Katja Schneider

Wenn es gut aussehen soll, hat am besten Katja Schneider ihre Finger im Spiel. Die Berliner Interior Designerin hat nämlich ein Händchen für besondere Räume zum Leben. Als Landschaftsarchitektin plante sie jahrelang Freiräume, bevor sie sich auf die Kunst der Innenarchitektur fokussierte. Vom Großen ins Kleine und das Auge aufs Ganze: Katja denkt, fühlt und lebt in Formen und Farben. Immer natürlich mit dem nötigen Twist und der speziellen Prise Extravaganza, die man sich in modernen Raumkonzepten wünschen kann. Demnächst macht sie dann noch ihren ersten Taekwando Dan und eliminiert per Roundhousekick alle Koniferenhecken aus bundesdeutschen Gärten. Oder so ähnlich? Egal, Hauptsache es knallt!

Name: Katja Schneider
Alter: 45
Wohnort: Berlin
Beruf: Interior Designerin, Visual Artist und Landschaftsarchitektin
Schuhgröße: 37
Lieblingsfarbe: alles, was knallt
Kontakt: katjaschneider.de

Beschreibe deinen Job in einem Satz: Ich plane, durchdenke und optimiere Lebensräume für Menschen.

Wann macht dich deine Arbeit glücklich? Wenn mein Entwurf aufgeht und sich Räume wie selbstverständlich fügen. Und wenn Kund*innen mutig sind und mehr wagen, als nur das Sofa umzustellen und die Wand pastellfarben zu streichen.

Was kommt als nächstes? Eine Serie von Polstermöbeln aus recycelten Stoffen, die ich zusammen mit GEYERSBACH recycled furniture entwickele. Und hoffentlich bald mein erster Dan im Taekwondo.

Was war der größte Mist, den du als Jugendliche gebaut hast? Mit 12 wollte ich einem „coolen“ Mädchen gefallen und habe angefangen zu rauchen. Ich konnte jahrelang nicht mehr damit aufhören.

Für was kann man dich nachts wecken? Für eine gute Idee. Aber ich brauche unbedingt einen Kaffee vorher.

Ohne was verlässt du nie das Haus? Mein Skizzenbuch. Und im Moment natürlich die Maske.

Bei welchem Film fängst du laut an zu lachen, auch wenn du ihn alleine guckst? Das würde ich euch verraten, wenn ich mir Filme und deren Handlungen merken könnte. Leider bin ich in der Beziehung ein komplett hoffnungsloser Fall.

Wie hast du deinen letzten Geburtstag gefeiert? Fragt mich lieber, wie ich meinen nächsten Geburtstag feiere, der schon in ein paar Tagen ist. Party, ein Essen, ein Picknick am See? Ich kann mich nicht entscheiden!

Wer war der Held deiner Kindheit und wer ist es heute? Meine Helden schon damals und heute immer noch: Leute, die sich selbst nicht so wichtig nehmen und sich für andere einsetzen. Aktuell sind beispielsweise die Seenotretter meine absoluten Superhelden.

Welchen Wochentag magst du am liebsten und warum? Ich mag den Dienstag. Da ist man schon so schön auf Betriebstemperatur und fast die ganze Woche liegt noch vor einem.

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest? Diesen verdammten Hass und die unermessliche Gier aus der Welt schaffen, die das Grundübel fast allen menschlichen Leids sind. Und ich würde alle Koniferenhecken aus deutschen Gärten verbannen.

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen? Auf jeden Fall Suppe. Ich bin die beste Suppenköchin!

Was sollte niemand von dir wissen? Dass ich mir heimlich immer gewünscht habe, Sommersprossen zu haben.

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Dürfen wir dir ein Haus auf dem Land schenken? Oder möchtest du wenigstens unser Ferienhaus auf dem Land planen?

Das letzte Wort: Sometimes the grass is greener because it’s fake.

FOTO: privat

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