Frans Prins

Das 2 Minuten-Interview

Frans Prins ist kreativer Entrepreneur, Autor und Visionär. Vor allem ist er so etwas wie eine richtungsweisende Instanz in Sachen Sustainable Fashion und Design. Er war oder ist beteiligt an Projekten wie Theky.to, Ethical Fashion Show Berlin, Green Showroom oder Beyond Berlin. Wir schätzen ihn außerdem als Chefredakteur von Lilli Green, dem Magazin und Shop für nachhaltiges Design. Darin berichtet er mit Vorliebe über außergewöhnliche Architekturprojekte wie Tiny Houses, Bambuslofts, grüne Schulen und Erdhäuser oder über kreislauffähige Möbel, Upcycling-Lampen und neue Eco Fashion Marken. Wir wollten wissen, mit wem der sympathische Niederländer gern mal den Job tauschen und worüber er sich mit Angela Merkel im Urlaub unterhalten würde. Weltfrieden natürlich und Schokolade selbstverständlich.

Name: Frans Prins
Alter: 38
Wohnort: Berlin Kreuzberg
Beruf: Blogger
Schuhgröße: 43
Lieblingslabel: ekn Footwear
Kontakt: frans@lilligreen.de

Eine gute Tat, die jeder sofort tun kann? Jeden Tag für mindestens zehn Sekunden darüber meditieren, dass wir Teil dieser fantastischen Planeten sind. Da fallen einem dann schon selber die guten Taten ein.

Von welchem aktuellen ‚grünen‘ Projekt sollte jeder wissen? Informiert euch über alle gute Sachen, die in aller Welt gemacht und entwickelt werden und lasst euch inspirieren. Zum Beispiel über unseren Blog.

Das Leben welcher berühmten Persönlichkeit möchtest du für einen Tag leben? Mark Zuckerberg. Control Alt Delete.

Was unterscheidet dich von anderen? Die Frage sollte eher sein: was verbindet dich mit anderen. Wir wollen uns immer sehr gerne von anderen unterscheiden, etwas ganz besonderes sein, aber letztendlich leben wir alle auf dem gleichen Raumschiff.

Wie sieht es bei dir zuhause aus? Meine Wohnung ist ein Sammelsurium alter Möbel und Erinnerungen. Ich kaufe kaum Neues für mein Zuhause und gebe lieber Geld für gutes Essen aus als für eine teure Küche. Ich mag den Less is More-Ansatz, obwohl ich immer noch viel mehr Sachen habe, als in ein Tiny House passen würden.

Was ist dein geheimes Talent? Im Paralleluniversum bin ich ein Superagent und rette jeden Tag die Welt. Meine Fantasie ist meine Geheimwaffe.

Du triffst Angela Merkel im Fahrstuhl. Worüber unterhaltet ihr euch? Weltfrieden. Eine Strategie, um den amerikanischen Präsidenten loszuwerden. Oder Wandern, wir waren vor kurzem am gleichen Urlaubsort.

Sommer oder Winter? Frühling und Herbst. Ich mag es, wie die Natur sich verändert.

Was wäre dein Traumurlaub? Einmal ganz um die Welt per Anhalter reisen. Ich finde, trampen ist noch immer eine wunderbare Art, die Welt und verschiedenste Menschen kennen zu lernen und jede Menge Abenteuer zu erleben.

Wer war dein Held / deine Heldin in Kindertagen? Robin Hood. Wo sind die modernen Robin Hoods eigentlich? Alle vernünftige Menschen scheinen heutzutage ihr eigenes Business zu machen, sie machen Eco-Fashion oder brauen ihr eigenes Pale Ale. Die Weltrevolution findet heutzutage über unseren Konsum statt.

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen? Pfannkuchen, das mögen immer alle.

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest? Das Auto abschaffen und durch etwas ersetzen, was nicht stinkt, nicht so viel Platz einnimmt und auch nicht tötet, aber uns trotzdem überall schnell hinbringt. Einen „Teleporter“ erfinden vielleicht, das wäre doch die Öko-Erfindung überhaupt! Beam me up, scotty.

Was sollte niemand von dir wissen? Ich bin eher ein Ökosnob, aber ab und zu mache ich einen Reality-Check und kaufe knallhart beim Discounter ein. Und meine Unterhosen sind auch nicht immer Bio.

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Ist die Datenschutz-Grundverordnung eine Krankheit oder warum sehen alle, die etwas mit Internet machen, zurzeit so bleich aus?

Das letzte Wort: Kauf einfach weniger, dafür aber bessere Sachen! Ach, nur eins? Schokoladenfabrik.

 

Sebastian Zabel

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Sebastian Zabel

Das 2 Minuten Interview

Sebastian Zabel ist Chefredakteur der deutschen Ausgabe des Rolling Stone. Der feiert gerade 20. Geburtstag mit einem opulenten Jubiläumsband – also der Stone, nicht der Zabel. Zu seiner Vorliebe für Neil Young haben wir ihn nicht befragt, wohl aber zu verborgenen Talenten. Singen gehört im Übrigen nicht dazu. Und während wir uns vorstellen wie Lukas Podolski, begleitet von Sister Sledge, Helmut Schmidts Ratschläge übers Mic posaunt, überlegen wir diese Rubrik hier umzubenennen in „Auf eine Lauchsuppe mit…“.

 

Name: Sebastian Zabel

Alter: 50

Wohnort: Berlin

Beruf: Journalist

Schuhgröße: 40

Lieblingstextzeile: „Some girls are bigger than others“

Kontakt: sebastian.zabel@rollingstone.de

 

Spielst du ein Instrument? Früher: Geige.

 

Deine musikalische Neuentdeckung im letzten Monat? Cristobal & The Sea

 

Welcher Song hat dein Leben verändert? Sister Sledge: Lost In Music

 

Welche Platte würdest du auch dann noch hören, wenn sie einen Sprung hat? Penguin Café Orchestra: Music From The Penguin Café

 

Du kannst dir eine Superband zusammenstellen, wer ist dabei und als was? Lukas Podolski als MC.

 

20 Jahre Rolling Stone waren…

…der Anfang.

 

Die nächsten 20 Jahre werden…

…großartig.

 

In welchem Jahrzehnt gab es die beste Musik?

Immer jetzt.

 

Was kannst du überhaupt nicht?

Singen.

 

Was wolltest du als Kind werden?

Regisseur.

 

Was kommt als nächstes?

Die Februar-Ausgabe.

 

Der beste Ratschlag, den du je bekommen hast?

Ratschläge sind auch Schläge.

 

Neben welcher Persönlichkeit würdest du gerne auf einem Langstreckenflug sitzen? Neben Helmut Schmidt im Raucher-Jet.

 

Wenn Superkleber überall klebt, warum dann nicht auf der Innenseite der Tube? Weil Sauerstoff notwendig ist, damit sich die Klebewirkung entwickelt.

 

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen? Lauchsuppe.

 

Wovor hast du Angst? Vor großen Hunden.

 

Wann hast du zuletzt etwas Neues ausprobiert und was war das? Lauchsuppe, gestern.

 

Was sollte niemand von dir wissen? Dass ich zuvor noch nie Lauchsuppe gekocht habe.

 

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Warum habt ihr so oft Neil Young auf dem Cover?

 

Das letzte Wort:

Tschüss.

Foto: Nicola van der Mee

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 10. Dezember 2014 | Tags: , , , , Keine Kommentare