Erdnuss-Schokostücke-Karamellsalzsoße

Luisa Mentele liebt Eis. Und weil das so ist, macht sie auch welches. Und das ist vor allem gut für uns. 2013 eröffnete sie gemeinsam mit ihrem guten Freund Markus Deibler das LUICELLA’S in St. Pauli. Es folgten drei weitere Eisdielen, zwei davon in Hamburg und eine in Lübeck. Doch die beiden Jungunternehmer wollten mehr. Der große Coup gelang ihnen schließlich, als sie sich im September 2017 der Jury von „Die Höhle der Löwen“ stellten und über Nacht vom lokalen Geheimtipp zum nationalen Superstar avancieren. Frank Thelen stieg kurzerhand bei LUICELLA‘S ein. Was folgte, überstieg alle Erwartungen. Innerhalb kürzester Zeit stand die Marke deutschlandweit in 2.500 Tiefkühltruhen. Und auch online ist das Eis „Made in Hamburg“ nun erhältlich, nebst Zubehör rund ums Eismachen. Aus dem 2-Mann/Frau-Start-up ist in wenigen Jahren ein erfolgreiches Unternehmen herangewachsen, dessen Eiskreationen alle zu 100 Prozent aus natürlichen Zutaten bestehen. Und was das für Sorten sind: Frisckäse-rote-Johannisbeere-weiße-Schokostücke zum Beispiel oder Kokos-Pistazie-Pflaumensoße – just sayin‘! Ins Eis von LUICELLA’S kommen nur frische Milch, Sahne oder Joghurt sowie Früchte und natürliche Inhaltsstoffe – auf Aromen und Farbstoffe wird komplett verzichtet. Was in der Region erhältlich ist, wird auch dort gekauft. Für die besonders Eishungrigen unter euch verlosen wir 1x ein Eis-Mix Probierpaket zum Runterkühlen. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚ICE ICE BABY‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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Luicella’s | Hamburg und Lübeck | online ab 4,95€ | luicellas.de

Kategorien: Hamburg | Autor: | Datum: 18. Juni 2019 | Tags: , , , Keine Kommentare

Ein Zopf, der hilft

Es gibt die heimtückischen Krankheiten, wie den Krebs. Oder die rätselhaften, wie Alopecia Areata. Oder aber auch die verstörenden, wie Trichotillomanie. Was diesen drei Beispielen gemeinsam ist: Der symptomatische Haarverlust. Gerade Kinder leiden stark unter der emotionalen Belastung von Haarausfall – egal ob durch Chemotherapie oder unerklärliche Immunverirrungen. Der Wiener Non-Profit-Verein „Die Haarspender“ sammelt seit 2016, um betroffenen Kindern mit kostenlosen Echthaarperücken ein Stück Identität, Normalität und Würde zurückzugeben. Die Gleichung ist simpel: 4 Zöpfe + 360 Euro = eine kostenlose Echthaarperücke für ein Kind. Helfen kann jeder – mit einer Spende des eigenen Haares ab 30cm Länge oder mit Geld. Strukturell einwandfreies Haar wird von Profis zu täuschend echten Perücken verknüpft. So entsteht einerseits ein Sortiment an Standard-Kindergrößen für die schnelle Hilfe. Maßanfertigungen können anderseits mit einer Wartezeit von zwei Monaten hergestellt werden. Ein Segen, kosten doch reguläre Echthaarperücken mindestens 1500 Euro, was für die meisten Betroffenen nicht zu leisten ist. So gilt nun auch ganz praktisch, was ideologisch schon nicht verkehrt ist: Alte Zöpfe abschneiden! Oder am besten abschneiden lassen, kostenlos in einem der deutschen Partnersalons. Und dann einpacken, verschicken, Gutes tun.
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Verein „Die Haarspender“ | Adresse für Haarspenden: Verein Die Haarspender, Postfach 036, A – 1239 Wien | diehaarspender.at

Robert Beddies

Das 2 Minuten-Interview

Robert Beddies ist eigentlich Berliner. Nach dem Studium ging er aber wegen eines Jobs nach Hamburg und blieb. Seit 2015 ist er Geschäftsführer vom betahaus Hamburg, dem Coworking Space der ersten Stunde mit 500 Mitgliedern an zwei Standorten. Er ist außerdem Mitgründer und Mitbetreiber einer Atelier- und Werkstattgemeinschaft in St. Pauli, Hobby Auto- und Fahrradschrauber und Möbelbauer. Irgendwie schafft er es aber trotzdem noch ziemlich viel unterwegs zu sein in der Weltgeschichte, mit alten Autos bis zum Nordkap und durch den Iran, mit dem Rucksack durch Zentralasien, die Mongolei und Russland, Afrika (Tansania, Malawi, Mosambik, Zimbabwe und andere) oder zuletzt gemeinsam mit Frau und Kind zwei Monate lang in Patagonien. Ob er auf Reisen immer ein Glas Erdnussbutter dabei hat, ist nicht überliefert.

Name: Robert Beddies
Alter: 37
Wohnort: Hamburg
Beruf: Geschäftsführer betahaus Hamburg
Schuhgröße: 46
Lieblingsfilmzitat: „Remind me to send him a red cap and a Speedo.“ (Steve Zissou)
Kontakt: robert@betahaus.de

Auf welche Idee wärst du gerne selbst gekommen? Geschäftsidee: tomorrow (nachhaltiges Banking), allgemein: Käseherstellung

Der beste Rat den du je bekommen hast? „Bewirb Dich mal beim betahaus!“

Auf welche drei Dinge kannst du nicht verzichten? Meine Frau, meinen Sohn und Kaffee.

Was tust du morgens nach dem Aufstehen als Allererstes? (Leider) Emails & Co auf dem Smartphone checken.

Warum Hamburg? Erst wegen eines Jobs, inzwischen wegen Menschen und Stadtteil (St. Pauli).

Womit kann man dich um den Finger wickeln? mit Erdnussbutter

Was würdest du ohne Internet tun? Irgendwas mit Holz.

Welche Superheldenkraft hättest du gern und warum? Einen Rückspulknopf für bestimmte Situationen.

Was würdest du gerne besser können? Schweißen

Was ist aktuell das Hintergrundbild auf deinem Telefon? Das Rücklicht von meinem ’73er BMW ’02.

Wenn wir dich zu Hause besuchen, was würdest du für uns kochen? Eine Gazpacho mit viel Knoblauch.

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest? das Klima

Was sollte niemand von dir wissen? nice try ;-)

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Trägt man(n) heute wirklich noch Bart?!

Das letzte Wort: Geht mehr spielen!

FOTO: KATHRINE ULDBAEK NIELSEN

À table!

