Daniel Grothues

Das 2-Minuten Interview

Daniel Grothues hat sein Hobby zum Beruf gemacht. Oh Mann, das stimmt zwar von vorne bis hinten, klingt aber sowas von laaaangweilig. Also fangen wir nochmal neu an: Daniel Grothues, Privatkoch, Supperclub Chef, Catering-Meister, Rezeptemacher, The Hidden-Gründer und demnächst Kellergärtner. Wenn es nach ihm ginge, wäre diese Aufzählung mit der Titelmusik von „Hart, aber Herzlich“ aus den 80ern unterlegt gewesen. Wer Spaß daran hat, kann sie ja noch einmal mit Betonung lesen und vorher hier draufdrücken. Mit seinem Supperclub Daniels Eatery macht er sich verdammt beliebt bei den Hauptstädtischen Naschkatzen und Schlemmerfreunden, sein gastronomisches Kleinod ‚The Hidden‘ im Prenzlberg ist der perfekte Ort um kulinarisch einzukehren ohne wieder weg zu wollen. So schön, dass wir im letzten Jahr direkt unsere Weihnachtsfeier dort gefeiert haben. Und weil wir uns nun also schon so gut kennen, geht es in den kommenden zwei Minuten auch direkt ans Eingemachte, um mal in der Kochsprache zu bleiben. Captain Future, Cosmic Girls und Ramen Nudeln – hier kommt alles auf den Tisch.

Name: Daniel Grothues
Alter: 39
Wohnort: Berlin
Beruf: Privatkoch / Supperclub Chef / Inhaber von ‚The Hidden‘
Schuhgröße: 42
Lieblingszutat: Butter
Kontakt: www.danielseatery.com

Spaghetti, Avocado und Äpfel im Haus. Was kommt auf den Tisch? Gute Frage. Hmm. Also, ich würde daraus klassische Spaghetti aglio e olio mit Chili machen, die Äpfel würfeln, anbraten und mit Apfelessig, etwas Honig und Salz ablöschen und würzen, die Avocado würfeln und alles über die Pasta streuen. („Verdammt nochmal, das ist genau das was wir meinen!!!“ Anm. d. Red.)

Süß oder salzig? Hui, ich bin ein großer Zucker-Junkie und liebe Lakritz. Am liebsten die starken DZ (Dubbel Zout) aus Holland. Oder Zitronentarte. Oder Rosinenschnecken. Oder Schokoladeneis…

Woher nimmst du deine Inspiration? Ich reise unglaublich gerne! Dieses Jahr waren es Thailand, Madrid, Kopenhagen, Mallorca und New York. Und natürlich koste ich die jeweiligen Küchen intensivst aus und schaue mir die Leckereien in den (Super)märkten an (was sich auch manchmal auf der Waage niederschlägt). Die Ideen nehme ich dann mit nach Hause und lasse sie in meine Menüs einfließen.

Was wäre das Erste, das du tätest, wenn du unsichtbar wärst? Ich würde mich in teure Hotels einschleichen und in leeren Suiten logieren. Oder mich in die Lebensmittelabteilung vom KaDeWe einschließen lassen und durch die Auslagen futtern.

Was schmeckt dir gar nicht? Innereien.

Wer war der Held deiner Kindheit und wer ist es heute? Das war ganz klar Captain Future damals. Wie der den Weltraum bereist und Abenteuer erlebt hat, fand ich super! Ich war aber nie jemand mit Fanpostern an der Wand im Zimmer und auch heute kann ich es gar nicht auf eine Person beschränken. Ich bewundere Menschen, die für sich und andere einstehen und das Wort ergreifen.

Was machst du an einem freien Tag? Am liebsten beginne ich den Tag mit einem starken Kaffee und mache am besten nichts weiter. Außer mit dem Hund spazieren. Und essen, ja, essen ist auch wichtig natürlich, denn ich liebe Essen!

