Es war kompliziert

Ja, so eine Solarstromanlage ist eine feine Sache. Man kann autark seine eigene Energie aus Sonnenkraft produzieren, damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und der Energiewende leisten und nebenbei auch noch eine ordentliche Rendite erwirtschaften. Während die Strompreise in Deutschland weiter steigen, sind die Kosten für eine Photovoltaikanlage außerdem stark gesunken. Mit der produzierten Energiemenge zum Eigenverbrauch kann somit nicht nur Geld gespart werden, Verbrauchern winkt zudem die staatliche Einspeisevergütung für den restlichen Solarstrom, der ins örtliche Stromnetz eingespeist wird. Wo muss ich unterschreiben?! Genau da beginnen die Dinge kompliziert zu werden – oder besser begannen. Denn bisher war der Erwerb einer Anlage unübersichtlich, kompliziert und langwierig. Ab sofort vereinfacht die neue E-Commerce-Lösung des Berliner Tech-Start-Ups EIGENSONNE diesen Prozess drastisch. EIGENSONNE hat den kompletten Prozess – von der Beratung über die Planung und Ausführung bis hin zur Unterstützung bei allen bürokratischen Hürden – neu durchdacht und bietet seinen Kunden den gesamten Service aus einer Hand. Der gesamte Prozess ist effizient durchbaldovert und damit günstig. Mithilfe eines präzisen Online-Tools erhalten interessierte Eigenheimbesitzer in Sekundenschnelle eine erste Renditeanalyse und zeitnah dann das maßgeschneiderte Angebot für die Anlage. Der gesamte Bestellprozess kann dabei schmerzfrei online abgewickelt werden, für Fragen und Beratung stehen die Ingenieure von EIGENSONNE auch per Email, Telefon und Live-Chat zur Verfügung. EIGENSONNE bietet seine Solarstrom-Systeme mit Energiespeicher flächendeckend in ganz Deutschland an, die fachgerechte Installation wird innerhalb eines Tages fertiggestellt. Da muss ich unterschreiben.

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EIGENSONNE | www.eigensonne.de

Summe Ecke

Ohne Bienen keine Pflanzen, ohne Pflanzen kein Leben – so simpel könnte man den Wert des kleinsten Nutztieres der Welt in eine Gleichung packen. Die allerdings wäre nicht ganz komplett, denn eigentlich muss es heißen: ohne Pflanzen keine Bienen, ohne Bienen keine Pflanzen, ohne Pflanzen kein Leben. Bedeutet im Umkehrschluss, dass zunehmende Verstädterung, Bebauung von Grünflächen und Wiesen und Monokulturpflege den Lebensraum der Honigbiene schrumpfen lassen. Kein Wunder also, dass man in der Stadt so gut wie keinen lokalen oder regionalen Honig mehr kaufen kann, sondern stattdessen auf Industriehonig aus dem Supermarktregal zurückgegriffen werden muss, der nicht nur lange Transportwege auf sich nehmen muss, sondern unter Umständen auch Rückstände von Schadstoffen und Pestiziden enthalten kann. Zahlreiche Initiativen und Hobbyimker versuchen dem seit einiger Zeit entgegenzuwirken, mit zähem Erfolg. Denn die Vermarktung des lokal produzierten Honigs ist für die meisten einfach zu zeitintensiv und unrentabel. Hier kommt nearBees ins Spiel. Über die Online-Plattform können Honigliebhaber ihren Honig direkt aus der Region bestellen. Das ist gleich mehrfach gut: man unterstützt den lokalen Imker um’s Eck, verzichtet auf die langen Transportwege und leistet einen Beitrag zur Sicherung der biologischen Vielfalt in der Region. Für die beiden Start-Up Gründer Viktoria und Michael steht die Unterstützung der heimischen Imker an erster Stelle. nearBees liefert Details zum Bienenstandort und aus welchen Blüten und Pflanzen der Honig gewonnen wird. Bestellt wird direkt beim Imker, der den Honig ohne Zusatzkosten verkaufen kann. Dieser wird dann versandkostenfrei im innovativen Honigbeutel aus Papier verschickt. Statt der üblichen Firmengeschenke können sich auch Unternehmen mit Honiggeschenken oder einer Bienenpartnerschaft für die heimischen Bienen engagieren. Wir verlosen für alle Honigliebhaberinnen und Honigliebhaber unter euch eine gemischte Box mit unterschiedlichen Honigsorten aus Deutschland. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚SUMMRUM‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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nearBees | www.nearbees.de  | ab 7,70 €

Kategorien: XXXXX | Autor: | Datum: 19. Juni 2018 | Tags: , , , , , , , , Keine Kommentare

Alexis Goertz

 

Das 2 Minuten-Interview

Schon mal deine eigene Brause gemacht? Oder Kimchi, Sauerkraut und Miso? Alexis Goertz ist eine der Gründerinnen von Edible Alchemy von Edible Alchemy. Sudn so etwas wie unsere persönliuche Godmother of Fermentation. Sie kombiniert ungewöhnliche Zutaten oder gewöhnliche Zutaten auf ungewöhnliche Art und Weise und sorgt dann dafür, dass probiotische Bakterienkulturen ihren Job machen können. Und das ist gar nicht so leicht: Manche brauchen eine Dusche, andere ein Milchbad, und die meisten ein Zucker-Frühstück. Was dabei herausgkommt ist immer anders, sehr lecker, haltbar und richtig gut für die Verdauung. Getreu dem Motto „Alles muss man selber machen lassen“ haben wir uns ein paar Survival – und Ernährungstipps aus erster Hand besorgt. Das mit dem Ziegendarm lassen wir besser. Sauerteigbrot, Misobutter und Geschmacksexplosion nehmen wir gern. Ach ja, Alexis ist auch Bakterien-Dealerin oder ‚Bacteria Barista‘, wie sie selbst sagen würde. Tempeh Schimmel, Kombucha SCOBYs, verschiedene Joghurt Kulturen: ‚You name it She’s got it‘.

Name: Alexis Goertz
Alter: 27
Wohnort: Kreuzberg, Berlin
Beruf: Fermentationsexpertin, Coach, Lehrerin – Gründerin von Edible Alchemy und Mother Kombucha
Schuhgröße: 38
Lieblingsgewürz: dieses Jahr ist es Pfeilkresse
Kontakt: alexis@ediblealchemy.co

Wie überlebt man eine Woche im Dschungel? Mit einer Slackline für Spaß, Wasser zum Trinken und einem Messer, um wilde Pflanzen und Kräuter abzuschneiden.

Was ist das Widerlichste, das du je gegessen hast? Als ich in Mozambique gelebt habe, war bei meiner Abschiedsparty das Hauptgericht Ziegendarm gekocht im eigenen Blut. Es schmeckt so, wie man sich Blut und nicht ganz geputzten Ziegendarm vorstellt.

Wer oder was inspiriert dich? Leute, die extreme Körperbewegung machen können, z.B. Akrobaten, Abfahrtsskiläufer, Freikletterer, Tieftaucher.

Wofür gibst du zu viel Geld aus? Glitzer – ich weiß, es ist schlecht für die Umwelt, aber es sieht wunderbar aus und macht mehr Leute froh als wütend.

Kommst du eher nach Mama oder nach Papa? Mamas Persönlichkeit und Neugierde, und Papas Geschäftssinn. Beide sind Macher – egal ob es um ein Auto, ein Kunstprojekt oder den Bau eines Hühnerhauses geht… man kann das selber machen, das haben mir meine Eltern mitgegeben.

