Hila Limar

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Das 2 Minuten-Interview

Die Hamburgerin Hila Limar wurde in Afghanistan geboren. Sie ist Architektin und Vorstandsvorsitzende der gemeinnützigen Organisation Visions for Children e.V.. Seit neun Jahren leitet sie eine Gruppe von Menschen, die sich ehrenamtlich und erfolgreich für eine Welt einsetzt, in der jedes Kind lesen und schreiben kann. Gerade feierte sie die Grundsteinlegung ihres aktuellen Schulbauprojektes mit Schülern, Lehrern und dem Bildungsminister in Afghanistan und die Einweihung eines weiteren Projektes in Uganda. Ja, Gutes tun ist ein Vollzeitjob! Ein aufregender, wenn man Hila fragt. Und einer, der sie erfüllt und glücklich macht. Apropos glücklich, Hila lächelt viel. Und wir sollten das auch. In Zukunft und überhaupt. Schließlich haben wir ab jetzt jeden Tag Geburtstag. Aber das erklärt Hila besser selbst, bis zum längsten letzten Wort.

Name: Hila
Alter: 32
Wohnort: Hamburg
Beruf: Vorsitzende / Architektin
Schuhgröße: 39
Lieblingstageszeit: Sonnenaufgang
Kontakt: h.limar@visions4children.org

Wann beginnt die Zukunft?
Gestern

Beschreibe Visions for Children in drei Worten:
Education is power.

Das größte Problem deiner Generation?
Die AfD: ihr Leitbild, ihre Anhänger und ihre Werkzeuge, mit denen sie kommunizieren, beeinflussen und überzeugen.

Eine gute Tat, die jeder sofort tun kann?
Aufhören zu glauben, dass ein Einzelner nichts bewirken kann und einfach mal Vertrauen haben. Und bitte häufiger seine Mitmenschen anlächeln.

Welcher Moment hat alles verändert?
Jeder Moment verändert etwas. Nichts steht still. Man muss sich nur den Momenten und den Möglichkeiten bewusst sein und mitgehen. Wenn wir den Moment auf Visions beziehen, dann sicherlich, zum einen die Flucht meiner Eltern aus Afghanistan und damit mein ständiges Bewusstsein und Dankbarkeit von Kindesbeinen an für diese Chance auf ein Leben mit Perspektiven. Und dann der Moment, als ich mich gegen ein Zahnmedizin- und für das Architekturstudium entschieden habe. Im Studium habe ich mich mit den Gründern von Visions angefreundet, bin dadurch zum Verein gekommen und habe endlich die Möglichkeit bekommen, meiner Motivation nachzugehen.

Du stehst mit Kanye West im Fahrstuhl, worüber sprecht ihr?
Über seinen Handy PIN-Code.

Was ist deine größte unbegründete Angst?
Krieg in Deutschland und damit die Gefährdung der Leben meiner Familie und Freunde.

Was unterscheidet dich von anderen?
Dass meine Handzeichnungen als Architektin so aussehen wie die eines 4-Jährigen.

Was ist das Schönste, das dir heute passiert ist?
Heute ist mein Geburtstag. Die vielen guten Wünsche, die Gedanken und Liebe meiner Familie, Freunde und Kollegen. Wir sollten alle jeden Tag Geburtstag haben und uns immer Gutes wünschen.

Wer war dein Held / deine Heldin aus Kindertagen?
Mulan

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen?
Tee. Mehr kriege ich nicht gekocht, haha…

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest?
Die Welt zu einem Ort machen, an dem alle Menschen auf Augenhöhe in Frieden, Harmonie, Liebe und Respekt miteinander leben. Es darf nicht sein, dass Kinder tagtäglich um ihr Überleben und das ihrer Familie kämpfen müssen und die größte Sorge der Eltern ist, ob ihre Kinder den nächsten Tag überleben.

Was sollte niemand von dir wissen?
Dass ich gerne an Verschwörungstheorien glaube.

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?
Wie mich meine Freunde nennen.

Das letzte Wort:
Wir führen Kriege, Kämpfe und Schlachten, doch nur selten geht es dabei um das eigene Überleben. Wir greifen in die Natur ein. Wir rotten Tiere aus und verändern die Umwelt. Wir erheben uns über alles und sorgen dafür, dass es eine erste, zweite und dritte Welt gibt, in der jeden Tag Menschen verhungern, versklavt oder getötet werden. Wir schauen uns das Leben anderer auf Social Media an, spüren Unzufriedenheit, Neid und Gier. Wir vergessen die Achtsamkeit gegenüber uns und unseren Mitmenschen, stattdessen bevorzugen wir den virtuellen Kontakt. Wir könnten aufhören zu neiden, zu hassen, weniger konsumieren und bedachter mit unserer Welt und den Mitmenschen umgehen. Wir könnten jeden Moment mehr schätzen, innehalten und für das was wir haben dankbar sein. Wir könnten aktiv gegen die Missstände vorgehen, unsere Komfortzone verlassen und für unsere Mitmenschen einstehen. Wir sind eins und wir sind alle.

kiekmo eena an!

Das war: Hamburlinerisch. Und das kommt daher, dass unser Herz seit jeher wie wahnsinnig für beide Lieblingsstädte schlägt. Umso besser, dass wir gemeinsam mit kiekmo Hamburg am 8. September den Familienmarkt Barmbek veranstalten. Doch der Reihe nach: kiekmo ist ein Nachbarschaftsservice, der von der Haspa initiiert wurde, um den Blick in den Kiez zu lenken, die Anonymität der Großstadt zu überwinden und den Nachbarschaftsgedanken neu zu beleben. Per kiekmo-App bekommt man redaktionelle Beiträge, News und Veranstaltungs-Tipps aus seinem Stadtteil und darüber hinaus. Man kann damit kostenlose Schließfächer in den Haspa-Filialen nutzen und bedienen und seit neustem auch Angebote und Gesuche aus und für die Nachbarschaft einstellen. So kann man beispielsweise nach einem Hundesitter suchen, Tanzkurse buchen oder Bohrmaschinen verleihen. Beim ersten kiekmo Familienmarkt in Barmbek soll genau das jetzt passieren, nur eben in live und bunt. Barmbeker Familien, Vereine, Streetfoodanbieter, Friseure, Yogalehrer und und und kommen am Samstag im und um das Bürgerhaus Barmbek zusammen. Auf dem Programm stehen neben Kinderschminken, Basteln, Hüpfburg, Shopping und leckerem Essen made in Barmbek auch kostenloses Kinderyoga, Reiki-Behandlungen, Rückenyoga für Mamas und Papas, Tanzkurse, Vorführungen und Live-Musik. Und während man beim schnacken und stöbern den Spätsommer genießt, kann man nebenbei einen passenden Babysitter oder Klavierlehrer finden, das Angebot von Barmbeker Vereinen oder Kitas kennenlernen oder sich über Pflanzen- und Haustierpflege austauschen. Zum Abschluss toben die Pfefferkörner im improvisierten Familienkino über die Leinwand. Ach ja, wer seine kiekmo App vorzeigt, bekommt an allen Foodständen einen Euro Rabatt. Is jebongt, Digga!
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kiekmo Familienmarkt Barmek | Sa., 08.09.2018, ab 10 Uhr | Bürgerhaus Barmbek, Lorichsstr. 28 A, 22307 Hamburg | Facebook

