Unteilbar

Mit Demos ist das manchmal so eine Sache. Mitunter verkommt das Seite an Seite spazieren unter gemeinsamem Pappschild auch schon einmal zum Selbstzweck. Und spätestens, wenn man dann abends zufrieden und mit heißem Tee die Bilder des Wohlstandsprotestes im eigenen Instagram Feed checkt, ist die Welt in Ordnung und der Kampf für oder zumeist gegen etwas tritt in den Hintergrund. Was hat es gebracht? Keine Ahnung, wichtig ist schließlich, dass man etwas tut. Das stimmt! Und wenn man dafür ein Gratiskonzert deutscher Popgrößen serviert bekommt, ist das umso besser. Nur darf dahinter die wichtige Botschaft nicht zurückstehen. Wir waren mehr. Mehr als die hasserfüllten Schreihälse und Spalter, die mit ihren Aggressionen und Gewaltanstalten gegen alles und jeden hetzen, die der oder das irgendwie anders ist. Aber eben auch mehr als die vielen verwirrten und unsicheren Mitläufer, die ihre rationalen oder irrationalen Ängste und Sorgen mit sich herumschleppen und ihnen stumm schreitend oder mitgröhlend Gehör verschaffen wollen. Ob zurück zuschreien die beste Lösung ist, die wir anbieten können, darf zumindest diskutiert werden. Fest steht, wenn uns ein differenzierter Dialog nicht gelingt, bleiben viele von ihnen genau da stehen, wo wir sie gerade sehen: bei denen, die vorgeben, sie zu verstehen, sie ernst zu nehmen, ihre Ängst zu teilen und für sie in ihrem Sinne aktiv zu werden. Wenn das passiert, wenn diese verunsicherte Unentschlossenheit in Richtung der einfachen „Lösungen“ kippt, treibt das die Spaltung der Gesellschaft nachhaltig voran. Das Bündnis #unteilbar will nicht spalten, sondern sich klar und deutlich für eine offene und solidarische Gesellschaft einsetzen, in der Menschenrechte unteilbar, in der vielfältige und selbstbestimmte Lebensentwürfe selbstverständlich sind und Rassismus, Antisemitismus, Antiziganismus, Antifeminismus und LGBTIQ- Feindlichkeit keinen Platz haben. Und wir machen mit. Am Samstag ab 12 Uhr beginnt die Auftaktveranstaltung auf dem Berliner Alexanderplatz, danach startet die große friedliche Demo durch die Stadt. Vielleicht begegnen wir auf dem Weg auch Menschen, die anders denken als wir. Vielleicht schreien wir sie nicht an. Vielleicht laden wir sie ein, mit uns zu gehen. Gemeinsam unter einem Pappschild.
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#unteilbar Großdemo | 13.10.2018, Auftakt 12 Uhr, Demo 13 Uhr | Berlin, Alexanderplatz | unteilbar.org | Facebook-Eventlink

Dämonen unter Wasser

A head shot of a grey Welsh Section A pony on a black background.

Die Berlin Art Week ist mit Abstand unsere Lieblingsweek von all den Weeken. Vom 26. bis zum 30. September machen zahlreiche Ausstellungseröffnungen, Kunstmessen, Preisverleihungen, Künstlerfilme und Sonderveranstaltungen die Hauptsadt wieder zum Eldorado der internationalen Kunstwelt. Das vielfältige Programm bietet neben den Ausstellungen vieler etablierter Künstlerinnen und Künstler auch zahlreiche kleinere und weniger bekannte Kunstprojekte von jungen Talenten verschiedener Genres. Im diesjährigen Fokus stehen die Kunstmessen art berlin und Positions Berlin Art Fair. Beide präsentieren ihre Galerien in den Hangars des ehemaligen Flughafens Tempelhof. Darüber hinaus feiert der European Month of Photography im C/O Berlin seinen Auftakt. Zu unseren persönlichen Highlights zählt unter anderem die Ausstellung As We Used To Float von Julian Charrière. Die multimediale Rauminstallation in der Berlinischen Galerie führt das Publikum unter die Wasseroberfläche des Pazifik und zeigt die Hinterlassenschaften der US-amerikanischen Kernwaffentests im Bikini-Atoll. Mit Crash zeigt der Gropius Bau die tolle erste Einzelausstellung der koreanischen Künstlerin Lee Bul. Sie experimentiert mit außergewöhnlichen Materialien wie Perlmutt, Kristallen, Leder oder Samt und zeigt fantasievolle Topographien utopischer Sehnsüchte, die von futuristischen Theorien, Science-Fiction, Bioengineering und visionärer Architektur beeinflusst sind. Unser dritter Höhepunkt ist die Mehrkanal-Videoinstallation der polnischen Künstlerin Agnieszka Polska. Sie verbindet in ihren Werken Realfilm mit animierten Sequenzen. Im Rahmen der Berlin Art Week präsentiert der Hamburger Bahnhof nun ihre raumgreifende Video- und Toninstallation namens The Demon’s Brain.
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Berlin Art Week | 26.-30.09.2018 | As We Used To Float, Julian Charrière, Berlinische Galerie, 27.09.18 – 08.04.19 | Crash, Lee Bul, Gropius Bau, 29.09.18 – 13.01.19 | The Demon’s Brain, Agnieszka Polska, Hamburger Bahnhof, 27.09.18 – 03.03.19 | Programm | Tickets | www.berlinartweek.de | Foto: Agnieszka Polska, The Deamon’s Brain, 2018