Was kann dich richtig nerven? Wenn ich beim Eisladen zwei verschiedene Sorten Eis bestelle, dann mache ich das strategisch: Erst bestelle ich Schokolade, die schmilzt langsamer und dann als zweites ein Obst Sorbet, das schmilzt nämlich schneller. Und die machen das dann andersrum! Da muss man entweder das Eis zu schnell essen und/oder es gibt eine Sauerei.

Verrate uns einen magischen Ort! Über dem Hermannplatz: Man kann von meinem Dach dahin laufen, sich setzen und den ganzen Verkehr und Trubel beobachten, während einen niemand sieht. Die Leute sind viel zu beschäftigt, um nach oben zu gucken.

Welche landestypische Küche fasziniert dich besonders? Ich bin nicht fixiert auf ein bestimmtes Land. Fermentation gibt es auf der ganzen Welt.

Hast du einen ultmativen Restauranttipp für uns? Miss Saigon – wenn man Veganer ist (bin ich nicht, aber bestelle es trotzdem), sollte man den veganen Schweinebauch bestellen. Andernfalls den normalen Schweinebauch nehmen.

Wer oder was warst du in einem früheren Leben? Labrador (lieber die Chocolate Labrador)

Süß oder salzig? Ich bereite eher salziges Essen zu, aber am liebsten esse ich Süßes. Ich liebe Kaffeeklatsch.

Setze den Satz fort: In Berlin… hat man die Freiheit zu machen oder zu sein wie man will, ohne Vorurteile. Deswegen sind die Möglichkeiten sich selbst weiter und intensiver zu entwickeln unendlich.

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen? Ich koche nicht. Ich fermentiere. Ich kann Sauerteigbrot backen, Misobutter herstellen, verschiedene Kräuter aus dem Kühlschrank nehmen und dann kann ich eine Geschmacksexplosion für euch machen, immer mit was Sprudeligem dazu (Wasserkefir, Kombucha, Wein…). Aber Kochen, das machen zuhause die anderen.

Neben welcher bekannten Persönlichkeit würdest du gern auf einem Langstreckenflug sitzen? Bob Ross (Jaaaaaaaaaaaaaaa!!!!!!!! Anm. d. Red.)

Warum? Damit ich endlich auf einem Langstreckenflug einschlafen kann. Mit einer so entspannenden Stimme.

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest? Die Wendepunkte des Klimawandels

Was sollte niemand von dir wissen? Mein übertriebener Ehrgeiz und meine Ungeduld.

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Wie viel Haustiere habe ich eigentlich?

Das letzte Wort: Alles was entsteht, ist wert, dass es zu Grunde geht. ‚ Faust‘ — Entropy, deal with it.

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 19. Juni 2018 | Tags: , , , , , Keine Kommentare

Werteinstallation

Aha, das Ende des Multilaterismus also soll die Lösung auf die brennenden Fragen usnerer zeit sein? Abschottung und Egoismus vor Gemeinsamkeit und Dialog? Mit unerhörtem Lärm treten jene, die unsere Werte bewahren wollen ebendiese mit Füßen, dehnen die Grenzen des Sagbaren, provozieren, denunzieren, agitieren. Was meinen wir überhaupt, wenn wir von Werten, gar von unseren Werten sprechen? Gibt es Werte, die für alle gleichermaßen gelten sollten? Wie kommen wir überhaupt an diese Werte? Die Ausstellung ‚POpping up values‘, die vom 22. bis 24. Juni im Rahmen von Berlins größtem freien Kunstfestival 48 Stunden Neukölln im Museum für Werte stattfindet, versucht genau diesen Fragen nachzuspüren. Dabei geht es darum, Werte erlebbar zu machen und gleichzeitig anschaulich zu visualisieren. Im Zentrum stehen über 30 Anekdoten zu den Werten Echtheit, Freundschaft und Lebensfreude. Die Ausstellung verfolgt die Grundidee, einen neuen Raum für Erfahrungen und zum Austausch zu erschaffen, in dem man über Werte und ihre Bedeutung nachdenken und sich selbst reflektieren kann. So soll ein nahbarer und authentischer Wertediskurs entstehen. Der Freitagabend startet um 19 Uhr mit einer Vernissage und einer Performance von Shintaro Yamaguchis zum Thema Werte. Am Samstag gibt es parallel zur Ausstellung kurze Implusvorträge von Klara Sucher, Daniel Görtz und Jazmin Medrano und eine Tanzperformance zum krönenden Tagesabschluss.
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Museum für Werte | 22.06. – 24.06.2018 | REFORM, Schinkestraße 9, 12047 Berlin | www.wertemuseum.de | Facebook | YouTube | Eintritt frei

Stadt machen

Berlin loves you? Not? Wem gehört die Stadt? Wie geht das überhaupt? Wer entscheidet darüber was in und mit einer Stadt geschieht? Wie passen unterschiedliche Interessen, Bedürfnisse, Voraussetzungen und Ansprüche nicht nur unter einen Hut oder eine Postleitzahl, sondern können sich zu einem gemeinsamen Ganzen fügen? Was können Politik und Verwaltung, Kultur und Wirtschaft, Stadtentwicklung und Landschaftsplanung, Architektur und Ingenieurwesen, Design und Materialproduktion dazu beitragen, das Zusammenleben leichter, schöner, fairer, besser, smarter zu gestalten? Am 14. Juni geht die zweite Auflage von MakeCity, dem größten Festival für Architektur und Andersmachen an den Start. Rund 250 Veranstaltungen im gesamten Berliner Stadtgebiet und seinen Peripherien präsentieren unter dem Motto „Berlin Remixing | Stadt Neu Gemischt“ 18 Tage lang zukunftsweisende Projekte aus den Bereichen Architektur, Städte- und Landschaftsplanung, Best-Practice-Beispiele aus der Metropole Berlin und internationale Erfolgsgeschichten. Rund 100 Gründungspartner des Festivals ermöglichen ein Programm, das eine Vielfalt an innovativen urbanen Raum-, Lebens- und Nutzungskonzepten vorstellt, die Kooperationen, Netzwerke und mehr Selbständigkeit fördern. Mit rund 80 Führungen und 50 Studio Talks, mit Ausstellungen, Workshops, Diskussionen und Aktionen an 25 urbanen HUBs und im Festivalzentrum ermöglicht MakeCity einen Blick hinter die Kulissen der aktuellen Stadtentwicklung und fördert den Diskurs zwischen der Fachöffentlichkeit, Bewohnern und Bewohnerinnen und Gästen der Stadt. Dabei sollen alle Bereiche einer intelligenten Stadt – einer smart city – ganzheitlich und ressortübergreifend angesprochen werden. Mit von der Partie sind unter anderem das Institut Français, die Kapelle der Versöhnung und diverse Botschaften. Das volle Programm gibt es hier.
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MakeCity Berlin | 14.06.-01.07.18 | diverse Veranstaltungsorte Berlin | makecity.berlin

Kategorien: Erlebnisse | Autor: | Datum: 12. Juni 2018 | Tags: , , , , , , Keine Kommentare

