Cynthia Barcomi

Cynthia Barcomi

Das 2 Minuten Interview

Cynthia Barcomi ist Unternehmerin, passionierte Bäckerin und Köchin, Buchautorin, Mama von vier Kindern und eine zuckersüße Legende. Mitte der 1990er Jahre brachte sie die amerikanische Coffeeshop und Cake Kultur in die Hauptstadt. Barcomi’s Kaffeerösterei in Kreuzberg folgte das Barcomi’s Deli in Mitte, beide Läden sind heute Kult und Pflichtbestandteil eines jeden Berlin Besuchs. Wir lieben ihre Schokolade-Orangen-Muffins, Blaubeerpfannkuchen, Buttermilch-Nuss-Waffeln, Zimt-Rosinen-Bagels, Himbeer-Cheesecake-Brownies, Apple Pies, Schokokuchen, Cheesecakes, Zitronen Whoopie Pies und viele mehr. Hatten wir die Cheesecakes schon genannt?

 

Name: Cynthia Barcomi

 

Alter: 50

 

Wohnort: Berlin

 

Beruf: Gastronomin

 

Schuhgröße: 37

 

Lieblingszutat: Bitterschokolade

 

Kontakt: post@cynthiabarcomi.com

 

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Was machst du morgens nach dem Aufstehen als allererstes? Ich mache mir einen Kaffee mit aufgeschäumter Soja-Milch, dann gehe ich zum Computer und checke meine Emails.

 

Wie schmeckt Zufriedenheit? Wie eine Himbeere – süß und leicht säuerlich zugleich.

 

Was ist dein Lieblingsfeiertag? Weihnachten

 

Welcher war dein schönster Geburtstag? Der 10. Da habe ich meinen Hamster Namens Strawberry Shortcake bekommen!

 

Mit welcher Kreation hast du dich selbst übertroffen?! Oh, es gibt viele gute Rezepte… aber ich glaube der Brownie Marmor Cheesecake ist es…

 

Deine Lieblingsmusik beim Backen? R & B, Soul oder Bach

 

Hat dir schon mal jemand gesagt, „Cynthia, mir schmeckts nicht“? Ja…mein Mann, aber das ist für mich kein Problem…

 

Bist du ein Kopf-oder Bauchmensch? Beides. Ich bin Zwilling.

 

Welche Eigenschaft schätzt du an einem Menschen? Sinn für Humor.

 

Dein wichtigster Charakterzug? Klarheit

 

Was liebst du an Berlin? Ich liebe die Berliner besonders weil sie etwas rau sind.

 

Wann bist du deinen Kindern peinlich? Esmé meinte, ich war ihr bis jetzt nie peinlich und Jaeger (mein Sohn) liebt es wenn ich singe und tanze!

 

Worauf könntest du nicht verzichten? Auf Kaffee & meine Familie.

 

Mit welcher Persönlichkeit würdest du gern mal einen Kaffee trinken? Julia Child

 

Welches Kunstwerk würdest du gern besitzen? Ein Bild von Van Gogh

 

In welchem Film hättest du gern mitgespielt? It’s a wonderful life

 

Was müsste noch erfunden werden? Oh, was für eine Frage! Unter anderem ein Heilmittel für Krebs.

 

Hast du einen Lieblingswitz?

Knock knock

Who’s there?

Interrupting Cow.

Interrupting Cow who?

„Moooo“

 

Wenn wir dich zu Hause besuchen, was würdest du für uns kochen? Ich würde ganz spontan in meinen Kühlschrank und Garten schauen. Meine beste Arbeit in der Küche leiste ich, wenn es spontan ist.

 

Was hast du zuletzt Neues ausprobiert? Gestern, selbstgemachter Joghurt!

 

Was hat dich zuletzt wirklich bewegt? Der Krieg / die Menschen in Syrien.

 

Was würdest du tun, wenn du keine Angst vor gar nichts hättest? Das tue ich bereits…

 

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest? Ich würde dafür sorgen, dass alle Kinder den gleichen Zugang zu Bildung bekommen.

 

Was darf niemand von dir wissen? Oh, ich bin wie ein offenes Buch… ich backe am liebsten in meinen Pyjamas…

 

Das letzte Wort: Backen und Kochen ist für mich wie Malen: Backen ist wie mit Aquarellfarben malen und Kochen wie mit Ölfarben. Ich liebe beides!

 

Foto: Jackie Hardt

 

 

 

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 16. April 2014 | Tags: , , , , , Keine Kommentare

Philipp C. Schöpfer

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Philipp C. Schöpfer

Das 2 Minuten Interview

Philipp C. Schöpfer, Absolvent der Weimarer Bauhaus Akademie, ist Designer, Produzent, Musiker, DJ und Daddy Cool. Er ist die eine Hälfte der Design Labels 45 KILO und MY KILOS, ist Gründer von MY BAUHAUS IS BETTER THAN YOURS und CINDY SIZER. Japp, das sollte man in jedem Fall alles mal googeln. Wir haben Philipp und seine entzückende kleine Tochter bei unserem letzten Weinmoment in Berlin besser kennengelernt, als er uns die Tore zu seinen heiligen Studio-Hallen in der Leipziger Straße 65 in Berlin Mitte öffnete. Ja, Wilde Susi gab es da auch.

 

Name: Philipp Camille Schöpfer

 

Alter: 32

 

Wohnort: Berlin

 

Beruf: Designer

 

Schuhgröße: 43

 

Lieblingsform: :-)

 

Kontakt: philipp@45kilo.com

 

 
Was ist gutes Design? Möglichst wenig Design.
 
Das schönste Ding auf der Welt ist… meine Tochter.
 

Der am meisten unterschätzte Designer aller Zeiten ist: Daniel Klapsing

 

Welche Eigenschaft schätzt du an einem Menschen? Feinfühligkeit

 

Dein größtes Erfolgserlebnis? Ein perfekt pochiertes Ei.

 

In welcher Epoche hättest du gern gelebt und warum? Ich finde die jetzige eigentlich ganz gut.

 

Was hätte nie erfunden werden dürfen? Eierkocher.

 

Wer gewinnt, Gerade oder Kurve? Die gerade Kurve.

 

Was hat dich zuletzt wirklich bewegt? Guess what: die Geburt meiner Tochter.

 

 
Wenn wir dich zu Hause besuchen, was würdest du für uns kochen? Pasta alla matrigna – eine Art italienischer Nudelsalat, zum Reinlegen.

 

Was würdest du tun, wenn du keine Angst vor gar nichts hättest? Ich hätte Langeweile.

 

Welche Superheldenkraft hättest du gern? Die Zeit für den Rest der Welt kurz einfrieren.

 

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest? So Vieles in Ruhe erledigen! Und zwischendurch mal die Beine hochlegen.

 

Was darf niemand von dir wissen? haha.

 

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Wo ist Walter?

 

Das letzte Wort: Dada.

 

Foto: Christian Werner

 

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 09. April 2014 | Tags: , , , , Keine Kommentare

Undine Piepke

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Undine Piepke

Das 2 Minuten Interview

Undine Piepke tauschte nach einer Ausbildung zur klassischen Tänzerin und zehn Jahren Ballett am Theater den Sport gegen die Mode. Sie arbeitet als PR Beraterin, Stylistin, fürs TV und als freie Redakteurin für Vogue und Glamour in New York. Zuletzt gründete sie MakeYourselfMove.de. Damit trat einer ihrer wichtigsten Verbündeten, wieder verstärkt in ihr Leben: der Sport! Ausgedehnte Yoga,- und Boxtrainings halten sie fit und im Gleichgewicht zwischen Ohmm und Rock´n´Roll!

 

Name: Undine Piepke

 

Alter: 36

 

Wohnort: Hamburg

 

Beruf: Journalistin

 

Schuhgröße: 38

 

Lieblingssportler: Bruce Lee

 

Kontakt: undine@makeyourselfmove.de

 

Bist du schon mal K.O. gegangen? Ein Mal im Ring, unzählige Male im Leben.

 

Du wirst wieder geboren, als was? Als Freundin von David Gandy natürlich.

 

Wann fühlst du dich in Balance? Wenn ich acht Stunden Schlaf, einen ausgeglichenen Kontostand und einen „Good Hair Day“ gleichzeitig habe. Oder ist das zu viel verlangt?

 

Welche Eigenschaft schätzt du an einem Menschen? Humor und Wortwitz – am besten beides in Kombination.

 

Hast du mal einen Detox-Tipp, der wirklich funktioniert? Einen internetfreien Tag in die Woche einbauen.

 

Mein Haustier heißt ‚innerer Schweinehund‘, was kann ich nur tun? Dich unbedingt mit ihm verbünden, alles andere bringt nix!

 

Ist es nicht total anstrengend immer auf seinen Körper zu achten? Klar ist das anstrengend, was dachtest du denn? P.S: Aber es macht so viel Spaß!

 

Drei Dinge, die du mit auf die einsame Insel nimmst: Mein neues Buch von Mayumi Nishimura, der Ex-Köchin von Madonna, einen kunterbunten, knappen Bikini aus der neuen Etro Kollektion und Sonnenmilch mit Lichtschutzfaktor 50. Oder bleibe ich länger auf der Insel?

 

Wie lange würdest du im Dschungel überleben? Ohne Fernsehteam und Z-Promis ewig.

 

Deine Schokoladenseite? Alle meine Seiten sind schokoladig.
 
Wer ist stärker, Flamingo oder Eichhörnchen?

Beide sind natürlich gleich stark!
 

Warum können Hummeln fliegen?
Hätte ich mal in der Schule besser aufgepasst….
 
Wenn wir dich zu Hause besuchen, was würdest du für uns kochen?

Vietnamesische Sommerröllchen gefüllt mit frischem Gemüse und Reisnudeln, dazu einen Erdnuss-Chilli Dip.
 
Was würdest du tun, wenn du keine Angst vor gar nichts hättest? Alles. Nacheinander.
 
Welche Superheldenkraft hättest du gern? Es ist ein Kopf an Kopf Rennen zwischen “fliegen können” und “unsichtbar sein”.

 

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest?

Das Fernsehprogramm.

 

Was darf niemand von dir wissen? Dass ich viele Geheimnisse habe.

 

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Definitiv keine mehr aus dem Tierreich!

 

Das letzte Wort: Karma is only a bitch if you are.

Kategorien: Leute, Hamburg | Autor: | Datum: 01. April 2014 | Tags: , , , Keine Kommentare

Käthe Schäfer

Käthe Schäfer

Das 2 Minuten Interview

Käthe Schäfer lebt in Hamburg und ist Projekt- & Eventmanagerin und engagiert sich vor allem für nachhaltige und soziale Projekte. Immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen, ist sie seit 2012 fester Bestandteil von muxmäuschenwild, pendelt für uns zwischen Berlin und Hamburg hin und her und leitet nun auch unser Hamburger Office. Und weil wir Käthe nie dazu bewegen konnten ganz nach Berlin zu ziehen, musste muxmäuschenwild ja quasi zwangsläufig nach Hamburg expandieren ;) Wenn wir unsere RaKäthe doch nur klonen könnten – oder die Beammaschine endlich erfunden wird…

 

Name: Käthe Schäfer

 

Alter: 29

 

Wohnort: Hamburg

 

Schuhgröße: 37

 

Lieblingstool: im Augenblick Pinterest für Moodboards

 

Kontakt: kaethe.schaefer@muxmaeuschenwild.de

 

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Was macht dich muxmäuschenwild? Ich bin verrückt genug nach einer 18 Stunden Golden Dinner Schicht nachts um drei mit Julia noch Pläne zu schmieden, während wir den Tischdecken des Abends in der Waschmaschine beim Schleudern zuschauen und wissen, dass wir in fünf Stunden wieder aufstehen müssen.

 

Dein größtes Talent: Die meisten sagen, ich hätte ein Organisationstalent. Ich denke, ich kann mein Chaos gut im Griff halten.

 

Mit welchen drei Personen würdest du gerne beim nächsten Golden Dinner am Tisch sitzen? Am allerliebsten würde ich endlich mal mit unserem Team am Golden Dinner Tisch sitzen, aber das sind leider mehr als drei Personen. Vielleicht die drei kleinen Schweinchen?

