Glasperlenspiel

Carolin und Daniel sind nicht nur ein ziemlich (also ziiiemlich!) schmuckes Paar, sondern obendrein auch noch ein ziemlich kreatives Duo. Mit ihrer Band Glasperlenspiel reißen sie seit Jahren Elektropop-mäßig so einiges ab (inklusive japanischer Chart-Platzierung…BOOM!). Ihre neue Single ist „Das Krasseste“ und auf Tour sind sie gerade auch. Krass sind sie aber auch alleine. Carolin hat gerade ihr erstes Solo- Projekt „CZYK“ („Tschick“ gesprochen) gestartet und Daniel ist allen Ernstes im Stande, einen Rubiks Cube in einer Minute und 20 Sekunden zu lösen. (BOOM BOOM!) P.S.: Wir wünschen euch für den gesamten restlichen Tag viel Spaß mit Carolins Ohrwurm…

Name: Carolin / Daniel
Alter: 29 / 31
Wohnort: Berlin und Stockach am schönen Bodensee
Beruf: Sängerin / Musiker & Produzent
Schuhgröße: eine zierliche 41 / 43
Schlimmster Ohrwurm: Last Christmas (auch unterm Jahr) / Sweet but Psycho
Kontakt: instagram.com/carolinniemczyk / instagram.com/gpsmusik

Wann macht dich deine Arbeit glücklich?
Carolin: Wenn alles so läuft wie ich mir das vorstelle. Und natürlich auch, wenn ich andere mit meiner Musik begeistern kann. Die schönsten Momente in meinem Job sind Live-Konzerte mit einer tanzenden Crowd vor mir…
Daniel: Erfolg in dem zu haben, was ich mir vorgenommen habe.

Zu welcher Musik tanzt du am liebsten?
Carolin: Zu den 90er Hits :-) Britney und Co. bringen mich immer zum Tanzen
Daniel: EDM

Dein Song für die Ewigkeit?
Carolin: Coldplay – Fix you. Ich stell mir vor, dass dieser Song zum Abspann meines Lebens läuft.
Daniel: The Verve – Bitter Sweet Symphony

Was würdest du tun, wenn du keine Angst hättest zu scheitern?
Carolin: Eine internationale Karriere anstreben.
Daniel: Ich würde zur NASA gehen um Astronaut zu werden.

Was kannst du besser als alle anderen?
Carolin: Mich verlaufen. Ich hab den schlechtesten Orientierungssinn, den man sich vorstellen kann… Das ist mir manchmal so wahnsinnig peinlich…
Daniel: Sprichwörter und Redewendungen komplett verhauen.

Ein völlig unterschätztes Instrument:
Carolin: Die Triangel. Leicht zu transportieren und super ästhetisch.
Daniel: Mimu gloves. (Müsst ihr mal googlen…)

Neben wem würdest du gern auf einem Langstreckenflug sitzen?
Carolin: Neben jemandem, der nicht schnarcht, nicht viel redet und nicht müffelt.
Daniel: Heidi Klum. Ich glaube, die ist ziemlich lustig.

Ein Buch, das jeder gelesen haben sollte:
Carolin: Das Glasperlenspiel
Daniel: Die Biografie von Steve Jobs.

Was verbindest du mit deiner Heimat?
Carolin: Sommer am Bodensee und die Kartoffel-Knödel mit Sahnesoße von Oma.
Daniel: Den Bodensee, Maultaschen und Spätzle.

Welche geniale Idee hättest du gern selbst gehabt?
Carolin: Das kleine Schwarze
Daniel: facebook

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest?
Carolin: Ich würde die Wälder aufforsten, dann würde es unserer Erde schon um einiges besser gehen.
Daniel: Funktionierendes Internet in der Deutschen Bahn.

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen?
Carolin: Spaghetti agilo e olio… Ich liiiiebe Knoblauch…
Daniel: Ich würde euch ein geiles Steak auf dem Grill machen.

Was sollte niemand von Dir wissen?
Carolin: Dass ich manchmal immer noch Angst habe, allein in den Keller zu gehen.
Daniel: Meine Rechtschreibung ist super schlecht. (Die Antworten hat alle meine Freundin korrigiert. ;-) )

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?
Carolin: „Möchtest du noch jemanden grüßen?“ – Dann würde ich meine liebste Oma grüßen.
Daniel: Wie heißt eure neue Single und können wir dafür Werbung machen?

Das letzte Wort:
Carolin: Behandle deine Mitmenschen so, wie du selbst behandelt werden willst.
Daniel: Peace geht raus.

FOTO: 2018 artonsefa.com für Universal Music GmbH

Vollsinn

Auf Wiedersehen! Tschö mit Ö! Ciao Kakao! Produkte, die unter zwielichtigen Bedingungen gefertigt, plastikreich verpackt und sinnlos billig verschifft werden, werden immer noch in rauen Mengen angeboten, aber die Luft wird dünner. Schließlich gibt es immer mehr großartige nachhaltige Produkte, die nicht nur fair und ökologisch sind, sondern auch wegweisende Lösungen für komplexe Probleme unserer unersättlichen Gesellschaft bereithalten. Der Onlineshop GoodBuy versammelt eine tolle Auswahl an ebensolchen Produkten. Auf der Website kann man nach verschiedenen Nachhaltigkeits-Kriterien filtern und gezielt nach Dingen suchen, die beispielsweise die Umwelt schützen, besonders fair hergestellt werden, Frauen stärken oder Tieren helfen. Verschickt wird anschließend ausschließlich klimapositiv. Bedeutet: GoodBuy kauft für jedes versendete Paket eine abgeholzte Regenwaldfläche und forstet sie auf. Ganz frisch eröffnete vor einer Woche der GoodBuy Flagship-Store in der Gärtnerstraße 3 in Friedrichshain. Ob Kondome von einhorn, Toilettenpapier von Goldeimer oder Bambuszahnbürsten von Hydrophil – die Marken, die dort im Regal stehen, eint der gemeinsame Ansatz, der Welt mehr zurückgeben zu wollen, als man ihr aktuell nimmt. Ein Teil der im Laden erzielten Erlöse wird mithilfe von Quartiermeister an soziale Projekte in der Nachbarschaft gespendet. Zu Verlosen gibt es natürlich auch etwas: Zwei 25€-Gutscheine liegen im Lostopf. Schreibt dazu eine Mail an hurra@muxmaeuschenwild.de mit dem Betreff ‚BUY GOOD‘.
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GoodBuy | Gärtnerstr. 3, 10245 Berlin | Mo bis Sa 13:00-19:00 Uhr | goodbuy.eu | FOTO: GoodBuy

