Monument Mal

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Mitten in Berlin steht dieser Bunker. Ein Mahnmal der Scheußlichkeit, das glücklicherweise in sein Gegenteil gekehrt wurde: Einen Hort der Kunst. Denn was ist Kunst, aus dem Individuum geschöpft, anderes als die ultimative Bastion der Freiheit? Eben. Finden wir auch. Der Sammler Christian Boros kaufte 2003 den Bunker, der zwischenzeitlich als Kriegsgefängnis, Textilienlager, Speicher für Bananen und Technoclub genutzt wurde, um darin seine Sammlung zeitgenössischer Kunst einzurichten. Und im Gegensatz zu früher, als man sich im Bunker eingeschlossen und abgeschottet hat, soll dieser Koloss ein Ort für alle sein. Jeder darf sich die Sammlung internationaler Kunst (unter anderen von Ai Weiwei, Thomas Ruff, Olafur Eliasson und Wolfgang Tillmans) ansehen, normalerweise allerdings mit Anmeldung und Führung – schließlich wohnt der gute Mann auch in dem Gebäude. Wie gesagt, normalerweise: An den Wochenenden im Januar sind die 3000 wertvollen Quadratmeter nämlich mal ohne Reservierung zugänglich. Und, wir haben das für uns und euch getestet, sogar ohne allzu lange Warteschlangen. Fifteen minutes to Ultimo!
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Sammlung Boros | Bunker, Reinhardtstraße 20, 10117 Berlin | 21. und 22. Januar ohne Reservierung 10-18  Uhr geöffnet | Eintritt 12€, ermäßigt 6€ | sammlung-boros.de

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 18. Januar 2017 | Tags: , , , , , , , , , Keine Kommentare

Auf Sand gebaut

Wir teilen wirklich gern. In seltenen Fällen allerdings ringen wir etwas mit unserem Großmut. Dann nämlich, wenn wir Kleinodien aufspüren, die wir gerne als kostbare Geheimnisse ganz für uns alleine behalten möchten. Aber dann erinnern wir uns wieder an unseren Auftrag und an die Freude, die es bereitet schöne Dinge mit Freunden zu teilen. Und da ihr quasi unsere Freunde seid, entscheiden wir uns gern und mit vollem Herzen fürs Teilen. Für Freunde ist nämlich auch das New Haus. Eigentlich sind das New Haus zwei Häuser. Zwei Ferienhäuser, um genau zu sein. Und sie sind wunderschön. In unmittelbarer Nähe vom flachen Ostseestrand, am Eingang zur kunstreichen Halbinsel Fischland-Darß-Zingst, eingebettet in idyllische Kiefernwälder stehen sie (wie toll ist bitte die Adresse?) – einmal das Haus Pine mit drei Schlafzimmern und einmal das Haus Sand mit zwei Schlafzimmern. Beide Häuser haben zwei Geschosse, zwei Terrassen und eine Sauna. Und sie haben Stil. Mit ganz viel Gefühl für Design wurden die Ferienhäuser ausgestattet, ohne dabei aufdringlich oder überkandidelt zu sein. Zeitgenössische Kunst schmückt die hellen Räume, ein astreines Soundsystem sorgt für die musikalische Untermalung der gemütlichen Abende, die man hier an der großen Tafel mit den lieben Menschen verbringt. Wochenweise im Sommer oder zweitageweise in den anderen Jahreszeiten. Ab 220 Euro pro Haus gehts los, für bis zu acht Freunde versteht sich. Ein echter Geheimtipp eben.
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New Haus | Zwischen den Kiefern 18, 18347 Dierhagen | newhaus.de | Foto: Sven Hausherr (CeeCee)

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Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 18. Januar 2017 | Tags: , , , , , , , , Keine Kommentare

Marlen Stahlhuth

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Das 2 Minuten-Interview

Ok, sie hat Fotografin geschrieben. Damit untertreibt sie natürlich ein bisschen, denn Marlen (Leni) Stahlhuth ist dazu noch Moderatorin, fotografiert für INDIE und das Material Girl Magazine und arbeitet gerade an ihrem eigenen Bildband. An ihrem Blog Paperboats.me kommt man, wenn man sich für Mode, Text und Lifestyle interessiert, nicht vorbei. Wir haben Leni nach ihren Erwartungen zur Fashion Week befragt (na klar!) aber auch zur Lage der Welt und ihrem Teekränzchen mit der Queen. Wir ärgern uns seither ein wenig darüber, dass wir nicht in den wunderschönen Lockenkopf schauen und ihre Gedanken lesen können. Darauf hat sie uns natürlich selbst gebracht.

Name: Marlen (Leni) Stahlhuth
Alter: 27
Wohnort: Berlin
Beruf: Fotografin
Schuhgröße: 40
Lieblingsmotiv: Uiiii, was genau meint ihr damit? Lieblings Foto oder so was?
Kontakt: ahoi@paperboats.me

 

Die Queen lädt zum Tee ein, was ziehst du an? Ich bin ein großer Fan von Twinsets. Das erscheint mir auch halbwegs angemessen für die Queen. Von daher ein rosa Twinset und weiße Sneaker. Und ich würde Kakao mitbringen, Tee ist nicht so mein Ding.

Was erwartest du dir von der Berlin Fashion Week 2017? Für mich bedeutet die Fashion Week immer jede Menge Jobs. Daher lasse ich Shows und Parties meistens aus und verdiene lieber Geld. Der ganze Trubel ist mir im Arbeitsmodus auch um einiges lieber. Dank Social Media bekommt man ja sowieso alles andere mit! Bei dieser Fashion Week freue ich mich allerdings am meisten auf die INDIE magazine party!

Wie sieht es bei dir Zuhause aus? Ich bin vor zwei Wochen gerade erst umgezogen, von daher gibt es ein Meer aus Kisten und Boxen und fast keine Möbel. Aber immerhin Barstühle und meine heißbeliebte Casper Matratze. Was braucht man mehr. Allerdings verbringe ich beunruhigend viel Zeit auf Pinterest und gucke mir Möbel an, die ich mir nie leisten werden kann und erstelle Moodboards für die einzelnen Zimmer. Das wird also eher ein Langzeitprojekt.

Absolutes Fashion-No-Go für 2017: Ich bin ja großer Verfechter von jeder soll tragen was er mag, für mich persönlich sind es wahrscheinlich Leggings. Das ist für mich eher ein Gym Outfit. Aber wie gesagt, es gibt bestimmt Leute die in Leggings umwerfend aussehen.

Deine drei wichtigsten Werkzeuge: Kamera, Handy, Photoshop (bezüglich meiner Arbeit), vom Internet mal abgesehen.

