Welcome to Hotel Ultra.

Welcome to Hotel Ultra.

 

Das Hotel Ultra ist kein Hotel. Es ist der coolste Concept Store der Stadt. Zu kaufen gibt es Möbel und Designgegenstände, Accessoires, Wohlfühlgefühl und Kunst. Über ein Jahr hat Mo Ghandehari an seinem Laden gebaut, gebastel und gefeilt. Hat sich mit Behörden herumgeschlagen, die ihm die Errichtung eines „Hotels“ nicht erlauben wollten, sein Konzept immer und immer wieder hinterfragt, angepasst und verbessert. Die Idee: Das Hotel Ultra wird temporäre Heimat für großartige Design und Interior Labels aus allen Regionen der Welt. Marken wie autoban, ATYPYK, Kartell oder Menu ziehen mit ausgewählten Produkten und für einen bestimmten Zeitraum in den Showroom in Berlin Mitte. Im Klartext, Mo’s Laden präsentiert eine ständig wechselnde Auswahl exklusiver Design- und Einrichtungsgegenstände, die es so in Deutschland nur selten oder gar nicht zu kaufen gibt. Schon von Weitem empfängt einen der Leuchtschriftzug an der Torstraße 155. Drinnen wähnt man sich zunächst tatsächlich in einem Hotel, wenn man vor dem Empfangstresen samt Zimmerschlüssel-Board stehend den Blick schweifen lässt. Der Zauber des ‚Hotels‘ entfaltet sich langsam und intensiver mit jeder Minute, die man länger darin verbringt. An den Wänden simulieren Holzboxen die Zimmer, jede individuell gestaltet und als Präsentationsfläche abgestimmt auf das jeweilige Produkt. In jeder Ecke und in jedem Winkel entdeckt man immer wieder Neues, die Grenzen zwischen Angebot und Einrichtung verschwimmen. Kommt da gerade tatsächlich ein weißes Metallpferd aus der Betonwand gesprungen? Nach und nach realisiert man, dass wirklich alles hier käuflich zu erwerben ist. Angefangen bei der autoban Couch, auf der wir gerade Espresso trinkend durch ein Buch zum Thema Frauen im Iran blättern, bis zu den Porzellanfiguren, Uhren, Lampen und der Kunst, die an der Wand hängt. Wurstkunst wohlgemerkt! Das Hotel Ultra hat uns umgehauen. Es ist ein Ort der Inspiration und es macht sich auf, die neue Anlaufstelle für Design und Interiorliebhaber in der Stadt zu werden. Geht hin, checkt ein, deckt euch mit kleinen Geschenken und neuen Ideen ein, genießt einen frisch gebrühten Kaffee nebst leckerem Kuchen und nehmt den Stuhl auf dem ihr sitzt bei Gefallen doch einfach mit nach Hause.

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Hotel Ultra | Torstr. 155, 10115 Berlin | hotelultra.de

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Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 06. August 2014 | Tags: , , , Keine Kommentare

Pretty Women

Pretty Women

 

Wo man heute nicht mehr weiß, ob es Mutter Natur tatsächlich so gut gemeint hat oder uns doch nur eine große Portion Photoshop oder ein sehr schmeichelnder Instagram-Filter entgegen strahlt, zeigt die Ausstellung „Supermodels then and now“ in der Berliner CWC Gallery Gesichter, die im Gedächtnis bleiben und die Fotografen, die diese Spiegelbilder ihrer Zeit schufen. Weg vom Image des bloßen wandelnden Kleiderständers mit dem perfekten Body und dem allseits aufgesetzten Lächeln, zurück zu ungeschminkten, sehr persönlichen Porträts, die eine zerbrechliche und sehr intime Sicht auf die Ikonen der Supermodel Ära zulassen. Kein Schmuck, keine aufwendigen Frisuren, keine sündhaft teuren Kleider, lieber zeigen uns Fotografen wie Peter Lindberg, Richard Avedon oder Ellen von Unwerth starke, unabhängige und trotzdem ultraglamouröse Frauen, die uns genau durch dieses gewisse Extra ihrer markanten Eigenheit umhauen, die bei den omnipräsenten Models von heute leider oftmals auf der Strecke bleibt. Twiggy oder Veruschka in den 60er und 70er Jahren stehen genauso wie “ Heroin Chic“ Kate Moss  für viel mehr, als nur ein hübsches Gesicht. Diese Models haben Geschichte geschrieben, weil sie Geschichten erzählten. Beim heutigen Durchblättern diverser Hochglanzmagazine würden wir liebend gerne wieder mehr von eben dieser Persönlichkeit und gerne auch eigenwilliger Schönheit und weniger unnahbare, makellose, perfekt retuschierte Göttinnen in Werbekampagnen und auf Covers sehen. Ob dieser Wunsch in Zukunft in Erfüllung geht? Ganz ehrlich, wir wissen es nicht. Aber immerhin bleibt uns eine mehr als schöne Erinnerung in der CWC Gallery.

