Ugur Orhanoglu

 

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Ugur Orhanoglu

Das 2 Minuten-Interview

Ugur Orhanoglu ist ein bunter Hund, er kennt gefühlt jeden in der und um die Berliner Szene und jeder kennt ihn. Ob als Fotograf, seiner eigentlichen Profession oder durch eines seiner legendären vegetarischen 27-Gang-Dinner, die er an wechselnden Orten in der ganzen Stadt veranstaltet. Wir wurden Mundzeuge bei einem seiner letzten Streiche im Leogant Loft, wo er gerade und noch bis morgen seine Ausstellung ‚Water‘ präsentiert und sind seitdem Fanboys und -girls. Wir sprachen mit ihm über Mensch und Natur, ein Q&A mit Buddha, Jesus, Moses und Mohammed und die Mona Lisa. Die gute Nachricht schonmal vorweg: Du bist ein Kunstwerk!

 

Name: Ugur Orhanoglu
Alter: 46
Wohnort: Berlin
Beruf: Photograph
Schuhgröße: Je nach Hersteller zwischen 42 1/2 und 44 2/3
Lieblingsgewässer: gefiltert aus der Leitung
Kontakt: mail@ugur-boss.de

Warum bist du Fotograf?
Zufall! Als ich zum ersten Mal durch eine Kamera gesehen habe, wurde alles scharf (wusste nicht dass ich kurzsichtig bin). Durch die Fotografie kann ich Momente, die mich berühren und bewegen, festhalten, so dass ich sie mit anderen Menschen teilen kann.

 

Was macht ein gutes Bild aus?
Ein Bild sollte mich berühren, egal mit welchen Mitteln.

 

Wer oder was inspiriert dich?
Kurz gesagt: Mensch und Natur.

 

Welches Kunstwerk würdest du gern besitzen?
Wenn es darum ginge viel Geld dafür zu bekommen, wäre es die Mona Lisa von Leonardo da Vinci, aber im Grunde genommen ist es auch nur Ölfarbe auf Leinwand. Jeder von uns ist ein Kunstwerk aus hunderten Milliarden Zellen, die sich einen um mehr sein zu wollen. Also besitze ich schon eins: „Mich“

 

Bist du lieber Gast oder Gastgeber?
Sowohl als auch. Als Gastgeber bereite ich meinen Gästen gerne eine gute Zeit und als Gast genieße ich die Zuwendung.

 

Die spannendste Person, die du bei einem deiner Dinnerabende zu Gast hattest?
Das kann ich nicht wirklich sagen, es waren sicherlich einige Menschen dabei die man aus Film und Fernsehen kennt oder unheimlich viel Geld besitzen, Künstler, Dichter, oder so. Aber wer mich kennt, weiß, dass ich in der Beziehung nicht werte und versuche jeden im Moment wahrzunehmen. Mensch ist Mensch mit all seinen Stärken und Schwächen. Somit ist jeder der oder die spannendste Person. Das heißt nicht, dass mir jeder gleich sympathisch ist :-D

 

Welche Eigenschaften schätzt du an einem Menschen?
Ich schätze es, wenn jemand sich die Fähigkeit bewahrt hat, unvoreingenommen zu sein und emphatisch auf sein Gegenüber zu reagieren.

 

Wenn du über Nacht die Welt verändern könntest, womit fängst du an?
Wow, das ist mal eine Frage! Wie auch jeder andere Mensch es tun sollte, mit mir selbst!

 

Wer oder was warst du in einem früheren Leben?
Ich glaube, dass ich nicht daran glaube, dass ich frühere Leben hatte. Und wenn ich was war, war ich bestimmt ein Mensch oder ein Tier oder vielleicht ein Stein oder vielleicht ein Grashalm? Ihr seht, ich werde langsam albern.

 

Verrate uns einen magischen Ort:
Hinter den Augen gleich rechts :-D

 

Mit welcher berühmten Persönlichkeit würdest du gern mal einen Kaffee trinken gehen?
Ich trinke zwar kein Kaffee, aber ich würde gerne allen großen Religionsgründern (wie Buddha, Moses, Jesus, Mohammed) begegnen wollen, um sie zu fragen ob sie all die Deformierung von Mensch und Natur gutheißen würden, die in ihrem Namen begangen wurden und werden. Wäre doch interessant zu wissen, oder?

 

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen?
Was ich gerade im Kühlschrank habe, immer vegetarisch, immer ohne Rezept und meistens lecker.

 

Wovor hast du Angst?
Hoffnungslosigkeit / Ohnmacht.

 

Wann hast du zuletzt etwas Neues ausprobiert und was war das?
Im Moment trenne ich mich von vielen Dingen, die ich meinte besitzen zu müssen. Eine neue Erfahrung die ich gerade immer wieder mache, denn ihr müsst wissen, dass ich ein Sammler bin.

 

Was sollte niemand von dir wissen?
Widerspricht sich die Frage nicht schon in sich selbst?

 

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?
Vielleicht eine Frage zu meiner aktuellen Ausstellung und zukünftigen Ausstellungen?

 

Das letzte Wort:
Kommt am Donnerstag zur Finissage!

 

 

 

 

 

 

 

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 13. Januar 2016 | Tags: , , , Keine Kommentare

Laura Zumbaum

Laura Zumbaum

Das 2 Minuten Interview

Die liebe Laura hat mit ihrem selosoda genannten Wachmacher aus der Kaffeefruchtschale gehörig für Wirbel gesorgt. Im Winter kamen wie berichtet noch Tees dazu, momentan läuft die große Crowdfunding-Kampagne und der nächste Coup ist auch schon in Planung. Ganz schön umtriebig Frau Zumbaum. Bleibt da überhaupt noch Zeit für Alltägliches wie Kühlschrank bestücken, 90’s Mucke hören oder ähm, Tee trinken? Wir sind der Sache nachgegangen und haben exakt 2 Minuten Ermittlungsarbeit geleistet. Laura Zumbaum über Ängste, Süchte und den idealen Kühlschrankinhalt.

 

Name: Laura Zumbaum
Alter:
26 Wohnort: Berlin
Beruf: Kaffeekirschen-Fanatiker
Schuhgröße: 38
Lieblingscocktail: Blonde Negroni // Gin, Vermouth, Orangenzeste, selosoda
Kontakt: laura@selosoda.com

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  Antwortest du auf die Frage „Wie geht’s dir?“ immer ehrlich?
Ich bemühe mich!Wie geht’s dir?
Blendend. In 48 Stunden fliege ich nach Barcelona in die Heimat.

 

Start in den Tag: Tee oder Kaffee?
Kaffeekirschentee.

 

Welche Vorsätze hast du für 2016?
1. Den Wert der Kaffeepflanze zu erhöhen – und das mit einem Produkt das nicht einfach „nachhaltig“ ist, sondern phantastisch schmeckt, gesund ist, aus der Reihe tanzt.
2. Ans Meer fahren, ich habe es dieses Jahr tatsächlich nur an den Müggelsee geschafft – und das erst Mitte Oktober zum Halbmarathon. Wenig feierlich!

 

Wovon kannst du nie genug bekommen?
Guter Espresso. Und Bon Jovi Songs aus den 90ern. Irgendwie komisch, aber wahr.

 

Welche drei Dinge gehören in jeden Kühlschrank?
Ein Grauburgunder, Butter, hausgemachte Brombeermarmelade.

 

Ein Rat, von dem du nie gedacht hättest, dass er dir einmal nützen würde.
Hole dir nicht zu viel Rat ein.

 

Kommst du eher nach Mama oder nach Papa?
Schwer zu sagen. Der Running-Gag der Familie besagt: „Kind, wir haben dich eigentlich auf der Straße gefunden“.

Mit welcher Persönlichkeit würdest du gerne einmal einen Tee trinken gehen?
Giovanni di Lorenzo beim nächsten Hamburg-Besuch.

 

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen?
Sellerie-Apfel-Süppchen, würziges Sauerteigbrot.
Kürbis-Ricotta-Lasagne, Maronen, Salbei.
Lauwarme Tarte Tatin mit Quitte.

 

Wovor hast du Angst?
Vor der rasenden Zeit.

 

Wann hast du zuletzt etwas Neues ausprobiert und was war das?
Meine Wohnung in Berlin für ein paar Tage mit Freunden von Freunden von Freunden in Paris getauscht. Wir waren erst aufgeregt, dann zögerlich, dann begeistert und haben unsere neue Art des Reisens entdeckt. Und neue Freunde gewonnen.

 

Was sollte niemand von dir wissen?
Vielleicht dass ich Schlagsahne gerne löffelweise zu mir nehme..

 

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?
Warum sollte jemand die selosoda Crowdfunding-Kampagne unterstützen?

 

Das letzte Wort
Ich danke euch herzlichst. Und: Kaffee ist eine Frucht.

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 06. Januar 2016 | Tags: , , Keine Kommentare

Erik Spiekermann

Erik Spiekermann

Das 2 Minuten Interview

Erik Spiekermann ist kein Mann der vielen Worte. Dass er uns trotzdem welche geschenkt hat, macht uns ein wenig stolz. Erik Spiekermann ist Designer, Typograf, Schriftgestalter, Autor und eine Legende. Auch wenn er selbst diese Bezeichnung sicher nicht mag. Seine gestalterische Leistung sucht ihresgleichen und ist seit langem stilprägend für ganze Heerscharen an Grafikern, Schriftgestaltern und Designern. 1979 gründete er gemeinsam mit seinen beiden Partnern MetaDesign, bis heute eine der renommiertesten Markenagenturen überhaupt. Viele der von ihm entwickelten Schriften, vor allem die FF Meta und die ITC Officina, sind moderne Klassiker. Was fragt man jemanden, für den Schrift sichtbare Sprache ist? Am besten Persönliches – kulinarische Qualitäten, Ängste, selbsterteilte Ratschläge, sowas. Wir danken fürs Gespräch in Zeilen und Zeichen.

 

Name: Erik Spiekermann
Alter: 68
Wohnort: Berlin
Beruf: Gestalter
Schuhgröße: 43
Lieblingsschrift: Block.
Kontakt: ja.

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Was ist gutes Design?
Wenn es sowohl dem Empfänger als auch dem Absender dient und einen ästhetischen Mehrwert hat.

 

Welche Idee hättest du gern selbst gehabt?
Die Schrift zu erfinden.

 

Die wichtigste Erfindung der Menschheit?
Die Schrift.

 

Was ist gerade der Hintergrundbild auf deinem Bildschirm?
Grau.

 

Welcher Moment hat alles verändert?
Die Erfindung der Schrift. Und mein Geburtstag hat für mich alles verändert.

 

Was kannst du gar nicht?
Klavierspielen.

 

Wie wichtig ist dir Erfolg?
Kommt darauf an, woran man das misst.

 

Wenn du dir selbst als Teenager begegnen würdest, welchen Rat würdest du dir geben?
Fang rechtzeitig mit dem Sparen an, sonst kriegst du keine Rente (weil ich kriege keine).

 

Welche Eigenschaft schätzt du an einem Menschen?
Neugier.

 

Welche Platte, welches Buch, welchen Film,sollte jeder gehört. gelesen, gesehen haben?
Soviele wie möglich.

 

Welches Kunstwerk würdest du gern besitzen?
Das Schwarze Quadrat von Malewitsch.

 

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen?
Ich würde Kuchen backen.

 

Wovor hast du Angst?
Vor Dummheit, weil deshalb die meisten Kriege angefangen haben.

 

Wann hast du zuletzt etwas Neues ausprobiert und was war das?
Habe heute einen selbstgebackenen Lebkuchen gegessen (6.12.)

 

Was sollte niemand von Dir wissen?
Das ich nicht klavierspielen kann.

 

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?
Ob es ein Leben vor dem Tode gibt.

 

Das letzte Wort:
Alles wird gut.

