Hello World!

Ja, es ist wieder soweit. Das Gallery Weekend steht bevor und damit der fast schon obligatorische Gallerie-Marathon für alle Kunst- und/oder Prosecco-Fans (kleiner Spaß). Die Antwort auf alle Fragen lautet diesmal 47, denn genau so viele Galerien und Ausstellungen stehen zur Wahl. Wo sollte man unbedingt hingehen, was kann man sich getrost sparen? Ehrlich gesagt: wir wissen es natürlich auch nicht. Doch genau dieses Treibenlassen und Entdecken machen ja den besonderen Reiz des Kunstwochenendes aus. Drei unserer Highlights möchten wir euch dennoch ans Herz legen. Da wäre natürlich und allen voran der größte Player auf dem Spielfeld. Mit ‚Hello World. Revision einer Sammlung‘ untersucht der Hamburger Bahnhof kritisch die Sammlung der Nationalgalerie und ihrer vorwiegend westlichen Ausrichtung. 200 Gemälde, Skulpturen, Installationen, Videos und Filme von rund 80 Künstlerinnen und Künstlern bilden die Ausgangspunkte zur Erkundung verborgener Erzählungen und neuer Perspektiven auf die Sammlung und ihre Geschichte. Der gesamte (!) Hamburger Bahnhof wird dabei bespielt und zum gigantischen Spielfeld für die Erkundung der Ausstellung der Zukunft. In der König Galerie schafft Claudia Comte mit neuen Skulpturen, Fichten (ja, Fichten) und einer multi-chanel Video-Installation eine beeindruckende Atmosphäre. Die Ausstellung bringt maßgebliche Aspekte von Comtes Schaffenszeit zusammen. Der Fokus liegt auf der Geschichte von Materialien und dem Spiel zwischen dem Alten und der digitalen Technologie. Systematisches Chaos gibt es in der ersten Soloausstellung von Kitra. Für die Dauer der Ausstellung wird die Galerie Baull kurzerhand in ein Gesamtkunstwerk transformiert. Anstatt an der “Wand zu hängen” wird die neue Leinwandserie von ihm in den Raum integriert. So sind manche Werke laut und sichtbar, andere versteckt wie Chamäleons. Ausgangspunkt der Ausstellung ist das ikonische “Bonjour Tristesse” Graffiti am Eckgebäude an der Schlesischen Straße. Dieser kleine Störer steht symbolisch für die Straßenkultur der Schlesi-Welt und könnte als Ausstellungstitel nicht gegensätzlicher zu der Farbigkeit von Kitra ́s Kunst stehen. Ach ja, die Kuratoren der Ausstellung haben wir im Interview. Einmal weiterscrollen bitte!
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Gallery Weekend Berlin | 27.–29.04. | gallery-weekend-berlin.de | Hello World. Revision einer Sammlung, Fr. 27.04.18, 20 Uhr, Hamburger Bahnhof, Berlin, Facebook | Claudia Comte | Evelyne Axell, Fr. 27.04.18, 18 Uhr, König Galerie, Berlin, Facebook | Kitra „Bonjour Tristesse“, Do. 26.04.18, 19 Uhr, Baull Galerie, Berlin, Facebook

Blumenbilder

Also, über einen Mangel an Alternativen in Sachen Workshops kann man sich in Berlin nun wirklich nicht beschweren. Stricken, nähen, Pflanzen retten – es gibt quasi nichts, was es nicht gibt. Dementsprechend skeptisch sind wir inzwischen beim Beäugen der Möglichkeiten. Erst Recht, wenn jemand daher kommt, um mit Pflanzen zu malen. Wir wiederholen: mit Pflanzen zu malen. Richtig gelesen, es geht bei dem von Textildesignerin und Kunstlehrerin Nikolett Szakacs veranstalteten dreistündigen Workshop nicht darum, Pflanzen möglichst detailgetreu auf Papier oder Leinwand zu bringen, sondern auf sehr natürliche Art und Weise selbst Farben aus Pflanzen zu gewinnen. Dabei werden die organischen Materialien der gesamten Pflanze verwendet. Der erste Teil des Workshops befasst sich mit der Herstellung der Farben. Im zweiten Teil wird dann mit den Farben aus frischen Pflanzen tatkräftig gemalt. Die botanischen Inhaltsstoffe sind – anders als die synthetischen – völlig ungiftig. Besondere Vorkenntnisse werden übrigens nicht vorausgesetzt. Am Ende darf jede und jeder das selbst kreierte Kunstwerk sowie drei verschiedene Arten von Pflanzenfarbe behalten und mit nach Hause nehmen. Der Kurs kostet 60 Euro und findet als nächstes am Samstag Nachmittag im Prenzlauer Studio in der Winsstraße statt. Wer fix ist, kann hier per Mail noch einen Platz ergattern. Na und wer weiß, vielleicht hängt dann ja beim nächsten Gallery Weekend ein echter Rhododendron-Löwenzahn-Eiche im White Cube nebenan.
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Botanical Workshop: Plant To Paint | Sa, 28.04.18, 15:30-18:30 Uhr | Prenzlauer Studio / Kunst-Kollektiv, Winsstraße 42, 10405 Berlin | Facebook | Preis: 60€ inkl. Materialien | Reservierung

Michelle Houston und Denis Leo Hegic

 

Das 2 Minuten-Interview

Denis Leo Hegic und Michelle Houston wirbeln gerade die Berliner Kunstszene durcheinander. Er war Namensgeber von “Wandelism”, der wahrscheinlich erfolgreichsten Ausstellung in Berlin in diesem Jahr, und ist Kurator des neuen Museums für zeitgenössische Kunst in Taiwan. Sie ist ehemalige Christie´s Agentin, die mit Schirm, Scharm und charming accent die Berliner Szene im Sturm erobert hat. Zusammen sind sie ein ungewöhnlich offenes Kuratorenpaar, das so gar nicht zum Bild des elitären “Kurators” passen mag und stattdessen mutig und experimentierfreudig die besten Kunsterfahrungen in ihren Shows inszeniert. Für das kommende Gallery Weekend stellen die beiden die erste Soloausstellung des berühmten Künstlers Kitra mit dem Titel “Bonjour Tristesse” vor. “Bonjour Tristesse” ist ein kleines, 37jähriges Graffiti, das gegenüber der Galerie Baull am Schlesi steht. Kitra wird hierfür den gesamten Raum in eine wahnsinnige Installation verwandeln, ein walk-in Kunstwerk sozusagen. Vernissage ist am 26.04. um 19 Uhr in der Galerie Baull.

Name: Michelle Houston / Denis Leo Hegic
Alter: 29 / 38
Wohnort: Berlin
Beruf: Kurator
Schuhgröße: 40 / 42
Lieblingskünstler: Kitra / Immer der, den ich gerade ausstelle. Er/sie kriegt meine ungeteilte Aufmerksamkeit.
Kontakt: mh@yesandpro.de / mail@denisleohegic.com
Starten wir mal simpel: Was ist Kunst?
M: Etwas, das als unnötig angesehen werden könnte und nicht definiert werden kann. Für mich liegen alle Freuden des Lebens in Dingen, die nicht notwendig sind.
D: Die Freiheit, diese Frage mit „ich weiß es nicht“ zu beantworten. Kunst ist Erfahrung und kein Gegenstand. Erfahrung verändert sich je nach Sinneslage, Erwartungshaltung, Alter, Gemüt… So verändert sich die Kunst auch. Von einem Sein ins andere.

