Food-Sharing

Marcel und Miriam haben die Lösung für alle, denen bei gutem Essen und Wein die Entscheidung schwer fällt. Nach dem „Tischlein-Deck-Dich“-Prinzip bieten die zwei namensgebenden Geschwister im „MaMi’s Food & Wine“ im Prenzlauer Berg ein saisonales Menü mit 8 oder 10 Gerichten an, inspiriert von Marcels Küchenstationen und (kulinarischen) Reisen rund um die Welt. Zum exzellenten Sharing-Menü serviert Sommelière Miriam stets den passenden Wein. Da sie viele Winzer hinter den 200 Weinen auf der Karte persönlich kennt, teilt sie nur echte Herzensempfehlungen mit ihren Gäst*innen. Nebenbei hat die Fusionsküche nach Tapas Art aber auch einiges zu bieten, wie beispielsweise grünen Spargel mit Grapefruit und Thaibasilikum, vegane Stopfleber mit Waffel, Zitrus und Habanero sowie kräftige Bolo mit Sambal Manis, Crème fraîche und Gartensalat. Geöffnet hat der ursympathische Laden im Souterrain mit Außenbereich DoBiMo, also Donnerstag bis Montag ab 18 Uhr. Zur Einstimmung verlosen wir eine Flasche selbst gemachten Limoncello. Schreibt dafür eine Mail mit dem Betreff „Futtern wie bei MaMi“ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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MaMi’s Food & Wine | Oderberger Str. 13, 10435 Berlin | Do-Mo ab 18 Uhr | mamis-berlin.de | FOTO: Nils Hasenau

Super!

Ein neuer Food-Spot, der SUPER heißt, Frühstück und Aperitivo anbietet und mal nicht in den üblichen verdächtigen Berliner Bezirken ist (wir grüßen an dieser Stelle aus Kreuzberg)? Der dann auch noch mit „Wir feiern das Leben auf der Aperolspur!“ wirbt? Auf auf nach Wilmersdorf! Denn genau dort – direkt am schönen Volkspark Charlottenburg-Wilmersdorf – ist das SUPER und überzeugt mit bombastisch guter Laune dank Knallfarben, leckerstem Essen und Drinks, die nicht von dieser Welt sind. Wenn wir ehrlich sind, ist das doch alles, was unser Herz begehrt. Ah, da fehlt doch noch was: Musik! Aber auch hier liefert das SUPER ab. Stichwort: feinster Italo-Pop. Eine Sache, die uns riesig freut, aber auch nicht überrascht, denn Gutes setzt sich durch: Kaffee gibt es von unserem heiß und innig geliebten (und täglich konsumierten) passenger coffee. Wir haben die Bestellung bereits im Kopf aufgegeben und freuen uns schon auf unseren nächsten Besuch!
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SUPER | Bundesallee 161, 10715 Berlin | Fr-So 9.30-16 Uhr | Instagram | FOTO: Tabita Nives Hub

Atelier Dough

Wir haben den Beweis: Teiglingen ein Loch verpassen ist Kunst! Das können wir bei Atelier Dough in der Glogauer Straße 9 ganz deutlich in der gläsernen Backstube beobachten. Nach einigen Pop-ups haben die Minimalisten unter den Donuts einen festen Platz im Herzen Kreuzbergs gefunden. (Wer sie noch nicht kennt, bleibt uns hoffentlich bis zum Artikelende erhalten und flitzt erst danach los.) Hinter der Idee stecken Bäcker Güven und seine Freundin Angela, die mit Crème Brûlée, Lemon Curd, Boston Cream und Klassikern wie Zucker-Zimt auf euch warten. Alles wird in-house mit regionalen Zutaten und jeden Tag aufs Neue hergestellt. Im Atelier Dough sind wir vermutlich in der leckersten Ausstellung Berlins gelandet, so fein kuratiert liegt die französische Handwerkskunst vor uns. Wir halten euch nicht länger auf: Bon Appétit!
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Atelier Dough | Glogauer Str. 9, 10999 Berlin | Do-So 12-18 Uhr | atelierdough.com | FOTO: instagram.com/atelierdough

