Wolf ab!

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Sieh dich nicht um, ein Wolf geht um! Stimmt, es ergibt auch vielmehr Sinn, nach vorne zu schauen – in Richtung Leinwand nämlich. Nach sechs Jahren Ideenschmieden, Crowdfundinganheizen, Aufreißen, Runterreißen, Rausreißen, Putzen, Bauen und Streichen hat der Wolf, das neue Kino im Herzen Neuköllns, eröffnet. Und dieser Wolf hat es in sich. Er ist nicht nur Filmvorführungsstätte und Bar, sondern eine Heimat für alle Filmliebhaberinnen und Zelluloid-Aficionados. Neben zwei Kinosälen beherbergt er ein Studio zum experimentellen Umgang mit und zum Diskutieren über Bewegtbild. Gearbeitet wird an einer Postproduktionsstätte mit Farbkorrekturstudio, damit der gesamte Kreislauf des Films hier ein Zuhause finden kann. Das Programm ist ein kaleidoskopischer Blick auf die Filmgeschichte und -zukunft. Gezeigt werden Neuerscheinungen, Filme ohne Verleih, spezielle Reihen, Dokumentarfilme, Festivallieblinge und Retrospektiven. Der Ort allein ist schon gefüllt mit Geschichte. Die Räumlichkeiten an der Ecke Weser- und Wildenbruchstraße beherbergten in den vergangenen Jahren schon eine Buchbinderei, einen Waschsalon, ein Bordell – und eine Bäckerei. Willkommen in Neukölln! Am 25 März steigt übrigens die WOLF EDITION #1 ein Workshop zum Thema „Kino der Zukunft“ mit Regisseurin, Performance-Künstlerin und Musikerin Josephine Decker. Frage: „Wie kann ein Film sowohl unser Bewusstsein, als auch unser Unterbewusstsein ansprechen?“ Der Wolf weiß es.
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Wolf Kino | Weserstraße 59, 12045 Berlin | wolfberlin.com | Facebook | Foto: Uli Kohl

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 07. März 2017 | Tags: , , , , , , , , Keine Kommentare

Gracias, Gracia

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Daniel Brühl ist Barcoliner – halb Barcelonier, halb Berliner also. Gott. sei. Dank. Denn neben Freude stiftender Leinwandpräsenz hat er die Stadt inzwischen vor allem kulinarisch bereichert, indem er den Geschmack seiner Kindheit in die deutsche Hauptstadt brachte. Zuerst in Form der Bar Raval am Görli, und jetzt, sechs Jahre später, in der neuen Bar Gracia im Prenzlauer Berg. Das Erfolgsrezept ist dasselbe: Bällchen aus geräucherter Aubergine mit Ziegenkäse, Honig und Apfel. Oder Oktopus mit grünem Mojo, Brot mit Schokolade, Chorizo, Zitruskartoffelpüree… an dieser Stelle könnten wir den Artikel eigentlich beenden, es wäre alles gesagt. Wo können wir reservieren? Aber: Die Bar Gracia – deren Name auf den Stadtteil Gracia, den katalanischen Prenzlauer Berg anspielt – ist nicht einfach ein Ableger der großen Schwester ‚Raval‘, sondern eine eigenständige Bar mit mediterraner Atmosphäre und so genannten „Autoren-Tapas“, also Snacks mit einem Twist, einer eigenen kulinarischen Handschrift, einem Hauch Innovation. Mit etwas Glück kann man seinen spanischen Rotwein da auch mal mit dem Chef personalmente trinken – wohnt Daniel Brühl doch selbst nicht weit entfernt. In diesem Sinne: Gracias, Gracia. Und Daniel

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Bar Gracia | Göhrener Straße 5, 10437 Berlin | Öffnungszeiten 18:00 – 23:00 Uhr | www.bargracia.de | Facebook | Foto Credit: Bar Gracia

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 28. Februar 2017 | Tags: , , , , Keine Kommentare