 

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 16. Dezember 2015 | Tags: , , , , , Keine Kommentare

berge

berge

Das 2 Minuten-Interview

berge versetzen uns mit ihrer Musik immer wieder entweder in Hochstimmung oder rühren uns ungeniert zu 10.000 Tränen. Ihr gleichnamiger zartstarker Appell im Namen gequälter und geschwächter Tiere war zurecht ein wahrer Hit im vergangenen Jahr. Als wir das dynamische Duo Marianne und Rocco zum ersten Mal live auf unserem muxmäuschenwild Minisommerfestival zur WM 2014 erlebten, war es um uns geschehen. Bevor sie nun am Wochenende bei ihrem Charity-Konzert Songs aus ihrem Album ‚Vor uns die Sintflut‘ in der Berliner WABE zum Besten geben, haben wir sie noch einmal schnell abgepasst, um mit ihnen über die Herausforderung des indischen Tempeltanzes für Thaicurry-liebende Großstadttiger, echte Konzerte und ewige Songs zu plaudern. berge über Berge und Meer, wir wünschen gute Unterhaltung.

 

Name: Rocco Horn | Marianne Neumann
Alter: 36 | 28
Wohnort: Berlin | Berlin
Beruf: Musiker | Musikerin
Schuhgröße: 47 | 39
Lieblingsnote: 288,33 Hz :) | a
Kontakt: Pflege ich … |marianne@hoertberge.de

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Wenn du über Nacht die Welt verändern könntest, womit fängst du an?
R: Mit mir!
M: Das ist eine sehr schwierige Frage und ich fühle mich wahrlich nicht kompetent eine sinnvolle Antwort zu geben. Wahrscheinlich würde ich die Welt ein bisschen deglobalisieren und allen ihre Smartphones wegnehmen. Es wäre so spannend zu sehen, was passiert, wenn alle wieder im Hier und Jetzt miteinander kommunizieren müssten.

 

Eine gute Tat, die jeder noch tun kann, bevor das Jahr vorbei ist:
R: Einem Freund oder Familienmitglied sagen, warum er ihn für einen besonders tollen Menschen hält.
M: Weihnachtsgeschenke selber basteln oder in kleinen regionalen Läden kaufen. Und den Eltern sagen, dass man sie lieb hat.

 

Wer oder was inspiriert dich?

R: Michael Jackson, Michael Jordan, Bruce Lee, mein Sohn und du.
M: Authentische Menschen inspirieren mich ungemein.

 

Welches Konzert wirst du nie vergessen?
R: Mein erstes Steve Vai Konzert.
M: Mein erstes Konzert ohne meine Eltern damals mit meiner besten Freundin Rosa bei ECHT in der Columbiahalle. Wir haben uns so cool gefühlt.

 

Dein Song für die Ewigkeit?
R: Fiese Frage, da gibt’s locker ’ne Top 5… hmmm. „Right Now“ von Van Halen, oder „Live Is Wonderful“ von Jason Mraz, oder „Transatlanticism“ von Death Cab for Cutie, oder, oder…
M: Nichts ist für die Ewigkeit, da mache ich bei Songs keine Ausnahme.

 

Du wirst wiedergeboren. Als was?
R: Ich hoffe nicht… zumindest nicht auf einem physischen Planeten.
M: Ich werde hoffentlich nicht mehr allzu oft wiedergeboren, das nervt ja auf Dauer, aber wenn es sein muss bitte als Tiger.

 

Warum lebst du in der richtigen Stadt?
R: Weil mich irgendwie nichts weg zieht.
M: Weil ich hier kreativ und frei sein kann und an jeder Ecke Gleichgesinnte finde.

 

Dein nächster Urlaub: Meer oder Berge?
R: Äh, beides :) Tatsächlich beides!
M: Meer.

 

Wovon hast du letzte Nacht geträumt?
R: Ein Freund von mir hat ein Motorrad gewonnen!
M: Von warmen, fernen Ländern und Urlaub.

 

Was wolltest du als Kind werden?
R: Ich wollte als Kind nichts werden. Ich fand die Gesamtsituation eigentlich ganz cool.
M: Ich weiß nur, dass ich die Vorstellung immer sehr unattraktiv fand, irgendwann mal jeden Tag ein und derselben Arbeit nachgehen zu müssen, insofern hat es mich jetzt schon sehr glücklich getroffen.

 

Was nimmst du dir schon länger vor, schaffst es aber irgendwie nicht?

R: Was ich mir vornehme schaffe ich eigentlich auch immer, jetzt sogar mal Urlaub.
M: Diszipliniert Pläne zu verfolgen und jeden Tag zu meditieren.

 

Mit welcher Band würdest du gerne mal auf Tour gehen?

R: Tolle Frage! Trevor Hall!!! Und berge, so komisch es klingt.
M: Mit Clueso.

 

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen?
R: Wahrscheinlich Thai-Gemüse mit Kokosmilch und Reis.
M: Ich würde wahrscheinlich ein Linsencurry machen.

 

Wovor hast du Angst?
R: Ich verstehe die Frage nicht…
M: Vor Krankheit.

 

Wann hast du zuletzt etwas Neues ausprobiert und was war das?
R: Letzte Nacht, aber das WAS wäre hier glaube ich unangebracht.
M: Ich habe vor 3 Monaten angefangen mit indischem Tempeltanz und gehe jetzt regelmäßig zum Training. Es ist wirklich ziemlich schwer und neu und man muss sich verdammt konzentrieren, aber ich mag das.

 

Was sollte niemand von dir wissen?

R: Ich glaube, das hier ist ne Fangfrage…
M: Dass mir manchmal langweilig ist.

 

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?
R: z.B. was jeder über mich wissen sollte!? ;)
M: Wo man unser aktuelles Album „Vor uns die Sinnflut“ kaufen kann.

 

Das letzte Wort:

R: Überlasse ich Marianne.
M: Tschüss.

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 09. Dezember 2015 | Tags: , , , , , Keine Kommentare

Felix Ilse

Felix Ilse

Das 2 Minuten Interview

Felix Ilse macht in Tee. Und wie! Er hat es sich zur Aufgabe gemacht den Menschen dabei zu helfen glücklicher, besser und gesünder zu leben. Was bitte gibt es Schöneres? Mit seinem Startup Teatox verbindet er Genuss (Tea) mit Gesundheit (Detox) und zwar auf ziemlich lässige Art und Weise. Felix  Was er sonst so macht, wenn er nicht gerade an neuen Teekreationen herumdoktert oder den Teatox-Webshop auf ein neues Level pusht, wollten wir von ihm wissen. Was dabei herauskam ist eine Achterbahnfahrt mit Jerry Seinfeld und reichlich Raclette aus runden Pizzaschachteln. Moment, irgendwas haben wir da durcheinander gebracht. Bitte ordnen Sie selbst. P.S. Geiler Skype-Name, Felix!

 

Name: Felix Ilse
Alter: 27
Wohnort: Berlin
Beruf(ung): Unternehmer
Schuhgröße: 44,5
Lieblingskräuter: Rosmarin (am besten auf Kartoffeln)
Kontakt: felix@teatox.de | skype: filse1

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Start in den Tag: Tee oder Kaffee?
Tatsächlich lieber Kaffee – um genau zu sein: Cappuccino, mit einer Prise braunem Zucker auf dem Milchschaum zum Herunterlöffeln…herrlich! Den Tag über dann nur noch Tee.

 

Schwarz oder grün?
Farbe oder Tee? Grün ist meine Lieblingsfarbe (kann mich nur nicht zwischen British Racing Green und Petrol entscheiden) und auch bei Tee meine Wahl: Matcha!

 

Welcher Moment hat alles verändert?
Die Entscheidung direkt nach dem Studium TEATOX zu gründen. Ab da an ist es eine ziemliche Achterbahnfahrt.

 

Woran merkst du, dass du erwachsen geworden bist?
Daran dass ich eine Steuererklärung machen muss, die ich jedes Jahr aufs Neue vergesse.

 

Was rätst du jungen Gründern?
1. Nicht aus Hipness zu gründen.
2. Falls man 1. mit Ja beantworten kann: Keine Zeit zu verlieren. Wer unternehmerisch sein will, sollte direkt damit loslegen und nicht „erst noch ein paar Jahre zu BCG“.
3. Es mit einem Produkt zu versuchen: es gibt doch schon genügend Marktplätze und Fashion-Apps.

 

Was ist das Problem deiner Generation?
Zu viele Optionen und die Angst davor etwas zu verpassen. Ich bin selbst jemand der die Geschwindigkeit unserer Zeit liebt und lebt aber es fördert eben auch eine gewisse Unverbindlichkeit und Kurzfristigkeit.

 

Womit kann man dich beeindrucken?
Wissen und Empathie.

 

Wovon kannst du nicht genug bekommen?
Sushi & Lakritz

 

Verrate uns einen magischen Ort, egal wo auf der Welt:
Eher eine Region: Patagonien.

 

Warum sind Pizzaschachteln eckig?
Berechtigte Frage, vermutlich zum besseren Stapeln…und günstiger in der Herstellung? Dabei könnte man mit runden Schachteln viel Material sparen und somit vielleicht doch noch die Erderwärmung aufhalten.

 

Mit welcher berühmten Persönlichkeit würdest du gerne mal einen Tee trinken gehen?
Jerry Seinfeld. Einfach durch und durch ein Sympath und auf ewig mein Lieblings-Comedian.

 

Wenn wir dich zuhause besuchen würden, was würdest du für uns kochen?
Raclette. Gilt das als kochen? Was mir neben dem Geschmack so gut gefällt, ist dass es so kommunikativ ist. Ständig wird etwas rumgereicht, nachgelegt und nachgeschenkt…fast wie bei einem Spieleabend. (Wann geht’s los? Anm. d. Red.)

 

Wovor hast du Angst?
Das Wesentliche nicht zu sehen.

 

Wann hast du zuletzt etwas Neues ausprobiert?
Ich probiere eigentlich fast täglich etwas Neues – und sei es nur ein anderer Weg ins Büro.

 

Was sollte niemand von dir wissen?
Ich hatte den Scout-Ranzen mit den Delphinen.

 

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?
Kann man Matcha auch schniefen?

 

Das letzte Wort:
Läuft.

 

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 01. Dezember 2015 | Tags: , , , , , Keine Kommentare

Kaya-Line Knust

 

Kaya Line Knust | Stop The Water

Kaya-Line Knust

Das 2 Minuten-Interview

Kaya-Line Knust hat eine unglaubliche Energie. Man fühlt sich selbst zehn Bizepsgrößen stärker, schlauer und schöner sobald sie einen Raum betritt. Wir wissen das, denn vor etwa einem halben Jahr kam sie hier zu uns muxmäuschenwild STUDIO, um mit uns über die PR für ihre von Herzen großartige Naturkosmetikmarke STOP THE WATER WHILE USING ME! zu sprechen. Wir.hatten.keine.Chance. Zum Glück, denn einerseits haben wir jetzt ziemlich oft mit ihr zu tun und andererseits waren wir wohl noch nie so vollständig wohlriechend und nachhaltig Schummelmittelfrei gepflegt wie seither. Höchste Zeit der lieben Kaya mal ein paar persönliche Fragen zu stellen. Aber sagt nicht, wir hätten euch nicht gewarnt. Dürfen wir vorstellen: Kaya.

Name: Kaya-Line Knust
Alter: 32
Wohnort: Hamburg
Beruf: Geschäftsführung der nachhaltigen Naturkosmetikmarke STOP THE WATER WHILE USING ME!
Schuhgröße: 40
Lieblingsduft: James Heeley ‚Sel Marin’ und Maison Loius Marie ‚Bois de Balincourt’
Kontakt: World Wide Web (oder kaya@stop-the-water.com)

 

Was tust du morgens nach dem Aufstehen als erstes?
Espresso-Kanne auf den Herd. Musik anmachen. Espresso trinken.