In Frankreich ist Essen viel mehr als nur Nahrungsaufnahme. Ein Mahl ist ein Fest, Kochen eine Kunst. Und das auch jenseits der Haute Cuisine. Dieses „Savoir manger“ hat die Südfranzösin Marion und den Deutschen Thomas zu Bichou, ihrem feinen französischen Café Schrägstrich Lokal inspiriert, das sie schon vor einer ganzen Weile an der ruhigen Schönstedtstraße in Neukölln eröffnet haben. Die Haute Cuisine haben beide beruflich hinter sich gelassen, um sich der simplen, kreisläufigen und bodenständigen Gastronomie zu widmen. Klassisch französische Gerichte und Snacks (Quiches, Brioches, Tarte au Citron) werden in biologischer Qualität selbst hergestellt – und zwar möglichst nach dem Prinzip Zero Waste. So wird aus Apfelschalen und Kerngehäusen Essig für die Vinaigrette, die Reste der selbstgemachten Mandelmilch landen in köstlichen Mandelbrioches, übriggebliebener Ingwersaft dient als Fermentier-Ansatz für die selbstgemachte Limo. Alles wird liebevoll und irgendwie selbstverständlich unaufgeregt serviert. Hier mag man sein und sich Zeit lassen für seinen Kaffee oder Tee oder Saft oder alle drei. Wir verlosen ein Frühstück inklusive Kaffee für zwei Personen im Wert von 25€. Schickt eine Mail mit dem Betreff „BICHOUCHOU“ an hurra@muxmaeuschenwild.de
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Bichou | Schönstedtstraße 14, 12043 Berlin | www.bichou.de

Kasia Mol-Wolf

Das 2 Minuten-Interview

Kasia ist so eine von diesen Persönlichkeiten, die man immer heimlich anschauen muss, wenn man mit ihnen zu tun hat. Sie hat einfach diese Aura; selbstbewusst, in sich ruhend, positiv, zupackend, mitnehmend. Vorbild heißt das wohl, wenn man es kürzer sagen wollte. Vor zehn Jahren ließ sie die sichere Management-Karriere hinter sich, um sich in ein emotionales Abenteuer zu stürzen. Gemeinsam mit ihrem Team baute sie ein Verlags- und Medienhaus an der Elbe auf und bringt seither so spannende Titel wie EMOTION, SLOW oder WORKING WOMEN heraus. Am kommenden Montag steigt der erste EMOTION WOMEN’S DAY mit über 60 hochkarätigen Speakerinnen und Speakern, inspirierenden Persönlichkeiten und ganz viel drumrum in Hamburg. Genau der richtige Zeitpunkt also für ein 2 Minuten-Interview zu Themen wie Bordbistro, Weltretten und Pferdeorchester.

Name: Dr. Katarzyna (Kasia) Mol-Wolf
Alter: 45, gefühlt 39 ;-)
Wohnort: Hamburg
Beruf: Gründerin, Verlegerin
Schuhgröße: 39,5
Lieblingsemotion: Begeisterung
Kontakt: katarzyna.mol@emotion.de

Wann hast du zuletzt von Herzen gelacht und warum? Gestern, als ich mit meiner Tochter mal wieder spontan einen verrückten Tanz in der Küche aufgeführt habe. Wir lieben Musik und das gemeinsame Tanzen und sich Austoben zu Musik.

Woran merkst du, dass du erwachsen geworden bist? Bin ich erwachsen geworden?

Warum können nur Frauen die Welt vor dem Untergang retten? Ich hoffe, dass wir auch bitte gemeinsam mit den Männern die Welt retten möchten. Ganz allein unter Frauen wäre es langweilig ;-) Aber: Frauen sind wichtig, denn sie haben immer alles im Blick. Sie bringen besonders viel Empathie und soziale Kompetenz mit, gepaart mit großer Disziplin und Durchsetzungskraft, wenn sie von etwas überzeugt sind. Dazu haben Frauen besonders nachhaltige Industrien im Blick.

Was würdest du tun, wenn du pro Tag eine Stunde mehr Zeit zur Verfügung hättest? Diese Stunde unbedingt mit unserer Tochter verbringen.

Die inspirierendste Persönlichkeit, der du je begegnet bist? Ich habe nicht DIE eine Persönlichkeit getroffen. Ich habe das große Glück immer wieder tollen Menschen zu begegnen, die voller Engagement ihr Ding machen, Themen voranbringen möchten, für etwas brennen. Ob beruflich, privat oder ehrenamtlich. Menschen, die im Leben stets wachsen möchten. Und mich dazu bringen, immer wieder mal die Perspektive auf Themen zu wechseln und über den Tellerrand hinaus zu sehen.

Worauf bist du stolz? Auf mein großartiges Team, das nun bald seit zehn Jahren unser Medienhaus und unsere Titel und Projekte gemeinsam voranbringt. Und das gerade mit dem EMOTION Women´s Day einen neuen Leadevent für Frauen entwickelt und umsetzt. Eine Konferenz mit Festivalcharakter, die Frauen fördert, strahlen lässt und stärker machen wird. Und ich bin stolz auf mich, dass ich vor genau zehn Jahren die Entscheidung für den Management Buyout getroffen habe und seitdem mit unserem INSPIRING NETWORK und EMOTION meinen Traum leben kann.

Was verbindet Hamburg und Berlin? Der ICE mit dem Bordbistro ;-) Kreativität und Schaffenskraft sowie großartige Panoramen.

Was hast du gestern gelernt? Dass ich bei großem Stress, wenn mal wieder viel auf einmal zu erledigen ist, einen ruhigen Kopf bewahren muss, um dann einfach eins nach dem anderen abzuarbeiten. Aufregen oder nervös zu werden, hilft nicht.

Was ist aktuell das Hintergrundbild auf deinem Telefon? Meine Tochter, wie sie mich mit einem Eis in der Hand anlacht. 
Es zeigt mir täglich: Das Leben ist schön. Und wir dürfen uns nicht zu ernst nehmen!

Du begegnest deinem 18-jährigen Ich, welchen Rat gibst du dir? Vertrau Dir selbst. Lass Dich durch Andere nicht verunsichern. Wenn Du weißt, was Du willst, wirst Du im Leben alles erreichen können. Geh Deinen eigenen Weg, auch wenn er ganz anders verläuft, als die übrigen Lebenswege. Dabei ist das Vertrauen in Dich selbst die Basis.

Wovor hast du Angst? Vor Höhe. Ich hasse Klettersteige und Klettergärten.

Würdest du lieber gegen eine Ente kämpfen, die so groß ist, wie ein Pferd oder gegen hundert Pferde, die so klein sind, wie Enten? Gegen die Pferde, da sie als Herde im Team leichter zu dirigieren sind. Pferde spüren, wenn ich Selbstvertrauen habe und weiß, wo es langgeht.

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen? Gerne ein Menü nach Jamie Oliver. Habe ich schon viel zu lang nicht mehr gemacht. Mit guten Drinks und Weinbegleitung ;-)

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest? Tradierte Rollenbilder, die uns in Deutschland an der Umsetzung der Gleichberechtigung hindern.

Was sollte niemand von Dir wissen? Dass ich die kitschigen Sonntagabendfilme sehe, die immer vorhersehbar sind und gut ausgehen. Ein ruhiger Start in die neue Woche.

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Gibt es für Dich ein Leben ohne Musik?

Das letzte Wort: Das Leben ist schön. Wir sollten täglich daran denken und im Heute leben. Weder in der Vergangenheit, noch ständig im Morgen. Das Heute ist wichtig.