Welche geniale Idee hättest du gern selbst gehabt? Den Cronut, den Hybrid aus Croissant und Doughnut. Der Erfinder hat sich damit eine goldene Nase verdient und seit Jahren besteht der Hype in New York um dieses Fettgebäck. Ich selber habe mich einmal früh um 7 Uhr dafür angestellt.

Dein Song für die Ewigkeit? Jamiroquai, Cosmic Girl.

Warst du gut in der Schule? Geht so. Ich habe leider immer nur so das Nötigste gemacht und hätte sicherlich besser sein können. Aber hey, ich habe das Abi bestanden, mein Marketing-Studium ebenfalls und bin selbstständig.

Was bedeutet für dich persönlich beruflicher Erfolg? Beruflicher Erfolg bedeutet natürlich, dass man positive Resonanz für das bekommt, was man macht, sich weiterhin steigern mag und die Kunden zufrieden sind. Aber vor allem ist mir wichtig, dass das, was ich mache, mich zufrieden stellt und erfüllt. Dann funktioniert es auch mit allem anderen.

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen? Spaghetti, Avocado und Äpfel, hehe. Nee, ich mag am Wochenende (und würde lieber noch öfter) gerne frühstücken. Es gäbe z.B. eine Körnerkruste-Stulle (von Zeit für Brot), in Baconfett gebraten mit Avocadoscheiben (da ist sie dann doch wieder), gerösteten Champignons, pochiertem Ei, dem vorher gebratenen Bacon, Salzflocken darauf, Limettenabrieb und Sriracha-Sauce….hmmm. Dazu Kaffee, noch einen Berg Pancakes mit Ahornsirup und nen frischen Saft (für’s gesündere Gefühl). (Es reicht, wir kommen. Anm. d. Red.)

Wenn eine Fee dir eine Fähigkeit schenken könnte, welche würdest du wählen? Beamen! Ich würde unfassbar gerne noch mehr reisen, Länder und Küchen erkunden und darüber lernen.

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest?
Wenn ich nun sage „für Weltfrieden sorgen“ ist das natürlich irgendwie die banalste Antwort ever. Aber ernsthaft. Ich wundere mich, was gerade in unserer eigentlich so modernen, reichen, fortgeschrittenen Welt los ist und dass wir nicht einigermaßen friedlich miteinander leben können, ohne Angst, dass ein anderer uns etwas wegnimmt, obwohl es eigentlich allen gut gehen könnte.

Was sollte niemand von dir wissen? Sowas wie: ich liebe es in zehn Minuten auf dem Weg von der Metro ins Geschäft eine Packung Lachgummis zu inhalieren oder ab und zu Thai Ramen Nudeln für 40 Cent zu essen? Neeee, das kann ich doch nicht verraten! ;-)

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?
„Bist du eigentlich gelernter Koch?“ Die Frage stellen mir oft Leute, die mich bei Kochkursen oder -events treffen. Ich glaube nicht weil ich mich doof anstelle. Hoffe ich jedenfalls…

Das letzte Wort:
Do what makes you happy!

Photo Credit: Sascha Hilgers

 

 

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 24. Oktober 2017 | Tags: , , , , , , , , Keine Kommentare