Ikonen & Zitronen

Zypern liegt nicht nur mehr als 300 Tage in der Sonne, sondern auch auf ein paar Quadratmetern in Neukölln: Bei „Sister“ im Schillerkiez findet ihr hübsche Dinge von der Mittelmeerinsel, wohl ausgesucht von Designerin und Ladenbesitzerin Antonia Anastasiadi. Neben ihrer eigenen Schmuckkollektion, unter anderem vergoldeten Zitronen und Aphrodite-Anhängern, beherbergt sie weitere Lieblingsstücke aus Zypern und Griechenland. Darunter Gewürze von den ägäischen Inseln, mediterrane Kochbücher, Leckereien aus Kreta, handgemachte Mezze Teller und T-Shirts mit Feta-Design. Das Sortiment wechselt stets, neu dazu gesellt haben sich die bunten Kerzen in Form von Zitrusfrüchten. Ketten, Ohrringe, Anhänger und Ringe werden in Antonias Heimat auf Zypern handgefertigt und helfen gegen aufkommendes Fernweh. Alles in allem der perfekte Ort, um sich selbst oder die Liebsten zu beschenken. Wer ein bisschen Zeit mitbringt, kommt hier auf jeden Fall ins Gespräch und verlässt den Laden nicht nur mit Souvenirs, sondern auch mit schönen Erzählungen von der zypriotischen Sonne. Für alle, die nicht in Berlin wohnen: Es gibt natürlich auch einen Onlineshop!
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Sister | Kienitzer Str. 97, 12040 Berlin | Mo-Sa 12-18 Uhr | sisterthebrand.com | FOTO: Sister

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 18. April 2023 | Tags: , , , , Keine Kommentare

The Morgenmuffel

Liebe Morgenmuffel, aufgepasst! Hier gibts Frühstück ans Bett. Okay, nicht an das eigene, aber man kann sich das besondere Plätzchen am Fenster so schön bequem machen wie Zuhause. May we present: „The Morgenmuffel“ – zwei Etagen, vier Räume, in den fünfziger Jahren eine WG, seit kurzem der Ort in Hamburg-Eppendorf für Breakfast und Boozy Brunch bis in die Abendstunden. Dass die gesamte Planung für „The Morgenmuffel“ satte vier Jahre dauerte wird mit Blick auf Karte und Raumkonzept klar. Also nicht mehr länger warten – hin da! Wie wärs mit Arme Ritter aus Brioche mit Cheesecake-Espuma, Blaubeeren-Ragout, Butter-Crumble und dazu einen Espresso Martini? Exakt so geben wir unsere nächste Bestellung auf – wir sehen uns dort.
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The Morgenmuffel | Eppendorfer Landstr. 144, 20251 Hamburg | Mi-So 9-21 Uhr | instagram.com/morgenmuffelbande | FOTO: Morgenmuffel Bande

Hauptsache Dolce Vita!

Wir haben kurz im Team rumgefragt: Der Körnerpark in Neukölln gehört zu unseren Top 3 Parks in Berlin. Ganz klar. Wenn man Leuten, die den Park nicht kennen, davon erzählt, klingt alles etwas absurd: Mitten in Neukölln, wo gerne auch mal alte Matratzen und Sofas die Straßen schmücken, liegt der Körnerpark – eine ehemalige Kiesgrube, die zu einer neobarocken Parkanlage mit Fontänen und einer Orangerie umgebaut wurde. Seit knapp einem Jahr haben unsere Freunde Max und Simon ebendiese Orangerie übernommen und locken mit “Neukölln oder Südfrankreich? Hauptsache Dolce Vita!” scharenweise Gäste an. Kaffee am Morgen, dann gerne direkt Lunch, zwischendurch mal in die Galerie nebenan gefolgt von einem Aperitivo auf der Terrasse. Oder drinnen, denn auch da könnte es schöner nicht sein und es gibt viel Raum für Konzerte, Parties, Dinner und Events. Lecker ist es sowieso. Also – worauf wartet ihr noch? Wir sehen uns im Körnerpark!
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Orangerie Neukölln | Körnerpark / Schierker Str. 8, 12051 Berlin | Mi. & Do. 11-0 Uhr, Fr & Sa 11-2 Uhr, So & Di 11-18 Uhr | orangerie-nk.de | FOTO: Jack Hare

Pizza? Nee: Pinsa!

