WOW!

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Man nehme den puren, reinen, kaltgepressten Saft ausgewählter, hochwertiger Früchte, fülle diesen in eine schnieke 250 Milliliter Flasche und mische das ganze mit rund elf Gramm weißen, zuvor in Wasser eingeweichten, nährstoffreichen Chia Samen aus Bolivien. Was dabei herauskommt ist kein Saft und kein Smoothie, sondern ein pressfrischer WOW Chia! Die beiden Freunde Oliver Dickinson und Rory Paternson haben damit quasi eine komplett neue Produktkategorie geschaffen. Bereits während ihres Studiums stießen sie bei der Suche nach einem natürlichen Nahrungsergänzungsmittel für den Sport auf Chia Samen als eines der nährstoffreichsten Lebensmittel der Welt. Die hohen Dosen an Omega-3-Fettsäuren und Proteinen verbessern die Gesundheit, das Hautbild, die Leistungsfähigkeit und die Konzentration. Hergestellt und abgefüllt werden die WOW-Säfte bei einem holländischen Spezialisten für Kaltpressverfahren. Die Früchte werden zunächst zerkleinert und die daraus entstandene Maische wird anschließend mit Druck in einem Arbeitsgang gepresst. Das Besondere hierbei ist, dass in keinem Teil des Prozesses Hitze oder Dampf entsteht, weshalb wichtige Vitamine und Mineralien erhalten bleiben. Soweit zur Theorie. In der Praxis schmeckt das ganze ziemlich doll lecker nach Apfel-Spinat-Kiwi, Wassermelone-Granatapfel, Orange-Mango-Karotte oder Heidelbeere-Birne-Zitrone, gibt jede Menge guter Energie und macht obendrein richtig satt. Der liebe Jacob, der die Fäden für WOW in Deutschland spinnt, hat uns leichtsinnigerweise den Kühlschrank mit allen vier Sorten gefüllt. Warum leichtsinnig? Nun, sagen wir es mal mit Goethes Zauberlehrling: „Herr, die Not ist groß, die ich rief die Geister, werd ich nun nicht los.“ Wir kriegen einfach nicht genug und der gute Jacob hat den Salat, Verzeihung den Saft. Wer auch probieren möchte, schlendert am besten bewaffnet mit 2,89 Euro in heimischer Währung in einen ortsansässigen Kaiser’s Tengelmann oder EDEKA Südwest Markt. Aber sagt nicht, wir hätten euch nicht gewarnt.
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WOW Chia-Säfte | 250ml 2,89 Euro | drinkwow.d

Kategorien: Produkte | Autor: | Datum: 19. Juli 2016 | Tags: , , , , Keine Kommentare

Sammeltrophäen

Origami, die japanische Kunst des Papierfaltens, hat etwas sehr Meditatives. Falzen, Glattstreichen, Umknicken. Repeat. Und am Schluss hält man etwas in der Hand, was im besten Fall dann wirklich wie ein Kranich aussieht. Wenn man sich eben nicht verfalzt hat. Oder einem die Grobmotorik dazwischen kommt. Da kann die Frustration ganz schnell den meditativen Effekt zunichte machen. Fast wie von Zauberhand jedoch gelingen die Tyrannos und Dobermänner, Eich- und Einhörner, Pinguine und Hippos von Papertrophy. Wahnsinn, was mit Papier alles geht! Mit etwas Zeit und Leim werden aus vorgeschnittenen Papierschablonen dreidimensionale, wahnsinnig gut aussehende Kunstwerke für die Wand oder davor. Es sind minimalistisch-kubistische Formen, die sich ironisch an die Tiertrophäen über verstaubten Wohnzimmerkaminen anlehnen. Mit dem feinen Unterschied, dass hier kein Tier sein Leben lassen musste. Die Formen werden maschinell aus Ökopapier geschnitten, vorgefalzt, nummeriert und noch einmal ganz genau von Hand kontrolliert, bevor sie die Reise zu den Bastlern dieser Welt antreten. Von Mini bis XXL ist fast jedes Lieblingstier zu haben. Ausgeklügelt hat das perfekte Zusammenspiel der Polygone Holger Hoffmann, der die Trophäen in Berlin gestaltet. Was dann daraus wird, ist Kunst. Also nix für Jäger, sondern für Sammler. Wir verlosen einmal einen stilechten Löwenkopf in Gold und Schwarz an die besonders Sammelfreudigen unter euch. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚DAS HEBT‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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Papertrophy | Wandtrophäen und stehende Figuren aus Papier | ab 19 € | www.papertrophy.com

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Kategorien: Produkte | Autor: | Datum: 19. Juli 2016 | Tags: , , , , Keine Kommentare

Paul Kupfer

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Das 2 Minuten-Interview

Paul Kupfer ist einer der Gründer und obendrein Geschäftsführer von soulbottles – ein Frontschwein der sexy Nachhaltigkeit also, Flaschenmacher und Wassertrinker. Die lebenslangen soulbottles sehen nicht nur prima aus, sie haben sich in den vergangenen drei Jahren auch rasend schnell verbreitet. Gut so, denn davon profitiert Mutter Natur, ihr selbst und Viva Con Agua, die mit einem Euro pro verkaufter Flasche unterstützt werden. Dass Paul und sein Companion Georg gerade wieder einen neuen Coup planen, lesen wir daraus, dass sie gerade eine neue Crowdfunding Kampagne gestartet haben, die wir an dieser Stelle auf keinen Fall erwähnen wollen. Und überhaupt sollte das auch im weiteren Verlauf des Interviews keine Rolle spielen, schließlich sind wir zusammengekommen, um uns über Birne-Bohne-Bacon-Menüs und Rentnerhobbies im Jahr 2070 zu unterhalten. In diesem Sinne, lass laufen und möge die Flasche mit dir sein.

Name: Paul Kupfer
Alter: 27
Wohnort: Berlin
Beruf: offiziell Geschäftsführer von soulbottles, aber ich sag immer „Weltretter“
Schuhgröße: 43
Lieblingsgetränk: Wasser, surprise.
Kontakt: paul@soulbottles.com
Du kannst über Nacht die Welt verändern. Womit fängst du an?
Die Frage ist viel zu unkonkret. Wie viel kann ich denn verändern? Alles? Und warum über Nacht?
Also ich sage ich fange mit einem gutem Abendessen an und denk da erstmal drüber nach. Dann würde ich wahrscheinlich mit der Grundversorgung aller Erdenbewohner anfangen und versuchen, die Strukturen so zu verändern, dass wir auf weniger Kapitalismus und mehr Liebe hinsteuern. Das ist jetzt ein wenig unkonkret; aber die Frage ja auch…

Du begegnest deinem 18 jährigen Ich. Welchen Rat gibst du dir selbst?
Ich war mit 18 absolut überzeugt, dass ich möglichst schnell studieren muss. Jetzt sehe ich das anders. Ob ich mir das allerdings sagen würde, weiß ich nicht. Man sieht ja meist erst im Nachhinein wohin einen Entscheidungen gebracht haben. Nur weil ich so viel Zeit neben der Uni hatte, hab ich mit Georg soulbottles überhaupt gegründet. Und ich würde mir sagen, dass ich nicht so viel drauf geben brauche, was andere über mich denken. Ich habe erst so spät mit Musik, Reisen und Sprachen lernen angefangen, weil ich oft Angst hatte, etwas falsch zu machen. Ich würde versuchen, mir diese Angst zu nehmen.

