Frans Prins

Das 2 Minuten-Interview

Frans Prins ist kreativer Entrepreneur, Autor und Visionär. Vor allem ist er so etwas wie eine richtungsweisende Instanz in Sachen Sustainable Fashion und Design. Er war oder ist beteiligt an Projekten wie Theky.to, Ethical Fashion Show Berlin, Green Showroom oder Beyond Berlin. Wir schätzen ihn außerdem als Chefredakteur von Lilli Green, dem Magazin und Shop für nachhaltiges Design. Darin berichtet er mit Vorliebe über außergewöhnliche Architekturprojekte wie Tiny Houses, Bambuslofts, grüne Schulen und Erdhäuser oder über kreislauffähige Möbel, Upcycling-Lampen und neue Eco Fashion Marken. Wir wollten wissen, mit wem der sympathische Niederländer gern mal den Job tauschen und worüber er sich mit Angela Merkel im Urlaub unterhalten würde. Weltfrieden natürlich und Schokolade selbstverständlich.

Name: Frans Prins
Alter: 38
Wohnort: Berlin Kreuzberg
Beruf: Blogger
Schuhgröße: 43
Lieblingslabel: ekn Footwear
Kontakt: frans@lilligreen.de

Eine gute Tat, die jeder sofort tun kann? Jeden Tag für mindestens zehn Sekunden darüber meditieren, dass wir Teil dieser fantastischen Planeten sind. Da fallen einem dann schon selber die guten Taten ein.

Von welchem aktuellen ‚grünen‘ Projekt sollte jeder wissen? Informiert euch über alle gute Sachen, die in aller Welt gemacht und entwickelt werden und lasst euch inspirieren. Zum Beispiel über unseren Blog.

Das Leben welcher berühmten Persönlichkeit möchtest du für einen Tag leben? Mark Zuckerberg. Control Alt Delete.

Was unterscheidet dich von anderen? Die Frage sollte eher sein: was verbindet dich mit anderen. Wir wollen uns immer sehr gerne von anderen unterscheiden, etwas ganz besonderes sein, aber letztendlich leben wir alle auf dem gleichen Raumschiff.

Wie sieht es bei dir zuhause aus? Meine Wohnung ist ein Sammelsurium alter Möbel und Erinnerungen. Ich kaufe kaum Neues für mein Zuhause und gebe lieber Geld für gutes Essen aus als für eine teure Küche. Ich mag den Less is More-Ansatz, obwohl ich immer noch viel mehr Sachen habe, als in ein Tiny House passen würden.

Was ist dein geheimes Talent? Im Paralleluniversum bin ich ein Superagent und rette jeden Tag die Welt. Meine Fantasie ist meine Geheimwaffe.

Du triffst Angela Merkel im Fahrstuhl. Worüber unterhaltet ihr euch? Weltfrieden. Eine Strategie, um den amerikanischen Präsidenten loszuwerden. Oder Wandern, wir waren vor kurzem am gleichen Urlaubsort.

Sommer oder Winter? Frühling und Herbst. Ich mag es, wie die Natur sich verändert.

Was wäre dein Traumurlaub? Einmal ganz um die Welt per Anhalter reisen. Ich finde, trampen ist noch immer eine wunderbare Art, die Welt und verschiedenste Menschen kennen zu lernen und jede Menge Abenteuer zu erleben.

Wer war dein Held / deine Heldin in Kindertagen? Robin Hood. Wo sind die modernen Robin Hoods eigentlich? Alle vernünftige Menschen scheinen heutzutage ihr eigenes Business zu machen, sie machen Eco-Fashion oder brauen ihr eigenes Pale Ale. Die Weltrevolution findet heutzutage über unseren Konsum statt.

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen? Pfannkuchen, das mögen immer alle.

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest? Das Auto abschaffen und durch etwas ersetzen, was nicht stinkt, nicht so viel Platz einnimmt und auch nicht tötet, aber uns trotzdem überall schnell hinbringt. Einen „Teleporter“ erfinden vielleicht, das wäre doch die Öko-Erfindung überhaupt! Beam me up, scotty.

Was sollte niemand von dir wissen? Ich bin eher ein Ökosnob, aber ab und zu mache ich einen Reality-Check und kaufe knallhart beim Discounter ein. Und meine Unterhosen sind auch nicht immer Bio.

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Ist die Datenschutz-Grundverordnung eine Krankheit oder warum sehen alle, die etwas mit Internet machen, zurzeit so bleich aus?

Das letzte Wort: Kauf einfach weniger, dafür aber bessere Sachen! Ach, nur eins? Schokoladenfabrik.

 

Muxmäuschenwildes Lineup

So, letzte Woche haben wir euch ja bereits hochverehrt zu unserem MMW B’DAY FESTIVAL #5 eingeladen ohne euch zu verraten, wer bei uns so alles auf der Bühne stehen wird. Und weil das gemein ist und gemeinsames Drauffreuen einfach doppelt Spaß macht, erzählen wir euch heute ein wenig mehr. Auf unser Lineup sind wir nämlich mächtig stolz, schließlich haben einige unserer absoluten Lieblinge zugesagt mit uns zu feiern. Als da wären: der wunderbare TV-Noir Mastermind und Singer/Songwriter Tex, das Indie-Rock-Quartett Kalon, die Elektro-Pop Künstlerin Ay Wing, die wir in einem halblegalen Kellerclub in Prenzlauer Berg entdeckt haben sowie die Berliner Musiker Klan, Eveline und Benne, der Songs aus seinem neuen, noch unveröffentlichten Album spielen wird. Aaaaaaahhhhh!!!! Außerdem endlich auf unserer Bühne (da muss man erst fünf werden!): die wunderbare, einzigartige, charmante Wallis Bird. Und ein paar weitere dürfen noch nicht verraten werden… Wir freuen uns riesig auf jedes einzelne Konzert, auf alle Musiker und darauf, dieses Erlebnis mit euch zu teilen. In der nächsten Woche geben wir euch den Rest und verraten auch, wer bei uns liest und spricht und Faxen macht. #MMW5
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MUXMÄUSCHENWILD B’DAY FESTIVAL #5 | Do, 31.05.2018 ab 16 Uhr | Birgit & Bier, Schleusenufer 3, 10997 Berlin | Facebook Eventlink

3, 2, 1, High Five!!!