Wo die wilden Kerle saufen

Naturweine spalten die Geister. Nach Erde würden sie schmecken, nach getragenen Wollsocken riechen, meinen die einen. Next! Die anderen wissen, dass Qualitätswein keine Zusatzstoffe braucht. Dass es auch in der wachsenden Naturwein-Familie schmackhafte, edle Tropfen gibt, die sich geschmacklich durch nichts von Top-Weinen inklusive Additiven unterscheiden. Man muss sich eben auskennen. Und Bock haben, seinem Gaumen, seinem Gewissen und seinem Schädel Gutes zu tun. So wie Ramses, Oscar und Tom. Die zwei Mexikaner und der Norweger sind die unprätentiösen Kenner-Köpfe hinter der neuen Naturwein-Bar ‚Wild Things‘ an der Weser-Ecke-Elbestraße im schönen Neukölln. Und sie sind auch die Jungs, die hinter ‚Industry Standard‘ stehen, dem Restaurant mit Bar, das sich der richtig guten, ganzheitlichen, mediterran inspirierten Küche verschrieben hat. Nun denken sie das Konzept weiter: Wer sich an den schmackhaften Menus im Standard sattgegessen hat, tapst künftig einfach ein paar Meter weiter und lässt sich zum gepflegt-genussvollen Weitertrinken in der zusammengezimmerten Bar nieder, in der sich alles um Weine dreht, die außer großartigen Trauben nichts zu bieten haben. Glücklicherweise. Wie wunderlich, dass sich viele Zeitgeister bei ihrem Essen so viele Gedanken um Herkunft, Verarbeitung und ökologische Produktion machen – aber beim Wein? Schmecken muss er. Punkt. Und ganz ehrlich, weil wir haben es getestet: Das tut er auch ohne Sulfite. Ohne Zucker. Ohne Pestizide. Ohne Fungizide. Ohne den ganzen added bullshit. In der improvisiert charmanten Bar mit Popcorn-Maschine kann man sich nun selbst davon überzeugen und sich vom weltumspannenden Wild Things-Team betüdeln lassen. Trinken soll man. Nicht lange labern, meinen die Jungs. Ein Wein soll für sich selbst sprechen. Als sehr willkommener Nebeneffekt murrt übrigens auch die Katze am nächsten Morgen nicht so laut nach einer langen Naturwein-Nacht. Denn der Kater entsteht in der Regel durch die bösen Zusatzstoffe. Hier geht es einfach nur um eins: Guten Wein. Oder, wie Mit-Besitzer Ramses sagt: ‚It’s just a bunch of pressed grapes, and that’s it‘.
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Wild Things Naturwein-Bar | Weserstraße 172, 12045 Berlin | täglich von 18 bis 2 Uhr geöffnet | Facebook

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Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 11. Mai 2016 | Tags: , , , Keine Kommentare

Kaffeesatzleser

Kaffeesatzleser

Ein Profiler ist ein Kriminalist. Er ist ein Fallanalytiker, der anhand von Indizien am Tatort Rückschlüsse auf die sozio-ökonomischen Merkmale des Täters zieht. Er ist ein reflektierter Schnüffler und akribischer Tüftler. Und was der Profiler (im Fernsehen und im echten Leben) mit Menschen macht, machen die Friedrichshainer Coffee Profilers eben mit Kaffee. Und mit Menschen. Das internationale Gründer-Team hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kaffee-Liebhaber mit dem für sie perfekt passenden Kaffee zusammenzubringen. Das tun sie auf unterschiedlichen Ebenen. In erster Linie sind die Coffee Profilers eine Kaffee-Bar. An einem Ort, an dem man kein modernes, hübsch designtes Café vermutet, nämlich an der historischen, aber etwas unbelebten Karl-Marx-Allee, unweit des Knotenpunktes Frankfurter Tor, haben sie sich niedergelassen. Hier dürfen wir eintreten in einen freundlichen, hellen Raum, an dem alles „Kaffee“ ruft: Der Duft, die Auslagen, die meterlangen Regale mit Kaffeemaschinen. Man wird freundlich nach seinem Verhältnis zu Säure befragt und darf aus verschiedenen Kaffeesorten auswählen – die übrigens fast täglich wechseln. Wen das schon überfordert: Keine Angst! Die Jungs, die hier an der Kaffeemaschine stehen, verstehen euch. Gerne erzählen sie. Über Anbauverhältnisse, über Röstgrade, Säuregehalt, Geschmacksrichtungen. Und dabei passiert etwas. Die Leidenschaft wird losgelassen: Ihre Augen leuchten. Ihre Ausführungen machen neugierig. Sie reden von unterschiedlichen Qualitäten, von Filter und Brew, von den kleinen, aber feinen Anbaugebieten in hoher Höhe, von denen sie ihren Kaffee beziehen. Und plötzlich tut sich eine Welt auf jenseits des Latte Macchiato. Großartiger Weise veranstalten die Profiler auch immer mal wieder Workshops und Kaffee-Degustationen. Wer also auf den Geschmack gekommen ist, darf sich auch mal mehr erzählen lassen als in den kurzen drei Minuten, bevor man eigentlich schon im Büro sein müsste. Achso, oder man bestellt einfach einen verdammt guten Kaffee.
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Coffee Profilers | Karl-Marx-Allee 136, 10243 Berlin | Mo-Fr, 8-18 Uhr, Sa 9-18 Uhr, So 11-17 Uhr | www.coffeeprofilers.com

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Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 24. Februar 2016 | Tags: , , , , Keine Kommentare

Come hai trovato il film?