Wovon kannst du nicht genug bekommen?
Die ehrliche Antwort wäre wohl Game of Thrones. Werbewirksam sage ich jetzt aber: „Von den Supportern unserer Crowdfunding Kampagne.“

Welcher Moment hat alles verändert?
Für mich persönlich war ein krasser Moment ein Praktikum vor Jahren in London. Der Laden war einfach so chaotisch und verplant, dass es in mir Klick machte und ich mir dachte: „Wenn die das hier so hinkriegen, dann kannst du das auch schaffen mit deinem eigenen Unternehmen.“

Auf was bist du stolz?
Auf meinen Instagram Account. Nee, im Ernst: Auf soulbottles natürlich und darauf, dass ich etwas tue, bei dem ich voll und ganz dahinter stehe und gemeinsam mit Menschen arbeite, die ich spannend, inspirierend und cool finde.

Die wichtigste Erfindung der Menschheit?
Die kommt erst noch, aber es ist dieses Ding mit dem wir die ganze Zerstörung auf dem Planeten fixen und endlich zu anderen Planeten reisen können, mir fällt jetzt gerade der Name nicht ein…

Dein wertvollster Besitz?
Also das teuerste war sicher mein Computer. Persönlich wertvoller ist für mich aber mein Fahrrad.

Wer oder was hat dich zuletzt richtig beeindruckt?
Wir haben seit letzter Woche einen neuen Mitarbeiter und der hat mir im Bewerbungsgespräch erzählt, dass er sich ein Jahr Auszeit genommen hat um richtig intensiv Kung-Fu zu lernen. Seine innere Ruhe und Stärke finde ich mega beeindruckend.

Bitte vervollständigen: Im Jahr 2070…
Bin ich 82, noch topfit, vielleicht zum 3. Mal verheiratet und schraube an meinem Elektro-Oldtimer-Raumschiff… DAS Hobby der Rentner in den 2070ern.

Warum heißt die soulbottle soulbottle?
soulbottles haben soul, ist doch klar. Wir wollten etwas mit Seele schaffen. soulbottles wurden mit viel Seele und Hingabe designt und produziert. Und eine soulbottle begleitet dich, im Gegensatz zu einer Einweg-Plastikflasche, ein Leben lang. Eine echte soulmate eben.

Mit welcher berühmten Persönlichkeit möchtest du gerne mal ein Glas Wasser trinken gehen?
Ach da gibts so viele, der Dalai Lama und Jack White stehen ziemlich weit oben.
Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen?
Birnen, Bohnen und Speck. Das ist das einzige was ich von meiner nordischen Familie gelernt habe… gibts auch in vegetarischer Variante.

Wovor hast du Angst?
Dass die Crowdfunding Kampagne in diesem Interview nicht genug Aufmerksamkeit bekommt. ;)

Wann hast du zuletzt etwas Neues ausprobiert und was war das?
Ich hab eigentlich ständig den Eindruck, etwas total Neues auszuprobieren. Den stärksten Eindruck hat zuletzt die Vipassana Meditation hinterlassen. Zehn Tage lang schweigen und acht bis zehn Stunden am Tag meditieren. Ich hab vorher nie meditiert, also war es total neu mich. Ich war so beeindruckt wie stark die Sinneswahrnehmung geschärft wurde und wie sehr ich meinen Verstand zur Konzentration bringen kann.

Was sollte niemand von dir wissen?
Ich bin echt großer Tegan & Sara Fan. So sehr, dass es eigentlich etwas peinlich ist.

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?
Paul, warum macht ihr eigentlich nach drei Jahren schon wieder eine Crowdfunding Kampagne, was habt ihr denn dieses mal Krasses geplant?

Das letzte Wort:
Ciao.

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 19. Juli 2016 | Tags: , , , , , Keine Kommentare

Kein Ort, überall

Der Tummelplatz Welt ist die beste Inspiration. In 12 Monaten an 12 Orten auf diesem Erdball zu arbeiten – in Hängematten, an Stränden, mit atemberaubender Aussicht, die Luft aufzusaugen, lokale Spezialitäten zu kosten und den eigenen Horizont mit anderen weltoffenen Abenteurern immer ein Stückchen weiter auszudehnen, klingt nach einem Traum. Wenn da nicht die lästige Organisiererei wäre… Dürfen wir vorstellen: Remote Year. Eine gute Handvoll Enthusiasten und digitale Nomaden haben erkannt, dass glückliche Menschen gute Arbeitende sind. Dass Glück viel mit Selbstbestimmung, Freiheit und Freiraum zu tun hat. Und dass es in vielen Berufen völlig erlässlich ist, mit dem Team im selben Großraumbüro zu sitzen oder den Tag um punkt 8.30 zu beginnen, um seinen Job richtig gut zu machen. Deswegen haben sie 2015 mit einer ersten Gruppe freiheitsliebender Menschen das Remote Year in die Weite gerufen. Nun kann man sich wieder bewerben für 2017, um genau das zu erleben: In einer Gruppe von 75 Weltreisenden das Arbeiten an ungewöhnlichen Orten zu probieren. Für Unterkunft (immer im eigenen Zimmer), Flüge, Transport, Community Events, Aktivitäten und Co-Working-Locations mit 24/7-Internet ist gesorgt. Split, Phnom Penh, Buenos Aires, London, Lima, Hanoi… was kostet die Welt? In diesem Falle 2000€ im Monat. Was man dafür kriegt: Die Welt. Scheint uns ein ganz guter Deal.
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Remote Year | 75 Menschen, 12 Orte, 1 Jahr | remoteyear.com

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Kategorien: Projekte | Autor: | Datum: 19. Juli 2016 | Tags: , , , , Keine Kommentare

