Tee und Schokolade

Tee und Schokolade? Say no more. Seit Jahren kommt so ziemlich jeder unserer persönlichen Lieblingstees aus dem Hause P & T.  Kein Wunder, Gründer Jens de Gruyter und sein Team sind so etwas wie die Pioniere der modernen, anspruchsvollen Teekultur. Ihre feinen Ganzblatttees und fantasievollen Mischungen werden fair gesourcet, handverlesen, wunderschön verpackt und aufregend präsentiert. Jeder Tee ist wie ein kleines Kunstwerk, die Zubereitung ein Ritual. Erklärtes Ziel: Menschen dabei unterstützen, ein gesundes, kreatives und erfülltes Leben zu führen. Dabei entstehen immer wieder neue Ideen und Kreationen, die den Teehorizont über den Tassenrand erweitern. In Zusammenarbeit mit Belyzium, einer „Tree to Bean to Bar“-Schokoladen-Manufaktur in Berlin, wurden jetzt Tee und Kakaobohne zu neuen Köstlichkeiten verschmolzen. Insgesamt sind dabei drei Sorten entstanden: „Golden Earl“, eine Vollmilchschokolade mit Earl Grey, „Hariman Classic Chai“, eine dunkle Schokolade mit Chai Tee sowie “McKeag’s Lapsang“, eine Raw-Schokolade mit geräuchertem Schwarztee (!!!). Alle Schokoladen werden in Berlin handgeschöpft. So geht Genuss in seiner reinsten und edelsten Form. Wir verlosen zwei Probierpakete mit je zwei Sorten. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚SINGLE ESTATE‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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P & T | Tafel 6,90 € | www.paperandtea.de | Foto: P & T

Gott wohnt im Wedding

Wer würde nicht gespannt zuhören, wenn die eigenen vier Wänden davon erzählen könnten, was sie schon alles erlebt haben? So ein Haus beherbergt schließlich über viele Jahrzehnte die verschiedensten Menschen, samt ihrer kleinen und großen Lebensgeschichten. Der Roman „Gott wohnt im Wedding“ erfüllt uns diesen Wunsch und erzählt vom Wedding und seinen BewohnerInnen. Dort, im Haus in der Utrechter Straße, verknüpfen sich die Geschichten der unterschiedlichen ProtagonistInnen. Dabei taucht Regina Scheer, Autorin und Historikerin aus Ost-Berlin, mit jeder Person in eine andere Epoche des letzten Jahrhunderts ein und lässt die Leser zu ZeitzeugInnen werden. Im Mittelpunkt stehen die Erlebnisse von politisch Verfolgten: Juden, Roma und heutige MigrantInnen. Sie alle hinterlassen ihre Spuren in dem Weddinger Mietshaus, erleben die Hauptstadt aus ihrer ganz eigenen Perspektive und sind doch miteinander verbunden. Unter allen, die jetzt sofort draufloslesen möchten, verlosen wir drei druckfriche Exemplare. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚SPRICH ZU DER WAND‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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Gott wohnt im Wedding | 12,00 € | Shop | FOTO: Penguin Verlag

Lieblingsitaliener

Es gibt Italiener, die man gerne für ein nettes Abendessen weiterempfiehlt – und es gibt die „Hostaria del Monte Croce“, in die man am liebsten sofort einziehen möchte. Gut versteckt in einem zweiten Hinterhof, darf sich das Restaurant auch über dreißig Jahre nach der Eröffnung noch zu den Geheimtipps in Kreuzberg zählen. Dabei ist die familiär eingerichtete Backstein-Remise alleine schon einen Besuch wert, die beamt einen direkt und ohne Umweg in das Land der blühenden Zitronen. Auf die Tische kommt ein monatlich wechselndes 8-Gänge-Menü mit allem oder vegetarisch und inklusive Wein, Wasser, Kaffee und Digestivo. Ersteren kann man sich selbst aus einem urigen Holzfass ins Glas laufen lassen. Mamma mia! Wer nicht genug vom Dolce Vita bekommt, sollte sich schnellstens einen Tisch reservieren oder bei uns einen Abend für Zwei im Wert von 130 Euro gewinnen. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚O SOLE MIO‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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Hostaria del Monte Croce | Mittenwalder Str. 6, 10961 Berlin | Di-Sa 19-23 Uhr | hostaria.de | FOTO: Hostaria del Monte Croce

Kugelkulturspäti

Warum eine ruhige Kugel schieben, wenn das auch mit DJs und netter Begleitung geht? Die Kugelbahn lädt seit fast zwanzig Jahren zu guten Gesprächen und Kegelrunden in Gesundbrunnen ein – nächstes Jahr soll damit aber endgültig Schluss sein. Die Baulücke zwischen Plattenbauten muss dann einem anderen Projekt weichen, aber bis dahin wollen die Besitzerinnen Jess und Ann die Kugel… äh, die Fahne hochhalten. Durch die aktuelle Corona-Situation ist die Kegelbahn aus den 50er Jahren allerdings nur auf Anfrage und für kleine Gruppen zu mieten. Um deswegen nicht vorzeitig schließen zu müssen, haben sich die beiden ein neues Konzept überlegt, und die Kugelbahn um einen Kulturspäti erweitert. Neben einem fein selektierten Abendprogramm gibt es in den ehrwürdigen Räumlichkeiten nun auch Lieblingsprodukte von lokalen Herstellern zu kaufen, darunter Uckermarker Schnaps, Seifen oder Honig aus dem Wedding.
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Kugelbahn Kulturspäti | Grüntaler Str. 51, 13359 Berlin | täglich 12-23 Uhr | kugelbahnwedding.com | FOTO: Jess Schmidt

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 06. Oktober 2020 | Tags: , , , , , , , , , Keine Kommentare

Alles. Neu. Erzählt.