Mit Recht

Gute Filme unterhalten. Manchmal werfen sie auch Fragen auf. Oder beantworten welche. Manchmal haben sie gar das Zeug gesellschaftliche Debatten anzustoßen, Meinungen zu bilden oder zu bewegen. Vom 20. bis zum 26. September feiert das Human Rights Film Festival in Berlin Premiere. Unter der Schirmherrschaft des chinesischen Künstlers Ai Weiwei thematisiert die Kinowoche menschenrechtliche, politische und humanitäre Problemfelder. Neben dem Schwerpunktthema Flucht und Migration sind dies unter anderem die Folgen des Klimawandels und die Ungleichbehandlung von Frauen und Männern sowie Faktoren, die weltweit und immer wieder aufs Neue für Hunger und Armut sorgen. Mit dem Festival will die humanitäre und entwicklungspolitische Organisation ‚Aktion gegen den Hunger‘ eine neue Plattform etablieren, um Menschenrechte und menschliche Schicksale stärker in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken: „Filme berühren uns mehr als jedes andere Medium. Als Zuschauerinnen und Zuschauer begeben wir uns auf eine Reise und werden Teil der Geschichte. Dokumentarfilm ist das Medium, um über Krisen zu sprechen, sie emotional nachvollziehbar zu machen und anschließend politisch aktiv zu werden“, so Jan Sebastian Friedrich-Rust, Executive Director bei Aktion gegen den Hunger. Insgesamt zeigt die Kinowoche über 20 verschiedene Filme in rund 40 Vorführungen im Babylon Mitte, Sputnik Kino und Hackesche Höfe Kino.
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Human Rights Film Festival | 20.09.-26.09.18 | Babylon / Sputnik Kino / Hackesche Höfe Kino | Website: www.humanrightsfilmfestivalberlin.de| Programm | Tickets ab 6,50 €

Die Lehren des Lebens

Wie gelingt es, ein gutes und sinnerfülltes Leben zu führen? Ist das überhaupt realisierbar und welche Rolle nimmt darin eigentlich das Politische ein? Diesen spannenden Fragen widmet sich die bedeutende Philosophin Ágnes Heller am 19. September 2018 im Rahmen der Life Lessons von The School of Life. Die von Alain de Botton gegründete Bildungseinrichtung lehrt an zwölf verschiedenen Standorten, wie man ein glücklicherer, gelassenerer und vielleicht auch besserer Mensch werden kann. Ágnes Heller wurde 1929 als Tochter jüdischer Eltern in Budapest geboren, entging als junges Mädchen nur knapp einer Massenexekution. Nach dem Zweiten Weltkrieg studiert sie Philosophie in Budapest und gerät bald in Konflikt mit der herrschenden kommunistischen Partei. Es folgen Berufsverbot, Bespitzelung und schließlich die Emigration in den Westen. Im Gespräch mit dem Philosophen Martin Ebeling wird Ágnes Heller wichtige Lektionen aus ihrem langen und ereignisreichen Leben in der Berliner Zwölf-Apostel-Kirche mit dem Publikum teilen und ausgehend von ihrer Biographie und ihrem philosophischen Werk zu Freiheit und Moral über ihren Denkweg, ihre Motive und Überzeugungen sprechen. Darüber, was die große Denkerin antreibt und wie sie die Dilemmata des Lebens meistert. Für den besonderen Abend mit einem besonderen Menschen verlosen wir 1×2 Gästelistenplätze. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚LIFE IS LIFE, NA NA NANANA‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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Life Lessons mit Ágnes Heller von The School Of Life | Mi, 19.09.18, 19.30 Uhr | Zwölf-Apostel-Kirche, An der Apostelkirche 1, 10783 Berlin | Tickets 18 € | www.theschooloflife.de

Kategorien: Erlebnisse | Autor: | Datum: 19. September 2018 | Tags: , , , , Keine Kommentare

kiekmo eena an!

Das war: Hamburlinerisch. Und das kommt daher, dass unser Herz seit jeher wie wahnsinnig für beide Lieblingsstädte schlägt. Umso besser, dass wir gemeinsam mit kiekmo Hamburg am 8. September den Familienmarkt Barmbek veranstalten. Doch der Reihe nach: kiekmo ist ein Nachbarschaftsservice, der von der Haspa initiiert wurde, um den Blick in den Kiez zu lenken, die Anonymität der Großstadt zu überwinden und den Nachbarschaftsgedanken neu zu beleben. Per kiekmo-App bekommt man redaktionelle Beiträge, News und Veranstaltungs-Tipps aus seinem Stadtteil und darüber hinaus. Man kann damit kostenlose Schließfächer in den Haspa-Filialen nutzen und bedienen und seit neustem auch Angebote und Gesuche aus und für die Nachbarschaft einstellen. So kann man beispielsweise nach einem Hundesitter suchen, Tanzkurse buchen oder Bohrmaschinen verleihen. Beim ersten kiekmo Familienmarkt in Barmbek soll genau das jetzt passieren, nur eben in live und bunt. Barmbeker Familien, Vereine, Streetfoodanbieter, Friseure, Yogalehrer und und und kommen am Samstag im und um das Bürgerhaus Barmbek zusammen. Auf dem Programm stehen neben Kinderschminken, Basteln, Hüpfburg, Shopping und leckerem Essen made in Barmbek auch kostenloses Kinderyoga, Reiki-Behandlungen, Rückenyoga für Mamas und Papas, Tanzkurse, Vorführungen und Live-Musik. Und während man beim schnacken und stöbern den Spätsommer genießt, kann man nebenbei einen passenden Babysitter oder Klavierlehrer finden, das Angebot von Barmbeker Vereinen oder Kitas kennenlernen oder sich über Pflanzen- und Haustierpflege austauschen. Zum Abschluss toben die Pfefferkörner im improvisierten Familienkino über die Leinwand. Ach ja, wer seine kiekmo App vorzeigt, bekommt an allen Foodständen einen Euro Rabatt. Is jebongt, Digga!
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kiekmo Familienmarkt Barmek | Sa., 08.09.2018, ab 10 Uhr | Bürgerhaus Barmbek, Lorichsstr. 28 A, 22307 Hamburg | Facebook