FOTO: CAREN DETJE

Schnitzeljagd reloaded

Manchmal hat man einfach keinen Plan. Was daran liegen kann, dass man zu seinem Plan keinen Plan hat, also nicht weiß, wo es lang geht. Oder dass man schlicht keinen Plan hat wofür man einen Plan brauchen könnte ergo nicht weiß wo man hinwill. (Autor liest den eigenen Text bis hierher noch einmal durch und ist selbst verwirrt.) Klingt irgendwie eher nach einem Rätsel als nach einem fluffigen redaktionellen Beitrag. Vielleicht aber nur vielleicht könnte das auch an dem zu beschreibenden Thema liegen. Denn das Format ‚Planlos.in‘ der drei Gründer Jonas, Michael und Daniel bietet Rätseltouren an, mit denen sich fremde Städte (oder auch die eigene) ganz neu entdecken lassen. Mit dabei sind bisher Aachen, Berlin, Bonn, Brühl, Düsseldorf, Hamburg, Köln und Neuss. Während zwei- bis dreistündiger Missionen bekommen Gruppen in frei wählbarer Teamgröße eine Startadresse und spannende Rätsel per SMS auf ihr Handy geschickt, die es möglichst schnell zu lösen gilt, um die nächste Aufgabe zu erhalten. Damit die Rätsel richtig gelöst werden können, muss man im Team zusammenarbeiten und sich vor Ort mit spannenden Details der Stadt beschäftigen. Während die Gruppe sich zu Fuß durch die Stadt rätselt wird die Zeit gemessen. Als Belohnung winken ein völlig neues Stadterlebnis und viel Spaß mit Freunden, Kollegen, Familie oder wen auch immer ihr in eurem Team haben wollt. Die Geschichten der Rätseltouren werden übrigens von lokalen Autoren entwickelt und haben einen starken regionalen Bezug. Wir verlosen eine Rätseltour für die Stadt eurer Wahl. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚?‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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Planlos.in | Teampreis Rätseltour Berlin: 24€ | 3 – 5 Personen | www.planlos.in

On the Rugs

Wenn man sich einen hochwertigen Teppich anschaut, dann sieht man da vor allem erst einmal Farben, Muster und handwerklich verknüpfte Naturfasern. Doch Teppiche sind weit mehr als nur Wohnaccessoires. Sie markieren den Mittelpunkt des Wohnbereichs, bilden das stilvolle Entree zum Büro oder hängen als Ausdruck von Geschmack und Design an der Wand. In orientalischen Wohnzimmern sind sie Couch, Bett und Esstisch zugleich. Und wenn man noch genauer hinsieht, entdeckt man, dass jedes handgewebte Stück eine eigene Geschichte erzählt. Die von Nomaden in kargen Steppen Afghanistans zum Beispiel, von marokkanischen Teppichknüpferinnnen im Atlasgebirge, von Sultanen in prachtvollen persischen Palästen, vom Leben in der Türkei, Indien oder China. Aber auch Geschichten von hier, heute, jetzt und uns. Anna Wahdat ist Tochter eines alteingesessenen Hamburger Orientteppichhändlers und auf, neben und zwischen Teppichen groß geworden. 2015 gründete sie ihr eigenes Label ON THE RUGS, quasi ein Teppichhandel in modern und neu gedacht. ON THE RUGS versteht sich auch als Plattform für Gestaltung, Arrangements, Geschichten und Erlebnisse rund um den Teppich, mit einem besonderen Blick für Detail, Farbkompositionen, ungewöhnliche Kombinationen von Materialien, Mustern und Farben. Vor allem aber bekommt man „on the rugs“ herausragende Orientteppich-Unikate, die meisten davon Vintage, alle direkt aus den Herstellerländern bezogen und nach Hamburg importiert. Der Kontakt zu Produzenten und Händlern ist eng, die Arbeitsbedingungen transparent und fair. Die Teppiche können gekauft oder geliehen werden. Wir verlosen einen Gutschein im Wert von 200 Euro (in Worten zweihundert) an die besonders Verknüpften unter euch. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚UNTER DEN TEPPICH‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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ON THE RUGS | Showroom: Am Sandtorkai 26, 20457 Hamburg | www.ontherugs.de

Mädels

Gerechnet über ein ganzes Leben gibt eine Frau in den Jahren ihrer Periode bis zu 16.000 Euro für Monatshygiene und unterstützende Maßnahmen aus. Uff, gar nicht mal so unviel. Zum Vergleich: dafür gibt’s schon nen Mini 3-Türer oder einen Audi A1. Über 2.500 Euro davon, also 19 Prozent, fallen durch die in Deutschland übliche Mehrwertsteuer an. Irgendwie auch viel. Zu viel, wie Ann-Sophie Claus und Sinja Stadelmaier von The Female Company finden. Denn während beispielsweise Luxusgüter wie Kaviar, Champagner oder Trüffel mit nur 7 Prozent besteuert werden, gilt für Tampons und Co. der reguläre Mehrwertsteuersatz. Um die „Tampon-Steuer“ zu umgehen, lancierte das Start-up in Kooperation mit Scholz & Friends das The Tampon Book. Auf 46 Seiten erläutert es auf humorvolle und erfrischend ehrliche Art und Weise das Thema Menstruation. Der Clou: mittendrin, also quasi in einem YPS-mäßigen Geheimfach, befinden sich 15 Bio-Tampons. Und weil Bücher in Deutschland ebenfalls nur mit 7% besteuert werden… Ziemlich smart das Ganze. Erklärtes Ziel der Aktion: die Tampon-Steuer ganz abschaffen, so wie es in Australien, Irland, Kanada oder Kenia bereits erreicht wurde. Denn nicht nur in Deutschland entfallen auf Hygieneprodukte hohe Steuern; das Problem ist global. Alle Produkte von The Female Company werden aus Bio-Baumwolle hergestellt, die unter hohen sozialen und ökologischen Standards und ohne Einsatz von Chemikalien und Pestiziden angebaut und verarbeitet wurde. Verschickt wird easy und günstig per Briefversand. Pro abgeschlossenem Abo versorgt The Female Company außerdem eine weitere Frau in Flüchtlingsheimen mit Hygienemitteln.
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The Tampon Book | 3,11 Euro | limitiert | thefemalecompany.com/tampon-book

Kategorien: Produkte | Autor: | Datum: 23. April 2019 | Tags: , , , Keine Kommentare

Jungs

Papa hatte die Hosen an. Also diese bequemen, unkaputtbaren, irgendwie immer passenden Papa-Hosen, aus deren Taschen er während unserer gesamten Kindheit je nach Not- oder Abenteuerlage Taschentücher, Taschenmesser, Bonbons oder Fahrradschlüssel zauberte und dabei immer irgendwie papacool aussah. Selbst dann noch als die Drahtigkeit im Laufe der Jahre etwas nachließ. Bei Papa, nicht bei der Hose wohlgemerkt. Keine Frage: Papas Shorts waren die ultimativen Shorts. Sowas wird doch heute gar nicht mehr hergestellt. Tom und Robert aus Berlin teilen nicht nur viele gemeinsame Erinnerungen und jede Menge Erfahrung aus verschiedenen Startups, sondern auch ihre Vorliebe für Bein- und Bewegungsfreiheit, Komfort, Qualität und simples, funktionales Design. Sie taten sich zusammen, um bequeme Freizeitmode für Männer herzustellen und dabei nichts weniger als die bequemsten Shorts der Welt zu kreieren. Was die ausmacht? Siehe oben! Und weil das so ist, trägt das von ihnen gegründete Label auch den sensationellen Namen Papas Shorts. Selbige bieten sie in verschiedenen Farben und Varianten an. Allen gemein: ein flexibler Bund mit etwas mehr Platz an der Hüfte, Taschen aus denen nichts herausfallen kann und ein erhöhter Stretchanteil für maximalen Bewegungskomfort. Das gilt auch für die ultraleichten Sporthosen. Außerdem im wachsenden Sortiment, antibakterielle und hydrophobe Basic Shirts (Papas Shirts!). Bestellt wird online auf papasshorts.de. Wir verlosen einmal das Modell Wellenbrecher und eine(n) Bergsteiger an die besonders Aktiven unter euch. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚BRATWURST PRO MINUTE‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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Papas Shorts | Sommer Shorts 49,99 Euro, Sport Shorts 39,99 Euro | www.papasshorts.de

