Max Jensen

Das 2 Minuten-Interview

So, die Nervosität steigt, die Zeichen stehen auf Dinner – Golden Dinner, um genau zu sein. Und weil Dinner ohne Koch nix is, haben wir uns direkt einen der Besten gekrallt, der überhaupt zu haben ist. Max Jensen gründete mit Berlin Cuisine einen neuen Stern am deutschen Cateringhimmel. Denn was er und sein Team so auf die Beine stellen ist ziemlich nah am kulinarischen Himmel. Sein Ziel: zeitgemäße Geschmäcker auf die besten Events des Landes bringen. Das können riesig große sein, wie neulich, als er und sein Team satte 4.500 Gäste bekochten (richtig muss es natürlich heißen: …als er und sein Team 4.500 Gäste satt kochten) oder aber ganz außergewöhnlich kleine, wie unser anstehendes Golden Dinner im… hach, fast hätten wir es jetzt verraten. Das verbindende Element bei all seinen Arbeiten ist der hohe Anspruch an die Qualität der Geschmäcker und die Kreativität der Darreichung. Dafür gab es dann auch zurecht den Caterer des Jahres-Award in der Kategorie ‚Event Concepts‘. Bevor wir mit dem Herrn zu Tisch bitten (Reservierung noch fix unter dinner@muxmaeuschenwild.de !) geht es für ihn in unserem 2 Minuten-Interview erst einmal ans Eingemachte. Wohl bekomm’s! Ach ja, dreimal dürft ihr raten, wer bei ihm zuhause kocht…

Name: Max Jensen
Alter: 31
Wohnort: Berlin
Beruf: Unternehmer
Schuhgröße: 44
Lieblingszutat: Maldon Salz
Kontakt: info@berlin-cuisine.com

So, jetzt mal Butter bei die Fische: wie kriegt man ein Steak auf den Punkt? Bei exakt 56 Grad für ca. 1 Stunde (abhängig von der Dicke des Steaks) sous-vide garen, danach in einer heißen Pfanne 30-45 Sekunden von jeder Seite scharf anbraten.

Welche drei Dinge gehören in jeden Kühlschrank? Parmesan, Tabasco, kalte Cola aus der Glasflasche.

Alte Schule oder frei Schnauze? Beides hat seinen Reiz.

Berliner Küche, was ist das bitte? Berliner Currywurst BC Style: Currywurst mit hausgemachter Tomatencurrysauce und lila Kartoffelchips.

Worauf freust du dich beim Golden Dinner besonders? Ganz klar, die Vorspeise: Sautierte… (PSSSSTTT!!! Anm. d. Red.)

Was war dein Lieblingsessen als du noch ein Kind warst? Spaghetti Bolognese – daran hat sich bis heute nichts verändert.

Wann hast du mal ein Gericht so richtig vergeigt? Bei meiner Abschlussprüfung als Koch: Es sollte ein halbgefrorenes Johannisbeer-Parfait geben. Leider war der Tiefkühler defekt, weshalb es nur ein unansehnliches Mousse gab. Glücklicherweise waren die anderen Gänge offenbar so gut, dass ich die Prüfung trotzdem bestanden habe.

Wer kocht bei dir zuhause? Meine Freundin.

Wen bewunderst du? Christiano Ronaldo

Süß oder salzig? Salzig

Das Wichtigste bei einem guten Essen ist: Gute Gesellschaft natürlich.

Welche bekannte Persönlichkeit würdest du gern einmal bewirten? Ferran Adrià, den für mich besten Koch der Welt.

Du liest ein Buch und stellst fest, dass es ein Roman über dein Leben ist. Liest du weiter? Nein – außerdem höre ich aus Zeitgründen lieber Hörbücher.

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen? „Larp muu mit sticky rice“ – das ist ein Schweinehackfleischsalat mit viel Koriander und Minze.

Wenn eine Fee dir eine Fähigkeit schenken könnte, welche würdest du wählen? Geduld.

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest? Jeder Tag hätte 48 Stunden und mein nötiges Schlafpensum wären nur drei davon.

Was sollte niemand von dir wissen? Dass ich im letzten Jahr ganze fünf Mal meinen Führerschein verloren habe. (Verloren oder verloren? Anm. d. Red.)

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Warum das Golden Dinner unvergesslich wird.

Das letzte Wort: You are only as good as the last meal you cooked.

Foto: Berlin Cuisine

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 05. Dezember 2017 | Tags: , , , , , , Keine Kommentare

Marion Heine

Das 2 Minuten-Interview

Wir sind Fans von Marion Heine. Bisher heimlich, jetzt ganz offiziell. Denn: Marion ist ein unglaublich positiver und inspirierender Mensch. Und: Marion hat Ideen – für Marken, für Menschen, für die Welt. Nachdem sie ihre Agentur Plantage fünfzehn Jahre lang erfolgreich führte, wurde es im letzten Jahr Zeit für sie, neue, frische Ideen und Strukturen auszuloten. Besser in Worte fassen können das ihr Mann Olaf, den wir auch schon hier im Interview hatten und ihre drei Kinder: „irgendwas mit Ideen und Werbung als Anführerin ihrer Agentur Spring und ganz wichtig, Mutter“. Wir haben uns mit Marion auf eine kurze Gedankenreise zum Gärtnern an den Strand begeben – die Tüte Chipsfrisch Ungarisch in der einen Hand, eine Spinne in der anderen. Wie das geht. Lesen Sie selbst!

Name: Marion Heine
Alter: 43
Wohnort: Berlin
Beruf: Was mein Mann sagt: Werberin (wir sprechen nochmal)
Was Kind 1 sagt: Anführerin von spring
Was Kind 2 sagt: Irgendwas mit Ideen
Was Kind 3 sagt: meine Mutter
Auf dem Papier: Diplom Designerin
Schuhgröße: 39
Lieblingsphrase: Don’t believe the hype
Kontakt: m.heine@spring-brandideas.com

Du begegnest deinem 18-jährigen Ich. Welchen Rat gibst du dir? Vertrau Dir selbst, hör auf deinen Bauch und habe Geduld.

Du hast pro Tag eine Stunde mehr zur Verfügung. Wie nutzt du sie? Ich klebe die Fotoalben meiner Kinder. Wenn diese (jemals) fertig sind, zeichne und lese ich.

Was hast du gestern gelernt? Geduld. Die lerne ich sogar täglich.

Dir fehlt die zündende Idee. Was tust du? Aufräumen. Gärtnern.

Kommunizieren Berliner anders? Oh ja natürlich.

Welcher Moment hat alles verändert? 5 Schwangerschaftstests hintereinander auf der Toilette von Springer & Jacoby

Bitte ergänzen: Für einen Tag wäre ich gerne einmal… wieder 6 Jahre alt

Worauf bist du stolz? Dass ich für meine Kinder sogar Spinnen nach draußen trage.

Du hast eine Sünde frei, welche verbotene Sachen würdest du tun? Soviel Chips Frisch Ungarisch und Haägen Dasz Eis essen bis mir schlecht ist. (Süß! Anm. d. Red.)

Wovon kannst du nicht genug bekommen? Siehe oben. Außerdem: Meerblick und Sand zwischen den Zehen, mein Mann neben mir (die Kinder etwas weiter weg lärmend) auch sehr hitverdächtig.

Welche Eigenschaft schätzt du besonders an deinen Co-Gründern? Ich kann mich zu 100 % auf sie verlassen. Das ist wie eine Ehe und ein Bund der Liebe. Klingt kitschig, ist es auch.

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen? eine Suppe (schnell, lecker, gesund, pürriert essen sie alle Kinder ohne Murren)

Wovor hast du Angst? Dass die Welt weiter und weiter in Schieflage gerät und was das für meine Kinder und die Zukunft der Menschen bedeuten mag. Mich beunruhigt das sehr. Oft finde ich es unerträglich, normal weiter zu leben und soviel zu haben, aber so wenig tun zu können.

Und aus persönlichen Gründen: Wenn meine Familie ohne mich Auto fährt.

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest? Teilhabe & Zufriedenheit für alle

Was sollte niemand von dir wissen? Das bleibt unter uns.

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Wie stehst Du zur politischen Situation in Deutschland und international?

Das letzte Wort: Refugees welcome. Demokratisch wählen.

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Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 31. Januar 2017 | Tags: , , , Keine Kommentare

Yvonne Kollosche

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Yvonne Kollosche

Das 2 Minuten-Interview

Noch vor drei Tagen hätte die Antwort auf die Frage nach Yvonnes Wohnort mit einem dicken B begonnen. Nun aber hat sie ihre Zelte im schönen München aufgeschlagen und die muxmäuschenwild-Fahne direkt mitgenommen. Say hi, MMW MUC! Wo fängt man am besten an, wenn man versucht Yvonne zu beschreiben? Ganz nüchtern vielleicht, eskalieren wird es dann von ganz allein. Es ist noch gar nicht so lange her, da stieß sie als Senior PR-Beraterin zu uns ins MMW Team und wickelte innerhalb von gefühlten 30 Sekunden nicht nur uns, sondern auch so ziemlich jeden Redakteur dieser Republik um den Finger. Stets addrett in Schale geworfen, bis an die Zähne bewaffnet mit zynischem Humor, noch dazu mit großer Klappe und noch größerem Herzen ist sie uns so sehr ans selbige gewachsen, dass wir sie nur mit einem lachenden und einem weinenden Auge in die neue Heimat ziehen lassen. Schön, dass du da bist Yvonne! Und dass du jetzt statt von B nach MUC, von MUC nach B pendeln musst ist ganz und gar dein Problem.

 

Name: Yvonne Kollosche
Alter: 33
Wohnort: München
Beruf: PR-Tante
Schuhgröße: 39
Lieblingsmagazin: Harper’s Bazaar
Kontakt: yvonne@yvonnekollosche.de

 

Warum München?
Warum eigentlich nicht?

 

Was hast du zuletzt gelernt?
Veränderung tut gar nicht so weh.

 

Frühaufsteher oder Morgenmuffel?
Definitiv Frühaufsteher; aber auch muffelig.

 

Was ist gerade das Hintergrundbild auf deinem Telefon?
Seit zwei Jahren immer mein Baby.

 

Was wolltest du werden, wenn du mal groß bist?
Reich und schön ;-)

 

Was darf dein Kind nicht?
Messer, Gabel, Schere, Licht…

 

Deine drei Lieblingsschimpfwörter?
Fuck, Fuck, Fuck

 

Du kannst nicht einschlafen. Was tust du?
Wie bitte? Einschlafprobleme kenne ich nicht.

 

Was möchtest du auf jeden Fall noch erleben?
Dass ich mal ein Geheimnis für mich behalten kann.

 

Deine mit Abstand beste Eigenschaft?
Wo soll ich da nur anfangen? Verlässlichkeit.

 

Welches Sternzeichen bist du?
überzeugter Krebs

 

Passt das?
Absolut. Schon praktisch so ein Panzer.

 

Was kannst du gar nicht?
Puzzlen. Das macht mich verrückt.

 

Was würdest du verändern, wenn du die Macht dazu hättest?
In vielen Köpfen mal einiges gerade rücken.