Saftstulle

Wenn’s richtig gut läuft, wird aus Geschwistern ein perfektes Team. Die Schwestern Johanna und Charlotte (oder auch Hanna und Lotte) sind in einem kreativen Künstlerhaushalt im ländlichen Norddeutschland aufgewachsen und haben schon früh den Mut zur Selbstverwirklichung eingeimpft bekommen. Nun haben sie ihre Skills aus der Gastronomie, dem Management und dem Marketing zusammengetan und (die) Ju’s Bar eröffnet – eine Hommage an die allabendliche Brotzeit am Familientisch (und ihren gemeinsamen Freund Julian). Die Spezialität der Beiden sind nämlich Stullen. Eine simple Sache, bei der man allerdings relativ viel falsch – oder in diesem Fall eben richtig – machen kann. Bei Hanna und Lotte schaffen es nur sexy Stullen auf den Tisch, mit Obatztem und Radieschen oder Süßkartoffeln und eingelegtem Gemüse oder auch gebackener Aubergine mit Granatapfelkernen und Minze. Begleitet werden die knusprigen Brote von Smoothies oder Slow Juces, äh, Juices (sorry!) aus den abenteuerlichsten, aber nicht minder leckeren Kombinationen wie Rote Bete, Grapefruit, Banane und Himbeere. Oder das Andere in Grün: Spinat, Kiwi, Gurke, Apfel. Wer’s mitnimmt bekommt gegen einen Euro Pfand eine stylische Glasröhre mit Deckel zum Transportieren und laaaangsam Trinken. Ausgedacht werden die Kreationen allesamt von Küchenchefin Hanna, die nach einigen Stationen in Sterneküchen nun das macht, was sie am liebsten tut: Sich kulinarisch ausleben. Mit dem liebsten Menschen an ihrer Seite. #sisterhood
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Ju’s Bar | Oranienstraße 6, 10997 Berlin | Öffnungszeiten Mo-Fr 9-18 Uhr, Sa 11-18 Uhr | Facebook

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 25. Juli 2017 | Tags: , , , , , , Keine Kommentare

Stefan Reinhardt

 

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Stefan Reinhardt

Das 2 Minuten-Interview

Stefan Reinhardt ist ein bunter Hund in der Berliner Gastro-, Club- und Partyszene, womit er quasi alle seine Hobbies zum Beruf gemacht hätte. Aus dem Partygänger wurde der Veranstalter (Admiralspalast, Sommersafari), aus dem Clubfreund der Besitzer (Club Raumklang) und aus dem leidenschaftlichen Kulinariker der Restaurantbetreiber (Dae Mon). Seit neustem, also genauer gesagt ab kommendem Samstag, bekocht er mit dem Dae Mon auch noch die Cantina in der Bar 1000. Und alle so what!!? Und wir so absolutely! Außerdem ist Stefan eine absolute Seele von Mensch und eine richtig coole Socke und das trotz Rinderhoden und Rotkäppchenkostüm. Übrigens wenn er sich nicht gerade mit dem bösen Wolf um die dicksten Dinger im Korb streitet, findet ihr in problemlos in einer der genannten Etablissements oder irgendwo im Berliner Nacht- und Abendleben. Er ist der mit den schönsten und buntesten Pullovern weit und breit! (Anm. d. Red.)

 

Name: Stefan Reinhardt
Alter: 37
Wohnort: Berlin
Beruf: Kaufmann
Schuhgröße: 43
Lieblingslied: This Sweet Love – James Yuill
Kontakt: sr@giferhorn.de

Was war das Verrückteste, was du je gegessen hast (wir glauben es zu wissen und sagen nur Dining Days ;-)?
Panierte Rinderhoden. Paleo Küche – nicht mein Ding. (Check! Anm. d. Red.)

 

Kopf oder Bauch?
Beides – ich hoffe in der jeweiligen Situation die richtige Wahl zu treffen.

 

Hand auf’s Herz, was hättest du ohne Alkohol nie getan?
8 Stunden in einem Zelt auf dem Oktoberfest verbracht.

 

Dein ultimatives Anti-Kater-Rezept?
Das ultimative Rezept?
Wenn ich das kennen würde, hätte ich es schon längst verkauft und dann würden wir das Interview auf meiner privaten Insel in der Südsee führen.

 

Was ist Luxus für dich?
Einen gedankenlosen, freien Kopf zu haben.

 

Bist du ein besserer Gast oder Gastgeber?
Ich bin ein grauenvoller Gast – sagen jedenfalls manche Kellner.

 

Was ist deine früheste Kindheitserinnerung?
Ich im Rotkäppchenkostüm in der Kinderkrippe beim Fasching – der Korb war prall gefüllt.

 

Wovon hast du heute Nacht geträumt?
Ich glaube, ich träume meistens von super schönen Dingen. Aber leider kann ich mich nach dem Aufwachen nicht mehr daran erinnern.