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Supermodels – Then and Now

CWC Gallery | Auguststraße 11-13, 10117 Berlin

28.06-06.09 | Dienstag bis Samstag , 11-18 Uhr

Eintritt frei |

camerawork.de/de/cwc-gallery/

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Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 28. Juli 2014 | Tags: , , Keine Kommentare

Einmal tief Luft holen, bitte!

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Einmal tief Luft holen, bitte!

 

Die Beelitzer Heilstätten südwestlich von Berlin sind ein magischer Ort. Auf 200 Hektar und über 60 Gebäude erstreckt sich der mehr als 100 Jahre alte Krankenhauskomplex, der einst von der Landesversicherungsanstalt zur Gesundung und Kurierung tuberkulosekranker Berliner Arbeiter geschaffen wurde. Die Heilanlage bot durch ihre ausgeklügelte Bauweise und die Lage inmitten der Brandenburger Wälder optimale Bedingungen für die Versorgung und Rehabilitation lungenkranker Menschen. Heute sind die Heilstätten ein einzigartiges Architekturdenkmal, dass wie ein verwunschener Palast eine mysteriöse vergangene Zeit konserviert. Jahrelanger Leerstand und Vandalismus haben dem Komplex schwer zugesetzt. Bisher fehlte es schlichtweg an Geld und Fantasie um den Riesen aus seinem Dornröschenschlaf zu küssen. Bis jetzt! Die Inmobilien-Visonäre Frank Duske und Jan Kretzschmar wollen den Quadranten D (immerhin ein Viertel des gesamten Gebietes) in ein einzigartiges Refugium umgestalten. Im ehemaligen Sanatorium, der einstigen Küche und der Wäscherei sollen auf 6200 qm Nutzfläche rund 60 Studios, Ateliers und Arbeitsorte für Kreativschaffende entstehen. Dabei wird der ursprüngliche Charakter der Gebäude komplett erhalten und durch moderne Technologien und Materialien ergänzt. Die 110 Jahre alten Villeroy & Boch Wand- und Bodenfliesen harmonieren dann mit neuen Holzfenstern, Gussasphaltböden und Blockheizkraftwerken. Es soll ein Ort der Ruhe und Inspiration werden, unweit der pulsierenden Hauptstadt. Neben Studios, Kaminzimmern, Kräutergärten und Hochbeeten sind ein Malerei-Atelier, ein Tonstudio und genug Platz für Agentur Think Tanks und Artist In Residence Programme vorgesehen. Das Refugium ist kein klassisches Bauvorhaben. Deshalb wird auch nicht auf hohe Verkaufspreise geschielt. (Die liegen im Übrigen meilenweit unter dem Berliner Standard.) Die Chemie muss stimmen! Wer Lust auf Gemeinschaft hat und seine Kreativprozesse beflügeln will, dem sei zeitnah ein Trip nach Beelitz empfohlen. Der Umbau ist bereits im vollen Gange.
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Refugium Beelitz | Ansprechpartner: Frank Duske | fd@refugium-beelitz.de

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 18. Juni 2014 | Tags: , , , , Keine Kommentare

Brutto Gusto

Brutto Gusto

Na, zum Muttertag einen schönen Strauß Tulpen verschenkt? Für Mutti nur das Beste. Nichts gegen Tulpen, aber wenn ihr zum nächsten Anlass mal mit etwas wirklich Besonderem punkten wollt, hätten wir da was für euch. ‚Brutto Gusto‘ heißt unser Lieblingsblumenladen in der Torstraße 175 in Berlin Mitte. Hat rein gar nichts mit italienischem Bistro zu tun, auch wenn es ein wenig so klingt. Stattdessen servieren der gebürtige Holländer Geer Pouls und sein Partner Takayuki Tomita die Hohe Kunst der Floristik. Und zwar im doppelten Sinne. Ihre Blumenauswahl und Gebinde sind auf das Wesentliche reduziert, nachhaltig saisonal, kraftvoll und einzigartig. Dazu gibt es regelmäßige, thematisch abgestimmte Ausstellungen verschiedener Künstler, wie Johannes Nagel, Johanna Schweizer oder Cathy Coez. Die beiden Macher selbst sind gelernte Floristen und mehr. Geer Puls studierte in Japan die Hohe Kunst des Blumenstellens ‚Ikebana‘ sowie Kunstwirtschaft in Utrecht. Tomita ist gelernter Innenausttatter. Womit alles gesagt wäre. Blumen, Kunst, Design und viel Liebe, ganz nach unserem Geschmack.