Future Legend

Unsere lieben Freunde, die fantastischen Michelbergers, machen eine Weinbar auf. Sonntag geht’s los. Nuff said.
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Michelberger Wine Bar | Infos | ab So, 17.11.19 um 19 Uhr | FOTO: Philipp Obkircher

Meine Reise nach Utopia

Utopia ist so etwa die Instanz, wenn es um nachhaltiges Leben geht. Seit gefühlt immer kann man sich auf der Website zu Produkten, Projekten und nützlichen Tipps für ein ökologischeres und faireres Leben informieren. Immer fundiert, nie mit Zeigefinger. Ziemlich logisch, dass ein Buch aus dem Hause Utopia mit ziemlicher Sicherheit eine ziemliche Empfehlung wert ist. In „Meine Reise nach Utopia – Das Journal für ein nachhaltiges Leben“ gibt es jede Menge nützliche und hilfreiche Tipps und How to’s – vom plastikfreien Einkauf bis zum grünen Balkongarten. Und das alles aufgegliedert in 52 Themen(kalender)wochen mit besonderen Impulsseiten, die vor allem dazu inspirieren sollen, Neues zu wagen. Außerdem laden die offen gestalteten Journal-Seiten dazu ein, eigene Denkanstöße, Kritikpunkte und Verbesserungswünsche festzuhalten. Denn Nachhaltigkeit bedeutet auch, offen für Veränderungen und Neueinsichten zu sein. „Meine Reise nach Utopia“ ist erschienen bei oekom und kann über die Verlagsseite oder im Buchhandel erworben werden. Wir verlosen on top ein druckfrisches Exemplar. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚REISE INS ICH‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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Meine Reise nach Utopia – Das Journal für ein nachhaltiges Leben | 24€ | erschienen bei oekom | mehr Infos | COVER: Utopia

Pfff-tsch-krrr-kl-bum-Apparat

Manchmal steht man einfach hilflos da und weiß um Himmels Willen keine Antwort. Weil die Dummheit, Bosheit oder Dreistigkeit des Gegenübers einfach keine Antwort verdient. Oder weil man ob dessen schlicht am Ende seiner Vorstellungs- und Argumentationskraft angelangt ist. Falsche News, alternative Wahrheiten, kleine Lügen, grobe Verallgemeinerungen und brandsetzende Schlussfolgerungen vergiften den öffentlichen Diskurs und sickern als Pseudobeleg ins Narrativ vieler kurzsichtiger Geister. In solchen Situationen wünscht man sich nicht selten eine kleine Maschine, die rethorisch galant, unmissverständlich und autoritär für Klarheit sorgt und Parolengröhler wie Phrasendrescher in ihre Schranken weist. Gott sei Dank gibt es Joko und Klaas! Denn außer rumalbern und Blödsinn machen, nutzen die beiden ihre Social-Media- und TV-Omnipräsenz regelmäßig, um sich mit wichtigen gesellschaftlichen Themen auseinanderzusetzen. Bei „15 Minuten live“ auf ihrem Homie-Sender ProSieben präsentierten sie gerade den Entkräfter Pro Max, ein kleines schwarzes Gerät, das auf den ersten Blick eher wie eine Fernbedienung aussieht. Doch weit gefehlt, auf Knopfdruck serviert die kleine Kiste sauber und fundiert recherchierte Antworten auf die gängigsten rechtspopulistischen Thesen – vorgetragen von der deutschen Stimme von Dwayne „The Rock“ Johnson. Bedient wird das Best-of rechtspopulistischer Dämlichquatsche und besorgter Nachplapperei, von“Ausländer sind krimineller als Deutsche“ bis „Seenotrettung fördert Schlepperei“. Wir hätten gern einen Entkräfter Pro Max an euch verlost, aber aufgrund der enorm hohen Nachfrage kommt die Produktion gerade einfach nicht mehr hinterher. Und das noch vor dem offiziellen Verkaufsstart. Wir warten artig und checken regelmäig die entkräfter-Website!
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Entkräfter Pro Max | 10€ | entkraefter.de | FOTO: Florida Entertainment GmbH

Oh Sohle Mio!