Mein kleiner grüner Kaktus

…steht draußen am Balkon – oder im Schlafzimmer oder auf dem Badezimmerregal oder auf der kleinen Anrichte am Esstisch, gleich neben der Porzellan-Zuckerdose mit dem kleinen Sprung, die wir vor Jahren auf dem Flohmarkt erstanden haben. Nein, unsere kleinen grünen Kakteen und Sukkulenten wollen wir definitiv nicht mehr missen, allein schon, weil sie uns auch so manche pflegetechnische Unachtsamkeit verzeihen. Wer mal wieder oder wie wir immer mal wieder auf der Suche nach neuen Wüstenmitbewohnern ist, der sollte unbedingt im Kakteenparadies Kleiner Kaktus in Hamburg Eimsbüttel vorbeischauen. Der Kaktusladen bietet nämlich eine riesige Auswahl so ziemlich aller stacheligen Formen, Farben und Größen. Dazu gibt es passende Töpfe, Literatur und Accessoires. Außerdem können Kakteen und Sukkulenten oder auch ganze Arrangements für Hochzeiten und weitere Veranstaltungen gekauft werden. Da sich der Online Shop aktuell noch im Aufbau befindet, solltet ihr in der Zwischenzeit mal dem Laden einen Besuch abstatten und euch den perfekten grünen Mitbewohner zulegen. Gründerin und Inhaberin Andrea hatte nämlich schon immer ein Händchen für Kakteen. Der Laden, dessen Name natürlich aus dem Song der legendären Comedian Harmonists entlehnt ist (viel Spaß mit dem Ohrwurm btw…) versprüht mit seinen vielen bunten Farben quasi norddeutsches Mexiko-Feeling und soll zukünftig auch als Eventfläche mietbar sein. Liebe Andrea, vielen Dank für diese kleine grünbunte Stachel-Oase.
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Kleiner Kaktus | Lindenallee 48, 20259 Hamburg | Öffnungszeiten: Di.-Fr. 11-19 Uhr, Sa. 11-16 Uhr

Alexander Djordjevic

„Kommt ein Cowboy zum Friseur…“ Nee, den Witz erzählt Alexander Djordjevic, Gründer und Geschäftsführer von Foodist, lieber gleich selber zu Ende. Und auch die Sache mit dem Stroh. Alexander ist nämlich nicht nur ständig unterwegs im Sinne des guten Geschmacks, er ist auch ein verdammt smarter, witziger und sympathischer Zeitgenosse. Mit seiner Online-Plattform Foodist hilft er Lebensmittelproduzenten und Manufakturen bekannter auf dem deutschen Markt zu werden und ihre innovative Produkte in den stationären Handel zu bringen. Dabei ist Foodist binnen kürzester Zeit zu so etwas wie der Benchmark im Segment der monatlich wechselnden Food-Boxen avanciert. Ein breites Portfolio gefragter Marken und regelmäßige Berichte über die neusten Trendprodukte aus der internationalen Foodwelt sprechen für sich. Und für Alexanders guten Geschmack, denn tatsächlich ist er noch immer in die allermeisten Prozesse involviert. Wenn er nicht gerade auf der Suche nach neuen Leckereien und Trends ist, trifft man ihn inzwischen auch schonmal auf dem Golfplatz. Das Golffieber hat ihn gepackt, wie er selbst zugibt. Ach ja, gibt es denn auch etwas, das ihm so gar nicht schmecken mag? „Erbsen! Ich hasse Erbsen.“ Na wenn’s weiter nichts ist. :zwinkern:

Name: Alexander Djordjevic
Alter: 31
Wohnort: Hamburg
Beruf: Gründer & Geschäftsführer
Schuhgröße: 43
Lieblingsgericht: Rinder-Steaks
Kontakt: foodist@muxmaeuschenwild.de
Welchen ersten Eindruck machst du deiner Meinung nach? Darüber möchte ich nicht nachdenken :zwinkern:

Was hast du immer im Kühlschrank? Käse

Was liebst du an deinem Job? Das Weihnachtsgeschäft.

Wo gehst du gern privat essen? Am Liebsten koche ich zu Hause mit meiner Freundin. Ansonsten in die Ramen Bar oder zum Stamm-Vietnamesen in der Schanze.

Welches ist das deiner Ansicht nach schönste Lebensmittel, welches das sexieste und welches das hässlichste?
Schönste: Artischocke
Sexieste: Erdbeere
Hässlichste: Kurkuma

Was wirst du in Zukunft weniger machen? An Geld denken.

Was sollte niemand auf morgen verschieben? Zähneputzen und seine Oma anrufen

Süß oder salzig? Salzig

In welchem Alter hast du dich bislang am wohlsten gefühlt? Mit 7 Jahren. Grundschule war easy, Freunde waren in der Nachbarschaft und die Familie lebte unter einem Dach.
Was ist Mamas bester Rat? „Dein Körper braucht auch Ruhe.“

Bitte erzähl uns einen Witz: Kommt ein Cowboy vom Friseur. Pony weg.

Welche Macke würdest du dir gerne abgewöhnen? Ich glaube nach wie vor an Branding. (Verliere nie den Glauben! Anm. d. Red.)

Was hast du dir von deinem ersten Gehalt gekauft? Ich habe mit meinem Bruder Zeitungen ausgetragen und vom Gehalt Inline Skates gekauft.

Du triffst Angela Merkel im Fahrstuhl. Worüber unterhaltet ihr euch? Über Horst Seehofer.

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen? Spaghetti Carbonara und dazu mindestens zwei Flaschen Rotwein :zwinkern:

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest? Die Erde zwei Grad kälter drehen.

Was sollte niemand von dir wissen? Ich tendiere zur leichten Hypochondrie.

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Warum liegt hier Stroh?

Das letzte Wort: Ich glaub es ist der blaue Draht.

 

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 24. Juli 2018 | Tags: , , , , , , , Keine Kommentare

Zeit für Utopien

Apropos Nachhaltigkeit, der Film ZEIT FÜR UTOPIEN, der in dieser Woche Premiere feiert und ab dem 19. April offiziell im Kino läuft, porträtiert Projekte und Persönlichkeiten, die mindestens eines gemeinsam haben: sie sind beispielhaft für eine positive, lebensbejahende Art, unser Zusammenleben und Zusammenwirken neu zu denken und zu gestalten. Da wäre zum einen Marketing-Expertin, Soziologin und Slow-Food Aktivistin Petra Wähning, die mit ihrer Genussgemeinschaft Städter und Bauern solidarische Landwirtschaft in Deutschland möglich macht. Ganz ähnlich funktioniert das Projekt Hansalim, das ein Modell geschaffen hat, um 1,5 Millionen Menschen in Südkoreas Hauptstadt Seoul direkt mit frischen Erzeugnissen ländlicher Bauern zu versorgen und das natürlich zu fairen Preisen. Ja und besonders stolz sind wir natürlich auf den dritten Protagonisten. Unser großartiger Kunde Fairphone ist angetreten, um eine Bewegung für fairere Elektronik in Gang zu setzen und die Art und Weise wie Produkte gedacht und gefertigt werden, nachhaltig zu verändern. Head of Value Chain Laura Gerritsen fasst das im Film, den wir schonmal vorschmulen durften, auf ihre sehr sympathische Art zusammen: „Wir entschieden uns, eine Firma zu gründen und damit Teil des Systems zu werden, um es von Innen zu verändern. Wie alle Telekom-Produktionen organisieren auch wir die Produktion rund um den Erdball – nur stehen bei uns nicht Gewinnmaximierung an erster Stelle, sondern die Nachhaltigkeit des Produktes und faire Arbeitsbedingungen für die HerstellerInnen.“ Kein leichtes Unterfangen: Insgesamt stecken 54 Minerale in einem Smartphone. Die Lieferkette ist viel länger als bei Kaffeebohnen oder Bananen, Dutzende von Zulieferern sind involviert, die oft selbst Dutzende von Zulieferern haben. Eine Herkulesaufgabe zweifelsohne, aber möglich und der Anfang ist gemacht. Wir empfehlen von Herzen die spannende Reise entlang der Wertschöpfung und verlosen je 2×2 Tickets für die Preview heute Abend in Hamburg und die Premiere morgen Abend in Berlin. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚YOUTOPIA‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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ZEIT FÜR UTOPIEN | Kinostart: 19. April | zeit-fuer-utopien.com | Facebook

Kategorien: Produkte | Autor: | Datum: 10. April 2018 | Tags: , , , , , , , Keine Kommentare

