Meine zweite Haut.

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Wir leben im Transit. Ist Heimat noch ein physischer Ort? Zuhause fühlen wir uns in der Geborgenheit. Anderer Menschen, bekannter Gerüche, individueller Eigenheiten. Ein weiches, anschmiegsames Stück Zuhause immer mit sich tragen zu können, macht Reisen und körperliche Neugierde erst perfekt. Die wunderschönen Einzelstücke von Mica Design sind genau das. Das heißt, von fern betrachtet sind es in erster Linie große, wallende, weiche, farbenfrohe Tücher. Sie sind wahlweise ein leichtes Cape für einen brisigen Sommerabend, ein Strandtuch für den spontanen Ausflug an den See, ein luftiges Kleidchen für die Grillparty oder ein wärmender Hoodie in sternenklarer Nacht. Darüber hinaus sind sie Alltagsbegleiter, die in Berlin von Hand mit Liebe und verschiedenen Färbetechniken aus Baumwolle, Wolle oder Leinen gefertigt werden. Sie werden durchs Tragen immer mehr zu einer zweiten Haut, zu einem modischen Kokon, der durch unsere Körperwärme weich wird und uns in einsamen Nächten auf unbequemen Sesseln südamerikanischer Überlandbusse an all das erinnert, was uns lieb ist. Und jetzt nennen wir das Kind mal beim Namen: Mica gibt uns endlich die stylishe Legitimation für die Schmusedecke im Erwachsenenalter. Und wir geben unsere nicht wieder her. Dafür wartet eine ganz neue, ganz eigene auf euch. Wir verlosen einen Oversize Poncho an den oder die größte Stoffliebhaberin unter euch. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚I’VE GOT YOU UNDER MY SKIN‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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Mica Design | Tücher ab 280€, Taschen ab 150€ | mica-design.com

Kategorien: Produkte | Autor: | Datum: 29. Juni 2016 | Tags: , , , , Keine Kommentare

Liebe oder Lobster

„Wenn Sie sich in der Zeit hier nicht verlieben, werden Sie in ein Tier verwandelt“. Mit dieser klaren Ansage wird Neu-Single David (Colin Farrell) konfrontiert, nachdem ihn seine Frau für einen anderen Mann verlassen hat. David ist die Hauptfigur im dystopischen Liebesfilm ‚The Lobster‘ von Giorgos Lanthimos. Die Geschichte spielt in irgendeiner parallelen Realität, einer nicht zukünftig anmutenden Zukunft, in einer Welt, in der das Alleinsein ein absolutes No-Go ist. Wer nicht in einer festen Partnerschaft lebt, wird in ein Hotel gebracht und hat da 45 Tage Zeit, sich neu und ernsthaft zu verlieben – sonst droht ihm ein Restleben als Tier. Für den Fall des Scheiterns ist David vorbereitet: Er wäre gerne ein Hummer. Weil die Tiere alt werden und monogam leben, sagt er. Die Wahl des Hummers ist wohl auch für den griechischen Regisseur nicht zufällig, wurde das Scherentier doch mit Dalí und Max Ernst zum Symbol für den Surrealismus, für bizarre Traumwelten. In einer solchen Welt spielt auch The Lobster. In einer Welt, in der die selbstgewählten Singles abgeschottet und versteckt als »Loner« in den Wäldern wohnen und von den Paarungswilligen zur Freizeitgestaltung gejagt und erschossen werden. Der Film ist die Karikatur einer Gegenwart, in welcher der Beziehungsstatus zu einer der wichtigsten Komponenten des individuellen Steckbriefs geworden ist. Relationship Status: It’s complicated.
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The Lobster | 2015, Giorgos Lanthimos | in diversen Yorck-Kinos

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Kategorien: Produkte | Autor: | Datum: 29. Juni 2016 | Tags: , , , Keine Kommentare

Verena Malta

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Das 2 Minuten-Interview

Tasche und Competition. Berlin ist Mode und ganz vor allem jetzt zur Fashion Week. Allerlei Laufstegiges lässt sich da in den Zelten bewundern, auf der in die Jahre gekommenen On-and-off-Branchenmesse Bread&Butter fachsimpeln oder aber ganz real Shoppen und Business machen auf der 10. Show&Order. Der Name ist Programm, gucken, anfassen, einkaufen – alles erlaubt. Auf der ersten Shopping Night by Show&Order gestern Abend sogar für den geneigten Endverbraucher. Aus der Wiege gehoben wurde und gemanaget wird das wichtige Format von der gebürtigen Rheinländerin, Unternehmerin und Vollblut-Mami Verena Malta (toller Name!). Die leitet als CEO die Geschicke der Messe, hält sich nebenbei mit Yoga, Golf und Joggen fit und hat obendrein gerade ein kleines Cafe mit dem Namen SPATZeröffnet. Wie bitte machen, Verena? Wir haben mit ihr über Neuentdeckungen und Modetrends gesprochen, ach und über Ängste, Schweißbänder, Plateau-Buffallos und die Pubertät ihrer Tochter. Drama, Baby!

Name: Verena Malta
Alter: 40
Wohnort: Berlin/Köln
Beruf: CEO der Fashionmesse Show&Order & Mami!
Schuhgröße: 39
Lieblingskleidungsstück: Kleid von Anni Carlsson
Kontakt: hello@showandorder.com

 

Ohne welches Accessoire verlässt du nie das Haus?
Ohne meine Tom Ford Brille, für den optimalen Durchblick!

Wer war deine persönliche Designer-Neuentedeckung in letzter Zeit?
Anni Carlsson, Jasmina Jovy Jewellery und Schuhlabel aeyde

DER Mode-Trend 2016 oder ähm 2017?
Jump around mit Mules & Jumpsuits!

Deine schlimmste Modesünde?
Einige :) – Plateau Bufallos, Puma Bomberjacke & Schweissbänder…

Lebst du in der richtigen Stadt?
Ja! Zwischen Köln und Berlin mit rheinischer Fröhlichkeit und internationalem Großstadt-Charakter – die perfekte Kombi!

Was ist guter Stil?
Wenn man sich selbst treu bleibt!

Warum ist Mode wichtig?
Uniform kann jeder. Mode dient dem Ausdruck und der Selbstinszenierung!

Wofür gibst du zu viel Geld aus?
Besonders für hochwertige Basics und Klassiker, aber auch für Schuhe, dann ist da noch das Reisen und die vielen, schönen Kinderklamotten, aus denen meine Tochter so schnell rauswächst!

Was ist schöner: schenken oder beschenkt zu werden?
Schenken – ganz klar!

Mit welcher berühmten Persönlichkeit würdest du gerne mal einen trinken gehen?
Adele – mein Kumpel, die Diva!

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen?
Fantastisches Quinoa Chili Con Carne! Das erste Mal geschmeckt beim „SPATZ“ im Belgischen Viertel/Köln.

Wovor hast du Angst?
Unwetter zur Fashion Week und die bevorstehende Pubertät meiner Tochter Toni – zum Glück ist sie erst fast 3 ☺

Wann hast du zuletzt etwas Neues ausprobiert und was war das?
Relaxtes Mutter-Kind-Yoga, probieren geht über studieren!

Was sollte niemand von dir wissen?
Was ich gemacht habe bevor ich Messeveranstalterin wurde!

Das letzte Wort:
Wer sät, der wird auch ernten und wo gehobelt wird fallen auch Späne!