Ja ja ja! Endlich fünf! Also gut, bisher haben wir uns immer irgendwie als jung bezeichnet, doch mittlerweile sind mirnichtsdirnichts fünf spannende, witzige, herausfordernde, begeisternde, wahnsinnige Jahre ins Land gegangen. Das wollen, das müssen wir feiern und zwar wilder und schöner denn je. Mit all euch Wegbegleitern, Lieblingsmenschen, bunten Hunden, Partnern, Kunden und vor allem jeder Menge großartiger Musiker, Bands, Autoren, Poetry Slammern, Artisten, Grillmeistern und und und. Wie in jedem Jahr feiern wir nicht nur für uns und für euch, sondern auch für den guten Zweck. Jeder Cent wird gespendet, alle Künstler supporten mit uns die Integrationsprojekte von Give Something Back to Berlin. Und was für Künstler das sind hätten wir uns eigentlich selbst nicht so richtig träumen lassen. Das Who is who unserer Libelingsmusiker, Slammer, Wort- und Körperakrobaten gibt sich am 31.05. bei Birgit & Bier das Mikrofon in die Hand. Dazu gibt es Tischtennisrundlauf, Vor-WM-Kicker, Dosenwerfen, Enten Angeln, Biergartensause, Pizza, Grill und Pfeffishotbar. Alle Infos zum Programm und zu unserem Line up verraten wir euch in den kommenden zwei Wochen hier und auf unserer Facebook Eventseite. Jeden Tag ein bisschen mehr… Wir freuen und bolle! #mmw5
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MUXMÄUSCHENWILD B’DAY FESTIVAL #5 | 31.05.2018, ab 15 Uhr | Birgit & Bier, Schleusenufer 3, 10997 Berlin | Facebook Eventlink

Nackenstarre garantiert

Berlins moderne Straßenkunstgeschichte begann mit einem Baum. 1975 malte der wunderbare Ben Wagin seinen Weltbaum an eine Häuserwand am S-Bahnhof Tiergarten. Berlins erstes Mural, so heißen die großen hand- und / oder dosengemachten Wandbilder, veränderte das Gesicht der Stadt für immer und wurde zur Ikone eines urbanen Kunstverständnisses: Kunst findet auf der Straße statt, interagiert, provoziert, amüsiert, braut Brücken und schafft Dialog. Zwar werden gerade die hausgroßen, vergänglichen Bildwelten inzwischen immer häufiger von großen Marken mit Stern oder Label zu Werbezwecken genutzt, der Energie und Kreativität, mit der junge und etablierte Künstler ihre Werke an die Wände bringen, hat das keinen Abbruch getan. Ganz vorn dabei ist die Dixons Crew, die zuletzt mit „The Haus“ Stadtgeschichte geschrieben und für massenhaft Besucherströme gesorgt hat. Und weil das drinnen so gut funktioniert hat, machen sie jetzt draußen weiter. Mit dem Berlin Mural Festival feiern sie die Straße und ihre Kunst auf der größten Open Air Gallery, die Berlin je gesehen hat. Über 10.000 qm Fläche, kleine Wände, große Wände, Szene-Bezirke, echte Kieze, junge Künstler, Urgesteine, eine Gang, ein Bang, ein Fest. Zur Veranstaltung gibt es eine eigene App, die Hintergründe zu Motiven und den Künstlern und eine interaktive Straßenkarte liefert, die den schnellsten Weg zu den rund 30 Murals und den drei Party-Spots zeigt. Am Samstag gibt es gegenüber der East Side Gallery ab 14 Uhr feine Tanzmusik um die Ohren. Zeitgleich lässt die Blockparty in Kreuzberg den Hip-Hop Spirit wiederauferstehen. Der Paint Club an der Warschauer Straße lockt mit analogem Battlecharakter und Skatemoves. Zum Heavy End laden die Veranstalter am 21. Mai zur Closing-Party in eine verlassenen Fabrik ein. Ach ja, ein neuer Weltbaum entstand inzwischen auch. Das Ben Wagin Original muss nämlich nach bald 50 Jahren einem Neubau weichen und wurde von den Künstlern deshalb kurzerhand umgepflanzt. In diesem Sinne, Nackenstarre garantiert.
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Berlin Mural Festival | 19.05. – 21.05. | berlinmuralfest.de | Facebook Eventlink | Credit: millionmotions.com

You will not die

„Eines Nachts traüumte ich, dass mir eine Stimme mein Todesdatum verriet. Nachdem ich eine ganze Ewigkeit mit panischer Angst vor einer göttlichen Strafe leben musste, war das wie eine Befreiung. Also beschloss ich, diese verlorene Zeit irgendwie wieder gut zu machen und endlich das Leben zu führen, das ich schon immer führen wollte.“ Der in Südafrika geborene Musiker Nakhane gilt mit seiner Mischung aus experimentellen elektronischen Klängen, Soul und traditionellen Rhythmen aus seiner Heimat, einer magnetischen Ausstrahlung und seiner unglaublichen Stimme, als der kommende Stern am Neo-Soul-Himmel. Und das vollkommen zurecht, wie wir finden. Deshlab freuen wir uns auch besonders, dass er mit seinem neuen Album ‚You Will Not Die‘ auf Deutschlandtournee geht und am 21. Mai in der Kantine am Berghain Station macht. Das Album beschäftigt sich mit dem tiefen Bedürfnis nach Emanzipation. Nach seinem Coming-Out befreite sich der Künstler von einer zweiten schwierigen Bürde. Er legte seinen christlichen Glauben ab, obwohl er in einer streng christlichen Xhosa-Familie aufwuchs. Diese Entscheidung beruhte tatsächlich auf einem Traum, der gleichzeitig als Inspiration für den neuen Albumtitel diente. ‚You Will Not Die‘ erzählt von Schmerzen aber es ist auch ein Tribut an die Liebe. Jemanden so zu akzeptieren, wie er ist, und ihm nichts zu wünschen als seine Liebe. Für das ziemlich großartige Konzert dieses ziemlich großartigen Musikers verlosen wir 1×2 Karten. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚STAR RED‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de. Viel Glück!
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Nakhane Konzert | Kantine am Berghain, Am Wriezener Bahnhof, 10243 Berlin | 21.05.2018, 20:00 Uhr | Tickets VVK 17,20 € | nakhaneofficial.com | Foto: Tarryn Hatchett

Hello World!

Ja, es ist wieder soweit. Das Gallery Weekend steht bevor und damit der fast schon obligatorische Gallerie-Marathon für alle Kunst- und/oder Prosecco-Fans (kleiner Spaß). Die Antwort auf alle Fragen lautet diesmal 47, denn genau so viele Galerien und Ausstellungen stehen zur Wahl. Wo sollte man unbedingt hingehen, was kann man sich getrost sparen? Ehrlich gesagt: wir wissen es natürlich auch nicht. Doch genau dieses Treibenlassen und Entdecken machen ja den besonderen Reiz des Kunstwochenendes aus. Drei unserer Highlights möchten wir euch dennoch ans Herz legen. Da wäre natürlich und allen voran der größte Player auf dem Spielfeld. Mit ‚Hello World. Revision einer Sammlung‘ untersucht der Hamburger Bahnhof kritisch die Sammlung der Nationalgalerie und ihrer vorwiegend westlichen Ausrichtung. 200 Gemälde, Skulpturen, Installationen, Videos und Filme von rund 80 Künstlerinnen und Künstlern bilden die Ausgangspunkte zur Erkundung verborgener Erzählungen und neuer Perspektiven auf die Sammlung und ihre Geschichte. Der gesamte (!) Hamburger Bahnhof wird dabei bespielt und zum gigantischen Spielfeld für die Erkundung der Ausstellung der Zukunft. In der König Galerie schafft Claudia Comte mit neuen Skulpturen, Fichten (ja, Fichten) und einer multi-chanel Video-Installation eine beeindruckende Atmosphäre. Die Ausstellung bringt maßgebliche Aspekte von Comtes Schaffenszeit zusammen. Der Fokus liegt auf der Geschichte von Materialien und dem Spiel zwischen dem Alten und der digitalen Technologie. Systematisches Chaos gibt es in der ersten Soloausstellung von Kitra. Für die Dauer der Ausstellung wird die Galerie Baull kurzerhand in ein Gesamtkunstwerk transformiert. Anstatt an der “Wand zu hängen” wird die neue Leinwandserie von ihm in den Raum integriert. So sind manche Werke laut und sichtbar, andere versteckt wie Chamäleons. Ausgangspunkt der Ausstellung ist das ikonische “Bonjour Tristesse” Graffiti am Eckgebäude an der Schlesischen Straße. Dieser kleine Störer steht symbolisch für die Straßenkultur der Schlesi-Welt und könnte als Ausstellungstitel nicht gegensätzlicher zu der Farbigkeit von Kitra ́s Kunst stehen. Ach ja, die Kuratoren der Ausstellung haben wir im Interview. Einmal weiterscrollen bitte!
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Gallery Weekend Berlin | 27.–29.04. | gallery-weekend-berlin.de | Hello World. Revision einer Sammlung, Fr. 27.04.18, 20 Uhr, Hamburger Bahnhof, Berlin, Facebook | Claudia Comte | Evelyne Axell, Fr. 27.04.18, 18 Uhr, König Galerie, Berlin, Facebook | Kitra „Bonjour Tristesse“, Do. 26.04.18, 19 Uhr, Baull Galerie, Berlin, Facebook