Welcher Moment hat alles verändert?
M: Als ich Christie´s verließ und in eine Berliner Forschungsresidenz im Zentrum für Kunst und Urbanistik zog. Innerhalb weniger Tage ging ich vom Verkauf von Gemälden für verrückte Summen in eine umgebaute Straßenbahnhalle in Moabit.
D: Als ich Marina Zumi in einem buddhistischen Kloster in China ZUFÄLLIG geheiratet habe. Es ist meine erfolgreichste Ehe bis jetzt.

Verrate uns einen magischen Ort, egal wo auf der Welt!
M: Es gibt einen Skulpturenpark etwas außerhalb von London, wo meine Großtante eine Skulptur auf einem Hügel hat, der sowohl nach London als auch zum Meer blickt, wo ich aufgewachsen bin. Die Metallskulptur besteht aus einer Ellipse mit einem kleinen Loch am Verbindungspunkt, und für ein paar Stunden wird jeden Tag ein Lichtstrahl durch das Loch in der Skulptur erzeugt. Für mich ist dieser Ort magisch.
D: Berlin Kottbusser Tor – brutalistisch schön und brutal ehrlich. Weil er nicht fake ist und sich nicht von mainstream Bullshit beeinflussen lässt. Wenn ich zu meinem Friseur gehe, muss ich zuerst in den Dönerladen, dann durch die Tür in die angeschlossene Bäckerei und nach einer weiteren Tür bin ich bei Yunuz angekommen. Er fragt nicht „wie“ sondern nur „schneiden oder schneiden und rasieren?“.

Der am meisten unterschätzte Künstler der Welt?
M: Hmmm…. Bin mir nicht sicher, ich denke jedoch, dass viele überschätzt sind.
D: Wissen wir nicht, weil wir noch nicht von ihm gehört haben.

Wer oder was inspiriert dich und warum?
M: Ich denke, dass die interessantesten Dinge passieren, wenn wir nicht nach ihnen suchen, wenn sie als unerwartete Erfahrung kommen. Es könnte eine Begegnung in der U-Bahn sein oder ein heruntergefallenes Eis auf der Straße.
D: Ich liebe die Stadt. Alles in der Stadt inspiriert mich. Im Winter, wenn es früher dunkel wird und die Lichter in den Wohnungen früher angehen, kann man die verschiedenen Deckenlampen beobachten. Hinter jedem Fenster steckt eine andere Geschichte.

Wenn du ein Zeichentrickcharakter wärst, welche wäre das?
M: Mulan. Ich liebe auch den Soundtrack.
D: Einer aus der Feder von Miki Montlló – egal welcher.

Welches Kunstwerk würdest du gern besitzen?
M: Francis Bacon, Studie nach Velázquez Porträt von Papst Innozenz X. Ich habe einen Druck des Gemäldes und kann es stundenlang anschauen. Als ich meine Sachen packte, um nach Berlin zu ziehen, beschriftete meine Schwester es als “Schreckliches Bild von Lord Voldormort: das schreiende cadged Inferno”. Ich erlebe es aber als seltsam erhebend und befreiend.
D: Besitzen möchte ich keines. Darüber verfügen und ermöglichen, dass es sehr viele Menschen sehen und dabei vielleicht die gleiche Emotion wie ich erfahren: da wäre die Liste endlos.

Was ist gerade das Hintergrundbild auf deinem Handy?
M: Ein Urinal von Marcel Duchamp 1917, Arbeit: Brunnen.
D: Ein Bild von meinem Sohn und auf dem Lockscreen ein Bild von meiner Visitenkarte, weil ich das verdammte Ding ständig irgendwo liegen lasse.

Dein Lieblingsschimpfwort?
M: Ich schimpfe gern. Alle meine Lieblingsleute schimpfen viel. Heute ist mein liebstes Schimpfwort: tittingshitcuntbollockswank
D: Das spontane Fluchen ist bei mir immer auf Serbo-Kroatisch. Schimpfen in der Muttersprache bleibt in der DNA und du kriegst es nie wieder raus.

Wofür bist du besonders dankbar?
M: Schlechte Situationen, sie scheinen die besten Entscheidungen in meinem Leben hervorgebracht zu haben.
D: Für die Freiheit. Ohne Ideen, die frei gelebt werden, stirbt jede Gesellschaft. Dabei kann „Gesellschaft“ alles sein: Freundschaft, Unternehmen, Staat, Kunst, Liebe….

Ein Rat, von dem du nie gedacht hättest, dass er dir einmal nützen würde.
M: Um ehrlich zu sein kann ich mich nicht erinnern. Wahrscheinlich weil ich nicht zugehört habe, als ich dachte, dass es nie helfen würde. Ich neige dazu auf mein Bauchgefühl zu hören.
D: Ein Rat ist auch ein Schlag.

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest?
M: Eine Welt schaffen, in der alle Geräte mit dem gleichen Kabel oder besser noch kabellos aufgeladen werden können.
D: Nichts. Ich halte nichts von der Macht eines Einzelnen. Ich verlasse mich auf die Intelligenz eines starken Miteinanders.

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?
M: Was kommt als nächstes?
D: Wie können wir eine gerechte Bezahlung für Künstler sicherstellen?

Das letzte Wort:
M: Always a warrior, never a worrier.
D: Hat immer Michelle.

Unimoke

Ähm ja, gibts das auch in cool? Mit E-Bikes und Elektrorollern ist das ja so eine Sache. Mit dem Knattern endete unglücklicherweise auch eine Ära herbsüßen Designs, das über Jahrzehnte Kindersehnsüchte prägte, Begehrlichkeiten formte und das Gefühl von Freiheit fuchsschwanzwedelnd in Stahl und Reifen goss. So und dann kam irgendjemand auf die Idee, alle Designfeatures, die ein Bike zu einem coolen Bike machen, zu kombinieren, um daraus ein Crossover aus Moped, Vespa-Roller und E-Bike zu bauen. Dieser jemand waren die Jungs von Urban Drivestyle, die im Sommer 2016 damit begannen, ihre ersten UNIMOKE genannten Prototypen auf Mallorca zu fertigen. Per Crowdfunding wurde ein Jahr später die erste kleine Serienproduktion finanziert und inzwischen schraubt und klickt das Team ausnahmslos in der Factory am Görlitzer Park. Doch zurück zu dem was wirklich zählt: Die UNIMOKE Urban V2 (so der offizielle Name) ist ein Hochleistungs-E-Bike, mit dem man betont lässig durch die Stadt cruisen und nebenbei so einiges wegschaffen kann. Man nehme dafür 20 Zoll Fat Bike-Räder, einen suuuuuuper langen „Bonanza“ Mopedsitz, auf dem locker zwei Passagiere Platz finden, einen riesigen Triumph Ganzmetall-LED-Scheinwerfer, sowie Fußrasten, Gangschaltung und einen kleinen Digitaltacho und schraube alles an einen robusten Stahlrahmen in Schwarz, Gelb, Rot, Grau oder sonstwie lässig. Zum Start kriegt man vom Bike per Knopfdruck einen kleinen Schubs und beginnt dann gemütlich in die Pedale zu treten. Jede Umrundung potenziert die Energie und nach zweimal Blinzeln landet man bei entspannten 25 km/h Reisegeschwindigkeit. Die UNIMOKE wird auf Wunsch als EU-konformes Pedelec oder als starkes Nutzrad mit bis zu 750 W Leistung gefertigt. Wer sie als Moped fahren möchte braucht ein Versicherungskennzeichen und einen Helm. Darüber hinaus kann man sich seine persönliche UNIMOKE mit jeder Menge Zubehör, wie Lastenanhängern, Gepäckträgern (von klein bis Pizzalieferdienst), Kindersitzen, Blinkern und verschiedenen Sitzvarianten nach Lust und Laune zusammenstellen. Nur einen Fuchsschwanz haben wir noch nicht ausgemacht. Noch nicht! Wir verlosen eine UNIMOKE V2 zur Probefahrt für einen Tag an die besonders mobilen unter euch. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚VROOOMMM‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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UNIMOKE Urban V2 | Urban Drivestyle | Preis: ab 2.390 Euro | www.urbandrivestyle.com | Facebook | Sale

