Volles Craft voraus!

Volles Craft voraus!

 

Dem geschmacklichen Einheitswahn deutscher Großbrauereien steht eine wachsende Gemeinde kleiner Privatbrauereien gegenüber, die Bier lieben, leben und gerade deshalb unverkrampft, unabhängig und inspiriert an seine Herstellung gehen. Was dann dabei herausläuft ist meist trüb und vereint klassische Bieraromen mit Anklängen von Früchten, Karamell oder Honig. Unsere frischeste Neuentdeckung hört auf den flüssig von der Zunge gehenden Namen BRLO. Wie bitte!? BRLO! Dafür kann es eigentlich nur zwei Erklärungen geben. Entweder entstand das Wort im lallenden Überschwang nach reichlichem Genuss des so benannten Bieres. WiehaaissdeinBiernommmal? Brrrlllo! Oder aber es steckt mehr dahinter. Letzteres ist der Fall. BRLO ist alt-slawisch und bedeutet soviel wie Sumpf. Mit der Endung -in wird daraus…na!? Genau, BERLIN. BRLO heißt also nichts anderes als Berlin, das haben wir verstanden. Passt ja auch, von wegen Feuchtgebiet und so. Wie man das nun ausspricht, überlassen wir jedem selbst. Zur Story: eine Fränkin, ein Berliner und ein Mecklenburger haben sich zusammen getan, um in Berlin Bier zu brauen. Und zwar nachhaltig, mit biologischen und regionalen Zutaten, vor allem aber ganz im Dienste des guten Geschmacks. Denn Craft Beer bedeutet nicht stumpfsinniges Festhalten am deutschen Reinheitsgebot als Entschuldigung für langweiliges Bier. Beim Craft Beer brauen geht es darum, mit Aromen und Inhaltsstoffen neue Geschmackserlebnisse zu kreieren, ähnlich wie bei Wein oder Whiskey. Doch die Traditionalisten seien an dieser Stelle beruhigt, die ersten beiden Kreationen aus dem Hause BRLO bieten einen sanften Einstig in die Welt der handgebrauten Biere. Das Helle kommt mit Münchner Malz und bestem Hallertauer und Tettnanger Hopfen daher, klar und süffig. Kannste trinken. Das BRLO Pale Ale ist einen Zacken fetziger. Grund dafür ist das „Hopfenstopfen“. Dabei wird der Hopfen nicht nur als Bitternote beim eigentlichen Braugang verwendet, sondern auch später beim Lagern hinzugegeben. So entsteht ein wunderbar fruchtiges Hopfenaroma. Aber Vorsicht Jungs und Mädels, das gute Pale Ale ist ein Wolf im Schafspelz und kommt mit ganzen sechs alkoholischen Umdrehungen daher. Brrrllooo! Na dann PRST!

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BRLO Craft Beer | www.brlo.de | Facebook >>

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Kategorien: Produkte | Autor: | Datum: 05. November 2014 | Tags: |  Keine Kommentare