Claudia Gersdorf

Das 2 Minuten-Interview

Als Claudia Gersdorf zwei Jahre alt war, stellte ihr Kinderarzt die Diagnose „Infantile Cerebralparese mit Ataxie und Tremor“, umgangssprachlich bekannt als Spastik. Die Folge: Verkürzungen der Sehnen, Lähmungen, Zittern, Gleichgewichtsstörungen und Muskelschwäche. Wer Claudia Gersdorf einmal begegnet bekommt davon nichts mit. Alles woran man sich danach erinnert, ist eine unglaublich positive Energie, ein mitreißendes Wesen, Herzlichkeit und sehr viel Lachen. Wir kennen Claudi schon mindestens genauso lange, wie es uns selbst gibt. Und wie das immer so ist mit Lieblingsmenschen, früher oder später finden sie alle zueinander. Seit nunmehr fünf Jahren nämlich ist sie nun Kommunikationschefin und Pressesprecherin bei unseren Freunden von Viva con Agua. Zuvor managte sie pen paper peace e.V., leitete die Kampagne „Schulen für Haiti“ und arbeitete für Ärzte ohne Grenzen und Oxfam. Sie ist Mit-Initiatorin von Playback Berlin, sowie des ersten Campaign Boostcamps in Deutschland. Am 6. Mai wird sie eine der Keynote-Speakerinnen auf dem Emotion Womens Day sein, bevor sie sich ihrem wundervollen nächsten Lebensabschnitt widmet. Ende Juni wird zum ersten Mal Mama. Claudia Gersdorf, danke für deine Inspiration

Name: Claudia Gersdorf
Alter: 36 Jahre
Wohnort: Hamburg
Beruf: Pressesprecherin / Head of Communications
Schuhgröße: 38
Lieblingstagszeit: Sonnenuntergang
Kontakt: c.gersdorf@vivaconagua.org
Foto: ©Kathrin Spirk

Die ganze Welt hört dir zu. Was sagst du? Durch positive und fortschrittliche Kommunikation verändern wir die Welt und inspirieren die Menschen für Neues, zum Umdenken. Perspektivenvielfalt und Möglichkeiten für alle entstehen. Teilhabe, aktives Mitgestalten, Kreieren. Das kann ich mit und bei Viva con Agua leben. Für Veränderungen weltweit sind Investitionen notwendig, sowohl finanzielle als auch intellektuelle. Ich bin überzeugt davon, eines Tages den sogenannten „Spenden-Begriff“ ersetzen zu können durch „Investition“. Denn letztlich geht es nicht um einseitiges Geben und Nehmen, sondern vielmehr um das Ermöglichen von Perspektiven, die Basis für Leben und Fortschritt.

Eine gute Tat, die jeder sofort tun kann: Investieren kann jeder und zwar vom Sofa aus. Es ist so leicht, digital an der positiven Veränderung der Welt aktiv teilzunehmen. Ein paar Klicks im Spendenformular oder gar in den Sozialen Medien und schon sind wir unserer Vision, dass alle Menschen einen sicheren Zugang zu sauberem Trinkwasser haben, näher.

Wann macht dich deine Arbeit glücklich? In der Erntezeit. Ich liebe es, zu pitchen und mit Journalisten, mit der Presse zu verhandeln, Geschichten zu entwickeln und abzustimmen. Am Ende dieses Prozesses steht dann die Erntezeit: Das Interview findet statt, der TV-Beitrag wird gedreht, die Quizshow geht über die Bühne. Dann werde ich nochmals richtig aktiv, fiebere mit, genieße das Ergebnis meiner Mühen. Am liebsten bin ich dann der Schatten des Protagonisten oder nehme selbst das Mikro in die Hand. Beides genial!

Das größte Problem deiner Generation? Unverbindlichkeit und Egoismus. Die Welt dreht sich nicht nur um unseren eigenen Bauchnabel. Und die Welt braucht nachhaltig Zuverlässigkeit in unserem Handeln, unseren Entscheidungen, unseren Investments. Das spiegelt sich auch in den zwischenmenschlichen Beziehungen wider, finde ich.

Wann hast du zuletzt etwas Neues ausprobiert und was war das? Vergangenes Jahr habe ich mehrere Monate vom anderen Ende der Welt gearbeitet und hier meine Einstellungen, Ansichten, vorgefertigten Meinungen über Bord geworfen. Meine Arbeit und mein Privatleben haben davon zu 100 Prozent profitiert, sich in ihrer Qualität und ihrem Output um ein Vielfaches gesteigert. Mein Chef meinte: Ab jetzt arbeitest Du nur noch von einer Insel aus! So gut habe ich performt.

Für einen Tag wäre ich gerne einmal… Michelle Obama – und ein ganzes Stadion hört mir zu.

Was nimmst du dir schon länger vor, schaffst es aber irgendwie nicht? Meine Rede für einen TED Talk entwickeln, damit mir ein ganzes Stadion zuhört.

Wovor hast du Angst? Vor Langeweile. Ich bin ein sehr aktiver Mensch. Ich liebe Adrenalin und den Kick, welchen sowohl mein Beruf als auch mein Charakter mit sich bringen. Aktuell entdecke ich die Schönheit von Langeweile, indem ich mich ganz bewusst runterfahre und der Stille zuhöre. Ich stelle mich dieser Angst – so bin ich mit Ängsten schon immer umgegangen – und ich erfahre, dass Langeweile einfach wunderschön und nutzbringend sein kann.

Mit welcher Persönlichkeit würdest du gern mal einen Kaffee trinken? Maysoon Zayid. Die eleganteste, scharfsinnigste Komikerin, die ich mir vorstellen kann. In ihrem TED Talk, den ich allen hiermit sehr sehr sehr empfehle, stellt sie sich wie folgt vor: „Ich bin Palästinenserin, Muslima, weiblich, behindert und ich lebe in New Jersey. Ich habe 99 Probleme und CP (Cerebral Parese / Spastik) ist nur eines davon!“ Sie spielt mit dem Publikum, mit den Bildern und Stereotypen in den Köpfen der Menschen. Dabei ist sie gnadenlos ehrlich. Einfach genial!

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest? Unser Schul- und Bildungssystem. Noch immer beruht dieses auf einem unzeitgemäßen, traditionsbehafteten, „blinden“ Leistungssystem. Der Bessere, Schnellere, Schönere gewinnt. Bloß nicht aus der Reihe tanzen! Margret Rasfeld und Gerald Hüther zum Beispiel haben ganz hervorragende Alternativen entwickelt, um uns Menschen von klein auf hinsichtlich unserer Talente, Potentiale, Entwicklungsmöglichkeiten bestmöglich zu fördern. Genauso wie sich die Arbeitswelt und Arbeitskultur im Umbruch befinden und größtenteils schon verändert haben, schaffen wir das auch in den Schulen!

Wenn wir dich Zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen? Das weltbeste Risotto. Ich habe lange Zeit in Frankreich und Italien gelebt, studiert, gearbeitet. La dolce vita und die italienische Küche sind in meine DNA übergegangen, wenn sie hier nicht schon längst schlummerten.