Grüne Invasion

Das französische Unternehmen Bergamotte ist so etwas wie der heiße Scheiß der Blumen- und Pflanzenwelt. Über 150.000 Blumenbouquets und dergleichen mehr haben die kreativen Pflanzenflüsterer inzwischen versendet. Dank des leidenschaftlichen Teams an Floristen und der kreativen Ideen der Designer ist kein Ende in Sicht. Wenn in eurer Wohnung oder auf dem Balkon also noch ein paar neue grüne Mitbewohner fehlen, hätten wir hier den perfekten Partner und obendrein einen noch perfekteren Anlass zu bieten: Vom 15. bis zum 17. Juni macht der Pop Up Store Jungle Fever von Bergamotte Halt in Berlin. Dort könnt ihr euch auf die Suche nach euren neuen Freunden machen. Egal ob euch eher nach Kakteen, Monsteras, Aloe Vera oder Palmen ist. Das urbane Gewächshaus bietet mit über 600 Pflanzen eine riesige Auswahl an. Von hängend und exotisch, bis stachelig und entgiftend – hier ist für den kleinen und den großen Geldbeutel etwas Passendes dabei. Der Pop Up Store bietet zusätzlich zur limitierten Auswahl auch die gesamte Bergamotte-Kollektion an Grünpflanzen, Terrakotta-Accessoires und nützlichen Hilfsmitteln zur Pflanzenpflege. Aus Liebe zur Umwelt werden für die Pop Up Days übrigens keine Tüten verwendet. Denkt daher bitte daran, eure eigenen Beutel und Taschen mitzubringen!
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Bergamotte Jungle Fever Pop Up Store | 15.-17.06.18 | Salon am Moritzplatz, Oranienstrasse 58, 10969 Berlin | Öffnungszeiten: 10-19 Uhr | Preise: 2€, 5€, 10€ und mehr | Facebook

Kategorien: Erlebnisse | Autor: | Datum: 12. Juni 2018 | Tags: , , , , , , Keine Kommentare

Geschwister Pfister

Das 2 Minuten-Interview

Ursli und Toni Pfister sind eigentlich gar keine Geschwister. Auch wenn die beiden offiziell als Geschwister Pfister im gesamten deutschsprachigen Show-Universum seit rund 30 Jahren mit ihren selbst geschriebenen und selbst produzierten Entertainmentshows für Lachen, Weinen, Jubeln, Schreien und ganz viel richtig gute Gefühle sorgen. Tobias Bonn und Christoph Marti, so die bürgerlichen Namen der beiden, sind ein Paar – kongenial, unverbesserlich, unverbesserbar und vor allem unzertrennlich. Wer die beiden je live erlebt hat, weiß genau wovon wir sprechen. Allen anderen sei dringend der Besuch einer ihrer Shows empfohlen. Gute Gelegenheit gefällig? Vom 15. Juni bis zum 1. Juli präsentieren sie ihr aktuelles Programm „Ohne di‘ da geht’s halt net“ in der Bar Jeder Vernunft. Wir verlosen 2×2 Tickets für den 17. Juni um 19 Uhr. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚FRÄULEIN SCHNEIDER‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.

Name: Tobias Bonn / Christoph Marti
Alter: 54 / 52
Wohnort: Berlin
Beruf: Schauspieler / Sänger / Regisseure / Showstars
Schuhgröße: 42 / 42
Lieblingslied: „Illusion“ (Gaby Moreno) / „Memories of Heidelberg“ (Peggy March)
Kontakt: www.geschwister-pfister.de

Wofür bewunderst du deinen Partner?
T: Für seine Kreativität und Unbeirrbarkeit und für seine Disziplin und Ausdauer.
C: Für seine ruhige Art. Er ist sehr vorausschauend, in angespannten Situationen weiß er meistens ganz genau, was am besten zu tun ist. Er hat fast immer Recht und ich kann mich zu hundert Prozent auf ihn verlassen.

Was würdest du gern besser können?
T: Gitarre spielen
C: Verlieren.

Welcher Moment hat alles verändert?
T: Den EINEN Moment der ALLES verändert hat, hat es (zum Glück?) bisher noch nicht gegeben. Meinen Entscheidungen gehen auch meistens lange Phasen des Abwägens voraus.
C: Mit dreizehn, das erste Mal in meinem Leben abends alleine im Stadttheater Bern, „My fair Lady“.

Was ist Luxus für dich?
T: Beruflich das machen zu dürfen, was ich will und am besten kann, und dafür Annerkennung und ein anständiges Einkommen zu erhalten. Niemand redet mir rein. Naja, mein Mann schon, aber der darf das.
C: Bei Lebensmitteln nicht auf’s Geld achten zu müssen. Nagellack von OPI. Und im Bezug auf meine Arbeit: das, was ich am liebsten mache zusammen mit meinen liebsten Freunden machen zu können.

Dein Leben wird verfilmt, wer spielt dich?
T: Oh Gott! Mein Leben wird verfilmt? Warum das denn? Also, wenn Meryl Streep nicht kann, spiele ich mich selber.
C: Ich selber wäre wahrscheinlich ideal, ich will aber nicht drehen, weil mich das langweilt. Wir können John Travolta fragen. Es muss aber der junge John Travolta sein, so, wie er aussah, als er „Grease“ gedreht hat. Damit kann ich leben.

Was bedeutet Heimat für dich?
T: Oha! Obwohl der Duden für das Wort Heimat keinen Plural vorsieht, verbinde ich doch mit ganz vielen Orten ein heimatliches Gefühl. Da gibt es eine alte Mühle im Taunus, nahe dem Dorf in dem mein Großvater geboren wurde. Da gibt es (oder gab es) einen kleinen Platz mit hohen Bäumen vor dem Haus in einem Kölner Vorort, in dem ich als kleiner Junge gelebt habe. Da gibt es die Städte Mainz und Bern, in denen ich aufgewachsen bin bzw. studiert habe… In Berlin bin ich zu Hause. Und gerne. Aber Heimat würde ich Charlottenburg jetzt nicht nennen. Eher fühl ich mich als Europäer, denn als Berliner.
C: Erinnerungen an Orte, Menschen und gemeinsame Erlebnisse. Es kann überall sein. Schön ist, wenn mein Mann dabei ist.

Nenne je ein Buch, einen Film und eine Platte, die jede(r) gelesen, gesehen bzw. gehört haben sollte!
T: Buch: Anthony Burgess „Der Fürst der Phantome“
Film: als Kind „Mary Poppins“, später „The Hours“
Platte: Thommie Bayer „Feindliches Gebiet“
C: Nein, das mache ich nicht, weil mir dieses 100-Dinge-die-jeder-tun-sollte-bevor-er-Blablabla zuwider ist. Ich mag überhaupt keine Tipps geben. Auch der Satz „Ich möchte anderen Menschen damit Mut machen“ ist mir ziemlich suspekt. Aber ich kann sagen, welches Buch einmal besonders wichtig für mich war. Das war „Der Keller“ von Thomas Bernhard. Nachdem ich es ausgelesen habe, habe ich sofort meinen Anfängervertrag am Berliner Schillertheater gekündigt. Ein Film, den ich mir bis heute immer wieder anschauen mag ist Bob Fosse’s „All that Jazz“ und Platte kommen mir als erstes die Shirley Bassey Remixes in den Sinn, sehr, sehr geil!

Du bekommst eine zusätzliche Stunde Zeit pro Tag. Was fängst du damit an?
T: Ich lese nochmal Anthony Burgess „Der Fürst der Phantome“.
C: Nichts. Und frustriere damit die Anteile in meinem Gehirn, die nicht wollen, dass ich die Zeit nicht nutze.

Was ist dir peinlich?
T: Bei dem Versuch erwischt zu werden, mit dem Schuh auf dem Boden ein furzähnliches Geräusch zu erzeugen um die Umstehenden glauben zu machen, genau das und nichts anderes hätten sie auch vorher gehört.
C: Ich habe ein miserables Namensgedächtnis und komme dadurch öfters in peinliche Siuationen.