 

Warum ist Hamburg deine Perle? Ich liebe Hamburg natürlich wegen des Hafens, aber vor allem weil ich ich hier sehr viele liebevolle, engagierte und kreative Menschen kennenlernen durfte. Hamburg hat für mich die ideale Größe. Es passiert Einiges, ist aber noch überschaubar und ich fühle mich dann nicht verloren im Großstadtdschungel, so wie es mir manchmal in Berlin geht. Im tiefsten Inneren bleibe ich wohl auf ewig ein Landei.

 

Nach welchem Vorsatz lebst du? Da gibt es einige, aber eigentlich sind sie im Kern alle gleich. Einatmen, ausatmen. Einen Schritt nach dem anderen. Die Dinge nehmen wie sie sind und darauf vertrauen, dass am Ende alles gut wird. Tue Gutes und Gutes wird dir getan… Ommmmm!

 

Was möchtest du in diesem Leben unbedingt noch tun? Alt werden.

 

Ist morgen schöner als gestern? Ich kann mir ja immer nicht merken, was gestern war, daher ist morgen wohl schöner. Da kann man sich noch drauf freuen. Ich mag Vorfreude.

 

An wen würdest du 1000 Euro spenden? Oh Gott! Es gibt so viele großartige Initiativen, Vereine und Ideen. Wenn ich mich entscheiden muss: Viva con Agua ist und bleibt meine Lieblingsorganisation. Diese Jungs und Mädels haben in meinen Augen das Spendensammeln revolutioniert und auch wenn mein aktives Engagement derzeit etwas ruht, bin ich im Herzen immer noch ein „Tropfen“.

 

 
In welchem Augenblick sagst du lieber nicht, was du denkst? Erwischt. Ihr kennt mich zu gut. Wenn andere laut sind, werde ich oft sehr leise. Ich streite mich ungern und liebe es harmonisch (typisch Krebs…). Früher dachte ich immer, ich muss auch laut werden, weil man mich sonst für schwach hält. Heute sehe ich das anders. Ich versuche im Disput das Negative abzufangen und meinem Gegenüber neutral zu begegnen. Bis ich mal laut werde, muss schon ’ne Menge passieren! So macht das Leben mehr Spaß.

 

Ist Geduld eine Frage der Erfahrung? Hahaha, ich bin wohl einer der ungeduldigsten Menschen der Welt und gebe die Hoffnung nicht auf, dass sich das ändert, wenn ich irgendwann erwachsen bin. Komischerweise bezieht sich das aber nur auf mich selbst. Bei anderen Menschen kann ich sehr geduldig sein.

 

Womit kann man dich beeindrucken? Wenn Menschen sich ins Leben stürzen und zum Beispiel alle Sicherheiten aufgeben. Sachen packen und auf Weltreise gehen oder den Wohlstandsjob kündigen, obwohl man zuhause zwei Kinder hat, um den eigenen Traum von was auch immer zu verwirklichen.

 

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen? Da ich ein großer Frühstücksfan bin, würde ich euch dazu einladen. Mit frischem Obstsalat, Pancakes, lecker Kaffee, Croissants und was mir noch so einfällt oder ihr euch wünscht. Dafür müsst ihr aber Zeit mitbringen!

 

Was hat dich zuletzt wirklich bewegt? Das ist aber eine kitschige Frage. Die Selbstlosigkeit meiner Eltern bewegt mich seit fast 30 Jahren.

 

Was würdest du tun, wenn du keine Angst hättest? Die Welt retten und Kinder kriegen.

 

Was sollte niemand von dir wissen? Räusper.

 

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Bist du verliebt? Spaß oder Ernst? Geld oder Liebe? Wahrheit oder Pflicht?

 

Das letzte Wort: Hurra!

Kategorien: Leute, Hamburg, In eigener Sache | Autor: | Datum: 26. März 2014 | Tags: , , , , Keine Kommentare

Tex Drieschner Das 2 Minuten Interview

Tex Drieschner

Das 2 Minuten Interview

Tex, Sänger, Mathematiker und aktuell Prophet, war Karikaturist für die taz und die Hamburger Morgenpost, Buchautor und IT-Manager. Vor allen Dingen ist er ein einflussreicher Songwriter. Seit 2008 moderiert er die von ihm erdachte Web-Musikshow TV Noir, die seit 2011 auch monatlich bei ZDFkultur ausgestrahlt wird. Sein Motto: »Es ist eine Kunst, das zu tun, was man wirklich will. Eine große Kunst aber ist es, das bleiben zu lassen, was man nicht will.« Schön, wenn aus kleinen Herzensprojekten so was Großes wird!

 

Name: Tex

 

Wohnort: Berlin

 

Beruf: Sänger / Moderator

 

Schuhgröße: unbekannt

 

Lieblings-Instrument: Klavier

 

Kontakt: texorama.de

 

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Warum heißt TV Noir TV Noir? TV wegen Fernsehen, Noir wegen schwarz.

 

Das beste Konzert, das du je erlebt hast? Werle und Stankowski, Magnet Club Berlin!

 

Welcher Gast hat dich in deiner Show am meisten beeindruckt und welcher am meisten gelangweilt? Lisa Hannigan hat uns alle verzaubert, wie auch Sonja und Valeska von Boy; Kashmir waren vielleicht die, die mir am meisten bedeutet haben. Langeweile zu empfinden ist sehr schwer, wenn ein Theatersaal voller gespannter Menschen zuschaut. Entweder es klappt und ist das Schönste, oder, und das kommt schon auch vor, ich muss ganz schön kämpfen. Manchmal beides am selben Abend.

 

Was wünschst du dir? Einen Pulli, der nicht an beiden Ellbogen durchgescheuert ist. Wie’s der Teufel will behauptet meine Schwester sie hat meinen Wunsch schon erfüllt. Morgen weiß ich mehr!

 

Was war das Schönste, das du je gehört hast? Elvis Costello in Berlin, zu seiner Platte „Painted from Memory“. Ich hatte mich vorher durch sein Werk gehört, eineinhalb Jahre lang ausschließlich Elvis Costello. Bei jeder Platte zunächst gedacht diese sei jetzt aber wirklich schlechter als die anderen, und mich dann nach und nach doch wieder verliebt. Ausser bei dieser neuen Platte mit Burt Bacharach, die fand ich gleichbleibend flach und prätentiös. Deshalb war ich eigentlich schon sauer gewesen. Aber dann, mein Idol Costello geht Schritt für Schritt vom Mikro weg und singt solo in dieses wunderschöne Theater, ohne Verstärkung, das war toll. Auf einmal hab ich dann doch viele dieser Lieder verstanden, die mir vorher fremd geblieben waren.

 

Welche Charaktereigenschaft schätzt du an Menschen besonders? Fröhlichkeit finde ich toll.

 

An welchen Ort würdest gern einmal reisen? In die Mongolei vielleicht, oder an den Baikalsee. Irgendwas berührt mich an allem, was ich mit dieser Ecke assoziiere – wie die Menschen aussehen, was sie anhaben, die Gegend, die Kunst, die komischen Kehlgesänge.

Woran denkst du, wenn du das Wort „Glück“ hörst? Pellkartoffeln mit Crème fraîche.

 

Hund oder Katze? mit Crème fraîche

 

Einmal im Leben möchte ich: Hund oder Katze mit Crème fraîche essen

 

Welche schlechte Eigenschaft hast du von deinen Eltern geerbt? Hund oder Katze mit Crème fraîche zu essen.

 

Wer ist der schönste Mensch der Welt? Die direkte Antwort darauf ist ein bißchen persönlich für hier – ich muss aber gestehen, dass ich auch eine Schwäche für schöne alte Männer habe. Es gibt zum Beispiel ein Bild von meinem Opa, das ich sehr verehre. Arthur Miller sah auch super aus.

 

Ich bin süchtig nach: Input

 

Was macht ein 5 Zentner schwerer Spatz auf der Hochspannungsleitung? Flieht (vor Hund oder Katze)

 

Wenn wir dich zu Hause besuchen, was würdest du für uns kochen? Pellkartoffeln mit Crème fraîche

 

Was hat dich zuletzt wirklich bewegt? Loyalität

 

Was würdest du tun, wenn du keine Angst vor gar nichts hättest? Springen

 

Was würdest du tun, wenn du unsichtbar wärst? Das fände ich tatsächlich spannend. Darf ich auch durch Wände gehen? Interessieren würden mich zum Beispiel Leute, die man kennt, in Situationen wo man sie nicht kennt.

 

Was darf niemand von dir wissen? Einige Antworten in diesem Interview.

 

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? „Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?“

 

Das letzte Wort?

Ja.

 

 

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 18. März 2014 | Tags: , , Keine Kommentare

Human Flashboy

Human Flashboy

Das 2 Minuten Interview

 

Human Flashboy ist genau das, halb Human halb Flashboy. Mit Hilfe seiner Sperrmüllkarte durchstöbert er im Halbdunkel die Lüneburger Gassen nach wiederverwertbaren Materialien für seine Installationen oder nach geeigneten Wänden für sein nächstes Bild. Aufgrund seiner erfolgreichen Schleichtouren platzt das heimische WG Zimmer aus allen Nähten. Sein Repertoire ist so vielseitig wie seine Werke mit ihrer kindlichen, liebevollen Abstraktheit. Wir haben uns ein paar der besten Stücke für die WEINMOMENTE Kick-Offs in Hamburg und Berlin gesichert. Und Flashboy, wie siehts bei dir so aus in Sachen Wein?

 

Name: Human Flashboy

Alter: 27

Wohnort: Lüneburg

Beruf: Hustler

Schuhgröße: 47 2/3

Lieblingsfarben: schwarz und weiß

Kontakt: humanflashboy@yahoo.de oder über facebook

 

HumanFlashboy

Bist du ein Mensch? Hahaha, ich hoffe doch, Superheldenmodus gibts nur selten..

 

Was wäre das ultimative Kunstwerk? Irgendwas aus Mett denke ich, könnte aber auch aus Hack sein..

 

Welcher Person würdest du gern mal eine Frage stellen und vor allem welche? Peter Maffay, wann er endlich seine Karriere an den Nagel hängt.

 

Was war der letzte Traum, an den du dich erinnerst? Ich war ein Toastbrot im Supermarkt und wurde einfach nicht gekauft. Ich lag im Regal und die Kunden liefen an mir vorbei. Selbst das Mischbrot neben mir wurde mitgenommen. Obwohl es nur noch zwei Tage haltbar war, wurde es einfach in den Korb gelegt… komische Welt.

 

Was siehst du, wenn du in den Spiegel schaust? Barthaare

 

Wann bist du zuletzt richtig auf den Geschmack gekommen? Komme ständig auf Geschmäcker. Musik ist ein gutes Beispiel dafür, aber auch Getränke oder andere Kleinigkeiten. Mein Sommergetränk 2014 ist Lipton Ice Tea sparkling limone.

 

Dein nächstes Projekt? Aufträge über Aufträge über Aufträge und natürlich ein Studienplatz in und um Hamburg.

 

Halb leer oder halb voll, das Glas? Hahaha jetzt gerade würd ich sagen, ist das Rotweinglas halb leer.

 

Welchem unmoralischen Angebot könntest du nicht widerstehen? Schwer zu sagen, ich mach mir nicht viel aus Geld, deswegen wäre es wohl eher eine Geste oder etwas, das mich berührt.

 

Wenn die Schwester meines Onkels nicht meine Tante ist, dann ist sie? Die Mutter deines unehelichen Kindes und du wegen Inzest dran…? Frag mich doch sowas nicht nach ner Pulle Wein! (Richtige Antwort: Deine Mudder! Anm. d. Redaktion)

 

Bitte vervollständigen: Spinat schmeckt am besten, wenn man ihn kurz vorm Verzehr… Was die wenigsten wissen, ich bin gelernter Koch, von daher eine nicht allzu schwere Frage: Knoblauchzehe und eine Zwiebel oder Schalotte (schmecken feiner) kleinschneiden und kurz in Butter anschwitzen. Mit saurer Sahne, Creme fraiche oder Creme double abschmecken. Etwas frisch geriebene Muskatnuss drübergeben, fertig. Ich mach noch etwas Sahne dazu und püriere grob den Spinat.