Mehr Raum für Kunst

Das Berliner Umland lockt nicht nur mit jeder Menge Seen und Wäldern, sondern seit dem 19. August auch mit einer Ausstellung, die sich malerisch in das Gelände der ehemaligen Wehrmühle in Biesenthal einfügt. Auf der ART Biesenthal lassen sich noch bis zum 29. September die Werke von vielen verschiedenen Künstlerinnen und Künstlern wie Andrej Golder, Birte Bosse, Gregor Hildebrandt, Jonas Burgert, Nan Goldin und Sarah Illenberger bestaunen. Dabei wird das gesamte weitläufige Gelände als Ausstellungsfläche genutzt. Und dieses Gelände ist atemberaubend! Die einst mittelalterliche Wehrmühle diente zu Zeiten der Burgherren als Schutzschild der nahegelegenen Burg. Die Burg ist längst Geschichte und die Mühle brannte 2002 komplett ab. Lediglich die historistische Stuckfassade von der Villa, die direkt hinter die Mühle angebaut wurde, ist erhalten geblieben. Der neue Besitzer und Gründer des Berliner E-Bike-Unternehmens ‚Grace‘ Michael Hecken wagte den Neuaufbau und ließ einen modernen Neubau errichten, der bereits mehrfach als Kulisse für Filme, Werbefotos und Musikvideos genutzt wurde. Allein das Gebäude in seiner irritierend großartigen Kombination aus Geschichte und Moderne ist den Besuch in Biesenthal wert. Nach der Fertigstellung im März 2006 fand in der ehemaligen Wehrmühle alljährlich bis 2010 die Kunstausstellung ART Biesenthal statt. Nun ist die Location erneut Schauplatz dieses ganz besonderen Kunsterlebnisses vor den Toren Berlins. Kunst+Natur+Architektur = Leute, fahrt da hin!
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Art Biesenthal | 19.08.-29.09.18 | Wehrmühlenweg 8, 16359 Biesenthal | www.biesenthal.org

Kategorien: Erlebnisse | Autor: | Datum: 04. September 2018 | Tags: , , , , , , , Keine Kommentare

Hör ma!

Okay, folgende Idee: Du machst Radio, aber ohne Musik. Also nur die Talks. Und dann noch zu jeweils einem Thema. Oder besser noch, du lädst dir einfach pfiffige, spannende Leute ein, denen du deine Fragen in Bezug auf womit auch immer die sich auskennen stellst und lässt die Antworten hörbar zu Protokoll geben. Natürlich kann man dein „Radio“ hören, wann immer man will. Also on demand, schließlich haben wir das Jahr 2018. Klingt schräg? Klingt schlau und verdammt großartig. Matze und Co. von Mit Vergnügen bewiesen schon vor ein paar Jahren genau den richtigen Riecher und avancierten seither zu einer der Vorreiter und Pulsgeber des Podcast-Booms. Im Hotel Matze trifft eben jener eben jene eingangs beschriebenen pfiffigen Menschen, um eben jene Fragen zu stellen und beantworten zu lassen. In Klatsch & Tratsch trifft die international gefürchtete Society- und Celebrity-Expertin Elena Gruschka auf illustre Protagonisten der Popkultur, um mit ihnen über die wirklich wichtigen Themen unserer Zeit zu sprechen: Die Kardashians! Das Dschungelcamp! Und immer wieder Boris Becker! Im Talk-O-Mat geht es „durch den Cast mit“…und und und. So, und weil das mit dem Podcast so eine spannende und irgendwie süchtig machende Sache geworden ist, widmen unsere Freunde von Mit Vergnügen dem Medium endlich auch ein eigenes Fest. Am 1. September steigt im Funkhaus Berlin (na klar, wo sonst?) das erste große Mit Vergnügen Podcast Fest. Dabei gibt es alles was gerade heiß und fettig ist in Sachen Podcast-Elite, live und in echt auf der Bühne zu erleben. Gästeliste Geisterbahn​ ist genauso dabei wie Im Namen der Hose, ​Toyah aber billig, ​Curse​ und die eingangs lobpreisten Klatsch & Tratsch​, ​Hotel Matze (mit Gast Lars Eidinger!)​ und der ​Talk-O-Mat​. Christoph Amend​, Chefredakteur des ZEITmagazins und Podcast-Liebhaber, führt durchs Programm. Außerdem erklären erfolgreiche Podcast-Produzenten in „Wahrheit oder Pfeffi“, wie das mit dem Podcasten funktioniert, Mogli und weitere Acts sorgen mit Akustik-Sets für musikalische Unterhaltung und am Ende des Tages machen ​Lars Eidinger​ und ​Lockereasy​ Musik. Wir verlosen 1×2 Tickets für das Fest in Wort und ausnahmsweise Bild. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚ZUHÖREN‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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Mit Vergnügen Podcast Fest | Sa, 01.09.18 | Funkhaus Berlin, Nalepastraße 18, 12459 Berlin | Facebook | www.mitvergnuegen.com | Tickets ab 27,40 €

Zukunft? Kann losgehen.