 

Ein gemeiner Witz bitte: (muss sein!)
Zwei Kannibalen fressen eine Domina, sagt der Eine zum Anderen: „Schmeckt ein wenig streng.“

 

Mit welcher Persönlichkeit (tot oder lebendig) würdest gern mal einen Champagner trinken?
Speziell Champagner: gerne mit Prinz Harry ;-)

 

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen?
Hhhmmm, gilt zubereiten auch? Kommt doch lieber auf einen Drink vorbei.

 

Wovor hast du Angst?
Vor Mäusen.

 

Was hat dich zuletzt wirklich bewegt?
Die große Liebe <3

 

Was sollte niemand von dir wissen?
Dass ich zur maßlosen Übertreibung neige.

 

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?
Blau oder rot?

 

Das letzte Wort:
…hab am allerliebsten ich!

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 22. Juli 2015 | Tags: , , , , Keine Kommentare

Max Maendler

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Max Maendler

Das 2 Minuten Interview

Max Maendler ist Gründer des Lehrerkollegs, dem Netzwerk für engagierte Lehrer. Während also viele meckern über Bildung und System, schafft Max echte Lösungen um Unterricht und Lernklima in Deutschlands Schulen nachhaltig zu verbessern. Drei Daumen hoch! Nebenbei engagiert er sich noch als Chapter President und Europa Chairman bei EO Entrepreneurs’ Organisation. So kamen wir auch zueinander. Unter Max Ägide setzten wir letzte Woche die viertägige EO Unlimited Konferenz um. Der vierte Daumen hoch für die wundervolle Zusammenarbeit. Zurzeit wohnt Max übrigens samt Frau und Kindern auf einer Sichtbeton-Baustelle. Warum das so ist, erzählt er besser selbst. Und ja, es gibt auch coole und nette Jungs, die auf Mathe stehen. Was zu beweisen war.

 

Name: Max Maendler
Alter: 40
Wohnort: Berlin
Beruf: Unternehmer
Schuhgröße: 42
Lieblingsschulfach: Mathe
Kontakt: www.lehrerkolleg.de

 Was würdest du tun, wenn du keine Angst vor nichts hättest?
Ich bin eigentlich ziemlich Angst-frei und genieße das Leben.

 

Welches Unternehmen hättest du gern gegründet?
Hilti.

 

Dein größter „screw up“ in letzter Zeit?
Ich habe weniger Grips und Zeit verwendet, einen ordentlichen Bauleiter auszuwählen, als ich normalerweise in das Recruitment eines Praktikanten investieren würde. Deshalb sitzen wir mit einem Jahr Verspätung immer noch zu fünft in unserer viel zu kleinen Wohnung.

 

Die inspirierendste Person, die du je getroffen hast?
Petra (seine Frau, Anm. d. Red.)

 

Was motiviert dich?
Wenn jemand sagt: das geht nicht.

 

Welcher Moment hat alles verändert?
Der Urknall.

 

Was ist denn so besonders an Berlin?
Die Freiheit, dass du machen kannst was du willst, ohne dass dich deshalb jemand schief anschaut.

Die beste Erfindung der Menschheit?
Aspirin

 

Mit welcher Persönlichkeit würdest gern einmal einen Kaffee trinken?
Nelson Mandela

 

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen?
Ein Pilz-Risotto

 

Wovor hast du Angst?
Vor dem Tod.

 

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest?
Eine Million Flüchtlinge nach Europa lassen.

 

Was hat dich zuletzt wirklich bewegt?
Mein Kastenfahrrad.

 

Was sollte niemand von dir wissen?
Sag ich nicht…

 

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?
Warum hast du das Lehrerkolleg gegründet?

 

Das letzte Wort:
Liebe Grüße

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 08. Juli 2015 | Tags: , , , , , Keine Kommentare

Nils und Anthony

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Nils & Anthony

Das 2 Minuten Interview

Nils Lehnert und Anthony Genillard haben gemeinsam mit ihrem Kompagnon Max das geniale Berliner Startup sygns gegründet. Bei sygns kann sich jeder der will ein eigenes customized Neonschild produzieren lassen oder aus einer großartigen Auswahl vorhandener und in Zusammenarbeit mit Künstlern gestalteter Schriftzüge und Symbole aussuchen. Von ganz klein (ein Buchstabe = um die 35 Euro) bis ganz groß ist fast alles möglich. Während Max die Außenstelle in Schweden hält, machen Nils und Anthony in Hemd und T-Shirt die Hauptstadt unsicher und treiben Wirte in den Wahnsinn. Wer sich selbst mal ein Bild machen will klickt am besten auf www.sygns.de oder hält beim Gallery Weekend die Augen auf, bei Wiensowski & Harbord, im Temporary Space in der Linienstraße 87 und bei Chipperfield wirds erleuchtend. Ach ja, und bei uns natürlich – unser muxmäuschenwild Schild haben die Jungs natürlich auch produziert. So jung, so nett und vollkommen zurecht so erfolgreich. Bring it on boys!

 

Name: Nils Lehnert / Anthony Genillard
Alter: 24 / 26
Wohnort: Berlin
Beruf: Werbeleuchtmittelhersteller / laut meinem Onkel, Elektriker
Schuhgröße: 45 / 44
Lieblingssymbol: Starkstrom Symbol / Hexagon
Kontakt: nils.lehnert@sygns.com / anthony@sygns.com

 

Was machst du morgens nach dem Aufstehen als Allererstes?
N: Joggen.
A: Duschen, sonst bin ich unbrauchbar.

 

Welches sygn hängt bei dir zuhause (oder sollte hängen)?
N: Das ändert sich monatlich. Aktuell hängt „neon worker’s don’t cry“ aus unserem Dokumentarfilm. Im nächsten Monat installiert Markus Mai eine Hommage an Francois Morellet (Markus und Francois sind beide auf dem Gallery Weekend zu sehen).
A: Ein Window aus unserer modularen „desygns“ Reihe. Ich bin ein Fan von schlichten geometrischen Formen.

 

Wann ging dir zuletzt ein Licht auf?
N: Gestern Nacht in Kreuzberg. Wir haben für eine Kundin die Montage gemacht. Die Installation war ein Geschenk, der Elektriker abgesprungen und das Neon musste natürlich um Punkt Mitternacht leuchten.
A: Als ich vor einigen Tagen mit unserem talentierten Künstler und Produktdesigner Markus Mai bei einem Kaffee zusammensaß und wir über neue Produkte gesprochen haben.

 

Woran merkst du, dass du erwachsener geworden bist?
N: Das Verhältnis zwischen Hemden und T-Shirts hat sich drastisch verändert.
A: Dass meine Freunde mich überreden müssen mit ihnen feiern zu gehen.

 

Wer oder was hat deine Weltsicht für immer verändert?
N: Der Austausch mit den Studenten der Hochschule für Grafik und Buchkunst: ich würde jedem Gründer den Kontakt zu kontrastreichen bzw. fachfremden Gruppen empfehlen. Man kann viel über Motivationen und Werte lernen und seine eigenen überprüfen.
A: Mein Großvater war ein sehr integerer Mensch, der von jedem respektiert wurde und mir viele Werte vermittelt hat, außerdem war er bei uns Enkeln für seine schmutzigen Witze bekannt.

 

Worauf bist du stolz?
N: Auf die Entwicklung und den Erfolg unserer Künstler. Und über jede erfolgreiche Ausstellung. Wir haben sehr viel Glück mit den Partnern bei sygns gehabt. Das freut mich jeden Tag.
A: Auf meine zwei Brüder. Sie sind tolle Vorbilder für mich und unterstützen mich bedingungslos, wissen aber auch wann sie mich am Riemen reißen müssen.

 

Was ist das größte Problem deiner Generation?
N: Ich kann nicht beurteilen ob wir ein Problem haben. Vielleicht weiß es die Generation über uns.
A: Die verminderte Aufmerksamkeitsspanne. Ich habe selbst schon Probleme mir einen Film anzusehen, weil ich nicht zwei Stunden meiner Zeit einer Aktivität mit ungewisser Genugtuung widmen möchte.

 

Welches Kunstwerk würdest du gerne besitzen?
N: Aktuell finde ich ein Aquarell der Brandenburger Landschaft sehr spannend. Die Künstlerin hat ebenso in Leipzig studiert und heißt Johanna Pegelow.
A: Ein Bild aus der Concetto Spaziale Reihe von Lucio Fontana.

 

Die drei besten Marken der Welt?
N: Tempo, USM Haller, FC Bayern
A: Alessi, VW und Robben & Wientjes

 

Wo würdest du gern mal ein sygn an die Wand hängen und was würde es sagen?
N: In eine beliebige Galerie im Berliner Scheunenviertel: „five heavily overpriced neon words“.
A: An die Fassade vom Haus der Kunst in München: HA   U              SD     E    R   K         UNS    T

 

Du hast eine Sünde frei, welche verbotene Sache würdest du machen?
N: Ich würde nach Flensburg fahren und meine Punkte löschen.
A: Touch the art.

 

Wofür gibst du zu viel Geld aus?
N: Neue Restaurants! Tony und ich entdecken als Team Neueröffnungen in ganz Berlin. Neben unserer Bestellung müssen sich die Kellner meist noch anhören, warum die freie Wand links unbedingt ein sygn braucht.
A: Für Essen. Ich probiere gerne neue Restaurants aus und Berlin ist auch nicht mehr so günstig wie es mal war.

 

Verrate uns einen magischen Ort, egal wo auf der Welt.
N: Die “ Schwarzen Tenn Alm“ in Kreuth, an der Deutsch-Österreichischen Grenze. Immer eine Wanderung wert.
A: Der Giannicolo in Rom. Im Sommer fahre ich gerne mit der Vespa hoch und schaue mir die Stadt von oben an.

 

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen?
N: Auf jeden Fall Paleo. Zum Beispiel: Wildschwein Bourguignon mit getrockneten Pflaumen, Süßkartoffeln und Granatapfel Dressing.
A: Melanzane alla Parmigiana, findet man in Berlin nicht, sollte aber jeder mal probiert haben.

 

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest?
N: Ich würde den Weg zur Existenzgründung vereinfachen: durch Gründerkurse in staatlichen Universitäten, vereinfachte und frei zugängliche Gründungsverträge und reduzierte regulatorische Prozesse wie Buchhaltung.
A: Risikobereitschaft und Selbstbestimmung in der Gesellschaft. Die Leute sorgen sich mehr darum in soziale Konstrukte zu passen als sich selbst zu verwirklichen.

 

Was sollte niemand von dir wissen?
N: Wie schnell ich esse. Mindestens doppelt so schnell wie Tony.
A: Ich habe mal im Kirchenchor gesungen… und habe immer noch die Stimme eines Engels.

 

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?
N: Wieviele sygns ich schon kaputt gemacht habe.
A: Wie man meinen Nachnamen ausspricht.