Was siehst du, wenn du in den Spiegel schaust? Jeden Tag was anderes. Aber meistens das irgendeine Locke mal wieder aus der Reihe tanzt. Fällt aber sonst keinem auf, von daher :D (Du hast Locken? Anm. d. Red.)

Was möchtest du in diesem Jahr unbedingt erreichen? Ich will unbedingt mehr Zeit in Projekte investieren die für mich eine Bedeutung haben, die Themen adressieren die mir wirklich was bedeuten. Mode kann sehr oberflächlich sein, und nach ein paar Jahren stellt man sich dann öfter die Frage wie weltverändernd es sein kann, eine Taschenkollektion zu fotografieren. Ich arbeite seit ein paar Monaten an einem privaten Fotoprojekt, ohne Sponsor, ohne Kunde etc. und das würde ich gerne dieses Jahr fertig stellen.

In welchem Jahrzehnt waren die Menschen am schönsten? Schönheit ist ja immer so eine Sache. Ich finde ja gerade das ‚Nichtschönsein‘ wesentlich spannender. Ich bin privat, modisch und musikalisch aber ein großer Fan der 90er.

Was ist dir wirklich wichtig? Die Freiheit das zu tun, was ich wirklich machen will und damit Leute zu erreichen und eventuell auch positiv zu beeinflussen. Toleranz und Offenheit Menschen und Sachen gegenüber die man eventuell nicht unbedingt sofort versteht. Meine Familie und mein Freund.

Eine gute Tat, die jeder sofort tun kann? Auch im „echten“ Leben für das einstehen, was man online als gut und wichtig befindet. Nicht mit Vorurteilen an Menschen herangehen, helfen, hinschauen, Sachen ansprechen die man nicht in Ordnung findet, sich selber hinterfragen, bewusster auf diesem Planeten leben, Müll reduzieren, nicht jeden Tag Fleisch essen, oder sich einfach mal informieren was man so machen kann.

Wann hast du zuletzt von Herzen gelacht? Heute. Eigentlich mehrmals am Tag. Ich bin schwerer Verfechter einer positiven Einstellung. Dann macht das Aufstehen und das Leben generell mehr Spaß.

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen? Ich würde ja liebend gerne Sushi sagen, aber das kann ich nicht. Von daher wären es Pfannkuchen mit ganz vielen verschiedenen Kleinigkeiten die man sich selber dann aussuchen kann und in die Pfannkuchen einrollen kann. (Für die Berliner: Sie meint Eierkuchen. ;) Anm. d. Red.)

Wann hast du zuletzt etwas Neues ausprobiert und was war das? Gestern. Eine Sportübung, die ich vorher noch nicht kannte.

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest? Uff. Da gibt es viele Baustellen. Ich würde gerne umwelttechnisch die Zeit zurückdrehen. Tier- und Pflanzenarten, Eisberge und andere Sachen retten. Ich würde aber auch gerne sämtliche Männer (und Frauen, aber die gibt es in diesen Positionen selten) die für viel Übel auf der Welt verantwortlich sind zur Rechenschaft ziehen. Viel zu selten kommt man nämlich an die eigentlichen Strippenzieher heran oder weiß gar von ihnen. Und ich hätte gerne eine Welt, in der Menschen humaner miteinander umgehen.

Was sollte niemand von dir wissen? Ach da gibt es nicht so viel. Es geht wohl eher darum, was ich lieber privat halte und was nicht. Aber ich bin schwer froh das niemand meine Gedanken lesen kann.

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Ich bin schon froh, dass dies nicht nur ein Interview über Mode war :)

Das letzte Wort:
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Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 18. Januar 2017 | Tags: , , , Keine Kommentare

Kleines Wunder

Zugegeben, Lehrbücher und Ratgeber, die uns Anleitungen für ein besseres, organisierteres, ausgeglicheneres und überhaupt viel besseres Leben liefern, gibt es viele. Unzählige sogar und wenn man eines Festhalten kann, dann wohl, dass es so etwas wie die allgemeingültige Fibel mit der Kurzanleitung zum Glück nicht gibt. Wir sind alle verschieden (Gott sein Dank) und finden daher auch den Weg oder Umweg, der zu uns passt. Was aber auch richtig und wichtig ist, und das meinen wir genau so wie wir es schreiben, die Essenz, die Botschaft und der Nenner, den die meisten guten Helfer und Hilfen uns vermitteln ist der, dass die Kraft und das Potential zur besten Version unserer selbst zu finden, vor allem in uns liegt. Die australische Radio- und Filmproduzentin Rhonda Byrne war auf der Suche und tauschte sich mit vielen unterschiedlichen geistreichen Menschen zu dem Thema aus. Und egal mit wem sie sprach, ob Künstler oder Quantenphysiker, Philosophin oder Erfinder, Theologen oder Medizinerinnen… sie alle sagten letztlich dasselbe: Deine Gedanken verändern deine Welt. Ob man diese Gedanken nun Energieströme nennen will, wie die Physiker, oder Wünsche an das Universum, wie Spirituelle, ist schnuppe. Von diesem Wissen um die Fähigkeit, Schwächen und Leiden in Stärke, Macht und Gesundheit zu verwandeln, erzählt die Australierin im Bestseller ‚The Secret‘. Dies nun ist inzwischen als Hörbuch erschienen und liefert, wenn man mal milde über die etwas dramatische, amerikanische Umsetzung hinweg sieht, einen leichten und ziemlich aufmunternden Begleiter voller Mut, Motivation und Glaube an das Gute. Du suchst ein Wunder? Du bist ein Wunder.
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The Secret Hörbuch | 19,90 € | thesecret.de | Audibleamazon

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Kategorien: Produkte | Autor: | Datum: 18. Januar 2017 | Tags: , , , , , , Keine Kommentare

Die Mische macht’s

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Die Health Food Köchin Liora Bels ist überzeugte Verfechterin davon, dass eine bewusste Lebensweise und eine gesunde Küche die Zufriedenheit mit uns selbst maßgeblich beeinflussen. Einfache, gesunde, und vor allem natürliche Alltagsrezepte aus verschiedenen kulinarischen Traditionen hat die Autorin in The Mix – Die Sinnlichkeit der natürlichen Küche zusammengestellt. Zum Beispiel „Hummus – mal anders“ – nämlich mit Erbsen und Pistazien statt Kichererbsen. Einerseits ist es einfach zu machen: Gefiltertes Wasser mit Zitronensaft, angedünsteten Erbsen, Tahin, Olivenöl, Knoblauch (wenn man will), Salz und Koriander im Blender cremig mixen – fertig. Anderseits sieht die knallige grüne Farbe einfach fantastisch aus! Dass gesund nichts mit asketisch zu tun hat, beweisen Lioras Süßigkeiten-Rezepte. Der Stadt New York widmet sie den „Raw Cheesecake“ mit verschiedenen Nüssen und Mandeln als energiereicher Sattmacher sowie Mandelmilch, Ahornsirup, Vanilleschoten und Kokosöl als schmackhafte Alternative zum Frischkäse. Spätestens die wunderschönen Food-Bilder lassen einen das Wasser im Mund zusammenlaufen. Wir verlosen ein druckfrisches Exemplar von The Mix an die kulinarisch besonders Aufgeschlossenen unter euch. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚GUTER HUNGER‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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THE MIX – Die Sinnlichkeit der natürlichen Küche | 29,90 € | erschienen bei teNeues | Amazon | liorabels.com

Kategorien: Produkte | Autor: | Datum: 18. Januar 2017 | Tags: , , , , , , , Keine Kommentare

Olá bom dia.