Es soll ja Leute geben, die ihre Sneaker nach dem Kauf niemals tragen, damit sie nichts von der makellos reinen, weißlänzenden Schönheit einbüßen. Das ist in etwa so pfiffig, wie sich ein Brot zu kaufen, um es beim Schimmeln zu beobachten. Sneaker gehören an den Fuß. Und leider sieht man ihnen das nach einer gewissen Zeit auch an. Wer dann schon einmal versucht hat, die Lieblingstreter mit Scheuerschwamm und / oder Waschmaschine zu altem Glanz zu verhelfen, weiß um die Aussichtslosigkeit dieses Unterfangens. Das findige russische Start-up Sole Fresh setzt da auf eine völlig neue und einzigartige Technologie und bietet die erste Trockenreinigung für Sneaker und weitere klassische Schuhe und Stiefel an. Die Behandlung erfolgt mit einem speziellen Reiniger und lässt von der Reinigung des Obermaterials über die Schnürsenkel bis zu den Innensohlen wirklich nichts aus. Wenn man die Schuhe danach zurückerhält, fühlt es sich beinahe so an, als würde man ein nigelnagelneues Paar in seinen Händen halten. Sole Fresh betreibt einen Laden in Berlin Mitte. Bringt eure Schuhe einfach dort vorbei and let them do the magic. Wer nicht in der Hauptstadt wohnt, kann seine Schuhe auch einfach hin schicken, bzw. abholen lassen. Sauber!
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Sole Fresh | Steinstraße 4, 10119 Berlin | solefresh.de | Instagram | facebook | FOTO: Sole Fresh

Hanna Schumi

Hanna Schumi verpasst uns in ihren Instagram-Stories täglich eine Portion ungeschminkten Reality Check, sympathisch und ungekünstelt hinterfragt sie Beauty-Standards und hält die „Enjoy who you are“-Flagge ganz weit oben. Als Beauty-Bloggerin, Beauty-Editor und Art Direktorin lebt die gebürtige Österreicherin mit einem Hang zum Dauerfernweh seit 13 Jahren in Hamburg und richtet sich dort gerade neu ein (bitte schick uns den Pinterest-Link zu deinem Interior-Moodboard!). Bei ihrem aktuellen Projekt bekommen wir aber nicht nur was fürs Auge, sondern gleich mal was auf die Ohren. In Deutschlands erstem Beauty-Interviewpodcast „Gepflegte Gespräche“ (bei Spotify & Apple Podcasts) bittet sie spannende Gäste aus dem Beauty-Kosmos um ehrliche Worte. Haben wir den Spieß doch gleich mal umgedreht.

Name: Hanna Schumi
Alter: 35
Wohnort: Hamburg
Beruf: Podcasterin, Beautybloggerin, Art Direktorin
Schuhgröße: 40
Lieblingssong: Maniac
Kontakt: hannaschumi.com & Instagram

Mit welcher Persönlichkeit würdest du dir gern einmal die Nacht um die Ohren schlagen? Klaas Heufer-Umlauf.

Was machst du an einem freien Tag? Frühstücken gehen. Steh‘ ich nur drauf, wenn ich Zeit habe – am liebsten im RAIN in Altona.

Wann macht dich deine Arbeit glücklich? Wenn ich neue Brands entdecke, wenn Produkte wirklich performen, wenn Marken verstehen, was ich mache und wenn meine Leser*innen sich empowert oder inspiriert fühlen.

Womit kann man dich beeindrucken? Souveränität gepaart mit Bodenhaftung und Großzügigkeit

Was würdest du tun, wenn du keine Angst hättest zu scheitern? Ein Beautylabel gründen und direkt nach Paris ziehen.

In welcher Beziehung bist du ein Spießer? Autofahren. Der Blinker wurde nicht umsonst erfunden! :D

Was ist dein verstecktes Talent? Schlagzeug spielen

Was ist dein wertvollster Besitz? Der Burberry-Schal meiner Oma, den mir meine Mama zum 30. Geburtstag geschenkt hat, als ich sie bat mir etwas zu schenken, das nichts kostet und an das ich mich dennoch ein Leben lang erinnern werde.

Was sollte jeder über dich wissen? Dass man meine Meinung nicht kaufen kann.

Was sollte niemand von dir wissen? Was mein geheimes Lieblingslied ist. (What, nicht MANIAC?? Anm.d.Red.)

Dein Lieblingsschimpfwort? FUCK

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest? Die Fleischindustrie. Fleischkonsum sollte hinterfragt, Billigfleisch und dessen Produktion aber verboten werden.

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen? Risotto mit gebratenen Kräuterseitlingen

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Wer ist dein Traumkandidat für deinen Beauty-Podcast?

Das letzte Wort: …muss man nicht immer aussprechen.

FOTO: Yelda Yilmaz

Q!

Wie entwickelt sich das Leben in den immer schneller wachsenden Städten? Welche Rolle spielen dabei eigentlich die ganzen technologischen Entwicklungen? Und lässt sich unsere soziale Freiheit überhaupt noch mit den ökologischen Herausforderungen vereinen? Die Q BERLIN liefert Antworten. Antworten auf die drängenden Fragen unserer Gegenwart, mit denen sich die Teilnehmenden auf der Berlin Konferenz für Freiheit und Verantwortung offen und intersektoral auseinandersetzen. Q BERLIN ist ein Projekt der Stadt Berlin und wird seit 2017 von visitBerlin kuratiert und organisiert. In diesem Jahr lädt die Konferenz am 7. und 8. November zu einem offenen Dialog mit nationalen und internationalen Expertinnen und Experten aus Kultur, Technologie, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft. Dabei gliedert sich das zweitägige Programm in Vorträge, Präsentationen, Ausstellungen, Workshops und Performances und bietet gleichzeitig ein Diskussionsforum für alle grundlegenden Fragen, die für Berlin, Europa und unsere heutige Welt entscheidend sind.
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Q BERLIN | q.berlin | Programm | FOTO: Sebastian Gabsch

Kategorien: Erlebnisse | Autor: | Datum: 06. November 2019 | Tags: , , , Keine Kommentare