 

Das letzte Wort:
N: Sali. Das ist das letzte Neon Wort, dass wir für einen Kunden aus der Schweiz produziert haben.
A: Zytotoxin

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 29. April 2015 | Tags: , , , Keine Kommentare

Tina Gerstung

 

Tina Gerstung
 

Das 2 Minuten Interview

Tina Gerstung, geb. Haderlein hat handgezählte 1000 Sommersprossen in ihrem Gesicht, ist meistens gut gelaunt, schwer berlinverliebt und seit August 2012 Chefredakteurin beim Berliner Stadtteilportal QIEZ.de, die wir seit Neustem ja auch monatlich mit einem muxmäuschenwild Tipp versorgen. Den Zug um die Häsuer hat sie sich jetzt erst einmal abgeschminkt, da sie nämlich seit exakt heute offiziell im Mutterschutz ist. GLÜCKWUNSCH! Ab jetzt dann also „nur“ noch Mutter und Hausfrau – und das auch noch in Prenzlauer Berg, wie sie selbst etwas ironisch betont. Immerhin hat sie dann genug Zeit für Käsekuchen, ihren nächsten Berlin Reiseführer und alle Fortsetzungen von „Fifty Shades of grey“. Ja ja, die Hausfrauen… P.S. Was wird’s denn nun?

 

Name: Tina Gerstung
Alter: 32
Wohnort: Berlin
Beruf: Chefredakteurin bei QIEZ.de, ab April im Mutterschutz
Schuhgröße: 36
Lieblingskiez: Teutoburger Platz
Kontakt: tina.gerstung@gmail.com

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Der Kiez oder das Kiez? Der Kiez – ganz eindeutig. Das ist für mich wie das Event oder der Blog.

 

Wo wohnst du genau? In der fast pittoresken Choriner Straße

 

Erwischst du dich manchmal dabei, wie du Schwangerschafts-Klischees erfüllst – Stichwort: saure Gurken? Erstaunlicher Weise wenig Gelüste – obwohl ich jetzt schon im neunten Monat bin. Aber ‚Schinkennudeln jetzt‘ oder ‚Heute unbedingt Burger‘ kam durchaus schon mal vor.

 

Was ist gerade das Hintergrundbild auf deinem Handy? Kitschig – ein Flitterwochen-Foto von der traumhaften Malediven-Insel Kanuhura.

 

Deine drei Lieblingsläden in der Stadt? Puh, drei darf ich bloß? Also dann Ting für nordisch angehauchte Wohnaccessoires und Geschenke, meinen Lieblingsitaliener Trattoria Toscana für Ziegenkäse-Gnocchi und der Ruhepool für entspannende Massagen. Für Macarons unbedingt noch das Du Bonheur.

 

Was wirst du demnächst vermissen? Shoperöffnungen und andere lustige Partys am Abend.

 

Welche Haarfarben hattest du schon? Äh, Blond, Rotblond, Dunkelblond – also im Grunde nur Blond.

 

Welche Superkräfte hast du bei Nacht? Ich kann schmerzfrei gebären. (Tina gibt demnächst bestimmt auch Autosuggestionskurse, Anm.d.Red.)

 

Was kannst du besonders gut? Käsekuchen backen.

Womit kann man dich um den Finger wickeln? Mit Macarons, dem Erledigen von Hausarbeit, schönen Blumen.

 

Was machst du, wenn du nicht einschlafen kannst? Aufstehen, mich mit meinem Stillkissen ins Wohnzimmer setzen und lesen.

 

Bitte vervollständigen: Wenn hinter Fliegen Fliegen fliegen… fliegen viele Fliegen.

 

Wann hast du zuletzt etwas ganz und gar Uneigennütziges getan? Gestern, einer verwirrten Oma beim Ein- und Aussteigen aus der Bahn geholfen.

 

Wovor hast du Angst? Davor, dass geliebte Menschen sterben.

 

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen? Irgendwas, das schnell geht, eine Ingwer-Möhren-Suppe vielleicht.

 

Was würdest du gern ändern, wenn du die Macht dazu hättest? Die aktuelle Weltlage.

 

Was sollte niemand von dir wissen? Dass ich alle drei Bände von „Shades of Grey“ gelesen habe.

 

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Wird’s ein Junge oder ein Mädchen? Die Frage hab ich die letzten Monate schließlich noch so wenig gehört :) Und ich weiß es tatsächlich selbst NICHT.

 

Das letzte Wort: Hab ich immer gern.

 

Foto: Sebastian Matthias Weißbach

 

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 01. April 2015 | Tags: , , , , Keine Kommentare

Kerstin Michels

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Kerstin Michels

Das 2 Minuten Interview

Kerstin Michels hat den besten Job der Welt. Für ihren Arbeitgeber Event Inc radelt sie durch Berlin, Deutschland und die Weltgeschichte, um überall nach den schönsten Locations, besten Caterern und tollsten Agenturen zu suchen. Na gut, vielleicht ist das auch manchmal anstrengend, in jedem Fall aber sieht sie viel und lernt auch jede Menge lustiger, skuriler, netter oder verrückter Menschen kennen. Uns zum Beispiel. Kerstin sagt von sich selbst, dass sie exakt 99 % Prozent ihrer Zeit gut gelaunt ist, ein ausgeprägtes Gespür für die Aufarbeitung alter Möbel besitzt und viel zu oft das Wort „Hä!?“ benutzt, zumindest dann, wenn Freunde ihre Sorgen und Nöte versehentlich in ihr taubes statt ihr gesundes Ohr sprudeln lassen. Van Gogh Feature! Vermutlich hat sie deshalb auch das „Betreten Verboten“-Schild auf dem Rasen übersehen. Wobei Moment, das ergibt keinen Sinn! Jetzt hat sie uns doch glatt den Kopf verdreht…

 

Name: Kerstin Michels
Alter: 26
Wohnort: Berlin
Beruf: Location Scout bei Event Inc
Schuhgröße: 39
Lieblingsort: Auf der Marmolada bei strahlendem Sonnenschein
Kontakt: kerstin@eventinc.de

 

Wie hast du deinen letzten Geburtstag gefeiert? Klein, eher unspektakulär aber großartig toll mit den Liebsten.

 

Berlin ist… immer wieder aufregend und neu und manchmal doch nur ein kleines Dorf.

 

Wie sieht der perfekte Sonntag aus? Entweder lange ausschlafen und frühstücken im Bett oder das krasse Gegenteil: Um halb 7 ab aufs Rennrad, von Friedrichshain durch das Brandenburger Tor, an der Siegessäule & Co. vorbei in den Grunewald und zurück strampeln – wenn die Stadt noch schläft – und dann brunchen. In jedem Fall also gut frühstücken!

 

Regeln für eine erfolgreiche Party: Eine tolle Location – was soll ich auch anderes sagen ;) Aber egal wie toll, neu, unbekannt und großartig die Location ist – am Ende zählen doch die Leute mit denen man den Abend verbringt!

 

Wofür gibst du zu viel Geld aus? Für Essen, gute Drinks und alte Möbel. Aber das ist auch ok.

 

Was ist gerade dein Hintergrundbild auf dem Handy? Ein Foto von „The Rose Table of Perfect“ by James Lee Byars, aufgenommen bei meinem letzten Besuch im MoMA PS1 mit Anne.

 

iOS oder Android? iOS – mit Android kann ich leider nicht umgehen. Ich bin Apple-verseucht…

 

Deine größte Schwäche? Schokolade… und Eis – am besten natürlich beides zusammen.

Was ist dein Beitrag zur Verbesserung der Welt? CO2  technisch: Ich versuche immer und überall mit dem Rad hin zu fahren. Sonst versuche ich aufmerksam zu sein – es sind die kleinen Dinge und Taten die zählen. 

Welche Eigenschaft schätzt du an einem Menschen? Ehrlichkeit und Kritikfähigkeit

 

Wie kommt das ‚Betreten Verboten!‘-Schild auf den Rasen? Das muss ich wohl leider bisher immer übersehen haben.

 

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen? Ich gar nicht. Aber mein Freund. Sushi und zum Nachtisch selbstgemachtes Matchaeis.

 

Wovor hast du Angst? Das finde ich meistens erst raus, wenn ich Angst habe… das macht mir gerade Angst!

 

Wann hast du zuletzt etwas Neues ausprobiert und was war das? Sneak Preview im Kino letzten Montag. Es lief Whiplash – hätte ich mir sonst wahrscheinlich nicht angeschaut und ich war gefesselt! Mal schauen, ob ich das nächste mal wieder so viel Glück habe…

 

Was sollte niemand von dir wissen? Oh, da gibt es einiges!!! Aber das kann ich ja hier nicht verraten, dann ist es ja kein Geheimnis mehr :P

 

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Auf jeden Fall nicht noch eine nach meinem Lieblingsdingsdabums…

 

Das letzte Wort:
Sollte man auch mal anderen überlassen.

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 04. März 2015 | Tags: , , , , , Keine Kommentare

Felix Ermer & Viktor Dik

 

Felix Ermer & Viktor Dik

Das 2 Minuten Interview

Felix (re.) und Viktor (li.) sind 2/3 der BROOKLYN SOAP CO. Gemeinsam mit Jonas, dem Dritten im Bunde, gründeten sie die momentan wohl fresheste Marke für natürliche Herrenpflege nach einem Daueraufenthalt im schönen Brooklyn – daher auch der Name. Back in Tschermäny fehlte es schlichtweg an coolen, umweltgerechten Pflegeprodukten „für Ihn“. Felix und Viktor sind jeder für sich verdammt coole Hunde – bescheiden, schlau und gute Company, gemeinsam aber sind sie unschlagbar. Wir freuen uns schon auf unser Presseevent morgen im Vater&Sohn Store, da sind die Jungs nämlich auch mit am Start. Was das mit Spiderman, Rudi Völlers Friese und Marmeladentoast zu tun hat, wissen wir auch nicht. Wir wissen nur, dass wir verdammt froh sind, dass das mit der selbstdrehenden Spaghettigabel damals nicht so recht funktioniert hat. Das wäre einfach so viel unpraktischer für die Haarpflege gewesen.

 

Name: Felix Ermer / Viktor Dik
Alter: 25 / 26
Wohnort: Hamburg
Beruf: Gründer von Brooklyn Soap
Schuhgröße: F: 43 / V: 42 1/3 in Air Jordans, 42 2/3 in Reebok Classics
Lieblingsfrisur: F: Rudi Völler WM ’90 Original mit Schnubbi. Diese Friese hat eine Epoche gepraegt. / V: Vorne Business, hinten Party.
Kontakt: fe@bklynsoap.com / vd@bklynsoap.com

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Was tust du morgens nach dem Aufstehen als erstes?
F: Duschen.
V: Scrollen. Von E-Mails, zu Spiegel Online, zu Instagram, zu Twitter.

 

Schonmal in Brooklyn gewesen?
F: Ja sicher. Unglaublich inspirierendes Viertel und Geburtsort kreativen Unternehmertums. Dort haben Viktor und ich auf einem Blatt Papier angefangen das Konzept zu Brooklyn Soap zu schreiben.
V: Yes! Ein halbes Jahr Klapp-Couch und High-Life in Bushwick.

 

Der wichtigste Ratschlag, den du bekommen hast?
F: Sei ehrgeizig aber bleib bescheiden.
V: Nicht persönlich an mich, sondern von Michael Dell: “If you’re the smartest person in the room, you’re in the wrong room.”

 

Vollbart oder voll rasiert?
F:So oder so, Hauptsache gepflegt.
V: Ein gepflegter Vollbart geht immer.

 

Der schönste Mann der Welt ist…
F: Den Ausdruck „schöner Mann“ mag ich überhaupt nicht. Gutaussehende Kerle gibt es viele, James Dean, Sean Connery als Bond, Lothar Matthaeus…
V: …wahrscheinlich Robert Redford. Der einzige Mann, der den „Great Gatsby“ im rosafarbenen Anzug spielen konnte.