Deine früheste Kindheitserinnerung?
T: Diese Bäume auf diesem Platz vor dem Haus in diesem Kölner Vorort (s.o.). Und mein erster Hagelschauer ebendort. Auch, wie meine schon etwas ältere Kinderfreundin Gundula lachend hinter mir her lief, als ich schreiend vor Entsetzen auf der Flucht vor den Hagelkörnern nach Hause rannte, so schnell mich meine kurzen Beine nur trugen.
C: Im Laufgitter draußen im Garten bei meinen Eltern, mit einem Korb Wäscheklammern. Die Wäscheklammern sind aus buntem, aber durchsichtigen Plastik, sie funkeln im Sonnenlicht, ich spiele stundenlang, tagelang damit.

Ein Esel, ein Pinguin und Phil Collins kommen in eine Bar, plötzlich…
T: …merkt der Interviewte, dass das ja gar keine Frage ist, sondern wohl eher der Anfang eines schlechten Witzes. Den soll aber bitte jemand anderes erzählen.
C: Nein. Ich mag nur Witze, die eigentlich nicht gehen. Was haben Champagner und Lady Diana gemeinsam? Beide kommen in Kisten aus Frankreich. Oder: What do you call a woman with no legs and no arms against a wall? Eileen.

Einmal und nie wieder?
T: Hoch zum Cristo Redentor in Rio de Janeiro
C: Eine Audition für eine große Musicalproduktion, so richtig im Bühnenbild von „Cats“ in Wien, morgens um 10 Uhr, umgeben von Tänzern in Trikots und Stulpen. Na, dann eben nicht.

Mit welcher bekannten Persönlichkeit würdest du gern mal eine Nacht um die Häsuer ziehen?
T: Mit Harry Dean Stanton, aber der ist ja leider schon tot. Vielleicht will stattdessen Frances McDormand mitkommen.
C: Ich sage Missy Elliot, einfach weil sie mir gerade in den Sinn kommt. Ihre Musik macht mir manchmal fast ein wenig Angst, aber ich gehe mal davon aus, dass sie privat ganz nett ist.

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen?
T: Wie wäre es mit einem Steinpilzrisotto und Hähnchenbrustfilets vom Metzger meines Vertrauens? Ersatzweise auch gerne mit karamellisiertem Chicorée!
C: Zur Begrüßung gibt es erstmal einen Gin & Tonic, dazu reiche ich selbstgebackenes, salziges Mandelkonfekt, danach liebt ihr mich bereits. Dann gibt es Salat (Kopfsalat, an französischer Sauce) mit Züpfe und anschließend Königsberger Klopse mit Kartoffelstock.

Was würdest du ändern wenn du die Macht dazu hättest?
T: Das Fernsehprogramm.
C: Haribo dürfte in Deutschland wieder mit künstlichen Aromen versetzt sein. Derzeit muss ich mir die Ware aus Frankreich kommen lassen, die Franzosen sind da nicht so zimperlich, da geht das noch.

Was sollte niemand von dir wissen?
T: Das werde ich euch gerade erzählen!
C: Ich gebe alles zu.

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen?
T: Danke. Ich muss gar nicht dauernd was Schlaues oder Lustiges von mir geben.
C: Wenn du ein Gericht wärst, welches Gericht wäre das? Antwort: ein Cordon Bleu.

Das letzte Wort:
T: Überlasse ich gerne anderen.
C: Es darf ruhig vom Schwein sein.

Foto: Ralf Rühmeier

Ein Fahrrad ist ein Schloss ist ein Fahrrad ist ein Schloss

Fahrrad fahren fetzt. Fahrrad nicht mehr fahren, weil das Fahrrad gerade geklaut wurde, fetzt nicht. Hand aufs Herz, wer in einer Großstadt wohnt (und noch mehr Hand aufs Herz, auch alle anderen) hat genau diese zermürbende, hilflos machende und ganz und gar sinnlose Situation schon einmal erlebt oder kennt zumindest wen im nahen Umfeld, der oder dem es so erging. Kein Schloss ist sicher, kein Ort hell oder belebt genug, kein „NurmalkurzindenSpäti“-Pitstop zu kurz für fiese flinke Langfinger. Eine leidvolle Erfahrung, die auch Andrés Roiaus Chile gemacht hat. Gott sei Dank, möchte man nun fast sagen, denn das brachte ihn auf eine Idee: Was wäre, wenn man anstatt eines bruchsicheren Schlosses einfach ein diebstahlsicheres Bike erfinden würde? Klingt schräg? Ist total großartig. YERKA Bikes produziert die weltweit ersten diebstahlsicheren Fahrräder, die ohne ein Schloss auskommen, weil sie selbst zum Schloss werden. Rahmen und Sattelstütze können innerhalb weniger Sekunden zu einem Schloss umfunktioniert werden. Flext man es, dann flext man auch das Bike, sodass eine Weiterfahrt unmöglich ist. Das YERKA ist in vier verschiedenen Größen, drei Farben und mit zwei unterschiedlichen Gangschaltungen erhältlich. Das Beste: es wurde bisher noch kein einziger offizieller Diebstahl gemeldet! Die YERKAS könnt ihr in Hamburg und Madrid jeweils im Store live begucken und erstehen oder im Online Shop ordern. Mit unserem Rabattcode „50YKOFF“ bekommt ihr dabei auch noch 50 € gut geschrieben. Lass rollen!
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YERKA Bikes | ab 549 € | yerkabikes.com

L.A. is in Germany

Stell dir Folgendes vor: es ist warm, die Sonne steht hoch am Himmel und wirft kurze, harte Schatten. Du läufst über kühle Marmorfliesen, die Sonnenbrille nach oben ins Haar gesteckt. Aus den Lautsprechern säuselt Lana Del Rey irgendwas von „down by the beach“ und irgendwo da hinten, hinter dem Rundbogen, muss es in den Garten gehen. Irgendwo dahinten, hinter dem Rundbogen, muss der Pool sein. Am Tresen bestellst du selbstgemachte Limo und eine Bowl aus warmem Reis, roh mariniertem Fisch, Edamame, Avocado, bunter Rohkost und Dips. Ja, so fühlt er sich an, der endlose kalifornische Sommer. Mit dem einzigen kleinen Unterschied, dass die eben beschriebene Szene nicht im fernen L.A. spielt, sondern mitten auf der Alten Schönhauser Straße in Berlin. Denn genau dort hat gerade das Casual Fine Dining-Konzept L.A. Poke eröffnet und der Name sagt eigentlich schon alles. Laura und Asif verbinden in ihrem Laden einen der Foodtrends überhaupt, mit einer gehörigen Portion kalifornischer Lässigkeit. Poke Bowls bestehen aus frischen, meist rohen Zutaten, die sich beliebig kombinieren lassen. Ursprünglich entstand das proteinreiche Gericht auf Hawaii. Von dort aus verbreitete es sich in den ganzen USA und wurde schnell zum festen Bestandteil der gesunden kalifornischen Food-Szene. L.A. Poke verwendet nach Möglichkeit lokale und regional vielfältige Rohstoffe und Zutaten, der Fisch stammt aus nachhaltiger Fischerei. Die Signature Bowls wurden liebevoll entwickelt und gemeinsam mit den Gästen perfektioniert. Ein absolues Highlight ist das außergewöhnliche Restaurant-Design, das die Gäste förmlich in die eingangs beschriebene Poollandschaft entführt, die genau so auch aus einem David Hockney-Gemälde oder einem Lana Del Rey-Musikvideo stammen könnte. Wir wünschen guten Appetit beim mixen, matchen und schmatzen.
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L.A. Poke | Alte Schönhauser Straße 44, 10119 Berlin | lapokebowls.com | Facebook