 

Was ist dein persönlicher Beitrag zur Verbesserung der Welt?
Ich versuche mich maximal nachhaltig zu verhalten und positive Energie, Freude und Liebe auszustrahlen – in der Hoffnung auf eine schöne Kettenreaktion.

 

Eine gute Tat, die jeder noch tun kann bevor das Jahr vorbei ist:
Wieso nur eine? Das Jahr hat noch 6 Wochen! Erich Kästner sagte bereits: Es gibt nichts Gutes, außer man tut es. Also los!

 

Was kommt als nächstes?
Leben im Jetzt.

 

Die wichtigste Erfindung der Menschheit?
Ich kann mich an dieser Stelle nur schwer zwischen Wein und dem Bett entscheiden!

 

Verrate uns einen magischen Ort, egal wo auf der Welt:
Afrika hat für mich eine absolut magische Energie. Gefolgt von der Ofenbank meiner Eltern.

 

Wie bist du aufgewachsen?
Die ersten Jahre in der Nähe von Eckernförde, dann in Freiburg im Breisgau und meine Jugend habe ich in Hannover verbracht. Danach hat es mir gereicht und ich bin auf nach New York City.

 

Womit kann man dich um den Finger wickeln?
Mit selbstgemachtem (glücklichem) Essen. Und mit Musik: ein tolles Lied (einfach so tun als sei es für mich geschrieben) und ich bin um alle 10 Finger gewickelt!

 

Worauf bist du stolz?
Auf meine Familie und meine Freunde. Ich bin wirklich umgeben und gesegnet mit einzigartigen und großartigen Menschen.

 

Mit welcher berühmten Persönlichkeit würdest du gerne mal einen Kaffee trinken gehen?
Paulo Coelho!

 

Wie kommt das ‚Betreten-Verboten-Schild‘ auf den Rasen?
Chuck Norris?

 

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen?
Immer etwas Warmes, gerne mit Süßkartoffeln, dazu selbstgebackenes Brot und einen köstlichen Wein. Zum Abschluss einen nicht selbstgebrannten Schnaps.

 

Wovor hast du Angst?
Davor, dass wir es doch nicht schaffen die Welt zu retten. Und vor gebrochenen Herzen.

 

Wann hast du zuletzt etwas Neues ausprobiert und was war das?
Ich probiere ständig, oft und viel Neues aus. Das Leben ist dazu da Neues auszuprobieren.

 

Was sollte niemand von dir wissen?
Das darf ich nicht verraten. Wegen der Superkräfte…

 

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?
Wie ich die Welt retten wollte!

 

Das letzte Wort: das habe ich tatsächlich gerne und immer.

 

Photo: Mali Lazell

 

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 25. November 2015 | Tags: , , Keine Kommentare

Juliane Rump

 

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Juliane Rump

Das 2 Minuten-Interview

Juliane Rump stammt aus der Medienhochburg Hamburg, wo sie für Verlage wie Gruner+Jahr, den Jahreszeitenverlag, die Klettgruppe und Springer Science als Autorin und Redakteurin Tatsachen schaffte. Vor acht Jahren zog es sie in die Hauptstadt von wo aus sie nun gemeinsam mit ihrer Crew ihr ganz und gar eigenes, großartiges, und vor allem auf Papier gedrucktes LIBERTINE Magazin an den Start bringt. Der Claim: In Love With Women. Um das Heft möglich zu machen, läuft gerade eine Crowdfunding Kampagne auf startnext. Libertine ist ein neues Gesellschaftsmagazin für Frauen, das sich im Spannungsfeld zwischen Tiefgang und Höhenflug, Fashion und Feminismus, Müßiggang und Tatendrang, Nachhaltigkeit und Konsum bewegt, Liebe, Leben, und Freiheit aus weiblicher Perspektive beleuchtet. Apropos Freiheit, was war das noch gleich? Auf ein Wort.

 

Name: Juliane Rump
Alter: 40
Wohnort: Berlin
Beruf: Gründerin & Chefredakteurin Libertine Magazin
Schuhgröße: 38,5
Lieblingsautor: Es wäre schändlich, mich hier auf einen Namen zu beschränken.
Kontakt: juliane.rump@libertine-mag.com

Beschreibe dich selbst in drei Worten! Zähes Weichei mit einer großen Dosis Idealismus.

 

Was ist das größte Problem deiner Generation? Sich immer noch zu wenig zu trauen und lieber Sicherheit anstelle von Freiheit zu wählen. Gerade Zeiten wie diese machen deutlich, welch kostbares Gut Freiheit ist.

 

Was bedeutet Freiheit für dich? Freiheit bedeutet für mich, frei von Zwängen und Ängsten zu sein und die Freiheit zu haben, zu sein wie man ist, zu leben wie man es möchte und zu lieben, wen man will. Leider noch nicht selbstverständlich.

 

Wer oder was inspiriert dich? All die außergewöhnlichen und beeindruckenden Frauen auf der Welt, die die Gesellschaft aus neuen Perspektiven betrachten und in den unterschiedlichsten Bereichen große Taten vollbringen. Eine ganze Reihe von ihnen stellen wir in unserem Libertine Magazin vor wie beispielsweise Hengameh Yaghoobifarah, Isabell Šuba, Jina Khayyer, Jouanne Hassoun…

 

Welche Eigenschaften schätzt du an einem Menschen? Freigeist, Begeisterungsfähigkeit, gepaart mit Tatendrang.

 

Wovon kannst du nicht genug bekommen? Liebe, Freundschaft, Frauen und Frauenpower, na klar ;)

 

Die beste Erfindung der Menschheit? Musik und Tanzen… und veganes Softeis.

 

Bitte ergänze: Für einen Tag wäre ich gern mal… eine tiefenentspannte, erleuchtete Yogi

Welche Superheldenkraft hättest du gerne? Ich wäre gerne eine Superheldenfee, die mit Zauberspruch und Zauberstab die gesamte Menschheit in zutiefst empathische Wesen verwandeln kann. Empathie ist für mich der Schlüssel zu Frieden, Liebe und Gerechtigkeit.

 

Mit welcher berühmten Persönlichkeit würdest du gerne mal einen Kaffee trinken gehen? Pippi Langstrumpf. Um mit ihr Weltrettungspläne zu schmieden.

 

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen? Die Wahrheit ist, ich bin eine miserable Köchin, aber für euch würde ich selbstverständlich über mich hinaus wachsen und euch ein super-trouper veganes Menü kreieren.

 

Wovor hast du Angst? Vor großer Dummheit und Engstirnigkeit.

 

Wann hast du zuletzt etwas Neues ausprobiert und was war das? Vor einem halben Jahr gestartet und noch lange nicht abgeschlossen: Ein neues Gesellschaftsmagazin für Frauen auf den Markt zu bringen und die zweifelnden Stimmen auszublenden. Print strahlt unverändert ;)

 

Was sollte niemand von dir wissen? Wessen Poster in meinem Spind hängt.

 

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Wann eigentlich die Libertine Release-Party steigt. #Schleichwerbung #LibertineMagazin

 

Das letzte Wort:
#LoveWinsAufDieFreiheitSoZu

LebenWieDuEsMoechtest

 

Photo: Nadja Klier

 

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 18. November 2015 | Tags: , , , , Keine Kommentare

Maria Kissimov

 

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Maria Kissimov

Das 2 Minuten-Interview

In Sachen Beziehung gibt es drei große Challenges im Leben. Erstens, den Partner fürs Leben, zweitens einen guten Zahnarzt und drittens den Friseur des Vertrauens zu finden. Den oder die eine, die genau weiß, was wir mit „nur die Spitzen“ meinen, die weiß was gut ist für unseren Schopf, unseren Kopf, unser Herz. So eine ist Maria. Mit genau der richtigen Mischung aus Mut und Feingefühl schafft sie es immer wieder, dass wir glücklich, zufrieden und natürlich noch schöner als zuvor aus ihrer Barbierie Kissimov in der Rykestraße im Prenzlauer Berg wandern. Neben ihrer eigenen Pflegeserie gibt es dort seit neustem auch einen Spa Bereich, in dem man bei Maniküre oder Pediküre mit Peeling, Massagen und wohltuenden Ölen eine kleine Auszeit vom Alltag nehmen kann. P.S. Von wem lassen sich eigentlich Friseure die Haare schneiden? Und was hat das mit Conchita Wurst zu tun?

 

Name: Maria-Luise Kissimov
Alter: jeden Tag anders
Wohnort: Berlin
Beruf: Friseurmeisterin / Visagistin
Schuhgröße: 36
Lieblingsfrisur: Choppy Cut
Kontakt: mail@kissimov.com

Wie definierst du Schönheit?
Grundsätzlich würde ich sagen, dass jeder Kunde, der meinen Salon verlässt, schön ist :-) In erster Linie wirkt jeder schön, der sich selbst mag, denn wenn du von Innen heraus strahlst bist du schön.

 

Wer schneidet dir die Haare?
Immer einer meiner Azubis, da weiss ich was ich bekomme. Ich bin sehr stolz mein Wissen und Können weiterzugeben.

 

Warum lassen Frauen sich immer die Haare schneiden, wenn sie etwas in ihrem Leben verändern?
Um Altes abzuwerfen und einen neuen Look zu genießen. Ich hatte mal eine Kundin mit langen, blonden, gewellten Haaren, die mich nach der Trennung von ihrem Mann bat, ihre Haare zum Pixie zu schneiden und in Kupferrot zu färben. Wow, sie war begeistert! Ich auch.

 

Deine schlimmste Haarsünde?
Als ich mir einen Pony schnitt um eigentlich nur festzustellen das es mir NICHT steht. So etwas passiert mir übrigens immer wenn mein Mann mal auf Reisen ist. Als ich ihn vom Flughafen abgeholt habe, ist er erstmal an mir vorbei gelaufen.

 

Wer ist für dich die Stilikone unserer Zeit?
Auf jeden Fall Karl Lagerfeld, da er immer seinem Stil treu bleibt und sich nie verbogen hat. Und Madonna, da sie sich immer wieder neu entdeckt und eine unsagbare Geschäftsfrau mit Stil ist, auch wenn es nicht immer jedem gefällt.

 

Verrate uns dein ultimatives Schönheitsgeheimnis!
Bei mir Stress und viel Arbeit. Das sind immer die Zeiten wo die meisten Leute zu mir sagen, wie gut ich aussehe. ;) Ich persönlich denke Liebe und Leidenschaft.

 

Was bringt dich aus der Ruhe?
Immer wenn ich hungrig bin werde ich unruhig.

 

 

 

Als was wirst du wiedergeboren?
Wenn ich wiedergeboren werden sollte, dann bitte genau so wie jetzt, mit Allem drum und dran.

 

Was würdest du gerne besser können?
Eure Interviewfragen besser zu beantworten, aber ich gebe mir alle Mühe.

 

Worauf bist du stolz?
Ich bin auf meinen Mann und meine Familie stolz. Und auf mich selbst bin ich stolz, wenn ich andere Menschen glücklich machen kann.

 

Welchem Promi würdest du gern ein Umstyling verpassen?
Ein Promi und ich hatten die grandiose Idee über Nacht den Style zu ändern, das hatte zur Folge, dass das Management am nächsten Morgen bei mir auf der Matte stand und die Haare mussten wieder dran. Also Vorsicht beim Umstyling von Promis – denn Conchita Wurst erkennt man ja auch nicht ohne Bart.

 

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen?
Für ein gekochtes, gebratenes oder flambiertes Ei könnte ich sorgen, ansonsten ist Kochen nicht meine Stärke . Aber Getränke habe ich immer da.

 

Wann hast du zuletzt etwas Neues ausprobiert und was war das?
Als ich heute morgen versucht habe im Liegen meine Zähne zu putzen, das war so unangenehm, dass ich schnell aufgegeben habe.

