Mister Me

Mister Me hat uns umgehauen. Auf unserem MMW6 Festival spielte er fast ein wenig versteckt auf unserer Indoor-Bühne und füllte mit seiner Stimme, seinen Worten, seiner Musik den kathedralenhohen Raum. Seine Mischung aus Gesang, Rap und Popklängen ist ziemlich besonders – vor allem in der deutschsprachigen Musiklandschaft. Seine Ausstrahlung und seine Stimme sind einzigartig. Am 11.10. erscheint „Das Ende vom Hass“. Sein zweites Album hat er komplett eigenständig mit Hilfe seiner Fans über ein Crowdfunding realisiert. Die Songs thematisieren das gesellschaftliche Miteinander, es geht darum, was uns eint, um Geschlechterrollen und die Liebe. Im November geht es dann auch direkt auf Tour durch 29 deutsche Städte. Am 28.11. steht das Berliner Lido auf dem Tourplan. Hingehen!

Name: Mister Me
Alter: 29
Wohnort: Berlin
Beruf: Musiker/Künstler
Schuhgröße: 43
Lieblingsfilmzitat: „Du kannst nichts dafür“ – Good Will Hunting (Maguire zu Hunting)
Kontakt: Man findet mich auf Instagram sowie auf Facebook.

Worauf achtest du, wenn du jemandem zum ersten Mal begegnest? Ich versuche drauf zu achten, meinem Gegenüber genug Raum zu schenken, sodass diese Person sich wohl und willkommen fühlt. Meinem Gegenüber schaue ich vermutlich als erstes in die Augen.

Was kannst du besser als alle anderen? Puh. Besser geht ja immer und man findet auch immer jemanden, der etwas besser kann. Das kommt immer auf den Blickwinkel an. Besonders gut bin ich aber schon darin zu faulenzen.

Was wolltest du mal werden, wenn du groß bist? Da ich schon immer, selbst als kleiner Junge, rumgesungen habe, ist es vermutlich das, was ich heute mache. Ich habe aber auch eine zeitlang mal Michael Stich oder Karl Heinz Riedle ganz, ganz toll gefunden. Also Fußballer oder Tennisspieler wäre auch ok gewesen ;).

Was hat dich zuletzt wirklich bewegt? Die Umarmung meiner besten Freundin. War notwendig!

Welche Superheldenkraft hättest du gern? Nicht müde werden, wobei das auch irgendwann sicherlich müde macht.

Welche drei Dinge findet man immer bei dir im Kühlschrank? Selbst wenn gar nichts mehr da ist, findet sich doch in jedem Kühlschrank noch ein Glas Gewürzgurken, eine halbe Flasche Ketchup und ein alter Rest Schnaps. Bei jedem Einkauf darf Hummus, Paprika und Hafermilch nicht fehlen!

Ein Buch, das jeder gelesen haben sollte: Stefan Zweig – Die Welt von gestern

Wann hast du zuletzt etwas Neues ausprobiert und was war das? Ich war neulich mit einem guten Kumpel Bouldern. Und obwohl ich eigentlich eher Angst habe vor hippen Trends, weil das dann so viele „coole“ Leute machen und man als Anfänger ja so „uncool“ wirkt, war´s aber gar nicht schlimm – im Gegenteil!

Wann hast du zuletzt von Herzen gelacht? Aus Freude erst gestern, als ich den finalen Mix unserer Live-DVD gehört hab und es war so so so toll, sich diese Erinnerung anzuhören bzw. anzugucken! Aus Spaß vermutlich beim richtig dummen Rumalbern mit meinen Buddies Simon und Joris.

Ein Wort, das du viel zu oft benutzt: lol

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest? Die Ursache allen Übels!

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen? Ein veganes Curry mit Süßkartoffeln, Kichererbsen, Karotten und Reis. Nichts Ausgefallenes, aber etwas, was ich kann!

Was sollte niemand von Dir wissen? Dass ich Angst habe, bzw. wann ich Angst habe. Das möchte man ungern mit anderen teilen. Gehört aber vermutlich einfach dazu.

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Was ist Liebe?

Das letzte Wort: Ich grüße meine Mutti, wünsche euch Gesundheit und bleibt sauber. Kommt gerne zu uns auf unsere Tour, sie wird wirklich großartig! Livebegegnungen kriegt man nämlich nicht auf eine Platte konserviert.

FOTO: Christoph Voy

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 09. Oktober 2019 | Tags: |  Keine Kommentare

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