Kategorien: Produkte | Autor: | Datum: 17. April 2018 | Tags: , , , , , , , , , Keine Kommentare

Rausgehen, selber machen

Du kannst halt schon bei den ersten Sonnenstrahlen mit dem Grill in den Mauerpark ziehen, um mehr Zeit in und mit der Natur zu verbringen, du kannst es aber auch lassen und stattdessen richtig machen. Das wunderbare Buch Raus auf’s Land von unseren Freunden vom Gestalten Verlag liefert jede Menge Inspiration für große und kleine Geschmackstouren mitsamt der zugehörigen Protagonisten. Ob Imker, Food-Aktivist, Urban Gardening Community aus New York City, ein Koch aus Neustrelitz (Neustrelitz rules!) oder eine schwedische Familie – die Lektüre vereint außergewöhnliche Geschichten von Menschen aus aller Welt, die im Wechsel der Jahreszeiten leben, ihre Lebensmittel selbst ernten und vom Acker auf unseren Tisch bringen. Sie alle eint der Wille, nachhaltig zu produzieren und die Herkunft ihrer Lebens- und Nahrungsmittel selbst zu bestimmen. Das Buch erzählt mit inspirierenden Geschichten, schmackhaften Rezepten und beeindruckenden Fotos, wie man mit Leidenschaft und Einsatz den Traum von einem Leben mit mehr Natur verwirklichen kann. Eine Lektüre für alle, die sich bewusst für Ernährung interessieren und der Frage nachgehen, woher ihre Lebensmittel eigentlich kommen. Mitherausgeberin Cecilie Dawes ist gleichzeitig Botschafterin für nachhaltige Ernährung und Gründerin von Food Studio, einer wachsenden Community in Norwegen, die sich unter dem Motto „Food Empathy“ für einen bewussteren Umgang mit Lebensmitteln und der Umwelt einsetzt. Für alle Naturfreunde unter euch verlosen wir ein druckfrisches Exemplar. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚DRAUSSENSEITER‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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Raus aufs Land – Vom Bauernhof auf den Tisch | Gestalten Verlag | Preis: 39,90€ | gestalten.com/raus-aufs-land

Kategorien: Produkte | Autor: | Datum: 17. April 2018 | Tags: , , , , , , Keine Kommentare

Balbina

Das 2 Minuten-Interview

Balbina Monika Jagielska ist nicht nur Sängerin, Komponistin und Liedtexterin, sie ist so etwas wie der Prototyp der Künstlerin. Von der ersten Note bis zum letzten Nadelstich ihrer Bühnen-Outfits überlässt sie nichts dem Zufall. Wer das Glück hatte, sie einmal live zu erleben, weiß, was das bedeutet und welch audiovisueller Guss da auf einen niederwirkt. Der Spiegel nannte ihr Album einen Triumph deutscher Popmusik (Hallo Echooo!) und hat damit keinen Millimeter übertrieben. Mit dem Vergleich zu Sia und Björk irgendwie auch nicht. Wir haben uns getraut und mal die wirklich wichtigen Fragen in den Raum gestellt. Dafür gab es Antworten und Einsichten zu geschälten Knoblauchzehen, Mary Poppins Mottenangst (oder so ähnlich) und dem besten letzten Wort aller Zeiten. Ach ja, am 21. April spielt Balbina im Nikolaisaal in Potsdam. Tickets gibt es zwar offiziell nicht mehr, aber vielleicht hat die eine oder der andere von euch ja das Glück dabei zu sein. Danke für die Musik.

Name: Balbina
Alter: 34
Wohnort: Berlin
Beruf: Texterin, Komponistin
Schuhgröße: 38
Lieblingstageszeit: abends
Kontakt: Instagram: @balbina_nanana

Welche Melodie begleitet dich schon dein ganzes Leben? Dieses „Duhduhduhduh“, das immer in Cartoons oder Filmen kommt, wenn was schiefläuft.

Welches Instrument würdest du gern spielen und warum? Drums, weil ich mir das nicht vorstellen kann, wie ein Mensch das alles aufeinmal kontrollieren kann.

Welcher Film macht dich immer wieder glücklich? Mary Poppins.

Welchen ersten Eindruck machst du deiner Meinung nach? Einen verspäteten.

Die berühmte einsame Insel, welche drei Songs hast du dabei? Eher ein langes Instrumental, das man dann den Rest des Lebens variabel betexten kann.

Wen bewunderst du und wofür? Chirurgen, davor dass sie Körper aufschneiden und drin rumfuhrwerken. Gottseidank!

Im Zweifel lieber stumm oder taub? Stumm.

Welcher war der beste Rat, den du jemals bekommen hast? Man muss die Knoblauchzehe nicht schälen bevor man sie in die Presse tut!

Wenn du umziehen müsstest, wo würdest du gerne leben? Am Meer.

Schließ die Augen und denk an etwas Schönes. Woran denkst du? Ans Meer.

Deine größte unbegründete Angst? Vor Motten und Schmetterlingen.

Mit welcher berühmten Persönlichkeit würdest du gern mal einen trinken gehen? Helmut Schmidt, leider ist der ja nicht mehr unter uns.

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen? Nudeln mit Soße.

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest? Dass jeder weltweit die gleichen Lebensbedingungen hat wie ich.

Was sollte niemand von dir wissen? Ich bin ungeduldig, weiß aber eh jeder.

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Das ist hier sehr umfangreich, passt schon.

Das letzte Wort: Kaugummiautomateneinwurfsschlitz.