 

Auf welche geniale Idee wärest du gern selbst gekommen?
F:Craigslist.
V: Mit 10 Jahren hatte ich die Idee zu einer batteriebetriebenen, selbstdrehenden Spaghettigabel. Und vor zwei Wochen sehe ich dann eine im Schaufenster bei mir um die Ecke. Das wär’s gewesen!

 

Was kannst du besser als alle anderen?
F:Improvisieren.
V:Seitwärts einparken (stilecht mit dem Arm hinter der Kopfstütze vom Beifahrersitz). Zwei Jahre Nebenjob in einer Autovermietung mussten schließlich für irgendetwas gut gewesen sein.

 

Schließe die Augen und denk an etwas Schönes! Woran denkst du?
F:Die Abende im Tipsy Parson. Mein Lieblingsrestaurant in NY.
V: Nordsee und Watt.

 

Was kommt als nächstes?
F: Es kommen aktuell so viele neue Dinge auf uns zu, die kann ich kaum im Voraus benennen. Hauptsache Wachstum in alle Richtungen.
V: Kann denn nach einer selbstdrehenden Spaghettigabel noch irgendetwas kommen?

 

Welche Sprache würdest du gern perfekt beherrschen?
F: Spanisch
V: Laut meinem Xing-Profil müsste ich im fortgeschrittenen Maße Spanisch und Französisch sprechen. Vielleicht wäre das mal ein Anfang?

 

Warum können nur Frauen den Planeten vor dem Untergang retten?
F: Keine Ahnung, ist das so?
V: Weil kein Mann besser im Catwoman-Kostüm aussehen könnte als Halle Berry.

 

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen?
F: Pasta. Zum Nachtisch gibts Monte.
V: Entweder mit Aprikosen gefüllter Portobello an Camargue Reis mit Erdnusschutney und Avocado Trüffel oder etwas wahrscheinlicher: Toastbrot und Marmelade!

 

Wovor hast du Angst?
F: Auswegslos zu sein.
V: Vor Höhe.

 

Wann hast du zuletzt etwas Neues ausprobiert und was war das?
F: Neulich. 6 Stunden Nibelungen im Thalia.
V: Netflix. Großer Fehler!

 

Was sollte niemand von dir wissen?
F: Ich bin Spiderman.
V: Ich habe mir noch nie die Haare von jemand anderem schneiden lassen als von meiner Mutter.

 

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?
F: Lieblingsfarbe?
V: Was ist der Unterschied zwischen einer Ente? (youtube.com/watch?v=b6qycL-lNHc )

 

Das letzte Wort:
F: Am Ende ist immer alles gut und wenn es nicht gut ist dann ist es nicht das Ende.
V: „And everything you get, ya gotta work hard for it.“ – Notorious B.I.G

 

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 25. Februar 2015 | Tags: , , , , , Keine Kommentare

Laura Bail

Laura Bail

Das 2 Minuten Interview

Laura ist die gute Seele von muxmäuschenwild. Als sie vor genau einem Jahr zu uns kam um – inspiriert durch einen Beitrag über uns in der Cosmopolitan – ein dreimonatiges Praktikum anzutreten, stand sie quasi mit frisch gepackten Koffern vor unserer Tür. Gerade war sie aus der schwäbischen Provinz in die Hauptstadt gezogen, und der Weg ist für viele bekanntlich weiter als die Entfernung in Kilometern vermuten lässt. Seither schalmeit uns an jedem Morgen das erfrischendste „Hallooo“ der Bürogeschichte entgegen. Laura lächelt immer. Laura hat immer gute Laune und lässt sie sich durch nichts und niemanden vermiesen, auch nicht durch nächtliches Bierkastengeschleppe, muffelnde Kollegen oder kleinere Rückschlage. Laura gibt nie auf und ist nicht nur länger als die geplanten drei Monate bei uns geblieben, sie ist für muxmäuschenwild inzwischen quasi unersetzlich, managet im Alleingang unser Studio und zahlreiche Projekte. Im Interview haben wir versucht sie mal ein wenig aus der Reserve sprich in die Grummelfalle zu locken. Zwecklos! Danke, dass du da bist, liebe Laura, wir haben dich sehr ins Herz geschlossen.

 

Name: Laura Bail
Alter: 24
Wohnort: Berlin
Beruf: Projektassistenz bei mmw
Schuhgröße: 39
Lieblingswochentag: Samstag
Kontakt: laura.bail@muxmaeuschenwild.de

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Hast du auch mal schlechte Laune? Nö *grins* 

 

Was nervt dich an deinem Job? Dinge, die auf den letzten Drücker passieren.

 

Bei welchem Film musst du immer weinen? Ich bin sehr nah am Wasser gebaut. Da braucht es also nicht viel, um mich zum Weinen zu bringen. Ein absoluter Tränengarant ist und bleibt Titanic.

 

Du hast eine Sünde frei, welche verbotene Sache würdest du machen? Nachts einen Bummel durch meine Lieblingsläden und so viel mitnehmen, wie ich tragen kann.

 

Was isst du überhaupt nicht gerne? Außer Fleisch esse ich eigentlich alles.

 

Dein Lieblingsschimpfwort? Ich gebe mir immer große Mühe nicht zu schimpfen.

 

Na gut, wir geben es auf, was ist deine schönste Kindheitserinnerung? Unser erster Hund war etwas ganz Besonderes für mich. Mit ihm sind alle Erinnerungen schön.

 

Was sollte jeder über dich wissen? Dass ich jetzt schon seit genau einem Jahr bei muxmäuschenwild bin. Wie die Zeit vergeht…

 

Hast du ein Vorbild? Meine Eltern sind wunderbare Persönlichkeiten. Zu ihnen schaue ich auf, auch wenn ich weiß, dass sie hinter mir stehen.

 

Deine Lieblingsband? Ich tendiere da eher zum Lieblings-DJ und das ist Talul.

 

Wo siehst du dich in fünf Jahren? Mit Funke am Ohr Aufgaben deligieren.

 

Der beste Witz der Welt geht so: Treffen sich zwei, kommt nur einer.

 

Mit welcher Persönlichkeit (tot oder lebendig) würdest gern einmal einen Kaffee trinken? Bevor ich mich mit jemand Fremden treffe, bevorzuge ich lieber einen Kaffeeklatsch mit meinen ganzen Mädels. Vor allem die, die ich viel zu selten sehe.

 

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen? Kässpätzle nach Muttis Rezept

 

Wann hast du zuletzt etwas Neues ausprobiert und was? Vor zwei Wochen beim Morning Gloryville in den Tag zu tanzen.

 

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest? Dass wir uns weniger über Kleinigkeiten aufregen und mehr zu schätzen wissen, wie gut es uns eigentlich geht.

 

Was hat dich zuletzt wirklich bewegt? Wie viel Hass es in der Welt gibt.

 

Was sollte niemand von dir wissen? Wie chaotisch es meistens bei mir daheim aussieht…

 

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Was macht dich muxmäuschenwild?

 

Das letzte Wort:
Einfach mal machen!

 

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 11. Februar 2015 | Tags: , , , , Keine Kommentare

Thomas Hartwig

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Thomas Hartwig

Das 2 Minuten Interview

Thomas Hartwig ist Herz, Gesicht und Gründer von Leogant. Seit nunmehr sieben Jahren konfiguriert und vertreibt er die besten Wasseraufbereitungssysteme des Universums. Thomas ist ein positiv Verrückter und eine Seele von Mensch. Wer ihm zu nahe kommt, kriegt schonmal einen Edelsteinkleber für sein Handy oder Notebook geschenkt, mit dem sich schädlicher Elektrosmog vertreiben lässt, aber das nur so am Rande. Fakt ist, Wasser ist nicht gleich Wasser und irgendwie schafft es die Leogant Anlage, die wir in unserem Studio installiert haben, dem zwar sauberen aber augenscheinlich totgereinigten Berliner Eau de Wand seine Quellwasserqualität zurückzugeben. Das schmeckt nicht nur besser als alles, wir fühlen uns inzwischen sogar schon schöner als noch vor einem Jahr. Ach ja, Kung Fu macht er auch der Thomas. Dafür war er sogar mal einige Zeit im chinesischen Hochgebirge unterwegs. Klingt irgendwie nach: BATMAN!!

Name: Thomas Hartwig

Alter: 34

Wohnort: Berlin

Beruf: Inhaber von leogant

Schuhgröße: 43

Lieblingsbadesee: Ammersee

Kontakt: thomas@leogant.de

 

Was trinkst du am liebsten und warum? Frisches Quellwasser – nicht geschüttelt, nicht gerührt. Als Ex-Barkeeper kann ich sagen, das ist der beste Drink.

 

Okay, du darfst pitchen, warum Leogant? Weil Wasser total sexy ist und ich Bewusstsein dafür schaffen möchte. Außerdem wollte ich nicht mehr für jemand anderes arbeiten.

 

Lebst du in der richtigen Stadt? 1000%

 

Wie verbringst du einen perfekten freien Tag? Wie, frei? :)

 

Was bringt dich aus der Ruhe? Ungerechtigkeit

 

Bitte vervollständigen: Im Jahr 2050 hat die Welt… einen kollektiven Bewusstseinssprung vollzogen und die globalen und ökologischen Herausforderungen gemeistert oder es gibt unsere Zivilisation nicht mehr.

 

Wann hast du das letzte Mal etwas Gutes für jemand anders getan? Gestern, mir Zeit für einen Freund genommen.

 

Wie sieht deine Traumfrau aus? asiatisch ;)

 

Welche Eigenschaften schätzt du an einer Person? Authentizität, Empathie und Leidenschaft.

Dein wertvollster Besitz? Eine Uhr, die ich mit 15 Jahren von meinem Onkel bekommen habe, und mein MacBook.

 

Wer oder was warst du in einem früheren Leben? Ich glaub Chinese.

 

Mit welcher Persönlichkeit (tot oder lebendig) würdest du gerne mal ein Glas Wasser trinken? Bruce Lee!

 

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen? Dunkler Reis mit Gemüse, Tofu und Salat, freestyle Art.

 

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest? Rüstungsindustrie abschaffen und Bedingungsloses Grundeinkommen einführen.

 

Wann hast du zuletzt etwas Neues ausprobiert und was war das? Gestern. Ich hab meine Schuhe in anderer Reihenfolge gebunden als sonst und die Zahnbürste mit der linken Hand gehalten. Das schafft krasse neuronale Vernetzungen im Gehirn.

 

Was sollte niemand von dir wissen? Dass ich …

 

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Warum Wasser so besonders ist.

 

Das letzte Wort:

Be Water My Friend!

 

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 04. Februar 2015 | Tags: , , , , Keine Kommentare

Despina Stokou

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Despina Stokou

Das 2 Minuten Interview

Despina Stokou ist Künstlerin und Chefredakteurin von Bpigs, dem Berlin Independent Guide. Die gebürtige Athenerin ging auf einen englischsprachigen Kindergarten in Saudi Arabien, besuchte eine deutschsprachige High School in Athen und ihr erstes Wort war Giraffe. Sie ist fasziniert von Zitaten und geflügelten Worten, hat aber kein gutes Gedächtnis und muss alles was sie sich merken muss aufschreiben. Womit sie gar keine Probleme hat sind Farben. Ihren Abschluss machte sie an der UdK Berlin, was sie nicht davor zurückhält ihre Kunst in London, Berlin, Athen, Wien und New York auszustellen. Sie verschenkt gerne Astronautenanzüge und wird im nächsten Leben wahrscheinlich als Kaktus wiedergeboren – aber lest selbst.