 

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?
Was ist die Idee hinter deinem Unternehmen?
Antwort: Den Ursprung des Handwerks neu zu beleben, die Sinne für Kreativität und die eigene Schönheit zu schärfen, und einen Ort zu schaffen, an dem man den Alltag vor der Tür lassen, sich entspannen und persönlich etwas Gutes tun kann.

 

Das letzte Wort:
Du bist schön!

 

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 11. November 2015 | Tags: , , , Keine Kommentare

Jens Hofmayer

 

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Jens Hofmayer

Das 2 Minuten-Interview

Niemand rollt das RRR so schön wie Designer und Kommunikationsmensch Jens Hofmayer. Die Behauptung ist genauso gewagt wie untertrieben. Das Beste daran, Jens stammt nicht aus dem schönen Frankenland oder sonst einer typisch rolligen Sprachhochburg. Geboren in Mexico City (sieht man nicht), aufgewachsen in Uruguay, Australien, Südafrika (denkt man nicht) und irgendetwas Spanisches war auch noch dabei (hört man nicht). Comprendre, Cosmopolit und Kind dieser Zeit. Kennengelernt haben wir Jens durch Jens. Er stolperte hocherfreut in unser Büro (damals noch in der Linienstraße) und machte sich auf so unverschämt unwiderstehliche Art und Weise an uns heran, dass wir gar nicht anders konnten, als seinem Charme zu erliegen. Ganze dreieinhalb Projekte haben wir seither gemeinsam umgesetzt, Wiederholung gewiss. Ach ja, bei unserem eigenen Redesign hat er uns auch mit Rat und Tat unterstützt. Probs to Jens, oder wie er sagen würde: High-Fives, Umarmungen und Body-Checks.

 

Name: Jens Hofmayer
Alter: 38
Wohnort: Berlin
Beruf: Kommunikationsdesigner
Schuhgröße: 46/47
Lieblingsschrift: Bauer Grotesk Pro
Kontakt: www.jenshofmayer.com

 

Was ist gutes Design?
Wenig, an der passenden Stelle, mit genau der richtigen Prise Wumms.

 

Wer sollte mit dir arbeiten?
Jemand, der Hilfe dabei braucht die eigene Ausrichtung und Kernwerte zu verstehen, respektive diese zu erschaffen. Kleine und mittelständische Unternehmen, die im Begriff sind eine Marke aufzubauen.

 

Dein größter Erfolg?
Ne 1 in Mathe in der 7. Klasse. Das waren sonst immer nur Fünfen oder Sechsen.

 

Was kannst du gar nicht?
So auf Knopfdruck netzwerken. Und Rechtschreibung. Und Mathe, sie oben. (Das war sehr lustig! Anm.d.Red.)

 

Was ist gerade das Hintergrundbild auf deinem Handy bzw. Bildschirm?
Ein Schwan: Kopf unter Wasser, Schwänzchen in die Höh.

 

Worauf bist du stolz?
Dass ich es seit 2 Wochen schaffe ohne Süßigkeiten klar zu kommen.

 

Dein Lieblingsschimpfwort?
Ich halte es gerne klassisch: Arschloch.

 

Wo bist du geboren, wo aufgewachsen?
Geboren in Mexico-City. Aufgewachsen in Uruguay, Australien, Südafrika und Deutschland. Und nein, mein Vater war kein Diplomat.

 

Wie würde dich deine Mutter beschreiben?
Chaot, der nie so ganz erwachsen geworden ist und immer irgendnen Scheiß ausheckt.

 

Und deine Exfreundin?
Bester Freund ever! ;)

 

Woran merkst du, dass du doch erwachsen geworden bist?
Ich plane.

 

Erzähle uns einen Witz!
„Klein-Fritzschen sagt zur Lehrerin… „
Kann ich das mit dem Witze erzählen noch unter „Was kannst du gar nicht?“ hinzufügen?

 

Welche Persönlichkeit würdest gern einmal einen Kaffee trinken?
Am liebsten… ja, Goofy. Zählt das? Ansonsten wäre John Cage ziemlich cool.

 

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen?
Oha! Kochen… „hüstel“… Kann ich euch auch auf einen Whisky einladen? Vertraut mir, wenn ich euch sage, ihr seid besser mit meinem Whisky aufgehoben.

 

Wovor hast du Angst?
Davor zu viel Angst zu haben. Ach ja und Höhen sind nicht mein Ding. Vor allem nicht in Kombination mit Klettern in den Alpen, wie ich dieses Jahr habe feststellen dürfen.

 

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest?
Bedingungsloses Grundeinkommen und ein Kilo Kakao für jeden! Außerdem würden sich alle Menschen grundsätzlich mit herzlichen Umarmungen begrüßen. Und wenn wir schon dabei sind, kann ich auch noch Rassismus und Armut verbannen? Oder will ich jetzt schon wieder zu viel?

 

Was sollte niemand von dir wissen?
Wie es in meinem Kopf aussieht (Tipp: Es gibt viel Konfetti und ne große Diskokugel und es wird getanzt. Da sind auch Regenbögen und Luftballons. Und Cheerleader.) (Wo um Himmels Willen sind die Einhörner? Anm.d.Red.)

 

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?
Kann man mit einer Rot-Grün-Sehschwäche mühelos Designer sein?

 

Das letzte Wort:
Oxytocin

 

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 04. November 2015 | Tags: , , , Keine Kommentare

Jannes Vahl

 

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Jannes Vahl

Das 2 Minuten-Interview

Jannes Vahl stammt halb aus Olden-, halb aus Hamburg. Da hat er nämlich zwei Tage nach seinem Abiball Stellung bezogen. Gut für ihn und für Hamburg. Denn nach sage und schreibe ziemlich genau circa 2.300 Texten als Praktikant, Volontär, freier Redakteur und Redaktionsleiter, amtlichen Nacktfotos für freenet und einer Ausbildung zum Werbekaufmann gründete er gemeinsam mit seinem besten Freund Joko eine Werbeagentur und mit dem clubkinder e.V. einen der großartigsten gemeinnützigen Vereine wo gibt. Der Verein sammelt Spenden für soziale Probleme in Hamburg. Mal dreistellig, mal fünfstellig, immer mit originellen Veranstaltungen und Aktionen. Neuestes Projekt: der Help Here e.V. Auf ein Wort Jannes, über Leben, Liebe, Rock´n´Roll, Superkräfte und den Umgang mit gezähmten Riesenenten. #theworldneedsmorejannes

 

Name: Jannes Vahl
Alter: 34
Wohnort: Hamburg
Beruf: Geschäftsführer Polycore Werbeagentur / Vereinsvorsitzender clubkinder e.V.
Schuhgröße: 44 2/3 (bei fairtrade Chucks)
Lieblingsplatte: viele, aber wenn, dann »Ten« von Pearl Jam
Kontakt: Gerne. jannes.vahl@polycore-agentur.de

 

Stell dir vor, du könntest über Nacht die Welt verändern. Womit fängst du an?
Weniger Vitamine in Kosmetika, mehr in Nahrungsmittel.
Weniger Antibiotika in Tiere, mehr in Krisengebiete.
Weniger Plastik in Weltmeere, mehr in rekonstruktive Chirurgie.
Weniger Geld in Börsen, mehr in Geldbeuteln.

 

Lebst du in der richtigen Stadt?
Hundertpro. Ich bin gerne mal in Vancouver, New York oder Berlin, aber mein Leben lebe ich hier.

 

Was hat dich zuletzt wirklich bewegt?
Jeder einzelne unserer Spendenzwecke. Sonst würden wir sie nicht auswählen.

 

Was möchtest du in diesem Leben unbedingt noch tun?
Leben. Und irgendwann mal das Gefühl haben, dass der Mensch nicht länger das dümmste Tier hier ist.

 

Hand auf’s Herz, was hättest du ohne Alkohol nie getan?
Glücklicherweise eine schier endlose Liste: Einige der besten Menschen, Entscheidungen und Erlebnisse würde es ohne Flaschendrehen, Nightswimming und Rumcola nicht geben in meinem Leben.

 

Womit kann man dich um den Finger wickeln?
Konzertkarten, Filmabende und soziale Intelligenz.

 

Hast du in deiner Jugend alle Dinge gemacht, die du machen wolltest?
Gar keine davon. Außer Malte, Stefan und Joko kennenzulernen. Ich hab noch nie Drogen genommen und muxmäuschenwild erst im zarten Alter von 19 Sex gehabt.

 

Wenn nicht, was hindert dich daran, sie jetzt zu machen?
Sex habe ich mittlerweile, an Drogen immer noch kein rechtes Interesse. Nichts hindert mich, im Gegenteil: Ich beobachte, dass vieles aus den Neunzigern super war – Jugend, Freizeit, Füller und Werte zum Beispiel.

 

Du hast eine Sünde frei. Welche verbotene Sache würdest du gerne tun?
Den gesamten BILD-Verlag in die Luft sprengen. Alle Spuren. Während die »Redakteure« und Co. auf ihrer Weihnachtsfeier sind.

 

Welches Buch, welchen Film, welche Platte sollte jeder gelesen, gesehen bzw. gehört haben?
Jeder die, die er mag. Aber vielleicht was von Rocko Schamoni, Into the Wild, Lateralus und Nirvana »Live at Reading«.

 

Welche Superheldenkraft hättest du gerne?
Hab ich ja.

 

Würdest du lieber gegen eine Ente kämpfen, die so groß ist wie ein Pferd oder gegen 100 Pferde, die so klein sind wie Enten?
Ente Ente Ente Ente. Die würde ich schnurstracks zähmen, die kann nämlich fucking fliegen, rennen UND schwimmen. Battlecat deluxe!

 

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen?
Zucker für Absinth.

 

Wovor hast du Angst?
Ich persönlich vor nichts, aber die Dummheit einiger Menschen ist schon ziemlich fürchterlich.

 

Wann hast du zuletzt etwas Neues ausprobiert und was war das?
Gerade Dienstag. Die 19 bei meinem Asiaten.

 

Was sollte niemand von dir wissen?
Dass ich Scottie Pippen immer einen Tick besser fand als Jordan. Wie wenig Miete ich zahle. In wen ich heimlich verliebt bin.

 

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?
In wen ich heimlich verliebt bin.

 

Das letzte Wort:
rLOVEution

 

Foto: Hannes Rascher

 

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 28. Oktober 2015 | Tags: , , , Keine Kommentare

Susann & Nora

 

Edition F

Susann&Nora von Edition F

Das 2 Minuten-Interview

Revanche geglückt. Vor gut zwei Wochen war unsere Julia als Interviewgast bei EDITION F, jetzt haben wir den Spieß ganz einfach mal umgedreht und Susann und Nora, den beiden Gründerinnen eines der momentan wichtigsten deutschen Frauenmedien überhaupt frank und frei auf den Zahn gefühlt. Auf ein letztes Wort über Inspiration, Schicksal, Perspektiven und Äffchen mit EDITION F. Wohl bekomm’s! P.S. Wie war das jetzt nochmal mit dem Weltuntergang? Und was haben Beyoncé, Helmut Schmidt, Goethe und der Dalai Lama damit zu tun? Vermutlich nichts. Vermutlich… #43

 

Name: Susann Hoffmann / Nora-Vanessa Wohlert
Alter: 33 / 30
Wohnort: Berlin
Beruf: Gründerin & Mädchen-für-Alles / Gründerin
Schuhgröße: 39 / 39
Lieblingsklischee: Feministin. Das ist ein Klischee, dass ich gerne erfülle.
Kontakt: EDITION F / @NoraVanessa bei Twitter und Instagram

 

Was tust du morgens nach dem Aufstehen als allererstes?
Susann: Ich gewöhne mir gerade ab, als erstes auf’s Handy zu schauen.
Nora: Leider, und das ist wirklich ein ganz furchtbare Angewohnheit greife ich immer zum Handy. Mails checken, Termine ansehen, Facebook checken und Lesen, was in der Welt passiert ist und was für EDITION F oder mich ganz persönlich wichtig sein könnte. Dann mache ich Musik an und starte in den Tag. Irgendwie duscht es sich auch entspannter, wenn man schon weiß, was so kommt.