Ay Wing

Das 2 Minuten-Interview

Hach… beginnen wir mit einem Geständnis. Als Ay Wing am vergangenen Donnerstag bei unserem muxmäuschenwild B’DAY Festival auf die Bühne trat, haben wir uns ein klein wenig in sie verliebt. Spätestens als sie unter unter ihrer lässig in die Stirn hängenden Haarsträhne hindurch in unsere Richtung zwinkerte, war es um uns geschehen. Passt im übrigen auch perfekt zu ihrer augenzwinkernden, orangefarbenen, Eis gefüllten Omelette-Cocktail-Musik. Die schreibt und produziert sie in einem „Verlies“ in Schöneberg. Kein Wunder also, dass sie förmlich auf der Bühne explodiert, wenn sie mal raus darf. Gerade veröffentlichte sie ihre Single “Strange” und tadaaa, in Kürze folgt “Ice Cream Dream” nebst Musikvideo. (Apropos Musikvideo… Unbedingt das strange Video zu Strange anschauen – starring Leeloo, Mia Wallace, Mortisha uvm.) Ach ja, momentan tourt Ay Wing über ziemlich viele Bühnen und lebt sprichwörtlich aus dem Koffer. Darüber, dass sie trotzdem Zeit für unsere Fragen fand, sind wir darum doppelt froh. Viel Spaß beim Lesen, aber immer schön ein Schritt nach dem anderen…

Name: Ay Wing
Wohnort: Berlin
Beruf: Musikerin
Schuhgröße: 36
Lieblingslied: Little Wing (Jimi Hendrix)
Kontakt: www.aywing.com

Beschreibe deine Musik mit drei Worten: Orangefarbener Sprudel Cocktail

Wessen BRAVO Poster hattest du an der Wand? Spice Girls

Was würdest du tun, wenn du pro Tag eine Stunde mehr Zeit zur Verfügung hättest? Endlich anfangen Gitarre zu üben…

Wovor hast du Angst? Das Überqueren von Strassen macht mir Angst… Ich kann die Distanzen nicht einschätzen… Meine Freunde lachen mich ständig aus deswegen.

Wann machst du bessere Musik: wenn du gut drauf oder traurig bist? Vermutlich wenn ich traurig bin.

Die berühmte einsame Insel, ein iPod, drei Songs drauf. Welche? “All by Myself”, “Cry me a river”, “Without Me”

Die inspirierendste Persönlichkeit, der du je begegnet bist? Vivienne Westwood. Ich bin ihr in London begegnet, die ist echt cool. So möchte ich leben, wenn ich älter bin.

Welche Superheldenkraft hättest du gerne? Fliegen wär schon ziemlich cool. Dann kann ich der Menschenmenge in der U8 ausweichen und mit einem Hoverboard über die Stadt fliegen.

Woran merkst du, dass du erwachsen geworden bist? Ich bin noch 50 Prozent Kind…

Was nimmst du dir schon länger vor, schaffst es aber irgendwie nicht? Mein Zimmer mal ordentlich einzurichten. Ich bin irgendwie immer unterwegs und komme nie dazu…

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen? Omelette mit Eis-Füllung.

Wenn eine Fee dir eine Fähigkeit schenken könnte, welche würdest du wählen? Multi-tasking. Ich wünschte, ich könnte mehrere Sachen gleichzeitig… Ich kann keine WhatsApp schreiben und gleichzeitig laufen…

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest? Gute Musik ins Radio bringen…

Was sollte niemand von Dir wissen? Dass ich vor dem Schlafengehen Käse esse…

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Wann ist der Release deiner nächsten Single? – Am 15.6 Ice Cream Dream (Single Version)

Das letzte Wort: Schokoladeneis

Foto: Sara Herrlander

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 05. Juni 2018 | Tags: , , , , , , , , Keine Kommentare

Brewdog gibt einen aus

…also eigentlich muss es heißen: BrewDog gibt 100.000(!) aus. Doch dazu gleich. Es ist etwa elf Jahre her, da heckten zwei junge schottische Bierenthusiasten einen folgenschweren Plan aus. Sie hatten die Nase voll vom Geschmacks-Streamlining der großen Brauereien und schickten sich an, das Bierbrauen wieder zu einer handwerklichen Disziplin zu machen. Made in Garage um die Ecke sozusagen. Craft Beer ist inzwischen in aller Munde und auch im reinheitsgebieterischen Deutschland irgendwie ein echtes Ding. Dass Martin Dickie und James Watt mit ihrem BrewDog einen gar nicht mal so kleinen Anteil daran haben könnten, dürfte für die meisten neu sein. Martin und James entwickelten aus ihrer Idee nämlich die erfolgreichste Craft Beer-Marke Europas und setzten sowohl im Hinblick auf Brauverfahren und die dazu notwenige Infrastruktur, als auch hinsichtlich innovativer Vermarktungskonzepte oft kopierte und bisher selten erreichte Maßstäbe. Beispiel gefällig? BrewDog gehört nicht den beiden allein, sondern über 75.000 Mikro-Miteignern. Und spätestens seit BrewDog dann mit seinem passend betitelten „The end of history“ dem ewigen Kampf um das stärkste Bier der Welt ein 55 prozentiges Ende setzte, waren die schottischen Bierpunks der Bierwelt ein Begriff. Über 1.000 Mitarbeiter knobeln, werkeln und zapfen inzwischen in zwei umweltfreundlichen, modernen Brauereien und über 50 BrewDog-Bars weltweit. Geplant sind außerdem zwei Craft Beer Hotels. Ach ja, da war ja noch was: um auch in Deutschland ihren Teil zur Geschmacksrevolution beisteuern zu können, geben die BrewDog-Macher in Kooperation mit Foodist ab dem 07. Juni einen aus. Oder besser gesagt 100.000 Freibiere! Insgesamt 50.000 Biersuchende können sich so lange der Punk IPA-Vorrat reicht unter foodist.de/punk registrieren und bekommen dann pünktlich zur WM jeweils zwei Flaschen BrewDog nach Hause geliefert. Wer nicht warten will, schlürft am besten Mal in der BrewDog-Bar in der Ackerstraße in Berlin Mitte vorbei. Slàinte!
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BrewDog Bar | Ackerstraße 29, 10115 Berlin | brewdog.com | Freibier-Aktion

Watt ne Sause!