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Brutto Gusto | Torstraße 175, 10115 Berlin | bruttogusto.com | Foto: © def image

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Kategorien: Orte, Produkte | Autor: | Datum: 14. Mai 2014 | Tags: , , , , , , Keine Kommentare

Laauma

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Real Food

“Bio oder normal?“ wurden wir neulich beim Einkaufen gefragt. Nun, wenn normal bedeutet, dass unsere Tomaten in Dünger befüllten Plastiksäcken aufwachsen, Südfrüchte sanft und schattig im Bauch eines Containerschiffs heranreifen, Tiere mit Hilfe von Steroiden und Antibiotika in Serie produziert werden, Geschmacksverstärker und Konservierungsstoffe für Aroma, Farbe und Convenience sorgen, dann entscheiden wir uns gern für das Unnormale. Mit Kategoriesiegeln wie bio, veggie, vegan oder Ähnlichem ist das eh so eine Sache. Die werden inzwischen beinah inflationär gestreut und verstellen vor allem den Blick auf das was eigentlich zählt: Ein unverkrampfter, leidenschaftlicher und natürlicher Umgang mit Lebewesen und Lebensmitteln. Die Natur schenkt uns großartige Früchte, die abwechselnd an unterschiedlichen Orten und zu unterschiedlichen Jahreszeiten gedeihen und die ihr volles Aroma am besten ohne unser Zutun entfalten. Wer darauf Lust hat, der schaut ab Sonntag im Bistro Laauma in Berlin Friedrichshain vorbei. Auf den Tisch kommt alles, was Mutter Naturs Flora in unserer Region zu bieten hat. Saisonal, abwechslungsreich, garantiert Ersatzprodukt-frei, einfach und inspirierend gut. Alles ist frisch, nichts wird verpackt und wer mag bringt seine eigene Schüssel, Tasse oder Dose mit. So geht essen, so geht normal, so geht lecker. In Zukunft gibt es obendrein Dinnerabende, Workshops zu Themen wie Wildkräutersammeln oder Detoxing und vieles mehr. Eröffnet und betrieben wird der Laden übrigens von Tino Langner, Jessica Mach und Peter Aurisch, der beim zweiten GOLDEN DINNER mit einer großartigen Ausstelllung seiner Kunstwerke mit von der Partie war. Dass Jessica und Peter zu den mit Abstand besten und gefragtesten Tättowierern überhaupt gehören und ihr Atelier Nevada Johnny weit über Szenegrenzen hinaus eine absolute Hausmarke ist – ganz normal. Am Sonntag öffnen sich die Bistrotüren zum ersten Mal. Wir sind gespannt und freuen uns auf ursprüngliche Geschmäcker, nette Leute und einen leckeren Snack zum Wiederaufladen der Akkus am Sonntag nach unserer Jubiläumsparty.

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Laauma | Sonntagstr. 26, 10245 Berlin | Di-Sa 8-20 Uhr, So 10-20 Uhr | laauma.com | Facebook | tumblr

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 30. April 2014 | Tags: , , , , , , Keine Kommentare

White Trash Fast Move

White Trash Fast Move

Spätestens seit in großen Lettern ‚LADENFLÄCHE ZU VERMIETEN‘ und ’NACHMIETER GESUCHT’ an der Fassade steht, haben die meisten mitbekommen, dass das White Trash Fast Food seine angestammten Räumlichkeiten in der Schönhauser Allee verlässt. Morgen Abend öffnen und schließen sich zum letzten Mal die Türen zum Tempel des Homemade Food und Rock’n Roll an alter Wirkungsstätte, um sich übermorgen an anderer Stelle wieder zu öffnen. Denn der Abschied ist ein Neubeginn und der ganze Zirkus zieht von Mitte nach Kreuzberg oder ist das schon Treptow? Am Flutgraben 2, unweit von Badeschiff und Freischwimmer beginnt das Spektakel von Neuem – übergangsweise auf Hausbesetzer Art mit instrumentiertem Chaos. Im Gepäck: das No Pain No Brain Tattoo Studio. ‚Keine Closing Party. Keine Opening Party. Fettes Ende. Fetter Start.‘ – schreiben die Betreiber auf ihrer Seite. Und damit wäre alles gesagt. Und während sich Prenzlauer Berg und Mitte im Allgemeinen und größenwahnsinnige Immobilienbesitzer im Speziellen weiter selbst ins Abseits gentrifizieren, erschließt sich die Karawane der coolen Jungs fleißig weiter ungenutzte Flächen, von deren Existenz sie bisher nicht einmal wussten, um ‚Apokalyptische-Zen-Biergärten‘ und ‚Psycho-BBQ-Außen-Anlagen‘ zu errichten. Geschichte wird gemacht, es geht voran. So war es schon immer in dieser Stadt. Und das ist auch gut so. Schaut doch nochmal rein, am besten doppelt zur Freuden- & Trauerwoche in der Schönhauser Allee und anschließend zur Trauer- & Freudenwoche Am Flutgraben.