 

Wenn wir dich zu Hause besuchen, was würdest du für uns kochen? Ich denke irgendwas von Maggi, es sei denn, ihr kommt angemeldet und bringt den Einkauf mit. Dann würd ich was zaubern.

 

Was hat dich zuletzt wirklich bewegt? Ich bin leicht zu kriegen, deswegen passiert das häufiger. Schadenfreude bewegt mich oft. Emotional lässt sich das schwer sagen. Meine erste Forelle am Haken hat mich bewegt…

 

Was würdest du tun, wenn du keine Angst vor gar nichts hättest? Ich hab nie Angst.

 

Welche Superheldenkraft hättest du gern? Fliegen wäre krass… oder Röntgenblick!

 

Was darf niemand von dir wissen? Ich wäre ja schön blöd, wenn ich das gerade euch erzählen würde. Da fehlt noch etwas Wein… typisch Reporter!

 

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Was willst du mal werden, wenn du groß bist. Oder was ist deine Augenfarbe, Lieblingstier… sowas eben. Ist doch viel interessanter für die Leser da draußen, mal den tierlieben, menschennahen Flashboy kennenzulernen.

 

Das letzte Wort: Hat immer noch die Zeit…

 

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 12. März 2014 | Tags: , , Keine Kommentare

Daniela Schiffer

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Daniela Schiffer

Das 2 Minuten Interview

Wir haben ein Kalhuohfummi! Damit versorgen wir unser iPhone mit Strom, den wir selber in Form von Sonnenstrahlen eingesammelt haben. Yeah! Diese kleine große Erfindung verdanken wir Daniela Schiffer und ihrem Partner Markus. Zusammen gründeten sie 2007 Changers.com. Seither produzieren die beiden kleine technische Wunderdinge in Sachen Nachhaltigkeit und belohnen Leute fürs saubere Energie tanken auf ihrem Changers Marktplatz. Daniela ist in La Paz geboren (das sieht man!), hat in Barcelona und Buenos Aires die Schule besucht (das merkt man!) und lebt seit 1999 als Medienkünstlerin und inzwischen eben auch Unternehmerin in Berlin (das hört man!). Ein echter Sonnenschein wie wir finden.

Name: Daniela Schiffer

Alter: 34

 

Wohnort: Berlin

 

Beruf: Unternehmerin

 

Schuhgröße: 39

 

Lieblingsmonat: August

 

Kontakt: feedback@changers.com

 

In was investierst du deine Energie?In Changers Credits. Die erzeuge ich, wenn ich grüne Energie mit dem Kalhuohfummi produziere. Der weiß nämlich, wann du wieviel Energie produziert hast. Diese Daten kannst du dann in unsere Community changers.com hochladen.
 
Was ist die tollste Erfindung der Menschheit?

Ich hab ja so meine Schwierigkeit mit Superlativen, aber in den letzten Jahren eindeutig Wikipedia. 

Muss man immer die Wahrheit sagen? Nö.

 

Welche Film- oder Buchfigur ist dir am ähnlichsten und warum? Also als Identifikationsfigur würde ich mir Beatrix Kiddo von Kill Bill aussuchen, aber vielleicht finde ich auch einfach nur den Film so gnadenlos gut.

 

Würdest du im Film lieber den Helden oder den Bösewicht spielen? Ha! Das kommt auf den Film an. So einen schillernden, zwiegespaltenen und tiefgründigen Bösewicht wie Heath Ledger den Joker bei Batman gespielt hat oder Javier Bardem bei James Bond. Das fänd ich schon ziemlich schick.

 

Trauen sich Frauen weniger zu als Männer? Total. Das ist eine echte Katastrophe.

 

Verlässt du dich eher auf deinen Instinkt oder die Logik? Bauch. Aber du brauchst beides, Kopf und Bauch.

 

Was passiert, wenn man eine Rosine in ein Glas Champagner wirft? Neuer Drink der Saison?

 

Wer oder was macht dein Leben reicher? Die kleinen Dinge: ein gutes Buch lesen, ein Glas Rotwein, mit guten Freunden zusammen essen und tolle Unterhaltungen. Und dann natürlich meine bessere Hälfte, ohne die alles doof ist :-)

Was haben Schmetterlinge im Bauch wenn sie verliebt sind? Das ist eine sehr schwierige Frage. Kleine Menschen sicherlich nicht, das ist gruselig. Kleine Schmetterlinge auch nicht, denn das ist ein selbstreflexiver Prozess, bei dem im Zweifelsfall Schwarze Löcher entstehen können. Fazit: Schmetterlinge sind innen hohl.

 

Wie sieht die Welt in 30 Jahren aus? Oh jee, Glaskugel auspacken. Keine Ahnung. Kopf sagt, das wird nicht gut gehen, Bauch sagt, wir kriegen noch die Kurve.

Kannst du gut Nein sagen? Nein.

 

Wenn wir dich zu Hause besuchen, was würdest du für uns kochen? Glaubt mir, ihr wollt, dass Markus für euch kocht.

 

Was hat dich zuletzt wirklich bewegt? Das Ende von Homeland, also die letzte Folge auf persönlicher Ebene. Ich hab geheult wie ein Schlosshund. Und politisch gesehen die ganze Snowden Affaire, die uns erst bewusst gemacht hat, in welcher Welt wir eigentlich leben.

 

Was würdest du tun, wenn du keine vor gar nichts Angst hättest? So ziemlich das gleiche, was ich jetzt auch tue. Na ja, und Fallschirmspringen.

 

Was darf niemand von dir wissen? Das ist eine ganz klare Double-Bind-Frage, die von der Bösartigkeit der muxmäuschenwild-Redakteure zeugt.

 

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Ich finde, ihr habt das sehr schön gemacht.

 

Das letzte Wort: Grad heute über folgendes Zitat gestolpert, das ich gerne mit euch teilen möchte:

 

“The size of your dreams must always exceed your current capacity to achieve them. If your dreams do not scare you, they are not big enough.” – Ellen Johnson Sirleaf (erste afrikanische Präsidentin und Friedensnobelpreisträgerin 2011)

 

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 05. März 2014 | Tags: , Keine Kommentare

Aykut Kayacik

Aykut Kayacik

DAS 2 MINUTEN INTERVIEW

Aykut Kayacik ist Schauspieler und wie er selbst sagt Berliner Türke mit preußischem Einschlag. Als Siebenjähriger kam er mit seinen Eltern nach Deutschland, war im Katholischen Hort, am Klausener Patz, in der St. Kamillus Gemeinde – das prägt, jetzt ist er überzeugter Atheist. In der deutschen Fernsehlandschaft ist er einer der besten und gefragtesten Gemüsehändler wird aber auch immer wieder mal als Herr Müller oder Herr Krause besetzt. Im September las er drei der berührenden Geschichten auf der HAITIAN HEROES Lesung in Berlin. Zuletzt war er der mürrische Burgverwalter in ‚Das kleine Gespenst‘ und ab Sommer steht er für zwei Monate im Winterhuder Fährhaus in Hamburg auf der Bühne. Nebenbei schreibt er noch an seinem ersten Spielfilm-Drehbuch. Aykut kann alles. Vor allem aber ist er ein liebevoller und unfassbar sympathischer Mensch mit einem riesengroßen Herzen.

 

Name: Aykut Kayacik

Alter: 51

Wohnort: Berlin Charlottenburg

Beruf: Schauspieler

Schuhgröße: 44

Lieblingsfilm: Der Mann der Friseuse, von Patrick Leconte mit Anna Galiena und Jean Rochefort von 1990

Kontakt: post@aykut-kayacik.de

 

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Wer ist der beste Schauspieler des Planeten und aller Zeiten? Sir Peter Ustinov

 

Welche Rolle würdest du so gern einmal spielen, wirst sie aber nie bekommen? Kaiser Nero (von Sir Peter Ustinov gespielt)

 

Okay, das war gemein, welche war deine bisher beste Rolle? Ich hatte sehr viele schöne Rollen. Aber im ersten TATORT von Mehmet Kurtulus in Hamburg „Auf der Sonnenseite“ unter der Regie von Richard Huber hatte ich meine erwachsenste Rolle.

 

Woran arbeitest du gerade? Ich habe letztes Jahr von der FFA eine Drehbuchförderung für meinen ersten langen Spielfilm bekommen. „Kamel zum Frühstück“. Ich will bis Ende März die erste Drehbuchfassung fertig haben. Marco Mehlitz, mein Produzent von der Twenty Century Fox Berlin unterstützt mich dabei sehr. Es wird eine tolle Dramödie und wenn ich drehe, bekommst du einen Bomben-Gast-Auftritt, mein lieber Robert!

 

Schauspieler, Drehbuchautor oder Regisseur, magst du dich nicht entscheiden? Würde ich sehr gerne… Es ist schrecklich, wenn man so viele Talente hat. Deshalb rufe ich jeden Morgen in den Himmel zu Gott/Allah/Buddha…etc. „Warum, warum habe nur ich soooo viel Talente, warum!?“ Bis heute habe ich von denen da oben noch keine Antwort bekommen und so mache ich eben weiter, bis ich auf die Fresse falle oder einen coolen Film auf die Beine gestellt habe.

 

Mit wem würdest du gern mal zusammenarbeiten und warum? Ich würde gerne mal unter Regie von Katharina Thalbach Theater spielen. Weil ich sie klasse finde.

 

Beschreibe den perfekten Tag! Es ist Sommer. Ich stehe sehr früh auf, bin um 7 Uhr im Freibad und schwimme ca. 60 Min. Dann lege ich mich auf eine Liege und genieße die Sonne, lese eine Zeitung oder ein Buch. Um 10 Uhr bin ich im Shaolin Tempel, mache eine Stunde Thai Chi und dann eine Stunde Qi Gong. So gegen 13 Uhr gehe ich mit Freunden Mittag essen. Und wenn ich zu Hause auf der Couch nicht einschlafe, setze ich mich an den Schreibtisch und arbeite an meinen eigenen Projekten. So gegen 18:30 kommt meine Freundin Laura von der Arbeit und wenn ich sehr gut bin, habe ich etwas für uns gekocht. Dann noch einen Spaziergang um den Savignyplatz, ein Bierchen hier, ein Bierchen dort… Solche Tage lassen mein Herz vor Freude höher schlagen und ich könnte die ganze Welt umarmen.

 

Hast du ein Hobby? Nur eins?! Ist das gleiche wie mit den Talenten.

 

Wen bewunderst Du? Laura.

 

Welchen Teil deines Körpers findest du am lustigsten? Diese ganzen komischen Teile, die sich ständig verändern und weiterentwickeln, so wie es ihnen passt. Die scheren sich nicht darum, ob man das selber gut findet oder eher doch blöd. Manchmal, wenn ich mich im Spiegel anschaue, muss ich lachen, ein anderes Mal könnte ich heulen. Trotzdem: ich bin mit meinem Körper und seinen Teilen immer noch recht zufrieden und würde kein Ersatzteil haben wollen.

 

Könntest du muxmäuschenwild bitte mal auf Türkisch übersetzen? sümbülbümbülfükmäkwüld

 

Was ist deine Schokoladenseite? Meine Schokoladenseite ist 360° und aus Vollmilch Borke von Haman Berlin.

 

Welche Superheldenfähigkeit hättest Du gern? Die Fähigkeit Zeitreisen zu machen. Zurück in die Zukunft und vor in die Vergangenheit.

 

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen? Einen Rote-Bete-Salat, mit Orangenfilets, Oliven- und Kürbiskern-Öl, gerösteten Pinienkernen, frischem Ingwer, Salz, Pfeffer und Zitrone. Anschließend wahrscheinlich die besten Köfte der Welt, in der Hoffnung, dass ihr keine Vegetarier seid. Dazu selbstgemachte Pommes und meine eigene pikante Tomatensoße. Zum Abschluss eine lauwarme Apfeltarte mit selbstgemachtem Vanilleeis (das Eis ist von Laura gemacht). Enden tut der Abend mit Käse und Marillenschnaps. Ich hasse leere Teller und vor allem leere Gläser.

