Marcel Schlutt

Das 2 Minuten-Interview

Marcel Schlutt hatte es mal mit Pferden. Er hütete unter anderen echte Kaltblüter. Als er eine erste Zeitschriftenidee (nicht Wendy) entwickelt, wird diese ihm (Achtung!) kaltblütig aus der Hand gerissen. Spätestens damit war klar, wie er sein eigenes Magazinbaby, das er wenig später aus der Taufe hob, nennen würde. Das KALTBLUT Magazine ist inzwischen eine wichtige Plattform und Bühne für noch unbekannte Talente und Labels aus Mode, Kunst, Musik, Film und Fotografie. Gemeinsam mit Art Director Nicolas Simoneau spürt Marcel als Editor in Chief den wichtigsten Lifestyle-Trends nach und bringt sie in sehr eigener Weise in Wort und Bild zu Papier. Das haben wir schmalos ausgenutzt und uns direkt ein paar Geheimtipps in Sachen Mode bei ihm abgeholt. Wenn Marcel nicht gerade in die Luft guckt oder zur Wegbassen-Demo aufläuft, träumt er sich mit Peaches und Vivienne Westwood nach Portugal, lebt von selbstgebackenem Brot und tanzt heimlich zu Lady Gaga. Obwohl, das sollten wir eigentlich gar nicht verraten…

Name: Marcel Schlutt
Alter: 40
Wohnort: Berlin
Beruf: Editor in Chief, Fashion Editor, Hans guck in die Luft
Schuhgröße: 43
Lieblingswort: knorke
Kontakt:www.kaltblut-magazine.com

 

Was ist guter Stil? Stil ist ja auch immer Geschmackssache. Ich finde Menschen, die sich typgerecht anziehen und nicht jedem Trend hinterher laufen, stilvoll.
Welchen Designer/Künstler sollten wir für die Zukunft auf dem Schirm haben? Mein Lieblingsdesigner ist Fedrico Cina aus Italien (federicocina.net). Er ist mit Abstand das größte Talent der Modewelt.
Twitter, Youtube-Channel, Soziale Netzwerke – warum brauchen wir in Zukunft überhaupt noch klassische Publikationen? Weil die Social-Media-Blase bald platzt. Diese ganze Influencer-Soße geht dem Ende zu.
Die Queen lädt zum Tee ein. Was ziehst du an? Oh! Ich würde was vom Berliner label BRACHMANN anziehen.. klassisch, mit Stil. Und unten drunter ’n Jock… mal sehen ob Harry nicht doch anbeißt.
Wer ist die inspirierendste Persönlichkeit, der du je begegnet bist? Peaches!!!! Eine Ikone!! Vivienne Westwood – eine Göttin! In meinen Träumen ist Peaches meine Mutter und Miss Westwood meine Oma.
Welche war die beste Fotostrecke, die ihr je abgedruckt habt? Das ist schwer zu sagen – alles was die Berliner Künstlerin Suzana Holtgrave für uns jemals gemacht hat.
Was hat dich zuletzt wirklich bewegt? Die #afdwegbassen Demo am Sonntag in Berlin!
Welche verbotene Sache sollte jeder einmal getan haben? Nachts in ein Schwimmbad einbrechen und mit Freunden nackt schwimmen.
Wenn du umziehen müsstest, wo würdest du gerne leben? Da kann es nur eine Antwort geben: Portugal! Für mich das tollste Land dieser Welt!

Welches Kunstwerk würdest du gern besitzen? Irgendwas, das teuer ist, damit ich es wieder verkaufen kann.
Was ist dein wichtigster Charakterzug? Dass ich für meine Liebsten bis aufs Blut kämpfen würde. Ohne wenn und aber. Und Loyalität.
Wann hast du zuletzt etwas Neues getan und was war das? Momentan versuche ich einfach so in den Tag hineinzuleben. Für mich ist das etwas Neues.. keine täglichen Emails.. kein Marketing, kein Magazin. Einfach nur mal ICH sein.
Was müsste noch erfunden werden? Beamen! Es wäre so geil, wenn man sich jederzeit in Sekundenschnelle von A nach B beamen lassen könnte.
Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen? Schnitzel. Oder ich würde euch etwas backen. Meine selbstgebackenen Brote sind der Hammer.
Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest? Öffentlicher Nahverkehr wäre frei für jeden. Bezahlt von denen mit viel viel Geld.
Was sollte niemand von dir wissen? Dass ich manchmal ganz heimlich, wenn ich alleine bin, einen Lady Gaga Song höre und wild dazu tanze, obwohl ich ständig gegen die Dame hate.
Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Warum würdest du niemals in die USA reisen?
Das letzte Wort: Geht raus, steht auf und verändert was in dieser Wel

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 29. Mai 2018 | Tags: , , , , , , , , Keine Kommentare

Das Leben ist ein Ponyhof

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Na gut, die Gegend um den S-Bahnhof Greifswalder Straße galt bisher nicht unbedingt als Place To Be, wie man so schön im Berliner Sadtmarketing-Jargon zu sagen pflegt. Heißet Pflasta in Sachen Design, Mode, Trends und Ausgehen is eijentlich andaswo. Bis jetzt! Denn der großartigste Markt der Stadt, der für und mit uns gestaltete „Berlin Design Market“ zieht genau dort hin, genauer in eine ehemalige Güterbahnhofshalle auf dem Grundstück der Greifswalder Straße 80. Ab März 2017 werden hier jeden Sonntag kleine und große Labels aus Berlin und anderswo ihre neuesten Produkte vorstellen während Food-Stände und ein Pop-Up Restaurant die kulinarische Latte in neuen Höhen treiben. Dazu gibt es thematisch wechselnde Installationen und Aktionen. Haben wir das mit der Kinderbetreuung erwähnt? Mit der neuen, eigenen Location erhält der Markt übrigens auch einen neuen Namen: Aus „Berlin Design Market wird „White Pony“. Schon vor der offiziellen Eröffnung im Frühjahr 2017 möchten die Veranstalter den Berlinern die neue Location vorstellen. Daher gibt es an diesem Sonntag, den 16. Oktober 2016 einen ersten Sonntagsmarkt. In einer Art Best-of Berlin Design Market präsentieren an diesem Tag über 50 Labels aus Deutschland, Polen und Italien ihre Lieblingsprodukte, die bei Interesse direkt vor Ort gekauft und mitgenommen werden können. Für die kulinarische Beglückung der Gäste sind die Streetfood-Caterer j.kinski, Fuego & Co. verantwortlich. Beide werden als fester Partner auch ab 2017 mit an Bord sein.
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„White Pony – Sonntags-Markt an der Greifswalder“ | Greifswalder Strasse 80, 10409 Berlin | Kick-Off So., 16.10.2016, 11.00 bis 19.00 Uhr | Ab März 2017 jeden Sonntag 11 – 19 Uhr | berlindesignmarket.de

Kategorien: Erlebnisse | Autor: | Datum: 12. Oktober 2016 | Tags: , , , , Keine Kommentare