Blumenbilder

Also, über einen Mangel an Alternativen in Sachen Workshops kann man sich in Berlin nun wirklich nicht beschweren. Stricken, nähen, Pflanzen retten – es gibt quasi nichts, was es nicht gibt. Dementsprechend skeptisch sind wir inzwischen beim Beäugen der Möglichkeiten. Erst Recht, wenn jemand daher kommt, um mit Pflanzen zu malen. Wir wiederholen: mit Pflanzen zu malen. Richtig gelesen, es geht bei dem von Textildesignerin und Kunstlehrerin Nikolett Szakacs veranstalteten dreistündigen Workshop nicht darum, Pflanzen möglichst detailgetreu auf Papier oder Leinwand zu bringen, sondern auf sehr natürliche Art und Weise selbst Farben aus Pflanzen zu gewinnen. Dabei werden die organischen Materialien der gesamten Pflanze verwendet. Der erste Teil des Workshops befasst sich mit der Herstellung der Farben. Im zweiten Teil wird dann mit den Farben aus frischen Pflanzen tatkräftig gemalt. Die botanischen Inhaltsstoffe sind – anders als die synthetischen – völlig ungiftig. Besondere Vorkenntnisse werden übrigens nicht vorausgesetzt. Am Ende darf jede und jeder das selbst kreierte Kunstwerk sowie drei verschiedene Arten von Pflanzenfarbe behalten und mit nach Hause nehmen. Der Kurs kostet 60 Euro und findet als nächstes am Samstag Nachmittag im Prenzlauer Studio in der Winsstraße statt. Wer fix ist, kann hier per Mail noch einen Platz ergattern. Na und wer weiß, vielleicht hängt dann ja beim nächsten Gallery Weekend ein echter Rhododendron-Löwenzahn-Eiche im White Cube nebenan.
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Botanical Workshop: Plant To Paint | Sa, 28.04.18, 15:30-18:30 Uhr | Prenzlauer Studio / Kunst-Kollektiv, Winsstraße 42, 10405 Berlin | Facebook | Preis: 60€ inkl. Materialien | Reservierung

Michelle Houston und Denis Leo Hegic

 

Das 2 Minuten-Interview

Denis Leo Hegic und Michelle Houston wirbeln gerade die Berliner Kunstszene durcheinander. Er war Namensgeber von “Wandelism”, der wahrscheinlich erfolgreichsten Ausstellung in Berlin in diesem Jahr, und ist Kurator des neuen Museums für zeitgenössische Kunst in Taiwan. Sie ist ehemalige Christie´s Agentin, die mit Schirm, Scharm und charming accent die Berliner Szene im Sturm erobert hat. Zusammen sind sie ein ungewöhnlich offenes Kuratorenpaar, das so gar nicht zum Bild des elitären “Kurators” passen mag und stattdessen mutig und experimentierfreudig die besten Kunsterfahrungen in ihren Shows inszeniert. Für das kommende Gallery Weekend stellen die beiden die erste Soloausstellung des berühmten Künstlers Kitra mit dem Titel “Bonjour Tristesse” vor. “Bonjour Tristesse” ist ein kleines, 37jähriges Graffiti, das gegenüber der Galerie Baull am Schlesi steht. Kitra wird hierfür den gesamten Raum in eine wahnsinnige Installation verwandeln, ein walk-in Kunstwerk sozusagen. Vernissage ist am 26.04. um 19 Uhr in der Galerie Baull.

Name: Michelle Houston / Denis Leo Hegic
Alter: 29 / 38
Wohnort: Berlin
Beruf: Kurator
Schuhgröße: 40 / 42
Lieblingskünstler: Kitra / Immer der, den ich gerade ausstelle. Er/sie kriegt meine ungeteilte Aufmerksamkeit.
Kontakt: mh@yesandpro.de / mail@denisleohegic.com
Starten wir mal simpel: Was ist Kunst?
M: Etwas, das als unnötig angesehen werden könnte und nicht definiert werden kann. Für mich liegen alle Freuden des Lebens in Dingen, die nicht notwendig sind.
D: Die Freiheit, diese Frage mit „ich weiß es nicht“ zu beantworten. Kunst ist Erfahrung und kein Gegenstand. Erfahrung verändert sich je nach Sinneslage, Erwartungshaltung, Alter, Gemüt… So verändert sich die Kunst auch. Von einem Sein ins andere.

Welcher Moment hat alles verändert?
M: Als ich Christie´s verließ und in eine Berliner Forschungsresidenz im Zentrum für Kunst und Urbanistik zog. Innerhalb weniger Tage ging ich vom Verkauf von Gemälden für verrückte Summen in eine umgebaute Straßenbahnhalle in Moabit.
D: Als ich Marina Zumi in einem buddhistischen Kloster in China ZUFÄLLIG geheiratet habe. Es ist meine erfolgreichste Ehe bis jetzt.

Verrate uns einen magischen Ort, egal wo auf der Welt!
M: Es gibt einen Skulpturenpark etwas außerhalb von London, wo meine Großtante eine Skulptur auf einem Hügel hat, der sowohl nach London als auch zum Meer blickt, wo ich aufgewachsen bin. Die Metallskulptur besteht aus einer Ellipse mit einem kleinen Loch am Verbindungspunkt, und für ein paar Stunden wird jeden Tag ein Lichtstrahl durch das Loch in der Skulptur erzeugt. Für mich ist dieser Ort magisch.
D: Berlin Kottbusser Tor – brutalistisch schön und brutal ehrlich. Weil er nicht fake ist und sich nicht von mainstream Bullshit beeinflussen lässt. Wenn ich zu meinem Friseur gehe, muss ich zuerst in den Dönerladen, dann durch die Tür in die angeschlossene Bäckerei und nach einer weiteren Tür bin ich bei Yunuz angekommen. Er fragt nicht „wie“ sondern nur „schneiden oder schneiden und rasieren?“.