Stifte raus und mitgeschrieben: „Pinsa, auch Pinsa romana genannt, ist eine Art Brot, das nach dem Backen belegt wird.“ (Danke Wikipedia!) Also bitte nicht mit Pizza verwechseln! Und unbedingt probieren. Und zwar bei unserem liebsten und neu eröffneten Pinsa-Dealer in Friedrichshain, der zum Glück auch auf unterschiedlichen Berliner Wochenmärkten zu finden ist: SANPIETRINO. Dahinter stecken echt Römer*innen, die Berlin (und hoffentlich bald auch ganz Deutschland) mit ihrer originalen Pinsa romana versorgen. Kein Wunder, dass die Schlange manchmal lang ist, denn wenn Wert auf traditionelle Zubereitung und gute Zutaten gelegt wird, sind alle Feuer und Flamme. Ap­ro­pos Flamme: Die muss bei der Pinsa besonders aufgedreht werden. Bei 320 Grad wird der 48 Stunden gegorene Teig eine Minute gebacken, kühlt dann ab, wird belegt und wandert nochmal in den Ofen. Knusperlevel 3000!
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SANPIETRINO | Wühlischstr. 2, 10245 Berlin | Do-So 17-22 | Termine Wochenmärkte | sanpietrino-berlin.com | FOTO: instagram.com/sanpietrinopinsa

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 21. Februar 2023 | Tags: , , , Keine Kommentare

Ein Haus aus Glas

Wenn sich Berlinerinnen und Berliner im Februar nicht gerade übers Wetter und die Dunkelheit beschweren, dann sitzen sie an ihren Bildschirmen und recherchieren Wochenendtrips und kleine Ausflüge ins Umland. Spreewald, Märkische Schweiz, Uckermark – you name it. Immer auf der Suche nach der schönsten Unterkunft und der bestmöglichen Erholung. Ein Badesee sollte auch in der Nähe sein. Klar. Nun alle bitte festhalten: Wir haben das neuste Juwel im Wochenendhaus-Game entdeckt: Das Glashaus. Mitten in der Uckermark lädt dieses wunderschöne Haus (checkt unbedingt den Insta-Kanal) bis zu vier Personen zu einem perfekten Kurztrip ein. Architekt Sigurd Larsen hat mit dem Glashaus einen Ort geschaffen, der zu jeder Jahreszeit Freude macht. Im Sommer können alle Türen geöffnet und Bett und Dusche von draußen und von drinnen betreten werden. Im Winter sehen wir uns schon vor den riesigen Dachfenstern dem Schnee beim Fallen zuschauen. Ihr merkt: Wir sind Fans. Ihr sicher bald auch.
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Das Glashaus | dasglas.haus | FOTO: Tobias König & Michael Romstöck

Her mit dem Bánh Mì!

Ein nicht gerade kleiner Teil unseres Teams hat vor dem Umzug nach Berlin in Düsseldorf gewohnt und sich in der Vergangenheit immer wieder beschwert, dass es hier – im Gegensatz zur nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt – kein vernünftiges Bánh Mì gibt. Ihr habt richtig gelesen: in der Vergangenheit! Denn das hat nun ein Ende und wir freuen uns sehr über „Saveur De Bánh Mì“! Willkommen in Berlin und willkommen auf unseren Tellern! Für das vietnamesische Baguette nehmen wir gerne den Weg von Kreuzberg nach Mitte auf uns und freuen uns jetzt schon, das herrlich schmeckende Sandwich im Sommer auf einer Decke im Weinbergspark zu genießen. Eine gute Nachricht für alle Entscheidungsunfreudigen unter uns: Ihr könnt lediglich zwischen zwei Varianten wählen – mit Fleisch oder vegan, und wir können euch ganz klar sagen, dass jede Wahl eine gute Wahl ist, denn unglaublich lecker sind beide Varianten.
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Saveur De Bánh Mì | Veteranenstr. 13, 10119 Berlin | Mo-Sa 11.30-19 Uhr | saveur-banhmi.com | FOTO: Amy Tran/Unsplash