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White Trash Fast Food | 24.04. Schönhauser Allee’s letzte Nacht | 25.04. das erste Abendmahl serviert Am Flutgraben 2, 12435 Berlin (Treptow) | whitetrashfastfood.com

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Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 23. April 2014 | Tags: , , , , , Keine Kommentare

FRAU HANSEN

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Frau Hansen

Wo sind die schönen Dinge dieser Welt zu Hause? Na ab dem 12.04.2014 bei FRAU HANSEN in Eimsbüttel. Nicole Hansen, die schon die wunderbare Initiative „Hallo Frau Nachbar“ ins Leben gerufen hat, eröffnet einen neuen Laden. Und was für einen. Egal ob ihr verschenken oder am Ende doch lieber selbst behalten, probieren, kosten, nur mal stöbern und euch inspirieren lassen oder einfach nur etwas mit der super sympathischen Besitzerin tratschen wollt, bei FRAU HANSEN findet ihr Geschenkideen, Köstlichkeiten, hübsche Wohnaccessoires und wunderbar Anziehendes allererster Güte. Vertreten ist viel skandinavisches Design, sehr fresh, clean und immer ein paar Schritte voraus, denn FRAU HANSEN liegt viel daran, eine Plattform für lokale Anbieter von Selbstgemachtem & Handgefertigtem aus der Region zu schaffen. Von Hamburger für Hamburger sozusagen. Neugierig geworden? Dann schaut in der Osterstraße vorbei und taucht ein in die Welt der schönen Dinge. Am Samstag gibt es ein kunterbuntes Opening mit kleinen Überraschungen und viel guter Laune. Support FRAU HANSEN & support your LOCAL HEROES!

 

Frau Hansen | Osterstrasse 170, 20255 Hamburg | Eröffnung am Samstag, den 12.04.2014 ab 11:00 Uhr | Facebook >>

Kategorien: Orte, Hamburg | Autor: | Datum: 10. April 2014 | Tags: , , , , , , Keine Kommentare

Leogant Loft

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In Mitte entspringt ein Fluss

Man stelle sich folgendes vor: Reines klares Wasser entspringt aus einer natürlichen Quelle. Es fließt durch einen Bach, wird zum Fluss oder See, dort mit allerlei Giften, Hormonen und Bakterien verseucht. Später wird es chemisch gereinigt, genießbar gemacht und dann über Leitungen und Rohre zu uns nach Hause geleitet, um temperaturreguliert unseren Durst zu stillen, die Herstellung von Babynahrung, Tee oder Kaffee zu ermöglichen oder die tägliche Körperhygiene zu erleichtern. Nichts für ungut, aber wirklich natürlich ist das nicht und das was wir da aus dem Hahn zapfen, hat nicht mehr viel zu tun mit dem, was einst der Quelle entsprang. Das Wasser ist seiner ursprünglichen Energie beraubt, tot wenn man so will. Klingt esoterisch? Ist es nicht. Weil wissenschaftlich erwiesen und unter dem Mikroskop für jedermann mit bloßem Auge nachvollziehbar. Aus dieser Erkenntnis heraus gründete Thomas Hartwig vor fünf Jahren Leogant. Das Geschäftsprinzip ist simpel und schnell erklärt. Leogant vertreibt die weltweit besten und nach wissenschaftlichen und spirituellen Maßstäben gefertigten Filtersysteme zur Reinigung und Revitalisierung von Wasser. Zu deutsch: stylische Armaturen-Hardware mit deren Hilfe sich der ursprüngliche Zustand von Wasser wieder herstellen lässt. Das Ergebnis ist Quellwasser aus dem heimischen Hahn und zwar für jede und jeden. Immer mehr Quellen in der Hauptstadt – ob im Goodies in der Warschauer Straße, in Spas, oder Friseurläden – sind powered by Leogant. Pünktlich zum bevorstehenden Marken Relaunch eröffnet Anfang nächster Woche in der Linienstraße 56 in Mitte das Leogant Loft, ein ultra stylischer, biologisch ausgebauter und mit den unglaublichsten nachhaltigen Möbeln aus Holz, Stoff, Beton oder Stein eingerichteter Show- und Verkaufsraum. Garniert wird das Ganze mit Memorabilia aus dem Kater Holzig. Das Leogant Loft soll ein Ort der Inspiration und des kreativen Austauschs werden. Geplant sind Ausstellungen, Events und Workshops. Schaut vorbei, nehmt Platz auf einem der veganen Sofas, dass ihr übrigens auch dort kaufen könnt und genehmigt euch einen kräftigen Schluck reinen, klaren Quellwassers mitten in Mitte.

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Leogant Loft | Linienstr. 56, 10119 Berlin

Kategorien: Orte, Produkte | Autor: | Datum: 09. April 2014 | Tags: , , , , Keine Kommentare

Im Westen was Neues

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Im Westen was Neues

Es ist soweit, nach dreieinhalbjähriger Umbauphase und gefühlt hundert Jahren Dornröschenschlaf wird morgen das Bikini Berlin neu eröffnet. Und wie: nichts mehr zu sehen vom Mief der jüngeren Vergangenheit. Stylisch kommt der Gebäudekomplex zwischen dem kürzlich wieder eröffneten Zoo Palast Kino, Europacenter und Gedächtniskirche daher. Wie freigelegt und aufpoliert wirkt die denkmalgeschützte Fassade. Richtig aufregend aber ist der Blick auf die inneren Werte. Die verglaste Gebäuderückwand gibt den Blick auf den Affenfelsen des Berliner Zoos frei. Von der Terrasse im Dachgeschoss hat man ebenfalls beste Sicht auf die nahe gelegenen Tiergehege. Das Shopkonzept beinhaltet temporär mietbare modulare Boxen aus Holz und 20 feste Pop-Up Stores. Mit dabei sind unter anderem Andreas Murkudis, MYKITA,  Odeeh, Closed, Vans Premium, Carhartt oder Umasan. Keine Spur mehr von ranzigen Gemischtwarenläden mit Berlin Souvenirs, Bong-Kollektionen und Sneaker Importen. Stylische Bars, Restaurants und das neue 25hours Hotel runden den Amüsierbetrieb ab. Zur Eröffnung gibt es gleich mal ein langes Shopping-Wochende samt verkaufsoffenem Sonntag. Besonderes Bonbon: Der Streetwear Online Pionier ‚Frontlineshop‘ nutzt die Gunst der Stunde für einen Platz schaffenden Ausverkauf. Im Empfangsbereich des 25hours Hotel geht Fashion- und Streetstyle-Ware von adidas, Carhartt, Sessùn, Element, Nike, Vans, Hummel, Iriedaily, Obey, Boxfresh u.v.m. besonders günstig und garantiert mängelfrei über die Offline-Theke.