Der am meisten unterschätzte Künstler der Welt?
M: Hmmm…. Bin mir nicht sicher, ich denke jedoch, dass viele überschätzt sind.
D: Wissen wir nicht, weil wir noch nicht von ihm gehört haben.

Wer oder was inspiriert dich und warum?
M: Ich denke, dass die interessantesten Dinge passieren, wenn wir nicht nach ihnen suchen, wenn sie als unerwartete Erfahrung kommen. Es könnte eine Begegnung in der U-Bahn sein oder ein heruntergefallenes Eis auf der Straße.
D: Ich liebe die Stadt. Alles in der Stadt inspiriert mich. Im Winter, wenn es früher dunkel wird und die Lichter in den Wohnungen früher angehen, kann man die verschiedenen Deckenlampen beobachten. Hinter jedem Fenster steckt eine andere Geschichte.

Wenn du ein Zeichentrickcharakter wärst, welche wäre das?
M: Mulan. Ich liebe auch den Soundtrack.
D: Einer aus der Feder von Miki Montlló – egal welcher.

Welches Kunstwerk würdest du gern besitzen?
M: Francis Bacon, Studie nach Velázquez Porträt von Papst Innozenz X. Ich habe einen Druck des Gemäldes und kann es stundenlang anschauen. Als ich meine Sachen packte, um nach Berlin zu ziehen, beschriftete meine Schwester es als “Schreckliches Bild von Lord Voldormort: das schreiende cadged Inferno”. Ich erlebe es aber als seltsam erhebend und befreiend.
D: Besitzen möchte ich keines. Darüber verfügen und ermöglichen, dass es sehr viele Menschen sehen und dabei vielleicht die gleiche Emotion wie ich erfahren: da wäre die Liste endlos.

Was ist gerade das Hintergrundbild auf deinem Handy?
M: Ein Urinal von Marcel Duchamp 1917, Arbeit: Brunnen.
D: Ein Bild von meinem Sohn und auf dem Lockscreen ein Bild von meiner Visitenkarte, weil ich das verdammte Ding ständig irgendwo liegen lasse.

Dein Lieblingsschimpfwort?
M: Ich schimpfe gern. Alle meine Lieblingsleute schimpfen viel. Heute ist mein liebstes Schimpfwort: tittingshitcuntbollockswank
D: Das spontane Fluchen ist bei mir immer auf Serbo-Kroatisch. Schimpfen in der Muttersprache bleibt in der DNA und du kriegst es nie wieder raus.

Wofür bist du besonders dankbar?
M: Schlechte Situationen, sie scheinen die besten Entscheidungen in meinem Leben hervorgebracht zu haben.
D: Für die Freiheit. Ohne Ideen, die frei gelebt werden, stirbt jede Gesellschaft. Dabei kann „Gesellschaft“ alles sein: Freundschaft, Unternehmen, Staat, Kunst, Liebe….

Ein Rat, von dem du nie gedacht hättest, dass er dir einmal nützen würde.
M: Um ehrlich zu sein kann ich mich nicht erinnern. Wahrscheinlich weil ich nicht zugehört habe, als ich dachte, dass es nie helfen würde. Ich neige dazu auf mein Bauchgefühl zu hören.
D: Ein Rat ist auch ein Schlag.

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest?
M: Eine Welt schaffen, in der alle Geräte mit dem gleichen Kabel oder besser noch kabellos aufgeladen werden können.
D: Nichts. Ich halte nichts von der Macht eines Einzelnen. Ich verlasse mich auf die Intelligenz eines starken Miteinanders.

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?
M: Was kommt als nächstes?
D: Wie können wir eine gerechte Bezahlung für Künstler sicherstellen?

Das letzte Wort:
M: Always a warrior, never a worrier.
D: Hat immer Michelle.

Mutter und Sohn

„Kunst ist einfach mal loslegen, und schon ist es geiler als Picasso“. Der Satz stammt von Jonathan Meese, einem der kontroversesten und spannendsten deutschen Künstler unserer Tage. Und wenn Jonathan Meese einfach mal loslegt, erodieren nicht nur Genregrenzen. Malerei, Skulpturen, Installationen, Performances, Collagen, Videokunst und Theaterarbeiten – er beschränkt sich nicht auf ein Medium, er (be)nutzt, was immer nötig ist, um sich einer künstlerischen Aussage zu nähern. Sein neuester Coup ist die Virtual Reality Produktion Brigitte & Jonathan Meese: Mutter und Sohn = Realität trifft Kunst, die vom 21. – bis 29. April im Berliner Gropius Bau zu sehen ist. In einem virtuellen Atelier erlebt man dabei die Entstehung eines 360°-Gesamtkunstwerks der Zukunft: Der schlafende Künstler hat wunderbare und inspirierende Träume. Seine Mutter Brigitte bringt Kaffee und treibt ihn zum Malen an. Eine weitere Mutter Meese kommt hinzu, dann noch eine und noch eine… während ihr Sohn unablässig malt. So wandelt sich der Atelier-Raum zu einer mehrdimensionalen Leinwand. Mehrere Mütter kommentieren und bewerten eine Arbeit, die eine Reflexion über Alfred Hitchcock, Anthony Perkins, Richard Wagner und Joseph Beuys ist. Letztlich mündet das in einer zwingenden Erkenntnis: Jeder Mensch ist ein Künstler, zumindest unter dieser VR-Brille. Der achtminütige Film wird zeitgleich auch in der kostenlos erhältlichen ARTE360 VR-App und auf der ARTE-Website verfügbar sein, was natürlich nur halb so viel Erlebnis bedeutet. Hintergrund ist eine mehrjährige Kooperation von ARTE mit den Berliner Festspielen und der Immersion. Sie erforschen gemeinsam mit Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeiten und Grenzen der Virtual Reality Experience und des 360°-Films. Nach dem gemeinsamen Auftaktprojekt „RHIZOMAT VR“ von Mona el Gammal feiert nun die Brigitte & Jonathan Meese Virtual-Reality-Produktion Premiere. Für die spannende Vorstellung verlosen wir 2×2 Tickets. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚IS NICH ECHT‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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Brigitte & Jonathan Meese: Mutter und Sohn = Realität trifft Kunst | 21.-29.04. | Gropius Bau, Niederkirchnerstr. 7, 10963 Berlin | www.berlinerfestspiele.de | Facebook | Eintritt frei | Tickets | Foto: René Paepke