Die Wahrheit liegt auf der Straße

„Welcome to hell“, so lautete der inoffizielle Slogan des G20-Gipfels im letzten Jahr. „Welcome to hell“, so lautet auch der Name eines neuen Musicals, das der Studiengang „Musical“ der UdK Berlin gemeinsam mit der Neuköllner Oper ab Donnerstag auf eben diese Bühne bringt. Zur Erinnerung: im letzten Jahr wurde der Gipfel der 20 größten Industrienationen – erfahrungsgemäß eine der kontroversesten und emotional aufgeladensten Veranstaltungen der Welt – mitten im Herzen der zweitgrößten deutschen Metropole veranstaltet. Die Folge: zersplitterte Fensterscheiben, verletzte Polizisten, brennende Barrikaden, explodierende Kosten, viel Wut und wenig Dialog. Schade eigentlich, dass jede sachliche Auseinandersetzungen mit unterschiedlichen Sichtweisen und Positionen unter dem Rauch der Eskalation verborgen blieb. „Welcome to hell – Das Musical“ holt das jetzt nach und lässt vom Europa-Politiker bis zum Abiturienten verschiedene Charaktere aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten mit ihren Erfahrungen und Meinungen zu Wort kommen. Oder anders gesagt: „Zwölf Menschen und eine Woche Straßenkampf: Von der Supermarktkassiererin bis zum Polit-Referenten auf Abwegen, von der Demonstrantin mit dem zu großen Herzen bis zum traumatisierten Kontaktbereichsbeamten kriegen alle ihr Fett weg und mehr als nur ein paar Schaufensterscheiben sind am Ende zu Bruch gegangen.“ Die Musik kommt von Komponist Michael von der Nahmer, der sein Gespür für Zwischentöne schon bei seinem Debut KLANGWANDLER an der Neuköllner Oper bewiesen hat. Musikalischer Einsatzleiter ist Hans-Peter Kirchberg, die choreographischen Straßenkämpfe von Neva Howard finden im „malerischen“ Schanzenviertel von Zoe Agathos statt. Der Aufführungsort selbst könnte nicht besser gewählt sein, schließlich liegen auch in Neukölln die wesentlichen Themen immer auf der Straße. Wir verlosen 2×2 Karten für die Vorstellung am 2. April. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚REDEN VERBINDET‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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Welcome To Hell – Das Musical | ab 15.03.2018, 20 Uhr | Neuköllner Oper Berlin, Karl-Marx-Str. 131-133, 12043 Berlin | neukoellneroper.de/play/welcome-to-hell  | Facebook Event

Kategorien: Erlebnisse | Autor: | Datum: 13. März 2018 | Tags: , , , , , , Keine Kommentare

Antje Schomaker

Das 2 Minuten-Interview

Antje Schomaker hat was zu erzählen. Ihre wunderbaren Geschichten gießt sie in Texte und bringt sie gemeinsam mit ihrer Band zum Klingen. Ganz wie von selbst findet die Melange aus Stimme, Musik und Text den Weg unter unsere Haut und von dort direkt ins Herz. Plötzlich tauchen Fragen auf und kleine Antworten schwirren umher, wir beginnen zu suchen und zu finden und manchmal werden wir auch gefunden. Vergangenes Jahr tourte Antje noch gemeinsam mit Bosse – nun erscheint am 23. Februar endlich ihr langersehntes Debütalbum “Von Helden und Halunken”. Es handelt von Freundschaft und Geschichten, die in den vergangenen Jahren so passiert sind. Das wird sehr schön und sehr Die Tour startet am 27. Februar in Hannover und endet mit einem Abschlusskonzert am 10. März in Hamburg.

Name: Antje Schomaker
Alter: 25
Wohnort: Hamburg
Beruf: Musikerin & Texterin
Schuhgröße: 39/40
Lieblingsnote: Sind drei. So n A-Moll-Akkord find ich ja immer schön.
Kontakt: ICQ 385-143-209

Hast du gefunden wonach du suchst?
Ich habe Walter sehr lange gesucht und nicht immer gefunden. Deshalb bin ich immer noch etwas rastlos.

Dein Song für die Ewigkeit?
Dancing in the Moonlight – Toploader

Was macht dich stolz?
Wenn ich Pfannkuchen mit so einer supersmoothen Pfannenbewegung wenden kann. Cool! Und dass mein Album endlich am 23.2. das Licht der Welt erblickt. Supercool!

Machst du bessere Musik, wenn du gut drauf oder traurig bist?
Was ist bessere und was ist schlechtere Musik?
Gut drauf oder traurig, traurige oder glückliche Musik, ich find ja beides gut.
Manchmal denke ich, dass uns das Gefühl gegeben wird, dass Melancholie etwas schlechtes ist, so als wäre Optimismus moralisch richtig und Trauer verwerflich. Wir müssen damit umgehen können, wie die Welt wirklich ist und nicht, wie wir uns sie wünschen, und dazu gehören Momente in denen man gut drauf ist und auch Momente in denen man traurig ist, also glaub ich, dass man immer gute Musik machen kann, in jeder Stimmung.
Und wer entscheidet denn am Ende, ob die Musik besser oder schlechter ist? Du als Hörer, weil sie Dich entweder berührt und dann gut ist, oder sie berührt Dich nicht, dann ist sie vielleicht für jemand anderen gut.

Im Zweifel „lieber“ stumm oder taub?
Stumm.

Wessen BRAVO Poster hattest du früher an der Wand?
Genau heute habe ich mir eine BRAVO gekauft, weil da ein bisschen was zu meinem Album steht, das fand ich so superaufregend und da war ein XL Poster Special drin. Taylor Swift, Zayn, Drake, Selena Gomez – ich konnte mich nicht entscheiden und hab jetzt alle aufgehängt.

Worin wärst du gern besser?
Hey in soo vielem! Alles was ich jetzt schon kann, wäre super. Mit zwei Fingern pfeifen wäre auch was. Das Ding ist, dass ich immer superviel lernen will, aber ganz schlecht im Üben bin. Deshalb kann ich vieles so halb, aber nichts wirklich ganz.

Welcher Moment hat alles verändert?
Der Moment als der sprechende Hut mir gesagt hat, dass leider keins der vier Hogwarts-Häuser zu mir passt und dass ich deshalb auf die Waldorfschule gehen muss.

Wen bewunderst du und wofür?
Menschen, die sich im Restaurant superschnell entscheiden können.

Eine Entscheidung, die du nie bereuen wirst:
Mein Umzug nach Hamburg.

In welcher Reihenfolge isst du die Süssigkeiten in einer Tüte Haribo Color-Rado?
Nummer eins: die Himbeeren, erst die Kugeln alle außen rum abessen, dann das Innenleben. Dann die Lakritz mit dem weißen drin. Auch da ist Schichtarbeit sehr wichtig, nicht alles auf einmal! Außerdem muss man auch zwischendurch immer mal ein Gummibärchen essen, Abwechslung ist schließlich der Schlüssel zum Glück. Doch meiner Meinung nach das Allerwichtigste ist, dass man jemanden findet, mit dem man sich die Tüte teilen kann, der diese ekeligen Konfekt-Dinger mag. Die haben komischerweise immer einen relativen hohen Anteil.

Verrate uns einen magischen Ort. Ganz egal wo auf der Welt.
So Arme, von jemandem, der einen so umarmt, als wäre alles andere egal.

Nenne je ein Buch, einen Film und eine Platte, die jeder gelesen, gesehen bzw. gehört haben sollte!
Lesen: Die Geschichte vom glücklichen Prinzen von Oscar Wilde
Sehen: Frances Ha
Hören: First Breath After Coma – Drifte

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen?
Kürbissuppe. Und jetzt denkt ihr so „oh hm joa Kürbissuppe… jetzt nicht so besonders“. Aber kommt erstmal vorbei und probiert meine superdupermuxmäuschenwildspecial Kürbissuppe, dann denkt ihr „oah Kürbissuppe, ist ja der HAMMER!“ Aber bald ist die Kürbis-Saison vorbei, also, wann kann ich mit euch rechnen?