Als Susann und Nora im Februar 2014 mit EDITION F ein digitales Zuhause für Frauen schaffen wollten, legten sie damit den Grundstein für eine der wichtigsten modernen Gesellschaftsplattformen unserer Tage. EDITION F ist inzwischen weit mehr als nur ein Online-Medium, es ist Sprachrohr, Pulsgeber, Inspirationsquelle, Gegengewicht, Mutmacher, Antreiber und Perspektiveröffner eines neuen weiblichen Selbstverständnisses. Spätestens seit Gründung der FEMALE FUTURE FORCE werden weibliche Perspektiven nicht mehr nur kommentiert und diskutiert, sondern aktiv gestaltet und eröffnet. Für 129 Euro Jahresbeitrag erhalten Member ein digitales Coaching mit zwölf Themenschwerpunkten und 52 Einzelthemen von Experten wie Ex-ProSiebenSat1 HR-Vorständin Heidi Stopper, Rapper und Coach Michael Kurth aka Curse oder Achtsamkeitsexpertin Laura Malina Seiler. Das Coaching erfolgt dabei hauptsächlich – na klar – digital in Form von Videos, Podcasts und Links. Am kommenden Samstag kommt die Community in gewaltiger Zahl im Funkhaus in der Nalepastraße ganz persönlich und in echt zusammen, um gemeinsam mit über 100 inspirierenden Speakerinnen und Speakern einen Tag voller Inspiration und Gemeinsamkeit zu erleben. Beim FEMALE FUTURE FORCE DAY liefern starke Stimmen relevante Inhalte aus den Bereichen Impact & Personal Vision, Feminismus, Tech & Innovation, Karriere, Entrepreneurship und Familie. Natürlich sind auch einige der Coaches aus dem digitalen Coaching-Programm dabei und geben ihre Erfahrung, ihr Wissen und ihre Tipps in Talks, Panels und Master Classes persönlich weiter. Außerdem dabei: Premium-Chefin Anita Tillmann, Journelles-Gründerin Jessica Weiß, WirtschaftsWoche-Herausgeberin Miriam Meckel, Justizministerin Katharina Barley, Autorin und Regisseurin Rose McGowan und und und. Ladies and Gentlemen, der FEMALE FUTURE FORCE DAY wird Ihr Leben verändern. Wäre also blöd, wenn ihr nicht dabei wäret. Mit dem Code ‚MMWFFF‘ erhaltet ihr das Ticket in eure Zukunft für 189 statt der regulären 300 Euro. Oder ihr gewinnt einfach mit ein bisschen Glück. Wir verlosen 3×2 Tickets. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚EINTAGEINS‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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FEMALE FUTURE FORCE DAY | Sa, 25.08.18 | Funkhaus Berlin, Nalepastraße 18, 12459 Berlin | Facebook | www.femalefutureforceday.com | Tickets: mit Code „MMWFFF“ 189 € (regulär 300 €)

Für die Zukunft seh ich Noir

Wenn Edition F das digitale Zuhause für Frauen ist, dann ist TV Noir das digitale Zuhause für das Musikfernsehen 2.0 und damit für ehrliche, handgemachte, durch und durch wunderbare Musik. Seit in etwa ziemlich ganz genau zehn Jahren liefert uns Tex und sein Indieperlen-der-Musik-Format unvergessliche Sendungen aus live vorgetragener Musik, Interviews und Spielen in Serie. Und deshalb wird zum Jubiläum nun auch genau so, nämlich in Serie, gefeiert. An insgesamt fünf aufeinanderfolgenden Abenden kommt im Admiralspalast alles zusammen, was den Zauber von TV Noir ausmacht: Intimität, Spontaneität, Authentizität und jede Menge großartige Wegbegleiter, die ihre Songs und Gedanken zum Besten geben. Philipp Poisel ist dabei, Bosse, die Mighty Oaks, Alin Coen, Asgeir oder Alice Merton. Bei den fünf Jubiläumsshows stehen jeweils zwei Acts auf der Bühne – nacheinander, miteinander und durcheinander wahrscheinlich auch. Und ganz sicher greift auch Tex persönlich wieder zu Gitarre und Mikrofon, so wie er es auch auf unserem MMW BDAY#5 getan hat. Wir freuen uns auf fünf magische Abende und verlosen stolz je 1×2 Tickets für jeden der Abende. Das genaue Programm findet ihr hier. Schreibt eine Mail mit eurem Wunschdatum und dem Betreff ‚SCHWARZSEHER HÖREN BESSER‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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Zehn Jahre TV Noir | 22.-26.08.18 | Admiralspalast, Friedrichstraße 101, 10117 Berlin | www.tvnoir.de | Facebook | Tickets

Kategorien: Erlebnisse | Autor: | Datum: 21. August 2018 | Tags: , , , , , , , Keine Kommentare

Power to the P-E-O-P-L-E

Ok, dass wir zu einem Thema ein zweites Mal berichten, kommt extrem selten vor. Nein, es kommt eigentlich überhaupt nie vor. Da müsste dann schon etwas ziemlich besonderes anstehen, um mit dieser Logik zu brechen und was soll man sagen, genau so ist es. Als eine Gruppe unserer liebsten Musiker und Menschen um die Brüder Aaron und Bryce Dessner von The National, Justin Vernon von Bon Iver und Nadine & Tom Michelberger vor zwei Jahren rund 80 Musiker in den einmaligen Studios des Berliner Funkhauses versammelten, um sich eine Woche lang miteinander auszutauschen und auszuprobieren, war das eine Sensation und so etwas wie die Wiederbelebung der erwartungsbefreiten künstlerischen Freiheit. Am Ende standen Bon Iver, Damien Rice, The National, Alt-J, Erlend Øye, The Staves und viele mehr zusammen auf der Bühne und klangen allen, die dabei waren, noch lange im Ohr. Seit dem vergangenen Sonntag nun sind wieder über 150 internationale Künstler versammelt im Michelberger Hotel und den Studios des Funkhauses, um miteinander zu proben, Songs zu schreiben, sich gemeinsam weiterzuentwickeln und auf neue Ideen zu kommen. Am kommenden Wochenende dann öffnen sich im Funkhaus die Türen für zwei Tage mit öffentlichen Konzerten, an denen alle Ergebnisse auf sieben Bühnen präsentiert werden. Alle teilnehmenden Musiker werden in verschiedenen Konstellationen mehrfach über das gesamte Wochenende auftreten. Es geht um neue Musik, kreative Freiheit, unerwartetete Kooperationen und einzigartige Arrangements. Mit von der Partie sind unter anderen Leslie Feist, Damien Rice, Chefket, Henning May (Annemaykantereit ) Kurt Wagner (Lambchop) und Musiker von Projekten wie Bon Iver, The National, Arcade Fire, Mouse on Mars, Woodkid, Young Fathers, Sinkane, The Staves, Boys Noize, Jonsi & Alex, Parcels, Liima, Polica und viele mehr. Ach ja, einen echten Zeitplan gibt es nicht. Die Besucher werden in zwei Gruppen geteilt und rotieren ständig zwischen den Bühnen. Nach 20 Uhr treffen sich alle auf der Hauptbühne zu den PEOPLE Mixtapes, die die Highlights der Woche zusammenbringen. Fetter Scheiß! Wir verlosen 2×2 Abend-Tickets für Samstag oder Sonntag. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ´PTTP‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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PEOPLE Festival
| Funkhaus, Nalepastraße 18, 12459 Berlin | 18.-19.08.18, ab 12 Uhr | Tickets | https://www.p-e-o-p-l-e.com