Nisse

Versuch doch mal Nisse in ein musikalisches Genre zu stecken! Unmöglich, um direkt mal einen Songtext zu zitieren. Der Hamburger tanzt so selbstverständlich durch das Rap-, Pop-, Singer Songwriter-Repertoire, dass man am Ende am besten einfach das Label „richtig gute Musik“ draufpackt. Darüber hinaus hat Nisse Ingwersen, wie er so ganz vollständig heißt, auch noch bei gefühlt der Hälfte aller erfolgreichen, deutschen Produktionen – von Peter Maffay bis Kontra K – die Finger, respektive Noten mit im Spiel. Die Kunst kennt eben keine Grenzen. Sein aktuelles Album hört auf den Namen „CIAO“. Ob eher das „hallo“-Ciao oder eher das „tschüss“-Ciao gemeint ist oder am Ende beides, haben wir leider vergessen zu fragen. Alles andere haben wir rausbekommen. Also alles alles. Ciao!

Name: Nisse
Alter: Mir wurde vor zwei Wochen gesagt ich sähe wie 27 aus.
Wohnort: Berlin und Hamburg
Beruf: Künstler und Musikproduzent
Schuhgröße: 44 1/2
Lieblingsfilmzitat: „Da ist sie!“ – jeder 3. Film der mir grad einfällt :D
Kontakt: Instagram & facebook

Was war die bisher größte Herausforderung in deinem Leben? Eine der größten war sicher, Musik zu meinem Beruf zu machen und davon leben zu können. Wenn man anspruchsvoll da rangeht, ist schwieriger als man denkt.

Welche Eigenschaft schätzt du an einem Menschen? Humor.

Was wolltest du mal werden, wenn du groß bist? Jedi-Ritter und ein inzwischen toter Popstar.

Was würdest du tun, wenn du keine Angst hättest? Mit Riesenkraken tauchen. Haie kann ja jeder.

Wenn dein Leben einen Soundtrack hätte, von wem wäre der? Kanye West, James Blake, Beatles, Metronomy, At The Drive In, MiA

Welche drei Dinge findet man immer bei dir im Kühlschrank? Licht, diese Plastiktrenner und das Gefühl, dass man mal wieder einkaufen müsste.

Wann hast du zuletzt etwas Neues ausprobiert und was war das? Ich war mit einem der besten Fallschirmspringer der Welt und so ’nem Typen, der gerne auf Hochhausrändern spazieren geht, auf einem Dach ohne Absperrung. Würde ich nicht noch mal machen müssen.

Wann macht dich deine Arbeit glücklich? Immer, wenn kein Wirtschaftsfaktor eine gute Idee kaputt macht.

Welche geniale Idee hättest du gern selbst gehabt? Finanziell gesehen sowas wie das Patent auf Wäscheklammern oder Instagram, aber emotional jeden zweiten Michael Jackson- und Freddie Mercury-Song.

Mit welchen drei Worten würden dich deine Freunde beschreiben? hilfsbereit, nachdenklich, lustig

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest? Da kann ich leider nur Offensichtliches wie klimabezogene Regulierungen und die Abschaffung von Waffen nennen.

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen? Eine vegane Pasta Bolognese.

Was sollte niemand von Dir wissen? Was niemand von mir wissen sollte :)

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Wo man mein aktuelles Album „CIAO“ hören und kaufen kann. Nämlich auf allen Streaming-Plattformen und gerne mal im Shop für coolen Merch vorbeischauen.

Das letzte Wort: Macht was ihr liebt!

FOTO: Yannic Poepperling

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 30. Oktober 2019 | Tags: , , , , Keine Kommentare

Lecker mitreden

Am letzten Wochenende eröffnete versteckt auf dem Parkplatz des berühmt berüchtigten, heißhassgeliebten Karstadt am Hermannplatz ein neues Café mit angeschlossenem Eventspace. Die HRMNNBOX – gezimmert aus Seekiefer, Frachtcontainern und ausgestattet mit viel Grün – wird betrieben vom Team der RIXBOX, der festen Snack- und Kaffeegröße im Rixdorfer Herzen Neuköllns. Die HRMNNBOX verfügt über einen überdachten und beheizten Gastraum, man kann also auch im Winter muggelich Heißgetränke schlürfen. Serviert werden neben Kaffeespezialitäten, selbstgemachter Limo und dem klassischen Café-Angebot auch sehr leckere Sandwiches, Kuchen und wechselnde Mittagsgerichte. Ein Highlight ist die Dachterrasse inklusive Dachgarten, der gerade in Kooperation mit der Karuna Sozialgenossenschaft bepflanzt wird und später Kräuter und Co. für die Box-Küche liefern soll. Der Kaffeesatz dient da als perfekter Dünger. Außerdem führt eine offizielle Fahrradabkürzung über den Parkplatz und verbindet die Urbanstraße mit der Hasenheide. Dazu gibt es eine Fahrradwerkstatt, Stellplätze und Urban Gardening Flächen. Initiiert wurde das Projekt von der Karstadtmutter Signa. Das Unternehmen hat große Pläne für den Neubau des Karstadts in Anlehnung an seine historische Urgestalt und Bedeutung für die Entwicklung des Hermannplatzes. Das wird gerade lebhaft und kontrovers diskutiert. Die HRMNNBOX soll ein Ort sein, an dem diese Diskussion konstruktiv geführt werden kann. Es sollen regelmäßig Veranstaltungen wie Workshops, Beteiligungsgespräche und Diskussionen zu kiezrelevanten Themen, Mobilitätswende und dergleichen mehr stattfinden. Miteinander reden und wichtige Sichtweisen austauschen ist allemal besser als sich auf sozialen Medien anzugiften. Wenn das klappt, wäre es ein echter, konstruktiver Beitrag zur Stadt- und Kiezentwicklung. Alle anderen genießen einfach ihren Kaffee.
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HRMNNBOX | Karstadt Parkhaus Innenhof, Hasenheide 4-5, 10967 Berlin | facebook | Mo bis Sa 9:00-18:00 Uhr | FOTO: Frederik Ferschke