From Scandinavia with love

SHARE-JUNIQE

Es gibt Bildbände. Es gibt Coffee Table Books. Es gibt kunstvolle Editionen. Und es gibt ‚SHARE Scandinavia‘. Das erste Buch des Berliner Kunst-Start Ups Juniqe geht noch einen Schritt weiter und über den Ist-total-schön-anzusehen-Effekt hinaus. Zwischen zwei festen Buchdeckeln im zarten Blau eines Eisbachs sind 50 Prints von 50 Künstlern versammelt, die sich von Skandinavien zu ihrer Kunst inspirieren lassen. Von der prägenden Natur, dem distinkten Design, von endlosen Sommernächten, der Verschrobenheit der Trolle und der unendlichen Weite der Landschaften. Und das Besondere daran: Jeden dieser Prints kann man austrennen und aufhängen, verschicken, verschenken, einen Brief hinten drauf schreiben oder ihn als Geschenkpapier verwenden. Sharen, eben. Gemeinsam mit dem Malmöer Verlag New Heroes & Pioneers, der sich auf Bildbände aus einem eklektischen Mix von Kunst, Kultur und Mode spezialisiert, ist ein zauberhaftes Printprodukt zum Teilen entstanden. Damit bleiben Juniqe ihrem Grundsatz »Art. Everywhere.« treu. Handverlesene Kunst ausgewählter Kunstschaffenden vertrieben die Berliner bis jetzt in Form von Wandbildern, Wohnobjekten oder Mode, nun also auch im famosen Buchformat in mehr-als-A4-Größe. Und handgemacht. Und in limitierter Auflage. Wir verlosen stolz und froh ein Exemplar an die besonders Papierbegeisterten unter euch. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚FASS MAL AN!‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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SHARE – Scandinavia Edition | 50 Prints im Hardcover | 75€ | zur Website

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Kategorien: Produkte | Autor: | Datum: 13. Juli 2016 | Tags: , , , , , Keine Kommentare

Auf der Stelle!

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Was haben Lady Gaga, David Beckham und Lena Dunham gemeinsam? Alle drei bewegen sich verdammt gerne verdammt schnell auf der Stelle. Die Fitness-Revolution Indoor-Cycling, die in den USA ihren Anfang nahm, gibt es seit neuestem auch in Deutschland. Dabei geht es um weitaus mehr als Fahrradfahren auf der Stelle. Hier steht nicht allein der Sport im Vordergrund, sondern das gemeinschaftliche Happening und Lebensgefühl. BECYCLE aus Berlin verwandelt in seinem ersten Studio in der Brunnenstraße die auspowernde Cardio-Fitness in eine elektrisierende Elektro-Party. Beats von angesagten Berliner DJ’s sind auf das jeweilige Workout abgestimmt. Motivierende Trainer aus LA, New York und London inspirieren zu sportlichen Höhenflügen. Und alle so: Yeah! Jetzt muss man also nicht mal mehr beim Sport auf Clubfeeling verzichten oder anders herum, man muss nicht mal mehr im Morgengrauen an der Katertür warten um den Rhythmus der Stadt in die Glieder zu jagen. Der nämlich überträgt sich bei BECYCLE wie von selbst auf die Pedale und befeuert uns mit ansteckender Energie. Neben dem Spinning, das den Kern des Angebots bildet, kann man sich zu den neuesten Trends aus dem Bereich Core-Training stählen, sich beim Barre an der Ballettstange oder beim Yoga in unterschiedlichen Formen auspowern und erden. Die Kurse finden über den ganzen Tag verteilt statt und können einzeln über die Website gebucht werden. Eine Mitgliedschaft ist nicht notwendig. Das Leihen der Spinning-Schuhe ist übrigens im Kurspreis enthalten, Wasser, Shampoo, Handtücher und andere Annehmlichkeiten sind ebenfalls kostenlos. Haben wir schon erwähnt, dass das Studio auch noch unfassbar gut aussieht und sich mindestens genauso anfühlt? Unverputzte Wände, Holz, Wellnessduschen mit Leogant aufbereitetem Wasser und ein modernes Sound-System lassen fast schon Design-Hotel Flair aufkommen. Keine Frage, das Ding läuft, äh fährt, dreht, egal! Und zwar vollkommen zurecht.
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BECYCLE | Brunnenstr. 24, 10119 Berlin | becycle.de | Photo: Mike Fuchs

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 13. Juli 2016 | Tags: , , , , , Keine Kommentare

Constanze Hallensleben

Das 2 Minuten-Interview

Im Jahre 1999 gründete Constanze Hallensleben mit pad paradscha den damals ersten exklusiven Versandkatalog und Online Shop in Deutschland. Seit einigen Jahren entwickelt sie für creme marketing individuelle Lösungen rund um die Themen Interior und Marketing, wobei ihr Schwerpunkt im Optimieren von Hotel- und Gastronomiekonzepten liegt. Vor allem aber ist sie Initiatorin des seit 2013 existierenden creme guides, der eine selektive und zuverlässig herausragende Auswahl zu regionalen und überregionalen Lifestyle Themen, zu schönen Orten wie Restaurants, Cafés, Shops oder Reisezielen, ästhetischen Dingen und interessanten Menschen präsentiert. Props! Und worüber spricht man mit einer leidenschaftlichen und ausgewiesenen Empfehlerin? Genau, über Städtetipps, volle Schubladen und die Abifeier ihres Sohnes. Erste Sahne!

Name: Constanze Hallensleben
Alter: 46
Wohnort: Berlin
Beruf: Interior Designerin und leidenschaftliche Empfehlerin
Schuhgröße: 37,5
Lieblingsort in Berlin: Die Wiesen und Felder der Domäne Dahlem
Kontakt: cremeguides.com

Du hast Besuch von Freunden, die zum ersten und letzten Mal in der Stadt sind. Was macht ihr?
Frühstück im Literaturcafé. Fahrt mit dem Auto über Siegessäule, Tiergarten und Regierungsviertel zur Museumsinsel. Spaziergang und Besuch einer Ausstellung. Abstecher nach Kreuzberg. Eis bei Anna Durkes. Besuch der St. Agnes Kirche. Abendessen im Restaurant Hugos hoch oben im 14. Stock des Hotels InterContinental Berlin. Ein Drink auf der Dachterrasse des Hotel de Rome. Gendarmenmarkt bei Nacht.

Wie sieht es bei dir zuhause aus?
Hell und freundlich. Bei mir hat nahezu jeder Gegenstand eine Geschichte. Ich liebe es, mich mit schönen Dingen zu umgeben, die mich lange Zeit begleiten. An der Oberfläche brauche ich extreme Ordnung. In meine Schränke und Schubladen sollte man besser nicht schauen.