 

Der größte Unterschied zwischen Frauen und Männern?
Susann: Die Perspektive.
Nora: Frauen reden offener über Fehler. Männer oft erst, wenn man sie besser kennt.

 

Wer ist dein Vorbild?
Susann: Ich bin ein personality picker – ich bewundere unterschiedliche Dinge an unterschiedlichen Leuten.
Nora: Ich könnte da keine einzelene Person nennen. Irgendwie treffe ich fast jede Woche Menschen, die mich inspirieren. Und die für bestimmte Dinge Vorbilder sind. Das reicht von meiner Mama, über Susann und meinen Freund bis hin zu Sheryl Sandberg.

 

Warum können nur Frauen die Welt vor dem Untergang retten?
Susann: Ist das so?
Nora: Daran glaube ich nicht. Das können wir wohl nur gemeinsam schaffen. Klar ist aber, die Männer werden es alleine auch nicht schaffen. Müssen sie ja aber auch gar nicht.

 

Wie bist du aufgewachsen?
Susann: Ich bin ja ein Kind des Ostens – und auch, wenn mit sieben Jahren die Mauer für mich gefallen ist, trage ich ein bisschen dieser alten Welt noch in mir. Meine Kindheit in drei Worten: behütet, liebevoll und glücklich. Danke Mama & Papa.
Nora: Lange Jahre in einer WG mit meinen Eltern und Freunden in Hannover, recht politisch war immer alles und ich ziemlich frei in meinen Entscheidungen. Gewohnt haben wir In Linden, ich sage immer, das ist ein bisschen wie das Kreuzberg von Hannover, auch wenn das natürlich zu hoch gepokert ist. Als ich mit 27 aus meiner WG ausgezogen bin, hab ich eigentlich zum ersten Mal allein gewohnt. Ich hatte immer viele Menschen um mich.

 

Kannst du kochen?
Susann: Ja. Und das echt gern. Am liebsten für viele. Weil der Abwasch danach immer so groß war und mein Freund das gar nicht lustig fand, besitze ich seit zwei Wochen das erste Mal in meinem Leben einen Geschirrspüler.
Nora: Ich würde unglaublich gerne sagen: Ja. Ich kanns viel besser, als noch vor einem Jahr und ich machs auch gern. Mein Freund kocht aber viel besser.

 

Schließe die Augen und denke an etwas Schönes. Woran denkst du?
Susann: Gerade sitze ich im Zug nach Bremen. Es ist 7 Uhr. Und denke an mein Bett. Normalerweise erscheint dann Natur.
Nora: Meer, Freunde, Sonne.

 

Wen rufst du am häufigsten an?
Susann: Meinen Freund. Dicht gefolgt von meiner Mama.
Nora: Susann, meinen Freund und meine Mama.

 

Du wirst wiedergeboren. Als was?
Susann: Ein Effchen.
Nora: Ich kann mich nicht wirklich entscheiden ob ich lieber ein Vogel oder ein Mann wäre. In jedem Fall finde ich die Idee, die Perspektive zu wechseln grandios.

 

Glaubst du an das Schicksal?
Susann: Ja und nein. Ich glaube, es gibt Momente, die irgendwie passieren sollen, aber an ein komplett vorherbestimmtes Leben will ich nicht so richtig glauben – ich würde mich dann wie eine Marionette fühlen.
Nora: Ja. Ich glaube aber auch daran, dass man selbst etwas daran bewegen kann.

 

Nenne ein anderes Wort für Synonym:
Susann: Entsprechung
Nora: gleichbedeutend

 

Mit welcher Persönlichkeit (tot oder lebendig) würdest du gern mal einen Kaffee trinken gehen?
Susann: Beyoncé.
Nora: Ich kann mich nicht entscheiden. Beyoncé, Helmut Schmidt, Goethe und dem Dalai Lama.

 

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen?
Susann: Im Sommer Dorade und Grillgemüse. Im Winter Osso Bucco.
Nora: Pasta. Aber gute.

 

Wovor hast du Angst?
Susann: Gerade, dass Deutschland den Kopf verliert in der Flüchtlingsfrage – Fremdenhass kann ich einfach nicht akzeptieren.
Nora: Davor, dass es meiner Familie oder Freunden schlecht geht. Und davor zu scheitern. Davor habe ich aber weniger Angst, als vor dem Gründen.

 

Wann hast du zuletzt etwas Neues ausprobiert und was war das?
Susann: Vor zwei Wochen: surfen in Portugal.
Nora: Oh ja. Da gibts was ganz Neues. Etwas, was ich vorher eigentlich immer doof fand. Vor der Kamera stehen. Susann und ich starten jetzt nämlich gemeinsam mit dem YouTube-Channel Ellevant ein neues Format. Darin gehts um starke Frauen, heißt: #Shesgotit. Und das Ausprobieren hat sich sehr gelohnt. Hier gibts das Intro!

 

Was sollte niemand von dir wissen?
Susann: Was manchmal so in meinem Kopf los ist.
Nora: Wer mir wirklich nah ist, weiß wohl alles. Wer das nicht ist, muss es nicht erfahren.

 

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?
Susann: Welche Frage würdest du niemals beantworten?
Nora: Wahnsinn. Ich habe jetzt so lange darüber nachgedacht und bin sehr froh, dass ich mich selbst nicht interviewen muss.

 

Das letzte Wort:
Susann: Schön war’s. Aber Schluss jetzt.
Nora: Was würdest du tun, wenn du keine Angst hättest?

 

Foto: Jennifer Fey

 

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 21. Oktober 2015 | Tags: , , , Keine Kommentare

Eva Kaczor

 

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Eva Kaczor

Das 2 Minuten-Interview

Wir sind ein bisschen verliebt in Eva. Warum? Weil sie mit ihrer Art zu leben und zu denken so wunderbar für diese Verbindung aus Spiritualität und Lifestyle steht, die uns und vielen anderen aus dem Herzen spricht. Vor vier Jahren gründete sie mit ARTberlin.de einen der erfolgreichsten Kunstblogs überhaupt um der Szene in der Hauptstadt ein Gesicht und Sprachrohr zu geben. Immer mittwochs gibt sie Yogastunden in der König Galerie, St. Agnes in Kreuzberg und geht gern mal früh ins Bett um des Nachts ausgelassen elektronisch zu feiern. Yoga + Kunst + Techno = Eva. Noch Fragen? Ja, ist Synchronizität Magie? Wer hat Angst vorm Versagen und warum zur Hölle waren wir immer noch nicht in Tulum?

 

Name: Eva Kaczor
Alter:
38
Wohnort:
Berlin
Beruf:
Yogalehrerin und Gründerin von ArtBerlin
Schuhgröße:
38
Lieblingasana:
jede hat ihre Magie
Kontakt: für Yoga, für Kunst eva.kaczor@artberlin.de

 

Was inspiriert dich?
Menschen. Am liebsten verrückte. Mit allen ihren wundervollen Sorgen, Hoffnungen und Lieben.

 

Du wirst wiedergeboren, als was?
Ach, gerne eine Mischung aus Engel, Ritter und Healer.

 

Was ist gute Kunst?
Gute Kunst ist, wenn sie dich erinnert. An etwas, das weder sichtbar noch benennbar ist. An etwas, das komplett persönlich und gleichzeitig universell gültig ist. Die dich Verbindung und unbedingt auch Schönheit fühlen lässt. Und schön kann durchaus hässlich verstörend sein.

 

Dein nächster Urlaub: Yoga Retreat, Städtetrip oder Inselhopping? Warum?

Ehrlich gesagt keines von den dreien, sondern: Schamanenfreund im Dschungel besuchen und die engsten Berlin-Freunde mitnehmen, dann nach Costa Rica in die Baumhäuser zur Meditation und danach zu einem Festival und dann nach Goa zur Heiler Community um sie nach Berlin zum Agape Zoe Festival von meinem Freund Tony einzuladen.

 

Verrate uns einen magischen Ort irgendwo auf der Welt!
Tulum – vor drei Jahren.

 

Was würdest du gern besser können?
Angst durch Liebe ersetzen.

 

Glaubst du an Schicksal?
Ich glaube an Synchronizität aka Magie. Jede Begegnung mit dem Leben und einem Menschen ist für mich eine Erfahrung, die ich brauche um zu wachsen. Manchmal fühlt sich das leicht und manchmal sauschwer an.

 

Was sollte jeder(r) einmal im Leben getan haben?
Sich selbst in die Augen sehen und sagen: ich liebe dich. Harte Nummer….

 

Wie findest du deine Balance?
Ich praktiziere jeden Morgen ein kurzes schweißtreibendes Workout. Dann reinige ich mit yogischen Atemtechniken meinen Körper, um ihn und meinen Verstand auf eine Meditation vorzubereiten. Und: ich gehe mit meinen Freunden so oft ich kann Techno tanzen.

 

Was ist der Sinn des Lebens?
Deine Seele zu hören, zu fühlen und nach ihr zu leben.Welches Kunstwerk würdest du gern besitzen?Eine Holzskulptur von Martin Eder.

 

Wann hast du das letzte Mal etwas Gutes für dich getan?
Zum Glück im Moment jeden Tag. Gestern zum Beispiel bin ich einfach um 16 Uhr wieder ins Bett gekrabbelt.

 

Wofür gibst du zu viel Geld aus?
Alles was ich verdiene investiere ich in gutes Essen, Flugtickets und Ausbildungen. Das fühlt sich zum Glück nie wie „zu viel“ an.

 

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen?
Oh Gott! Ich kann Kürbis im Ofen…und Hummus!

 

Wovor hast du Angst?

Davor, dass mich meine Angst davon abhält all das auszuprobieren was mir meine Seele ins Ohr flüstert.

 

Wann hast du zuletzt etwas Neues ausprobiert und was war das?

Gefühlt: jeden Tag. Aber eine der großen neuen schönen Erfahrungen war zum ersten Mal vor ca. zwei Monaten in der atemberaubenden St. Agnes Kirche der König Galerie Yoga zu unterrichten. Inmitten von Kunst und mit 50 Yogis. Seitdem tue ich das jeden Mittwoch und es fühlt sich jedes Mal wie neu an.

 

Was sollte niemand von dir wissen?

Gute Frage. Ehrlich gesagt würde ich gerne mit mehr Menschen auch meine Schwächen teilen. Eine davon gleich hier: ich habe manchmal riesige Versagensangst.

 

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?
Was hättest du der kleinen Eva vor 20 Jahren mit auf den Weg gegeben. Antwort: Alles, wirklich alles, was du als Ahnung fühlst und liebst, wird kommen ;-)

 

Das letzte Wort:
Danke dass ihr so vielen tollen Menschen hier ein Fenster gebt.

