Ja ja ja!!!!!!!!!!

MMW_Permetex

Wir stellen uns das folgende Szenario vor: ein romantisches Picknick, entlegen irgendwo an einem See – kuscheln mit dem Lieblingsmenschen, eine gekühlte Flasche Wein, der Sonne beim langsamen Untergehen zusehen…. Klatsch! Mücken! Mücken!? Mückenplage! Und nun? Wo eklig miefenden Mückenschutz aufsprayen? Mit Zitruskerzen dem Sommerwind trotzen bis man sich die Augenbrauen versengt? Oder einfach in eine richtig schöne, saugemütliche Outdoor-Decke des Berliner Startups Permetex (ja, klingt etwas sperrig, ist aber genial!) kuscheln. Bingo! Denn, Marili Werle (klingt großartig, zuckersüß!) und die Schwestern Ellen und Maren Wölk revolutionieren mit Permetex gerade den Insektenschutz. In ihre Textilien nämlich verweben sie von Hand und mit Muße den Wirkstoff Permethrin, die synthetische Reproduktion eines natürlichen Insektenschutzmittels aus der Chrysanthemenblüte. Das sorgt bei Insekten für heiße Füße und macht jegliche Textiloberflächen für die kleinen Viecher unattraktiv. Die Erfindung ist bahnbrechend für exponierte Länder, wo Mücken nicht selten auch schlimme Krankheiten übertragen. Hierzulande schützen sie vor fiesen roten Flatschen und lästigem Gejucke während der lauen Lagerfeuermomente, aber auch und vor allem vor Zecken und Milben, Flöhen, Motten und Bettwanzen. Vorausgesetzt, man hat einen Kissenbezug oder ein Laken, einen Schlaf- oder Mottenschutz-Kleidersack mit dem gewissen Extra. Atmungsaktiv und langlebig sind die Textilien, ökologisch zertifiziert und dazu noch hübsch. Das ist richtig geniales Zeug! Wir verlosen einen Permetex Schlafsack in Petrol an den oder die Mückengeplagteste unter euch. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚SUMMMMMMM, KLATSCH!‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
____
Permetex | Textilien mit integriertem Insektenschutz | ab 39€ | www.permetex.de

Kategorien: Produkte | Autor: | Datum: 24. August 2016 | Tags: , , , Keine Kommentare

Leben im Rhythmus

Schnell, laut, immer in Bewegung – Leben heißt Schritt halten, mithalten, mitziehen. Das eigene Zuhause wird dann zur Oase der Geborgenheit, zur Höhle, zum heiligen Tempel. Das international renommierte Kinfolk Magazine kultiviert seit 2011 die Gemeinschaft und die Entschleunigung und beschäftigt sich mit der Ära des slow living. Es spürt der Frage nach, wie die Gestaltung des Wohnraums zur Entschleunigung beitragen kann. Im gerade erschienenen Kinfolk Home Book sind 35 inspirierende Wohnporträts aus der ganzen Welt von Barcelona über Kopenhagen bis Tokio versammelt. In einer Mischung aus abwechslungsreichen Porträts der Macher und Menschen hinter den Wänden, den dazugehörigen Innenräumen und themenbezogenen Essays entsteht auf 368 Seiten ein wunderschön anzusehendes, lebendiges und vor allem ganz und gar entschleunigendes Buch. Schon das Betrachten der Bilder versetzt in meditative Stimmung. Wir verlosen ein druckfrisches Exemplar an die besonders Genügsamen unter euch. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚IMMER MIT DER RUHE‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
____
The Kinfolk Home. Lebe in deinem Rhythmus | 368 Seiten, 350 Abbildungen | 39,95€ | thekinfolkhome.com

MMW_Kinfolk

Kategorien: Produkte | Autor: | Datum: 24. August 2016 | Tags: , , , Keine Kommentare

Herbert Hofmann

MMW_Herbert

Das 2 Minuten-Interview

Herbert Hofmann stammt aus Landeck in Tirol und hat nach der Schule in Innsbruck und Stockholm Geografie studiert. Das wäre nicht weiter bemerkenswert, wäre Herbert als Creative Director nicht maßgeblich verantwortlich für einen der stilprägendsten Berliner Modeläden überhaupt. Der Voo Store im Hinterhof der Oranienstraße bedarf eigentlich keiner weiteren Vorstellung – kaum ein Laden steht so sehr für das moderne, lifestylige, selbstverständlich lässige und ziemlich bewusste Berlin wie der Mode- und Lifestyle-Store in den Räumen einer ehemaligen Schlossereiwerkstatt. Wer ist hier eigentlich der Star: Laden oder Produkte? Wenn es nach Herbert geht natürlich Letztere. Sorgsam und mit unbestechlichem Gespür wählt er jedes einzelne Stück persönlich aus, tingelt über die Messen und durch die Stores dieser Welt. Auf ein Gummitier, Herbert!

Name: Herbert Hofmann
Alter: 32
Wohnort: Berlin
Beruf: Einkäufer / Kreativdirektor
Schuhgröße: US10
Lieblingsdesigner: Raf Simons
Kontakt: @halloherbert

 

Warum ist Mode wichtig? Mode ist ein tolles Ausdrucksmittel und macht Spaß, aber das Wort ‚wichtig‘ hab ich in dem Zusammenhang noch nie benutzt. Nackte Menschen sind auch toll.

Was ist für dich typisch Berlin? Umkompliziertheit und Toleranz.

Welcher Fashiontrend sollte auf gar keinen Fall wieder aufleben? Skinny Jeans.

Wie sieht es bei dir zuhause aus? Wie im Dschungel.

Deine größte Modesünde? Ich bereue nichts! (Ich hoffe es gibt keine Fotos von potentiellen Ausrutschern…)

Was ist guter Stil? Individualität. Einfach versuchen Styles zu kaufen und zu tragen, die einem selbst gefallen und dann wild kombinieren – am Ende wird alles zusammenpassen.

Worauf bist du stolz? Auf meine Freunde und meine Familie.

Der Held deiner Jugend? Rudi Carrell

Wie würden dich deine Eltern beschreiben? Eigenständig.

Welcher Persönlichkeit würdest du gern mal ein Make Over verpassen und warum? Jeder wie er will… Veränderungen sind schön wenn man sie selber will.

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen? Gemüse-Soya-Lasagne.

Wovor hast du Angst? Dummheit.

Was sollte niemand von dir wissen?Welche Musik ich beim Sport höre.

Welche Frage hätten wir dir noch stellen sollen? Beyonce oder Rihanna?