Ein Pinguin mit einem Sombrero auf dem Kopf kommt in eine Bar und sagt:
Guckt doch nicht so blöde, mein Zylinder hat der Eisbär auf.

 

Welche Musik begleitet dich morgens nach dem Aufstehen?
Radio Paradiso – der entspannteste Radiosender ever.

 

Mit welcher berühmten Persönlichkeit würdest du gerne mal einen trinken gehen?
Ich kann dir sagen mit wem ich gerne mal ins Bett gehen würde, aber einen trinken gehe ich lieber mit Freunden.

 

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen?
Einen Tee.

 

Wovor hast du Angst?
Wieso sollte ich denn Angst haben?

 

Wann hast du zuletzt etwas Neues ausprobiert und was war das?
Nächste Woche: Gleitschirmfliegen!

 

Was sollte niemand von dir wissen?
Das variiert von Mensch zu Mensch, denn Wissen ist Macht und macht verletzlich.

 

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?
Du hättest mir die Antwort auf´s Leben geben können.

 

Das letzte Wort?
Das sollte häufiger nicht das letzte sein.

 

 

 

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 02. September 2015 | Tags: , , , , Keine Kommentare

Ein Testmahl

Ein Testmahl

Mal ehrlich, Coupon Deals haben in der Regel vor allem eines gemeinsam: sie produzieren klassische Lose-Lose-Situationen. Denn oft ist der Mehrwert für den Nutzer auf den zweiten Blick verschwindend gering. Der Dealpartner widerum, sprich das teilnehmende Unternehmen, zahlt spätestens nach Abfuhr der Provision eher drauf, verliert also bei jedem Geschäft mehr Geld. Werbeausgabe hin oder her, Spaß hat am Ende nur der Teleshopping-, Verzeihung Couponing-Betreiber. Genug gemeckert, dass es auch anders geht hat uns gerade das Konzept von Taste Twelve bewiesen. Das Angebot richtet sich nicht an Schnäppchenjäger sondern vor allem an Freunde der gehobenen Gastronomie. Es geht dabei weniger um den großen Schnitt, als vielmehr um das Entdecken der eigenen kulinarischen Nachbarschaft, um Inspiration zum Kennenlernen neuer Restaurants und gastronomischer Konzepte. Die „Rabattkarte“ hat Rücken, Deckel und gut 50 bedruckte Mattpapierseiten, kommt also als amtliches Buch daher. „12 Gastgeber laden ein“ steht auf der ersten Seite. Danach folgen zwölf doppelseitige und bebilderte Restaurantvorstellungen inklusive kulinarischer Kurzbeschreibung, Infos zu Anfahrt und Öffnungszeiten, sowie zum Leibgericht des Chefkochs. Jedes teilnehmende Restaurant versteht sich als Partner, zahlt keine Provision und freut sich darauf neue Gäste zu gewinnen. Denn sind wir mal ehrlich, meist steuert man zu gegebenen Anlässen doch immer wieder die üblichen verdächtigen Adressen an. Als Anreiz zur kulinarischen Horizonterweiterung bekommt man von den teilnehmenden Restaurants einen Hauptgang geschenkt, vorausgesetzt man kommt zu zweit und isst auch zu zweit. Na gut, das war ja auch die Idee. Das Konzept kommt ursprünglich aus Stockholm, inzwischen gibt es Taste Twelve in Hamburg, München, Köln, Düsseldorf, Stuttgart, Wien und Berlin. In der Hauptstadt dabei sind unter anderem das Volt, Frühsammers, Annabellas Kitchen oder das geheime Metti una Sera a Cena. In Hamburg gehts ins Noas, Mess, Nido oder Marblau um nur einige zu nennen. Wer also schon immer mal woanders hin wollte, ein wenig Inspiration sucht oder jemanden kennt, der mal einen kleinen Schubs braucht, das Buch zum Besuch 2015 gibt es für 32 Euro bzw. 34 Euro auf tastetwelve.com zu bestellen, oder bei uns zu gewinnen. Wir verlosen je ein Exemplar für Berlin und Hamburg. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚PROBEKOST‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de. Na dann mal guten Appetit.