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 24. Januar 2023 | Tags: , , , , Keine Kommentare

Sternenzählerei

Einchecken und Abschalten. Die Alpacosi Oase unweit der Großstadt lädt zum Entspannen unterm Sternenhimmel ein. Genächtigt wird nämlich nicht irgendwo, sondern eingerahmt von Natur in einem Bubble-Zelt. Julia und Julian haben in Bergsdorf, rund eine Stunde nördlich von Berlin, einen außergewöhnlichen Rückzugsort erschaffen. Dabei legen die beiden viel Wert auf ökologische Nachhaltigkeit: Die Zelte wurden aus recycelten LKW-Planen hergestellt, tagsüber wird Strom durch Solar erzeugt und auch die autarke Trenntoilette funktioniert komplett ohne Wasser. Neben einem freien Blick aufs Feld werden den Gästen Leckereien aus der Lieblingsbäckerei sowie frische Eier von Opa Achim und Oma Trautchen serviert – direkt vom familienbetriebenen Hof nebenan. Wer jetzt direkt im Sternenmeer versinken und buchen möchte: Wir verlosen zu eurer Buchung ein Romantikpaket inklusive Deko, Feuerschale, Fackel und einer Flasche Prosecco on top. Schreibt dafür eine Mail mit dem Betreff „Ich sehe was, was du nicht siehst“ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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Alpacosi Oase | Bergsdorfer Dorfstr. 7, 16792 Zehdenick | alpacosi-oase.de | FOTO: Alpacosi Oase

The Sanctuary

Vegane Maritozzo mit Pistazienfüllung. Say no more! Okay, vielleicht noch: wer, wie, was und WO? Seit zwei Monaten ist „The Sanctuary“ der Zufluchtsort für alle Berlinerinnen und Berliner, die sich die Finger nach traditionell italienischer Backkunst schlecken. Die junge Italienerin Federica Fronterré weiß schon lange, dass Traditionen von unserer Umwelt mit-geformt werden. Dass unsere Gewohnheiten dabei mitwachsen (müssen) ist logisch, denn unsere Ressourcen sind begrenzt. Und genau darauf machen Federica, Umberto und Uwe aufmerksam: Mit nur sechs Händen arbeiten die drei an veganen Kreationen, die zeigen, dass italienische Cornettos und Co. ihre Authentizität nicht verlieren, nur weil sie rein pflanzlich sind. Uns schmecken sie so nur noch besser. Unser Tipp: Wenn ihr den frühen Vogel macht, habt ihr die komplette Auswahl an süß und salzig und probiert euch am besten durch alle Bleche.
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The Sanctuary | Torstr. 175, 10115 Berlin | Di-Sa 9.30-18, So 10-18 | thesanctuaryberlin.com | FOTO: instagram.com/thesanctuaryberlin

The Vield

Ihr sehnt euch nach einem Team Offsite und sucht noch den richtigen Space? Dankt uns später für diesen Tipp: In Vielitzsee steht ein umgebautes Backsteinhaus, das auf 600m2 ausreichend Platz für Zukunftsgedanken bietet. Denn was brauchen Teams wirklich, um effizient (zusammen)arbeiten zu können? Flexibilität und Resilienz sind nur zwei mögliche Antworten, um selbstbestimmt auf eine (Arbeits-)Welt zu reagieren, die sich wandelt. Die Gründerin Louisa hat mit ihrem Partner Casper lange am Konzept von The Vield gesessen: Zusammen mit Studierenden der Design Thinking School haben sie Interviews geführt, Feedbacks gesammelt, verfeinert, verworfen und wieder verfeinert – und das alles, um einen Ort zu schaffen, an dem Arbeit nicht einfach nur durchgeballert wird. Wir waren selbst vor sechs Wochen zu Gast und haben den Schalter am Kopf abwechselnd an- und umgelegt und uns von diesem Offsite-Konzept überzeugen können. Wir haben vom Waldbaden und Schwimmen im See berichtet, doch nicht nur im Sommer besticht die Nähe der vor der Haustür liegenden Natur – im Winter lädt der zugefrorene See zum Spaziergang ein, das Kaminzimmer zum Aufwärmen danach, Kugeln könnt ihr am Billardtisch versenken. Zukünftig sollen neue Formate das Angebot von The Vield erweitern, die das Thema „New Work“ aufgreifen. Wir sind schon gespannt!
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The Vield | Kirchstr. 40, 16835 Vielitzsee | thevield.com | FOTO: The Vield