 

Name: Despina Stokou
Age: 35
Based in: Los Angeles
Job: Artist
Size of shoe: 38
Favourite colour: blue (and red)
Contact: via instagram: despinastokou

 

What makes you proud? My work

 

What the heck does Bpigs mean? It all started with Portugal Ireland Greece Spain

 

Name your favorite place anywhere in the world? That place by the sea on Hydra

 

What is the first thing that comes to your mind when you think of Berlin? Straussberger Platz

 

The most inspiring person you’ve ever met? Real or imaginary?

 

The perfect sunday is… Over

 

Time, pleasure or money? Time for pleasure

 

If you were a tree, what would you be? A cactus

 

If there was a movie produced about your life, who would play the role of YOU? Leonardo di Caprio, hands down!

 

What was the last gift you gave someone? A NASA astronaut suit.

 

What is the biggest prejudice you have to deal with? People think I am the yellow pages.

 

What was your biggest success? The curators battle was pretty awesome.

 

If we visit you at home, what would you cook for us? Pop corn

 

When was the last time that you tried something completely new? I ate just a little piece of a heart not too long ago.

 

What would you change in the world if you’d had the power to? The way information is spread, the media, journalists.

 

How would people communicate in a perfect world? Same way they do now, imperfectly.

 

A thing nobody should know about you? I have never done drugs.

 

Which question did we forget to ask? „What is the name of your favorite pet?“

 

The last word: Avocados

 

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 28. Januar 2015 | Tags: , , , Keine Kommentare

Tanja Burmeister

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Tanja Burmeister

Das 2 Minuten Interview

Tanja Burmeister ist Marketing Manager bei Houzz, der größten und spannendsten Plattform rund um das Thema Hausbau, Architektur und Design. Tanja ist der fleißigste Workoholic den wir kennen, steht offen zu ihrer Stuhlsucht, fühlt sich glücklich unperfekt wohl, liebt Design so sehr wie Schokolade, kann Hasenbrote machen und würde definitiv in den Zustand großer Verwirrung verfallen, wenn jemand das Internet wieder abschaltet. Gerade ist sie damit beschäftigt die Einführung des deutschen Ablegers von Houzz mitzugestalten. Im November veranstalteten wir gemeinsam mit ihr die Houzz Launch Party in Berlin. A night to remember!

 

Name: Tanja Burmeister

Alter: 40

Wohnort: Berlin

Beruf: Industry Marketing Manager bei Houzz.de

Schuhgröße: 39

Lieblingsmöbel: Walter Knoll Daybed

Kontakt: tanja@houzz.com

 

Achtung Scherzfrage: Was hörst du für Musik? Ich höre keine Musik, ich höre nur noch Spotify (Scherz zurück) (Okay, wir dachten schon du hörst nur Houzz Musik. ;-) Anm.d.Red.)

 

Wie wohnst du? Gut sortiert. Liebevoll ausgesucht, vielleicht mit einem Funken Designverstand auch.

 

Was macht die perfekte Wohnung aus? Platz, Licht, Klarheit. Schön wäre auch noch: Grashopper, Paperplane, Prouvé, ach, oh, die Liste wird endlos… und Perfektion überbewertet.

 

Wofür gibst du zuviel Geld aus? Stühle, ich habe eine Stuhlsucht.

 

Wie darf man dich nicht wecken? Mit einem Radiowecker, der kruschelt, weil die Sender nicht richtig eingestellt sind.

 

Was ist das größte Problem deiner Generation? Unentschlossenheit wegen Überfluss

 

Wie werden deine vier Kinder heißen? Das bedeutet, ich müßte so in den nächsten 2 Jahren vermutlich zweimal Zwillinge bekommen :) Die Namen sind da dann die kleinste Herausforderung.

 

Was ist gerade dein Hintergrundbild auf dem Handy? feck perfuction and freedom is something you take – Screenshot von James Victore

 

Welche Eigenschaften schätzt du an einem Menschen? Humor. Ehrlichkeit. Pfiffig sein.

Willst du jemanden grüßen? Michi Paul, manchen auch bekannt als Mr. Bike.

 

Du hast eine Sünde frei, welche verbotene Sache würdest du machen? Ich habe die Vision, dass ich mal ganz heldenhaft und super locker mit einer Scheckkarte dieses Kaufhaus im Westen öffne, um dort mit meinen Freunden eine wunderbare Nacht insbesondere in der Delikatessenabteilung zu verbringen.

 

Mit welcher berühmten Persönlichkeit (tot oder lebendig) würdest du gern mal einen Kaffe trinken? Loki Schmidt. Wenn ich das modern angehen würde, vielleicht auch Sheryl Sandberg oder James Victore.

 

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen? Ich kann manches, aber vor allem nicht kochen. Bei mir gibts Schnittchen mit Gürksen. Hasenbrote fand ich schon als Kind am Tollsten.

 

Wovor hast du Angst? Davor, dass mein Körper sich dazu entscheidet aus dem verlässlichen Performer Dasein auszusteigen.

 

Wann hast du zuletzt etwas Neues ausprobiert und was war das? Gestern. Urlaub machen.

 

Was sollte niemand von dir wissen? HAHA. OH.

 

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Möchtest du jetzt vielleicht einen Hendricks Tonic?

 

Das letzte Wort: Warrior not worrier.

 

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 21. Januar 2015 | Tags: , , , , , , Keine Kommentare

Katharina Kurz

Katharina Kurz

Das 2 Minuten Interview

Katharina Kurz wollte schon immer „irgendwann mal was mit Bier zu machen“. Hat sie! Zusammen mit ihren zwei Komplizen Christian und Michael hat sie die Berliner Craft Beer Marke BRLO zusammengebraut. BRLO ist der alt-slawische Ursprung des Wortes Berlin. Klar soweit, gut zu wissen was es bedeutet, wenn man es schon nicht aussprechen kann. Egal, sie will unseren Planeten retten (trotz X-Files und David Hasselhoff), schließlich ist es der einzige auf dem es Bier gibt. Aber was wissen wir schon. Mulder, übernehmen sie!

 

Name: Katharina Kurz

Alter: 31

Wohnort: Berlin

Beruf: Geschäftsführerin von BRLO

Schuhgröße: 39

Lieblingsbiersorte: Pale Ales und IPAs. Hauptsache viel Hopfen!

Kontakt: katharina@brlo.de

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Kurzer Proof-Check: Hopfen und Malz,… Gott erhalt’s! Google wollte mir gerade nicht mehr über den Ursprung verraten, sonst hätte ich noch etwas Intelligentes hinzugefügt.

 

Sehr gut, warum Bier? Warum denn nicht? Ehrlich gesagt kann ich mir nichts Schöneres vorstellen, als eine kleine Biermarke zu haben. Ein handfestes, wunderbares Produkt, das man mit seinen Freunden teilen kann.

 

Wovon hattest du deinen letzten Kater? Tatsächlich von Bier, es war glaube ich eine Menge Kölsch bei einem vermeintlich harmlosen Adventskränzchen.

 

Was bedeutet J.W.D.? Janz weit draussen? (Korrekt, Berlintest bestanden, Anm.d.Red.)

 

Wo wolltest du immer schon einmal hin und warum? Oh da gibt es so viele Orte. Ich würde gerne mal die Seidenstrasse entlang reisen und dann länger Halt in Usbekistan machen. Jetzt hab ich wieder Fernweh!

 

Woran merkst du, dass du erwachsener geworden bist? Puh, an vielen Dingen. Ich glaube, ich gehe bewusster mit meiner Zeit um, also mit was und mit wem ich meine Zeit verbringe. Aber man sollte da eine gute Balance finden, allzu erwachsen ist dann auch langweilig.

 

Welche Eigenschaften schätzt du an einem Menschen? Ehrlichkeit, Verlässlichkeit, Humor, Warmherzigkeit.

 

Wer hat an der Uhr gedreht? Das frage ich mich tatsächlich oft. Die Zeit vergeht rasend schnell.

 

Singst du unter der Dusche und wenn ja was? Nein, tatsächlich nie.


Verrate uns ein Geheimnis! Ich hab als Teenager mal am Wettbewerb „Größter X-Files-Fan Europas“ teilgenommen. Und ich bin tatsächlich der vollsten Überzeugung, dass ich eigentlich hätte gewinnen sollen.

 

Womit kann man dich um den Finger wickeln? Mit Selbstgekochtem, einer Flasche Rotwein und einem guten Film.

 

Mit welcher berühmten Persönlichkeit (tot oder lebendig) würdest du gern mal einen heben? Unbedingt mit Hillary Clinton. Im Ernst!

 

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen? Ich bin tatsächlich eine ziemliche Niete in der Küche, aber ich sage immer, dass ich hervorragenden Gin & Tonic „kochen“ kann. Und sonst bin ich wahnsinnig gut im Essen bestellen, also wird es trotzdem ein super Abend!

 

Wovor hast du Angst? Vor Spinnen und Haien.

 

Wann hast du zuletzt etwas Neues ausprobiert und was war das? Dieses Jahr habe ich das erste Mal Bier gebraut.

 

Was sollte niemand von dir wissen? Jetzt musste ich doch gerade schon ein Geheimnis verraten! Aber na gut: Mein allererstes Konzert war David Hasselhoff. Ich war 7 und habe meine Mutter angebettelt, dorthin zu gehen.

 

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Wie spricht man denn jetzt BRLO aus?

 

Das letzte Wort: Save the planet – it’s the only one with beer!

 

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 14. Januar 2015 | Tags: , , , , Keine Kommentare

Johannes Klose

Johannes-Klose

Johannes Klose

Das 2 Minuten Interview

Johannes Klose ist Philosoph, Kampfsportler und Schöpfer von Somuchmore, einer Plattform für ganzheitliches Leben. Hauptprodukt und Türöffner von Somuchmore ist eine kleine Karte, mit der man in den besten Studios, Fitnesscentern, bei Kursanbietern, Workshops, Ernährungsberatern etc. der Stadt trainieren kann, ohne eine Mitgliedschaft abschließen zu müssen. Finden wir gut, spart Geld und Rennerei. Wir haben Johannes mal auf den Zahn gefühlt und den Karmacheck gemacht. Voll nett, der Johannes. Mal sehen, ob er sich beim Lesen dieses Interviews selbst neu kennenlernt, das passiert ihm nämlich täglich.

 

Name: Johannes Klose

Alter: 36

Wohnort: Berlin

Beruf: Geschäftsführer von Somuchmore

Schuhgröße: 43

Lieblingsweisheit: Life is life.

Kontakt: johannes.klose@somuchmore.org

 

Was ist der Sinn des Lebens? Das Leben in uns zu entfalten.

 

Du wirst wieder geboren. Als was? Kleiner Prinz?

 

Welches Sternzeichen bist du? Zwilling.

