Style Stallone

„Paniert, frittiert, überbacken – das ist Teil von dem Style“! In der Neuköllner Style Stallone Sandwichbar direkt am Reuterplatz dreht sich alles um high-quality Fastfood mit selbstgekochten Saucen, Chutneys und Zwiebelmarmeladen. Na ja, und um Style natürlich (Foto anbei), doch dazu gleich. Neben vier eigensinnigen Sandwichkreationen wie dem „Tilly Cheese Steak“ mit argentinischer Rinderhüfte, Käsesauce, gebratenen Zwiebeln und Gurkenrelish gibt es verschiedene Pommes-Klassiker frittiert in Erdnussöl, Currywurst vom Havelländer Bio-Apfelschwein in fruchtig pikanter Currysauce sowie Black Angus Entrecote in Portwein-Jus. Eine vegetarische Sandwich-Variante ist auf Wunsch ebenfalls erhältlich. Das Brot für die leckeren Snacks wird in der Bio-Bäckerei Endorphina gebacken, die Mayonnaisen sind selbstverständlich hausgemacht und gibt’s gratis zu allen Fritten dazu. Wer das Ganze noch mit einem leckeren Drink abrunden möchte, kann an der SandwichBAR zwischen Pinkus-Bier, Bio-Wein, Gin Tonic oder einem weißen Port mit Tonic auswählen. Schmecken tut alles wirklich hervorragend! Ihr könnt bei Style Stallone übrigens auch einfach telefonisch vorbestellen oder den Imbiss gleich direkt für das nächste Catering anfragen. Probieren? Dann schnell eine Mail mit dem Betreff ‚SILVESTER‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de schicken und eins von vier Weckgläsern selbst eingekochter Style Bolognese gewinnen (müssen in Neukölln im Laden abgeholt werden). Bleibt noch die Sache mit dem Foto. Der elegante Herr mit dem fröhlichen Spandex-Beinkleid ist Mister Style Stallone und Chefkoch Till Heinisch persönlich. Und ja, er sieht genauso aus, wie auf dem Foto. Immer! Style kann man sich eben nicht kaufen, Style hat man.
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Style Stallone – Sandwichbar | style-stallone.de | instagram.com/stylestallone | FOTO: Ralf Großer

Auf Traumreise

Für viele mag die Vorstellung in einem alten Schlafwagenabteil durch die Nacht zu tuckern ziemlich romantisch sein. Die Realität sieht dann häufig doch etwas anders aus und man findet sich nicht selten auf einem unbequemen Bett in einem noch unkomfortableren Abteil wieder, schließlich ist nicht jeder Nightliner ein Orient-Express. Wenn man jedoch in einem der Waggons auf dem Gelände des Bahnhof Rehagen übernachtet, sind Unterhaltung und Entspannung garantiert und das ganz ohne vorbeiziehende Landschaften. Dank Manja und Christophe Boyer ist an der ehemaligen königlich-preußischen Eisenbahnstrecke ein Ort für Events, Kultur und Kulinarisches entstanden. Highlight der Location sind drei ausgemusterte DDR-Waggons mit insgesamt acht liebevoll restaurierten Abteil-Hotelzimmern, die als Übernachtungsmöglichkeit dienen und auch für kleine Meetings oder Seminare genutzt werden können. Bei größeren Veranstaltungen bietet das historische Bahnhofsgebäude genügend Platz, um dort Hochzeitsfeiern, Geburtstage oder auch Firmenevents auszurichten. Im Bahnhofsrestaurant kann man dann die exzellenten Gerichte mit frischen Zutaten aus Brandenburg und Frankreich genießen. Neben drei unterschiedlichen Menüs werden Galettes und Crêpes, Käse- und Aufschnittteller sowie hausgemachte Kuchen und am Wochenende auch Frühstück angeboten.
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Bahnhof Rehagen – Das Schlafwagenhotel | ab 52,50€ pro Nacht | bahnhof-rehagen.de/schlafwagenhotel | FOTO: Schlafwagenhotel Rehagen

Die klasse Brasse

Die Meerbrasse, aus der Familie der Barschverwandten, ist ein ausgezeichneter Speisefisch. Und das Tollste an der Brasse: Es gibt sie auch als vegetarische Version. In Japan erfunden und beliebt, hat Taiyaki, ein Waffelgebäck in Meerbrassen-Form, vor einiger Zeit als Trendfood seinen Siegeszug in New York gestartet und nun Berlin erreicht. In Friedrichshain bietet das Gastro-Paar Ming und Fen die Waffeln mit verschiedenen Füllungen an. Traditionell ist die Rote-Bohnen-Paste Mochi, gepaart mit süßer Custard Cream. Frische, kühle Eis-Kreationen, immer mit der typisch japanischen Note, sind auch in der Fisch-Waffel zu haben: Ganz vorne mit dabei immer das grüne Matcha-Eis, die weiteren Geschmacksrichtungen wechseln fast wöchentlich. Veredelt wird das Taiyaki-Eis mit herzhaften und süßen Toppings. Wer diesen Sommer schon genug Eis hatte, wird aber auch so bei Taiyaki glücklich: Der wackelige Turm aus asiatischen Pancakes ist so fluffig, dass man das Gefühl hat, in Wolken zu beißen. Zwar auch süß, aber gaaaaaaanz anders.
Und das Beste: Ihr könnt 3×2 Taiyaki gewinnen! Einfach eine Mail mit dem Betreff ‚FISCHERS FRITZ FISCHT FRISCHE FISCHE‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de schicken. Unsere Flossen sind gedrückt!