Mit welcher berühmten Persönlichkeit (tot oder lebendig) würdest du gern mal auf der Bühne stehen?
Oliver Rohrbeck, Jens Wawrczeck, Andreas Fröhlich

Wenn eine Fee dir eine Fähigkeit schenken könnte, welche würdest du wählen?
Tanzen

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest?
Jeder hat die Macht Dinge zu verändern.

Was sollte niemand von dir wissen?
Dass ich Rumpelstilzchen heiß.

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?
Glaubst du alles was du denkst?

Das letzte Wort:
Rhabarbermarmelade.

Foto: Svenja Blobel

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 20. Februar 2018 | Tags: , , , , , , , , Keine Kommentare

Soul Power

Curtis Harding hat mit ‚Soul Power‘ eines der Alben der letzten Jahre hingelegt. Jeder Song darauf ist großartig und genau so lange der beste der Platte, bis der jeweils nächste beginnt. Nach dem Hören ist man nicht verwirrt, sondern glücklich und das immer und immer wieder. Das liegt daran, dass Curtis den Soul im Blut hat, dass er Melodien schreibt, die einem sofort zu Kopf und in die Füße steigen und daran, dass er all das mit diesem unvergleichlichen Schmelz in der Stimme zu Gehör bringt. Er klingt nicht nach goldenem Motown Revival, nicht nach Retro Sound, sondern so, als wäre er seither und schon immer da. (Rechnerisch ist das natürlich nicht möglich, denn Curtis ist erst Ende 30.) Man könnte sagen, er belebt den Soul nicht nur, er bringt ihn auf den neusten Stand. Der musikalische Durchbruch begann im Background von CeeLo Green, sein Debüt begeisterte nicht nur den Rolling Stone und inzwischen zählen Herrschaften wie Iggy Pop und Jack White zu seinen Fans. Jetzt ist der smarte Amerikaner, der übrigens nicht nur singt, sondern auch Schlagzeug und Gitarre einspielt und natürlich produziert, mit seinem neuen Album ‚Face Your Fear‘ auf Tournee. Endlich. Den Schmelz tauscht er darauf zwar öfter gegen die Kopfstimme ein, dafür erweitert er seinen musikalischen Kosmos ins Psychedelische, beinahe Cineastische. Am Aufnahmegerät stand übrigens ein gewisser Danger Mouse, was man natürlich an allen Ecken und Enden hört. Am Sonntag nun tritt Curtis Harding im Hamburger Mojo Club und am Montag im Berliner Columbia Theater vor relativ kleinem Publikum auf. Wer also eine der Erscheinungen der letzten und einen der Stars der kommenden Jahre live und und sehr nah erleben möchte, dem sei der Besuch mit Nachdruck ans Herz gelegt. Wir verlosen für das Konzert in Berlin 1×2 Plätze auf der Gästeliste an die besonders Bewegten unter euch. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚WELCOME TO MY WORLD‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de. Festes Schuhwerk nicht vergessen. On and on and on and on…
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Curtis Harding Konzert | 19.11.17 Hamburg, Mojo Cub | 20.11.2017 Berlin, Columbia Theater | Beginn jeweils 20 Uhr | Tickets: 29,45€ | Tickets | Facebook | Foto: C. Matthew Correia

Kategorien: Erlebnisse | Autor: | Datum: 15. November 2017 | Tags: , , , , , , Keine Kommentare

Paul Bethke

Das 2-Minuten Interview

„Ich war nie ein Limonadenverkäufer, der auf sozial verantwortlich macht. Der Hilfsgedanke war zuerst da und der Getränkeverkauf nur Mittel zum Zweck.“ Es ging nie ums Geld. Und es ging auch nie um die Limo. Dass Paul Bethke gemeinsam mit seinen zwei Kumpels Felix Langguth und Jakob Berndt trotzdem eine Limonade auf den Markt brachte, die hilft, ist ein Gücksfall für viele diesseits und jenseits der Bedürftigengrenze. Denn Hilfe funktioniert bekanntlich am besten, wenn sie selbstverständlich organisiert ist, wenn Unternehmertum und soziale Verantwortung in Einklang marschieren. Lemonaid und ChariTea gehören inzwischen zur Stammelf der nationalen und internationalen Getränkeszene. Mit jeder Pulle wird Gutes getan – simpel, lecker, genial. Wir haben Paul befragt und Horizont erweiternde Antworten bekommen, zu Quantenphysik, Religion, Philosophie und Gandhis Mutter. In diesem Sinne: Trinken hilft!

Name: Paul Bethke
Alter: 36
Wohnort: Hamburg
Beruf: Projektsupporter
Schuhgröße: 44
Lieblingsfrucht: Mangosteen
Kontakt: paul.bethke@lemonaid.de

Wenn du etwas an Hamburg ändern könntest, was wäre das? 12 Monate Sommer.

Eine gute Tat, die jeder sofort tun kann? Etwas verschenken was ihm etwas bedeutet. An einen Fremden.

Welche geniale Idee hättest du gern selbst gehabt? Solange die geniale Idee da ist, ist es mir egal wer sie hatte.

Die schönste Eigenschaft deiner Co-Gründer? Beides Menschen.

Wem würdest du gerne ein Denkmal setzen? Gandhi und seiner Mutter

Was machst du an einem freien Tag? Ich fahre ans Meer und stürze mich in die Fluten. Mit Brett unterm Arm.

Welches Problem würdest du gerne lösen? Das des Doppelschlitz-Experiments in der Quantenphysik. Huhn und Ei scheint unmöglich.

Welchen Moment deines Lebens würdest du genau so gern nochmal erleben? Keinen. Lieber etwas Neues.

Wer bist du, wenn keiner guckt? Nachdenklich und an vielem interessiert, mit dem ich mich meist wenig befasse: Quantenphysik, Religion, Philosophie…

Ein Pinguin mit einem Sombrero auf dem Kopf macht eine Limo auf und sagt: Lass uns zurück in den Zoo fahren.

Welche Superheldenkraft hättest du gern? Fliegen. Ganz klar.

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen? Vegan. Nudeln mit Tomatensosse.

Was sollte niemand von Dir wissen? Ich habe mal 18 Loch Docs mit Stahlkappen und roten Schnürsenkeln getragen und mir beim Machine Head Konzert das Trommelfell gerissen. Glaub ich.

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Wie es mir geht und was der Sinn des Lebens sein könnte.

Das letzte Wort: Das Interview hat keinen Sinn gemacht. Sollte es auch nicht.

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Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 08. August 2017 | Tags: , , , , , Keine Kommentare

Essen macht schön

„Wenn ich nur noch ein bisschen weniger wiegen würde, dann wäre ich glücklich und gesund“. Was stimmt an diesem Satz nicht? So ziemlich alles. Irgendwann erkannte das auch Lea Vogel. Ein halbes Leben lang hatte sich die Coachin mit Kalorienzählen, Diäten, Kontrolle von und Verzicht auf Essen beschäftigt – am ganz eigenen Leib. Bis sie selbst begriff, dass ihr stetiger Kampf mit Essen an sich eigentlich gar nichts zu tun hat. Daraus hat sie nun die Philosophie des Mindful Eating entwickelt, die sie anderen mitgeben möchte, die diesen Druck nur allzu gut kennen, die das eigene Gewicht, das eigene Essverhalten, Gier und Entsagung ausüben kann. Drei Ebenen – Emotionales Essverhalten, Intuitives Essverhalten und Selbstliebe – helfen dabei, ein positives Selbstbild aufzubauen. In ihrer psychologischen Arbeit bringt sie viel von ihren eigenen Erfahrungen ein. Gepaart mit ihrer fachlichen Expertise und ihrem humanistischen Ansatz geht Lea ganz persönlich auf jede einzelne Person ein, die ihr Essverhalten ergründen und nachhaltig verändern möchte. Das sind nicht nur anorektische Personen, Bulimikerinnen oder binge-eater. Lea hilft jedem loszulassen. Das Sollen, das Müssen, die Sucht und die Kontrolle abzugeben. Zu erkennen, wie wertvoll und wichtig man selbst ist. Sich zu verzeihen und bedingungslos zu lieben. Das in Form von Workshops in Berlin, Hamburg und München, in Form von Webinaren und Onlineprogrammen oder ganz individuellen Sitzungen. Damit das Essen irgendwann wieder zu dem wird, was es ist: Genuss. Und man selbst wieder zu einem tollen Menschen. Genau so, wie man ist.
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Lea Vogel – Mindful Eatingwww.leavogel-mindfuleating.de | Termine | Foto Credit: Anna Wasilewski