 

Was hat dich zuletzt wirklich bewegt? Mich bewegt ständig etwas, ich brauche nur Nachrichten zu schauen oder Zeitung zu lesen.

 

Was würdest du tun, wenn du keine Angst hättest? Nach Kanada auswandern.

 

Was sollte niemand von dir wissen? Dass ich ein Außerirdischer bin. Aber das behaltet ihr besser für euch.

 

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Aykut, warum spielst du eigentlich keinen Tatort-Komissar?

 

Das letzte Wort: Wann kommt ihr zum Essen?

 

Am Freitag! (Anm. der Redaktion)

 

Foto: Julia Terjung

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 26. Februar 2014 | Tags: , Keine Kommentare

Sven Meyer

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Sven Meyer

Das 2 Minuten Interview 

Sven Meyer ist Musiker, freundlicher Beherrscher diverser Instrumente, Initiator und Mitglied diverser Musikprojekte (KYMAT, DJ Kekse, Junopilot, alle sind eins). Er kreiert Soundproduktionen für Werbung, Veranstaltungen, Filmmusik und ist Gründer des Plattenlabels und Labors „Elfenmaschine“. Nebenbei organisiert er das „Yoga.Wasser.Klang Festival“ und machte zusammen mit Kim Pörksen die Wasser-Klang-Bild Installation „Sonic Water“ im Photography Playground in Berlin. Das daraus entstandene Projekt „KYMAT“ wird es im März in Hamburg als feste Kunst Installation geben und die visualisierte Klangtherapie CD & DVD erscheint in Frühsommer 2014. Wir sind definitiv auf einer Wellenlänge.

 

Name: Sven Meyer

 

Alter: 42

 

Wohnort: Hamburg

 

Beruf: Musiker

 

Schuhgröße: 43

 

Lieblingsband: Beck, aber ist ja keine Band, also Little Dragon oder Fat Freddys Drop

 

Kontakt: meyer@elfenmaschine.de

 
Was war das Schönste, das du je gehört hast? Indische Sitar auf magischen Pilzen.
 

Woran arbeitest du gerade? An einer kleinen Filmmusik und an der Produktion KYMAT, bei der auf den Menschen wirksamer Sound und Frequenzen in Wasser sichtbar werden. Ich habe das Gefühl, dass mein ganzes Leben in diesem Projekt zusammenkommt. Nebenbei schreibe ich noch Texte und neue Musik für DJ Kekse. Und das Yoga.Wasser.Klang Festival 2014 will auch so langsam meine Aufmerksamkeit.

 

Gibt es so etwas wie den perfekten Klang? Ich stehe recht kitschig einfach auf Geräuschkulissen, Wind in den Bäumen, Wellen, Vogelgezwitscher, alles was aus der Natur kommt finde ich meistens ziemlich gut. Es kann aber auch die Stimme eines geliebten Menschen sein, die dir was schönes sagt. Das Ganze hat aber mit der eigenen Achtsamkeit zu tun, ob man es auch in dem Moment erkennt oder erhört. Dann, ja, gibt es den perfekten Klang.

 

Wer ist der Held deiner Kindheit? Capitain Future und Michel aus Lönneberga.

 

Womit kann man dich beeindrucken? Mit vielem: gutem Essen, gut Küssen, guter Sex, guter Musikalität, Tanz, Rhythmus, Kunst…

 

Welches Kunstwerk würdest du gern besitzen? Das Bernsteinzimmer

 

Bitte beschreibe dein Zuhause! Ich wohne im Karoviertel in Hamburg und hab da eine schöne Altbauwohnung und ein Studio. Überall gibt es viele Instrumente und technische Geräte. Es ist leider sehr vollgestellt und ich bin fast ein kleiner Musik-Messi.

 

Beschreibe den perfekten Tag? Ich liege im warmen Wasser, Drink in der Hand, hübsche, nette Elfen tanzen zu meinem gerade komponierten Song, von meinen Musikerfreunden live gespielt. Alle sind gut drauf und natürlich scheint die Sonne. Und Abends gibt es Glühwürmchen.

 
Wie würde muxmäuschenwild klingen, wenn man es in Töne übersetzt?Müsste mich damit richtig beschäftigen, gibt es ein Budget?

 

Was ist deine Schokoladenseite? Das ist mir zu intim.

 

Du wirst wieder geboren, als was? Wahrscheinlich als Mensch. Dem Igel an meinem Komposthaufen am Ostseehaus (eine Ruine die ich nebenbei aufbaue) geht es aber auch ziemlich gut, der wäre ich manchmal gern.

 

Welche Superheldenfähigkeit hättest du gern? Natürlich Fliegen können.

 

Was wäre das Erste, was du tun würdest, wenn du unsichtbar wärest? Hui das ist schwer, wahrscheinlich erstmal überall rumspannern und dann versuchen durch gewonnene Informationen eine neue Weltordnung zu erschaffen.

 

Welche historische Person wärst du gerne für einen Tag? Nikola Tesla

 

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen? Wie viele seid ihr denn? Kartoffeln, Brokkoli, Möhren, Kürbis, Maiskolben, Schalotten im eigenen Sud gedünstet mit diversen Dips.

 

Was hat dich zuletzt wirklich bewegt? Persönliche Dinge und es bewegt mich die ganze Zeit, dass große Konzerne, ganz normal, immer wieder über Leichen gehen.

 

Was würdest du tun, wenn du keine Angst hättest? Hmmm, das ist noch schwerer. Mehr nackend sein.

 

Was sollte niemand von dir wissen? Ihr Witzbolde.

 

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Wann ich mal wieder zu euch nach Berlin komme.

 

Das letzte Wort:

Hug

 

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 19. Februar 2014 | Tags: Keine Kommentare

Silke Rieth

Silke Rieth

Das 2 Minuten Interview

Silke Rieth ist Eventmanagerin bei media.net berlinbrandenburg. Sie organisiert Netzwerkveranstaltungen, mischt mit bei den Initiativen games.net, startup.net, media.connect und production.net, und vernetzt, unterstützt und repräsentiert die ca. 400 Mitgliedsunternehmen aus der Medienwirtschaft aus Berlin und Brandenburg. And the freshest member of the media.net is… muxmäuschenwild!

 

Name: Silke Rieth

 

Alter: 31

 

Wohnort: Berlin

 

Beruf: Eventmanagerin

 

Schuhgröße: 39

 

Lieblingsnote: Alt+Tab

 

Kontakt: rieth@medianet-bb.de

 

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Was liest du gerade? Wohnungsanzeigen – ständig und andauernd. Mit besonderem Augenmerk auf 3 Zimmer, Küche, Bad, Balkon in Kreuzberg/Schöneberg.

 

Was macht dir in deinem Job am meisten Spaß? Mit Mitgliedern und Partnern zusammen zu arbeiten, die ich jedes Mal gerne wieder sehe und bei denen ich selbst im dicksten Trubel weiß – alles wird gut!

 

Online oder Offline Netzwerkerin, also lieber Chat oder Drink? Privat immer lieber Offline. Beruflich beides: Online ist manchmal zielführender und ohne Umschweife; beim Drink ist der große Vorteil, dass die Verknüpfung der Kontakte einfacher und entspannter funktioniert. Da reicht ja dann manchmal schon lächeln und zuprosten und der Grundstein für ein gemeinsames Projekt ist gelegt.

 

Facebook, Twitter, Instagram… was ist das nächste große Social Media Ding? Persönlich hab ich grade erst Instagram für mich entdeckt. Seitdem ich ein Smartphone mit anständiger Kamera habe, macht mir das echt Spaß!

 

Welches Unternehmen, Produkt oder welche Idee hast du zuletzt für dich entdeckt? Über Weihnachten und Silvester war ich in Portland, Oregon. Food Carts sind da seit Jahren ein riesen Ding. Ich freu mich, dass es bei der Berlinale welche gibt und hab mir vorgenommen bei nächsten Events auch eins zu organisieren – also wenn das hier ein Food Cart Besitzer liest, nur melden! Und auch in Amerika entdeckt: „MammaChia“, Fruchtdrinks mit Chia Samen, die Energie spenden und super gesund und stark machen sollen.

 

Großstadt hin oder her, wie lange würdest du im echten Dschungel überleben?  Mit Chia Samen Drinks und Moskitoschutz mindestens ein halbes Jahr.

 

Wo trifft man dich am Wochenende? In Cafés mit gutem Kaffee, im Kochhaus, beim Sport, oder in der Gruppe von 20 Wohnungsinteressenten vor irgendeiner Altbau-Haustür.

 

Womit kann man dich beeindrucken? Mit Selbstironie und Ruhe.

 

 
In welchem Film hättest du gern mitgespielt? Am liebsten „X-Men: Erste Entscheidung“, Superkräfte in Kombination mit 60er Jahre Optik – wunderbar!

Hast du ein Hobby? Nein. Ich finde es schön wenn sich Teile des normalen Alltags anfühlen wie ein Hobby und nicht wie Pflicht. Bei mir sind das Momente mit Kollegen, Freunden, zum Sport gehen oder Kuchen essen.

 

Glaubst du an Schicksal? Ich glaube an Bauchgefühl und das sagt mir oft, dass Dinge ohne verkrampftes Zutun so werden, wie sie sein sollen.

 

Was ist das Verrückteste, das du je gemacht hast? Der Kleinstadt-Klassiker: Nachts ins Schwimmbad eingebrochen…

 

Mit welcher Persönlichkeit würdest gern mal einen Kaffee trinken? Mit meinem früh verstorbenen Großvater, in der Hoffnung, dass er zum Gespräch seinen großartigen Geflügelsalat machen würde.

 

Was wäre die erste Sache, die du tätest, wenn du unsichtbar wärest? Checken, ob ich auch durch Menschen und Wände hindurch gehen kann.

 

Wie geht der Satz weiter? 1000 Flöhe krabbeln auf einen Elefanten. Der wacht auf und schüttelt sich. 999 fallen runter, einer bleibt sitzen. Die 999 rufen ihm zu: Hip Hop, runter vom Dach!

 

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen? Frisch gemahlenen, handgefilterten Kaffee.

 

Was hat dich zuletzt wirklich bewegt? Wiedersehensfreude.

 

Was würdest du tun, wenn du keine Angst hättest? Mir die Augen lasern lassen.

 

Was sollte niemand von dir wissen? Woran ich gerade denke.

 

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Wohin ich dieses Jahr in Urlaub fahre.

 

Das letzte Wort:

Helau!

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 12. Februar 2014 | Tags: , Keine Kommentare

Sedat Aktas

Sedat Aktas

Das 2 Minuten Interview

Sedat Aktas lebt in Mainz und ist einer der sympathischen Gründer von GEILE WEINE – dem Start-Up in Sachen Wein. Momentan läuft eine Crowdfunding-Aktion, um dem jungen Online-Weinhandel neuen Schub zu geben. Beim Golden Dinner waren sie bereits exklusiver Weinpartner, nun haben wir für GEILE WEINE die PR Betreuung übernommen und setzen für sie monatlich Weinproben der besonderen Art in Berlin und Hamburg um. Wir freuen uns auf diese und viele weitere spannende Geile Weinprojekte!

 

Name: Sedat Aktas

 

Alter: 36

 

Wohnort: Mainz

 

Beruf: Unternehmer

 

Schuhgröße: 43

 

Lieblings-Wein: zur Zeit so ziemlich alles von den Andres Brüdern

 

Kontakt: sa@geileweine.de

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Okay, es muss ein: rot oder weiß?

Kommt ganz auf den Anlass an – aber eigentlich lieber weiß.

 

Welcher ist der schlimmste Fehler, den man in Bezug auf Wein begehen kann?

Puuuhh – ich glaube es kann ganz viele Fehler geben. Die meisten habe ich wohl auch schon selbst gemacht – ich bin ja kein Weinexperte. Aber einen Wein zu haben, der nicht zum Anlass passt, ist glaub ich der Häufigste. Deswegen bin ich froh, dass es für mich unseren Wein-Spezialisten Michael gibt – seitdem bin ich viel ruhiger beim Öffnen der Flaschen ;)

 

Was nimmst du mit auf die einsame Insel?