Photo: Show&Order, Wüstenhagen

 

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 29. Juni 2016 | Tags: , , , Keine Kommentare

Oh, wie schön…

Panama liegt an der Potsdamer Straße. Und zwar im Hinterhof eines ehemaligen, backsteinigen Fabrikgebäudes. Hübsch ist es da. Hell und strahlend. Ein bisschen sieht es da aus wie Urlaub. Und es riecht so richtig gut. Warum also in die Ferne schweifen? Hin da. Und zwar zum Essen und Trinken. Das Panama ist nämlich der dritte gastronomische Streich der Foodies vom Contemporary Food Lab. Nach dem ‚Katz Orange‘ in Mitte und dem Kreuzberger Deli ‚Candy on Bone‘ haben die interdisziplinären Visionäre mit diesem Restaurant- und Barprojekt eine Hommage geschaffen an die Utopie von Illustrator Janosch: Mit »Oh, wie schön ist Panama« erfindet dieser einen Ort, der einerseits das Fernweh entflammt, anderseits sich wohlig anfühlt wie zuhause. In diesem Realität gewordenen Traum inmitten der höchsten Berliner Gallerie-Dichte gibt es nicht spezifisch panamaische Gastronomie, also keinen Huhn-Gemüse-Eintopf und auch keine gekochten Maniokstücke. Aber es gibt Gerichte, die das Bekannte mit dem Neuen, Überraschenden verbinden. Serviert werden sehr wohl die heimische Salzwassergarnele oder das altbekannte, deliziöse Duroc-Schweinchen. Aber kombiniert werden sie mit Heidelbeere, Vanille oder Rhabarber. Es finden sich verfeinernde Zimtblüten, Häuche von Kurkuma, geräucherte Nussnoten und glühende Rote Bete unter den Zutaten – und entlocken Vertrautem ganz neue Aromen. Kopfsalat zum Nachtisch? Aber sicher. Mit Passionsfrucht, dunkler Schokolade und Koriandersaat für 8 Euro. Da zitieren wir gerne den Wahlspruch des Kleinstaates Panama: »Pro Mundi Beneficio«, »Für das Wohl der Welt«. Und auf das eurige!
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Panama | Potsdamer Straße 91, 10785 Berlin | Di-Sa ab 17 Uhr | +49 (0)30 983 208 435 oder hello@oh-panama.com | oh-panama.com | Photo: Philipp Langenheim & Corina Schadendorf

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Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 29. Juni 2016 | Tags: , , Keine Kommentare

Unperfekt perfekt.

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Kintsugi ist Japanisch und bedeutet soviel wie „mit Gold flicken“ oder „reparieren“. Beschrieben wird damit eine traditionelle Methode zur Reparatur von Keramik. Zersplittertes oder gebrochenes Porzellan wird dabei mithilfe eines speziellen, Urushi genannten Lackes, in den feinstes Pulvergold oder andere Metalle wie Silber und Platin eingestreut sind, neu verklebt. Was daraus entsteht ist so schön, dass es sich mit Worten kaum gebührend beschreiben lässt. Kintsugi geht auf das ästethische Prinzip Wabi Sabi aus dem 16. Jahrhundert zurück, das die Einfachheit und die Wertschätzung der Fehlerhaftigkeit ins Zentrum der Anschauung rückte. Kintsugi repariert nicht, sondern hebt den Makel durch die Goldverbindung sogar noch hervor, erklärt ihn zum Star und macht so wertvoller was zuvor wertlos erschien. Was für ein Gedanke, was für ein Bild – gerade in Zeiten beliebig repetetiver Fertigungsprozesse und sekundenkurzer Produktzyklen. Angeblich sollen einige mittel- und wohlständische Japaner damals ihr Geschirr sogar absichtlich zerbrochen haben, um ihm eine goldige Verschönerungskur zu ermöglichen. Die beiden Schwestern Gieke und Lotte von Humade aus Holland haben die jahrhunderte alte Technik neu aufgelegt und modern interpretiert. Das ‚New Kintsugi Repair Kit‘ besteht aus einem Zweikomponenten-Klebstoff, Goldpulver, einem Pinsel, Hygienehandschuhen und Holzspachteln. Die Handhabung ist kinderleicht. Mittels einer kleinen Plastikspritze drückt man eine winzige Menge Kleber heraus und mischt ihn mit einer noch winzigeren Menge Goldstaub. Mit der Masse bestreicht man nun reichlich eine Seite der zerbrochenen Lieblingstasse und drückt die Teile kurz zusammen. Das Ganze lässt man einige Minuten ruhen und pinselt anschließend noch einmal mit etwas Goldstaub über die entstandene Goldader. Abwaschen, fertig. Das Set kostet um 30 Euro und hält ewig. Es kommt uns fast so vor, als könnten wir damit einen gesamten Polterabend vergessen machen. Aber wer will das schon? Wir wünschen frohes Schönermachen. Lang lebe das Porzellan!
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NEW KINTSUGI REPAIR KIT | z.B. bei Amazing Crocodile, Rosa-Luxemburg-Straße 49, 10178 Berlin | humade.nl | Facebook

Kategorien: Produkte | Autor: | Datum: 21. Juni 2016 | Tags: , , , , Keine Kommentare

Grüne Gurus

Mein Gott, ist das lecker! Knackfrischer Salat, spannend kombiniert mit Kohlenhydraten, raffiniert gewürzt und schön anzusehen. Wir holen kurz aus: des Mittags verwandelt sich unser MMW Studio regelmäßig in eine Salatbar/Slash/Snackeria/Slash/Thaiwiese. Wir schnibbeln und würzen was das Zeug hält, um am Ende satt und glücklich die Krümel von der karierten Tischdecke zu sammeln. Lecker ist das, aber auch immer ein bisschen anstrengend und zeitraubend. Und dann kamen die GREEN GURUS! Die liefern nämlich frische Salate, Snacks und Säfte, die sie jeden Tag frisch in ihrer Kreuzberger Küche zubereiten und binnen 30 Minuten zu uns ins Büro oder sonstwohin in Berlin liefern. Bei der Auswahl der Zutaten wird auf einen ausgewogenen Mix an Proteinen, komplexen Kohlenhydraten und guten Fetten geachtet. Was dabei herauskommt ist leckeres Essen, nach dem man sich stark und fit, statt voll und träge fühlt. Bye bye Suppenloch! Zur Auswahl stehen bislang drei wöchentlich wechselnde Salate wie der ‚Little Istanbul’ mit Bulgur, gerösteter roter Paprika, Ricotta, schwarzen Oliven, Frühlingszwiebeln, Gurke, Kichererbsen, Rucola und Harissa-Zitronen-Dressing oder unser aktueller Favorit ‚The Cobb‘ mit Romanasalat, gerösteten Pilzen, Mais, Avocado, Tomaten, Schnittlauch, Sellerie, Quinoa und Kokosnussblüten-Balsamico-Dressing. Yay! Zum Frühstück oder als Snack gibt es Quinoa Yoghurt oder Haferflocken mit Erdbeer und Balsamico. Und jetzt zum Deal: Alle drei Wochensalate gibt es für ultraschmale 5,99 Euro. Wer noch ein Brötchen dazu möchte, zahlt einen Euro mehr. Snacks kosten 4,99 Euro. INKLUSIVE VERSAND! Der ist nämlich momentan noch kostenlos und einen Mindestbestellwert gibt es auch noch nicht. Wir fassen zusammen: leckerste Salate, die satt und glücklich machen, für wenig Geld innerhalb von 30 Minuten und ohne Gebühr zu dir geliefert. Aufmachen, essen, fertig. Keine weiteren Fragen. Diese Abkürzung ist Gold wert. Die Brötchenkrümel können wir ja immer noch seelig von der Tischdecke sammeln.
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GreenGurus | greengurus.de

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Kategorien: Produkte | Autor: | Datum: 21. Juni 2016 | Tags: , , , , , , , Keine Kommentare

Erzähl mir von dir!