 

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 14. Oktober 2015 | Tags: , , , , , Keine Kommentare

Paul Aidan Perry

 

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Paul Aidan Perry

Das 2 Minuten-Interview

Paul Aidan Perry heißt gar nicht so, sondern irgendwie anders und das auch nur zum Teil, oder war es genau anders herum? Völlig egal, denn in jedem Fall ist Paul ein richtig heißes Eisen in Sachen Fotografie. Wir würden sogar so weit gehen und sagen, dass er einer unserer absoluten Lieblingsfotografen ist. Warum? Er arbeitet mit zeitgemäßen Looks ohne sich dahinter zu verstecken. Er liefert ab und immer noch etwas mehr. In seinen Bildern geht es immer auch um Inhalt, ums Entdecken, selbst in eine Editorialstrecke schmuggelt er noch eine kleine Reportage. Kennengelernt haben wir ihn quasi an der Front. Für das BLONDE Magzin hat er uns nämlich mit der Kamera im Studio und zuhause besucht. Wer also mal sehen will, wie es bei uns daheim so aussieht, die komplette Strecke findet ihr hier! Das hat uns so viel Spaß gemacht, dass wir ihn und seine Freundin/Muse Anna direkt zum Essen eingeladen haben. Wir können mit Fug und Recht behaupten, dass Paul der Vegetarier mit den versautesten Essensvorlieben des gesamten Planeten ist. Oder wie steht ihr so zu Pommesdöner aus Dönerbrot gefüllt mit Pommes und Knoblauchsoße? Man muss ihn einfach mögen. Ach ja, in einer Woche gehen wir mit ihm auf’s Boot und shooten die Kampagne für einen tollen neuen Kunden. Mehr wird noch nicht verraten…

 

Name: Paul Aidan Perry
Alter: 29
Wohnort: Berlin
Beruf: Photographer & Retoucher
Schuhgröße: 47,5 bis 48,5
Lieblingsessen: Alles mit Kartoffeln
Kontakt: hello@paulaidanperry.com /paulaidanperry.com

Was ist Schönheit?
Funktion, Gradlinigkeit, sicherlich auch Perfektion. Perfektion ist übrigens ein wunderbarer Aufbewahrungsort für Imperfektion.

 

Wer oder was inspiriert dich?
Ungewollte Momente – einen besseren Inspirationspool gibt es nicht.

 

Bist du besser darin, Dinge anzufangen oder zu beenden?
Eigentlich mache ich Dinge ganz oder gar nicht. – Stimmt aber nicht ganz, ich hasse Prototypen und versuche beim ersten Mal an alles zu denken, das verursacht manchmal ein dezentes Delay.

 

Was macht ein gutes Bild aus?
Es gibt zwei Arten, die mich beeindrucken können. Extrem reduzierte Darstellungen oder der exakte Moment. Meistens finden aber Reportagen ihren Weg zu mir.

 

Digital oder analog?
Wer hat der kann! :) Ich mag beides im richtigen Moment.

 

Warum fotografierst du?
Die schöne oder die ehrliche Variante?

 

Dein größter Erfolg?
Eigene Arbeiten immer ständig zu hinterfragen zu optimieren. Läuft bisher.

 

Was kannst du gar nicht?
– kurz Warten
– am Strand liegen und nichts tun
– still sitzen bleiben
Da ist definitiv ein Muster zu erkennen.

 

Was willst du erreichen?
Immer rotieren mit gezwungenem Blickwinkelwechsel. Alles andere ist Zugabe.

 

Die schrägste/witzigste/krasseste Situation deiner Karriere?
Ein Auto ist über meine neue, gerade 2 Wochen alte Kamera gefahren, während ich eine Babykatze aus dem Kippfenster einer Hochparterrewohnung gefischt habe. Das small little Kitt`n haben wir am Ende der Aktion übrigens auch noch geschenkt bekommen.

Verrate uns einen magischen Ort!
Wir haben eine Kammer, 2mx2mx3,80m, darin lagern wir alles in schwarzen Kisten verpackt und wie bei einer archäologischen Ausgrabung gekennzeichnet und farbig markiert. Die Frage ist nicht ob ich es habe, sondern wo.

 

Hängst du deine eigenen Bilder bei dir zuhause auf?
Ja, die waren saugünstig zu haben.

 

Kannst du singen?
Ich habe mir vorgestern eine Gitarre gekauft.

 

Welche Persönlichkeit würdest du gerne einmal portraitieren?
Alle Diktatoren auf einem Bild – Klassenfotolook.

 

Welches Kunstwerk würdest du gern besitzen?
Ich hätte gern einen Grabstein aus weißem Marmor.

 

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen?
Irgendwas mit Kartoffeln, Achtung! Auch hier lässt sich wieder ein Muster erkennen.

 

Wovor hast du Angst?
Das ändert sich täglich aber grundsätzlich mag ich keine rauen Oberflächen. Offenes Papier geht klar.

 

Welche Superheldenkraft hättest du gern?
Fliegen.

 

Was sollte niemand von Dir wissen?
Das sollte niemand von mir wissen.

 

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?
Warum warst du mit 15 auf dem Cover einer Jugendzeitschrift.

 

Das letzte Wort:
Ist allzu oft zu pathetisch. Ich liebe Schokolade.

 

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 07. Oktober 2015 | Tags: , , Keine Kommentare

Bonaparte

 

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Bonaparte

Das 2 Minuten-Interview

Nachdem Tobias Jundt als Bonaparte 2006 erstmals eine Bühne betrat, wurde der Begriff Rampensau geboren. Wer einmal live Zeuge des wilden Treibens aus Punk, Kleidereien, Wortgewalt, Masken und viel nackter Haut war, weiß wovon wir sprechen. Auf unsere Fragen für das Intro zu diesem Interview antwortete er folgendermaßen: Wer bist du? „Bonaparte, der Kaiser der Menschen und der Herzen.“ Woher kennt man dich? „Aus Funk & Fernsehen und aus der Kneipe an der Ecke.“ Was machst du? „Ich beantworte gerade ein Interview.“ Was wirst du noch machen? „Dann werde ich eine Ananas essen und einen Hit schreiben!“ Wir könnten an dieser Stelle eigentlich abbrechen, denn besser kann man ironisch sympathsiches Genie und obskuren Wahnsinn nicht zusammenfassen. Allerdings würdet ihr dann nie erfahren, was es mit dem Spanferkelsex in der Sauna auf sich hat, der Schaukel am Ahornbaum oder dem pinken Elefanten. Wer mehr will, den schicken wir mit Kusshand zum Bonaparte Gig nach Hamburg am 06.10. und am 07.10. nach Berlin. Wir verlosen je 1×2 Gästelistenplätze. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚ANTI ANTI!‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de. Mehr Infos zum Typ und zur Tour gibt es hier.

 

Name: Bonaparte
Alter: unbekannt
Wohnort: Berlin, Wellington, Welt
Beruf: Musikant
Schuhgröße: 39.5
Lieblingsmaske: meine
Kontakt: Mond, zweite Ausfahrt, links, drittes Haus.

Beschreibe dich selbst in drei Worten!
drei, dreier am dreisten!

 

Welchen Song würdest du auch dann noch hören, wenn die Platte einen Sprung hätte?
Otis Reding – These arms of mine

 

Hast du einen Plan B?
Musiker leben immer ihren Plan B weil sie für den Plan A ja einen Schulabschluss brauchen würden.

 

Welches Konzert wirst du nie vergessen?
Ach… da gab es einige… Oft sind es ganze Zeitabschnitte, die man gern in Erinnerung hält. Meine erste Neuseeland Tour 2007 oder die erste China Tour 2013 zum Beispiel. Die speziellste Zeit war aber sicher die während der frühen Konzerte in Berlin zwischen 2006 und 2009 – weil es da immer 200% nur um den Moment ging und eine Welt außerhalb dessen inexistent war.

 

Verrate uns einen magischen Ort, egal wo auf der Welt!
In meinem Herzen gibt es einen kleinen Hügel mit einem alten Ahornbaum, an dem eine Schaukel hängt.

 

Wie klingt eine romanische Liebesszene?
Ich denke mit romanisch meint ihr eine Liebesszene im alten Rom? Ich denke, da hat zuerst der Mann der Frau Trauben verfüttert, während sie an einem Spanferkel herumnagte, danach hatten sie platonischen Sex in der Sauna und dann hat die Frau den Mann zum Nachtisch aufgegessen. (Wir kaufen ein „T“, Anm. d. Red.)

 

Ein Moment in deinem Leben, an den du dich immer erinnern wirst?
Meine Geburt war echt ein Spektakel. Ich war wie immer etwas spät dran, weil ich noch ein paar Dinge erledigen musste. Als ich dann aber das Licht der Welt erblickte, war die Zigeuner-Kapelle im Kreissaal ganz schön warmgespielt schon und ich behaupte auch nicht mehr ganz nüchtern. Sie spielten einige meiner Lieblingshits und soweit ich mich erinnern kann, waren alle einfach nur happy. Außer mein Bruder, der fragte die ganze Zeit beim Krankenhauspersonal nach, ob man mich vielleicht nicht doch gegen ein Mädchen eintauschen könnte.

 

 

 

Du kannst einen Tag lang Zeitreisen, welches Jahr stellst du ein und warum?
Ich würde einfach morgen früh einstellen, damit ich nicht wieder verschlafe.

 

Welches Buch, welchen Film, welche Platte sollte jeder gelesen, gesehen bzw. gehört haben?
“Beck’s letzter Sommer” natürlich! Das gibt es nun als Buch, als Film UND als Platte! (Bonaparte hat gerade den Soundtrack beigesteuert. Anm. d. Red.)

 

Mit welchen Künstler (tot oder lebendig) würdest du gerne einen Song aufnehmen?
Kurt Cobain rief mich gestern an, ob ich mit ihm und Billie Holiday ein Trio gründen wollte. Aber ich hatte gerade Johnny Cash zugesagt für ein DJ-Set… Es gibt halt immer so viele, die etwas von einem wollen. Vielleicht wäre es mal wieder an der Zeit “We are the world” neu aufzulegen.

 

Welche Superheldenkraft hättest du gern?
Ich wäre gerne wie Buster Keaton. Der war zwar ein Mensch, aber er kam mir immer vor wie ein Superheld.

 

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen?
Ich würde euch als Zeichen meiner Zuneigung eines meiner Beine absägen und euch dieses auf dem Feuer im Garten grillen. Außer ihr seid Vegetarier. Dann gibt es geschmorte Auberginen auf chinesische Art und selbst gebackenes Brot mit versteckten kleinen Sachen drin.

 

Wovor hast du Angst?
Interviews.

 

Wann hast du zuletzt etwas Neues ausprobiert und was war das?
Gestern! Da hab ich mit Bela B in meinem geheimen Studio einen Song geschrieben und aufgenommen – bis dahin hatten wir nämlich immer nur zusammen Schnaps getrunken.

 

Was sollte niemand von dir wissen?
Nichts!

 

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?
Die letzte Frage wegen der letzten Frage und dem pinken Elefanten im Raum. Ich habe noch heute ein Trauma wegen dieser Frage.

 

 

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 30. September 2015 | Tags: , , , Ein Kommentar

Mandy & Carina

 

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Mandy & Carina

Das 2 Minuten-Interview

Mandy und Carina alias Pinguin und Brokkoli sind gut unterwegs. Also in jeder Hinsicht jetzt. Die beiden Designerinnen / Bloggerinnen (Go girl! Run! und Travel Run Play) kommen zum einen ordentlich rum in der Welt. Außerdem sind die zwei quasi Dauerläufer und haben gerade die Passion zum Buch gemacht. Zum E-Book um genau zu sein. GET READY TO RUN heißt ihr großartiger kleiner Guide für Laufeinsteiger und alle die es werden wollen, oder es zumindest mal in Erwägung gezogen haben, oder zumindest wissen, dass man Turnschuhe auch zur Turnhose tragen kann. Es kann hier gelesen bzw. heruntergeladen werden. Haben wir getan. Wenn ihr also demnächst bei uns im Büro anruft und jemanden Bestimmtes sprechen wollt, könnte es heißen: „Nee sorry, die ist gerade nicht am Platz, die ist laufen.“ :) Übrigens, am Wochenende ist Marathon in der Stadt. Wer also mal vorbeischauen möchte, kommt quasi nicht drumrum. Wir wünschen allen Teilnehmern viel Spaß. Go Girls and Boys, Run!