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 30. Oktober 2019 | Tags: , , , Keine Kommentare

Welcome to Bayerisch Kanada

„Schnell auf’s Gas drücken und durch“ – so oder so ähnlich amüsierte sich der Lonely Planet einst über den Bayerischen Wald. Die Zeiten, als das grüne Fleckchen Erde kurz vor der tschechischen Grenze noch als out galt, sind allerdings vorbei. Heute entspannen sich Digital Nomads, Dauercamper und waldbadende Naturliebhaber unter dem Motto „Reduce to the Max“ auf der Schnitzmühle in Viechtach, einer Oase der Herrlichkeit direkt am schwarzen Regen. Ob Cool Camping am Fluss, Sky Lodges unter dem Sternenhimmel oder schicke Tiny Houses: Die Schnitzmühle hat für jede „Stilgruppe“ das passende Dach über dem Kopf. Für den Magen serviert das sympathische Team um Betreiber Sebastian leckerste „Thai-Bay“ Gerichte im modern-rustikalen Restaurant und auf dem Gartendeck mit Blick auf das Emoji-Spa. Aber nicht nur der Aufenthalt vor Ort führt zur sofortigen Tiefenentspannung, auch die Fahrt dorthin in der Waldbahn ist bereits ein Wellness-Treatment für sich. Fährt man selbst ein Stück auf einer der schönsten Zugstrecken Deutschlands, wird einem sofort klar, warum das Regental zwischen Teisnach und Viechtach auch „Bayerisch Kanada“ genannt wird. Wildromantischer wird’s nicht mehr!
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Adventure Camp Schnitzmühle | ab 9,50€ pro Nacht | schnitzmuehle.de | facebook | FOTO: schnitzmuehle.de

Der Tag nach dem Tag, an dem du nichts getan hast

Irgendwie ist es fast schon Kult, den Montag als unbeliebtesten Tag der Woche abzustempeln. Schließlich befindet man sich an einem Montagmorgen zumindest gefühlt noch halb im Wochenende und von jetzt auf gleich gilt es den Offline-Modus zu beenden und sich den neuen Verantwortungen der bevorstehenden Woche zu stellen. Um das Image des ersten Wochentages etwas aufzupeppen und für kollektive Entspannung zu sorgen, bieten Jenny von I LOVE SPA und Matthias von Sense Healing seit kurzem jeden Montagabend um 20 Uhr ein Sound Bath im Sense Healing Space im Prenzlauer Berg an. Bei einem Sound Bath liegt man entspannt auf dem Rücken, lauscht wunderbaren Klängen und drückt einfach mal die STOP-Taste um zu entspannen. Neben den Klängen, die mit besonderen Klangschalen, einer Ocean Drum, einem Rainstick und Koshis erzeugt werden, erfüllen angenehm duftende Aromaöle den Raum und auf Wunsch werden euch sogar noch ein paar kleine Massagegriffe im Schulter-Nackenbereich und an den Füßen verpasst. Mitbringen muss man übrigens nichts. Matten und Decken liegen für alle zum einkuscheln bereit. Ihr solltet lediglich beachten, dass für jeden der 60-minütigen Termine nur 10 Plätze zur Verfügung stehen. Wann ist denn endlich wieder Montag?
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Sound Bath Berlin | ilovespa.de/sound-bath-berlin | montags um 20 Uhr | Tickets ab 15€ | FOTO: Sound Bath Berlin

Sei gut zu dir

Freizeitstress bedeutet möglichst viele Aktivitäten in viel zu wenig Zeit erledigen zu wollen. Denn Sport, Freunde, Familie und persönliche Auszeiten teilen sich oft die kleinere Hälfte des Alltags. Und immer dann, wenn wir eigentlich Gelegenheit hätten, einmal kurz abzuschalten und ganz bei uns zu sein, sind wir online, connected, zerstreut und werden von Instagram-Feeds und Timelines selbst bis auf die Toilette verfolgt. Treatwell hat deshalb eine geniale Idee in die Tat umgesetzt: Ab sofort werden sogenannte Mindful Mani-Treatments in 80 handverlesenen Salons in Berlin, Hamburg und München angeboten, die den Maniküre-Termin mit einer achtsamen Auszeit zur Erholung für Körper und Geist verbinden. In den ausgewählten Salons kann man während der Maniküre über Kopfhörer entspannenden Klängen, Meditationsmusik oder Podcasts lauschen, um sich während des Beauty-Treatments ganz auf sich selbst zu fokussieren und Kraft zu tanken, anstatt durch E-Mails oder Socia-Media-Feeds zu scrollen. Die Mindful Mani-Termine können ab sofort unkompliziert über die Treatwell-Website gebucht werden. Wir verlosen je eine Session pro Stadt an die besonders Erholungsbdürftigen unter euch. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚METIME ZONE‘ an hurra@muxmeuschenwild.de.
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Treatwell Mindful Mani | treatwell.de/mindful-mani | ab 25€ | in ausgewählten Salons | FOTO: Treatwell

Blumenbulli!

