Der Schluessel Baum

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111 Orte: Der Schlüssel-Baum 

Wenn man den Weg immer am Ufer entlang Richtung Inselspitze geht, gelangt man kurz hinter der Karl-Marx-Gedenkstätte zu einer Ufer-Ausbuchtung, die beinahe wie ein kleiner Balkon über die Spree hinausragt. Der Grund hierfür ist eine riesengroße alte Platane. Und sie ist es auch, die das ungelöste Geheimnis der Halbinsel Stralau bewahrt. Schon seit vielen ungezählten Jahren hängt hier ein großer Schlüssel an dem dicken Drahtring, der fest im Stamm eingewachsen ist. Wer ihn einmal entdeckt hat, den lässt er nicht mehr los. Für wen war dieser Schlüssel bestimmt? Zu welcher Tür passt er? Konnte er nicht mehr abgeholt werden oder wurde er nie gefunden? Es muss etwas schief gegangen sein. Wir wissen nicht welche Geschichte wirklich dahinter steckt, aber es tut so gut die Gedanken kreisen und den Blick schweifen zu lassen, über das Wasser, hinüber zur Insel der Jugend an diesem wunderbar sonderbaren Ort in Berlin.

Mehr zum Schlüsselbaum und zu 110 weiteren unglaublichen Plätzchen findet ihr im zweiten Band von ‚111 Orte in Berlin die man gesehen haben muss‘. Wir stellen euch insgesamt fünf unserer Lieblings-Orte aus dem Buch vor.

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Der Schlüssel-Baum | Uferweg Höhe Alt-Stralau 22b, 10245 Friedrichshain | Bus 104 oder 347 Haltestelle Tunnelstraße

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 20. November 2013 | Tags: Keine Kommentare

Museum der unerhoerten Dinge

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111 Orte: Das Museum der unerhörten Dinge

Vor rund 100 Jahren, am 17.07.1913, erschreckte ein Rentier die Bewohner eines spanischen Dorfes beinahe zu Tode. Nachdem sie es erschossen hatten, forschten sie nach und fanden raus, dass das Tier von Lappland nach Spanien gewandert sein musste. Als sie seinen Schädel untersuchten, sahen sie, dass sein nach innen gewachsenes Geweih auf das Temperaturzentrum im Gehirn gedrückt und das Tier deswegen immerzu gefroren hatte. Deshalb also hatte es sich aufgemacht und war immer weiter Richtung Wärme gelaufen. Das Geweih des frierenden Rentiers liegt im Museum der unerhörten Dinge in Berlin Schöneberg. Genauso wie bei den meisten anderen Exponaten, wie dem „Einschlag eines Gedankenblitzes“ oder „Bernstein aus dem Bernsteinzimmer“, weiß man nicht ganz genau, ob es zuerst die Geschichte gab und dann das Ding dazu gefunden wurde oder umgekehrt. Ist auch eigentlich Nebensache, denn die unerhörten Geschichten zu den unzähligen Dingen sind so unterhaltsam, dass es auf Wahrheit kein bisschen ankommt. Jeden Tag kommen neue hinzu und fügen dem Kabinett der Inspiration neue Gedankenkostbarkeiten hinzu.

 

Mehr zum Museum der unerhörten Dinge und zu 110 weiteren unglaublichen Plätzchen, findet ihr im zweiten Band von ‚111 Orte in Berlin die man gesehen haben muss‘. Wir stellen euch ab heute fünf unserer Lieblings-Orte aus dem Buch vor. Wer sich damit nicht zufrieden gibt, bekommt das Buch für schmale 14,95€ in jedem gut sortierten Buchladen oder gewinnt einfach ein Exemplar bei uns. Schickt eine Mail mit dem Betreff IST JA UNERHÖRT an hurra@muxmaeuschenwild.de

 

Museum der unerhörten Dinge | Crellestr. 5-6, 10827 Berlin | Mi.-Fr., 15-19 Uhr | www.museumderunerhoertendinge.de

Foto: Verena Eidel

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 13. November 2013 | Tags: , Keine Kommentare

Lupus

 Lupus

Lupus

Zugegeben, es gibt unzählige Orte in Berlin, an denen man gut frühstücken kann. Ein bisschen Sonne, Aufschnitt, Marmelade, Rührei und der Tag kann beginnen – egal ob um kurz nach zehn oder am späten Nachmittag. Irgendwie jedoch ließ uns der Kampf ums „beste Frühstücksbuffet der Stadt“ in letzter Zeit etwas kalt. Denn so richtig viel Abwechslung gab es nicht mehr zu entdecken. Und so endete der Sonntagmorgen-Ausflug meist in Jogginghose beim Bäcker an der Ecke – krümeln auf der Couch war angesagt. Als wir letztens eher zufällig an einem der Holztische des Lupus in der Pannierstraße Platz nahmen, wurden wir mit Klasse statt Masse überrascht. Drei Frühstücksvarianten standen zur Auswahl: vegan, veggie, meaty. Jede einzelne Zutat war ein Fest für sich. Inspiriert, selbstgemacht, besonders. Das macht nicht nur satt, sondern glücklich. Und auch für Spätaufsteher gibts ein ordentliches Programm. Die Spezialität des Hauses heißt Mezze. Viele kleine Tapas-ähnliche Portiönchen aus dem Mittleren Osten kommen nacheinander auf den Tisch. Fast hinfällig zu erwähnen, in Bio-Qualität und aus regionalem Anbau.

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Lupus | Pannierstraße 40, 12047 Berlin-Neukölln | 0157-71468560 | lupus.fineorganicfood@aol.de | Facebook>>

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 25. September 2013 | Tags: , Keine Kommentare

Pele-Mele

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Pêle-Mêle

CAFÉ UND WORKING-SPACE

Auf der Suche nach einer vorübergehenden muxmäuschenwild-Bleibe schlenderten wir durch das kaum erschlossene Eckchen zwischen Richardstraße und Sonnenallee im Neuköllner Donaukiez, als uns der Duft von frisch gebackenem Kuchen in die Nase stieg. Widerstandslos folgten wir der Spur, die uns zu einem kleinen Café mit Dielenboden, antiken Holztischchen, Goldkronleuchter und unverputztem Mauerwerk führte. Die vier Augen, die hinter der mit Kuchen, Quiches und anderen Leckereien gefüllten Theke hervorlächelten, gehören zu Maren und Rosa. Unser Glück: sie hatten ein kleines Büro zu vermieten – mit direktem Café-Anschluss. Seitdem knabbern wir mittags vegane Burger (Achtung: Suchtgefahr!), löffeln hausgekochte Suppen und knabbern süße Schweinereien von liebevoll handgetrödelten Porzellantellern.

Ach ja, alle Speisen und Getränke im Pêle-Mêle – was übrigens so viel bedeutet wie Kuddelmuddel – sind vegan und wenn möglich bio, fairtrade und regional. Das nur so nebenbei, denn sie sind vor allem eines: lecker. Kommt uns besuchen auf einen Latte Macchiato!

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Pêle-Mêle, Innstraße 26, 12043 Berlin I mehr Infos >>>

Kategorien: Orte | Autor: | Datum: 12. September 2013 | Tags: , , , Keine Kommentare