Das letzte Wort: Freundlichkeit

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 24. August 2016 | Tags: , , , Keine Kommentare

Wer arbeitet, muss essen

Die Factory, luftige, lichte Würfel über roten Backsteinbauten direkt an der Mauergedenkstätte Bernauer Straße, ist der erste und größte Startup-Campus in Deutschland. Hier tummelt sich menschgewordene Innovation, hier wird gedacht und getüftelt, entwickelt und gerechnet, diskutiert und geteilt. Größen wie Twitter, Pinterest und SoundCloud vermischen sich mit Freelancern und kreativen Köpfen kleiner Startups. Und nirgendwo fachsimpelt, diskutiert und brainstormt es sich besser als… richtig, beim Essen. Deswegen wird am 2. September die Factory Kitchen eröffnet. Die Party dazu gibt es aber schon vorher, nämlich am 25. August. Und wenn schon Party für eine zeitgemäße Mensa gemacht wird, dann muss auch was Anständiges zum Beißen her. Zum Opening Event werden daher zehn bekannte Berliner Food-Blogger in der Factory Kitchen Kellen und Messer schwingen – die Zwillinge Sophia und Maria von In Search Of batteln sich beispielsweise liebevoll mit Two Foodies Eating, oder das Fräuleinchen serviert Seite an Seite mit Zucker und Jagdwurst. Alle Blogger-Lieblingsrezepte werden in den Folgewochen in das reguläre Lunchmenu der Factory Kitchen aufgenommen. Ehrliche, urbane, kreative Küche hat sich der zentrale Treffpunkt der Campus-Community auf die Fahne geschrieben. Glauben wir glatt. Und verlosen aus Freude an leckerem Essen 1×2 Tickets für das Opening-Event. Schreibt eine Email mit dem Betreff ‚ESSEN MUSSTE!‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de. Mahlzeit!
____
FACTORY KITCHEN OPENING PARTY | Factory, Rheinsberger Straße 76/77, 10435 Berlin | Eröffnung: Do., 25.08.16 ab 19 Uhr | Tickets | Facebook

Kitchen_Factory

Stell dir mal vor…

MMW_Roeddelin.09be2be552e5ad1a8ff843caf06fc77c

Mein Gott ist die Uckermark schön! Unzählige Seen, weiche Hügel, zauberhafte Alleenstraßen und die Weiten unberührter und vor allem sehr sehr grüner Endmoränen-Landschaft. Und das alles einen Kieselsteinwurf von Berlin entfernt. 80 Kilometer Weg, der gut eine Stunde Zeit mit Auto oder Bahn dauert, benötigt man bis ins Herz der Idylle. Wir haben ein ganz besonderes Örtchen entdeckt, das größte Kleinod im grünen Paradies, wenn man so will. Das Herrenhaus Röddelin, ein stattliches Haus mit Garten aus dem späten 19. Jahrhundert hat fünf Zimmer, fünf Bäder, zwei Gemeinschafts-Wohnzimmer, eine Küche, Terrasse und mehr. Der gestaltete Garten verbindet das modern ausgestattete Haus direkt mit dem anliegenden Röddelinsee. Was für ein Ort um mit den Liebsten und Besten eine entspannte Urlaubswoche zu verbringen oder einfach für ein paar Tage die Seele baumeln zu lassen. Wer auf kreative Gedanken kommen möchte, kann das Herrenhaus neben der privaten Nutzung auch für Meetings außer Haus, geschäftliches Köpfezusammenstecken, Workshops oder Yogaretreats anmieten. Ach und heiraten kann man natürlich auch. Praktisch, da hat man Schwiegermutter samt Gefolge dann direkt schon mit im Haus. Also weit genug weg einquartiert versteht sich, denn die 320 Quadratmeter bieten ordentlich Platz. In harten Fakten: traumhafte Idylle, wunderschönes Haus mit Schlaf- und Wohngelegenheit für bis zu 10 Personen ab 1.500€/ Woche. Wir kommen!
____
Herrenhaus Röddelin |  herrenhaus-roeddelin.de | Röddeliner Dorfstrasse 26, 17268 Templin-Röddelin | willkommen@herrenhaus-roeddelin.de

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 24. August 2016 | Tags: , , , Keine Kommentare

Wir suchen ein neues Zuhause!

MMW_Office1.f5dc11b777b6dd6db9c7acec87e0270c

 

OMG!!! Gerade haben wir uns in unserem geliebten muxmäuschenwild STUDIO so richtig eingelebt, schon platzt es aus allen Nähten. 150qm sind einfach nicht mehr genug für so viel kreativen Geist und so viele hübsche schlaue Köpfe! Soll heißen: wir wollen und müssen uns über kurz oder lang vergrößern, verändern, bewegen. Wir suchen für unsere schnuckelige Agentur eine langfristige Bleibe ab 200 qm Grundfläche (gerne größer), am liebsten in Kreuzberg oder Neukölln. Mehrere Räume oder die Möglichkeit diese zu schaffen, sind ein Muss, liebe Nachbarn und Fabriketagenaroma ein Plus, eine kleine Lagerfläche vor Ort ein Bonus. Wir sind pflegeleicht, leise und echt ziemlich nett. Wer was weiß oder jemanden kennt, der was weiß, ihr wisst ja… Sachdienliche Hinweise gehen am besten an studio@muxmaeuschenwild.de. DAAANKE! ;)

Kategorien: In eigener Sache | Autor: | Datum: 24. August 2016 | Tags: , , , Keine Kommentare

Hello world, nice to meet you!

MMW_NTMY

Manu ist Schweizerin, Jyri ist Finne. Kulturelle Differenzen? Check. Trotzdem Gemeinsamkeiten? Double Check. Die Beiden haben sich den drei größten Beziehungsproben dieser Menschheit gestellt: 1. Ehe. 2. Gemeinsames Kind. 3. Weltreise. Letztere haben sie bildlich dokumentiert. Und wie! Als Regisseur und Polygrafin haben beide ein geschärftes Auge für starke Bilder und wissen Geschichten in Bewegtbild zu packen. Ihr Kurzfilm „Voyage“ bringt all das auf den Punkt, was Reisen ausmacht. Das Innehalten. Das Riechen. Das Augenaufmachen. Das Schmecken. Das Vergessen von Zeit. Fünf Minuten Welt, die Lust auf so viel mehr machen. Doch damit nicht genug. Mit dem Projekt nice to meet you, kurz ntmy schufen die beiden zudem ein kleines filmisches Erdenbürger-Porträt, voll temporärer Perspektivwechsel und bebilderter Horizonterweiterungen. Denn auf ihrer Reise durch die Länder dieser Welt hatten Manu und Jyri nicht nur Klamotten, Kamera und Kocher dabei, sondern auch jede Menge Fragen: Wer könnte König der Welt sein? Welches eine Ding würdest du einem Außerirdischen zeigen wollen? Besitzt du eine Waffe? Und wenn ja, warum? All diese Fragen und mehr stellten sie den Menschen in China, den USA, Argentinien, Guatemala und überall wo sie auf ihrer Reise noch so Station machten. Jede und jeder Befragte erweiterte den Katalog um eine weitere Frage. A moving-pictures travel blog nennen sie das Ganze. Inspirierend, verbindend und wunderbar spannend, nennen wir es. Wir wünschen viel Spaß beim Kennenlernen.
____
NTMY, das Projekt | NTMY, der Film