Worte und Taten

Keine Armut, kein Hunger, dafür Gesundheit und Wohlergehen, hochwertige Bildung, Geschlechtergleichheit, sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen, bezahlbare und saubere Energie, menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum, Industrie, Innovation und Infrastruktur, weniger Ungleichheiten, nachhaltige Städte und Gemeinden, nachhaltiger Konsum und nachhaltige Produktion, Maßnahmen zum Klimaschutz, Leben unter Wasser, Leben an Land, Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen und Partnerschaften – das sind die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung, die von den Vereinten Nationen in der Agenda 2030 festgeschrieben wurden, um damit die Grundlage für weltweiten wirtschaftlichen Fortschritt im Einklang mit sozialer Gerechtigkeit und im Rahmen der ökologischen Grenzen der Erde zu gestalten. Soweit so gut. Damit den Zielen auch Aktionen folgen, gibt es Initiativen wie ‚Engagement global‘, die dabei helfen, soziale und ökologische Nachhaltigkeit in unseren Alltag und unser Bewusstsein zu tragen. Gemeinsam mit dem Veranstalterkollektiv Kiezpoeten haben sie zuletzt den #17Ziele Poetry Slam ins Leben gerufen, der die besten Poetinnen und Poeten des Landes auffordert, sich mit eben jenen Themen auseinanderzusetzen. In deutschlandweiten Vorrunden traten sie gegeneinander an und ermittelten die acht Teilnehnmer des großen Finales, das am Freitag Abend ab 20 Uhr im Säälchen im Holzmarkt stattfindet. Wir gehen da hin. Der Eintritt ist frei, wir empfehlen aber, sich im Vorfeld ein Ticket über kiezpoeten.com/17ziele zu reservieren, da das Platzkontingent natürlich endlich ist.

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#17Ziele Poetry Slam Finale | 13.04.18, 20 Uhr | Säälchen im Holzmarkt, Holzmarktstr. 25, 10243 Berlin | Facebook Eventlink | Eintritt frei | Reservierung

Kategorien: Erlebnisse | Autor: | Datum: 10. April 2018 | Tags: , , , , , Keine Kommentare

Zum Wo und Wie

Rausgehen, losgehen und die Welt verändern – als Konsument, der bewusste Entscheidungen trifft, als mündiger Bürger, der Kraft seiner Stimme und Wahlentscheidung politischen Einfluss nehmen kann und als Arbeiter, der seine Leistung in den Dienst einer erfüllenden und sinnvollen Aufgabe stellt. Zugegeben, soziales und nachhaltiges Engagement mit der Karriere zu verbinden oder aus dem eigenen Social Business ein Erfolgsmodell zu machen, ist nicht gerade leicht. Wie gestaltet man denn neue Arbeitsmodelle unter sozialen Gesichtspunkten? Wie gewinnt man kreative Geister für die gute Sache, wenn nebenan doppelt so hohe Gehälter gezahlt werden? Der persist* Summit, der am kommenden Samstag in Berlin stattfindet, ist so etwas wie eine Karrieremesse für Weltveränderer. Über 30 Aussteller, wie Transparency International, Lemonaid, Ärzte ohne Grenzen, stellen sich mit aktuellen Projekten und Möglichkeiten vor. Dazu gibt es Vorträge von insgesamt 20 Speakern und Workshops zu Themen wie „Talente gewinnen für den Non-Profit Sektor“ von Kienbaum, “Inklusives Managen” vom Deutschen Roten Kreuz, „Feminine Leadership: a positive approach to gender equality“, „New Work: Dos und Dont’s“, „Blockchain für Social Innovation“ uvm. Die Keynotes sind bereits im Messeticket für nur 20 Euro enthalten, die Workshops können je nach Interesse für 25 Euro hinzugebucht werden. Alle Workshops und Themen sind hier aufgelistet. Viel Spaß beim Bewegen!
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persist* Summit | 14.04.18, 12 Uhr | ESCP Europe Berlin Campus, Heubnerweg 8-10, 14059 Berlin | Facebook | Tickets: 20 Euro

Thomas Biller

Das 2 Minuten-Interview

Es folgt die vermutlich lustigste, zugleich verstörendste, aber durch und durch wahrste Persönlichkeitsbeschreibung aller Zeiten: „Ich bin Vater, Mann, Partner, Liebender, Unternehmer, Schuldirektor, Ex-Fernsehproduzent, Ex-Koch, Ex-Patissier, Ex-Streetfoodunternehmer. Ich bin ein neugieriger Mensch mit vielen Ängsten, Abneigungen und Wünschen, der versucht sich weiterzuentwickeln, der sich bemüht ein guter Vater, ein guter Partner, ein guter Chef zu sein und in der restlichen Lebenszeit möglichst wenig Schaden anzurichten.“ Besser kann, besser darf man gar nicht versuchen Thomas Biller zu beschreiben. Deshalb lassen wir das auch einfach so stehen und wirken. Seit zwei Jahren betreibt er in Berlin die School of Life, einen Ort, an dem man die Dinge lernen kann, die wirklich wichtig sind für ein erfülltes und gutes Leben. Classes, Workshops und Events drehen sich also nicht um Mathe und Geschichte, sondern um Themen wie Liebe und Beziehung, Arbeit und Karriere, Selbsterkenntnis und emotionale Intelligenz. Fürs Leben lernen bekommt da plötzlich eine ganz handfeste Bedeutung. Demnächst stehen auch noch andere deutsche Städte auf dem Lehrplan. Wir sind gespannt.

Name: Thomas Biller
Alter: 55 Jahre
Wohnort: Berlin – Prenzlauer Berg
Beruf: Schuldirektor
Schuhgröße: 42
Lieblingstageszeit: 9-11 Uhr vormittags
Kontakt: t.biller@theschooloflife.com

 

Was hast du heute gelernt? Eine Tür geht zu, eine andere auf. Oder mit Oli Kahn: Niemals aufgeben! Immer weitermachen! Immer weiter! Immer weiter!

Wer inspiriert dich? Frei nach Nietzsche: All die Menschen, bei denen man das Gefühl hat, sie sind das geworden, was sie sind.

Was kommt nach diesem Leben? Nichts. Und das ist gut so.

Wann macht dich deine Arbeit glücklich? Wenn ich sehe, dass die TeilnehmerInnen unserer Kurse wirklich Erkenntnisse und Impulse und Anstöße für eine positive Veränderung mitnehmen. Und auch dann, wenn wir große Denker und DenkerInnen zu Gast haben, wie den Psychotherapeuten und Schriftsteller Irvin D. Yalom und von ihm spannende Life Lessons hören.

Welcher Promi sieht dir ähnlich? Eine ganz, ganz böse Zunge behauptet, ich würde Elton ähnlich sehen. Was natürlich nicht stimmt.

Wie organisierst du dich? Sehr schwer. Mit Hilfe einer langen To do-Liste und dem oft kläglichen Versuch, dort Prioritäten festzulegen.

Wann beginnt die Zukunft? Je älter ich werde, desto später. Nur der Augenblick zählt.

Was macht dich zu einem guten Freund? Dass ich dann, wenn es sein muss, immer noch da bin.

Wie würden dich deine Eltern beschreiben? Abwesend.

Du begegnest deinem 18-jährigen ‚Ich‘, welchen Rat gibst du dir? Sei mutig, versuche das, was du dir nicht zutraust, geh raus aus deiner Komfortzone. Jetzt.

Warum lügen wir? Aus Mutlosigkeit, aus Rücksicht und weil die Wahrheit manchmal gar nicht so wichtig ist. Experimente zeigen, dass es nicht lebbar ist, selbst nur einen Tag lang ausschließlich die Wahrheit zu sagen. Nicht probieren!