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Frontlineshop Outlet | 5. & 6. April, Sa. 11-20 Uhr, So. 11-18 Uhr | 25hours Hotel Bikini Berlin, Budapester Str. 40, 3. OG (Empfangsbereich) | frontlineshop.com | Keine Kartenzahlung!

Kategorien: Erlebnisse, Orte | Autor: | Datum: 01. April 2014 | Tags: , , , , , Keine Kommentare

Sahara

Mit Sarah in die Sahara

Okay, jetzt mal was ganz Abgefahrenes. Wir empfehlen euch einen Imbiss. Einen Falafel-Imbiss um genau zu sein. Wow! Noch dazu einen den es schon ein paar Monate gibt. Ja, hast du Töne? Einen Zweitladen gar. Alright, aber was soll man machen, Lieblingsladen ist eben Lieblingsladen. Der Imbiss unserer Wahl heißt Sahara, gemeint ist der sudanesische Teil der Wüste. Angeboten werden die üblichen Leckereien, als da wären: Falafel, Halloumi, Magali, Kufta, Hähnchen und natürlich auch alles wild kombiniert im Pide oder als Teller, für gleich oder zum mitnehmen. An dieser Stelle sei verraten: egal was ihr wählt, stellt sicher, dass ihr das leckere Magali Gemüse dabei habt. Der Rest ist Gedicht. Die mit Abstand leckerste Erdnusssoße der Stadt, immer frische Zutaten, frisches Öl, perfekt gewürzt und flott zubereitet von den sowas von netten Jungs hinter der Theke. Der kleine Bruder des Sahara am Reuterplatz verdient sich aus dem Stand eine glatte Eins in „Lecker“ und „Betragen“. Wir müssen es wissen, schließlich wohnen wir nur ein paar Meter weiter und überprüfen beides so oft wie möglich und garantiert öfter als nötig. Wir sind Fans, ihr werdet es auch! Denn so lecker satt wird man für 3 Euro fast nirgends mehr in der Stadt.

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Sahara – Sudanesische Spezialitäten | Wildenbruchstr. 85, 12045 Berlin

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Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 01. April 2014 | Tags: , , , Keine Kommentare

Kuchenrauschs Feinbaeckerei

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Wie im Rausch

Zugegeben, besonders weit sind wir nicht gekommen seit letzter Woche – zumindest was unsere kulinarische Entdeckungsreise angeht. Aber irgendwie passieren in der Wühlischstraße in letzter Zeit ja auch ein paar wirklich leckere Dinge. Und nach den Pommes ist bekanntlich vor dem Kuchen oder so ähnlich. Wie gut, dass der Kuchenrausch – eine der gesetzten Adressen im Friedrichshainer Futterkiez – einen lang gehegten Plan endlich in die Tat umsetzen konnte. Der Laden ist nämlich vor allem berühmt für seine – richtig: Kuchen. Die gibt es seit Ende letzten Jahres nun auch zum Mitnehmen oder Gleichessen ein paar Meter weiter in Kuchenrauschs Feinbäckerei – neben unzähligen Teilchen, Leckereien, kleinen Sünden und frisch gebackenen Broten von des Meisters Hand. Selbiger ist 31 Jahre jung, Natural Born Friedrichshainer und ziemlich genau, wenn es um die Qualität seiner Waren geht. Und das ist auch gut so, denn sonst müssten wir wohl ohne so lebenswichtige Dinge wie Mississippi Mud Pie, Black Magic (triple chocolate), Schoko-Schoko, Schoko-White, Schoko-Pistazie, Schoko-Wiener-Mandel, Käse-Pfirsich oder Allgäuer Kirschkuchen auskommen. Und wer will das schon? Besonders angetan haben es uns auch die mit selbst produzierten Aufstrichen beschmierten Stullen zum Preis von, Achtung: 1,10 Euro das Stück! Ehrlich gesagt hätten wir uns am Liebsten heimlich über Nacht einschließen lassen, um uns durch das komplette Sortiment zu futtern. Ehrliches Bäckerhandwerk Made in Friedrichshain? We like! Für die Zuckerjunkies unter euch, verlosen wir einen Frühstücksgutschein im Wert von 10 Euro. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ICH WÜNSCHTE ICH KÖNNTE ABER ICH KANN ES NICHT LASSEN an hurra@muxmaeuschenwild.de.