 

Glaubst du an Schicksal? Ja – an ein Schicksal, das wunderbar mit der Freiheit des Einzelnen harmoniert, dem wir wie einem Menschen zuhören müssen.

 

Was machst du morgens nach dem Aufstehen als allererstes? Meditieren oder pinkeln.

 

Welche Eigenschaften schätzt du an einem Menschen? Ihn selbst.

 

Was ist das größte Problem deiner Generation? Das sie denkt, sie hätte ein Problem.

 

Der beste Rat, den man dir je gegeben hat? Ein guter Rat war: Mach Dir keinen Stress, weil Du Dich stresst. Das verdoppelt den Stress nur.

 

Was ist gerade dein Hintergrundbild auf dem Handy? Meine Freundin und ich auf einem Holzboot in Italien.

 

Wann ist der Mensch gut? Wenn er er selbst ist.

 

Was bewegt dich? Liebe.

 

Kann man Glück lernen? Unbedingt. Und sich auch dafür entscheiden.

 

Du hast eine Sünde frei, welche verbotene Sache würdest du machen? Die meisten Sünden habe ich schon begangen.

 

Mit welcher berühmten Persönlichkeit (tot oder lebendig) würdest du gern mal einen Tee trinken? Laotse.

 

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen? Was ihr gerne esst.

 

Wovor hast du Angst? Vielleicht vor dem Tod… aber nur vielleicht.

 

Was würdest du tun, wenn du keine Angst vor gar nichts hättest? Noch überzeugter so leben, wie ich lebe.

 

Wann hast du zuletzt etwas Neues ausprobiert und was war das? Gestern: Crossfit. Hat Spaß gemacht.

 

Was sollte niemand von dir wissen? Niemand sollte denken, dass er mich „kennt“. Ich selbst lerne mich jeden Tag wieder kennen. Wie wir alle…

 

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Diese.

 

Das letzte Wort: Ich danke euch von Herzen für euer Interesse an mir.

 

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 07. Januar 2015 | Tags: , , , , , , Keine Kommentare

Hanna Maria Heidrich

Hanna Maria Heidrich

Das 2 Minuten Interview

Hanna Maria Heidrich ist Deutschlands erfolgreichste Werbe-Regisseurin. Die w&v kürt sie wahlweise zu einem der 100 kreativsten Köpfe des Landes oder zu einer von zehn Frauen, die die Werbewelt revolutionieren. Erinnert ihr euch an den letzten Warsteiner Spot mit den vielen Schnitten und dem Typen auf dem Skateboard? Hanna. Oder den mit dem Reh in den Straßen von New York City? Hanna. Ihr selbst ist das suspekt und fast schon unangenehm, denn Hanna ist ein unheimlich liebenswerter, fleißiger und zutiefst bescheidener Mensch. Die Frau mit den blonden Haaren trägt immer Hut zum Nasenring. Im Doppelpack mit ihrem Freund Alex (ebenfalls Regisseur) wirkt sie manchmal selbst ein wenig wie aus einem Film. Wir lieben Hanna!

 

Name: Hanna Maria Heidrich

Alter: 30

Wohnort: Berlin

Beruf: Autorin & Regisseurin

Schuhgröße: 38,5

Lieblingsregisseur: Christopher Nolan, David Fincher, Mike Cahill

Kontakt: vimeo.com/hannamariaheidrich

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Ein guter Film braucht: Seele

 

Wie wichtig ist dir Erfolg? Erfolg ist für mich an Dingen arbeiten zu dürfen, die mir Spaß machen.

Das ist super wichtig.

 

Welchen Film hättest du gerne gedreht? Zur Zeit: „I Origins“. Die Idee, einen Film zu machen, der der Frage nachgeht, ob es mehr gibt, als die Dinge, die wir erklären können, ist unfassbar gut.

 

Der beste Film aller Zeiten: „Children of Men“ oder „Magnolia.“

 

Schwarz-weiß oder Farbe? Farbe!

 

Die schlechteste Werbung, die du je gesehen hast? Puh, da gibt’s so viele ;)

 

Kommst du eher nach Mama oder nach Papa? Auf den ersten Blick nach Papa.

 

Was gibt dir Kraft? Der Gedanke, dass es einen höheren Plan gibt.

 

Deine früheste Kindheitserinnerung? Mit meinem Bruder im Hundekorb zu sitzen und an dem Trockenfutter unseres Dackels zu knabbern.

 

Was tust du morgens nach dem Aufstehen als erstes? Eine Runde Trampolin springen.

 

Womit kann man dich um den Finger wickeln? Mit der Idee, die Welt zu verbessern.

 

Welche Farbe nimmt ein Chamäleon an, wenn es in einem Raum sitzt, in dem nur Spiegel hängen? Die Farbe seiner geheimen Träume.


Welche berühmte Persönlichkeit (tot oder lebendig) hättest du gerne mal vor der Kamera? Gloria Steinem, Jane Goodall, Chloe Sevigny, Alexandra Maria Lara, Johanna Wokalek, Brit Marling, Lena Dunham, Claire Danes, Mutter Theresa, Sibel Kekilli, Julianne Moore

 

Warum trägst du immer Hut? Ich habe als 12-jähriger Pfadfinder gelernt, dass 70% der Köperwärme über den Kopf verloren geht. Warum tragen also nicht alle Hut?

 

Zwei Filmemacher unter einem Dach, wer führt bei euch zu Hause Regie? Wir führen Co-Regie.

 

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen? Kürbis-Risotto mit Rote-Bete-Walnuss-Salat.

 

Wovor hast du Angst? Das, was mir gegeben wurde, nicht zu nutzen.

 

Wann hast du zuletzt etwas Neues ausprobiert und was war das? Zuletzt beim Morning Glory Ville: Tanzen an einem Wochentag um 6:30 Uhr vor der Arbeit.

 

Was sollte niemand von dir wissen? Nice try!

 

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Was braucht die Welt?

 

Das letzte Wort:

Hast du Mut, geht alles gut.

 

Foto: Alex Eslam

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 17. Dezember 2014 | Tags: , , , , , Ein Kommentar

Sebastian Zabel

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Sebastian Zabel

Das 2 Minuten Interview

Sebastian Zabel ist Chefredakteur der deutschen Ausgabe des Rolling Stone. Der feiert gerade 20. Geburtstag mit einem opulenten Jubiläumsband – also der Stone, nicht der Zabel. Zu seiner Vorliebe für Neil Young haben wir ihn nicht befragt, wohl aber zu verborgenen Talenten. Singen gehört im Übrigen nicht dazu. Und während wir uns vorstellen wie Lukas Podolski, begleitet von Sister Sledge, Helmut Schmidts Ratschläge übers Mic posaunt, überlegen wir diese Rubrik hier umzubenennen in „Auf eine Lauchsuppe mit…“.

 

Name: Sebastian Zabel

Alter: 50

Wohnort: Berlin

Beruf: Journalist

Schuhgröße: 40

Lieblingstextzeile: „Some girls are bigger than others“

Kontakt: sebastian.zabel@rollingstone.de

 

Spielst du ein Instrument? Früher: Geige.

 

Deine musikalische Neuentdeckung im letzten Monat? Cristobal & The Sea

 

Welcher Song hat dein Leben verändert? Sister Sledge: Lost In Music

 

Welche Platte würdest du auch dann noch hören, wenn sie einen Sprung hat? Penguin Café Orchestra: Music From The Penguin Café

 

Du kannst dir eine Superband zusammenstellen, wer ist dabei und als was? Lukas Podolski als MC.

 

20 Jahre Rolling Stone waren…

…der Anfang.

 

Die nächsten 20 Jahre werden…

…großartig.

 

In welchem Jahrzehnt gab es die beste Musik?

Immer jetzt.

 

Was kannst du überhaupt nicht?

Singen.

 

Was wolltest du als Kind werden?

Regisseur.

 

Was kommt als nächstes?

Die Februar-Ausgabe.

 

Der beste Ratschlag, den du je bekommen hast?

Ratschläge sind auch Schläge.

 

Neben welcher Persönlichkeit würdest du gerne auf einem Langstreckenflug sitzen? Neben Helmut Schmidt im Raucher-Jet.

 

Wenn Superkleber überall klebt, warum dann nicht auf der Innenseite der Tube? Weil Sauerstoff notwendig ist, damit sich die Klebewirkung entwickelt.

 

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen? Lauchsuppe.

 

Wovor hast du Angst? Vor großen Hunden.

 

Wann hast du zuletzt etwas Neues ausprobiert und was war das? Lauchsuppe, gestern.

 

Was sollte niemand von dir wissen? Dass ich zuvor noch nie Lauchsuppe gekocht habe.

 

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Warum habt ihr so oft Neil Young auf dem Cover?

 

Das letzte Wort:

Tschüss.

Foto: Nicola van der Mee

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 10. Dezember 2014 | Tags: , , , , Keine Kommentare

Jean Balke

Jean Balke

Das 2 Minuten Interview

Jean Balke gründete 2010 in New York ihr Schmucklabel, NALLIK. Den dazu gehörenden Store “ Le Monde NALLIK“ eröffnete sie in der Brunnenstrasse 187 am Rosenthaler Platz. Typisch Berliner Label eben. Wenn sie nicht gerade rücksichtsvoll ein Flugzeug über Brandenburg steuert oder an ihrer Umweltschmutzallergie laboriert, arbeitet sie an einem Fotobuch über Steine und Flechten an Küsten oder kollaboriert mit Non Profit Organisationen, die sich für saubere Ozeane einsetzen. Ihr Antworten auf unsere Fragen sind so bezaubernd offen und ehrlich, dass man sie direkt in den Arm nehmen möchte. Fürs erste darfs aber erstmal eine ihrer wunderschönen Ketten aus Messing und heilsamen Steinen. Ihr Lieblingsstein Amazonit hilft übrigens bei Stimmungsschwankungen, Ungeduld und innerer Zerissenheit. Nichts zu spüren davon bei ihr, scheint zu funktionieren.

Name: Jean Balke

Alter: 38

Wohnort: Berlin

Beruf: Designerin

Schuhgröße: 40

Lieblingstein: Amazonit

Kontakt: jean@nallik.com

Jean Balke

 

Was gibt dir Kraft? Frische Luft, Klettern, Yoga, Umherlaufen, Zeit für mich, Fotografieren.

 

Wie wichtig sind Accessoires für ein Outfit? Ein gutes Accessoire vervollständigt den Look.Zudem sendet es Signale, wie man wahrgenommen werden möchte.

 

Das perfekte Accessoire ist… etwas, was nicht alleine als Kunstwerk steht, sondern eine schöne Eigenschaft des Tragenden hervorhebt und den Blick lenkt: auf ein schönes Handgelenk, ein zierliches Ohr oder die Augenfarbe, die durch eine Steinfarbe perfekt ergänzt wird.

 

Wovon kannst du nicht genug bekommen? Natur, Licht, Meer, Tiere, Kaffee, Reisen, Bewegung.

 

Eine gute Tat die jeder noch tun kann bevor das Jahr vorbei ist: Nettsein im Strassenverkehr! Ob Strassenbahn, Fahrradfahrer, Autofahrer – hier in Berlin ist Rücksicht auf Mitmenschen eher eine Ausnahme.