Fast 20 Jahre und 11 Millionen Besucherinnen und Besucher nach der Eröffnung des Jüdischen Museums präsentierte das Museum seit dem vergangenen Wochenende seine neue Dauerausstellung. Nach zweieinhalb Jahren Umbauzeit ist der markante Libeskind-Bau wieder für die Öffentlichkeit zugänglich und zeigt neue Einblicke in die Vielfalt jüdischer Kultur. Unter der Leitung von Cilly Kugelmann konzipierte ein 20-köpfiges Team auf 3.500 Quadratmetern die Ausstellung „Jüdische Geschichte und Gegenwart“. Die multimediale Ausstellung erzählt die Geschichte der Juden in Deutschland vom Mittelalter bis heute – von Zugehörigkeit und Ausgrenzung. Dabei geht der Rundgang nicht chronologisch vor, sondern wechselt thematisch zwischen historischen Epochen und jetzt. Neben Original-Objekten gibt es audiovisuelle Medien, Virtual Reality, Kunst-Installationen, interaktive Spiele sowie Hand-on-Stationen zu bestaunen. Auch die Architektur von Daniel Libeskind wurde neu in Szene gesetzt und erfreut die Besucher mit charakteristischen „Libeskind-Momenten”. Wir verlosen einmal zwei Freikarten für die neue Dauerausstellung. Schreibt dafür eine Mail mit dem Betreff ‚ELF MILLIONEN UND DU‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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Jüdisches Museum Berlin | Lindenstraße 9-14,10969 Berlin | Ticket-Shop | FOTO: Roman März

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 25. August 2020 | Tags: , , , , , Keine Kommentare

Sake unser

Zwischen Paul-Lincke-Ufer und Kottbusser Tor erwartet uns neuerdings ein Schlückchen, ähm, Stückchen Japan. Das dort ansässige Ladengeschäft mit Verkostungsraum heißt Sake 36 und bietet Premium Sake zum Probieren, Fachsimpeln und natürlich Kaufen. Die Idee dazu stammt von einfach guten Typinnen und Typen: Laura Käding, Maximilian Fritzsch und Techno-Produzent Richie Hawtin – allesamt international ausgebildete Sake-Sachverständige. Die drei zog es in den letzten Jahren immer wieder nach Japan und zu dem aus Reis gebrauten Wein. In Tastings oder intimen Bar-Abenden teilen sie nun ihr Wissen und ihre Leidenschaft zum Sake mit uns – erklären, welche Sorte zu welchem Essen passt, welche Rolle die Trinktemperatur spielt und was es mit dem ominösen Umami auf sich hat. Schließlich erschließt sich im Sake ein ganzes Geschmacksuniversum, von dem der geneigte Durchschnitts-Mitteleuropäer selten eine Vorstellung und noch weniger Ahnung hat. Dafür arbeiten sie mit ausgewählten Brauereien in Japan zusammen und achten auch beim Transport darauf, dass der Sake über die gesamte Lieferkette unter vier Grad gekühlt bleibt. Lust auf eine Geschmacksprobe bekommen? Wir verlosen eine Flasche Kakurei Daiginjo, einen eleganten Sake mit feinen Aromen für Anfänger und Fortgeschrittene. Schreibt dafür eine Mail mit dem Betreff ‚FOR GOD’S SAKE‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de. Achso, der Gewinn muss natürlich im Laden abgeholt werden. Kühlkette, you know?!
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Sake 36Reichenberger Str. 36, 10999 Berlin | Online-Shop | FOTO: Matthew Gammon

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 25. August 2020 | Tags: , , , , , Keine Kommentare

NochMall

Mall-Eröffnungen gehören eigentlich nicht so zu unserem Ankündigungs-Repertoire, bei dieser hier handelt es sich jedoch um eine ganz besondere. Schließlich steckt die Berliner Stadtreinigung dahinter, die auf über 2.000 Quadratmetern ein Kaufhaus voll mit kleinem und großem Krimskrams auf die Beine gestellt hat. Das Gebrauchtwarenkaufhaus steht seit diesem Monat in Reinickendorf und seinen Besucherinnen und Besuchern weit offen: Zu entdecken gibt es Möbel, Elektrogeräte, Bücher, Bekleidung und vieles mehr. Alles Dinge, die auf den BSR-Recyclinghöfen in Reinickendorf und Zehlendorf abgegeben wurden und unbedingt ein neues Zuhause verdient haben. Momentan listet das Team rund 15.000 Artikel, die wiederverwertet werden, statt im Müll zu landen. In Zukunft soll das Second-Hand-Kaufhaus auch Platz für Repair-Cafes, Workshops und andere Veranstaltungen zum Thema Nachhaltigkeit und Wiederverwertung bieten. Unter allen Zweitliebhabern verlosen wir fünf Einkaufsgutscheine im Wert von 20,00 Euro. Schreibt dafür eine Mail mit dem Betreff ‚SECOND LIFE‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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NochMall | Auguste-Viktoria-Allee 99, 13403 Berlin | nochmall.de Foto: BSR / Steffen Siegmund

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 25. August 2020 | Tags: , , , , , , Keine Kommentare

