PAHR Excellence

Architekt Arno Brandlhuber hat mit dem offenen Kreativzentrum Lobe Block ganz in der Nähe vom Humboldthain einen ziemlich futuristischen Betonbau entworfen. Die Architekturströmung des Brutalismus am Gebäude ist unverkennbar und ein echter Hingucker im Wedding. Im September 2018 wurde der Lobe Block nun eröffnet und beheimatet neben einer Reihe von Ateliers, Wohnungen und Agenturen auch das Restaurant PAHR. Die beiden Gründerinnen Jessica-Joyce Sidon und Caecilia Baldszus möchten mit dem PAHR einen Ort für Begegnungen schaffen, der von ihren Lieblingsrestaurants und den denkwürdigsten Reisen rund um die Welt erzählt. Um Besucher und Nachbarn zu versorgen, wird ein wechselndes Lunch und Bar Food-Menü angeboten, das sich nach Jahreszeit und Verfügbarkeit der Produkte richtet. Dabei sollen vor allem die kleinen und lokalen Produzenten unterstützt werden. Der gezielte Austausch mit Bauern, Fischern, Jägern und Winzern ermöglicht einen nachhaltigeren Genuss und öffnet auch die Augen für die Schönheit des Einfachen. Oder wollten wir ‚das einfach Schöne‘ schreiben? Beides gilt! Schon bald sollen dann Köche aus der ganzen Welt eingeladen werden, um ihre Gerichte zu präsentieren. Außerdem wird es bald auch ein umfangreiches Programm aus Weinproben, Live-Akustik-Sessions, Blumen-Workshops und vielem mehr geben.
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PAHR | Lobe Block, Böttgerstraße 16, Berlin | Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-16 Uhr, Sa unregelmäßig | pahr.berlin

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 23. Oktober 2018 | Tags: , , , , , , , , Keine Kommentare

Zu perfekt ist gerade richtig

Ja ja ja, das ‚% Arabica‘ ist posh. Und groß. Und irgendwie Mitte. Und trotzdem auch Hinterhof Kreuzberg. Und eigentlich viel eher total global. Vor allem aber – und das ist es, was wirklich zählt – wird hier ein Kaffee serviert, der seines Gleichen sucht. Völlig unaufgeregt. Dafür 100% perfekt verarbeitet, zubereitet und angerichtet. Es wirkt fast so, als würde sich der junge Barista jedesmal kurz huldvoll vor der blitzeblanken Kaffeemaschine verbeugen, bevor er den Siebträger ansetzt. Vielleicht hat man aber auch nur den Eindruck, weil der Tokyoter Ursprung des Konzepts an allen Orten und Ecken spürbar wird. Da wären zum einen das minimalistische Design mit viel Weiß und Glasflächen. Der Küchenbereich ist wie ein Aquarium ringsum von nahtlosen Glaswänden umstellt. Durch sie kann man den Mitarbeitern beim liebevollen Zubereiten der ausgesuchten Speisen zuschauen, was uns direkt zum nächsten Punkt führt. Die Präzision und Sorgfalt, mit der hier Apfelgehäuse entfernt und Schalen vom Fruchtfleisch getrennt werden, lässt einen buchstäblich inne halten. Himmel, wenn wir uns im wahren Leben doch nur halb so hingebungsvoll der Dinge annehmen könnten, die Welt wäre eine achtsamere und sicher auch schönere. So zumindest kann man im Arabica Café Food auf einem quasi upgegradeten, mit einer japanischen Essenz perfektionierten Niveau genießen. Natürlich schmecken das als Bacon, Egg & Cheese Sandwich getarnte gegrillte Croissant, die gerösteten Möhren und Linsen oder das warme Bananenbrot verboten großartig. Schließlich haben wir es hier mit Profis zu tun. Gründer Kenneth Shoji startete mit Arabica im Jahr 2013 seinen ganz persönlichen third wave Coffee-Traum und bringt die Menschen getreu seines Ladenmottos „Experience the world through coffee“ an inzwischen 19 Standorten weltweit einander näher. Der große Store in der Reichenberger Straße in Kreuzberg ist Europas Flagship Store. Und passt trotz oder gerade wegen seines durchgestylten glokalen Ansatzes perfekt in diese Stadt.
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% Arabica | ReichenbergerStr. 36, 10999 Berlin | www.arabica.coffee