Come hai trovato il film?

Es gab diesen Moment. Im Austauschjahr in Neuseeland. Nichts ahnend vor dem Fernsehgerät und plötzlich: Tom Selleck. Und Tom Sellecks echte, amerikanische Stimme. Dass Magnum nicht deutsch sprach, war natürlich klar – warum sollte er, auf Hawaii!? – aber dass er eigentlich so anders klingt (und ehrlich gesagt, nicht besser) war ein kleiner Schock. Und in diesem Moment reifte eine Erkenntnis: Synchronisierte Filme sind einfach nicht »the real thing«. Umso wunderbarer, dass in eine leerstehende Bäckerei in Kreuzberg nun »Il Kino« eingezogen ist, ein kleines Programmkino, das sich auf Filme aus aller Welt in Originalsprache mit Untertiteln spezialisiert hat. Auf Filme, die an Festivals zwar hoch gelobt werden, in Deutschland aber keine Distribution finden. So international wie das ausgesuchte Programm sind auch die Gründer des 52-Sitzers: Das italienisch-deutsch-norwegische Team führt in Berlin weiter, was seit 2010 in Rom bestens funktioniert. Damals hatten 54 Regisseure, Drehbuchautoren, Cutter und Schauspieler das Kino ins Leben gerufen, in das sie selbst gerne gehen möchten. Und wir gehen sehr gerne mit. Mediterran ist übrigens auch das kulinarische Konzept. In der Kino-Bar werden italienische Weine verkauft, das Antipasti-Buffet wird bis 22 Uhr regelmäßig aufgefüllt. So können die zu Teilen anspruchsvollen Filme im Anschluss rege diskutiert und verdaut werden.
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Il Kino | Nansenstraße 22, 12047 Berlin | Mo-Fr ab 12.30, Sa & So ab 11 Uhr | www.ilkino.de

Photo: Malene Korsgaard Lauritsen

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Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 27. Januar 2016 | Tags: , , , , Keine Kommentare

Prost, ihr Hunde!

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Prost, ihr Hunde!

Die perfekte Bar muss vor allem sein: Schummrig. Nicht allzu groß. Alkoholisch exklusiv bestückt. Entweder stehen an einem langen Tresen eine Reihe hoher Barhocker, die zum elegant gestreckten Rücken verleiten. Oder es gruppieren sich auf einem etwas abgeranzten Holzboden mit Geschichte lederne Sitzgelegenheiten, in die man tief einsinken und sich fühlen kann, als hätte man einen Titel – oder zumindest eine Zigarrensammlung. Stop. Bleib bei genau diesem Bild. Jetzt füge als Soundtrack guten old school Hip Hop ein. Bricht das Bild ein bisschen auf? Nun subtrahiere alles, was irgendwie prätentiös wirkt. Und leg als Krönung zum Schluss noch den Kreuzberg-Filter über all das. Voilà: Willkommen bei Bourbon Dogs. Die amerikanisch angehauchte Whiskey-Bar am Spreewaldplatz ist eine perfekte Bar in etwas anders. Serviert wird hier die eigenständige Kombination aus vielseitigen klassischen und neu interpretierten Whiskey-Drinks, ausgesuchten Craft Beers und der Antithese zum Dauerbrenner aus dem schwedischen Möbelhaus: bestechend gute Hot Dogs. Wer sich traut, sucht sich auf der Karte einen Drink unter der Überschrift »Unusual« aus, per definitionem »obscure whiskies made in unique styles«. Wer erst einmal sanft in das ungewöhnliche Konzept einsteigen will, kombiniert ein süffiges Brooklyn Lager mit einem Classic Dog. Man muss ja nicht gleich übertreiben. Aber man könnte.
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Bourbon Dogs | Spreewaldplatz 14, 10999 Berlin | Di bis So, ab 17 Uhr | www.bourbon-dogs.com

 

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 20. Januar 2016 | Tags: , , , , Keine Kommentare

Heute Abend schon was vor?

Heute Abend schon was vor?