Kategorien: Projekte | Autor: | Datum: 17. August 2016 | Tags: , , , Keine Kommentare

Haferkater

Das 2 Minuten-Interview

Wir dürfen vorstellen: das Trio Infernale der gepflegten Frühstückskultur aka. Levin, Anna und Leandro vom sagenumwobenen, klebrig warmen Haferkater aus Berlin. Nachdem die drei den Porridge und damit der Briten liebste Frühstücksspeise nach Deutschland, genauer in die Boxhagener Straße gebracht haben, wurden sie völlig zurecht mit Lob und Preisen überhäuft. Gerade betreiben sie als Gewinner des DB Accelerator Start-Up-Preises der Deutschen Bahn sogar einen Pop-up Laden mitten im Berliner Hauptbahnhof. Was soll da bitte noch kommen? Wollten wir fragen? Sind dann aber irgendwie irgendwo in Richtung Bergwanderung, Ameisen-Phobie und Gurkenwasser abgebogen. Wie das kam? Lest selbst! P.S. Levin sucht gerade für sich und seine Freundin eine 2-Zimmer-Wohnung. Wer was weiß: levin-siert@gmx.de

Name: Levin Siert / Anna Schubert / Leandro Burguete
Alter: 28 / 25 / 26
Wohnort: Berlin / Friedrichshain / Friedrichshain
Beruf: Porridge Magician / Haferkater-Gründerin / Unternehmer
Schuhgröße: 44 / 38,7 / kommt aufs Land an
Lieblingstopping: Holy Granola und gefrorene Brombeeren / Erdbeeren / Walnüsse
Kontakt: levin-siert@gmx.de / haferkater@gmail.com / haferkater@gmail.com

 

Kater: was hilft wirklich?
Levin: Porridge mit einem Schuss Rum
Anna: Keinen Alkohol trinken. Und falls das schon zu spät ist, am besten der Knusperkater: Porridge mit Mandeln, Cashews, Zedernernen, Crunchy und Ahornsirup.
Leandro: Schlafen.

Die schönste Eigenschaft deiner Co-Gründer?
Levin: Niemals den Humor zu verlieren. Vorwärts zu schauen auch wenn bereits alles glatt läuft.
Anna: Sie sind Jungs.
Leandro: Wir ergänzen uns gut.

Ein Tag ohne Frühstück, ist …
Levin: …ein Tag ohne Freude.
Anna: … wahrscheinlich einer, an dem ich vor 6 Uhr aufstehen muss, was schon mal grundsätzlich Mist ist.
Leandro: …unvorstellbar.

Als was würdest du arbeiten, wenn du kein Gastro-Unternehmer geworden wärest?
Levin: als Musiker oder Taxifahrer. Vermutlich beides.. ;)
Anna: Als Vulkanologin, Literaturübersetzerin oder Langzeitstudentin.
Leandro: Als Barista.

Was machst du an einem freien Tag?
Levin: Ich arbeite mental und tue dabei so als wäre es Freizeit :)
Anna: Was ist das denn?
Leandro: Zeitung lesen.

Dein bisher größter (beruflicher) Erfolg?
Levin: Der Haferkater-Popup-Store im Berliner Hbf und die Eltern erfolgreich zu überzeugen, dass wir nicht morgen pleite gehen.
Anna: Ich kann auf dem Klavier 3,5 Stücke spielen.
Leandro: Mein zweijähriger Sohn.

Was sollte niemand auf morgen verschieben?
Levin: den Eltern zum Geburtstag zu gratulieren…
Anna: Urlaub buchen, Sonne genießen.
Leandro: Den Abwasch.

Welchen Moment deines Lebens würdest du genau so gern nochmal erleben?
Levin: Eine ungewollte Wanderschaft von Roses nach Cadaques im Gewitter. Ohne Trinkwasser und Busplan für die Rückfahrt.
Anna: Der Moment als ich nach drei Tagen Wanderung in den Vogesen endlich ganz oben ankam.
Leandro: Meinen ersten Porridge beim Haferkater.

Der beste Rat den du je bekommen hast?
Levin: Willst du eine Straße bauen, lege immer nur einen Stein nach dem anderen. Und: Wenn dich Geld nicht glücklich macht, gibst du es für die falschen Dinge aus. :)
Anna: Love it, leave it or change it.
Leandro: Viel Wasser trinken.

Hund oder Katze?
Levin: ein großer, verfressener, süßer Golden Retriever.
Anna: Kater.
Leandro: Kater.

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen?
Levin: Definitiv eine Kürbis-Lachs Lasagne. Wenn ihr spontan kommt, eine Tiefkühlpizza.
Anna: Sushi. Und die würde ich bestellen, weil sie dann einfach besser schmecken.
Leandro: Eine Kürbis-Linsen Pfanne mit Koriander.

Wovor hast du Angst?
Levin: vor Ameisen. Besonders die ganz kleinen. Und: einem Tag ohne Kaffee.
Anna: Vor dem Geräusch, das Mücken machen, wenn sie zum Angriff bereit sind.
Leandro: Vor meinem Steuerberater.

Wann hast du zuletzt etwas Neues ausprobiert und was war das?
Levin: Berghain ohne Alkohol. Es war ziemlich langweilig…
Anna: Ich war gestern zum ersten Mal bei Dunkin Donuts.
Leandro: Gurkenwasser bei Cookies Cream.

Was sollte niemand von Dir wissen?
Levin: Dass ich in meiner Kindheit Schnecken und Frösche gezüchtet habe.
Anna: Ich versuche immer, mich vor Interviews zu drücken. ;)
Leandro: Dass ich sehr gerne schlafe.

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?
Levin: „Was machst du während du diesen Fragebogen beantwortest?“
Anna: Von welchem Gleis fährt am Hbf die S5 ab? Und die S7? Und der Zug nach Warschau? Und wo kann man Blumen kaufen?
Leandro: In welcher Stadt es als nächstes einen Haferkater gibt.

Das letzte Wort:
Levin: Mein Lieblingswort: Pumpernickel
Leandro: Überlasse ich Anna.
Anna: Kommt am Ende nicht noch das Impressum?