 

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Kuchenrauschs Feinbäckerei | Wühlischstr. 15-16, 10245 Berlin | Täglich 8-19 Uhr

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 29. Januar 2014 | Tags: , , Keine Kommentare

Schillerburger

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Ring my bell!

Tolle Burger-Läden gibt es viele in der Hauptstadt. Dass der Schiller Burger am Herfurthplatz in Neukölln zweifelsohne zu den Top-Adressen gehört ist auch kein Geheimnis. Im Gegenteil, die Fangemeinde ist inzwischen schon so groß, dass man gern auch mal eine halbe Stunde auf seinen frisch zubereiteten und im selbst gebackenen Sesam-Brötchen servierten Burger wartet. Doch für das absolute Highlight im Sortiment, die „Jungfrau von Orleans“ genannten, knusprig würzigen Süßkartoffel-Pommes, fahren Eingeweihte trotzdem durch die halbe Stadt. Wer einmal drauf beißt ist für immer verloren. Plötzlich ist jeder Vorwand gut genug für einen Abstecher in den Schillerkiez. Es ist eines dieser Dinge, die schmecken wie nichts anderes sonst, die sich unmöglich selbst nachmachen lassen, für die man einfach regelmäßig einkehren muss. Um es mit Schiller zu sagen: „Die Liebe ist der Liebe Preis.“ Doch inzwischen gibt es Abhilfe. Fast unbemerkt hat der Schiller Burger zwei weitere Dependancen eröffnet, zuletzt in der Wühlischstraße in Berlin Friedrichshain. Das ist noch fast so etwas wie ein Geheimtipp. Also schnell hin und süchtig werden, bevor sich die Kunde vom Laden mit den poetischen Menünamen wie ein Lauffeuer verbreitet. Ach ja: Honig Senf Dressing ist unser Favorit zu den Fritten. Oh mein Gott, ich könnte schon wieder…

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Schiller Burger Friedrichshain | Wühlischstr.41/42, 10245 Berlin | www.schillerburger.com

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 22. Januar 2014 | Tags: , Keine Kommentare

Kantine Chipperfield Architekten

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Geheimnis Kantine 

Aus der Rubrik „Von uns habt ihr es aber nicht“, heute: die Kantine des Chipperfield Architekturbüros. Na gut so geheim ist die Sache nicht, aber einen Restauranttipp für eine Büro-Kantine auszusprechen, fühlt sich zumindest so an. Doch der Reihe nach. Man nehme im Kopf alles zusammen, was man mit einer klassischen Kantine verbindet – Assietten, Schlangen, Kübel, Aluminiumbesteck aus Schütten – und subtrahiere es auf Null. Dann fügt man hinzu, was einem zu Chipperfield Architekten in den Sinn kommt – klare Linien, minimalistische Ausstattung, hochwertige Materialien, Attitude – und würze das ganze mit einem hippen Mitte-Restaurantstandard – bio, selbst gebackenes Brot, teures Olivenöl, ausgefallene und leckere Gerichte – und voilá, fertig ist die stylischste Alternative seit es Mittagspausen gibt. Die einzige Herausforderung: Man muss den Bürokomplex samt Kantine aus grauem Sichtbeton nicht nur finden (kleiner Tipp: Bei uns um die Ecke, Joachimstraße 11 im ersten Hinterhof), sondern auch als Unternehmensfremder den Schneid haben hineinzugehen und von der übersichtlichen Karte zu bestellen. Eine Mutprobe die sich lohnt. Auf der Haut gebratener Lachs an Wildreis, Frühlingszwiebeln und Rote Bete Salat, eine stattliche Tomatengemüsesuppe oder Hirschragout mit Kartoffelbrei, dazu Wasser und Brot so viel wie man mag. An der offenen Küche wird nicht nur frontgekocht, sondern auch gebacken. Aber nicht im Vollautomat, sondern wunderbar altmodisch mit Rührschüssel, Holzlöffel und Finger ablecken. Ach ja, wenn alle ist, ist alle und nicht vordrängeln, schließlich seid ihr undercover. Bon Appetit!

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Kantine Chipperfield Architekten | Joachimstraße 11, Mitte | Mo-Fr 8.30-20 Uhr | Küche 12-15 Uhr

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 15. Januar 2014 | Tags: , Keine Kommentare

Peace Yoga Berlin

Peace, Alter!