Foodistisch

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Was ist ein Foodist? Ein Mensch, der Essen liebt. So wie Ole Schaumberg und Alex Djordejevic, die schon 2012 ein Start-Up für Essens-Abo-Boxen im Netz gründeten. Und es genauso nannten: Foodist. Nun streuen sie auch offline die Euphorie und Lust an internationaler Kulinarik unter die Leute und touren mit ihrer eigenen Fine Food Market-Reihe durch Deutschland. 40 bis 50 Manufakturen präsentieren in Hamburg, Düsseldorf, München und Stuttgart jeweils ein Sommerwochenende lang ihre neusten und leckersten Produkte – von Superfoods über Gewürze bis zu Craft Beer und Spirituosen. Es darf gekostet und geschwelgt, gekauft und diskutiert werden. So verteilen die anwesenden Spezialisten und Hersteller großzügig Kostproben und stehen Rede und Antwort zu ihrer gastronomischen Welt. Für Musik und Unterhaltung jenseits des Kulinarischen ist mit DJs und Live Musik gesorgt, Kinder zahlen keinen Eintritt und dürfen sich dafür beim Kinderschminken und Basteln amüsieren, während sich die Eltern gepflegt die Bäuche vollschlagen. Internationale Leckereien sorgen für Feuerwerk auf den Geschmacksknospen. Mahlzeit!
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Fine Food Markets | Hamburg 01.+02.07.17, Infos | Düsseldorf 08.+07.07.17, Infos | München 29.+30.07.17, Infos | Stuttgart 05.+06.08.17, Infos

Melodie Michelberger

Melodie Michelberger, diesen Namen lassen wir uns sehr gern ganz langsam auf der Zunge zergehen. Zum einen natürlich, weil er klingt wie die Alliteration gewordene Heldin eines Lieblings-Popsongs samt Musikvideo mit riesigen Lollies und natürlich einer Schaukel und zum anderen, weil Melodie ein so großartig wie inspirierender Mensch ist, den wir sehr gern um uns haben. Als Chefin ihrer PR Agentur Michelberger PR vertritt die Wahlhamburgerin Labels wie Folkdays oder VIU Eyewear. Als Herausgeberin ihres Online-Magazins Trust the Girls machte sie aus einem Hashtag ein Medium und als Aktivistin mit Duracell-Antrieb leistet sie seit Jahren Aufklärungs- und Überzeugungsarbeit für faire und regionale Herstellungsbedingungen in der Modebranche und Frauenrechte. Ihr großes Herz schlägt außerdem für modernes und zeitloses Design, hochwertige und nachhaltige Materialien. Melodie, die eigentlich Melanie-Jasmin Jeske heißt, findet, dass man ein Leben lang ein Mädchen bleiben – und gleichzeitig eine starke Frau sein kann. Und sie lebt auch sehr gern mit einem Mann zusammen: mit ihrem neunjährigen Sohn.

Name: Melanie-Jasmin Jeske / Melodie Michelberger
Alter: 40
Wohnort: Hamburg
Beruf: Communications Editor, Founder of Michelberger PR
Schuhgröße: 39
Lieblingsdesigner: Anntian
Kontakt: melodie@trustthegirls.org

Die ganze Welt hört dir zu. Was sagst du?
Ich sage: „Hört auf, ständig in austauschbare Shopping Malls zu gehen und geht an den Wochenenden in den Wald. Hört auf, in Eurer Freizeit immer mehr zu konsumieren, Konsum ist kein Hobby. Stellt stattdessen mal etwas mit Euren eigenen Händen her oder setzt Euch einfach in den Park, sprecht mit Euren Nachbarn oder hört den Vögeln zu. Klappt den Computer zu, guckt Euch in die Augen und fasst Euch an den Händen.“

Die Queen lädt zum Tee ein. Was ziehst du an?
Mein allerliebstes strahlend blaues Blumenkleid von Anntian. Ich habe gar nicht so viele verschiedene Kleider, wie man vielleicht von jemandem erwarten würde, der in der Mode-Branche arbeitet. Was etwas mit Nachhaltigkeit und Minimalismus zu tun hat. Mein Anntian Kleid begleitet mich schon eine ganze Weile und ich bin mir sicher, die Queen wäre very amused über das Kleid!

Was kann Hamburg, was Berlin nicht kann?
Nur in Hamburg kann man auf seinem Balkon sitzen, während ein riesiges Container-Schiff gemächlich vorbei schwimmt und die Möwen über dem Haus ihre Kreise ziehen. Man hat das Gefühl, die ganze Welt schippert hier vorbei, und man muss noch nicht mal die Stadt (oder den Balkon) verlassen.

Warum können nur Frauen die Welt vor dem Untergang retten?
Weil die feminine Kraft friedlich, warmherzig und voller Güte ist. Frauen auf der ganzen Welt, und das sind immerhin 51 Prozent der Weltbevölkerung, beginnen gegenwärtig diese Kräfte zu bündeln und sich miteinander zu verbinden #sisterhood. Ich bin fest davon überzeugt, dass es die Frauen unseres Planenten sein werden, die sich der männlich dominierten Welt voller Habgier, Hass und Krieg in Gemeinschaft verbunden entgegen stellen und sie letztlich vor dem Untergang retten werden. „Girls can do anything, sisters can change the world.“

Würdest du lieber gegen eine Ente kämpfen, die so groß ist wie ein Pferd ist, oder gegen hundert Pferde, die so klein sind wie Enten?
Ich habe diese Frage meinem Sohn gestellt, der neben mir sitzt und Comics liest und er lachte sehr laut und sagte: „Mama, das ist doch total klar! Na hundert Pferde, die so klein sind wie Enten! Stell dir mal vor wie süüüüß!“ Also ganz klar die hundert Enten-kleinen Pferde!

Was würdest du tun wenn du nicht scheitern könntest?
Ich glaube ja, die Angst vor’m Scheitern ist grundsätzlich gar nicht so schlecht. Kommt natürlich darauf an, ob man sich schlussendlich von der Angst abhalten lässt, das zu tun wovor man Angst hat. Ich glaube einfach, man darf der Angst am Ende nicht so viel Beachtung schenken. „Hallo Angst, schön, dass Du da bist, aber ich muss jetzt echt weiter machen“ – könnte fast mein Lebensmotto sein!

Du hast pro Tag eine Stunde mehr zu Verfügung. Wie nutzt du sie?
Tatsächlich habe ich sehr oft das Gefühl, dass mir genau eine Stunde am Tag fehlt. Eine Mußestunde. Eine Stunde, um eines der vielen Bücher zu lesen, die sich in meinem Regal stapeln. Eine Stunde, um Yoga zu machen. Eine Stunde, um auf dem Sofa zu liegen und mit meinem Sohn zu quatschen oder gemeinsam „Lustige Taschenbücher“ zu lesen. Eine Stunde mehr, um jeden Tag etwas Neues zu kochen.

Welches Kunstwerk würdest du gerne besitzen?
»Neuschwanstein« von Angelika Arendt

Wann in deinem Leben hast du dich am lebendigsten gefühlt?
Nach der Geburt meines Sohnes vor 9 Jahren. Selten hatte ich so viel Respekt vor meinem Körper und noch nie hab ich mich so voller Leben und Liebe gefühlt!

Das größte Problem deiner Generation?
Ehrlich gesagt fühle ich mich meiner in den 70ern geborenen Generation nicht besonders zugehörig. Ich finde die „Generation Golf“ einfach unfassbar langweilig, bieder und angepasst, obendrein unpolitisch, die in meinem Alter entweder total provinziell im Reihenhaus sitzt oder die nochmal durch die Weltgeschichte jettet und mit 40 surfen lernt.

