Isabel Hayn

Das 2 Minuten-Interview

Isabel ist Fotografin und lebt in Berlin. Und das kam so: nach ihrer Ausbildung und einem abgeschlossenen BWL-Studium wechselte sie auf mehrfaches Anraten von Freunden die Perspektive. Oder besser, sie machte ihre persönliche Perspektive zu ihrer neuen beruflichen Perspektive. Zu Beginn knipste sie alles, was ihr vor die Linse kam bzw. für das man ihr ein entsprechendes Engagement bot. Inzwischen fotografiert sie hauptsächlich Fashion und das so gut, dass sie sich erstens vor Aufträgen kaum retten kann und zweitens mit ihren starken und zugleich ruhigen Arbeiten auf dem besten Weg ist, mit ihrem Stil neue Perspektiven zu prägen. Auf ein Wort Isabel! Und ein Bild?

Name: Isabel Hayn
Alter: Dirty Thirty
Wohnort: Berlino
Beruf: Fotografin
Schuhgröße: 38
Lieblingsmotiv: starke Frauen
Kontakt: @isabelhayn

Schließe die Augen und denke an etwas Wunderbares! Woran denkst du? An Kapstadt, da fliege ich im Januar hin für sieben Wochen, um zu arbeiten und anschließend mit meinem Freund zu reisen. Ich kann’s kaum abwarten, dieses magische Licht zu sehen, von dem alle sprechen. Und natürlich Elefanten. Und Giraffen.

Welche Persönlichkeit hättest du gern einmal vor der Linse? Definitiv Beyonce Knowles. Ich würde mir wahrscheinlich in die Hose machen, aber das wär’s wert.

Welches Kunstwerk würdest du gern besitzen? Leica 0-Serie. Würde nämlich bedeuten, dass ich extrem viele Taler im Geldbeutel hätte.

In welcher Epoche hättest du gern gelebt? Ich glaube, ich bin ganz richtig in der Zeit. Mit meiner Arbeit kann ich in vergangene Jahrzehnte abtauchen, das genieße ich sehr. Nur wegen der ganzen geilen Karren vielleicht in den 70ern.

Welcher Moment hat alles verändert? Als ich nach Berlin gezogen bin.

Verrate uns einen magischen Ort, egal wo auf der Welt! Das Meer, egal wo auf der Welt.

Welches ist das beste Foto, das du je geschossen hast? Puh, das könnte ich niemals entscheiden. Aktuell mag ich aber all die Fotos sehr gern, die ich zusammen mit vier wunderbaren Mädels auf Lipari geschossen habe.

Handwerk oder Kunst?
 Kunst.

Schwarzweiß oder Farbe? Farbe. Man kann mit Farbwelten so unique Looks kreieren, die Power hat schwarzweiß meiner Meinung nach nicht. Ja zu schwarzweiß in Photoautomaten!

Analog oder digital? Analog. Wenn’s nicht so verdammt kostenintensiv wäre, würde ich nur analog schießen. Der Look ist einfach einzigartig. Und man photographiert ganz anders, viel gezielter, das mag ich sehr.

Was bereust du bis jetzt noch nicht getan zu haben? Ich bereue gar nichts in meinem Leben. Cheesy but true: everything happens for a reason. Da glaube ich fest dran.

Der beste Ratschlag, den du je bekommen hast: Der Himmel ist blau.

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen? Ich kann nicht kochen. Die Aufgabe würde ich direkt an meinen Freund weiterleiten. Der ist nämlich – glaube ich – insgeheim Sternekoch und MUSS ’ne eigene Kochshow in ’ner Parallelwelt haben. I’m a lucky girl.

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest? Dass Chips nicht dick machen.

Was sollte niemand von dir wissen? Nice try.

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Welche Fotografen mich inspirieren. Da hätte ich Euch einige aufzählen können.

Das letzte Wort: Be badass and big hearted.

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 11. Dezember 2018 | Tags: |  Keine Kommentare