Yoga entschleunigt und hilft den inneren Frieden zu finden, oder so ähnlich. Bei Peace Yoga ist der Name jedenfalls Programm. Das Team um Moritz Ulrich und Niklas Noack lehrt seit November in der Glogauer Straße 19 in Kreuzberg das berühmte Jivamukti Yoga straight from New York City. Jivamukti wendet sich laut seiner Gründer David Life und Shannon Gannon an die „wild children“ unseres Planeten. Es ist ein ganzheitlicher Ansatz, der über die systematisch fließenden Körperübungen hinaus geht. Jivamukti ist physisch und intellektuell herausforderndes Yoga, dass die Spiritualität ins Zentrum rückt. Und zwar so, dass sie auch für den nichtindischen, nichtspirituellen Nichtyoga nachvollziehbar wird. Es werden Chantis gesungen, auch mal alte Schriften studiert und Themen wie Ernährung intensiv behandelt. Zu den Yoga Stunden selbst läuft Musik von Beatles bis Moby. Give peace a chance! Wer da keinen Frieden findet ist selber Schuld. Wer reinschnuppern möchte, dem bietet Peace Yoga die so genannten Absolute Beginner Workshops. Der nächste startet am kommenden Samstag. Auf die Matten, fertig, los: wir verlosen Plätze! Schaut mal weiter unten in der Rubrik Netzwerk.

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Peace Yoga Berlin | Glogauer 19, 10999 Berlin | www.peaceyoga.de

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 11. Dezember 2013 | Tags: , Keine Kommentare

Mauerwald

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111 Orte: Der Mauer-Wald

Mauermuseum, Mauerpark, Mauersegler, kennen wir alles. Aber habt ihr schonmal vom Mauer-Wald gehört? Fast ein Vierteljahrhundert ist seit seinem Fall vergangen und dennoch ist der antifaschistische Schutzwall noch immer omnipräsent im begehbaren Berlin. Allerdings erschöpft sich das Erlebnis in den Museen und an den ausgewiesenen Mauer-Plätzen im Stadtzentrum recht schnell. Man läuft mit dem Strom der Besucher immer in der ausgeschilderten Richtung und steht störend im Fotomotiv der anderen herum. Es gibt aber einen Ort, den kaum einer kennt, an dem es noch viel Mauer gibt. Unerwartet viel. Es ist ein regelrechter Mauer-Wald. Wie große Dominosteine stehen die einzelnen Teile am Ufer des Teltowkanals, wo auch schon bald der Teltower Hafen ausgebaut wird. Der Eigentümer stellt seine „Betonleinwände“ Künstlern und Hobbymalern zur Verfügung. Sprich, jeder der sich berufen fühlt, darf nach dem Ausfüllen des Nutzungsvertrages sechs Monate ein Mauerstück bemalen und später auch verkaufen. Während an der East-Side-Gallery schon die Bagger rollen, wird am Kanal noch gemalt und vielleicht auch ein bisschen Geschichte geschrieben…

 

Mehr zum Mauer-Wald und zu 110 weiteren unglaublichen Plätzchen findet ihr im zweiten Band von ‚111 Orte in Berlin die man gesehen haben muss‘. Heute mit Nummer drei unserer fünf Lieblings-Orte aus dem Buch.

 

www.mauerteilebemalen.de | Oderstraße/Knesenbeckbrücke, 14513 Teltow

| Foto: Verena Eidel

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 27. November 2013 | Tags: Keine Kommentare

Der Schluessel Baum

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111 Orte: Der Schlüssel-Baum 

Wenn man den Weg immer am Ufer entlang Richtung Inselspitze geht, gelangt man kurz hinter der Karl-Marx-Gedenkstätte zu einer Ufer-Ausbuchtung, die beinahe wie ein kleiner Balkon über die Spree hinausragt. Der Grund hierfür ist eine riesengroße alte Platane. Und sie ist es auch, die das ungelöste Geheimnis der Halbinsel Stralau bewahrt. Schon seit vielen ungezählten Jahren hängt hier ein großer Schlüssel an dem dicken Drahtring, der fest im Stamm eingewachsen ist. Wer ihn einmal entdeckt hat, den lässt er nicht mehr los. Für wen war dieser Schlüssel bestimmt? Zu welcher Tür passt er? Konnte er nicht mehr abgeholt werden oder wurde er nie gefunden? Es muss etwas schief gegangen sein. Wir wissen nicht welche Geschichte wirklich dahinter steckt, aber es tut so gut die Gedanken kreisen und den Blick schweifen zu lassen, über das Wasser, hinüber zur Insel der Jugend an diesem wunderbar sonderbaren Ort in Berlin.

Mehr zum Schlüsselbaum und zu 110 weiteren unglaublichen Plätzchen findet ihr im zweiten Band von ‚111 Orte in Berlin die man gesehen haben muss‘. Wir stellen euch insgesamt fünf unserer Lieblings-Orte aus dem Buch vor.