Deine kulinarische Neuentdeckung der letzten Monate?
Mein Spiralschneider für Gemüse.

Welche Eigenschaft schätzt du an einem Menschen?
Klarheit.

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest?
Ich würde den Menschen zeigen wollen, wie viel glücklicher eine positive Sichtweise macht. Wie sich alles verändert, wenn man sich frei macht von all den negativen Gedanken, die uns ungeprüft durch den Tag begleiten.

Wofür gibst du zu viel Geld aus?
Qualitativ hochwertige, langlebige Produkte. Gutes Essen.

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen?
Aktuell vermutlich Pasta aus frischen Zucchini mit Pistazien-Zitronenthymian-Pesto sowie gerösteten groben Brotkrumen und geriebenem Pecorino.

Welches Kunstwerk würdest du gern besitzen?
Einen Paul Klee oder Max Liebermann.

Wovor hast du Angst?
Vor dem was Menschen aus Angst und Unsicherheit tun.

Was hat dich zuletzt emotional wirklich berührt?
Die Abifeier meines Sohnes.

Was sollte niemand von dir wissen?
Darauf kann ich natürlich nicht antworten.

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?
Was ich an Berlin besonders liebe. Die Antwort: In dieser Stadt ist alles möglich. Hier kann jeder sein, wie er möchte. Niemand stört sich an der Lebensform des anderen.

Das letzte Wort:
Alles ist gut, wenn man offen dafür ist.

Photo: Ruben Fees

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Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 13. Juli 2016 | Tags: , , , , , , , Keine Kommentare

Meine Orte, meine Stadt

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Wann hat man Berlin gesehen? Wenn man zum Sonnanaufgang auf dem Fernsehturm war? Sonntag nachmittags im Berghain getanzt hat? Auf einem Floß raus Richtung Osten gefahren, nachts in den stillgelegten Plänterwald eingestiegen ist? Ja, bestimmt. All das. Und unendlich viel mehr. Eine Stadt wird zur Stadt durch die, die sie beleben. airbnb hat sich auf den Weg gemacht und mit geistreichen Berlinern über ihre Stadt gesprochen. Sie gefragt, was Berlin zu ihrem Berlin macht. Welche Herzensorte sie für immer in Erinnerung tragen werden. Aus all den Antworten ist eine imaginäre, kollektive Stadtansicht entstanden. Und diese hat das Künstlerkollektiv 44flavors in eine bunte, lebendige Ausstellung übersetzt. So verwandelt sich das Hallesche Haus am gleichnamigen Tor für ein Wochenende ins #LiveThereHaus, einem Ort voller Geschichten zum Zusammenkommen, Entdecken und Mitmachen. Jeder kann dabei seine eigene Berlin-Story mitbringen und an dem Haus, an der kleinen Welt weiterbauen. Spannende Berliner teilen ihre Skills im flankierenden Programm: So kann mit BRLO Bier gebraut, mit Nikeata Thompson gegroovt, mit Sarah von This Is Jane Wayne gebastelt oder mit Michael Nast weinselig diskutiert werden. So erst wird Berlin zu Berlin.
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Das Berlin #LiveThere Haus | 14. bis 17. Juli 2016 | Hallesches Haus, Tempelhofer Ufer 1, 10961 Berlin | airbnb.com/live-there-haus und Facebook

Schlemmen und Schwofen

Beschreibe einen perfekten Tag. Da muss unsereins nicht lange überlegen. Irgendwie kommen da immer mindestens Freunde, fantastisches Wetter, richtig gute, am besten live vorgetragene Mucke und richtig leckeres Essen vor. Da wird’s in nächster Zeit einige perfekte Tage geben, denn die Bites & Vibes von Lieferdienst foodora gehen Sommertour. Und das bedeutet: All das oben Genannte. Die besten Restaurants aus dem foodora-Portfolio präsentieren ihre gastronomischen Kreationen im Streetfoodformat. Handgedrehte Teigwaren, saftige Burger, exotische Curries oder aufgepimpte Imbissklassiker lassen sich schlendernd erbummeln und genießen – und das gleich in fünf verstreuten deutschen Städten. Untermalt werden die Streetfood-Märkte in Berlin, Hamburg, München, Düsseldorf und Köln von akustischen Leckerbissen. Ausgewählte Live-Acts und DJ’s sorgen für die passenden Beats zu den Bites. Los gehts bereits an diesem Wochenende in der Hauptstadt. Wir fahren also schon mal die tägliche Nahrungsaufnahme etwas runter und machen Platz für fermentierten Superkohl von Fräulein Kimchi, vegane Donuts von Brammibal, literarisch angehauchte Burger-Kreationen von Schiller Burger und weitere Foodie-Überraschungen. Das wird, wir freuen uns, ein perfekter Tag!
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Bites & Vibes by foodora Sommertour | 16.7. Berlin, 23.7. München, 30.7. Düsseldorf, 31.7. Hamburg, 13.8. Köln | Facebook

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Kategorien: Erlebnisse | Autor: | Datum: 13. Juli 2016 | Tags: , , , , , , , Keine Kommentare

Kommst du zur Ruh, auf’n Schluck Du?

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Wir sind am Wochenende in Hamburg und freuen uns riesig auf die diesjährige Altonale. Zu allem Überfluss geben wir euch auch noch einen aus und zwar an der Bar vom Yoga.Wasser.Klang *Cittá slow-out* auf der Christianswiese. Auf dem entspanntesten Fleckchen stellen wir zwischen großartigen Yoga-Anbietern und brutzelnden Foodtrucks diverses Getränkegut kalt, packen unseren Lieblingsflamingo Steve ein und bauen vor lauter Übermut eine liebevoll geschmückte Fotoecke neben die Bühne. Davor, danach und währenddessen könnt ihr auf drei Yoga-Wiesen üben, turnen und entspannen, meditieren und euch zu relaxten Klängen massieren lassen, den Live-Acts und DJs lauschen, euch auf dem Yoga Schlender- & Schlemmer-Markt stärken, Wasser-Klangschalen betrommeln und vieles mehr. Der Eintritt ist frei, Yoga gibt es mit Ticket. Kommt vorbei, lacht mit uns, trinkt mit uns und lasst uns ein Foto da. Wir freuen uns auf euch und ein entspannt großartiges Wochenende.
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Yoga.Wasser.Klang *Cittá slow-out* auf der altonale | 15. bis 17. Juli 2016 | altonale, Betti-Levi-Passage/ Platz der Republik/ Christianswiese, 22765 Hamburg | yogawasserklang.de | Facebook

Kategorien: Hamburg | Autor: | Datum: 13. Juli 2016 | Tags: , , , Keine Kommentare