Das Wichtigste zuerst: Danke. Danke. Danke! An euch alle fürs Vorbeikommen, Mitfeiern, Mitlachen, Mitsingen, Mittanzen. An Wallis Bird, Tex, Ay Wing, Beranger, Eveline, Delush, Benne, KLAN, Kalon, Anne Reinecke, unsere Artisten von Entourage Berlin, die DJs Filinski3000 und Dieta, das Birgit & Bier, alle Mithelfer, Mitmacher und das beste Team der Welt für ein unvergessliches Fest. Jemanden vergessen? Den Wettergott! Wir haben eine kleine Auswahl der schönsten Momente vom Entenangeln, übers Pizza essen bis zum magischen Live Moment in einem kleinen Facebook-Fotoalbum versammelt. Wir wünschen euch viel Spaß beim Klicken, Gucken, Liken, Teilen und mit uns in Erinnerungen Schwelgen. Das machen wir definitiv wieder!
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MUXMÄUSCHENWILD B’DAY FESTIVAL #5 | Fotoalbum

Noch einmal schlafen

Morgen ist es endlich soweit und wir werden die Nacht, die uns bleibt, wahrscheinlich hellwach verbringen. Denn wir können vor Vorfreude (oder war es Aufregung?) eh nicht mehr schlafen. Hier noch einmal das Wichtigste in Kürze: Wir feiern morgen unser 5-jähriges und ihr seid ALLE eingeladen! Teilt, sagt weiter, ladet ein und kommt in Scharen in den wunderschönen Birgit & Bier Biergarten (der Zungenbrecher wird am Abend nach jedem Pfeffi abgefragt). Ab 16 Uhr bis spät abends geben sich die großartigsten Bands und Musiker, die wir kennen, das Mikro in die Hand. Dazu liest Anne Reinecke aus ihrem Roman „Leinsee“. Drumrum gibts Kicker, Tischtennis, Planschbecken und unsere liebevolle Geburstagskirmes mit Dosenwerfen, Entenangeln und vielem mehr. Kühles Bier fließt vom Fass, Pizza brutzelt im Steinofen und am Ende leuten unsere zwei DJ’s die Nacht ein. Ach ja, und was ist das bitte für 1 Wetter? Leute, das wird die Sause des Jahres und wir freuen uns auf jede und jeden von euch. P.S. Haben wir eigentlich eine Geburtstagstorte?

Lineup:
 16.00 Uhr – Opening / B’DAY Rummel
17.40 Uhr – Lesung Anne Reinecke (Karussell)
18.00 Uhr – Delush (Acoustic Stage)
18.30 Uhr – Kalon (Garden Stage)
19.00 Uhr – KLAN (Acoustic Stage)
19.30 Uhr – Beranger (Garden Stage)
20.00 Uhr – Tex (Acoustic Stage)
20.30 Uhr – Ay Wing (Garden Stage)
21.00 Uhr – Benne (Acoustic Stage)
21.30 Uhr – Wallis Bird (Garden Stage)
22.00 Uhr – Eveline (Acoustic Stage)
ab 22.30 Uhr DJ Fillinski3000 / DJ Dieta

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MUXMÄUSCHENWILD B’DAY FESTIVAL #5 | Do, 31.05.2018 ab 16 Uhr | Birgit & Bier, Schleusenufer 3, 10997 Berlin | Facebook Eventlink

Purpose Summit

„Wie kann man eigentlich die Welt retten, mit dem was wir machen?“ Am 2. und 3. Juni 2018 versammelt sich ein Netzwerk aus Gleichgesinnten mit über 30 Changemakern, Unternehmern und Innovatoren zum „Purpose Summit“ im Circular Economy House in Berlin und spürt genau dieser Frage nach. Aufgrund der wachsenden Verantwortung und Herausforderungen in Arbeitswelt und Privatleben finden sich immer mehr Menschen in einem physischen, mentalen und sogar spirituellen Ungleichgewicht wieder. Das Programm des Purpose Summit beinhaltet zahlreiche Vorträge und Workshops und richtet sich damit sowohl an Einzelpersonen, als auch an Organisationen und Unternehmen. Die zweitägige Veranstaltung bringt ehrenwerte Aktivisten, spirituelle Lehrer, akademische Forscher und andere Personen zusammen, die im gegenwärtigen globalen Wandel eine Schlüsselrolle spielen. Sie stellen den Teilnehmenden verschiedene Ansätze aus den Bereichen Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, Psychologie und Führungsentwicklung vor, die dabei helfen Bestimmung und Grundlage für das eigene Tun und Handeln zu ermitteln und gezielt auszuleben. Was das bringt? Wie zahlreiche seriöse Studien belegen, leben Menschen, die einen höheren Zweck verfolgen, bis zu sieben Jahre länger, haben eine größere Anziehungskraft und reifen mit einer um die 50 Prozent höheren Wahrscheinlichkeit zu Führungspersonen heran. Okay, wo darf ich unterschreiben? Wer mal reinschnuppern möchte, kann sich hier schon einmal in ein Kapitel des Buches Rising Purpose einlesen. Wir verloisen außerdem 1×2 Tickets für das kommende Wochenende. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚ERGIBT SINN‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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The Purpose Summit | 02.06. – 03.06.2018 | CRCLR House, Rollbergstraße 26, 12053 Berlin | www.globalpurposemovement.com | Facebook | Tickets ab 127,79€

PIF PAF

 

Schon einmal was vom aquarium am Kotti gehört? Noch nie? Wir hätten da direkt mal einen hervorragenden Anlass in petto. Im aquarium schlägt nämlich vom 6. bis 10. Juni das Herz des Performing Arts Festival 2018, liebevoll PAF abgekürzt. Im Rahmen des PAF (das sagt man einfach so gerne) werden über 140 Inszenierungen aus Theater, Tanz, Performance und Schauspiel an diversen Spielorten in Berlin aufgeführt. Ob im Norden von Pankow oder im äußersten Süden Neuköllns, das Programm führt quer durch alle Genres und Spielarten. Das aquarium ist so etwas wie die ultimative Infozentrale des Festivals, abends werden Konzerte und Late-Night-Events in Loungeatmosphäre veranstaltet. Der diesjährige Startschuss fällt im traditionsreichen Szeneclub SO36. Unter dem Motto „Open Up PAF“ eröffnen alle Beteiligten die prall gefüllte Woche. Nicht mehr wegzudenken ist das Programmfenster „Introducing“, das sich dem künstlerischen Nachwuchs widmet und mittlerweile zum festen Bestandteil des Festivalkalenders zählt. Es zeigt die künstlerischen Impulse junger Künstlerinnen und Künstler, auf die sich die Freie Szene Berlins zukünftig freuen darf. Um den Überblick zwischen den zahlreichen großen Häusern, kleinen Bühnen und ungewöhnlichen Veranstaltungsorten nicht zu verlieren, bieten die Kunstschaffenden der Freien Szene ihre Expertise in geführten Touren an. Für alle, die das Festivalprogramm auf eigene Faust erkunden wollen, schlagen Wanderwege verschiedene thematische Routen vor. Eine Übersicht des Stadtplans findet ihr hier!
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Performing Arts Festival Berlin | 05.06.-10.06.2018 | in der ganzen Stadt | performingarts-festival.de | Facebook Eventlink | Tickets

Kategorien: Erlebnisse | Autor: | Datum: 29. Mai 2018 | Tags: , , , , , , , Keine Kommentare

Marcel Schlutt

Das 2 Minuten-Interview

Marcel Schlutt hatte es mal mit Pferden. Er hütete unter anderen echte Kaltblüter. Als er eine erste Zeitschriftenidee (nicht Wendy) entwickelt, wird diese ihm (Achtung!) kaltblütig aus der Hand gerissen. Spätestens damit war klar, wie er sein eigenes Magazinbaby, das er wenig später aus der Taufe hob, nennen würde. Das KALTBLUT Magazine ist inzwischen eine wichtige Plattform und Bühne für noch unbekannte Talente und Labels aus Mode, Kunst, Musik, Film und Fotografie. Gemeinsam mit Art Director Nicolas Simoneau spürt Marcel als Editor in Chief den wichtigsten Lifestyle-Trends nach und bringt sie in sehr eigener Weise in Wort und Bild zu Papier. Das haben wir schmalos ausgenutzt und uns direkt ein paar Geheimtipps in Sachen Mode bei ihm abgeholt. Wenn Marcel nicht gerade in die Luft guckt oder zur Wegbassen-Demo aufläuft, träumt er sich mit Peaches und Vivienne Westwood nach Portugal, lebt von selbstgebackenem Brot und tanzt heimlich zu Lady Gaga. Obwohl, das sollten wir eigentlich gar nicht verraten…