 

Was machst du dieses Jahr an Weihnachten? Ich feiere mit meiner Familie in Unna, allerdings nur kurz. Vor Weihnachten und zwischen den Jahren ist für Schmuck die Hochsaison, daher haben wir dieses Jahr bis 24.12.14 um 14.00 Uhr noch geöffnet und direkt ab dem 27. Dezember geht es weiter.

 

Sommer- oder Winterurlaub? Beides. Ich fahre total gerne Ski, ich bin aber auch sehr gerne in lauer Luft mit nur einem Sommerkleid an, nur zu heiss darf es nicht sein, dann wird mir schlecht. Ich war mal auf Java mit Übelkeit und einem Hautausschlag im Krankenhaus, nachdem ich in Yogyakarta in den ganzen Abgasen bei 35 Grad und 80% Luftfeuchtigkeit zwei Stunden fahrradgefahren bin. Die Ärztin sagte mir, ich hätte eine Umweltschmutzallergie. Und ich dachte: hat die nicht jeder, oder sollte zumindest?

 

Was ist dir peinlich? Ich hatte meine Monatskarte vergessen und bin somit beim Schwarzfahren in der U-Bahn erwischt worden. Ich hab dann ewig gekramt und gekramt, bis mir aufging, dass ich die Karte in einer anderen Tasche hatte und weil ich mir vorher so sicher war, hab ich irgendwie den Moment verpasst, zuzugegeben, dass sie nicht da war. Also kramte ich immer weiter. Das ganze Abteil guckte und ich wurde röter und röter, bis mir der nette BVG Mann sagte, ich solle jetzt mal mit aussteigen.

 

Glaubst du an das Schicksal? Schicksal ist für mich Fatalismus, ein einziger Weg, man kann nichts ändern. Daran glaube ich nicht, aber ich glaube schon, dass man eine Aufgabe hat im Leben: seine Talente zu entdecken. Und sich zu trauen diese auszuleben, um so das Meiste aus dem herauszuholen, was einem mitgegeben wurde.

 

Verrate uns einen magischen Ort, egal wo auf der Welt: Ich habe diesen Sommer eine magische Bucht gefunden. Sie liegt an der Costa da Morte in Galizien umrandet von Pinien und ist sehr schlecht zu erreichen. Sie heisst Praia de Rebordelo, aber Ihr werdet sie nie finden…

 


Das schönste Kompliment, das du je bekommen hast? Dass ich im Herzen unkonventionell und originell sei, „nicht nullachtfuffzehn“.

 

Welches Buch sollte jeder gelesen haben? Profaner Titel, aber darin blättere ich immer wieder mal: Dale Carnegie, Wie man aufhört, sich Sorgen zu machen.

 

Welches Kunstwerk würdest du gerne besitzen? Ich hätte gerne ein Bild von Mark Rothko, ich glaube es hängen zwei in der TATE MODERN in London. Ich könnte ewig auf die Farbverläufe schauen.

 

Warum sind Pizzaschachteln eckig? Weil die Herstellung von runden Schachteln zu aufwendig ist? Laufrichtung bei Pappe – nehme ich an. Dazu fällt mir auch leider nichts lustiges ein.

 

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen? Ich bestelle uns was! Wenn ich kochen muss, würde ich wahrscheinlich einen Auflauf machen oder gefüllte Paprikaschoten. Oder ihr kommt nachmittags, dann backe ich einen Käsekuchen nach dem Rezept meiner Urgrossmutter.

 

Wovor hast du Angst? Früher hatte ich immer Angst davor, in meinem Leben nicht alles ausprobieren zu können – sich Türen schliessen. Dass man das Wort Ewigkeit nicht begreifen kann, im Sinn von „auf ewig tot sein“. Diese existentielle Phase hatte ich aber hauptsächlich mit 8-12 Jahren, jetzt habe ich eher Angst vor Hass und Gewalt. Es ist absurd, wie sich viele auf der Welt brutal bekriegen, enthaupten, als wären wir nicht alle irgendwie gleich und haben denselben Rhythmus: Geburt – Leben – Tod. Wenn man irgendwas sieht, liest, von einer Gewalttat, Krieg, dann denke ich manchmal, dieser Typ, das war auch mal ein Baby wie alle, der war total hilflos und unschuldig. Warum hat der so viel Hass in sich?

 

Wann hast du zuletzt etwas Neues ausprobiert und was war das? Ich war vor 4 Wochen das erste Mal in einer Cessna mit einem Fluglehrer. Ich wollte schon immer mal wissen, wie sich das anfühlt, also habe ich einen Schnupperflugtermin gemacht und wir sind über Brandenburg geflogen und ich musste mitsteuern.

 

Was sollte niemand von Dir wissen?

Siehe nächste Frage :)

 

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?

Irgendwelche Vorstrafen?

 

Das letzte Wort:

Danke.

 

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 03. Dezember 2014 | Tags: , Keine Kommentare

Spaceman Spiff & Enno Bunger

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Spaceman Spiff & Enno Bunger

Das 2 Minuten Interview

Im September noch bei TV Noir angekündigt, ist es nun endlich soweit. Hannes Wittmer alias Spaceman Spiff und Enno Bunger starteten diese Woche ihre erste gemeinsame Tour. Sie teilen sich eine Bühne und spielen gegenseitig ihre Lieder mit so poetischen Titeln wie „Wände“ oder „Regen“. Wenn ihr am Sonntag im Lido hautnah mit dabei sein wollt, dann schreibt schnell eine Mail mit dem Betreff „DOPPELT HÄLT BESSER“ an hurra@muxmaeuschenwild.de, denn wir verlosen 1×2 Tickets.

 

Name: Hannes Wittmer | Enno Bunger

Alter: 28 | 27

Wohnort: tatsächlich gerade Obdachlos weil ständig auf Tour  | Hamburg

Beruf: Musiker | Musiker und Flausenleger

Schuhgröße: 45 (bei meinen abgeranzten Birkenstocksandalen 44)  | 45

Lieblingsgeräusch: das „boink“ wenn man Wasser in einer Metallschüssel schwenkt und dabei dagegen Klopft  | Bettdeckengeraschel

Kontakt: steht auf spaceman-spiff.de  | Augen und Ohren

 

Welcher Song hat dein Leben verändert?
H: Mein leben verändert hat er vielleicht nicht, aber „of the rail“ von The Notwist begleitet mich nun schon seit vielen Jahren.

E: Super700 – Life With Grace

 

Stehst du lieber allein oder zu zweit auf der Bühne?

H: Ich bin sehr glücklich, dass ich das variieren kann. Nach einer Solo-Tour freut man sich total mal wieder ein paar Konzerte mit Band oder im Duo/Trio spielen zu können und andersrum.

E: Ich bin ein geselliger Mensch und mache seit jeher nur mit guten Freunden zusammen Musik, die ich nicht missen möchte.

 

Wenn du kein Musiker geworden wärst, dann wahrscheinlich:

H: Wahrscheinlich wär ich trotzdem irgendwo im gleichen Business gelandet, als Booker oder Labeltypsi. Wobei bei einem Besuch im BIZ in der 10. Klasse der Berufsfindungsautomat so Jobs wie Kosmetiker oder Masseur ausgespuckt hat.

E: Fensterputzer im Weltall

 

Was hörst du wenn du schlecht drauf bist?

H: Och, das ändert sich immer wieder… das war mal Tom Waits, mal Eels, mal Radiohead.

E: Bill Withers – Ain’t No Sunshine When She’s Gone // Amigos: Trucker kommen alle in den Himmel

 

Wann schreibst du die besseren Songs, in guten oder in schlechten Zeiten?

H: Kurz nach den schlechten Zeiten. Oder vielleicht eher genau zwischendrin, wenn ich die schlechten Zeiten gerade verarbeite.

E: In schlechten. In den guten freu‘ ich mich und gehe vor die Tür.

 

Eine Entscheidung, die du nie bereuen wirst:

H: Glücklicherweise gibt es in meinen Leben generell nicht besonders viel was ich bereue. Aber wahrscheinlich war es eine grundsätzlich gute Entscheidung, mit 12 den Klavierunterricht bei meiner großen Schwester hinzuschmeißen (übrigens für mich UND für sie) und stattdessen kurze zeit später mit dem Gitarre spielen anzufangen.

E: Anfragen von Castingshows abgelehnt zu haben

 

Wie wichtig ist dir Erfolg?

H: Das kommt natürlich ganz darauf an wie man Erfolg definiert. Ich glaube aber mir ist wichtiger, dass ich so generell zufrieden bin. Viele koppeln das ja direkt aneinander, das stell ich mir auf Dauer ziemlich anstrengend und nicht so gesund vor.

E: Solange ich, von meiner Musik leben kann, ist das ein schönes Leben. Für eine Familie müsste das noch mehr sein, aber ich möchte nicht wirklich von vielen Menschen gekannt werden, lieber nur von einem sympathischen Kreis, der ähnlich denkt und tickt, wie ich.

 

Dein wertvollster Besitz:

H: Ein alter Telewatt Röhrenverstärker aus den 50er Jahren. Damit hab ich das Musikhören nochmal ganz neu für mich entdeckt.

E: Die Zeit, die mir noch bleibt.

   

Welche Eigenschaft schätzt du an einem Menschen?
H: Humor und die Fähigkeit sich selbst nicht zu ernst zu nehmen.

E: Ehrlichkeit

 

Eine Erkenntnis, die dein Leben verändert hat:

H: Ich bin vor geraumer Zeit mal 5 Monate um die Welt gereist. Mit so viel Abstand auf mein Leben hier, hab ich festgestellt wie verrückt man sich manchmal doch wegen Kleinigkeiten macht, die im Großen und Ganzen betrachtet doch eigentlich echt den Stress nicht wert sind. Seitdem bin ich viel gelassener.

E: „Glück kann man nur begreifen. Glück kann man nicht erzwingen.“

 

Mit welcher Persönlichkeit (tot oder lebendig) würdest du gern mal einen Kaffee trinken?

H: Oh, wo soll ich da jetzt anfangen… Auf jeden Fall steht Bill Watterson (der Schöpfer der fantastischen „Calvin & Hobbes“ Comics, in denen auch ein gewisser „Spaceman Spiff“ vorkommt) ganz oben auf der Liste.

E: Helge Schneider

 

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen?

H: Ich bin mit großem Abstand der schlechteste Koch den ich kenne, aber Kartoffelsuppe kann ich ganz gut.

E: Grünkohl

 

Wovor hast du Angst?

H: Dass ich irgendwann zu viel darüber nachdenke was andere von mir erwarten und dabei aus den Augen verliere, was ich selbst eigentlich möchte.

E: Vor dem Zeitgespenst

 

Wann hast du zuletzt etwas Neues ausprobiert und was war das?

H: Ich hab mir vor zwei Monaten ein Cello gekauft und fiedel da jetzt nebenher so ein bisschen darauf rum.

E: Ich habe vor zwei Monaten endlich mit dem Rauchen angefangen, habe aber Probleme, da Kontinuität reinzubringen.

 

Was sollte niemand von Dir wissen?

H: Wahrscheinlich meine Birkenstock-Schuhgröße, aber der Zug ist jetzt wohl abgefahren.

E: Ich hab noch ein paar Schlagerhits im Ärmel, die ich bald mal an Mickie Krause oder Jürgen Drews verkaufe.

 

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?

