MMW Christmas Market & Charity Bazaar

Am 6. Dezember noch nichts vor? Wir schon und ihr jetzt auch! Hinter den muxmäuschenwild-Kulissen läuft schon alles heiß für unseren diesjährigen Christmas Market & Charity Bazaar aka den wahrscheinlich kleinsten Weihnachtsmarkt der Welt. Und den solltet ihr nicht verpassen! Nach zwei Jahren Pause geht es endlich weiter mit unserer lieb gewonnenen Tradition. Ab 16 Uhr laden wir euch in den Hof unseres MMW Space in Kreuzberg ein. Neben besonderen Fashion-Schnäppchen, kulinarischer Versorgung (wir sagen nur Glühwein und Waffeln!) und weihnachtlicher Musik erwarten euch außerdem Stände mit ziemlich besonderen Geschenken und vielen kleinen und großen Überraschungen. Aber seid euch gewiss, wir verhandeln bis zum letzten Pfennig, schließlich ist alles für den guten Zweck. Mit dem gesammelten Geld unterstützen wir Menschen, denen es nicht so gut geht wie uns. Der komplette Erlös kommt der Berliner Kältehilfe zugute, die jeden Cent dringend benötigt um Menschen zu versorgen, die Sicherheit, Versorgung und ein Dach über dem Kopf brauchen. Was nicht verkauft wird, geht als Sachspende an verschiedene Einrichtungen in ganz Berlin.
Ein ganz besonders großes DANKESCHÖN geht bereits an: Amore Store, Motel a Miio, Little Sun, Dopper, SPLENDIDO Super Store, Children of Time, Terrace Collective, Friends of Tea, Der Weihnachtsurwald, ISS KIND, ISS!, i+m Naturkosmetik, FUTURE STORIES, Daytox uvm.
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MMW Christmas Market & Charity Bazaar | Naunynstr. 38, 10999 Berlin | Dienstag, 06.12.22 ab 16 Uhr | FOTO: Robert Felgentreu

Felix Hallwachs

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Das 2 Minuten-Interview

Felix Hallwachs ist ein unglaublich sympathischer Kerl. Zudem ist er Architekt und Geschäftsführer von Little Sun, der kleinen Solarlampe, die Licht überall dahin bringen soll, wo es keine dauerhafte Stromversorgung gibt. Hinter dem Social Business steht der Überkünstler Olafur Eliasson und Unternehmenssitz ist die wunderschöne deutsche Hauptstadt Berlin. Toller Typ, toller Job, tolle Company, richtig viel Sinn und der perfekte Ort? Was kann man da eigentlich noch so wollen vom Leben? Die einfachen Dinge selbstverständlich. Denn das Glück liegt in uns selbst, wie wir erfahren durften. Ach ja, und gute Energie. Unser Interview führten wir nämlich pünktlich zum Launch des revolutionären kleinen Solarladegeräts Little Sun Charge, das man ab heute kaufen kann. Vielen Dank, lieber Felix. Für alles eigentlich.
Name: Felix Hallwachs
Alter: 39
Wohnort: Berlin
Beruf: Architekt
Schuhgröße: 45
Lieblingsmonat: April
Kontakt: www.littlesun.com

Wenn du über Nacht die Welt verändern könntest, womit würdest du anfangen?
Global compassion & togetherness voranbringen – wenn wir alle unsere Gemeinsamkeiten entwickeln statt die Unterschiede zu kultivieren, wird die Welt sicher ein besserer Ort.

Kann Little Sun die Welt retten?
Wir glauben fest daran – aber ganz alleine schaffen wir das wohl nicht. Die Welt retten, das geht nur als globale Gemeinschaft. Wir produzieren nicht nur Solarprodukte, sondern versuchen, Menschen weltweit zu verbinden. Indem wir Gemeinsamkeiten statt Unterschiede unterstreichen, hoffen wir die emotionale Distanz zwischen globalem Norden und globalem Süden zu verkürzen.

Was machst du an bewölkten Tagen?
Ich suche die Sonnenstrahlen zwischen den Wolken. Und ich benutze die Sonne vom Vortag, das ist ja das Tolle an Solarlampen…

Eine Begegnung, die du nie vergisst:
Definitiv die erste Begegnung mit meinem Sohn, der letztes Jahr geboren wurde.

Verrate uns einen magischen Ort!
Den magischen Ort findet man am besten in sich selbst.

Was nimmst du dir schon länger vor, schaffst es aber irgendwie nicht?
Tausend Dinge – was wiederum dazu führt, dass ich nicht unbedingt immer genau die schaffe, die ich mir vornehme.

Womit kann man dich beeindrucken?
Damit, dass man alles schafft, was man sich vornimmt (aber nur wenn man sich viel vorgenommen hat).
Vor allem eigentlich mit Begeisterung, Energie und Enthusiasmus.