MMW_Haferkater-2

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 17. August 2016 | Tags: , , Keine Kommentare

Wanderlust

MMW_Wanderlust

Das Wandern ist nicht nur des Müllers Lust. Während die einen an stramme Waden und Käsebrötchen neben Gipfelkreuzen denken, lassen die anderen gerne neben dem Körper auch Gedanken, Geist und Seele wandeln. Das in den USA beliebte Wanderlust-Festival kommt diesen Sommer zum ersten Mal nach Deutschland und animiert Ganzkörper-Wanderer zum Triathlon der Achtsamkeit. Dabei geht es weniger um den sportlichen Wettkampf als um eine inspirierende Gemeinschaft und ein individuelles Wohlgefühl. Das Festival findet je einen Tag lang zunächst in Berlin, eine Woche später in München und zum Abschluss in Köln statt. Es beginnt jeweils mit einem 5 km-Lauf und der einzigen Vorgabe, im Ziel anzukommen – egal ob hüpfend, laufend oder tanzend. Der zweite Teil besteht aus einer 75-minütigen Flow Yoga-Session, begleitet von Live-DJ’s. Abgeschlossen wird mit der Geist- und Seelenwanderung, einer halbstündigen angeleiteten Meditation. Drumrum gibt es richtig gutes Essen, Kunst und inspirierende Vorträge rund um die Körperarbeit. Tiefenentspannt und motiviert startet das Festival am 21. August auf dem Tempelhofer Feld. Wer Lust auf etwas Schweiß, einen Reigen High-Fives und Geruhsamkeit hat, schicke uns eine Mail mit dem Betreff ‚ICH WANDERE, ALSO BIN ICH‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de. Wir verlosen je 1×2 Tickets für die Berliner und die Münchner Ausgabe. Walk on!
____
Wanderlust Germany | 21.8. Berlin, Tempelhofer Feld, 28.8. München, Olympiapark, 11.9. Köln, Mediapark | Tickets ab 39€ | wanderlust.com | Photo: Karen Scheffe

Kategorien: Erlebnisse | Autor: | Datum: 17. August 2016 | Tags: , , Keine Kommentare

Wein, Vibe und Gesang

Ein Gläschen in Ehren… nehmen wir gern. Stößchen! Besonders gern, wenn die Gläschen gefüllt sind mit Weinen, die Mondschein Riesling oder Abendsonne Spätburgunder heißen. Dann aber auch nur, wenn wir dabei die Abendsonne oder den Mondschein auch betrachten können. Zu viel gewollt? Mitnichten! Noch bis zum 27. August lädt die Weinkellerei F.W. Langguth Erben von der Mosel aufs Dach. Jeweils von Donnerstag bis Sonntag gibt es in der Rooftop Bar über Neukölln auf 450 qm Dachterrasse Weinverkostungen zum Fixpreis. Und weil Wein mit Vibe und Gesang noch besser schmeckt, sorgen Musiker und Slam-Poeten für Stimmung. Nicht nur trinken kann man die Weine, sondern sie auch studieren. Workshops, wie der Cocktailworkshop am Donnerstag, führen in die weite Welt der flüssigen Genüsse. Zum Ausgleich gibt es beispielsweise Open-Air-Rooftop-Yoga  oder auch einfach nur freundschaftliches Abhängen bei einem gekühlten Glas. Neukölln is beste Lage.
_____
ERBEN Rooftop Winebar | Thiemannstraße 1, 12059 Berlin | bis 27. August, Do&Fr 18-23, Sa&So 16-23 Uhr | gemeinschaft.erben-wein.de

MMW_Erben

Unter der Haut

MMW_Skin_Gin

Wenn man einen Blog und oder ein Email Magazin wie dieses hier mit Liebe betreibt, kann es vorkommen, dass einem wildfremde Menschen ihre Produkte zuschicken. Warum ist klar. Gefällt uns was wir testen, steigt die Chance, dass wir anderen davon berichten. Ausgefallenes ist da dabei, aber auch Dinge, die wir schon oft gesehen, gehört oder getrunken haben. So geschehen mit einer Flasche Skin Gin. Was soll man bitteschön über einen Gin schreiben? Was ist daran schon besonders? Nun, im Falle von Skin Gin eine ganze Menge. Da wäre zum einen die aufwendig gestaltete Flasche, die in einem kleinen Familienbetrieb von Hand mit heißgeprägter Lederfolie umwickelt wird. Nice, aber das reicht uns noch nicht. Gin bleibt Gin. Wir nahmen die Flache also mit nach Hause und probierten eines schönen Abends davon. Pfefferminze!? Zitrone!? Koriander!? Was Gin-Puristen und britischen Blaublütern möglicherweise Schauer über den Rücken jagt, entpuppt sich als wahre Geschmacksexplosion. Bei klassischem Gin sorgt einzig Wacholder für den intensiven Eigengeschmack. Beim Skin Gin kommen neben der Wacholderbeere aus Deutschland auch Marokkanische Minze als zweite Hauptnote und fünf weitere – Botanicals genannte – Zutaten zum Einsatz. Zitrusfruchtschalen von Orangen und Pink Grapefruits aus Spanien, Limetten und Zitronen aus Italien und Koriander aus Vietnam um genau zu sein. Ebenfalls besonders: anstatt traditionell die Botanicals zusammen in die Weizenmaische zu geben, werden sie bei Skin Gin jeweils einzeln in einem sogenannten Geistkorb destilliert. Dadurch können 100% der in ihnen enthaltenen ätherischen Öle gewonnen werden. Das Ergebnis ist unglaublich mild und intensiv. Geschmacksexplosion, sagen wir ja. An das Ende des Abends konnte sich am nächsten Morgen dann irgendwie niemand mehr so recht erinnern. Wir waren uns aber einig. Es war legendär. Und kein böser Kater wollte uns die Laune vermiesen und das trotz Alkoholgehalt von rund 42%. Ein gutes Zeichen. Wir verlosen eine Flasche Skin Gin in der ‚Edition Blanc‘ an die besonders Experimentierfreudigen unter euch. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚PFEFFERMINZPRINZ‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de. Cheers my dear!
_____
Skin Gin | 0,5 Liter Flasche 43,70 € | skin-gin.com |

Kategorien: Produkte | Autor: | Datum: 17. August 2016 | Tags: , , , , Keine Kommentare