Foto: Kerstin Musl

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 17. April 2018 | Tags: , , , Keine Kommentare

Mutter und Sohn

„Kunst ist einfach mal loslegen, und schon ist es geiler als Picasso“. Der Satz stammt von Jonathan Meese, einem der kontroversesten und spannendsten deutschen Künstler unserer Tage. Und wenn Jonathan Meese einfach mal loslegt, erodieren nicht nur Genregrenzen. Malerei, Skulpturen, Installationen, Performances, Collagen, Videokunst und Theaterarbeiten – er beschränkt sich nicht auf ein Medium, er (be)nutzt, was immer nötig ist, um sich einer künstlerischen Aussage zu nähern. Sein neuester Coup ist die Virtual Reality Produktion Brigitte & Jonathan Meese: Mutter und Sohn = Realität trifft Kunst, die vom 21. – bis 29. April im Berliner Gropius Bau zu sehen ist. In einem virtuellen Atelier erlebt man dabei die Entstehung eines 360°-Gesamtkunstwerks der Zukunft: Der schlafende Künstler hat wunderbare und inspirierende Träume. Seine Mutter Brigitte bringt Kaffee und treibt ihn zum Malen an. Eine weitere Mutter Meese kommt hinzu, dann noch eine und noch eine… während ihr Sohn unablässig malt. So wandelt sich der Atelier-Raum zu einer mehrdimensionalen Leinwand. Mehrere Mütter kommentieren und bewerten eine Arbeit, die eine Reflexion über Alfred Hitchcock, Anthony Perkins, Richard Wagner und Joseph Beuys ist. Letztlich mündet das in einer zwingenden Erkenntnis: Jeder Mensch ist ein Künstler, zumindest unter dieser VR-Brille. Der achtminütige Film wird zeitgleich auch in der kostenlos erhältlichen ARTE360 VR-App und auf der ARTE-Website verfügbar sein, was natürlich nur halb so viel Erlebnis bedeutet. Hintergrund ist eine mehrjährige Kooperation von ARTE mit den Berliner Festspielen und der Immersion. Sie erforschen gemeinsam mit Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeiten und Grenzen der Virtual Reality Experience und des 360°-Films. Nach dem gemeinsamen Auftaktprojekt „RHIZOMAT VR“ von Mona el Gammal feiert nun die Brigitte & Jonathan Meese Virtual-Reality-Produktion Premiere. Für die spannende Vorstellung verlosen wir 2×2 Tickets. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚IS NICH ECHT‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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Brigitte & Jonathan Meese: Mutter und Sohn = Realität trifft Kunst | 21.-29.04. | Gropius Bau, Niederkirchnerstr. 7, 10963 Berlin | www.berlinerfestspiele.de | Facebook | Eintritt frei | Tickets | Foto: René Paepke

Worte und Taten

Keine Armut, kein Hunger, dafür Gesundheit und Wohlergehen, hochwertige Bildung, Geschlechtergleichheit, sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen, bezahlbare und saubere Energie, menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum, Industrie, Innovation und Infrastruktur, weniger Ungleichheiten, nachhaltige Städte und Gemeinden, nachhaltiger Konsum und nachhaltige Produktion, Maßnahmen zum Klimaschutz, Leben unter Wasser, Leben an Land, Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen und Partnerschaften – das sind die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung, die von den Vereinten Nationen in der Agenda 2030 festgeschrieben wurden, um damit die Grundlage für weltweiten wirtschaftlichen Fortschritt im Einklang mit sozialer Gerechtigkeit und im Rahmen der ökologischen Grenzen der Erde zu gestalten. Soweit so gut. Damit den Zielen auch Aktionen folgen, gibt es Initiativen wie ‚Engagement global‘, die dabei helfen, soziale und ökologische Nachhaltigkeit in unseren Alltag und unser Bewusstsein zu tragen. Gemeinsam mit dem Veranstalterkollektiv Kiezpoeten haben sie zuletzt den #17Ziele Poetry Slam ins Leben gerufen, der die besten Poetinnen und Poeten des Landes auffordert, sich mit eben jenen Themen auseinanderzusetzen. In deutschlandweiten Vorrunden traten sie gegeneinander an und ermittelten die acht Teilnehnmer des großen Finales, das am Freitag Abend ab 20 Uhr im Säälchen im Holzmarkt stattfindet. Wir gehen da hin. Der Eintritt ist frei, wir empfehlen aber, sich im Vorfeld ein Ticket über kiezpoeten.com/17ziele zu reservieren, da das Platzkontingent natürlich endlich ist.

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#17Ziele Poetry Slam Finale | 13.04.18, 20 Uhr | Säälchen im Holzmarkt, Holzmarktstr. 25, 10243 Berlin | Facebook Eventlink | Eintritt frei | Reservierung

Kategorien: Erlebnisse | Autor: | Datum: 10. April 2018 | Tags: , , , , , Keine Kommentare

Zum Wo und Wie

Rausgehen, losgehen und die Welt verändern – als Konsument, der bewusste Entscheidungen trifft, als mündiger Bürger, der Kraft seiner Stimme und Wahlentscheidung politischen Einfluss nehmen kann und als Arbeiter, der seine Leistung in den Dienst einer erfüllenden und sinnvollen Aufgabe stellt. Zugegeben, soziales und nachhaltiges Engagement mit der Karriere zu verbinden oder aus dem eigenen Social Business ein Erfolgsmodell zu machen, ist nicht gerade leicht. Wie gestaltet man denn neue Arbeitsmodelle unter sozialen Gesichtspunkten? Wie gewinnt man kreative Geister für die gute Sache, wenn nebenan doppelt so hohe Gehälter gezahlt werden? Der persist* Summit, der am kommenden Samstag in Berlin stattfindet, ist so etwas wie eine Karrieremesse für Weltveränderer. Über 30 Aussteller, wie Transparency International, Lemonaid, Ärzte ohne Grenzen, stellen sich mit aktuellen Projekten und Möglichkeiten vor. Dazu gibt es Vorträge von insgesamt 20 Speakern und Workshops zu Themen wie „Talente gewinnen für den Non-Profit Sektor“ von Kienbaum, “Inklusives Managen” vom Deutschen Roten Kreuz, „Feminine Leadership: a positive approach to gender equality“, „New Work: Dos und Dont’s“, „Blockchain für Social Innovation“ uvm. Die Keynotes sind bereits im Messeticket für nur 20 Euro enthalten, die Workshops können je nach Interesse für 25 Euro hinzugebucht werden. Alle Workshops und Themen sind hier aufgelistet. Viel Spaß beim Bewegen!
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persist* Summit | 14.04.18, 12 Uhr | ESCP Europe Berlin Campus, Heubnerweg 8-10, 14059 Berlin | Facebook | Tickets: 20 Euro

Thomas Biller

Das 2 Minuten-Interview

Es folgt die vermutlich lustigste, zugleich verstörendste, aber durch und durch wahrste Persönlichkeitsbeschreibung aller Zeiten: „Ich bin Vater, Mann, Partner, Liebender, Unternehmer, Schuldirektor, Ex-Fernsehproduzent, Ex-Koch, Ex-Patissier, Ex-Streetfoodunternehmer. Ich bin ein neugieriger Mensch mit vielen Ängsten, Abneigungen und Wünschen, der versucht sich weiterzuentwickeln, der sich bemüht ein guter Vater, ein guter Partner, ein guter Chef zu sein und in der restlichen Lebenszeit möglichst wenig Schaden anzurichten.“ Besser kann, besser darf man gar nicht versuchen Thomas Biller zu beschreiben. Deshalb lassen wir das auch einfach so stehen und wirken. Seit zwei Jahren betreibt er in Berlin die School of Life, einen Ort, an dem man die Dinge lernen kann, die wirklich wichtig sind für ein erfülltes und gutes Leben. Classes, Workshops und Events drehen sich also nicht um Mathe und Geschichte, sondern um Themen wie Liebe und Beziehung, Arbeit und Karriere, Selbsterkenntnis und emotionale Intelligenz. Fürs Leben lernen bekommt da plötzlich eine ganz handfeste Bedeutung. Demnächst stehen auch noch andere deutsche Städte auf dem Lehrplan. Wir sind gespannt.