Wir waren aus, auf einen Wein und eine Schale Rosmarin-Popcorn und schwelgen seither in Erinnerungen. Es war einer dieser Abende an denen alles passt. Die richtigen Menschen, gute Drinks, und eine Atmosphäre, die sich nach Bleiben und Zeit vergessen anfühlt. Die Schwelgerei in der Sanderstraße fühlt sich an, als gäbe es sie genau so schon seit vielen Jahren. Tatsächlich gibt es den Laden mit der feinen Auswahl an Longdrinks, Craft Beer und ausgesuchten Weinen erst seit April. Seither ist viel passiert, legendäre Abende, niveauvolle Abstürze trotz Rosmarin Popcorn-Grundlage und ziemlich besondere, ziemlich regelmäßig stattfindende Tastings knapp neben der Spur. Heute Abend ab 20 Uhr geht das Ganze noch einen Schritt weiter und zwar in die vollkommen richtige Richtung. Der bekannte Food Journalist Peter Eichhorn lädt zum ersten Bier & Käse Tasting. Hell, dunkel, mild, kräftig, malzig – fünf Bierspezialitäten treffen auf fünf leckere Käsesorten von Fritz Blomeyer, gespickt mit Anekdoten und Plaisier. Bier und Käse? Passt! Für 30 magere Euro seid ihr dabei und am Ende sicher satt und selig. Wir verlosen 1×2 Plätze am Tastingtisch an die besonders Probierfreudigen unter euch. Schreibt schnell eine Mail mit dem Betreff ‚KÄSE AUF BIER, RATE ICH DIR!‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de. Zum Wohle!
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Schwelgerei | Sanderstr. 2, 12047 Berlin | Facebook

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Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 14. Oktober 2015 | Tags: , , , , , Keine Kommentare

Fairytale gone good

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Fairytale gone good

Ja ja, der Märchenbrunnen, irgendwie kennt ihn jeder, irgendwie mag ihn jeder, auch wenn keiner so recht weiß warum. Selbst gestandene Kerle bekommen diesen seeligen Blick und verfallen auf dem kleinen daher plätschernden und von Märchenfiguren besetzten Eckchen am muxmäuschenwilden Ende des Volksparks Friedrichshain in handzahmen Gestus. Machen wir uns nichts vor, es hat mit den Figuren zu tun, oder besser mit den Erinnerungen, die sie wach rufen. Froschkönig, Hänsel und Gretel, der Gestiefelte Kater, Hans im Glück, Aschenbrödel, Rotkäppchen, Schneewittchen mit den 7 Zwergen und Dornröschen vesetzen einen augenblicklich zurück in eine Zeit, in der Fantasie noch zur Realität gehörte, in der das Leben aus Wundern bestand und Alltag daher aus Prinzip nicht existierte. Wir wollen träumen, wir wollen glauben. Denn wie heißt es so schön: egal wie groß, stark und böse du bist, wenn dir ein Zweijähriger ein Spielzeugtelefon reicht, dann gehst du ran. Nun, der Märchenbrunnen ist nicht mehr allein. Er hat Verstärkung bekommen und zwar gleich gegenüber. Fairytale heißt eine neue Bar, die uns mitnimmt ins Reich von Gut und Böse, Glück und Grusel und bevor wir es vergessen, der verdammt guten Drinks. Denn bei allem Zauber, den das Interieur, die Namen auf der Karte oder schaurig schönen Illustrationen hervorrufen, geht es im Fairytale vor allem um den Genuss hochwertiger, außerordentlicher und präzise komponierter Cocktails und Longdrinks. Von Mittwoch bis Sonntag, jeweils ab 18.30 Uhr könnt ihr euch niveauvoll dem Zaubertrank widmen und beim Nippen am Glas die Gedanken kreisen und die Fantasie fliegen lassen. Wenn das Telefon klingelt und kein Kind vor euch steht, einfach klingeln lassen. Das habt ihr euch verdient.
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Fairytales | Am Friedrichshain 24, 10407 Berlin | Facebook

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 25. März 2015 | Tags: , , , , Keine Kommentare