Tage wie diese

MMW_CLUE

Tage, Periode, Menstruation, rote Woche, „Besuch“ – der weibliche Zyklus ist Wunder und wunder Punkt zugleich. Immer da oder immer wieder – periodisch eben – öffentlich totgeschwiegen, schwimm- und radfahrfest verpackt und dank Pille, Spirale, Ring und Co. akkurat terminiert. Moderne Lebensplanung könnte man das nennen, medizinischer Fortschritt oder schlicht Komfort. Die erste Monatsblutung – der Fachjargon spricht von Menarch – setzt bei Mädchen in unseren Breitengraden im Durchschnitt zwischen dem elften und 14. Lebensjahr ein. Das „Ereignis“ markiert dann oft auch gleich die Zeit, in der wir unserem Körper zum ersten Mal hormonelle Verhütungsmittel verabreichen. Und schwupps sind wir 24 und 34 Jahre alt und haben plötzlich den überwiegenden Teil unseres Lebens unter diesem hormonellen Einfluss verbracht. Nichts für ungut, aber wie reagiert er nun der Körper, wenn wir ihm das Präparat wieder wegnehmen? Wenn wir uns Nachwuchs wünschen oder einfach mal wieder hinhören möchten, was unser Körper uns mitzuteilen hat? Woher kommen die Stimmungs-Schwankungen, Migräne-Attacken, Unwohlsein? Was ist normal? Was braucht mein Körper? Was hat meine Ernährung damit zu tun und mein Schlafrhythmus? Wie kann ich mich selbst wieder mehr spüren? Lernen, an welchen Tagen ich fruchtbar bin, leistungsfähig oder zu nichts zu gebrauchen? Ida Tin wollte eine Antwort auf genau diese Fragen. 2013 launchte sie ihre App CLUE mit dem Ziel, die Art wie wir mit unseren „Tagen“ umgehen, zu verändern. Herausgekommen ist so etwas wie der „Monats“-Kalender unserer Zeit mit über fünf Millionen aktiven Nutzerinnen. Selbstbewusst, wissenschaftlich und nicht pink! Mit CLUE kann man Buch führen, über sich, den eigenen Körper und den monatlichen Zyklus. Denn der ist komplexer als man denkt. Clue verwendet einen speziellen Algorithmus, um den individuellen Zyklus zu berechnen und vorherzusagen. Die App stellt außerdem Informationen zu Themen wie PMS, Schmerzen oder Schwangerschaft bereit und lässt Platz für persönliche Anmerkungen. CLUE will selbstbewusst machen im Umgang mit der eigenen Fruchtbarkeit und einen echten Beitrag leisten zu gesunder Familienplanung. Ach ja, kostenlos versteht sich. Herunterzuladen im App Store oder Google Play Store. Dein Körper, dein Wunder.
_____
CLUE – App | helloclue.com | App Store | Google Play Store

Kategorien: Produkte | Autor: | Datum: 10. August 2016 | Tags: , , , , Keine Kommentare

Eyecandy

Das 2 Minuten-Interview

Eyecandy machen Eyecandy. Und das geht so: Eyecandy sind die kreativverrückten Fotografinnen Fanny und Juliette aus Berlin. Zusammen machen sie Schönes, Buntes, Leckeres fürs Auge – Eyecandy eben. Gut, der Name dürfte dann an dieser Stelle schon mal prominent erinnert werden. Im Interview schließlich waren wir fast ein bisschen überfordert von den beiden Geistern, die manchmal jede für sich, manchmal unisono oder für die jeweils andere antworteten. So viel positive Schaffensenergie muss raus in die Welt. Am besten in Farbe, ach was knallbunt. Oder um es mit ihren Worten zu sagen: Eat, Sleep, Shoot, Repeat.

Name: Fanny Böhme & Juliette Mainx
Alter: 30 / 23
Wohnort: Berlin
Beruf: Fotografin
Schuhgröße: 40 / 38
Lieblingsfarbe: alle
Kontakt: hi@eyecndy.com

Farbe oder schwarzweiß?
Juliette: Keine Frage. Farbe.
Fanny: Definitiv Farbe

Warum?
Juliette: Die Summe aller Farben ist Schwarz. Somit haben wir sie alle.
Fanny: Weil wir unserer Linie stets treu bleiben und sich unsere Arbeiten sehr stark über die Farbe definieren. Es soll ja immer schön laut bleiben. ;)

Wie sieht es in deinem Kopf aus?
Fanny: Man kann es sich vielleicht wie ein Schlaraffenland aus Paperart (Wir haben einen Moment gebaucht – Anm.d.Red.), fliegenden Gegenständen, bunten Flüssigkeiten, gebrochenen Lichtstrahlen und vielen flauschig weichen Materialien vorstellen. Gleichzeitig gibt es einen sehr leeren weißen Raum in den man ab und zu verbannt wird.
Juliette: Im meinem Kopf ist viel Chaos. Um so schöner, dass unsere Bildsprache sehr klar und minimalistisch ist. Der Haufen an Ideen und Gedanken wird dann also zu einem sehr ordentlichen und aufgeräumten Bild verwandelt.

Was liebst du an deinem Job?
Fanny: Die Flexibilität, den Abwechslungsreichtum, das Basteln und Kreieren, dass wir uns beide haben, die unbegrenzten Möglichkeiten, unser Office.
Juliette: Wir arbeiten schon echt viel. Es steht immer was an, wir sind viel unterwegs und sobald ein Projekt zu Ende ist, hängen wir schon im nächsten. Aber genau das, was Fanny sagt, stimmt absolut und man hat teilweise das Gefühl, Freizeit und Job liegen sehr nah beieinander.

Was macht ein gutes Bild aus?
Fanny: Mein Dozent hat immer gesagt „Vordergrund macht Bild gesund“. Womit er natürlich komplett recht behält. Das trifft allerdings nicht auf unsere Bilder zu. Unsere Arbeiten sind weniger emotional, sondern eher plakativ und grafisch. „Symmetrie ist die Ästhetik der Dummen“ trifft es dann wohl eher. Ein ‚gutes’ Bild kann durch sehr viele Parameter bestimmt werden – ein harmonischer Bildaufbau, eine klare Linie, Gesellschaftskritik, Sarkasmus, Komplementärkontraste, den entscheidenden Moment erwischt zu haben, die Authentizität, der Surrealismus. Egal was es ist, die Idee dahinter oder die Emotion im Bild muss dich in irgendeiner Art fesseln.
Juliette: Lame aber wahr: Die Perspektive.

Was kannst du gar nicht?
Juliette: Wir können beide nicht streiten. Zumindest nicht miteinander.
Fanny: Einen doppelten Salto, der im Handstand endet.