Kategorien: Erlebnisse | Autor: | Datum: 14. August 2018 | Tags: , , , , , , , , , , , Keine Kommentare

Legende ohne Ende

Also da wo jetzt die Mall of Berlin (slash) LP12 steht, da war früher mal der Tresor, die Wiege des modernen Techno quasi. Und dann gab es da noch das E-Werk – Himmel, so viele Lichter! Und die Bar25 erst, das war kein Ort, das war eine Lebenseinstellung, ein Zeitgeist, ein Selbstverständnis. Die Liste der legendären und vor allem ehemaligen Berliner Kult-Clubs ist lang. Orte, die immer irgendwie in ihre Zeit passten und die mit deren Ende dann auch folgerichtig mitverschwanden. Das gerade dieser kleine unschmucke Konzertraum mit dem Rollgitter vor der Tür sie alle überleben würde, damit konnte vor vierzig Jahren eigentlich niemand ernsthaft rechnen. Seit Bestehen ist die Geschichte des legendären SO36 am Heinrichplatz in Kreuzberg geprägt von Unruhe, Bewegung und Begegnung: Viel hat sich getan – in der Stadt, in Kreuzberg und im SO – selten ohne Reibereien oder echte Kämpfe. Wir reden hier von Punk und Queer, von Feminismus und Hausbesetzung und Antifa, von Gentrifizierung und Konsumterror, Befriedung, Myfest, Refugees Welcome, Mauerfall und -bau. Das SO hat das alles überlebt und seinen nicht unerheblichen Teil beigetragen. Die Dead Kennedys haben hier gespielt, Exploited, Die Ärzte, Agnostic Front, Social Distortion, die Beatsteaks, Suicidal Tendencies, Die Einstürzenden Neubauten, Die Toten Hosen, NOFX, Freundeskreis, Bad Religion, H-Blockx, Fettes Brot, At The Drive In und viele viele mehr. Heute bietet die Halle Raum für Newcomer, harte Töne jenseits des Chartsmainstreams und Veranstaltungen verschiedenster Projekte von HipHop über CrossOver bis Techno. Genau 40 Jahre nachdem das SO36 zum ersten Mal als Konzertsaal sein Scherengitter öffnete, wird nun Geburtstag gefeiert. Mit dabei sind Esels Alptraum, Cats on Peacocks, Femme Krawall, Käptn Blauschimmel & die Süßwassermatrosen und die DJ’s LCavaliero, The System, Ed Raider u.a. Dazu gibt es Specials für die Nachbarschaft, Überraschungen, Besonderheiten und das auf jedem Fitzelchen Platz. Für lächerliche 10 Euro seid ihr dabei. Legenden sterben nie!
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40 Jahre SO36 Jubiläumsgala | SO36, Oranienstr. 190, 10999 Berlin | Sa, 11.08.18 | Facebook

Einmal um die Insel, bittesehr!

„Achtung, Achtung! Nach Freigabe der Wasserfläche bitten wir alle Teilnehmer sich unter der Wimpelkette einzufinden.“ Wer sportlich ambitioniert ist und gerne an Wettkämpfen teilnimmt, der hatte es dieser Hundstage nicht leicht. Bei Sahara-esquen Temperaturen wird auch der morgendlichste aller Waldläufe schnell zum schweißtreibenden „Nöwiesoeigentlich“-Ritt. Es sei denn, der Wettstreit findet nicht nur am, sondern direkt im Wasser statt. Am 11. August veranstaltet die DLRG Potsdam das alljährliche und inzwischen 22. Potsdamer Inselschwimmen. Dabei darf sich jeder und jede in die Havel stürzen, um eine sehr besondere Schwimmstrecke über 400m, 800m oder 1700m rund um die Potsdamer Freundschaftsinsel zu absolvieren. Bei allen drei Läufen schwimmen die Altersklassen von jung bis alt gemeinsam los, am Ende wird getrennt gewertet. Das Benutzen von Hilfsmitteln wie Flossen, Neoprenanzügen (wer sollte das wollen bei dem Wetter?) oder Meerjungfrauenflossen ist selbstverständlich nicht gestattet. Bis 30 Minuten vor dem jeweiligen Rennen kann man seine Startnummer abholen. Das Startgeld beträgt für Kinder bis 12 Jahre 2 Euro, für Jugendliche bis 19 Jahre 5 Euro und für Erwachsene ab 20 Jahre 7 Euro. Eine Nachanmeldung gegen kleinen Aufpreis ist auch noch am Tag der Veranstaltung möglich. Rund um das 22. Potsdamer Inselschwimmen hält ein buntes Rahmenprogramm mit viel Musik, Kinderschminken, Hüpfburg und einer Rettungsvorführung der DLRG Klein und Groß bei Laune. Man kann also auch als Fan an die Insel pilgern. Ahoi!
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22. Potsdamer Inselschwimmen der DLRG | Freundschaftsinsel, 14467 Potsdam | Sa, 11.08.18 | Anmeldung | www.potsdam.dlrg.de/inselschwimmen | Facebook

Kategorien: Erlebnisse | Autor: | Datum: 07. August 2018 | Tags: , , , , , , Keine Kommentare