Name: Thomas Biller
Alter: 55 Jahre
Wohnort: Berlin – Prenzlauer Berg
Beruf: Schuldirektor
Schuhgröße: 42
Lieblingstageszeit: 9-11 Uhr vormittags
Kontakt: t.biller@theschooloflife.com

 

Was hast du heute gelernt? Eine Tür geht zu, eine andere auf. Oder mit Oli Kahn: Niemals aufgeben! Immer weitermachen! Immer weiter! Immer weiter!

Wer inspiriert dich? Frei nach Nietzsche: All die Menschen, bei denen man das Gefühl hat, sie sind das geworden, was sie sind.

Was kommt nach diesem Leben? Nichts. Und das ist gut so.

Wann macht dich deine Arbeit glücklich? Wenn ich sehe, dass die TeilnehmerInnen unserer Kurse wirklich Erkenntnisse und Impulse und Anstöße für eine positive Veränderung mitnehmen. Und auch dann, wenn wir große Denker und DenkerInnen zu Gast haben, wie den Psychotherapeuten und Schriftsteller Irvin D. Yalom und von ihm spannende Life Lessons hören.

Welcher Promi sieht dir ähnlich? Eine ganz, ganz böse Zunge behauptet, ich würde Elton ähnlich sehen. Was natürlich nicht stimmt.

Wie organisierst du dich? Sehr schwer. Mit Hilfe einer langen To do-Liste und dem oft kläglichen Versuch, dort Prioritäten festzulegen.

Wann beginnt die Zukunft? Je älter ich werde, desto später. Nur der Augenblick zählt.

Was macht dich zu einem guten Freund? Dass ich dann, wenn es sein muss, immer noch da bin.

Wie würden dich deine Eltern beschreiben? Abwesend.

Du begegnest deinem 18-jährigen ‚Ich‘, welchen Rat gibst du dir? Sei mutig, versuche das, was du dir nicht zutraust, geh raus aus deiner Komfortzone. Jetzt.

Warum lügen wir? Aus Mutlosigkeit, aus Rücksicht und weil die Wahrheit manchmal gar nicht so wichtig ist. Experimente zeigen, dass es nicht lebbar ist, selbst nur einen Tag lang ausschließlich die Wahrheit zu sagen. Nicht probieren!

Du bleibst mit Dieter Bohlen im Fahrstuhl stecken. Worüber redet ihr? Über die Frage, wie man würdevoll altert.

Was ist das Schönste, das dir heute passiert ist? Dass meine Tochter am ersten Tag nach den Ferien und nach einer sehr kurzen Nacht, am Morgen entgegen allen Erwartungen gut gelaunt und unglaublich lieb war.

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen? Als ausgebildeter Koch und Patissier würde ich unter Druck stehen, also würde ich euch kochen lassen und nur Anweisungen geben. Gebratene Schwarzwurzeln mit Feldsalat, Zander mit Selleriepüree und Ratatouille und als Dessert Creme Brulée mit Rosmarin.

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest? Im Fußball die Auswärtstorregel abschaffen.

Was sollte niemand von dir wissen? Das sollte niemand wissen – nur mein Psychoanalytiker.

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Was macht dir zur Zeit Angst? Über was ärgerst du dich zur Zeit? Was begeistert dich zur Zeit? Das sind die drei Fragen unserer Philosophischen Mediation in The School of Life, die uns helfen, unsere Emotionen und Gedanken besser zu verstehen.

Das letzte Wort: Ich bin Atheist.

Foto: Katharina Nobis

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 10. April 2018 | Tags: , , , , , , , , Keine Kommentare

Zeit für Utopien

Apropos Nachhaltigkeit, der Film ZEIT FÜR UTOPIEN, der in dieser Woche Premiere feiert und ab dem 19. April offiziell im Kino läuft, porträtiert Projekte und Persönlichkeiten, die mindestens eines gemeinsam haben: sie sind beispielhaft für eine positive, lebensbejahende Art, unser Zusammenleben und Zusammenwirken neu zu denken und zu gestalten. Da wäre zum einen Marketing-Expertin, Soziologin und Slow-Food Aktivistin Petra Wähning, die mit ihrer Genussgemeinschaft Städter und Bauern solidarische Landwirtschaft in Deutschland möglich macht. Ganz ähnlich funktioniert das Projekt Hansalim, das ein Modell geschaffen hat, um 1,5 Millionen Menschen in Südkoreas Hauptstadt Seoul direkt mit frischen Erzeugnissen ländlicher Bauern zu versorgen und das natürlich zu fairen Preisen. Ja und besonders stolz sind wir natürlich auf den dritten Protagonisten. Unser großartiger Kunde Fairphone ist angetreten, um eine Bewegung für fairere Elektronik in Gang zu setzen und die Art und Weise wie Produkte gedacht und gefertigt werden, nachhaltig zu verändern. Head of Value Chain Laura Gerritsen fasst das im Film, den wir schonmal vorschmulen durften, auf ihre sehr sympathische Art zusammen: „Wir entschieden uns, eine Firma zu gründen und damit Teil des Systems zu werden, um es von Innen zu verändern. Wie alle Telekom-Produktionen organisieren auch wir die Produktion rund um den Erdball – nur stehen bei uns nicht Gewinnmaximierung an erster Stelle, sondern die Nachhaltigkeit des Produktes und faire Arbeitsbedingungen für die HerstellerInnen.“ Kein leichtes Unterfangen: Insgesamt stecken 54 Minerale in einem Smartphone. Die Lieferkette ist viel länger als bei Kaffeebohnen oder Bananen, Dutzende von Zulieferern sind involviert, die oft selbst Dutzende von Zulieferern haben. Eine Herkulesaufgabe zweifelsohne, aber möglich und der Anfang ist gemacht. Wir empfehlen von Herzen die spannende Reise entlang der Wertschöpfung und verlosen je 2×2 Tickets für die Preview heute Abend in Hamburg und die Premiere morgen Abend in Berlin. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚YOUTOPIA‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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ZEIT FÜR UTOPIEN | Kinostart: 19. April | zeit-fuer-utopien.com | Facebook

Kategorien: Produkte | Autor: | Datum: 10. April 2018 | Tags: , , , , , , , Keine Kommentare