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Die schönsten Schlüpfer der Welt kommen aus Berlin. Na gut, die schönsten Bikinis auch. Das finden wir nicht nur, das wissen wir, denn wir haben Anekdot entdeckt. So heißt das Label der schwedischen Designerin und Wahlberlinerin Sofie. Das Besondere: ihre zauberhaften, Haut- und Körper-schmeichelnden Unterwäsche- und Swimwear-Kreationen werden ausschließlich in Handarbeit und aus den Stoffresten der Luxus-Fashion-Industrie in Berlin gefertigt. Upcycling at it’s best also, und obendrein die Steilvorlage für den Markennamen. Denn jedes verarbeitete Stück Stoff hat seine ganz eigene Geschichte, war es doch einst dazu auserkoren zu einer herrschaftlichen Designerrobe, einem Hochzeitskleid, einem Negligee oder sonst etwas verarbeitet zu werden um hernach als Stoffüberschuss den Weg allen Irdischen zu gehen. Anekdoten die zu Lieblingsunterwäsche und Bikinis werden. Schöner geht es eigentlich nicht. Jedes Teil der Kollektion ist limitiert und gemacht für Frauen, die gefallen wollen und zwar sich selbst. Oder anders ausgedrückt: „Anekdot collections are made to empower conscious women.“ Dem können wir nichts hinzufügen und verlosen voller Stolz das ‚Cherry Blossom Set‘ bestehend aus Hipster und justierbarem Triangle-BH in floral-seidigem Wohlfühlstoff an die besonders Erzählfreudigen unter euch. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚WIE SCHÖN DU BIST!‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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ANEKDOT anekdotboutique.com | Instagram | Foto: Ankedot / The Motel Collection

Kategorien: Produkte | Autor: | Datum: 21. Juni 2016 | Tags: , , , , , , Keine Kommentare

Bernd Kolb

Das 2 Minuten-Interview

Bernd Kolb ist Vordenker, Querdenker, Visionär, Gründer des Club of Marrakesh, Unternehmer und wie er selbst mit einem Augenzwinkern sagt: Berufener. Und das kam so. Als ehemaliger Topmanager, Unternehmer des Jahres und Vorstand für Innovation bei der Deutschen Telekom begann er sich immer mehr mit den großen Herausforderungen unserer globalen Konsumgesellschaft zu beschäftigen und nach Ansätzen für eine positive und nachhaltige Zukunftsgestaltung zu suchen. Er ging der Frage nach, warum wir uns wider besseres Wissen so schwer damit tun, nachhaltig zu denken und zu handeln und fand Antworten in den Begegnungen mit inspirierenden Menschen, die ihm die Weisheitslehren alter asiatischer Kulturen näher brachten. Diese Momente der Erkenntnis und Verbundenheit hielt er mit der Kamera fest und präsentiert sie derzeit und noch bis Ende September in der großen ATMAN-Ausstellung auf dem Gelände der Malzfabrik in Berlin. Wir wollten es genau wissen und sprachen mit Bernd über die wirklich wichtigen Dinge: Weisheit, den Sinn des Lebens und die Fußballeuropameisterschaft natürlich. Must read! Ach ja, und was war noch gleich im Jahr 2046?

Name: Bernd Kolb
Alter: 53
Wohnort: Yogyakarta (Java)
Beruf: Berufener ;)
Schuhgröße: 43
Lieblingsort: Yogyakarta
Kontakt:www.berndkolb.com

Was ist der Sinn des Lebens?
Der Sinn besteht darin, sein wahres Selbst zu entdecken, zu entfalten und zur Blüte zu bringen. Dann hat alles was wir tun Sinn.

Wer wird Fußball-Europameister?
Ha, ich muss zugeben, dass das für mich ehrlich gesagt weniger interessant ist, als die Frage selbst im Zusammenhang mit den restlichen Fragen. Aber es kann schon sein, dass für manche diese Frage so wichtig ist, dass sie neben dem Sinn des Lebens auftaucht. ;)

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest?
„Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“ (Reinhold Niebuhr)

Was ist Weisheit?
Für mich bedeutet Weisheit „Fühlen“ – am Denken vorbei. „Erleben“ – ohne zu urteilen, ohne einzuordnen. „Eins-Sein“ im Innersten und Mitgefühl jenseits eines „Ich“ und „Du“. Einfach pures „Da-Sein“ und Verbundenheit jenseits der Äußerlichkeit.

Welcher Moment hat alles verändert?
Ich weiß nicht ob ein Moment alles verändern kann. Für mich ist jeder Moment auch Entwicklung. Wenn ich ihn überhaupt mitbekomme, diesen Moment. Wenn ich da bin und ihn wahrnehme. „Panta Rhei“, wie es der griechische Philosoph Heraklit einst ausgedrückt hat, „es ist nie derselbe Fluss, in den man steigt.“

Verrate uns einen magischen Ort, egal wo auf der Welt!
Derzeit gibt es in Berlin einen wahrhaft magischen Ort, in der Malzfabrik. Das sage ich jetzt nicht aus der Absicht einer Bewerbung, sondern das meine ich wirklich so.

Hast du ein Hobby, von dem wir nichts wissen?
Ich habe EHRLICH kein Hobby – ich tue NUR Dinge, die für mich Sinn ergeben und Freude machen. Das ist kein Spruch, sondern mein tiefster Ernst :)

Du begegnest deinem 18-jährigen Selbst. Welchen Rat gibst du dir?
Das ist eine schöne Frage. Weil sie davon ausgeht, dass man sich überhaupt selbst begegnen kann. In dieser Begegnung liegt der Rat selbst: Erkenne, wer da wem begegnet.

Was würdest du gerne besser können?
Zeichnen.

Was sollte jede(r) im Leben einmal getan haben?
Im zeitgenössischen Kontext würde ich jedem in der Lebensmitte zu einem Sabbatical raten. Die Routinen und Gewohnheiten verlassen, sich selbst Raum und Zeit geben. Rein ins Abenteuer, nichts planen, Neues entdecken, in sich und drumherum!
Du wirst wiedergeboren, als was?
Ich glaube daran, dass wir immer lebendig bleiben und sich nur die Form ändert. Und die ist weniger wichtig als wir denken. Denn alles was wir als Form „verstehen“ ist nur ein Konstrukt unseres Verstandes und hat mit dem Lebendigen an sich nichts zu tun. Das ist es auch, worum es bei ATMAN geht. Was konkret als Bild in unserer Wahrnehmung beginnt, löst sich in seiner Form auf und was dann kommt ist reines Gewahrsein, Gefühl, Mitgefühl – die Essenz des Menschseins. Wer fühlen und mitfühlen kann, wird auch nachhaltig und friedlich leben. Es ist eine Frage des Bewusstseins, des Erkennens, das Materie eben NICHT das Wichtigste ist.

Du kannst mit einer Zeitmaschine reisen, welches Jahr stellst du ein?
2046

Mit welcher berühmten Persönlichkeit (tot oder lebendig) würdest du gerne mal einen Tee trinken?
Da jetzt den einen oder die andere herauszugreifen ist schwer. Da gibt es einfach zu viele, die ich für gleichermaßen spannend erachte. Aber schön wäre es sicher, mal die ganze Ahnenreihe meiner Vorfahren zu treffen.

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen?
Reis

Wovor hast du Angst?
Ganz ehrlich: vor nichts. Angst ist ein ganz schlechter Ratgeber.