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Taiyaki Berlin | Gabriel-Max-Straße 2, 10245 Berlin | Mo-Fr 13:30-21 Uhr, Sa-So 13:30-22 Uhr | instagram.com/taiyakiberlin | FOTO: TAIYAKI BERLIN PR

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 07. August 2019 | Tags: , , , , Keine Kommentare

Schwimmbadpommes mit Kunst

Dass im Freibad-Kiosk neben Klassikern wie Wassereis, Cola-Krachern, Pommes und Fanta auch Kunst ausgestellt wird, würde man auf Anhieb nicht so unbedingt erwarten. Doch seit 2017 gibt es mit dem TROPEZ im Sommerbad Humboldthain einen Ort, der Imbisskultur und zeitgenössische Kunst miteinander verbindet. Und zwar lädt der von Nele Heinevetter initiierte Raum in den Sommerwochen zu regelmäßigen Veranstaltungen wie Ausstellungen, Lesungen, Performances und Konzerten ein, die während des Badebetriebs im Kiosk und auf den Terrassen der Freibadanlage präsentiert werden. Momentan zeigt die Ausstellung „AMOUR“ noch bis zum 1. September 2019 Installationen, Fotografien, Filme, VR-Installationen und digitale Kunstwerke, welche die Verständigung zwischen den Badegästen und den Körper als begehrtes und begehrendes Objekt thematisieren. Darüber hinaus lockt das Kinderprogramm 1, 2, 3 SOLEIL in den Sommerferien mit Workshops zu Theater, Tanz und Film und möchte so vor allem die jungen Badebesucherinnen und Badebesucher aktiv in das Programm einbinden. Ob Soundperformance, Choreographie, Puppentheater, Literatur oder Klangkunst – bei den für das TROPEZ entwickelten Veranstaltungen stehen die verschiedene Facetten von Gemeinschaft immer im Mittelpunkt der Aufführungen.
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TROPEZ im Sommerbad Humboldthain | Wiesenstraße 1, 13357 Berlin | Mo – So, 10 – 18 Uhr | tropeztropez.de | FOTO: NATALIE CZECH: A POEM BY REPETITION BY EUGEN GOMRINGER 2, 2019

Wedding mon amour

Spielkasinos, Dönerbuden und Wettbüros, französisches Bistro mit sorgfältig ausgesuchten und landestypischen Produkte in ausgezeichneter Qualität. Wedding, ick liebe dir! Und das Mirage am am Nettelbeckplatz ist für viele inzwischen eine echte kleine kulturelle Oase nördlich der Mitte. In dem ehemaligen Friseursalon wird seit bald zwei Jahren klassische französische Bistroküche serviert. Neben einer ausgewählten Frühstücks- und Mittagskarte gibt es samstags und sonntags zudem Brunch à la carte. Am Abend verwandelt sich das Bistro dann in eine gemütliche Tapas-Bar mit hervorragenden Weinen und ausgesuchten belgischen Bieren. Außerdem gibt es neben dem gastronomischen Angebot noch eine ganze Reihe an kulturellen Aktivitäten wie Live-Konzerten, Filmvorführungen und Stammtischen, die regelmäßig stattfinden. Damit möchte das Team vor allem neue Verknüpfungen in der Nachbarschaft herstellen und Impulse für den Nettelbeckplatz und die direkte Umgebung geben. Dass sie das ziemlich gut hinkriegen, haben die Macher des Mirage bereits bei einigen anderen kulturellen Projekten unter Beweis gestellt und waren unter anderem schon im Stadtbad Wedding aktiv und sind an der Gestaltung der Kulturplattform „Kultur Mitte“ beteiligt.
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Mirage Bistrot | Reinickendorferstr. 110, 13347 Berlin | Di-So 9-18/22h | mirage.berlin

Kleines großes Frühstück

Die beste Mahlzeit? Äh, wir verstehen die Frage nicht. Gibt es außer Frühstück denn überhaupt noch andere Mahlzeiten? Vor allem am Wochenende und wahlweise auch gern mal um 16 Uhr. Schließlich gibt es gefühlt nirgends auf der ganzen weiten Welt so viele wunderbare, liebevoll eingerichtete und herzliche betriebene Cafés, wie hier im schönen Berlin. Wenn wir also das Venue in der Weserstraße in Neukölln extra hervorheben, muss es schon irgendwie besonders sein. Besonders gut natürlich und raffiniert. Das Besondere an dem Café mit den gemusterten Fliesen und der Blumentapete in korall: man kann sich sein Frühstück individuell und tapasmäßig zusammenstellen. Dazu erhält man vor der Bestellung eine Karte zum Ankreuzen, um anschließend je nach Hunger aus verschiedenen Kategorien frei auszuwählen. Von süß bis salzig – ob Pancakes mit Karamellsoße, Rühreier mit Bacon oder schwarzes veganes Croissant – es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Drei Elemente kosten 6,90 Euro, fünf 9,80 Euro und sieben sind für 12,90 Euro zu haben. Hinter dem Konzept stecken Anna und ihr Mann Giacomo, die das Venue gemeinsam führen und bereits überlegen, ihre Öffnungszeiten zu verlängern und in Zukunft vielleicht auch eine feste Abendkarte anzubieten. Denn die große Terrasse würde sich auch prima für den ein oder anderen Aperitif eignen. Wir verlosen ein Komplett-Frühstück für zwei Personen. Schreibt uns dazu wie gewohnt eine Mail mit dem Betreff ‚ICH VERSTEH DIE FRAGE NICHT!?‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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VENUE | Weserstraße 172, 10961 Berlin | Di bis So 10:00–17:00 | Facebook | FOTO: AUGUSTA LEIGH