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 09. Oktober 2018 | Tags: , , , , , , Keine Kommentare

Wohlfühlort und ziemlich bestes Granola

Ehrlich gesagt, es gibt in Berlin unfassbar viele gute Cafés. Und DEN BESTEN Kaffee der Stadt gibt es sowieso an jeder Ecke. Aber manchmal geht es darum gar nicht. Manchmal wird ein Ort zu einem besonderen Ort, weil man sich dort besonders wohl fühlt. Im Falle des kleinen feinen Populus Cafés am Kreuzberger Maybachufer geht es uns genau so. Wobei sich dazu noch etliche ganz objektive Gründe nennen lassen, warum wir beim morgendlichen Spaziergang ins Büro eigentlich immer hier einen kurzen Stop einlegen. Da wäre zum einen die Sorgfalt und Liebe, mit der im Populus Kaffee geröstet, verarbeitet und serviert wird. Alles hat Hand und Fuß und wird liebevoll und mit biologischen Zutaten zubereitet und anschließend formvollendet angerichtet. Das hausgemachte Gebäck ist genauso lecker (die Lemon Tarte!) wie die vegetarischen Sandwiches und das wirklich BESTE Granola der Stadt. Dazu herrscht im gemütlichen Gastraum immer Wohlfühlatmosphäre und bei gutem Wetter sitzt man eben draußen in Ufernähe und sieht den goldgelbwelken Blättern beim langsamen Fallen zu. Ach ja, die sehr sympathischen finnischen Betreiber sind übrigens zu Recht stolz auf die langfristigen Beziehungen zu ihren Produzenten. So garantieren sie nämlich gleichbleibend hohe Qualität, Saisonalität und fairen Handel. Neben den verschiedenen nachhaltigen Kaffeesorten aus Kenia, Äthiopien, Brasilien, Kolumbien und Guatemala kann man in der Rösterei übrigens auch alle notwendigen Utensilien für die perfekte Kaffeezubereitung in den eigenen vier Wänden erstehen. Nur für den Fall, dass man irgendwann mal zuhause bleiben möchte und nicht den Weg ins Büro findet.
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Populus Coffee | Maybachufer 20, 12047 Berlin | www.populuscoffee.de

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 02. Oktober 2018 | Tags: , , , , , , , , Keine Kommentare

Großstadtdschungel

Die alte Münze mitten in Mitte hat schon vieles gesehen – verschiedene Währungen, Bagger, Konzerte, Festivals, Pornoparties oder überlebensgroße digital animierte Gemälde. Immer passte sich das jeweilige Konzept perfekt in die monumentale Kulisse ein, lebte ein Stück weit von ihr oder wurde direkt um sie konzipiert. Ein kleines Café dreht den Spieß jetzt ein wenig um. The Greens sorgt für neues Leben, lässt es sprießen und verwandelt so den großen grauen Betonklotz drumherum in ein gefühltes Biotop. Denn der Name ist Programm. Jede Menge Pflanzen sorgen für grüne Luft und Laune und sind obendrein auch käuflich zu erwerben. Das restliche Interior folgt den Regeln der Nachhaltigkeit auf sehr natürliche Weise: eine restaurierte Espressomaschine, Wandvertäfelung aus Berliner Haushalten, historische Küchenutensilien aus den 50er Jahren und Geschirr von Berliner Trödelmärkten. Das Angebot passt sich den Jahreszeiten an. Je nach Verfügbarkeit werden vorwiegend ökologische Produkte aus der Region verwendet. Von April bis September wird die kleine urbane Gartenwirtschaft, der ‚Münzgarten‘, beackert. In der kalten Jahreszeit gibt es verschiedene, den herbstlichen und winterlichen Monaten angepasste Spezialitäten. Das Schönste: The Greens streckt seine Wurzeln auf dem gesamten Münzgelände aus und verbindet das ganze womöglich heimlich still und leise zu einem Campus oder sagt man Dschungel? Neben gespendeten Küchengeräten und Blumen prangt im Innern ein großes Wandbild des ansässigen Kollektivs Drink&Draw, zudem finden verschiedene Künstler- & Manufaktur-Workshops statt, zu denen alle herzlich eingeladen sind. The Greens verbindet.
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The Greens | Am Krögel 2, 10179 Berlin | Mo-Fr 10-18 Uhr, Sa+So 12-18 Uhr | the-greens-berlin.de | Facebook