Bauchfutter

Liebe geht durch den Magen. Ich habe da so ein Bauchgefühl. Mir ist nicht wohl bei der Sache. Das liegt mir schwer im Magen… Keine Frage, es hat etwas auf sich mit unserem Verdauungstrakt und der wechselseitigen Beziehung von Innen und Außen, Kopf, Geist und Herz auf der einen und Magen und Darm auf der anderen Seite unseres Bewusstseins. Und im Grunde ist das auch absolut einleuchtend, zumindest wenn man einmal die Zusammenhänge und bedingten Ursachen und Wirkungen verstanden hat. Dabei hilft uns auf die denkbar wundervollste Art und Weise die tolle Sabine Karpe mit ihrem Projekt The Belly Foods. Das ist knapp gesagt ein wissenschaftlich fundiertes, online basiertes Ernährungskonzept, das die Regenerierung des Darms und die nachhaltige Stärkung des Immunsystems ohne Verzicht auf leckeres Essen und einen geselligen Lifestyle ermöglicht. Über einen Zeitraum von zwölf Wochen und unterteilt in die drei Phasen Reinigung & Entlastung, Aufbau & Regenerierung und Stabilisierung & Erhaltung und mithilfe von über 50 Coaching-Videos, Wochenplanern, Einkaufslisten und zahlreichen Rezepten werden die Verdauungsorgane gezielt regeneriert, der Darm nachhaltig wieder zurück ins Gleichgewicht gebracht und somit das Immunsystem gestärkt. Denn nicht nur Feiertage aka Schlemmertage und ungesunde Ernährung bringen die wichtige Darmflora durcheinander, sondern auch Faktoren wie Stress, Medikamente (insbesondere Antibiotika, Schmerzmittel wie Aspirin oder Ibuprofen oder auch die “Pille“), Umweltgifte (Rauchen) oder Haushalts- und Kosmetikprodukte. Und wenn man sich dann vor Augen führt, dass 80 (in Worten achtzig!!!) Prozent aller Immunzellen des Menschen im Darm sitzen und dort auch lebenswichtige Enzyme wie das „Gute-Laune-Hormon“ Serotonin produziert werden, ist man was die eingangs genannten Vergleiche angeht direkt zwei Schritte näher an der Erkenntnis.
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THE BELLY FOODS | Komplettprogramm mit allen Coachings für 297 Euro | thebellyfoods.com | Facebook

Großstadtdschungel

Die alte Münze mitten in Mitte hat schon vieles gesehen – verschiedene Währungen, Bagger, Konzerte, Festivals, Pornoparties oder überlebensgroße digital animierte Gemälde. Immer passte sich das jeweilige Konzept perfekt in die monumentale Kulisse ein, lebte ein Stück weit von ihr oder wurde direkt um sie konzipiert. Ein kleines Café dreht den Spieß jetzt ein wenig um. The Greens sorgt für neues Leben, lässt es sprießen und verwandelt so den großen grauen Betonklotz drumherum in ein gefühltes Biotop. Denn der Name ist Programm. Jede Menge Pflanzen sorgen für grüne Luft und Laune und sind obendrein auch käuflich zu erwerben. Das restliche Interior folgt den Regeln der Nachhaltigkeit auf sehr natürliche Weise: eine restaurierte Espressomaschine, Wandvertäfelung aus Berliner Haushalten, historische Küchenutensilien aus den 50er Jahren und Geschirr von Berliner Trödelmärkten. Das Angebot passt sich den Jahreszeiten an. Je nach Verfügbarkeit werden vorwiegend ökologische Produkte aus der Region verwendet. Von April bis September wird die kleine urbane Gartenwirtschaft, der ‚Münzgarten‘, beackert. In der kalten Jahreszeit gibt es verschiedene, den herbstlichen und winterlichen Monaten angepasste Spezialitäten. Das Schönste: The Greens streckt seine Wurzeln auf dem gesamten Münzgelände aus und verbindet das ganze womöglich heimlich still und leise zu einem Campus oder sagt man Dschungel? Neben gespendeten Küchengeräten und Blumen prangt im Innern ein großes Wandbild des ansässigen Kollektivs Drink&Draw, zudem finden verschiedene Künstler- & Manufaktur-Workshops statt, zu denen alle herzlich eingeladen sind. The Greens verbindet.
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The Greens | Am Krögel 2, 10179 Berlin | Mo-Fr 10-18 Uhr, Sa+So 12-18 Uhr | the-greens-berlin.de | Facebook

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 03. April 2018 | Tags: , , , , , , Keine Kommentare

Die Ruhe in uns

Es gibt so Läden, die wirken wie kleine Oasen. Man betritt sie und augenblicklich ändert sich der eigene Gemütszustand, man kommt zur Ruhe, bewegt sich anders und vergisst das verkehrsreiche Hin und Her, das vor der Tür herrscht. Ehe man sich versieht sind Minuten ins Land gegangen und wenn man den Laden dann wieder verlässt, braucht es beinahe genauso lang bis man sich wieder an das neue alte Normal gewöhnt hat. Das RYOKO in der Friedelstraße in Neukölln ist genau so ein Laden. Und das hat einen guten Grund. Alle Produkte, die Ryoko Hori and Daniel Kula in ihrer kleinen Boutique anbieten, sind nicht nur handgemacht und einzigartig, sie sind auch ganz bewusst ausgewählt um uns dabei zu unterstützen das Leben im Moment und in uns selbst zu genießen. Ryoko feiert die Verbindung natürlicher Rohstoffe und ihre Vollendung durch handwerkliches Geschick in „Dinge mit Seele“, die durch ihre tägliche Verwendung wiederum im Ritual zu wahrer Bestimmung finden. Beispielsweise in Form exklusiver Duftessenzen für Raum und Körper oder den dazu passenden Schatullen und Elementen. Besonders angetan haben es uns die „Treasure Boxes“, das sind wahrhaftige Schmuckkistchen mit thematischem Bezug. Die Öffnungszeiten sind im übrigen genauso exklusiv wie die Produkte. Nur Samstag und immer von 12-18 Uhr kann die Shop-Oase besucht werden. Die Online-Boutique freilich hat immer geöffnet. An den anderen Tagen werden im Ryoko Massagen und Treatments angeboten (lange vorher buchen!) oder es finden Veranstaltungen, Soirées und Workshops statt.
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RYOKO | Friedelstraße 11, 12047 Berlin Germany | samstags 12-18 Uhr | ryoko-berlin.com | Online Boutique | Facebook

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 03. April 2018 | Tags: , , , , , , Keine Kommentare

Philipp Koch Verheyen

Das 2 Minuten-Interview

Philipp Koch Verheyen ist einer der besten Hair & Make-up Artists des Landes. Er lebt, liebt und arbeitet in Berlin und sorgt dafür, dass sehr viele Menschen vor sehr wichtigen Kameras sehr gut aussehen. Doch nicht nur das, bei Philipps Arbeit geht es nicht nur um gut liegende Haare oder perfekt mattierte Visagen, seine Looks sind quasi Teil des kreativen Schaffensprozesses einer jeden Produktion. Wenn er dann nach einem langen Arbeitstag nach Hause kommt, gibt es für ihn nichts Entspannenderes als zu bügeln. (Wie bitte was? Den letzten Satz mussten wir direkt noch einmal lesen, obwohl wir ihn selbst geschrieben haben.) Warum er Britney Sperars gern zu Batman umstylen würde (oder so ähnlich?) und was das mit peinlichen Socken zu tun hat, lest ihr in den folgenden zwei Minuten. Und Action!
Name: Philipp Koch VerheyenAlter: AlterslosWohnort: BerlinBeruf: Hair & Make-up ArtistSchuhgröße: 40/41 bei einer Körpergröße von 1,83mLieblingstageszeit: 9 UhrKontakt: www.alleaugenauf.de Instagram: @Alleaugenauf

Was ist Schönheit? Eine besondere Ausstrahlung und mit sich im Reinen zu sein.