Ein Hauch von Luxus

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Einatmen, Aufsaugen, Innehalten, Gedanken fliegen lassen. Gerüche sind Zitate der Vergangenheit, wie kleine Reisen zu Zeiten und an die Orte unseres Lebens, zu geliebten Menschen, Gefühlen und Geschichten. Unser Geruchssinn ist direkt mit dem Erinnerungszentrum gekoppelt. Ein Geruch entscheidet über top oder flop, Verführung oder Verzicht, Lust oder Langeweile. Seit Jahrtausenden versehen wir unsere Haut mit Duftstoffen, verleihen unserer Persönlichkeit Ausdruck und Odeur. Die neue Luxuswäschepflege L’EAUNDRY überträgt die Idee luxuriöser Duftkompositionen auf unsere Kleidung und Wäsche. Und das nicht einfach durch Beimengen irgendeines Weichspülers. Gemeinsam mit renommierten Parfumeuren wurden drei exquisite Parfumkompositionen kreiert und in die hochwertige Pflege integriert. L’EAUNDRY reinigt und hegt unsere Lieblingskleidungsstücke wie Negligés, Kaschmirpullover oder Seidenkissen also nicht einfach, sondern verleiht ihnen eine betörend unnachahmliche Aura, die sogar den Griff zum eigenen Parfum vermeidlich macht. Luxus gelangt so nicht mehr nur als Parfum auf die Haut, sondern durchdringt jede textile Faser und belohnt uns mit jedem Atemzug während wir uns wohlig in unserer Bettwäsche räkeln. Die drei Unisex-Kompositionen sind Ausdruck ganz unterschiedlicher Duft-Welten: Oriental Olibanum betört mit schweren Weihrauch- und Blütennoten. Einen frischen Ingwerduft verleiht die Asian Ginger Flower der Wäsche. Und Scandinavian Moss überträgt erdige, waldige Töne mit einem Hauch von Sandelholz aufs geliebte Textil. Stilvoll und klassisch kommen die bildschönen Flakons daher und besinnen auf das Wesentliche: Das, was in der Nase und danach in Hirn und Herz passiert. Diese Wäschepflege verstauen wir garantiert nicht im Schrank, sondern drapieren sie fein säuberlich und gut sichtbar im Badezimmer. Soviel Luxus darf sein.
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L’EAUNDRY – Fragrance Laundry Detergent | 1000 ml für je 68€ oder als Geschenkset L’EAUNDRY Miniatures für 48€ | www.leaundry.com

Kategorien: Produkte | Autor: | Datum: 06. Juli 2016 | Tags: , , Keine Kommentare

In weiter Ferne so nah

Plötzlich war er da, der kleine Franzose mit dem bombastischen Sound. Und kreierte eine Musik, die direkt in die Nervenströme und Tanzbeine gelangte. 2013 war das. Yoann Lemoine aka Woodkid, seines Zeichens nimmermüdes, versatiles Genie, Musiker und Regisseur betrat die Bild- und Bühnenfläche. In seinem neuesten Projekt mit dem Namen „Ellis“ verschmelzen beide Künste. Der französische Street Artist JR führte Regie für einen bewegenden Kurzfilm über Migranten, für die Ellis Island vor den Toren New Yorks in einer gar nicht so fernen Vergangenheit der erste Anschwemmungspunkt nach monatelanger Reise über den Ozean nach Amerika war. Die kleine Insel in Sicht, aber außer Reichweite New Yorks war Schicksalsort und für viele zugleich Endstation ihrer Sehnsucht nach einem besseren Leben, das gelobte Land zum Greifen nah, aber eben doch unerreichbar. Schauspiel-Großmeister Robert De Niro erinnert sich in Form einer fiktiven Geschichte zweier Gestrandeter. Woodkid komponierte zu den starken Bildern einen bewegenden Soundtrack voller Poesie. Gespielt werden die melancholischen Klavierklänge von Nils Frahm, dem wir den Piano Day Ende März verdanken. Den Film gibt’s im Internet zu sehen, der Sound steht ab dem 8. Juli als Mini-Album zur Verfügung – inklusive der Stimme von De Niro, der eine Geschichte erzählt, wie sie auch heute täglich an den Grenzen unserer Welt passieren. Aus diesem Grund wird der Erlös aus dem Album mit den sachten, behutsamen Klängen der gemeinnützigen Initiative Sea Watch gespendet, die sich  für Schutz und Rettung ziviler Flüchtlinge einsetzt.
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Woodkid & Nils Frahm | „Winter Morning I & II“, Soundtrack zum Kurzfilm „Ellis“ | Erased-Tapes Mini-Album auf CD, Vinyl und digital | iTunes

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Kategorien: Produkte | Autor: | Datum: 06. Juli 2016 | Tags: , , , Keine Kommentare

Alexander Krüger

Das 2 Minuten Interview

Alexander Krüger macht Festivals. Gemeinsam mit seinem tollen Team stemmt er das FEEL, das Artlake und das Rocken am Brocken Festival. Außerdem ist Alex künstlerischer Leiter der Spreewerkstätten auf dem Geländer der Alten Münze und mit seinem Live-Act als leidenschaftlicher Musiker auf den Bühnen dieser Welt unterwegs. Morgen öffnen sich die Tore des vierten FEEL Festivals am schönen Bergheider See. Über 350 Bands und DJs und 150 visuelle und darstellende Künstler geben sich auf 21 Floors fünf Tage lange die Mikrofone und Plattenteller in die Hand. Grund genug den aufbaugestressten kreativen Vor- und Freidenker in ein Gespräch über Bananen, die Zukunft, Take That und Locken-Shampoo zu verwickeln. Und weil das so großen Spaß gemacht hat, verlosen wir obendrein 2×2 Festivaltickets an die Kurzentschlossensten unter euch. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚ROLAND, I FEEL YOU‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.

Name: Alexander Krüger
Alter: 32
Wohnort: Berlin
Beruf: Abenteurer und Visionär
Schuhgröße: 46
Lieblingsfestival: alle Festivals, bei denen man den Geist einer freiheitlichen Musikkultur spürt, erfüllen mein Herz mit Glück
Kontakt: feel-festival.de

Wie fühlst du dich? Grenzenlose Vorfreude und massiver Schlafmangel, verbunden mit extremen Glücksgefühlen.

Was hat sich seit dem ersten Festival verändert? Durch den Umzug auf eine wunderschöne Location direkt am Berghaider See mit riesigem Sandstrand, haben wir noch mehr Möglichkeiten, ein sehr umfangreiches und interaktives Kulturprogramm für unsere Gäste zu bieten.