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen?
Eine Minestrone mit frischen Kräutern, dazu selbst gebackenes Brot mit Pesto.

Wann hast du zuletzt etwas Neues ausprobiert und was war das?
Vor zwei Wochen stand ich mit sechs anderen Frauen im Bikini vor der Kamera, das war gleichermaßen befreiend wie unglaublich empowerend. Im Kreis der anderen Frauen fühlte ich mich stark, frei und schön wie selten!

Was würdest du ändern wenn du die Macht dazu hättest?
Zuerst würde ich das bedingungslose Grundeinkommen einführen und dann radikal unser Schulsystem umbauen. Wir brauchen ein neues Verständnis von Ethik und Moral – ein grundlegendes Umdenken. Die kommenden Generationen werden vor ungeheuren Aufgaben stehen, was die dramatischen Folgen des Klimawandels und die daraus resultierenden Unruhen betrifft. Nachhaltigkeit, Umweltschutz und ethische Lebensweise sollten für alle Kinder verpflichtend sein. In den Schulen werden Kinder erzogen, die zwar mit Vektoren rechnen können, aber nicht wissen, unter welchen Bedingungen ihre Lebensmittel, Technik oder Bekleidung hergestellt wird. Unsere Gesellschaft braucht keine unmündigen Arbeitssoldaten mehr, die darauf gedrillt werden, Geld zu verdienen, um nahtlos in unsere kapitalistische Gesellschaft zu passen – sondern Menschen mit Visionen und Mut!

Was sollte niemand von dir wissen?
Ich lasse mich sehr leicht ablenken, deshalb kommt ganz gerne mal mein Zeitmanagement durcheinander und ich komme des öfteren zu spät zu Terminen. (upsi)

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?
Was hast Du letzte Nacht geträumt? Das war nämlich ein ganz spannender und sehnsuchtsvoller Traum: mein Sohn hat ein riesiges Segelschiff aus Lego gebaut mit dem wir bis nach Island und sogar Grönland hoch gesegelt sind. Es war erstaunlich wind- und wetterfest und hatte sogar einen gläsernen Boden! Wie er auf einmal zu so vielen Lego-Steinen kam, kann ich mir nicht erklären!

Das letzte Wort:
Diese Woche ist »Fashion Revolution Week«. Es geht darum, sichtbarer zu machen, wer eigentlich hinter der Produktion unserer Bekleidung steht. Ich wünsche mir, dass mehr Menschen ihr Konsumverhalten kritisch betrachten, nicht nur diese Woche. »Fast Fashion« ist ein krankes System, das darauf beruht, dass wir Menschen ausnutzen, die Umwelt ausnutzen, und das darauf aufbaut, dass wir ausnutzen können. Darin gibt es keine Wertschätzung: für nichts und niemanden.

Foto: Marlen Müller

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Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 25. April 2017 | Tags: , , , 2 Kommentare

Alle Zukunft ist Utopie

Hand aufs Herz und Butter bei die Fische: Wir haben jede erdenkliche Chance aus der Zukunft etwas Gutes zu machen. Und damit auch so etwas wie die Verpflichtung dazu. Unsere personifizierte Hamburger Außenstelle, die liebe Käthe, geht genau das an. Mit viel Verve und noch mehr Sinn. Gemeinsam mit Gleichdenkenden hat sie Minitopia ins Leben gerufen, ein Mikrokosmos des enkelgerechten Lebens. Minitopia, ein echter, physischer Ort an der Georg-Wilhelm-Straße in Wilhelmsburg, ermöglicht einen einfachen und direkten Einstieg in ein ökologisches Leben. Hochbeete selbstversorgend bewirtschaften, in der Werkstadt Dinge recyceln statt wegwerfen, gemeinsam Einkochen, Fermentieren, Pökeln. Alle, die Lust haben an einer lebenswerten Zukunft zu arbeiten, sind willkommen. Minitopia ist eine Oase der Gemeinschaft, in der alle von allen lernen können. Auch die, die nicht in Hamburg wohnen. Denn sämtliche Aktionen und Workshops werden dokumentiert und im Minitopia-Blog veröffentlicht. Wie sagte schon der großartige Stephan Hawking einst: Let’s make the future a place we want to visit! Anfangen können wir, indem wir das großartige Projekt nicht nur ideell, sondern auch finanziell unterstützen: Hier geht’s zur Crowdfunding-Kampagne. Käthe, du rockst!
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Minitopia | www.minitopia.hamburg | Crowdfunding | Foto: Suzanne Schulz

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Wonderwomen of the world unite!

Weltreise? Kinder? Job? Man müsste, sollte, könnte. Mit vielen lebensverändernden Fragen schlägt man sich hilflos im stillen Kämmerchen herum. Weil der Partner nicht zuhört. Weil die Freunde zu emotional reagieren. Weil die Eltern immer nur alle zum vernünftig! sein animieren wollen. Daniela Batista dos Santos will diesen Teufelskreis durchbrechen und hat daraus einen motivierenden, produktiven, respektvollen Kreis gemacht: Den Circle of Wonderwomen. Das sind regelmäßige Veranstaltungen in Hamburg, an denen sich (ausschließlich) Frauen treffen und ohne Hemmungen und Hindernisse austauschen können. Bei den Wonderwomen gibt es ein tragendes Motto: Deep Talk statt Small Talk. In der Begegnung mit sechs anderen Frauen entsteht ein geschützter Raum, in dem sich Frauen gegenseitig zuhören und inspirieren können. In dem eine Situation mal ganz ohne Vorbelastung betrachtet und diskutiert werden kann. Und in dem Wettbewerb, Konkurrenz oder Stutenbissigkeit keinen Platz haben. Im Gegenteil: Der Circle ist ein Instrument des Female Empowerment, des Miteinander statt Gegeneinander. Wer, wie wir, immer noch geflasht ist von der internationalen Solidarität zum Women’s March on Washington, der ist im Circle of Wonderwomen genau richtig. #wearebettertogether
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The Circle of Wonderwomen | Facebook | die nächsten Circles

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Kategorien: Projekte | Autor: | Datum: 24. Januar 2017 | Tags: , , , , Keine Kommentare

Jannik Stuhlmann

Das 2 Minuten-Interview

Jannik Stuhlmann ist einer der Gründer der Goodlife Company aus Hamburg. Die betreiben das Portal Protein Projekt und machen gesunde Snacks und Sportnahrung. War für uns ja Neuland, wenn wir ehrlich sind, bis… ja, bis wir die PR Betreuung für HEJ (so heißt die eigene Marke) übernommen haben. Seither bewegen wir uns nicht nur körperlich irgendwo zwischen topfit und stahlhart zufrieden, sondern sind auch um viele sehr sympathische Momente mit außergewöhnlich nettem Kontakt reicher. Wer war eigentlich beim HEJ Day mit FitTrio in Hamburg letztes Jahr? M.U.S.K.E.L.K.A.T.E.R! Vom Üben und gemeinsam Lachen. Höchste Zeit also euch etwas teilhaben zu lassen und Jannik ganz offen auf den Zahn zu fühlen. Das ist gerade übrigens gar nicht so einfach. Erstens steht demnächst die größte Fitnessmesse der Welt in Köln an und zweitens pendelt er rund um die Uhr zwischen Deutschland und den USA. Dort wohnt nämlich seine Freundin. Auf ein Wort in der Gangway.

 

Name: Jannik Stuhlmann
Alter: 27
Wohnort: Hamburg
Beruf: Unternehmer
Schuhgröße: 45
Lieblingssportart: Basketball
Kontakt: www.protein-projekt.de/hejnutrition

 

Was tust du morgens nach dem Aufstehen als allererstes?
Ich bereite mich auf den Tag vor, lese Nachrichten auf dem iPad und visualisiere, was ich erreichen möchte.

 

 

Ein guter Vorsatz für 2017:
Als Gründer eines Fitnessunternehmens bin ich tatsächlich derzeit etwas zu wenig beim Sport und werde wie alle Leute in 2017 wieder fit.