Wenn eine Fee dir eine Fähigkeit schenken könnte, welche würdest du wählen? Fliegen. Aus eigener Kraft, wie ein Vogel.

Was sollte niemand von dir wissen?
 Ihr könnt alles über mich wissen! Sogar, dass ich das Scheinwerferlicht und die große Bühne liebe. Ich liebe die volle Aufmerksamkeit. In meiner Kindheit und Jugend, ja auch später im Berufsleben, wurde mir das oftmals verwehrt. Das ist bei Viva con Agua und in meinem aktuellen Umfeld nicht mehr der Fall. Dafür bin ich sehr dankbar – genauso wie mein Umfeld.


Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?
 Wann sehen wir dich auf der großen Bühne?

Das letzte Wort: Potential.

 

#WorstVenueEver forever!

Den inoffiziellen Titel #worstvenueever hat sich unser geliebter Heimathafen dereinst bei einem Tokyo Hotel-Gig verdient, verliehen von den Teen Boys höchstpersönlich. Na, wenn das nichts ist! Und überhaupt hat das Etablissement an der Karl-Marx-Straße in den zehn Jahren seines Bestehens so manches Highlight (üb)erlebt. Das muss gefeiert werden. Und zwar mit einem amtlichen Spektakel am kommen Freitag samt plätscherndem Schnäpperken-Brunnen, Requisiten-Tombola, Originalbar der „Rixdorfer Perlen“ aus dem „Feuchten Eck“, einer Zeitschleuse, Boxring, allerlei kulinarische Spezialitäten aus dem Kiez, musikalischen Glanzlichtern von der Swingband ‚Chloé et Les Enfants Terribles‘ und dem DJ-Team ‚True Colors‘ – und jeder Menge kleine und große Überraschungen. Das Motto: 10 Jahre sind 1 Nacht! Dresscode: Das Beste aus den vergangenen 143 Jahren Neukölln: ob Jahrhundertwende, gezwirbelter Schnurrbart, Turnvater Jahn, Vokuhila, 4Blocks-Look oder Sophisticated-Hipster-Fit. Denn abseits der großen Häuser der Stadt spiegelt der Heimathafen die ihn umgebende Realität – als Reaktion auf die sich ständig verändernde Vielfalt aus Farben, Stilen, Genres, Milieus und Kulturen. Bevor aus Rixdorf Neukölln wurde, galt die Stadt vor den Toren Berlins als das Vergnügungsviertel der einfachen Leute. Der Festsaal wurde 1876 gebaut und schnell zur Institution mit Unterhaltungswert. Zur Jahrhundertwende wurde hier aufgeführt, was gefiel: Ob Varieté-Theater, Boxkampf oder Modeschau. Im Heimathafen Neukölln lebt ein Stück Rixdorfer Lebensgefühl weiter. Seit der Gründung 2009 bietet er eine Bühne für viele und vieles in den Bereichen Amüsemang, Musik, Tacheles und Theater.
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10 Jahre sind 1 Nacht – das Heimathafen Jubel Jubiläum | Fr. 26.04.2019, 19.30 Uhr | Karl-Marx-Straße 141, 12043 Berlin | Facebook Eventlink | eventbrite.de

Männlichkeit in Flaschen

Die Diskussion um Geschlechterrollen und überholte Männlichkeitsbilder tobt in Foren, Kommentarspalten und Feuilletons und das natürlich völlig zurecht. Doch während sich Konsens darüber breit macht, dass Holzfällerhemden, fehlendes Einfühlungsvermögen oder Wortkargheit keine ausreichenden Indikatoren für die moderne Männlichkeit darstellen, herrscht vielerorts Ratlosigkeit bei der Frage, was ihn denn nun ausmacht den Mann von heute. Was macht den Mann zum Mann, zum Gentleman oder gar zum Übermann? Dabei ist die Antwort auf diese Fragen doch ganz einfach. Also zumindest, wenn es nach der 1906 gegründeten Berliner Traditionsmarke SCHERK und Star-Parfümeur Mark Buxton (Comme des Garçons, The Woods) geht. Man(n) lege das Selbstverständnis einer Heritage Brand zugrunde, belebe es mit einem zeitgemäßen Auftritt, füge Esprit, Sinnlichkeit und ganz wichtig Maiglöckchenakzente(!) hinzu und fertig ist der Signature Scent einer neuen Generation von Männern, die das Leben deutlich ernster nehmen als sich selbst. Oder auch beides nicht so ganz. Doch ganz im Ernst: mit den drei Düften ÜBER MANN, HERR MANN und GENTLE MANN hat TARS erfrischend moderne Interpretationen des klassischen Eau de Cologne Intense geschaffen und zwar Made in Berlin und unter freundlicher Mitwirkung der Firmengründer-Enkelin Irene Scherk. Und so augenzwinkernd die Namensgebung, so hochwertig sind die Retro Colognes selbst: ausgesuchte Ingredienzien und Essenzen, meisterhaft komponiert, u.a. von Mark Buxton und David Chieze und abgefüllt in minimalistische 90 ml Flacons. Kostet dann nur 12.000 Euro aber man gönnt sich ja sonst nichts. Pustekuchen, beim Thema Preisgestaltung räumt TARS dann auch gleich mit einem weiteren Klischee auf. Die Düfte sind für retromäßige 29,99 Euro u.a. bei Rossmann oder Müller erhältlich. Wir fassen zusammen: „Marc Buxton Superstar“ macht einen Duft für eine Berliner Traditionsmarke, den man für 30 Euro umme Ecke erwerben kann. Ziemlich gut.
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TARS | 29,99 € | www.tars-mann.de

NOMA für die Ewigkeit

Einmachen, Einlegen, Fermentieren, haltbar machen. Was zu (Ur-)Omas Küchenzeiten noch Gang und Gäbe bzw. notwendig war, um die Versorgung übers Jahr zu sichern, ist in Zeiten von überbordenden Supermarktregalen zur Neben- und Unsache verschwunden. Gott sei Dank erleben wir in den letzten Jahren einen regelrechten Rückbesinnungstrend in Bezug auf kulinarisches Handwerk und Rohstoffverarbeitung. Das gilt nicht nur für Restaurants auf der ganzen Welt. Und auch wenn die Freunde zu Hause zum Essen vorbeikommen, gibt es immer häufiger selbst konservierte Lebensmittel. Schließlich wird erst dadurch das Fundament für ein außergewöhnliches Aromenspektrum gelegt. Das weiß kaum jemand besser als Noma-Chef René Redzepi, der mit seinem Restaurant in Kopenhagen schon seit Jahren neue Maßstäbe in der Spitzengastronomie setzt. Im Noma enthält jedes einzelne Gericht etwas Fermentiertes. Auslöser dieser Entwicklung ist die stilprägende Schule der New Nordic Cuisine. Das heißt schlicht und einfach kochen mit dem, was da ist. Gemeinsam mit David Zilber, dem Leiter des Noma Fermentation Lab, hat Redzepi nun das Noma-Handbuch Fermentation entwickelt und damit ein einzigartiges Grundlagenwerk zur Fermentation geschaffen. Die Autoren erklären darin Schritt für Schritt, wie man Kombucha, Koji, Shoyu, Miso, Garum, milchsauer eingelegte Früchte und Gemüse herstellt, damit kocht und die eigene Küche bereichert. Das Buch zeigt insgesamt über 100 Rezepte mit 500 Fotografien, sorgfältig getestet und verständlich beschrieben. Mit köstlichen Aromen, überraschenden Geschmacksnuancen und Zutaten, deren Bedeutung für die Gesundheit gar nicht hoch genug einzuschätzen ist. Wir verlosen ein frisch konserviertes Exemplar an die besonders Haltbaren unter euch. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚NOMNOMNOMA‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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Noma-Handbuch Fermentation | René Redzepi, David Zilber, Evan Sung | 456 Seiten, 40 Euro | www.kunstmann.de