Bist du lieber Gast oder Veranstalter? Ich bin leidenschaftlicher Tänzer und Musikliebhaber, beides als Gast und Veranstalter.

Welche drei Dinge sollte jeder Festivalbesucher im Gepäck haben? Bananen, Schokolade und Tanzschuhe

Wen sollte man in diesem Sommer unbedingt live sehen? Das neue Projekt von meinen Freunden Kid Simius und Bonaparte: Mule and Man.

Was wolltest du als Kind werden? Chocolatiér. Ich liebe Schokolade.

Und welche Band auf die du damals standest, ist dir heute peinlich? Ich bin immer noch großer Take That-Fan.

Das beste Konzert auf dem du je warst? Live Aid Hyde Park London 2005.

Was bedeutet „Glück“ für dich? Frei zu leben und mit Menschen, die ich sehr schätze, an wilden Ideen kreativ zu arbeiten.

Welche Superheldenkraft hättest du gerne? Fliegen.

Mit welcher berühmten Persönlichkeit würdest du gerne mal einen trinken gehen? Elon Musk

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen? Spaghetti Bolognese mit Muttis Rezept

Wann hast du zuletzt etwas Neues ausprobiert und was war das? Mit WIR IM RAUM kreieren wir ein Life-Lab, in dem die Grenzen zwischen privat und öffentlich, Arbeit und Leben verschmelzen. Ein Raum, in dem wir gemeinsam mit Kultur, Wirtschaft und Wissenschaft die Zukunft der Gesellschaft nachhaltig entwickeln und aktiv leben.

Was sollte niemand von Dir wissen? Ich benutze Locken-Shampoo.

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Schere, Stein, Papier?

Das letzte Wort: Nur wenn wir eine positive Vorstellung von der Zukunft haben, können wir im Jetzt anfangen, die Welt in kleinen Schritten zu verändern.

Photo: Oliver Rath

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Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 06. Juli 2016 | Tags: , , , , Keine Kommentare

Willkommen im Garten der Lüste

Vor ziemlich genau 500 Jahren starb Hieronymus Bosch. Der holländische Maler war und ist bis heute einer der rätselhaftesten, prophetischsten und für viele Zeitgenossen und künstlerische Erben inspirierendsten Persönlichkeiten, die je gelebt hat. Hieronymus Bosch schuf Wimmelbilder voller Symbolhaftigkeit, religiöser Anmut und weltlicher Kritik, voller Blut, Schweiß, Tränen und Exkrementen. Zerteilte Körper, Ausflüsse, kopulierende Lebewesen aller Gattungsgruppen, Monster, Teufel und Folter. Sämtlichen Aberglauben und Ängsten, die einen mittelalterlichen Menschen zu quälen vermochten, verlieh er in seinen Werken Gestalt. Sein wohl berühmtestes Bild, „Der Garten der Lüste“, welches das Menschenvolk darstellt, das in einer Falle seiner Sünde gefangen ist und den Zeitgeist hineinsaugt, wurde zum Symbol des Mittelalters schlechthin. Seine wenigen weiteren Meisterwerke sind verstreut und augapfelgleich beschützt von den jeweiligen Museen und Galerien. Die Ausstellung ‚Hieronymus Bosch. Visions Alive‘ hat nun nicht nur alle spärlich verfügbaren Informationen zum Leben und Sein des Künstlers zusammengetragen und aufbereitet, sondern alle Hauptwerke in einer einzigartigen Multimedia-Ausstellung versammelt. Auf riesigengroßen gestochen scharfen HD-Flächen werden die bunten, phantastischen Welten, die Hybrid-Kreaturen und monströsen Höllenwesen quasi zum Leben erweckt. Bis ins kleinste Detail lassen sich die paradiesischen Utopien und apokalyptischen Visionen betrachten. Untermalt wird das Ganze mit einem eigens komponierten Soundtrack. Niedrigschwellige Kunst-Präsentation nennen sowas wohl die Fachleute. Faszinierend und spektakulär nennen das wir und verlosen kurzerhand 2×2 Tickets an die besonders Unerschrockenen unter euch. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚ALPTRAUMHAFT‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de. Wir wünschen frohes Faszinieren.
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Hieronymus Bosch. Visions Alive | 06.07. -30.10.2016, Mo.-So. 10-20 Uhr | Alte Münze, Molkenmarkt 2, 10179 Berlin | Tickets 12,50 Euro / erm. 9,50 Euro

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Kategorien: Erlebnisse | Autor: | Datum: 06. Juli 2016 | Tags: , , , Keine Kommentare

Meine zweite Haut.

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Wir leben im Transit. Ist Heimat noch ein physischer Ort? Zuhause fühlen wir uns in der Geborgenheit. Anderer Menschen, bekannter Gerüche, individueller Eigenheiten. Ein weiches, anschmiegsames Stück Zuhause immer mit sich tragen zu können, macht Reisen und körperliche Neugierde erst perfekt. Die wunderschönen Einzelstücke von Mica Design sind genau das. Das heißt, von fern betrachtet sind es in erster Linie große, wallende, weiche, farbenfrohe Tücher. Sie sind wahlweise ein leichtes Cape für einen brisigen Sommerabend, ein Strandtuch für den spontanen Ausflug an den See, ein luftiges Kleidchen für die Grillparty oder ein wärmender Hoodie in sternenklarer Nacht. Darüber hinaus sind sie Alltagsbegleiter, die in Berlin von Hand mit Liebe und verschiedenen Färbetechniken aus Baumwolle, Wolle oder Leinen gefertigt werden. Sie werden durchs Tragen immer mehr zu einer zweiten Haut, zu einem modischen Kokon, der durch unsere Körperwärme weich wird und uns in einsamen Nächten auf unbequemen Sesseln südamerikanischer Überlandbusse an all das erinnert, was uns lieb ist. Und jetzt nennen wir das Kind mal beim Namen: Mica gibt uns endlich die stylishe Legitimation für die Schmusedecke im Erwachsenenalter. Und wir geben unsere nicht wieder her. Dafür wartet eine ganz neue, ganz eigene auf euch. Wir verlosen einen Oversize Poncho an den oder die größte Stoffliebhaberin unter euch. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚I’VE GOT YOU UNDER MY SKIN‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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Mica Design | Tücher ab 280€, Taschen ab 150€ | mica-design.com

Kategorien: Produkte | Autor: | Datum: 29. Juni 2016 | Tags: , , , , Keine Kommentare