Datschen Sharing

Da sitzt man nun in seiner schönen Altbauwohnung und hat, wenn man ehrlich ist, nicht viel zu meckern. Versorgungsmöglichkeiten in Schlagdistanz, schnelles Breitbandinternet für ruckelfreies Videochatten und exotisch klingende Pflanzen in Tontöpfen als natürliche Kulisse. Doch irgendwann, vielleicht nach dem letzten Zoom Call mit der Verwandtschaft auf dem Lande oder spätestens, wenn wir bei einem unserer Streifzüge durch die nähere Umgebung mal wieder durch die Kleingartenkolonien „Freiheit“ oder „Vogelsang 2“ spaziert sind, wächst die Sehnsucht nach der Natur. Der echten Natur. Danach, seine Hände in die Erde zu graben, zu pflanzen, zu jäten und die Stadt vor lauter Grün nicht mehr zu sehen. Ja, so einen Kleingarten wollte man doch eigentlich schon immer haben. Einziges Problem damals wie heute: Die Dinger sind unglaublich begehrt und das Prozedere rund um Vereinsmitgliedschaft und Wartelisten auf dem Weg zur eigenen kleinen, grünen Oase ist überwältigend. Die Berliner Sharing-Initiative Datschlandia schafft Abhilfe. Denn warum besitzen, wenn man auch teilen kann? Die ehrenamtliche Plattform verhilft Kleingarten-Pächtern zu Saison-Gärtnern und andersrum. Schließlich wird so ein Garten, wie hübsch er auch ist, in der Regel nicht tagtäglich genutzt. Oft sind die Pächter auch schon im fortgeschrittenen Alter und körperlich so eingeschränkt, dass sie der Gartenarbeit nicht mehr regelmäßig nachkommen können. Und dennoch, Kleingarten verpflichtet! Um die Gartenverordnungen zu erfüllen, bringt Datschlandia Pächter und Hobby-Gärtner zusammen. Ob Rasenmähen oder Kirschenpflücken: Am Ende sind beide Gruppen glücklich. Die Gartensaison läuft ab sofort bis Ende September, die Suchformulare gibt es ganz unkompliziert online.
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Datschlandia | datschlandia.de | FOTO: Benjamin Combs/Unsplash

HOLYCRAB!

Schon mal was vom Roten Amerikanischen Sumpfkrebs oder der Chinesischen Wollhandkrabbe gehört? Diese Krustentierchen haben sich teilweise schon vor Jahren in Berliner Gewässern einquartiert und bedrohen seitdem die heimische Flora und Fauna. Weil invasive Tier- und auch Pflanzenarten kaum natürliche Fressfeinde haben, können sie relativ schnell zur Plage werden und negative Auswirkungen auf das Ökosystem haben. Aber was wäre, wenn man die Plage einfach auf(fr)essen würde? Schließlich ist doch der Mensch für viele Arten der größte Feind. Das war der erste Gedanke von Lukas Bosch, als er im vergangenen Jahr von invasiven Arten in der Zeitung las. Aus der Idee heraus entstand in kurzer Zeit ein Geschäftsmodell und damit das Berliner Start-up „HOLYCRAB!“, das Lukas als Experte für Business Design gemeinsam mit seiner Partnerin und Zukunftsforscherin Juliane Bublitz sowie dem Koch Andreas Michelus gründete. Das Trio investierte zeitnah in einen Food Truck, wo die wild lebenden Krebse und Krabben sowie Fisch mit Delikatessen-Status als hyperlokales Gourmet-Streetfood in Bio- bzw. Wildtierqualität angeboten werden. Für das Konzept erhielt HOLYCRAB! gleich mal den Gastro-Gründerpreis 2019. Schon bald sollen einige Pop-up-Restaurants folgen. Das erste wird voraussichtlich in Köln eröffnen. Jedoch ohne den Sumpfkrebs auf der Speisekarte. Der Transport von Berlin wäre einfach nicht umweltgerecht und außerdem tummeln sich im Rhein bestimmt genügend andere invasive Tierarten. Bis es soweit ist, tingeln wir weiter an jedem Streetfood Thursday an den HOLYCRAB! Stand in der Markthalle 9. Kostprobe gefällig? Wir verlosen 1×2 Gerichte eurer Wahl. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚BUBBACRAB!‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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HOLYCRAB!holycrab.berlin | FOTO: Nino Halm

MMWIMMEL #6

So langsam haben wir uns ein wenig erholt und können frohen Herzens und wachen Geistes DANKE sagen. DANKE an euch alle, die ihr unser MMW Jubiläumsfestival#6 zu einem unvergesslichen, zauberhaften Ereignis gemacht habt. DANKE an alle Künstlerinnen und Künstler, die Anomalie, alle Partner und Unterstützer und natürlich unsere Gäste und das beste Team der Welt. Es war wundervoll mit euch zu quatschen, zu lachen, zu singen, zu tanzen und die Karaoke-Bar abzureißen. Zum ersten Revuepassierenlassen oder wehmütig Staunen, empfehlen wir einen Blick auf das kleine gezeichnete Wimmelbild-Meisterwerk von Graphic Recorderin Franziska Ruhnau, die den ganzen Tag bis spät in die Nacht mit ihrem Stift begleitet hat. Beweisfotos und ein kleines After Movie folgen in den nächsten Tagen. Indianerehrenwort.

À table!