Back to the 90’s

Berlin und die 90er Jahre des letzten Jahrhunderts sind untrennbar miteinander verbunden. Unbestritten fügte die Dekade nach dem Mauerfall der wilden und wechselvollen Geschichte der vorherigen, dann geteilten und später wieder ganzen Hauptstadt eines seiner spannendsten Kapitel hinzu. Wer dabei war kann sich nicht mehr daran erinnern, sagen manche halb im Spaß. Tatsächlich vergisst man nie das Gefühl von Freiheit im wilden Osten und Westen, den endlosen Kosmos an Möglichkeiten zwischen verlassenen Autos, illegalen Clubs und politischem Umbruch. Die 90er, das war eine Zwischenzeit, in der das Alte per Ansage vergangen, das Neue aber irgendwie noch nicht da war. Der Mythos Berlin als pulsierende Partystadt, als Metropole der Kreativität und schäbig schönen Selbstverwirklichung war geboren. Ab dem 4. August 2018 lässt die Ausstellung nineties berlin das Hauptstadtleben der 90er Jahre wieder aufleben. In den historischen Räumlichkeiten der Alten Münze geht es darum, was in Berlin nach der Wende passierte und wie sich der Alltag dort räumlich und persönlich völlig neu orientierte. Welche alternativen Formen von Kunst und Kultur waren überhaupt möglich? Wie haben sich die Menschen diese Freiräume genommen? Und welche politischen, wirtschaftlichen und regionalen Probleme gab es zu dieser Zeit in Berlin? Die Ausstellung beantwortet manche Fragen, lässt wieder andere unbeantwortet und bietet dabei unverblümt für viele neue Blickwinkel auf die Erkenntnisse zur Stadt-, Politik- und Gesellschaftsentwicklung im Berlin der 90er. Sie zeigt, wie die genutzten Freiräume zu einer historisch einmaligen Bewegungen führten. Sie zeigt aber auch, dass diese kreativen Freiheiten heutzutage immer wieder sinnlos begrenzt werden. Wir verlosen 1×2 Tickets für die kleine Zeitreise im Herzen der Stadt. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚MARUSHA‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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nineties berlin | Alte Münze, Molkenmarkt 2, 10179 Berlin | 04.08.18 – 28.02.19 | Tickets ab 11,25 € | www.nineties.berlin

Kategorien: Erlebnisse | Autor: | Datum: 31. Juli 2018 | Tags: , , , , , , , Keine Kommentare

Berlin, Fashion, Film

Nach der Fashion Week ist vor dem Fashion Film Festival. Berlins schönstes und bestes Kreativfestival der letzten Jahre geht damit bereits in die siebte Runde. Das ist bemerkenswert, denn das kleine Festival finanzierte und realisierte sich von Beginn an selbst und mauserte sich inzwischen zu einer weltweiten Plattform für die internationale Kreativszene. Das ganze Jahr über wird vernetzt, kreiert, gesponnen und neu gedacht. Schließlich steht das Medium Fashion Film stellvertretend für die endlosen kreativen und filmischen Möglichkeiten: 30 Sekunden, zwölf Minuten, dramatisch oder collagiert – alles ist erlaubt, nichts beschneidet oder beengt die künstlerische Arbeit. Im direkten Austausch mit einem weltweiten Netzwerk aus Machern, Partnern und Publikum definiert das BFFF den Status Quo kreativen Filmemachens stetig neu, schafft Vernetzungs- und Kreationsmöglichkeiten im Spannungsfeld aus Film und Lifestyle, Creative Culture und Mainstream. Beim jährlichen Festival in Berlin kommen jeweils über 500 Filmschaffende und Opinion-Leader aus Werbung und Lifestyle zusammen, um sich in Talks, bei Workshops und Filmscreenings oder beim Creative Speed Dating Inspiration und Input zu holen und neue Talente zu entdecken. Im Rahmen einer großen Award Show werden aus den rund 1.000  eingereichten Filmen die zuvor von einer hochkarätig besetzten Jury ermittelten besten Fashion Filme des Jahres in insgesamt 21 Kategorien ausgezeichnet. Teil der Jury sind in diesem Jahr u.a. Florian Hucker (Creative Director Ogilvy & Mather Berlin), Till Diestel (Managing Director BBDO Berlin), Marine Sellier (Creative Director Sony Music) und Florian Reichelsdorfer (Global Director Entertainment / Influencer Marketing Adidas). Das Motto in diesem Jahr: „Lets focus!“ Wir verlosen 2×2 Gästelistenplätze für die Public Screenings. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚KONZENTRATION‘ an hurra@muxmaueschenwild.de.
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Berlin Fashion Film Festival| Columbiatheater, Columbiadamm 9-11, 10965 Berlin | 12.+13.07.18 | www.berlinfashionfilmfestival.net | Tickets: ab 15 €