Du bleibst mit Dieter Bohlen im Fahrstuhl stecken. Worüber redet ihr? Über die Frage, wie man würdevoll altert.

Was ist das Schönste, das dir heute passiert ist? Dass meine Tochter am ersten Tag nach den Ferien und nach einer sehr kurzen Nacht, am Morgen entgegen allen Erwartungen gut gelaunt und unglaublich lieb war.

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen? Als ausgebildeter Koch und Patissier würde ich unter Druck stehen, also würde ich euch kochen lassen und nur Anweisungen geben. Gebratene Schwarzwurzeln mit Feldsalat, Zander mit Selleriepüree und Ratatouille und als Dessert Creme Brulée mit Rosmarin.

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest? Im Fußball die Auswärtstorregel abschaffen.

Was sollte niemand von dir wissen? Das sollte niemand wissen – nur mein Psychoanalytiker.

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Was macht dir zur Zeit Angst? Über was ärgerst du dich zur Zeit? Was begeistert dich zur Zeit? Das sind die drei Fragen unserer Philosophischen Mediation in The School of Life, die uns helfen, unsere Emotionen und Gedanken besser zu verstehen.

Das letzte Wort: Ich bin Atheist.

Foto: Katharina Nobis

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 10. April 2018 | Tags: , , , , , , , , Keine Kommentare

Zeit für Utopien

Apropos Nachhaltigkeit, der Film ZEIT FÜR UTOPIEN, der in dieser Woche Premiere feiert und ab dem 19. April offiziell im Kino läuft, porträtiert Projekte und Persönlichkeiten, die mindestens eines gemeinsam haben: sie sind beispielhaft für eine positive, lebensbejahende Art, unser Zusammenleben und Zusammenwirken neu zu denken und zu gestalten. Da wäre zum einen Marketing-Expertin, Soziologin und Slow-Food Aktivistin Petra Wähning, die mit ihrer Genussgemeinschaft Städter und Bauern solidarische Landwirtschaft in Deutschland möglich macht. Ganz ähnlich funktioniert das Projekt Hansalim, das ein Modell geschaffen hat, um 1,5 Millionen Menschen in Südkoreas Hauptstadt Seoul direkt mit frischen Erzeugnissen ländlicher Bauern zu versorgen und das natürlich zu fairen Preisen. Ja und besonders stolz sind wir natürlich auf den dritten Protagonisten. Unser großartiger Kunde Fairphone ist angetreten, um eine Bewegung für fairere Elektronik in Gang zu setzen und die Art und Weise wie Produkte gedacht und gefertigt werden, nachhaltig zu verändern. Head of Value Chain Laura Gerritsen fasst das im Film, den wir schonmal vorschmulen durften, auf ihre sehr sympathische Art zusammen: „Wir entschieden uns, eine Firma zu gründen und damit Teil des Systems zu werden, um es von Innen zu verändern. Wie alle Telekom-Produktionen organisieren auch wir die Produktion rund um den Erdball – nur stehen bei uns nicht Gewinnmaximierung an erster Stelle, sondern die Nachhaltigkeit des Produktes und faire Arbeitsbedingungen für die HerstellerInnen.“ Kein leichtes Unterfangen: Insgesamt stecken 54 Minerale in einem Smartphone. Die Lieferkette ist viel länger als bei Kaffeebohnen oder Bananen, Dutzende von Zulieferern sind involviert, die oft selbst Dutzende von Zulieferern haben. Eine Herkulesaufgabe zweifelsohne, aber möglich und der Anfang ist gemacht. Wir empfehlen von Herzen die spannende Reise entlang der Wertschöpfung und verlosen je 2×2 Tickets für die Preview heute Abend in Hamburg und die Premiere morgen Abend in Berlin. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚YOUTOPIA‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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ZEIT FÜR UTOPIEN | Kinostart: 19. April | zeit-fuer-utopien.com | Facebook

Kategorien: Produkte | Autor: | Datum: 10. April 2018 | Tags: , , , , , , , Keine Kommentare

Großstadtdschungel

Die alte Münze mitten in Mitte hat schon vieles gesehen – verschiedene Währungen, Bagger, Konzerte, Festivals, Pornoparties oder überlebensgroße digital animierte Gemälde. Immer passte sich das jeweilige Konzept perfekt in die monumentale Kulisse ein, lebte ein Stück weit von ihr oder wurde direkt um sie konzipiert. Ein kleines Café dreht den Spieß jetzt ein wenig um. The Greens sorgt für neues Leben, lässt es sprießen und verwandelt so den großen grauen Betonklotz drumherum in ein gefühltes Biotop. Denn der Name ist Programm. Jede Menge Pflanzen sorgen für grüne Luft und Laune und sind obendrein auch käuflich zu erwerben. Das restliche Interior folgt den Regeln der Nachhaltigkeit auf sehr natürliche Weise: eine restaurierte Espressomaschine, Wandvertäfelung aus Berliner Haushalten, historische Küchenutensilien aus den 50er Jahren und Geschirr von Berliner Trödelmärkten. Das Angebot passt sich den Jahreszeiten an. Je nach Verfügbarkeit werden vorwiegend ökologische Produkte aus der Region verwendet. Von April bis September wird die kleine urbane Gartenwirtschaft, der ‚Münzgarten‘, beackert. In der kalten Jahreszeit gibt es verschiedene, den herbstlichen und winterlichen Monaten angepasste Spezialitäten. Das Schönste: The Greens streckt seine Wurzeln auf dem gesamten Münzgelände aus und verbindet das ganze womöglich heimlich still und leise zu einem Campus oder sagt man Dschungel? Neben gespendeten Küchengeräten und Blumen prangt im Innern ein großes Wandbild des ansässigen Kollektivs Drink&Draw, zudem finden verschiedene Künstler- & Manufaktur-Workshops statt, zu denen alle herzlich eingeladen sind. The Greens verbindet.
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The Greens | Am Krögel 2, 10179 Berlin | Mo-Fr 10-18 Uhr, Sa+So 12-18 Uhr | the-greens-berlin.de | Facebook

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 03. April 2018 | Tags: , , , , , , Keine Kommentare

Die Ruhe in uns

Es gibt so Läden, die wirken wie kleine Oasen. Man betritt sie und augenblicklich ändert sich der eigene Gemütszustand, man kommt zur Ruhe, bewegt sich anders und vergisst das verkehrsreiche Hin und Her, das vor der Tür herrscht. Ehe man sich versieht sind Minuten ins Land gegangen und wenn man den Laden dann wieder verlässt, braucht es beinahe genauso lang bis man sich wieder an das neue alte Normal gewöhnt hat. Das RYOKO in der Friedelstraße in Neukölln ist genau so ein Laden. Und das hat einen guten Grund. Alle Produkte, die Ryoko Hori and Daniel Kula in ihrer kleinen Boutique anbieten, sind nicht nur handgemacht und einzigartig, sie sind auch ganz bewusst ausgewählt um uns dabei zu unterstützen das Leben im Moment und in uns selbst zu genießen. Ryoko feiert die Verbindung natürlicher Rohstoffe und ihre Vollendung durch handwerkliches Geschick in „Dinge mit Seele“, die durch ihre tägliche Verwendung wiederum im Ritual zu wahrer Bestimmung finden. Beispielsweise in Form exklusiver Duftessenzen für Raum und Körper oder den dazu passenden Schatullen und Elementen. Besonders angetan haben es uns die „Treasure Boxes“, das sind wahrhaftige Schmuckkistchen mit thematischem Bezug. Die Öffnungszeiten sind im übrigen genauso exklusiv wie die Produkte. Nur Samstag und immer von 12-18 Uhr kann die Shop-Oase besucht werden. Die Online-Boutique freilich hat immer geöffnet. An den anderen Tagen werden im Ryoko Massagen und Treatments angeboten (lange vorher buchen!) oder es finden Veranstaltungen, Soirées und Workshops statt.
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RYOKO | Friedelstraße 11, 12047 Berlin Germany | samstags 12-18 Uhr | ryoko-berlin.com | Online Boutique | Facebook