In Frankreich ist Essen viel mehr als nur Nahrungsaufnahme. Ein Mahl ist ein Fest, Kochen eine Kunst. Und das auch jenseits der Haute Cuisine. Dieses „Savoir manger“ hat die Südfranzösin Marion und den Deutschen Thomas zu Bichou, ihrem feinen französischen Café Schrägstrich Lokal inspiriert, das sie schon vor einer ganzen Weile an der ruhigen Schönstedtstraße in Neukölln eröffnet haben. Die Haute Cuisine haben beide beruflich hinter sich gelassen, um sich der simplen, kreisläufigen und bodenständigen Gastronomie zu widmen. Klassisch französische Gerichte und Snacks (Quiches, Brioches, Tarte au Citron) werden in biologischer Qualität selbst hergestellt – und zwar möglichst nach dem Prinzip Zero Waste. So wird aus Apfelschalen und Kerngehäusen Essig für die Vinaigrette, die Reste der selbstgemachten Mandelmilch landen in köstlichen Mandelbrioches, übriggebliebener Ingwersaft dient als Fermentier-Ansatz für die selbstgemachte Limo. Alles wird liebevoll und irgendwie selbstverständlich unaufgeregt serviert. Hier mag man sein und sich Zeit lassen für seinen Kaffee oder Tee oder Saft oder alle drei. Wir verlosen ein Frühstück inklusive Kaffee für zwei Personen im Wert von 25€. Schickt eine Mail mit dem Betreff „BICHOUCHOU“ an hurra@muxmaeuschenwild.de
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Bichou | Schönstedtstraße 14, 12043 Berlin | www.bichou.de

The more you know the less you believe

Die Gedanken sind frei. Aber was ist mit Gedanken, die Form und Gestalt annehmen? Ist Wissen frei? Und was bedeutet das überhaupt? Wie werden aus Daten Informationen und aus Informationen Wissen? Was ist richtig, was ist falsch in Zeiten von Fake News, gefühlten Wahrheiten und alternativen Fakten? Der Wikimedia e.V. ist der gemeinnützige Verein hinter der Wikipedia Welt. Am kommenden Samstag feiern wir gemeinsam mit Wikimedia Deutschland den Tag des Freien Wissens. Ab 10.30 Uhr wird auf der großen Bühne im ddb Forum informiert, diskutiert und hinterfragt. Die Wikimedia Units Wikipedia, WikiCommons, WikiData und die WikiVersity präsentieren sich im Lichthof in einer Erlebnisausstellung mit faszinierenden Exponaten und Mitmach-Aktionen. Den Tag eröffnet Abraham Taherivand, Geschäftsführender Vorstand von Wikimedia Deutschland. Zu den Speakerinnen und Speakern gehören u.a. Netzaktivistin Theresa Hannig, die sich mit der sprachlichen Geschlechtergerechtigkeit auseinandersetzt oder Saskia Esken, Mitglied des Deutschen Bundestags, die spannende Impulse zur Digitalisierung im Bildungskontext liefert. Besucherinnen und Besucher erwarten außerdem jede Menge Workshops, Speis und Trank sowie direktes Networking mit den Menschen hinter den Beiträgen. Im Sinne einer neuen Datenpolitik wird unter dem Motto „Daten sind das neue Grundwasser“ die legendäre Datenpumpe von Wikimedia ausgestellt. Keine Ahnung was das ist? Rausfinden! Der Eintritt ist frei, schließlich geht es hier um Freiheit und Transparenz. Übrigens: der Tag des Freien Wissens geht am Abend nahtlos über in die Lange Nacht der Wissenschaften. Geballter Input also am kommenden Wochenende.
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Tag des Freien Wissens | ddb forum berlin | Facebook | tagdesfreienwissens.de

Who the John is Jane?

Hand aufs Turnerherz, beim Workout geht es längst nicht mehr nur um die Stärkung des eigenen Körpers. Es ist irgendwie auch Ausdruck von Lebensqualität, Individualität und Empowerment. Das Workout muss zum Lebensstil passen und Wohlfühlen ist mindestens so wichtig für die Wahl des Studios, wie das Niveau der angebotenen Kurse. Genau da setzt das neue Boutique-Fitnesskonzept JOHN & JANE’S SOULBASE an, das in der nächsten Woche in Berlin eröffnet. Es kombiniert die wichtigsten internationalen Fitnesstrends mit neuartigen Gruppenworkouts, die es in dieser Form bisher in Deutschland nicht gibt. Basierend auf den Bewegungselementen aus Yoga, Pilates und Barre werden die Workouts durch unterschiedliche Fitnesselemente ergänzt und bringen so Abwechslung in die Trainingsroutine. Wechselnde Raumtemperaturen, Musik und Lichteffekte in Verbindung mit unterschiedlichem Equipment schaffen ein ganz neues Trainingserlebnis. Das Angebot reicht von klassischen Yogaübungen in Verbindung mit Blöcken, Gurten, Kettlebells oder schweißtreibenden HIIT-Elementen, über intensive Bodytoning Workouts mit Gewichten und Tanzelementen aus dem Ballett bis hin zu Pilates Übungen mit TRX-Slings zur Verbesserung von Koordination und Beweglichkeit. Anders als in traditionellen Fitnessstudios trainiert man in Gruppen und persönlicher Atmosphäre. Die lichtdurchfluteten und in warmen Farbtönen und mit viel Holz gestalteten Trainingsräume strahlen Ruhe aus und schaffen Wohlfühlraum. Jeder Top-Trainer nutzt seine eigenen Playlists, die auf den jeweiligen Kurs abgestimmt sind. Die Mitgliedschaft gibt es ab 60 Euro für vier Besuche im Monat. Vom 17. Mai bis 17. Juni 2019 bekommt ihr außerdem bis zu 25% auf alle regulären Mitgliedschaften. Wir verlosen 2×3 Monate kostenloses Training an die besonders Beweglichen unter euch. Außerdem haben wir 2×2 Plätze auf der Gästeliste für das Grand Opening am Donnerstag mit Nikeata Thompson, Wana Limar und Lars Eidinger an den Decks. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚ICH DU JANE‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de. Ach ja, und bald eröffnet mit der POWERBASE auch der energetische Counterpart zur SOULBASE ebenfalls in Berlin.
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John & Janes Soulbase | Rosenthaler Str. 63, 10119 Berlin | Mitgliedschaft ab 60 €/M | www.johnandjanes.com