Kein Internet, gute Musik, eine Hängematte

 

Womit kann man dich beeindrucken?

Menschen, die zu sich selbst stehen und ihren eigenen Weg gehen, finde ich beeindruckend.

 

Ich bin ein Fan von:

Guten Handwerkern.

 

Wann und wo hattest du das letzte Mal einen Tag kein Internet?

Einen ganzen Tag? Puhhh – ich glaube bei meinem Urlaub in Asien. Das ist aber schon wieder drei oder vier Jahre her ;)

 

Beschreibe den perfekten Tag?

Ungestresst aufstehen, in Ruhe frühstücken, den Tag mit Freunden verbringen, gut essen und ungestresst wieder ins Bett gehen.

 

Butter bei die Fische: Work-Life-Balance – wie geht das als Start-Up Gründer?

Das Geheimnis ist, alles mit einem hohen Maß an Bewusstsein anzugehen und auch in stressigen Situationen die Ruhe zu bewahren. Manchmal ist es einfacher einen Schritt zurück zu gehen, um die Situation oder die Aufgabe mit etwas Abstand zu betrachten. Und mit dem entsprechenden Team, das unterschiedliche Fähigkeiten besitzt und gerne zusammen Zeit verbringt, ist das Ganze natürlich wesentlich einfacher und fühlt sich dann auch nicht wie Arbeit an. Da kommt die Balance dann von alleine.

Mit welcher Persönlichkeit würdest du gern mal anstoßen?

Sean Connery, Paul Auster und Helmut Schmidt

 

Welchen Wein würdest du für diesen Moment aus dem Keller holen?

Hahahahaha – da würd’ ich den Michael fragen!

 

Mit welchem Talent hättest du dich bei der Millionärswahl beworben?

Ich glaube für jeden Menschen, der ein vorzeigbares Talent besitzt, gibt es mindestens 10, die kein vorzeigbares Talent besitzen. So gesehen ist meins vielleicht im Hintergrund zu bleiben und dementsprechend bei der Millionärswahl lieber den anderen den Vortritt zu lassen.

 

Was ist deine Schokoladenseite?

Hahaha – da hab ich absolut keine Ahnung.

 

Was wäre die erste Sache, die du tätest, wenn du unsichtbar wärst?

Bei der N.S.A vorbei schauen.

 

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen?

Kommt ganz drauf an, worauf ihr Lust hättet. Ich mag besonders gern asiatische Küche (thai oder vietnamesisch) und ganz klassisch ein Steak braten.

 

Was hat dich zuletzt wirklich bewegt?

Die Deutsche Bahn. Nein. Spaß beiseite!

 

Wonach bist du süchtig?

Ich bin leider ein richtiger Serien-Junkie. Dr. House, Breaking Bad, House of Cards, Game of Thrones – wenn ich Zeit habe, ziehe ich mir gerne direkt ein paar Folgen hintereinander rein. Vielleicht sollte ich meine Antwort bezüglich der drei Dinge für die Insel nochmal überdenken ;)

 

Was sollte niemand von dir wissen?

Wenn ich das wüsste – würde ich es verraten. Ohne Geheimnisse lebt es sich nämlich einfacher.

 

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?

Woran man einen guten Wein erkennt – da wäre ich nämlich ziemlich aufgeschmissen gewesen.

 

Das letzte Wort:

Zum Wohl!

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 05. Februar 2014 | Tags: , , Keine Kommentare

Maren Knolle

Maren Knolle

Das 2 Minuten Interview

Maren Knolle ist Geschäftsführerin der Sustainability Agents. Sie entwickelt für global agierende Unternehmen Nachhaltigkeitskonzepte, besucht Produktionsstätten in Bangladesch oder China um bessere Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten zu schaffen und Prozesse nachhaltiger zu gestalten. Als Coach bildet sie vor Ort Trainer aus, damit diese die Verbesserung von Umwelt- und Sozialstandards eigenständig weiterführen können. Was für ein Job, was für eine Frau! Ach ja, ob Mann es glaubt oder nicht, Maren ist Single. Von ihr kam auch der Vorschlag, mal eine muxmäuschenwilde Single-Party zu schmeißen. Prima Idee, wie wir finden. Ein paar Ideen hätten wir da schon…

 

Name: Maren Knolle

 

Alter: 32

 

Wohnort: Berlin

 

Beruf: Beraterin und Coach

 

Schuhgröße: 40

 

Lieblings-Ort: demnächst hoffentlich meine renovierte und neu eingerichtete Wohnung

 

Kontakt: knolle@sus-a.com

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Welches war dein bisher spannendstes Projekt?
Als wir unseren Dialogansatz zum ersten Mal in China mit Managern und Arbeitern von Textilfabriken angewendet haben.

 
Was ist der schönste Teil deiner Arbeit?

Das Leuchten in den Augen von Menschen zu sehen, die für sich neue Möglichkeiten und Perspektiven entdecken.

 

Wie oft bist du im letzten Jahr beruflich geflogen?

Zweimal nach Bangladesch.

 

Was bedeutet Nachhaltigkeit für dich?

Ein Leitbild, an dem man sich orientieren kann. Das aber, wenn es konkreter wird, oft leider viel zu schnell verwischt wird.

 

Womit kann man dich beeindrucken?

Mit Ehrlichkeit und Liebe.

 

Welchen Tag wirst du nie vergessen?

Das ist schwer, da gibt es viele… aber auf jeden Fall den ersten Tag in Indien, den ich auf einem Baumwollfeld verbracht habe.

 

Was ist das Aufregendste, was du je erlebt hast?

Die Geburten meiner drei Nichten, bei denen ich dabei sein durfte.

 

In welchem Film hättest du gern mitgespielt?

Mulholland Drive

 

Verrate uns einen magischen Ort:

Baumhäuser jeglicher Art

 

Welche Eigenschaften an einem Menschen bringen dich zur Weißglut?

Unverbindlichkeit, Narzissmus, Engstirnigkeit, Intoleranz

 

Mit welcher Persönlichkeit würdest gern mal einen Kaffee trinken?

Mit meinem Opa, den ich nicht mehr kennen gelernt habe.

 

Wie lange würdest du im Dschungel überleben?
Zu zweit würde ich es wahrscheinlich ziemlich lange aushalten, alleine nach ein paar Jahren oder auch schon Monaten an Wahnsinn sterben.

 
Mit welchem Talent hättest du dich bei der Millionärswahl beworben?

Mit meinem Talent zum Wahrsagen

 

In welchem Alter würdest du gern unsterblich werden?

Ich möchte in keinem Alter unsterblich werden, dafür würde ich aber gerne noch meinen 95. Geburtstag fit und munter erleben.

 

Welche Superhelden-Kraft hättest du gern?

Fliegen können

 

Wer oder was wärst du gern in deinem 2. Leben?

Ein erleuchteter Yogi

 

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen?

Pfannkuchen in rauen Mengen

 

Was hat dich zuletzt wirklich bewegt?

Als ich meinen Arm fünf Monate nach einer Schulterverletzung zum ersten Mal wieder über meinen Kopf heben durfte.

 

Was hast du zuletzt Neues ausprobiert?

Ich hab mich im Fitnessstudio angemeldet und bin wie ein Alien um diese Geräte geschlichen.

 

Was würdest du tun, wenn du keine Angst hättest?

Mich bemühen wieder Angst zu spüren. Sonst würde ich wohl nicht mehr lange leben…

 

Was würdest du verändern, wenn du die Macht dazu hättest?

Dass die Menschen es sich weniger schnell in ihrer Komfortzone bequem machen und mehr ausprobieren.

 

Was sollte niemand von Dir wissen?

Dass ich nach der Sauna heiß dusche.

 

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?

Wie sieht die Zukunft aus?

 

Das letzte Wort:

Alles macht weiter.

Foto: Iconoclash Photography

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 29. Januar 2014 | Tags: Keine Kommentare

Gordian Overschmidt

Gordian Overschmidt

Das 2 Minuten Interview

Gordian ist Gründer und Geschäftsführer von ZENDOME. Nebenbei noch international als Gastdozent für Sozialmarketing und Projektmanagement aktiv. Er ist Initiator des 360°lab – und hat gerade sein erstes Buch ‚Fullspace Projektion – mit dem 360°lab zum Holodeck‘ veröffentlicht. Das klingt vielleicht etwas spröde – ist aber wirklich spannend. Und spröde ist tatsächlich das letzte Wort, das einem in den Sinn kommt, wenn man Gordian beschreiben möchte. Uns fallen da eher so Sachen ein wie liebenswert, witzig und charismatisch.

 

Name: Gordian Overschmidt

 

Alter: 47

 

Wohnort: Berlin

 

Beruf: Entrepreneur

 

Schuhgröße: 43

 

Lieblingswerkzeug: Kommunikation

 

Kontakt: g.overschmidt@zendome.com

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Gehst du gerne campen?

Glamorous Camping entspricht mehr meinen Bedürfnissen, nicht mehr auf Iso-Matten oder Luftmatratzen schlafen zu wollen.

 

Was nimmst du mit auf die einsame Insel?

Meine Familie. Ich genieße Stille und die Zeit für mich zu sein sehr, brauche dann aber den Austausch und die Nähe zu den Menschen die ich liebe. Ach ja, fast vergessen: einen Zendome, wo sollen wir sonst leben.

 

Welchen Tag wirst du nie vergessen?

Ich hoffe alle. Es gibt so viele schöne Momente / Stunden / Tage, aber ich möchte auch die schlechten nicht missen. Ich brauche beides.

 

Womit kann man dich beeindrucken?

Durch Authentizität, Respekt, Energie und Kreativität.

 

Was macht ihr bei Zendome genau?

Wir denken, konstruieren und produzieren mobile Architektur: Raum für Ideen! Es geht dabei um Ästhetik, Sicherheit und Nachhaltigkeit. Räume nutzen wir alle: wir feiern, lernen, wohnen, lesen, erfahren, essen… eigentlich machen wir alles in Räumen und wir wollen dafür den allerschönsten, stabilsten und sichersten Raum schaffen, der mobil an allen Orten der Welt aufgebaut werden kann.

 

Was ist der schönste Teil deiner Arbeit?

Die direkte und indirekte Kommunikation mit Kunden, die Projekte und zum Schluss die strahlenden Gesichter, die unter anderem durch die Raumerfahrung, das positive Gefühl unter der Kuppel hervorgerufen werden.

 

Was ist das Aufregendste, was du je erlebt hast?

Bei meinem Aufenthalt in Deal (UK) habe ich als Jugendlicher eine wunderbare Frau kennen gelernt. Maxine. Sie war damals bereits 80 Jahre alt, voller Energie und Liebe. Obwohl Sie in den KZ der Nazis ihren Mann und ihren Sohn verloren hatte. Bei unserem einzigen, einem Zufall geschuldeten Gespräch darüber bat sie mich, ein einziges Mal nur, keine Schuld zu fühlen, sondern meinen Beitrag dazu zu leisten, dass so etwas nie wieder passiert. Ansonsten hat sie mir, dem deutschen Jungen gegenüber nie wieder ein Wort darüber verloren, obwohl wir sehr viel miteinander gesprochen haben und eine wunderschöne Zeit hatten.

 

Welche Design-Epoche war für dich persönlich die Aufregendste?

Das Bauhaus, Dekonstruktivismus und ein ganz kleines bisschen Memphis.

 
Welches Kunstwerk würdest du gern besitzen? Le Champ de Mars – aber es wäre schade, wenn ich es dann nur alleine betrachten könnte. So gehe ich wenn möglich ins Folkwang Museum und bin für einen kleinen Moment des Genusses Besitzer. Das reicht!

 


Verrate uns einen magischen Ort:

„Lehnitz“, unser persönliches Kleinod.

 

Mit welcher Persönlichkeit würdest gern mal einen Kaffee trinken?
Ich würde gerne einen ganzen Tag lang mit den Kabinettsmitgliedern in der U8 hin- und herfahren und mich mit den Leuten in der U-Bahn unterhalten: über echte Probleme, ihre Gedanken und Ängste, auch Schönes. Kaffee gibt es dann zwar nur illegal, wäre aber auch absolute Nebensache.