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 03. April 2018 | Tags: , , , , , , Keine Kommentare

1000 Arten Regen zu beschreiben

Mike, gerade 18 geworden, hat sich eingeschlossen.
 In seinem Zimmer wohlgemerkt. Den Grund dafür kennt niemand. Er hat sich offenbar von jetzt auf gleich und ganz bewusst dazu entschieden, am Leben draußen nicht
mehr teilzunehmen. Seine Eltern und Schwester Miriam stehen buchstäblich vor seiner Tür und versuchen fragend, fordernd, flehend zu ihm durch zu dringen. „1000 Arten Regen zu beschreiben“ von Regisseurin Isa Prahl ist ein ziemlich besonderer, ein außergewöhnlich guter deutscher Film. Er beschreibt ein Phänomen, das die Japaner mit dem Wort „Hikikomori“ beschreiben. In Japan soll es bereits mehr als 1 Millionen Jugendliche geben, die sich von der Gesellschaft zurückziehen und sich über Wochen, manchmal Monate und sogar Jahre in ihr Zimmer einschließen. Die Gründe liegen zumeist in einem Gefühl der Überforderung, in der Versagensangst, den Erwartungen und Verantwortlichkeiten des Erwachsenenlebens nicht standhalten zu können. Leistungsdruck, sozialer Druck, aber auch Entscheidungsdruck in einer Fülle an Möglichkeiten drängen in dieser Phase der Selbstfindung schließlich in die Isolation. Im Falle von Mike darf der Zuschauer gemeinsam mit seiner Familie, gespielt von Bjarne Mädel als Vater, Bibiana Beglau als Mutter und Emma Bading als Schwester, Ursachenforschung betreiben und auf dem Weg dahin vielleicht auch einiges über sich selbst entdecken. Denn am Ende erkennen alle drei Familienangehörigen, dass sie es sind, die Mike sein Zurückgezogensein erst ermöglichen, und dass sie Mike helfen müssen, damit er noch einmal ganz für sich zur Welt kommen kann. Die Musik zum Film kommt übrigens von Volker Bertelmann aka Hauschka verantwortlich, der 2017 für seine Leistung an dem Kinofilm „Lion“ für den Emmy und den Oscar nominiert war. Ab dem
 29. März 2018 ist „1000 Arten Regen zu beschreiben“ bundesweit in den Kinos zu sehen.
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1000 Arten Regen zu beschreiben |
1000arten.de | Trailer

Askan Brehm

Das 2 Minuten-Interview

Schonmal was von einem Experiental Marketing Consultant gehört? Wenn es den Job nicht gibt, dann hat ihn Askan Brehm geschaffen. Er kümmert sich um alles „wo man was erleben kann, ein erhöhter Blutdruck im Spiel ist und die Mitarbeiter, Kunden, Fans oder Medienvertreter etwas emotionalisierter wieder nach Hause gehen als sie gekommen sind“. Dem ist nichts hinzuzufügen. Fünf Minuten mit Askan bewirken, dass man sich augenblicklich beschwingter, fröhlicher und (ja!) schlauer fühlt. Gemeinsam mit Askan bastelten wir an Ideen für das Bürgerfest zum Tag der Deutschen Einheit 2018 in Berlin, das seine Handschrift tragen wird. Bevor er dann zu seinem nächsten Abenteuer nach Uruguay abgedüst ist, haben wir ihn uns kurz geschnappt und zu Ratschlägen, Lamas und Zeitreisen befragt. Oder war es anders herum?

Name: Askan Brehm
Alter: 42
Wohnort: Berlin-ish
Beruf: irgendwas mit Werbung und Medien
Schuhgröße: 46
Lieblingsprojekt: die Lichtgrenze 2014 – anlässlich des 25. Jahrestages des Mauerfalls
Kontakt: mail@askanb.com

Welche geniale Idee hättest du gern selbst gehabt?
Google

Definiere Erfolg!
Abends ins Bett zu gehen und sich auf den nächsten Tag zu freuen.

Woraus ziehst du Energie?
Spannende Inhalte, inspirierende Menschen und Geschwindigkeit.

Was würdest du tun, wenn du nicht scheitern könntest?
In den Nahen Osten fliegen und Friedensgespräche führen.

Ein Wort, dass du viel zu oft benutzt?
aber

Was würdest du gern besser können?
Musikalisch sein – singen, tanzen und Klavier spielen können.

Der beste Ratschlag, den du je bekommen hast:
In London: erst nach rechts und dann nach links gucken.

Du hast eine Sünde frei, welche verbotene Sache würdest du tun?
Sünde klingt so religiös und als ob einer sagen könnte: das ist ok und das ist nicht ok.

Wenn Gott allmächtig ist, kann er dann einen Stein erschaffen, über den er nicht springen kann?
bitte?

Wann hast du zuletzt etwas Neues ausprobiert und was war das?
Ich habe in Chile ein Lama mit Hut umarmt ohne angespuckt zu werden. Herrlich flauschig.

Worauf bist du stolz?
Hmmm, das sind eher so kleine täglich-wechselnde Dinge, nichts wirklich großes Dauerhaftes und meistens von anderen und nicht so sehr mein eigener Kram.

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen?
Ich würde zur Freude meiner Nachbarn den Grill auf dem Balkon anwerfen und euch Lamm mit einer schönen Gemüsepfanne anbieten. Oder lieber vegetarisch?

Wenn eine Fee dir eine Fähigkeit schenken könnte, welche würdest du wählen?
Ich würde mir wünschen den Job der Fee zu übernehmen.

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest?
Das bedingungslose Grundeinkommen einführen – überall.

Du kannst mit einer Zeitmaschine reisen, welches Jahr stellst du ein?
2028 und mal gucken wie das mit dem Grundeinkommen so klappt – ggf. zurück und nachjustieren…

Was sollte niemand von dir wissen?
Den Zugangscode zum Whatsapp Verlauf mit meinem besten Freund.

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?
Was machst du wenn du alt bist?

Das letzte Wort:
Danke.