Die Welt im Jahr 2100 ist…
Hoffentlich etwas heller, sauberer und friedlicher als die heutige.

Welches Kunstwerk würdest du gerne besitzen?
Eine lange Liste! Wobei fast alles, was bei uns im Haus hängt, von Freunden und Bekannten stammt – von den Werken wusste ich immer erst, dass ich sie bei mir haben will, als ich sie im Atelier oder in der Galerie sah…

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen?
Vermutlich Babygerechtes, gesund und eher wenig gewürzt – mein Sohn ist gerade ein Jahr alt geworden und probiert langsam alles aus, was sich in die Küche verirrt.

Wovor hast du Angst?
Davor dass den Menschen, die ich liebe, etwas zustößt. Und Klimawandel. Und vor den vielen Konflikten in der Welt. Und dem aktuellen Populismus in der Politik – leider gehört das mit auf die Liste.

Wann hast du zuletzt etwas Neues ausprobiert und was war das? Noch immer ist Little Sun an vielen Tagen ein Projekt, bei dem wir komplettes Neuland betreten. Ich frage mich also eher, wann ich wieder einmal etwas machen kann, das bereits bekannt ist. Und privat ist es mit einem Baby nicht anders. Ein wunderbares Abenteuer.

Was sollte niemand von dir wissen? Das werdet ihr leider auch hier nicht erfahren…

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?
Wie können wir gemeinsam die Welt etwas besser machen? Und wie bekommen wir viel mehr Menschen dazu, an erneuerbare Energien zu glauben, und tatsächlich ihre Gewohnheiten zu ändern?

Das letzte Wort:
Solar Love für alle!

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 25. Mai 2016 | Tags: , , , Keine Kommentare

Es werde Licht

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Es werde Licht

Ganz ehrlich, so sehr wir uns ab und zu nach kompletter Stille, Dunkelheit und Zurückgezogenheit sehnen, so romantisch unsere Vorstellung eines Nachthimmels auch ist, dessen unzählige Sterne die einzige Lichtquelle weit und breit sind: Einen Alltag so ganz ohne Elektrizität können wir uns einfach nicht vorstellen. Für 1,1 Milliarden Menschen auf unserer Erde ist genau das allerdings Realität. Sie leben in off-grid-Regionen in Afrika, Australien, Kanada, Europa oder anderswo ohne dauerhafte Elektrizität. Und das hat meist wenig mit Romantik zu tun. Im Schein giftiger Petroleumlampen riskieren sie ihre Gesundheit, Mobiltelefone, die nicht geladen werden können verhindern Vernetzung und Zugriff zu Bildungsangeboten und Information. Der isländische Künstler Olafur Eliasson setzt sich seit Jahren künstlerisch und kritisch mit den Themen Klima, Wetter und Natur(schauspiele) auseinander und hat sich nun ganz pragmatisch und praktisch dieser Strom-Notsituation angenommen. Gemeinsam mit dem Ingenieur und Unternehmer Frederik Ottensen entwickelte er das global agierende Social Business „Little Sun“. Ziel ist es, nicht nur Gelder und Hilfe zu organisieren, sondern vor Ort zu fertigen und echte Alternativen zu schaffen. Mit der namensgebenden Solar-LED-Lampe, die mit fünf Stunden getanktem Sonnenlicht zwischen vier und 50 Stunden künstliches Licht spenden kann, macht Little Sun nicht nur uns eine praktische Freude, sondern gibt beispielsweise Kindern in stromlosen Regionen die Möglichkeit, auch nach Sonnenuntergang ihre Hausaufgaben zu erledigen. Ab Mai wird das kleine Sonnenlicht um den extrem leistungsstarken Little Sun Charge erweitert. Der kann nicht nur leuchten, sondern Kraft der Sonne Mobiltelefone oder andere Kleinelektronik mit Energie versorgen. Ein halber Tag Sonnenschein reicht aus um zwei Handys vollständig zu laden. Das Little Sun Solidaritätsprinzip funktioniert übrigens so: jeder, der hierzulande eine Little Sun Produkt kauft (um beispielsweise beim nächsten Campingurlaub in der Pampa abends im Schlafsack zu lesen) hilft mit, dass Lampe und Ladegerät in Regionen ohne Stromversorgung zu lokal erschwinglichen Preisen erhältlich sind. Und weil wir das so gut finden, verlosen wir an dieser Stelle auch keines der praktischen Dinger, sondern liefern euch stattdessen diesen Link.
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Little Sun | Little Sun Original 22 Euro | Little Sun Charge für 99 Euro | www.littlesun.com

| Photo: Studio Olafur Eliasson | Little Sun

 

Kategorien: Produkte | Autor: | Datum: 16. März 2016 | Tags: , , Keine Kommentare