Wann hast du zuletzt aus vollem Herzen gelacht und worüber?
Ich lache viel und meistens über mich selbst! :)

Was sollte niemand von dir wissen?
Unwahrheiten und Vorurteile. Alles Wahre über mich darf jeder wissen, ich führe kein Doppelleben :)

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?
Das könnt nur ihr beantworten.

Das letzte Wort:
Danke.

Foto: Raimar von Wienskowski

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Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 21. Juni 2016 | Tags: , , , , Keine Kommentare

Jubeltrubel!

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Was war das für ein Fest vor zwei Jahren, ein Rausch! Mitten auf der Berliner Torstraße errichteten wir einen riesigen weißen Zendome, zimmerten Tribünen und Sitzgelegenheiten aus eigenhändig lackierten Europaletten, hissten hunderte selbstgeschnittene Wimpelflaggen, installierten Bar, Kicker und Tischtennisplatte, servierten wechselndes Streetfood oder liebevoll handgebrutzelte Brat- und Tofuwürste. Der Rest ist Geschichte, Deutschland Fußball-Weltmeister, der vierte Stern am Revers. Keine Frage, unser muxmäuschenwild WM STUDIO war und ist eines unserer Alltime Highlights. Und schwups ist 2016, die Europameisterschaft hat begonnen und wir haben kein eigenes Public Vieving am Start. Leider, oder Gott sei Dank? Denn so können wir uns ganz entspannt und mit einem kühlen Bier in der Hand an den schönsten Schau-Plätzen unserer Freunde voll und ganz auf das Spiel konzentrieren. Als da wären: Das ELF FREUNDE EM Quartier ist gesetzt und bespielt mit dem Astra, dem Lido und dem Binuu gleich drei strategisch wichtige Positionen im zenralen Mittelfeld. Unser Leitwolf, wenn man so will. (Entschuldigung, habt ihr bitte mal die Fassade des Lido in Augenschein genommen!?) Stammplatzgarantie wegen großartig. Auch toll und ebenso turniererfahren die DIM Arena in der Kreuzberger Oranienstraße. Auf dem Hinterhof der ehemaligen Blindenanstalt hat Die Imaginäre Manufaktur, die in Fußball freien Zeiten vor allem für Design mit sozialem Anspruch bekannt ist, ein schlagkräftiges Team aus behinderten und nicht behinderten Menschen zusammengestellt. Auf großer Leinwand wird bei Grillgut und Getränk ausgelassen geguckt und gefeiert. Last not least und ganz neu im Team: der Baustellen Biergarten unserer Freunde von BRLO, die direkt am Park am Gleisdreieck demnächst ihr eigenes BRLO BRWHOUSE eröffnen. Frisch jezapftet Craft Beer und Fußball? We have a match! So, und nun heißt es Daumen drücken für Schland, Polen oder wem auch immer ihr die Fahne haltet. Möge das beste Team gewinnen und am Ende Thomas Müller das Siegtor schießen. Olé!
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ELF FREUNDE EM Quartier | Astra, Lido, Binuu | 11freunde.de | DIM Arena | Oranienstr. 26, 10999 Berlin | dim-arena.berlin | BRLO BRWHOUSE Biergarten Baustelle | Schöneberger Str. 16, 10963 Berlin | Facebook

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 15. Juni 2016 | Tags: , , , , , , , , Keine Kommentare

Eric M. Landmann

Das 2 Minuten-Interview

Eric ist ein vielbeschäftigter Mann. Zum einen ist er Papa und hat damit den besten Job der Welt. Außerdem ist er noch Manager einer nicht ganz sooo unbekannten Berliner Kapelle mit dem Namen BEATSTEAKS, Gründer, Event- und Projektmanager beim ZentralRat Mitte, Kampagnenplaner bei der sally*s music &media GmbH und Mitesser im Prenzl’berger Lieblingsrestaurant Zum Dritten Mann, wo auch gerne mal etwaige Mando Diao Musiker nach dem Zechen auf Sitzbänken einschlafen. Neben musikalisch, kreativ-kulinarischen Amourösen verbindet uns auch die Liebe zur schönsten aller Sportarten. Denn Eric ist als eingefleischter Union- UND Bayern-Fan Edelsachverständiger in Sachen Fußball. Wir trafen ihn auf ein Wort und ein deutlich über zwanzig Minuten langes 2 Minuten-Interview ;) inmitten des EM Trubels und sprachen über sportliche Buletten, kompromisslose Abräumer und Gregor Gysi!

Name: Eric M. Landmann
Alter: 44
Wohnort: Berlin Britz
Beruf: Berater in Musik-, Medien- und Markenfragen
Schuhgröße: 43
Lieblingsverein: FC Union Berlin UND Bayern München
Kontakt: landmann@zentralrat-mitte.de

 

Wer war Ernst Kuzorra?
Das solltest du lieber einen Schalke Fan fragen. ;)

Wer wird Europameister und warum?
Deutschland, und wenn nicht Deutschland, dann Frankreich oder Belgien ;-)

Der beste Fußballer aller Zeiten ist/war:
Ich tue mich mit der Definition „bester“ sehr schwer, vor allem da ich nicht denke, dass ich mir darüber ein Urteil erlauben sollte. Mein Lieblingsfußballer auf jeden Fall ist Toni Kroos, obwohl sich über seinen Musikgeschmack wirklich streiten lässt… Wenn ihr mich aber fragen würdet mit welchem Fussballer ich am liebsten mal einen trinken gehen möchte, würde ich lieber mit Jerome Boateng, Arturo Vidal oder Arjen Robben los ziehen, wobei es mit Thomas Müller oder Franck Ribery sicherlich auch ganz lustig wäre…

Wer von den Beatsteaks kann am besten mit dem Ball?
Peter Baumann ist das Sport-Ass, ich glaube es gibt nichts, was er sportlich nicht kann.

Dein wertvollster Besitz:
Ich bin nicht so besitzorientiert, daher ist mir meine Familie auf jeden Fall das Wertvollste.

Ein Moment, den du nie vergisst?
Die Geburten meiner Töchter. Als Deutschland 2014 Weltmeister wurde und wir trotz Regen im WM Wohnzimmer an der alten Försterei das Spiel geschaut haben. 2004 sally*sounds in der Deutschlandhalle mit den Beatsteaks, Sportfreunde Stiller, Fettes Brot und Moneybrother, was zugleich das letzte Konzert in der Deutschlandhalle gewesen ist. Sowie der Auftritt der Beatsteaks 2007 bei Rock am Ring wo sich annähernd alle 80.000 Besucher bei „Let Me In“ hingesetzt haben um gleich wieder wild aufzuspringen.

Wenn du Fußballer geworden wärst, welcher aktueller Spieler entspräche dir am ehesten mit seiner Spielweise?
VIDAL: kompromissloser Abräumer und gleichzeitig pfiffiger Spielaufbauer…

Insel, iPod, nur drei Songs drauf. Welche?
Ihr merkt schon, ich lege mich nicht gerne fest, aber spontan würde ich folgende Songs sagen:
Bruce Springsteen „The River“
Beastie Boys „Sabotage“
Ton Steine Scherben „Der Traum ist aus“
(und von meinen Jungs, außer Konkurrenz, sei noch „Gentleman of the Year“ genannt ;-)

Du hast drei Wünsche frei, sag an:
Hm, was antwortet man hier, Weltfriede, ein gesundes und fröhliches Leben für meine Familie oder materielle Wünsche?  Im Moment würde ich mich darüber freuen, wenn Deutschland Europameister wird, Union noch einen spritzigen Stürmer kauft und Beatsteaks das Album des Jahres 2017 oder 2018 schreiben…

Mit welcher berühmten Persönlichkeit (tot oder lebendig) würdest du gerne mal einen trinken gehen?
Ha ha, siehe oben ;-) außerhalb von Fußball ist es sicherlich spannend mit Gregor Gysi einen zu trinken oder Rio Reiser, wenn er noch leben würde…

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen?
Spaghetti Bolognese, das bekomme ich gerade noch so hin, ansonsten überlasse ich das Kochen lieber meiner Frau.