The Upper Austria Effect

Was kommt dir in den Sinn, wenn du an Oberösterreich denkst? Wir sind ehrlich, bei uns sind kulinarische Schmankerl wie Linzer Torte, Knödel in all seinen Variationen und deftiger Mostbratl. Schließlich sind Tradition und Brauchtum wichtige Eckpfeiler einer Region, die als Genussland großen Wert auf heimische und natürliche Lebensmittel legt. Gesäumt vom alpinen Bergmassiv mit seinen zahlreichen Seen und einer ausgewogenen Kulturlandschaft zieht das Bundesland nicht umsonst viele Touristen an und bietet eine hohe Lebensqualität. Doch Oberösterreich ist nicht nur als Urlaubsziel attraktiv: es hat sich in den vergangenen Jahren zu einem dynamischen Wirtschaftsraum und zu einer höchst erfolgreichen Standort-Region für Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Fachkräfte und Studierende in Europa entwickelt. Und da Deutschland mit einer Exportrate von über 40 Prozent zum wichtigsten Handelspartner Oberösterreichs geworden ist, präsentiert die Region vom 20. bis zum 24. Mai 2019 in einem Pop Up Store im Quartier Zukunft der Deutschen Bank eine oberösterreichische Erlebniswelt aus Wirtschaft, Forschung, Tourismus, Design und Kultur. Ein buntes Programm aus verschiedenen Events zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten und spannende Exponate laden dazu ein, die kulturelle Vielfalt von Land und Leuten besser kennenzulernen. Ach so und Schmankerl gibt es natürlich auch.
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Pop Up Store Oberösterreich | 20. – 24. Mai 2019 | Montag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr | Quartier Zukunft der Deutschen Bank, Friedrichstraße 181, 10117 Berlin | www.theupperaustriaeffect.at | Foto: M. Kohlmayr

Die perfekte Welle

Wenn man in Berlin mit dem Brett aufs Wasser will, hat man bisher genau zwei Möglichkeiten. Entweder man paddelt spreeauf- und abwärts mit dem Standup um den Molecule Man oder man macht sich auf in Richtung Küste – wobei die nahegelegene Ostsee deutlich weniger Revier bietet, als die weiter entfernte Nordsee. Na gut, oder man besucht Freunde in München und stürzt sich in den Eisbach. Wäre es nicht großartig, wenn man sich einfach sein Surfboard unter den Arm klemmen und damit schnurstracks Richtung Landsberger Allee 270 laufen könnte, um die perfekte Welle zu stehen? Wäre es. Und deshalb wird es auch einfach so gemacht. Denn an eben benanntem Ort eröffnet im Frühjahr 2019 das Wellenwerk. Dort kann man nach Lust und Laune die erste stehende Welle der Hauptstadt surfen. Neben der neun Meter breiten und überdachten Citywave eröffnet in dem Gebäude auch das Rosa Lisbert Restaurant, welches schon einige internationale Preise und Auszeichnungen abgesahnt hat. Außerdem entsteht eine Mixology Bar als Ableger des Velvets sowie ein weitläufiger Garten mit Außenküche und ein Surfshop. Für die Location ist eine alte Lagerhalle vollständig und unter Nachhaltigkeitsaspekten umgebaut worden, anstatt einfach einen Neubau zu errichten. Der zusätzliche Anbau, in dem Restaurant und Rezeption unterkommen, besteht überwiegend aus Holz und natürlichen Materialien. Außerdem kann durch ein innovatives Wärmerückgewinnungssystem ein großer Teil der für die Welle aufgewendeten Energie wieder zurückgewonnen werden, um damit wiederum die Räumlichkeiten oder auch das Brauchwasser zu heizen, ohne unnötige Energie zu verschwenden. Für die Eröffnung gibt es übrigens noch Early Bird Tickets ab 35 €, die ihr auf der Website shoppen könnt. Aloha Berlin!
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Wellenwerk | Wellenwerk Berlin GmbH, Landsberger Allee 270, 10367 Berlin | www.wellenwerk-berlin.de | Facebook

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 02. Januar 2019 | Tags: , , Keine Kommentare

Moritz Ulrich

Das 2 Minuten-Interview

Moritz ist einer der bekanntesten Yogis Deutschlands, außerdem gefragter Speaker, Mediziner, Sanskritlehrer, erfolgreicher Unternehmer, Coach für unterschiedliche Lebensbereiche – sogar für Mensch-Hund-Kommunikation – und Schmerztherapeut. Seine erste Yoga-Stunde besuchte er mit 13 und fand seine yogische Heimat schließlich im Jivamukti. Sein Yogastudio „Peace Yoga“ in Berlin Kreuzberg schätzen wir besonders wegen der hoch qualifizierten, Level übergreifenden Classes und die zeitgemäße Verbindung von Tradition und Moderne, aber auch wegen der herzlichen und persönlichen Atmosphäre. Ist ja schließlich ein Familienbetrieb. Ach ja, zum schönsten Yogalehrer Berlins wurde er auch schonmal gewählt. Lag bestimmt am Colgate-Lächeln. Nein im Ernst, danke Moritz für das sehr kurzweilige Interview und deine augenzwinkernde, liebevolle Art. P.S. Zu Weihnachten wünschen wir uns jetzt alle einen Mitgefühlsbooster.