Wen bewunderst du? Jeden, der das tut, was ihn erfüllt und wofür er brennt.

Wem würdest du gern ein Makeover verpassen? Britney Spears und einigen mehr…

In welcher Epoche waren die Menschen am schönsten? Ich liebe den Look aus den späten 50er Jahren.

Der Held deiner Jugend? Batman!

„Sooo Berlin“! Was soll das sein? Der Stadtteil Kreuzberg transportiert ganz gut das Lebensgefühl, das ich mit Berlin verbinde. Die unterschiedlichen Kulturen treffen aufeinander und leben im Einklang miteinander.

Womit kann man dich beeindrucken? Mit guten Argumenten.

Wovon kannst du nicht genug bekommen? Von guten Serien. Und von schlechten Serien.
Was ist dir peinlich? Löcher in den Strümpfen.

Wann hast du zuletzt etwas Neues ausprobiert und was war das? Kraftsport – und erstaunlicherweise fand ich Gefallen daran! :)

Was würdest du tun, wenn du keine Angst hättest? Dann wäre es noch einfacher zu lieben.

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen? Eine heiße Schokolade.

Mit welcher berühmten Persönlichkeit würdest du gern mal eine Nacht um die Häuser ziehen? Hedi Slimane

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest? Dass wir alle in Frieden miteinander leben können.

Was sollte niemand von dir wissen? Ich kann nicht schwimmen.

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Ich habe dem nichts hinzuzufügen <3

Das letzte Wort: Das habe ich immer sehr gerne!

Foto: Jessica Weber

Wau

Mit Hundeleinen ist das so eine Sache. Manchmal sind sie ganz hübsch anzuschauen, dafür aber quasi nicht zu gebrauchen. In den allermeisten Fällen sind sie funktional und sehen auch genau so aus. Ein Dilemma für das die großartige Lisa Wagner aus München eine Lösung suchte und in ihrer eigenen Begabung fand. Lisa ist Gründerin und Macherin von isartau, einer Manufaktur für (ganz genau) besonders schöne UND funktionale Hundeleinen. All ihre Produkte entstehen in sorgfältiger und liebevoller Handarbeit. Von der Halsung bis zum Zergel. Das Besondere: die Leinen und Halsbänder werden aus Kletterseil und Segeltau individuell angefertigt. Viele der verwendeten Materialien stammen aus einer kleinen Seilerei vor Ort. Die Liebe zu ihrem Hund ist ihre tägliche Inspiration. Ohne Emmett hätte es isartau nämlich nie gegeben. Nach erfolgloser Suche einer besonderen Leine und eines Halsbandes entschloss die Gründerin den Strick selbst in die Hand zu nehmen und das erste isartau entstand in liebevoller Werkelei. Schließlich fertigte sie Halsbänder und Leinen für Bekannte und eine Gruppe in der Hundeschule an, bis sie dann den tollen Online-Shop eröffnete und sich jetzt völlig zurecht gar nicht mehr retten kann vor zwei- und vierbeinigen Fans. Wir haben für alle Gassigänger unter euch eines der wundervollen Halsbänder im Lostopf. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚GASSISTYLE‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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isartau | Halsband ab 49,50€, Leine ab 52,50€ | www.isartau.de | Facebook | Sale

Kategorien: Produkte | Autor: | Datum: 27. März 2018 | Tags: , , , , , , , , , Keine Kommentare

Spannung, Spiel und Schokolade

Hand aufs Herz: wir lieben Überraschungseier. Der eine erspürt den vielversprechenden Inhalt am Gewicht, die andere kann 643 verschiedene Schüttelgeräusche unterscheiden. Der Weg ist das Ziel und er schmeckt nach Schokolade. Und wenn wir ehrlich sind ist die Öffnung der gelben Schale auch gleich der Höhepunkt des ganzen Aktes. Denn zuallerallermeist landet das Plastikauto, das man per Fingerschnipp über den Tisch bugsieren kann oder eigentlich alles was eben kein Happy Hippo ist über kurz oder lang im Abfallcontainer. Geht das nicht irgendwie besser? Irgendwie fairer? Nachhaltiger? Wann, wenn nicht jetzt zu Ostern kann man sich mal Gedanken rund ums Ei machen und mal kurz und innig der Frage nachspüren wie so ein Ü-Ei besser funktionieren könnte. Eine ziemlich gute Variante kommt aus Italien und versteckt sich hierzulande seit einiger Zeit in den gängigen Bio-Supermarkten. Ponchito ist ein Bio- und Fair Trade-Überraschungsei mit werthaltigen und zertifizierten Überraschungen für (ewige) Kids. Das hat zwar auch ein gelbes plastisches Innenleben, die übliche Plastikbilligware darin sucht man allerdings vergebens, genau wie Kriegsspielzeug. Dafür enthalten die gelben Eier beispielsweise guatemaltekische Sorgenpüppchen oder kleine Knetfiguren – handgefertigt und fair gehandelt aus benachteiligten Regionen der Welt. Die Schokolade drumrum ist natürlich ebenfalls Fair Trade. Die faire und irgendwie wertvollere Überraschungsei-Alternative gibt es ganzjährig in der 20g Ü-Ei-Variante und speziell zu Ostern auch in 50g XL. Frohes Schütteln!
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Ponchito | ca. 1,99€ | Erhältlich im Bioladen oder online

Kategorien: Produkte | Autor: | Datum: 27. März 2018 | Tags: , , , , , , Keine Kommentare

1000 Arten Regen zu beschreiben

Mike, gerade 18 geworden, hat sich eingeschlossen.
 In seinem Zimmer wohlgemerkt. Den Grund dafür kennt niemand. Er hat sich offenbar von jetzt auf gleich und ganz bewusst dazu entschieden, am Leben draußen nicht
mehr teilzunehmen. Seine Eltern und Schwester Miriam stehen buchstäblich vor seiner Tür und versuchen fragend, fordernd, flehend zu ihm durch zu dringen. „1000 Arten Regen zu beschreiben“ von Regisseurin Isa Prahl ist ein ziemlich besonderer, ein außergewöhnlich guter deutscher Film. Er beschreibt ein Phänomen, das die Japaner mit dem Wort „Hikikomori“ beschreiben. In Japan soll es bereits mehr als 1 Millionen Jugendliche geben, die sich von der Gesellschaft zurückziehen und sich über Wochen, manchmal Monate und sogar Jahre in ihr Zimmer einschließen. Die Gründe liegen zumeist in einem Gefühl der Überforderung, in der Versagensangst, den Erwartungen und Verantwortlichkeiten des Erwachsenenlebens nicht standhalten zu können. Leistungsdruck, sozialer Druck, aber auch Entscheidungsdruck in einer Fülle an Möglichkeiten drängen in dieser Phase der Selbstfindung schließlich in die Isolation. Im Falle von Mike darf der Zuschauer gemeinsam mit seiner Familie, gespielt von Bjarne Mädel als Vater, Bibiana Beglau als Mutter und Emma Bading als Schwester, Ursachenforschung betreiben und auf dem Weg dahin vielleicht auch einiges über sich selbst entdecken. Denn am Ende erkennen alle drei Familienangehörigen, dass sie es sind, die Mike sein Zurückgezogensein erst ermöglichen, und dass sie Mike helfen müssen, damit er noch einmal ganz für sich zur Welt kommen kann. Die Musik zum Film kommt übrigens von Volker Bertelmann aka Hauschka verantwortlich, der 2017 für seine Leistung an dem Kinofilm „Lion“ für den Emmy und den Oscar nominiert war. Ab dem
 29. März 2018 ist „1000 Arten Regen zu beschreiben“ bundesweit in den Kinos zu sehen.
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1000 Arten Regen zu beschreiben |
1000arten.de | Trailer