Wovor hast du Angst?
Dass meinen Kindern etwas Schlimmes passiert.

Wann hast du zuletzt etwas Neues ausprobiert und was war das?
Am 21.05. bin ich ein Elektroauto Probe gefahren, das war vielspektakulärer als gedacht.

Was sollte niemand von dir wissen?
Also das sollte nun wirklich niemand von mir wissen…

Das letzte Wort:
Tschüss

Foto: Matze Hielscher

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Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 15. Juni 2016 | Tags: , , , , , Keine Kommentare

Einmal schön ohne alles, bitte!

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Gute dekorative Kosmetik, die dem Ausdruck wirklich schmeichelt, dem Gesicht gut tut und dabei lange hält, muss „ohne“ gehen. Ohne Tierversuche. Ohne Chemie. Ohne synthetische Konservierung. Darauf verständigten sich die Berliner Make-Up-Artistin Christina und die Marketing-Heldin Stephanie. Sie machten sich ans Werk, tüftelten und experimentierten, werkelten und testeten – an Freunden, an der Familie, an Models. Was dabei heraus kam hört auf den den märchenschönen Namen UND GRETEL und ist für uns das Nonplusultra der seelenfrohen Verschönerung. Das hochwertige, bewusst reduzierte und sorgfältig abgestimmte Sortiment beinhaltet alle Produkte, die ein komplettes Make-Up braucht: Foundation und Puder, Augenmakeup und Lippenfarben – dekorative Kosmetik für jeden Tag und lange Berliner Nächte, inspiriert durch und entstanden aus der Natur. Die Inhaltsstoffe Avocado-Öl, Kamillenextrakt oder Muskatellersalbei werden kombiniert mit reinsten Mineralpigmenten, pflanzlichen Weichmachern und Wachsen. Die Produkte in den wunderbar auserlesenen Behältnissen halten jedem Alltagstest stand. Beispielsweise der transparente, gepresste Puder ILGE, der einen natürlichen Matt-Look aufs Gesicht zaubert ohne aufzutragen. Und auf besonders reizende Art und Weise verwandelt uns der Concealer TUNKAL täglich in ein Wesen, das nach sprühender Lebenslust und 12 Stunden Schlaf aussieht – das Happy End eines wahren Märchens.
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UND GRETEL, Naturkosmetik | erhältlich in diversen Stores in Europa oder im Online-Shop | undgretel.com

Kategorien: Produkte | Autor: | Datum: 15. Juni 2016 | Tags: , , Keine Kommentare

Bye Bye Spider App!

Es geschah in einem unachtsamen Moment. Hand, Handy, Gehwegpflaster, Display futsch. Treffer versenkt, Achillessehne getroffen, hello Spider App! Die Kraterlandschaft zog sich vom Home-Button bis über die vordere Kamera. Selfies waren nicht mehr möglich. Eine Katastrophe! Die Zeit heilt alle Wunden? Darauf konnten wir nicht hoffen. Eine Lösung musste her, aber pronto! Unser Lifesaver hieß Musa. Der junge Mann ist als Außendienstleister für iCrackedunterwegs und repariert gesprungene Smartphone- und Tablet-Displays, defekte Lautsprecher und Mikrofone. Und zwar per Hausbesuch. Die Reparaturaufträge werden von dem Service-Start-up online entgegen genommen und an die Techniker aka „iTechs“ weitergeleitet. Handy-Doc Musa kam uns im MMW Studio besuchen. Binnen 20 Minuten hatte er unser Telefon auseinander- und wieder zusammengebaut. Größte Herausforderung: die unterschiedlich großen Schrauben – 21 Stück waren in unserem iPhone verbaut – nicht zu vertauschen. Das ist es übrigens auch, woran der ambitionierte Laie zumeist scheitert, wenn er sich ein DIY-Reparatur-Kit nach Hause bestellt. Die Vorteile von iCracked liegen auf der Hand: Das Gerät wird an Ort und Stelle repariert – nix mit Einschicken und langen Wartezeiten. Bei der Not-OP ist man sogar live dabei und kann dem iTech über die Schulter schauen. Stichwort Datensicherheit. Auf alle Ersatzteile gibt es eine lebenslange Garantie und eine Panzerfolie for free oben drauf. Einziger Wermutstropfen: Die Hersteller-Garantie geht verloren, so wie bei jeder anderen Reparatur durch eine freie Werkstatt. Damit können wir leben. Unter den besonders Gebrochenen unter euch verlosen wir eine kostenlose Display-Reparatur! Schickt eine Mail mit dem Betreff „SPIDER PIG“ an hurra@muxmaeuschenwild.de. Lass krachen, Baby!
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iCracked | de.icracked.com | Facebook

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Kategorien: Produkte | Autor: | Datum: 15. Juni 2016 | Tags: , , Keine Kommentare

Essen in der Zukunft

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Das Roy&Pris am Weinbergspark in Berlin-Mitte hat rund drei Jahre zu früh eröffnet. Warum das so ist, erklären wir gleich. Erst einmal sagen wir kurz, dass im neuen Restauranthighlight der Berliner Gastronomen Axel Burbacher-Burzin und Guanfeng ‚Afon‘ Guan so mit das beste Dim Sum (also kleine Gerichte, die das Herz berühren) westlich der chinesichen Mauer zubereitet wird. Oktopussalat mit Rhabarber und Radieschen beispielsweise oder der vegane Lilienblütensalat. Letzterer ist so frisch, knackig, lecker und mit einer leichten zitrusfrischen Note abgeschmeckt, dass man glatt Gefahr läuft, beim nächsten Geburtstag herzhaft in den wohlig duftenden Strauß beißen zu wollen. Außerdem auf der Karte: Fleischiges wie Schweinerippchen, Lamm oder Ente, Vegetarisches, Lachs-Sashimi oder die fabulösen Man Tous, das sind kleine Hefeteigtaschen zum Selberfüllen und Belegen – beispielsweise mit butterzartem Schweinebauch, Pulled Duck oder Aubergine. Zwei bis drei dieser kleinen und mit 7 bis 12 Euro nicht ganz günstigen Leckereien schafft ein ausgewachsener Großstädter. Noch mehr Spaß macht es Family Style-mäßig in großer Runde. Nun zum Ambiente und damit zur eingangs erwähnten Terminhuddelei. Roy und Pris sind zwei Hauptcharaktere aus Ridley Scotts überlebensgroßem Debütwerk BLADE RUNNER aus dem Jahre 1982. Der Film spielt im Los Angeles der Zukunft und zeichnet ein düsteres neondurchtränktes Bild. Künstliche Lebewesen wie Roy und Pris sind damit beauftragt, neue Lebensräume zu erschließen, zumindest so lange, bis sie vom Blade Runner alias Harrison Ford gejagt und „in den Ruhestand versetzt“ werden. Überall flimmert Werbung und Licht. Das Setdesign und die Ausstattung des Films sind bis heute unerreicht und stilprägend. Unzählige Designer, Grafiker, Modedesigner, Fotografen und dergleichen mehr haben sich am visionären Look orientiert. Der Film sorgt so quasi selbst dafür, dass ein Teil seiner fiktiven Zukunft tatsächlich Realität wird. So geschehen im Januar dieses Jahres, als das Roy&Pris erstmals die Tore öffnete. Gemeinsam mit dem großartigen Designstudio ett la benn und dem Künstler Darius Ghanai, der als Titel- und Corporate Designer für Kinofilme wie Good Bye Lenin, Das Parfum oder Don’t Come Knocking verantwortlich war, schufen die Macher ein Stück Blade Runner Wirklichkeit. Mit einer Mischung aus Zwielicht, Düsternis, riesigen Sternenbildern und neonfarbenen Leuchtfäden, die sich durch den Raum ziehen, entsteht eine Spannung, die gleichzeitig entspannt, obwohl die gewohnte Ordnung ausgesetzt wird. Die Neon Installationen kommen natürlich von unseren Lieblingen von sygns. Das. ist. nicht. von. dieser. Welt. Oder eben nicht aus dieser Zeit. Blade Runner spielt nämlich im Jahr 2019. Und damit schließt sich der Kreis. Wir wünschen frohes Speisen und Genießen im Hier und Jetzt von übermorgen.
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Roy&Pris Starkitchen | Weinbergsweg 8a, 10119 Berlin Mitte | tägl. 12-24 Uhr | royandpris.com | Photo: Roy&Pris