 

Name: Mandy Jochmann / Carina Stöwe
Alter: 28 / 27
Wohnort:  Berlin / in meinem Westfalia-Van in Südamerika
Beruf: Kommunikationsdesignerin & Bloggerin / Motion Designerin & Bloggerin
Schuhgröße: 40,5 / 37
Lieblingslaufsong: Sunshine – Samiam / Far From Home – Tiga (DFA Remix)
Kontakt: mandy@gogirlrun.de /carina@travelrunplay.de

Was tust du morgens nach dem Aufstehen als erstes?
Mandy: Aufs Klo gehen.
Carina: Meditieren.

 

Kommst du häufig zu spät?
Mandy: Jein! Eigentlich bin ich überpünktlich, außer ich komme mit dem Fahrrad. Und ich fahre immer Rad!
Carina: Nie. Spätestens da zahlt sich das Laufen aus.

 

Verrate uns deine liebste Laufstrecke:
Mandy: Frühmorgens in der Natur, egal wo!
Carina:  Stanley Park, Vancouver.

 

Mein Haustier heißt ‘Innerer Schweinehund’, was kann ich tun?
Mandy: Ihm in den Allerwertesten treten. Ich versuche mich immer an das geile Gefühl nach dem Sport zu erinnern und dann geht’s mit nem fetten Grinsen im Gesicht schon los.
Carina: Loslaufen, wenn er noch schläft!

 

Woraus schöpfst du Energie?
Mandy: Aus dem Rückhalt von Familie und Freunden.
Carina: Aus frühmorgendlichen Läufen.

 

Was ist Luxus für dich?
Mandy: Ruhe und auch mal Zeit für mich.
Carina: Eine heiße Dusche nach dem Lauf, eine Hängematte und schnelles Wifi.

 

Ein Moment, den du nie vergisst?
Mandy: Meine erste Triathlon-Teilnahme.
Carina: Mein erster Vulkanausbruch in Chile.

 

Glaubst du an das Schicksal?
Mandy: Ich bin sicher, dass wir alles, was geschieht, selbst mitbestimmen können und Dinge so sein sollen, wie sie passieren.
Carina: Je nach Tagesform.

 

Du wirst wiedergeboren, als was?
Mandy: Hoffentlich als Pinguin auf meiner eigenen Eisscholle.
Carina: Wenn es danach geht, was ich am meisten esse und wovon ich ein Fastnachts-Kostüm habe: als Brokkoli.

 

Welche Eigenschaft schätzt du an einem Menschen?
Mandy: Empathie und Fairness.
Carina: Ehrlichkeit, auch wenn sie manchmal wehtut.

Wenn du dich jetzt an einen beliebigen Ort wünschen könntest, wohin geht die Reise?
Mandy: An die Ostsee, egal, ob bei Sonne oder Regen. Hauptsache Meer und Heimat.
Carina: Melbourne.

 

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen?
Mandy: Sommerrollen mit Garnelen.
Carina: Rotes Thaicurry!

 

Was hat dich zuletzt wirklich bewegt?
Mandy: Die Flüchtlingsthematik in Deutschland und der Besuch am Budapester Bahnhof.
Carina. Die Mädels im peruanischen Hochland, denen ich Muscheln geschenkt habe, um das Meer zu hören.

 

Wovor hast du Angst?
Mandy: Vor einschneidenden Veränderungen in meinem Leben.
Carina: Überfälle beim Wildcampen und Bergstraßen.

 

Wann hast du zuletzt etwas Neues ausprobiert und was war das?
Mandy: Vor kurzem war ich das erste Mal Stand-Up Paddeln. Ein tolles Ganzkörperworkout.
Carina: Letzte Woche Pfannkuchen ohne Mixer – Zermatschte Banane + Mehl = Läuft!

 

Was sollte niemand von dir wissen?
Mandy: Ich popel manchmal.
Carina: Ich schlafe momentan fast jeden Tag 10 Stunden.

 

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?
Mandy: Wohin geht die nächste Reise?
Carina: Du hast ein Brokkoli-Kostüm?!

 

Das letzte Wort:
Mandy: Fangt an zu laufen! Das macht das Leben so viel schöner.
Carina: Irgendwann werde ich als Brokkoli einen Marathon laufen! Irgendwann!

 

 

Romano

 

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Romano

Das 2 Minuten-Interview

Hach ja, Romano alias MC Ramon, alias Cornerboy, alias Left Coast alias Dayton the Fox – der blonde Engel aus Köpenick, der Kraft seiner Flechtzöpfe Heerscharen aus Elektro-, Metal und Hip Hop-Jüngern zum Tanzen, Nicken oder Wippen bringt. „Jenseits von Köpenick“ heißt sein gerade erschienenes Album und das wird vollkommen zu Recht abgefeiert. Wir haben uns mit dem blonden Barden mal untehalten und ganz intime Fragen jenseits von Metalkutte und Poklapse gestellt. Ist Poklapse wirklich die Mehrzahl von Poklaps? Ist Poklaps überhaupt ein richtiges Wort? Sei es drum, Romano bitte übernehmen sie und klären sie uns auf über vollgefleckte Gangsterkordhosen, Stahlräume und Petersburger Landadel. P.S. Köpenick ist wirklich schön Leute und es ist nur einer kleiner Schritt zum großen Glück.

 

Name: Romano
Alter: Knastjahre mitgezählt?
Wohnort: Köpenick
Beruf: Fragenbeantworter
Schuhgröße: Zu groß für diese Welt
Lieblingstextzeile: „Charmant, dominant, markant“
Kontakt: Death Row Records

Wer ist deiner Meinung nach der schönste Sänger in Berlin?
Keine Ahnung, aber in meiner Kindheit war’s Frank Schöbel.

 

Hast du einen Stamm-Frisör?
Ja. Ich gehe alle 3 Monate Spitzen schneiden, dazu gibt’s Sekt und Kaffee.

 

UNVEU?
UndNiemalsVergessenEisernUnion – na klar !

 

Warum ist Köpenick besser als alles?
Weil ich da wohne.

 

Welches Poster hing früher über deinem Bett?
George Michael.

 

Was wolltest du als Kind werden?
Gangster oder Polizist – beide arbeiten nachts. Die beste Erfindung der Menschheit? Die Kaffeemaschine.

 

Was ist dir peinlich?
Unparfümiert auf die Straße zu gehen.

 

Erzähl uns einen Witz!
Klaus kommt zu Gabi nach Hause und sagt: „Ich soll morgen beim Arzt eine Urin-, Sperma- und Kotprobe abgeben.“ Daraufhin Gabi energisch: „Na, nimm doch deine Cordhose!“

 

Willst du jemanden grüßen?
Ja, 2Pac.

 

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen?
Mirácoli.

 

Welcher berühmten Persönlichkeit würdest du gerne mal einen Klaps auf den Po geben?
Kim Kardashian.

 

Wovor hast du Angst?
Vor dem Stahlraum. Track auf meinem Album. Hört rein.

 

Wann hast du zuletzt etwas Neues ausprobiert und was war das?
Ballett vor drei Jahren. Ich liebe es.

 

Welche Superheldenkraft hättest du gern?
Durch das Reiben meiner Zöpfe die Leute zum Tanzen zu bringen.

 

Was sollte niemand von dir wissen?
Dass ich eigentlich aus St. Petersburg komme und einen Adelstitel besitze.

 

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?
Betreibst du eine okkulte Sekte?

 

Das letzte Wort: Ich bau mir die Welt, wie sie mir gefällt.

 

 

 

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 16. September 2015 | Tags: , , , , , , , , Keine Kommentare

Lucie & Kai

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Lucie & Kai

Das 2 Minuten-Interview

Lucie und Kai sind das Duo Infernale der süßen Kunst, oder anders: das Beste was Liebhabern von Törtchen, Mousse und anderen kleinen Schweinereien passieren kann. Jubel heißt ihr süßes Himmelreich in der Hufelandstraße in Prenzlauer Berg und was es da zu kaufen und zu schlemmen gibt, sind nicht einfach nur Gebäckstücke, es sind kleine Meisterwerke der Patisseriekunst. Kein Wunder, schließlich kommen die beiden aus der Sternegastronomie und wissen ziemlich genau was sie tun. Am Sonntag feiern sie ihr einjähriges Bestehen, ein Tag zum Jubeln und Grund genug vorher nochmal nachzuhaken in Sachen musikalische Vorlieben und kulinarische No Go’s. Dabei haben wir heimlich und total unauffällig versucht ein paar Tricks zu ergattern. Schließlich sind wir ja Nachbarn und da hilft man sich doch oder? ;)

 

Name: Kai Michels / Lucie Babinska
Alter: 34 / 33
Wohnort: Berlin
Beruf: Patissiere / Hotelfachfrau
Schuhgröße: 39 / 38
Lieblingszutat: Butter/  Koriander
Kontakt: hallo@jubel-berlin.de

Süß oder Salzig?
Kai: Beides
Lucie: LEBERWURSTBROTWas hast du zuletzt gegessen?
Kai: Nougatcroissant!
Lucie: Ich auch, jeden Morgen!Was isst du überhaupt nicht gerne?
Kai: Bananen
Lucie: Herzhaft mit süß gemixt (z.B. Ente süß-sauer, Käse mit Chutney usw…)Deine Lieblingsmusik beim Backen?
Kai: Queen
Lucie: Ich muss immer hören was Kai hört.

 

Verrate uns ein Rezept, das wirklich jedem gelingt!
Kai: Spiegelei
Lucie: Nö. ich finde Spiegelei nicht einfach zu machen. Aber Kai ist ja da.

 

Womit kann man dich um den Finger wickeln?
Kai: Kringelwurst
Lucie: Ich bin unbestechlich.

 

Dein bisher größtes Meisterwerk:
Kai: Die Eröffnung des JUBELS.
Lucie: das JUBEL!

 

Welche verbotene Sache würdest du gern mal machen, wenn du wüsstest, dass dich niemand erwischt?
Kai: Nachts im Freizeitpark eingesperrt sein
Lucie: Nachts in der Gourmetabteilung mit Freunden

 

Was ist aktuell das Hintergrundbild auf deinem Handy?
Kai: Mein Moped
Lucie: Ich wollte es schon längst ändern :)

Für welche berühmte Persönlichkeit würdest du gerne einen mal einen Geburtstagskuchen backen?
Kai: Rainer Calmund
Lucie: Ich kann nicht backenWas haben Schmetterlinge im Bauch, wenn sie verliebt sind?
Kai: Konfetti
Lucie: KnallzuckerWenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen?
Kai: Ich kenne einen guten Italiener
Lucie: Ich lasse meinen Freund kochenWovor hast du Angst?
Kai: Dass das doch nicht mit der Weltherrschaft klappt
Lucie: Dem Tod 

Wann hast du zuletzt etwas Neues ausprobiert und was war das?
Kai: Konfettikanone in der Wohnung zünden
Lucie: die Italiener Empfehlung von Kai

 

Was sollte niemand von dir wissen?
Kai: Genau das
Lucie: Mein Hintergrundbild auf dem Handy

 

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?
Kai: Ob ich Fragebögen mag (Nein :))
Lucie: Die meist gestellte Frage: Wie macht ihr das, so schlank zu bleiben bei all den Törtchen?

 

Das letzte Wort:
Kai: Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei…
Lucie: Dem ist nichts mehr hinzuzufügen!