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 20. September 2022 | Tags: , , , , , Keine Kommentare

#YesToTheDress

Ja, ich will… auch im Hochzeitsdress meine Persönlichkeit zum Ausdruck bringen und veralteten Rollenbildern ein Schnippchen schlagen! So oder so ähnlich begrüßen Anna und Wenka, die namensgebenden Gründerinnen von anwe bridal, zukünftige Bräute in ihrem Hamburger Concept Store. Da in unseren muxmäuschenwilden Reihen dieses Jahr gleich mehrmals das Hochzeitsfieber ausgebrochen ist, möchten wir euch das Konzept nicht vorenthalten, das sich vor allem an Menschen richtet, die zwar in Weiß heiraten möchten, sich in der traditionellen Hochzeitsindustrie aber eher unwohl fühlen. Frei von Zwängen, Normen und Körperbildern kann hier nach außergewöhnlichen Kleidern, Röcken und Jumpsuits von internationalen Designer*innen gestöbert werden. Von clean und minimalistisch bis zu extravangant oder mutig mit Cut-Outs finden sich hier wahre Schätze in verschiedensten Größen. Unter dem Motto „Brides Breaking The Rules“ haben die beiden Geschäftspartnerinnen und beste Freundinnen einen Raum für mehr Diversität in der Hochzeitsbranche geschaffen. Und denken dabei auch an Nachhaltigkeit: Wer sein getragenes Kleid weitergeben möchte, kann es über den Laden auf Kommission verkaufen lassen.
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anwe bridal | Laufgraben 18, 20146 Hamburg | anwe-bridal.com | FOTO: Teresa Horstmann

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 09. August 2022 | Tags: , , , , , Keine Kommentare

Allesgönner

Für alle, die sich nicht auf eine bestimmte Küche festlegen wollen oder verschiedene Nahrungspräferenzen unter einen Hut (äh, an einen Tisch) bringen müssen: Friedrichshain got your back! Genauer das Koko & Lores auf der Revaler Straße, dem Foodspot für Casual Dining mit ordentlich Platz für Familie und Freunde. Egal ob omnivor oder vegan, ab 17 Uhr kommt hier jede und jeder auf seine Kosten. Auf dem regelmäßig wechselnden Menü stehen unter anderem gegrillte Salatherzen mit roten Essigzwiebeln und Mandelmus, Tatar vom deutschen Rinderfilet mit Wachtelei und Senfkaviar oder Pulpo-Carpaccio mit Mango-Chili-Salsa. Dabei ist nicht nur das Essen super lecker, sondern auch das Ambiente super locker. Hier muss niemand im feinen Zwirn auftreten, um weltoffene und regionale Gourmetküche zu schlemmen. Wer auf den Geschmack gekommen ist, kann sich die Location mit Dachterrasse auch für private Feiern und Feste reservieren.
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Koko & Lores | Revaler Str. 29, 10245 Berlin | Mi-Sa 17-23 Uhr | kokoundlores-berlin.de | FOTO: Magdalena Luise Mielke, Spiegelverdreht

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 09. August 2022 | Tags: , , , Keine Kommentare

Wooow!