 

Auf welche Idee wärst du gerne selbst gekommen?
Die erste richtig gute Suchmaschine für das Internet wäre wahrscheinlich an bahnbrechender Erfolg geworden ;)

 

Was war die größte Herausforderung bei der Gründung von HEJ?
Die Supply Chain richtig zu timen und immer alles in der nötigen Menge auf Lager zu haben, aber nie zu viel zu lagern um nicht unnötig Kapital zu binden war und ist eine große Aufgabe.

 

Wie überwindet man den inneren Schweinehund?
Mit der richtigen Vorbereitung. Wenn man keine ungesunden Snacks essen möchte darf man nie zu hungrig werden, sonst hat man verloren.

 

Jean-Claude Van Damme oder Chuck Norris?
Chuck Norris.

 

Warum?
War in meiner Grundschulzeit der coolere Typ.

Kannst du tanzen?
Nein.

Was sollte jeder über seinen Körper wissen?
Dass er sehr viel mehr leisten kann, als man sich je vorstellen könnte.

Du kannst mit einer Zeitmaschine reisen, welches Jahr stellst du ein und warum?
Jedes Jahr in der fernen Zukunft. Ich bin neugierig, wie sich die Welt weiterentwickelt.

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen?
Burger.

Wovor hast du Angst?
Irgendwann zu bemerken, dass man irgendwo im Mittelmaß feststeckt und nichts von Wert für die Welt geschaffen hat.

Wann hast du zuletzt etwas Neues ausprobiert und was war das?
Ich war in NY zum ersten Mal in einem Helicopter und habe die Stadt von oben angeschaut. Das war extrem cool.

Was würdest du ändern wenn du die Macht dazu hättest?
Egal was, Hauptsache es verhilft dem HSV zu mehr Punkten.

Was sollte niemand von dir wissen?
Dass ich nach wie vor gern bei Backstreet Boys Songs lauter mache.

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?
Warum ich heute nicht in der NBA spiele.

Das letzte Wort:
MMW ist die beste Agentur der Welt! (Hüstel, beschämtwegguck, daswarsonichtabgesprochen, danke – Anm.d.Red.)

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Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 10. Januar 2017 | Tags: , , , , , , , , , Keine Kommentare

Melodien für Milliarden

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Es ist vollbracht! Sie hat unendlich viel Geld gekostet und es hat wahnsinnig lange gedauert, bis sie stand, aber der 11. Januar markiert eine Zäsur und schreit: Egal! Die Elbphilharmonie in Hamburg öffnet ihre Tore. Und sie ist fantastischer als gedacht. Das zärtlich „Elphi“ genannte Konzerthaus in der Hamburger HafenCity (sagt das wirklich jemand?), ein Prachtbau von Herzog & de Meuron, bezeichnet einen architektonischen Meilenstein für die Stadt, ach was, das ganze Land. Der große Triumph des Hauses ist die unbeschreibliche da nur mit den eigenen Ohren zu erfahrende Akustik. Noch am Tag des ersten Testkonzertes rannte Chefakustiker Yasuhisa Toyota panikschweißgebadet von Winkel zu Winkel, auf und ab, allzeit bereit sich sogleich in die nahen Elbfluten zu stürzen. Umsonst, denn sein Raumklang Klangraum ist… perfekt, ein Wunder der menschlichen Schaffenskraft. Wer nicht zu den Glücklichen gehört, die sich am Eröffnungskonzert des NDR Elbphilharmonie Orchesters live in den heiligen Hallen von der famosen Akustik überzeugen können (also so ziemlich wir alle), darf per Livestream dabei sein. Ist nicht dasselbe aber egal. Wir waren dabei und die Kunst als zweite Kraft der Schöpfung ohne die das Gebäude selbst nichts wäre, strahlt auch über die Empfangsgeräte. Zudem wird während des Konzerts das gesamte Gebäude zur Leinwand, wenn die Musik aus dem Großen Saal in Echtzeit in ein spektakuläres Farben- und Formenspiel übersetzt wird. Oder man kann sich – in ganz gemütlich – das noch geheime Programm des Eröffnungstages im Fernsehen bei arte (15. Januar ab 17.40) oder 3Sat (21. Januar ab 20.15) ansehen. Und sich gewiss sein: Dies ist nur der Anfang. Von einem ganz neuen Kapitel fulminanter Musikgeschichte.

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Eröffnungsfeier Elbphilharmonie Hamburg | 11. & 12.01.2017 | 360°-Livestream | www.elbphilharmonie.de | Foto Credit: Iwan Baan

Kategorien: Erlebnisse | Autor: | Datum: 10. Januar 2017 | Tags: , , , , , , Keine Kommentare

Philipp Westermeyer

Das 2 Minuten-Interview

Philipp Westermeyer ist ein Rockstar. Und er gehört zur Familie und zwar in jeder Hinsicht. Er selbst würde sich wohl als Unternehmer und Medien- und Marketing-Macher aus Hamburg bezeichnen. Kann man so stehen lassen. Man könnte natürlich noch erwähnen, dass er mit Online Marketing Rockstars eine der wichtigsten Plattformen für Medien- und Digitalmarketing überhaupt geschaffen hat. Dass seine Festivals, wie das bevorstehende Online Marketing Rockstars Festivals 2017 am 2. und 3. März 2017 in der Messe Hamburg zu den großartigsten und inspirierendsten Formaten zählen, die man in Deutschland besuchen kann und sollte. Dass er nicht nur unglaublich schlau und schnell die richtigen Fragen stellen kann, sondern sie auch noch charmant und ehrlich zu beantworten weiß, wie unser kleines Interview zeigt. Wie gesagt, man könnte. Oder man lässt ihn einfach für sich sprechen. Hier unten drunter oder per Online Marketing Rockstars Podcast. Den gibt es bei iTunes und Soundcloud nämlich gratis. P.S. Wer Philipp jetzt kabellose Kopfhörer schenken möchte (siehe unten) spreche sich bitte mit allen anderen möglichen Kandidaten ab. Sonst hat er nachher drei.

Name: Philipp Westermeyer
Alter: 37
Wohnort: Hamburg
Beruf: Unternehmer
Schuhgröße: 44
Lieblings-Ereignis 2016: Online Marketing Rockstars Festival
Kontakt: info@onlinemarketingrockstars.de

Definiere ‚Rockstar‘! Jemand, der Sachen anders macht als die Meisten. Mal weil er Talent hat, mal weil er Ehrgeiz hat, mal weil er Neurosen hat, whatever.

Welcher Moment hat alles verändert? Früher mit meinem Vater immer zum Bahnhof fahren und Zeitschriften kaufen. ‚Medien und Marketing‘ entstand da als mein Thema.

Was ist das größte Problem deiner Generation? Schwer, vielleicht politische Desillusionierung…

Was wird sich 2017 im Digitalmarketing ändern? Hoffentlich mehr Werbung in Podcasts, am besten in unserem… daneben vermutlich ein besseres Verständnis von Content Marketing, alle probieren und lernen da gerade.

Bist du lieber Veranstalter oder Teilnehmer? Beides. Veranstalter sein macht mir Spaß, aber ich gehe auch sehr gerne zu Veranstaltungen.

Welches Unternehmen hättest du gern gegründet? Sehr viele… Von den großen Filmstudios in den USA bis zu modernen Firmen, wie Xing. Vieles an der Schnittstelle von Medien, Unterhaltung, Vernetzung, Marketing ist spannend. Ich schaue mir gerne US-Unternehmer an, die man hier noch nicht so kennt, wie bspw. Peter Guber.

Womit kann man dich um den Finger wickeln? Mit guten Inhalten, egal welches Thema.

Was würdest du ohne Internet tun? Vermutlich Zeitschriften- und Magazin-Business. Dann eben klassische Medien…

Welche Superheldenkraft hättest du gern und warum? Habe ich noch nie drüber nachgedacht, aber wenn man damit Leuten helfen kann oder die Welt besser machen kann, würde ich sowas nehmen.