H: Ein ehrlich gemeintes „Wie gehts dir denn so?“ finde ich persönlich ja immer echt nett.

E: Wie viele Würmer braucht man, um die Welt aus den Angeln zu heben?

 

Das letzte Wort:

H: Momo! (lest das alle mal wieder!)

E: Man kann den Tod ein Stück weit überwinden, wenn man der Welt etwas Gutes hinterlässt.

Foto: Dennis Dirksen

 

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 28. November 2014 | Tags: , , , , , , Keine Kommentare

Torsten Scholz

Torsten Scholz

Das 2 Minuten Interview

Yes, morgen und am Freitag ist es endlich soweit. Unser aller Lieblingsband, die Beatsteaks aus Berlin, laden zum Doppelheimspiel in die Max-Schmeling-Halle. Der Typ mit dem Bass heißt Torsten Scholz, ist ‚madebornraised‘ in Ostberlin und seit 14 Jahren auf der Bühne die den Punk bedeuten. Nebenbei dreht er mit Kumpel und Sänger Arnim als Fra Diavolo die Plattenteller, hält die Tür zu Paules Metal Eck auf (beim Rein- und beim Rausgehen), ist stolzer Papa, aktiv gegen Rechts und neuerdings Barbie-Pony-Dompteur. Geiler Typ.

 

Name: Torsten Scholz

Alter: 41

Wohnort: Berlin, Alter!

Beruf: Musiker

Schuhgröße: 43-45

Lieblingspielstätte: der Beatsteaks Proberaum

Kontakt: beatsteaks.com

Torsten Scholz
 

Das beste Konzert deines Lebens? Lil Wayne 2013 in der Max-Schmeling-Halle, Beatsteaks und Female Trouble in der KOB Berlin 1996, Kool Savas in der Arena Berlin-Köpenik auf einer Easy Does It Party 2014

 

Drei Eigenschaften eines wahren Gentleman? A.) tanzen können B.) Tür aufhalten können C.) Finger hakeln können

 

Dein Song für die Ewigkeit?

„All That Heaven Allows“ Fehlfarben

 

Womit kann man dich um den Finger wickeln? Tür aufhalten, tanzen, Eis

 

Dein größtes Erfolgserlebnis? Die Geburt meiner Tochter (beantwortet die Frage nur halb aber auf jeden Fall größtes Erlebnis!)

 

Deine derbste Niederlage? Uih, viel vergeigt…zu viel und zu langweilig um’s zu erzählen…

 

Machst du bessere Musik, wenn es dir gut oder richtig mies geht? Ich mache keine Musik, wenn’s mir mies geht.

 

Drei Dinge in denen du echt gut bist:

A.) E-Mail Interviews kann ich wirklich toll.

B.) Tischtennis spielen, geht so halbwegs…

C.) schlecht kochen kann ich gut

 

Gibt es etwas, von dem du wünschtest, dass es dir weit weniger Spaß machen würde? Vorm Rechner lungern und schlechte Rapvideos schauen.

 

Was unterscheidet das Berlin von 1995 von dem Berlin im Jahr 2014? Berlin nervt deutlich mehr. Berlin ist deutlich bunter. Berlin ist deutlich lauter… Berlin ist internationaler. Berlin hat deutlich weniger Wohnungen aber deutlich mehr Clubs. Berlin ist teurer. Es gibt deutlich weniger Berliner

 

Welchem Roadie würdest du gern ein Denkmal setzen? Antek Rudow, Henrik Schwaninger, Steve Hahn, Dennis Kern, Lutz Buch

 

Die mutigste Entscheidung deines Lebens? Inna Band Beatsteaks spielen…Papa zu werden

 

Was macht dich glücklich? meine Tochter

 

Im Zweifel, taub oder stumm? STUMM, auf jeden Fall…

 

Welche schlechte Eigenschaft hast du von deinen Eltern geerbt? Ungeduld, aufbrausend sein und noch so ungeile Sachen!

 

Hund oder Katze? Schildkröte.

 

Hertha oder Union?

Roter Stern Leipzig!!!!!!

 

Cowboy oder Indianer? Immer, aber wirklich immer die Unterdrückten…also Indianer!

 

Was muss unbedingt noch erfunden werden? Dieses Blitzdings aus M.I.B. damit Leute innerhalb von einem Augenblick vergessen, dass sie ihr Leben lang auf’m Holzweg waren. Oder: Die Pille gegen Rechts.

 

Würdest du lieber gegen eine Ente kämpfen, die so groß ist, wie ein Pferd oder gegen hundert Pferde, die so klein sind, wie Enten? Also wenn die Pferde so klein wären, würde ich die verfluchten Barbie Pferde meiner Tochter wegschmeißen und ihr fünf oder sechs dieser winzigen Zwergponys schenken. Mit den anderen 94 bzw. 95 Pferdchen würde ich dann schon fertig werden.

 

Du hast drei Wünsche frei, wofür entscheidest du dich? 1.) Dieses Blitzdings aus M.I.B. 2.) Diese Pille gegen rechts. 3.) Diesen Klassiker: weitere drei Wünsche.

 

Welcher Film bringt dich immer wieder zum Weinen? Magnolien aus Stahl

 

Mit welcher Persönlichkeit würdest gern mal ein Bier trinken? Das ist gar nicht so einfach. Was is‘ wenn diese coolen Typen vielleicht doch Arschgeigen sind…? Ich geh lieber mit meinen Freunden Bier trinken, da weiß ich, was ich hab (Big up to my men Toby, Jay, Timbo, Sultan…Beste).

 

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen? Nix, warum sollte ich kochen, hab euch auch nicht eingeladen…hihi. Aber im Ernst, wir gehen in Paules Metal Eck und ich zahle. Okay? (Okay, Anm.d.Red.)

 

Was hat dich zuletzt wirklich bewegt? Dass Leute an Fackelzügen mit Nazis teilnehmen, weil um die Ecke ein Flüchlingswohnheim entstehen soll, das hat mir Angst gemacht. Dass der Bezirk Friedrichshain/Kreuzberg eine solche Einrichtung räumen lässt mit einem Riesen Polizeiaufgebot, das hat mich traurig gemacht.

 

Welche Superheldenkraft hättest du gern? Also Superman hat schon derbe Skills und die Kohle und die Eier von Batman sind auch nicht zu verachten.

 

Was würdest du tun, wenn du keine Angst hättest? Ich würde mir große Sorgen machen…

 

Was sollte niemand von Dir wissen? Sehr witzig…!

 

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Welche Fragen hätten wir Dir stellen sollen.

 

Das letzte Wort:

Nazis Raus!

 

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 26. November 2014 | Tags: , , , Keine Kommentare

Matthias Rischau

Matthias Rischau

Das 2 Minuten Interview

Wenn man Matthias Rischau nach seinem Job fragt, antwortet meistens „Vater“. Das ist er auch und zwar von Dreien, zwei Töchter und einen Sohn hat er zusammen mit seiner Frau Tinka. Doch Matthias ist weit mehr, er ist ein wunderbarer Mensch, offen, grenzenlos optimistisch und ein unermüdlicher Kämpfer in Sachen Menschlichkeit, Toleranz und Klimaschutz. 2003 gründete er ‚Gorilla Natürlich Fastfood‘, Deutschlands erste vegetarische, 100% biologische Fastfood-Kette. Ein tolles Konzept, allerdings seiner Zeit ein Stück zu weit voraus. 2009 tauschte er das Schnibbelmesser gegen den Pinsel. The Green Path heißt sein fotografisches Kunstprojekt. Eigentlich ist es mehr eine Kampagne. Überall auf der Welt inspiriert er Menschen dazu, kleine persönliche Handlungen gegen den Klimawandel zu unternehmen und darüber hinaus andere anzustiften, es ihnen nachzumachen. Dafür verleiht ‚Rischi‘ ihnen Kraft seiner Wasserfarbe zwei grüne Streifen, mitten im Gesicht. Selbst handeln und andere inspirieren, wahrscheinlich der einzige, sicher aber der beste Weg um aus einer kleinen Handlung viele werden zu lassen. Schließlich geht es hier um was. Um uns!

Name: Matthias Rischau

Alter: 49

Wohnort: Berlin-Charlottenburg

Beruf: Unternehmer

Schuhgröße: 45

Lieblingsidee: die Ehe

Kontakt: matthias.rischau@thegreenpath.org

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Die beste Erfindung der Menschheit? Schriftzeichen

 

Du hast die Chance einen Blick in die Zukunft zu werfen, sagst du ja? Ja

 

Dein größter Erfolg? Meine Rückkehr von dem langen Weg in die falsche Richtung.

 

Deine heftigste Niederlage? Ein Ringkampf um die Chefrolle im Freundeskreis.

 

Und, wie sieht die Welt in 30 Jahren aus? Aus den Trümmern der Kriege um Gerechtigkeit, Geld, Rohstoffe, Land und Wasser ist eine neue Weltordnung mit dem obersten Prinzip der Nächstenliebe und der Nachhaltigkeit entstanden, in der sich eine arg dezimierte Menschheit überall und vor Ort um die Renaturierung des Planeten kümmert und so viele Lebewesen wie möglich vor dem Aussterben bewahrt.

 

Wovon kannst du nicht genug bekommen? Träumen

 

Hast du ein verborgenes Talent? Optimismus

 

 

Glaubst du an das Schicksal? Nein

 

Verrate uns einen magischen Ort! …in Berlin der Teufelsberg

 

Hast du einen Talisman? Nein

 

Wen bewunderst du? Banksy

 

Empfehle drei Bücher! Die hellen Tage, Zsuzsa Bánk / Shantaram, Gregory David Roberts / Gott bewahre, John Niven.

 

Was macht ein fünf Kilo schwerer Spatz auf der Hochspannungsleitung? Pffffff…


 

Mit welcher Persönlichkeit würdest du gern mal in einen Kaffee trinken? Jorge Mario Bergoglio

 

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen? Vegetarische Bolognese mit Karottenrohkost, Pustelein und Rucola auf Vollkornnudeln (Schmeckt Knaller! Anm.d.Red.)

 

Was hat dich zuletzt wirklich bewegt? Der Transport der 14 Mauer-Gedenkkreuze an die europäischen Außenmauern, an denen Jahr für Jahr 50.000 Menschen auf der Suche nach Hilfe sterben und die zum Teil unerträglichen Reaktionen darauf.

 

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest? Die Bewertung im Kapitalismus, den weltweiten CO2 Ausstoß für billigen Konsum, die Ungerechtigkeit, Ressourcenverteilung, Bildung… Die Aufzählung sprengt definitiv dieses Format.

 

Wann hast du zuletzt etwas Neues ausprobiert und was war das? Vor drei Tagen habe ich mir die neue Changers App, CO2 fit, runtergeladen. Die belohnt meine Radfahrten mit Recoins – vielleicht kann ich die irgendwann ja mal irgendwo eintauschen.

 

Was würdest du tun wenn du keine Angst vor gar nichts hättest? Kämpfen

 

Was sollte niemand von dir wissen? Das sag ich nicht, denn dann weiß es ja jeder.

 

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Warum ich so erfolglos bin?

 

Das letzte Wort:

So ist das mit den Moralaposteln ;-)

 

Foto: Jason Krüger

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 19. November 2014 | Tags: , , , Keine Kommentare