Und die Robbe strahlt im Wendenschloss

Das Strandbad Wendenschloss (Baujahr 1915) war schon sehr lange keine Perle mehr im Berliner Freibadbetrieb. Die alte Kegelbahn erinnerte jahrelang an Erichs berühmte Panzerstraßen nach fünfzehn Fahren Trabi-Wartburg-Barkas-Befuhr, die steinerne Kegelrobbe alterte in Unwürde vor sich hin und die Naschkatze nebenan servierte schon lange kein Eis mehr über den Wohnwagentresen. Und so wäre es dann trotz engagiertem Pachtbetrieb wohl auch weiter gegangen, hätten nicht Florian Kawka und Daniel Wichmann das Bad in diesem Jahr übernommen. Die beiden Köpenicker haben nämlich für ordentlich frischen Wind gesorgt und die alten Baracken mit viel Engagement und Liebe zum Detail in Schuss und Shape gebracht. Die kleine Kneipe, die man übrigens genauso wie den neuen Biergarten auch als nicht Badegast besuchen kann, präsentiert sich aufgeräumt modern in Mintgrün und holzvertäfelt. Aus großen Kupfertanks wird frisches unpasteurisiertes Tankbier gezapft. Neben Klassikern wie Schwimmbadpommes (wahlweise aus Süßkartoffeln), Curry- und Bratwurst, Kuchen und Eis, werden frische Gerichte wie Salate oder Gnocchi serviert, abends dazu auch mal Longdrinks und Cocktails gemixt. Auf der Wiese oder am Sandstrand kann man es sich auf dem Badetuch samt Sonnenschirm oder im gemieteten Strandkorb gemütlich machen. Ebenfalls im Verleih: allerlei Sport- und Spielgerät, Flöße, Kanus, Tret- & Ruderboote sowie SUPs vom Einsteigermodell bis hin zu Profiboards mit Carbonpaddel. Einmal im Monat soll künftig außerdem zum 4-Gang-Menu-Dinner geladen werden. Bei gutem Wetter wird das Abendmahl am Strand serviert, bei Regnen im Strandhaus getafelt, das man übrigens auch für Festivitäten seiner Wahl ganz für sich allein und bis zu 80 Gäste mieten kann. Wir verlosen 3×1 6er-Karte inkl. einer Stunde SUP-Leihe an die besonders Aktiven unter euch. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚LANGERSEENT‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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Strandbad Wendenschloss | Möllhausenufer 30, 12557 Berlin | Tägl. 9-19 Uhr | Eintritt: 4 € / 6er-Karte 18 € | strandbad-wendenschloss.berlin

À table!

In Frankreich ist Essen viel mehr als nur Nahrungsaufnahme. Ein Mahl ist ein Fest, Kochen eine Kunst. Und das auch jenseits der Haute Cuisine. Dieses „Savoir manger“ hat die Südfranzösin Marion und den Deutschen Thomas zu Bichou, ihrem feinen französischen Café Schrägstrich Lokal inspiriert, das sie schon vor einer ganzen Weile an der ruhigen Schönstedtstraße in Neukölln eröffnet haben. Die Haute Cuisine haben beide beruflich hinter sich gelassen, um sich der simplen, kreisläufigen und bodenständigen Gastronomie zu widmen. Klassisch französische Gerichte und Snacks (Quiches, Brioches, Tarte au Citron) werden in biologischer Qualität selbst hergestellt – und zwar möglichst nach dem Prinzip Zero Waste. So wird aus Apfelschalen und Kerngehäusen Essig für die Vinaigrette, die Reste der selbstgemachten Mandelmilch landen in köstlichen Mandelbrioches, übriggebliebener Ingwersaft dient als Fermentier-Ansatz für die selbstgemachte Limo. Alles wird liebevoll und irgendwie selbstverständlich unaufgeregt serviert. Hier mag man sein und sich Zeit lassen für seinen Kaffee oder Tee oder Saft oder alle drei. Wir verlosen ein Frühstück inklusive Kaffee für zwei Personen im Wert von 25€. Schickt eine Mail mit dem Betreff „BICHOUCHOU“ an hurra@muxmaeuschenwild.de
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Bichou | Schönstedtstraße 14, 12043 Berlin | www.bichou.de

Buyahkasha!