Susanne Mierau

Das 2 Minuten-Interview

Susanne Mierau ist Diplom-Pädagogin, hat drei Kinder (mit denen sie vornehmlich im Wald oder per Rad unterwegs ist oder Gemüse anbaut) und betreibt seit sieben ganzen Jahren Deutschlands wohl erfolgreichsten Blog zum Thema bedürfnisorientierte Elternschaft. Das wären dann also mindestens eins, zwei, drei, vier, fünf gute Gründe warum wir sie a) dringend im Interview zu b) ihrem neuen Minimalismus-Buch „Einfach Familie leben“ befragen sollten. Und warum c) eben jenes Buch mehr ist als nur ein weiterer gut gemeinter Ratgeber. Keine Frage, sie weiß, wovon sie spricht und ihre Co-Autorin ist übrigens die liebe Milena Glimbowski von Original Unverpackt ff. Na da haben sich ja zwei gefunden… Wir verlosen ein druckfrisches Exemplar von „Einfach Familie leben“ an die besonders Ungeborgenen unter euch. Schreibt eine Mail mit dem Betreff „WOHIN DAMIT?“ an hurra@muxmaeuschenwild.de.

Name: Susanne Mierau
Alter: 39 Jahre
Wohnort: Berlin
Beruf: Diplom-Pädagogin
Schuhgröße: 43
Lieblingsbuch: Harriet Köhler: Und dann diese Stille
Kontakt: susanne@geborgen-wachsen.de

Du bekommst pro Tag eine Stunde Zeit geschenkt, wie nutzt du sie? Ich setze mich mit Tee, Kerze und einem Buch oder Hörspiel in die Badewanne.

Was ist eine gute Mutter/ ein guter Vater? Damit beschäftige ich mich gerade. Und meine Meinung ist: Es gibt keine pauschalen Antworten darauf, denn Familien sind so komplex – gerade heute. Wir müssen weg kommen von dem Gedanken, dass es „die gute Mutter“ oder „den guten Vater“ gibt. Gut ist es, wenn in einer Familie Bedürfnisse ausgeglichen behandelt werden, sodass es allen darin gut geht. Das ist oft gar nicht so einfach.

Wie geht bedürfnisorientierte Erziehung? Eigentlich ist die Theorie dahinter ganz einfach: Wir achten auf die menschlichen Bedürfnisse. Kinder und Erwachsene haben Grundbedürfnisse nach Nahrung, Schlaf, Sicherheit, aber eben auch nach sozialen Kontakten, Selbstverwirklichung etc. Im bedürfnisorientierten Familienleben berücksichtigen wir die kindlichen Bedürfnisse ebenso wie die Bedürfnisse der Erwachsenen. Es heißt also nicht: „Das Baby muss man schreien lassen, weil man es nicht verwöhnen darf“ (denn das würde das Bedürfnis nach Sicherheit verletzten) oder „Das Baby darf nur nach einem festen Zeitplan Nahrung erhalten“ (verletzt Bedürfnis nach Nahrung bei Hunger) oder „Das Kind muss sich meinen Wünschen unterordnen.“ (verletzt Selbstwahrnehmung). Bei der Bedürfnisorientierung wird hingesehen, was Kinder und Erwachsene wirklich brauchen und dementsprechend werden Lösungen gesucht, die für alle okay sind. Auf diese Weise können Kinder ein gutes Bild von sich selbst und ihren Bedürfnissen ausbilden. Das ist ja etwas, was uns Erwachsenen oft fehlt und was wir heute unter dem Begriff „Selbstfürsorge“ versuchen, wieder für uns zu entdecken. Übrigens bedeutet Bedürfnisorientierung nicht nur, dass wir auf uns selbst schauen. Es bedeutet auch, Bedürfnisse in der gesamten Gesellschaft zu betrachten.

Deine früheste Kindheitserinnerung? Wie mein Vater von der Arbeit nach Hause kam und mir mein Lieblingskuscheltier schenkte, das ich noch heute habe.

Das größte Problem deiner Generation? Sich nicht gut spüren zu können, weil uns das durch Erziehung aberzogen wurde. Das führt zu vielfältigen Problemen bei jedem Einzelnen, aber auch in Bezug auf das Zusammenleben.

Mit wem hattest du zuletzt ein inspirierendes Gespräch? Mit meinem Mann. Wir haben jeden Abend eine gemeinsame Zeit, in der wir auf dem Sofa sitzen und noch ein wenig reden.

Wer war der Held oder die Heldin deiner Jugend? Herr Simon hinter der Wand

Was möchtest du deinen Kindern mit auf den Weg geben? Liebe. Sich selbst zu lieben und andere Menschen lieben zu können.

Verrate uns einen magischen Ort, egal wo auf der Welt! Ich habe in Venedig geheiratet und diese Stadt hat für mich immer etwas besonders Magisches und Wunderbares.

Woraus schöpfst du Energie? Aus der Arbeit im Garten. Ich liebe es, einfach mit einem Spaten im Garten zu stehen und mit den Händen in der Erde zu wühlen.

Dein Lieblingsschimpfwort? Scheiße.

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen? Nudeln mit Tomatensoße, das ist seit meiner Kindheit mein Lieblingsessen und ich liebe besonders eine ganz bestimmte Tomatensoße, die nach der Soße meiner Großmutter schmeckt.

Mit welcher bekannten Persönlichkeit würdest du gern mal einen Kaffee trinken? Mit niemandem. Ich hasse Smalltalk und treffe mich viel lieber mit meinen Freund*innen.

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest? Hebammenmangel, Situationen in der Pflege verändern, Elterngeldregelungen, §218 würde aus dem Strafgesetzbuch gestrichen werden, ebenso wie §219a, bessere Unterstützung für Alleinerziehende, qualitativer Ausbau von Kitaplätzen, Kohleausstieg, Tempolimit, … Es gibt sehr viele Punkte, die wichtig sind und die verändert werden müssen, aber meine Schwerpunkte liegen auf Familie und Umwelt.

Welche Superheldenkraft hättest du gern und warum? Ich hätte gerne Hermines Zeitumkehrer.

Was sollte niemand von dir wissen? Ich bin sehr ungeborgen, wenn ich in Brettspielen verliere.

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Wie man gute Musik hören kann, auch wenn man Kinder zu Hause hat?