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Das war Portugiesisch. Stell dir vor du bist irgendwo auf der Welt, zum Beispiel in Brasilien. Du willst dich nach dem nächsten Bus erkundigen, suchst eine Apotheke oder eine Bar und dein passables Englisch bringt dich nicht weiter. Stell dir vor du könntest dich trotzdem ganz einfach mit deinem Gegenüber unterhalten, ihr würdet einander verstehen, einfach so, Star Trek-mäßig. Sprache bedeutet Identität, Tradition, Heimat und Klang. Sprache ist oft aber auch die erste oder gar einzige Barriere die zwischen uns Menschen steht, die uns davon abhält einander zu vertrauen und zu verstehen. Waverly Labs aus New York starteten vor gut zwei Jahren mit einer wahnwitzigen Idee. Sie wollten das erste nutzerfreundliche, realtime Übersetzungstool für den Haus- und Reisegebrauch entwickeln. App-gestützt sollte ein kleiner Knopf im Ohr quasi live und direkt das vom Gegenüber Gesagte in die eigene Muttersprache übersetzen. Bye bye Sprachbarriere, hallo schöne neue Welt. Waverly Labs startete ein Crowdfunding auf Indiegogo um andere Verrückte für ihre Idee zu begeistern. Und das hat irgendwie ganz gut geklappt. Ihr Fundingziel haben sie am 25. Juni 2016 erreicht und inzwischen um 3180% überschritten. In Worten: dreitausendeinhundertachzig. Die Vision wird Wiklichkeit und inzwischen kann der „Pilot“ genannte Ohrstöpsel in den Farben Schwarz, Weiß oder Rot für den Supporter Preis von 199 US Dollar bestellt werden. Die ergonomisch geformten Flüsterteile filtern Umgebungsgeräusche heraus, sind per Bluetooth mit der zugehörigen App verbunden und die Batterien halten auch bei Vielrednern angeblich einen ganzen Tag. Antworten kann man per Telefon in Wort und Schrift. Die Starterkits werden im Mai 2017 verschickt und das  problemlos auch nach Deutschland. Fünf Sprachen sind zum Start direkt dabei (Englisch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch und Italienisch). Im Herbst kommen Deutsch, Hindi, Hebräisch, Arabisch sowie slawische und ostasiatische Sprachen hinzu. Ein Hoch auf die Völkerverständigung. Wir hätten da ein paar Vorschläge zu den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten. Zu Bestellung hier lang.
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Waverly Labs Pilot | 199 $ | www.waverlylabs.com

Kategorien: Produkte | Autor: | Datum: 10. Januar 2017 | Tags: , , , , , Keine Kommentare

Jannik Stuhlmann

Das 2 Minuten-Interview

Jannik Stuhlmann ist einer der Gründer der Goodlife Company aus Hamburg. Die betreiben das Portal Protein Projekt und machen gesunde Snacks und Sportnahrung. War für uns ja Neuland, wenn wir ehrlich sind, bis… ja, bis wir die PR Betreuung für HEJ (so heißt die eigene Marke) übernommen haben. Seither bewegen wir uns nicht nur körperlich irgendwo zwischen topfit und stahlhart zufrieden, sondern sind auch um viele sehr sympathische Momente mit außergewöhnlich nettem Kontakt reicher. Wer war eigentlich beim HEJ Day mit FitTrio in Hamburg letztes Jahr? M.U.S.K.E.L.K.A.T.E.R! Vom Üben und gemeinsam Lachen. Höchste Zeit also euch etwas teilhaben zu lassen und Jannik ganz offen auf den Zahn zu fühlen. Das ist gerade übrigens gar nicht so einfach. Erstens steht demnächst die größte Fitnessmesse der Welt in Köln an und zweitens pendelt er rund um die Uhr zwischen Deutschland und den USA. Dort wohnt nämlich seine Freundin. Auf ein Wort in der Gangway.

 

Name: Jannik Stuhlmann
Alter: 27
Wohnort: Hamburg
Beruf: Unternehmer
Schuhgröße: 45
Lieblingssportart: Basketball
Kontakt: www.protein-projekt.de/hejnutrition

 

Was tust du morgens nach dem Aufstehen als allererstes?
Ich bereite mich auf den Tag vor, lese Nachrichten auf dem iPad und visualisiere, was ich erreichen möchte.

 

 

Ein guter Vorsatz für 2017:
Als Gründer eines Fitnessunternehmens bin ich tatsächlich derzeit etwas zu wenig beim Sport und werde wie alle Leute in 2017 wieder fit.

 

Auf welche Idee wärst du gerne selbst gekommen?
Die erste richtig gute Suchmaschine für das Internet wäre wahrscheinlich an bahnbrechender Erfolg geworden ;)

 

Was war die größte Herausforderung bei der Gründung von HEJ?
Die Supply Chain richtig zu timen und immer alles in der nötigen Menge auf Lager zu haben, aber nie zu viel zu lagern um nicht unnötig Kapital zu binden war und ist eine große Aufgabe.

 

Wie überwindet man den inneren Schweinehund?
Mit der richtigen Vorbereitung. Wenn man keine ungesunden Snacks essen möchte darf man nie zu hungrig werden, sonst hat man verloren.

 

Jean-Claude Van Damme oder Chuck Norris?
Chuck Norris.

 

Warum?
War in meiner Grundschulzeit der coolere Typ.

Kannst du tanzen?
Nein.

Was sollte jeder über seinen Körper wissen?
Dass er sehr viel mehr leisten kann, als man sich je vorstellen könnte.

Du kannst mit einer Zeitmaschine reisen, welches Jahr stellst du ein und warum?
Jedes Jahr in der fernen Zukunft. Ich bin neugierig, wie sich die Welt weiterentwickelt.

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen?
Burger.

