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Paul Aidan Perry

Das 2 Minuten-Interview

Paul Aidan Perry heißt gar nicht so, sondern irgendwie anders und das auch nur zum Teil, oder war es genau anders herum? Völlig egal, denn in jedem Fall ist Paul ein richtig heißes Eisen in Sachen Fotografie. Wir würden sogar so weit gehen und sagen, dass er einer unserer absoluten Lieblingsfotografen ist. Warum? Er arbeitet mit zeitgemäßen Looks ohne sich dahinter zu verstecken. Er liefert ab und immer noch etwas mehr. In seinen Bildern geht es immer auch um Inhalt, ums Entdecken, selbst in eine Editorialstrecke schmuggelt er noch eine kleine Reportage. Kennengelernt haben wir ihn quasi an der Front. Für das BLONDE Magzin hat er uns nämlich mit der Kamera im Studio und zuhause besucht. Wer also mal sehen will, wie es bei uns daheim so aussieht, die komplette Strecke findet ihr hier! Das hat uns so viel Spaß gemacht, dass wir ihn und seine Freundin/Muse Anna direkt zum Essen eingeladen haben. Wir können mit Fug und Recht behaupten, dass Paul der Vegetarier mit den versautesten Essensvorlieben des gesamten Planeten ist. Oder wie steht ihr so zu Pommesdöner aus Dönerbrot gefüllt mit Pommes und Knoblauchsoße? Man muss ihn einfach mögen. Ach ja, in einer Woche gehen wir mit ihm auf’s Boot und shooten die Kampagne für einen tollen neuen Kunden. Mehr wird noch nicht verraten…

 

Name: Paul Aidan Perry
Alter: 29
Wohnort: Berlin
Beruf: Photographer & Retoucher
Schuhgröße: 47,5 bis 48,5
Lieblingsessen: Alles mit Kartoffeln
Kontakt: hello@paulaidanperry.com /paulaidanperry.com

Was ist Schönheit?
Funktion, Gradlinigkeit, sicherlich auch Perfektion. Perfektion ist übrigens ein wunderbarer Aufbewahrungsort für Imperfektion.

 

Wer oder was inspiriert dich?
Ungewollte Momente – einen besseren Inspirationspool gibt es nicht.

 

Bist du besser darin, Dinge anzufangen oder zu beenden?
Eigentlich mache ich Dinge ganz oder gar nicht. – Stimmt aber nicht ganz, ich hasse Prototypen und versuche beim ersten Mal an alles zu denken, das verursacht manchmal ein dezentes Delay.

 

Was macht ein gutes Bild aus?
Es gibt zwei Arten, die mich beeindrucken können. Extrem reduzierte Darstellungen oder der exakte Moment. Meistens finden aber Reportagen ihren Weg zu mir.

 

Digital oder analog?
Wer hat der kann! :) Ich mag beides im richtigen Moment.

 

Warum fotografierst du?
Die schöne oder die ehrliche Variante?

 

Dein größter Erfolg?
Eigene Arbeiten immer ständig zu hinterfragen zu optimieren. Läuft bisher.

 

Was kannst du gar nicht?
– kurz Warten
– am Strand liegen und nichts tun
– still sitzen bleiben
Da ist definitiv ein Muster zu erkennen.

 

Was willst du erreichen?
Immer rotieren mit gezwungenem Blickwinkelwechsel. Alles andere ist Zugabe.

 

Die schrägste/witzigste/krasseste Situation deiner Karriere?
Ein Auto ist über meine neue, gerade 2 Wochen alte Kamera gefahren, während ich eine Babykatze aus dem Kippfenster einer Hochparterrewohnung gefischt habe. Das small little Kitt`n haben wir am Ende der Aktion übrigens auch noch geschenkt bekommen.

Verrate uns einen magischen Ort!
Wir haben eine Kammer, 2mx2mx3,80m, darin lagern wir alles in schwarzen Kisten verpackt und wie bei einer archäologischen Ausgrabung gekennzeichnet und farbig markiert. Die Frage ist nicht ob ich es habe, sondern wo.

 

Hängst du deine eigenen Bilder bei dir zuhause auf?
Ja, die waren saugünstig zu haben.

 

Kannst du singen?
Ich habe mir vorgestern eine Gitarre gekauft.

 

Welche Persönlichkeit würdest du gerne einmal portraitieren?
Alle Diktatoren auf einem Bild – Klassenfotolook.

 

Welches Kunstwerk würdest du gern besitzen?
Ich hätte gern einen Grabstein aus weißem Marmor.

 

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen?
Irgendwas mit Kartoffeln, Achtung! Auch hier lässt sich wieder ein Muster erkennen.

 

Wovor hast du Angst?
Das ändert sich täglich aber grundsätzlich mag ich keine rauen Oberflächen. Offenes Papier geht klar.

 

Welche Superheldenkraft hättest du gern?
Fliegen.

 

Was sollte niemand von Dir wissen?
Das sollte niemand von mir wissen.

 

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?
Warum warst du mit 15 auf dem Cover einer Jugendzeitschrift.

 

Das letzte Wort:
Ist allzu oft zu pathetisch. Ich liebe Schokolade.