Wie fotografiert man jemanden, der muxmäuschenwild ist?
Fanny: In dem man ihn sich selbst sein lässt und den richtigen Moment abwartet. Wenn man eine emotionale Ebene findet, kann man jeden Menschen authentisch abbilden.
Juliette: Am liebsten bei uns im kleinen gemütlichen Studio. Irgendwie schaffen wir es immer, dass sich alle vor unserer Kamera wohl fühlen. Oft mit ein wenig Humor.

Wovon kannst du nicht genug bekommen?
Fanny: Von guten Ideen, der Sonne und von Juliette.
Juliette: Pizza, Pasta, Eis. Haha.

Das beste Foto aller Zeiten:
Fanny: Sandy Skoglund „Revenge of the Goldfish“, 1981 – eine unglaublich künstlerisch inszenierte Installation. Surreal, verträumt und zugleich leicht verstörend.
(http://goo.gl/uwRcce)
Juliette: Ich spule noch 20 Jahre weiter zurück. Aus den 60’s: Jayne Mansfield in the heart-shaped bathtub. Von Allan Grant. Es gibt eine ganze Serie von ihr in ihrer Mansfield Mansion. Was mich so fasziniert ist, dass es nicht inszeniert ist, sondern dass sie wirklich so gelebt hat.
(http://goo.gl/cGhKBc)

Was kommt als nächstes?
Fanny: Ein #eyecandytrip und eine grandiose Ausstellung mit viel Sekt.
Juliette: Genau, ausgestellt wird unsere Serie ‚Brauch ick nich‘, in der wir verschiedene Berliner Charaktere zusammen mit einem Gegenstand, den sie nicht mehr brauchen, fotografieren. Hauptsächlich werden Musiker, Berliner Größen, Blogger, Künstler und interessante Charaktere portraitiert. Die Gegenstände werden dann für einen guten Zweck gespendet.

Welche Persönlichkeit würdest du gerne einmal portraitieren?
Fanny: Es gibt leider zu viele. Das zieht sich von Lily Cole bis zu Jan Böhmermann.
Juliette: Die Frage habe ich schon oft gestellt bekommen und ich hab auch tausend Persönlichkeiten, die ich gerne mal fotografieren würde, aber niemanden konkretes. Ich bin weniger personen- sondern mehr markenfixiert. Ich wollte schon immer mal für Swatch shooten. Und das haben wir diesen Sommer auch tatsächlich gemacht. Ich freue mich jedes Mal unendlich, wenn ich die Bilder sehe.

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen?
Wir würden euch wahrscheinlich in unser zweites Zuhause einladen – den Schnitzelpuff: Das Mutzenbacher. Ein österreichisches Restaurant in unserem Kiez Friedrichshain.

Wovor hast du Angst?
Fanny: Eigentlich vor nichts. Das Schlimmste im Leben ist es glaube ich jemanden zu verlieren den man sehr liebt.
Juliette: Stimme ich absolut zu.

Wann hast du zuletzt etwas Neues ausprobiert und was war das?
Fanny: Eine Zucchini vor 2 Wochen ;)
Juliette: Ich ziehe seit ein paar Wochen das Motto ‚raus aus der Comfort Zone‘ durch. Sich alles einfach mal ansehen und alles etwas entspannter sehen.

Das letzte Wort:
Prost!

 

MMW_Eyecandy

Merken

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 10. August 2016 | Tags: , , , , , Keine Kommentare

Die Stunde da wir zu viel voneinander wussten

MMW_Stunde

Check mal sein Facebook-Profil! Nie zuvor war es einfacher, Informationen über sein Gegenüber, die flüchtige Bekanntschaft, die neue Liebe oder die neue Liebe der alten zu bekommen. Doch was steht da? Was ist das wert? Und wieviel erfahren wir daraus tatsächlich über den Menschen hinter dem Profil, dem Netzwerk, der Google Bildersuche? Wieviel Information ist gut, wie wenig nützlich? Reichlich philosophisch klingt das, im Grunde aber geht es um ganz Elementares. In einer zusehens medialisierten Welt, in der Informationen, Sicherheiten, Unsicherheiten und Dramen immer nur einen Mausklick entfernt sind, wollen wir es immer öfter ganz genau wissen. Was wir finden bestätigt unsere Hoffnungen oder Ängste, leitet uns fehl und erschafft Wahrheiten im digitalen Paralleluniversum. Was wissen wir voneinander? Was sollten wir wissen? Und wieviel „Wissen“ ist zu viel? ‚Die Stunde da wir zu viel voneinander wussten‘ vom großartigen Berliner Theater Ensemble Nico and the Navigators spürt diesen Fragen an drei Abenden vom 12. bis 14. August 2016 im Berliner Radialsystem nach, nimmt mit acht Darstellern absurde Begegnungen, tragikomische Helden des Alltags und ihre verzweifelten Kommunikationsversuche unter die Lupe. Mit neu interpretierten Songs und Liedern von Bonnie „Prince“ Billy bis Benjamin Britten, Körpersprache und Textfragmenten greift das von Nicola Hümpel navigierte Ganzkörperpoeten-Ensemble den von Zufall und Regeln bestimmten Takt des Lebens auf. Wer bin ich und wenn ja wieviele? Die Antwort lautet in jedem Fall ja und zwar am besten zu zweit. Denn wir verlosen 2×2 Tickets für die Vorstellung am Samstag. Schreibt ein Mail mit dem Betreff ‚AVATAR‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de. Übrigens: an allen drei Abenden wird zur Publikumsdiskussion bzw. zur abschließenden Lecture auf der Seeterasse Kulinarisches und Hochprozentiges serviert. Die Karten kosten zwischen 14 und 24 Euro und sind jeden Penny wert.
_____
Die Stunde da wir zu viel voneinander wussten | 12.,13.,14.08. | Radialsystem V, Holzmarktstr. 33, 10243 Berlin | Tickets: 14/18/24 Euro, erm. 11 Euro  | www.radialsystem.de | Photo: Dieter Hartwig

Die große Reise

Dieser Text ist eine Premiere. Und zwar deshalb, weil er keine ist. Noch nie zuvor haben wir hier in unserem geliebten muxmäuschenwild Magazin ein Thema wiederholt. Bis jetzt. ‚Die Große Reise‘ des Theater Anu erleuchtete bereits vor einem Jahr das Tempelhofer Flugfeld mit einem Labyrinth aus 3000 Kerzen. In und um den Kerzenschein trollten sich allerlei fantastische Gestalten, erzählten, spielten, sangen und entführten uns in eine Welt „ganz weit weg“ und „fast noch wach“. Der magische Wanderzirkus des Theater Anu macht nun zum zweiten Mal Station in der Hauptstadt. Am vergangenen Wochenende zog es uns von Donnerstag bis Sonntag wieder auf magische Weise in seinen Bann. So sehr, dass wir uns kurzerhand entschlossen haben, erneut diese Empfehlung auszusprechen, an alle jene, die es bisher noch nicht ins Labyrinth geschafft haben. Von morgen an und bis zum Sonntag habt ihr noch einmal vier Tage Gelegenheit, Teil des Spektakels zu werden. Bestellt euch am besten gleich hier euer Ticket und bucht eure Startzeit, schließlich soll es nicht zu voll werden, damit sich der Zauber wahrhaftig entfalten kann. Wir verlosen 1×2 Gästelistenplätze für die besonders Traumwandlerischen unter euch. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚ALLES IM WUNDERLAND‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de. Auf zur großen Reise!
_____
Die große Reise – Theater Anu | Tempelhofer Flugfeld, Eingang Columbiadamm, 10965 Berlin | theater-anu.de