La Grande Burrata! Spaghetti Black Mamba! Yung Truffle Pizza! Il Tigramisu! Ok, ok – das reicht. ABER: Alleine beim Schreiben läuft uns schon das Wasser im Mund zusammen. Ihr könnt euch also annähernd vorstellen, was geschah, als wir vor all diesen leckeren Speisen saßen und die ersten Bissen probiert haben. Wow! Einfach nur wow! Und dann auch noch die Einrichtung: 50er Jahre Vibes! Italo-Disco! Gute Laune! Ach Leute, geht bitte einfach selber in die neue sexy Trattoria (wie sie sich selbst nennen), denn hier geht niemand mit schlechter Laune raus. Kleiner Tipp von uns: Werft doch vorher schon mal einen Blick in die Karte, scrollt nach ganz unten und streichelt digital den kleinen Hund auf der Diskokugel mit der Fliege um den Hals (ja – richtig gelesen). Vor lauter Aufregung und Geschmacksexplosion haben wir fast vergessen, euch den Namen zu nennen: Coccodrillo. Mitten im Weinbergspark. A presto!
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Coccodrillo | Veteranenstr. 9, 10119 Berlin | Mo-Do 11.45-14.45 & 17.30-0, Fr 11.45-14.45 & 17.30-1, Sa 11.45-1, So 11.45-0 Uhr | Instagram | FOTO: Jérôme Galland

Feldhase

Die Kühltasche ist gepackt, aber der Grill fehlt noch? Unweit vom Tempelhofer Feld entfernt findet man im Hase alles, was man für einen entspannten (oder rasanten) Ausflug braucht. Dazu gehören neben einer Veggie-Wurst-Auflage vor allem Skate- und Longboards, Inliner, Slackline und diverse Outdoor-Spiele. Das Beste: Ihr bekommt alles zum Ausleihen und Ausprobieren. Wer kurzfristig neue Wheels oder Griptape für sein Rollbrett benötigt, wird hier natürlich auch kauftechnisch fündig. Und weil Besitzer Jascha sich selbst viel mit Film und Fotografie beschäftigt, finden in seinem Laden regelmäßig Ausstellungen von diversen Künstler*innen statt. Die Werke kann man vor Ort erwerben oder sich einfach davon inspirieren lassen und die analoge Kamera ausborgen. Für alle, die lieber was auf die Ohren wollen, gibt es im Verleih auch ein mobiles Open Air-Setup mit ordentlich Wumms, akkubetrieben und in dieser Form einmalig in Berlin. Geöffnet hat der Laden im Schillerkiez Montag bis Samstag von 11 bis 20 Uhr, Sonntag je nach Wetterlage von 12 bis 18 Uhr.
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Hase | Weisestr. 22, 12049 Berlin | hase.studio | FOTO: Jascha Müller-Guthof

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 12. Juli 2022 | Tags: , , , Keine Kommentare

Im Bau

Wie verwandelt man ein ehemaliges Frauengefängnis in ein Kleinod für Gäste? Mit dieser Frage haben sich Almut Grüntuch-Ernst und Armand Grüntuch die letzten zehn Jahre intensiv auseinandergesetzt. Die beeindruckende Transformation des 125 Jahre alten Backsteingebäudes in ein gut durchdachtes Boutiquehotel kann fortan auf der Kantstraße bestaunt werden. Um einen bewussten Rückzugsort zu gestalten, schaffte das Architektenpaar im „Wilmina“ neue Blickachsen und ließ Licht in die 44 unterschiedlich gestalteten Zimmer einziehen. Ein respektvoller Umgang mit der Vergangenheit war den neuen Herbergseltern dabei sehr wichtig. So wurden beim Umbau Bestandselemente wiederverwendet und rekonfiguriert und eine Zelle im Originalzustand gelassen. Von 1933 bis 1945 wurden hier Gegnerinnen des NS-Regimes gehalten, daran sollen die gesammelten Dokumente erinnern. Noch können nur Hotelgäste den wiederbelebten Ort samt begrünten Innenhof erkunden. Aber das Restaurant „Lovis“, das sich im ehemaligen Schleusenhof befindet und das das einstige Amtsgericht war, ist für alle geöffnet. Das angrenzende „Amtsalon“ im denkmalgeschützten Gebäude bietet Raum für temporäre Ausstellungen, Kollaboration und Begegnungen.
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Wilmina | Kantstr. 79, 10627 Berlin | wilmina.com | FOTO: Wilmina / Patricia Parinejad