Else wurde 1975 geboren. Nein, Else wurde 1975 gebaut, so muss es richtig heißen. Denn Else hat vier Räder, ein Lenkrad, nen Motor und ist als Deutschlands erster und vermutlich auch einziger Blumenbulli auf den Straßen Hamburgs unterwegs. Wie es sich für einen echten Blumenbulli gehört, hat Else die Ladefläche voll frischer Schnittblumen. Die stammen mit Vorliebe von Bauern aus dem Hamburger Umland und werden von Elses Fahrerin aka bloomgerie-Gründerin Anne jeden Morgen um halb fünf auf dem Hamburger Blumengroßmarkt eingekauft. Regionalität, Nachhaltigkeit und Langlebigkeit á la frisch vom Feld sind ihr dabei besonders wichtig. Else und Anne machen als mobiles Blumen-Pop-up an verschiedenen Orten Station und laden die Hamburgerinnen und Hamburger dazu ein, sich aus den zahllosen, handverlesenen Blumenstilen ihre eigenen Bouquets nach Lust und Laune zusammenzustellen. Anne -eigentlich aus der Medienbranche und Quereinsteigerin im Blumenbusiness- steht dabei mit Rat & Tat zur Seite und bindet auch gern einen Blumenstrauß. Besonders viel Freude jedoch, macht es ihr, wenn die Kundschaft selbst kreativ wird und eigenhändig ausprobiert, ob Eukalyptus zur Rose passt und wie die Anemone dazu aussieht. Um zu sehen, wo der Blumenbulli als nächstes steht, checkt am besten mal die bloomgerie facebook-Page. Namenspatin für Else war übrigens Annes Uroma, die fast 100 Jahre alt geworden ist. Ein gutes Omen für die wackere Maschine, die in ihrem Leben bereits Bienenvölker in Griechenland transportierte und Äpfel durch den Taunus kutschierte. Ach ja, das Blumenbulli-Gespann kann man auch für Workshops, Veranstaltungen, Hochzeiten oder private Feste mieten.
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Bloomgerie | bloomgerie.de | facebook | FOTO: Ulrike Schacht

Antonia Anastasiadi

Antonia „Toni“ Anstasiadi hat nicht nur einen Namen, wie ein Gedicht, sondern auch ein gottgegebenes Talent für die Schönheit der Dinge. Als freie Brand- und Kommunikationsdesignerin rief sie 2017 ihrer erste eigene Marke ‚Talmo‘ ins Leben, mit der sie etwas andere Tech-Accessoires in vielen bunten Farben entwirft und produziert. Seit letztem Jahr kreiert sie außerdem handgemachte Schmuckstücke und Keramikarbeiten unter dem Label Sister vertreibt (der Trend geht zur Zweitmarke). Die Materialien für ihre Stücke bezieht sie aus ihrer Heimat Zypern. Genau dort haben wir sie dann auch erwischt und ihr zwischen Meetings und Lieferantenterminen zwei Minuten ihrer Zeit abgerungen. Na ja, vielleicht waren es auch zwölf. ;)

Name: Antonia Anastasiadi
Alter: 32
Wohnort: Berlin – aber ich verbringe so oft es geht Zeit auf Zypern, meiner Heimat.
Beruf: Brand- und Kommunikationsdesignerin, Gründerin
Schuhgröße: 37 (Man nennt mich nicht umsonst Tiny-Toni)
Lieblingsfilmzitat: Etwas makaber vielleicht, aber „What’s in the box?“ aus dem Film ‚Sieben‘. Und die „I am Job“-Stelle aus Mrs. Doubtfire.
Kontakt: tonitonita.com | Instagram: @tonitonita

Schließ die Augen und denk an etwas Schönes. Woran denkst du? Das klingt vielleicht etwas kitschig, aber die Griechischen Inseln sind und bleiben für mich das schönste Fleckchen auf Erden.

Was bringt dich aus dem Gleichgewicht? Zu lange von Zuhause fort zu sein. Ich bekomme nach beiden Orten Heimweh, Zypern und Berlin. Typisch Waage eben!

Welche Eigenschaft hast du von deinen Eltern geerbt? Die offene und warmherzige Persönlichkeit meiner Mama sowie ihr Faible für Kunst und Kultur.

Wann in deinem Leben hast du dich am lebendigsten gefühlt? Als ich nach Berlin gezogen bin und die Freiheit in vollen Zügen genossen habe.

Welches Kunstwerk würdest du gerne besitzen? Einen riesigen Rothko.

Wann macht dich deine Arbeit glücklich? Wenn die Projekte an denen ich arbeite sich mit meinen Elementen verbinden lassen: bunt, minimalistisch und feminin.

Dein schlimmster Ohrwurm? La vida es un Carnaval von Celia Cruz. („???“Anm. d. Red.)

Welcher Film macht dich immer wieder glücklich? Zwar nicht wirklich ein Film, aber egal wie es mir geht – Friends hilft immer!

Der größte Irrtum deines Lebens? Die Entscheidung als 18-Jährige Innenarchitektur zu studieren, nur weil ich zu diesem Zeitpunkt keine Ahnung hatte, was ich sonst studieren sollte.

Ein Buch, das jeder gelesen haben sollte: Jessie Kleins „You’ll grow out of it“ – weil es humorvoll ist und gleichzeitig die Seele berührt. Eine Leseprobe gibt’s hier “The Bath: A Polemic”.

Was war dein Traumberuf als Kind? Professionelle Geschenke-Verpackerin!

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest? Ich würde mir insgesamt ein besseres Miteinander wünschen und ein anderes Outfit auf meiner Abschlussfeier damals.

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen? Wahrscheinlich etwas Griechisches mit viel zu viel Zitrone

Was sollte niemand von Dir wissen? Dass mir einmal der Laptop runtergefallen ist und ich dann vor einem Mitarbeiter im Apple Store angefangen habe zu weinen, damit ich einen neuen bekomme. Das hat tatsächlich funktioniert.