Wovor hast du Angst?
Irgendwann zu bemerken, dass man irgendwo im Mittelmaß feststeckt und nichts von Wert für die Welt geschaffen hat.

Wann hast du zuletzt etwas Neues ausprobiert und was war das?
Ich war in NY zum ersten Mal in einem Helicopter und habe die Stadt von oben angeschaut. Das war extrem cool.

Was würdest du ändern wenn du die Macht dazu hättest?
Egal was, Hauptsache es verhilft dem HSV zu mehr Punkten.

Was sollte niemand von dir wissen?
Dass ich nach wie vor gern bei Backstreet Boys Songs lauter mache.

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?
Warum ich heute nicht in der NBA spiele.

Das letzte Wort:
MMW ist die beste Agentur der Welt! (Hüstel, beschämtwegguck, daswarsonichtabgesprochen, danke – Anm.d.Red.)

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Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 10. Januar 2017 | Tags: , , , , , , , , , Keine Kommentare

Melodien für Milliarden

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Es ist vollbracht! Sie hat unendlich viel Geld gekostet und es hat wahnsinnig lange gedauert, bis sie stand, aber der 11. Januar markiert eine Zäsur und schreit: Egal! Die Elbphilharmonie in Hamburg öffnet ihre Tore. Und sie ist fantastischer als gedacht. Das zärtlich „Elphi“ genannte Konzerthaus in der Hamburger HafenCity (sagt das wirklich jemand?), ein Prachtbau von Herzog & de Meuron, bezeichnet einen architektonischen Meilenstein für die Stadt, ach was, das ganze Land. Der große Triumph des Hauses ist die unbeschreibliche da nur mit den eigenen Ohren zu erfahrende Akustik. Noch am Tag des ersten Testkonzertes rannte Chefakustiker Yasuhisa Toyota panikschweißgebadet von Winkel zu Winkel, auf und ab, allzeit bereit sich sogleich in die nahen Elbfluten zu stürzen. Umsonst, denn sein Raumklang Klangraum ist… perfekt, ein Wunder der menschlichen Schaffenskraft. Wer nicht zu den Glücklichen gehört, die sich am Eröffnungskonzert des NDR Elbphilharmonie Orchesters live in den heiligen Hallen von der famosen Akustik überzeugen können (also so ziemlich wir alle), darf per Livestream dabei sein. Ist nicht dasselbe aber egal. Wir waren dabei und die Kunst als zweite Kraft der Schöpfung ohne die das Gebäude selbst nichts wäre, strahlt auch über die Empfangsgeräte. Zudem wird während des Konzerts das gesamte Gebäude zur Leinwand, wenn die Musik aus dem Großen Saal in Echtzeit in ein spektakuläres Farben- und Formenspiel übersetzt wird. Oder man kann sich – in ganz gemütlich – das noch geheime Programm des Eröffnungstages im Fernsehen bei arte (15. Januar ab 17.40) oder 3Sat (21. Januar ab 20.15) ansehen. Und sich gewiss sein: Dies ist nur der Anfang. Von einem ganz neuen Kapitel fulminanter Musikgeschichte.

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Eröffnungsfeier Elbphilharmonie Hamburg | 11. & 12.01.2017 | 360°-Livestream | www.elbphilharmonie.de | Foto Credit: Iwan Baan

Kategorien: Erlebnisse | Autor: | Datum: 10. Januar 2017 | Tags: , , , , , , Keine Kommentare

Talk the talk, walk the walk

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Die Berlin Fashion Week steht an und endlich wächst zusammen, was zusammen gehört. Das Berlin Fashion Film Festival versammelt schon seit fünf Jahren die weltweite Szene des kreativen Filmemachens rund um Mode, Beauty und Lifestyle in der Hauptstadt. Quasi als einstimmendes Glockengeläut zum dieswinterlichen Schaulaufen zeigt das BFFF am 17. Januar ab 18 Uhr eine Auswahl herausragender Filme der letzten zwei Fashionjahre im Babylon Kino am Rosa-Luxemburg-PLatz. Ab 20 Uhr gibt es obendrein eine Sneak Preview zur diesjährigen Edition des Festivals, bevor im Anschluss der Dokumentarfilm IRIS über die Fashion Star Iris Apfel Deutschland-Premiere feiert. Das Ticketkontingent ist ziemlich exklusiv begrenzt. Wir haben trotzdem 1×2 Plätze auf der Gästeliste für die besonders gut Angezogenen unter euch. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚DRAMA, BABY‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de. Film ab!

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Best of BERLIN FASHION FILM FESTIVAL 2015&2016 | Sneak Peek BFFF 2017 zur Deutschlandkinopremiere von „IRIS“ | Di.,17.01.2017, 18 Uhr | BABYLON, Rosa-Luxemburg-Str. 30, 10178 Berlin | Tickets

Kategorien: Erlebnisse | Autor: | Datum: 10. Januar 2017 | Tags: , , , , , , Keine Kommentare

Angrillen 2.017

Grillen, klassisches Sommerthema. Wer sagt das eigentlich? Wir haben angegrillt und zwar gestern. Denn, ungewöhnliche Wurst erfordert ungewöhnliche Maßnahmen und hier konnten wir gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Erstens mussten wir die Grillido Wurstrevolution als echte Early Adopter am eigenen Gaumen erschmecken, bevor wir darüber berichten und zweitens haben wir uns nach den viel zu fetten, viel zu süßen, viel zu kalorienbombigen Feiertagen voll und ganz der gesünderen und vor allem leichteren Ernährung verschrieben. Wir fassen zusammen: Angrillen im Winter und dann irgendwas mit Würsten und gesunder Ernährung?? Wir können das erklären. Alles begann vor etwa zwei Jahren. Bei einer Grillparty fällt den beiden Sandkastenfreunden Michael und Manuel auf, dass es neben Geflügelsteaks kaum Alternativen für ernährungsbewusste und sportliche Grillfans gibt. Da beide (!) aus Metzgerei-Familien stammen, packt sie der Ehrgeiz: sie wollen beweisen, dass eine Wurst auch mit wenig Fett gut schmecken kann. In der Garage von Manuels Oma drehen sie kurzerhand die ersten Prototypen mit besonderen Zutaten wie Spinat, Feta, getrockneten Tomaten oder Sushi-Ingwer. Sie bauen einen Webshop und schaffen damit qausi die erste gesunde Lifestylewurstmarke (mussten wir unbedingt mal in einem Wort schreiben). Die Höhlenlöwen möchten einsteigen, dürfen aber nicht und auf einmal bekommen Sterneköche Wind von der neuen Wurst und kreieren gemeinsam mit den beiden Machern eine Vielzahl weiterer Geschmacksvariationen. 100% natürliche Zutaten, keine Zusatzstoffe, Qualitätsfleisch aus artgerechter Tierhaltung, viel Eiweiß, 80 % weniger Fett, kaum Kohlenhydrate und unglaublich viel Geschmack – kann sich sehen lassen und vor allem essen. Das feste Sortiment umfasst neben Bratwürsten auch proteinreiche Landjäger als perfekten Sportsnack. Über 300 Fitnessstudios haben mittlerweile den Eiweiß-Snack zur Unterstützung der Muskel-Regeneration in ihr Sortiment aufgenommen. Unter www.grillido.de/shop, bei EDEKA und bei REWE kann man dauerhaft insgesamt fünf Sorten Grillwurst inkl. Veggie Variante und drei Sorten Fitness-Landjäger kaufen, dazu kommen saisonale Sonderkreationen. Limited Edition Wurst also. Wir hätten da ein paar Vorschläge. #wiefrühernurbesser
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Grillido | Grillido Bratwürste: verschied. Sorten, 4er Pack, 6,49 € | Grillido Sport: 2er Pack, 3,49€ | www.grillido.de