Es tut sich Erstaunliches des Abends bei unseren Freunden vom % Arabica in Kreuzberg. Immer donnerstags bis samstags von 19.30 Uhr bis Geisterstunde verwandelt sich das stylische Lieblingskaffee mit lässiger Tokyoness in ein modernes japanisches Izakaya. Für zwei Monate bietet das Buya Pop-up Restaurant an Ort und Stelle sinnlich-authentische japanische Küche in Form von hausgemachten Ramen, japanische Barbecue-Spezialitäten und handgemachten Gyoza-Dumplings. Serviert wird alles nach Tapas Art. Schließlich sind die meisten Gerichte zum Teilen gedacht. Doch das ist nicht alles, dazu werden ausgezeichnete japanische Whiskys und herausragende Crafted Cocktails gereicht. Hinter dem Konzept vom BUYA steckt übrigens Michael Sponaugle aus Florida, der als erfahrener Gastronom bereits seit 15 Jahren Restaurantkonzepte entwickelt und sich dem japanischen Soulfood verschrieben hat. Ihr könnt im BUYA übrigens nicht nur fein di­nie­ren, sondern auch an coolen Themenabenden, wie der Yakitori-Terrace oder Cocktail Nights teilnehmen.
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Buya Izakaya Ramen | Reichenberger Straße 36, 10999 Berlin | Do. – Sa. 19.30– 24.00 Uhr | www.buyaberlin.com

FOTO: BUYA Berlin

Das rockt

Wenn man das „rocket & basil“ zum ersten Mal betritt, sind es die mintgrünen Wände, Holzhocker und Tische, die einem sofort ins Auge stechen. Im Raum duftet es nach orientalischen Gewürzen und frischen Kräutern. Das Deli und Café serviert nahe des Potsdamer Platzes seit Ende März 2019 eine moderne und wirklich ausgezeichnete nahöstliche Küche. Kennzeichnend für den außergewöhnlichen Kochstil der beiden Gründerinnen und Schwestern Sophie und Xenia von Oswald ist ihre persönliche Interpretation von persischen Traditionsgerichten und australischer Café-Brunch-Kultur. Kein Wunder, haben sie doch das Kochen von ihrer iranischen Mama gelernt und interpretieren es modern und mit dem Fokus auf Frische, Vielfalt und saisonale Zutaten. Eine enge Zusammenarbeit mit lokalen Produzenten und Händlern wie der Bäckerei Domberger, der Bäckerei AERA oder Markthalle Neun ist Sophie und Xenia besonders wichtig. Auf der saisonal wechselnden Brunchkarte fürs Wochenende lachen einen Kuku Sabzi, ein Kräuteromelette mit Feta und einem hierfür eigens kreierten Fladenbrot oder Bacon Roll mit pochiertem Ei, Sumak und Harissa Slaw entgegen. Außerdem kann man zwischen verschiedenen Persischen Eintöpfen mit oder ohne Fleisch wählen, die mit Mast-o-Khiar, Kräuterjoghurt mit Rosenwasser, Kräutersalat und Safranreis mit gebratener Kruste serviert werden. Die Geschwister haben übrigens schon früher erfolgreiche Lunch- und Dinner Pop-Ups veranstaltet und mischten von 2014 bis 2017 die Berliner Foodszene mit ihrem Frühstücks-Event „Das Brunch“ ordentlich auf. Ihr neues Deli war also nur noch eine Frage der Zeit und toppt wirklich alle Vorstellungen. Davon könnt ihr euch bei eurer nächsten Mittagspause gleich mal selber überzeugen, denn wir verlosen ein persisches Mittagessen für zwei Personen. Schreibt eine Mail mit dem Betreff „BASIL ROCKT“ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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rocket & basil | Lützowstraße 22, 10785 Berlin | www.rocketandbasil.com | Foto: Rebecca Crawford

Who the John is Jane?

Hand aufs Turnerherz, beim Workout geht es längst nicht mehr nur um die Stärkung des eigenen Körpers. Es ist irgendwie auch Ausdruck von Lebensqualität, Individualität und Empowerment. Das Workout muss zum Lebensstil passen und Wohlfühlen ist mindestens so wichtig für die Wahl des Studios, wie das Niveau der angebotenen Kurse. Genau da setzt das neue Boutique-Fitnesskonzept JOHN & JANE’S SOULBASE an, das in der nächsten Woche in Berlin eröffnet. Es kombiniert die wichtigsten internationalen Fitnesstrends mit neuartigen Gruppenworkouts, die es in dieser Form bisher in Deutschland nicht gibt. Basierend auf den Bewegungselementen aus Yoga, Pilates und Barre werden die Workouts durch unterschiedliche Fitnesselemente ergänzt und bringen so Abwechslung in die Trainingsroutine. Wechselnde Raumtemperaturen, Musik und Lichteffekte in Verbindung mit unterschiedlichem Equipment schaffen ein ganz neues Trainingserlebnis. Das Angebot reicht von klassischen Yogaübungen in Verbindung mit Blöcken, Gurten, Kettlebells oder schweißtreibenden HIIT-Elementen, über intensive Bodytoning Workouts mit Gewichten und Tanzelementen aus dem Ballett bis hin zu Pilates Übungen mit TRX-Slings zur Verbesserung von Koordination und Beweglichkeit. Anders als in traditionellen Fitnessstudios trainiert man in Gruppen und persönlicher Atmosphäre. Die lichtdurchfluteten und in warmen Farbtönen und mit viel Holz gestalteten Trainingsräume strahlen Ruhe aus und schaffen Wohlfühlraum. Jeder Top-Trainer nutzt seine eigenen Playlists, die auf den jeweiligen Kurs abgestimmt sind. Die Mitgliedschaft gibt es ab 60 Euro für vier Besuche im Monat. Vom 17. Mai bis 17. Juni 2019 bekommt ihr außerdem bis zu 25% auf alle regulären Mitgliedschaften. Wir verlosen 2×3 Monate kostenloses Training an die besonders Beweglichen unter euch. Außerdem haben wir 2×2 Plätze auf der Gästeliste für das Grand Opening am Donnerstag mit Nikeata Thompson, Wana Limar und Lars Eidinger an den Decks. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚ICH DU JANE‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de. Ach ja, und bald eröffnet mit der POWERBASE auch der energetische Counterpart zur SOULBASE ebenfalls in Berlin.
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John & Janes Soulbase | Rosenthaler Str. 63, 10119 Berlin | Mitgliedschaft ab 60 €/M | www.johnandjanes.com