Das letzte Wort: Miau!

FOTO: Artemis Evlogimenou

Drei Sekunden Jetzt

Die Gegenwart, das Jetzt, dauert in etwa drei Sekunden. In diesem Zeitraum können wir Ereignisse unmittelbar zusammen bringen, wie etwa die Tonfolge in einer Melodie. Bekommt das Gehirn dann keine neuen Reize, wird ihm langweilig und es konstruiert einen neuen Moment der Gegenwart. Zugegeben, das ist etwas vereinfacht ausgedrückt, aber es wird gleich noch einmal wichtig. Ganz am Ende von Nord-Neukölln, kurz vor der gerade im Bau befindlichen Autobahnerweiterung steht quasi im Kanalknick unweit des Estrel Hotels eine alte, denkmalgeschützte Industriehalle. Und genau dort präsentiert des „Museum of Now“ ab morgen und noch bis zum 27. Oktober Werke von renommierten sowie aufstrebenden, zeitgenössischen und Urban-Art-Künstlern aus aller Welt. Die Ausstellung sucht die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Themen und fokussiert dabei auf das Jetzt. Also quasi alle drei Sekunden davon. Zu sehen sind unter anderem Lichtskulpturen, überdimensionale Plastiken, afrikanische Portraits, japanische Anime-Installationen, moderne Aquatint-Arbeiten oder abstrakte Fotografien von Künstlern wie Amoako Boafo, Deus Ex Lumina, Robert Elfgen, Viktor Frešo, Marius Glauer, Denis Haračić, The Krank und vielen mehr. Außerdem wird eine Soundinstallation die Industriehalle 288.000 mal mit einem sich wiederholenden Ton erfüllen – dem Herzschlag der Ausstellung, der alle drei Sekunden erklingt. Nach der Einleitung wissen wir nun auch warum. Kuratiert wird die Ausstellung von Denis Leo Hegic, Michelle Houston, Jan Fiedler und Katia Hermann. Präsentiert wird das „Museum of Now“ von der Berlin Art Society und dem Estrel Berlin.
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Museum of Now | museum-of-now.com | 18.-27.10.2019 | täglich 14-20 Uhr | Eintritt frei | FOTO: Museum of Now

But first and last coffee

Zugegeben: Es gibt in Berlin jede Menge tolle Cafés und kleine Oasen. Es mangelt also nicht an Möglichkeiten, um frisch gebrühten, fair gesourcten, qualitativ hochwertigen Kaffee zu bekommen. Allein die Qualität hat ihren Preis und so gehen für die Lieblingsröstung mit aufgeschäumter Hafermilch auch gern mal bis zu vier Euro über den Thekentisch. Macht in der Woche rund 25 Euro, wenn man wie wir auch gern am Wochenende zum Brunch ausschwärmt. Das haben auch die Gründer des Urban Coffee Club bemerkt und daraufhin die Idee für ihr appbasiertes Netzwerk entwickelt. Und die ist schnell erklärt: Mittels App bucht man sich eine Kaffee-Flatrate und kann dann bei über 100 Cafés, Restaurants, Yoga Studios, Buchhandlungen, Fahrradgeschäften, Friseuren und vielen mehr in ganz Berlin frisch gebrühten Kaffee genießen. Für 6,99 Euro pro Woche gibt es einen pro Tag, für 9,99 Euro ist der Koffeinkick unbegrenzt. Momentan ist das Angebot noch auf schwarzen Kaffee begrenzt, Cappuccino und Co. sind aber in der Mache. Die sogenannten Coffee Corners, in denen man seinen Flatrate-Kaffee abholen kann, werden von Urban Coffee Club mit Mühlen und speziellen Kaffeesorten mit unterschiedlicher Röstung ausgestattet und erhalten zudem ein Barista-Training. Die Kaffees stammen von Partnern wie Bonanza, 19 grams, Kaffeekirsche oder der Röststätte. Wir verlosen zwei unlimited Mitgliedschaften bis Jahresende an die coffee addicts unter euch. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚NICHT DIE BOHNE‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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Urban Coffee Club | urbancoffeeclub.de | ab 6,99€ pro Woche | FOTO: Urban Coffee Club

Annett Polaszewski-Plath

Annett Polaszewski-Plath ist Mutter und Geschäftsführerin bei Eventbrite in Berlin. In der Reihenfolge, wie sie betont. Sie beschreibt sich selbst als leidenschaftliche und hoffnungslose Optimistin mit einer ansteckenden positiven Art. Als passionierte Verfechterin der neuen Arbeitswelt zeigt sie, dass unternehmerischer Erfolg und “People First Kultur” prima Hand in Hand funktionieren. Sie kultiviert einen Führungsstil, der mehr auf Kooperation statt Konfrontation setzt und auf Zuhören und Verständnis statt Autorität und Hierarchiedenken. „Menschen und deren Wachstum sind das, was mich morgens aufstehen lässt“, betont sie. Wir haben ein wunderbar sympathisches 2 Minuten-Interview geführt und dabei auch harte Themen wie Insektenburger, wiederholtes Kinderfilmschauen und zerliebte Kindheitsteddies nicht ausgespart.

Name: Annett Polaszewski-Plath
Alter: fast 44
Wohnort: Berlin
Beruf: Deutschland-Geschäftsführerin beim Ticketing Unternehmen Eventbrite
Schuhgröße: 40
Lieblingsfilmzitat: Dirty Dancing: “I carried a watermelon.”
Kontakt: instagram.com

Was war die bisher größte Herausforderung in deinem Leben? Ich stecke mittendrin: Die Erziehung meiner Tochter. Zugleich die schönste Herausforderung im Leben.

