der in Brasilien lebende und inzwischen leider verstorbene Architekt Oscar Niemeyer einst so passend: ‚Das ganze Unviersum ist aus Kurven gemacht.‘ Kurven in der Architektur, in menschlichen Körpern und übertragen auch im Lebensgefühl. Das Buch erscheint im TeNeues Verlag und kann ab sofort bestellt werden. Begleitend dazu zeigt die renommierte CWC GALLERY, die 2012 als Ableger der Galerie Camera Work in der Ehemaligen Jüdischen Mädchenschule Berlin gegründet wurde, eine Ausstellung mit über 40 Bildern aus dem Werk. Wer also endlich verstehen will, was es mit ‚Saudade‘ auf sich hat, ohne ein Ticket ins WM Gastgeberland zu buchen, dem sei der Kurztrip nach Berlin Mitte wärmstens empfohlen.

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Olaf Heine ‚Brazil‘ Foto-Ausstellung | 30.05. – 21.06., Di. – Sa. | CWC GALLERY, Auguststraße 11, 10117 Berlin | olafheine.com | camerawork.de

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Wer bin ich und wenn ja wieviele?

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Wer bin ich und wenn ja wieviele?

Good Girl gone bad. Wir schreiben das Jahr 2014 und Hans Christian Andersens kleine Meerjungfrau hat ein für alle Mal genug von der Rolle des zarten Mädchens, das sich im Glauben an das Gute stumm für ihre Mitmenschen aufopfert und am Ende trotzdem leer ausgeht. Das Künstler-Kollektiv KOIKATE schreibt das Märchen neu. Als „mean bitch from the sea“ räumt sie auf mit festgeschriebenen Erwartungen an Gender- oder Identitätsmodelle. Welche Rollen und Frauenbilder haben sich in unseren Köpfen festgesetzt, welche sich in unsere Körper eingeschrieben? Wie soll die Frau von heute sein? Aufopferungsvolle Mutter, sexy Verführerin, verständnisvolle Geliebte, zarte Schöne ohne Widerworte, seelenloses Biest, die moderne Version der femme fatale oder von allem ein bisschen? In einer Mischung aus Perfomance, Pop-Konzert und Figuren-Theaterstück versucht „ICH BIN VIELE“ sich einen Weg durch die widersprüchlichen Klischees aus Beinen, Fischschwänzen, Haaren und Hormonen zu bahnen. Was würde die im Märchen stumme Meerjungfrau wohl sagen, wenn wir ihr heute eine Stimmen gäben? Die Antwort darauf präsentiert uns KOIKATE von Donnerstag bis Samtag Abend in den Sophiensälen in Berlin.

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KOIKATE – ICH BIN VIELE | 29.-31. Mai 2014, 20:00 Uhr | Sophiensäle, Sophienstraße 18, 10178 Berlin | Tickets 14,30 Euro (erm. 8,80 Euro) | koikate.com | Tickets

Night of a 1000 Drawings

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To me you are a work of art

 

Hobby- Künstler, great-artists- to- be, Kunstsammler, Schatzsucher und Schnäppchenjäger können in der Nacht von Samstag auf Sonntag in Pankow für wenig Geld voll auf ihre Kosten kommen. In Pankow? Richtig gehört, die Willner Brauerei in Pankow wird am Samstag in der ersten „Night of a 1000 Drawings“ zur Kunstmeile für den guten Zweck. In den letzten Monaten wurden 1000 Kunstwerke im A5 Format in extra für die Kunstnacht aufgestellten Briefkästen gesammelt oder zugesandt. Ein Großteil der Zeichnungen entstand bei ebenfalls eigens für das Fest veranstalteten Workshops und Künstlertreffen, in denen sowohl Hobby-Zeichner als auch etablierte Künstler ihrer kreativen Ader freien Lauf lassen konnten. Zehn Euro pro Stück kosten die A5 – großen Kunstwerke, ihr habt die Qual der Wahl zwischen Kritzeleien, Zeichnungen, Aquarell-und Ölbildern oder Skizzen. Der Erlös geht an die Berliner Tafeln und soziale Einrichtungen in Kenia und Südafrika, wo das Konzept der fünf Berliner Macher seinen Ursprung hat. Mit 10 Euro seid ihr dabei, sammelt Karmapunkte und wer weiß, vielleicht ergattert ihr ja den nächsten Picasso für euer Wohnzimmer. Denn der hat schließlich auch mal klein angefangen.

 

Night of a 1000 Drawings |

Willner Brauerei |

Berliner Straße, 13189 Berlin |

24. Mai 18-22 Uhr |

Event | Facebook

Wer ist David Robert Jones?

Wer ist david robert jones?
 