Inés Lauber

Apropos Ostern, zumindest in unserer Familie ist es Brauch, dass gerade zu diesem Fest der Tisch nicht nur besonders reichhaltig, sondern auch besonders liebevoll dekoriert gedeckt wird. Das gilt sowohl für das Drumrum als auch für das Anundfürsich, nämlich die Speisen in groß, klein und bunt. Jemand der sich mit dem effektvollen und leckeren Anrichten und Herrichten von Essbarem besonders gut auskennt, ist die wunderbare Inés Lauber. Das Lieblings-Arbeitsmaterial der studierten Produktdesignerin sind nämlich Lebensmittel. Seit 2010 arbeitet sie professionell an der Schnittstelle von Design, Kunst und Gastronomie. 2012 gründete sie ihr eigenes Design Studio, das sich mit Esskultur auf allen Ebenen beschäftigt. Seit 2016 leitet sie außerdem das Modul „Vital Forces – Food in Context“ bei Satellite Berlin – Art in Collaboration, ein Think Tank der Künstler, Wissenschaftler, Politiker und Akteure aus der Food Szene miteinender verknüpft und themenübergreifend im Bereich Esskultur forscht. Unvergessen für uns bleibt ein Event in Hamburg, bei dem Inés passend zum Adventskalender unseres Kunden foodist ein 24-Gänge zauberte. Wohl bekomm’s!

Name: Inés Lauber
Alter: 34
Wohnort: Berlin
Beruf: Culinary Designer
Schuhgröße: 37
Lieblingszitat: Du bist, was du isst (so oft schon gesagt und dennoch so wahr)
Kontakt: www.ineslauber.com

 

Ein Rezept, das wirklich jedem gelingt? Taboulé (aka Couscous Salat)

Welche drei Dinge gehören in jeden Kühlschrank? Im Kühlschrank habe ich meist nur frische Zutaten wie Gemüse oder ggf. Milchprodukte. Die Frage hätte bei mir besser lauten müssen: was sollte man immer in der Vorratskammer haben :) Kühlschränke gibt es nämlich noch gar nicht soooo lange und was Vorräte angeht bin ich sehr oldschool.

Welches ist das deiner Ansicht nach schönste Lebensmittel, welches das sexieste und welches das hässlichste? Ich tue mich generell sehr schwer mit Superlativen, obwohl ich durchaus begeisterungsfähig bin. Ich werde also eine Stufe tiefer greifen:
– schön: Rotkohl, aufgeschnitten
– sexy: Litschi
– hässlich: Fertigfutter aus der Dose

Was war dein Lieblingsessen als du noch ein Kind warst? Hatte ich tatsächlich nicht. Aber ich habe mich immer gefreut wenn es süßes Mittagessen gab: Pfannkuchen, Armer Ritter oder so was. Jetzt ist das für mich aber kein vollwertiges Essen mehr, sondern eher ein Nachtisch oder auch ein spätes Frühstück.

Lieber süß oder lieber salzig? SALZIG!!!

Wie sieht es bei dir Zuhause aus?
Patchwork old-new: viele alte Holzmöbel vom Familien-Clan gemixt mit ein paar neuen Teilen. Dazu viele Pflanzen, die eher wenig gegossen werden müssen. Der Balkon ist im Sommer aber immer voll mit Kräutern, Tomaten u.ä.

Was nimmst du dir schon länger vor, schaffst es aber irgendwie nicht? Alle meine Projekte aus den letzten 6 Jahren auf meine Webseite zu packen…

Dein Lieblingsfruchtwitz? Ich kenne nur Ostfriesen- und Blondinenwitze : )

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen? Wenn es die Jahreszeit hergibt, irgendwas mit Wildkräutern.

Wenn eine Fee dir eine Fähigkeit schenken könnte, welche würdest du wählen? Menschen von der Achtsamkeit vor der Natur überzeugen zu können wäre toll. So, dass sie es auch wirklich leben und nicht nur denken, weil es gerade en vogue ist.

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest? Trump und Konsorten von ihrem Thron schmeißen.

Was sollte niemand von dir wissen? …sollte niemand wissen, oder? :)

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Gute Frage, hehe. Fragt das, was ihr wissen möchtet und dann antworte ich in der Regel.

Das letzte Wort:
Durchatmen, Augen schließen und dem Wind zuhören.

 

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 27. März 2018 | Tags: , , , , , , , , Keine Kommentare

The future is now

Der Richardkiez begrüßt einen Neuzugang. Das vegetarische Café The Future Breakfast öffnet am 24. März endlich seine Pforten. Endlich, weil wir es gar nicht erwarten können, dass Katie und Flo ihre Ideen aus der ganzen Welt in Verbindung mit klassischen, traditionellen Gerichten endlich in einem eigenen Laden auf den Tisch bringen. Die beiden konnten mit ihrem Nagetusch Caravan bereits reichlich Gastro-Erfahrung sammeln. Sie verkauften in der Markthalle Neun und bei Bite Club Events Kaffee und Frühstücksleckereien en masse und en classe (oder so ähnlich). Die australische Kaffee- und Kulinarik-Kultur, in der Katie aufwuchs, hat den Style des neuen Menüs sehr geprägt und sowohl Katie’s als auch Flo’s Leidenschaft für guten Kaffee entfacht. Es wird eine kleine Speisekarte mit etwa fünf Gerichten angeboten, die sich regelmäßig je nach Jahreszeit ändert. Klassiker wie Eggs Benedict und Pancakes werden im Future Breakfast-Stil serviert. Der Rest des Menüs ist spontan und saisonal mit Twist. Alles aus qualitativ hochwertigen und frischen Bio-Zutaten. Lokal und regional. Neben der wechselnden Speisekarte wird es ständig neue Kaffeesorten geben. Auf Wunsch bekommt man fachkundige Beratung, welche Variante am besten zum gewählten Frühstück passt. Übrigens gibt es auch wieder etwas zu gewinnen! Wir verlosen nämlich für alle Schleckermäuler unter euch ein Zwei-Personen-Frühstück inklusive Getränke. Schreibt uns dazu eine Mail mit dem Betreff ‚BRKFST‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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The Future Breakfast | Böhmische Straße 46, 12055 Berlin | Mo-Fr 8.30-18 Uhr, Sa+So 9.30-18 Uhr (Mittwochs geschlossen) | www.thefuturebreakfast.com | FacebookFoto: Sabrina Hubert

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 27. März 2018 | Tags: , , , , , Keine Kommentare