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 03. April 2018 | Tags: , , , , , , Keine Kommentare

The future is now

Der Richardkiez begrüßt einen Neuzugang. Das vegetarische Café The Future Breakfast öffnet am 24. März endlich seine Pforten. Endlich, weil wir es gar nicht erwarten können, dass Katie und Flo ihre Ideen aus der ganzen Welt in Verbindung mit klassischen, traditionellen Gerichten endlich in einem eigenen Laden auf den Tisch bringen. Die beiden konnten mit ihrem Nagetusch Caravan bereits reichlich Gastro-Erfahrung sammeln. Sie verkauften in der Markthalle Neun und bei Bite Club Events Kaffee und Frühstücksleckereien en masse und en classe (oder so ähnlich). Die australische Kaffee- und Kulinarik-Kultur, in der Katie aufwuchs, hat den Style des neuen Menüs sehr geprägt und sowohl Katie’s als auch Flo’s Leidenschaft für guten Kaffee entfacht. Es wird eine kleine Speisekarte mit etwa fünf Gerichten angeboten, die sich regelmäßig je nach Jahreszeit ändert. Klassiker wie Eggs Benedict und Pancakes werden im Future Breakfast-Stil serviert. Der Rest des Menüs ist spontan und saisonal mit Twist. Alles aus qualitativ hochwertigen und frischen Bio-Zutaten. Lokal und regional. Neben der wechselnden Speisekarte wird es ständig neue Kaffeesorten geben. Auf Wunsch bekommt man fachkundige Beratung, welche Variante am besten zum gewählten Frühstück passt. Übrigens gibt es auch wieder etwas zu gewinnen! Wir verlosen nämlich für alle Schleckermäuler unter euch ein Zwei-Personen-Frühstück inklusive Getränke. Schreibt uns dazu eine Mail mit dem Betreff ‚BRKFST‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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The Future Breakfast | Böhmische Straße 46, 12055 Berlin | Mo-Fr 8.30-18 Uhr, Sa+So 9.30-18 Uhr (Mittwochs geschlossen) | www.thefuturebreakfast.com | FacebookFoto: Sabrina Hubert

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 27. März 2018 | Tags: , , , , , Keine Kommentare