MMW_Reise

Kategorien: Erlebnisse | Autor: | Datum: 10. August 2016 | Tags: , , , Keine Kommentare

Sharing is caring

MMW_Food

Gut 50 Prozent unserer Agrarerträge landen auf dem Müll, weil sie in Form und Größe nicht der Norm entsprechen, weil sie mit kurzem Haltbarkeitsdatum versehen vorsorglich entsorgt werden oder ganz einfach um den Wirtschaftskreislauf in Schwung zu halten. Niemand, der bei gesunden Verstandes ist, kann das gut heißen. Was aber tun, um der Verschwendung von Lebensmitteln entgegen zu wirken? Vom 12. bis 14. August findet auf dem Gelände der Berliner Malzfabrik das 5. Internationale Food Sharing Treffen statt. In zahlreichen Workshops, spannenden Vorträgen, heißen Diskussionen, großen Gruppentreffen und anderen Angeboten können sich Neulinge und erfahrene Food Aktivisten austauschen, inspirieren, an Lösungen und Ideen basteln, und der Frage nachgehen, wie man eigentlich ein Hochbeet baut, vergessenes Obst rettet oder bei einer Kräuterwanderung Grün von Grün unterscheidet. Das Event ist komplett kostenfrei und inklusive Verpflegung aus geretteten Lebensmitteln. Lebensmittel retten, durch Lebensmittel essen. Ergibt Sinn!
_____
Food Sharing Treffen | 12.-14.08.2016 | Malzfabrik, Bessemerstraße 2, 12103 Berlin | Webseite | Facebook | Tickets Photo: Food Sharing Festival

Kategorien: Erlebnisse | Autor: | Datum: 10. August 2016 | Tags: , , , Keine Kommentare

Sway Clarke

Autosave-File vom d-lab2/3 der AgfaPhoto GmbH

Das 2 Minuten-Interview

Sway Clarke hat kubanisch-jamaikanische Roots, kommt eigentlich aus Toronto, wohnt aber in Berlin. Das ist gut. Denn so kommen wir viel öfter haut- und ohrennah in den Genuss seiner großartigen Stimme, die laut der einschlägigen Fachpresse irgendwo zwischen Lorde und Frank Ocean anzusiedeln ist. Wie geht das? Für die New York Times ist er jedenfalls das „next big thing“ und das obwohl gerade erst seine erste offizielle EP ‚Bad Love‘ erschienen ist. Gut, das wollten wir dann doch mal genauer wissen und luden zum Verhör. Dabei kam dann auch von Farbenblindheit bis Flitzekacke auf dem stillen Schreibe-Örtchen so ziemlich alles auf den Tisch. Nur ob Sway Clarke tatsächlich sein richtiger Name ist, haben wir vergessen zu fragen. Klingt nach Swag, hat Swag. Cooler Typ! PS.: Ja. das ist wirklich seine Telefonnummer da unten. Give him a call!

Name: Sway Clarke
Alter: 29
Wohnort: Berlin
Beruf: Musiker / Trump Hater
Schuhgröße: 9.5 (US)
Lieblingsessen: Ackee & Saltfish
Kontakt: +491727350807

Toronto oder Berlin? Ziemlich schwer sich da zu entscheiden, aber wenn ich wirklich wählen müsste, dann muss ich mich für “The 6” entscheiden! Sorry Berlin.

Hast du musikalische Vorbilder? Leider nicht und ich bedauere das ein bisschen. Manchmal dauert es viel, viel zu lange, Akkorde zu meinen Melodien zu finden :(

Abends lange wach oder morgens früh auf? Beides… ”I Don’t SLEEP Much“

Wie schreibst du Musik? Ich schreibe meistens auf dem Klo oder im Badezimmer. Für mich ist das „Stille Örtchen“ der heiligste Ort der Welt.

Die berühmte Insel, ein iPod, drei Songs. Welche?
Stevie Wonder “As”
Radiohead “Climbing Up The Walls”
Kanye West “Flashing Lights“

Was ist typisch für dich? Müsli. Ich mache zuhause mein eigenes Müsli und esse es fast jeden Tag. Auf Tour auch. Immer.

Was kannst du gar nicht? Eier essen und kiffen. Geht überhaupt nicht!

Welches Ereignis in deinem Leben hat dich bisher am meisten geprägt? Als mein Vater unsere Familie verließ, das war schon ein einschneidender Moment in meinen Leben.

Dein Lieblingswort auf Deutsch? Flitzekacke. Es war das erste Wort im Goethe Institut, das ich gelernt habe. Und es rollt ziemlich lustig auf der Zunge.

Welche Superheldenkraft hättest du gern? Die, anderer Leute Gedanken lesen zu können. Aber nur, wenn ich auch entscheiden könnte, wann ich diese Superkraft wieder ausschalte :)

Mit welchem Künstler möchtest du unbedingt einmal zusammen arbeiten?
Stevie Wonder

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen? Vielleicht indisches Essen. Da stehe ich richtig drauf und habe viele verschiedene Currys zu Hause. Oder wenn wir frühstücken würden, dann gäbe es natürlich Müsli für euch!

Wovor hast du Angst? Eier und Kiffen

Wann hast du zuletzt etwas zum ersten Mal getan und was war das? Meine private Mobilnummer in einem Interview angegeben. Wann das war? Technisch genommen in dem Moment, wenn ihr Burschen dieses Interview veröffentlicht! :)

Was sollte niemand von dir wissen? Dass ich Nägel kaue.

Das letzte Wort: Disney Ruined My Life!

Photo: Steven Glashier

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 03. August 2016 | Tags: , , , Keine Kommentare

Gib dem Affen Kaffee!