 

Foto: Caroline Prange

 

 

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 09. September 2015 | Tags: , , , , , Keine Kommentare

Stefan Reinhardt

 

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Stefan Reinhardt

Das 2 Minuten-Interview

Stefan Reinhardt ist ein bunter Hund in der Berliner Gastro-, Club- und Partyszene, womit er quasi alle seine Hobbies zum Beruf gemacht hätte. Aus dem Partygänger wurde der Veranstalter (Admiralspalast, Sommersafari), aus dem Clubfreund der Besitzer (Club Raumklang) und aus dem leidenschaftlichen Kulinariker der Restaurantbetreiber (Dae Mon). Seit neustem, also genauer gesagt ab kommendem Samstag, bekocht er mit dem Dae Mon auch noch die Cantina in der Bar 1000. Und alle so what!!? Und wir so absolutely! Außerdem ist Stefan eine absolute Seele von Mensch und eine richtig coole Socke und das trotz Rinderhoden und Rotkäppchenkostüm. Übrigens wenn er sich nicht gerade mit dem bösen Wolf um die dicksten Dinger im Korb streitet, findet ihr in problemlos in einer der genannten Etablissements oder irgendwo im Berliner Nacht- und Abendleben. Er ist der mit den schönsten und buntesten Pullovern weit und breit! (Anm. d. Red.)

 

Name: Stefan Reinhardt
Alter: 37
Wohnort: Berlin
Beruf: Kaufmann
Schuhgröße: 43
Lieblingslied: This Sweet Love – James Yuill
Kontakt: sr@giferhorn.de

Was war das Verrückteste, was du je gegessen hast (wir glauben es zu wissen und sagen nur Dining Days ;-)?
Panierte Rinderhoden. Paleo Küche – nicht mein Ding. (Check! Anm. d. Red.)

 

Kopf oder Bauch?
Beides – ich hoffe in der jeweiligen Situation die richtige Wahl zu treffen.

 

Hand auf’s Herz, was hättest du ohne Alkohol nie getan?
8 Stunden in einem Zelt auf dem Oktoberfest verbracht.

 

Dein ultimatives Anti-Kater-Rezept?
Das ultimative Rezept?
Wenn ich das kennen würde, hätte ich es schon längst verkauft und dann würden wir das Interview auf meiner privaten Insel in der Südsee führen.

 

Was ist Luxus für dich?
Einen gedankenlosen, freien Kopf zu haben.

 

Bist du ein besserer Gast oder Gastgeber?
Ich bin ein grauenvoller Gast – sagen jedenfalls manche Kellner.

 

Was ist deine früheste Kindheitserinnerung?
Ich im Rotkäppchenkostüm in der Kinderkrippe beim Fasching – der Korb war prall gefüllt.

 

Wovon hast du heute Nacht geträumt?
Ich glaube, ich träume meistens von super schönen Dingen. Aber leider kann ich mich nach dem Aufwachen nicht mehr daran erinnern.

Ein Pinguin mit einem Sombrero auf dem Kopf kommt in eine Bar und sagt:
Guckt doch nicht so blöde, mein Zylinder hat der Eisbär auf.

 

Welche Musik begleitet dich morgens nach dem Aufstehen?
Radio Paradiso – der entspannteste Radiosender ever.

 

Mit welcher berühmten Persönlichkeit würdest du gerne mal einen trinken gehen?
Ich kann dir sagen mit wem ich gerne mal ins Bett gehen würde, aber einen trinken gehe ich lieber mit Freunden.

 

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen?
Einen Tee.

 

Wovor hast du Angst?
Wieso sollte ich denn Angst haben?

 

Wann hast du zuletzt etwas Neues ausprobiert und was war das?
Nächste Woche: Gleitschirmfliegen!

 

Was sollte niemand von dir wissen?
Das variiert von Mensch zu Mensch, denn Wissen ist Macht und macht verletzlich.

 

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?
Du hättest mir die Antwort auf´s Leben geben können.

 

Das letzte Wort?
Das sollte häufiger nicht das letzte sein.

 

 

 

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 02. September 2015 | Tags: , , , , Keine Kommentare

Anna Deyerling

Anna

Anna Deyerling

Das 2 Minuten-Interview

Anna Deyerling liebt Sofas. So sehr, das sie beschloss selbst welche zu machen. Und was für welche! Ihr Label Sitzfeldt, dass sie gemeinsam mit ihrem Bruder Clemens Deyerling und ihrem gemeinsamen Freund Julius Martini betreibt, hat nicht nur Wunderdinge wie das Red Dot prämierte, dreifarbige SET Sofa hervorgebracht, das vollkommen zu Recht in unserer Lounge Platz gefunden hat, sondern ist auch so etwas wie die Schlaraffenlandmarke für wohnzimmerverwöhnte Großstadtpopos. Denn, Sitzfeldt Sofas sind schön UND bequem. Das ist tatsächlich bemerkenswert. ;-) Perfekte Voraussetzungen also, sollte man zum Beispiel einmal schwanger werden und viiiiiiiel Zeit auf der Couch verbringen müssen. Ach Mensch Anna, da fällt uns ein, bei dir ist es ja bald soweit. Kind Nummer zwei ist im Anmarsch. Wir wünschen alles Liebe! P.S. Wie machen die das eigentlich immer alle?

 

Name: Anna Deyerling
Alter: 35
Wohnort: Berlin / Kreuzberg
Beruf: Unternehmerin / Gründerin von Sitzfeldt
Schuhgröße: 39
Lieblingsmöbel: Natürlich das Sofa
Kontakt: anna.deyerling@sitzfeldt.com

 

Wie sieht es bei dir zuhause aus?
Ich hab ne ganz klassische Berliner Altbauwohnung, die ich gefühlt ständig aufräume.

 

Wolltest du das genau so oder ist das über die Jahre so passiert?
Ich würde sagen, es steht 2:1 für das Schicksal.

 

Das perfekte Sofa ist…
…der Lieblingsplatz für die ganze Familie und natürlich von Sitzfeldt. ;)

 

Was ist die größte Herausforderung als alleinerziehende Mutter?
In Sachen Kindererziehung jede Entscheidung alleine treffen… und durchziehen zu müssen.

 

Lebst du in der richtigen Stadt?
Aber hallo.

 

Was macht dich wütend?
Menschen, die sich ihrer Verantwortung entziehen.

 

Schließ die Augen und denk an etwas Schönes. Woran denkst du?
Sommer… aber bitte ohne meinen dicken Babybauch.

 

Wann hast du das letzte Mal etwas Gutes für andere getan und was war das?
Wir haben vor kurzem ein Flüchtlingsheim mit Sofas ausgestattet. Und gestern habe ich einen Kuchen für unser Team gebacken.

 

Und wann für dich?
Ich hatte gerade drei Wochen Urlaub.

Hast du ein Lieblingsgedicht?Da hole ich doch direkt mal wieder das „Das lyrische Stenogrammheft“ von Mascha Kaléko aus dem Bücherregal. Aber nein, ein Lieblingsgedicht habe ich nicht.

 

Was bringt dich aus der Ruhe?
Mein Sohn.

 

Welche Macke würdest du dir gerne abgewöhnen?
Für alles eine ToDo-List anlegen zu müssen.

 

Warum können nur Frauen den Planeten vor dem Untergang retten?
Ist das so? Ich finde, wir sind eigentlich ein ganz gutes Team.

 

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen?
Pasta. Und eine große Schüssel Salat.

 

Wovor hast du Angst?
Dass der seidene Faden des Glücks irgendwann reißt.

 

Wann hast du zuletzt etwas Neues ausprobiert und was war das?
Ja, es geht auch ohne Alkohol.

 

Was sollte niemand von dir wissen?
Dann ist es ja kein Geheimnis mehr.

 

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?
Wie kannst Du alleinerziehend und gleichzeitig schwanger sein?

 

Das letzte Wort:
will eigentlich immer ich haben.

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 26. August 2015 | Tags: , , Keine Kommentare

Sea + Air

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Sea + Air

Das 2 Minuten-Interview

600 Konzerte, 22 Länder, drei Jahre nonstop unterwegs in einem Europa der Aufbruchsstimmung und mittendrin Eleni Zafiriadou & Daniel Benjamin, ein griechisch-deutsches Ehepaar, das mit Melodien und Klängen Brücken baut zwischen Städten, Ländern und Kulturen. EVROPI heißt das neue Album von SEA + AIR und es beschreibt ziemlich trefflich das Jetzt und Gleich im modernen Europa. Wie es so ist, als Paar gemeinsam zu arbeiten und auch noch Kunst zu machen, dazu haben wir sie getrennt voneinander befragt. Na ja und dann ging es noch um Tiefkühlpizza, öffentliche Streits und Lichtkörper. Fazit: wir sind noch verliebter als zuvor. Gerade sind
SEA + AIR auf Release Tour und landen am Montag auf dem Klunkerkranich in Berlin, tags darauf im Übel und Gefährlich in Hamburg und am Mittwoch im Cord in München. Wir verlosen pro Stadt je 1×2 Gästelistenplätze. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚MY GHOST IS POP’ an hurra@muxmaeuschenwild.de.

 

Name: Eleni Zafiriadou | Daniel Benjamin
Alter: Ü30 | 36
Wohnort: Freakin’ awesome | Freakenhausen
Beruf: Performer | Komponist
Schuhgröße: 39 | abnormal groß!
Lieblingsnote: Kann nicht für sich alleine stehen. | 500 Euro Schein
Kontakt: seaandair.net

 

Lieber Tauchen oder Fliegen?
E: Tauchen
D: Fliegen

 

Du wirst wiedergeboren. Als was?
E: Leopard.
D: Nochmal ich aber in einem Lichtkörper.

 

Wen bewunderst du?
E: Originale.
D: Die Verkäuferin an der Supermarktkasse

 

Was ist die größte Herausforderung wenn man zusammen arbeitet, lebt und liebt?
E: Die Ruhe zu bewahren.
D: Friedlich zu bleiben.

 

Macht ihr live bessere oder schlechtere Musik, wenn ihr euch zuvor privat gestritten habt?
E: Kommt auf den Song an.
D: Wir streiten uns nie privat, immer nur öffentlich.

 

Du darfst bis zum Ende deiner Tage nur noch einen Song hören – welchen?
E: Arvo Pärt – Fratres
D: U2 – The Unforgettable Fire

(zustimmendes Nicken, Anm. d. Red.)

 

Welcher Moment hat alles verändert?
E: Das erste Wort.
D: Als ich „Darn Floor – Big Bite“ von Daniel Amos hörte.

 

Im Zweifel eher stumm oder taub?
E: Stumm
D: Stumm

 

Wo bist du groß geworden?
E: Bei meiner Oma
D: Ich weiss nicht, war eines Tages 1,94 ohne es zu merken.

 

Was ist Luxus für dich?
E: Quality time
D: Freiheit.

 

Welches Kunstwerk würdest du gern besitzen?
E: Seestück (Welle) von Gerhard Richter
D: Eine große Farm.

 

Wenn du über Nacht die Welt verändern könntest, womit würdest du anfangen?
E: Bei uns Menschen
D: Bei mir. Warte mal, kann ich ja. Haha.

 

Mit welcher Persönlichkeit würdest gern mal einen Kaffee trinken?
E: Urgroßmutter
D: Ich mag keinen Kaffee. Da würde ich nur das Gesicht verzerren und kein Wort rausbringen.

 

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen?
D: Fakes – Griechische Linsensuppe
E: Tiefkühlpizza.

 

Welche Superheldenkraft hättest du gern?
E: Unsichtbar sein
D: Wunden heilen.

 

Eine Stadt, ein Land und ein Fluss
mit „L“:
E: Leipzig, Lalaland, Liebe
D: Leipzig, Lettland, Lech

 

Was hat dich zuletzt wirklich bewegt?
E: The Elephant Man von David Lynch
D: „One Time“ von The Roots

 

Was sollte niemand von dir wissen?
E: Die Antwort auf diese Frage.
D: Seit diesem Interview hab ich keine Geheimnisse mehr.

 

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?
D: Was macht dich glücklich?
E: Die Frage nach dem Warum.

 

Das letzte Wort:
E: Der Friede sei mit euch!
D: Hab immer ich. Hihi.

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 19. August 2015 | Tags: , , , , , , , Keine Kommentare