Name: Marcel Schlutt
Alter: 40
Wohnort: Berlin
Beruf: Editor in Chief, Fashion Editor, Hans guck in die Luft
Schuhgröße: 43
Lieblingswort: knorke
Kontakt:www.kaltblut-magazine.com

 

Was ist guter Stil? Stil ist ja auch immer Geschmackssache. Ich finde Menschen, die sich typgerecht anziehen und nicht jedem Trend hinterher laufen, stilvoll.
Welchen Designer/Künstler sollten wir für die Zukunft auf dem Schirm haben? Mein Lieblingsdesigner ist Fedrico Cina aus Italien (federicocina.net). Er ist mit Abstand das größte Talent der Modewelt.
Twitter, Youtube-Channel, Soziale Netzwerke – warum brauchen wir in Zukunft überhaupt noch klassische Publikationen? Weil die Social-Media-Blase bald platzt. Diese ganze Influencer-Soße geht dem Ende zu.
Die Queen lädt zum Tee ein. Was ziehst du an? Oh! Ich würde was vom Berliner label BRACHMANN anziehen.. klassisch, mit Stil. Und unten drunter ’n Jock… mal sehen ob Harry nicht doch anbeißt.
Wer ist die inspirierendste Persönlichkeit, der du je begegnet bist? Peaches!!!! Eine Ikone!! Vivienne Westwood – eine Göttin! In meinen Träumen ist Peaches meine Mutter und Miss Westwood meine Oma.
Welche war die beste Fotostrecke, die ihr je abgedruckt habt? Das ist schwer zu sagen – alles was die Berliner Künstlerin Suzana Holtgrave für uns jemals gemacht hat.
Was hat dich zuletzt wirklich bewegt? Die #afdwegbassen Demo am Sonntag in Berlin!
Welche verbotene Sache sollte jeder einmal getan haben? Nachts in ein Schwimmbad einbrechen und mit Freunden nackt schwimmen.
Wenn du umziehen müsstest, wo würdest du gerne leben? Da kann es nur eine Antwort geben: Portugal! Für mich das tollste Land dieser Welt!

Welches Kunstwerk würdest du gern besitzen? Irgendwas, das teuer ist, damit ich es wieder verkaufen kann.
Was ist dein wichtigster Charakterzug? Dass ich für meine Liebsten bis aufs Blut kämpfen würde. Ohne wenn und aber. Und Loyalität.
Wann hast du zuletzt etwas Neues getan und was war das? Momentan versuche ich einfach so in den Tag hineinzuleben. Für mich ist das etwas Neues.. keine täglichen Emails.. kein Marketing, kein Magazin. Einfach nur mal ICH sein.
Was müsste noch erfunden werden? Beamen! Es wäre so geil, wenn man sich jederzeit in Sekundenschnelle von A nach B beamen lassen könnte.
Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen? Schnitzel. Oder ich würde euch etwas backen. Meine selbstgebackenen Brote sind der Hammer.
Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest? Öffentlicher Nahverkehr wäre frei für jeden. Bezahlt von denen mit viel viel Geld.
Was sollte niemand von dir wissen? Dass ich manchmal ganz heimlich, wenn ich alleine bin, einen Lady Gaga Song höre und wild dazu tanze, obwohl ich ständig gegen die Dame hate.
Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Warum würdest du niemals in die USA reisen?
Das letzte Wort: Geht raus, steht auf und verändert was in dieser Wel

Kategorien: Leute | Autor: | Datum: 29. Mai 2018 | Tags: , , , , , , , , Keine Kommentare

Sommerjung

Weißt du noch wie Kieselsteine riechen? Wie weit Pusteblumensamen fliegen? Wie es sich anhört, wenn das Gras wächst, Frösche quaken, Fische nach dem Sprung ins Wasser eintauchen? Es gab da mal jemanden, für den war das Leben voller Wunder, die Welt ein endlos großer Abenteuerspielplatz. Dieser jemand warst du. Es gehört zu den Tücken des Erwachsenwerdens, dass die Wunder seltenener, die Magie erklärbarer und Spielplätze weniger werden. Wir machen uns Gedanken, statt einfach mal auszuprobieren. Wir hinterfragen und wägen ab und erfüllen dabei immer besser den Anspruch an uns selbst, entsprechen immer mehr dem Bild, das wir von uns selbst entworfen haben. Genug gewehmutmeckert, wie klingt Folgendes für dich? Drei Tage Abenteuer, ein 150.000 Quadratmeter großes Gelände in der Lüneburger Heide, Standup Paddeln, Bogenschießen, Lachyoga, zuckerfreie Naschereien, wach bleiben bis man sich müde gekichert hat, Sterne zählen, Blätter gucken, nichts tun – ohne Stress, ohne Aufgabe, ohne Erwartung, ohne Handy, ohne Uhr. SOMMERJUNG heißt ein Ferienlager für Erwachsene, das seit 2016 an zwei verlängerten Wochenenden im Jahr stattfindet und dabei helfen soll, sich selbst wieder ein Stück näher zu kommen. Man kann sein, wer man ist und das tun, was man will. In über 30 verschiedenen Playshops kann man beispielsweise ein neues Hobby für sich entdecken, neue Freunde finden oder einfach mal eine gute Zeit mit sich selbst haben. Neben dem umfangreichen Programm beinhaltet das Komplettpaket selbstverständlich auch die Übernachtung und Vollverpflegung. Alle, die noch kurzfristig an einem der beiden Termine vom 25. bis 27. Mai und 01. bis 03. Juni teilnehmen möchten, sparen mit „Sommer50“ 50 Euro. Der Gutscheincode gilt übrigens auch für die folgenden Camps im nächsten Jahr.

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Sommerjung – Das Feriencamp für Erwachsene | 25.-27.05.2018 und 01.-03.06.18 | Tickets ab 249€ | sommerjung.de

Ein Stück Land

Wir haben ein Problem. Die Maßlosigkeit, in der wir vielerorts Lebensmittel und Lebewesen produzieren, trägt in hohem Maße zur Klimaveränderung bei, lässt Tiere leiden und entfernt uns als Menschen in zunehmendem Maße von uns selbst und unserer natürlichen Umgebung. Viele verzichten daher ganz auf tierische Produkte oder schränken ihren Konsum drastisch ein, denn sinnvolle Alternativen sind nur schwer im Supermarkt auszumachen. Dabei lässt sich nachhaltiger und bewusster Genuss auf die einfache Formel Respekt + Vertrauen = Qualität herunterbrechen. Respekt vor dem Leben führt dazu, dass Bauern Bedingungen für ihre Tiere schaffen, in denen sie sich würdig entwickeln können. Die konsequente Haltung stärkt das Vertrauen der Verbraucher in die Erzeugerbetriebe – losgelöst irgendwelcher Gütesiegel – und hilft ihnen ein in jeder Hinsicht besseres Produkt marktwirksam anbieten zu können. Die Online-Plattform ‚EinStückLand‘ vertreibt mittlerweile in ganz Deutschland Galloway-Qualitätsfleisch von Schleswig-Holsteinischen Familienbetrieben, die ihren Rindern ganzjährig Auslauf auf der Weide, viel Bewegung und eine ausgewogene Ernährung aus Gras und Heu bieten. Kooperiert wird ausschließlich mit Bauern mit überschaubaren Herden, die keine künstliche Befruchtung anwenden und bei denen Kälber nach der Geburt noch viele Monate bei ihren Müttern auf der Weide verbringen dürfen. Ein Tier wird erst dann geschlachtet, wenn es vollständig über den Online-Shop verkauft worden ist. Das sogenannte Cow-Funding Prinzip ist besonders nachhaltig und sorgt dafür, dass das gesamte Tier verwertet wird. Bei der Lieferung setzt der Online-Shop übrigens auf Strohisolierung und Kühlbeutel mit Wasser statt auf gängiges Styropor. Wir verlosen je ein Paket gefüllt mit Salami oder Rinderfond. Schreibt eine Mail mit dem Betreff ‚MUH‘ an hurra@muxmaeuschenwild.de.
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EinStückLand | Segebergerstraße 121, 23863 Kayhude | Öffnungszeiten: Do 17-19 Uhr | einstueckland.de