Alles sofort

„…ein Moment der Überraschung, eine Spannung, einen Herzschlag lang… Ein völlig einzigartiges Ding… ein kleines rechteckiges Bild in seinem eigenen Rahmen. Keine Kopie, kein Abzug, nichts Vervielfältigbares oder Wiederholbares.“ Wenn man Wim Wenders, einen der großartigsten und stilprägendsten Regisseure, die Deutschland je hervorgebracht hat, über Sofortbilder der Marke Polaroid sprechen hört, ist man augenblicklich fasziniert. Seine Beschreibung lässt so etwas wie einen Sehnsuchtsort in uns entstehen, sie klingt nach der Antithese der modernen Fotografie, ja gar unseres ganzen durch die Digitalisierung auf das vermeintlich unmittelbare ‚Jetzt‘ beschleunigte Leben. Alles immer, alles sofort. Denn was für den Moment bestimmt ist, strebt nicht danach zu bleiben. Als das damals noch sehr junge Unternehmen Polaroid Ende der 1960er Jahre die Sofortbildkamera entwickelte, war dies eine technische Revolution. Die Bilder ließen sich in nur wenigen Minuten entwickeln, besaßen einen ganz eigenen Look, den typischen Schmelz. Die Polaroid-Kamera wurde nicht nur zum Medium der Wahl für Wim Wenders, sondern für ganze Generationen von Fotografen und Künstlern. In den letzten Jahren feiert die Ikone nun ein Revival. Ironischerweise nicht wegen der Geschwindigkeit, in der die Bilder nach der Aufnahme verfügbar sind, sondern gerade wegen der im Vergleich zu heutigen Maßstäben neuen alten Langsamkeit, die den Begriff „sofort“ auf wunderbare Art und Weise ad absurdum führt. Sofortbild, das bedeutet sich Zeit nehmen, Moment begreifen und für die Ewigkeit zu bannen. Es ist die Umkehr des Entwertungskreislaufs der Möglichkeiten, der die Fotografie heute begleitet. Vom 7. Juli bis zum 23. September präsentiert C/O Berlin zwei großartige Ausstellungen rund um die stilbildende Ästhetik des Polaroids. ‚Wim Wenders . Sofort Bilder‘ zeigt erstmals eine Auswahl von etwa 240 Polaroids des preisgekrönten Regisseurs, Filmemachers und Künstlers. Die Bilder sind eine Art visuelles Notizbuch, Experimentierfeld und Reisebericht. Sie zeigen persönliche und einmalige Aufnahmen von Filmsets und Reisen durch ganze Welt, Wim Wenders in privater Umgebung oder Porträts von Persönlichkeiten wie Annie Leibovitz, Dennis Hopper oder Peter Handke. Das ‚Polaroid Projekt‘ hingegen ist eine einmalige Zusammenfassung von rund 250 Bildern der weltweiten Polaroidbestände in den USA und Europa. Den Werken von Künstlern wie Nobuyoshi Araki, Sibylle Bergemann, David Hockney, Robert Mapplethorpe oder Erwin Wurm werden Kameramodelle, Konzepte und Prototypen der innovativen Technologie zur Seite gestellt.
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C/O Berlin | 07.07.-23.09.18 | Amerika Haus, Hardenbergstr. | Eintritt 10 €/6 € (erm.) | Wim Wenders. Sofort Bilder | Opening 06.07.18, Künstlergespräch mit Wim Wenders und Andrea Thilo am 08.07., 12 Uhr | co-berlin.org/wim-wendersDas Polaroid Projekt | Opening 06.07.18 | co-berlin.org/das-polaroid-projekt

Subversive Praktiken

Theatralisch inszeniert und sorgfältig arrangiert: Die Inszenierung seiner unterschiedlichen Bilder wirkt wie ein Theaterstück. Dabei rückt er scheinbar widersprüchliche Momente und Gesten gekonnt und effektvoll ins Licht. Andreas Mühe gehört zu den renommiertesten deutschen Fotografen. Er porträtierte Angela Merkel, Helmut Schmidt, George Bush und Michail Gorbatschow. Eines seiner bekanntesten Werke trägt den Titel Obersalzberg. Ebenda ist Andreas Mühe mit seiner Kamera auf Spurensuche gegangen, um den Mythos zu erfassen und die Idylle des Nationalsozialismus neu zu sehen und subversiv überzuinszenieren. Mühe beherrscht die Sprache der Macht und der Mächtigen und führt dies immer wieder aufs Neue in seinen Bilderwelten vor. Häufig arrangiert er bestehende soziale Ordnungen neu und bagatellisiert Hierarchien. Sein Ziel ist es, die Macht der Bilder im Auge des Betrachters zu zerstören. „Fotografie sei gut, wenn sie aufwühle. Wenn sie zum Nachdenken anregt. Und wenn sie nicht langweilt“, so Mühe. Wer sich näher mit Andreas Mühes Werken beschäftigen möchte, dem empfehlen wir unbedingt die Ausstellung Subversive Praktiken, die vom 30.06. bis 26.08. in der König Galerie in Berlin gezeigt wird. Ist doch so? Oder am Ende doch wieder ganz anders?
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Andreas Mühe – Subversive Praktiken | König Galerie, Alexandrinenstraße 118-121, 10969 Berlin | 30.6.-26.8.2018 | www.koeniggalerie.com | Facebook | Foto: Andreas Mühe, „Empfang Antonio Puri Purini“, Italienische Botschaft, 2009

Champagner!

Bitte einsteigen, nächster Halt: Zeitreise! Schon einmal etwas vom Champagne Train gehört? Der rollt am 30. Juni nämlich nicht nur für einen Tag von Berlin nach Usedom und zurück, sondern versetzt euch direkt auch noch in eine Epoche vor unserer Zeit. Der Retro-Zug aus den Dreißigern fährt einmal im Jahr in das beliebte Feriendomizil an der Ostsee. Während der feucht-fröhlichen Tagesreise könnt ihr stilecht im alten Speisewagen schmausen und den guten Winzerchampagner sowie einige weitere sommerliche Drinks genießen. In Heringsdorf angekommen, wartet dann ein reservierter Bereich mit Strandkörben, Live Band und eigenem Lager auf euch. Der Tag steht dabei voll unter dem Motto Retro-Beach. Von den aufreizenden Zwanzigern bis hin zu den blendenden Achtzigern ist alles erlaubt und erwünscht. Aber keine Sorge – die Promenaden-Flaneure unter euch werden mit Sicherheit auch auf ihre Kosten kommen. Abfahrt ist um 5:30 Uhr (ja, morgens) am Ostkreuz. Berlin wird gegen 23:00 Uhr wieder erreicht. Fahrkarten für den besonderen Trip gibt es für 79,44 Euro oder bei uns. Wir verlosen 2×2 Tickets für die samstägliche Sause. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚BERLINER BADEWANNE‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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The Champagne Train | 30.06.2018 | Berlin-Usedom-Berlin | Facebook | Tickets: 79,44 €

Kategorien: Erlebnisse | Autor: | Datum: 26. Juni 2018 | Tags: , , , , , , Keine Kommentare