Mehr gemeinsam

Wie gestaltet sich die Arbeit in der Zukunft? Welchen Weg schlägt die neue Mobilität ein? Und wie sieht eine urbane Gesellschaft eigentlich aus? Fragen, denen man seit kurzem im B-Part am Gleisdreieck auf den Grund gehen kann. Auf ca. 1.000 qm ist dort ein Ort für Menschen entstanden, die die Lebens- und Arbeitswelten von morgen erforschen und mitgestalten möchten. Das temporäre Gebäude in direkter Nachbarschaft zum BRLO Container-Biergarten, besteht aus einem modularen Holzbau und wird als „Urban Ideation Lab“ genutzt, um die dort entwickelten Ideen und Themen in das zukünftige Stadtquartier am Gleisdreieck zu integrieren. Für eine inspirierende und ausgeglichene Arbeitsatmosphäre sorgt der von Ansgar Oberholz gemanagte Co-working Bereich, der rund 100 Plätze bietet, die ab schon 99 EUR pro Monat zu haben sind. Sechs Arbeitsplätze werden übrigens umsonst auf der Grundlage von Stipendien für solche Projekte vergeben, die sich der Erforschung zukunftsorientierter Ideen und Lösungen für ein lebenswertes Stadtquartier widmen. Außerdem gibt es Mehrzweckräume für Präsentationen, Workshops, Kunstausstellungen, Panels oder Events und ein öffentliches Café, in dem man neben Kaffee und Gebäck auch Frühstück, Bowls, Snacks und Sandwiches schnabulieren kann. B-Part soll ein offener, lebendiger und nachhaltiger Begegnungsort sein. Voraussichtlich bleibt das Gebäude für vier bis fünf Jahre an Ort und Stelle, bevor es an einen neuen Standort weiterziehen soll. Wir verlosen zwei Tagestickets zum Probe arbeiten. Schreibt eine Mail mit dem Betreff „B-PART OF IT“ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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B-Part Am Gleisdreieck | Luckenwalder Str. 6b, 10963 Berlin | bpart.berlin | Foto: ©HGEsch

Südtirol X Südostasien

Allein die Anfahrt zum Hotel SILENA ist ein Erlebnis. Von Innsbruck kommend führt der Weg hinein ins wunderschöne Südtirol. Im Hintergrund ragen die Spitzen des Gitschberges herrschaftlich in die Höhe, die kleinen regionaltypischen Häuser werden weniger, das Wetter jenseits der Alpen ist um einige Sonnenstunden reicher. Und dann inmitten des Hochtals Vals, kurz bevor die Straße in den Bergen zu enden scheint, schmiegt sich das Hotel SILENA wie ein modernes Dornröschenschloss in den Ski-Hang. Schützend umrahmt von einer organischen Nestkonstruktion aus Stahl, die sich stilbildend durch und um den Bau zieht, scheint es irgendwie eins zu werden mit der umgebenden Natur. Schon von außen wird klar, das SILENA ist etwas Besonderes, etwas Neues, das es so in der Region kein zweites Mal gibt. Spätestens wenn man am Empfang herzlichst begrüßt wird, spürt man, warum das SILENA den Zusatz „The Soulful Hotel“ trägt. Es ist ein Refugium der Ruhe, ein Hideaway für die Seele, in dem sich selbst ein Kurztrip so erholsam anfühlt wie ein Wochen-Retreat. SILENA steht übrigens für Simon und Magdalena Mair, die beiden Geschwister, die aus dem elterlichen Moarhof mit viel Liebe zum Detail ein Designhotel geschaffen haben, in dem südostasiatische Wohlfühlatmosphäre auf Südtiroler Gastlichkeit und Kultur trifft. Und genau diese Kombination aus familiärer Herzlichkeit, außergewöhnlichem Design und hochklassigem Service ist es, die das SILENA so unfassbar großartig macht. Die Zimmer und Suiten sind wunderschön eingerichtet, es gibt eine Tee-Bibliothek und Lese-Lounge mit über tausend persönlich ausgesuchten Büchern, ein Restaurant, das Menüs auf gefühltem Sterneniveau serviert, und einen 1.550 qm großen SPA-Bereich mit Heu-Sauna auf dem Dach. Dazu Ski-in Ski-out, Trailrunning, Fatbiken, Yoga, Qi Gong, Atemwanderungen, Lesungen und und und. Ach ja, und eine eigene Natur-Pflegeserie mit heimischen und asiatischen Essenzen. Offizielle MMW-Hotelbewertung: PERFEKT!
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Hotel SILENA | Birchwaldweg 10, 39037 Mühlbach/Vals, Südtirol, Italien | Preise: ab 140 € / p.P. | www.silena.com

An die Löffel!