 

Erfinde ein anderes Wort für Synonym!
SYNONYM – MYONS – MYON – SONN – MYS – NON – NYS – ONS – SON – MY – NO – NY – OM – ON – OS – SO!

 

Welche Superhelden-Kraft hättest du gern? 

Superkraft heißt ja auch Super-Verantwortung. Ich glaube, ich bleibe bei meinen eigenen Kräften. Es gibt Zeiten, in denen reicht mir meine Verantwortung.

 

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen?
Leckeres aus allem, was mir einfällt! Immer wieder ein Experiment, aber auf jeden Fall mit Liebe gekocht!

 

Was hat dich zuletzt wirklich bewegt?
Mein anstehendes Ja-Wort!

 

Was hast du zuletzt Neues ausprobiert?
Wirklich neu kommt in Kürze: EHE!

 

Was würdest du tun, wenn du keine Angst hättest? Ich habe selten Angst, ich würde es eher als Respekt bezeichnen. Also ohne diesen Respekt vor Elektrizität würde ich vielleicht auch einmal eine Lampe anschließen.

 

Was sollte niemand von dir wissen?
Eine lustige Interviewfrage.

 

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?
Es gibt so viele Fragen, die ich gerne diskutiere. Und so viele Ideen, die besprochen werden sollten. Aber wir hören nach dem Interview ja nicht auf zu kommunizieren – hoffe ich. Dann ergibt sich das ein oder andere Thema in der Zukunft.

 

Das letzte Wort: dauert hoffentlich noch lang!

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 22. Januar 2014 | Tags: Keine Kommentare

Nadine Binias

Nadine Binias

Das 2 Minuten Interview

Nadine Binias war fast sieben Jahre lang Mitarbeiterin, später Gesellschafterin und Geschäftsführerin von sieben&siebzig, einer Agentur für ökologische Produkte. Seit Anfang des Jahres ist sie wieder wild und ungebunden und arbeitet als freie Texterin, PR-Beraterin und Konzeptionerin vor allem in den Bereichen Yoga und ethischer Konsum. Demnächst veröffentlicht sie einen Blog über Berlin´s Kreative und Kommunikatoren. Mit ihren legendären PR Skills unterstützt Nadine auch muxmäuschenwild mit Rat und Tat.

 

Name: Nadine Binias

 

Alter: 35

 

Wohnort: Berlin Kreuzberg

 

Beruf: PR-Beraterin, Autorin, Konzeptionerin

 

Schuhgröße: 37

 

Lieblingsprodukt: Yogandha Öl Roll-on

 

Kontakt: nadine@wirsindalle.com

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Was würdest du sofort wieder tun, wenn du könntest?Ich mache seit einiger Zeit dauernd, was ich möchte. Ich würde sofort wieder an Silvester in die Sauna gehen.

 

Was würdest Du jemandem raten, der sich nach dem Studium selbständig machen will?

Alles ausprobieren, was nur ansatzweise zu den eigenen Vorlieben passt. Und niemals denken, es gäbe im Leben nur eine Richtung.

 

Was hast du zuletzt gelernt?

Ganz konkret: wie man ordentliche WordPress Blogs baut. Ganz abstrakt: dass meine Chakren andersrum angeordnet sind.

 

Woran arbeitest du gerade?

An dem schönen Eigenprojekt Karma Cabinet. Das ist ein reisender Schrank, der ab März 2014 durch zahlreiche Yogastudios in Deutschland tourt, um dort je eine Woche lang für einen guten Zweck die neuesten, schönsten ökologischen und sozialen Produkte rund um Yoga zu verkaufen. Die Seite (www.karmacabinet.de) ist noch nicht online, aber ihr findet uns schon auf facebook.

 

Was ist dir momentan besonders wichtig?

Dass nicht nur ich, sondern auch die Menschen um mich herum glücklich und zufrieden sind. Geben statt nehmen.

 

Dein größtes Erfolgserlebnis?

Ich messe meine Erlebnisse nicht so sehr in Erfolg oder Misserfolg, sondern eher, ob sie mich zufrieden machen und auch andere berührt haben. In diesem Sinne bin ich sehr stolz und glücklich über jeden meiner Texte, der es in das Slowmag von Melchior Moss schafft.

 

Dein wichtigster Charakterzug?

Hilfsbereitschaft.

 

Hast du ein Credo?

Sei lieb zu dir selbst. Das ist viel schwieriger als man denkt.

 

Als Kind wollte ich unbedingt…

Das Auto von Papa waschen, dabei aber nicht vom Bobby Car absteigen.

 

Jetzt will ich unbedingt…

Oft das 1979er Auto von meinem Freund fahren und dabei roten Lippenstift tragen.

 

Was wirst du niemals vergessen?

Danke und bitte zu sagen, hoffe ich.

 

In welchem Film hättest du gern mitgespielt?

Stand by me. Ganz klar. Als das coole, einzige Mädchen, die im wahren Leben mit River Phoenix zusammen ist und ihn natürlich vor seinem Schicksal bewahrt hätte.

Welches Sternzeichen bist du?

Krebs

 

Liest du Horoskope?
Ja, klar. Und glaube dran, wenn mir gefällt, was drin steht – wie die meisten, oder?

 

Glaubst du an Schicksal?

Ich glaube daran, dass die Dinge so kommen wie sie sollen, auch und insbesondere, wenn es mal richtig übel läuft. Und oft bete ich ganz einfach zu jemandem, den nenne ich Gott. Wir sprechen allerdings in einer eher flapsigen Tonart miteinander.

 

Ich bin der größte Fan von:
verrate ich nicht, dafür werde ich immer angegriffen. (Fängt mit M. an und steht auf Toy Boys).

 

Welche Eigenschaften schätzt du an einem Menschen? Höflichkeit, Ehrlichkeit, Mut.

 

Mit welcher Persönlichkeit würdest gern mal einen Kaffee trinken? Eher Tee – mit Lisa Simpson und dem Dalai Lama, am liebsten zeitgleich.

 

Warum ist ‚Abkürzung‘ so ein langes Wort? Keine Ahnung, aber Abkürzungen halte ich für total unhöflich und deswegen kommen sie bei mir nicht in die Tüte.

 

Kannst du tanzen?

Oja! Und zwar sehr ausladend und lange.

 

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen? Drei Gänge – vegetarisch, vegan oder freestyle mit Fleisch nach Wahl. Und natürlich mit meinem selbstgemachtem Knoblauch Confit und eingelegten marrokanischen Zitronenzesten als Zutaten.

 

Was hat dich zuletzt wirklich bewegt?

Das Vertrauen und die Herzlichkeit der Menschen, die mir in den letzten Wochen so deutlich gezeigt haben, dass ich ihnen wichtig bin und dass sie mich schätzen. Das hat mich umgehauen. Ihr – das muxmäuschenwild Team – gehört übrigens dazu.

 

Was hast du zuletzt Neues ausprobiert?

Blackroll Tiefengewebs-Selbst-Massage. Grandios. Und Kopfstand. Wird noch.

 

Was würdest du tun, wenn du keine Angst hättest?

Ich arbeite jeden Tag daran, Ängsten keine Chance zu geben, denn wie sagt die Oma meiner liebsten Freundin: Angst ist kein guter Berater.

 

Was würdest du verändern, wenn du die Macht dazu hättest?

Wir alle haben die Macht etwas zu verändern. Ich würde dafür sorgen, dass das auch jeder anständig nutzt.

 

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?
Wie sieht dein Traummann aus?

 

Das letzte Wort: hab am liebsten ich.

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 15. Januar 2014 | Tags: Keine Kommentare

RitterRichard

RitterRichard

Das 2 Minuten Interview

Olaf Ritter und Karsten Richard sind Köche aus Leidenschaft und Berufung. Ihr gemeinsames Cateringunternehmen heißt – na klar – RitterRichard. Mit guten Produkten, tollem Personal und Spitzenideen ziehen sie zu Felde im Kampf gegen das kulinarische Einerlei. Wie gut das gelingt, davon konnte sich überzeugen, wer in den letzten Wochen bei uns zu Gast war. RitterRichard ist nämlich unser neuer Foodpartner für das Golden Dinner. Lecker! Wir haben die beiden Edelmänner unabhängig voneinander befragt und es bleibt festzuhalten: in den wesentlichen Dingen, wie Finanzfragen, Restauranttipps und Schuhgröße, besteht absolute Einigkeit.

 

Name: Karsten Richard | Olaf Ritter

 

Alter: 36 | 39

 

Wohnort:

K: Randbulette aus Hoppegarten

O: Nordlicht aus Berlin Hermsdorf

 

Beruf: Koch | Koch

 

Schuhgröße: 46 | 46

 

Lieblings-Gewüz:

K: Diese Woche: gerösteter Koriander

O: Chili

 

Kontakt: karsten@ritterrichard.de | olaf@ritterrichard.de

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Wie war dein Silvester?

K: Ich konnte um ein Uhr noch Auto fahren – das sagt wohl alles!

O: Anstrengend aber schön.

 

Habt ihr ein Kater Rezept?

K: Entweder gleich am Morgen danach ein Konter-Bier oder aber Hering mit Gewürzgurke & Alka Selza.

O: Labskaus.

 

Süß oder salzig?

K: Süß, ich nehm´ immer süß.

O: Erst salzig, dann süß.

 

Gibt es etwas, dass du gar nicht isst?

K: Soleier, in jeglicher Form.

O: Durian. Der eine liebt es, der andere sagt es stinkt zum Himmel.

 

Wer kocht bei dir zu Hause?

K: Grins, ich hab da halt meine genauen Vorstellungen wie es sein soll! Da wird es schnell öde für die Anderen, also ich.

O: Icke, aus Leidenschaft und zum Entspannen.

 

Was war das Ekligste, dass du je gegessen hast?

K: Mit 10 Jahren auf dem Geburtstag eines Freundes: Pizza mit Möhren und Erbsen aus der Dose – echt wahr!

O: TK Sushi.

 

Wo war das?

K: In einer Kleinstadt, in der DDR.

O: Anuga Foodmesse in Köln.

 

Dein absoluter kulinarischer Geheimtipp in Berlin?

K: Dans Thai Imbiss im Wedding und der Schwarze Hahn in der Seumestr.

O: Dans Thai Imbiss Wedding.

 

Butter bei die Fische: du kommst nach einem langen Arbeitstag nach Hause und hast keinen bock zu kochen. Was machst du?

K: Kalte Knacker mit Bautzner Senf.

O: Ich trinke ne Bloody Mary.

 

Dein größtes Talent?

K: Ich kann gut Sachen verbummeln und noch besser Zahlen durcheinander bringen. Das nennt man dann wohl kreativ! Ich kann mir auch super unnütze Dinge merken. Zum Glück gibt es immer wieder Leute die ich damit beeindrucken kann.

O: Flexibel sein im geordneten Chaos.

 

Gibt es jemanden, den du bewunderst?

K: Alleinerziehende Mütter mit Job.

O: Meine Eltern.

 

Wie brät man das perfekte Steak?

K: Nicht braten – grillen!

O: Auf jeden Fall nicht zu lange und innen blutig.

 

Wenn du nicht Koch geworden wärst, dann wahrscheinlich…

K: Da gab es lange Zeit nichts. Heute würde ich sagen… Koch.

O: Foodhunter.

 
Du bekommst 1 Million Euro. Was machst du damit?

K: Kredite bezahlen und den Rest verfuttern.

O: Kredit ablösen und reisen.

 

Wovon kannst du nicht genug bekommen?

K: Frische, eigene Tomaten.

O: Gute Produkte.

 

Wenn wir dich zu hause besuchen, was würdest du für uns kochen?

K: Voll-Gas-BBQ bei mir im Garten.

O: Wenn ihr im Sommer kommt das perfekte Steak, mit allem was Flora und Fauna zu bieten haben.

 

Warum hat Tarzan keinen Bart?

K: Ich versteh die Frage nicht.

O: Fragt ihn doch selber!

