Jules Buckley

 

Jules Buckley

Das 2 Minuten Interview

 

Der Londoner Jules Buckley ist Dirigent. Und was für einer. Mit seinem 2004 gegründeten Heritage Orchestra bereist er die Welt um mit Pop-Größen wie den Arctic Monkeys, Massive Attack, Emelie Sande oder Michael Kiwanuka zu performen. Zuletzt inszenierte er die futuristische Live Show Joy Division Remix und bespielte Bühnen wie die der altehrwürdigen Royal Albert Hall oder des Sydney Opera House. Ja genau, DAS Sydney Opera House. Inzwischen ist er Chefdirigent des Metropol Orchestras in Amsterdam. Sein Lebensmittelpunkt bleibt Berlin. Seit 2011 mischt er die hiesige Musikszene taktvoll durcheinander. Von seinen fußballerischen Qualitäten ganz zu schweigen – aber das ist eine andere Geschichte.

 

Name: Jules Buckley

 

Alter: 33

 

Wohnort: Berlin

 

Beruf: Dirigent

 

Schuhgröße: so circa 45

 

Lieblingsnote: Es gibt da so eine kaputte Notentaste auf meinem Piano, die meine Nachbarn in den Wahnsinn treibt. Anscheinend tendiere ich dazu diese besonders häufig zu benutzen. Es ist Fsharp 3.

 

Kontakt: always in person please.

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Beschreibe deinen künstlerischen Stil.

Leftfield experimentell, orchestral mit einem Spritzer Elektronik und Soul. Also auf gut „deutsch“: Klassik gemischt mit moderner Musik, klingt ein bisschen hochtrabend aber was solls. :-)

 

Der typische Tag im Leben von Jules Buckley?

Okay, da gibt es zwei Möglichkeiten: wenn ich zu Hause in Berlin bin, steh ich auf, wasche mich ordentlich und gründlich, mache mir eine Tasse Kaffee und fange an Musik zu schreiben. Manchmal kommen auch andere Künstler vorbei und wir arbeiten zusammen an Stücken und genießen die Stadt. Wenn ich mich auf Liveshows vorbereite beschäftige ich mich sehr intensiv mit den Kompositionen anderer Leute.

 

Welche Musik hörst du momentan?

M83, das neue Album von Arcade Fire, Woodkid, viel Lou Reed und weil ich gerade daran arbeite, einiges von Serge Gainsbourg.

 

Hast du eine Lieblingsband?

Radiohead sind ziemlich weit vorne auf der Liste, genauso wie Pearl Jam und Efterklang. Ah und die großartigen Typen die das Backing für die ganzen Mowtown Hits gemacht haben, die Funk Brothers – unglaubliche Musiker!

 

Warum Berlin?

Seit ich vor Jahren mal für einen Kurztrip herkam empfinde ich die Atmosphäre als unglaublich verführerisch. Dieser „Alles ist möglich“-Vibe gibt mir die Entspannung, die ich brauche um Musik zu machen.

 

Was nervt in Berlin?

Hertha.

 

Kannst du uns einen magischen Ort nennen?

Das Sydney Opera House. Brutally beautiful!

 

Wer war die aufregendste Person mit der du je gearbeitet hast?

George Duke.

 

Was ist der beste Song aller Zeiten?

Verdammt, das ist echt schwer zu sagen. Für heute würde ich sagen Billy Jean.

 

Was war dein größter Erfolg?

Dass ich meine Grundschule davon überzeugen konnte, dass ich der Gewinner der Weitsprungmeisterschaft in unserem County war, nachdem ich eine alte Medaille gefunden hatte. Es lief alles super, bis sie meinen Dad dazu befragt haben…

 

Was würdest du am liebsten rückgängig machen, wenn du könntest?

Damals gelogen zu haben ;-)

 

In welchem Film hättest du gern eine Rolle gespielt?

Bullitt.

 

Welches Kunstwerk würdest du gern besitzen?

Eines das nicht kaputt gehen kann. Passend zu meinem Lebensstil.

 

Welches Stück Musik hättest du gern selbst komponiert?