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Der Schlüssel-Baum | Uferweg Höhe Alt-Stralau 22b, 10245 Friedrichshain | Bus 104 oder 347 Haltestelle Tunnelstraße

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 20. November 2013 | Tags: Keine Kommentare

Museum der unerhoerten Dinge

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111 Orte: Das Museum der unerhörten Dinge

Vor rund 100 Jahren, am 17.07.1913, erschreckte ein Rentier die Bewohner eines spanischen Dorfes beinahe zu Tode. Nachdem sie es erschossen hatten, forschten sie nach und fanden raus, dass das Tier von Lappland nach Spanien gewandert sein musste. Als sie seinen Schädel untersuchten, sahen sie, dass sein nach innen gewachsenes Geweih auf das Temperaturzentrum im Gehirn gedrückt und das Tier deswegen immerzu gefroren hatte. Deshalb also hatte es sich aufgemacht und war immer weiter Richtung Wärme gelaufen. Das Geweih des frierenden Rentiers liegt im Museum der unerhörten Dinge in Berlin Schöneberg. Genauso wie bei den meisten anderen Exponaten, wie dem „Einschlag eines Gedankenblitzes“ oder „Bernstein aus dem Bernsteinzimmer“, weiß man nicht ganz genau, ob es zuerst die Geschichte gab und dann das Ding dazu gefunden wurde oder umgekehrt. Ist auch eigentlich Nebensache, denn die unerhörten Geschichten zu den unzähligen Dingen sind so unterhaltsam, dass es auf Wahrheit kein bisschen ankommt. Jeden Tag kommen neue hinzu und fügen dem Kabinett der Inspiration neue Gedankenkostbarkeiten hinzu.

 

Mehr zum Museum der unerhörten Dinge und zu 110 weiteren unglaublichen Plätzchen, findet ihr im zweiten Band von ‚111 Orte in Berlin die man gesehen haben muss‘. Wir stellen euch ab heute fünf unserer Lieblings-Orte aus dem Buch vor. Wer sich damit nicht zufrieden gibt, bekommt das Buch für schmale 14,95€ in jedem gut sortierten Buchladen oder gewinnt einfach ein Exemplar bei uns. Schickt eine Mail mit dem Betreff IST JA UNERHÖRT an hurra@muxmaeuschenwild.de

 

Museum der unerhörten Dinge | Crellestr. 5-6, 10827 Berlin | Mi.-Fr., 15-19 Uhr | www.museumderunerhoertendinge.de

Foto: Verena Eidel

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 13. November 2013 | Tags: , Keine Kommentare

Lupus

 Lupus

Lupus

Zugegeben, es gibt unzählige Orte in Berlin, an denen man gut frühstücken kann. Ein bisschen Sonne, Aufschnitt, Marmelade, Rührei und der Tag kann beginnen – egal ob um kurz nach zehn oder am späten Nachmittag. Irgendwie jedoch ließ uns der Kampf ums „beste Frühstücksbuffet der Stadt“ in letzter Zeit etwas kalt. Denn so richtig viel Abwechslung gab es nicht mehr zu entdecken. Und so endete der Sonntagmorgen-Ausflug meist in Jogginghose beim Bäcker an der Ecke – krümeln auf der Couch war angesagt. Als wir letztens eher zufällig an einem der Holztische des Lupus in der Pannierstraße Platz nahmen, wurden wir mit Klasse statt Masse überrascht. Drei Frühstücksvarianten standen zur Auswahl: vegan, veggie, meaty. Jede einzelne Zutat war ein Fest für sich. Inspiriert, selbstgemacht, besonders. Das macht nicht nur satt, sondern glücklich. Und auch für Spätaufsteher gibts ein ordentliches Programm. Die Spezialität des Hauses heißt Mezze. Viele kleine Tapas-ähnliche Portiönchen aus dem Mittleren Osten kommen nacheinander auf den Tisch. Fast hinfällig zu erwähnen, in Bio-Qualität und aus regionalem Anbau.

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Lupus | Pannierstraße 40, 12047 Berlin-Neukölln | 0157-71468560 | lupus.fineorganicfood@aol.de | Facebook>>

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 25. September 2013 | Tags: , Keine Kommentare

Pele-Mele

Pêle-Mêlê

Pêle-Mêle

CAFÉ UND WORKING-SPACE

Auf der Suche nach einer vorübergehenden muxmäuschenwild-Bleibe schlenderten wir durch das kaum erschlossene Eckchen zwischen Richardstraße und Sonnenallee im Neuköllner Donaukiez, als uns der Duft von frisch gebackenem Kuchen in die Nase stieg. Widerstandslos folgten wir der Spur, die uns zu einem kleinen Café mit Dielenboden, antiken Holztischchen, Goldkronleuchter und unverputztem Mauerwerk führte. Die vier Augen, die hinter der mit Kuchen, Quiches und anderen Leckereien gefüllten Theke hervorlächelten, gehören zu Maren und Rosa. Unser Glück: sie hatten ein kleines Büro zu vermieten – mit direktem Café-Anschluss. Seitdem knabbern wir mittags vegane Burger (Achtung: Suchtgefahr!), löffeln hausgekochte Suppen und knabbern süße Schweinereien von liebevoll handgetrödelten Porzellantellern.

Ach ja, alle Speisen und Getränke im Pêle-Mêle – was übrigens so viel bedeutet wie Kuddelmuddel – sind vegan und wenn möglich bio, fairtrade und regional. Das nur so nebenbei, denn sie sind vor allem eines: lecker. Kommt uns besuchen auf einen Latte Macchiato!

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Pêle-Mêle, Innstraße 26, 12043 Berlin I mehr Infos >>>

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 12. September 2013 | Tags: , , , Keine Kommentare