Liebe oder Lobster

„Wenn Sie sich in der Zeit hier nicht verlieben, werden Sie in ein Tier verwandelt“. Mit dieser klaren Ansage wird Neu-Single David (Colin Farrell) konfrontiert, nachdem ihn seine Frau für einen anderen Mann verlassen hat. David ist die Hauptfigur im dystopischen Liebesfilm ‚The Lobster‘ von Giorgos Lanthimos. Die Geschichte spielt in irgendeiner parallelen Realität, einer nicht zukünftig anmutenden Zukunft, in einer Welt, in der das Alleinsein ein absolutes No-Go ist. Wer nicht in einer festen Partnerschaft lebt, wird in ein Hotel gebracht und hat da 45 Tage Zeit, sich neu und ernsthaft zu verlieben – sonst droht ihm ein Restleben als Tier. Für den Fall des Scheiterns ist David vorbereitet: Er wäre gerne ein Hummer. Weil die Tiere alt werden und monogam leben, sagt er. Die Wahl des Hummers ist wohl auch für den griechischen Regisseur nicht zufällig, wurde das Scherentier doch mit Dalí und Max Ernst zum Symbol für den Surrealismus, für bizarre Traumwelten. In einer solchen Welt spielt auch The Lobster. In einer Welt, in der die selbstgewählten Singles abgeschottet und versteckt als »Loner« in den Wäldern wohnen und von den Paarungswilligen zur Freizeitgestaltung gejagt und erschossen werden. Der Film ist die Karikatur einer Gegenwart, in welcher der Beziehungsstatus zu einer der wichtigsten Komponenten des individuellen Steckbriefs geworden ist. Relationship Status: It’s complicated.
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The Lobster | 2015, Giorgos Lanthimos | in diversen Yorck-Kinos

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Kategorien: Produkte | Autor: | Datum: 29. Juni 2016 | Tags: , , , Keine Kommentare

Verena Malta

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Das 2 Minuten-Interview

Tasche und Competition. Berlin ist Mode und ganz vor allem jetzt zur Fashion Week. Allerlei Laufstegiges lässt sich da in den Zelten bewundern, auf der in die Jahre gekommenen On-and-off-Branchenmesse Bread&Butter fachsimpeln oder aber ganz real Shoppen und Business machen auf der 10. Show&Order. Der Name ist Programm, gucken, anfassen, einkaufen – alles erlaubt. Auf der ersten Shopping Night by Show&Order gestern Abend sogar für den geneigten Endverbraucher. Aus der Wiege gehoben wurde und gemanaget wird das wichtige Format von der gebürtigen Rheinländerin, Unternehmerin und Vollblut-Mami Verena Malta (toller Name!). Die leitet als CEO die Geschicke der Messe, hält sich nebenbei mit Yoga, Golf und Joggen fit und hat obendrein gerade ein kleines Cafe mit dem Namen SPATZ eröffnet. Wie bitte machen, Verena? Wir haben mit ihr über Neuentdeckungen und Modetrends gesprochen, ach und über Ängste, Schweißbänder, Plateau-Buffallos und die Pubertät ihrer Tochter. Drama, Baby!

Name: Verena Malta
Alter: 40
Wohnort: Berlin/Köln
Beruf: CEO der Fashionmesse Show&Order & Mami!
Schuhgröße: 39
Lieblingskleidungsstück: Kleid von Anni Carlsson
Kontakt: hello@showandorder.com

Ohne welches Accessoire verlässt du nie das Haus?
Ohne meine Tom Ford Brille, für den optimalen Durchblick!

Wer war deine persönliche Designer-Neuentedeckung in letzter Zeit?
Anni Carlsson, Jasmina Jovy Jewellery und Schuhlabel aeyde

DER Mode-Trend 2016 oder ähm 2017?
Jump around mit Mules & Jumpsuits!

Deine schlimmste Modesünde?
Einige :) – Plateau Bufallos, Puma Bomberjacke & Schweissbänder…

Lebst du in der richtigen Stadt?
Ja! Zwischen Köln und Berlin mit rheinischer Fröhlichkeit und internationalem Großstadt-Charakter – die perfekte Kombi!

Was ist guter Stil?
Wenn man sich selbst treu bleibt!

Warum ist Mode wichtig?
Uniform kann jeder. Mode dient dem Ausdruck und der Selbstinszenierung!

Wofür gibst du zu viel Geld aus?
Besonders für hochwertige Basics und Klassiker, aber auch für Schuhe, dann ist da noch das Reisen und die vielen, schönen Kinderklamotten, aus denen meine Tochter so schnell rauswächst!

Was ist schöner: schenken oder beschenkt zu werden?
Schenken – ganz klar!

Mit welcher berühmten Persönlichkeit würdest du gerne mal einen trinken gehen?
Adele – mein Kumpel, die Diva!

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen?
Fantastisches Quinoa Chili Con Carne! Das erste Mal geschmeckt beim „SPATZ“ im Belgischen Viertel/Köln.

Wovor hast du Angst?
Unwetter zur Fashion Week und die bevorstehende Pubertät meiner Tochter Toni – zum Glück ist sie erst fast 3 ☺

Wann hast du zuletzt etwas Neues ausprobiert und was war das?
Relaxtes Mutter-Kind-Yoga, probieren geht über studieren!

Was sollte niemand von dir wissen?
Was ich gemacht habe bevor ich Messeveranstalterin wurde!

Das letzte Wort:
Wer sät, der wird auch ernten und wo gehobelt wird fallen auch Späne!

Photo: Show&Order, Wüstenhagen

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 29. Juni 2016 | Tags: , , , Keine Kommentare

Oh, wie schön…

Panama liegt an der Potsdamer Straße. Und zwar im Hinterhof eines ehemaligen, backsteinigen Fabrikgebäudes. Hübsch ist es da. Hell und strahlend. Ein bisschen sieht es da aus wie Urlaub. Und es riecht so richtig gut. Warum also in die Ferne schweifen? Hin da. Und zwar zum Essen und Trinken. Das Panama ist nämlich der dritte gastronomische Streich der Foodies vom Contemporary Food Lab. Nach dem ‚Katz Orange‘ in Mitte und dem Kreuzberger Deli ‚Candy on Bone‘ haben die interdisziplinären Visionäre mit diesem Restaurant- und Barprojekt eine Hommage geschaffen an die Utopie von Illustrator Janosch: Mit »Oh, wie schön ist Panama« erfindet dieser einen Ort, der einerseits das Fernweh entflammt, anderseits sich wohlig anfühlt wie zuhause. In diesem Realität gewordenen Traum inmitten der höchsten Berliner Gallerie-Dichte gibt es nicht spezifisch panamaische Gastronomie, also keinen Huhn-Gemüse-Eintopf und auch keine gekochten Maniokstücke. Aber es gibt Gerichte, die das Bekannte mit dem Neuen, Überraschenden verbinden. Serviert werden sehr wohl die heimische Salzwassergarnele oder das altbekannte, deliziöse Duroc-Schweinchen. Aber kombiniert werden sie mit Heidelbeere, Vanille oder Rhabarber. Es finden sich verfeinernde Zimtblüten, Häuche von Kurkuma, geräucherte Nussnoten und glühende Rote Bete unter den Zutaten – und entlocken Vertrautem ganz neue Aromen. Kopfsalat zum Nachtisch? Aber sicher. Mit Passionsfrucht, dunkler Schokolade und Koriandersaat für 8 Euro. Da zitieren wir gerne den Wahlspruch des Kleinstaates Panama: »Pro Mundi Beneficio«, »Für das Wohl der Welt«. Und auf das eurige!
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Panama | Potsdamer Straße 91, 10785 Berlin | Di-Sa ab 17 Uhr | +49 (0)30 983 208 435 oder hello@oh-panama.com | oh-panama.com | Photo: Philipp Langenheim & Corina Schadendorf