 

Ein Tag, den du nie vergisst:

K: 14.12.2008

O: 16.01.2013

 

Wem würdest du gern, mal die Meinung geigen?

K: Meinem inneren Schweinehund, ich hab 5 kg zu viel drauf.

O: Der Lebensmittelindustrie.

 

Wenn du dir eine Superkraft aussuchen könntest, welche wäre das?

K: Menschen heilen.

O: Unsichtbar machen.

 

Was hat dich zuletzt wirklich bewegt?

K: Wenn Kulturpflanzen wie Kartoffeln oder Tomaten ‚vom Markt‘ genommen werden. Das ist grotesk!

O: Der Auswärtssieg von Hertha in Dortmund – Ha Ho He!

 

Was hast du zuletzt unfassbar Dämliches gemacht?

K: Ich bin wählen gegangen.

O: Ne Kiste Champagner im Froster vergessen.

 

Was würdest du tun, wenn du keine Angst hättest?

K: auf eine Leiter klettern.

O: Tauchen.

 

Was sollte niemand von dir wissen?

K: Bei manchen Fragen musste ich lange überlegen.

O: Das sollte niemand wissen!

 

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?

O: Machen wir das nächste Golden Dinner wieder zusammen?

 

Das letzte Wort:

K: …hat immer meine Frau…

O: …hat immer meine Chefin.

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 08. Januar 2014 | Tags: , , Keine Kommentare

Jan Bathel

Jan Bathel

Das 2 Minuten Interview

Jan Bathel ist Künstler, Unternehmer, Mit-Herausgeber des Gesellschaftsmagazins REVUE und ein echter Fuchs. Am liebsten lädt er Freunde zum gemeinsamen Kochen und Essen und denkt darüber nach, wie das so weiter geht, mit uns, dem Leben und den schönen und wichtigen Dingen. Drei Fuchspunkte ins Moleskine!

 

Name: Jan Bathel

 

Alter: 37

 

Wohnort: Berlin-Wedding

 

Beruf: Unternehmer

 

Schuhgröße: 43

 

Lieblings-Zitat: Ein Dialog aus Samuel Becketts ‚Endgame‘

Hamm: What´s he doing? (Clov raises lid of NAGG’s bin, stoops, looks into it. Pause.)

Clov: He’s crying. (He closes lid, straightens up)

Hamm: Then he’s living.

 

Kontakt: jb@ignore-gravity.com

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Was machst du an Weihnachten?

Villa Kunterbunt: eine lange Tafel, ein Weihnachtsbaum, die ganze Familie und Freunde die ihre Lieblings-Weine mitbringen.

 

Das perfekte Weihnachtsgeschenk?

Eine Unterstützung für das social-entrepreneurship-start-up ‚morethanshelters‘, dass Daniel Kerber und mir sehr am Herzen liegt: www.startnext.de/morethanshelters

 

Bis zum Jahr 2030 hat Deutschland…

…Europa eine partizipative Governance-Vision ins Gewissen geschrieben.

 

Die größte Errungenschaft der Menschheit:

Um es mit Beuys zu sagen: „Die Fähigkeit Bäume zu pflanzen und Löcher in Steine zu bohren.“

 

Das größte Problem großer Ideen?

Kleinlautes knallgraues „story telling“.

 

Was genau machst du in deinem Job?

Als Unternehmer arbeite ich mit meinen Partnern bei „Ignore Gravity“ (www.ignore-gravity.com) mit Führungskräften an der Next Society. Als Co-Publisher eines Gesellschaftsmagazins arbeite ich an der Themenfindung zukünftiger Ausgaben und versammle meine Community-Publisher um mich.

 

Wie sieht der perfekte Arbeitsplatz aus?

Eine große Küche mit viel Licht, einem langen Holztisch mit vielen Stühlen und einem Ausgang in einen Garten.

 

Wir sind gerade umgezogen, hast du Tipps für unsere Büroeinrichtung?

Mit Heidegger auf das Ausräumen nicht Einrichten konzentrieren. Vieles Weglassen, auf jeden Fall alles, was an ein Büro erinnert. Alles hinzutun, dass an das Atelier eines Lieblingskünstlers erinnert.

 

Was machst du, wenn du keine Ideen hast?

Musik hören. Am liebsten dösend. Dann werden Träume wahr.

 

Was ist dir besonders wichtig?

Erotische Momente.

 

Dein Mentor?

Dirk Baecker und leider gestorben: Jacques Derrida.

 

Der größte Fehler, den du je gemacht hast.

Sekunde. Das Leben läuft ja noch!

 

Dein größtes Talent?

Coaching im Sinne einer Biographiearbeit.

 

Gibt es jemanden, den du bewunderst?

Meine Frau Adina.

 

Was hättest du gern erfunden?

Die Malerei des 22. Jahrhunderts.

 

Was muss unbedingt noch erfunden werden?

Siehe oben.

 

Ein Tag, den du nie vergisst:

Wien, 29.12.

 
Du wirst wiedergeboren, als was?

Für mich wird das Wiederkehren sehr anschaulich im so genannten Lebensrad des tibetischen Buddhismus dargestellt. So würde ich ungern als Hahn, Schlange oder Schwein wieder geboren werden. So viel ist klar. Hilft das?

 

 

Was würdest du tun, wenn du einer der 30 reichsten Menschen auf der Welt wärst?

Ich würde sehr viele Gelder „Social Entrepreneurs“ zur Verfügung stellen, mit meiner Frau reisen, stets einen Koch an unserer Seite haben, Wohnungen, Ateliers & Lagerhallen mit schönen Dingen füllen und mich an ihnen freuen.

 

 

Wovon kannst du nicht genug bekommen?

Von schönen Möbeln.

 

Mit welcher Persönlichkeit würdest gern einen Kaffee trinken?

Tom Waits. Dann käme auch noch eine Zigarette hinzu.

 

Wenn wir dich zu hause besuchen, was würdest du für uns kochen?

Thai: erst Tom Yam, dann Gaeng. Wann kommt ihr denn?

 

Wenn das Universum alles ist und sich ausdehnt, wohin dehnt es sich dann aus?

Es dehnt sich in sich selbst aus. Denn wenn das Universum sich in sich kehrt, quasi in sich einklappt, dann dehnt es sich in sich selbst aus. In seiner eigenen Falte. Ihr müsstest also eure Frage überdenken und nach „Entfaltung“ fragen.

 

Warum gibt es in Flugzeugen unter jedem Sitz eine Schwimmweste und keinen Fallschirm?

Ökonomie des Raumes, aber habt Ihr keinen Fallschirm im Handgepäck, wenn ihr fliegt?

 

Wem würdest du gern mal die Meinung geigen?

Es bräuchte mehr als eine Geige.

 

Was hat dich zuletzt wirklich bewegt?

Der Tod meiner Oma Luci.

 

Wann hast du zuletzt etwas ganz Verrücktes, ja geradezu Bescheuertes gemacht?

Ich bin bei zwei wundersamen Kaninchen eingezogen.

 

Was würdest du verändern, wenn du die Macht dazu hättest?

Die Rio Reiser Nummer, erstmal ein Lied singen, denn das könnte ich dann ja ;)

 

Was sollte niemand von dir wissen?

Ich dusche genau so lang, wie der Espresso-Kocher zum Zischeln braucht.

 

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?

Da unser letztes Magazin zum Thema Rituale herauskam, hättet ihr nach meinem Lieblingsritual fragen können.

 

Das letzte Wort:

ist hoffentlich eines in freiem Willen, unter Freunden, mit einer geliebten Hand, die einen festhält. Schöne Weihnachten – and KISS.

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 18. Dezember 2013 | Tags: |  Keine Kommentare

Eva Geiler

EVA GEILER

DAS 2 MINUTEN INTERVIEW

Wir kennen niemanden, der so viel Energie hat wie die Schauspielerin Eva Geiler. Im Zusammenspiel mit der Konzertpianistin Luisa Splett brachte sie gerade die Produktion mit dem vielsagenden Titel ‚Brief einer Unbekannten, verZweigt – eine Sehnsuche nach Stefan Zweigs Unbekannter auf Flip Flops und Flügel‘ heraus. Am kommenden Sonntag wird sie das Stück in unserer wunderbaren GOLDEN DINNER Location zum Besten geben.

 

Name: Eva Geiler

 

Wohnort: Berlin – Hamburg

 

Beruf: Schauspielerin und angehende Kulturmanagerin

 

Schuhgröße: 37

 

Lieblings-Stück: „Salinger“ von Bernard-Marie Koltès

 

Kontakt: verzweigt@gmail.com

 

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Würdest du gern anders heißen?

Warum?

 

Was liest du gerade?

Helmut Krausser „Die letzten schönen Tage“

 

Welches Buch sollte jeder Mensch gelesen haben?

„Die Weihnachtsgeschichte“ von Charles Dickens

 

Was macht dich glücklich?

Wenn ich in meiner Tasse Kaffee rühre mit dem Gefühl, da wo ich bin, ist richtig. Wenn das Essen schmeckt, obwohl der Koch sehr verliebt ist. Ansonsten: alles, wo Sonne dabei ist.

 

Dein größtes Erfolgserlebnis?

Als ich kürzlich den Fuß meiner demenzkranken Mutter nach einer halben Stunde gutem Zureden endlich in der Schalfanzughose hatte.

 

Bist du nachtragend?

Meine Spielpartnerin Luisa würde diese Frage so beantworten: nachtragend bin ich höchstens zwei Jahre, dann wird’s mir zu anstrengend. Ich rufe an und sage „Ach, lass uns wieder Freunde sein.“

 

Gibt es jemanden, den du bewunderst?

Ja, meinen Vater, der meiner Mutter jeden Tag in die Schlafanzughose hilft.

 

Du wirst wieder geboren, als was?

In den vergangenen Leben war ich immer ein Mann. Im nächsten werde ich wieder einer. Luisa meint, sie wird ein Schwein und sich dann den ganzen Tag genüsslich im Schlamm wälzen. Dann werde ich Hans im Glück, so bleibt unsere kreative Bande bestehen und wir erleben weiter schweinisch gute Abenteuer.

 

Wie sieht der liebe Gott aus?

Der Schelm sieht doch immer anders aus. Mal glotzt er dich aus der Kaffeetasse an, mal schmunzelt er aus ner Felsspalte im Hochgebirge. Aber eins ist sicher, wenn du hinguckst, ist er weg. Definitiv.

 

Was ist dir besonders wichtig?

Geteilte Gedanken.

 

 
Wofür brauchst du mehr Zeit? Definitiv: zum Lieben. Das sollte neben dem Sonntag eingeführt werden: ein Liebestag. Nur zum Liebe machen in jeder Form: was Liebes sagen, liebevoll zuhören, liebend gern helfen und natürlich diese herrliche andere Sache auch.

 

Definiere „SCHÖN“: Du musst das Wort ganz langsam sagen, dann weißt du, was es meint.

 

Mit welcher Persönlichkeit würdest gern einen Kaffee trinken? Jürgen Kuttner

 

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen? Ich mache mein Tiramisu, ihr bringt Grappa mit. Deal?

 

Was ist das Lustigste, das du je gesehen hast? Großes Familienevent: alte Super-8-Filme rückwärts gucken.

 

Was würdest du tun, wenn du keine Angst hättest? Sagen: Ich liebe Dich.

 

Was hat dich zuletzt wirklich bewegt?

Mein Tangopartner.

 

Was würdest du verändern, wenn du die Macht dazu hättest? Theaterschauspieler ihrer Arbeit entsprechend bezahlen.

 

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Lieber Tee? Torte? Oder doch ein Glas Whisky…?

 

Das letzte Wort: Unsere Vorstellung mit muxmäuschenwild wird ein Fest vor dem Fest. Kommt vorbei, wir freuen uns auf euch!