M83: My Tears Are Becoming A Sea

 

Mit welcher Persönlichkeit würdest du gern mal einen Kaffee trinken?
Johnny Cash. Auch wenn ich mir nicht sicher bin, ob es Kaffee wäre, was wir trinken würden.
 

Welcher war der Beste Tag in deinem Leben?
War der schon? ;-) Ich würde sagen, als ich mit dem Heritage Orchestra im Sydney Opera House aufgetreten bin, einen Tag nachdem ich Kraftwerk dort habe spielen sehen.
 

Wenn wir dich zu hause besuchen, was würdest du für uns kochen?
Ich nehme Bestellungen entgegen und werde mich akribisch darauf vorbereiten und letztlich doch auf ganzer Linie versagen. Aber ich gebe meine Bestes!
 

Welchen Platz belegt England bei der nächsten Fußballweltmeisterschaft?
Hahahahah you bastard! Ich schätze wir fliegen in der zweiten Runde raus, nachdem wir von Deutschland vermöbelt wurden… (schluchz)…
 

Hast du einen Witz auf Lager?
Ja.

Wie sieht Gott aus?
Wie Santa Claus nur fetter.
 

Was würdest du verändern, wenn du die Macht dazu hättest?
Haters. Take ‚em clubbing and get ‚em to stop moaning.
 

Wann hat dich zuletzt wirklich berührt?
Als mein Bruder im letzten Frühjahr gestorben ist. Es holt mich jeden Tag ein.
 

Wann hast du zuletzt etwas Neues ausprobiert?
Vor zwei Wochen sind mein ältester Bruder Mike und ich von einem Gebäude hier in Berlin gesprungen.
 

Welche Superheldenkräfte hättest du gern?
Ahhhh……tricky… im Moment würde ich sagen, die Fähigkeit durch die Zeit zu reisen!
 

Was ist das perfekte Weihnachtsgeschenk?
Eine zweite frei wählbare Superkraft.
 

Was würdest du tun, wenn du keine Angst hättest?
In einem Jumpsuit mit einer alten roten Rakete über den Grand Canyon fliegen. Nee, warte…
 

Welche Frage hätten wir noch stellen sollen?
What is your vision of bringing an old musical language into the modern musical world?
 

The last word:
Thanks for interviewing me :-)
 


Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 13. November 2013 | Tags: , Keine Kommentare

Caroline Rosales

Caroline Rosales

Das 2 Minuten Interview

Caroline Rosales arbeitete als Redakteurin bei einer Berliner Tageszeitung. Dann wurde sie Mama und dachte darüber nach, wie man als Mutter dank alternativer Karrieren von zuhause aus Geld verdienen und gleichzeitig mehr Zeit für seine Kinder und sich haben kann. Sie machte sich als Buchautorin und Bloggerin von Stadt-Land-Mama.de selbstständig und schrieb gemeinsam mit Isa Grütering von Hauptstadtmutti.de das Buch „Mama muss die Welt retten“. Kind und Karriere geht nicht zusammen? Schön zu lesen, dass es doch funktionieren kann!

Name: Caroline Rosales

Alter: 31 Jahre

Wohnort: Prenzlauer Berg

Beruf: Buchautorin und Bloggerin

Schuhgröße: 38

Lieblings-Buch: Die Einsamkeit der Primzahlen

Kontakt: rosales.caroline@googlemail.com

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Was liest du gerade?
Bist Du noch wach? von Elisabeth Rank

 

Was tust du morgens nach dem Aufstehen als Allererstes?
Meinem Sohn, der mich geweckt hat, einen Kuss geben und ihm aus seinem Babybett helfen.

 

Was ist dir besonders wichtig?
Zeit zu haben.

 

Mom mit Job oder Berufstätige mit Kind?
Mom mit Job. Momentan.

 

Dein größtes Erfolgserlebnis?
Dass meine zwei Bücher wirklich erschienen sind.

 

Dein wichtigster Charakterzug?
Hoffentlich Humor, wahrscheinlicher aber Willensstärke/Trotz.

