Die Sache mit dem Ich

Das Jahr beginnt mit einem Finale. Ach was, DEM Finale, dem „Slam der Slampions“! Gemeinsam mit dem Satireportal Realsatire veranstaltet unser geliebter Heimathafen Neukölln (ja schon wieder der) ein besonderes Bühnenformat für Journalisten. Sechs Reporterinnen und Reporter wetteifern gegeneinander, wer am unterhaltsamsten von einer eigenen Recherche erzählen kann. Dabei stehen jedem von ihnen zehn Minuten Zeit auf der Bühne zur Verfügung. Und die sechs sind nicht einfach irgendwelche Journalisten! Nein, alle haben schon einen der bisherigen Slams in Deutschland gewonnen und treten nun gegeneinander an, um einen Jahressieger zu küren. Das Publikum entscheidet – per Applaus! Die lustigen Slammer sind: Sebastian Erb (taz), Katja Garmasch (WDR), Maris Hubschmid (Tagesspiegel), Anorte Linsmayer (MDR), Felix Dachsel (Die ZEIT) und Ronja von Wurmb-Seibel (freie Autorin). Die Moderation übernimmt kein anderer als der Realsatire-Gründer Jochen Markett. Wir verlosen 2×2 Freikarten an die besonders Investigativen unter euch. Schreibt eine Mail mit dem Betreff „HATTA SO GESAGT“ an hurra@muxmaeuschenwild.de und mit ein bisschen Glück entscheidet ihr am Samstag mit eurem Applaus, wer den „Slam der Slampions“ als glorreicher Sieger bestreitet.
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Reporter Slam – das Jahresfinale der Besten | 13.01.2017, 20:00 Uhr | Heimathafen Neukölln | Tickets: VVK: 9€ / AK: 11€ | Facebook Eventlink | Foto: Andi Weiland

Kategorien: Erlebnisse | Autor: | Datum: 10. Januar 2018 | Tags: , , , , , Keine Kommentare

Ass-Dur

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Das 2 Minuten-Interview

Benedikt und Dominik sind lustig. Müssen sie auch sein, schließlich machen sie Musik-Kabaret. Für die jüngeren unter uns: das ist wie Musik-Comedy nur anders. Oft mit Musik. Eigentlich immer mit Musik. Es wundert also nur wenige, wenn man erfährt, dass sich die beiden an der Musikhochschule Hans Eisler kennen- und, ja, man muss es wohl so sagen, schätzen lernten. Zumindest als Bühnenpaar funktionieren die beiden so gut, dass sie in den paar Jahren seit ihrem Bestehen so ziemlich jeden Kleinkunstpreis von hier bis Bottrop-Lehmkuhle abgeräumt haben. Wie dünn das zarte Band der Freundschaft der beiden ist, erfuhren wir in unserem Interview, dass wir aus Sicherheitsgründen mit beiden solo, sprich getrennt durchführten. Das war knapp. Denn am 7. November startet das neue Programm der beiden, „Die große Ass-Dur Weihnachtsshow“ im Tipi am Kanzleramt. Wir verlosen 2×2 Premierenkarten an die besonders Molligen unter euch. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚MIT DEM ZWEITEN SIEHT MAN BESSER‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.

Name: Benedikt / Dominik
Alter: 34 / 31
Wohnort: Berlin
Beruf: B: Kabarettist, Schauspieler, Therapeut / D: Frauenbeauftragter
Schuhgröße: 43 / 43
Lieblingskurzwitz: B: Sehen wir uns im Juni oder im Brachet? (Stille…, Anm.d.Red.)
D: Geht ein Zyklop zum Auge-Arzt.
Kontakt: info@ass-dur.de

Keiner lacht. Was tun?
B: Das passiert leider häufiger, wenn Dominik einen Witz gemacht hat. Ich bügle das meistens mit Eleganz und Esprit aus.
D: Da hat Benedikt wohl gerade einen Witz erzählt. Ich erzähl kurz einen und schon ist wieder Bombenstimmung.

Was ist das Schlimmste, dass dir jemals auf der Bühne wiederfahren ist?
B: Meine Haare lagen einmal sehr ungünstig. Da war der Abend gelaufen.
D: Benedikt

Hast du Lampenfieber?
B: Vor Premieren: ja!
D: Ich hab bei allen Lampen gemessen, Temperatur war ok.

Was schätzt/bewunderst du an deinem Partner besonders?
B Er bleibt in jeder Situation gelassen.
D: Seinen Bühnenpartner.

Und was nervt dich schon die ganze Zeit?
B: Dass Dominik mich immer unterbricht.
D: Die Frage müsste heißen: Was nervt mich nicht schon die ganze Zeit?!

Ein Rat, von dem du nie gedacht hättest, dass er dir einmal nützen würde.
B: „Entweder man hat Freunde, oder man hat Recht.“
D: „Es gibt 3 Arten von Menschen: Die einen können zählen, die anderen nicht.“

Dein Leben wird verfilmt. Wer spielt dich?
B: Meryl Streep
D: Irgendein Model von Victoria’s Secret.

Was würdest du gern besser können?
B: Nichts, ich bin perfekt.
D: Besser abschalten können, wenn jemand auf der Bühne neben mir zu viel redet.

Was bedeutet für dich persönlich beruflicher Erfolg?
B: ein Soloprogramm auf die Beine stellen
D: ein Soloprogramm zu erarbeiten

Was bereust du bis jetzt noch nicht getan zu haben?
B: ein Soloprogramm
D: ein Soloprogramm

Ein Affe, ein Nilpferd und Terence Hill kommen in eine Bar, plötzlich…
B: sagt der Affe, ich hab jetzt richtig Lust auf ein Happy Hippo. Sagt Terence Hill „Affengeil!“. Lustig, ne?
D: kommt Benedikt rein und alle rennen schreiend raus.

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen?
B: Reis + Gemüse – ich ernähre mit vegan.
D: Butterbrot.

Mit welcher bekannten Persönlichkeit würdest du gern mal auf der Bühne stehen?
B: Buddha
D: mit mir selber – dann wäre es endlich mal ein richtig lustiges Duo.

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest?
B: Den 11. September vernünftig aufklären. Alleine schon, dass ein Reisepass des angeblichen Terroristen in den Trümmern unbeschadet aufgefunden wird, kann doch kein vernünftiger Mensch glauben…
D: Dass ich die AGB bei iTunes nicht mehr akzeptieren muss.

Was sollte niemand von dir wissen?
B: Ich pople manchmal genussvoll in der Nase.
D: Hahaha, fast wäre ich drauf reingefallen!

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?
B: Vielleicht die Frage, welche Antwort ich noch gerne gegeben hätte?
D: Ist eine Gesichtscreme, die 20 Jahre jünger macht, lebensgefährlich, wenn man erst 19 ist?

Das letzte Wort:
B: Ja
D: Kommtallezurshowinstipiamkanzleramt.

Foto: Sonja Hornung Photography

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 31. Oktober 2017 | Tags: , , , , , , , , , , Keine Kommentare