Werteinstallation

Aha, das Ende des Multilaterismus also soll die Lösung auf die brennenden Fragen usnerer zeit sein? Abschottung und Egoismus vor Gemeinsamkeit und Dialog? Mit unerhörtem Lärm treten jene, die unsere Werte bewahren wollen ebendiese mit Füßen, dehnen die Grenzen des Sagbaren, provozieren, denunzieren, agitieren. Was meinen wir überhaupt, wenn wir von Werten, gar von unseren Werten sprechen? Gibt es Werte, die für alle gleichermaßen gelten sollten? Wie kommen wir überhaupt an diese Werte? Die Ausstellung ‚POpping up values‘, die vom 22. bis 24. Juni im Rahmen von Berlins größtem freien Kunstfestival 48 Stunden Neukölln im Museum für Werte stattfindet, versucht genau diesen Fragen nachzuspüren. Dabei geht es darum, Werte erlebbar zu machen und gleichzeitig anschaulich zu visualisieren. Im Zentrum stehen über 30 Anekdoten zu den Werten Echtheit, Freundschaft und Lebensfreude. Die Ausstellung verfolgt die Grundidee, einen neuen Raum für Erfahrungen und zum Austausch zu erschaffen, in dem man über Werte und ihre Bedeutung nachdenken und sich selbst reflektieren kann. So soll ein nahbarer und authentischer Wertediskurs entstehen. Der Freitagabend startet um 19 Uhr mit einer Vernissage und einer Performance von Shintaro Yamaguchis zum Thema Werte. Am Samstag gibt es parallel zur Ausstellung kurze Implusvorträge von Klara Sucher, Daniel Görtz und Jazmin Medrano und eine Tanzperformance zum krönenden Tagesabschluss.
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Museum für Werte | 22.06. – 24.06.2018 | REFORM, Schinkestraße 9, 12047 Berlin | www.wertemuseum.de | Facebook | YouTube | Eintritt frei

Stadt machen

Berlin loves you? Not? Wem gehört die Stadt? Wie geht das überhaupt? Wer entscheidet darüber was in und mit einer Stadt geschieht? Wie passen unterschiedliche Interessen, Bedürfnisse, Voraussetzungen und Ansprüche nicht nur unter einen Hut oder eine Postleitzahl, sondern können sich zu einem gemeinsamen Ganzen fügen? Was können Politik und Verwaltung, Kultur und Wirtschaft, Stadtentwicklung und Landschaftsplanung, Architektur und Ingenieurwesen, Design und Materialproduktion dazu beitragen, das Zusammenleben leichter, schöner, fairer, besser, smarter zu gestalten? Am 14. Juni geht die zweite Auflage von MakeCity, dem größten Festival für Architektur und Andersmachen an den Start. Rund 250 Veranstaltungen im gesamten Berliner Stadtgebiet und seinen Peripherien präsentieren unter dem Motto „Berlin Remixing | Stadt Neu Gemischt“ 18 Tage lang zukunftsweisende Projekte aus den Bereichen Architektur, Städte- und Landschaftsplanung, Best-Practice-Beispiele aus der Metropole Berlin und internationale Erfolgsgeschichten. Rund 100 Gründungspartner des Festivals ermöglichen ein Programm, das eine Vielfalt an innovativen urbanen Raum-, Lebens- und Nutzungskonzepten vorstellt, die Kooperationen, Netzwerke und mehr Selbständigkeit fördern. Mit rund 80 Führungen und 50 Studio Talks, mit Ausstellungen, Workshops, Diskussionen und Aktionen an 25 urbanen HUBs und im Festivalzentrum ermöglicht MakeCity einen Blick hinter die Kulissen der aktuellen Stadtentwicklung und fördert den Diskurs zwischen der Fachöffentlichkeit, Bewohnern und Bewohnerinnen und Gästen der Stadt. Dabei sollen alle Bereiche einer intelligenten Stadt – einer smart city – ganzheitlich und ressortübergreifend angesprochen werden. Mit von der Partie sind unter anderem das Institut Français, die Kapelle der Versöhnung und diverse Botschaften. Das volle Programm gibt es hier.
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MakeCity Berlin | 14.06.-01.07.18 | diverse Veranstaltungsorte Berlin | makecity.berlin

Kategorien: Erlebnisse | Autor: | Datum: 12. Juni 2018 | Tags: , , , , , , Keine Kommentare

Grüne Invasion

Das französische Unternehmen Bergamotte ist so etwas wie der heiße Scheiß der Blumen- und Pflanzenwelt. Über 150.000 Blumenbouquets und dergleichen mehr haben die kreativen Pflanzenflüsterer inzwischen versendet. Dank des leidenschaftlichen Teams an Floristen und der kreativen Ideen der Designer ist kein Ende in Sicht. Wenn in eurer Wohnung oder auf dem Balkon also noch ein paar neue grüne Mitbewohner fehlen, hätten wir hier den perfekten Partner und obendrein einen noch perfekteren Anlass zu bieten: Vom 15. bis zum 17. Juni macht der Pop Up Store Jungle Fever von Bergamotte Halt in Berlin. Dort könnt ihr euch auf die Suche nach euren neuen Freunden machen. Egal ob euch eher nach Kakteen, Monsteras, Aloe Vera oder Palmen ist. Das urbane Gewächshaus bietet mit über 600 Pflanzen eine riesige Auswahl an. Von hängend und exotisch, bis stachelig und entgiftend – hier ist für den kleinen und den großen Geldbeutel etwas Passendes dabei. Der Pop Up Store bietet zusätzlich zur limitierten Auswahl auch die gesamte Bergamotte-Kollektion an Grünpflanzen, Terrakotta-Accessoires und nützlichen Hilfsmitteln zur Pflanzenpflege. Aus Liebe zur Umwelt werden für die Pop Up Days übrigens keine Tüten verwendet. Denkt daher bitte daran, eure eigenen Beutel und Taschen mitzubringen!
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Bergamotte Jungle Fever Pop Up Store | 15.-17.06.18 | Salon am Moritzplatz, Oranienstrasse 58, 10969 Berlin | Öffnungszeiten: 10-19 Uhr | Preise: 2€, 5€, 10€ und mehr | Facebook

Kategorien: Erlebnisse | Autor: | Datum: 12. Juni 2018 | Tags: , , , , , , Keine Kommentare