Wenn es ums Kochen geht, mischen die Kinder im Haus erfahrungsgemäß ziemlich gerne mit. Häufig beschränkt sich das Mitmischen jedoch auf die Verlautbarung des aktuellen Lieblingsgerichts oder mittelmäßig ausdauernde Aktivitäten an der Rührschüssel. Das war daheim bei Luise und Alex natürlich ganz genauso. Die Betonung liegt auf ‚war‘, denn sie haben mit ihrer Kidchen im Prenzlauer Berg eine kleine aber feine Kochschule für Kinder zwischen drei und zwölf Jahren eröffnet. Die Beiden kochen leidenschaftlich gern, haben selbst zwei Töchter und sind schon um die halbe Welt gereist, um verschiedene Länder (auch kulinarisch) zu entdecken. Seit drei Jahren sind sie nun in Berlin zuhause, zeigen den Kids in ihrer Kochschule, wie man kleine kreative Gerichte selbst zubereitet, und sprechen ganz nebenbei darüber, warum gesunde Ernährung eigentlich so wichtig ist. Alex’ Wissen als Ernährungsberater fließt dabei immer in die Kurse mit ein, in denen dann zum Beispiel bunte Nudeln selbst gemacht, Miniobsttörtchen gebacken oder eine französische Tartiflette zubereitet werden. Spannende Aktivitäten wie Schatzsuchen, Sinnesparcours, Entdeckungsreisen, Experimente und vieles mehr sorgen für Abwechslung und spannende Auseinandersetzung rund um das Thema Nahrung und Essen. An den Workshops, die von montags bis samstags stattfinden, können jeweils bis zu sechs Kinder teilnehmen. Die Kurse gibt es auf Deutsch, Englisch und Französisch. Wir verlosen einen Workshop-Gutschein im Wert von 15 Euro an die besonders großen kleinen Chefs unter euch. Schreibt eine Mail mit dem Betreff „LALELÖFFEL“ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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Kidchen | Senefelderstr. 29, 10437 Berlin | 6 Kinder pro Kurs, 3 bis 6 und 7 bis 12 Jahre | Preise: 15 € in der Woche (60 Min), 20 € am Wochenende (90 Min), Geburtstage 160 € | www.kidchen-berlin.com

Brot ist mein Gemüse

„Brot ist Gold.“ Der Name lässt ja eigentlich schon vermuten, dass es hier um mehr als nur ums Brot geht. Richtig vermutet. Es geht um echtes Handwerk. Fernab von billigen Fertigbackmischungen und Teiglingen aus dem beheizten Supermarkt-Presenter. Denn für ein gutes Brot benötigt man neben Mehl, Wasser, Salz und Sauerteig auch eine große Portion Leidenschaft und Hingabe. Thanos Petalotis und Kolja Orzeszko haben beides und gründeten deshalb ihre eigene kleine Manufaktur mit dem wertschätzenden Namen „Brot ist Gold“. Nach zwölf Jahren bei adidas entwickelten sie als ambitionierte Hobbybäcker gemeinsam mit einem befreundeten Bäckermeister ihr erstes eigenes Rezept und verkauften das Brot mit unglaublichem Erfolg auf verschiedenen Berliner Wochenmärkten. Ihr Sortiment besteht ausschließlich aus einem hochwertigen Sauerteigbrot auf Weizenbasis, für dessen handwerkliche Herstellung natürliche Biozutaten aus dem Berliner Umland von Demeter und Bioland verwendet werden. Seit März gibt’s endlich den lang ersehnten eigenen Laden mitsamt einer kleinen Testmanufaktur für neue Sorten auf der Goltzstrasse 18 in Schöneberg. Dort könnt ihr nicht nur das hervorragende Brot für den Heimverzehr erwerben, sondern auch an Abendbrot-Events und DIY-Kursen zum Brot backen teilnehmen.
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Brot ist Gold | Goltzstraße 18, 10781 Berlin | Mi 14 – 19 Uhr, Fr 14 – 19 Uhr, Sa 12 – 17 Uhr | www.brot.gold

Der Geschmack der Welt

Was macht ein gefeierter (und sehr hipper) junger Koch aus St. Petersburg, der im Berliner Westen ein Restaurant eröffnet? Falsch! Nix russische Küche, lokal produziert und Berlin infusioniert. Was bei Evgeny Vikentev auf den Teller kommt, ist schlicht und bedeutend die ganze Welt. Denn schließlich lässt die sich mit dem Gaumen erfahren und man selbst kann sich problemlos mit geschlossenen Augen auf ein Lavendelfeld in Südfrankreich schmecken, an den kleinen Hafenimbiss auf der griechischen Insel Sifnos oder in einen herbstlichen Wald voller Pilze und Beeren. „Ich hatte das Glück, viel um die Welt zu reisen. Aber es gibt vor allem etwas in der Berliner Szene, das mich wirklich anzieht. Kunst ist für mich eine der stärksten Inspirationen und ich bin unglaublich aufgeregt, ein Restaurant in einer solch pulsierenden und Kunst liebenden Stadt zu eröffnen!“ Schließlich hat die Stadt schon immer ein ideales Umfeld geschaffen, um den Status quo der Zeit zu hinterfragen, sei es sozialer, wirtschaftlicher oder künstlerischer Natur. Daran angelehnt, kreiert Evgeny Menüs und Kompositionen, mit dem Anspruch, über geographische und künstlerische Grenzen hinauszugehen. Bei jedem Gericht stehen lokale Zutaten, deren Beschaffenheit und die Maximierung des Geschmacks im Mittelpunkt. Kochen versteht sich hier im Zeichen der Kunst und der Philosophie des Essens. Zur Auswahl stehen zwei außergewöhnlich großartige Menüs mit jeweils neun Gängen: Time Steps – ein absolut saisonales Menü – und Roots Religion – ein pflanzenbasiertes, vegetarisches Menü. Die Weinkarte wurde vom renommierten Chef Sommelier Pascal Kunert entworfen. Das Design des CELL orientiert sich am Geist der Bauhaus-Bewegung und verbindet Funktionalität und Ästhetik. Offene und geometrische Schmiedeelemente umgeben jeden einzelnen Tischbereich des Restaurants. So entsteht die Illusion einzelner, separierter Zellen, aus welchen man einen direkten Blick auf die Küche und die Köche bei der Arbeit hat. Hingehen!
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CELL | Uhlandstrasse 172, 10719 Berlin | Öffnungszeiten: Di – Sa, 18 – 22 Uhr | www.cell.restaurant

