Käthe Schäfer

Käthe Schäfer

Das 2 Minuten Interview

Käthe Schäfer lebt in Hamburg und ist Projekt- & Eventmanagerin und engagiert sich vor allem für nachhaltige und soziale Projekte. Immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen, ist sie seit 2012 fester Bestandteil von muxmäuschenwild, pendelt für uns zwischen Berlin und Hamburg hin und her und leitet nun auch unser Hamburger Office. Und weil wir Käthe nie dazu bewegen konnten ganz nach Berlin zu ziehen, musste muxmäuschenwild ja quasi zwangsläufig nach Hamburg expandieren ;) Wenn wir unsere RaKäthe doch nur klonen könnten – oder die Beammaschine endlich erfunden wird…

 

Name: Käthe Schäfer

 

Alter: 29

 

Wohnort: Hamburg

 

Schuhgröße: 37

 

Lieblingstool: im Augenblick Pinterest für Moodboards

 

Kontakt: kaethe.schaefer@muxmaeuschenwild.de

 

mmw_Kaethe1.acede454d512014d7c157af9eee70ff5-1

 
Was macht dich muxmäuschenwild? Ich bin verrückt genug nach einer 18 Stunden Golden Dinner Schicht nachts um drei mit Julia noch Pläne zu schmieden, während wir den Tischdecken des Abends in der Waschmaschine beim Schleudern zuschauen und wissen, dass wir in fünf Stunden wieder aufstehen müssen.

 

Dein größtes Talent: Die meisten sagen, ich hätte ein Organisationstalent. Ich denke, ich kann mein Chaos gut im Griff halten.

 

Mit welchen drei Personen würdest du gerne beim nächsten Golden Dinner am Tisch sitzen? Am allerliebsten würde ich endlich mal mit unserem Team am Golden Dinner Tisch sitzen, aber das sind leider mehr als drei Personen. Vielleicht die drei kleinen Schweinchen?

 

Warum ist Hamburg deine Perle? Ich liebe Hamburg natürlich wegen des Hafens, aber vor allem weil ich ich hier sehr viele liebevolle, engagierte und kreative Menschen kennenlernen durfte. Hamburg hat für mich die ideale Größe. Es passiert Einiges, ist aber noch überschaubar und ich fühle mich dann nicht verloren im Großstadtdschungel, so wie es mir manchmal in Berlin geht. Im tiefsten Inneren bleibe ich wohl auf ewig ein Landei.

 

Nach welchem Vorsatz lebst du? Da gibt es einige, aber eigentlich sind sie im Kern alle gleich. Einatmen, ausatmen. Einen Schritt nach dem anderen. Die Dinge nehmen wie sie sind und darauf vertrauen, dass am Ende alles gut wird. Tue Gutes und Gutes wird dir getan… Ommmmm!

 

Was möchtest du in diesem Leben unbedingt noch tun? Alt werden.

 

Ist morgen schöner als gestern? Ich kann mir ja immer nicht merken, was gestern war, daher ist morgen wohl schöner. Da kann man sich noch drauf freuen. Ich mag Vorfreude.

 

An wen würdest du 1000 Euro spenden? Oh Gott! Es gibt so viele großartige Initiativen, Vereine und Ideen. Wenn ich mich entscheiden muss: Viva con Agua ist und bleibt meine Lieblingsorganisation. Diese Jungs und Mädels haben in meinen Augen das Spendensammeln revolutioniert und auch wenn mein aktives Engagement derzeit etwas ruht, bin ich im Herzen immer noch ein „Tropfen“.

 

 
In welchem Augenblick sagst du lieber nicht, was du denkst? Erwischt. Ihr kennt mich zu gut. Wenn andere laut sind, werde ich oft sehr leise. Ich streite mich ungern und liebe es harmonisch (typisch Krebs…). Früher dachte ich immer, ich muss auch laut werden, weil man mich sonst für schwach hält. Heute sehe ich das anders. Ich versuche im Disput das Negative abzufangen und meinem Gegenüber neutral zu begegnen. Bis ich mal laut werde, muss schon ’ne Menge passieren! So macht das Leben mehr Spaß.

 

Ist Geduld eine Frage der Erfahrung? Hahaha, ich bin wohl einer der ungeduldigsten Menschen der Welt und gebe die Hoffnung nicht auf, dass sich das ändert, wenn ich irgendwann erwachsen bin. Komischerweise bezieht sich das aber nur auf mich selbst. Bei anderen Menschen kann ich sehr geduldig sein.

 

Womit kann man dich beeindrucken? Wenn Menschen sich ins Leben stürzen und zum Beispiel alle Sicherheiten aufgeben. Sachen packen und auf Weltreise gehen oder den Wohlstandsjob kündigen, obwohl man zuhause zwei Kinder hat, um den eigenen Traum von was auch immer zu verwirklichen.

 

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen? Da ich ein großer Frühstücksfan bin, würde ich euch dazu einladen. Mit frischem Obstsalat, Pancakes, lecker Kaffee, Croissants und was mir noch so einfällt oder ihr euch wünscht. Dafür müsst ihr aber Zeit mitbringen!

 

Was hat dich zuletzt wirklich bewegt? Das ist aber eine kitschige Frage. Die Selbstlosigkeit meiner Eltern bewegt mich seit fast 30 Jahren.

 

Was würdest du tun, wenn du keine Angst hättest? Die Welt retten und Kinder kriegen.

 

Was sollte niemand von dir wissen? Räusper.

 

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Bist du verliebt? Spaß oder Ernst? Geld oder Liebe? Wahrheit oder Pflicht?

 

Das letzte Wort: Hurra!

Kategorien: Leute, Hamburg, In eigener Sache | Autor: | Datum: 26. März 2014 | Tags: |  Keine Kommentare