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Kategorien: Produkte | Autor: | Datum: 03. Januar 2017 | Tags: , , , , , , , , , , Keine Kommentare

Alter!

Tanztee, Heizdeckenbustour, Rommee-Abend. Die Beschäftigungs- und Freizeitmöglichkeiten für ältere Menschen sind ziemlich begrenzt. Schließlich geht ja auch nicht mehr so viel, das Interesse an abwechslungsreichen, neuen Hobbies und Aktivitäten lässt nach. Gleichgesinnte findet man dafür sowieso keine. Oha, Houston, wir haben ein Problem. Oder? Fakt ist, die Menschen in unserer Gesellschaft werden älter, sind körperlich fitter und freuen sich auf einen erfüllten Lebensabend auch jenseits von Häkeldecke und Musikantenstadl. Bisher fehlt es allerdings häufig an zeitgemäßen Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung und sozialer Vernetzung. Das neue Online-Portal Trevivo hat das Ziel, ältere Menschen mithilfe der digitalen Möglichkeiten stärker in das gesellschaftliche Miteinander zu integrieren. Trevivo funktioniert wie eine Suchmaschine, auf der Rentner und Frühpensionäre sowohl interessante Aktivitäten im eigenen Stadtteil als auch Personen mit gleichen Interessen finden und sich mit ihnen verabreden können. Konzert- oder Musicalbesuche sind dabei, Fahrradtouren oder auch ein Aktzeichenkurs nebst Brachiosaurus im Naturkundemuseum. Trevivo ist exakt auf die Bedürfnisse älterer Menschen zugeschnitten und nutzt die Vorzüge der Digitalisierung, um ein seniorengerechtes Angebot zur Freizeitgestaltung zu ermöglichen. Über gemeinsame Aktivitäten können sich Nutzer online austauschen. Im Unterschied zu anderen sozialen Netzwerken findet das Miteinander und die echte Interaktion dann aber im realen Leben statt. So geht Social Network. Wir verlosen eine Jahresmitgliedschaft für besonders aktive Berliner Ü55. Schreibt ein Mail mit dem Betreff ‚MUTTERVATEROMAICH‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de. Demnächst soll Trevivo auch in anderen Städten Deutschlands für Aktion sorgen.
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Trevivo – Netzwerk für Senioren | Monatsbeitrag 3,90 €  | https://berlin.trevivo.de/

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Abdulkhaleq Abboud

Das 2 Minuten-Interview

Abdulkhaleq Abboud sagt eigentlich niemand. Seine Freunde, Bekannte und so ziemlich alle, die ihn kennen, rufen ihn nur Abboudi. Abboudi Abboud (so viel Zeit muss sein) kommt aus einer kleinen Stadt namens Banias an der syrischen Küste. Vor etwa sechs Jahren beschloss er, dass es an der Zeit war zu reisen und eine neue Kultur kennenzulernen. Er kam nach Deutschland und absolvierte an der TU Berlin sein Masterstudium im Fachbereich Elektrotechnik. Dann brach der Krieg über sein Heimatland hinein, eine Rückkehr wurde unmöglich. Statt in seinem Beruf als Ingenieur für Glasfasertechnologie zu arbeiten, entschied sich Abboudi dafür als Sozialbetreuer geflüchteten Menschen in einer Notunterkunft in Berlin zu helfen und als Übersetzer Brücken zwischen den Kulturen zu schlagen. Seit nunmehr zwei Jahren steht er quasi als Bindeglied zwischen den Welten, unterstützt bei Bürokratie-Akten und hilft dem Projekt Yadan Biad dabei, Patenschaften zwischen Geflüchteten und Berlinern zu vermitteln.

Name: Abboudi Abboud
Alter: 32
Wohnort: Berlin
Beruf: Ingenieur für Elektrotechnik
Schuhgröße: 42,5
Lieblingsort: Mittelmeerraum
Kontakt: abboudi.berlin@gmail.com

Die ganze Welt hört dir zu, was sagst du? Leute, wir müssen uns mehr zuhören. Ignoranz und Egoismus haben uns kaputt gemacht.

Was braucht man, um sich an einem fremden Ort wohl zu fühlen? Die Fähigkeit, sich auf neue Erfahrungen einzulassen, eine gewisse Lockerheit, viel Geduld und Neugier. Aber auch freundliche Menschen, die die Initiative ergreifen und keine Angst haben vor dem Fremden. Auf jeden Fall spielt auch die Sprache eine wichtige Rolle.

Wohin entwickelt sich die Menschheit? Sind wir auf einem guten Weg? Das ist eine schwere Frage, aber ich glaube nicht, dass wir noch auf einem guten Weg sind. Meiner Meinung nach fehlt der Kontakt zwischen den Menschen und es herrscht Angst. Wir müssen wieder näher zueinander finden.

Welcher Moment hat alles verändert und warum? Das war der Moment als ich beschlossen habe nach Deutschland zu kommen, um mich weiterzuentwickeln und eine neue Kultur kennenzulernen. Die ganze Familie und einige Freunden haben mich damals zum Flughafen von Damaskus begleitet. Zum ersten Mal fühlte es sich so an, als würde ich etwas verlieren. Aber mein Ziel war klar, ich wollte ein neues Land entdecken und meinen Horizont erweitern. Bis 2015 sollte ich meine Familie nicht wiedersehen.

Wie gelingt Integration? Dafür gibt es keine Formel. Integration heißt nicht, dass ich meine Identität löschen und sie mit einer neuen ersetzten muss. Ich muss erst meine Identität verstehen, um eine neue gewinnen zu können.