The Long Now

Es ist ein Ort der andauernden Gegenwart. Ein Ort, in dem sich die Zeit selbst zu entfalten scheint und das Gefühl für Zeit und Raum schwindet. Die Rede ist ausnahmsweise mal nicht von einem Berliner Club, sondern von The Long Now. Das Projekt bildet den Abschluss des diesjährigen MaerzMusik-Festivals für Zeitfragen. Los geht es am 24. März um 19 Uhr, der Schlussakkord erklingt satte 30 Stunden später. Das musikalische Spektrum reicht von der Avantgarde mit Vertretern der Minimal Music und Spektralmusik über Live-Elektronik und Improvisation bis hin zu Größen der Ambient und Noise Musik. Dabei verteilen sich die Künstlerinnen und Künstler bei dem 30-stündigen Event auf verschiedenen Ebenen in der gewaltigen Räumlichkeit des Kraftwerk in der Köpenicker Straße. Die langen und über Stunden andauernden Konzerte ermöglichen Klang als räumliches und körperliches Erlebnis wahrzunehmen. Teilweise werden sogar Live-Improvisationen gespielt, die in dieser Konstellation noch nicht zu hören waren. Mit dabei sind unter anderem Robert Lowe, Tomoko Sauvage, Brian Williams aka Lustmord, Soundwalk Collective, The Necks und ‘A’ Trio. Wir verlosen 1×2 Tickets für den sinnklanglichen Erfahrungsmarathon. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚HOW LONG IS NOW‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de. Übrigens stellt der Veranstalter Betten vor Ort bereit. Ein Catering wird ebenfalls für euer Wohl sorgen.
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The Long Now | 24.03.18 19 Uhr bis 25.3.18, 24 Uhr | Kraftwerk Berlin, Köpenicker Str. 70, 10179 Berlin | Tickets ab 30 €, ermäßigt ab 25 € | Facebook | www.berlinerfestspiele.de

Die Wahrheit liegt auf der Straße

„Welcome to hell“, so lautete der inoffizielle Slogan des G20-Gipfels im letzten Jahr. „Welcome to hell“, so lautet auch der Name eines neuen Musicals, das der Studiengang „Musical“ der UdK Berlin gemeinsam mit der Neuköllner Oper ab Donnerstag auf eben diese Bühne bringt. Zur Erinnerung: im letzten Jahr wurde der Gipfel der 20 größten Industrienationen – erfahrungsgemäß eine der kontroversesten und emotional aufgeladensten Veranstaltungen der Welt – mitten im Herzen der zweitgrößten deutschen Metropole veranstaltet. Die Folge: zersplitterte Fensterscheiben, verletzte Polizisten, brennende Barrikaden, explodierende Kosten, viel Wut und wenig Dialog. Schade eigentlich, dass jede sachliche Auseinandersetzungen mit unterschiedlichen Sichtweisen und Positionen unter dem Rauch der Eskalation verborgen blieb. „Welcome to hell – Das Musical“ holt das jetzt nach und lässt vom Europa-Politiker bis zum Abiturienten verschiedene Charaktere aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten mit ihren Erfahrungen und Meinungen zu Wort kommen. Oder anders gesagt: „Zwölf Menschen und eine Woche Straßenkampf: Von der Supermarktkassiererin bis zum Polit-Referenten auf Abwegen, von der Demonstrantin mit dem zu großen Herzen bis zum traumatisierten Kontaktbereichsbeamten kriegen alle ihr Fett weg und mehr als nur ein paar Schaufensterscheiben sind am Ende zu Bruch gegangen.“ Die Musik kommt von Komponist Michael von der Nahmer, der sein Gespür für Zwischentöne schon bei seinem Debut KLANGWANDLER an der Neuköllner Oper bewiesen hat. Musikalischer Einsatzleiter ist Hans-Peter Kirchberg, die choreographischen Straßenkämpfe von Neva Howard finden im „malerischen“ Schanzenviertel von Zoe Agathos statt. Der Aufführungsort selbst könnte nicht besser gewählt sein, schließlich liegen auch in Neukölln die wesentlichen Themen immer auf der Straße. Wir verlosen 2×2 Karten für die Vorstellung am 2. April. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚REDEN VERBINDET‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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Welcome To Hell – Das Musical | ab 15.03.2018, 20 Uhr | Neuköllner Oper Berlin, Karl-Marx-Str. 131-133, 12043 Berlin | neukoellneroper.de/play/welcome-to-hell  | Facebook Event

Kategorien: Erlebnisse | Autor: | Datum: 13. März 2018 | Tags: , , , , , , Keine Kommentare

Because we can

Am 8. März ist Weltfrauentag. Ein guter Anlass sich einmal mehr mit starken Frauen zu beschäftigen, das Frausein zu leben und sich für Gleichberechtigung aller Geschlechter stark zu machen. Wir haben passend zum Datum ein paar Inspirationen zusammengefasst. Vom 8. bis zum 14. März findet die fünfte Berlin Feminist Film Week statt. Das Filmfestival, das 2014 ins Leben gerufen wurde, setzt sich mit feministischen Themen auseinander. Es werden Workshops angeboten, Diskussionen gehalten und natürlich jede Menge Filme gezeigt. Wir verlosen zwei Tickets für einen Film eurer Wahl. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚SHE‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de. Ursprünglich gründete Jessica Walsh ihr Ladies Wine and Design in New York, inzwischen ist daraus eine weltweite Bewegung entstanden. Die erste Designkonferenz für Frauen in Berlin lädt am 8. März zu anregenden Gesprächen und Diskussionen bei – ganz genau – gutem Wein. Dabei geht es vor allem um die Unterrepräsentation von Frau in vielen gesellschaftlichen Bereichen. Für die sehr empfehlenswerte Konferenz in der wunderschönen Veranstaltungshalle von Edenspiekermann haben wir 1×2 Tickets. Sichert euch mit ein wenig Glück eure Teilnahme und schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚MEIN WEIN DEIN WEIN‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de. The WØMB ist die (Internet-)Plattform sowie die zweimal im Jahr stattfindende Eventreihe für und von Frauen oder alle, die sich mit dem weiblichen Geschlecht identifizieren. Ziel ist es, bestehende Diskriminierung und Imbalancen in den Kreativbranchen zu adressieren und eine Plattform zu schaffen, Wissen und Fähigkeiten gemeinsam zu teilen. So entsteht eine positive und sich unterstützende Community aus Gleichgesinnten, die sich gegenseitig supporten und inspirieren. Beim The WØMB Symposium am 8. März im SAE Institut kommen SprecherInnen, wie die Gründerinnen des Female Filmmakers Filmfestival, Deniz Celik, Labelmanagerin bei Beatport, und Sound Artist Peter Kirn zusammen. Für die anschließende After-Party in der Ipse verlosen wir 2×2 Gästelistenplätze. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ,WØMB‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.

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Berlin Feminist Film Week | 08.-14.03.18 | berlinfeministfilmweek.com | Facebook | Ladies Wine and Design Berlin Conference | Do, 08.03.18 | Edenspiekermann, Potsdamer Straße 83, 10785 Berlin | ladieswinedesign.com | Facebook | THE WØMB: Symposium 2018 International Women’s Day | Do, 08.03.18 | SAE Institute, Cuvrystraße 4, 10997 Berlin | thewomb.net | Facebook | Tickets kostenlos | Foto: Emma Hursey