Joel Miles

Auch wenn alle Jobs gleich bezahlt werden würden, würde Joel nichts lieber machen, als weiterhin (richtig gute) Musik. Der Sänger, Performer und Songwriter ist in Spanien und Deutschland aufgewachsen, viel gereist und dadurch immer wieder in eine Beobachterrolle gefallen, die ihm heute beim Songwriting hilft. Soulig, ehrlich, leicht – auf unserem MUXMÄUSCHENWILD BIRTHDAY BASH #10 schwebt ihr am Samstag mit uns zu seinen Sounds, jetzt lernt ihr ihn schon mal vorab in unserem 2-Minuten-Interview kennen:

Name: Joel Miles
Wohnort: Berlin
Beruf: Sänger, Performer und Songwriter
Schuhgröße: 46
Lieblingsfilmzitat: Der Monolog des Vaters am Ende von Call Me By Your Name, vor allem: „In my place, most parents would hope the whole thing goes away, or pray that their sons land on their feet. But I am not such a parent. We rip out so much of ourselves to be cured of things faster that we go bankrupt by the age of 30 and have less to offer each time we start with someone new. But to make yourself feel nothing so as not to feel anything – what a waste!“
Kontakt: instagram.com/joelmilesjoel

Beschreibe deine Musik in drei Worten: Soulig, ehrlich, leicht.

Wenn alle Jobs gleich bezahlt werden würden, welchen Beruf würdest du dann wählen? Würde beim Musik machen bleiben, für mich ein riesen Geschenk, dass ich das machen kann.

Wer oder was inspiriert dich? Meine Freunde inspirieren mich gerade sehr, durch Gespräche oder auch deren Kreativität bin ich oft sehr motiviert!

Was würde dein 16-jähriges Ich von dir heute halten? Teenie Joel wäre ziemlich stolz auf das, was ich mir aufgebaut habe, bestimmt auch ernüchtert, weil es dann doch immer anders kommt, als man es sich vorstellt und der Weg als Musiker immer unberechenbar bleibt.

Was würdest du gern besser können? Ich spiele schon mein ganzes Leben Gitarre, liebe es aber auch Schlagzeug und Klavier zu spielen. Die beiden Instrumente so richtig zu beherrschen wäre schön, ich spiele weiter!

Mit welcher Persönlichkeit würdest du dir gern einmal die Nacht um die Ohren schlagen? Mit Anderson Paak und Tedros Teclebrhan einen Abend durch LA cruisen, Musik machen und Tacos essen! Das glaubt mir mein 16-jähriges Ich wirklich nicht mehr :)

Dein schlimmster Ohrwurm? Mein Gehirn lenkt mich auf mysteriöse Weise in recht ambitionierter Regelmäßigkeit auf die Zeile ‚Makin‘ my way downtown, walkin‘ fast, faces pass and I’m homebound‘ von Vanessa Carlton’s ‚A Thousand Miles‘. Es gibt eine kleine Doku von Vice auf YouTube zu dem Song, die den Entstehungsprozess beschreibt. Sehr interessant und witzig, die ganze Dokureihe kann ich sehr empfehlen!

Wen rufst du am häufigsten an? Meine Schwester.

Verrate uns einen magischen Ort! Die Berge von S’Arracó auf Mallorca, bin da aufgewachsen und fühle mich sehr verbunden mit diesem Ort.

Mit welchen drei Worten würden dich deine Freund*innen beschreiben? Quatschkopf, kreativ, zielstrebig.

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest? So viel! Bei den Männern dieser Welt würde ich anfangen – alle bekommen free therapy, lernen das große Einmaleins des ‚Wir reden über unsere Gefühle‘ und verabschieden sich von patriarchalen Boys-Club-Strukturen. Außerdem: Entstigmatisierung und Förderung kreativer Berufe und Selbstständigkeit, um sich nicht mehr anhören zu müssen, es sei ‚mutig‘ einen freiberuflichen Job zu machen.

Wenn wir dich zu Hause besuchen, was würdest du für uns kochen? Ich mach euch einen mediterranen Salat und spanische Tortilla, zum Abschluss einen Apple Crumble mit Vanilleeis, fein!

Was sollte niemand von dir wissen? Ich bin ein offenes Buch, hört meine Musik, da findet ihr alles :)

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Wo man meine Musik hören kann?

Das letzte Wort: Ganz einfach: Joel Miles auf Spotify oder anderen Plattformen eingeben und los gehts, freue mich wenn es euch gefällt!

FOTO: Jaqui Dresen

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 02. Mai 2023 | Tags: , Keine Kommentare

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