Charissa Chioccarelli

Das 2 Minuten-Interview

Charissa ist vor vier Jahren von Amsterdam nach Berlin gezogen, hat zunächst das Influencer Marketing Department für Zalando mit aufgebaut und im Herbst 2017 ISLA Berlin in der Inselstraße 13 im Märkischen Viertel eröffnet. Die Grundidee hinter dem Concept Store: den Nail Art-Trend aus New York und London nach Berlin zu bringen. Wie bitte watt!? Nail Art? Ja, janz jenau. ISLA ist nämlich kein einfaches Nagelstudio, sondern schafft mit High Quality Produkten detailreiche Kunstwerke. Nebenher kann man Streetwear shoppen, sich an TurnTables ausprobieren, Ausstellungen und Partys erleben. Die nächste steigt übrigens am 7. März. Anlässlich des Weltfrauentages („which TBH we think should actually be errrrry day“) übernimmt die gute Riya Hamid das ISLA in Kooperation mit beats by dr. dre. Auf ein Wort oder zwei, liebe Frau Chioccarelli.

Name: Charissa Chioccarelli
Alter: still 28
Wohnort: Amsterdam, I guess?
Beruf: Gründerin von ISLA Berlin
Schuhgröße: 38
Lieblings-Nageldesign: Oh my, I really can’t choose but I love anything extra!
Kontakt: @charrisla on the gram


Was ist Schönheit?

Das klingt jetzt sehr abgedroschen aber Schönheit liegt wirklich im Auge des Betrachters. Ich kann Schönheit in fast allem ausmachen und das hat nichts mit der äußeren Erscheinung zu tun.

Wie würdest du deinen eigenen Look beschreiben?
Ich würde sagen genderfluid. Ich mische meisten Männerklamotten mit super femininen Elementen, wie zum Beispiel extra langen Nägeln. Mein Style wird häufig als „tomboy“ bezeichnet, wobei ich das hasse. Ich habe nämlich nicht das Gefühl, dass Männer ein Anrecht darauf haben irgendeinen bestimmten Style exklusiv zu haben.

Hast du künstlerische Vorbilder?
Mich inspirieren sehr viele Menschen und auch Dinge aber ich fürchte ich kann kein spezifisches Role Model herausgreifen.

Die erste CD deines Lebens?
Das MUSS ein Spice Girls-Album gewesen sein!

Wohin entwickelt sich die Menschheit? Sind wir auf einem guten Weg?
Es fühlt sich so an als wären wir (langsam) auf dem Weg zu einer besseren, gerechten Welt aber gleichzeitig habe ich auch gerade online das Gefühl, dass die Menschen immer härter zueinander werden und nicht wirklich versuchen, sich gegenseitig zu verstehen.

Was brauchst du, um dich an einem fremden Ort wohl zu fühlen?
Mein Telefon, damit ich meinen Freunden oder meinem Mann schreiben kann.

Hast du ein verborgenes Talent?
I think I’m a pretty good bluffer -ha.

Wann hast du zuletzt etwas Neues gelernt und was war das?
Ich versuche jeden Tag etwas Neues. Ich liebe Neues und versuche jede Herausforderung anzunehmen.

Was kannst du gar nicht?
Routine, ich bin schnell gelangweilt.

Die ganze Welt hört dir zu: Was sagst du?
Let’s all be nicer for each other and to all majorities; let’s make room for minorities

Wenn wir dich zu Hause besuchen, was würdest du für uns kochen?
Um ehrlich zu sein, ich würde meinen Mann fragen, etwas für uns zu kochen. Er ist der viiieeel bessere Koch!

Was sollte niemand von dir wissen?
Haha unfortunately I can’t tell that ;)

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?
Also die Fragen waren eigentlich ziemlich gut.

Das letzte Wort:
For everyone based in Berlin, come by ISLA when you’re around!

Foto: Lauren O’Neil

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 26. Februar 2019 | Tags: |  Keine Kommentare