Das letzte Wort: Danke

Mehr gemeinsam

Wie gestaltet sich die Arbeit in der Zukunft? Welchen Weg schlägt die neue Mobilität ein? Und wie sieht eine urbane Gesellschaft eigentlich aus? Fragen, denen man seit kurzem im B-Part am Gleisdreieck auf den Grund gehen kann. Auf ca. 1.000 qm ist dort ein Ort für Menschen entstanden, die die Lebens- und Arbeitswelten von morgen erforschen und mitgestalten möchten. Das temporäre Gebäude in direkter Nachbarschaft zum BRLO Container-Biergarten, besteht aus einem modularen Holzbau und wird als „Urban Ideation Lab“ genutzt, um die dort entwickelten Ideen und Themen in das zukünftige Stadtquartier am Gleisdreieck zu integrieren. Für eine inspirierende und ausgeglichene Arbeitsatmosphäre sorgt der von Ansgar Oberholz gemanagte Co-working Bereich, der rund 100 Plätze bietet, die ab schon 99 EUR pro Monat zu haben sind. Sechs Arbeitsplätze werden übrigens umsonst auf der Grundlage von Stipendien für solche Projekte vergeben, die sich der Erforschung zukunftsorientierter Ideen und Lösungen für ein lebenswertes Stadtquartier widmen. Außerdem gibt es Mehrzweckräume für Präsentationen, Workshops, Kunstausstellungen, Panels oder Events und ein öffentliches Café, in dem man neben Kaffee und Gebäck auch Frühstück, Bowls, Snacks und Sandwiches schnabulieren kann. B-Part soll ein offener, lebendiger und nachhaltiger Begegnungsort sein. Voraussichtlich bleibt das Gebäude für vier bis fünf Jahre an Ort und Stelle, bevor es an einen neuen Standort weiterziehen soll. Wir verlosen zwei Tagestickets zum Probe arbeiten. Schreibt eine Mail mit dem Betreff „B-PART OF IT“ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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B-Part Am Gleisdreieck | Luckenwalder Str. 6b, 10963 Berlin | bpart.berlin | Foto: ©HGEsch

Rwandan Daughters

Fast eine Million Menschen fielen dem Völkermord in Ruanda 1994 zum Opfer, etwa 250.000 Frauen wurden vergewaltigt. Heute leben Täter und Opfer oft Tür an Tür. Die Opfer der Vergewaltigungen und ihre aus den Vergewaltigungen entstandenen Kinder leben bis heute oft ausgegrenzt mit dem Stigma der Witwen und Waisen. Viele der Kinder sind heute älter als es ihre Mütter zum Zeitpunkt des Verbrechens waren. Mit beispiellosem Mut und grenzenloser Zuversicht in einer von schweren Traumata geprägten und autoritär regierten Gesellschaft, sind es heute vor allem die Töchter der Vergewaltigungsopfer, die ihre traumatisierten Mütter auffangen und gegen das eigene Stigma ankämpfen. Rwandan Daughters, das neueste Projekt des wunderbaren Berliner Fotografen Olaf Heine erzählt ihre Geschichten aus einer völlig neuen Perspektive. Aus ihrer. In ausdrucksstarken Bildern porträtierte er Mütter und Töchter – Seite an Seite am Ort des Geschehens. Neben den Bildern enthält der Fotoband, der auf Einladung der ora Kinderhilfe und der Agentur spring brand ideas realisiert wurde, verschiedene Essays und kurze Wortmeldungen der portraitierten Frauen, in denen sie ihren Umgang mit den eigenen Erlebnissen schildern. Das Ergebnis ist irritierend und berührend zugleich. Das Buch bewegt und erinnert, feiert die Stärke der Frauen Ruandas und lässt in seiner Intensität, Bildsprache und gar persönlichen Verbindung zur Kindheit Heines auf keiner Seite seine Wirkung vermissen. Wir verlosen ein druckfrisches Exemplar von Rwandan Daughters. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚LOVE IS BIGGER‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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Rwandan Daughters | Photographs by Olaf Heine | 208 Seiten, 54 € | Hatje Cantz Verlag

SURF, EAT, SLEEP, REPEAT

Gesäumt von den grünen Hügeln Asturiens, einer beeindruckenden Steilküste und dem alpinen Bergmassiv „Picos de Europa“ im Rücken ist der Playa de Vega einmalig in Europa. Der perfekte Ort also, um neue Freiräume zu kreieren, den Austausch untereinander anzuregen, spannende Entdeckungen zu machen, Erfahrungen zu teilen oder einfach mal zu entspannen. So lautet zumindest der Ansatz von „VegaVerde“, einem wunderbaren Projekt, dass die Affinität zu Sport in der Natur sowie Themen rund um Umweltbewusstsein und globale Zusammenhänge in einwöchigen Kursen verbinden möchte. Konkret liegt der Fokus dabei auf Surfen, Yoga und Ausflügen zu den schönsten Kletterspots der Umgebung. Die Kurse gibt es entweder als All-Inklusive Variante, welche alle Surf-, Kletter- und Yogakurse sowie Vollverpflegung und Unterkunft für 550€ die Woche beinhalten. Alternativ kann man auf das SURF, EAT, SLEEP, REPEAT Angebot zurückgreifen, wo für 375€ die Woche Unterkunft und Verpflegung sowie Surfbretter und Wetsuit gestellt werden. Übernachtet wird im Glamping Steilwandzelt mit Bett und liebevoller Einrichtung oder in einer von den urigen Holzhütten mit eigenem Badezimmer und Küche. Die Nähe zu lokalen Landwirtinnen und Landwirten ermöglicht es VegaVerde übrigens, weitestgehend verpackungsfrei zu wirtschaften und eine ausgewogene und abwechslungsreiche vegetarische Ernährung aus frischen Salaten, raffiniert kombinierten Hauptgängen und fruchtig feinen Desserts anzubieten. Für den perfekten Start in die Frühlingssaison verlosen wir einen einwöchigen EAT-SURF-SLEEP Kurs für 1 Person. Schreibt uns dazu eine Mail mit dem Betreff ‚Playa de Vega‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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VegaVerde | 08.05-15.06.2019 und 07.09.-19.10.19 | Facebook

Russell James – „Angels and Icons“

Fernab von Haute Couture, Selbstinszenierung und Werbebotschaft hat es der Fotograf Russell James geschafft, das Verständnis von Aktfotografie und die Darstellung des weiblichen Körpers in der Fotokunst völlig neu zu definieren und sich von traditionellen Darstellungsmustern zu lösen. Davon kann man sich ab dem 13. April 2019 bei „CAMERA WORK“ selbst überzeugen, wo bis zum 8. Juni 2019 mehr als 40 seiner neuen Arbeiten präsentiert werden. Die Galerie vertritt schon lange zahlreiche renommierte zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler auf der ganzen Welt, um neuen Positionen Raum zu verschaffen. Unter dem Titel „Angels and Icons“ zeigt der australische Fotokünstler dort nun eine Auswahl von der „New Generation of Supermodels“ mit Lily Aldridge, Alessandra Ambrosio, Toni Garrn, Gigi Hadid, Kendall Jenner und vielen mehr. Dabei werden die meisten Fotografien zum ersten Mal ausgestellt und geben einen tiefen Einblick in das Schaffenswerk des Fotografen und dessen Einfluss auf die gegenwärtige Akt- und Modefotografie. Bei Russell James sind es nicht der Voyeurismus oder die Verbindung des Aktes in Werbebotschaften, die die prägenden Charakteristika seiner Arbeiten ausmachen. Vielmehr definieren sich seine Werke durch den Blick der porträtierten Frauen auf sich selbst, ihren Körper und ihre Persönlichkeit. Am ersten Tag führt Russell James selbst kostenlos durch die Ausstellung und berichtet von seiner Arbeit mit den Supermodels und den spannenden Hintergrundgeschichten zur Entstehung seiner „Angels-Serie“.
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Ausstellungsrundgang mit Russel James | CAMERA WORK, Kantstraße 149, 10623 Berlin | 13.04.19 | 15-17 Uhr, Eintritt frei | Facebook | Credit: © Russell James / Courtesy of CAMERA WORK