 

Wofür bist du deinen Eltern unendlich dankbar?
Dass sie mich zweisprachig erzogen haben, Deutsch-Französisch, und aus mir einen Gourmet gemacht haben durch ihre Kochkünste.

 

Welche fiese Eigenschaft hast du von deinen Eltern geerbt?
Unordentlichkeit

 

Was ist deine schönste Erinnerung an den letzten Sommer?
Dass mein Sohn am allerletzten Nachmittag doch noch mit mir in den Pool gekommen ist.

 

Angenommen du schreibst ein Kinderbuch. Wie heißt es und worum gehts?
‚Warum der kleine Affe keine Erdnüsse essen darf.‘ Ein Buch für Kinder mit Nahrungsmittelallergien, das ihnen das Thema spielerisch erklärt.

 

Was hast du in der Hosentasche?

Nichts.

 

Wo würdest du gerne leben und warum?
Hier, weil hier mein Zuhause ist und meine Familie.

 
Welches Kunstwerk würdest du gern besitzen?

Ein Original von Daniel Richter.

 

Ich bin der größte Fan von:
Malala Yousafzai

 

Mit welcher Persönlichkeit würdest gern einen Kaffee trinken?
Mit dem Schauspieler Timo Jacobs.

 

Wenn wir dich zu hause besuchen, was würdest du für uns kochen?
Vielleicht Fleischbällchen mit Couscous.

 

Das wünsche ich meinen Feinden:
Einsicht

 

Ein Satz mit X?
In Xanten ist es schön.

 

Kannst du tanzen?
Aber klar doch!

 

Wenn hinter Fliegen Fliegen fliegen?
fliegen Fliegen Fliegen nach.

 

Was hat dich zuletzt wirklich bewegt?
Mein 2. positiver Schwangerschaftstest.

 

Was hast du zuletzt Neues ausprobiert?
Ich war Gast in einer Fernsehtalkshow.

 

Was würdest du tun, wenn du keine Angst hättest?
Fahrrad fahren.

 

Was sollte niemand von dir wissen?
Dass ich zu vielem eine sehr radikale Meinung habe.

 

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?
Wie machst du das alles nur? ;-)

 

Das letzte Wort:
Ist gesprochen.

 

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 06. November 2013 | Tags: Keine Kommentare

Bjoern Welter

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BJÖRN WELTER

Das 2 Minuten Interview

 

Björn Welter gründete gemeinsam mit seinem Partner das Frozen Yoghurt Start-Up ‚Wonderpots‘ und brachte damit das durchgedrehte Joghurt-Eis samt Topping-Kultur nach Deutschland. Zwei Stores gibt es inzwischen in Berlin, und damit weitere in ganz Deutschland folgen können, startete Wonderpots eine Crowdinvesting-Aktion auf companisto. Dreimal korrigierten die Jungs das gesetzte Kapitalziel nach oben und sammelten so in sieben Tagen eine halbe Million Euro. Europarekord! Und ein klares Zeichen: Die Menschen lieben Wunder!

Name: Björn Welter

Alter: 37

Wohnort: Berlin Charlottenburg

Beruf: Gründer und Geschäftsführer von Wonderpots

Schuhgröße: 47

Lieblings-Lieblings-Wonderpots Mische: Granatapfel, Mango, Wassermelone, Erdbeeren, Heidelbeeren

Kontakt: bjoern.welter@wonderpots.de

 
Was isst du am liebsten?

Italienische und asiatische Küche mag ich sehr. Gerne scharf. Guten Käse, ein gutes Stück Rinderfilet mit viel Pfeffer, grob gemahlen.

 

Was kommt für dich niemals in die Tüte, äh, den Pott?

Ich steh ehrlich gesagt gar nicht auf die verrückten Kombinationen und süßen Toppings wie Oreo Cookies, Karamellsauce, Smarties oder so. Ich mag es gerne frisch und leicht, so wenig Zucker wie nötig. Espresso allerdings ist ein super Topping, bieten wir offiziell aber noch nicht an. :)

 

Frühaufsteher oder Morgenmuffel?