Okay, David Bowies Berlin-Jahre liegen nun schon fast 40 – in Worten, vierzig – Jahre zurück. Ein Großteil von uns war also noch nicht einmal geboren (räusper) als der schmale Brite mit den unterschiedlichen Pupillen in Begleitung seines Schützlings Iggy Pop durch die Berliner Undergroundbars tingelte. Aber: Bowie und Berlin, das passt irgendwie. Als gäbe es eine tiefe, unausgesprochene Verbindung zwischen der Stadt und dem Menschen, nicht der Figur. “Where are we now?“ fragt der Musiker in seiner im letzten Jahr erschienenen, sehr leisen, sehr ernsten Hymne an diese unsere, längst vergangene Stadt und schaut dabei etwas wehmütig zurück. Jetzt wächst zusammen was zusammen gehört. Ab dem 20. Mai macht die vom Londoner Victoria and Albert Museum kuratierte, umfassende Retrospektive der Pop- und Stilikone Station im Berliner Martin Gropius Bau. Handschriftliche Texte, Originalkostüme, Fotografien, Filme und Musikvideos, Set-Designs sowie Bowies eigene Instrumente, Album-Cover und persönliche Sammlungsstücke, die Ausstellung zeigt 300 ausgewählte Objekte aus dem bisher unveröffentlichten Schatz des David Bowie Archive. Die Frage nach dem Jetzt ist eben auch immer eine Frage danach woher wir kommen. Wer Bowie bisher verpasst hat, sei es aufgrund des eigenen Geburtsjahres oder anderer musikalischer Idole (Ace of Base, Roxette, DJ Bobo), sei diese Ausstellung wärmstens empfohlen. Allen anderen sowieso. Weshalb? Ich verstehe die Frage nicht. Traum und Wirklichkeit? Kunst und Persönlichkeit? Geschlechtliche und sexuelle Identität? David Bowie, alias der Thin white Duke alias Aladdin Sane, alias Ziggy Stardust, alias das Chameleon der Popgeschichte lässt Grenzen verwischen oder schafft sie kurzerhand ganz ab. Seit Jahrzehnten hinterfragt der Meister der Transzendenz künstlerische und gesellschaftliche Gesetzmäßigkeiten radikaler und avangardistischer, als es ein Vollbart in Wurstpelle je könnte und wird dabei selbst immer wieder zum Mischwesen seiner Inszenierung. Es ist David Bowie, deshalb._____

 
David Bowie Ausstellung | 20.05.-10.08. | Martin Gropius Bau, Niederkirchnerstr.7, 10963 Berlin | davidbowie-berlin.de | Foto: Brian Duffy

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Kategorien: Erlebnisse | Autor: | Datum: 14. Mai 2014 | Tags: , , , , , , , Keine Kommentare

Immer Gut!

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Immer gut!

 

Wir hätten da einen Vorschlag für einen entspannten Wochenendtrip für euch. Wie wäre es beispielsweise mit zwei sonnigen Tagen in familiärer Atmosphäre inmitten der Mecklenburger Seenplatte etwa eine Autostunde nördlich von Berlin? Mit großartiger ‚Indipoprockelektro‘ Musik von Kapellen wie Bonaparte, Slut oder Hundreds und jeder Menge frischer neuer Bands, die es zu entdecken gilt? Mit Lesungen, Kunst, Badminton, Fußballspielen, Baden gehen und tanzen bis spät in die Nacht, gemeinsam mit sagen wir 5.000 Freunden? Klingt gut? Ist gut. Und zwar immer. Denn bereits zum 15. Mal laden die Enthusiasten des immergut e.V. vom 30. bis 31. Mai zum gleichnamigen Musikfestival nach Neustrelitz. Wenn Rock am Ring, Hurricane und Co in Sachen Line-Up, Größe und Renommee so etwas wie die Luxusschlitten der Festivalsaison darstellen, ist das ‚immergut‘ ein Käfer und zwar ein Cabrio, Baujahr 73, in Marathonblaumetallic, mit cremefarbenen Sitzen und Picknickkorb auf der Rückbank. Das ‚immergut‘ ist Urlaub vom Alltag mit einem Riesenstrauß voll unentdeckter Musik, heimlicher Liebe und guter Energie. Wer braucht schon kotzende Horden volltrunkener Schulabgänger, die einem nachts ins Vorzelt stürzen? So geht Festival! Und damit das ‚immergut‘ genau so gut bleibt wie es ist, bleibt es auch genau so klein. Am besten ihr sichert euch ganz schnell euer Ticket für den entspannten Start in die Festivalsaison auf immergutrocken.de. Wir sind mit einem eigenen muxmäuschenwild Stand samt Fotobox dabei. Mehr wird noch nicht verraten. Schlagt mit uns das Lager auf, es wir wie immer gut, es wird wie immer muxmäuschenwild.

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Immergut Festival | 30.-31.05. | Bürgerseeweg, 17235 Neustrelitz | immergutrocken.de | Tickets >

Kategorien: Erlebnisse | Autor: | Datum: 07. Mai 2014 | Tags: , , , Keine Kommentare