Kategorien: Produkte | Autor: | Datum: 22. Mai 2018 | Tags: , , , , Keine Kommentare

Frans Prins

Das 2 Minuten-Interview

Frans Prins ist kreativer Entrepreneur, Autor und Visionär. Vor allem ist er so etwas wie eine richtungsweisende Instanz in Sachen Sustainable Fashion und Design. Er war oder ist beteiligt an Projekten wie Theky.to, Ethical Fashion Show Berlin, Green Showroom oder Beyond Berlin. Wir schätzen ihn außerdem als Chefredakteur von Lilli Green, dem Magazin und Shop für nachhaltiges Design. Darin berichtet er mit Vorliebe über außergewöhnliche Architekturprojekte wie Tiny Houses, Bambuslofts, grüne Schulen und Erdhäuser oder über kreislauffähige Möbel, Upcycling-Lampen und neue Eco Fashion Marken. Wir wollten wissen, mit wem der sympathische Niederländer gern mal den Job tauschen und worüber er sich mit Angela Merkel im Urlaub unterhalten würde. Weltfrieden natürlich und Schokolade selbstverständlich.

Name: Frans Prins
Alter: 38
Wohnort: Berlin Kreuzberg
Beruf: Blogger
Schuhgröße: 43
Lieblingslabel: ekn Footwear
Kontakt: frans@lilligreen.de

Eine gute Tat, die jeder sofort tun kann? Jeden Tag für mindestens zehn Sekunden darüber meditieren, dass wir Teil dieser fantastischen Planeten sind. Da fallen einem dann schon selber die guten Taten ein.

Von welchem aktuellen ‚grünen‘ Projekt sollte jeder wissen? Informiert euch über alle gute Sachen, die in aller Welt gemacht und entwickelt werden und lasst euch inspirieren. Zum Beispiel über unseren Blog.

Das Leben welcher berühmten Persönlichkeit möchtest du für einen Tag leben? Mark Zuckerberg. Control Alt Delete.

Was unterscheidet dich von anderen? Die Frage sollte eher sein: was verbindet dich mit anderen. Wir wollen uns immer sehr gerne von anderen unterscheiden, etwas ganz besonderes sein, aber letztendlich leben wir alle auf dem gleichen Raumschiff.

Wie sieht es bei dir zuhause aus? Meine Wohnung ist ein Sammelsurium alter Möbel und Erinnerungen. Ich kaufe kaum Neues für mein Zuhause und gebe lieber Geld für gutes Essen aus als für eine teure Küche. Ich mag den Less is More-Ansatz, obwohl ich immer noch viel mehr Sachen habe, als in ein Tiny House passen würden.

Was ist dein geheimes Talent? Im Paralleluniversum bin ich ein Superagent und rette jeden Tag die Welt. Meine Fantasie ist meine Geheimwaffe.

Du triffst Angela Merkel im Fahrstuhl. Worüber unterhaltet ihr euch? Weltfrieden. Eine Strategie, um den amerikanischen Präsidenten loszuwerden. Oder Wandern, wir waren vor kurzem am gleichen Urlaubsort.

Sommer oder Winter? Frühling und Herbst. Ich mag es, wie die Natur sich verändert.

Was wäre dein Traumurlaub? Einmal ganz um die Welt per Anhalter reisen. Ich finde, trampen ist noch immer eine wunderbare Art, die Welt und verschiedenste Menschen kennen zu lernen und jede Menge Abenteuer zu erleben.

Wer war dein Held / deine Heldin in Kindertagen? Robin Hood. Wo sind die modernen Robin Hoods eigentlich? Alle vernünftige Menschen scheinen heutzutage ihr eigenes Business zu machen, sie machen Eco-Fashion oder brauen ihr eigenes Pale Ale. Die Weltrevolution findet heutzutage über unseren Konsum statt.

Wenn wir dich zuhause besuchen, was würdest du für uns kochen? Pfannkuchen, das mögen immer alle.

Was würdest du ändern, wenn du die Macht dazu hättest? Das Auto abschaffen und durch etwas ersetzen, was nicht stinkt, nicht so viel Platz einnimmt und auch nicht tötet, aber uns trotzdem überall schnell hinbringt. Einen „Teleporter“ erfinden vielleicht, das wäre doch die Öko-Erfindung überhaupt! Beam me up, scotty.

Was sollte niemand von dir wissen? Ich bin eher ein Ökosnob, aber ab und zu mache ich einen Reality-Check und kaufe knallhart beim Discounter ein. Und meine Unterhosen sind auch nicht immer Bio.

Welche Frage hätten wir dir stellen sollen? Ist die Datenschutz-Grundverordnung eine Krankheit oder warum sehen alle, die etwas mit Internet machen, zurzeit so bleich aus?

Das letzte Wort: Kauf einfach weniger, dafür aber bessere Sachen! Ach, nur eins? Schokoladenfabrik.

 

Muxmäuschenwildes Lineup

So, letzte Woche haben wir euch ja bereits hochverehrt zu unserem MMW B’DAY FESTIVAL #5 eingeladen ohne euch zu verraten, wer bei uns so alles auf der Bühne stehen wird. Und weil das gemein ist und gemeinsames Drauffreuen einfach doppelt Spaß macht, erzählen wir euch heute ein wenig mehr. Auf unser Lineup sind wir nämlich mächtig stolz, schließlich haben einige unserer absoluten Lieblinge zugesagt mit uns zu feiern. Als da wären: der wunderbare TV-Noir Mastermind und Singer/Songwriter Tex, das Indie-Rock-Quartett Kalon, die Elektro-Pop Künstlerin Ay Wing, die wir in einem halblegalen Kellerclub in Prenzlauer Berg entdeckt haben sowie die Berliner Musiker Klan, Eveline und Benne, der Songs aus seinem neuen, noch unveröffentlichten Album spielen wird. Aaaaaaahhhhh!!!! Außerdem endlich auf unserer Bühne (da muss man erst fünf werden!): die wunderbare, einzigartige, charmante Wallis Bird. Und ein paar weitere dürfen noch nicht verraten werden… Wir freuen uns riesig auf jedes einzelne Konzert, auf alle Musiker und darauf, dieses Erlebnis mit euch zu teilen. In der nächsten Woche geben wir euch den Rest und verraten auch, wer bei uns liest und spricht und Faxen macht. #MMW5
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MUXMÄUSCHENWILD B’DAY FESTIVAL #5 | Do, 31.05.2018 ab 16 Uhr | Birgit & Bier, Schleusenufer 3, 10997 Berlin | Facebook Eventlink