bttr?

Bitter? Better? Butter? Nee, anders! Zugegeben, Freunde der glücksradmäßigen Ausfüllrätsel hätten sich hier vermutlich die Zähne ausgebissen. Im übertragenen Sinn, versteht sich. bttr. steht nämlich für back to the roots. Und genauso, wie die Kurzform quasi die Essenz der Aufforderung bildet, orientiert sich auch das Angebot am Wesentlichen. Im bttr., das vor kurzem direkt bei uns ums Eck in der Dresdener Straße eröffnet wurde, gibt es einfache, aber wirkungsvolle Kräuter-, Obst- und Gemüsesäfte voller Nährstoffe. Verabreicht werden diese als sogenannte „Adaptogenic Drinks“ in 500 ml Apotheker-Gläsern oder als kleine Shots. Gemüse, Kräuter und Obst werden regional bezogen, sind reine Bioqualität und werden täglich frisch gepresst, nicht erhitzt oder auf sonstige Art haltbar gemacht. Die Nüsse und Samen werden ausschließlich aus Europa bezogen. Eine riiiesige Gemüsekanone ermöglicht einen enorm schonenden und effizienten Produktionsvorgang, bei dem möglichst viele der enthaltenen Minerale, Enzyme und Vitamine erhalten bleiben. Außerdem bewirkt die Kaltpresstechnik, dass die komplette Frucht oder Knolle ausgepresst werden kann, sodass eine 500 ml Flasche bis zu 3 kg Rohkost Gemüse oder Obst enthalten kann. Ein weiteres Highlight ist übrigens die selbstgemachte Nussmilch, die als besonders wichtiger Ausgleich bei Saftkuren getrunken wird. Die unglaublich leckeren Säfte können nämlich persönlich als Kuren für mehrere Tage zusammengestellt und bestellt werden. Wer will, kann sich seine Ration auch direkt ins Büro liefern lassen. Die Lieferung innerhalb des Rings wird pauschal mit 10 € berechnet und ist dienstags und donnerstags möglich. Gruppenrabatt gibt es auch. Als kleines Kennenlern-Goodie verlosen wir eine „3-Tages-Cleanse“-Kur, bestehend aus 5 x 500 ml frisch kaltgepressten Säften, einem Shot pro Tag und einer 500 ml Nussmilch (Cashew oder Mandel), an die besonders Ernährungsgeplagten unter euch… Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚ACKOHEOOTS‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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bttr. | Dresdener Str. 18, 10999 Berlin | Di.-Sa. 12-18 Uhr | www.get-bttr.com | Foto: Janne Kaas

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 19. Februar 2019 | Tags: , , , , , Keine Kommentare

Ein Hoch auf den guten Vorgeschmack!

Es gibt Restaurants, die funktionieren genau so, wie sie sind, auch nur genau da, wo sie eröffnet wurden. Das HERMANN’S in der Berliner Torstraße ist keines dieser Restaurants. Es könnte genauso auch an jedem anderen Ort auf der Welt, an dem Subkultur auf Unternehmergeist, Diversität auf Experimentierfreude und Anspruch auf Lässigkeit trifft, existieren. Das HERMANN’S ist nicht nur einfach ein Restaurant. Es ist die Probierwerkstatt eines globalen Netzwerks aus Food-Enthusiasten und -Experten und Pulsgeber für die deutsche und internationale Food-Industrie. Das Team um die Gründerinnen Verena Bahlsen und Laura Jaspers spürt weltweit Trends, Produkte und vergessene Zutaten auf. In der Berliner Versuchsküche entstehen daraus immer neue, fantastische Gerichte. Hoch im Kurs stehen gerade Jackfruit-Burger oder alternative Mehlsorten, die als pflanzliches Nebenprodukt gewonnen werden. Klingt schräg? Ist lecker! Das Menü ist undogmatisch planetenfreundlich. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bringen einen Teil ihrer Kultur, Rezepte und Leidenschaft für das „Handwerk Essen“ in das kulinarische Erlebnis ein. Es wird mit Zubereitungsmethoden experimentiert – es wird fermentiert, eingelegt oder gebacken. Die Miso-Paste beispielsweise wird nach traditionellem Familienrezept einer japanischen Mitarbeiterin jahrelang im eigenen Keller fermentiert und der Fisch selbst geräuchert. In Kooperation mit den Prinzessinnengärten wurde außerdem ein Garten für das Anbauen eigener Kräuter- und Gemüsesorten angelegt. Darüber hinaus bietet HERMANN’S einen Catering-Service, kann als Eventfläche gemietet werden und hostet regelmäßig Pop-Up-Dinner, Workshops und Veranstaltungen, die sich mit der Zukunft unserer Ernährung beschäftigen. Wie die aussieht? Keine Ahnung. Seit dem HERMANN’S wissen wir nur, sie schmeckt verdammt gut. Am 14. (Valentinstag!) und 15. Februar findet übrigens ein Zero Waste Pop-Up-Dinner in Kooperation mit dem renommierten finnischen Zero-Waste-Restaurant Nolla statt. Sechs Gänge auf Sterneniveau für 59 Euro und das ganz ohne Abfall. Ziemlich zukünftig, wenn ihr uns fragt? Sichert euch hier schnell einen Platz an der Tafel. Oder schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚HER MANN‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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HERMANN’S Berlin | Torstraße 118, 10119 Berlin | Mo.–Fr. 9-17 Uhr | Zero Waste Dinner RSVP | www.hermanns.com | Facebook