Name: Moritz Ulrich
Alter: (da muss ich immer kurz nachrechnen…) 31
Wohnort: Berlin
Beruf: Yogalehrer. Arzt. Sich-neue-Sachen-Ausdenker.
Schuhgröße: 43/44, ich hab aber den Eindruck das kommt auf den Schuh an.
Lieblingstageszeit: Früher Morgen.
Kontakt: @downdogberlin, moritz@peaceyoga.de

Beschreibe Jivamukti Yoga in drei Worten: Hot.Hip.Holy.

Wie kann sich jeder sofort selbst etwas Gutes tun? 5x tief ein- und ausatmen.

Mit wem hattest du zuletzt ein inspirierendes Gespräch? Irgendwie inspiriert mich alles. Das Gespräch mit einer Taxifahrer*in genau so wie das mentale Gespräch mit unserem Hund oder meiner Yogalehrerin.

Woraus schöpfst du Energie? Zwei Dinge: Hingabe ans Göttliche und vor einer großen Gruppe stehen und unterrichten.

Wann in deinem Leben hast du dich am lebendigsten gefühlt? Jetzt.

Welche Sprache würdest du gern gut beherrschen? Gebärdensprache.

Neben wem würdest du gern auf einem Langstreckenflug sitzen? Queen Elizabeth. Ich wollte schon immer mal einen Afternoon Tea mit ihr haben.

Wie spontan bist du? Wenn ich selbst etwas entscheide, bin ich unglaublich spontan, tun es andere, bin ich eher abwartend.

Was siehst du, wenn du in den Spiegel schaust? Ein strahlendes Colgate-Lächeln. Ja, ich bin ehrlich, ich schaue mein Gesicht gerne im Spiegel an und übe wie ich anderen gegenüber trete.



Die ganze Welt hört dir zu, was sagst du? Go vegan!

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen? Ein veganes Drei-Gänge-Menü: Klare Pastinaken Essenz. Lasagne. Tiramisu.

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest? Ich würde uns allen einen Mitgefühlsbooster einbauen.

Was sollte niemand von dir wissen? Dass ich schon mal zum schönsten Yogalehrer Berlins ernannt wurde. (Wichtige Info: Mein Lebenspartner ist plastischer und ästhetischer Chirurg) (:

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Wo man mich finden kann: bei Peace Yoga in Berlin, dem Yogastudio, das ich gemeinsam mit meinem Lebenspartner Niklas in Kreuzberg habe.

Das letzte Wort: Ich bin echt dankbar in dieser Welt, zu dieser Zeit sein zu dürfen und täglich neuen Abenteuern im Innen und im Außen zu begegnen. Noch schöner wird es dann zusammen mit all den anderen großartigen menschlichen und nicht menschlichen Tieren dieser Welt! Also falls das hier jemand liest und Lust hat irgendwas gemeinsam zu starten, um die Welt ein bisschen schöner zu machen, please reach out!

Foto: Kerstin Fingerle

Lars Meßmann

Das 2 Minuten-Interview

Lars Meßmann ist minimalistisch, hochwertig, funktional, detailverliebt, besteht aus natürlichen Materialien und ist designed in Berlin. Nee Moement, da haben wir etwas verwechselt. Eben Genanntes gilt natürlich für sein Rucksack- und Accessoire-Label ‚Fitz & Huxley‘. Das wiederum produziert langlebige Begleiter für die kleinen und großen urbanen Abenteuer in familiärer Handarbeit und so wird dann auch ein Schuh draus – respektive eine Tasche. Lars selbst hat das mit dem wahnsinnigen Erfolg seiner Marke gar nicht so recht antizipiert, weshalb er gerade so viel zu tun hat, dass wirklich nur ein 2 Minuten-Interview drin sein konnte. Das hat es dafür in sich: Stichwort Erbsentortellini und Flugstunden auf Dächern. Apropos viel zu tun, Lars würde gern ein bisschen was abgeben und sucht deshalb nach pfiffigen Menschen für sein Team. Wenn ihr also auch detailverliebt, funktional, minimalistisch…ach lassen wir das, wir bringen das ja eh nur wieder durcheinander. Was wir sagen wollen. Schreibt ihm ne Mail! ; )

Name: Lars Meßmann
Alter: 32
Wohnort: Berlin (Friedrichshain)
Beruf: Geschäftsführer
Schuhgröße: 43
Lieblingsmaterial: beruflich Canvas und Leder, sonst auch gern was Flauschiges
Kontakt: lars.messmann@fitzandhuxley.com

Was würdest du tun, wenn du nicht scheitern könntest? Den Menschen Angst, Hass, Neid und Gier nehmen und den Mut zu einer eigenen Position geben. Das würde vermutlich schon viele Probleme in der Welt lösen. – Und vielleicht würd ich auf nem Hochhausdach Flugübungen machen.

Definiere Erfolg! Mhmm… Erfolg ist, wenn die Mehrheit der Sachen, die man so tut, dazu führt, dass man glücklich ist mit seinem Leben. Und das muss sich nicht unbedingt an den Standards von anderen orientieren.

Welche geniale Idee hättest du gern selbst gehabt? Dieses Netz aus Kabeln die aus der Erde kommen – die es mittlerweile auch in kabellos gibt – das Menschen auf der ganzen Welt miteinander verbindet und Informationen leicht und meistens kostenlos zugänglich macht. Genial!

Ohne welchen Gegenstand verlässt du nie das Haus? Hose. Obwohl ich mir da selber gerne weniger Grenzen setzen würde. :)

Was ist das Schönste, das dir heute passiert ist? Ich hatte heute Waffeln zum Frühstück und dann hab ich mit Freunden ein uraltes Computerspiel (Age of Empires) via Stream im Netzwerk gezockt. Richtig nerdig, aber hat Bock gemacht!