88 Fußballfelder Regenwald verschwinden auf Sumatra durch Rodung für Tropenholz oder Plantagenland – JEDE STUNDE! Das bedeutet 550.000 Hektar weniger natürlicher Lebensraum pro Jahr. Jedes Jahr. Wer nicht vom Wald profitiert, verlässt ihn oder verdingt sich an deren Vernichtung aus Mangel an Alternativen. Als Kaffee-Experte und Speicherstadt-Kaffeerösterei-Geschäftsführer Timo Drews und die Schweizer Biologin Regina Frey, die sich seit Jahrzehnten für den Erhalt des tropischen Regenwaldes und den Schutz der darin lebenden letzten 6.000 Orang Utans einsetzt, gemeinsam nach Sumatra reisten, kam ihnen eine geniale Idee. Das Orang-Utan-Kaffee-Projekt fördert Bauern, die ihre Kaffeeplantagen im Gayo-Hochland seit Generationen ökologisch bewirtschaften und sich dazu verpflichten auf die Rodung des Regenwaldes zu verzichten und seine Tiere und Pflanzen zu schützen. Im Gegenzug erhalten die Familien eine Prämie von € 0,50 pro Kilo Rohkaffee. Mit einer weiteren Prämie von € 0,50 pro Kilo Kaffee wird das seit 1999 etablierte Sumatra Orang-Utan Schutzprogramm gefördert. Das Projekt schlägt also zwei Fliegen mit einer Klappe. Die Kaffee-Bauern bekommen sinnvolle Anreize für den Erhalt „ihres“ Regenwaldes und werden nicht gezwungen es an Palmölproduzenten zu veräußern. Außerdem werden die letzten Waldmenschen (Orang Utan bedeutet in etwa Mensch aus dem Wald) aktiv geschützt. Ach ja und wir bekommen tollen Kaffee aus köstlichen Arabica Bohnen mit unnachahmlich feiner Süßholznote! Am 18. Juni 2013 röstete die Speicherstadt Kaffeerösterei offiziell den ersten Projektkaffee und war somit die erste Projektrösterei. Viele weitere folgten. Inzwischen beteiligen sich über 70 kleine Röstereien an dem Projekt, Tendenz: rasant! Wir verlosen 10×1 Set aus köstlichem, Speicherstadt-gerösteten Orang Utan Coffee und passendem, nachhaltigen Mug aus Glas und Finger schonendem Kork. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚DRINK RESPONSIBLY!‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
_____
Orang Utan Coffee | Unterstützen und Trinken | Facebook |
Photo: Nick Lobeck

MMW_OrangUtanCoffee-2.9b1df0ffa65d5b2c9b6c617cc9d28ed3

Aufbauen, umbauen, anders bauen

MMW_stocubo.3c01abb8832faeeee87b510dbb7cfff0

Leben heißt Veränderung! Wissen wir. Machen wir. Und ziehen um, ändern die Richtung, entwickeln und entdecken unsere Möglichkeiten. Wie schön, wenn der Lebensraum, den wir um uns gestalten, diesen Veränderungen Rechnung tragen kann, sich ihnen anpasst oder sie gar inspiriert. Dachte sich auch der Künstler, Bildhauer und Tischler Stefan Oberhofer. Mit stocubo hat er ein Regalsystem geschaffen, das so simpel genial ist, dass wir in Zukunft am liebsten mehrmals jährlich umziehen oder zumindest umdekorieren möchten. Schlicht und zeitlos designte, geometrische Holzkuben in unterschiedlichen Formaten lassen sich zu individuellen Regallandschaften kombinieren. Verbunden werden die Module mit Aluminiumklammern, können über Wandschienen aber auch frei hängend befestigt werden. Durch die einfache Verbindung können die Module immer wieder neu arrangiert und kombiniert werden. So entstehen Regale, die sich mühelos veränderten Lebens- und Arbeitssituationen anpassen lassen, die mitwachsen, mit umziehen – ein System, unendliche Möglichkeiten quasi. Neben klassischen Regalbausteinen gibt es auch zahlreiche praktische Erweiterungen, wie die Flip-Through-Box zum Durchblättern von LP’s (und wir so Yeah!), Rollcontainer, Hängeregistraturen und dergleichen mehr. Auf der Website www.stocubo.de kann man sowohl die einzelnen Module, als auch fertig konfigurierte Regale bestellen oder sich mithilfe des Online-Konfigurators das eigene Möbelstück einfach mal selbst zusammendesignen. Produziert wird nachhaltig und klimaneutral in Berlin und versendet innerhalb von zwei bis vier Wochen. Ab 500 Euro Warenwert sogar kostenlos. Genial! In diesem Sinne: mach neu!
_____
stocubo | stocubo.com | Facebook

Kategorien: Produkte | Autor: | Datum: 03. August 2016 | Tags: , , , , , Keine Kommentare

Lass poppen!

Plopp. Plopp. Ploppploppplopp. Und dann erst der Geruch – ein Duft, so warm wie eine Lieblingsdecke – nach Karamell, geschmolzener Butter und endloser Kindheit. Popcorn machen war eines der ersten physikalischen Experimente unserer Jugend – keine Erklärung über Aggregatszustände war lustvoller, als die erwartungsvolle Ungeduld vor der gedeckten Bratpfanne. Mit Salz besprenkelt oder in Zucker gewendet waren die gepufften Maiskörner der ideale Begleiter sonntäglicher Fernsehnachmittage. Cassandra und Ryan von Proper Corn sind zwar schon groß, lieben den süß-salzig-puffigen Snack aber noch genauso wie am ersten Tag. Vorausgesetzt er ist „done properly“. Soll heißen: Kein genetisch modifizierter Mais, keine kompakt-runden Bällchen, sondern unregelmäßige Formen (weil knackiger), nur hausgemacht (in England) und in ausgeklügelten Geschmacksrichtungen aus heimischen Ingredienzen. So gibt es das Proper Corn in den Varianten Erdnuss/Mandel, Worcester Sauce und getrocknete Tomaten (!), Vanille/Kokos, Schmand/Pfeffer, klassisch gesalzen und – der kulinarische Kompromiss – „sweet & salty“ mit Meersalz und braunem Zucker. Ein Fest sind auch die hübschen Verpackungen des richtig guten Korns. So viel Freude bei nicht mal 130 Kalorien? Da gönnen wir uns doch gleich das Sechserpack. Oder einen kompletten Monatsvorrat. Den verlosen wir nämlich an die besonders Knabberfreudigen unter euch. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚ZUCKERMAIS‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de. Den Stoff gibt es online im Shop, bei foodist oder bei EDEKA. Wir wünschen froh gepoppt zu haben.
____
Proper Corn | ab ca. 99 Cent pro Packung oder ca. 5€ das Sixpack | propercorn.com

MMW_Proper_corn.f1533cdb2e5f842e506caa571dbf0214