Was ist zurzeit das Hintergrundbild auf deinem Rechner? Schwarzer Screen mit ganz vielen Dateien davor…

Ach ja, PC oder Mac? Oder fragt man nur noch nach Android oder iOS? Bin seit 2 Jahren oder so bei Apple.

Hast du einen Geschenktipp? Karten für OMR 2017 für Geschäftspartner vielleicht ;) Ich wünsche mir selber kabellose Kopfhörer mit Mikrofon, sicher aktuell bei vielen gefragt.

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen? Ich würde bei meinem Lieblings-Koreaner was bestellen.

Wann hast du zuletzt etwas Neues ausprobiert und was war das? Ich probiere beim Sport immer wieder neue Sachen aus. Ich versuche z.B. Handstand zu lernen, aber schon seit locker 12 Monaten. Seilchen springen habe ich auch in den letzten Monaten gelernt, ist in jedem Fall leichter…

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest? Vermutlich etwas Völker- und Kulturverständigendes oder etwas rund um Umwelt-Themen. Ich bin mit meinem Leben glücklicherweise sehr zufrieden, müsste also was Größeres sein.

Was sollte niemand von dir wissen? In Hamburg glauben viele Leute, ich hätte früher ganz gut Fußball spielen können, weil ich hier beim Hallenfußball einigermaßen zurecht komme… Mit meinen Freunden aus dem Ruhrgebiet sollten sie da nicht sprechen.

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Ich mache mir gerne Gedanken über die Zukunft von Marketing und Medien, da wart ihr ja zurückhaltend.

Das letzte Wort: „Nutze den Tag und Genieße das Leben!“ Sowas Banales, aber trotzdem wird ja nichts falsch dadurch. :)

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Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 21. Dezember 2016 | Tags: , , , , , Keine Kommentare

Happenpappen

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Wem beim Gedanken an Süßkartoffel-Ananas-Curry, an würzige Bratnudeln mit Weißkohl-Erdnuss-Salat und Chop-Suey-Gemüse oder einen Seitan-Pattie-Burger mit Fritz Cola-BBQ-Soße, Käse-Dip, Tomaten und Röstzwiebeln nicht nur das Wasser im Mund zusammenläuft, sondern auch das Herz höher schlägt, der ist veganverliebt. Genau wie Cathy, die Inhaberin der veganen Wohnküche Happenpappen in Hamburg-Eimsbüttel. Hier gibt es täglich hausgemachte vegane Küche plus glutenfreie Optionen, von denen auch überzeugte Karnivoren schwärmen! Montag bis Samstag ab 18 Uhr ist jeweils Burgerabend. Mit nicht weniger als fünf verschiedenen veganen Burgervarianten. Missioniert wird hier null, sondern gekocht mit viel Lust an Alternativen, einem großen Wissen über die kulinarische Welt der Vielfalt und mit der Geduld und der Weisheit, auf Anfrage auch die Gäste mit der veganen Küche vertrauter zu machen. Das Rezept hier lautet: 100 Prozent vegan = 200 Prozent lecker. Deal!
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Happenpappen | Lappenbergallee 41, 20257 Hamburg | Mo-Fr 12-22h, Sa 10-22h, So 10-17h | www.happenpappen.de | Facebook

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 13. Dezember 2016 | Tags: , , , , , , Keine Kommentare

Nessi

MMW_Nessi-Mag

Das 2 Minuten-Interview

Mein Gott ist die heiß! Sorry, aber das muss man ja auch mal sagen dürfen. Nessi kommt eigentlich aus Hamburg, wohnt inzwischen in Berlin und macht Musik. Genauer gesagt schreibt sie gerade an ihrem zweiten Album. Sie macht also ganz schön viel Musik: elektronisch, tanzbar, poppig! Jawoll, ein Hoch auf gute Popmusik, die kann nämlich fast alles. Wir sprachen mit ihr über das Fliegen, Zitronenfarms, Stille und wohltemperierte, sahnehaltige Mixgetränke unter der Dusche. Da fällt uns auf, wir haben vergessen sie nach ihrem nächsten Gig zu fragen. Checkt dafür am besten iamnessi.com  oder Facebook.com/iamnessi. In diesem Sinne: Enjoy the silence!

Name: NESSI
Alter: 27
Wohnort: Berlin
Beruf: Musikerin
Schuhgröße: 38
Lieblingsgeräusch: Stille
Kontakt: Linsen? Trage ich nicht.

Was singst du unter der Dusche? Im Moment sehr oft “Escape” also den Piña Colada Song von Rupert Holmes. Der mit “If you like Piña Coladas, and getting caught in the rain” und so weiter

Womit kann man dich um den Finger wickeln? Mit Pizza und Nichtstun

Deine erste CD war? Space Jam Soundtrack

Was würdest du gerne besser können? Alles was ich jetzt schon kann!

Beschreibe deine Musik in 3 Worten! Ehrliche emotionale Popmusik

Wenn du nicht Musikerin geworden wärst, dann wahrscheinlich:  Ich hätte bestimmt eine Zitronenfarm irgendwo am Meer

Verpasse uns bitte jetzt einen Ohrwurm! “And through it AAAAAAALLLLLL she offers me protection, a lot of love and affection whether i’m right or wrong…”

Mit welcher berühmten Persönlichkeit würdest du gerne mal ein Duett aufnehmen? Elliott Smith und Matt Berninger

Dein Song für die Ewigkeit: Miss Misery – Elliott Smith

Das beste Konzert deines Lebens? The National (Wo wo wo? Wir auch, wir auch, wir auch! Anm.d.Red.)

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen? Ich würde “Xtreme Metal Tacos” machen, meine Spezialität. Die besten Tacos der Welt! Mit frischer Mangosalsa!

Was würdest du tun, wenn du keine Angst vor gar nichts hättest?  Ich glaube es ist gut manchmal Angst vor Dingen zu haben. Ich hätte also eher Angst vorm gar keine Angst mehr haben.

Welche Superheldenkraft hättest du gern? Ich würde gerne fliegen können

Was sollte niemand von Dir wissen? Ich führe sehr oft Selbstgespräche und bin generell gern alleine

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Ihr habt ganz tolle Fragen gestellt, ich beklage mich nicht :)

Das letzte Wort: Muss ich nicht (immer) haben :)

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 07. September 2016 | Tags: , , , , , , , Keine Kommentare

Das perfekte Dinner

Wir waren essen. An einem Tisch in Hamburg. Also es war nicht einfach ein Tisch. Es war quasi DER Tisch. Herzstück des Restaurants The Table in der Hamburger Hafen City nämlich ist ein geschwungener Tresen aus dunklem Kirschbaumholz, der mehr ist als eine lange Tafel für üppige Runden. Er schlängelt sich licht designt durch den Gastraum und schafft damit einen Wohlfühltempel aus Winkel und Ecken. Vor allem aber bietet er die passende Bühne für das, was in unnachahmlicher Weise auf ihm serviert wird. Denn verantwortlich für Raum und Speisen ist Deutschlands jüngster Drei-Sterne-Koch, Kevin Fehling. Nochmal: Drei(!)-Sterne-Koch Kevin Fehling. Den hatten wir übrigens auch schon vor der Linse, als wir mit Olaf Heine eine Fotostrecke zum letzten Atelier Nespresso geshootet haben. Zusammen mit David Eitel, einem hochkarätigen Sommelier, kombiniert er gemütliche Leichtigkeit im Intérieur mit modernen Interpretationen klassischer Gerichte. Ein Hauch von Exklusivität mit Augenzwinkern. Hohe Gastronomiekunst ohne Eitelkeit. Gediegenes Dining ohne Schikeria. Denn ein Tisch ist ein Tisch ist ein Tisch.
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The Table |  | Shanghaiallee 15, 20457 Hamburg | thetable-hamburg.de | Facebook

MMW_TheTable_Mag

Kategorien: Hamburg | Autor: | Datum: 07. September 2016 | Tags: , , , , , , Keine Kommentare