Was kann jeder von uns sofort dafür tun? Wir müssen verstehen, dass die Integration ein gegenseitiger Prozess ist. Weniger Angst haben und mehr Zivilcourage zeigen. Bitte weniger Vorurteile!!!

Bitte ergänzen: Für einen Tag wäre ich gerne einmal… wieder ein 8-jähriges Kind.

Schließ die Augen und denk an etwas Schönes. Woran denkst du? Ich denke an einen Tag am Strand in meiner Heimatstadt „Banias“. Wir haben gerade im Sand Fußball gespielt.

Glaubst du an Schicksal? Nein, Schicksal ist langweilig. Ich glaube an Zufall, und dass unser Leben eine wunderbare Mischung von unterschiedlichen Zufällen ist.

Gäbe es keinen Krieg, würdest du nach Syrien zurückkehren? Ich weiß es nicht genau – aber am Ende würde ich auf jeden Fall nach Syrien zurückkehren. Ich glaube, dass ich am liebsten eine Brücke zwischen Deutschland und meiner Heimat bauen würde. Die beiden Länder sind jetzt in meinem Herzen.

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen? Aubergine mit Zwiebeln und Tomaten, „Mottabakk“ und dazu Bulgur mit Linsen.

Wovor hast du Angst? Vor Insekten, Egoismus, Missverständnis und der Zukunft.

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest? Der Frieden ist die Frucht der Gerechtigkeit, deshalb würde ich versuchen für Gerechtigkeit in meinem Land zu sorgen.

Was sollte niemand von dir wissen? Das sage ich nur meiner Freundin.

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Entspricht Deutschland deinen Vorstellungen?

Das letzte Wort: Some dance to remember and some dance to forget.

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Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 03. Januar 2017 | Tags: , , , , , , , Keine Kommentare

Gefunden

Daniel von Daniels Eatery ist so etwas wie unser Lieblings-Supperclubber. Der gelernte Marketingmann hatte irgendwann keine Lust mehr auf Clickrates und Klingeltöne und widmete sich zunächst nebenbei und dann ganz schnell voll und ganz seiner eigentlichen Leidenschaft. Die Liebe zum Kochen und zu großartigen, spannenden, abwechslungsreichen Gerichten. Daniels Eatery avancierte vollkommen zurecht zu einem der Renner in der hauptstädtischen Foodieszene. Inzwischen bekocht Daniel nicht nur kleine Gruppen, sondern ganze Firmenevents und dergleichen mehr. Eine neue, eine größere Küche musste her. Eine, die nicht nur als bloße Schnibbelstation dient, sondern gleichermaßen für Inspiration sorgt und das Kochen zum Ereignis macht. Sie liegt als Durchgangszimmer zwischen einem Neonschild-erleuchteten kleinen Büro nebst Geschirrablage und einem wunderschön eingerichteten… ja, was ist das eigentlich? ‚The Hidden‘ heißt die kleine Wohlfühloase in der – ebenfalls zurecht – völlig unterfrequentierten Heinrich-Roller-Straße in Berlin Prenzlauer Berg. Dieser Raum, den wir gerade nicht so recht fassen konnten, ist eingerichtet wie eine Mischung aus Wohn- und Esszimmer. Ein großer Holztisch bietet bis zu 13 Gästen Platz, Sessel, Bartisch und weiteres Mobiliar aus dem Hause MADE sorgen für heimelige Atmosphäre. Das The Hidden kann man mieten, sich von Daniel bekochen lassen oder selbst im Mittelzimmer Hand anlegen und anschließend im Esswohnraum verspeisen. Genau so haben wir es zu unserer Weihnachtsfeier gemacht und ehrlich gesagt unlauter per Raclette-Grill abgekürzt. Man kann an einem von Daniels Supper Clubs oder Workshops teilnehmen oder ganz einfach montags und freitags in der Zeit von 12.30 bis 14.30 Uhr zum Lunch vorbeikommen. Drei Plant-based-clean-eating-Gerichte stehen jeweils auf der Karte, wenn alle ist, ist alle. Geht da hin, es lohnt sich. Zur Feier des neuen Jahres verlosen wir obendrein einen Platz am Herd beim ‚Detox 2016 away‘ Kochkurs am 18. Januar 2017. (Ja, das ist dieses Jahr.) Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚IM WINTER NEHME ICH IMMER 1 KG ZU, ABER IM SOMMER HALTE ICH MEIN GEWICHT‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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The Hidden by DANIELS EATERY | Heinrich-Roller-Straße 8, 10405 Berlin | www.thehidden-berlin.com

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Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 03. Januar 2017 | Tags: , , , , Keine Kommentare

Feuer und Flamme

„Visualisiere dir den Moment in dem du am Ende deines Weges ankommst!“ Ein- bis zweimal im Jahr veranstalten Irina und Valentin vom Yoga-Team Berlin in und um einen alten Kornspeicher auf Rügen ein magisches Ritual. Beim sogenannten Feuerlauf gehen die rund zwanzig Teilnehmer nach einer intensiven zehnstündigen Vorbereitung aus Meditation, Energiearbeit, Körperarbeit und Reflektion barfüßig über einen etwa zehn Meter langen Pfad aus glühenden, nein lodernden, 900 Grad heißen Kohlen eines tagsüber aufgeschichteten und abgebrannten Holzberges. Ohne die intensive Vorbereitung tragen selbst geübte Feuerläufer schwerste Verbrennungen davon. Doch wenn die Teilnehmer einer nach dem anderen den Weg mit ihrem Kraft-Wort beginnen und Schritt für Schritt ihrem persönlichen Ziel am Ende des Feuers entgegen gehen, verletzt sich niemand. Der Hitzestoß schießt durch den Körper und katapultiert Giftstoffe und schlechte Gedanke heraus. Jede und jeder schafft es unverletzt auf der anderen Seite anzukommen. Danach ist alles anders. Denn wenn man in der Lage ist so etwas zu tun, wenn man mit seinem eigenen, schwachen und ganz und gar normalen Körper die Grenzen der Natur sprengen kann, dann ist alles möglich! Genauso wie glatzköpfige Mönche Stein mit ihrer Stirn zerschlagen, und sie den Gesetzen der Schwerkraft zu widersprechen scheinen, wird auch beim Feuerlauf deutlich, was allein durch die Kraft unseres Geistes möglich ist, wenn es uns gelingt uns völlig auf ein Ziel zu konzentrieren. Erklären kann man das nur schwer. Am eigenen Leib erfahren schon. Termine und Infos findet ihr auf www.yogateamberlin.de. Es wird euer Leben verändern. In diesem Sinne, kommt gut rüber. #Liebekannalles #Dubistperfekt
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Feuerlauf auf Rügen | Yoga Team Berlin | yogateamberlin.de