Laauma

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Real Food

“Bio oder normal?“ wurden wir neulich beim Einkaufen gefragt. Nun, wenn normal bedeutet, dass unsere Tomaten in Dünger befüllten Plastiksäcken aufwachsen, Südfrüchte sanft und schattig im Bauch eines Containerschiffs heranreifen, Tiere mit Hilfe von Steroiden und Antibiotika in Serie produziert werden, Geschmacksverstärker und Konservierungsstoffe für Aroma, Farbe und Convenience sorgen, dann entscheiden wir uns gern für das Unnormale. Mit Kategoriesiegeln wie bio, veggie, vegan oder Ähnlichem ist das eh so eine Sache. Die werden inzwischen beinah inflationär gestreut und verstellen vor allem den Blick auf das was eigentlich zählt: Ein unverkrampfter, leidenschaftlicher und natürlicher Umgang mit Lebewesen und Lebensmitteln. Die Natur schenkt uns großartige Früchte, die abwechselnd an unterschiedlichen Orten und zu unterschiedlichen Jahreszeiten gedeihen und die ihr volles Aroma am besten ohne unser Zutun entfalten. Wer darauf Lust hat, der schaut ab Sonntag im Bistro Laauma in Berlin Friedrichshain vorbei. Auf den Tisch kommt alles, was Mutter Naturs Flora in unserer Region zu bieten hat. Saisonal, abwechslungsreich, garantiert Ersatzprodukt-frei, einfach und inspirierend gut. Alles ist frisch, nichts wird verpackt und wer mag bringt seine eigene Schüssel, Tasse oder Dose mit. So geht essen, so geht normal, so geht lecker. In Zukunft gibt es obendrein Dinnerabende, Workshops zu Themen wie Wildkräutersammeln oder Detoxing und vieles mehr. Eröffnet und betrieben wird der Laden übrigens von Tino Langner, Jessica Mach und Peter Aurisch, der beim zweiten GOLDEN DINNER mit einer großartigen Ausstelllung seiner Kunstwerke mit von der Partie war. Dass Jessica und Peter zu den mit Abstand besten und gefragtesten Tättowierern überhaupt gehören und ihr Atelier Nevada Johnny weit über Szenegrenzen hinaus eine absolute Hausmarke ist – ganz normal. Am Sonntag öffnen sich die Bistrotüren zum ersten Mal. Wir sind gespannt und freuen uns auf ursprüngliche Geschmäcker, nette Leute und einen leckeren Snack zum Wiederaufladen der Akkus am Sonntag nach unserer Jubiläumsparty.

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Laauma | Sonntagstr. 26, 10245 Berlin | Di-Sa 8-20 Uhr, So 10-20 Uhr | laauma.com | Facebook | tumblr

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 30. April 2014 | Tags: , , , , , , Keine Kommentare

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Monkey Bar sucht Personal

 

Empfangsmitarbeiter, Eventmanager, Barpersonal, Doorman, Demichef de Partie, Commis de Cuisine, Demi Chef de Rang, Trainees…… das 25Hours Hotel Bikini Berlin sucht fähiges, flottes Personal auf ganzer Linie. Ihr seid fit oder wollt es werden, habt Ausdauer, seid belastbar, flexibel und nicht auf den Kopf gefallen? Schaut mal hier!

Kategorien: Netzwerk | Autor: | Datum: 23. April 2014 | Tags: , , , , , , Keine Kommentare

The Bar Market

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The Bar Market

Und wenn wir gehen, dann richtig. Roundabout ein Jahrzent lang bespielte das Künstlerkollektiv Artitude die Räume des deftigen Senatsreservespeichers right on the river Spree. Und nicht nur das. Von dort aus unterstützten sie junge Berliner Künstler, bespielten die Wände der Umgebung und schufen einige, ach was, so gut wie alle landschaftsprägenden Riesen-„Graffitis“ in Kreuzberg und Umgebung. Ja, genau die Dinger, die immer alle fotografieren. Doch jetzt ist Schluss. Ab dem 31. März entsteht auf dem Areal mehr von dem, wovon es scheinbar nie genug gibt: Wohnungen und Büros. Outch! Wer stumme Proteste oder weinerliches Drama erwartet – Fehlanzeige. Zum Abschied gibt es kein leises ‚Servus‘ sondern eine ausgemachte Sause. Beginnend am kommenden Freitag und dann jeden Freitag und Samstag im März füllen Helden der Berliner Gastroszene den Speicher noch einmal randvoll mit Leben. An insgesamt sechs Abenden präsentiert das ‚Who is who‘ der Cocktailmixer, Bartender, Weinvorkoster und Bierbrauer herzerfrischende Kreationen in flüssig. Martkthalle Neun’s Heidenpeter ist dabei, Helen Mol – ehemalige Sommelière im Pauly Saal – und ein Team aus dem legendären ‚Würgeengel‘. Passend dazu werden am Food-Stand sechs verschiedene Leckereien serviert, jeweils abgestimmt auf je einen der feinen Drinks. Was wohl zu Gin&Tonic oder Bloody Mary passt? Hingehen, rausfinden, Abschiedsschmaus. Zum Wohl!

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The Bar Market | 7.- 29.3. Freitag & Samstag ab 18.00 Uhr | Senatsreservespeicher, Cuvrystraße 3-4, 10997 Berlin | facebook

Kategorien: Erlebnisse | Autor: | Datum: 05. März 2014 | Tags: , , Keine Kommentare