Du kannst mit einer Zeitmaschine reisen, welches Jahr stellst du ein und warum? Schwere Frage….Reise ich in die Vergangenheit oder Zukunft? … in die Vergangenheit ist ein bisschen wie ins Kino gehen, nur realistischer. Zukunft hat wahrscheinlich mehr Potential, etwas zu lernen… Okay, entschieden: das Jahr 2055. Das ist ne Art Lebensverlängerung, weil ich das Jahr bei meinem Lebensstil wahrscheinlich nicht mehr erlebe. Gleichzeitig ist das noch nah genug an der Welt, die ich kenne.

Was wäre die erste Sache, die du tun würdest, wenn du unsichtbar wärst? Ich würde mir den Tag frei nehmen und Leuten lustige Streiche spielen.

Erzähl uns einen Witz! Wird ein Vampir auf nem Tandem angehalten von der Polizei. Fragt der Wachtmeister den Vampir „Haben Sie was getrunken?“. Sagt der Vampir: „Ja, zwei Radler!“

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest? Ich würde Hirn regnen lassen. Mich nervt das echt, wie in unserer Gesellschaft Themen aufgebauscht, nachgeplappert, totdiskutiert werden und der, der am lautesten schreit, am meisten Aufmerksamkeit bekommt. Und ich würde Frauenrechte in der Welt stärken. Es gibt noch so viele Länder auf der Erde wo Frauen wie selbstverständlich keine oder sehr wenige Rechte haben und ein menschenunwürdiges Leben führen.

Wenn eine Fee dir eine Fähigkeit schenken könnte, welche würdest du wählen? Reisen in Beamgeschwindigkeit. Dann könnte ich mich mit jedem meiner Freunde abends aufn Bier treffen, egal wo sie wohnen. Und wenn es mit der Fee gut läuft, würde ich nach nem kostenlosen Add-on für Zeitreisen fragen. Dann bleibe ich nicht auf die Reise in das Jahr 2055 beschränkt.

Was würdest du für uns kochen, wenn wir dich zuhause besuchen? Etwas, das meine Mama oft gekocht hat, als ich noch Kind war: Tortellini in Sahnesauce mit Erbsen. Der Clue ist, dass die Erbsen im Loch in der Mitte der Tortellini hängenbleiben. Die Kombination schmeckt gut und es sieht auch noch gut aus.

Was sollte niemand von dir wissen? Ich kann keinen Purzelbaum mehr. Ich habs letztens versucht. Geht nicht mehr. Peinlich.

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Ich weiß nicht. Aber ich hab ne Frage an euch: Welchen Fitz & Huxley tragt ihr?

Das letzte Wort: Tschüss.

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 04. Dezember 2018 | Tags: , , , , , , , , Keine Kommentare

VinoKilo x Holzmarkt

Die eigentlich besinnliche (Vor-)Weihnachtszeit artet viel zu oft in wahrhaften Konsumstress aus. Das Schlimmste daran: Mit näher rückendem Bescherungstermin, werden häufig auch die Einkäufe wahlloser. Hier noch ein Schal, dort ein Pullover – irgendwem wird das schon gefallen. Die Fast-Fashionindustrie läuft auf Hochkonjunktur, das Shopping-Erlebnis wird zum Spießrutenlauf. Das Social Business VinoKilo ist so etwas wie der stylische Gegenentwurf zum gerade Beschriebenen. Das Mainzer Unternehmen bezieht weltweit Vintage- und Secondhand-Mode, bereitet sie von Hand auf und lässt sie bei legendären Pop-up-Events wieder in den Konsumkreislauf fließen. Das Ziel: endlose Lebenszyklen von kuratierter Kleidung, die sonst irgendwo unbenutzt herumliegt. Gezahlt wird pro Kilo (daher der Name). Durch die besondere Atmosphäre der Events mit Food, Musik und gutem Wein (daher auch der Name) wird das Shoppen der neuen Styles selbst zum außergewöhnlichen aber vor allem bewussten und nachhaltigen Erlebnis. VinoKilo-Gründer Robin Balser möchte Menschen dazu ermutigen, Kleidung als zeitlose Kunstwerke und vor allem als eine echte Alternative zu Fast und Firsthand-Fashion zu sehen. Im Gegensatz zu neuen Produkten, die von der Bekleidungsindustrie hergestellt werden, tragen Vintage-Kleidungsstücke immer auch ein Stück Geschichte und Geschichten in sich. Am kommenden Samstag steigt das nächste Pop-up Event im Holzmarkt25 in Berlin. Na wenn das keine Gelegenheit ist, sich selbst oder wen auch immer mit ausgesuchten Vintage-Schätzen zu beglücken.
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VinoKilo Pop-up Event | Holzmarkt25, Holzmarktstrasse 25 in 10243 Berlin | 8.12.18, 12 – 22 Uhr | Facebook | www.vinokilo.com

Kategorien: Erlebnisse | Autor: | Datum: 04. Dezember 2018 | Tags: , , , , , , , , , , , Keine Kommentare

Mirko Silz

Das 2 Minuten-Interview

Mirko Silz ist Chef einer Pizzeria. Ähm na ja gut, es sind eher so 100 Pizzerien (ist das die richtige Mehrzahl?). Denn Mirko ist CEO der FR L’Osteria GmbH, die heute Abend das 100. Grand Opening mit jeder Menge Tam und Tam in Berlin feiert. Neben der nach eigenem Bekunden bestenbesten Pizza und jeder Menge Pasta d’Amore soll es da wohl auch feiste Musik, leckere Drinks und tonnenweise Konfetti geben. Obendrein werden am Abend Spenden für die Arche gesammelt, um Kinder fürs Leben stark zu machen und ihnen Chancen zu bieten, ihr Potential zu entdecken und zu nutzen. Und weil wir da zufällig die Hände im Spiel haben und das Event umsetzen, können wir auch noch 2×2 Pizzapastaloverinnen oder -lover auf die Gästeliste setzen. Also Ragazzi, das gute Shirt gebügelt und herzhaft in die Tasten gehauen. Scheibt eine Mail mit dem Betreff ‚BESTESBESTES OPENING‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.