 

_____

Brief einer Unbekannten, verZweigt – eine Sehnsuche nach Stefan Zweigs Unbekannter auf Flip Flops und Flügel | 15.12., Einlass ab 18 Uhr | Eintritt 15€, erm. 10€ | Die Adresse erfahrt ihr per email: verzweigt@gmail.com

Kategorien: Leute, Hamburg | Autor: | Datum: 11. Dezember 2013 | Tags: |  Keine Kommentare

Dirk Verschure

Dirk Verschure

Das 2 Minuten Interview

Dirk Verschure ist ein Comic-Zeichner aus den Niederlanden, der mit einem prallgefüllten Beutel schwarzweißer Ideen und einer Prise Zynismus in Berlin gelandet ist. An den Wochenenden findet man ihn und seine Bunnys auf den Märkten der Stadt. Ein scheuer Typ mit ganz viel schlauem Humor.

 

Name: Dirk Verschure

Alter: 32

Wohnort: Berlin Neukölln

Beruf: Comic-Zeichner

Schuhgröße: 42,5

Kontakt: www.facebook.com/bigbunnies

www.dirksbigbunnies.com/

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Was nervt dich an deinem Job am meisten?

Dass ich kreativ sein muss, auch wenn ich es gerade nicht bin.

 

Lebst du davon?

Ja, ich verkaufe tatsächlich etwas.

 

Welches Kunstwerk würdest du gerne besitzen?

Hmm. Ein schönes Baumhaus vielleicht.

 

Warum lebst du in Berlin?

Berlin bietet mir unglaubliche Freiheit. Außerdem kann ich hier mein Geld mit dem verdienen, was ich gerne mache: Comics zeichnen.

 

Eine Empfehlung aus Berlin?

Schöne Fotografie: www.meydenberg.com

 

Dein Song für die Ewigkeit?

„Walking the cow“ von Daniel Johnston

 

Mit welcher Persönlichkeit würdest du gerne einen Kaffee trinken gehen?

Am liebsten mit Richard Feynmann.

 

Was würdest du tun, wenn du keine Angst hättest? Vor nichts?

Ich würde mit großer Wahrscheinlichkeit sterben.

 

Was sollte niemand von dir wissen?

Ich bin ziemlich unsicher. Auch jetzt in diesem Moment.

 

Wenn wir dich zu Hause besuchen würden, was würdest du kochen?

Eine scharfe Paprika-Suppe. Die kann ich nämlich am Besten.

 

Was hast du zuletzt Neues ausprobiert?

Ich habe kleine Zettel mit Original-Zeichnungen zum Abreißen gebastelt, die ich jetzt überall in Berlin verteilen werde.

 

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?

Was ist die Bedeutung des Lebens?

 

Das letzte Wort?

Pear Juice

 

Ein Interview von Lea Vogel.

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 04. Dezember 2013 | Tags: Keine Kommentare

Alissa Jung

ALISSA JUNG

DAS 2 MINUTEN INTERVIEW

Alissa Jung ist Mutter, Schauspielerin und Gründerin des Vereins ‚Pen Paper Peace‘, mit dem sie Kinder in Haiti unterstützt. Am kommenden Dienstag findet zugunsten des Vereins die Vernissage „Was hast du zuletzt gelernt?“ im Café Einstein statt. Wir mögen Alissas Lächeln und ihre Energie und unterstützen sie gern bei der Umsetzung ihres Charity Dinners am 17. Dezember.

 

Name: Alissa Jung

 

Alter: 32

 

Wohnort: Berlin, zwischen Prenzlauer Berg, Weißensee, Friedrichshain

 

Beruf: Schauspielerin

 

Schuhgröße: zu groß…

 

Lieblings-Filmszene: Ich darf nicht zu lange nachdenken, sonst fallen mir zu viele ein: „eternal sunshine of a spotless mind“ wo sie sich im Flur gegenüberstehen… oder die Vater-Sohn-Szene in „Anche libero va bene“…

 

Kontakt: worte@alissajung.de

 

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Was hast du zuletzt gelernt?Dass eine Ausstellung mit zu organisieren wahnsinnig viel Arbeit, aber auch wahnsinnig viel Spaß macht.

 

Was ist das Wichtigste in deinem Leben?

Die Menschen, die ich liebe.

 

Was tust du morgens nach dem Aufstehen als Allererstes?

Leider viel zu oft direkt mein Telefon anschalten.

 

Dein größtes Erfolgserlebnis?

Jeder Lebensabschnitt hat so seine eigenen Erfolge, oder? Mit einem Jahr war es vielleicht endlich Nein sagen zu können, dann mit vier vielleicht Fahrradfahren zu können, dann mit 14 vor der Schule Theater zu spielen, relativ flüssig Fremdsprachen zu beherrschen und jetzt gerade freue ich mich wie ein Schnitzel, dass wir mit dem Bau beider Schulen in Haiti beginnen können!

 

Dein wichtigster Charakterzug?

Ich geb nicht so leicht auf.

 

Als Kind wollte ich unbedingt…

Obstverkäuferin, Clown oder Seiltänzerin werden und mich mit einem Schlauchboot vor einen Öltanker manövrieren…

 

Jetzt will ich unbedingt…

unseren Verein weiter in Fahrt bringen, eigene Geschichten filmisch erzählen und irgendwann mal ganz ganz lang verreisen.

 

Was wirst du niemals vergessen?

Das erste schiefe Lächeln meiner Kinder, das wirklich mich gemeint hat.

 

Woran arbeitest du gerade?

Ich drehe gerade in Köln, aber fast wichtiger ist unsere Ausstellung! „Was hast du zuletzt gelernt?“ haben wir haitianische und deutsche Kinder gefragt und ihre Antworten kann man ab dem 3.12. in der Galerie Einstein bewundern.

 

In welchem Film hättest du gern mitgespielt?

In „Broken Circle“, in „Revolutionary Road“ und in „Ronja Räubertochter“

 

Welches Kunstwerk würdest du gern besitzen?

Besitzen? Muss ich keins.

 

Verrate uns einen magischen Ort:

Nachts auf dem Dach des Kinderkrankenhauses unserer Partnerorganisation NPH in Haiti…

 

Woran denkst du, wenn du für eine Rolle weinen sollst?

An meinen toten Hamster… Nein, natürlich nicht! Da hab ich kein Patentrezept. Bestenfalls denke ich nicht, sondern bin im Moment und es passiert, weil es richtig ist.

Ich bin der größte Fan von:Lakritz

 

Welche Eigenschaften schätzt du an einem Menschen?

Wenn sie echt sind, authentisch nennt man das wohl… Ehrlichkeit, Offenheit, Besonnenheit, aber auch Temperament, Wahnsinn und Phantasie.

 

Warum läuft die Nase und die Füße riechen? Weil… wenn die Füße laufen, dann riechen sie meist nach `ner Weile, wenn sie allerdings nicht laufen und dabei kalt werden, dann riechen sie nicht, und die Nase auch nicht mehr, weil sie läuft.

 

Kannst du tanzen?

Jeder Mensch kann doch tanzen, Hauptsache es macht Spaß!

 

Was können deine Kinder besser als du?

Tanzen

 

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen?

Was wollt ihr denn? Wann? Wie groß ist der Hunger? Sind Kinder dabei?

Im besten Fall mach ich einfach was, was mir schmeckt… Thai? Suppen liebe ich, Hirse liebe ich, Pasta kann ich mittlerweile in jeglicher Variation, Nachtisch ist wichtig… ich glaube da müssen wir mal Rücksprache halten…

 

Was hat dich zuletzt wirklich bewegt?

Ein Gespräch.

 

Was hast du zuletzt Neues ausprobiert?

Einrad – mit wenig Erfolg…

 

Was würdest du tun, wenn du keine Angst hättest?

Angst hat mich eigentlich noch nie aufgehalten.

 

Was würdest du verändern, wenn du die Macht dazu hättest?

Weltfrieden herstellen“, Krankheiten verschwinden lassen, korrupte Systeme durch Fingerschnipsen in Länder verwandeln in denen die Menschenrechte geachtet werden… Ein bißchen viel Macht, oder?

Kleiner gedacht: Kinderköpfe inspirieren, Elternköpfe entkrampfen und Kinder Kinder sein lassen.

 

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?

Also, ich finde, das waren jetzt ganz schön viele… ich will jetzt was essen, bitte keine Fragen mehr!

 

Das letzte Wort:

Danke euch für eure Unterstützung zu unserem Charity Dinner am 17.12.!

 

 

 

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 27. November 2013 | Tags: , Keine Kommentare

Lea Vogel

 

 

LEA VOGEL

Das 2 Minuten Interview

Lea Vogel ist Zucker! Nachdem sie beschlossen hat die Kontrolle zu verlieren, gründete sie gemeinsam mit einer Freundin das Cale Magazine, unterstützte die Little Dudes Ausstellung vor drei Wochen, feierte ihren 28. Geburtstag und eroberte das Weserland.

 

Alter: 28

Wohnort: Berlin Prenzlauer Berg (heimlich verliebt in Neukölln)

Beruf: Journalistin und Schreiber bei cale-magazine.de

Schuhgröße:38

Lieblings-Blog: fuckyouverymuch.dk / cale-magazine.de

Kontakt:

lea@cale-magazine.de

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Woran schreibst du gerade?

An einem Kinderbuch.

 

Was tust du morgens nach dem Aufstehen als Allererstes?

Wasser trinken. Telefonieren. Nachdenken. Manchmal auch in umgekehrter Reihenfolge.

 

Home-Office, St. Oberholz oder eigenes Büro?

Ein eigenes Büro. Mit Blick auf ein selbst angelegtes Blumenbeet in der Weserstraße.

 

Welche große Entscheidung hat zuletzt dein Leben verändert?

Ich habe beschlossen, loszulassen und die Kontrolle abzugeben. Ehrlich wahr. Von jetzt an läuft irgendwie alles anders. Besser, würde ich meinen.

 

Was macht dir Mut?

“If it is right, it happens“ — The main thing is not to hurry. Nothing good gets away.

 

Dein Work-Life-Balance-Tipp:

Um die Worte eines Freundes zu zitieren: „Such dir mal ein Hobby!“

 

Dein größtes Erfolgserlebnis?

Meine Eltern lesen meine Texte. Und sie beginnen so langsam, mich und meine Welt zu begreifen.

 

Dein wichtigster Charakterzug?

Hals über Kopf.

 

Welches Buch könntest du immer wieder lesen?

„Komm, ich erzähl dir eine Geschichte!“ (Jorge Bucay)

 

Welches Kunstwerk würdest du gern besitzen?

Seit Neuestem einen Little Dude.

 

Wofür brauchst du mehr Zeit?

Für meinen Neffen.

 

Dein wichtigstes Utensil in der Handtasche:

Mein Notizbüchlein. Was ich nicht aufschreibe, geht möglicherweise unwiederbringlich verloren. Das meine ich ernst, manchmal ist mein Hirn ein Sieb.

 
 

 
Wo würdest du gerne leben und warum?
In New York. Weil ich Herzrasen bekomme, wenn ich daran denke. Oder in Schweden. Weil sich so eine innere Ruhe einstellt, wenn ich es mir vorstelle.
 
Ich bin der größte Fan von:
guten Menschen. Es ist nämlich einfach nicht cool, ein Arschloch zu sein.
 
Welche Persönlichkeit würdest du gern mal interviewen?
John Steinbeck. Und ich würde gerne mit ihm über die Liebe reden.Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen?
Suppe kann ich ganz gut. Also Suppe.

 

Was hat dich zuletzt wirklich bewegt?
Als ich weinen musste, hat mich ein besonders netter Mensch in den Arm genommen. „Weil man das nun mal so macht, wenn man sich gern hat“, hat er gesagt. Das fand ich sehr schön.

 

Was hast du zuletzt Neues ausprobiert?
Stricken. Gute Sache.

 

Was würdest du tun, wenn du keine Angst hättest?
Sterben vermutlich.

 

Wo bist du in 10 Jahren?
Hoffentlich an einem Tisch. Schreibend.

 

Was sollte niemand von Dir wissen?
Wenn ich befürchte, etwas könnte schlecht ausgehen, dann muss ich auf Holz klopfen. Auch wenn ich alleine bin. Außerdem kann ich nicht so gut mit nackten Füßen schlafen.

 

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?
„Nun sag, wie hast du’s mit der Religion?“

 

Das letzte Wort:
Hurra, Hurra. So nicht.

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 20. November 2013 | Tags: |  Keine Kommentare