Der Wecker klingelt um 7:00 Uhr. Um 8:00 bin ich dann meistens im Büro. Ansonsten, versuche ich bis morgens um 10:00 Uhr keine Emails zu lesen. Da stresst man sich nur in den besten und kreativsten Stunden des Tages.

 

Dein größtes Erfolgserlebnis?

Wirklich schwierig zu sagen. Aktuell sicherlich der Crowdinvesting-Erfolg auf companisto. Das macht mich schon sehr stolz und rührt mich, wie die Menschen von Wonderpots begeistert sind und uns unterstützen.

 

Dein wichtigster Charakterzug?

Leidenschaft und Zielstrebigkeit würde ich sagen. Was ich mir einmal in den Kopf gesetzt habe, mache ich dann auch.

 

Wenn ich nicht Mr. Wonderpot geworden wäre, dann wäre ich…

Oh, das ist schwierig. Ich wollte immer schon Unternehmer werden. Schon als kleiner Junge. Vielleicht Abenteurer, ich liebe es zu Reisen, fremde Kulturen und Orte zu entdecken.

 

In welchem Film hättest du gern mitgespielt?

Zurück in die Zukunft wäre toll gewesen. Besonders die Zeitreise und die Skateboards, die über dem Boden schweben, finde ich super.

 

Ich bin der größte Fan von:

Unternehmergeschichten. Mich fasziniert zum Beispiel Steve Jobs unheimlich. Mit seinem Tod hat die Welt einen einzigartigen Visionär und Unternehmer verloren. Und ich bin Deutschland-Fan zur WM.

 

Welche Eigenschaften schätzt du an einem Menschen?

Ehrlichkeit, Loyalität, Leidenschaft, Begeisterungsfähigkeit, Offenheit für Neues.

 

Mit welcher Persönlichkeit würdest du gern einen Kaffee trinken?

Steve Jobs ;)

 
Warum gibt es Whiskas-Huhn, -Fisch und -Rind, aber kein Whiskas-Maus?

Na, ja „was mir schmeckt muss auch meinem Haustier schmecken.“ Frauchen oder Herrchen kann sich damit besser identifizieren und beim Einkauf auf die eigenen Vorlieben beziehen.

 

Kannst du tanzen?

Tanzschule hatte ich mit 17. Einiges verlernt seitdem. Aber einen Cha Cha Cha bekomme ich noch hin. Und auf einer Party oder beim Karneval bin ich zu Flash Dance Music immer ganz vorne mit dabei.

 

Was hat dich zuletzt wirklich bewegt?

Ich hatte die Ehre und das Glück im August mit dem Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus in sehr kleinem Kreis zu frühstücken. Der Erfahrungsaustausch an diesem Morgen, Yunus Visionen, sein Input und seine Ideen fand ich sehr inspirierend und zu tiefst berührend.

 

Was hast du zuletzt Neues ausprobiert?

Meditation

 

Was würdest du tun, wenn du keine Angst hättest?

Zwei Dinge: Öfter zum Zahnarzt gehen und einen Flugschein machen. Ich liebe Fliegen und Flugzeuge, ein wundervolles Gefühl von Freiheit, Entdeckergeist und Abenteuer.

 

Was würdest du verändern, wenn du die Macht dazu hättest?

Dass Menschen mit- und untereinander offener, liebevoller und großzügiger umgehen und sich nicht aus Angst der Ablehnung verschließen. Jeder Mensch hat seine Geschichte und doch bauen wir in vielen Situationen aus Schutz eine Fassade.

 

Was sollte niemand von dir wissen?

Das bleibt mein großes Geheimnis. Aber ein kleines Geheimnis ist vielleicht, dass ich auf Reisen leidenschaftlich gerne Hydranten fotografiere. Man glaubt kaum wie unterschiedlich die Dinger in jedem Land aussehen.

 

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?

Welche Super Hero Kräfte ich mir wünschen würde? Wie Superman fliegen zu können.

 

Das letzte Wort:

Das überlasse ich dem Leser.

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 23. Oktober 2013 | Tags: , , Keine Kommentare