Name: Mirko Silz
Alter: 46
Wohnort: München
Beruf: CEO der L’Osteria
Schuhgröße: 43,5
Lieblingszutat: liebe die Vielfalt
Kontakt: mirko.silz@losteria.de

Welcher Belag ist auf deiner Lieblingspizza? Salsiccia piccante

Was hast du immer im Kühlschrank? Milch für Müsli

Was war als Kind dein Lieblingsessen? Roulade

Worauf bist du wirklich stolz, möchtest damit aber nicht prahlen? Auf meinen bisherigen Lebensweg. Auch der hatte Licht und Schatten, jedoch würde ich den weitestgehend genauso wieder gehen… Auch bin ich wahnsinnig stolz auf meine beiden Töchter (19/16), wie Sie dabei sind Ihren Weg zu gehen und das mit einem Selbstbewusstsein und Selbstverständnis, das mich manchmal wirklich staunen lässt. Die Liebe, die beide und mein Sohn (4) mir entgegenbringen, macht mich mehr als stolz.

Die beste Entscheidung deiner beruflichen Laufbahn? Das Musikstudium nicht anzutreten und ein paar Jahre später lieber bei McDonalds anzufangen sowie die Unterschrift vor zwei Jahren bei L‘Osteria.

Wohin würdest du gerne auswandern? Auswandern wäre nicht meine Sache, da ich zu viel an unserem Land schätze. Dennoch könnte ich es mir sehr gut vorstellen für eine längere Zeit in Kalifornien zu leben.

Was war der letzte Traum, an den du dich erinnerst? 500 Restaurants und 1 Mrd. Umsatz! Nein, das war ein Spaß, wirklich sah ich mich als Vorstandsvorsitzender des FC Bayern. :)

Der beste Rat, den du je bekommen hast? Mach dein Ding, egal was die anderen labern. Den hab ich für mich selbst aus dem Song von Udo Lindenberg gezogen.

Neben wem würdest du gern auf einem Langstreckenflug sitzen? Der schönsten Frau der Welt – meiner Frau! Da wird es nie langweilig, da Sie auch gleichzeitig meine größte Kritikerin und Korrektiv ist. Und neben meinem besten Freund.

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest? Das Bewusstsein so einiger Mitmenschen, Führungskräfte und Unternehmer, sprich Wertschätzung für die Arbeit eines jeden Einzelnen, egal an welchem Platz innerhalb der Gesellschaft. Populisten, Protektionismus, Diktatoren, Klimawandel, Politikstil und und und…da fällt mir noch Einiges ein, aber das Wichtigste: KRIEGE beenden.

Was würdest du für uns kochen, wenn wir dich zuhause besuchen? Es wäre wohl für alle besser, wenn wir den Lieferdienst beauftragen oder ich euch überzeuge, dass es in einem Restaurant noch mehr Spaß macht, da wir dann noch viel mehr interessante Leute träfen und nette Gespräche führen könnten.

Was sollte niemand von dir wissen? Das ich manchmal Angst habe…wovor verrate ich nicht. :)

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Ob ich beim Beantworten eurer Fragen auch ehrlich war. :D Hier die Antwort: Ja, mit etwas kreativer Freiheit.

Das letzte Wort: Habt Ihr…

 

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 27. November 2018 | Tags: , , , , , , , , Keine Kommentare

Housing First

Erst die Wohnung – und dann sehen wir weiter. Das ist das Prinzip von Housing First, einem Konzept zur Be­en­dung von Obdachlosigkeit, das ursprünglich aus den USA stammt und jetzt endlich auch hier angekommen ist. Bisher mussten Obdachlose nämlich einige Voraussetzungen erfüllen, um überhaupt an eine Wohnung zu gelangen. Statt den Menschen auf der Straße notdürftig zu helfen, bekommen die Obdachlosen von Housing First Berlin eine Wohnung gestellt, und zwar ohne sie an irgendwelche Bedingungen zu knüpfen. Auf dieser Basis werden dann die anderen Probleme wie Arbeitslosigkeit, Sucht oder Verschuldung angegangen. Träger des Modellprojekts ist eine Projektpartnerschaft aus der Neue Chance GmbH und der Berliner Stadtmission, die das Projekt in enger Zusammenarbeit mit der Berliner Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales umsetzen. Die Wohnungen sollen dann über Wartelisten oder Auswahlgespräche gerecht verteilt werden, sodass schon bald bis zu 80 Obdachlose in ihr neues Zuhause einziehen können. Natürlich werden sie damit dann nicht alleingelassen. Der Mietvertrag ist lediglich der erste Schritt, denn anschließend stehen ihnen Sozialarbeiter, Hauswirtschafter und auch ehemalige Obdachlose tatkräftig zur Seite. Außerdem erhalten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein flexibles Unterstützungsangebot, das sich auf die gesamten Lebensbereiche bezieht.
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Housing First Berlin | www.housingfirstberlin.de

Kategorien: Projekte | Autor: | Datum: 27. November 2018 | Tags: , , , , Keine Kommentare