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Kategorien: Erlebnisse | Autor: | Datum: 28. Dezember 2016 | Tags: , , , Keine Kommentare

Die Crowd im Zug

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Langsam, langsam, schleicht die Großstadt aus dem Blick. Die Frequenz der vorbeigleitenden Haltestellen wird weniger, das Grau gleitet langsam in ein dumpfes Grün. Eine Zugreise ist per se schon etwas Entschleunigendes. Locomore setzt dem bewussten und langsamen Reisen noch einen drauf. Seit Dezember verkehrt der knallorange Zug aus upgecycleten Bahnwaggons aus den 1980er Jahren mit Ökostrom zwischen Stuttgart und Berlin und bringt die Wahlberliner zu Silvester sicher nach Hause. Wo der ICE mit Schnelligkeit, Steckdosen am Platz und Dauer-WLAN lockt, punktet Locomore mit fairem Bio-Essen, Neumarkter Lammsbräu und Themen-Abteilen, in denen man die Reise mit Gleichgesinnten verbringen kann. Wie wäre es beispielsweise mit einer entspannten Strickrunde an Bord? Oder mit Literatur oder englischsprachiger Konversation? Im Business-Ticket gibt es mehr Platz zum arbeiten, ein Komfortkissen, Tageszeitungen, sowie Snacks und Drinks inklusive. Geschäftsführer Derek Ladewig gründete Locomore bereits 2007 mit dem Ziel, eine Alternative zur Deutschen Bahn auf die Schienen zu bringen. Es ist eine kleine David-Goliath-Geschichte. Aber eine romantische. 1300 Menschen haben per Crowdfunding 600.000 Euro investiert, weil sie an den kleinen, quietschorangenen Herausforderer glauben. Die Ticketpreise sind fair und liegen unter den vergleichbaren DB-Angeboten. Drei Monate lang müssen die 500 Plätze zur Hälfte belegt werden, dann lohnt auch die Expansion nach Rügen, München, Köln. Ein Eisenbahner-Weihnachtsmärchen, von dem wir glauben irgendwann sagen zu können: Und da sie nicht gestorben sind, fahren sie noch heute.
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Locomore | Berlin – Stuttgart – Berlin | www.locomore.com | Tickets | Investieren

Kategorien: Projekte | Autor: | Datum: 28. Dezember 2016 | Tags: , , , , Keine Kommentare

Scheitern ist eine Option

Der erste Auftrag, der erste Kunde, die erste Million. Über Erfolg reden? Kann jeder. Aber über Fehler? Zugeben, dass man den Falschen vertraut, zu viel Geld auf das lahme Pferd gesetzt, zu lange weggeschaut hat? Schwierig. Fast acht Jahre lang hat das Wirtschaftsmagazin impulse erfolgreiche Unternehmerinnen und Unternehmen nach ihrem „größten Fehler“ gefragt. Mit einer Sammlung ehrlicher Bekenntnisse findet nun die langjährige Rubrik zum wirtschaftlichen Scheitern einen Höhepunkt. Gebunden wurden die 91 unternehmerischen Misserfolgs-Geschichten auf 244 Seiten in einen hochwertigen Leineneinband, flankiert werden sie von persönlichen schwarz-weiß-Porträts: So schön kann Scheitern sein. So erzählt Manfred Maus, Mitbegründer der OBI-Märkte, wie er wegschaute, als Schmiergeld in seiner Firma floss. Oder der ehemalige Vorstand der Hannover Finanz erzählt von übermütigen Führungskräften, auf die er fälschlicherweise gebaut hatte. Zwielichtigen Kunden vertraute Architekt Meinhard von Gerkan. Kein Weg ist geradlinig, auch der von den scheinbar Erfolgreichen nicht. Ein intimes, direktes und lehrreiches Buch, das die Lebenserfahrung großer Namen näher bringt. Um die Fehltritte zu feiern, verlosen wir ein Exemplar von „Mein größter Fehler“ an die besonders Stolperfreudigen unter euch. Schreibt eine Email mit dem Betreff „TRIAL AND ERROR“ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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Mein größte Fehler | 59,90 € | medien.impulse.de/fehlerbuch

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Kategorien: Produkte | Autor: | Datum: 28. Dezember 2016 | Tags: , , , Keine Kommentare

..geht abends endlich der Himmel auf

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„Dinge sind so lange bei mir, bis sie ausgeguckt sind“, sagt der ikonische Hamburger Werbefotograf Ivo von Renner. Er selbst hat fast sein ganzes Leben lang Bilder gemacht, für die ganz Großen, ist aber alles andere als bildmüde. Anschauen heißt nämlich Wahrnehmen, Erinnern, Eindrücke und Gefühle sammeln. Glücklicherweise hat seine Familie etwas von der Sammelleidenschaft des Künstlers abbekommen. Von all seinen Reisen – und das waren in drei Jahrzehnten ziemlich viele – schrieb von Renner persönliche Zeilen auf unzähligen Postkarten an seine Frau und später auch seine Söhne. Diese bunten, collagierten, mit intimen und zu Teilen geheimen Botschaften gespickten Postsendungen (den impliziten Heiratsantrag auf einer Karte realisierte seine Angebetete erst beim zweiten Hinsehen), behielten die Empfänger. Und nun hat sie der Schreiber selbst zusammengestellt in einem persönlichen Buch, das einen mitnimmt auf eine große Reise um die Welt, das in einem die Sehnsucht auf das Weite und Unentdeckte weckt. Und das einen ganz nahe an den Fotografen, Reisenden und Freund Ivo von Renner bringt. In über 200 Postkarten verkürzt sich die scheinbar unüberwindbare Distanz zwischen Heimat und Fernweh. Und die Bilder sind gleichzeitig Zeitzeugnisse über die Welt und über Renner selbst. „Liebster Cecil“, schreibt er, „Mami sagt, Du möchtest ein Bild von Papi haben. Na gut, da ist es! Dein Papi.“ Wir verlosen ein druckfrisches Exemplar von „Aus der Entfernung zu euch“ an die besonders Sehnsüchtigen unter euch. Schreibt eine Email mit dem Betreff „LIEBE MAMA, LIEBER PAPA, DAS WETTER IST SCHÖN, ES GEHT MIR GUT“ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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Ivo Renner: Aus der Entfernung zu euch | Distanz Verlag | 34,90 €

Kategorien: Produkte | Autor: | Datum: 28. Dezember 2016 | Tags: , , , Keine Kommentare