Berlin Jaffa

Es gibt Dinge, die gibt es genau so nur an ganz bestimmten Orten. Und genauso gibt es Orte, die Dingen, ja sogar Menschen ein ganz bestimmtes Flair, ein Aussehen, ein Gefühl, einen Geschmack verleihen. Wer einmal in einem kleinen Café in Tel Aviv Jaffa seinen Hummus mit einem Stück Brot vom Teller gewischt hat, wem dabei ein Kaffee mit Kardamom aufgegossen wurde, bevor man ihm dazu ein Stück Hausgebackenes reichte, der weiß wovon wir sprechen. Diese präzise Leichtigkeit, die selbstverständliche und lässige Perfektion in den einfachen guten Dingen, dieses ganz bestimmte Flair gibt es nur dort mit Leib und Seele zu erfahren. Meint man zumindest. Denn unser Lieblingsfrühstückscafé, das Mugrabi am Görlitzer Park, bringt uns genau dieses Gefühl an genau diesen Ort. Und das hat nicht nur mit der israelisch-nordafrikanischen Fusionsküche mit grandiosem Shakshuka, Hummus, Fatush mit Ziegenkäse und Granatapfel oder Sabich Sandwich gefüllt mit gerösteter Aubergine und Kartoffel zu tun. Es liegt vor allem an dem Zusammenspiel der Dinge, der Art, wie die Sonne durch die Fenster auf die Holztische fällt, den Bewegungen und Gesten des Personals, der Speisenanrichtung, der Luft, dem Duft und allem. Unweigerlich träumt man von den lauen Sommernächten in dem kleinen israelischen Dorf, aus dem man nicht stammt, von den Kochkünsten der Lieblingsoma aus Tel-Aviv, die man gar nicht hat. Und man will reisen, die Welt erkunden und dann wieder ankommen. An einem Ort wie diesem, den es genau so auch hier gibt. Und den es genau so vielleicht auch nur hier gibt. Bis er eines Tages weiterzieht.
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Café Mugrabi | Görlitzer Str. 58, 10997 Berlin | Hummus ab 6,50€, Shakshuka ab 9,50 € | Mo-So 9.30-18 Uhr | Facebook

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Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 31. Oktober 2017 | Tags: , , , , , , , , , Keine Kommentare

Zu Besuch

Täglich sind wir dabei, unseren neuen Kiez zu entdecken. Und da wir dem Koffein nicht abgeneigt sind, ist ein tolles Café in der Nähe natürlich ein Segen. Bei The Visit steht der Kaffee im absoluten Mittelpunkt. Die stylisch eingerichtete Rösterei mit Kaffeeladen hat sich ganz dem Spezialitätenkaffee verschrieben, welchen Gründer Cihan ausschließlich direkt von Kaffeebauern in Honduras bezieht, denen er auch schon mal in die Augen geschaut hat. In Kreuzberg angekommen, werden die Bohnen an der Adalbertstraße geröstet und können auch gleich in Form von Flat White, Filter oder Espresso getrunken werden. Durch die großen Fenster kann beim Trinken der Röstprozess beobachtet werden. Mit höchster Sorgfalt wird hier das Beste aus dem Kaffee geholt – das schmeckt man auch. Damit die Geschmacksknospen noch etwas mehr zu tun haben, bietet The Visit auch reichhaltige Brunch-Menus an, wochentags ebenfalls leckere, gesunde Mittagsschmäuse. Wer nicht bei uns um die Ecke wohnt, soll nicht traurig sein. The Visit in Kreuzberg ist zwar das Flagship-Café, famose Filialen gibt es aber noch Unter den Linden und in Schöneberg. Und der feine, honduranische (sagt man das so?) Kaffee kann auch online bestellt werden.
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The Visit | Adalbertstraße 9, 10999 Berlin | Öffnungszeiten Mo-Fr 9-19 Uhr, Sa-So 10-19 Uhr | www.visit-coffee.com

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 25. Juli 2017 | Tags: , , , , , , , Keine Kommentare

Auf ins Beet!

MMW_Karla

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Gastbeitrag von unserer Schülerpraktikantin Karla:

Da wir gerade umgezogen sind, haben wir direkt unseren neuen Kiez unsicher gemacht und den perfekten Ort der Entschleunigung gefunden: Die Prinzessinnengärten am Moritzplatz in Kreuzberg. Diese kleine Oase ist ein Urban-Gardening Projekt. Jedes Jahr in der Gartensaison stehen die Tore der Prinzessinnenstraße 33-35 für euch täglich von 10-22 Uhr offen. In dem Café unter freiem Himmel verbringen Anwohner und Geschäftsleute gerne ihre Mittagspause. Rund herum gibt es immer viel zu entdecken, wie zum Beispiel eine kleine Imkerei, wo hunderte von Bienen summen. Mit bunter Kreide beschriebene Tafeln erklären, was dort in den Bäckerkisten und Reissäcken alles wächst und gedeiht. Und jeder darf mitmachen beim Pflanzen, Gießen und Genießen. Eine gute Gelegenheit ins Gespräch zu kommen und Verantwortung für dein eigenes Pflänzchen zu übernehmen. Aus dem selbst angebauten Obst und Gemüse wird dann täglich ein frisches und leckeres Mittagessen gezaubert. Beispielsweise indisches Dal mit Rotkohl und Reis (sehr lecker!). Der urbane Garten bietet neben seiner Bar und dem Gartenrestaurant noch weitere zahlreiche Möglichkeiten seine freie Zeit zu verbringen: Regelmäßige Flowmärkte, abendliche Open-Air-Kinoveranstaltungen und eine offene Fahrradwerkstatt. 2009 verwandelte die Nachbarschaft mit der gemeinnützigen Organisation „Nomadisch Grün“ die Jahrzehnte brach liegende Fläche und investierte ganz viel Herzblut und vor allem Liebe zum Detail, was sich auf jeden Fall auszahlt. Und nicht nur wir finden ein bisschen mehr Natur gut, sondern auch unser Klima. Also, wer ein ruhiges Plätzchen möchte, braucht nicht lange zu suchen, sondern kann direkt am Moritzplatz in eine kleine, grüne Welt eintauchen.
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Prinzessinnengärten | Prinzenstraße 35-38, 10969 Berlin | tägl. 10-22 Uhr | prinzessinnengarten.net

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 07. Juli 2017 | Tags: , , , , , Keine Kommentare

Work-Life-Work

Mein Büro ist überall. Laptop oder Handy machen aus jeder WG-Küche, den Öffis oder einschlägigen Cafés vollwertige Arbeitsplätze. Aber entweder nervt der Mitbewohner im Gammellook, oder das Gefühl die Kaffeekuchen-Atmosphäre mit ins blaue Licht getippten Email-Remindern zu zerstören. Deswegen kommt uns das Ivy Berlin an der Weserstraße genau recht. Hier kann nämlich der Laptop aufgeklappt, das Notizbuch gezückt und der richtig gute Kaffee gleichermaßen genossen werden. Der Ort versteht sich als arbeitsgerechtes Café oder Workspace mit kulinarischem Angebot. Es ist kein Co-Working mit Einmietungsverpflichtung und kein reguläres Café mit free WiFi. Sondern raumgewordenes Work-Life. Für ein lockeres Meeting und konzentriertes Arbeiten gibt es auf den 100 Quadratmetern unterschiedliche Plätzchen: An den großen Tischen kann man sich schön ausbreiten, auf der Couch auch mal fläzen, kleinere Tische eignen sich für die Tête-à-Têtes, an der Bar inspiriert der Blick auf die Straße. Natürlich ist es auch erlaubt, hier nicht zu arbeiten. Für die Genuss-Momente sorgt die kleine, feine Karte mit Fantastitäten wie Erdnussbutter und Banane auf Sauerteigbrot mit Walnüssen und Kakao-Nibs. Na gut, erwischt! Wir gehen nur wegen des Essens dorthin und tun so als würden wir arbeiten. Hallo Berlin!
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Ivy Berlin Café & Workspace | Weserstraße 44, 12045 Berlin | Di-So 09-18 Uhr | www.ivyberlin.de | Facebook

Orte

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 09. Mai 2017 | Tags: , , , Keine Kommentare