Wolfgang Mauer

Das 2 Minuten-Interview

Wolfgang Mauer hat einen zweiten Vornamen. Den verraten wir aber nicht. Noch nicht. Was wir hingegen getrost herausposaunen können ist, dass Wolfgang in inzwischen sieben Bars in Berlin die ShakeNight veranstaltet. Dabei können die Gäste in angesagten Bars, angeleitet von den besten Bartendern von hier und aus der Ferne, einen etwas anderen Cocktail-Kurs belegen. Das Konzept ist so angelegt, dass man es leicht auch als etwas anderes After Work oder eben auch als Teamevent nutzen kann, bei dem man Interessantes über die Bartender-Kunst, den Cocktail selbst (es ist immer ein bestimmter Cocktail im Fokus) und einander lernen kann. Und weil das in Berlin schon so gut läuft, geht es demnächst in andere deutsche Städte. Und was war jetzt mit dem zweiten Vornamen? Siehe unten. ; )

Name: Wolfgang Mauer
Alter: 30
Wohnort: Berlin
Beruf: Gründer ShakeNight
Schuhgröße: puh.. manchmal 41, manchmal 42 – auf jeden Fall ziemlich groß :)
Lieblingstageszeit: Hängt von der Tagesform ab
Kontakt: wolfgang@shakenight.com

Welcher Moment hat alles verändert? Da gibt es eigentlich keinen Moment, eher kann ich Veränderung an Lebensphasen festmachen. Besonders stark geprägt haben mich sicherlich meine Aufenthalte im Ausland.

Ein leckerer Cocktail, der jedem gelingt? Mir würden da spontan direkt neun Stück einfallen. Persönlich bin ich ja Whiskey Sour Fan – Mittlerweile gelingt er mir fast so gut, wie unseren Bartendern. :)

Die beste Bar Berlins? Das ist eigentlich unmöglich zu beantworten. Berlin verfügt über eine riesige Vielfalt an tollen Bars und Konzepten. Wer es eher ruhig und exklusiv mag, dem kann ich das Truffle Pig im Kauz & Kiebitz empfehlen. Eine wahnsinnig beeindruckende Bar bietet das Herr Lindemann am Richardplatz. Bei Klavierspiel oder Live-DJ kann man es sich aber auch im Orania in Kreuzberg gut gehen lassen. Ich persönlich gehe aber auch gerne mal in meine Stammkneipe zu Klaus in Friedrichshain. Die Mischung macht’s am Ende.

Wo siehst du dich in 10 Jahren? Ich könnte natürlich sagen, mit einer Frau und drei Kindern in einem Haus außerhalb Berlins oder meinem Strandhaus in Brasilien. Wahrscheinlich kommt es aber sowieso ganz anders.

Was war bisher das schönste Kompliment, das du bekommen hast? Manche Leute finden, ich wäre ein ganz guter Fußballer.

Was siehst du, wenn du in den Spiegel schaust? Augenringe :)

Was hat dich zuletzt emotional berührt? Ich werde in diesen Tagen das erste Mal (wobei, vermutlich auch das einzige Mal) Patenonkel – mein Bruder bekommt sein erstes Kind. Die Vorfreude steigt langsam ins Unermessliche.

Wer oder was inspiriert dich? Menschen mit Passion und Leidenschaft. Da ist es mir zumeist egal, um was es inhaltlich bzw. um welche Leidenschaft es im Detail geht. Menschen, die zielstrebig ihren Weg gehen, finde ich immer wieder aufs Neue faszinierend.

Mit welcher bekannten Persönlichkeit (tot oder lebendig) würdest gern mal um die Häuser ziehen? Dirk Nowitzki. Für mich einer der beeindruckendsten Sportler unserer Zeit. Zum einen, weil er genau das gerade Gesagte zu 100% verkörpert und seit mehr als zwei Jahrzehnten unbeirrt seinen Weg geht. Zum anderen, weil es mir scheint (ich kenne ihn ja leider nicht persönlich ;-) ), dass er trotz seines Erfolgs einen gewissen Grad an Demut beibehalten hat. Erfolg kann schnell zu Kopfe steigen und Menschen verändern – es gibt für mich nichts Faszinierenderes, als Menschen, die trotz außergewöhnlichem Erfolg am Boden bleiben und sich selbst nicht zu wichtig nehmen.

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen? Flammenkuchen (Teig selbst gemacht natürlich ;)).

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest? Ich würde liebend gerne das (natürliche?) menschliche Streben nach „Mehr“ auf ein gesundes Maß reduzieren. Mit mehr Genügsamkeit wären wir glaube ich alle um viele Probleme leichter.

Was sollte niemand von dir wissen? Meinen zweiten Vornamen.

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Wie heißt Du mit zweitem Vornamen?

Das letzte Wort: Winfrid.

Südtirol X Südostasien

Allein die Anfahrt zum Hotel SILENA ist ein Erlebnis. Von Innsbruck kommend führt der Weg hinein ins wunderschöne Südtirol. Im Hintergrund ragen die Spitzen des Gitschberges herrschaftlich in die Höhe, die kleinen regionaltypischen Häuser werden weniger, das Wetter jenseits der Alpen ist um einige Sonnenstunden reicher. Und dann inmitten des Hochtals Vals, kurz bevor die Straße in den Bergen zu enden scheint, schmiegt sich das Hotel SILENA wie ein modernes Dornröschenschloss in den Ski-Hang. Schützend umrahmt von einer organischen Nestkonstruktion aus Stahl, die sich stilbildend durch und um den Bau zieht, scheint es irgendwie eins zu werden mit der umgebenden Natur. Schon von außen wird klar, das SILENA ist etwas Besonderes, etwas Neues, das es so in der Region kein zweites Mal gibt. Spätestens wenn man am Empfang herzlichst begrüßt wird, spürt man, warum das SILENA den Zusatz „The Soulful Hotel“ trägt. Es ist ein Refugium der Ruhe, ein Hideaway für die Seele, in dem sich selbst ein Kurztrip so erholsam anfühlt wie ein Wochen-Retreat. SILENA steht übrigens für Simon und Magdalena Mair, die beiden Geschwister, die aus dem elterlichen Moarhof mit viel Liebe zum Detail ein Designhotel geschaffen haben, in dem südostasiatische Wohlfühlatmosphäre auf Südtiroler Gastlichkeit und Kultur trifft. Und genau diese Kombination aus familiärer Herzlichkeit, außergewöhnlichem Design und hochklassigem Service ist es, die das SILENA so unfassbar großartig macht. Die Zimmer und Suiten sind wunderschön eingerichtet, es gibt eine Tee-Bibliothek und Lese-Lounge mit über tausend persönlich ausgesuchten Büchern, ein Restaurant, das Menüs auf gefühltem Sterneniveau serviert, und einen 1.550 qm großen SPA-Bereich mit Heu-Sauna auf dem Dach. Dazu Ski-in Ski-out, Trailrunning, Fatbiken, Yoga, Qi Gong, Atemwanderungen, Lesungen und und und. Ach ja, und eine eigene Natur-Pflegeserie mit heimischen und asiatischen Essenzen. Offizielle MMW-Hotelbewertung: PERFEKT!
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Hotel SILENA | Birchwaldweg 10, 39037 Mühlbach/Vals, Südtirol, Italien | Preise: ab 140 € / p.P. | www.silena.com