Foto: Hermann’s

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 29. Januar 2019 | Tags: , , , , , , , Keine Kommentare

Hobenköök

Wer sich bei seinem nächsten Hamburg-Besuch ausgiebig durch die norddeutsche Küche schlemmen möchte, dem empfehlen wir unbedingt einen Abstecher in die Hobenköök im Hamburger Oberhafen. Hobenwatt? Hobenköök – heißt auf „anderem Deutsch“ schlicht und ergreifend Hafenküche und ist genau das und noch ein bisschen mehr. Die Hafenküche besteht aus einem Restaurant, einer Markthalle und einem Cateringbetrieb und bietet auf 600 Quadratmetern zumeist regionale und saisonale Lebensmittel von bis zu 200 Produzenten aus der Umgebung an. Damit zaubern die Köchinnen und Köche, die ausschließlich Waren aus der Markthalle verwenden, jeden Tag aufs Neue überraschend echte und natürlich leckere norddeutsche Speisen. Dabei ist das primäre Ziel, so wenig wie möglich wegzuwerfen. Das ist den Gründern und Geschäftsführern Thomas Sampl, Neele Grünberg und Frank Chemnitz besonders wichtig. Die drei möchten nämlich ein Bewusstsein dafür schaffen, wo die Lebensmittel eigentlich alle herkommen und wie wertvoll sie in ihrer ursprünglichen Vielfalt sind. Sie kennen jeden einzelnen Produzenten und wissen exakt, woher ein bestimmtes Produkt stammt, wie es hergestellt wird und wer alles daran beteiligt ist. Somit ist ein Besuch in der Hobenköök nicht nur ein kulinarisches, sondern auch ein aufschlussreiches und spannendes Erlebnis. In diesem Sinne: Smakelk Eten!
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Hobenköök | Stockmeyerstraße 43, 20457 Hamburg | Angebot im Restaurant: Mo-Fr: 10-15 Uhr „Fröhstück“ und 12-15 Uhr „Middach“, Mo-Sa: 15-17 Uhr „Brodtied“ und 17-22 Uhr „Abendbrot“ | www.hobenkoeoek.de | Foto: Gerrit Meier

Die perfekte Welle

Wenn man in Berlin mit dem Brett aufs Wasser will, hat man bisher genau zwei Möglichkeiten. Entweder man paddelt spreeauf- und abwärts mit dem Standup um den Molecule Man oder man macht sich auf in Richtung Küste – wobei die nahegelegene Ostsee deutlich weniger Revier bietet, als die weiter entfernte Nordsee. Na gut, oder man besucht Freunde in München und stürzt sich in den Eisbach. Wäre es nicht großartig, wenn man sich einfach sein Surfboard unter den Arm klemmen und damit schnurstracks Richtung Landsberger Allee 270 laufen könnte, um die perfekte Welle zu stehen? Wäre es. Und deshalb wird es auch einfach so gemacht. Denn an eben benanntem Ort eröffnet im Frühjahr 2019 das Wellenwerk. Dort kann man nach Lust und Laune die erste stehende Welle der Hauptstadt surfen. Neben der neun Meter breiten und überdachten Citywave eröffnet in dem Gebäude auch das Rosa Lisbert Restaurant, welches schon einige internationale Preise und Auszeichnungen abgesahnt hat. Außerdem entsteht eine Mixology Bar als Ableger des Velvets sowie ein weitläufiger Garten mit Außenküche und ein Surfshop. Für die Location ist eine alte Lagerhalle vollständig und unter Nachhaltigkeitsaspekten umgebaut worden, anstatt einfach einen Neubau zu errichten. Der zusätzliche Anbau, in dem Restaurant und Rezeption unterkommen, besteht überwiegend aus Holz und natürlichen Materialien. Außerdem kann durch ein innovatives Wärmerückgewinnungssystem ein großer Teil der für die Welle aufgewendeten Energie wieder zurückgewonnen werden, um damit wiederum die Räumlichkeiten oder auch das Brauchwasser zu heizen, ohne unnötige Energie zu verschwenden. Für die Eröffnung gibt es übrigens noch Early Bird Tickets ab 35 €, die ihr auf der Website shoppen könnt. Aloha Berlin!
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Wellenwerk | Wellenwerk Berlin GmbH, Landsberger Allee 270, 10367 Berlin | www.wellenwerk-berlin.de | Facebook

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 02. Januar 2019 | Tags: , , Keine Kommentare