Kringelingeling

Wenn wir mal gnädig über blondondulierte Präsidentschaftskandidaten mit Intellekt-Allergie und ein paar andere Kleinigkeiten hinwegsehen, sind wir uns einig: Viel Gutes kommt aus Amerika. Was Homer Simpson, Dexter Morgan und – dem Klischee nach – unzählige amerikanische Polizeibeamte schon längst wissen und in die Welt tragen: Zum Besten aus den Staaten gehört der amerikanische Lochkrapfen, landläufig Donut genannt. Berlin wäre jedoch nicht Berlin, wenn es hier nicht eine zeitgemäße Adaption des süßen Hefeteiggebäcks mit Glasur gäbe. Vergangenes Wochenende haben die Back-Passionierten Bram und Jessica am Maybachufer den ersten veganen Donut-Laden Europas eröffnet. Was als einfaches Mitbringsel an eine Geburtstagsparty startete, wurde für die beiden Kringelfreunde nun zu einem festen Business. Nachdem die kreativen Kreationen von Jessica und Bram bereits einige Male auf Märkten Anklang fanden, haben sie nun mit dem kleinen Café ihren bunten Traum erfüllt. Die ellenlange Schlange beim Opening und die fröhlich-verzweifelte Nachricht auf Facebook  um 16 Uhr – „We are sold out of Donuts for now“ – zeigen: Es gibt einen Donut jenseits des Trieffetts! Die 29 Varianten von Brammibal’s Donuts, von Spekulatius, Schokolade mit Brezel über Matcha bis zu Blaubeer-Vanille und veganem Speck mit Kokos entbehren aller tierischen Bestandteile und Zusatzstoffe, nicht aber großartigen Geschmacks. Howdie, that’s finger licking awesome oder so ähnlich!
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Brammibal’s Donuts | Maybachufer 8, 12047 Berlin | Di-Fr 8-18 Uhr, Sa&So 10-20 Uhr | brammibalsdonuts.com Facebook

MMW_Donut

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 25. Mai 2016 | Tags: , , , , , Keine Kommentare

33-14/01

Café sucht Bedienung, Baristas und Köche

 

Café im Prenzlauer Berg in spannender, sonniger Lage sucht Baristas, Köche und freundliche Bedienungen, die Lust haben mit uns an einem feinen Konzept zu arbeiten. Bewerbungen bitte unter 0173 9662083 oder an cafe-sonne@gmx.de.

Kategorien: Netzwerk | Autor: | Datum: 13. August 2014 | Tags: , Keine Kommentare

Pele-Mele

Pêle-Mêlê

Pêle-Mêle

CAFÉ UND WORKING-SPACE

Auf der Suche nach einer vorübergehenden muxmäuschenwild-Bleibe schlenderten wir durch das kaum erschlossene Eckchen zwischen Richardstraße und Sonnenallee im Neuköllner Donaukiez, als uns der Duft von frisch gebackenem Kuchen in die Nase stieg. Widerstandslos folgten wir der Spur, die uns zu einem kleinen Café mit Dielenboden, antiken Holztischchen, Goldkronleuchter und unverputztem Mauerwerk führte. Die vier Augen, die hinter der mit Kuchen, Quiches und anderen Leckereien gefüllten Theke hervorlächelten, gehören zu Maren und Rosa. Unser Glück: sie hatten ein kleines Büro zu vermieten – mit direktem Café-Anschluss. Seitdem knabbern wir mittags vegane Burger (Achtung: Suchtgefahr!), löffeln hausgekochte Suppen und knabbern süße Schweinereien von liebevoll handgetrödelten Porzellantellern.

Ach ja, alle Speisen und Getränke im Pêle-Mêle – was übrigens so viel bedeutet wie Kuddelmuddel – sind vegan und wenn möglich bio, fairtrade und regional. Das nur so nebenbei, denn sie sind vor allem eines: lecker. Kommt uns besuchen auf einen Latte Macchiato!

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Pêle-Mêle, Innstraße 26, 12043 Berlin I mehr Infos >>>

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 12. September 2013 | Tags: , , , Keine Kommentare