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Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 29. Juni 2016 | Tags: , , Keine Kommentare

Unperfekt perfekt.

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Kintsugi ist Japanisch und bedeutet soviel wie „mit Gold flicken“ oder „reparieren“. Beschrieben wird damit eine traditionelle Methode zur Reparatur von Keramik. Zersplittertes oder gebrochenes Porzellan wird dabei mithilfe eines speziellen, Urushi genannten Lackes, in den feinstes Pulvergold oder andere Metalle wie Silber und Platin eingestreut sind, neu verklebt. Was daraus entsteht ist so schön, dass es sich mit Worten kaum gebührend beschreiben lässt. Kintsugi geht auf das ästethische Prinzip Wabi Sabi aus dem 16. Jahrhundert zurück, das die Einfachheit und die Wertschätzung der Fehlerhaftigkeit ins Zentrum der Anschauung rückte. Kintsugi repariert nicht, sondern hebt den Makel durch die Goldverbindung sogar noch hervor, erklärt ihn zum Star und macht so wertvoller was zuvor wertlos erschien. Was für ein Gedanke, was für ein Bild – gerade in Zeiten beliebig repetetiver Fertigungsprozesse und sekundenkurzer Produktzyklen. Angeblich sollen einige mittel- und wohlständische Japaner damals ihr Geschirr sogar absichtlich zerbrochen haben, um ihm eine goldige Verschönerungskur zu ermöglichen. Die beiden Schwestern Gieke und Lotte von Humade aus Holland haben die jahrhunderte alte Technik neu aufgelegt und modern interpretiert. Das ‚New Kintsugi Repair Kit‘ besteht aus einem Zweikomponenten-Klebstoff, Goldpulver, einem Pinsel, Hygienehandschuhen und Holzspachteln. Die Handhabung ist kinderleicht. Mittels einer kleinen Plastikspritze drückt man eine winzige Menge Kleber heraus und mischt ihn mit einer noch winzigeren Menge Goldstaub. Mit der Masse bestreicht man nun reichlich eine Seite der zerbrochenen Lieblingstasse und drückt die Teile kurz zusammen. Das Ganze lässt man einige Minuten ruhen und pinselt anschließend noch einmal mit etwas Goldstaub über die entstandene Goldader. Abwaschen, fertig. Das Set kostet um 30 Euro und hält ewig. Es kommt uns fast so vor, als könnten wir damit einen gesamten Polterabend vergessen machen. Aber wer will das schon? Wir wünschen frohes Schönermachen. Lang lebe das Porzellan!
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NEW KINTSUGI REPAIR KIT | z.B. bei Amazing Crocodile, Rosa-Luxemburg-Straße 49, 10178 Berlin | humade.nl | Facebook

Kategorien: Produkte | Autor: | Datum: 21. Juni 2016 | Tags: , , , , Keine Kommentare

Grüne Gurus

Mein Gott, ist das lecker! Knackfrischer Salat, spannend kombiniert mit Kohlenhydraten, raffiniert gewürzt und schön anzusehen. Wir holen kurz aus: des Mittags verwandelt sich unser MMW Studio regelmäßig in eine Salatbar/Slash/Snackeria/Slash/Thaiwiese. Wir schnibbeln und würzen was das Zeug hält, um am Ende satt und glücklich die Krümel von der karierten Tischdecke zu sammeln. Lecker ist das, aber auch immer ein bisschen anstrengend und zeitraubend. Und dann kamen die GREEN GURUS! Die liefern nämlich frische Salate, Snacks und Säfte, die sie jeden Tag frisch in ihrer Kreuzberger Küche zubereiten und binnen 30 Minuten zu uns ins Büro oder sonstwohin in Berlin liefern. Bei der Auswahl der Zutaten wird auf einen ausgewogenen Mix an Proteinen, komplexen Kohlenhydraten und guten Fetten geachtet. Was dabei herauskommt ist leckeres Essen, nach dem man sich stark und fit, statt voll und träge fühlt. Bye bye Suppenloch! Zur Auswahl stehen bislang drei wöchentlich wechselnde Salate wie der ‚Little Istanbul’ mit Bulgur, gerösteter roter Paprika, Ricotta, schwarzen Oliven, Frühlingszwiebeln, Gurke, Kichererbsen, Rucola und Harissa-Zitronen-Dressing oder unser aktueller Favorit ‚The Cobb‘ mit Romanasalat, gerösteten Pilzen, Mais, Avocado, Tomaten, Schnittlauch, Sellerie, Quinoa und Kokosnussblüten-Balsamico-Dressing. Yay! Zum Frühstück oder als Snack gibt es Quinoa Yoghurt oder Haferflocken mit Erdbeer und Balsamico. Und jetzt zum Deal: Alle drei Wochensalate gibt es für ultraschmale 5,99 Euro. Wer noch ein Brötchen dazu möchte, zahlt einen Euro mehr. Snacks kosten 4,99 Euro. INKLUSIVE VERSAND! Der ist nämlich momentan noch kostenlos und einen Mindestbestellwert gibt es auch noch nicht. Wir fassen zusammen: leckerste Salate, die satt und glücklich machen, für wenig Geld innerhalb von 30 Minuten und ohne Gebühr zu dir geliefert. Aufmachen, essen, fertig. Keine weiteren Fragen. Diese Abkürzung ist Gold wert. Die Brötchenkrümel können wir ja immer noch seelig von der Tischdecke sammeln.
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GreenGurus | greengurus.de

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Kategorien: Produkte | Autor: | Datum: 21. Juni 2016 | Tags: , , , , , , , Keine Kommentare