MORIZ

Wenn Kindheitsträume wahr werden… Wir starten heute mit einer Extraportion Nostalgie und heißen Kirschen oder Zimt & Zucker obendrauf. Wenn ihr euch in Omas Armen zurück in Kindheitstage wiegen wollt, dann schaut unbedingt in Berlins neuer und erster Milchreisbar MORIZ vorbei. Im Herzen der Stadt haben sich die drei Gründer Daniel, David und André dem kleinen weißen Korn verschrieben: Neben Klassikern wie Grandma’s Hug gibt es 11 weitere Signature Bowls – zum-Fingerschlecken-lecker. Hier haben Milchreisliebhaber*innen die Qual der Wahl: Wie wärs mit Mhhhmatcha, Pistachi-OH, Peanut Crush oder einer verrückten Eigenkreation? Eure Comfort Zone müsst ihr dafür nur verlagern und werdet mit bestem Comfort Food belohnt. Unser Tipp: Nachhaltig snacken! Vor Ort gibt es reusable Bowls mit denen ihr 5% auf eure Bestellung bekommt. Plötzlich Heißhunger auf Milchreis? Wir verlosen drei MORIZ Bowls nach Wahl. Schreibt uns eine Mail mit dem Betreff „MORIZ“ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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MORIZ | Invalidenstr. 160, 10115 Berlin | Mo-Fr 8-22, Sa-So 11-22 Uhr | mo-riz.com | FOTO: MORIZ – Die Milchreisbar

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 31. Mai 2022 | Tags: , , , , , Keine Kommentare

taste > waste

Das FREA Restaurant in der Torstraße hat Zuwachs bekommen. Einmal die Straße runter hat die erste komplett vegane Zero-Waste-Bäckerei Berlins eröffnet. Die FREA Bakery erfüllt die kühnsten Backwarenträume: Sauerteigbrot, fluffige Brioche und knusprige Croissants, die uns das (Bio-)Herz stehlen. Als wäre das nicht schon Grund genug, die Gartenstraße 9 aufzusuchen, gehen die Ideen von Jasmin und David noch weiter: Die zwei Köpfe hinter der FREA Bakery machen nämlich nicht nur Bäuche glücklich, sondern schonen mit ihrem Zero-Waste-Konzept auch die Umwelt. In der FREA Bakery muss kein Abfall in der Tonne landen, Weiter- und Wiederverwendung werden hier im Handumdrehen umgesetzt: Baguette-Reste werden zu Croutons verarbeitet, übrig gebliebenes Brot zu Pasten und wenn gar nichts mehr geht, wird kompostiert. Jeder Krümel zählt in dieser kleinen feinen Kreislaufwirtschaft. Die FREA Bakery macht vor, wie gut Nachhaltigkeit und Essen im Alltag zusammengehen, frei dem Motto: Full Taste, Zero Waste!
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FREA Bakery | Gartenstr. 9, 10115 Berlin | Mi-So 8-15 Uhr | freabakery.de | FOTO: FREA Bakery

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 03. Mai 2022 | Tags: , , Keine Kommentare

Goldadelux!

Achtung, Achtung! Stifte raus und mitschreiben, denn jetzt wird es verdammt lecker! Nach langer Zeit als Pop-up gibt es nun endlich einen festen Ort, um bei Goldadelux das beste Sabich der Stadt zu genießen. Goldadelux? Sabich? Fangen wir von vorne an: Wenn sich Auberginen, Kartoffeln, Tomaten-Salsa, Zwiebeln, Ei, Petersilie, Tahini, irakisches Curry, Harissa und gesalzene Zitrone (wow!) in einem Pitabrot vereinen, ist die Geschmacksexplosion vorprogrammiert. Wir für unseren Teil können davon nicht genug bekommen und pilgern regelmäßig zum Wassertorplatz in Kreuzberg. Was will man da noch mehr? Ha! Das können wir euch sagen: Den fantastischen Nachtisch direkt hinterher. Oder ist hier jemand, der*die kein Interesse an French Toast mit Popcorn-Schaum hat? Na also!
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Goldadelux | Erkelenzdamm 45, 10999 Berlin | Fr-Mo 12-19 Uhr | golda-delux.de | FOTO: Judith Gilles