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 08. Juni 2016 | Tags: , , , , Keine Kommentare

Rotes Gold

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Freunde sitzen lachend beisammen und genießen mit Kardamom und Safran gewürzten grünen Tee. Sie kosten die besten Früchte aus über 60 Traubensorten, erfrischen sich an aromareichen Wassermelonen und laben sich an satten, saftigen Granatäpfeln. Diese Freunde sitzen in Kabul. Afghanistan ist nicht nur Wüste und Konflikt, Krieg und Extremismus, Unterdrückung und Armut. Afghanistan ist reich. An Traditionen. An Geschichte. An Gastfreundschaft. Und an kulinarischen Kostbarkeiten. Auch in Berlin sitzen Freunde zusammen, sie heißen Salem und Gernot. Vielleicht zur Molle oder zu einer Club Mate. Und erkennen, dass Flüchtlingshilfe in Europa wichtig und notwendig ist. Dass es aber fast noch wichtiger ist, Menschen in Konfliktregionen eine friedvolle Zukunft zu ermöglichen. Aus dieser Erkenntnis gründen die beiden Conflictfood. Das ausgezeichnete Start-Up bringt traditionelle landwirtschaftliche Produkte direkt aus Konfliktländern auf unseren Küchentisch. Zum Beispiel Safran, das „rote Gold“, aus Afghanistan. Millionen Afghanen flohen zur Zeit des Krieges gegen die russische Besatzungsmacht über die Grenze zum größten Safranproduzenten der Welt, in den Iran. Als sich die Situation in ihrer Heimat beruhigte, kehrten sie mit Safran-Knollen und neuem Wissen zurück. Der Anbau des Krokus-Gewächses hat gerade in ländlichen Gebieten ein friedensstiftendes Potenzial und könnte den großflächigen Opiumanbau ersetzen. Safran wirft hohe Erträge ab und hat einen ebenso etablierten Markt. Das afghanische Safran zählt heute zu den besten überhaupt. Im Conflictfood Shop gibt es ein Gramm des roten Goldes für 19 Euro zu kaufen. Mit dem eigenen Genuss unterstützt man die Initiative dabei eine langfristige wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Menschen in den Konfliktregionen aufzubauen und damit einen Beitrag zur Emanzipation der lokalen Bevölkerung zu leisten. Und nicht zuletzt will Conflictfood auch die anderen Geschichten aus Krisengebieten erzählen. Die Geschichten von Menschen, von Familien, von Freunden, die lachen und scherzen, tanzen und arbeiten, essen und feiern, ihren Alltag leben und: bleiben wollen. Als nächstes gibt es im Conflictfood Shop übrigens aromatisches Olivenöl aus Palästina zu kaufen. Auf die Völkerverständigung!
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Conflictfood – landestypische Agrarprodukte aus Konfliktgebieten | Safran aus Afghanistan ab 19 € | conflictfood.com | Facebook.com

Kategorien: Produkte | Autor: | Datum: 08. Juni 2016 | Tags: , , , Keine Kommentare

Claudia Fischer-Appelt

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Das 2 Minuten Interview

Wenn Claudia Fischer-Appelt auf dem Schlauch steht und frische Ideen braucht, geht sie kalt duschen und spielt eine Runde Skat. Nein Moment, sie geht laufen an der Schlei, bekämpft Riesenenten mit einem Stück Schokolade und geht dann gemeinsam mit ihr einen Trinken. Himmel hilf! Da kommt man ja nicht mehr mit. Wir empfehlen deshalb dringend selbst zu erlesen, was eine von Deutschlands ausgewiesenermaßen kreativsten Frauen so in petto und zu sagen hat – ihrem 18-jährigen Selbst, den perfekten Eltern und Karl Anders. So heißt nämlich ihre neue Agentur, ihr „Zirkel, der macht“, mit dem sie sich den Luxus gönnt, nur noch sinnvolle Projekte umzusetzen, die vor allem eines machen: Spaß! „The brain runs on fun“ ist ihr Motto und das merkt man! Letzte Woche haben wir uns endlich persönlich kennengelernt. Da war sie nämlich als Mitglied der Jury auf unserem Berlin fashion Film Festival unterwegs. Bei der Gelegenheit haben wir ihr dann auch gleich versichert, dass wir das mit der Bankausbildung auf keinen Fall erwähnen.

Name: Claudia Fischer-Appelt
Alter: für immer 39
Wohnort: Hamburg
Beruf: Designerin
Schuhgröße: 36
Lieblingsmarke: Henrik Vibskov
Kontakt: claudia@karlanders.de

 

Warum ist Karl anders?
Karl sagt was er denkt, riskiert auch gern mal was und hat immer eine klare Haltung. Und, er will immer wieder Dinge zum ersten Mal machen.

Die beste Werbung der letzten 12 Monate:
Können wir uns auf das beste Design einigen? Denn dann gibt es für mich ganz klar einen Favoriten: Die Corporate Identity für das NRW Forum von Kessels Kramer aus Amsterdam. Mutiger Auftritt, exzellentes Grafik-Design, guter Humor. Eine tolle Umsetzung der Idee des Unperfekten, Fluiden, Variablen…einfach großartig!

Gibt es die perfekten Eltern?
Aus meiner Sicht gibt es immer wieder Eltern, die perfekt sein wollen. Daher habe ich früher diejenigen ermutigt, es mal entspannter anzugehen. Heute antworte ich mit Nam June Paik: „When too perfect lieber Gott böse“.

Du begegnest deinem 18-jährigen Ich. Welchen Rat würdest du dir selbst geben?
Take your pleasure more seriously!

Welches Problem würdest du gerne lösen?
Das Gemecker der Alten über die Jungen regt mich richtig, richtig auf, das wär was!

Dir fehlt die zündende Idee, was tust du?
Laufen. Schokolade. Drink. In der Reihenfolge.

Wen bewunderst du?
Menschen, die unglaublich Kreatives erschaffen und sich immer wieder neu erfinden, wie z.B. Marina Abramovic.

Was kannst du gar nicht?
Ich kann mir nur ganz schlecht Namen merken. Schrecklich. Gesichter dafür ein Leben lang!

Verrate uns einen magischen Ort, egal wo auf der Welt:
Es gibt da diese Laufstrecke an der Schlei bei Rieseby: durch den Wald direkt am Wasser lang. Hier fühlt sich’s an wie im Märchen.