Jürgen Schepers

Das 2 Minuten-Interview

Jürgen Schepers ist gelernter Journalist, so richtig mit Volontariat und redaktioneller Arbeit. Weil das allein nicht reicht, machte er dann auch noch in PR, Marketing und Events für Filmstudios und -verleiher, TV, Mode, Clubs und Lifestyle-Magazine. Heute verantwortet er bei der IHK Berlin die Kreativwirtschaft und leitet ein Gremium mit ca. 40 Unternehmern, um deren Interessen gegenüber Politik und Verwaltung zu positionieren. Er ist damit also so etwas wie der Advocat der Berliner DNA. Im Magazin Berliner Wirtschaft schreibt er regelmäßig über spannende Unternehmen (wie MMW) und Unternehmer (wie unsere Julia), er moderiert, hält Vorträge, plant und organisiert Events, Fachveranstaltungen und Ausstellungen. Obendrein ist er Gründer und Vorsitzender der Medienliga Berlin-Brandenburg, in der 32 Teams – von Flux FM, über das Vice Magazine, Der Tagesspiegel bis X-Filme – in zwei Ligen um Auf- und Abstieg, um Meisterschaft und Pokal Fußball spielen. Und last, not least leitet er die Peter-Christian-Schlüschen-Stiftung für Nachwuchsfotografie im Sport, einem der höchstdotierten Wettbewerbe (10.000 €) in Deutschland. Herr Schepers, auf ein Wort.

Name: Jürgen Schepers
Alter: Baby-Boomer-Generation
Wohnort: Berlin
Beruf: Journalist
Schuhgröße: 41
Lieblingsautor: M. Houllebecq, B. Vian, T. Mann, R. Willemsen… und aktuell Kate Tempest („Worauf du dich verlassen kannst“), ein grandioses Buch.
Kontakt: j.schepers@web.de

Wie kreativ sind die Berliner Unternehmer? Mit über 30.000 Unternehmen und einem jährlichen Umsatz von ca. 16 Milliarden Euro gehört die Kreativwirtschaft in Berlin mit zu den tragenden Säulen der Wirtschaft. Das ist übrigens mehr als in der Digitalwirtschaft und bei den Start ups. Damit wäre eigentlich alles gesagt.

Die spannendste Persönlichkeit, der du je begegnet bist?
Mick Jagger als Filmproduzent und Helmut Newton als Setfotograf.

Was würdest du ohne Computer tun?
Das „offline sein“ genießen, entspannen und feststellen, dass das Leben auch ohne Computer funktioniert. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass dem auch so ist – man sollte sich ab und zu eine solche Auszeit nehmen.

Welcher Moment hat alles verändert?
Als ich aus Spanien zurückgekommen und mehr oder weniger zufällig in Berlin gelandet bin.

Welches Problem würdest du gerne lösen?
Dass in Berlin – trotz Wirtschaftsaufschwung – immer noch jedes dritte Kind unterhalb der Armutsgrenze lebt. Dass das Thema „Altersarmut“ bereits seit Jahren existiert, aber nicht aktiv angegangen wird, und… die Aggressivität der Berliner Autofahrer (ich fahre Roller).

Ein Pinguin mit einem Sombrero kommt in eine Bar und sagt:
Can you change your whole life in a day? (Frei nach Edward Norton in „25th hour“)

Dein Lieblingsschimpfwort?
Vollpfosten

Womit kann man dich beeindrucken?
Sich selbst nicht so wichtig zu nehmen, und nicht jedem Hype zu erliegen, sondern die Dinge zu hinterfragen – gerade auch mit Blick auf die Meinungsverbreitung in digitalen Medien.

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Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 28. Dezember 2016 | Tags: , , , Keine Kommentare

Love Over Fear

Vorgestern Abend saßen wir bei unserer MMW Weihnachtsfeier beisammen, ließen das Jahr Revue passieren und dachten darüber nach, welche und wie wir die Dinge im nächsten Jahr angehen möchten, als nach und nach, Push-Nachricht für Push-Nachricht, die Ereignisse vom Breitscheidplatz zu uns durchdrangen. Wir haben inne gehalten, unsere Familie und Freunde kontaktiert, über unsere Gefühle gesprochen. Wir haben unsere Weihnachtsfeier nicht beendet, wir haben weiter gemacht. Anders als vorher. Ruhiger, demütiger. „Was ist dein persönliches Ziel für das Jahr 2017?“ war die Frage, die der Beamer an die Wand warf. Die Antwort behielt jeder für sich. Gemeinsam wollen wir dazu beitragen, Liebe, Verständnis, Verantwortung und konstruktives Miteinander zu fördern, Grenzen in unseren Köpfen abzubauen und dafür zu sorgen, dass die Menschheit weiter zusammenrückt. Wir sind traurig und in Gedanken bei allen Opfern von Gewalt und Terror überall. Wir feiern an Weihnachten die Liebe – zu unseren Liebsten aber auch unseren Nächsten. Wir wünschen uns und euch die Kraft, die nötig ist, um Wut und Ablehnung auszuschlagen und an der Liebe festzuhalten. #loveoverfear

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Kategorien: In eigener Sache | Autor: | Datum: 21. Dezember 2016 | Tags: , Keine Kommentare

Party macht Sinn

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Berlin ist lebendig, bunt, verrückt. Berlin feiert, Berlin lacht, Berlin tanzt. Auch und gerade jetzt. Nicht um der Realität den Basslauf der Ignoranz entgegenzusetzen, nicht um auszublenden oder krampfhaft zu demonstrieren. Einfach unserer Selbst wegen und manchmal auch zum Wohle anderer. Unsere Freunde vom Prince Charles schmeißen eine Sause, die Lust und Sinn perfekt miteinander verbindet: refuge. Tanzbare elektronische Clubsounds – unter anderen von Avalon Emerson, Matrixxman und San Soda – bringen das ehemalige Personalschwimmbad von Bechstein zum Kochen. Und sorgen ganz nebenbei für Zuflucht; denn all das Geld, was die feiernde Crowd an dem Abend ausgibt, wird direkt weitergegeben an die, die es am besten investieren. Ohne Abzug geht die Kohle an die Berliner Obdachlosenhilfe, die soziale Hilfsorganisation Give Something Back to Berlin und die international agierenden Médecins sans Frontières. Wir wissen seit unserem Charity-Konzert im Rahmen der Haitian Heroes Fotoausstellung, dass das Prince Charles schon immer ein guter Ort war, um der Wohltätigkeit ein buntes Gesicht zu geben. Conscious Partying ist eben mehr als nur ein Schlagwort. Wir wünschen sinnvolle Vor-Weihnachten!
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refuge | Mittwoch, 21.12.2016 | Prince Charles, Prinzenstrasse 85F, 10969 Berlin | Facebook

Kategorien: Erlebnisse | Autor: | Datum: 21. Dezember 2016 | Tags: , , , , , Keine Kommentare