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Taste Twelve | 32 bzw. 34 Euro | tastetwelve.com

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Kategorien: Produkte | Autor: | Datum: 10. Dezember 2014 | Tags: , , , , Keine Kommentare

So schmeckt Berlin.

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So schmeckt Berlin.

Music, Fashion, Art und nun also Food. Hätten wir ja endlich alles zusammen, was diese schöne Stadt Berlin so lebens- und liebenswert macht. Aber ganz im Ernst: nicht erst seit (oder trotz?) Erfindung von Currywurst und Döner spielt die Hauptstadt in der ersten Liga, wenn es um gastronomische Vielfalt, Innovation rund um Essen und Tischkultur oder authentische Geschmackserlebnisse geht. Street Food Thursday, Markthalle Neun, Supper Clubs, Food Exchange – spannende Food-Konzepte gibt es inzwischen an so gut wie jeder Straßenecke. Nicht zuletzt durch die Zuwanderung aus dem Süden Europas entstanden in den letzten Jahren vielerorts neue italienische, spanische oder portugiesische Lokalitäten, vermählten sich länder- und geschmäckerübergreifend und gebaren waschechte Neuköllner, Weddinger oder Moabiter Geschmacksoriginale. Foodtrucks und Delis befriedigen die Bedürfnisse mobiler Lebenswirklichkeiten. Das gewachsene gesellschaftliche Bewusstsein für Herkunft und Qualität von Nahrungsmitteln tut sein Übriges. Was bisher fehlt ist eine Plattform, die das enorme kulinarische Potential der Stadt bündelt, es in all seinen Facetten feiert, diskutiert und und neue Türen und Möglichkeiten eröffnet. Die erste BERLIN FOOD WEEK vom 07. bis 12. Oktober hat sich genau das zum Ziel gemacht und wir sagen: endlich! In Zusammenarbeit mit den Food-Akteuren der Stadt ist ein Programm entstanden, dass sowohl inhaltlich als auch geschmacklich keine Wünsche offen lässt. Auszug aus der Karte gefällig? In der ‚Food Clash Canteen‘ im Kaufhaus Jandorf steht von Freitag bis Sonntag das Who is Who der berliner, deutschen und internationalen Food Avantgarde am Herd und gibt sich quasi den Kochlöffel in die Hand. Mit dabei sind u.a. Marco Müller (Rutz), Lukas Mraz (Cordobar), Cynthia Barcomy, Matthias Gleiß (Volt), Michael Höpfl (Pauly Saal) und aus Barcelona der langjährige ‚El Bulli‘ Sous Chef und ‚Dos Palillos‘-Chefkoch Albert Raurich. Bei der Berlin Food Night am 09.10. wird bei Snacks und Drinks genetzwerkt und diskutiert. Am Sonntag lädt Bio-Aktivist Frank Lüske (Biolüske) zu ‚From Nose to Tail‘. Dabei werden Verarbeitungsschritte der Fleischproduktion Stück für Stück veranschaulicht. Ziel ist es Aufklärungsarbeit zu leisten über das traditionelle Metzgerhandwerk und das Bewusstsein zu schärfen für den respektvollen und natürlichen Umgang mit Nutztieren und wahren Fleischgenuss. Quasi das Gegenstück dazu bietet das Stadtmenü, bei dem 16 teilnehmende Restaurants je ein Menü unter dem Motto ‚Gemüse ist unser Fleisch‘ anbieten. Mit dabei sind u.a. das The Grant, das Sauvage und das Kopps. Beim Food Swapping wird Selbst- und Eingemachtes getauscht, beim Kitchen Surfing laden zehn Köche zu zehn Menüs in zehn private Küchen. Das komplette Programm findet ihr hier. Uns läuft schon jetzt das Wasser im Mund zusammen und wir freuen uns auf eine Woche voller Entdeckungen und neuer (Geschmacks)erlebnisse. Es ist angerichtet.

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Berlin Food Week | 07.-12.10.2014 | berlinfoodweek.de