Was macht dich an deiner Arbeit glücklich? In die glücklichen Gesichter von Leuten auf einem Event zu schauen, bei dem alles passt.

Wann hast du zuletzt etwas Neues ausprobiert und was war das? Letzten Monat: Einen Insektenburger probiert im Birgit&Bier, schmeckte nussig – ich würde es wieder tun. Mit einem E-Bike im Großarltal auf eine Alm hoch gefahren. Fühlte sich ein wenig wie cheating an.

Zu welcher Musik tanzt du am liebsten? Wenn ich tanze, dann am liebsten spontan, ausgelassen und gerne auch mal auf dem Tisch. Die Musik muss dann gut und laut sein, der Stil ist nicht so wichtig.

Welche drei Dinge findet man immer bei dir im Kühlschrank? Hafermilch (Barista Edition), Bubbles (Champagner) und Coolpacks für die Beulen meiner Tochter.

Was machst du an einem freien Tag? Mit meiner Familie Berlin mit dem Fahrrad entdecken. In dieser Stadt ist so unendlich viel los.

Dein Haus brennt. Welche drei Gegenstände rettest du vor den Flammen? Handtasche mit Laptop, Handy und Kreditkarten. Ich bin halt nicht so der nostalgische Typ.

Du darfst den Duden um drei Wörter deiner Wahl ergänzen. Bitteschön! zerlieben (wie z.B. den Kindheitsteddy), unterfeiert (meistens Mo-Do) und überhoffen (zu viel erwarten)

Welcher Film macht dich immer wieder glücklich? Keiner. Ich schaue niemals einen Film zweimal, da ich immer lieber etwas Neues kennenlernen möchte. (ok … außer meine vierjährige Tochter zwingt mich dazu mit ihr etwas noch einmal zu schauen)

Was würdest du tun, wenn du keine Angst hättest? Skydiving (ich habe Höhen- und Flugangst)

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest? Autofreie Zonen in der Innenstadt und stattdessen viel mehr Raum für Begegnung, Spielen und um Kultur zu erleben. Clubs und Bars müssen schließen wegen Lärmbelästigung – der Verkehrslärm wird aber einfach so hingenommen.

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen? Wir würden zusammen kochen: Ihr putzt Gemüse und Muscheln und ich gieße uns schon mal ein Gläschen von den Bubbles ein.

Was sollte niemand von Dir wissen? Was ich auf diese Frage antworten würde.

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Was ist deine Superpower?

Das letzte Wort: Man sagt mir nach, das hätte ich oft ;-)

FOTO: Foto di Matti

Schicksal, wa!?

So, draußen wird es ungemütlich. Zeit es sich drinnen muggelich zu machen und mit Tee bewaffnet den ein oder anderen Serienmarathon ins Auge zu fassen. Ein besondere Empfehlung mit Bildungsauftrag und heftigerem Spannungsbogen als jede finktive Netflix-Produktion haben wir in der rbb-Mediathek entdeckt. Japp, rbb-Mediathek. „Berlin – Schicksalsjahre einer Stadt“ erzählt in 40 mal 90 Minuten die Berliner Stadtgeschichte von 1961, dem Jahr des Mauerbaus, bis zum Ende des letzten Jahrtausends im ständigen Gegenschnitt von West- und Ost-Berlin. Seit dem 31. August läuft die dritte Staffel auch offiziell im Tagesprogramm und beleuchtet die ereignisreichen 80er Jahre: Ein Jahrzehnt zwischen Vergnügungssucht und Zukunftsangst, Neuer Deutscher Welle und Wettrüsten zwischen Popgymnastik und Perestroika. Die Folge über das Jahr 1989 wird am 30. Jahrestag des Mauerfalls am 9. November 2019 ausgestrahlt. Zum Einsatz kommt Material des SFB und des Fernsehens der DDR, dazu gibt es Erzählungen vieler prominenter Zeitzeugen wie Ulla Meinecke, Dieter „Maschine“ Birr oder Walter Momper. Liebe Ur- und Neuberliner, das hier ist euer, unser Must See für den Herbst. Kannste mitredn, wa!?
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Berlin – Schicksalsjahre einer Stadt | rbb-online.de/berlin-schicksalsjahre | FOTO: rbb

SWEEEET!

Tiny Houses Level Endboss. In Amsterdam gibt es nicht viel Platz für Neubau. Die wenigen vorhandenen Flächen gilt es also intelligent zu verwalten und Bestehendes clever umzunutzen. Die Krönung: SWEETS Hotel hat 28 winzige, ehemalige Brückenwärterhäuschen in individuelle Hotelsuiten verwandelt. Jede einzigartig, alle umwerfend gemütlich und über die ganze Stadt verteilt. Man residiert quasi auf seiner eigenen kleinen Mini-Privatinsel mitten im Kanal. Für das Konzept wurden die Häuschen teilweise frisch umgebaut und modernisiert und repräsentieren so die verschiedenen Architekturstile von der Amsterdamer Schule bis zur Moderne. Sie sind so verschieden, dass man das mit einem Bild unmöglich erzählen kann. Schaut euch unbedingt die unterschiedlichen Locations auf der Website an. Die Idee zu den kleinen Wohnobjekten hatten das Architekturbüro Space & Matter, die Immobilienfirma Grayfield sowie die Gründer der Lloyd Hotel & Cultural Embassy, Suzanne Oxenaar, Otto Nan und Gerrit Groen. Ab 120 Euro pro Nacht logiert ihr unvergesslich schön auf kleinem Raum direkt am bzw. auf dem Wasser.
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SWEETS hotel | ab 120€ pro Nacht | sweetshotel.amsterdam | FOTO: Mirjam Bleeker