Welches Kunstwerk würdest du gerne besitzen?
Einen Leuchtkasten von Thomas Hirschhorn, den mit den extra angetapten Schultern.

Würdest du lieber gegen eine Ente kämpfen, die so groß ist wie ein Pferd oder gegen hundert Pferde, die so klein sind wie Enten?
Geile Frage, da musste ich länger nachdenken und meine Kampftechniken überprüfen. Ich denke, ich nehme es mit der großen Pferdeente auf, wäre ja gelacht!

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen?
Oh, das ist schlecht, ich kann gar nicht kochen. Außer simple Kinderessen habe ich das Thema in meinem Leben nicht auf die Kette bekommen, allein das Einkaufen macht mich schon fertig. Da ich aber sehr gerne, sehr gut esse, würde ich uns was leckeres Japanisches bestellen.

Wovor hast du Angst?
Dass irgendwas mit meinen Kids passiert.

Wann hast du zuletzt etwas Neues ausprobiert und was war das?
Ich probiere gern Neues aus, wenn es kein Bungee Jumping oder so was ist. Zuletzt habe ich im März Wellenreiten probiert. Und Skat spielen, das hat mich allerdings furchtbar aufgeregt, das mache ich wohl nicht nochmal. Jeden Morgen kalt duschen wollte ich ausprobieren, dann unter der Dusche fiel mir auf, das hatte ich schon mal und es war einfach nichts für mich.

Was sollte niemand von dir wissen?
Neulich hat schon jemand das mit der Banklehre ausgeplaudert. Mehr Geheimnisse lasse ich nicht raus :)

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?
Die nach meiner Lieblingsband.

Das letzte Wort:
The brain runs on fun.

Photo: Anders Tellerraas

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 08. Juni 2016 | Tags: , , , , , , Keine Kommentare

Innenansicht

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Überfüllte Boote, vollgepfercht mit Frauen, Männern, Kindern, die auf dem Mittelmeer treiben. Ströme von Familien, bepackt mit einem Minimum an Hab und Gut, die über Land marschieren. Aus allen Nähten platzende Notunterkünfte ohne Privatsphäre. Bilder, die uns täglich auf allen Kanälen begegnen. Sie sind wichtig, um das Ausmaß und die Tragik der Flüchtlingskrise zu erkennen. So emotional aufwühlend derartige Bilder sind, so dokumentarisch sind sie auch. Sie entstehen allesamt aus dem beobachtenden Blickwinkel des Fotografen oder der Journalistin. Doch jeder Mensch, der sich aufmacht, sein Land zu verlassen, um woanders eine bessere Zukunft zu finden, hat seine eigene Geschichte und seinen eigenen Blick auf diese Reise. Der Hamburger Fotograf Kevin McElvaney verteilte im Dezember 2015 fünfzehn Einwegkameras an Flüchtlinge in Izmir, Lesbos, Athen und Idomeni. Die Hälfte der Kameras sind voller persönlicher Aufnahmen zurückgekommen und liefern ein einzigartiges Dokument aus dem Inneren der Flucht. Sie erzählen Geschichten von Entbehrung und Gefahr. Aber auch Porträts lachender Kinder sind dabei, Schnappschüsse von Familien, unprätentiöse Beobachtungen von Alltag, Versuche von Normalität. Und dabei gleichzeitig Momentaufnahmen aus einem Parallelleben, die ihre Tragik oft erst auf den zweiten Blick enthüllen. In der Gruppenausstellung #RefugeeCameras, die am 11. und 12. Juni in den Berliner Spreewerkstätten stattfindet, werden diese Fotos erstmals in einer Ausstellung gezeigt. Flankiert werden die ethnographischen Aufnahmen von Bildern etablierter Foto- und Videografen wie Sinawi Medine. Der eritreische Fotograf kam selbst über die Mittelmeerroute nach Europa und dokumentierte die Arbeit der zivilgesellschaftlichen Organisation SOS MEDITERRANEE, die seit Februar über tausend Menschen bei ihren Rettungseinsätzen aus dem Meer holen konnte. Alle Einnahmen aus der Ausstellung gehen an den unermüdlichen Verein. Die Vernissage findet am Freitag, den 10. Juni ab 18 Uhr statt. Hingehen!
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#RefugeeCameras | Spreewerkstätten, Am Krögel 2, 10179 Berlin | 11. und 12.6., 12-18 Uhr | Vernissage: 10.6. um 18 Uhr | Facebook

Kategorien: Erlebnisse | Autor: | Datum: 08. Juni 2016 | Tags: , , , Keine Kommentare

Klein ist das neue Groß

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Berlin boomt. Berlin ist eine einzige, riesengroße Baustelle. An allen Ecken schießen neue Wohnhäuser in die Höhe, die Investoren überbieten sich gegenseitig. Man raunt sich das G-Wort zu. Und immer mal wieder, wenn wir uns die Zeit nehmen um hinzuschauen, entdecken wir in dem ganzen explosiven Erweiterungs-Wahn ein Kleinod. Eine Preziose mit Geschichte und Charakter. So wie die Musikbrauerei in unserer unmittelbaren Nachbarschaft im Prenzlauer Berg. Umzingelt von homogenen Townhouses steht das 120 Jahre alte Backsteingebäude als Zeugnis einer anderen Zeit. Unverputzt sind die katakombischen Räume der ehemaligen Brauerei, ungeschönt, ohne Schnörkel, nackt. So passt die Musikbrauerei perfekt als Location für das Konzert des ensemble mini heute Abend. Das Mini-Orchester, bestehend aus 20 Musikern, eröffnet reduzierte, minimalistische Perspektiven auf klassische Musik. Große Symphonik muss nicht bombastisch und teuer sein, um gut zu klingen – dieses Prinzip, das Arnold Schönberg vor 100 Jahren etablierte, führt der junge britische Dirigent Joolz Gale mit seinem ensemble mini weiter. Junge Musikerinnen und Musiker der Berliner Philharmoniker wagen sich an abgespeckte Versionen opulenter Kompositionen – ohne jeweils die Essenz des Werks zu verfälschen. Heute Abend spielen sie im intimen Rahmen eine prägende Symphonie: Mahlers Zehnte. Diese letzte, unvollendete Symphonie des Komponisten ist ein sehr persönliches Werk und spannt nicht zuletzt einen Bogen zur Situation der Musikbrauerei, die ausharrt, obwohl die neuzeitliche Architektur versucht, sie zu überrollen. Während Gustav Mahler 1910 an seiner Zehnten schrieb, erfuhr er vom Verhältnis seiner Frau zum Architekten Walter Gropius, was ihn in eine tiefe Krise stürzte und ihn bei der weiteren Arbeit stark beeinflusste. Seine Verzweiflung fand Niederschlag in seinem Schaffen. Was bleibt, ist ein Werk voller Ausdruck und Kraft, wie gemalt für diesen Ort. Wie heißt es so schön, wo man singet, da lass dich ruhig nieder. So machen wir das.
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Late Night Konzert: Mahler 10, ensemble mini | 09. Juni ab 22 Uhr | Musikbrauerei Berlin | Tickets für 20 € (inkl. Freibier) oder 15 € (ermäßigt)

Next Level Schick!

Heute Abend ab 18 Uhr ist es endlich wieder soweit. Berlins schönster, buntester und bester Markt für selektierte Design-Produkte, Fashion, (Wohn-) Accessoires und Kunst startet an neuem Ort in die Sommersaison 2016. Mehr als 60 Aussteller aus den Bereichen Design, Fashion, Möbel, Grafik, Accessoires, Kunst, Schmuck, Vintage und vielem mehr präsentieren ihre ausgewählten Lieblingsstücke am 8. und 29. Juni 2016 erstmals im tollen Birgit&Bier am Schleusenufer. Ja, da kann man auch im Hellen hin! Mit dabei sind neben Labels wie Studio Obectra, Mirkka Mesola und Les D’Arcs auch Designer aus den Bereichen Bio-Fashion und Upcycling, wie Brandon Schell, der mit seinem Label MODT zeitgemäße und nachhaltige Bio-Streetwear auf die Straßen Berlins bringt oder Bernhard Zarneckows Urmurks mit seinen umfunktionierten Heizlüftern und Staubsaugern. Das erste Sommernacht-Event heute von 18 bis 24 Uhr steht unter dem schrägen Motto *Rummel*Jubel*Kerwezeit: Rock & Rollercoaster* und zahlt damit der Location mit seinen alten Rummel-Exponaten Tribut. In drei Wochen heißt es dann schlicht *Flowers*. Ein Schelm wer nicht ans Schwärmen dabei denkt. Passend zum Thema gibt es jeweils allerlei Musikalisches und Kulinarisches auf Ohren und Rippen. Ausgesuchte wechselnde Street Food Anbieter fügen sich gemeinsam mit dem süffig runtergekühlten Bier-Angebot von „Birgit“ zu einem ausgewogenen Sommerabendprogramm zusammen. Wir sehen uns, bis gleich.
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BERLIN DESIGN MARKET Summer Edition 2016 | Mi., 08.06 und Mi. 29.06.2016, je 18-24 Uhr | Birgit&Bier, Schleusenufer 3, 10997 Berlin | Facebook

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Kategorien: Erlebnisse | Autor: | Datum: 08. Juni 2016 | Tags: , , , , , Keine Kommentare

Bei meiner Seele

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Ein dunkler Raum, am Ende das überlebensgroße Porträt eines Menschen. Das Bild leuchtet aus sich selbst, der Blick durchdringt die Hülle unserer Menschlichkeit und bahnt sich den Weg in unser Innerstes. Die Begegnung ist wahrhaftig und bewegend, ganz so, als wären wir dem Gegenüber leibhaftig nahe gekommen. ATMAN ist ein Wort aus dem altindischen Sanskrit und bedeutet „Seele“. Es bezeichnet das unvergängliche, wahre, individuelle Selbst des Menschen. In den mehr als 3000 Jahre alten vedischen Schriften ist ATMAN der göttliche Funke in uns, das, was übrig bleibt, wenn wir ganz bei uns sind, frei von allem Schein und Streben. Das also, wonach wir bei Yoga, Meditation, Selfnessübungen und Ernährungsprogrammen suchen. Bernd Kolb, Visionär, Vordenker und Ex-Vorstand für Innovation der Deutschen Telekom beschäftigt sich mit den großen Herausforderungen unserer globalen Konsumgesellschaft und Ansätzen für eine positive und nachhaltige Zukunftsgestaltung. Er ging der Frage nach, warum wir uns wider besseres Wissen so schwer damit tun, nachhaltig zu denken und zu handeln und fand Antworten in den Begegnungen mit inspirierenden Menschen, die ihm die Weisheitslehren alter asiatischer Kulturen näher brachten. Diese Momente der Erkenntnis und Verbundenheit hielt er mit der Kamera fest. Seine außergewöhnliche Fotografie lässt uns den inneren Reichtum des Menschen aufs Neue entdecken, sie ist visuelles und emotionales Erlebnis zugleich. Nach dem großen Erfolg seines Buches feiert die ATMAN-Ausstellung heute Abend Weltpremiere in der Malzfabrik Berlin. Zur Vernissage ist Bernd Kolb persönlich anwesend, Kulturstaatssenator Tim Renner hält die Laudatio. Die Ausstellung wird grunsätzlich nur geführt und in kleinen Gruppen zu betreten sein und so zur meditativen und sensorischen Erfahrung, die den Besucher zwangsläufig zur Hauptperson macht. Wir empfehlen rechtzeitiges Erscheinen! Wer heute Abend keinen der Slots erhaschen kann, hat noch bis zum 30. September Gelegenheit dazu die Ausstellung und eines der zahlreichen Sideevents und Talks zu besuchen. Als besonderes Highlight verlängern wir das Erlebnis vom 15.-30. September sinnlich und kulinarisch mit einem ‚GOLDEN DINNER meets ATMAN‘ Special. Im Anschluss an die Ausstellung entzünden wir dann allabendlich ein Meer aus Kerzen, inszenieren Sinnliches, Wunderbares, Delikates und servieren ein thematisch abgestimmtes Drei-Gänge-Menü der Extraklasse, gewürzt mit musikalischen Leckerbissen, in den und um die Ausstellungsräume im Fightclub der Malzfabrik. Tickets für Ausstellung und Dinner gibt es für 89 Euro unter dinner@muxmaeuschenwild.de zu bestellen.
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ATMAN Ausstellung | Vernissage: Mi., 01.06.16 ab 16 Uhr, Begrüßungsrede 19 Uhr | Ausstellung: 01.06. – 30.09.2016, Mi-Fr 15-21 Uhr, Sa-So 11-21 Uhr | Malzfabrik Berlin, Bessemerstr. 2-14, 12103 Berlin | Eintritt inkl. Führung: 12 Euro | atman.de | Facebook | Foto: Bernd Kolb

Kategorien: Erlebnisse | Autor: | Datum: 01. Juni 2016 | Tags: , , , , Keine Kommentare

Schleck, dance, repeat.

Wer sagt eigentlich, dass man Alkohol trinken muss? Na gut, einige Studien behaupten immer noch felsenfest, das kleine „Gläschen in Ehren“ könne der Gesundheit sogar zuträglich sein – wobei Gegenstudien wieder behaupten, diese Erkenntnis basiere auf lapidaren statistischen Fehlern. Wie dem auch sei: In die Diskussion darüber schalten wir uns hier nicht ein, denn das meinen wir gar nicht. Die Frage ist nicht, warum man ALKOHOL trinken muss, sondern warum man Alkohol TRINKEN muss. Genau. Und plötzlich ist man um eine Antwort verlegen. Es geht nämlich ganz gut auch anders. Im nahenden Sommer ganz besonders, weil zu lauen Abenden und heißen Nächten gehört ein Mojito am Stiel. Oder ein Gin Tonic zum Schlecken. Oder – denn schließlich ist die Gurke der Rucola der 2000er Jahre – der Moscow Mule aus der Kühltruhe. Kurz: Die Frozen Drinks von SchleckDruff, eine Schnapsidee der Gründer Felix Riederer und Alexander Katz, made in Berlin. Die Longdrinks und Cocktails zum Schlecken mit 11,5 Volumenprozent Alkohol sind der Renner auf den Festivals, machen sich aber auch ganz formidabel beim Party-Heimspiel und beim schweißtreibenden Abtanzen im Club oder als sti(e)lechtes Supplément zum Barbeque im nahenden EM-Sommer. Über die Schleimhäute aufgenommen, wirken die Drinks direkter – der Rausch ist weniger nachhaltig, der Kick kommt aber etwas zackiger. Wir wünschen frohes Schlecken mit Schuss mit lecker Eis für Erwachsene.
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SchleckDruff | Mojito, Gin Tonic und Moscow Mule | ab 25 Stück, bestellbar über schleckdruff.de

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Kategorien: Produkte | Autor: | Datum: 01. Juni 2016 | Tags: , , , Keine Kommentare